Grundlagen und Strategien der End Client Security

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1 Grundlagen und Strategien der End Client Security Make IT 2010, Gelsenkirchen Neue Herausforderungen an die Sicherheit Sebastian Feld internet-sicherheit. de Institut für Internet-Sicherheit https://www.internet-sicherheit.de Fachhochschule Gelsenkirchen

2 Agenda Motivation und Grundlagen Institut für Internet-Sicherheit Aktuelle Sicherheitslage im Internet Exkurs: Aurora Strategien Identity Management (IdM) Trusted Computing (TC) Network Access Control (NAC) Quintessenz Fazit Ausblick

3 Agenda Motivation und Grundlagen Institut für Internet-Sicherheit Aktuelle Sicherheitslage im Internet Exkurs: Aurora Strategien Identity Management (IdM) Trusted Computing (TC) Network Access Control (NAC) Quintessenz Fazit Ausblick

4 Institut für Internet-Sicherheit Wer wir sind o Kurzinfo vom Institut Eine innovative, unabhängige und wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschule Gelsenkirchen Unsere Aufgaben o Forschung, Entwicklung und anwendungsbezogene Lehre auf dem Gebiet der Internet-Sicherheit Unser Team o Ca. 50 wissenschaftliche Mitarbeiter, Diplomanden und Studenten Unser Ziel o Mehrwert an Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit im Internet herstellen

5 Institut für Internet-Sicherheit Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte Trusted Computing Internet- Frühwarnsysteme -Sicherheit Identity Management Sonstige Sichere Betriebssysteme Internet-Analyse Anti-Spam Neuer, elektronischer Personalausweis Web Services Security Network Access Control Strukturelle Analyse des Internets - Verlässlichkeit Studie IdMS- Konzept Branchenbuch IT- Sicherheit Awareness

6 Aktuelle Sicherheitslage im Internet Grundsätzliche Problematik Schwierige, grundlegende Konstellation Steigender Wert von Informationen Mangelndes Unrechtsbewusstsein in der elektronischen Welt Das Internet hat keine Grenzen Technische, gesellschaftliche und politische Herausforderungen Schwierige Entwicklungen und Trends Soziale Netzwerke, Blogs, Profilbildung, Social Hacking, Tracking, Anonymität im Internet vs. digitale Identität

7 Aktuelle Sicherheitslage im Internet (Neue) Gefahren auf dem Vormarsch Botnetze Spam-Kampagnen Verteile Denial-of-Service-Angriffe Identity-Theft und sonstiger Datenklau Infektion anderer Rechner mit Malware Social Hacking Vortäuschen einer vertrauenswürdigen Identität Phishing, Pharming, Malware (Malicious Software) Viren, Würmer, Trojaner, Notwendigkeit von IT-Sicherheitsmaßnahmen

8 Exkurs: Aurora , Google Blog In mid-december, we detected a highly sophisticated and targeted attack on our corporate infrastructure originating from China that resulted in the theft of intellectual property from Google. David Drummond, Google Inc.

9 Exkurs: Aurora Gemeinsames Muster 1. Social Engineering 2. Exploit und Payload 3. Control Server 4. Privilegien-Eskalation 5. Benutzerdatenbank 6. VPN Zugang 7. Der eigentliche Angriff https://www.isecpartners.com/files/isec_aurora_response_recommendations.pdf

10 Exkurs: Aurora Fazit Hochgradig professionell durchgeführter Angriff Planung und Durchführung Zugeschnittener Angriff statt Massenansatz Rattenschwanz (wie so oft ) Trägheit bis umfangreicher Einsatz der Updates Trittbrettfahrer, Script-Kiddies, Reproduzierung des Exploits (Metasploit: ) Problematiken und Lösungsansätze Social Engineering Privilegien-Eskalation, Benutzerdatenbanken, VPN-Zugang IT-Sicherheitsbewusstsein Identity Management Network Access Control

11 Agenda Motivation und Grundlagen Institut für Internet-Sicherheit Aktuelle Sicherheitslage im Internet Exkurs: Aurora Strategien Identity Management (IdM) Trusted Computing (TC) Network Access Control (NAC) Quintessenz Fazit Ausblick

12 Identity Management (IdM) Überblick Identity Management kümmert sich um Die Verwaltung digitaler Identitäten Insbesondere deren Attribute und Berechtigungen Erzeugung Löschung Nutzung Pflege

13 Identity Management (IdM) Referenz-Modell Man nehme: 7 Komponenten Eine Handvoll Module Viele Funktionen 1 Grafiker 5 Teammitglieder Ganzheitliches, anbieterneutrales IdM-Modell

14

15 Identity Management (IdM) Vom Modell zum System Mensch Technik

16 Identity Management (IdM) Fazit (End Client Security) Single Sign-On / Single Logout Unterstützung des Anwenders im Bereich Access Management Ein sicheres Passwort statt viele schwache Optimal: Starke Authentifizierung Secure Sharing / Content Security Eindeutige Bindung von Informationen an Identitäten Sichere Lagerung der Informationen, aber auch sicherer Umgang Rollenmanagement Klare Definition der Privilegien (Rechte und Rollen) Self Service / Delegierte Administration

17 Grundmotivation Trusted Computing (TC) Übersicht Offene Spezifikationen für vertrauenswürdige IT-Systeme Verbesserung der Sicherheit verteilter Anwendungen Keine massive Veränderung existierender Hard- bzw. Software Idee Vertrauenswürdige Datenverarbeitung Überprüfung der Integrität und Authentizität von Rechnersystemen Reduzierung der Sicherheit eines Systems auf Sicherheit eines Sicherheitsmoduls Manipulationssichere Hardwarekomponente Stärkung gegenüber softwarebasierte Angriffe TPM als Sicherheits- und Vertrauensanker

18 Trusted Computing (TC) Trusted Platform Module (TPM) Funktionalität Erzeugung sicherer, kryptographischer Schlüssel Platform Configuration Register (PCR) zur Speicherung der Plattformkonfiguration Sicherer Speicher Überprüfbare Booten Sealing (Versiegeln) Access Control & Digital Rights Enforcement Attestation (Attestierung) Remote Attestation

19 Trusted Computing (TC) Fazit (End Client Security) Access Control & Digital Rights Management Erweiterter Mechanismus für Berechtigungen Durchsetzung von (Zugriffs-)Regeln auch bei unbekannten Systemen Network Access Control (Remote) Attestation Darstellung der aktuellen Softwarekonfiguration eines IT-Systems Erkennung manipulierter Systeme Entfernte Kommunikation mit vertrauenswürdigen Systemen Sicherer Speicher Speicherung kryptographischer Schlüssel im Hardwaremodul

20 Network Access Control (NAC) Einführendes Beispiel: VPN Kein Schutz vor Angriff eines mit Malware infizierten Rechner Grund: Keine Integritätsprüfung der Geräte Kein Schutz vor gestohlenen VPN-Zugangsdaten Grund: Keine Überprüfung der Geräteidentität Keine Unterscheidung zwischen vertrauenswürdigen und nicht-vertrauenswürdigen Rechnersystemen möglich

21 Network Access Control (NAC) Übersicht Idee Feststellen der Systemintegrität durch Messung der Gerätekonfiguration Überprüfen der Konfiguration nach Vorgaben (Policies) Vertrauenswürdige Geräte integrieren und Nicht-vertrauenswürdige Geräte ablehnen oder isolieren (für Updates) Remediation- Phase Isolation-Phase Assessment- Phase

22 Network Access Control (NAC) Schutz vor potentiellen Gefahren

23 Network Access Control (NAC) Fazit (End Client Security) Vertrauenswürdige Kommunikationspartner Gewährleistung vertrauenswürdiger Kommunikationspartner innerhalb des Netzwerks Die Gefahr von Innen wird geschmälert Durchsetzung von Sicherheitsniveaus Automatisiertes Konzept für Systemintegrität Unterstützung des Anwenders zur Herstellung des geforderten Sicherheitsniveaus

24 Agenda Motivation und Grundlagen Institut für Internet-Sicherheit Aktuelle Sicherheitslage im Internet Exkurs: Aurora Strategien Identity Management (IdM) Trusted Computing (TC) Network Access Control (NAC) Quintessenz Fazit Ausblick

25 Quintessenz Fazit Zunehmendes elektronische Vernetzung und das Internet Täglich neuartige Angriffe Wettrennen / Wettrüsten Technische, aber auch gesellschaftliche und politische Herausforderungen Angriffe werden immer professioneller und zielgerichteter Neue Lösungsansätze und Strategien notwendig Viele aktive Forschungen und Entwicklungen IdM, TC und NAC als Beispiele für breite und grundsätzliche Herangehensweisen Differenzierte Sichtweisen und Blickwinkel Alleinige Abschottung und strikte Sicherung der Unternehmensgrenzen nahezu veraltet Gefahr von Innen durch vielfältige Integration (mobiler) Nutzer Schutz der End Clients durch unternehmensweites Konzept

26 Quintessenz Ausblick Fortschreitende, elektronische Vernetzung Internet der Dinge RFID, M2M, Ubicomp, Zugang zu allen Informationen, immer und überall Konzentration nicht mehr nur auf Unternehmensgrenzen Der neue Personalausweis (npa) Identitätsfeststellung / authentische Übertragung von Attributen Gegenseitige Authentifizierung wie in der realen Welt Erhöhter Einsatz der fortgeschrittenen bzw. qualifizierten Signatur Viele Anwendungsfälle für ebusiness und egovernment

27 Grundlagen und Strategien der End Client Security Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Fragen? Sebastian Feld internet-sicherheit. de Institut für Internet-Sicherheit https://www.internet-sicherheit.de Fachhochschule Gelsenkirchen

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