PIRATERIE Abwehr einer jahrhundertealten Bedrohung

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1 GLOBAL RISK DIALOGUE Frühjahr 2009 Allianz Global Corporate & Specialty PIRATERIE Abwehr einer jahrhundertealten Bedrohung VERNETZUNG Entwicklung von ganzheitlichen Versicherungslösungen gegen IT-Ausfälle WELTRAUMWETTER Die tatsächlichen Auswirkungen von Weltraumaktivitäten auf die moderne Infrastruktur

2 MODERNE PIRATERIE 08 Inhaltsverzeichnis Im Zuge der Neuordnung der Weltwirtschaft suchen Kunden nach neuen Wegen, um die besonderen Risiken der heutigen Märkte abzusichern. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Allianz Global Corporate & Specialty genau zum richtigen Zeitpunkt von einer vielversprechenden Idee hin zu einem führenden globalen Versicherungsträger mit einer sauberen Bilanz entwickelt hat. Die Bewertungen der Ratingagenturen bestätigen, dass wir uns gut auf die schwierigen Zeiten eingestellt haben. Wir arbeiten heute enger als je zuvor mit unseren Kunden und Brokern zusammen, um gemeinsam mit ihnen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. NEWS SEITE 04 Allianz Gruppe Ergebnisse 2008 Starkes operatives Ergebnis trotz schwierigem Umfeld SEITE 05 Allianz News Double A Protect AGCS und Aon bieten neues Versicherungsprodukt 4 Fragen an... REGIONAL EYE SEITE 06 Vernetztung gegen IT-Risiken Ganzheitliche Versicherungslösungen gegen Eigen- und Drittschäden Axel Theis CEO, Allianz Global Corporate & Specialty AG GLOBAL LINKS SEITE 08 Piraterie auf den Weltmeeren Anhaltende Besorgnis über ein uraltes Transportrisiko SEITE 12 Weltraumwetter Irdische Risiken durch äußere Weltraumelemente PERSPEKTIVEN DER RÜCKVERSICHERUNG 22 GESCHÄFTSKONTINUITÄTS- MANAGEMENT 18 WELTRAUMWETTER 12 Fotos: Cover Gettyimages (AFP), AGCS, SOHO Consortium, P. 2: corbis (3), Jupiterimages (1), P. 3: AGCS RISK FUTURES SEITE 18 Lebendiges Kontinuitätsmanagement Weitaus wichtiger als das Vorliegen eines Geschäftskontinuitätsplans ist dessen richtige Umsetzung SEITE 22 Neuüberprüfung der Rückversicherung In Krisenzeiten überdenken Versicherer ihre Strategien sorgfältig SEITE 26 Strom im großen Stil Modernste Turbinentechnologien bedeuten auch neue Anforderungen an das Risikomanagement ZUSAMMENFASSUNG SEITE 30 Das letzte Wort Kommentar von Steve McGill (Aon) zu starken Versichererbeziehungen in Zeiten stetiger Veränderung SEITE 31 Kalender und Impressum Ihre Meinung interessiert uns so können Sie uns erreichen:

3 4 NEWS NEWS 5 ERGEBNISSE 2008 ALLIANZ GRUPPE ERREICHT OPERATIVES ERGEBNIS VON 7,4 MILLIARDEN EURO DOUBLE A PROTECT GEMEINSAME STÄRKUNG DER D&O 1 -HAFTUNG UND DER ALLGEMEINEN HAFTPFLICHT Die Allianz Gruppe verzeichnete auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2008 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein robustes operatives Ergebnis sowie eine Solvabilitätsquote auf unverändert hohem Niveau. Der Umsatz der Allianz Gruppe verringerte sich um 5,3 Prozent auf 92,5 Milliarden Euro im Jahr 2008 gegenüber 97,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis belief sich auf 7,4 Milliarden Euro nach 10,3 Milliarden Euro im Rekordjahr Der Jahresüberschuss aus fortgeführtem Geschäft betrug 4 Milliarden Euro nach 7,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Das nicht fortgeführte Geschäft, einschließlich der Dresdner Bank-Ergebnisse und der Auswirkungen des Verkaufs an die Commerzbank, belasteten das Ergebnis der Allianz Gruppe im Jahr 2008 mit 6,4 Milliarden Euro. Daraus ergab sich 2008 für die Allianz Gruppe ein Jahresfehlbetrag von 2,4 Milliarden Euro. Die Finanzkrise hat sich auch auf das Kerngeschäft der Allianz ausgewirkt. Zwar zeigte sich das Sach- und Unfallversicherungsgeschäft weitgehend unbeeinträchtigt, jedoch verzeichneten das Lebensversicherungsgeschäft und das Asset Management Umsatz- und Ertragseinbußen. Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE: Die Allianz steht solide da und ist ein finanziell stabiler Partner für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Gemessen am schwierigen Umfeld haben wir uns mit einem operativen Ergebnis von 7,4 Milliarden Euro vergleichsweise gut geschlagen. Unsere Anstrengungen werden sich 2009 weiterhin darauf konzentrieren, effizient zu arbeiten und unseren Kunden Produkte anzubieten, die ihnen langfristige Sicherheit geben das ist unser Kerngeschäft. STARKES P & C Die Sach- und Unfallversicherung, das größte Geschäftsfeld der Allianz und der Geschäftsbereich, zu dem das AGCS-Geschäft gehört, hat sich im letzten Jahr krisenfest gezeigt. Die Prämieneinnahmen stiegen leicht von 43,2 Milliarden Euro auf 43,4 Milliarden Euro (bereinigt um das in das Segment Leben/Kranken umgegliederte Krankenversicherungsgeschäft der AGF). Das interne Wachstum betrug 1,7 Prozent. Das operative Ergebnis erreichte 5,6 Milliarden Euro; dies entspricht einem Rückgang von rund 10 Prozent im Vergleich zu Die Schaden-Kosten-Quote betrug 95,1 Prozent im Geschäftsjahr 2008 nach 93,6 Prozent im Vorjahr. Trotz des herrschenden Preisdrucks blieb der Anstieg der Schaden-Kosten-Quote mit 1,5 Prozentpunkten dank erfolgreicher Effizienzprogramme unterhalb der Preissteigerung bei den Schadenkosten. Die Allianz Global Corporate & Specialty schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem starken Ergebnis ab. Die gezeichneten Bruttoprämien stiegen von 2,81 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,86 Milliarden Euro, und die Schaden-Kosten-Quote lag bei 89,5 Prozent, auch wenn dies das Ergebnis positiver Auswirkungen durch die Inanspruchnahme von Rückstellungen war. Die Solvabilitätsquote lag zu Jahresende weiter bei 303 Prozent. Unter den gegebenen Marktbedingungen hat die Sachund Unfallversicherung aufgrund einer soliden Schaden- Kosten-Quote ein gutes Ergebnis erreicht. Einmal mehr ein positives Resultat unserer konsequenten Zeichnungspolitik, Preisdisziplin und verbesserten Effizienz, erklärte Helmut Perlet, Leitender Finanzdirektor der Allianz SE. Die ausführlichen Ergebnisse der Allianz Gruppe finden Sie auf der Website der Allianz. & Fotos: AGCS AGCS und Aon, einer ihrer wichtigsten Broker-Partner, haben ein neues Versicherungsprodukt auf den Markt gebracht, das sogenannte Double A Protect. Dieses Produkt bietet einen Exzess-Deckungsschutz und eine Schadensdeckung bei sogenannten Directors and Officers Liability -Policen (D&O-Policen) sowie bei Policen der Allgemeinen Haftpflichtversicherung. In Zeiten starker Marktturbulenzen im Finanzdienstleistungssektor sorgt sich mancher Kunde um die Stabilität DIALOGUE: Welche Vorteile ergeben sich für Kunden und Broker aus der Einrichtung des neuen Geschäftsbereiches Global Marine? MOOSSMANN: Die Vorteile für Kunden und Broker sind eine erhöhte Kapazität, eine weltweit mögliche Schadenfallbearbeitung, eine ausgezeichnete Versicherungsexpertise, eine angemessene und gerechte Preispolitik und eine globale Risikosteuerung. All diese Vorteile können zusammen mit einem hervorragenden Service von einem der finanziell stabilsten Finanzdienstleistungsunternehmen der Welt angeboten werden. Beabsichtigen Sie, das Angebot von AGCS im Geschäftsbereich Marine noch weiter auszubauen (geografisch/ Produktpalette)? Auf jeden Fall. Im Zuge der Weiterentwicklung der AGCS und ihrem weltweit zunehmenden Einfluss ist es nur ein natürlicher Prozess, den Marine-Geschäftsbereich miteinzubinden. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass bei Geschäftssparten wie VIER FRAGEN AN... zum Beispiel Project Cargo (Projektkargo) und Inland Marine Products (Binnenschifffahrtsprodukte) Expansionspotenzial besteht. Zurzeit werden Binnenschifffahrtsprodukte nur im Rahmen des Marineportfolios in den USA angeboten. Auch hier ist die Ausweitung des Angebots von Binnenschifffahrtsprodukten und ähnlichen Produkten in anderen Ländern nur eine ganz natürliche Entwicklung. Was betrachten Sie und Ihr Team als wichtigste Herausforderungen des Jahres 2009? Unser Schwerpunkt wird vorrangig darauf liegen, als eigenständiger Geschäftsbereich Global Marine über alle geografischen Grenzen hinweg zusammenzuwachsen, sodass wir unsere globale Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen können. Gleichzeitig müssen wir unsere Infrastruktur weiter ausbauen, um dadurch die globale Einheit zu stärken und uns selbst wachstumsorientiert im Markt zu positionieren. Unser globaler Ansatz, gepaart mit lokaler Expertise, ist eine und Wertentwicklung seines Versicherungsportfolios. Dies könnte ein Grund für das Interesse an höheren Deckungsgrenzen und einem stärkeren Insolvenzschutz sein. Mit Double A Protect haben AGCS und Aon auf die steigende Nachfrage reagiert. Ein spezielles Merkmal dieses Produkts ist die Ausfalldeckung. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass im Falle einer Beeinträchtigung oder Insolvenz eines Versicherungsträgers das Exzess Cover des Double A Protect in Anspruch genommen und auf die Höhe der Ausfalldeckung begrenzt wird. Sobald die Exzess-Police in Anspruch genommen wird, greift sie ab dem Zeitpunkt des Schadensereignisses bis zum Verlängerungszeitpunkt der Police. Dieses neue Produkt wird nur Unternehmen mit Sitz außerhalb der USA angeboten, deckt aber deren Risiken in den USA mit ab. Lesen Sie hierzu auch den Kommentar von Steve McGill (Aon) auf Seite Arthur E. Moossmann, Head of Global Marine bei der AGCS. Moossmann war zuvor bei der Fireman s Fund Insurance Company, einer Tochtergesellschaft der Allianz P&C in den USA, für Spezial - versicherungen zuständig und wechselte zu AGCS, als diese den Geschäftsbereich Marine von Fireman s Fund übernahm. wahrhaft gewinnbringende Kombination. Bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen des konjunkturellen Umfeldes stellt der Übergang des US-Portfolios zu AGCS einen wichtigen Schritt dar. Was fasziniert Sie am meisten an diesem neuen Marine-Geschäftsbereich? Die Möglichkeit, den ersten wirklich globalen Marine-Geschäftsbereich einzurichten, ist unglaublich faszinierend. Der Aufbau eines Unternehmens, das als einzelnes, verbundenes Team operiert und sich ganz der Aufgabe verpflichtet hat, unseren Kunden und Broker- Partnern einen exzellenten Service anzubieten, ist ein einzigartiges und aufregendes Projekt. Dadurch, dass wir AGCS beim Ausbau der Leistungsfähigkeit des Unternehmens unterstützen, können wir nicht nur spannende und finanziell sichere Produkte und Leistungen für unsere Kunden anbieten, sondern auch interessante Karriereperspektiven für unsere Mitarbeiter. Deshalb sind wir alle davon überzeugt, dass dies eine gewinnbringende Verbindung ist. 1 D&O-Haftung = Haftung für Organe und Führungskräfte juristischer Personen (Anm. d. Übers.)

4 6 REGIONAL EYE REGIONAL EYE 7 Evelyn Taubeneck und Jürgen Weichert im Dialog: Ein Ansprechpartner für mehrere Komponenten bedeutet Lösungen aus einer Hand. Dritten sind nicht selten genauso hoch wie die eigenen Schäden, wenn nicht sogar höher. Was heißt das im konkreten Fall? JÜRGEN WEICHERT: Sagen wir, ich betreibe ein Rechenzentrum, und ein Kunde des Rechenzentrums kauft Rechnerleistung beispielsweise für seine Abrechnungssysteme. Bei einer Unterbrechung im Rechenzentrum kann der Kunde Rechnungen nicht fristgerecht versenden und er hat als Dritter unter Umständen große IT ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Sie ist Herzstück eines jeden Unternehmens. IT-Störungen bei Abrechnungssystemen, Produktmanagement, Administration beeinträchtigen erheblich Abläufe, Performance und Ergebnisse. Der Ausfall der IT be- finanzielle Ausfälle. Wenn die Unterbrechung des Rechenzentrums auf mein Verschulden zurückgeht, kann der Kunde seine Ansprüche gegen mich geltend machen. Dafür kann sich der Betreiber des Rechenzentrums genauso versichern wie gegen seine eigenen Ausfallschäden. deutet eine existenzielle Gefahr für das Unternehmen. Evelyn Taubeneck und Jürgen Weichert sind zustän- Die IT-Versicherung hat also zwei Komponenten? dig für die Entwicklung von Versicherungslösungen im EVELYN TAUBENECK: Ja, genauso ist es. Die Eigen- und IT-Bereich. Gemeinsam entwickeln und betreuen sie die Drittschäden sind versicherungstechnisch zwei ganzheitliche und an das Kundenbedürfnis angepasste Sparten. Dabei ist es sinnvoll, eine vernetzte Ver sich e- Versicherungslösungen: Global & ESI Net. rungslösung anzubieten. JÜRGEN WEICHERT: Die Angebote der Allianz Global DIALOGUE: Welche Risiken können in der IT über- Corporate & Specialty beinhalten auch schon seit haupt anfallen? Jahren beide Komponenten. Aber dadurch, dass auch EVELYN TAUBENECK: Wenn sichtbare Naturkatastrophen oder unsichtbare Einschleusung von Schadsoftware den vorhandenen Datenbestand nachteilig verändern oder vernichten, wenn Bedienfehler oder mensch - liches Versagen zu einem Ausfall der Systeme führt, können Unternehmen keine oder nur noch eingeschränkt Geschäfte machen und haben ein Problem. die Versicherungsbeauftragten der Unternehmen häufig in Sparten aufgeteilt arbeiten, sind unsere Ansprechpartner meist eher auf nur einen Blickwinkel fokussiert. Für den Kunden erscheint aber unsere vernetzte Versicherungslösung als ein Produkt. EVELYN TAUBENECK: Wir haben unseren Service schon erheblich verbessert. Ein Ansprechpartner beim Risk Assessment bedeutet nicht nur eine deutlich verein- Was macht die Schadensumme denn so hoch? fachte Handhabung. Der Kunde muss seine sensiblen MAN KANN EINEN SYSTEMAUSFALL NICHT IMMER VERMEIDEN Gespräch über vernetzte Lösungen für IT-Risiken Von Elisabeth Schöning Fotos: AGCS EVELYN TAUBENECK: Mehrkosten zur Vermeidung eines kompletten Stillstandes oder entgangener Gewinn in der Unterbrechungsphase sowie Weiterzahlung aller fortlaufenden Kosten treiben die Schadensumme in die Höhe. JÜRGEN WEICHERT: Nicht zu vernachlässigen ist auch der Schaden, der anderen Unternehmen in einer solchen Situation entsteht. Anbieter von Dienstleistungen können bei einem Systemausfall nicht vermeiden, dass auch Dritte geschädigt werden. Diese Ansprüche von Daten nicht mehr an verschiedene Stellen weitergeben, das kommt jetzt alles in eine Hand. EVELYN TAUBENECK AGCS Engineering Underwriting JÜRGEN WEICHERT AGCS Haftpflicht Underwriting

5 8 GLOBAL LINKS GLOBAL LINKS 9 PIRATERIE AUF HOHER SEE Die aktuellen Schlagzeilen lenken die Aufmerksamkeit wieder auf eines der ältesten Transportrisiken: Piraterie Von Frank Stern Zu langsam, zu spät, zu unentschlossen für Noel Choong, Chef des Piracy Reporting Centers in Kuala Lumpur, waren die Maßnahmen der internationalen Staatengemeinschaft gegen die wachsende Zahl an Überfällen auf See in den letzten Monaten wenig überzeugend. Fehlende Abschreckung sende ein falsches Signal an Piraten, sagt Choong: Wo das Risiko so gering ist, die mögliche Beute dagegen so groß, floriert das Geschäft. Viel gibt es nicht, was ein Kapitän gegen einen Piratenangriff tun kann. Eigentlich bleibt ihm nur, rund um die Uhr die See zu beobachten und ständig den Radarschirm im Auge zu behalten, so Choong, Chef der Einrichtung des Internatio- nal Maritime Bureau (IMB). Nähere sich ein verdächtiges Schiff, bestehe die einzige Chance darin, mit Ausweichmanövern und voller Geschwindigkeit die inzwischen auch mit Raketenwerfern ausgerüsteten Angreifer abzuschütteln. Choong und sein achtköpfiges Team erfahren oft als Erste, wenn irgendwo auf den Weltmeeren ein Schiff attackiert wird. Als im Dezember der ägyptische Frachter Wadi al-arab vor Somalia unter Beschuss geriet, wurde von einem in der Nähe befindlichen Schiff ein Notruf an das Meldezentrum in Kuala Lumpur abgesetzt, das dann umgehend die internationale Einsatzflotte im Golf von Aden alarmierte und die exakten Positionskoordinaten der Wadi al-arab weitergab. Die Fotos: corbis deutsche Fregatte Karlsruhe war als erste zur Stelle und wehrte die Piraten ab. Verfolgt aber wurden die Angreifer nicht. Im September hatten dänische Marineeinheiten zwei Schnellboote mit zehn schwer bewaffneten Somalis aufgebracht und sie einige Tage später samt Booten wieder freigelassen. Zumindest die Waffen aber wurden konfisziert. Auch wenn er die komplizierte Rechtslage im Umgang mit mutmaßlichen Piraten in Rechnung stellt, viel kann Choong dieser Strategie nicht abgewinnen: Es ist so, als wenn die Polizei einen Bankräuber erwischt, ihm aber nur das geklaute Geld abnimmt und ihn wieder laufen lässt. IN DER GEWALT DER ENTFÜHRER Während die Überfälle in den Piratenhochburgen um Indonesien und der Straße von Malakka in den letzten Jahren stetig sanken, ging die Zahl der Attacken auf Handelsschiffe am Horn von Afrika im Jahr 2008 steil nach oben. Zwischen Januar und Dezember registrierte das Piracy Reporting Center vor Somalia und im Golf von Aden mehr als 110 Angriffe, über 40 Schiffe wurden gekapert. Die meisten kamen nach Zahlung eines Lösegeldes wieder frei, doch ein gutes Dutzend mit über 200 Seeleuten Wasserkanonen und Konvoi-Formationen schützen Frachtschiffe vor schwer bewaffneten Piraten, die häufig nichts zu verlieren haben. an Bord befand sich Ende letzten Jahres noch immer in der Gewalt der Entführer. Neben den unmittelbaren Opfern ist nicht zuletzt die Assekuranz von der Pirateriewelle betroffen. In erster Linie sind es die Schiffskasko- und die Warentransportversicherung, die zum Ausgleich von Schäden an Schiff und Ladung zur Kasse gebeten werden. Nach den Deutschen Seeversicherungsbedingungen war Piraterie bisher in der Regel mitversichert, erläutert Sven Gerhard, Chef-Underwriter Kasko von Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) in Hamburg. Wegen der erheblich gestiegenen Gefahr werde sie inzwischen aber aus den Standarddeckungen für Schiffskasko ausgeschlossen. Wir bieten unseren Kunden jedoch die Möglichkeit an, das Risiko über die Kriegsdeckung wieder einzuschließen, so Gerhard. Ähnlich hatte die Branche auch 2005 auf die Welle von Piratenüberfällen in Südostasien reagiert. Die Angriffe vor Ostafrika und die in Asien folgen allerdings einem völlig unterschiedlichen Muster, sagt Choong:

6 10 GLOBAL LINKS GLOBAL LINKS 11 Während die Piraten in Asien ihre Gefangenen aussetzen oder im schlimmsten Fall umbringen, mit den gekaperten Schiffen von der Bildfläche verschwinden, die Ladung zu Geld machen und das Schiff später unter anderer Flagge und anderem Namen irgendwo wieder auftaucht, weiß man im Fall von Somalia genau, wo sich Schiffe und Besatzungen befinden. Die Piraten bemühen sich nicht mal, sich zu verstecken. Auch die Positionen der Mutterschiffe, von denen aus sie Hunderte von Seemeilen vor den Küsten operieren können, seien bekannt. Dass mittlerweile eine ganze Armada an Kriegsschiffen vor Somalia patrouilliert, erkennt Choong, der jahrelang selbst auf einem Handelsschiff zur See fuhr, durchaus als Erfolg an. Doch das allein reicht seiner Ansicht nach nicht aus. Egal, wie viele Schiffe in dem Gebiet kreuzen, solange es keine überzeugende Abschreckung gibt, wird sich an der Lage nichts grundsätzlich ändern. Für eine umfassende Lösung aber fehle derzeit der politische Wille niemand wolle in das Chaos in Somalia verstrickt werden. Wäre das Land reich an Bodenschätzen wie Öl oder Mineralien, konstatiert Choong, sähe die Sache vielleicht anders aus. SYNDIKATE ALS AUFTRAGGEBER Auch was die Entwicklung in den derzeit relativ ruhigen Gewässern rund um Malaysia und Indonesien angeht, bleibt Choong skeptisch. In der Vergangenheit habe man erlebt, wie nach Einsetzen einer Rezession zeitverzögert auch die Piraterie zugenommen habe, erklärt er. Für eine gewisse Zeit kommen die Leute über die Runden, doch wenn alle Ressourcen aufgebraucht sind, holen sie sich, was sie benötigen, von den Schiffen. Die Zahlen bestätigen den Zusammenhang: Zu Beginn der Asienkrise 1997/98 registrierte das Center in der Stra- PIRATENANGRIFFE IM GOLF VON ADEN JEMEN Aden Boosaaso Dschibuti Hargeysa Qardho SOMALIA ÄTHIOPIEN ße von Malakka gerade mal einen Überfall. Zwei Jahre später waren es 75. Experten vermuten, dass hinter etlichen Angriffen insbesondere in Asien Syndikate stecken, deren Informanten in Häfen gezielt Schiffe und Ladungen ausspähen. Dass mafiaähnliche Gruppierungen im großen Stil in das Geschäft einsteigen könnten, ist eine von Choongs Hauptsorgen: Die Gewinnspannen sind sicher sehr verlockend. In der Vergangenheit sind selbst Behörden einiger Länder in Verdacht geraten, an Vorbereitung und Ausführung von Piraterieakten beteiligt gewesen zu sein. Eine Vermutung, die der gebürtige Malaysier nicht kommentieren will. Choong setzt auf die Wirkung der Piraterie-Reports, die das International Maritime Bureau alle drei Monate herausgibt für manche Länder nicht unbedingt schmeichelhaft. Staaten, die dort als Negativbeispiele genannt werden, reagieren gelegentlich sauer, sagt er. Aber wir haben schon oft erlebt, dass sie danach wirksame Maßnahmen gegen Piraterie eingeleitet haben. Zur Lösung akuter Fälle greift Noel Choong häufig auf eigene Informanten zurück. Unsere Erfolgsquote ist hoch, sagt er. Wir haben durch unsere Arbeit schon viele Menschenleben gerettet, verschwundene Schiffe aufgespürt und wertvolle Ladungen zurückgeholt. Was der Assekuranz einiges an Kosten gespart hat: Ist ein Schiff mehr als zwei Monate verschollen, muss an den Eigner der Versicherungswert ausgezahlt werden. SVEN GERHARD AGCS Global Head of Marine Hull Underwriting Allein in den letzten zwei Monaten des Jahres 2008 kam es vor der Küste Somalias zu zwölf Pira - tenangriffen. Den Piraten gelang es, die Hälfte dieser Schiffe zu kapern bzw. zu entführen. Die Crews der anderen Schiffe konnten ihren Angreifern entkommen in einigen Fällen mit militärischer Unterstützung. Fotos: corbis, AGCS DIALOGUE: Daniel, warum gibt es vor der somalischen Küste ein so großes Piratenproblem? DANIEL MCCARTHY: Die Piraten sind immer raffinierter geworden. Sie greifen Handelsschiffe regelmäßig von Mutterschiffen oder Ruderbooten aus an und nutzen dabei die modernsten Hightech-Geräte wie zum Beispiel Satellitentelefone und GPS. Sie sind schwer bewaffnet mit raketengetriebenen Granaten und AK-47-Kalaschnikows. Da Somalia nach wie vor ein Land ohne wirksame Regierung ist, sind diese Gruppen nur schwer zu kontrollieren. Zudem haben wir es hier mit einem riesengroßen Gewässer zu tun, das patrouilliert werden muss größer als es sich die meisten Menschen vorstellen können. Das bekannteste Schiff wurde 450 Seemeilen vor der Küste von Kenia gekapert. Wie besprechen Sie diese Region mit Ihren Kunden? Wenn Kunden durch dieses Gebiet fahren müssen, besprechen wir, welche Schutzmaßnahmen sie zusätzlich zur Benutzung des von der Koalition patrouillierten Kanals treffen können. Sie müssen ihre Route im Voraus planen und mit anderen Schiffen Kontakt aufnehmen, wenn sie das Gebiet anfahren. Weitere Maßnahmen sind der Einsatz von Sicherheitsbeamten und eine 24-Stunden-Wache an Bord. Wie wird die Schiffscrew in der Regel auf Notfälle vorbereitet? Es werden regelmäßig Notfallübungen durchgeführt. Im Steuerhaus wird eine Notfallnummer ausgehängt, sodass die Crew sofort um Hilfe rufen kann. Darüber hinaus kann zur Abwehr von Angriffen auf dem SIE MACHEN SICH KEINE VORSTELLUNG DAVON, WIE VIEL WASSER WIRKLICH PATROUILLIERT WERDEN MUSS Ein Gespräch mit Daniel McCarthy, Marine Hull Underwriter bei der AGCS. McCarthy gehört dem Joint War Committee an und arbeitet seit über zehn Jahren für die Allianz Gruppe. Der Golf von Aden: Schiffe werden zunehmend von Militäreskorten begleitet. Schiff ein sogenanntes LRAD (Long-Range Acoustic Device), das heißt eine Schallkanone, installiert werden. Durch eine hohe Fahrgeschwindigkeit oder Ausweichmanöver kann es gelingen, den Piraten zu entkommen. Auch Hochdruck-Feuerlöschschläuche haben sich als effektives Mittel gegen Eindringlinge erwiesen. Wie verhält es sich mit militärischen Operationen? Die maritime Präsenz in diesem Gebiet ist sehr effektiv. Die EU hat einen Marineverband zusammengezogen, der mithilfe der USA, Chinas, Indiens und anderer Staaten Eskorten für Schiffe anbietet und auf Hilferufe reagiert. Die sogenannte Counter-Piracy Task Force (Einsatzgruppe zur Abwehr von Piraterie) hat speziell zur Abwehr von Piraten in dieser Region eine neue Kombinierte Task Force 151 (CTF 151) eingerichtet. Auch hat es in der jüngsten Vergangenheit einige Fälle gegeben, in denen Piraten ausgeliefert und in Kenia oder den Niederlanden vor Gericht gestellt wurden. Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Schifffahrt? Die aufgrund des hohen Risikos steigenden Versicherungsprämien könnten die Schifffahrtskosten in die Höhe treiben. Einige Schifffahrtsgesellschaften haben sich dazu entschlossen, das Gebiet zu meiden und stattdessen um das Kap der Guten Hoffnung zu fahren. Dies bedeutet, dass sich die Ost- West-Transitzeit um drei Wochen erhöht und die Betriebskosten sowie letztendlich auch der Preis der transportierten Güter steigen. Doch der niedrige Ölpreis hilft, die erhöhten Benzinpreise aufzufangen. Eine weitere Befürchtung ist, dass andere Regionen möglicherweise zu ähnlichen Mitteln greifen, wie es kürzlich vor der westafrikanischen Küste passiert ist. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kunden einen Service anzubieten, und zwar gegen Zahlung einer angemessenen Prämie für ein einschätzbares Risiko. Deshalb werden wir die Entwicklung der Piraterie weiterhin genau verfolgen insbesondere im Golf von Aden beziehungsweise in der somalischen Küstenregion. Weitere Informationen zum Joint War Committee finden Sie auf der Website der Lloyd s Market Association unter: & DANIEL MCCARTHY AGCS Marine Hull Underwriting

7 12 GLOBAL LINKS WELTRAUMWETTER Wie einst der Himmel die Menschen der Antike vor Gefahren warnte, deuten heute Weltraumaktivitäten auf Risiken der modernen Welt hin. Das Bild eines koronalen Massenauswurfes aus dem Jahr 2002, das von dem die Sonne umkreisenden Raumschiff SOHO aufgenommen wurde; er erreichte die Erde zwei Tage später. Von Dr. Rudolf Kreutzer Fotos: NASA (1), SOHO Consortium (1) Das Weltraumwetter ist ein sehr altes Phänomen so alt wie die Sonne und die Sterne. Alles Leben auf der Erde hat sich an ihre natürlichen Manifestationen gewöhnt, wie zum Beispiel die Aurora Borealis oder die enormen Schwankungen der Sonnenstrahlung, die die Artenentwicklung und das Artensterben möglicherweise wesentlich beeinflusst haben. Genauso gewöhnen sich die Menschen auch an das in der jüngsten Zeit entstandene Weltraumwetterphänomen, ihren eigenen orbitalen Abfall (Weltraumschrott). Risikomanager werden sich zunehmend der Auswirkungen bewusst, die sowohl Naturphänomene als auch Weltraumschrott auf die Infrastruktur wie zum Beispiel Telefonnetzwerke und Stromleitungsnetze haben können. Fachleute streiten darüber, wie diese Auswirkungen aussehen und wie stark sie sind. Einige historische Schäden scheinen direkt mit dem Weltraumwetter zusammenzuhängen, und die wachsende Abhängigkeit der modernen Gesellschaft von der Elektronik, insbesondere von der kabellosen Elektronik, bedeutet ein zunehmendes Exponiertsein gegenüber extremen Wetterereignissen im Weltraum. Grundsätzlich tritt das Weltraumwetter in vier Erscheinungsformen auf (siehe Kasten S. 17). Am unmittelbarsten wird die Erde von Sonnenelementen wie zum Beispiel Sonnenfackeln und Sonnenstürmen, gemeinhin auch als Sonnenflecke bezeichnet, betroffen. Gleichzeitig werden wir permanent von interstellaren Elementen wie kosmischen Strahlen bombardiert. Meteoriten und andere Festkörper wie zum Beispiel Kometen können ebenfalls als eines der Weltraumwetter-Phänomene klassifiziert oder zumindest als Elemente im Weltraum begriffen werden. Bei der vierten Gruppe schließlich, dem Weltraumabfall in unserem Orbit, handelt es sich um ein von Menschenhand geschaffenes Risiko, das jedes Jahr zunimmt. Sämtliche der vorgenannten Erscheinungsformen wirken sich auf unsere Erde und unser Handeln in unterschiedlicher Weise aus. SCHON IMMER VORHANDEN Solare und interstellare Elemente interagieren mit der Erdatmosphäre und haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Natur. Die Polarlichter gehören sicherlich zu den optisch spektakulärsten Folgen des Weltraumwetters. Sie entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die Ionosphäre treffen, das heisst auf die obere Schicht der Erdatmosphäre, in der sich diese geladenen Teilchen an den Magnetpolen der Erde konzentrieren. Das natürliche Weltraumwetter hat jedoch die Entwicklung der Erde seit ihrer Entstehung stets mit beeinflusst. So belegen zum Beispiel genaue Klimastudien, dass die Solaraktivität die Abkühlung und Aufwärmung der Atmosphäre unmittelbar beeinflusst hat. Dies könnte beim Übergang vom Eiszeitalter zu warmen Perioden beziehungsweise umgekehrt der entscheidende Faktor gewesen sein. Der 11-Jahres-Zyklus, in dem die Sonnenfleckenaktivität zunimmt und abnimmt, scheint ebenfalls mit den Wetterzyklen zusammenzuhängen (siehe Grafik S. 16). Die Stratosphäre, also diejenige Schicht der Erdatmosphäre, die direkt über der Wolkenschicht liegt, wird durch kosmische Strahlungen ionisiert. Diese Ionisierung führt dazu, dass Wolken kondensieren und mehr Regen erzeugen können. Der 11-Jahres-Zyklus bei den Wasserständen des Nils korreliert eng mit dem 11-Jahres-Zyklus der Sonnenaktivität. Ebenso wird vermutet, dass Eruptionen von Gammastrahlen außerhalb der Galaxie den Ozongehalt in der obersten Schicht unserer Atmosphäre reduzieren können und damit für das Leben auf der Erde ein Risiko darstellen. Darüber hinaus zeigen einige Studien, dass sich geomagnetische Stürme, die durch Solarstürme ausgelöst werden, desorientierend auf Zugvögel, Brieftauben und Wale auswirken können. TECHNOLOGISCHER KOLLAPS Unsere hoch technologisierte Welt ist in besonderer Weise elektromagnetischen Auswirkungen des Weltraumwetters ausgesetzt. So führt zum Beispiel jeder Solarsturm zu starkem Partikelregen und gigantischen Stromflüssen in der Ionosphäre, die gravierende Veränderungen im geomagnetischen Feld zur Folge haben. In dem sich ändernden Magnetfeld werden in elektrischen Leitern gleich ob Kabel oder Rohre elektrische Ströme induziert, die sogenannten geomagnetisch induzierten Ströme (GICs). Je größer der Sonnenfleck und je länger der elektrische Leiter, desto höher die elektrische Spannung und unter Umständen auch die GICs. Bei den natürlichen elektrischen Strömen, die durch die Erde und das Meer fließen und auch unter dem Begriff telluric currents bekannt sind, kommt es während koronaler Massenauswürfe ebenfalls zu starken Veränderungen. Die Auswirkungen auf unsere elektrische Infrastruktur können gravierend sein. Der erste Vorfall in der Geschichte, bei dem offensichtlich GICs in Zusammenhang

8 14 GLOBAL LINKS GLOBAL LINKS 15 Die Raumstation Skylab fiel 1979 auf die Erde zurück, als die Atmosphäre durch die Sonnenstrahlung aufgewärmt wurde. Die Aufnahme der NASA zeigt, wie ein koronaler Massenauswurf das Magnetfeld der Erde verzerrt. mit einem großen Schaden stehen, war der Zusammenbruch der Telegrafie am 2. September Am Tag zuvor hatten Wissenschaftler eine spektakuläre Sonnenfackel entdeckt, nach der die stärkste Aurora auftrat, die jemals registriert wurde. Gleichzeitig kam es durch den extremen geomagnetischen Sturm weltweit zu einer Überlastung der Telegrafenleitungen, die zu Kurzschlüssen und Feuerausbrüchen in Telegrafenstationen und am Ende zum Zusammenbruch des weltweiten Telegrafendienstes führte. Sollte heute ein Ereignis dieses Ausmaßes eintreten, werden die Kosten, die allein durch Betriebsausfälle in den USA entstehen könnten, nach einem kürzlich von der NASA veröffentlichten Bericht Gravierende Weltraumwetter-Ereignisse auf über 1 Billion USD geschätzt das 10-Fache der Kosten von Wirbelsturm Katrina. Während eines ähnlich großen Magnetsturms am 13. März 1989, der von lebhaften Polarlichtern begleitet wurde, die weit bis nach Hawaii und Kuba sichtbar waren, wurden die Stromleitungen des Stromnetzwerkes Hydro-Québec von GICs getroffen. Aufgrund eines zerstörten Transformators waren 3 Millionen Menschen von Stromausfall betroffen. Trotzdem sind sich die Experten nicht einig, ob GICs mit diesem Ereignis, das am Ende zu einem Schaden von 10 Millionen CAD führte, in Zusammenhang stehen. Zur gleichen Zeit führte ein zerstörter Transformator in New Jersey zu Stromausfall in den USA. Auch Stromausfälle in Europa im Jahr 2003 traten während starker Solaraktivitäten auf. Es ist bekannt, dass GICs zu gravierenden Problemen bei Transatlantik-Metallkabeln geführt haben. Dieses Problem scheint durch das Umsteigen auf Glasfaserkabel gelöst worden zu sein. Immer noch betroffen hiervon sind jedoch die begleitenden Metallkabel, die den Strom zur Verstärkung der Glasfasersignale liefern. Auch Nutzer von modernen Mobiltelefonen leiden wiederholt unter dem Problem von übertragungsstörenden Sonnenfleckenaktivitäten. Dies tritt insbesondere in der Morgen- oder Abenddämmerung auf, wenn die Sonne tief am Himmel steht und ihre Radioemissionen horizontal auf die Antennen der Mobilbasisstationen treffen. HOCH ÜBER DER ERDE Die Weltraumfahrt ist offensichtlich ein Bereich, bei dem das Weltraumwetter besonderen Anlass zur Sorge gibt. Während Weltraumabfälle und planetare Elemente wie zum Beispiel Asteroide eine ständige Gefahr für Satelliten und bemannte Weltraumflüge bedeuten, sind Solarstürme für alle Lebensformen eine tödliche Gefahr. Astronauten können bei Solarstürmen außerhalb ihrer Raumschiffe einer tödlichen Strahlendosis ausgesetzt sein. Es war reines Glück, dass die Apollo-11-Astronauten keine enorme Sonnenfackel erlebt haben ein Phänomen, über das damals nur wenig bekannt war und das die Astronauten hätte töten oder zumindest ihre Elektronik zerstören können. Die erhöhte UV-Strahlung infolge einer extrem starken Solaraktivität ist auch für Satelliten mit Risiken verbunden. Durch die Strahlung expandiert die Erdatmosphäre, sodass Fotos: NASA (1), NASA - Steel Hill (1) Die wachsende Abhängigkeit der modernen Gesellschaft von der Elektronik verstärkt den Einfluss des Weltraumwetters. sie die Satelliten auf den tieferen Umlaufbahnen umgibt. Hierdurch verlangsamt sich die Fluggeschwindigkeit der Satelliten, sodass sie schließlich auf die Erde herunterfallen, wenn keine Korrektur möglich ist. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Absturz der Weltraumstation Skylab Darüber hinaus können Solarstürme zu elektrostatischen Entladungen führen, die elektronische Geräte wie Solarpaneele zerstören. So waren es beispielsweise Solarstürme, die 2002 zur vollständigen Zerstörung der japanischen Marssonde Nozomi führten. Am empfindlichsten sind Telekommunikationssignale. Solarstürme verändern die Eigenschaften der Ionosphäre und zerstören oder ändern dadurch Signale. Dies kann bedeuten, dass wie 2003 und 2005 geschehen GPS-Satelliten abgeschaltet werden müssen. Darüber hinaus kann es hierdurch zum Ausfall von militärischen Radarsystemen und anderen Kurzwellen-Übertragungssystemen kommen wie zum Beispiel von Fernsehübertragungs-, Kartierungs-, Landvermessungs- und Forschungssystemen. Mit wachsender Nähe zur Erde ist auch der Verkehr betroffen. Vor allem auf den Polrouten sind Flugpersonal und Flugpassagiere einer stärkeren Strahlungsintensität ausgesetzt; sie müssen deshalb entsprechend den Sicherheitsvorschriften überwacht werden. Während eines Solarsturms nimmt die Strahlenintensität stark zu; dies bedeutet nicht nur eine Gefahr für die Passagiere, sondern führt auch zu Störungen der Funkkommunikation und Elektronikausstattung der Flugzeuge. Aus diesen Gründen müssen Flugzeuge bei Solarstürmen auf Strecken in niedrigeren Breitengraden ausweichen. Hierdurch verlängert sich zum einen die Flugzeit; zum anderen können die Kosten um mehr als USD steigen. VORHERSAGEN DES WELTRAUMWETTERS Was steht bevor? Was die Solaraktivität anbetrifft, so hat diese seit Jahrhunderten einen sehr konstanten Zyklus, der alle elf Jahre sein Maximum erreicht hatten wir ein Minimum. Das nächste Maximum wird in den Jahren 2011 und 2012 erwartet. Außerdem konnte wie die Grafik auf S. 16 zeigt ein allgemeiner Anstieg der geomagnetischen Stürme seit 1865 beobachtet werden. Zugleich hat die Stärke des geomagnetischen Feldes seit dem Zeitpunkt der ersten Messung leicht, aber kontinuierlich abgenommen. Da das geomagnetische Feld für das Leben auf der Erde einen wichtigen Schutz gegen solare und interstellare Weltraumwetter-Phänomene bietet, wird dieser Schutz somit langsam geringer. Grundsätzlich ist in den nächsten Jahren mit einer Zunahme der normalen, mit der Solaraktivität zusammenhängenden Weltraumwetter-Ereignisse zu rechnen. Darüber hi-

9 16 GLOBAL LINKS GLOBAL LINKS 17 ZYKLUS DER SONNENFLECKEN UND ANZAHL DER MAGNETSTÜRME PRO JAHR DIE HÄUFIGSTEN ERSCHEINUNGSFORMEN DES WELTRAUMWETTERS: Anzahl der Stürme naus kann jedoch nach den Kenntnissen der Experten ein zusätzliches und nicht vorhersehbares gravierendes Ereignis eintreten, das unabhängig vom 11-Jahres-Zyklus der Sonne oder aus den Tiefen des Weltraums auftaucht. Elektronikkomponenten werden immer mikroskopischer und allgegenwärtiger. Deshalb wird die Wahrscheinlichkeit, dass bei ihrer Herstellung und Anwendung infolge des Weltraumwetters empfindliche Fehler auftreten, möglicherweise größer. Ähnlich verhält es sich mit kritischen Infrastrukturen, die unabhängig davon, ob es sich dabei um Stromerzeugung, Telekommunikation, Finanzsysteme, Treibstoff-, Nahrungsmittel- oder Wasserversorgung handelt, immer stärker von der Elektrizität und Elektronik abhängen. Eine besondere Entwicklung lässt sich bei der Telekommunikation beobachten, bei der die kabellose Kometen, die auf die Erde treffen, sind selten, aber für ihre gravierenden Auswirkungen bekannt. Kommunikation, die satellitengestützte Kommunikation und die Bedeutung von interkontinentalen Telekommunikationskabeln zunimmt. Sie alle sind anfällig für Einflüsse des Weltraumwetters. Hierdurch sind insbesondere die Industrieländer der Gefahr von Betriebsstörungen ausgesetzt. ZUKUNFTSGESPRÄCH Als künftiges Risiko ist das Weltraumwetter mit vielen Unbekannten verbunden und erfordert deshalb einen intensiven Dialog mit der Industrie über die bevorstehenden Risiken. Die Allianz ist seit Jahren führend in der Analyse dieser Risiken und arbeitet mit Kunden und Brokern zusammen, um Versicherungslösungen zu entwickeln und technische Empfehlungen zu geben. Aufgrund des Aufkommens dieses kritischen Bereiches nebst seiner Risiken wird AGCS seine Risikoanalysen und sein Knowledge-Sharing mit Risikomanagern und Fachleuten innerhalb und außerhalb der Versicherungsbranche weiter fortsetzen. DR. MICHAEL BRUCH Allianz Center for Technology Geglättete Anzahl der Sonnenflecken & Diese Grafik zeigt sowohl den 11- Jahres-Zyklus der Sonnenflecken als auch die Zunahme der Solaraktivität seit Quelle: British Geological Survey Fotos: corbis (2), NASA (2), ESA (1) SONNENELEMENTE Protuberanzen, Sonnenfackeln Heftige Explosionen auf der Oberfläche der Sonne führen zu extrem intensiven Strahlungsausbrüchen wie zum Beispiel elektromagnetischen Wellen, Röntgenstrahlung und UV-Strahlung. Diese Strahlungen erreichen die Oberfläche der Erde mit Lichtgeschwindigkeit innerhalb von etwa acht Minuten. (Langsame) Sonnenwinde Die ständigen Ausflüsse von ionisierten Gasen oder Plasma (Protonen, Elektronen, Alphateilchen) strömen von der Oberfläche der Sonne mit einer Geschwindigkeit von rund 300 Kilometern pro Sekunde ins All und erreichen die Erde in vier bis fünf Tagen. Dabei deformieren sie das geomagnetische Feld der Erde und erzeugen die Aurora Borealis und Australis. (Schnelle) Sonnenstürme Diese Stürme, die gemeinhin als Sonnenflecke bekannt sind und von Experten als koronale Massenauswürfe bezeichnet werden, sind gewaltige Ausbrüche von Plasmawolken, die mit einer Geschwindigkeit von Kilometern pro Sekunde ins All schleudern. Bricht eine dieser Wolken in Richtung Erde aus, so kann sie diese in etwa zwei Tagen erreichen. Diese sogenannte Bugstoßwelle ( Bow Shock ) führt zu extremen Veränderungen des geomagnetischen Feldes der Erde. INTERSTELLARE ELEMENTE Kosmische Strahlen und Gammastrahlen Diese Strahlen und einzelne Partikel sind möglicherweise auf gigantische kosmische Ereignisse zurückzuführen, die Milliarden von Lichtjahren entfernt eingetreten sind. In Phasen geringer Sonnenaktivität können sie die Erdatmosphäre durchdringen, mit den Gasen unserer Atmosphäre reagieren und die Wolkenbildung beeinflussen. Interstellare Winde und Stürme Hierbei handelt es sich um wandernde Plasmawolken, die durch koronale Massenauswürfe außerhalb unseres Sonnensystems erzeugt werden. INTERPLANETARE ELEMENTE Meteoriten, Kometen, Asteroide Diese gewöhnlich festen Elemente können mit Raumflügen und Satelliten kollidieren oder auf die Erde einwirken. ORBITALELEMENTE Weltraumschrott Es gibt unzählige, von Menschenhand geschaffene Fragmente, Abfälle und tote Satelliten, die auf verschiedenen Umlaufbahnen verstreut sind. Bislang wurden über Objekte in einer Größe von über zehn Zentimetern aufgefunden.

10 18 RISK FUTURES RISK FUTURES 19 LEBENDIGES KONTINUITÄTSMANAGEMENT Da Kunden, Aktionäre, Regulierungsbehörden und Versicherer sich gegenüber den Unternehmen, mit denen sie geschäftlich zu tun haben, stärker absichern möchten, wächst das Interesse an einem Geschäftskontinuitätsmanagement. Aber noch wichtiger als der Plan selbst ist die richtige Umsetzung. Von Neil Hodge HEMMNISSE FÜR EIN BCM Schlechte Erfahrungen Widersprüchliche Ansätze Widersprüchliche Eigentumsverhältnisse Miteinander in Konflikt stehende Prioritäten Zu geringes Budget Mangelnde Förderung leitender Angestellter Mangelnde Expertise Mangelnde Ressourcen Mangelnde Zeit Mangelndes Verständnis Programmkomplexität Sonstiges Nach dem BCM-Benchmarking-Bericht 2008 von Marsh haben Unternehmen für sich erkannt, dass miteinander in Konflikt stehende Prioritäten und mangelnde Zeit zu den größten Hindernissen für ein erfolgreiches BCM gehören. Quelle: Marsh Bei einem guten BCM werden Ursachen und Wirkungen entlang der gesamten Versorgungskette betrachtet. Fotos: Jupiterimages, AGCS Angesichts des gegenwärtigen weltweiten Konjunkturabschwungs versuchen Unternehmen, sich über ihr Risikomanagement und ihre Compliance-Funktionen stärker abzusichern, um dadurch festzustellen, ob sie trotz gravierender Störungen in ihren Versorgungsketten oder ihrer Kundenbasis weiter bestehen können. Aufgrund dieses Bestrebens nach Rückabsicherung richten Unternehmen ihr Augenmerk verstärkt auf das Business Continuity Management (BCM). Diese Entwicklung wird durch jüngste Studien bestätigt. Nach dem im vergangenen Jahr veröffentlichten BCM-Benchmarking-Bericht des Versicherungsmaklers Marsh wird die Notwendigkeit des BCM in Europa heute fast einstimmig anerkannt. Die meisten Firmen betrachten das BCM als ein gutes Instrument, um den Herausforderungen ihres gesamten betrieblichen Risikomanagements gerecht zu werden. Es ist wohl nicht überraschend, dass die Sorge um das gegenwärtige Finanzklima immer mehr Unternehmen dazu bewegt zu überprüfen, ob ihre bestehenden BCM-Pläne solide und aktuell genug sind, um die derzeitigen Risiken, mit denen sie konfrontiert sind, zu bewältigen. Andere Unternehmen, die noch keinen BCM-Plan haben, überlegen, einen solchen umzusetzen. Lee Glendon, Campaigns Manager beim Business Continuity Institute, erklärt, dass Unternehmen auch den Sinn und Zweck der Notfallpläne ihrer Lieferanten hinterfragen. Unternehmen stellen fest, dass ihr Geschäftsbetrieb aufgrund einer schlechten Führung, eines schlechten Finanzmanagements oder eines fehlenden, soliden Geschäftskontinuitätsplans in ihren eigenen Betrieben, Versorgungsketten oder Kundenketten scheitern kann. Deshalb greifen sie ihre BCM- Pläne wieder auf, überarbeiten sie und hinterfragen die Pläne ihrer Lieferanten und Kunden stärker als bisher, so Glendon. WIRKLICH BEST PRACTICE? Experten warnen, dass Risikomanager sorgfältig prüfen müssen, wie sie bei der Festlegung ihrer BCM-Pläne verfahren. Dennis Murphy, Head of Risk Consultants (UK) bei der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), erklärt, dass die meisten Unternehmen gegenüber Regulierungsbehörden, Aktionären, Kunden und Lieferanten zusichern, dass sie einen BCM-Plan vorliegen haben, aber ein Großteil dieser Pläne entweder nicht getestet Dennis Murphy, Head of Risk Consultants (UK) at AGCS wurde oder ungeeignet ist. Wenn Sie irgendein Unternehmen fragen, ob es einen BCM-Plan hat, so wird es diese Frage stets mit Ja beantworten. Wenn Sie jedoch nachfassen, werden Sie feststellen, dass diese Pläne entweder auf der Einhaltung von Best-Practice-Standards basieren oder einfach von anderen Unternehmen übernommen wurden. Deshalb sind diese Pläne nicht solide genug, um auf gravierende Betriebsstörungen jeder Art angemessen reagieren zu können, erklärt Murphy. Die Beobachtungen von Murphy werden durch unabhängige Studien gestützt. Nach dem Business-Continuity-Ma- Viele BCM-Pläne sind nicht solide genug, um auf Betriebsstörungen angemessen reagieren zu können.

11 20 RISK FUTURES RISK FUTURES 21 VORTEILE DES BCM IN DEN VERGANGENEN ZWÖLF MONATEN Besseres Verständnis Ihres Geschäftsbetriebes Schnellere Erholung nach eingetretenen Störfällen Verbesserte, risikointelligente Entscheidungsfindung Geringere Auswirkungen bei eingetretenen Störfällen Geringere Versicherung Einhaltung regulierungsbehördlicher Vorschriften Sonstiges Quelle: Marsh by Autor RISIKEN BESSER WAHRNEHMEN Nick Gardener, Gruppenleiter für den Bereich Risiko, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt beim internationalen Chemieproduzenten Elementis, erklärt, warum sein Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Allianz einen BCM-Plan entwickelt hat. 32 Prozent der Unternehmen, die an der Marsh-Umfrage teilnahmen, erklärten, dass sie sich dank des BCM schneller von eingetretenen Krisen erholt hätten. Die Umfrageergebnisse deuten auch auf weitere Vorteile des BCM hin. nagementbericht 2008 des britischen Chartered Management Institute (CMI) stagnierte die Übernahme von BCM-Plänen im Verlauf der letzten zehn Jahre, obwohl viele Manager deren Bedeutung erkennen. Laut Bericht gaben nur 47 Prozent der Manager an, dass ihr Unternehmen einen spezifischen Geschäftskontinuitätsplan habe, obwohl 76 Prozent von ihnen betonten, dass Kontinuität in ihrem Unternehmen als wichtig angesehen werde. Darüber hinaus gaben 94 Prozent derjenigen, die sich auf ihren Plan berufen hatten, an, dass sie dadurch Betriebsstörungen verringern konnten. Die Umfrage des CMI ergab auch, dass nur knapp die Hälfte der Unternehmen mit einem Geschäftskontinuitätsplan regelmäßige und gründliche Einführungen beziehungsweise Übungen durchführte, obwohl es eindeutige Belege dafür gibt, dass derartige Einführungen für die Wirksamkeit eines BCM- Plans unerlässlich sind. Etwa vier von fünf Befragten (78 Prozent), die von ihrem Plan Gebrauch gemacht hatten, gaben an, dass sie dabei auf Schwächen ihres Plans gestoßen seien. EIN LEBENDIGES DOKUMENT Damit ein Geschäftskontinuitätsplan funktioniert, müssen Unternehmen laut Murphy eine Reihe von Aspekten berücksichtigen. Zunächst, so erklärt er, sollten sich die Unternehmen die Märkte, in denen sie geschäftlich operieren, genau ansehen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel in der Produktion tätig ist, müsse es prüfen, woher es seine Rohstoffe bezieht, wie stark es von seinen Bezugsquellen abhängig ist und wie leicht es für den Fall, dass ein Lieferant Konkurs anmeldet oder seine Preise anhebt, diese Rohstoffe auch anderswo beziehen könne angesichts des gegenwärtigen Konjunkturklimas die wichtigste Frage. Zudem müssten die Unternehmen wissen, ob ihre Kunden bei Eintritt von Störungen im Geschäftsbetrieb dem Unternehmen gegenüber loyal blieben. Murphy betont, dass circa 80 Prozent der Firmen, die von einer schweren Krise heimgesucht worden seien, ihren Geschäftsbetrieb aufgeben würden und dass viele derjenigen Unternehmen, die sich davon erholten, nie zu ihrer früheren Stärke zurückfinden würden. Wenn Sie einen Kunden aufgrund einer Störung im Geschäftsbetrieb verlieren, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie ihn wieder zurückgewinnen. Sie können zwar Ihre Betriebsgebäude und Ihre Hardware ersetzen, aber es ist längst nicht so einfach, Ihren Ruf wiederherzustellen. Wenn Sie zum Beispiel einen Kunden jede Woche mit Tausenden von Produkten beliefern, könnte der Lieferausfall in einer Woche die wirksame Kündigung des Vertrags zur Folge haben, wenn der Kunde einen Ersatzlieferanten finden muss, so Murphy. Um Vertrauen und Kundenbindung zu fördern, sollte laut Murphy ein guter und effektiver Kontinuitätsplan als ein lebendiges Dokument betrachtet werden, das regelmäßig vom Management aktualisiert, geprüft und genehmigt wird. Nur zu häufig bleibt es einer einzigen Person im Unternehmen überlassen, sich für einen Geschäftskontinuitätsplan einzusetzen, was einfach nicht ausreicht. Vorstände und leitende Manager müssen hierbei die Führung übernehmen; gleichzeitig sollten aber alle Angestellten den Plan und seine Bedeutung kennen und ihn zu ihrem eigenen Anliegen machen, erklärt Murphy. DENNIS MURPHY AGCS UK Head of Risk Consultants Fotos: Jupiterimages, AGCS Für unsere Entscheidung, einen Geschäftskontinuitätsplan umzusetzen, gab es drei wichtige Gründe: den Schutz von Gewinn und Ruf des Unternehmens, anderen zu zeigen, dass wir im Bereich BCM aktiv sind, und die Reduzierung der Gesamtrisikokosten (wie zum Beispiel Versicherungsprämien, nicht versicherte Schäden und Verluste sowie Managementkosten) haben wir unsere Einstellung zum Versicherungsschutz geändert. Zuvor hatten wir Versicherungen lediglich als Finanz instrumente erworben, um die herkömmlichen, versicherbaren Risiken, mit denen das Unternehmen konfrontiert wurde, abzudecken. Danach haben wir jedoch beschlossen, uns unseren Versicherungsschutz genau anzusehen, einschließlich der Bereiche, die nicht oder nur teilweise durch eine Versicherung abgedeckt waren. Dies bedeutete, dass wir anfingen, uns stärker mit der Ausgestaltung unserer Versicherungspolicen zu befassen, um dem von uns gewünschten Deckungsschutz und unserem Risikomanagement-Ansatz Rech nung zu tragen. Mit diesem ersten Schritt konnten die Prämienzahlungen reduziert und die allgemeine Unternehmensführung verbessert werden. Nachdem wir die Verbesserungen unseres Risikomanagement-Ansatzes überwacht hatten, waren wir 2006 in der Lage, einen formalen Geschäftskontinuitätsplan aufzustellen. Mittlerweile war die Allianz in unserem Versicherungsprogramm der führende Versicherer, und wir haben eng mit ihr zusammengearbeitet, um Sachschaden- und Betriebsausfallrisiken zu reduzieren. Bei der Aufstellung eines Geschäftskontinuitätsplans zur Risikoverbesserung bei Elementis war die Allianz die treibende Kraft. Wir hatten bereits Notfall- und Katastrophenpläne vorliegen, die aber hauptsächlich gesundheitsund sicherheits-bezogen waren: ausreichend, um den Mitarbeitern am Arbeitsplatz Sicherheit zu bieten und weitere Schäden oder Umweltverschmutzungen zu vermeiden. In diesen Plänen wurde jedoch nicht berücksichtigt, wie nach einem Störfall mit einer möglichen, längeren Betriebsschließung als Folge beispielsweise bei Feuer oder Überschwemmungen der Geschäftsbetrieb mit nur geringfügigen Unterbrechungen wieder aufgenommen und fortgeführt werden kann. Deshalb sind wir uns heute über unsere nicht versicherten Risiken und über das, was wir zur Kontrolle dieser Risiken tun müssen, viel stärker bewusst. Dieser Prozess hat auch dazu geführt, dass die Allianz uns gegenüber ein stärkeres Vertrauen in die Art und Weise hat, wie wir die Auswirkungen von wenig wahrscheinlichen, aber folgenreichen Katastrophen-risiken abschwächen würden. Schließlich ist festzuhalten, dass unser Plan nicht nur am Desktop getestet, sondern auch bei real eingetretenen Ereignissen erprobt wurde und sich dabei als solide erwies. Unser BCM-Plan ist für Aktionäre und Regulierungsbehörden ein Beweis dafür, dass das Risikomanagement eine Angelegenheit auf Vorstandsebene ist, die von oben nach unten im Unternehmen vermittelt wird, sodass alle Mitarbeiter deren Bedeutung verstehen. Das Vorliegen eines Geschäftskontinuitätsplans zeigt Stakeholdern, dass Vorstand und oberes Management an die Bedeutung des Risikomanagements glauben und dadurch ihre Anlagen und örtlichen Gemeinschaften schützen. Unternehmensführung und Zukunftsplanung sind eindeutig wichtige strategische Aspekte, denen das Unternehmen einen hohen Stellenwert beimisst. NICK GARDENER Elementis Group Risk & HSE Manager NICK GARDENERS TIPPS FÜR EINEN BESSEREN GESCHÄFTS- KONTINUITÄTSPLAN Kommunikation Überlegen Sie: Wer, was, wann, wie? Ruf des Unternehmens Beurteilen Sie die Auswirkungen auf den Ruf des Unternehmens und schützen Sie diesen durch entschlossenes und wirksames Handeln. Versicherung Sorgen Sie dafür, dass ein Verfahren zur frühen Schadensanzeige vorhanden ist. Versorgungskette Was muss bei Lieferanten und Kunden unternommen werden? Personen Sind sie sicher, verfügbar und organisiert? Umfeld Prüfen Sie, was beschädigt wurde, und benachrichtigen Sie die Behörden. Rückflüsse/Einziehung entschädigter Forderungen Grundstücke, Alternativen...

12 22 RISK FUTURES RISK FUTURES 23 RÜCKVERSICHERUNG ÜBERDENKEN Die Finanzkrise hat heftige Auswirkungen auf den Rückversicherungsmarkt. Versicherer sind deshalb gefordert, ihre Strategien zu überdenken. Von Martin Winkel Zurzeit herrscht in der Rückversicherungsbranche einige Verunsicherung. Sowohl die Marktpreise für Kreditabsicherung (sogenannte Credit Default Spreads) der großen Rückversicherer als auch ihre Ratings ändern sich. Ver sich erungsnehmer wenden sich deshalb stärker einer schwankungsorientierten Rückversicherungsstrategie und Besicherung zu. Dies kann zu sinkenden Kapazitäten und einem verschärften Marktwettbewerb führen, doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es zu früh, um sagen zu können, wohin die Entwicklung geht. Gerüchte über die finanzielle Instabilität einiger Rückversicherer sind aufgekommen. Über die tatsächlichen Risiken gibt es allerdings nur wenig öffentlich bekannte Fakten. VERGLEICH DER 5-JAHRES-CREDIT-DEFAULT-SPREADS VON ZWEI RÜCKVERSICHERERN MIT GLEICHEM RATING Comparison CDS prices of two equally rated reinsurers - 5 year duration Angesichts des gegenwärtigen Klimas wird es immer unklarer, wie Versicherer ihre eigenen Risiken verwalten sollten. Foto: corbis Preis in Basispunkten Auch andere Formen der Rückversicherung sind zurzeit mit vielen Fragezeichen versehen. Zwar vervielfachen (Rück-) Versicherer ihr Geschäftsvolumen nicht wie Banken durch Kredite. Sie investieren jedoch ihre Prämien und sind dadurch für Schwankungen im Investmentmarkt anfällig. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, mussten Rückversicherer keine hohen Beträge abschreiben bislang. Ratingagenturen haben Rückversicherer bisher nicht flächendeckend herabgestuft, aber in mehreren Fällen den Ausblick auf negativ gesetzt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Unternehmen mit dem gleichen Rating noch die gleiche Kreditwürdigkeit haben. Um Überreaktionen im Markt zu verhindern, reagieren Ratingagenturen tendenziell lang- Rückversicherer A Rückversicherer AB Quelle: AGCS

13 24 RISK FUTURES RISK FUTURES 25 sam auf eine veränderte Kreditwürdigkeit eines Rückversicherers. Vermutlich ein besserer und früher reagierender Indikator sind Credit Default Spreads von Versicherern, also die Preise für Derivate, die zur Absicherung gegen den Ausfall eines bestimmten Unternehmens gekauft werden können. Credit Default Spreads für Rückversicherer mit dem gleichen Rating können in der Realität sehr unterschiedlich ausfallen (siehe Tabelle S. 23). DIE KAPAZITÄTSKRISE Weniger Rückversicherer mit gutem Rating und niedrigen Credit Default Spreads bedeuten weniger Qualitätskapazität Der Grundsatz best terms for everyone lässt sich nicht länger aufrechterhalten. Jan Störmann, Allianz Global Corporate & Specialty auf dem Markt. Dies wird letztendlich zu höheren Preisen für Rückversicherungsschutz führen. Trotzdem lässt sich zurzeit beobachten, dass der Markt unterschiedlich reagiert. Einerseits versuchen Rückversicherer geringer Bonität, neue Geschäftsfelder zu akquirieren und gleichzeitig Führungsgeschäft mit Tiefpreisen zu halten. Andererseits gibt es bei Rückversicherern eines Versicherungsprogramms keine Preisdifferenzierung: sie erhalten alle die gleiche Prämie. Dies könnte sich jedoch in Zukunft ändern, so Jan Störmann, Global Head of Reinsurance bei Allianz Global Corporate & Specialty. Der Grundsatz best terms for everyone lässt sich nicht länger aufrechterhalten. Zum gegen- wärtigen Zeitpunkt bedeutet Preisdifferenzierung vor allem, dass Rückversicherer mit einem niedrigen Rating einen geringeren Anteil an einem Versicherungsprogramm bekommen und Rückversicherer mit einem besseren Rating einen größeren. Versicherer verlagern ihren Fokus jedoch stärker auf Risikomanagement und dort auf Kreditrisiko als entscheidenden Aspekt. Die Bereitschaft, für die Bonität des Kontrahenten zu zahlen, hat zugenommen dies dürfte gegenwärtig wohl die wichtigste Lehre für die Rückversicherungsbranche sein. Diese Entwicklung dürfte indirekt auch dazu führen, dass sich Versicherer stärker auf eine optimale Selbstbehaltstrategie konzentrieren, die am Risikokapitalmodell ausgerichtet ist. Dies könnte in einigen Bereichen zu höheren Selbstbehalten und größerem Bedarf an Exzesskapazität führen. Ratingagenturen und aufsichtsrechtliche Regelungen wie zum Beispiel Solvency II in Europa haben bereits eine Verlagerung von volumenzu schwankungsorientiertem Rückversicherungsmanagement ausgelöst. EIN ENGERES SICHERHEITSNETZ Wird Rückversicherung also bald teurer werden? Nicht unbedingt und sicher nicht, solange Versicherungsnehmer kurzfristiges Einsparungspotenzial über nachhaltige Bonität des Rückversichererportfolios stellen. Der Markt zeigt jedoch erste Anzeichen einer Verhärtung, insbesondere in Sparten wie D&O, Offshore-Risiken und US-Cat-Rückversicherung. Der Markt für Cat-Bonds ist praktisch zum Erliegen gekommen. Infolgedessen haben einige Rückversicherer Retrokapazitäten verloren, was zu Verteuerung führt. Rückversicherer, die auf Retrokapazitäten setzen, müssen entweder ihre eigenen Kapazitäten im Markt reduzieren oder teurere Retrodeckung durch höhere Prämiensätze refinanzieren. Externe Faktoren verhärten den Markt zusätzlich. Ein Großschaden um die 25 Milliarden USD hätte einen dramatischen Kapazitätsrückgang zur Folge, und Rückversicherer mit starker Cat-Exponierung hätten Schwierigkeiten zu Fotos: corbis überleben. Neues Kapital dürfte kaum wie 2005 nach den Wirbelstürmen in den USA in die Rückversicherungsbranche zurückfließen. Versicherer mit einer opportunistischen Rückversicherungsstrategie könnten nicht nur mit Ausfällen konfrontiert sein, sondern auch mit einem massiven Anstieg der Prämiensätze zur Erneuerung ihres Rückversicherungsschutzes, wenn sie hierfür überhaupt die Kapazitäten erhalten. Die gegenwärtigen Turbulenzen haben Sicherheiten stärker in den Vordergrund gerückt, deren Wert aber von der Kreditwürdigkeit des Emittenten abhängen. Während Letters of Credit in der Branche einst als Rolls-Royce unter den Sicherheiten galten, wird ihr Wert heute zunehmend infrage gestellt, da es sich lediglich um ein Zahlungsversprechen einer Bank handelt. Selbst in einigen europäischen Ländern ist praktisch keine Bank mehr übrig, die nicht in Schwierigkeiten steckt oder von der Regierung gestützt wird. Auch alternative Sicherungsinstrumente wie zum Beispiel die Verpfändung von Vermögenswerten oder Patronatserklärungen müssen genauer geprüft werden. Diese Sicherheiten sind besonders wichtig für kundeneigene Versicherungsgesellschaften (sogenannte Captives), die in der Regel nicht über ausreichend Kapital verfügen, um Verluste aufzufangen. Ebenfalls sorgfältig zu evaluieren sind besicherte und dinglich gesicherte Geschäfte, an denen häufig mehrere Finanzunternehmen mit unterschiedlichen Risiken beteiligt sind, damit alle beteiligten Parteien über die nötige Kapitalstärke verfügen. REINSURANCE SECURITY VETTING Was Reinsurance Security anbetrifft, fährt die Allianz seit Langem in ruhigen Gewässern. Auch wenn es immer ein paar Bermuda-Schiffe gegeben hat, die den großen Sturm alle zehn Jahre nicht überstanden haben, haben sich die großen, globalen Rückversicherungsträger über viele Jahrzehnte hinweg als zuverlässige Partner erwiesen. Zuständig für Reinsurance Security in der Allianz Gruppe ist das in Dublin ansässige Security Vetting Team (SVT). Wann immer die AGCS Vertragsrückversicherung oder eine fakultative Abgabe platziert, prüft sie, ob es sich bei dem betreffenden Rückversicherer um einen vom SVT akzeptierten Markt handelt. Bei einigen nicht anerkannten Rückversicherern nehmen die operativen Einheiten Kontakt mit dem SVT auf, um zu prüfen, ob der Rückversicherer ausnahmsweise genehmigungsfähig ist. Das SVT berücksichtigt bei seiner Entscheidung nicht nur das Rating des Rückversicherers, sondern auch Ratingberichte, Finanzdaten und das Kumulrisiko des Konzerns. Was passiert, wenn das Security Vetting Team einen bestimmten Rückversicherer ablehnt? Die Vorgaben des SVT sind bindend, sodass die frontende AGCS-Gesellschaft nicht in diese Richtung steuern würde. AGCS würde lieber keine Rückversicherung kaufen als an einen fragwürdigen Rückversicherer zu zedieren. Das aktuelle Rückversicherungsportfolio der AGCS besteht aus einer ausgewogenen Mischung von großen Rückversicherungstankern, mit denen die Allianz seit Langem zusammenarbeitet, und aus kleineren flexiblen Märkten. Die Qualität der RV-Flotte wird regelmäßig durch Kontrollen überwacht. Besondere Aufmerksamkeit gilt Captives. Dabei handelt es sich um (Rück-)Versicherungsgesellschaften von Nichtversicherern, die ein beliebtes Risikomanagementinstrument sind. Große Unternehmen bitten ihre Versicherer häufig, für diese auf dem Markt vorzuzeichnen. Dies beinhaltet für den frontenden Versicherer ein Verlustrisiko, falls die Captive ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Die Bonität des Kunden spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wie eine Bank, die einen Kredit vergibt, überprüft AGCS die finanzielle Lage dieser Vehikel sowie ihrer Muttergesellschaft. Ratings helfen dabei nicht, da Captives nur selten über ein eigenes verfügen. Bislang kann die Allianz ahoi melden und hoffen, dass die Finanzkrise nicht ein Ausmaß erreicht, dass selbst Rückversicherer, die heute noch als sicher gelten, SOS funken. Monsterwellen lassen sich jedoch nur schwer vorhersagen. Deshalb bleiben für Reinsurance Security in der Allianz- Gruppe alle Mann an Deck, um für unsere Kunden weiterhin wetterfest zu sein. JAN STÖRMANN AGCS Global Head of Reinsurance MARTIN WINKEL AGCS Reinsurance team

14 26 RISK FUTURES RISK FUTURES 27 STROM IM GROSSEN STIL Im Kraftwerk Irsching entwickelt Siemens zurzeit das weltweit leistungsstärkste kombinierte Gas- und Dampfkraftwerk (kurz: GuD-Kraftwerk). Dabei ist es alles andere als einfach, mit den Risiken einer Anlage dieser Größenordnung umzugehen. Von Lisa Cooper Innovationen stellen mitunter alles Bisherige in den Schatten. Auch wenn Risikomanager sich dem Fortschritt nicht in den Weg stellen möchten, haben sie manchmal Zweifel: Wie kann etwas sicher und funktionstüchtig sein, das bislang noch nicht erprobt wurde? Der Bau des modernsten Kraftwerks von Siemens in Irsching Block IV stellt Risikomanager vor eine solche Herausforderung. Hinter der neuen Gasturbine SGT5-8000H verbirgt sich trotz ihrer eher schmucklosen Bezeichnung eine der innovativsten Entwicklungen und Technologien. Sie ist nicht nur die weltweit größte, vollständig luftgekühlte Gasturbine, sondern erreicht auch als GuD-Kraftwerk den höchsten elektrischen Nettowirkungsgrad. Die technologischen Fortschritte dieses Projekts sind beeindruckend. Die 440 Tonnen schwere Turbine erzeugt im Gasbetrieb 340 Megawatt (MW) elektrischen Strom. Als GuD-Anwendung wird die im Abgas der Gasturbine enthaltene Wärme in einer nachgeschalteten Dampfturbine genutzt und so eine Gesamtleistung von neue Technologien mehrere, teils widersprüchliche Anforderungen gleichzeitig erfüllen: mehr Leistung, höhere Betriebsflexibilität, niedrige Kosten und geringere Emissionen. Der wichtigste Unterschied der SGT5-8000H zu den erprobten Anlagen liegt dabei im komplexen Innenleben der Turbine. Gerhard Müller, Risikoingenieur bei der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), erklärt: Diese Anlage bildet die Grundlage für eine neue Gasturbinen-Generation, bei der die Prozessparameter weiter gesteigert werden, indem zum Beispiel höhere Betriebstemperaturen oder eine noch bessere Aerodynamik eingesetzt werden als je zuvor. Projekte dieser Größenordnung stellen eine echte Herausforderung für den Versicherungsmarkt dar. Die Risiken werden ohne mehrere Tausend Stunden Betriebserfahrung als prototypisch betrachtet und sind deshalb schwer zu versichern. DIE PARTNER VON ANFANG AN DABEI Der Rotor während der Turbinenbeschaufelung (oben, unten links). Die fast fertige Gasturbine SGT5-8000H vor der Montage der Brenner (unten rechts). 530 MW erreicht ausreichend Energie für eine Dreimillionenstadt. Der elektrische Wirkungsgrad von über 60 Prozent übertrifft den bisherigen Rekord für ein GuD- Kraftwerk um zwei Prozentpunkte gleichbedeutend mit einer Verringerung der CO 2 -Emissionen um über Tonnen jährlich. Hinzu kommen extrem niedrige Betriebskosten sowie eine hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Flexibilität. MIT DEM UNBEKANNTEN UMGEHEN Eine innovative Technologie ist automatisch mit neuen Risiken verbunden. Bei der Stromerzeugung müssen Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, müssen Siemens und die Beteiligten solch innovativer Technologien Partner mit der notwendigen Erfahrung und Expertise finden, um das Projekt voranzubringen. Unsere erste Wahl für die Versicherung war die Allianz, mit der wir bereits vorher Kontakt hatten, so Manfret Ott, leitender Versicherungsberater bei Siemens Financial Services. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit der Allianz wussten wir, dass wir besonders durch ihre profunde, technische Kompetenz eine realistische Chance bekämen, für dieses Projekt Deckungsschutz zu erhalten." Fotos: Siemens AUF EINEN BLICK 60 Prozent Wirkungsgrad im GuD-Betrieb Schnellstartfähigkeit und hohe Betriebsflexibilität zur Unterstützung des Mittellastbetriebs Gutes Teillastverhalten bei hohem Wirkungsgrad und niedrigen Emissionen durch verbesserte Betriebsflexibilität Niedrige Wartungs- und Betriebskosten durch geringere Komplexität von luftgekühlter Turbine und Komponenten Moderne Werkstoffe zur Erhöhung der Verbrennungs- und Abgastemperatur Modernes Dichtungssystem für ein verlustarmes Kühlluftsystem

15 28 RISK FUTURES RISK FUTURES 29 Rotor in vertikaler Position während der Montage (links). Das Endprodukt wird per Binnenschiff und Lkw (rechts) zum Zielort transportiert: dem Kraftwerk Irsching bei München. Risikoingenieure der AGSC nutzten ihr umfassendes Fachwissen der Gasturbinen, um die mit dem Projekt verbundenen Risiken ganzheitlich zu analysieren. Darüber hinaus gaben sie bei dem AGCS-eigenen Allianz Zentrum für Technik eine unabhängige Überprüfung der Qualitätsprozesse in Auftrag. Die Ergebnisse der Studien halfen dabei, die Versicherungslösung ideal an das Projekt anzupassen. Des Weiteren wurde der Versicherer durch fortlaufende Gespräche stets eingebunden. Weil Siemens einer unserer strategischen Partner ist, konnten wir uns die Designinstrumente, Methoden und Verfahren gründlich ansehen; dabei haben wir für jede Komponente beurteilt, was Siemens im Vergleich zur bestehenden Technologie gemacht hat, erklärt Müller. Wir haben versucht, Risiken mit erhöhter Eintrittswahrscheinlichkeit durch Beschränkungen des Deckungsschutzes oder durch Festlegung höherer Selbstbehalte in den Begriff zu bekommen. In den Fällen, in denen die Risiken denen eines Standard- produktes ähnelten, konnten wir einen weiter gehenden Deckungsschutz gewähren." RISIKOBEWUSSTSEIN Ein Team von Fachingenieuren aus der AGCS-Einheit Allianz Risk Consulting (ARC) begleitet das Projekt während der Errichtung. Es konzentrierte sich vor allem darauf, potenzielle Risiken zu erkennen sowie gegebenen- falls Abhilfemaßnahmen zu formulieren. Wie bei allen Gasturbinenprojekten gehört beispielsweise der Feuerschutz zu den zentralen Risikobereichen. Die Risikoberater führten hierzu intensive Gespräche mit den zuständigen Designingenieuren und besuchten den Standort Irsching regelmäßig, um vor Ort gemeinsam mit Siemens Sicherheitsfragen zu besprechen. Nicht zuletzt diese Zusammenarbeit half dabei, das Risikobewusst- turiert. Die Gasturbine wird von circa Sensoren überwacht; dabei wurde jeder einzelne Aspekt der Gasturbine von den Ingenieuren bis ins kleinste Detail anhand von etwa 75 Testanforderungsspezifikationen beschrieben. Für das Prüfungsverfahren in der Testanlage Irsching wurde sogar ein spezielles IT-Netzwerk eingerichtet, das alle an dem Projekt beteiligten Ingenieure ganz gleich, wo auf der Welt miteinander vernetzt. sein in den verschiedenen Teams, die auf der Gasturbinenanlage arbeiten, zu schärfen. EINE NEUE FAMILIE Siemens verfolgte von der frühen Projektphase bis Da das Gasturbinen-Testbett von Siemens in Berlin für TECHNISCHE DATEN zur Herstellung der Gasturbine einen straffen Produktentwicklungsprozess. Unter anderem wurden in jeder die SGT5-8000H nicht groß genug ist, wurde die Anlage in Irsching als Prototyp-Testanlage gebaut. Die 18-monati- einzelnen Entwicklungsphase umfassende Tests durch- ge Testphase für die Gasturbine endet im Sommer. Da- GASTURBINE geführt, und zwar sowohl im Unternehmen wie auch in externen Laboren und Instituten. Bezüglich des Verbren- nach beginnt das Team mit der Erweiterung der bestehenden Anlage zu einem Gas- und Dampfkraftwerk. Leistung (MW) Druckverhältnis Turbinenaustrittsgastemperatur (º C/º F) NOx-Emissionen (ppm) CO-Emissionen (ppm) 340 1:19,2 625/1, nungssystems etwa gehörten atmosphärische Verbrennungstests bei Siemens Power Generation Inc. in Orlando, Florida, gefolgt von Hoch druckverbrennungstests, die bei dem italienischen Versorger Enel und beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) durchgeführt Bevor die Anlage im Sommer 2011 in das Eigentum des Anlagenbetreibers übergeht, folgt eine weitere Testphase von maximal sechs Monaten. Die Irsching-Anlage soll die erste einer ganz neuen Produktfamilie von GuD-Kraftwerken sein, die alle die wurden, zur sogenannten Komponentenvalidierung. Da- gleichen hohen Standards und betrieblichen Effizienzen GUD-PARAMETER Nettostromleistung (MW) Nettowirkungsgrad (%) rüber hinaus führte Siemens zahlreiche aerodynamische und Wärmeübertragungstests in Werkslaboren in Deutschland und in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Instituten wie zum Beispiel der University of erreichen. Das Projekt am Standort Irsching stellt somit sicher, dass die Zukunft der Siemens-GuD-Technologie konkurrenzfähig und versicherbar bleibt und einen Beitrag zur nachhaltigen Stromversorgung leistet. Fotos: Siemens Central Florida durch. Das Risikomanagement von Siemens während der Maschinenerprobung war nicht weniger sorgfältig struk- GERHARD MÜLLER Allianz Risk Consulting

16 30 DAS LETZTE WORT BEZIEHUNGEN ZUR INDUSTRIE VERBESSERN In Zeiten des Wandels und sich ändernder Risiken bedarf es einer festen Partnerschaft, um zukünftige Herausforderungen zu meistern. Gastkommentar von Steve McGill Wir leben in einer Zeit beispielloser Veränderungen und erhöhter Risiken. Angesichts der Kreditkrise und der weltweiten Rezession sowie der sich rapide entwickelnden Technologie, der Entwicklungen in den Schwellenmärkten, der Marktunruhen, der Schwankungen von Rohstoff- und Energiepreisen, der Verschiebungen im ökonomischen Machtgefüge, der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und der globalen Erwärmung beschleicht einen das Gefühl, dass sich alles gleichzeitig verändert. Dabei sind Risiken immer präsent. Wir können entweder direkt vor der sich ändernden Risikolandschaft kapitulieren oder unsere Unternehmen dabei unterstützen, die neuen Risiken zu bewältigen. sicherungsprogramm. Um darauf zu reagieren, haben wir bei Aon eng mit der Allianz zusammengearbeitet, um für unsere Kunden neue Lösungen zu entwickeln, die sie im schlimmsten Falle der Insolvenz eines Versicherers absichern. RISIKEN AUF DER AGENDA DES VORSTANDES Angesichts der Herausforderungen der Versicherungsbranche und der sich stabilisierenden und verhärtenden Marktbedingungen wird eine Dreierbeziehung zwischen Kunde, Broker und Versicherer immer wichtiger. Genauso wichtig ist es, die Versicherung in ein starkes Risikomanagement-System einzubinden. Dies bedeutet, Risikofragen mit auf die Tagesordnung des Vorstandes zu setzen. Es ist ebenso wichtig, Versicherungen in ein starkes Risikomanagement-System einzubinden. Steve McGill, Vorstandsvorsitzender und CEO von Aon Risk Services 2009 KALENDER KALENDER/IMPRESSUM 31 TAG/ORT VERANSTALTUNG INFORMATION 31. MAI 3. JUNI PRIMA 30. Jahrestagung Dallas, USA Public Risk Management Association (PRIMA) JUNI IIS 45. Jahresseminar Amman, Jordanien International Insurance Society (IIS) JUNI AIRMIC Konferenz 2009 Promoting the Risk Manager Bornemouth, UK Association of Insurance and Risk Managers (AIRMIC) JUNI ALARM 17. Jahrestagung Bournemouth, UK Association of Local Authority Risk Managers (ALARM) JULI APRIA 13. Jahrestagung Peking, China Asia-Pacific Risk and Insurance Association SEPTEMBER DVS 12. Symposium München, Deutschland Deutscher Versicherungs-Schutzverband (DVS) SEPTEMBER IUMI Konferenz Brügge, Belgien International Union of Marine Insurance SEPTEMBER RIMS Kanada St-John's, NL, Kanada Risk and Insurance Management Society O K T O B E R FERMA-Forum für Risikomanagement Prag, Tschechische Republik Federation of European Risk Management Associations N O V E M B E R IRMI Construction Risk Conceference Washington D.C., USA International Risk Management Institute (IRMI) NOVEMBER 19. World Captive Forum Bonita Springs, FL, USA World Captive Forum Ein wichtiger Schritt für jedes wachstumsorientierte Unternehmen besteht deshalb darin, mit seinem Versicherer und seinem Versicherungsbroker eine starke Dreierbeziehung einzugehen. Durch den Aufbau von Partnerschaften mit Versicherern sind Risikoprüfer in der Lage, sich stärker mit den jeweiligen Finanzstrategien vertraut zu machen. Dies hat Unternehmen schon immer bei der Aushandlung des richtigen Deckungsschutzes zum bestmöglichen Preis unterstützt. Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten belegen, dass wir nicht immer voraussehen können, was morgen geschieht. Daher wird ein enger Dialog mit der Versicherungsbranche immer wichtiger. So können Unternehmen auf neue Herausforderungen schneller reagieren. Es zeigten sich zum Beispiel einige unserer Kunden besorgt über die potenziellen Auswirkungen einer Insolvenz des Versicherers auf ihr Ver- Unsere Kunden bestätigen regelmäßig, dass ihre Vorstände an der Risikoverwaltung beteiligt sind. Aber Beteiligung des Vorstandes kann vieles bedeuten. Unserer Erfahrung nach ist sie nur dann effektiv, wenn der Vorstand Versicherungspolicen, Richtlinien und Empfehlungen nicht einfach abzeichnet. Stattdessen muss er systematisch zumindest auf oberster, strategischer Ebene bei der Identifizierung und Bewertung von Risiken eingebunden werden. Dies mag der Grund dafür sein, warum es zu einigen der jüngsten Unfälle gekommen ist: die Verbindung zwischen Risikoverwaltung und Vorstand war nicht stark genug, um die Katastrophe zu verhindern. In einer sich ständig verändernden Welt sind Risiken die einzige Konstante; das Risikomanagement ist dabei zusammen mit einer starken Beziehung zu den Versicherern der Schlüssel zum Erfolg. Foto: Aon Risk Services NOVEMBER RMIA 5. Nationale Jahrestagung Cairns, Australien Risk Management Institution of Australasia (RMIA) D E Z E M B E R SRA Jahresversammlung Baltimore, MD, USA Risk Analysis: The Science and the Art FEBRUAR PARMA-Konferenz Sacramento, CA, USA Public Agency Risk Managers Association (PARMA) IMPRESSUM Jahrgang 3, Nummer 1, Frühjahr 2009 HERAUSGEBER Allianz Global Corporate & Specialty AG, Fritz- Schäffer-Str. 9, D München, Deutschland Allianz Global Corporate & Specialty. Alle Rechte vorbehalten. Die Beiträge dieser Ausgabe dürfen nicht vervielfältigt werden und sind urheberrechtlich geschützt. Redaktionsschluss dieser Ausgabe war der 15. März VERANTWORTLICHER HERAUSGEBER Andreas Berger, Global Head of Market Management & Communication, Allianz Global Corporate & Specialty, Fritz-Schäffer-Str. 9, D München, Telefon: +49/89/ , Fax: +49/89/ , VERLAG medienfabrik Gütersloh GmbH, Geisenhausener Str. 17, D München, Deutschland REDAKTION Richard Manson, Timm Saalbach ART DIRECTOR Nadine Schröder DRUCK medienfabrik Gütersloh GmbH, Gütersloh ERSCHEINUNGSWEISE Allianz Global Risk Dialogue erscheint zweimal pro Jahr. Ohne MwSt. und Versandkosten liegt der Preis pro Heft bei KONTAKT FÜR ABONNEMENT HINWEIS Redaktionelle Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder Verlegers wieder. Der Herausgeber behält sich das Recht vor, Artikel in überarbeiteter und gekürzter Form zu veröffentlichen. Die Informationen dieser Publikation bieten nur einen allgemeinen Themenüberblick und ersetzen keine individuelle Beratung. Trotz größter Sorgfalt bei der Zusammenstellung übernehmen weder Verleger noch Herausgeber die Verantwortung für Fehler oder Auslassungen sowie für irgendwelche Schäden, Verluste oder Kosten, die durch die Verwendung von hierin enthaltenen Informationen entstehen. Der Verleger übernimmt keine Verpflichtung, diese Informationen zu aktualisieren.

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