Soziale Netzwerke. Prof. Dr. Walter Dettling

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1 Soziale Netzwerke Prof. Dr. Walter Dettling

2 Agenda Was sind soziale Netzwerke Enterprise 2.0 Fazit Diskussion Seite 1

3 Einführung Definition Soziale Netzwerke (www.harvardbusinessmanager.de) Soziale Netzwerke sind Plattformen, um Menschen mit gleichen Interessen oder bestimmten Wissensgebieten zu finden. Jeder legt ein Profil von sich selbst an, zum Beispiel bei Xing, LinkedIn oder Facebook. Wer andere mit gleichen Interessen sucht, kann per Mausklick eine ganze Liste mit Kontaktdaten einsehen. Einige Unternehmen haben bereits begonnen, solche Systeme für den internen Wissenstransfer einzusetzen, darunter IBM und die Dienstleistungssparte der British Telecom. Seite 2

4 Was versteht man/frau unter Sozialen Netzwerken? Facebook Twitter myspace Xing LinkedIn. Seite 3

5 Sind soziale Netzwerke nur eine Blase? Seite 4

6 Was ursprünglich eine theoretische Idee war Virtuelle Gemeinschaften als theoretisches Konzept 1993 erstmalig von Howard Rheingold verwendet "Virtuelle Gemeinschaften sind soziale Zusammenschlüsse, die dann im Netz entstehen, wenn genug Leute diese öffentlichen Diskussionen (Kommunikation) lange genug führen und dabei ihre Gefühle einbringen, so dass im Cyberspace ein Geflecht persönlicher Beziehungen entsteht.'' "Wir machen alles, was Menschen machen, wenn sie zusammen sind, aber wir tun es mit Worten auf Computer Bildschirmen... " Howard Rheingold. The Virtual Community: Homesteading on the Electronic Frontier, Revised Edition. MIT Press, Seite 5

7 über die man abstrakt sagen kann, dass es sich um ein Geflecht sozialer Beziehungen handelt dass ein solches Geflecht entsteht, wenn bestimmte Diskussionen lange genug geführt wurden dass es sich dabei zumeist um öffentliche Diskussionen handelt dass virtuelle Gemeinschaften "richtige" Gemeinschaften sind, auch wenn kein face-to-face Kontakt stattfindet dass in virtuellen Gemeinschaften Informationen ausgetausch werden dass virtuelle Gemeinschaften Menschen mit gleichen Interessen verbinden Quelle: Universität Bremen Seite 6

8 hat sich konkretisiert Visitors: in thousands Seite 7

9 und ist auch in der Schweiz angekommen. Facebook Nutzerzahlen Februar 2010 Quelle: facebookmarketing.de; Seite 8

10 Nutzerzahlen als Umsatzindikator Quelle: Seite 9

11 Was Menschen auf Facebook tun Quelle: Seite 10

12 und wo sie es tun Quelle: Seite 11

13 und dabei Spuren hinterlassen Quelle: Seite 12

14 Soziale Netzwerke haben zwei Seiten Sie sprechen persönliche, menschliche Grundbedürfnisse an: Nähe, Selbstdarstellung, Bestätigung, Sind öffentliche, kommerziell genutzte Plattformen: Distanz, Sichtbarkeit, Unverbindlichkeit Seite 13

15 Die persönliche Seite der sozialen Netzwerke befriedigt ein menschliches Grundbedürfnis. gibt dem grossen anonymen Internet ein Gesicht. ermöglicht neue Formen der sozialen Kommunikation. Seite 14

16 und trifft auch auf Menschen, die noch nicht wissen, wie man damit umgehen soll. Seite 15

17 Die kommerzielle Seite der Netzwerke macht öffentlich was privat gemeint war. ist anonym bis jemand Bekanntes etwas findet. ist ein weites Feld für Forschung und Entwicklung. Seite 16

18 Typische Funktionen eines Sozialen Netzwerkes Persönliches Profil, mit diversen Sichtbarkeitseinstellungen für Mitglieder der Netzgemeinschaft oder generell der Öffentlichkeit des Netzes Kontaktliste oder Adressbuch, samt Funktionen, mit denen die Verweise auf diese anderen Mitglieder der Netzgemeinschaft (etwa Freunde, Bekannte, Kollegen usw.) verwaltet werden können (etwa Datenimport aus -Konto oder anderen Portalen) Empfang und Versand von Nachrichten an andere Mitglieder (einzeln, an alle usw.) Empfang und Versand von Benachrichtigungen über diverse Ereignisse (Profiländerungen, eingestellte Bilder, Videos, Kritiken, Anklopfen usw.) Blogs (Mit Bildern, Filmen, etc.) Suche Seite 17

19 Aus Profilen und Aktivitäten werden Informationen gewonnen Seite 18

20 z.b. ein Collaboration Network P1 P2 P3 P4 D1 D2 D3 D4 D5 D6 D7 D8 D9 D10 D11 (a) Project-Developer Network (Bipartite Graph) D3 D8 D10 D11 D1 D4 D5 D9 D2 D6 (b) Developer Network (Unipartite Projection Graph) Figure 1: Social Network of 4 projects and 11 developers. Projects (developers) are indicated by black squares (grey spheres). D7 Seite 19

21 Ähnlichkeit mit Groupware Definition Groupware: Groupware ist ein computer-basiertes System, das eine Gruppe von Personen in ihrem Aufgabengebiet oder Ziel unterstützt und eine Schnittstelle für eine geteilte Arbeitsumgebung bietet (Ellis et al. 1991). Man könnte die Funktionen von Sozialen Netzwerken auch für Unterstützung der Mitarbeitenden in Unternehmen und Organisationen benutzen. Seite 20

22 Ein neues Schlagwort: Enterprise 2.0 Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers. Seite 21

23 Die Werkzeuge für Enterprise 2.0 sind auf dem Markt Seite 22

24 mit ähnlichen Funktionen wie facebook, etc. Seite 23

25 Wie sollen Organisation, Unternehmen damit umgehen? Es gilt zu unterscheiden: Öffentlich Geschäftlich Privat Seite 24

26 Öffentlich Wenn etwas Öffentlich gemacht werden soll, dann ist facebook, etc. sehr geeignet. Es braucht Profis, die öffentlich kommunizieren. Seite 25

27 Geschäftlich Geschäftliches gehört in der Regel nicht in die Öffentlichkeit. Deshalb geschlossene Netzwerke Seite 26

28 Privat Was ist privat? Die Verhaltensregeln für den Umgang mit Privatem im Internet müssen noch entwickelt werden. Seite 27

29 Fazit: Soziale Netzwerke in Unternehmen und Organisationen Den Umgang mit sozialen Netzwerken müssen wir noch lernen. Für Unternehmen und Organisationen bieten sich Chancen bezüglicher neuer Kommunikationsformen. Es braucht dazu Ziele, Konzepte, Erste Schritte und eine sorgfältige Einführung. Wer heute sein Unternehmen aktiv in diesen Bereich führt ist ein early mover. Seite 28

30 Fragen, Diskussion Seite 29

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