CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY

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1 Zusammenarbeit mit der Wirtschaft CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT DER BEITRAG DER GIZ

2 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Inhalt 1. Corporate Social Responsibility (CSR): Unterschiedliche Ausgangsbedingungen in der globalisierten Welt 4 2. Warum CSR? Motive aus Unternehmenssicht 7 3. CSR-Handlungsfelder von Unternehmen 8 A. CSR in innerbetrieblichen Prozessen 8 B. CSR entlang der Wertschöpfungskette 9 C. CSR am Standort des Unternehmens 9 D. CSR im weiteren Umfeld des Unternehmens 9 4. Schnittstellen zwischen CSR und der Internationalen Zusammenarbeit Formen der CSR-orientierten Zusammenarbeit 12 A. Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft 12 B. CSR und Capacity Development 13 C. CSR und breitenwirksame Geschäftsmodelle für nachhaltige Entwicklung Übersicht über das Leistungsangebot der GIZ 15 Relevante Literatur und Informationsquellen 21 Kontakt Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Reichpietschufer Berlin Geschäftseinheit Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Dr. Jochen Weikert T M Impressum Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Dag-Hammarskjöld-Weg Eschborn T F I Autoren Jörg Hartmann, Bernd Lunkenheimer, Andreas Villar, Dr. Jochen Weikert Editoren Dr. Charlotte Schmitz, Sophie Hauser, Claudia Forer Layout Eva Hofmann, W4 Büro für Gestaltung Frankfurt am Main Lithografie Andreas Gross, Frankfurt am Main Druck Druckreif GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main Papier Enviro Top, 100% Recyclingpapier November 2011

3 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Einleitung Unternehmerischer Erfolg basiert auf einer Vielzahl von Faktoren. Neben firmeninternen Faktoren hängt er auch davon ab, dass das Umfeld des Geschäfts stimmt. Weitsichtige Unternehmen zeichnen sich deshalb dadurch aus, dass sie die maßgeblichen Entwicklungen ihres Geschäftsumfelds frühzeitig erkennen und mitgestalten. Das ist keine neue Einsicht, aber in Zeiten globalisierter Wertschöpfungsketten, hohen Wettbewerbsdrucks und sich rasch verändernder Rahmenbedingungen eine wachsende Herausforderung besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern. Vieles von dem, was in Industrieländern als nahezu selbstverständlich gilt, ist in Schwellen- und Entwicklungsländern ein knappes Gut. Dazu zählen zum Beispiel sozialer Frieden, eine funktionierende Infrastruktur, ein modernes Bildungs- und Ausbildungswesen oder wirksamer Umweltschutz. Kein Wunder, dass sich seit einigen Jahren immer mehr Unternehmen auf diesen Feldern engagieren. Sie erkennen, dass sich der Einsatz für eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung lohnt. So hat sich als unternehmerische Antwort auf das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung der Begriff der Unternehmensverantwortung oder Corporate Social Responsibility (CSR) etabliert. Weitgehend synonym werden manchmal auch Corporate Citizenship" (CC), Responsible Business Conduct" (RBC) oder ähnliche Begriffe verwendet. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ist das Bindeglied zwischen Internationaler Zusammenarbeit (IZ) und CSR. Nachhaltigkeit erfordert Partnerschaften für eine ökonomisch machbare, sozial gerechte und ökologisch stabile Entwicklung. Die Prioritäten globaler Nachhaltigkeit sind in den Millenniums-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zusammenfassend formuliert: Armutsbekämpfung, Bildung, Gleichstellung, Gesundheitsvorsorge, Umwelt- und Ressourcenschutz. Jedes dieser Ziele hat entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Privatwirtschaft z.b. in Schwellen- und Entwicklungsländern. Wo Armut schwindet, wachsen Märkte. Wo Unternehmen auf qualifizierte und gesunde Arbeitnehmer zurückgreifen können, steigen Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Diese Publikation beschreibt einige Schnittstellen zwischen der Arbeit der GIZ und CSR. Sie will zeigen, was Unternehmen zu CSR motiviert und wo die Schnittstellen und Potenziale für eine Kooperation zwischen Wirtschaft und IZ liegen. Sie richtet sich sowohl an Unternehmen, die CSR gestalten, als auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IZ.

4 4 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 1. Corporate Social Responsibility (CSR): Unterschiedliche Ausgangsbedingungen in der globalisierten Welt Corporate Social Responsibility (CSR) steht für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Unternehmensführung und orientiert sich am Grundgedanken des nachhaltigen und zukunftsfähigen Wirtschaftens. Die Unternehmen verpflichten sich zur Beachtung sozialer, menschenrechts- und umweltrelevanter Grundsätze bei der Gestaltung ihrer Geschäftstätigkeit und ihren Beziehungen zu Arbeitnehmern, Anteilseignern, Konsumenten, Investoren oder zur Zivilgesellschaft. Demnach ist CSR verantwortliches unternehmerisches Handeln, das darauf abzielt, Handlungsspielräume im Sinne der nachhaltigen Entwicklung zu gestalten 1. Oft wird betont, dass eine dauerhafte Integration sozialer und ökologischer Aspekte in die Unternehmensstrategie eindeutig betriebswirtschaftlich motiviert sein muss (siehe Box 1). Soziale und ökologische Verbesserungen kombiniert mit einer transparenten und offenen Dialogkultur mit den Stakeholdern (beteiligte Interessen-und Anspruchsgruppen einer Firma, z.b. Mitarbeiter, Kunden, Anteilseigner, Gläubiger, Öffentlichkeit) sollen einen langfristigen Beitrag zum geschäftlichen Erfolg leisten. Corporate Social Responsibility und Philanthropie We do not request companies to do things different from their normal business, but to conduct normal business in different ways. Kofi Annan Corporate Social Responsibility wird in der aktuellen Diskussion als strategische Maßnahme und nicht als punktuelle Wohltätigkeit (Philanthropie) begriffen. Daher siedeln immer mehr Unternehmen ihre CSR- Aktivitäten auf strategischer Ebene und nahe ihrer Kernkompetenzen an. Dies ist auch entwicklungspolitisch sinnvoll: Letztlich tragen Unternehmen dann am besten zu gesellschaftlicher Entwicklung bei, wenn sie das tun, was sie am besten können und diese Kompetenzen im Sinne der nachhaltigen Entwicklung zum Tragen kommen. Punktuelle philanthropische Maßnahmen von Unternehmen sind zwar zu begrüßen, im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit aber nicht für Kooperationen geeignet, die darauf abzielen breitenwirksame Entwicklung zu fördern. So bezieht sich auch die Europäische Kommission mit dem Begriff Corporate Social Responsibility auf die Stakeholder der Unternehmen. Demnach dient CSR den Unternehmen als Grundlage [ ], auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren [ ]. Sozial verantwortlich handelt ein Unternehmen demnach, wenn es anstrebt, ein für alle Beteiligten akzeptiertes Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen und Bedürfnissen der verschiedenen Stakeholder herzustellen. 2 Dabei differenziert die Kommission zwischen der internen und externen Dimension unternehmerischen Handelns und unterscheidet etwa zwischen der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern auf der einen Seite und dem umweltverträglichen und effizienten Einsatz von natürlichen Ressourcen auf der anderen Seite. Sie schließt aber auch verantwortliches Handeln gegenüber Geschäftspartnern, Zulieferern, lokalen Gemeinschaften und die Achtung der Menschenrechte allgemein mit ein. In Deutschland und anderen OECD-Ländern bezieht sich das CSR-Verständnis in der Regel auf freiwillige und über gesetzliche Regelungen hinausgehende unternehmerische Aktivitäten, die zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen ( CSR beyond compliance ). Das Prinzip der Freiwilligkeit ist auch in der geltenden Definition der Europäischen Kommission ein wesentliches Kriterium. Außerhalb der OECD gibt es viele Regionen, die auch aus Sicht der Wirtschaft unzureichend reguliert sind oder in denen bestehende Gesetze nicht umgesetzt werden. Darunter befinden sich zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer. Charakteristisch für diese Länder sind kaum entwickelte oder schlecht funktionierende staatliche Aufsichtsund Funktionssysteme. In solchen Regionen kann das CSR- Verständnis des OECD-Raums meist nicht unangepasst übernommen werden. Box 1: CSR und Philanthropie 1 Positionspapier Unternehmerische Verantwortung aus entwicklungspolitischer Perspektive des BMZ 2009, Seite 3. 2 Europäische Kommission (2001): Grünbuch 366 Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen.

5 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 5 Position der Bundesregierung zu CSR Die deutsche Bundesregierung begrüßt freiwillige Initiativen der Wirtschaft und unternehmerisches Engagement für soziale, ökologische und gesellschaftspolitische Ziele in Deutschland und weltweit. Sie betrachtet unter anderem die Mitteilung der EU-Kommission zur gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen als einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung und Förderung des CSR-Gedankens in Europa, zur Realisierung der Ziele des Lissabon-Vertrags und zur nachhaltigen Entwicklung. Ende 2010 verabschiedete die Bundesregierung mit dem Aktionsplan CSR die erste Nationale CSR-Strategie. 3 Der Aktionsplan stützt sich auf Empfehlungen des Nationalen CSR-Forums. Die (Weiter-)Entwicklung der Nationalen CSR-Strategie wird federführend vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) begleitet. Die Bundesregierung unterstützt unter anderem das Engagement deutscher Firmen, die darauf hinwirken, dass auch ihre ausländischen Zulieferbetriebe freiwillige, über die lokale Gesetzgebung hinausgehende Umwelt- und Sozialstandards einhalten. Entsprechende Verhaltenskodizes wurden zum Beispiel schon in der Bekleidungsindustrie, im Kaffeesektor oder in der Blumenproduktion vereinbart. Darüber hinaus gelten seit 2010 nach dem neuem EU-Vergaberecht strengere soziale und ökologische Kriterien für das öffentliche Beschaffungswesen. Initiativen der GIZ, wie Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (developpp.de) oder das Programm Sozial- und Ökostandards und das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) unterstützen Unternehmen dabei, Prozesse zur Einhaltung und Umsetzung von Menschenrechten, Arbeits- und Umweltstandards einzuleiten. Das Positionspapier des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Unternehmerische Verantwortung aus entwicklungspolitischer Perspektive (BMZ 2009) erläutert die deutsche Entwicklungspolitik im Bereich CSR. Diese zielt darauf ab, die staatlichen Rahmenbedingungen für entwicklungsförderliches unternehmerisches Handeln zu stärken, privatwirtschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Voraussetzungen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft zu verbessern. Als maßgebliche Referenzen zu CSR empfiehlt das BMZ unter anderem die dreigliedrige Grundsatzerklärung über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik der ILO, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, den Global Compact der Vereinten Nationen und die Global Reporting Initiative (GRI). Besondere Beachtung verdient außerdem die Richtlinie ISO Die deutsche Nationale Kontaktstelle für die OECD-Leitsätze ist beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) angesiedelt. Sie ist Ansprechpartner und Schiedsstelle. Box 2: Position der Bundesregierung zu CSR Wesentliche Unterschiede gibt es auch zwischen transnational tätigen Großunternehmen einerseits und kleineren oder mittleren lokalen Firmen andererseits. Kleine und mittlere Unternehmen haben meist weniger Ressourcen als Großunternehmen, um sich systematisch mit CSR zu befassen oder gar eine eigene Abteilung dafür einzurichten. Aber auch sie können sich systematisch mit ihren Stakeholdergruppen auseinander setzen. Auch wenn viele Entwicklungs- und Schwellenländer heute über moderne Arbeits- und Umweltgesetze verfügen, so zeigt die gängige Unternehmenspraxis oft ein ganz anderes Bild: In manchen Branchen und Sektoren verstößt sogar die Mehrheit der Marktteilnehmer gegen gesetzliche Mindeststandards, weil harter Wettbewerb und mangelnde Durchsetzung der Gesetze ihnen kaum eine andere Wahl lassen. In einem solchen Umfeld 3 Nationale Strategie zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility CSR) Aktionsplan CSR der Bundesregierung, 2010.

6 6 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ handelt ein Unternehmen schon dann verantwortungsvoll, wenn es sich nicht an Gesetzesverstößen beteiligt. Dies ist durchaus als CSR zu bezeichnen, auch wenn im engen Sinne hier keine rein freiwillige Handlung vorliegt. Gleichwohl nutzt das Unternehmen seinen Einfluss, um Handlungsspielräume im Sinne der nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. CSR kann also auch dazu beitragen, staatliche Defizite auszugleichen und Gesetze, Normen und Standards durchzusetzen. Unter unternehmerischer Verantwortung werden hier nicht ausschließlich freiwillige Maßnahmen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus verstanden, sondern in manchen Kontexten auch Maßnahmen, die zu Gesetzes- und Standardeinhaltung hinführen sollen ( CSR towards compliance ). Gerade weil die jeweiligen Kontexte entlang der weltweiten Wertschöpfungsketten so unterschiedlich sind, ist ein differenziertes CSR-Verständnis wichtig, das auf präzisen Situationsanalysen beruht. Sonst drohen gefährliche Missverständnisse wie etwa der Eindruck, es handele sich bei der Einhaltung sozialer Mindeststandards überwiegend um eine freiwillige Angelegenheit. Die folgende Tabelle stellt CSR differenziert nach Wirtschaftsräumen zusammengefasst dar: AUSGEPRÄGT REGULIERTE RÄUME / INDUSTRIALISIERTE LÄNDER WENIGER REGULIERTE RÄUME / ENTWICKLUNGS- UND TRANSFORMATIONSLÄNDER beyond compliance : CSR als über gesetzliche Regelungen hinausgehende, freiwillige Aktivitäten, die zu gesellschaftlichen Lösungen beitragen. Reputations- und Qualitätsgewinne, gute Bewertung in Nachhaltigkeitsindizes etc. Zunehmende Erkenntnis, dass Ressourcen- und Energieeffizienzmaßnahmen Innovationsprozesse anstoßen und zu Kostenreduzierungen führen. Soziale Maßnahmen können die Produktivität erhöhen. Im rechtlichen Sinne freiwillig. towards compliance : CSR als Ansatz zur Einhaltung gesetzlicher, sozialer und ökologischer Mindeststandards. Anerkennung als solider Partner in globalen Wertschöpfungsketten. Steigende Bereitschaft zu Umweltmanagementmaßnahmen, da Kosten reduziert und Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. Soziale Maßnahmen können unter anderem Kundenbindung erhöhen, allerdings ist das Verständnis des Business Case in sozialen Themenfeldern bisher schwächer ausgeprägt als in den Feldern Umwelt- und Ressourcenschutz. Hinführung zur Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben.

7 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 7 2. Warum CSR? Motive aus Unternehmenssicht Die öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber unternehmerischem Handeln steigt weltweit. Medien berichten über beispielhaftes soziales und ökologisches Engagement, aber auch über gravierendes Fehlverhalten. Verstöße an entlegenen Produktionsstandorten können die Reputation des Gesamtunternehmens bedrohen. Verbraucherverbände und Konsumenten verlangen Informationen über Produktionsbedingungen. Fairer Handel und ökologische Herstellungsmethoden sind längst keine exotischen Themen mehr. Unter den Konsumenten steigt das Umwelt- und Sozialbewusstsein, der Lifestyle of Health and Sustainability (LoHaS) findet immer mehr Anhänger. Was motiviert Unternehmen zu CSR? Risikomanagement zur Vorbeugung gegen Imageverluste, Krisen und Konflikte Erhalt der gesellschaftlichen License to Operate Verbesserte Qualität durch soziale und ökologische Standards Innovationen Mitarbeiterbindung Effizienter Ressourceneinsatz Erleichterter Marktzugang Kunden- und Investorenbindung Zugang zu Finanzierungsinstrumenten Ethik Verbesserung von Rahmenbedingungen Die Entscheidung, CSR-Aktivitäten umzusetzen, ist oft betriebswirtschaftlich motiviert, lässt sich aber in den wenigsten Fällen auf ein einziges Motiv zurückführen. In der Regel kommen mehrere unterschiedliche Gründe zusammen. Viele Unternehmen halten Umweltmanagementmaßnahmen für unmittelbar betriebswirtschaftlich vorteilhaft (höhere Ressourcen- und Materialeffizienz) und berichten, dass verbesserte Arbeitsbedingungen die Produktivität steigern. Aber auch ethische Motive sowie die innovativen Impulse aus CSR-Aktivitäten sind für viele Firmen wesentliche Beweggründe. Investoren und Banken entdecken nachhaltig wirtschaftende Unternehmen als lohnende Investitionsziele und gute Kunden. Der dafür bekannteste Maßstab, der Dow Jones Sustainability Index (DJSI), zeigte zwischen den Jahren 2002 und 2007 eine bessere Kursentwicklung als beispielsweise der deutsche Aktienindex. Gelistete deutsche Unternehmen im DJSI sind unter anderen Allianz, Adidas, BASF, BMW und SAP. Andere CSRorientierte Indizes wie der FTSE4Good zeigen ähnliche Verläufe. Dieser Sachverhalt ist zwar kein stringenter Beweis dafür, dass eine gute Nachhaltigkeitsperformance auch zu guter Börsenperformance führt er demonstriert aber, dass Analysten und Ratingagenturen Unternehmen nicht mehr ausschließlich anhand ihrer finanziellen Ergebnisse, sondern auch im Hinblick auf ihr Nachhaltigkeitsverhalten durchleuchten und bewerten. In diesem Zusammenhang steht auch die wachsende Bereitschaft der Unternehmen, über nachhaltiges Wirtschaften öffentlich Rechenschaft abzulegen. Dies geschieht unter anderem durch Nachhaltigkeitsberichte, in denen Unternehmen in regelmäßigen Abständen über ihren ökonomischen, sozialen und ökologischen Fußabdruck berichten. Der wichtigste internationale Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde von der Global Reporting Initiative (GRI) entwickelt. Im Rahmen dieser Initiative wurden international anerkannte und vergleichbare Richtlinien für die Berichterstattung über wirtschaftliche, soziale und Umweltaktivitäten erstellt, die von Unternehmen, aber auch staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) genutzt werden können. Momentan wird die vierte Generation der GRI- Richtlinien ( G4 ) entwickelt. Nachhaltigkeit unter der Lupe Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen Zielgruppe: Stakeholder Nachhaltigkeitsratings von Banken und Agenturen Zielgruppe: Finanzmarkt Produkttests nach CSR-Kriterien Zielgruppe: Konsumenten

8 8 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 3. CSR-Handlungsfelder von Unternehmen CSR-HANDLUNGSFELDER INTERNE DIMENSION Verantwortung gegenüber internen Stakeholdern (z. B. Mitarbeitenden) EXTERNE DIMENSION Verantwortung gegenüber externen Stakeholdern (z. B. Geschäftspartnern) CSR in innerbetrieblichen Prozessen CSR entlang der Wertschöpfungskette CSR am Standort des Unternehmens CSR im weiteren Umfeld des Unternehmens Abb. 1: CSR-Handlungsfelder CSR heißt, dass sich Unternehmen in ihrem Einflussbereich verantwortungsvoll gegenüber Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Gesellschaft und Umwelt verhalten. Ihr wirtschaftliches Streben ist intern und extern auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Es kann hilfreich sein, CSR-Maßnahmen vier Handlungsfeldern von Unternehmen zuzuordnen: A.) CSR in innerbetrieblichen Prozessen, B.) CSR entlang der Wertschöpfungskette, C.) CSR am Standort des Unternehmens sowie D.) CSR im weiteren Umfeld des Unternehmens. Im Folgenden werden diese vier Handlungsfelder näher erläutert. Sie werden anschließend in Kapitel 6 noch einmal aufgegriffen, um zu zeigen, auf welche Weise die GIZ im Sinne der Nachhaltigkeit wirksame CSR-Aktivitäten von Unternehmen unterstützen kann. Dabei ist aber immer zu beachten, dass sich in der Praxis vielfach Überschneidungen zwischen den Handlungsfeldern ergeben. So können auch einzelne innerbetriebliche Maßnahmen durch ihren Beispielcharakter Einfluss auf die politischen Prozesse zur Gestaltung des weiteren Umfelds haben. Und am Beispiel der Familien von Mitarbeitern lässt sich zeigen, dass die Grenzen zwischen internen und externen Stakeholdern in vielen Fällen fließend sind. Die Frage danach, wie weit der Verantwortungsbereich von Unternehmen ( Sphere of Influence ) reicht, prägte deshalb die CSR-Diskussion der vergangenen Jahre. A. CSR in innerbetrieblichen Prozessen Innerbetriebliche Prozesse können anhand sozialer und ökologischer Aspekte Verbesserungen erfahren. Unternehmen orientieren sich oft an international anerkannten Standards wie z.b. Social Accountability 8000 (SA 8000), den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, der Grundsatzerklärung für multinationale Unternehmen der International Labour Organisation (ILO), den Prinzipien des Global Compacts oder Umweltstandards wie ISO oder EMAS. Im November 2010 hat die International Standards Organization (ISO) die ISO Guidance Document on Social Responsibility (ISO 26000) eingeführt. CSR ist ISO-Richtlinie Die International Organization for Standardization (ISO) hat mit der ISO eine Richtlinie zu CSR entwickelt. Insgesamt 66 Länder sprachen sich im September 2010 für die Annahme der ISO Guideline on Social Responsibility aus. Vorausgegangen war ein fünfjähriger internationaler Diskussionsprozess, an dem sich über 400 Experten aus insgesamt 99 Ländern beteiligten. Moderne Personalmanagementsysteme und fundierte Ausbildungsprogramme von Unternehmen sorgen dafür, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte rekrutiert und an das Unternehmen gebunden werden. Langfristig verhindern sie damit übermäßige Fluktuation ihrer Arbeitskräfte und steigern sowohl Qualität

9 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 9 als auch Quantität der Produktion. Ähnliche Ziele werden mit betrieblichen Sozialleistungen oder firmeneigenen Gesundheitsdiensten verfolgt, oft in enger Zusammenarbeit mit Arbeitnehmervertretungen und Gewerkschaften. B. CSR entlang der Wertschöpfungskette Wie bei innerbetrieblichen Prozessen auch, orientieren sich Standards in der Wertschöpfungskette zumeist an international anerkannten Regeln. In einigen Branchen, wie zum Beispiel der Textil- oder Spielzeugindustrie, gibt es eigene Verhaltenskodizes ( Codes of Conduct ), die zur Lösung branchentypischer Nachhaltigkeitsprobleme beitragen. Unter anderem sind Umweltund Soziallabels und konzernweite Einkaufsrichtlinien wirksame Instrumente zur Durchsetzung sozialer und ökologischer Standards entlang der Zulieferkette. Lieferanten verpflichten sich gegenüber dem Käufer, Energie und Rohstoffe effizient einzusetzen, Abgas-, Lärm- und Stoffemissionen nach dem neuesten Stand der Technik zu minimieren und die ILO-Kernarbeitsnormen einzuhalten. Dies müssen sie oft im Rahmen von Audits nachweisen. In den letzten Jahren sind auch durch Impulse aus der Internationalen Zusammenarbeit mehrere Branchenkodizes erarbeitet worden, wie beispielsweise der Common Code for the Coffee Community (4C) und die Business Social Compliance Initiative (BSCI) im Handel. Die Vorgaben solcher Kodizes erstrecken sich oft über die direkten Zulieferer in der Wertschöpfungskette hinaus auf Subunternehmen der Zulieferer oder deren Rohstofflieferanten. D. CSR im weiteren Umfeld des Unternehmens Grundlegende ökonomische Rahmenbedingungen werden beeinflusst, wenn sich Unternehmen kollektiv dafür einsetzen, strukturelle Verbesserungen in transparenter und nachvollziehbarer Art und Weise auf politischer Ebene zu unterstützen. CSR zur Verbesserung des institutionellen Umfelds umfasst gemeinsame Aktivitäten mit staatlichen Einrichtungen (regional oder national) und Nichtregierungsorganisationen, um optimierte Bedingungen für ein nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen. Hier können Verbesserungen am besten dann erzielt werden, wenn sich Firmen etwa in Kammern oder Verbänden zusammenschließen und gemeinsam vorgehen. In der Ausarbeitung branchenweiter Verhaltenskodizes sehen Unternehmen die Chance, sowohl mit anderen Branchenakteuren als auch mit Entscheidungsträgern aus Politik und Zivilgesellschaft tragfähige soziale und ökologische Produktions- und Handelsrichtlinien zu entwickeln. 4C und BSCI sind Beispiele für solche Initiativen. Aktuelle Fragen, die über die ökonomischen Rahmenbedingungen im engeren Sinne hinausgehen, beziehen sich auf die Rolle von CSR bei der Korruptionsbekämpfung, bei der Einhaltung von Menschenrechten sowie in Krisen- und Konfliktregionen. Der CSR-Diskurs ist deshalb auch weitergefasst und im Zusammenhang mit der politischen Fragestellung zu verstehen, welchen Platz privatwirtschaftliche Akteure grundsätzlich in globalen und nationalen Governance-Strukturen einnehmen können, sollen und wollen. C. CSR am Standort des Unternehmens Unternehmen sind keine isolierten Einheiten, sondern Teil der Gesellschaft. Daher ist es in ihrem eigenen Interesse, in eine intakte und friedliche Gesellschaft eingebettet zu sein. Ein freiwilliges soziales, kulturelles und ökologisches Engagement kann diese Ziele unterstützen. Strukturbildende Maßnahmen zur Stärkung des näheren Umfelds tragen entscheidend zu einer langfristigen Standortsicherung bei. Investitionen in lokale Infrastruktur- oder Bildungsprojekte spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Unternehmen, die beispielsweise die Energieversorgung in anliegenden Gemeinden stabilisieren, investieren in die Standortoptimierung und verbessern zugleich die Lebensqualität in ihrem Umfeld. Partnerschaften mit der kommunalen Verwaltung und örtlichen Organisationen der Zivilgesellschaft sind auf dieser CSR-Ebene charakteristisch.

10 10 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 4. Schnittstellen zwischen CSR und der Internationalen Zusammenarbeit Die GIZ unterstützt die Strategie der Bundesregierung, Unternehmen zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung zu ermutigen und die Umsetzung von CSR-Zielen zu fördern. Im Fokus dieses Ansatzes steht die Absicht, die staatlichen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu stärken, privatwirtschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Voraussetzungen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft zu verbessern. 4 Staatliche und internationale Rahmenbedingungen stärken: Aus Sicht der Internationalen Zusammenarbeit (IZ) bezieht sich CSR auf die unternehmerische Gestaltung vorhandener Handlungsspielräume im Sinne der nachhaltigen Entwicklung. Die Definition dieser Spielräume ist vor allem eine politische Aufgabe. Auch wenn freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft ein wichtiger Schritt sein kann, sind Gesetze und ihre Durchsetzung sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene von entscheidender Bedeutung. Gute IZ unterstützt privatwirtschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung. Partnerschaften sind hierfür essentiell. Partnerschaftliche CSR-Ansätze helfen, Normen und Standards weiterzuentwickeln, und vereinen spezifisches Know-how und Ressourcen der öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Partner. Sie tragen dazu bei, Märkte für nachhaltige Entwicklung zu erschließen und zu gestalten, wie zum Beispiel für Mikrofinanzprodukte oder Versicherungen für das untere Ende der Einkommenspyramide ( Base of the Pyramid ).Darüber hinaus ist die IZ bestrebt, die Voraussetzungen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern, zum Beispiel durch Dialog zwischen IZ, Privatwirtschaft, Organisationen der Zivilgesellschaft, Parlament, Parteien und Gewerkschaften. Sie vermittelt zwischen potenziellen Kooperationspartnern und berät Unternehmen und Verbände in den Partnerländern dabei, CSR umzusetzen und zu verbreiten. developpp.de, das Programm für Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), fördert und unterstützt eine intensive Kooperation zwischen der IZ und der Privatwirtschaft. Auch andere Geber verfolgen vergleichbare Modelle. Die wachsende Bedeutung dieses Ansatzes wird durch weit über 1200 Entwicklungspartnerschaften mit der Privatwirtschaft, die in den vergangenen zehn Jahren in der deutschen IZ entstanden sind, belegt. In zahlreichen Vorhaben der bilateralen Zusammenarbeit bestehen Anknüpfungspunkte zur unternehmerischen Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsstrategien. CSR-orientierte Unternehmen sind aufgrund der gemeinsamen Themen und Zielsetzungen wertvolle Partner für die IZ. Für beide Seiten ist nachhaltiges Wirtschaften beziehungsweise nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung essenziell. Erfolgskriterien sind langfristiges Engagement und Wirkungen auch jenseits der Unternehmensgrenzen, also im gesellschaftlichen Umfeld. Die gewünschten Wirkungen von CSR-Aktivitäten in Unternehmen überschneiden sich in vielen Punkten mit den Zielsetzungen der IZ. In hohem Maße trifft das zum Beispiel auf die Verbesserung nationaler Berufsbildungssysteme, den Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu. Abbildung 2 stellt Interessen und Ziele der Unternehmen den wichtigsten Zielen der IZ gegenüber. Ausgewählte Ziele für Unternehmen Energie- und Ressourceneinsparung Qualitätssicherung in den Zulieferbetrieben Standortsicherung Personalressourcenmanagement Erschließung neuer Konsumentengruppen Kooperationsmöglichkeiten Industrieller Umweltschutz Belegschaftsprogramme Armutsorientierte Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen Verbesserung der sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen in den globalen Wertschöpfungsketten Berufliche Bildung und Qualifizierung Unternehmerische Ansätze zur lokalen Wirtschaftsförderung Unternehmensbegleitete Ansätze zur Korruptionsbekämpfung Politikberatung zu CSR-Strategien Dialog und Multi-Stakeholder-Initiativen Unternehmensgeleitete Ansätze zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern Unternehmensgeleitete Ansätze zur Begegnung des Klimawandels Unternehmensgeleitete Ansätze zum Schutz der Menschenrechte Ausgewählte Ziele der IZ Umwelt- und Ressourcenschutz Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen Verbesserung von Rahmenbedingungen Verbesserung nationaler Berufsbildungssysteme Armutsreduzierung Abb. 2: Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und IZ 4 Positionspapier Unternehmerische Verantwortung aus entwicklungspolitischer Perspektive des BMZ 2009, Seite 2

11 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 11 Da sich die Zielsetzungen der IZ mit denjenigen der Privatwirtschaft verbinden lassen, gibt es eine Vielzahl von Kooperationsmöglichkeiten. Eine Zusammenarbeit bietet sich beispielsweise bei der Modernisierung beruflicher Ausbildungssysteme, der Einführung von ökologischen und sozialen Standards in den Zulieferindustrien oder der Verbesserung betrieblicher Energieund Ressourceneffizienz an. Der Mehrwert einer Kooperation liegt nicht nur darin, dass die öffentlichen und privaten Partner gemeinsam ihre Ziele kostengünstiger, effizienter und schneller erreichen, sondern oft auch in der Verknüpfung von Wirkungen auf verschiedenen Interventionsebenen. Zielt die IZ etwa durch Regierungsberatung auf Verbesserungen auf der Makroebene, so beeinflussen Einzelunternehmen vorrangig das eigene betriebliche Umfeld und das ihrer Zulieferbetriebe auf der Mikroebene. Schließen sich mehrere Unternehmen in Verbänden oder Sektorinitiativen zusammen, können Wirkungen auf der Mesoebene erreicht werden. Jedoch müssen alle Ebenen in Betracht gezogen werden, wenn Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit erreicht werden sollen. Prozesse auf der Makroebene, wie zum Beispiel bei der Gestaltung des industriellen Umweltschutzes, können scheitern, wenn die Verankerung in der unternehmerischen Praxis eines Landes nicht gelingt. Betriebliche Innovationen, etwa zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz, können nicht umgesetzt werden, wenn sie nicht über die Meso- und Makroebene gedeckt und belohnt werden. Die Kooperation zwischen Unternehmen und der IZ kann hier Lücken schließen. Der UN Global Compact Ein Dach für globale Unternehmensverantwortung Der Global Compact basiert auf gemeinsamen Werten und Prinzipien, die der Globalisierung ein menschliches Antlitz verleihen sollen. Kofi Annan Bereits 1999 forderte der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, während des Weltwirtschaftsforums in Davos die Wirtschaftsführer aus aller Welt auf, sich für den Aufbau sozialer und ökologischer Grundlagen der zunehmend globalisierten Märkte zu engagieren. Die Globalisierung soll allen Menschen zugutekommen. Der Global Compact will andere freiwillige Initiativen und themenfokussierte Diskussionsforen nicht ersetzen, sondern versteht sich als eine Art Dach für die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Rolle Unternehmen und CSR in einer humanen Weltwirtschaft spielen können. Der Global Compact ermöglicht einen Dialog, der die Verbreitung von bewährten Verhaltensweisen ( Best Practices ) unterstützt, die auf weltweit gültigen Grundwerten beruhen. Im Mittelpunkt stehen zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Der Global Compact ruft weltweit Unternehmen dazu auf, sich öffentlich auf diese Prinzipien zu verpflichten und aktiv für ihre Umsetzung einzusetzen. So ist der Global Compact weder ein ordnungspolitisches Instrument noch ein Verhaltenskodex, sondern eine wertorientierte Plattform, deren Ziel die Förderung institutionellen Lernens ist. Die Unternehmen des Global Compact tauschen sich mit anderen Teilnehmern über Ideen und gelungene Projekte aus. Sie nutzen handlungsorientierte Politikdialoge zu konkreten Fragen unternehmerischer Verantwortung und CSR. Im Rahmen von nationalen und internationalen Netzwerken arbeiten sie in Lernforen mit gleichgesinnten Unternehmen zusammen. Im Dialog mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Vertretern werden auf freiwilliger Basis praktikable Ansätze entwickelt und Partnerschaftsprojekte initiiert, um damit zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) beizutragen. Der Global Compact ist mit fast Teilnehmern weltweit die größte Initiative für freiwilliges verantwortungsvolles unternehmerisches Verhalten und Handeln. Auch in Deutschland hat die Teilnehmerzahl beständig zugenommen: rund 170 Unternehmen sind im Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) vertreten, davon zwei Drittel der im DAX 30 gelisteten. Das von der GIZ koordinierte Netzwerk hat sich zu einer Diskussionsplattform in Form eines Multi-Stakeholder-Forums entwickelt. Box 3: Der UN Global Compact

12 12 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 5. Formen der CSR-orientierten Zusammenarbeit Nicht zuletzt die guten Erfahrungen mit Entwicklungspartnerschaften zeigen, dass es sich lohnt, die entwicklungsfördernden Aspekte von CSR stärker zu beachten. Bestimmte unternehmerische CSR-Aktivitäten sollten daher durch die Internationale Zusammenarbeit (IZ) konsequent unterstützt werden. Hier sind vor allem Maßnahmen zu nennen, welche die Einhaltung von ökologischen und sozialen Standards fördern sowie die internationale Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Unternehmen erhöhen. Zu diesem Themenkomplex gehören insbesondere die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie Investitionen in den Umweltschutz. Der bislang meistgenutzte Weg, das CSR-Engagement von Unternehmen mit der deutschen IZ zusammenzubringen, ist developpp.de, das Programm für Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft des BMZ (www.developpp.de). Operativ wird es von mehreren Organisationen durchgeführt: der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der gemeinnützigen Gesellschaft sequa, die von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft getragen wird. Das Programm existiert seit Ein bedeutender Teil der durchgeführten Entwicklungspartnerschaften kann auf das CSR- Engagement der Unternehmenspartner zurückgeführt werden (siehe Box 4: CSR motivierte Kooperationen). Das wichtigste Kriterium von developpp.de ist jedoch: Es soll sowohl den Interessen der beteiligten Unternehmen dienen als auch einen hohen entwicklungspolitischen Nutzen mit sich bringen. Aber auch die Innovationskraft der Wirtschaft ist für die Erreichung der Ziele der IZ relevant, wie am Beispiel der Entwicklungszusammenarbeit zu sehen ist. Werden innovative und preiswerte Produkte sowie Dienstleistungen marktfähig gemacht, dann kann damit auch ein Beitrag zur Armutsbekämpfung geleistet werden. Oft ist nicht das vermeintliche Fehlverhalten multinationaler Unternehmen der Grund für Entwicklungsprobleme sondern die Tatsache, dass die ärmsten Länder nicht in globale Wertschöpfungsprozesse eingebunden sind. Daraus ergeben sich für einen gemeinsamen Weg von IZ und Privatwirtschaft eine Reihe von Herausforderungen, die sich durch die folgenden Fragen beschreiben lassen: Wie kann die IZ nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bei ihrem weltweitem Engagement unterstützen? Wie kann das soziale und ökologische Engagement der Privatwirtschaft gezielt zur nachhaltigen Entwicklung beitragen? Können Unternehmen und IZ gemeinsam innovative, ökologisch und sozial förderliche Produkt- und Dienstleistungsmärkte schaffen, von denen insbesondere arme Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern profitieren? Welche staatlichen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um das CSR-Engagement der Privatwirtschaft zu stimulieren und zu verbessern? Die folgenden Instrumente skizzieren erste Antworten auf die aufgeworfenen Fragen. A. Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft CSR motivierte Kooperationen Ein Großteil der Entwicklungspartnerschaften ist durch CSR motiviert. Eine Analyse der bestehenden und abgeschlossenen Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft der GIZ hat gezeigt, dass 80 Prozent der untersuchten Entwicklungspartnerschaften einen CSR Bezug aufweisen. Die Schwerpunkte dieser Projekte liegen hauptsächlich im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens sowie der Landwirtschaft und der Umwelt. Die Hälfte der untersuchten Projekte wird von kleinen und mittleren Unternehmen durchgeführt und fast drei Viertel der Projekte weisen einen engen Bezug zu den Kernkompetenzen der Unternehmen auf. Bei der Untersuchung wurden 565 Projekte, die von 1999 bis 2010 durchgeführt wurden, ausgewertet und bewertet. Box 4: CSR motivierte Kooperationen Die Rolle von DEG, GIZ und sequa beschränkt sich hierbei nicht nur auf die eines Ko-Investors, sondern umfasst die Einbindung eigenen Know-hows in die Durchführung. Besonders hohe Synergien sind bei der Integration von Entwicklungspartnerschaften in solche bilaterale IZ-Vorhaben zu verzeichnen, die bereits konzeptionell eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vorsehen. Unternehmen können ihre Kompetenzen unter anderem in Projekte zur beruflichen Bildung, zur Verbesserung des Gesundheitswesens, zur sozialen und umweltverträglichen Gestaltung von Zulieferketten, zur Energieeffizienz und zum industriellen Umweltschutz einbringen. So genannten strategischen Allianzen gebührt ein besonderer Stellenwert. Von strategischen Allianzen ist die Rede, wenn die IZ mit einem großen Unternehmen oder mehreren Unternehmen bzw. Verbänden komplexe Herausforderungen gemeinsam angeht oft in mehreren Ländern zugleich. Strategische Allianzen sind in der

13 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 13 Der BSCI-Verhaltenskodex Der BSCI-Verhaltenskodex orientiert sich an den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Der Kodex ist ein Beispiel für einen Prozess, der durch eine Entwicklungspartnerschaft mit der Wirtschaft in Gang gesetzt wurde, denn eine solche legte den Grundstein für seine Entwicklung. Der BSCI-Verhaltenskodex legt für Handel und Produzenten Verhaltensregeln für die Warenbeschaffung fest. Ziel ist es, unter anderem sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, eine angemessene Entlohnung und Vereinigungsfreiheit zu gewährleisten, extreme Überstunden sowie Zwangs- und Kinderarbeit zu unterbinden. Der Umweltschutz ist ein weiteres Element des Kodex. Beteiligte Unternehmen sind unter anderem Otto, METRO Group und Peek & Cloppenburg. Der Initiative, die ursprünglich von der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) ausging, haben sich darüber hinaus weitere europäische Einzelhändler angeschlossen. Unter dem Dach der Foreign Trade Association (FTA), dem europäischen Dachverband der AVE, wurde die Business Social Compliance Initiative (BSCI) gegründet. Box 5: Der BSCI-Verhaltenskodex Regel überregional angelegt, können thematisch ganze Sektoren umfassen und bringen unterschiedliche Akteure aus Industrie und Handel, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie anderen nationalen und internationalen Organisationen zusammen. Die Einführung ökologischer und sozialer Mindeststandards beim Kaffeeanbau in Afrika und Lateinamerika, die Entwicklung und Verbreitung von Mikroversicherungen für arme Bevölkerungsgruppen in Asien oder die Erarbeitung von Richtlinien zur Entsorgung von Sonderabfällen weltweit sind Beispiele für den Beitrag strategischer Allianzen zu nachhaltiger Entwicklung. Strategische Allianzen entfalten gesellschaftliche Wirkungen auf der Meso- und Makroebene. B. CSR und Capacity Development Center for Cooperation with the Private Sector (CCPS) für Subsahara-Afrika Im Jahr 2005 öffnete das Center for Cooperation with the Private Sector (CCPS) in Pretoria, um CSR-Initiativen in Afrika südlich der Sahara voranzutreiben. Die Aufgaben des CCPS umfassen die Unterstützung von landesweiten und regionalen privatwirtschaftlichen Initiativen zu allgemeinen und spezifischen CSR- Themen, den Aufbau von lokalen CSR-Kompetenzzentren (Nichtregierungsorganisationen und akademische Einrichtungen) sowie in der Weiterentwicklung des CSR-Verständnisses in Afrika und der Anpassung von Konzepten an den lokalen Kontext. Das CCPS unterstützt beim Aufbau von Plattformen für Dialog und gemeinsames Lernen zwischen Privatsektor, Regierung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Es hilft Unternehmen, Kernbereiche ihres CSR- Engagements zu identifizieren. Das CCPS vernetzt weiterhin Unternehmen, Interessensgruppen und CSR- Initiativen miteinander und bereitet Wissen systematisch zur Verbreitung auf. Aktuelle Themen sind der Kampf gegen Korruption, der Aufbau lokaler Zulieferketten, verantwortliches Investieren in Post-Konflikt- Regionen sowie privatwirtschaftliches Engagement für Ernährungssicherheit, Menschenrechte, Energieeffizienz und Wasserversorgung. Um Personen und Organisationen, die an solchen Prozessen beteiligt sind, einen praktischen Ratgeber an die Hand zu geben, entwickelte das CCPS unter anderem ein Multi-Stakeholder Process Facilitation Guidebook basierend auf wissenschaftlicher Theorie, Expertenmeinung und eigener Projekterfahrung (siehe Literaturliste). Box 6: CCPS in Südafrika Regierungen und Unternehmen, insbesondere aus Schwellenländern, entwickeln ein zunehmendes Interesse an CSR. Viele Unternehmen erkennen, dass verantwortliche Unternehmensführung entscheidend für den Zugang zu neuen Märkten werden kann. Andererseits werden die Regierungen darauf aufmerksam, dass CSR die Umsetzung von Arbeits- und/oder Umweltgesetzen fördert. Beide Aspekte stimulieren den Beratungsbedarf. Effektive und kompetente Beratungsstrukturen für CSR ermöglichen es wiederum staatlichen und politischen Schlüsselinstitutionen, aber auch Unternehmen und Verbänden, stringente und wirksame Politiken, Strategien und Praktiken zu CSR auf den Weg zu bringen. Hier ist auch die Unterstützung der IZ gefordert.

14 14 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Beispiele liefern in den vergangenen Jahren begonnene bilaterale Vorhaben zwischen der deutschen Bundesregierung und den Ländern China und Indien. Die Regierungen und politischen Schlüsselinstitutionen werden dahingehend beraten und geschult, wie Rahmenbedingungen und Politikinstrumente das CSR- Know-how sowie die Aufnahme von konkreten CSR-Aktivitäten fördern können. Dazu zählen beispielsweise eigene Entwicklungspartnerschaftsprogramme. Die GIZ kann hierbei ihre langjährige Erfahrung mit der Umsetzung von partnerschaftlichen Ansätzen weitergeben (Capacity Development for Partnerships, CDP). Das International Leadership Training (ILT) der GIZ qualifiziert Fach- und Führungskräfte von Unternehmen und Institutionen aus Entwicklungs- und Transformationsländern, Veränderungsprozesse in ihren Ländern anzustoßen und voranzutreiben. C. CSR und breitenwirksame Geschäftsmodelle für nachhaltige Entwicklung Arme Bevölkerungsschichten in Entwicklungs- und Schwellenländern haben in der Regel keinen Zugang zu essentiellen Produkten und Dienstleistungen. Sind diese doch erhältlich, müssen sie dafür oftmals wesentlich höhere Preise zahlen als wohlhabendere Bevölkerungsschichten. Die höheren Preise entstehen aufgrund lokaler Monopole, unzureichendem Verbraucherschutz und hohen Transaktionskosten in Folge mangelhafter Infrastruktur. Zudem erlauben unregelmäßige Einkommen keine langfristige Planung von Konsumentscheidungen und verhindern beispielsweise den Kauf günstigerer Großpackungen. Aus der Perspektive der Unternehmen führen die darüber hinaus schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu geringen Investitionen in diesen Märkten. Diesem Phänomen der poverty penalty kann die IZ in Kooperation mit der Privatwirtschaft entgegenwirken. Denn die vier Milliarden Menschen am Sockel der globalen Einkommenspyramide (Base of the Pyramid BoP) werden zunehmend als bislang vernachlässigte Käuferschicht und mögliche Produzentinnen und Produzenten für relevante Wertschöpfungsketten erkannt. Durch innovative Geschäftsmodelle, Produktenwicklungen und Dienstleistungen können Unternehmen einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Allerdings ist der Markteintritt für diese Unternehmen risikoreich, da keine zuverlässigen Daten zu Konsumverhalten und -bedürfnissen armer Bevölkerungsschichten existieren. Darüber hinaus sind innovative Ansätze bei Produktentwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodells notwendig, um bedürfnisorientierte, kostengünstige und dabei qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen in diesen Märkten anbieten zu können. Die Förderung breitenwirksamer Geschäftsmodelle für nachhaltige Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern reduziert Armut. Ein größeres Angebot an Produkten und Dienstleistungen führt zu mehr Wettbewerb. Niedrigere Preise und/oder höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen erhöhen die Kaufkraft einkommensschwacher Konsumenten. Die Integration von armen Bevölkerungsschichten in Wertschöpfungsketten schafft außerdem zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten und Einkommensquellen. Innovative Unternehmensstrategien, die nicht ausschließlich auf die Schaffung neuer Absatzmärkte abzielen, sondern partizipative Produktentwicklung und Einbindung der Menschenvor Ort in Produktion und Vertrieb anstreben, können durch Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit flankiert werden. Die so realisierten Synergien schaffen einen Mehrwert für alle Akteure. Ferner werden einkommensschwache Bevölkerungsschichten nicht mehr lediglich als passive Hilfsempfänger wahrgenommen, sondern als aktive ökonomische Akteure mit konkreten Bedürfnissen anerkannt. Für Unternehmen sind breitenwirksame Geschäftsmodelle für nachhaltige Entwicklung aufgrund der Größe der potentiellen Märkte und der positiven Wachstumsprognosen attraktiv: Im Gegensatz zu den gesättigten Märkten der Industrieländer, handelt es sich bei BoP-Märkten um bislang nahezu unerschlossene, dynamisch wachsende Märkte. Die geringe individuelle Kaufkraft ergibt gebündelt eine hohe Nachfrage; sie macht jedoch weitreichende kostensenkende Innovationen notwendig. Allerdings können diese dann für die Unternehmen auch auf heimischen Märkten Wettbewerbsvorteile bedeuten. Versicherungen für 50 Cent Mit Mikroversicherungen für arme Bevölkerungsgruppen schaffen Unternehmen der deutschen Versicherungswirtschaft, UNDP und GIZ neue soziale Netze in Asien. Die Partner entwickeln gemeinsam Versicherungsprodukte, die für existenzbedrohende Notfälle vorsorgen sollen. Bei diesem Vorhaben wird eng mit Nichtregierungsorganisationen und Mikrofinanzinstitutionen zusammengearbeitet.

15 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Übersicht über das Leistungsangebot der GIZ Die folgende Tabelle fasst noch einmal zusammen, welche Kooperationsmöglichkeiten die GIZ Unternehmen rund um das Thema Corporate Social Responsibility bietet. Das Leistungsangebot der GIZ beruht auf ihrer jahrzehntelangen Expertise in den Feldern Wirtschaft und Beschäftigung, Energie, Transport, ländliche Entwicklung, Umwelt, Klima, Gesundheit und Good Governance. Sie hat in diesen Feldern Ansätze und Methoden entwickelt, die ein großes Potenzial für erfolgreiche CSR-Maßnahmen besitzen. Die Vielfalt der Partner und Herausforderungen erlauben es aber kaum, eine standardisierte Produktpalette für den Bereich CSR zu erstellen. Deshalb passt die GIZ ihr Angebot auf der Basis ihres Leistungsspektrums maßgeschneidert an die Erfordernisse der jeweiligen Partner aus der Privatwirtschaft an. Die folgende Übersicht zeigt die Momentaufnahme eines dynamischen Kooperationsfelds und führt nur einige Ansätze und Referenzbeispiele exemplarisch auf. Die Übersicht gibt Folgendes wieder: Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte In der ersten Spalte sind die Themen aufgeführt, die durch CSR-Maßnahmen mittelbar und unmittelbar beeinflusst werden können und in denen die GIZ mit der (Privat-)Wirtschaft kooperiert. In dieser Spalte wird die Verbindung zwischen den Kooperationsthemen und CSR erläutert. Es wird dargestellt, welche Rolle unternehmerische Verantwortung für die Kooperationsthemen spielt und inwiefern Leistungen der GIZ hierbei unterstützend wirken. In dieser Spalte werden einige zentrale Beispiele für das GIZ-Leistungsangebot im jeweiligen Kooperationsthema genannt. Diese Beispiele zeigen, auf welche Weise die GIZ eigenständig handelnde Unternehmen mittelbar oder unmittelbar darin unterstützen kann, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gewahr und gerecht zu werden. In dieser Spalte wird auf die GIZ-Produkte hingewiesen, die für das jeweilige Thema von zentraler Bedeutung sind. Mit Hilfe von elektronischen Plattformen im Intranet der GIZ bündeln die GIZ-Produkte ausgewählte Informationen und Dokumente für die rund 100 wichtigsten Themen und Methoden der GIZ.

16 16 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ CSR in innerbetrieblichen Prozessen Thema Inhalthalt Beispiele GIZ-Produkte Integrierte Managementsysteme IMS Die GIZ unterstützt Unternehmen und Dienstleistungsanbieter bei der Entwicklung praxisorientierter Beratungsangebote zu Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit. Diese Dienstleistungen fragen Unternehmen nach, um effizienter zu produzieren und gleichzeitig negative Einflüsse ihrer Geschäftstätigkeit zu vermeiden bzw. sie zu reduzieren. PRUMA Profitables Umweltmanagement Mitverwertung von Abfällen bei der Zementherstellung Strategische Allianz mit Holcim AG Integrierte Managementsysteme für KMU Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Strategien sozial verantwortlicher Unternehmensführung in Zentralamerika Ressourceneffizienz und städtisch-industrielles Umweltmanagement KMU-Förderung CoSMIC (Corporate Sustainability Management in Indian Companies) Corporate Social Responsibility: Training, Dialogue and Networking India FIT FIVE Factory Improvement Training Entwicklungspartnerschaft mit TÜV Rheinland und CSR Asia FitFive/info/ibt/index.sxhtml Environmentally Sound Management of Chemical Waste Entwicklungspartnerschaft mit Merck in Südostasien _recycling.html Chemikalienmanagement Belegschaftsprogramme Die GIZ entwickelt Trainingsprogramme für die Belegschaften von Unternehmen, durch die Unternehmen ihrer Verantwortung für soziale und ökologische Belange gerecht werden. ACCA AIDS-Kontrolle in Unternehmen in Afrika HIV/AIDS Prävention Entwicklungspartnerschaften mit Daimler, Volkswagen, Bosch, Roche und T-Systems HIV/AIDS Arbeitsplatzprogramme Financial Wellness Toolkit AwiSA AIDS Prevention & Health Promotion Workplace Programmes in Southern Africa Mainstreaming Comprehensive Employee Wellbeing Programmes Entwicklungspartnerschaft mit Safaricom Ltd., Kenya Fortbildungsprogramme für Fach- und Führungskräfte Die GIZ bietet Trainingsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte von Unternehmen an, um deren Bewusstsein für unternehmerische Verantwortung zu stärken. International Leadership Training (ILT) Sustainability Management Leadership and Strategy (L&S) for Corporate Sustainability Training Programme (e-learning-modul) FLEXcosmic/info/ibt/Resources/flex-resources_training_materials.sxhtml

17 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 17 Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Armutsorientierte Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen Die GIZ fördert die Verbreitung von unternehmerischen Ansätzen, die durch die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Secure the Poor BoP Branchendialog zu Mikroversicherung Energize the BoP BoP Branchendialog zu breitenwirksamen Geschäftsmodellen in der Energiebranche Innovative Geschäftsmodelle als Impuls für Entwicklung Konferenz Soziale Sicherung für Arme in Indien, Indonesien und Laos Strategische Allianz mit der Allianz AG Strategische Allianz mit BASF zur Nährstoffanreicherung von Öl und anderen Grundnahrungsmitteln (SAFO) Mikroversicherungen gegen die Folgen von Naturkatastrophen Strategische Allianz mit Munich Re Förderung der ländlichen Elektrifizierung im Senegal Entwicklungspartnerschaft mit INENSUS und EWE AG Markteinführung des Protos Pflanzenölkochers auf den Philippinen Entwicklungspartnerschaft mit Bosch-Siemens Haushaltsgeräte Mikrofinanzierung Kleinstversicherungssysteme Energiegrundversorgung Umsetzungsstrategien für soziale Gerechtigkeit CSR entlang der Wertschöpfungskette Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Verbesserung der sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen in den globalen Wertschöpfungsketten CSR bezieht sich auf soziale und ökologische Aspekte des Wirtschaftens nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch in den Unternehmen entlang der (zumeist globalen) Wertschöpfungskette. Die GIZ fördert Initiativen und Instrumente, die zur Umsetzung nationaler und internationaler Normen beitragen, um soziale und ökologische Belange der Stakeholder in den Wertschöpfungsketten zu verbessern. BSCI Business Social Compliance Initiative 4C Common Code for the Coffee Community Strategische Allianz mit Unternehmen der Kaffeeindustrie Institutionelle Stärkung der Nationalen Initiativen des Forest Stewardship Councils (FSC) Transparenz in der Zulieferkette durch Nachhaltigkeitsberichterstattung GRI-GIZ-Kooperation Wertschöpfungsketten, Genossenschaften, Verbände Standards und Lebensmittelsicherheit Verbesserung und Sicherung der Qualität von Beschäftigung GRASP Gute Soziale Praxis in der Landwirtschaft WE Worldwide Enhancement of Social Quality Strategische Allianz mit Tchibo CCE Certification Capacity Enhancement Kooperation zu nachhaltigem Kakaoanbau in Westafrika

18 18 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte PROGRESS: Förderung von Sozial- und Umweltstandards in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch SEAL Social Standards Exchange of Experience in Southeast Asia and Practical Learning CSR am Standort des Unternehmens Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Berufliche Bildung und Qualifizierung Die berufliche Ausbildung und Qualifizierung Trainingscenter zur Berufsausbildung von Kraftfahrzeugmechatronikern erhöht die Produktivität des Unternehmens, aber generell auch die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter. Ausbildende Un- Strategische Allianz mit der Daimler AG porsche-und-volkswagen-engagieren-sich-fuer-berufsausbildung-in-china.html ternehmen tragen im eigenen Interesse zum Ausbildungsniveau an ihren Standorten bei. Die GIZ unterstützt den Aufbau arbeitsmarktorientierter Berufsbildungssysteme und komplementiert somit die Eigenleistungen der Unternehmen. Arbeitsmarktorientierte Berufsbildungssysteme Qualifizierung für existenzsichernde Beschäftigung Corporate Community Investment Die GIZ unterstützt Unternehmen bei der Förderung von Entwicklungspartnerschaften im Bereich CSR auf lokaler und regionaler Corporate Community Investment Toolkit Kommunal- und Stadtentwicklung Ebene. Unternehmerische Ansätze zur lokalen Wirtschaftsförderung Zum Zweck verbesserter Zusammenarbeit Qualifizierung von KMU im Finanz- und Produktmanagement mit lokalen Zulieferern setzen sich viele Entwicklungspartnerschaft mit CIWI GmbH Unternehmen für die Qualifizierung von KMU am Standort ein und tragen somit zur lokalen Wirtschaftsentwicklung bei. Die GIZ berät Projektentwicklungsprogramm des Bundesministeriums für Exportinitiative Erneuerbare Energien staatliche oder private Wirtschaftsförderorganisationen bei der Ausgestaltung von Wirtschaft und Technologie Programmen. Hierbei werden Unternehmensdienstleistungsangebote entwickelt, die Cocoa Livelihoods Program die Marktzugangschancen lokaler Zulieferer Strategic Corporate-Community Partnership for Local erhöhen. Die Leistungen der GIZ unterstützen Development Program (SCOPE) somit die Eigenanstrengungen der Unternehmen zur lokalen Wirtschaftsförderung an ihren Standorten. Business Development Services Lokale und regionale Wirtschaftsentwicklung Unternehmensgeleitete Ansätze zur Korruptionsbekämpfung Unternehmen zeigen sich gesellschaftlich verantwortlich, wenn sie sich gemeinschaftlich mit weiteren Stakeholdern an der Bekämpfung von Korruption beteiligen. Die Business Anti-Corruption Portal Supporting the EITI-Implementation Process with IT-Solutions Strategische Allianz mit SAP Korruptionsprävention GIZ unterstützt Kommunikationsplattformen, Fachgespräche und die Umsetzung von Anti-Corruption Resource Kit Korruptionspräventions- und -bekämpfungs- programmen.

19 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ 19 Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Stärkung von Verbänden und Kammern zur Korruptionsbekämpfung in China Kooperation mit der Siemens Integrity Initiative Business code of conduct für den Privatsektor in der Demokratischen Republik Kongo (BCOC) CSR im weiteren Umfeld des Unternehmens Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Politikberatung zu CSR-Strategien Die GIZ berät bei der Entwicklung von CSR-Strategien staatlicher Einrichtungen, privater Unternehmen und gesellschaftlicher Sino-German CSR Project Indo-German CSR Initiative Geschäfts- und Investitionsklima Organisationen. Hierdurch wird ein Umfeld geschaffen, das die Einbeziehung von gesellschaftlichen Belangen und Umwelt- Center for Cooperation with the Private Sector (CCPS) für Subsahara-Afrika aspekten in das Unternehmenshandeln fördert. National CSR Forum Liberia CDP Capacity Development for Partnerships Dialog und Multi-Stakeholder- Initiativen Zur Verbreitung von CSR fördert die GIZ den nationalen und internationalen Austausch zum Thema und berät staatliche und private Akteure, um verbesserte Rahmenbedingungen für CSR zu schaffen. Hierzu organisiert die GIZ Konferenzen und Runde Tische, moderiert sektorübergreifende Multi-Stakeholder-Foren und unterstützt den Dialog zwischen privaten und öffentlichen Stellen. Runder Tisch Verhaltenskodizes zu Sozialstandards Internationales Wirtschaftsforum (IBF) FLEXdialogue/info/ibt/ibf.sxhtml Deutsches Global Compact Netzwerk Runder Tisch für die nachhaltige Palmölproduktion RSPO Business and Biodiversity Initiative India Centre for Responsible Business Strategische Allianz mit BSCI und SAI MENA Responsible Business Conduct Forum RADES Alumninetzwerk Nachhaltiges Wirtschaften in Lateinamerika Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (EPW) Geschäfts- und Investitionsklima Stakeholder-Dialoge Biologische Vielfalt Netzwerkmanagement

20 20 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT. DER BEITRAG DER GIZ Thema Inhalt Beispiele GIZ-Produkte Unternehmensgeleitete Ansätze zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern Die GIZ unterstützt Dienstleistungsanbieter bei der Entwicklung von praxisorientierten Beratungsangeboten für Verbraucher, die nachhaltiges Konsumverhalten zum Inhalt haben. Sie berät Unternehmen, die im Cotton made in Africa Strategische Allianz mit Unternehmen der Textilindustrie Collaborative Working Group on Solid Waste Management in Low-and Middle-Income Countries Qualität und Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion Abfallwirtschaft Rahmen ihrer CSR-Strategie umwelt- politische Instrumente einsetzen wollen Kompass Nachhaltigkeit Informationsplattform zu Nachhaltigkeitsstandards Unternehmensgeleitete Ansätze zur Begegnung des Klimawandels Die GIZ fördert unternehmerische Ansätze und bietet Trainingsmaßnahmen an, die dem Klimawandel entgegenwirken oder in geeigneter Weise auf ihn reagieren. Hierbei spielen die Aspekte Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, sowie der Schutz der Ozonschicht eine Rolle. AdapCC Adaptation for Smallholders to Climate Change Strategische Allianz mit Cafédirect Carbon Procurement Unit (CPU) Energy Saving Movement Entwicklungspartnerschaft mit Osram Klima Regionale Umweltkooperation Schutz der Ozonschicht Energieeffizienz Dialog mit der Wirtschaft zu Klimawandel und Armutbekämpfung Strategieprozesse Energie und Klima Coffee & Climate Strategische Allianz mit Unternehmen der Kaffeeindustrie Corporate Climate Change Strategies (3CS) Training Programme FLEXcosmic/info/ibt/About/Report_3CS_Delhi_0211.sxhtml Unternehmensgeleitete Ansätze zum Schutz der Menschenrechte Durch die Förderung von freiwilligen unternehmensgeleiteten Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte unterstützt die GIZ verantwortliches Unternehmenshandeln in schwachen regulatorischen Umfeldern. Wirtschaft und Menschenrechte DGCN-Unternehmenscoaching news%5bmonth%5d=04&tx_ttnews%5btt_news%5d=196&tx_ttnews%5byear%5d=201 1&cHash=71938f a833124d2b8afc5a8 Menschenrechte

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