WOHNBAU-LOUNGE Erste Event Center Michael Weingärtler

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1 WOHNBAU-LOUNGE Erste Event Center Michael Weingärtler

2 INHALT Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Wohnbauentwicklung in Österreich Einflussfaktoren und Trends im Wohnbau Ausblick 2014

3 Eckdaten der österreichischen Wirtschaft reale Veränderung gegenüber dem Vorjahr, in % BIP 3,8 + 1,8 + 2,8 + 0,9 + 0,4 + 1,7 Produktion 12,2 + 7,6 + 8,3 + 1,1 + 0,8 + 3,5 Exporte 18,3 +13,6 + 8,1 + 0,8 + 2,5 + 5,5 Importe 14,5 +11,7 + 8,6 1,3 + 0,4 + 5,5 Investitionen 7,8 1,4 + 8,5 + 1,6 1,4 + 3,0 Bauten 1) 7,1 3,9 + 2,5 + 2,5 + 0,5 + 1,2 Wohnbau 1) 2,7 + 0,6 + 2,3 + 3,9 + 1,0 + 0,6 Konsum, priv. + 0,9 + 2,0 + 0,8 + 0,5 + 0,0 + 0,9 Q: WIFO-Prognose (Oktober 2013).-- 1) EUROCONSTRUCT (Juni, 2013).

4 Wohnbau und gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den westeuropäischen Euroconstruct-Ländern (EC-15) 4,0 reale Veränderung in % gegenüber dem Vorjahr 2,0 0,0-2,0-4,0-6,0-8,0-10,0-12,0-14, BIP Wohnbau Q: EUROCONSTRUCT (Juni 2013), WIFO. EC-15: Österreich, Belgien, Dänemark, Finland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich.

5 INTERDEPENDENZEN IM BAUWESEN Wohnbau Stabilisierender Faktor im Bauwesen BIP Nicht-Wohnbau, inkl. Tiefbau Bauwesen, insgesamt Wohnbau Q: WIFO (2011). Österreich.

6 Wohnbau als Konjunkturstütze in Österreich reale Veränderung in % gegenüber dem Vorjahr 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0-1,0-2,0-3,0-4,0-5,0 BIP Wohnbau Q: Statistik Austria (2013), EUROCONSTRUCT (Juni 2013), WIFO.

7 Einflussfaktoren im österreichischen Wohnbau

8 Steigender Wohnraumbedarf durch sinkende Haushaltsgröße 2,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 0, Haushalte 1-Personenhaushalte Bevölkerung Haushaltsgröße (rechte Achse) 2,5 2,4 2,4 2,3 2,3 2,3 2,2 2,2 2,2 2,1 2,1 2,1 Q: Statistik Austria, WIFO-Darstellung.

9 Demographische Entwicklungen 14,0 12,0 Haushalte Haushalte ,1 12,2 Wachstum in Promille 10,0 8,0 6,0 4,0 2,0 8,5 8,7 7,7 7,8 7,5 6,4 5,9 5,6 5,4 6,7 6,8 4,6 4,5 3,3 3,3 Haushalte ,2 7,6 6,2 5,0 6,6 4,5 7,6 5,1 9,3 7,5 8,2 6,8 5, ,0-2, BGL NÖ W K STM OÖ S T V AT Q: Statistik Austria (2013).

10 Bevölkerungsprognose bis 2070 nach Altersklassen Jahre und älter 60 bis 74 Jahre 45 bis 59 Jahre 30 bis 44 Jahre 15 bis 29 Jahre bis 14 Jahre Q: Statistik Austria, Bevölkerungsprognose (2011), WIFO-Berechnungen.

11 Neubauangebot im Westen kräftig, Osten verhalten Wohnbaurate in den österreichischen Bundesländern BGL NÖ W K STM OÖ S T V AT Q Stand: September über 5,5 VLB, T 4,5 5,5 K, S, ST, OÖ 3,5 4,5 NÖ, W 2,5 3,5 B Q: Statistik Austria, WIFO-Darstellung.

12 Neubauförderung - aktuell rückläufig Bgl. Ktn. Nö. Oö. Sbg. Stmk. Tirol Vbg. Wien Österreich Förderzusicherungen Neubau - Anzahl ,820 2,210 6,370 5,440 1,420 4,280 2,770 1,800 5,500 31, ,670 1,810 8,070 5,410 1,820 3,990 3,370 1,440 5,720 34, ,360 2,090 7,610 6,810 1,690 4,100 2,600 1,730 6,700 35, ,670 2,280 7,320 5,600 1,630 3,730 3,140 1,470 6,620 34, ,370 2,250 6,410 7,120 1,650 4,040 2,690 1,260 6,940 33, ,410 1,930 5,080 5,120 1,430 3,410 2,830 1,430 4,960 27, ,790 1,590 5,160 5,630 1,040 4,220 2,680 1,230 2,480 26, ,550 1,380 6,000 5,230 1,060 2,140 2,480 1,340 4,810 25,980 Mittelwert ,000 1,900 6,600 5,400 1,500 2,700 2,900 1,400 5,600 30,000 Wohnbauförderausgaben Neubau - Mio. Euro , , , , , , , Mittelwert ,710 Q: BMF, WIFO-Berechnung.

13 Anteil der frei-finanzierten Wohnungen nimmt zu Baubewilligungen Förderungszusicherungen Q: Statistik Austria, BMF-Zweckzuschussberichte Baubewilligungen und Förderungszusicherungen im Jahresmittel.

14 Wohnbauförderung Wie geht es weiter? Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 15,0 10,0 5,0 0,0-5,0-10,0-15,0-20,0 11,3 11,1 6,4 1,4 3,7 4,2 2,4 0,0 0,7 0,3 0,00,30,1 0,3 0,2-0,8-0,3-0,4-0,1-0,2-1,7-1,0-2,1-3,3-4,7-4,6-4,8-7,3 2010/ / ,1 2012/ ,2 BGL NÖ W K STM OÖ S T V AT Q: Finanzreferate der Bundesländer, WIFO-Darstellung.

15 Sanierung nimmt eine wichtige Rolle ein Wohnbeihilfe Sanierungsförderung Neubauförderung Q: BMF, WIFO-Darstellung.

16 Wohnungsbestand wird immer älter 100% 90% Bauperiode 80% 70% % 50% 40% % % 10% vor % 2, , , , , , Anzahl der Wohneinheiten Q: Statistik Austria, WIFO-Darstellung.

17 Gebäude nehmen 20-30% des österr. Vermögens ein In Mrd. Euro Gesamtvermögen 2300 Mrd. EURO Finanzvermögen 1200 Mrd. Euro Nichtproduzierte Vermögensgüter 200 Mrd. Euro Produzierte Vermögensgüter 800 Mrd. Euro ⅔ Bauwesen Wohnbau 260 Mrd. Euro 40% Sonst. Bau 360 Mrd. Euro 60% tangible assets inventories and other S: WIFO (2000).

18 Sanierung reduziert Abhängigkeit von fossiler Energie EU Schuldenkrise Welt-Wirtschafts-&Finanzkrise Rohölpreisentwicklung /10 +30% 2010/11 +34% Oil-Crisis 55 US-$ 38 US-$ 2004/05 +45% 2003 to % S: TESCON

19 Mieten und Immobilienpreise steigen rascher als VPI = VPI insgesamt VPI Wohnungsmiete OeNB-AT OeNB-W Q: Statistik Austria, OeNB/TU, WIFO-Darstellung (Baumgartner, 2013).

20 Einkommen vs. Wohnkosten 2000 = VPI Wohnungsmiete OeNB-AT Verfügbares Einkommen, netto je Haushalt Bruttolohn-und Gehaltssumme je unselbständig Beschäftigten bzw. Beschäftigte Q: Statistik Austria, OeNB/TU, WIFO-Darstellung.

21 Dynamische Immobilienpreisentwicklung Nachholentwicklung der letzten Jahr (insbesondere Wien) Immobilien als alternative Veranlagungsform zu Finanzanlagen Geringes Neubauangebot Starke Differenzierung zw. Ballungsräumen und ländlichen Regionen

22 Immobilienpreise insbesondere in Ballungsräumen gestiegen ( ) Bundesland Landeshauptstadt Q: WKO Immobilienpreisspiegel, WIFO-Berechnung. Preisanstieg ungewichtete Mittelwerte..

23 Regional Differenziertes Bild: West-Ost-Gefälle

24 Konjunkturausblick Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests

25 Witterungseffekte im 1. HJ deutlich erkennbar Q: WIFO-Konjunkturtest (September 2013), WIFO-Darstellung.

26 FINANZIERUNG WEITERHIN EIN HEMMNIS

27 Positive Entwicklung der Auftragsbestände Q: WIFO-Konjunkturtest (September 2013), WIFO-Darstellung.

28 DRUCK AM ARBEITSMARKT ERHÖHT SICH

29 POSITIVE ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSLAGE

30 AUSBLICK Wohnbau 2014 Erwarteter Konjunkturaufschwung, starker Anstieg der Baubewilligungen Frühjahr 2013, steigende Auftragsbestände Unsicherheiten auf den Finanzmärkten sind geringer, doch privater Konsum und Einkommen bleiben verhalten Größte Risikofaktoren: Arbeitsmarkt, Budgetkonsolidierung / Reformpakete

31 MICHAEL WEINGÄRTLER WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Telefon: (+43 1) Internet:

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