Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Auftragnehmer: Prognos AG

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1 Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie Evaluation der Nationalen Kontaktstelle für die KMU-spezifischen Maßnahmen im EU- Forschungsrahmenprogramm und für Ökoinnovationen Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der EU Auftragnehmer: Prognos AG Michael Astor Eva Schindler Ulf Glöckner Daniel Riesenberg Frederik Simmat Berlin, September 2013 I C /13

2 Das Unternehmen im Überblick Geschäftsführer Christian Böllhoff Präsident des Verwaltungsrates Gunter Blickle Handelsregisternummer Berlin HRB B Rechtsform Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht Gründungsjahr 1959 Tätigkeit Prognos berät europaweit Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik. Auf Basis neutraler Analysen und fundierter Prognosen werden praxisnahe Entscheidungsgrundlagen und Zukunftsstrategien für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und internationale Organisationen entwickelt. Arbeitssprachen Deutsch, Englisch, Französisch Hauptsitz Prognos AG Henric Petri-Str. 9 CH-4010 Basel Telefon Telefax Weitere Standorte Prognos AG Prognos AG Goethestr. 85 Wilhelm-Herbst-Str. 5 D Berlin D Bremen Telefon Telefon Telefax Telefax Prognos AG Prognos AG Science 14 Atrium; Rue de la Science 14b Schwanenmarkt 21 B-1040 Brüssel D Düsseldorf Telefon Telefon Telefax Telefax Prognos AG Prognos AG Nymphenburger Str. 14 Friedrichstr. 15 D München D Stuttgart Telefon Telefon Telefax Telefax Internet

3 Inhalt 1 Executive Summary Deutsche Fassung English Version 9 2 Rolle der Nationalen Kontaktstellen im System der europäischen Forschungsförderung 14 3 Aufgabenprofil der NKS 21 4 Evaluationsansatz 25 5 Leistungsgeschehen Öffentlichkeitsarbeit verbessert die Sichtbarkeit der Programme Durchschnittliche Beratungserfolge Gute Zusammenarbeit im Netzwerk Unterstützung des BMWi 37 6 Leistungsbewertung Interne Prozesse zur Beratung von Anfragen / Begleitung von Anträgen Bewertung des Prämiensystems als Indikator zur Erfolgsbemessung Abstimmung mit regionalen Partnern im NKS-Verbund Abstimmung mit weiteren Organisationen Europäische Netzwerkarbeit Effekte bei beratenen Unternehmen und Forschungsdienstleistern Qualitätssicherung im Netzwerk Unterstützung des BMWi 57 7 Ausblick: KMU-Förderung im Kontext von Horizont Gesamtbewertung und Handlungsempfehlungen Zielerreichung Wirkungen Vollzugswirtschaftlichkeit Maßnahmenwirtschaftlichkeit Empfehlungen 66 9 Literatur und Quellen Anhang 73 1

4 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Arbeitsbeziehungen der NKS KMU 19 Abbildung 2: Logic Chart Analyse für die NKS KMU 23 Abbildung 3: Leistungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit 29 Abbildung 4: Zusammenarbeit mit regionalen Partnern 36 Abbildung 5: Idealtypischer Beratungsprozess der NKS 40 Abbildung 6: Verteilung der Arbeitszeit nach Aufgaben 41 Abbildung 7: Europäische Arbeitsbeziehungen der NKS KMU 48 Abbildung 8: Kalkulationstool auf der NKS KMU Website 55 Abbildung 9: Modellrechnung "Forschung für KMU" 56 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Anzahl der Fachgespräche 26 Tabelle 2: Veranstaltungen 2011/ Tabelle 3: Beratungen der NKS KMU 2007 bis 2013 (Koordinatoren und Teilnehmer) 31 Tabelle 4: Erfolgreiche Antragsteller im EU-Vergleich (Koordinatoren) 32 Tabelle 5: Prämiensystem der NKS KMU 43 Tabelle 6: Planung und Ressourcenverbrauch 63 Tabelle 7: Durchschnittlicher Tagessatz der NKS KMU 64 Tabelle 8: Budget nach Aufgabenstellungen 65 2

5 Abkürzungsverzeichnis BayFOR BMBF BMU BMWi CIP CSA DE DeGEval PT-DLR EACI EC EEN EU FP7 / FRP FuE GFS IP KMU NCP NCP SME NKS NKS KMU NKSn PPP REA Bayerische Forschungsallianz Bundesministerium für Bildung und Forschung Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Competitiveness and Innovation Framework Programme (Programm zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation) Coordination and Support Actions Deutschland Deutsche Gesellschaft für Evaluation e.v. Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Executive Agency for Competitiveness & Innovation Europäische Kommission Enterprise Europe Network Europäische Union 7. EU-Forschungsrahmenprogramm Forschung und Entwicklung Gemeinsame Forschungsstelle Geistiges Eigentum (Intellectual Property) Kleine und mittelständische Unternehmen National Contact Point National Contact Point for Small and Medium enterprises Nationale Kontaktstelle Nationale Kontaktstelle für kleine und mittlere Unternehmen Nationale Kontaktstellen Public Private Partnership Research Executive Agency 3

6 RP kompakt SME ttz Bremerhaven TransCoSME UIP VZÄ ZENIT ZIM Rahmenprogramm kompakt Small and medium Enterprises Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven Transnational cooperation of the European network of NCP SME Umweltinnovationsprogramm Vollzeitäquivalente Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand 4

7 1 Executive Summary 1.1 Deutsche Fassung Die Nationale Kontaktstelle KMU (NKS KMU) wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Das System der Nationalen Kontaktstellen wurde von der Europäischen Kommission initiiert und dient der Umsetzung des 7. Forschungsrahmenprogramms. Die ZENIT GmbH in Mülheim/Ruhr ist mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben beauftragt, die Tätigkeit umfasst folgendes Leistungsportfolio: Beratung von Unternehmen, Unternehmensgruppen und FuE-Dienstleistern im Prozess der Antragstellung für die Programme Forschung für KMU und CIP-Ökoinnovation. Beide Programme wurden von der Europäischen Kommission als KMU-spezifische Maßnahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms konzipiert und etabliert. Öffentlichkeitsarbeit über unterschiedliche Informationsund Kommunikationskanäle und ggf. in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus dem regionalen Netzwerkverbund derjenigen Institutionen, die ebenfalls zu europäischen Programmen beraten und die sich aus dem Europe Enterprise Network (EEN) rekrutieren, Zusammenarbeit mit diesen regionalen Netzwerkpartnern zur Gewährleistung eines räumlich breit aufgefächerten Angebots an Beratungsleistungen und Sicherung des Qualitätsmanagement in der Beratung, unterstützende Dienstleistungen für das BMWi zur Dokumentation der Programmumsetzung sowie zur Vor- und Nachbereitung von nationalen und europäischen Treffen, übergeordnete Netzwerktätigkeiten mit europäischen Stellen sowie nationalen und europäischen Partnern im Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen. Mit diesem Aufgabenspektrum sollen im Kern der Anteil der deutschen Antragsteller an den genannten Programmen erhöht und die Erfolgsaussichten von Verbünden mit deutscher Beteiligung verbessert werden. Neben der personellen Ausstattung von zwei Vollzeitäquivalenten stehen Sachkosten insbesondere für die Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Prämienpool für die Erreichung von Threshold / Main List durch beratene Unternehmen / FuE-Dienstleister zur Verfügung. Diese Prämien werden sowohl an die NKS KMU als auch an die regionalen Partner erfolgsorientiert ausbezahlt. 5

8 Die Evaluierung durch das Team der Prognos AG stützt sich auf einen qualitativen Untersuchungsansatz mit nationalen und internationalen Fachgesprächen sowie Prozess- und Zielanalysen. Es wurden folgende Stärken der NKS KMU identifiziert: die bundesweite Netzwerkorganisation, die Sicherung der Kontinuität und Nachhaltigkeit der Netzwerkarbeit, eine gut organisierte Qualitätssicherung in der Beratung durch die NKS KMU und damit einheitliche Standards in der Beratung durch die Netzwerkpartner, die Entwicklung von Tools, die Antragstellern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, ein Incentive-System, das sich durch eine strikte Erfolgsorientierung auszeichnet, eine intensive Einbindung in die sonstigen Beratungsnetzwerke (weitere NKSn, Förderberatung des Bundes), eine hohe Zufriedenheit mit der Dienstleistungserbringung bei Tätigkeiten, die das BMWi in seiner Aufgabenwahrnehmung unterstützen, wenn auch nur punktuell erhoben: die Kundenzufriedenheit der Antragsteller. Hier sind allerdings Einschränkungen durch Antwortverweigerungen zu konstatieren. Folgende Schwächen sind erkennbar: das Kernziel einer Steigerung des Anteils der deutschen Beteiligung an den europäischen Programmen auf der Impact-Ebene kann nicht erreicht werden, eine kontinuierliche Verbesserung der Antragsqualität kann gemessen am Erreichen des Threshold nicht beobachtet werden, es fehlen Erklärungsansätze für die sehr unterschiedlich ausgeprägten Erfolgsquoten im Jahresvergleich, Monitoring-Instrumente sind nur schwach ausgeprägt, sodass eine Aufwands-Nutzen-Abschätzung erschwert wird, die Zusammenarbeit mit den institutionellen Akteuren wird z.t. ambivalent bewertet, 6

9 gegenüber den Aufgaben der ursprünglichen EEN-Tätigkeiten von ZENIT und seinen Partnern fehlt eine klare Definition und Abgrenzung des Leistungsspektrums. In der Gesamtbewertung muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Hebel durch die geförderten Aktivitäten gering ist. Er beschränkt sich auf Information, die Suche und Identifikation von Kooperationspartnern sowie die Antragsberatung. Folgende Schlussfolgerungen bzw. Handlungsempfehlungen fassen die Evaluierungsergebnisse zusammen: Wirtschaftlichkeitsanalyse benötigt verbesserte Datenbasis Für die Beantwortung der Frage zur Wirtschaftlichkeit und damit zu einer dezidierten Kosten-Nutzen-Abwägung fehlen z.t. Informationen über den Aufwand, der hinsichtlich der unterschiedlichen Aufgabenstellungen im Jahresverlauf geleistet wird. Die Zurverfügungstellung einer Hotline setzt eine ständige Erreichbarkeit voraus, die zumindest zu den üblichen Bürozeiten eine kontinuierliche Besetzung der Arbeitsstelle erfordert. Darüber hinaus werden weitere Dienstleistungen erbracht, die eigene konzeptionelle Arbeiten, die Erstellung von Dokumenten und Materialien, unmittelbare Beratungsleistungen für Dritte (Netzwerkpartner, BMWi) und eine Präsenz in unterschiedlichen Netzwerken erfordern, sodass die zu planende personelle Kapazität geschätzt zwischen 1,5 und 2 Vollzeitäquivalenten liegt. Die erforderlichen Kapazitäten und personellen Ressourcen für die zukünftigen Arbeiten der NKS KMU lassen sich endgültig erst nach Konkretisierung der Programmstruktur und der Kenntnis der Ausgestaltung einzelner Maßnahmen mit KMU-Fokussierung bestimmen. Beibehaltung existierender Elemente sinnvoll Insgesamt wird eine Beratungsinfrastruktur insbesondere für die KMU-spezifischen Maßnahmen auch zum Start der neuen Förderperiode erforderlich sein. Ein Beratungsmandat, das zum Programmstart pro-aktiv handlungs- und funktionsfähig ist, erhöht die Chancen für deutsche Teilnehmer, sich sofort in den neuen Programmstrukturen einzufinden und bei den ersten Calls mit eigenen Anträgen präsent zu sein. Die Einbindung der Beratungsdienstleistung in einen übergeordneten Netzwerk- und Handlungskontext (wie z.b. das Netzwerk EEN) ist sinnvoll. Dadurch kann sowohl regionale Nähe zu den beratenen Unternehmen und FuE-Dienstleistern als auch ein umfassender Informationsfluss gewährleistet werden. Die Netzwerksgeschäftsstelle von ZENIT eröffnet sowohl für die Europäische Kommission als auch für das BMWi eindeutige Informati- 7

10 Teilweise Neuausrichtung wird empfohlen ons- und Kommunikationskanäle mit einer klaren Verantwortungsfestlegung. Auch in einer zukünftigen Besetzung sollte daher eine ähnliche Netzwerkstruktur aufrechterhalten werden. Zukünftige Aktivitäten sollten einem strukturierten Monitoringsystem unterliegen, um Kapazitätsaufwände in Bezug auf die strategischen Schwerpunkte des Aufgabenportfolios abbilden zu können. Dokumentiert werden derzeit lediglich prämienrelevante Antragsberatungen, sowohl von der Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU bei ZENIT als auch durch die regionalen Partner. Ein Monitoringsystem für interne Prozesse der NKS KMU sollte sich dabei auf die Kernaufgaben der Kontaktstelle fokussieren. Hierzu zählen beispielsweise Nachweise zu Vorträgen, die Erfassung der eingegangenen Anrufe und Klassifikation der Qualität des Kontakts. Diese neu zu erstellenden Dokumentationen sollten für eine zukünftige Erfolgskontrolle mit entsprechenden Zielwerten versehen werden, sodass ein kennzifferngestütztes Monitoring durchgeführt werden kann. In Zukunft sollte weiterhin sichergestellt sein, dass KMU und Forschungsdienstleister mit Fragen zur Projektdurchführung nach dem positivem Förderbescheid eine/-n Ansprechpartner/-in finden. Dies gilt auch für die Projektbegleitung in der Durchführungsphase der Projekte. Das erfolgsorientierte Prämiensystem sollte beibehalten werden, da es einen extrinsischen Impuls auf eine qualitätsorientierte Beratung ausübt. Insgesamt scheint eine Umkehrung der Höhen der Prämien für Threshold und Main List sinnvoll. Die Beratung durch die NKS KMU und ihre regionalen Partner hat weitaus mehr Einfluss auf das Erreichen des Thresholds denn auf das Erreichen der Main List. Die Einbindung in die vorhandenen Strukturen (thematische Nationale Kontaktstellen, Nationale Kontaktstellen KMU anderer Mitgliedsstaaten, EEN, Förderberatung des Bundes) wird von einem überwiegenden Großteil der Beteiligten als synergiebildend empfunden und sollte daher weiterhin zu den Kernaufgaben der Netzwerkarbeit gehören. Dabei ist insbesondere zur Abgrenzung zwischen EEN und NKS KMU eine klarere Definition der Aufgaben und Festlegung der Schnittstellen erforderlich. Hierzu sollte eine Abstimmung zwischen Europäischer Kommission und nationalen Ministerien erfolgen. Die Schnittstellen zur Europäischen Kommission sollten von der NKS KMU aktiver bearbeitet werden, um unterschiedliche Handlungslogiken (europäische Perspektive vs. nationale Perspektive) besser miteinander zu verzahnen. Darüber hinaus 8

11 1.2 English Version sollten Leistungskataloge und Beratungsmandate der einzelnen Akteure enger und klarer aufeinander abgestimmt werden. Informationen an die Netzwerkpartner und interessierte Unternehmen sollten mehr und früher bereits Best Practice-Elemente enthalten, sodass Erfahrungen und Lernkurven transparent werden. Darüber hinaus ist ein offensiveres Marketing für die Programme anzudenken, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Empfehlenswert wäre etwa ein monatlicher Versand des Newsletters sowie die Durchführung allgemeiner Informationsveranstaltungen auch außerhalb von Call-Zeiten, damit sich potenzielle Antragsteller rechtzeitig vorbereiten und formieren können. Die Datenbanken, die für die Suche internationaler Forschungspartner genutzt werden, sollten vereinheitlicht werden. Ein Nebeneinander von EEN- und NKS-Datenbanken sollte schnellstmöglich überwunden werden. Die aktuelle Situation der Neuausrichtung / Neugestaltung des Forschungsrahmenprogramms sollte dafür genutzt werden, mit einer Erhebung der Erfahrungen deutscher Teilnehmer und Koordinatoren im Programm Forschung für KMU die Nutzersicht umfassend zu reflektieren. In den letzten vier Jahren waren deutsche Unternehmen und Forschungsdienstleister mehr als mal an Anträgen beteiligt, sodass die empirische Basis ausreichend sein sollte. Das Erfassen der Nutzersicht kann einerseits die zukünftige Arbeit der NKS KMU zusätzlich legitimieren, andererseits den aktuellen und zukünftigen Bedarf konkretisieren. The National Contact Point for Small and Medium enterprises (NCP SME) is financed by the Federal Ministry of Economics and Technology (BMWi, abbreviation according to the German name). The system of national contact points was initiated by the European Commission and supports the implementation of the 7 th Framework Programme. ZENIT GmbH in Mulheim/Ruhr has been mandated to carry out these tasks in Germany, which comprise the following portfolio: Advising small and medium enterprises (SME) and SME associations as well as providers of research services in the process of applying for the two programmes Research for the benefit of SMEs and CIP Eco innovation. Both programmes were designed and established by the European Commission as SME-specific measures within the 7th Framework Programme. publicity via various channels of information and communication and, if appropriate, in co-operation with further partners from a regional network of institutions advising on 9

12 European programmes, all of which are members of the Europe Enterprise Network (EEN), co-operation with these regional network partners in order to ensure a spatially widespread supply of advisory services and to manage the quality of the services offered, support services for the Federal Ministry of Economics and Technology regarding the documentation of programme implementation as well as preparation and follow-up of national and European meetings, overarching network activities with European agencies as well as national and European partners in the network of national contact points. The aim in offering these various support services is to increase the share of German applicants to the above mentioned programmes and improve the success chances of consortia with German participation. Apart from financing two full-time equivalents, the BMWi s funding pays for non-personnel-costs, particularly those of public relation activities and for a pool of premium payments to those institutions advising projects that reach threshold and/or main list. These performance based premium payments are made to the NCP-SME as well as its regional partners. Prognos AG s evaluation is based on a qualitative approach consisting of national and European expert interviews as well analyses of processes and objectives. The following strengths of the NCP SME were identified: the network organisation covering every German Bundesland, ensuring the continuity and sustainability of the network organisation, a well organized quality management for all advisory services of the NCP SME and thus unified standards in the advisory services offered by regional partners, the development of tools which are provided free of charge to applicants, a strictly performance based incentive system, the strong involvement in other advisory networks (other German NCPs, the Federal Research and Innovation Funding Advisory Service), a high satisfaction with the services offered in support of the BMWi s fulfilment of its functions and tasks, 10

13 and, even if only partially collected: customer satisfaction among the applicants. However, this assessment does not represent the full picture due to the fact that we experienced the refusal to reply among those customers who were contacted in the framework of the evaluation and who were not satisfied with the services they received. The following weaknesses can be observed: the main goal to increase the share of German participation in the European programmes on the impact level is not attained, we could not observe a continuous improvement of the quality of proposals when measured by the indicator of reaching the threshold, explanations for the strongly differing success in different years are not available, monitoring instruments are weakly developed, a costbenefit-analysis is therefore not feasible, the evaluation of ZENIT`s co-operation with institutional actors is ambivalent, a clear definition and differentiation between the tasks of members of the EEN opposite the tasks if ZENIT and its partners do not exist. In the overall evaluation we have to consider that the NCP SME s leverage, which can be expected due to the BMWi-financed tasks, is rather small. It is restricted to information, the search for and identification of co-operation partners as well as advising on proposals. The following conclusions and recommendations summarize the evaluation results: Cost-benefit-analysis requires a better database In order to answer the question of efficiency and to carry out a proper cost-benefit-analysis, further and currently unavailable information about the actual inputs and efforts regarding the different tasks that the NCP SME carries out over the course of one year, would be necessary. When providing a hotline, however, constant availability has to be ensured through a continuous occupancy of the position, at least during common office hours. The additionally offered services require conceptual work, the creation of documents and materials, direct advisory services for third parties (network partners, BMWi) and activity in different networks. We therefore estimate the necessary personnel capacity to lie between 1.5 and 2 full-time equivalents. 11

14 The necessary capacities and personnel resources for future tasks of the NCP SME cannot definitely be determined until the future programme structure is specified and the operational design of those measures with an SME focus is defined. Maintaining existing elements is appropriate A partial re-organisation is recommended In general, an advisory service infrastructure particularly for the SME-specific measures will be necessary at the start of the new funding period. An advisory mandate that is immediately able to function and act increases the chances for German participants to quickly become familiar with the new programme structures and bring forward proposals within the first calls. The incorporation of advisory services into an overarching network context (e.g. the EEN) is useful. It enables regional proximity to the advised enterprises and research service providers as well as comprehensive flows of information. The federal head office at ZENIT makes for a single contact institution for the European Commission and for BMWi. Thus, information and communication channels are clearly defined and responsibilities are assigned. In a future concept, a similar network structure is advisable. Future activities should be subject to a well structured monitoring system, in order to show the necessary capacities for strategically important tasks within the NCP SME s portfolio. Currently only those advisory services relevant for premium payments are also subject to documentation, both by the federal head office at ZENIT and by the regional partners. A monitoring system for internal processes of the NCP SME should focus on the contact point s key tasks. Among these are, i.e., proof of presentations given, the documentation of all received calls and a classification of the quality of the call. These documentation procedures should in the future be subject to a performance assessment and thus, targets should be set for them. This way, an indicator-based monitoring can be carried out in the future. In the future, it should be ensured that SMEs and research providers receive answers and guidance to their questions regarding project management and implementation after a positive evaluation of their proposal. The provision of a support infrastructure for the project implementation phase is equally important as it is for the proposal stage. The performance-based premium scheme should be upheld as it is an extrinsic impulse to offer high quality advisory services. 12

15 In general, it seems appropriate to switch around the volume of premiums paid out for reaching threshold and main list. The advisory services offered by the NCP SME and its regional partners have a larger impact on reaching the threshold than on attaining the main list. A large share of the involved stakeholders regard the involvement in existing structures (other NCPs in Germany, NCPs SME in other European Member States, EEN, the Federal Research and Innovation Funding advisory service) as synergetic. It should therefore continue to be a key task of the network activities. It is, however, necessary to find a clear definition of the tasks and the interface between the EEN and the NCP SME in order to emphasize the differentiation between the two. In this regard, national ministries and the European Commission need to come to an agreement. The interface with the Commission should be handled in a more proactive manner in order to better coordinate the two different logics of action (European vs. national perspective). Furthermore, the portfolio of services and advisory mandates of the different actors need to be aligned more closely and in a clearer fashion. Information given to network partners and interested SMEs should include best practice elements at an earlier stage as in the current funding period, because they make experiences and lessons learned transparent to everyone. Additionally, a more aggressive marketing strategy for the programmes, aimed at reaching a larger audience, should be considered. A monthly newsletter as well as the frequent organization of general information events - even when there are no open calls - is advised. This ensures that potential proponents can prepare and form consortia in time. The databases used for the search of European research providers and project partners need to be combined. The dual existence of EEN and NCP databases has to cease in the near future. The current period of reorientation and re-design of the framework programme should be used in order to carry out a survey of the experiences of German participants and coordinators in the programme Research for the benefit of SMEs. This will help to reflect the users point of view. In the past four years, German enterprises and research providers participated in more than 3,000 proposals, the empirical base for a survey should therefore be sufficient. Documenting the users view can on the one hand legitimize the NCP SME s future work, and on the other hand can specify the current and future need for support services. 13

16 2 Rolle der Nationalen Kontaktstellen im System der europäischen Forschungsförderung Seit 1984 werden die Aktivitäten der Europäischen Union zur Förderung von Forschungs- und forschungsrelevanten Aktivitäten in den so genannten Europäischen Forschungsrahmenprogrammen (FRP) gebündelt. Ziel des FRP ist es, Innovation und Technologie in der Europäischen Union zu stärken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu erhalten bzw. auszubauen. Das FRP ist Dach für insgesamt sieben spezifische Programme: EURATOM, GFS (nuklear), GFS (nicht-nuklear), Menschen (Marie-Curie- Mobilitätsmaßnahmen), Kapazitäten (Forschungskapazitäten), Ideen (Pionierforschung) und Zusammenarbeit (Kollaborativforschung). Will ein Unternehmen oder eine Forschungseinrichtung am FRP partizipieren, so muss zunächst identifiziert werden, welches der Programme zu dem geplanten FuE- Projekt passt. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wurde daher im Rahmen des 5. FRP das System der Nationalen Kontaktstellen (NKSn) eingeführt, wobei die Grundprinzipen 1998 von der Europäischen Kommission festgelegt und von allen Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurden. Dieses System wurde anschließend im 6. und 7. FRP weiter ausgebaut. Dabei bestimmt die Europäische Kommission vor jedem FRP, für welche Themenbereiche Nationale Kontaktstellen einzurichten sind. Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Antragsteller / -innen, hierzu gehört ggf. auch die Suche nach Projektpartnern / -innen. Das System der NKS und die Förderung aus Mitteln des FRP sind nicht auf die EU begrenzt. Auch mit der EU assoziierte Staaten, Beitrittskandidaten und Drittstaaten können teilhaben. Vertraglich geregelt ist dabei die Pflicht der teilnehmenden Staaten, ein System der NKSn einzurichten, wobei die strukturellen Details der Umsetzung den einzelnen Ländern selbst überlassen bleiben. Dementsprechend spiegelt die Architektur der Systeme die verschiedenen Methoden und politischen Strukturen der Teilnehmer wider. Auf nationaler Ebene werden themenübergreifende und organisatorische Fragestellungen von einem Koordinator bearbeitet, dieser dient auch als Ansprechpartner der Europäischen Kommission bei Fragen zur Entwicklung und Ausgestaltung des Systems. Auch die Beziehungen zwischen den NKSn und der Europäischen Kommission, bzw. ihrer Organe, sowie zwischen den NKSn und den zuständigen Ministerien sind vertraglich festgelegt. Dementsprechend koordiniert die Europäische Kommission die internationalen Beziehungen der NKSn und bietet ihnen Trainingsveranstaltungen und Konferenzen zu inhaltlichen und organisatorischen Themen an. Dafür sind die NKSn angehalten, mit anderen europäischen NKSn zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen, sofern diese im gleichen Themenbereich aktiv sind. Natio- 14

17 nal soll außerdem eine Abstimmung mit anderen Netzwerken stattfinden, um thematische Überlappungen zu vermeiden. 1 Die Nationale Kontaktstelle für KMU-spezifische Maßnahmen und die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene Mit den KMU-spezifischen Maßnahmen des Forschungsrahmenprogramms (FRP) unterstützt die Europäische Union Forschungsund Entwicklungsprojekte kleinerer und mittlerer Unternehmen. Dabei bewerben sich die KMU im Verbund mit FuE-Einrichtungen für die Förderung und leiten anschließend den überwiegenden Teil der Fördersumme an die FuE-Einrichtungen weiter. Diese führen dann im Auftrag der KMU die Forschung durch. Sie bilden Teil des spezifischen Programms Kapazitäten im FRP. Mit dem Teilprogramm Öko-Innovation im Programm zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) bietet die EU insbesondere KMU die Möglichkeit, Forschungsergebnisse durch innovative Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen, um in vier thematischen Prioritäten deutliche positive Umweltwirkungen zu erzielen. Voraussetzung für die Förderung von Auftragsforschung für KMU und KMU-Verbände ist dabei, dass es sich um innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Produkte, Technologien, Verfahren) mit technischen oder finanziellen Risiken handelt, die auf einem experimentellen oder analytischen Vorgehen basieren und die Entwicklung von Prototypen zum Ziel haben. Zusätzlich muss es sich um ein europäisches Projekt handeln, d.h. es zielt auf europäische Märkte ab, wird im Rahmen einer Kooperation mit europäischen Partnern durchgeführt und orientiert sich an europäischen Vorgaben und Regeln. 2 Ein weiteres Kriterium ist, dass externes Wissen, externe Kapazitäten oder Infrastrukturen benötigt werden, da Forschung und Entwicklung sonst nicht erfolgreich durchgeführt werden können. Dabei agieren die KMU als Auftraggeber, sie erhalten die Verwertungsrechte, die Forschungsdienstleister handeln in ihrem Auftrag. Förderfähig sind für KMU, nicht auf Gewinnerzielung gerichtete öffentliche Stellen, mittlere und höhere Bildungseinrichtungen und Forschungsorganisationen bei Tätigkeiten der Forschung und technologischen Entwicklung grundsätzlich 75% der gesamten erstattungsfähigen Kosten. Andere Akteure können hier bis zu 50% geltend machen. Demonstrationstätigkeiten dürfen generell maximal mit 50% durch die EU gefördert werden. Tätigkeiten im Zusammenhang mit 1 European Commission DG RTD A1 (2007): Guiding Principles for Setting up Systems of National Contact Points for the Seventh Framework Programmes for Research and Technological Development (FP7). 2 Ein idealtypisches Konsortium besteht dabei aus drei KMU aus drei EU-Mitgliedsstaaten sowie einem deutschen und einem weiteren europäischen Forschungsinstitut. Die deutsche NKS KMU empfiehlt in Beratungen aber zumeist die Teilnahme von vier Unternehmen, für den Fall, dass ein Unternehmen im Laufe der Antragstellung oder Projektdurchführung aus dem Konsortium aussteigt. 15

18 Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Förderung der Aus- und Weiterbildung und Laufbahnentwicklung von Forscher/-innen können mit bis zu 100% der erstattungsfähigen Kosten gefördert werden. 3 Erfahrungswerten von ZENIT zufolge beläuft sich die Fördersumme dabei, je nach Größe des Konsortiums, mit 0,5-3,0 Mio. Euro über einen Zeitraum von Monaten auf ca. 70% der Gesamtkosten des Projekts. 4 Auch das Programm CIP Öko-Innovation zielt hauptsächlich auf KMU ab und soll diese bei der Markteinführung von umweltfreundlichen Produkten, Dienstleistungen und Technologien unterstützen. Die Förderung konzentriert sich auf die fünf Themen Materialrecycling, Nachhaltige Bauprodukte, Lebensmittel und Getränke, Wasser sowie grüne Unternehmen und grüner Einkauf. Voraussetzung ist, dass es sich um ein innovatives Produkt, eine innovative Dienstleistung oder Technologie mit positiver Umweltwirkung und nachvollziehbarem Marktpotenzial handelt. Die durchschnittlichen Kosten eines Projektes betragen dabei 0,8 Mio. Euro in einem Zeitraum von normalerweise 24 bis maximal 36 Monaten, das Fördervolumen liegt bei durchschnittlich 0,4 Mio. Euro. Üblicherweise werden Projekte gefördert, bei denen die Forschungsund Entwicklungsphase abgeschlossen wurde und Erstverkauf, Upscaling zur Vorbereitung auf die Serienproduktion oder die Konfiguration von innovativen technischen Lösungen im Mittelpunkt stehen. Reine Marketingprojekte werden nicht gefördert. 5 Bei beiden Programmen gibt es im Rahmen des Antragsverfahrens zwei Stufen zu nehmen. Zunächst werden die eingereichten Anträge auf formeller Ebene begutachtet und erreichen, sofern alle Formalien erfüllt wurden, den Threshold. Anschließend werden diese Anträge nach inhaltlichen Kriterien bewertet, wobei nur eine begrenzte Anzahl an Anträgen mit dem Erreichen der sogenannten Main List die zweite Stufe des Antragsverfahrens überwindet. Die inhaltlichen Kriterien richten sich dabei vor allem nach der Zielsetzung und Intention des jeweiligen Programms bzw. Aufrufs. Formelle Kriterien spielen bei der Entscheidung, welche Projektanträge die Main List erreichen, keine Rolle mehr. Durchgeführt werden die Evaluationsverfahren im Auftrag der Europäischen Kommission durch die jeweilig zuständigen Agenturen REA (Research Executive Agency 7. FRP) und EACI (Executive Agency for Competitiveness and Innovation- CIP Öko-Innovation). Diese wurden von der Europäischen Kommission mit der Organisation und Durchführung der betreffenden Fördermaßnahmen betraut 3 Verordnung Nr. 1908/2006 des Rates der Europäischen Union, Art. 32, Abs Die Nationale Kontaktstelle KMU und CIP Öko-Innovation: Auftragsforschung für KMU und KMU-Verbände. URL: (Zugriff: ). 5 Die Nationale Kontaktstelle KMU und CIP Öko-Innovation: Zusammenfassung CIP-Öko-Innovation. URL: (Zugriff: ). 16

19 Das deutsche System und sind neben der Organisation der Calls u.a. für die Annahme und Bewertung der eingehenden Anträge zuständig. 6 Auf europäischer Ebene organisieren diese Agenturen vierteljährliche Treffen aller europäischen NKSn KMU um die nationalen Stellen über Änderungen und neue Calls zu informieren. In der Bundesrepublik ist das Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT) mit der Ausübung der Aufgaben der Nationalen Kontaktstelle für die KMU-spezifischen Maßnahmen im EU-Forschungsrahmenprogramm und für Öko-Innovation seit dem Jahr 2002 betraut. Anders als die meisten NKSn in Deutschland ist ZENIT kein Projektträger für weitere Programme, sondern ein Unternehmen, welches als Public Private Partnership (PPP) im Auftrag von EU, Bund und Land kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen bei deren Innovations- und Internationalisierungsbemühungen unterstützt. Die Gesellschafter der ZENIT sind dabei neben der Landesregierung Nordrhein- Westfalens und dem Netzwerk ZENIT e.v. ca. 200 mittelständische Unternehmen sowie ein Bankenkonsortium, dem u.a. die NRW Bank angehört. Zu den drei wichtigsten Beratungsfeldern gehört u.a. das Themenfeld Europa, also Markterschließung, Anbahnung und Vermittlung internationaler Kooperationen, EU- Förderprogramme und -Initiativen sowie Feedback an die Europäische Kommission. Auch die Schwerpunkte Fördermittelberatung, also Antragsberatung, Konsortialvermittlung, Projektmanagement sowie Projektträgerschaften und Technologie und Innovation, also Technologierecherchen und -transfer, Evaluation von Projektideen und Förderprogrammen, Begutachtung von Förderträgern und Marktchancen sowie Innovationsmanagement gehören dazu. Die NKS dient in diesem Spektrum als Bindeglied zwischen den Feldern Europa und Fördermittelberatung, stellt dabei aber eine vollständig separate Aktivität innerhalb der Organisationsstruktur von ZENIT dar. Die NKS KMU ist in Deutschland Teil eines Netzwerks von Kontaktstellen, die alle Bereiche des FRP abdecken. Auch mit dem EU-Büro des BMBF erfolgt ein regelmäßiger Austausch. Im Rahmen der Tätigkeitsausübung als NKS bestehen Arbeitsbeziehungen mit verschiedenen Akteuren. Um eine räumliche Nähe zu den beratenen Unternehmen sicherzustellen, arbeitet ZENIT mit 16 regionalen Partnern zusammen. Hierzu wurden in den Bundesländern Einrichtungen ausgewählt, die am Enterprise Europe Network (EEN) teilnehmen und somit über Know-how in der europäischen Förderlandschaft verfügen. Das EEN ist ein europaweites Netzwerk verschiedener wirtschaftsnaher Organisatio- 6 Commission Decision C (2008) 3980 final, Art. 7 & Commission Decision 2007/372/EC. 17

20 nen wie bspw. Industrie- und Handelskammern, Technologiezentren und Wirtschaftsförderungsagenturen. Es hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, den europäischen Markt bestmöglich zu nutzen und bietet daher Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen, bspw. Technologietransfer, internationale Expansion und Rechtsberatung an. Die folgenden Akteure sind formaler Bestandteil des NKS KMU-Netzwerks: Baden-Württemberg: Steinbeis Europa Zentrum Bayern: Bayern Innovativ GmbH Berlin: Berlin Partner GmbH Brandenburg: ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Bremen: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH Hamburg: Enterprise Europe Network Hamburg - Schleswig-Holstein (Innovationsstiftung Hamburg) Hessen: HA Hessen Agentur GmbH Mecklenburg-Vorpommern: ATI Küste GmbH Niedersachsen: NBANK GmbH 7 Nordrhein-Westfalen: ZENIT GmbH Rheinland-Pfalz: IMG Innovations-Management GmbH Saarland: Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e. V. Sachsen: AGIL Leipzig Sachsen-Anhalt: tti Magdeburg GmbH Schleswig-Holstein: Investitionsbank Schleswig-Holstein Thüringen: STIFT - Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen Sowohl die regionalen Partner, als auch ZENIT in seiner Doppelfunktion als NKS KMU und regionaler Partner, führen Antragsberatungen durch und helfen bei der Suche nach Projektpartnern. ZENIT steht dabei für Informationsanfragen der regionalen Partner zur Verfügung und stellt diesen im Gegenzug Informationen und Fortbildungsangebote zur Verfügung. Außerdem ist ZENIT für die Auszahlung von erfolgsabhängigen Beratungspauschalen an die regionalen Partner zuständig, welche diese erhalten, sollte ein von ihnen beratener Antrag erfolgreich Threshold oder Main List erreicht hat. 7 In Niedersachsen hat sich aufgrund der historisch gewachsenen Kooperation zwischen den Akteuren neben der NBANK GmbH die Leibniz Universität Hannover zu einem weiteren regionalen Partner entwickelt. 18

21 Auf nationaler Ebene erhält das BMWi als Auftraggeber Unterstützung bei wiederkehrenden Tätigkeiten wie der Vorbereitung von Programmausschüssen der Europäischen Kommission, der Ausund Bewertung der verschiedenen Antragsrunden und der Kommunikation des BMWi mit der Europäischen Kommission bzw. deren programmverwaltenden Agenturen REA und EACI. Zudem findet eine fallbezogene Abstimmung bei relevanten Vorgängen und wichtigen Entscheidungssituationen statt und ZENIT erstellt im Bedarfsfall statistische Analysen. Die folgende Abbildung 1 liefert einen schematischen Überblick zur Vernetzung und den Austausch- und Arbeitsbeziehungen der NKS. Abbildung 1: Arbeitsbeziehungen der NKS KMU Quelle: Prognos Auf europäischer Ebene beteiligen sich sowohl das BMWi als auch die NKS KMU an der Arbeit in den Programmauschüssen der Europäischen Kommission. ZENIT nimmt an diesen Sitzungen in der Funktion eines Experten teil. Zu Beginn eines FRP wird der Europäischen Kommission bzw. REA und EACI vom BMWi als zuständigem Ministerium auf nationaler Ebene eine Einrichtung, in diesem Fall ZENIT, als NKS KMU benannt. Diese Einrichtung dient dann als bevorzugter Ansprechpartner der Europäischen Kommission, wird zur Weitergabe von Informationen und Hilfestellungen genutzt und kann an Trainingsveranstaltungen teilnehmen. Außerdem verspricht die Europäische Kommission, die transnationalen Beziehungen der verschiedenen NKS zu moderieren. Im 19

22 Gegenzug ist die NKS zur Umsetzung der o.g. Ziele verpflichtet. 8 Mit den anderen deutschen NKS findet neben einer fallweisen Zusammenarbeit ein regelmäßiger Austausch im Rahmen von Seminarreihen, des Ausschusses der Programmkoordinatoren und des EU-Erfahrungsaustausches statt. 9 Das 7. Forschungsrahmenprogramm läuft Ende des Jahres 2013 aus, von 2014 bis 2020 wird die europäische Forschungspolitik vom Programm Horizont 2020 definiert und geleitet. Die NKS KMU wurde vor diesem Hintergrund am Ende der laufenden Förderperiode hinsichtlich der Effektivität und Effizienz ihrer Tätigkeit evaluiert. 8 European Commission DG RTD A1 (2007): Guiding Principles for Setting up Systems of National Contact Points for the Seventh Framework Programmes for Research and Technological Development (FP7). 9 Zenit (2013): Bewertung / Schlussfolgerungen für die Jahre Nationale Kontaktstelle für die KMUspezifischen Maßnahmen im Forschungsrahmenprogramm und für Ökoinnovationen im Programm Wettbewerbsfähigkeit und Innovation 20

23 3 Aufgabenprofil der NKS Um die Arbeit der NKS KMU bewerten und evaluieren zu können, werden in einem ersten Arbeitsschritt zunächst die Leistungsangebote und Instrumente der NKS untersucht und einem Abgleich mit ihrem Aufgabenprofil unterzogen. Im Rahmen dieses Arbeitsschrittes wurden vorliegende politische Dokumente und Arbeitsberichte der NKS KMU ausgewertet. Ziele & Pflichtenkatalog der Nationalen Kontaktstelle Die Bundesregierung ist bestrebt, die Teilnahme deutscher KMU an Programmen der europäischen Forschungsförderung zu stärken. Die NKS ist dabei zentrales Instrument zur Unterstützung der Antragssteller/-innen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie FuE-Einrichtungen. Übergeordnete Ziele sind die Information von (potenziellen) Antragstellern/-innen über die EU- Programme und die konkrete Unterstützung bei der Antragstellung durch Beratungsdienstleistungen sowie die Qualitätssicherung bei Beratungsdienstleistungen in der Fläche. Als Teil eines größeren Netzwerks von Nationalen Kontaktstellen, für das weitestgehend das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zuständig ist 10, wurden die Pflichten und Aufgaben der NKS in einem Gemeinsamen Pflichtenkatalog durch das BMBF wie folgt definiert: Zielgruppenspezifische Information und Öffentlichkeitsarbeit, z.b. durch Beschaffung, Bewertung, Aufbereitung und Weiterleitung von Information zum Forschungsrahmenprogramm, Durchführung von Informations- und Beratungsveranstaltungen sowie proaktive Ansprache der potenziellen Nutzer/-innen. Zielgruppenspezifische Beratung der Förderinteressenten und Antragstellenden, bspw. in Einzelberatungsgesprächen, durch die Vermittlung von Kontakten und Ansprechpartnern/-innen sowie durch die Weiterleitung an weitere Berater/-innen. Netzwerkaktivitäten, u.a. durch enge Kooperation innerhalb des deutschen NKS-Netzwerks und die Teilnahme an den Aktivitäten der transnationalen NKS-Netzwerke. Unterstützung des zuständigen Bundesministeriums bspw. bei der Vor- und Nachbereitung der Programmaus- 10 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist nur für die Nationalen Kontaktstellen für Energie, Schifffahrt und Meerestechnik, KMU sowie Transport (Verkehr und Luftfahrt) zuständig. 21

24 schüsse, bei der Berichterstattung zu EU-Aktivitäten und der Beantwortung forschungspolitischer Fragen und Anfragen von Bürger/-innen sowie der Kommunikation mit Vertretern/-innen der Europäischen Kommission und anderen offiziellen Stellen. 11 Im Rahmen des Vertrags des zuständigen Bundesministeriums, des BMWi, mit der NKS KMU wurden diese Pflichten differenziert und als konkrete Aufgaben in einem Arbeitsprogramm formuliert. Das Arbeitsprogramm umfasst die Beratung von Unternehmen und Unternehmensgruppen, u.a. durch eine telefonische Hotline sowie individuelle Beratung, Öffentlichkeitsarbeit wie die Ausgestaltung des Internetauftritts der NKS KMU sowie die Organisation von Informationsveranstaltungen, die Zusammenarbeit mit regionalen Stellen, u.a. zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der Antragsdienstleistungen sowie zum Aufbau einer Antragsbibliothek sowie die Unterstützung des BMWi, bspw. durch die Erstellung von Statistiken, die Kontaktpflege zu nationalen und europäischen NKSn und mit der Europäischen Kommission. Dieses Arbeitsprogramm setzt sich schließlich in konkrete Aufgaben und Aktivitäten der NKS um, die in den Arbeitsberichten von ZENIT an das BMWi dokumentiert wurden. 12 Insgesamt können 10 zentrale Aufgaben identifiziert werden: Kommunikation mit REA / EACI und Europäischer Kommission Öffentlichkeitsarbeit und Information über EU-Programme Zentrale Hotline und eine allgemeine -Adresse (Helpdesk) Beratung von (potenziellen) Antragstellern 11 Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (2010): Gemeinsamer Pflichtenkatalog. Aufgaben des EU-Büros des BMBF und der Nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung für das EU-Forschungsrahmenprogramm. S. 6ff. 12 ZENIT (2011b): 1. Zwischenbericht zur NKS KMU und CIP Ökoinnovation für den Zeitraum vom bis , ZENIT (2012a): 2. Zwischenbericht ( bis ), ZENIT (2012b): 3. Zwischenbericht ( bis ), ZENIT (2013a): 4. Zwischenbericht ( bis ) sowie ZENIT (2013b): Bewertung / Schlussfolgerungen für die Jahre

25 Vermittlung von Projektpartnern Begleitung geförderter Projekte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern Veranstaltung gemeinsamer Trainings mit den regionalen Partnern zur Erhöhung der Beratungsqualität Zusammenarbeit mit anderen NKSn in Deutschland Kooperation mit NKSn auf europäischer Ebene Auf der Grundlage der Auswertungen relevanter Programmdokumente sowie des Schlussberichts der NKS KMU für die Jahre 2011 und wurde eine Logic Chart-Analyse für die NKS durchgeführt. Diese Methode ermöglicht eine systematische Darstellung von Beziehungen zwischen Zielen, Aufgaben und Wirkungen der Nationalen Kontaktstelle. Die Analyse zeigt, dass Mission, Ziel und Aktivitäten der NKS kohärent sind und nicht im Konflikt zueinander stehen. Abbildung 2: Logic Chart Analyse für die NKS KMU Mission (Möglichst vielen) Unternehmen und anderen Institutionen in Deutschland eine Förderung aus den KMU-spezifischen Maßnahmen im FRP und den Maßnahmen zur Förderung der Ökoinnovationen des CIP ermöglichen Ziele Antragsteller aus Deutschland über die Programme informieren Antragsteller bei der Beteiligung an den Programmen unterstützen Qualifizierte Beratung sicherstellen Aktivitäten Kommunikation mit REA, EACI & EC Hotline / Helpdesk Zusammenarbeit mit regionalen Partnern Unterstützung des BMWi Information über EU-Programme / Öffentlichkeitsarbeit Beratung Interessenten und Antragsteller Veranstaltung gemeinsamer Trainings mit regionalen Partnern Vermittlung von Projektpartnern Zusammenarbeit mit NKS in DE Begleitung geförderter Projekte Kooperation mit NKS auf europäischer Ebene Output Website / Kalkulationstool Helpdesk Austausch-/Trainingstreffen Kommunikations-/Werbe-materialien & - veranstaltungen Unternehmen kennen die Programme und ihre eigenen Möglichkeiten Durchgeführten Beratungen Outcome Unternehmen nehmen Unterstützungsangebote wahr, ihre Anträge sind erfolgreich Kontakte per Mail / Telefon Kontinuierliche Optimierung der Leistungen der NKS Impact Steigerung des Anteils der erfolgreichen deutschen Unternehmen in den EU-Programmen Quelle: Prognos ZENIT (2013b): Bewertungen / Schlussfolgerungen für die Jahre

26 Die Leistungsangebote und Aktivitäten der NKS KMU sind zielorientiert gestaltet und haben das Potenzial, die gewünschten Wirkungen nämlich die Steigerung des Anteils der erfolgreichen deutschen Unternehmen in den EU-Programmen - zu entfalten. Hinsichtlich der drei Kernziele ist zu konstatieren, dass mit dem Schwerpunkt Information Überschneidungen mit den Aktivitäten des EEN vorliegen, die darauf ausgerichtet sind, über das gesamte Spektrum der europäischen Forschungsförderung zu informieren und darüber hinaus (internationale) Kooperationspartner zu identifizieren und zu benennen. Die Beratungsleistung im engeren Sinne, insbesondere die enge Begleitung des Antragsprozesses, ist dagegen im Pflichtenheft des EEN nicht enthalten. In der Bewertung des Impacts muss der vergleichsweise weiche Interventionsmechanismus berücksichtigt werden. Das Interesse und die Motivation zur Initiierung der internationalen Konsortien müssen auf Seiten der KMU sowie der beteiligten FuE-Dienstleister grundlegend vorhanden sein und können sicher nur in Ausnahmefällen durch Informations- und Beratungsangebote stimuliert werden. Die Kernaufgaben aus Sicht der KMU beziehen sich auf die Informationsbereitstellung, Antragsberatung und ggf. Identifikation relevanter Konsortialpartner oder FuE-Dienstleister. Dabei können einzelne Anfragen ggf. auf andere Förderalternativen umgelenkt werden, wenn diese in ihrem Programmzuschnitt passfähiger oder die Erfolgsaussichten deutlich höher sind. Diese Wirkungen, die aus KMU-Sicht eine erfolgreiche Akquisition von Fördermitteln umfassen können, werden mit der Evaluierung nicht erfasst. 24

27 4 Evaluationsansatz Als institutionelles Mitglied der DeGEval orientiert die Prognos AG ihre Evaluierungen an internationalen Evaluationsstandards, welche dem Aufraggeber einen hohen Mehrwert bieten und folgende Aspekte der Evaluierung sicherstellen: Nützlichkeit Durchführbarkeit Fairness und Genauigkeit. 14 Hierzu gehört ein Methodendesign, das sowohl gegenstandsangemessen ist, als auch eine sinnvolle Aufwands-Nutzen-Relation bereithält. Für die Evaluierung der NKS KMU bedeutet dies, dass ein qualitativer Untersuchungsansatz gewählt wurde, der im Wesentlichen die folgenden Akteure im Rahmen der empirischen Untersuchung einbezieht: Mitarbeiter/-innen der NKS KMU: sie liefern insbesondere hinsichtlich der Prozess- und Umsetzungsgestaltung die zentralen Informationen, ausgewählte beratene Unternehmen und FuE-Dienstleister: sie bieten die Kundenperspektive, wobei in der Auswahl der Interviewpartner/-innen Empfehlungen der NKS KMU aufgenommen wurden, 15 nationale Netzwerkpartner: sie sind die zentralen Umsetzungsakteure, die sowohl die regionale Nähe zu den Beratungsfällen sichern als auch ein Bindeglied für den Informationsfluss darstellen, nationale Schnittstellen der Beratung: innerhalb des Netzwerks NKS und in Bezug auf die Förderberatung des Bundes: sie greifen Beratungsfälle auf, die in anderen Programmen (international / national) zu verorten sind, Europäische Kommission: hiermit wird die Perspektive der Programmverantwortlichen inkl. der Intentionen der Förderung eingefangen. Alle Zielgruppen wurden auf der Basis spezifischer Gesprächsleitfäden befragt. Nachfolgende Tabelle 1 zeigt eine Übersicht über die Anzahl der geführten Gespräche mit unterschiedlichen Gesprächspartnern/-innen. 14 Leitlinien des Joint Committee on Standards for Educational Evaluation (1999/1995) von J.R. Sanders. In Deutschland von der DeGEval Gesellschaft für Evaluation (2008 [2002]) herausgegebenen. 15 Mit Blick auf die Teilnahmebereitschaft dieser Zielgruppe ist festzuhalten, dass einige kritisch eingestellte Unternehmen nicht für ein Interview gewonnen werden konnten. 25

28 Tabelle 1: Anzahl der Fachgespräche Zielgruppe ZENIT Anzahl der Gespräche 1 Workshop vor Ort 3 Detailgespräche (1 persönlicher Termin, 2 Telefongespräche) Regionale Partner 6 Förderadministration national (EU-Büro BMBF / Förderberatung Bund): 3 europäisch (REA, EACI, EC): 3 Europäisches Netzwerk 2 Nutzer/-innen Unternehmen: 6 Forschungsdienstleister: 6 Gesamt 30 Anm.: Der Workshop wurde als Gruppendiskussion geführt und wird als ein Fachgespräch gewertet. Quelle: Prognos Mit diesem qualitativen Untersuchungsansatz wurde im Zieldreieck Qualität Kosten Zeit ein Optimum an Informationsbreite und tiefe ermöglicht. Die Gespräche wurden von erfahrenen Interviewern/-innen geführt, sodass neben den explorativen, faktengewinnenden Anteilen auch reflexive Elemente in der Gesprächsführung zum Tragen kamen. Darüber hinaus wurden vorhandene Daten zum Leistungsgeschehen ausgewertet. Dies erfolgte einerseits unter der Perspektive dieses Leistungsgeschehen quantitativ zu erfassen, andererseits unter der Fragestellung, ob die bestehenden Reportinginstrumente eine ausreichende Detailgenauigkeit besitzen. Gerade vor dem Hintergrund eines durch einzelne Calls strukturierten Antragsgeschehens war die Passgenauigkeit der Indikatoren als Basis für die Bewertung der Performance-Qualität zu prüfen. Eine Wirkungsmessung entlang rein quantitativer Indikatoren erschien mit Blick auf den Charakter der Aktivitäten nicht angemessen. Deutsche Unternehmen und FuE-Dienstleister sind als Koordinatoren oder Mitglieder der internationalen Verbünde nicht allein verantwortlich für die Antragsqualität als Basis der Bewilligung. Eine Einbeziehung der Gesamtheit der antragstellenden Verbünde zur Einschätzung der Rolle der deutschen Partner und damit indirekt auf die qualitätsbezogenen Aspekte der Beratung durch die NKS KMU verspricht bei einem hohen empirischen Aufwand keinen nennenswerten zusätzlichen Erkenntnisgewinn für die Studie. 26

29 5 Leistungsgeschehen Messbare Ergebnisse der in Kapitel 3 beschriebenen Aufgaben der NKS KMU betreffen die Ebene der Outputs bspw. die Anzahl durchgeführter Veranstaltungen und der damit erreichten Teilnehmer bzw. die durchgeführten Beratungen. 5.1 Öffentlichkeitsarbeit verbessert die Sichtbarkeit der Programme Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit arbeitet ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU an der attraktiven Gestaltung der Internetseite sowie ihrer Ergänzung um anschauliche Fallbeispiele. Die regionalen Partner sind dafür verantwortlich, auf die Beratungsleistungen der NKS KMU sowie ihre Website hinzuweisen. Darüber hinaus erfolgt eine aktive Information über und Bewerbung der Förderprogramme in verschiedenen Formaten, wie z.b. einem elektronischen Newsletter, Informationsbroschüren und Informationsveranstaltungen. So wurden bspw. in den vergangenen Jahren zahlreiche zentrale Infotage und dezentrale Fördersprechtage zur Bewerbung der Förderaufrufe durchgeführt. Nachfolgende Tabelle 2 gibt einen Überblick über die Veranstaltungen der Jahre 2011 und Tabelle 2: Veranstaltungen 2011/2012 Datum und Orte Anmeldungen Teilnehmer KMU-Maßnahmen Leipzig Düsseldorf München Berlin Dortmund (integriert in eine Großveranstaltung mit 360 Teilnehmern) Stuttgart Öko-Innovation München Mülheim Quelle: ZENIT (2013b): Bewertungen / Schlussfolgerungen für die Jahre

30 Darüber hinaus werden mit dezentralen Fördersprechtagen der regionalen Partner auf regionaler Ebene jeweils ca. 20 bis 30 Teilnehmer erreicht. Die Internetseite bietet Informationsquellen für verschiedene Bedarfe an. So stellt sie einen Überblick über die europäischen Förderprogramme und ihre Besonderheiten ebenso bereit wie Informationen über andere Forschungsförderprogramme auf Bundesebene. Darüber hinaus finden sich auf der Website aktuell 13 Best-Practice-Beispiele für erfolgreiche deutsche Projekte. Sie geben sowohl Einblicke in Projektidee und Innovation, Projektergebnisse und Verwertung als auch in den Mehrwert, der durch die EU-Förderung entstanden ist und Tipps, welche sich für Einsteiger aus der spezifischen Erfahrung ableiten lassen. Die Internetseite stellt einen guten Ansatz zur Information im Netz dar. Gleichwohl besteht Optimierungspotenzial einerseits hinsichtlich der Gestaltung der Unterseiten, andererseits in Bezug auf die Selektion der Information. So sind Logos und Bilder auf der Website teilweise unscharf, sie scheinen nicht in der korrekten Auflösung eingestellt worden zu sein. Ebenfalls finden sich Rechtschreibfehler in den Texten und die Veranstaltungsankündigungen beziehen sich auf bereits verstrichene Termine. Insgesamt erweckt die Gestaltung der Website stark den Eindruck, als sei sie selbst gemacht und technisch veraltet. Darüber hinaus fällt auf, dass viel Information scheinbar ungefiltert gelistet wird. Es empfiehlt sich beispielsweise bei der Auflistung von Best-Practice-Beispielen Hinweise zu geben, in welchen Bereichen diese Anträge als besonders positive Beispiele genutzt werden können. Die Anzahl der täglichen Nutzer/-innen der Internetseite variiert zwischen ca. 90 in ruhigen, über ca. 130 in durchschnittlichen Monaten bis zu 200 in Stoßzeiten. Faktoren, die die Zahl der Besucher/-innen bestimmen, sind u.a. offene Projektaufrufe und verschickte Newsletter. Insgesamt wurden so für das Jahr 2012 über Besucher/-innen gezählt. Dabei muss beachtet werden, dass Mehrfachnutzer/-innen mitgezählt werden und die tatsächliche Besucherzahl niedriger ist. Außerdem erfolgt keine Erfassung der Herkunftsländer der Nutzer/-innen. Eine abschließende Bewertung der Reichweite der Internetseite ist daher nur mit Einschränkungen möglich. Ein ebenfalls messbarer Output der Öffentlichkeitsarbeit der NKS KMU ist der Newsletter, welcher über aktuelle Entwicklungen und offene Calls informiert und in unregelmäßigen Abständen ca. drei bis vier Mal pro Jahr erscheint. Außerdem liegt ein Flyer zur Bewerbung der Programme vor, der im Jahr 2012 durch die NKS KMU überarbeitet wurde. Das Thema Social Networking wurde hingegen bislang von der NKS KMU nicht adressiert. Ein Output liegt folglich in den meisten Zuständigkeitsbereichen der NKS KMU im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit vor. Die nach- 28

31 folgende Abbildung 3 zeigt mit Hilfe von Häkchen auf, in welchen Bereichen ZENIT und die regionalen Partnern aktiv sind und ihre vertraglichen Pflichten der Öffentlichkeitsarbeit erfüllen. Einzig im Bereich Social Networking und Internet 2.0 wurden bislang keine Angebote in das Leistungsportfolio der NKS KMU integriert. Dies wird seitens ZENIT teilweise auf Abstimmungsprobleme hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen für solche Angebote für das eigene Unternehmen begründet, teilweise ist die Aufgabe liegen geblieben. Abbildung 3: Leistungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit Vertragliche Pflichten von ZENIT in der Öffentlichkeitsarbeit Hinweis auf andere Fördermöglichkeiten / Vermittlung Ansprechpartner Überarbeitung des Internetauftritts / Ergänzung um Beispiele Hinweis auf KMU-relevante Veranstaltungen zur europ. Forschungsförderung Aktive Werbung für genannte Programme ( s, Newsletter, Infobroschüren) Social Networking / Internet 2.0 testen Informationsveranstaltungen für potenzielle Antragssteller P P P P O P Vertragliche Pflichten der regionalen Partner in der Öffentlichkeitsarbeit Hinweis auf Beratungsleistungen / Kooperation NKS (Internet-Auftritt) ~ Quelle. Prognos In Gesprächen mit Experten/-innen und Stakeholder/-innen zeigt sich, dass zwar hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit ein breites Angebot besteht und zahlreiche Aktivitäten realisiert werden. Im Rahmen der Interviews mit Nutzer/-innen waren mehrere Fälle anzutreffen, bei denen die Gesprächspartner auf Grundlage einer eigenen Recherche auf das Leistungsangebot der NKS KMU und ihrer regionalen Partner aufmerksam wurden. Ihren Schilderungen zufolge konnten diese Personen recht leicht die Ansprechpartner/-innen der NKS identifizieren. Ein/-e Gesprächspartner/-in betonte z.b., dass er/sie den Zugang zu ZENIT gezielt über die entsprechenden Websites der Europäischen Kommission (SME National Contact Points) gefunden hat. Andere Zugangswege bestanden u.a. im Besuch einer Informationsveranstaltung, in Netzwerkaktivitäten des EEN sowie in einer Bekanntmachung im Newsletter des EU-Büros des BMBF. Die überwiegende Mehrheit der befrag- 29

32 ten Nutzer/-innen beschreibt die Transparenz des Angebots als hoch und verweist auf niedrigschwellige Zugangsbedingungen. 5.2 Durchschnittliche Beratungserfolge Insgesamt hat die Anzahl von Anträgen mit deutscher Beteiligung im Programm Forschung für KMU deutlich zugenommen. Gegenüber 2007 stieg die Anzahl von deutschen Teilnehmern und Koordinatoren von auf und damit um annähernd 65%. Festzuhalten bleibt aber auch, dass damit die europäische Dynamik einer intensiveren Beteiligung an diesem Programm nicht aufgenommen werden konnte (Zuwachs um 80%) und die Steigerungsrate im internationalen Vergleich unterproportional ist. Ein Blick auf die in den Jahren 2007 bis 2013 erfassten Daten zu Beratungen und dem Erfolg der Antragssteller macht zunächst deutlich, dass die Anzahl der von der NKS KMU beratenen und anschließend eingereichten Anträge im Programm Forschung für KMU deutlich über denjenigen im Programm CIP Eco Innovation liegt. Gleichzeitig schwankt die Anzahl der beratenen und eingereichten Anträge innerhalb der Programme sowie die Zahl der Erfolge von Jahr zu Jahr. Eine eindeutige Entwicklungstendenz im Zeitverlauf ist dabei nicht erkennbar. So bewegen sich die Erfolge an der ersten Stufe (Threshold) im Programm Forschung für KMU zwischen 61% (2007) und 18% (2011). An der zweiten Stufe (Main List) schwanken die Erfolge zwischen 38% (2010) und 10% (2013). Mit Ausnahme des ersten Jahres der Umsetzung erreichten dagegen im Programm Öko-Innovation jeweils alle Anträge die Main List. Dabei wurden jedoch in diesen Jahren lediglich jeweils zwei Anträge begleitet Eine quantitative Betrachtung der Partnervermittlungen ist aufgrund mangelnder Dokumentation nur lückenhaft für einzelne Jahre möglich und wird daher an dieser Stelle nicht mit thematisiert. 30

33 Tabelle 3: Beratungen der NKS KMU 2007 bis 2013 (Koordinatoren und Teilnehmer) 17 Beratene & eingereichte Anträge Anzahl Threshold Erfolgsquote Threshold Anzahl Main List Erfolgsquote Main List KMU-Maßnahmen KMU-Aufruf % 11 31% KMU-Aufruf % 5 20% KMU-Aufruf % 14 38% KMU-Aufruf % 5 11% KMU-Aufruf % 8 24% KMU-Aufruf % 3 10% Öko-Innovation Öko-Innovation 2010 Öko-Innovation 2011 Öko-Innovation % 2 25% % 2 100% % 2 100% Quelle: ZENIT (2013): Unterstützung des BMWi zum Bericht des Bundesrechnungshofs. Berechnet man die durchschnittliche Erfolgsquote über den gesamten Zeitraum 2007 bis 2013, so haben die von der NKS KMU beratenen Unternehmen, FuE-Einrichtungen sowie Konsortien eine durchschnittliche Erfolgsquote von 40% beim Erreichen des Threshold und von 22% beim Erreichen der Main List im Programm Forschung für KMU sowie von jeweils 50% bei CIP Öko- Innovation. 18 Für die sehr niedrigen Quoten in 2011 liegen keine detaillierten Erklärungsansätze vor. Zum Vergleich soll nun ein Blick auf die Erfolge deutscher und europäischer Antragsteller insgesamt geworfen werden (vgl. Tabelle 4) Die vorliegenden Daten beziehen sich auf das Herkunftsland der Koordinatoren eines Projektantrags. 17 Im Jahr 2009 wurde kein Call von Seiten der Europäischen Kommission ausgerufen. 18 Die Durchschnittswerte errechnen sich aus der Summe der Anträge, die in den Jahren 2007 bis 2013 (bzw bis 2012 für das Programm Öko Innovation) den Threshold bzw. die Main List erreicht haben, jeweils geteilt durch die Summe der beratenen und eingereichten Anträge im gleichen Zeitraum. 31

34 Tabelle 4: Erfolgreiche Antragsteller im EU-Vergleich (Koordinatoren) Eingereichte Anträge Anzahl Threshold Erfolgsquote Threshold Anzahl Main List Erfolgsquote Main List KMU-Aufruf 2010 ES % 31 20% UK % 31 31% IT % 12 16% DE % 8 12% KMU-Aufruf 2011 ES % 17 10% UK % 27 25% IT % 11 12% DE % 19 25% KMU-Aufruf 2012 ES % 32 16% UK % 34 25% IT % 13 15% DE % 9 12% KMU-Aufruf 2013 ES % 28 10% UK % 24 14% IT % 12 9% DE % 15 16% Quelle: ZENIT (2013): Analyse der Projektaufrufe 2013 Forschung zugunsten von KMU. Im Vergleich mit Anträgen deutscher Koordinatoren zeigt sich, dass die von der NKS KMU beratenen Antragsteller teilweise besser, teilweise schlechter abschneiden als der deutsche Durchschnitt. Während die von der NKS KMU beratenen Antragsteller beim Call 2012 eine Erfolgsquote von 42% beim Erreichen des Threshold und 24% beim Erreichen der Main List aufwiesen, lagen die Werte der deutschen Antragsteller (Koordinatoren) insgesamt im gleichen Jahr bei 33% respektive 12%. Im Jahr 2013 hingegen schnitten die deutschen Antragsteller (Koordinatoren) mit Erfolgsquoten von 31% beim Erreichen des Threshold und 16% beim Erreichen der Main List insgesamt etwas besser ab, als die von der NKS KMU beratenen Antragsteller (29% und 10% Erfolgsquote 32

35 respektive). Ein ähnliches, jährlich differierendes Bild zeigt sich für die Jahre 2010 und Im Vergleich mit den großen westeuropäischen Ländern treten zwei Aspekte in den Fokus: einerseits werden, gemessen am Herkunftsland des Projektkoordinatoren, weitaus weniger Anträge aus Deutschland eingereicht denn aus Spanien, Großbritannien und Italien. 20 Andererseits sind deutsche Antragsteller als Koordinatoren der beauftragten Forschungsdienstleistungen mit Blick auf ihre Erfolgsquote zwar i. d. R. wesentlich weniger erfolgreich als die Antragsteller/innen aus Großbritannien. So haben im Durchschnitt der vier gezeigten Jahre knapp 23% der britischen Anträge die Main List erreicht, bei den deutschen Antragstellern lag der Durchschnitt nur bei rund 16%. 21 Gleichwohl sind die deutschen Antragsteller insgesamt erfolgreicher als jene aus Spanien (knapp 14% erreichen die Main List) und Italien (knapp 13% erreichen die Main List). Auch wenn in den Jahren 2011 und 2013 nur niedrige Bewilligungsquoten zu verzeichnen sind, kommen die von der NKS beratenen Konsortien mit deutscher Beteiligung häufiger auf die Main List als der Durchschnitt der Konsortien mit deutschen Koordinatoren. Hinsichtlich der weitaus höheren Anzahl von Antragstellern anderer europäischer Länder wurde in Fachgesprächen darauf hingewiesen, dass eine europäische Vergleichbarkeit der rein quantitativen Daten nicht gegeben ist. Einerseits haben deutsche Antragssteller umfangreiche Möglichkeiten, Fördermittel aus Innovationsförderprogrammen des Bundes oder eines Landes zu erhalten. Zuvorderst zu nennen ist hier das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi, dessen Antragsformalitäten im Vergleich mit den europäischen Förderprogrammen einfacher sind und welches daher für Unternehmen oft attraktiver ist. Antragsteller aus anderen EU-Staaten sind dem gegenüber häufig viel stärker auf Fördermittel aus der Europäischen Union angewiesen, um Innovationsprojekte realisieren zu können. Andererseits haben in anderen europäischen Ländern professionelle Antragssteller wie PERA in Großbritannien und CRIC in Spanien ihr Geschäftsmodell auf Grundlage des Programms Forschung für KMU der Europäischen Union entwickelt und sich auf das Verfassen zahlreicher Anträge im Rahmen eines Calls spezialisiert. Dies führte in der jüngeren Vergangenheit zu hohen Er- 19 Es ist darauf hinzuweisen, dass keine exakte Vergleichbarkeit der beiden Gruppen gegeben ist, da es sich einerseits um die von der NKS KMU beratenen Antragsteller insgesamt handelt, d.h. sowohl Koordinatoren als auch Partner in Konsortien. Dem gegenüber stehen die antragstellenden Koordinatoren aus Deutschland. 20 Auf einen Vergleich mit Frankreich wurde verzichtet, da es gemessen an seiner Größe traditionell eher unterrepräsentiert ist im Programm Forschung für KMU. 21 Die Durchschnittswerte errechnen sich aus der Summe der Anträge, die in den Jahren 2010 bis 2013 die Main List erreicht haben geteilt durch die Summe der eingereichten Anträge im gleichen Zeitraum. 33

36 folgsquoten bei diesen Mehrfachantragstellern der beiden Länder. Deutsche Mehrfachantragsteller sind dem gegenüber schlechter aufgestellt. Dies gilt bspw. für einzelne Institute der Fraunhofer- Gesellschaft sowie für das TTZ Bremerhaven. Beide Institutionen zählen in Deutschland zu den aktivsten Mehrfachantragstellern, haben jedoch nur durchschnittlichen Erfolg. 22 Dies wird in Expertengesprächen u.a. auch darauf zurückgeführt, dass die Institutionen die IP-Regelungen des EU-Forschungsprogramms als kritisch empfinden und in ihren Anträgen nicht immer die Standardlösung anwenden. 23 Im Ergebnis zeigt sich, dass das Ziel der Erhöhung des Anteils deutscher Unternehmen und Forschungsdienstleister, die sich an den EU-Programmen beteiligen, nicht erreicht werden konnte. Gleichzeitig sind die deutschen Antragsteller relativ erfolgreich und lagen im letzten Call für das Programm Forschung für KMU auf dem dritten Platz hinter dem Vereinigten Königreich und Spanien beim Erreichen der Main List. 5.3 Gute Zusammenarbeit im Netzwerk Der Aufbau der NKS KMU als Netzwerk mit regionalen Partnern in allen 16 Bundesländern dient der Sicherstellung einer flächendeckenden, qualifizierten Beratung zu den EU-Förderprogrammen in Deutschland. Grundlage der Dienstleistungen durch regionale Partner ist eine Kooperationsvereinbarung mit ZENIT. Die Partner informieren ebenso wie ZENIT in ihrem Bundesland über die Programme und sind in der direkten Beratung von Antragstellern tätig. Bei Bedarf werden weitere Akteure bilateral von den Partnern eingebunden, so beispielsweise in Bayern die Bayerische Forschungsallianz BayFOR und in Niedersachsen das Innovationszentrum Niedersachsen. Für die regionalen Partner erfüllt ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU zentrale Aufgaben. So ist ZENIT das Verbindungsglied zur Europäischen Kommission und ihren Administratoren, der REA und der EACI. Sie gibt die von der EU erhaltene Information über neue Calls und beratungsrelevante Aspekte der europäischen Forschungsförderung zeitnah an die regionalen Partner weiter und trägt anders herum auch Nachfragen aus den Bundesländern an die europäischen Stellen heran. Ist ein Call abgeschlossen, übernimmt die NKS KMU die Auswertung der Ergebnisse und gibt diese Information an die regionalen Partner weiter. Ebenfalls 22 Dabei ist für die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft darauf hinzuweisen, dass sie im Einzelfall teilweise überdurchschnittlich, teilweise unterdurchschnittlich erfolgreich sind. 23 Das Programm Forschung für KMU sieht vor, dass die Forschungsdienstleister das geistige Eigentum und die Verwertungsrechte an das Unternehmen in ihrem Konsortium abtreten. Ausnahmen sind im Programm zwar möglich, es ist jedoch bei der NKS KMU in den vergangenen Jahren der Eindruck entstanden, dass die Formulierung einer solchen Ausnahme im Antrag an die Europäische Kommission häufig zu der Ablehnung desselben führt. 34

37 kümmert sich ZENIT um die Prämienabrechnung für die erfolgreichen Beratungsdienstleistungen der regionalen Partner gegenüber dem BMWi. Darüber hinaus unterstützt ZENIT die regionalen Partner fallweise bei der Information und Bewerbung der europäischen Förderprogramme durch die gemeinsame Organisation von Informationsveranstaltungen. Auch wenn die regionalen Partner eigene Veranstaltungen organisieren, laden sie häufig die Berater/-innen der Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU ein, damit diese über die neuesten Entwicklungen hinsichtlich der europäischen Förderprogramme berichten. Aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen in den 16 Bundesländern ist die Beratungsintensität der regionalen Partner unterschiedlich hoch. In manchen Bundesländern ist der Besatz mit innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen wesentlich höher als in anderen Bundesländern, so dass die regionalen Partner hier aktiver agieren. Zu den besonders aktiven Partnern der NKS KMU zählen Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. In Baden-Württemberg werden beispielsweise ca. 30 Antragssteller pro Jahr beraten, 20 im Programm Forschung für KMU und 10 in CIP Öko-Innovation. Andere Länder beraten fünf bis sechs Anträge im Jahr, manche noch weniger. 24 In Ländern, die weniger Antragsteller hervorbringen, bemüht sich ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU um eine intensivere Betreuung der regionalen Partner. Beispielsweise erfolgt in Ergänzung zu der bundeslandspezifischen Auswertung eines Calls eine intensivere und detailliertere Aufarbeitung von nicht erfolgreichen Anträgen im Anschluss an die Calls. Diese zusätzliche Unterstützung wird von den regionalen Partnern gerne angenommen und positiv bewertet. Auch ist ZENIT im Einzelfall Ansprechpartner für schwierige Fragen, die im Rahmen der Antragsberatung auftreten und von den regionalen Partnern selbst nicht zufriedenstellend beantwortet werden können. Dies betrifft im Regelfall besonders komplexe Fragestellungen zu rechtlichen Regelungen, wie beispielsweise die Überprüfung der Förderfähigkeit aufgrund der speziellen KMU- Definition der Europäischen Kommission oder finanziellen Anforderungen, bspw. hinsichtlich der Mehrwertsteuerberechnung in europäischen Projekten. Diese Zusammenarbeit verläuft ebenfalls meist als ad-hoc-austausch und ist intensiver, wenn ein Call offen ist. Darüber hinaus dokumentiert ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU nach Abschluss eines Calls die Aktivitäten und deren Erfolge für die regionalen Partner. 24 Diese Daten beruhen auf Angaben aus Expertengesprächen. Es handelt sich folglich um Schätzungen der regionalen Partner selbst. 35

38 ZENIT ist als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU für die Qualitätssicherung der Beratungsaktivitäten im Netzwerk der regionalen Partner zuständig. Zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung ist ein halbjährlich stattfindender, für die regionalen Partner verpflichtender Erfahrungsaustausch, der mit einer Schulung zu den aktuellen Ausschreibungen verbunden wird. Dabei werden typische Problemfälle in der Antragsberatung besprochen und einheitliche Grundlagen für die Beratungsarbeit gelegt. Als Instrument zur Qualitätssicherung im Rahmen dieser Schulungen hat ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU die beispielhafte Antragsevaluation eingeführt. Dabei werden die regionalen Partner gebeten, die Evaluation eines vorab zugesendeten Beispielantrags als Hausaufgabe durchzuführen. Im Training werden die verschiedenen Antworten der regionalen Partner nebeneinander gelegt, um aufzuzeigen, worauf die Gutachter der Europäischen Kommission bei der Bewertung von Anträgen achten. Zum Teil wurden dabei auch Gutachter eingeladen, die wichtige Hinweise zur Evaluationsperspektive geben konnten. Die nachfolgende Abbildung 4 zeigt für die Jahre 2011 und 2012 beispielhaft den Verlauf der Aktivitäten ZENITs zur Qualitätssicherung auf. Abbildung 4: Zusammenarbeit mit regionalen Partnern Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung Einrichtung -Verteiler Internes Training Öko Innovation: - Erläuterung Programme - Antragsevaluation Fördersprechtag HH / SH Internes Training Öko Innovation Informationstag in NRW (Integriert in andere Großveranstaltung) geplant: Weiterentwicklung des internen Trainings Öko Innovation (Antragswerkstatt) 1. Hj Hj Hj Hj Einbindung der Partnergesuche von TransCoSME ins Intranet Zwei Informationstage Internes Training KMU Internes Training KMU Zwei Informationstage Regelmäßige Aufgaben: - Kommunikation zwischen NKS und regionalen Partnern (Auswertung länderspezifischer Fragestellungen, Infos Programmausschuss ) - Prämienabrechnung - Organisation / Durchführung Infotage u. Trainings Quelle: ZENIT (2013b): Bewertungen / Schlussfolgerungen für die Jahre

39 Zusammenarbeit mit anderen Stellen und auf europäischer Ebene 5.4 Unterstützung des BMWi Die NKS KMU ist Teil des Systems der Nationalen Kontaktstellen in Deutschland und steht im Rahmen der Antragsberatung in ständigem Austausch mit den Fachkontaktstellen. Dabei verweisen die verschiedenen NKSn im Regelfall aufeinander, wenn sich im Rahmen der Beratung von Antragstellern herausstellt, dass der Beratungsbedarf in den Aufgabenbereich einer anderen Stelle fällt. Die Intensität der Zusammenarbeit variiert je nach NKS. Die thematischen Schnittmengen sind bspw. zwischen der NKS KMU und der NKS Mobilität größer als mit anderen NKSn, da letztere die Marie Curie Maßnahmen betreuen, in deren Programmlinien zum Teil ebenfalls die Einbindung der kleinen und mittelständischen Wirtschaft erforderlich ist. Im Umgang mit komplexen Rückfragen zu rechtlichen und finanziellen Aspekten der Förderung im europäischen Forschungsrahmenprogramm ist darüber hinaus ein guter Kontakt zur NKS für rechtliche und finanzielle Fragen entstanden. In regelmäßigen zeitlichen Abständen führt die NKS KMU gemeinsam mit fachlichen Kontaktstellen Informationsveranstaltungen zu den EU-Förderprogrammen durch. Neben der fallweisen Zusammenarbeit mit anderen NKSn in Deutschland findet mehrfach im Jahr ein Treffen der NKS- Programmkoordinatoren in Deutschland statt. Organisiert durch den Koordinator des deutschen NKS-Netzwerks, das EU-Büro des BMBF, umfasst dieser alle zwei bis drei Monate stattfindende Austausch sowohl die fachlichen NKS als auch die NKS KMU. Darüber hinaus treffen sich die Vertreter/-innen der deutschen NKSn bei der Seminarreihe RP kompakt, einem Seminar für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, welches zwei Mal im Jahr stattfindet. Den NKSn steht darüber hinaus ein Intranet zur gemeinsamen Dokumentenverwaltung zur Verfügung. Hier wird der Stand der Arbeit dokumentiert, alle Beteiligten haben Zugriff. Die Unterstützung des BMWi erfolgt im Regelfall auf Anfrage. Die NKS KMU befindet sich hierbei in der Position als Dienstleisterin. Die Aufgaben umfassen: Vorbereitung von Programmausschüssen, Aus- und Bewertung der verschiedenen Antragsrunden, Unterstützung bei der Kommunikation des BMWi mit der Europäischen Kommission, Mitarbeit in den Programmausschüssen auf europäischer Ebene 37

40 sowie bedarfsorientierte statistische Analysen für das BMWi, bspw. zur deutschen Beteiligung an den europäischen KMU-Maßnahmen, dem Rückfluss europäischer Fördermittel nach Deutschland und der Beteiligung deutscher Forschungsdienstleister und Unternehmen an den betreffenden europäischen Maßnahmen des 7. FRP und des Programms Öko-Innovation. 38

41 6 Leistungsbewertung 6.1 Interne Prozesse zur Beratung von Anfragen / Begleitung von Anträgen Im Rahmen der Beratung von Unternehmen und Unternehmensgruppen wird eine telefonische Hotline zur Beantwortung von Anfragen seitens (potenzieller) Nutzer/-innen unterhalten, die montags bis donnerstags von bis Uhr und freitags von bis Uhr erreichbar ist. Diese Hotline bei ZENIT wird von drei qualifizierten Mitarbeitern betreut. Auch schriftliche Anfragen an eine allgemeine -Adresse sind möglich. In seinem Abschlussbericht an das BMWi legte ZENIT dar, dass während des normalen Geschäftsbetriebs ca. fünf allgemeine Anfragen zu den Programm täglich über diese beiden Informationskanäle bei der Geschäftsstelle eingingen. Während eines offenen Projektaufrufs erhöhte sich die Anzahl auf zunächst 10 Anfragen pro Tag. Ab ca. sechs Wochen vor Einreichungsfrist gingen bis zu 20 Anfragen/Tag ein, u.a. zum Inhalt der Programme und zu den Kalkulationsprinzipien. ZENIT beantwortete alle Anfragen zeitnah, nach Möglichkeit innerhalb eines Tages. Bei weiterführendem Beratungsbedarf kommt es üblicherweise zur Vereinbarung persönlicher Gespräche und weitergehender Schritte. Geht man von durchschnittlich 20 Anfragen/Tag bezogen auf die letzten sechs Wochen vor Einreichungsfrist und von einer durchschnittlichen Anzahl von 34 beratenen Anträgen 25 aus, so münden etwa 5% der Anfragen in einer intensiven persönlichen Beratung. Im Detail wurden in diesen Beratungen üblicherweise die einzelnen Arbeitspakete der konkreten Anträge betrachtet und die Checkliste für die Antragsstellung durchgearbeitet. Dabei wurden Hinweise zur Finanzierung und Abrechnungsvorschriften für Unternehmen und Forschungsdienstleister gegeben, auf die Schutzrechtsproblematik hingewiesen und weitere kritische Erfolgsfaktoren aufgezeigt. Die Beratung erfolgte sowohl vor Ort bei den Unternehmen, als auch in den Räumlichkeiten der beratenden Partner auf regionaler Ebene und von ZENIT. 25 Die durchschnittliche Anzahl von 34 beratenen Anträgen pro Call im Programm Forschung für KMU errechnet sich aus den Daten zu beratenen und eingereichten Anträgen der Jahre 2007 bis 2013 in Kap

42 Abbildung 5: Idealtypischer Beratungsprozess der NKS Erstberatung (Hotline / Helpdesk) Individuelle Antragsberatung Projektbegleitung Vermittlung von Projektpartnern Programminformation und -bewerbung durch Veranstaltungen, Präsentationen und Vorträge 7. Forschungsrahmenprogramm Quelle: ZENIT (2013b): Bewertungen / Schlussfolgerungen für die Jahre Zur Vermittlung möglicher Kooperationspartner wurden in der Vergangenheit zwei Datenbanken genutzt. Die Datenbank des europäischen Netzwerks der NKS KMU TransCoSME beinhaltet Call-spezifische Profile und verfügt darüber hinaus über eine entsprechende Suchfunktion. Die eingestellten Suchprofile werden einer Qualitätssicherung durch die Mitarbeiter/-innen der jeweiligen europäischen NKS KMU unterzogen. Die Datenbank ist nur während eines aktiven Calls für die Öffentlichkeit zugänglich und wurde anschließend von den europäischen NKS KMU für Auswertungszwecke genutzt. Zusätzlich wird auf die Datenbank des European Enterprise Network zurückgegriffen. Hier sind im Gegensatz zu der Datenbank des TransCoSME wesentlich mehr Suchprofile eingestellt, die auch Themenbereiche betreffen, welche für die Arbeit der NKS KMU keine Bedeutung haben. Anstelle eines Filters erfolgte bei dieser Datenbank die Identifikation von Partnern in erster Linie über die Suchwörter Forschung oder FP7. In den Zeiten zwischen zwei Calls werden zusätzliche Aktivitäten durchgeführt. So sammelt die Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU die Beratungsdokumentationen von den regionalen Partnern und nutzt diese zur Auswertung der Anzahl der Beratungsfälle in den verschiedenen Bundesländern. Darüber hinaus erfolgte die Information hinsichtlich der Call-Ergebnisse von der Europäischen Kommission an ZENIT. Darauf folgende Arbeitsschritte betrafen die Abrechnung der Prämien sowie die Auswertung des Programms. Weiterhin wurden die Jahrestreffen bzw. Trainings mit regionalen Partnern in Deutschland vorbereitet. Die Unterstützung des BMWi bildet ebenfalls ihren Schwerpunkt in diesen Phasen. Das Tagesgeschäft der NKS KMU, also die Beantwortung von -Anfragen, die Betreuung der Hotline und damit verbundene 40

43 Ad hoc-beratungen, nimmt gemäß einer Eigeneinschätzung der NKS-Mitarbeiter ca. zwei bis drei Stunden täglicher Arbeitszeit in Anspruch. Eine detailliertere Analyse der Arbeitszeitverteilung zeigt, dass mit insgesamt 32,5% der Arbeitszeit knapp ein Drittel auf zentrale Aufgaben wie bspw. die Betreuung der Hotline sowie die Beratung von Antragstellern entfiel. Dabei wird von ZENIT und den regionalen Partnern nicht nur anhand der dem Antrag zugehörigen Zusammenfassung beraten, stattdessen werden zentrale Teile des Antrags wie beispielsweise die Beschreibung der wirtschaftlichen Wirkungen und Verwertungspläne, detailliert durchgearbeitet und mit konkreten Empfehlungen zur Optimierung versehen. Unternehmen und Forschungsdienstleister artikulieren auch nach erfolgreicher Antragstellung Beratungsbedarf, bspw. hinsichtlich rechtlicher und finanzieller Regelungen. Hier sind die NKS KMU ebenso wie die regionalen Partner aktiv und entsprechen damit den Prinzipien des Pflichtenkatalogs: Die einzelnen NKS informieren und beraten fachspezifisch insbesondere antragstellende und projektdurchführende Personen und Einrichtungen zum Forschungsrahmenprogramm. 26 Abbildung 6: Verteilung der Arbeitszeit nach Aufgaben Helpdesk / Hotline 7,0% 6,5% 9,5% 3,5% 3,5% 5,0% 20,0% 12,5% Durchführung der Einzelberatungsgespräche (inkl. Vor- und Nachbereitung) Netzwerkarbeit mit regionalen Partnern, inkl. Prämienabrechnung Gestaltung von Werbe- /Kommunikationsmaterialien / Veranstaltungen Unterstützung des BMWi Networking (Austausch mit anderen NKS, auf europäischer Ebene) Zusammenarbeit mit REA, EACI & EC 10,0% 10,0% 12,5% Recherche und Identifikation von potenziellen Kooperationspartnern Organisation & Durchführung von Trainings mit regionalen Partnern Pflege der Website / Intranet Administration Quelle: Abfrage bei NKS-Mitarbeitern 26 Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (2010): Gemeinsamer Pflichtenkatalog. Aufgaben des EU- Büros des BMBF und der Nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung für das EU-Forschungsrahmenprogramm, S

44 Ein weiterer großer Anteil der Arbeitszeit wird für drei weitere Aufgaben aufgewendet: die Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterstützung des BMWi. In Summe entfällt ein weiteres Drittel der Arbeitszeit der NKS KMU auf diese Aufgaben. Darüber hinaus erfüllt die NKS KMU ein breit gefächertes Aufgabenspektrum. Dieses wird in einem Team von drei Personen (einem Leiter und zwei Beratern), die mit zwei Vollzeitäquivalenten (VZÄ) beschäftigt sind, abgedeckt. Die fachlichen und organisatorischen Zuständigkeiten der Mitarbeiter wurden dabei in erster Linie anhand der beiden betreuten Förderlinien differenziert: Während der Leiter der NKS sowie einer der Berater sich vor allem um die Beratung und weitere Aktivitäten zum Programm Forschung für KMU kümmern, ist ein dritter Berater für das Programm CIP Öko-Innovation zuständig. Aufgrund des kleinen Teams existieren kaum Prozessdefinitionen und Organisationsbausteine. Beispielsweise erfolgt kein differenziertes Controlling der eingehenden Anfragen. Zwar wurde nach dem Wechsel des für die NKS KMU zuständigen Referats im BMWi Anfang 2012 damit begonnen, die durchschnittlich eingehenden Anfragen bei der Hotline stichprobenartig zu erfassen. Eine systematische Erhebung erfolgt jedoch zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Weitere Aufgaben der NKS KMU, wie beispielsweise Erstellung und Versand des quartalsweise erscheinenden Newsletters, werden ebenfalls ad hoc erledigt. Lediglich in der konkreten Antragsberatung werden persönliche Daten und Einzelvorgänge erfasst. Darüber hinaus erfolgt die Dokumentation der Beratung im Rahmen eines Beratungsprotokolls. Vertretungsregelungen existieren ausschließlich informell zwischen den beteiligten Beratern und dem Leiter der NKS KMU für den Urlaubsoder Krankheitsfall. Sollten einmal alle drei Verantwortlichen ausfallen, so wäre die Hotline zwar über weitere Mitarbeiter von ZENIT erreichbar, aber nicht durch einen Berater der NKS KMU besetzt. Eine Beratung könnte daher nicht erfolgen. Auf Grundlage der mit den Mitarbeitern der NKS KMU durchgeführten Gespräche und des Workshops ist zu erkennen, dass sie eine hohe Beratungs- und Organisationskompetenz zeigen. Sie erweisen sich als innovativ hinsichtlich der Entwicklung von Tools, die auch zur Qualitätssicherung der Beratung im Netzwerk beitragen (s. auch Kapitel 6.7), und gehen individuell auf Bedürfnisse der Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein. Ebenfalls zeigt sich die NKS KMU als lernende Organisation, die eigene Leistung ex post auswertet und daraus zukünftige Optimierungsoptionen entwickelt. So wurde beispielsweise nach geringen Teilnehmerzahlen von Informationsveranstaltungen das Konzept der Veranstaltung analysiert und weiterentwickelt. Die Ergebnisse dieser Analyse fanden direkte Umsetzung und erwiesen sich mit Hinblick auf weitere Veranstaltungen als erfolgreich. 42

45 6.2 Bewertung des Prämiensystems als Indikator zur Erfolgsbemessung Erfolgreiche Beratung / Vermittlung Der Erfolg der NKS KMU in der Beratung von potenziellen Antragstellern wird an der Entwicklung des Anteils erfolgreicher deutscher Antragssteller in den europäischen Förderprogrammen im europäischen Vergleich gemessen. Zentrale Größen sind dabei die Indikatoren Erreichen des Thresholds und Erreichen der Main List. Erreicht ein von ZENIT oder den regionalen Partnern beratener Antrag erfolgreich Threshold oder Main List, so erhalten die beratenden Einrichtungen Prämien. Die Höhe dieser Prämien variieren, wie in Tabelle 5 ersichtlich, zwischen den Einrichtungen und den Stufen des Antragsprozesses. Tabelle 5: Prämiensystem der NKS KMU Threshold Main List Insgesamt erreichbare Prämie* Koordinator Partner Erfolgreiche Partnervermittlung N/A N/A Quelle: Zenit (2013): Prämiensystem der NKS. * Je beratenem Konsortium kann nur eine Beratung prämienwirksam geltend gemacht werden. Wurde sowohl ein Koordinator, als auch ein Partner beraten, wird die höhere Prämie ausgezahlt. Die gleiche Beschränkung gilt auch für die Partnervermittlung. Insgesamt ist der auszuzahlende Betrag auf Euro p.a. begrenzt, sollten die Prämienzahlungen höher sein, werden diese anteilig gekürzt. Gerechnet auf die notwendige Anzahl an Beratertagen, die für ein erfolgreich bis zu Threshold und Main List gebrachtes Projekt eingesetzt werden, schätzt ZENIT, dass ein erfolgreich beratener Antrag im Ergebnis einen Tagessatz von bis Euro an Einnahmen für die regionalen Partner erzielt. 27 Ziel des Prämiensystems ist somit die Setzung von Erfolgsanreizen. Dabei wird in Expertengesprächen darauf hingewiesen, dass die Erfolgsmessung anhand der Erreichung von Threshold und Main List durch die beratenen Anträge die Beratungspraxis der NKS KMU und ihrer regionalen Partnern insgesamt nicht vollständig abbildet. So führen zahlreiche Beratungsgespräche beispielsweise zu dem Ergebnis, dass eine Einreichung bei einem der beiden von der NKS betreuten EU-Programme für den Beratenen nicht sinn- 27 D.h. ZENIT schätzt, dass für einen erfolgreich bis zu Threshold und Main List beratenen Koordinatoren ca. 12 Tage Beratungsarbeit anfallen, für einen erfolgreich beratenen Partner ca. sechs Tage. 43

46 voll ist. Im Zuge des KMU-Aufrufs 2012 wurden von der NKS KMU 52 Beratungen durchgeführt. 33 Projektanträge wurden letztlich eingereicht. Im Programm CIP Öko-Innovation wurden 19 potenzielle Antragsteller beraten, es erfolgten jedoch nur zwei Einreichungen. Damit reduziert sich für die Berater der potenzielle Pool an erfolgreich beratenen Anträgen erheblich. Dennoch stellt es einen Beratungserfolg dar, wenn die Projekte an eine andere Stelle bzw. an ein anderes Förderprogramm vermittelt wurden, bei dem sie bessere Erfolgsaussichten haben bzw. das besser zu ihren Vorhaben und Zielen passt. Das Erreichen von Threshold und Main List der eingereichten Anträge ist ebenfalls nicht ausschließlich auf die Qualität der Beratung zurückzuführen. Zusätzliche von der Arbeit der NKS unabhängige Rahmenbedingungen beeinflussen die Ergebnisse. Expertengespräche und Stakeholderinterviews ergaben, dass der wissenschaftlich-technische Abschnitt im Zuge der Antragsberatung lediglich einer Plausibilitätsprüfung unterzogen wird, aber ein zentraler Bestandteil in der Antragsbewertung ist. Die NKS KMU und die regionalen Partner können und sollen die wissenschaftlichtechnische Qualität der Proposals jedoch nicht bewerten. Darüber hinaus stehen Beratungsintensität und Antragsqualität nicht unbedingt in einem unmittelbaren Verhältnis zueinander. Im Rahmen der Empirie der vorliegenden Evaluierung wurden verschiedene alternative Konzepte zur Gestaltung der Prämienzahlung diskutiert. So wurde beispielsweise ein Modell mit einer Sockelvergütung nach Anzahl der beratenen und eingereichten Anträge vorgeschlagen. Weiterhin wurde thematisiert, ob man die Prämienvergütung je nach Beratungsstufe staffelt, also orientiert daran, ob eine Erstinformation, Partnersuche, Unterstützung in der Konzeptions-, in der Antrags- oder in der Projektbegleitungsphase angeboten wurde. Andererseits wurde das Prämienmodell in Gesprächen als gut bewertet. Eine pauschale Vergütung, so die Sorge der Experten/-innen, kann zu Qualitätseinbußen bei der Beratung führen. 6.3 Abstimmung mit regionalen Partnern im NKS-Verbund Die Netzwerkstruktur wird in Expertengesprächen positiv bewertet. Zentralisierte Modelle, wie sie bspw. in Österreich und Frankreich umgesetzt werden, können sich die meisten Gesprächspartner aufgrund der föderalen Strukturen in Deutschland sowie der Größe des Landes nicht vorstellen. Auf regionaler Ebene finden sich viele Anknüpfungspunkte für die europäische Innovationsberatung. So wird bspw. die Wirtschaftsförderung in Deutschland ebenfalls in der Regel auf regionaler Ebene betrieben. Da die regionalen Partner neben ihrer Tätigkeit für die NKS KMU meist auch in anderen Bereichen der Innovationsberatung tätig sind, ergeben sich für sie Synergien und Mehrwert: Die Arbeit hilft uns auch als 44

47 Innovationsberatung zur besseren Vernetzung und Wahrnehmung im Bundesland. Für die Nutzer der Beratungsleistungen, so die Gesprächspartner/- innen aus dem Kreis der regionalen Partner, ist es von Vorteil, eine/-n Ansprechpartner/-in vor Ort zu haben, was eine enge Betreuung durch die Berater/-innen ermöglicht. Die Rückmeldungen von den Antragstellern sind sehr positiv. Sie sind glücklich, Ansprechpartner vor Ort zu haben. Gerade vor dem Hintergrund der guten Alternativen zur öffentlichen Förderung von FuE-Projekten durch deutsche Programme wie ZIM oder KMU innovativ sind die Anreize für eine europäische Antragsstellung bei den Unternehmen häufig nicht sehr ausgeprägt, zumal der administrative Aufwand als hoch eingeschätzt wird. Die Antragsbegleitung wird daher als besonders wichtig bewertet. Am Telefon kann man nur Informationen weitergeben. Aber das überzeugt Unternehmen noch nicht davon, mitzumachen. Aus Perspektive der regionalen Partner ist ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU dafür zuständig, sie auf dem Laufenden zu halten und mit der Durchführung von Unterstützungs- und Weiterbildungsmaßnahmen eine qualitativ hochwertige Beratung zu den europäischen Förderprogrammen sicherstellen. Die kollegiale Zusammenarbeit und der Austausch sind die Voraussetzung, um immer wieder auftretende Fragen thematisieren und je nach Kapazitäten und Expertise beraten zu können. Bei den Treffen der regionalen Partner werden viele Tricks aus der Praxis vorgestellt und auch für die Vernetzung sind solche Treffen gut. Auch die Informationsverarbeitung und -weitergabe nach Abschluss der Calls wird äußerst positiv bewertet. Das läuft ruck, zuck. Sobald die Daten vorliegen, nimmt ZENIT eine Bewertung und Zuordnung der Ergebnisse vor. Eher kritisch bewerten die regionalen Partner die Fähigkeit von ZENIT, gute persönliche Beziehungen zu den administrativen Stellen der EU aufzubauen und dadurch auch an Informationen zu gelangen, die nur zwischen den Zeilen zu erfahren sind. In der Empirie teilweise kritisch reflektiert wurde zudem, dass sich das Netzwerk der regionalen Partner aus Mitgliedern des Enterprise Europe Network rekrutiert und sich in der Wahrnehmung beider Funktionen die Tätigkeiten doppeln. Das EEN ist ein europaweites Netzwerk verschiedener wirtschaftsnaher Organisationen, wie bspw. Industrie- und Handelskammern, Technologiezentren und Wirtschaftsförderungsagenturen. Es hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei, den europäischen Markt bestmöglich zu nutzen und bietet daher Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen, bspw. Technologietransfer, internationale Expansion, Rechtsberatung, an. Ebenfalls gehört die Beratung hinsichtlich der Optionen der EU-Forschungsförderung, u.a. im siebten Forschungsrahmenprogramm, zu den Aufgaben des EEN. Damit ent- 45

48 stehen Überschneidungen in den Aufgabenprofilen. Dies zeigt sich auch darin, dass die Mitglieder des EEN sieben Prozent ihres Budgets für NKS-ähnliche Aufgaben verwenden können. Hier befinden die Experten/-innen entweder eine engere Verschränkung und damit Abstimmung der Tätigkeiten oder eine klarere Aufgabenverteilung für notwendig. Eine Analyse der Aufgabenprofile ergibt jedoch ein leicht abweichendes Bild zu diesen Einschätzungen. Das EEN erteilt in erster Linie Auskunft über die Unterstützungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen und vermittelt Partner für Forschungsprojekte. Das regionale Netzwerk der NKS KMU hingegen unterstützt die Unternehmen und Forschungsdienstleister in der Antragsphase und setzt sich zum Teil sehr intensiv mit Einzelfällen auseinander. Diese Beratungsintensität ist im Leistungsportfolio des EEN nicht vorgesehen. Die Tätigkeiten und Leistungen von EEN und dem NKS KMU-Netzwerk ergänzen sich daher. 6.4 Abstimmung mit weiteren Organisationen Auf nationaler Ebene steht ZENIT nicht nur mit dem Netzwerk der regionalen Partner in Austauscht sondern ebenfalls mit den thematisch aufgestellten Nationalen Kontaktstellen für die anderen europäischen Förderprogramme, dem EU-Büro des BMBF sowie mit der Förderberatung des Bundes. Die Zusammenarbeit wird in Expertengesprächen sehr positiv bewertet. Durch die regelmäßigen Treffen erfolgt ein fachlicher Austausch, der die eigene Beratungsarbeit der einzelnen NKSn besonders im Hinblick auf übergreifende Fragen unterstützt. Auch die Verknüpfung der fachspezifischen NKSn mit den regionalen Partnern der NKS KMU sowie mit dem EEN ist insgesamt eng. Mit der Förderberatung des Bundes findet ebenfalls ein bedarfsweiser telefonischer Austausch sowie gelegentliche Treffen statt. Dabei wurde eine gemeinsame Vorstellung davon entwickelt, wie beide Seiten arbeiten. Im Tagesgeschäft verweisen beide Stellen wechselseitig auf die jeweiligen Kompetenzen und leiten Anfragen weiter, die in den Kompetenzbereich des jeweils anderen fallen. Der Austausch wird von allen Beteiligten als gut bewertet. Vor allem die breite Kenntnis der NKS KMU sowohl der europäischen als auch der deutschen Fördermöglichkeiten werden sehr geschätzt. Insgesamt weisen die Ergebnisse aus den Expertengesprächen darauf hin, dass die NKS KMU mit anderen deutschen Institutionen in ihrem Umfeld gut vernetzt ist, Abstimmungen stattfinden und der Austausch durchweg positiv bewertet wird. Eine Überschneidung der Tätigkeiten der NKS KMU mit den anderen NKSn wird nicht gesehen. Im Vergleich mit den fachlichen NKSn ist die NKS KMU stärker in der Beratung involviert. Dabei übernimmt die 46

49 6.5 Europäische Netzwerkarbeit NKS KMU jedoch keine Aufgaben, die nicht in ihren Kompetenzbereich fallen, sondern verweist im Zweifelsfall auf die fachlichen Ansprechpartner bzw. auf die Förderberatung des Bundes. Diese attestieren ZENIT eine gute Kenntnis des nationalen und europäischen Förderumfelds, so dass die Einschätzung zur Passfähigkeit der Projekte der Antragsteller mit den beiden KMU-Programmen bzw. eine eventuelle Weiterleitung an andere Ansprechpartner im Regelfall als sinnvoll bewertet wird. Nationale Kontaktstellen für das Programm Forschung für KMU gibt es in allen europäischen Ländern. Die Kooperation auf europäischer Ebene erfolgt vorrangig durch den Austausch von Erfahrungen. Die Europäische Kommission organisiert und finanziert quartalsweise einen Informationstag für alle europäischen NKS KMU. Dabei werden die Kontaktstellen von der Europäischen Kommission über Neuigkeiten und Änderungen in den Programmen informiert. Zusätzlich findet zwischen den NKSn ein inhaltlicher Austausch statt, der auch zwischen den Treffen im Rahmen einer fallweisen Zusammenarbeit Bestand hat. Bei Bedarf organisiert die REA Schulungen, bspw. zu Fragen der Finanzierung, des Reportings und der Prüfung der KMU-Definition. Weiterhin findet auch mit der REA eine Fall-zu-Fall-Kommunikation statt, in der konkrete Anfragen geklärt oder wiederkehrende Fragestellungen analysiert werden. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden für die weitere Nutzung im Netzwerk der europäischen NKSn aufbereitet. Mit der EACI, der für das Programm Öko-Innovation zuständigen Agentur, ist der Austausch weniger intensiv. Aufgrund des geringeren Umfangs des Programms werden weder detaillierte Programmauswertung noch sonstige Daten von Seiten der EACI weitergegeben. Dennoch wird die Zusammenarbeit von beiden Seiten als positiv empfunden, da die NKS kontinuierlich und gegenstandsangemessen in den Informationsaustausch eingebunden wird. Aus der Perspektive der EACI ist ZENIT im EU-Vergleich eine sehr aktive Nationale Kontaktstelle, die sowohl ein sehr weitreichendes Angebot für (potenzielle) Antragsteller hat, als auch regelmäßig an den europäischen Trainingsveranstaltungen der EACI teilnimmt. Den Einladungen zur Präsentation des Programms Öko- Innovation in Deutschland folgt die EACI nicht immer weil wir ein kleines Team sind und weil wir denken, dass ZENIT das auch alleine kann. Das ist nicht bei allen NKSn so. 47

50 Abbildung 7: Europäische Arbeitsbeziehungen der NKS KMU Treffen europ.netzwerkkoordinatoren Teilnahme Förderung als CSA- Projekt bis Ende 2012 (TransCoSME), Organisation EU KOM Erstellung von Trainings und Tools durch motivierte und Erfahrene NKS, Koordinator (TransCoSME) TransCoSME Treffen NKS Teilnahme Bereitstellung von Informationen, Trainings und Tools NKS KMU ZENIT andere europäische NKS KMU Fallweise Zusammenarbeit NKS KMU aus Drittstaaten Quelle: Prognos Zusätzlich zu diesen Treffen wurde von 2008 bis 2012 ein europäisches Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen KMU von der Europäischen Kommission als CSA-Projekt 28 gefördert. Dabei fungierte ZENIT als deutsche NKS KMU als Koordinator dieses so genannten TransCoSME-Netzwerks aus 35 weiteren Nationalen Kontaktstellen aus insgesamt 33 Staaten. Gegenstand der internationalen Zusammenarbeit waren der Erfahrungsaustausch zwischen den NKSn KMU und die Teilnahme an Treffen der europäischen Netzwerkkoordinatoren. TransCoSME wird von den teilnehmenden NKS KMU als äußerst positive Erfahrung geschildert. Die Zusammenarbeit resultierte einerseits in der Erarbeitung eines Musterproposals, was als hilfreiches Instrument für die Beratungstätigkeit beschrieben wurde. Andererseits wurde durch die enge Zusammenarbeit im Rahmen von TransCoSME eine Vertrauensbasis geschaffen, die für die zukünftige Kooperation auf europäischer Ebene, bspw. bei der Partnervermittlung, als besonders wichtig bewertet wurde. Obwohl das Projekt TransCoSME bereits abgeschlossen wurde, finden auf informeller Ebene und am Rande von offiziellen EU-Aktivitäten immer noch Austauschtreffen zwischen den ehemaligen Projektpartnern statt und teilweise ist es bereits zu gemeinsamen Antragsberatungen gekommen. 28 Coordination and Support Actions: Förderprogramm des Europäischen Forschungsrats (ERC) mit dem Ziel, Projekte zu unterstützen, die den ERC bei der Implementierung des ERC Arbeitsprogramms entlasten. 48

51 6.6 Effekte bei beratenen Unternehmen und Forschungsdienstleistern Die Bewertung der Informations- und Beratungsleistungen der NKS KMU bzw. ihrer Regionalpartner bildete einen Schwerpunkt im Rahmen der Interviews mit den Vertreter/-innen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Dabei bestand eine grundlegende Zielstellung des Interviewprogramms darin, die Gründe für die Inanspruchnahme des Leistungsangebots der NKS KMU und ihrer regionalen Partner zu erfassen und davon ausgehend die Zufriedenheit mit den in Anspruch genommenen Leistungen sowie etwaige Wirkungen bei den Zielgruppen zu bewerten. Gründe für die Inanspruchnahme der Informations- und Beratungsleistungen Im Hinblick auf Anlass und Hintergründe der Zusammenarbeit mit der NKS KMU bzw. den Regionalpartnern ist zunächst festzustellen, dass die Initiative zur Kontaktaufnahme i.d.r. von den (potenziellen) Nutzern des Leistungsangebots ausgeht. In den Interviews mit den Nutzergruppen hat sich mehrfach gezeigt, dass insbesondere die Gesprächspartner/-innen von Unternehmensseite über vergleichsweise wenige Erfahrungen in der Antragstellung von öffentlichen Fördermitteln verfügten. Sofern bereits geförderte Vorhaben durchgeführt wurden, betraf dies überwiegend Bundesoder Landesförderungen. Bei etwa der Hälfte der befragten Nutzer/-innen handelte es sich um den ersten EU-Antrag verbunden mit entsprechend vielen offenen Fragen und Unsicherheiten, weshalb sie gezielt den Kontakt zur NKS gesucht haben. In einem Fall hatte sich ein Unternehmen bspw. dazu entschiedenen, nach gescheitertem Erstantrag ohne externe Unterstützung nun die Hilfestellung der NKS KMU zu nutzen. Auch eine befragte Wissenschaftseinrichtung mit weitreichender Erfahrung bei Antragstellung und Durchführung von EU-Vorhaben hatte sich gezielt an die NKS KMU gewandt, um Ansatzpunkte zur Verbesserung der von den EU-Evaluatoren bemängelten Aspekte des abgelehnten Antrags zu diskutieren. Darüber hinaus konnten mehrere Fälle erhoben werden, bei denen es sich um bereits etablierte Kontakte zur NKS KMU handelte, d.h. das Beratungs- und Unterstützungsangebot war aus vorangegangener Zusammenarbeit bekannt, so dass es sich hierbei um Mehrfachnutzer des Angebots handelte. Der Impuls zur Zusammenarbeit geht im Einzelfall ebenfalls von ZENIT bzw. den NKS-Partner des EEN aus. In einzelnen Gesprächen wurde bspw. berichtet, dass NKS KMU-Berater/-innen bei Veranstaltungen proaktiv auf Unternehmen zugegangenen sind oder im Fall eines bereits bestehenden Kontakts aus anderen Beratungskontexten aufgrund aktueller Projektentwicklungen auf die Eignung der EU-Förderung von KMU-Maßnahmen bzw. Öko- 49

52 Innovation hingewiesen und das Unterstützungsangebot dargelegt haben. Zur Mobilisierung von potenziellen Antragstellern wurde in der Vergangenheit einmal die so genannte ZIM-Pilotaktion versucht. Dabei sprach ZENIT alle ZIM-Antragsteller aus Nordrhein- Westfalen bezüglich einer möglichen Antragstellung im Programm Forschung für KMU an. Der Erfolg dieser Aktion wurde jedoch als mittelmäßig bewertet. Es zeigte sich, dass die angesprochenen Unternehmen sehr zufrieden mit den Leistungen von ZIM waren. Hohe Zufriedenheit mit der Leistungserbringung Die Zufriedenheit der beratenen Unternehmen und Forschungseinrichtungen erweist sich vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus den Interviews als außerordentlich hoch. So hat die überwiegende Mehrheit der befragten Nutzer/-innen ein sehr positives Feedback zur Unterstützung seitens der NKS KMU bzw. ihrer Regionalpartner abgegeben. Gleichzeitig haben die Gesprächspartner/-innen eine insgesamt sehr hohe Zufriedenheit mit der jeweiligen Leistungserbringung zum Ausdruck gebracht. Die Befragten schätzen die fachliche Kompetenz der Berater/-innen und betonen vielfach die Aktualität bzw. Verlässlichkeit der übermittelten Informationen, schnelle Reaktionszeiten, eine Beratungstiefe, die ihren spezifischen Bedarfen entsprochen hat, sowie eine persönliche und vertrauensvolle Form der Zusammenarbeit. In der Ansprache von Unternehmen im Rahmen der Evaluierung zeigten sich einige Interviewverweigerer, die nicht bereit waren, Interviewzeit zur Verfügung zu stellen, Motiviert war diese ablehnende Haltung durch Unzufriedenheit, die jedoch in einer pauschalen Ablehnung des Evaluierungsansinnens mündete. Motivation und Impuls zur Durchführung der Vorhaben Der Kernauftrag der NKS KMU zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen für die Teilnahme am Forschungsrahmenprogramm der EU zu motivieren und die Förderinteressenten bzw. Antragsteller bei Bedarf zu Fördervoraussetzungen bzw. -konditionen und den einzelnen Schritten des Antragsprozesses umfassend und individuell zu beraten und sie ggf. bei der Partnersuche bzw. Konsortialbildung zu unterstützen. Wie die Gespräche mit den Nutzer/- innen des Serviceangebots der NKS KMU und ihrer Partner gezeigt haben, spielt der Aspekt der Motivation zur Beteiligung an einer Antragstellung bzw. zur Initiierung eines Vorhabens mit europäischen Partnern eine wichtige Rolle. So handelte es sich bei fünf der elf befragten Nutzer/-innen (hier: Unternehmen) um die erste Antragstellung bei den europäischen Fördermaßnahmen für KMU oder für Öko-Innovation. Die betreffenden Personen hatten im Vorfeld der Antragstellung teils große Bedenken im Hinblick auf die Bewältigung der Komplexität der Antragsverfahren. Sie gingen von 50

53 Qualitative Verbesserung der Anträge langen, bürokratischen und zum Teil auch intransparenten Antrags-, Auswahl- und Entscheidungsprozessen der EU-Förderung aus. Infolge der Beratung seitens ZENIT bzw. der Regionalpartner vor Ort zu den infrage kommenden Förderinstrumenten oder auch zu konkreten Anfragen im Zusammenhang mit vertraglichen Schwierigkeiten bei der Konsortialbildung konnten gemäß der Darstellung der Interviewpartner Unsicherheiten und Hemmnisse ausgeräumt bzw. überwunden werden. Ein Gesprächspartner, der sowohl mit ZENIT als auch mit einem Regionalpartner in Kontakt war, betonte bspw. im Hinblick auf seine Beteiligung an einem Call nachdrücklich: Ohne die Beratung hätten wir es nicht gemacht, dafür war die anfänglichen Eigenmotivation zu gering. Angesichts solcher und ähnlicher Aussagen kann dem Informations- und Beratungsangebot der NKS KMU und ihrer Partner durchaus eine wichtige Impulswirkung hinsichtlich der Beteiligung insbesondere von Unternehmen unterstellt werden. In allen zwölf Gesprächen mit den Vertreter/-innen von KMU und Forschungseinrichtungen wurde herausgestellt, dass sich durch das differenzierte Feedback zu den Antragsentwürfen seitens der Berater/-innen die Qualität der Anträge erheblich verbessert hat. Neben der Prüfung von inhaltlicher Plausibilität und Allgemeinverständlichkeit sowie der formalen Richtigkeit und Vollständigkeit der Anträge schätzen die Befragten vor allem auch die professionelle Unterstützung bei der Klärung von vertraglichen und schutzrechtlichen Fragen bei der Antragserstellung. Dabei bewerten sie die Korrekturen sowie Änderungs- und Ergänzungsvorschläge unmittelbar im Text verbunden mit verbalen Erläuterungen als sehr hilfreich. Von den qualifizierten Feedbacks zu Projektskizzen und Anträgen profitieren jedoch nicht nur Förderneulinge, die aufgrund ihrer erstmaligen Antragstellung bei einer EU-Fördermaßnahme eine steile Lernkurve durchlaufen müssen. Auch sehr erfahrene Nutzer/-innen von Förderprogrammen haben in den Gesprächen verdeutlicht, dass sich infolge der kritischen Prüfung die Antragsqualität wesentlich erhöht hat und bspw. nun eine deutlich bessere Blaupause für zukünftige Antragstellungen, ein neues Mosaiksteinchen für neue Anträge vorliegt. Eine weitere Person aus dem Nutzerkreis des Leistungsangebots des Partnernetzwerks der NKS KMU betonte u.a., dass durch den regelmäßigen Austausch mit und die konkrete Unterstützung bei laufenden Antragsverfahren die Wahrscheinlichkeit steigt, ein Projekt zu bekommen, und sie daher vor allem die vielen kleinen Änderungen, die eine höhere Punktzahl einbringen, schätzt. Darüber hinaus wurde die auf die Unterstützung zurückzuführende hohe Zeitersparnis als sehr positiv herausgestellt, welche es wiederum ermöglicht, sich auf fach- 51

54 liche Inhalte bei Erstellung von Projektskizzen und Anträgen konzentrieren zu können. Aus den in den Interviews mit den Nutzer/- innen aufgenommenen Aussagen lässt sich ableiten, dass auch routinierte Einreicher von EU-Förderanträgen durch die Unterstützung seitens der NKS KMU bzw. der Regionalpartner eine Lernkurve durchlaufen und offenkundig die individuelle Antragsberatung auch bei dieser Gruppe der Fördererfahrenen auf fruchtbaren Boden fällt. Auch ein Großteil der befragten Experten/-innen und Stakeholder/- innen vertreten die Auffassung, dass die NKS KMU die komplexe Förderkonstruktion der zwei von ihr betreuten Programme gut erklären kann und ihre zentrale Aufgabe der Antragsberatung damit gut erfüllt. In einem Gespräch wurde jedoch die Meinung vertreten, dass die von der NKS KMU betreuten Anträge nicht die qualitativen Anforderungen für eine europäische Förderung erfüllen. Erschließung öffentlicher Förderung als Finanzierungsquelle Während die sechs Vertreter/-innen der befragten Forschungseinrichtungen auf langjährige und vielfältige Erfahrung mit öffentlichen Förderprogrammen verwiesen, berichteten die sechs Unternehmensvertreter/-innen von tendenziell eher punktuellen Fördererfahrungen, die z.t. bereits viele Jahre zurückliegen. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die sie im Rahmen der durch die NKS KMU begleiteten Antragstellung bei EU-Fördermaßnahmen gesammelt haben, fühlen sich die Befragten ermutigt, bei passender Themenstellung und erfolgreicher und strategisch sinnvoller Konsortialbildung zukünftig ggf. erneut einen Antrag für KMUspezifische Maßnahmen bzw. Öko-Innovation zu stellen. In diesem Fall würden die Befragten auch wieder das Unterstützungsangebot nutzen, zumal es kein Geld kostet und man auf den eigenen Bedarf zugeschnitten beraten wurde. Gleichwohl haben die Unternehmensvertreter/-innen nach wie vor großen Respekt vor dem administrativen Aufwand, der mit EU-Anträgen einhergeht. Wie einige der KMU-Vertreter/-innen berichteten, haben sie zwischenzeitlich ZIM-Anträge gestellt. Das dortige Förderprocedere haben sie weithin als überschaubarer und den Aufwand als deutlich besser kalkulierbar wahrgenommen. Ansätze einer kontinuierlichen Zusammenarbeit Wie die bisherigen Befunde aus den Gesprächen mit den Vertreter/-innen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bereits andeuten, hat sich ein einigen Fällen der Kontakt zu den Berater/- innen von ZENIT bzw. den Regionalpartnern verstetigt. Sehr prägnant wurde dies insbesondere bei zwei Gesprächen mit Wissenschaftsvertreter/-innen geschildert: hier greifen die Befragten bei jedem EU-Antrag mit explizitem KMU-Bezug auf die Unterstützung der Kontaktstelle bzw. der regionalen Partner zurück. Auch zwei 52

55 Unternehmensvertreter/-innen untermauerten mit ihren Äußerungen den regelmäßigen Kontakt zu den Berater/-innen, wobei sich dieser in einem Fall im Wesentlichen auf den Austausch zum Projektfortschritt konzentriert. Dahingegen berichteten die übrigen drei Gesprächspartner/-innen, dass sie sich auch während der Laufzeit geförderter Vorhaben gelegentlich an die Berater/-innen wenden, bspw. im Zusammenhang mit Fragen zur Abrechnung oder zu Auflagen der EU-Officer, auf die es unmittelbar zu reagieren gilt, oder auch beim Auftreten von vertraglichen Schwierigkeiten. Eine/-r der Gesprächspartner/-innen stellte heraus, dass sie/er auch regelmäßig beim Management laufender Projekte Unterstützung durch den NKS-Berater erhält. In Gesprächen mit regionalen Partnern wurde ebenfalls deutlich, dass sich die Beratungsleistungen nicht auf die Antragsphase beschränken. Ich berate durchaus Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, die als Koordinator in einem Projekt tätig sind. Die brauchen dann natürlich sehr enge Unterstützung. Die befragten Experten sind der Meinung, dass in die Konsortien richtig Arbeit reingesteckt werden muss und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten eine Menge angeboten wird. Es wird darauf verwiesen, dass eine Ausweitung des Beratungsauftrags auf die Begleitung der Förderprojekte während ihrer Laufzeit für die Unternehmen oft wichtig wäre, um auch den hohen administrativen Aufwand und die damit verbundene Komplexität auffangen zu können. 6.7 Qualitätssicherung im Netzwerk Im Rahmen der Interviews mit den regionalen Partnern wurden die zur Qualitätssicherung stattfindenden Trainings sehr positiv bewertet. Die Schulungen durch ZENIT seien enorm wertvoll und wahnsinnig hilfreich. Sie ermöglichen den regionalen Partnern den Austausch über schwierige Fragen bei der Antragsberatung und ermöglichen durch die beispielhafte Antragsevaluation Einblicke in die Denk- und Bewertungsweise der Europäischen Kommission und ihrer Gutachter/-innen. Zur Erweiterung dieser positiven Erfahrungen im Rahmen der Schulungen für KMU-Forschung, wird aktuell eine Antragswerkstatt für das Programm CIP Öko-Innovation entwickelt. Im Fokus steht dabei die Erarbeitung von Filterkriterien für die Zuordnung der beratenen Antragsteller. D.h. es geht um die Frage, ob das entsprechende Projekt tatsächlich dem Programm CIP Öko- Innovation zuzuordnen ist, oder ob eine Förderung ggf. besser im Rahmen eines nationalen Förderprogramms, wie bspw. dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), erfolgen sollte. Die Berater der Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU bieten den regionalen Partnern ihre Unterstützung zusätzlich zu den Schulun- 53

56 gen auch bei der Organisation von regionalen Informationsveranstaltungen und Fördersprechtagen an. Dies wird weitgehend als positive Unterstützung empfunden. Gleichwohl weisen einige regionale Partner darauf hin, dass sie die Bewerbung der Programme lieber auf ihr spezifisches regionales Förderklientel zuschneiden und daher im Regelfall nicht auf die Unterstützung der NKS KMU zurückgreifen. Um die Qualität der Antragsberatung in der Fläche auch jenseits der Schulungen sicherzustellen, hat ZENIT als Bundesgeschäftsstelle der NKS KMU verschiedene Tools zur Unterstützung und Qualitätssicherung der Beratungsschritte entwickelt. Folgende Instrumente werden den regionalen Partnern zur Verfügung gestellt: Musterpräsentation zur Bewerbung des Programms durch die regionalen Partner Textbausteine für typische Anfragen im Rahmen der Arbeit der Hotline Checkliste für die Antragsstellung Beispielgliederung für Antrag Musterproposal (erarbeitet im Rahmen des TransCoSME- Projekts) Musterrechnung Textbaustein Mehrwertsteuerproblematik Informationen über die steuerrechtliche Beurteilung von Zuwendungen Kalkulationstool zur Berechnung von Förderquote, Verteilung der Eigenanteile und Einbindung des Forschungsauftrags für die KMU Arbeitsleitfaden für die Erarbeitung von Best Practices aus der Antragsberatung Abbildung 8 zeigt einen Screenshot des Kalkulationstools auf der Website der NKS KMU. Es wird deutlich, dass sich das Instrument sowohl für Berater als auch für Antragsteller gut eignet. Es gibt Felder vor, in die Informationen der Projekte eingetragen werden müssen. So wird die in größeren Konsortien häufig komplexe Berechnung der potenziellen Fördersummen erleichtert und beugt Missverständnissen vor. Insbesondere in Gesprächen mit Unternehmen zeigte sich teilweise, dass diese bspw. übersehen hatten, dass ein Großteil der Fördersumme an die Forschungsdienstleister weitergeleitet werden muss. Mit dem Kalkulationstool wird den po- 54

57 tenziellen Antragstellern schwarz auf weiß vorgerechnet, welche Summen für sie selbst sowie für Ihre Partner maximal förderfähig sind. Abbildung 8: Kalkulationstool auf der NKS KMU Website Quelle: Eine ähnliche Rolle erfüllt die von der NKS KMU erarbeitete Modellrechnung in Abbildung 9. Auch hier wurden die projektspezifisch auszufüllenden Felder markiert und erleichtern es (potenziellen) Antragstellern, förderfähige Summen und notwendige Eigenbeiträge schnell und differenziert auszuweisen. 55

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