Grexit: Was nun, Herr Tsipras?

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1 Grexit: Was nun, Herr Tsipras? 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den relevanten Institutionen bezüglich weiterer Hilfsleistungen ermitteln. 2. die wesentlichen Konfliktlinien zwischen den Akteuren herausarbeiten. 3. sich mit der Wahrscheinlichkeit sowie den möglichen Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro (Grexit) auseinandersetzen. 2. Aufgaben 1. Beschreiben Sie in knapper Form die derzeitige Situation der griechischen Volkswirtschaft. Erschließen Sie sich die Notwendigkeit externer Unterstützung. 2. Ermitteln Sie den Status der Verhandlungen bezüglich weiterer Hilfsleistungen zwischen der griechischen Regierung und den relevanten Institutionen. Legen Sie dar, inwieweit die Zeit drängt. 3. Geben Sie die Prognosen und Reaktionen der Akteure an den Finanzmärkten wieder. Erläutern Sie die Entwicklungen und Kennzahlen, anhand derer sich deren Erwartungen/Befürchtungen ablesen lassen. 4. Setzen Sie sich mit den möglichen Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro (Grexit) auseinander. Erörtern Sie hierzu die Befürchtungen der griechischen Notenbank, der Experten an den Finanzmärkten und der Regierungspolitiker der meisten europäischen Staaten. 5. Recherchieren Sie im Internet die Gegenargumente von Befürwortern des Abbruchs der Verhandlungen und nehmen Sie selbst begründet Stellung. 1

2 Grexit: Was nun, Herr Tsipras? Die Märkte stimmen über Griechenland ab - negativ. Wichtige Indikatoren liefern Warnsignale. Die meisten Investoren glauben nicht mehr an einen Pakt des Landes mit den Geldgebern Es ist ein verzweifelter Notruf aus Athen: Kurz vor dem Treffen der Euro- Finanzminister am heutigen Donnerstag malt die griechische Notenbank ein Schreckensszenario an die Wand: Ein Scheitern der Rettungsgespräche würde zunächst zu einer griechischen Staatspleite und letztlich zum Austritt aus der Euro- Zone und - höchstwahrscheinlich - aus der Europäischen Union führen, schreibt die Bank of Greece. Hohe Inflation, tiefe Rezession, ein dramatischer Abfall des Einkommensniveaus und ein großer Anstieg der Arbeitslosigkeit wären die Folgen. Der für eine Notenbank ungewöhnlich dramatische Appell verdeutlicht: Es ist kurz vor zwölf im Ringen um eine Lösung zwischen dem hochverschuldeten Ägäis-Staat und seinen Gläubigern. Das Hilfsprogramm für Hellas läuft Ende Juni aus. In den kommenden Tagen muss eine Einigung her, sonst droht die Pleite. Doch die Hoffnung schwindet - und die Nervosität der Anleger und Politiker steigt im selben Ausmaß. Die lautesten Warnsignale kommen von den Finanzmärkten: Sowohl das Angst-Thermometer der Investoren - die Volatilität - als auch die Risikoprämien für südeuropäische Staatsanleihen stiegen in den vergangenen Tagen auf den höchsten Wert dieses Jahres. Die Zinsaufschläge gegenüber Bundesanleihen wachsen - ein klares Indiz, dass die Ansteckungsgefahr eines Grexits, eines Austritts aus dem Euro, immer stärker gefürchtet wird. Derivate, mit denen sich Anleger gegen eine Pleite Griechenlands absichern können, signalisieren 81 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen Zahlungsausfall. Und die Griechen selbst hoben am Montag 400 Millionen Euro über die Geldautomaten ab, fast doppelt so viel wie üblich. Die Anleger sind verunsichert. Sie verkaufen Aktien und südeuropäische Anleihen - und verlieren den Glauben an eine politische Lösung. Wir bereiten uns auf einen möglichen Grexit vor, sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank: Die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs in der Währungsunion liegt nach unserer Meinung nur noch hauchdünn über 50 Prozent. Auch der britische Premier David Cameron und seine Berater spielen Szenarien eines Euro-Austritts durch. Angesichts des Gesprächsverlaufs können Sie erwarten, dass wir sicherstellen, dass die richtigen Pläne bereitliegen, und dass wir die Vorbereitungen beschleunigen, bestätigt eine Sprecherin Camerons. Martin Stürner, Vorstand beim Vermögensverwalter PEH Wertpapier, geht zwar nicht vom Grexit aus. Aber er warnt, keiner könne kalkulieren, ob es nicht doch einen Dominoeffekt wie bei Lehman geben würde. Die Wortbrutalität des Regierungschefs Alexis Tsipras wirkt bei vielen nach. Er hat dem Internationalen Währungsfonds jüngst vorgeworfen, sein Land stranguliert zu haben sowie eine destruktive und beinahe kriminelle Politik zu verfolgen. Zwar will Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung am heutigen 2

3 Donnerstag eine konziliantere Botschaft an die Regierung in Athen senden: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, verbunden mit dem neuen Aufruf zu Reformen. Doch die Sitzung der Euro-Finanzminister am Abend in Luxemburg wird nach Einschätzung in Brüssel keine Annäherung zwischen den zerstrittenen Parteien bringen. Fürs Gespräch mit dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gebe es bisher keine klare Linie, auch liege nichts Neues auf dem Tisch, verlautet aus Regierungskreisen. Man werde sich zu Beginn der Sitzung nur kurz damit beschäftigen und zu anderen Themen übergehen, sagt ein EU-Beamter. Auch sonst herrscht Funkstille zwischen Athen und Brüssel. Die Gespräche zwischen EU-Kommission, EZB sowie IWF und Griechenland ruhen. Es half nicht, dass IWF- Chefin Christine Lagarde zum Blitzbesuch in Brüssel eintraf und Österreichs Premier Werner Faymann in Athen zu vermitteln suchte. Selbst US-Finanzminister Jack Lew griff zum Telefon und forderte Tsipras zu einer Lösung des Konflikts auf. Falls nötig, wollen sich die EU-Regierungschefs am Montag zum Krisengipfel treffen. Doch bislang sieht es eher so aus, also ob das Horrorszenario der Bank of Greece ziemlich realistisch ist. [ ] [Und] es geht um mehr als Griechenland. Investoren befürchten eine Ansteckungsgefahr für andere Märkte Europas. Die UBS warnt vor einem Ausverkauf an den Märkten, wenn es tatsächlich zum Grexit kommt. Die Märkte würden dieses Risiko aber noch nicht ausreichend widerspiegeln. Noch stärker als Anleihen würde dies aber wohl voraussichtlich die Aktienmärkte der Euro-Randländer treffen. Der Grund: Anders als die Anleihen der Euro-Länder gibt es für die Aktien keine Unterstützung durch Käufe der Europäischen Zentralbank. Die EZB kauft seit März monatlich Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro, der Löwenanteil davon entfällt auf Staatsanleihen. Sicherheit ist bereits wieder gefragt bei Anlegern: So kaufen sie vor allem deutsche Bundesanleihen. Die Rendite der besonders im Fokus stehenden zehnjährigen Bundesanleihe liegt inzwischen bei nur noch rund 0,8 Prozent, nachdem sie vor einer Woche noch an der Ein-Prozent-Marke gekratzt hat. Die Erwartungen an das Finanzministertreffen am Donnerstag sind denn auch gedämpft: Der Schwerpunkt der Beratungen werde mangels neuer Vorschläge wohl eher auf dem Thema Austrittsmanagement liegen - also mit welchen Maßnahmen ein Grexit einigermaßen geordnet ausfallen könne, meint Kater. 3

4 Was auf die Staatspleite folgen dürfte Griechenlands Schicksalstag ist der 30. Juni. Wenn die Regierung in Athen die an diesem Tag fälligen IWF-Kredite - rund 1,6 Milliarden Euro - nicht tilgen kann, dann gilt das Land offiziell als zahlungsunfähig. Es wäre die erste Staatspleite in der Geschichte der EU. Die Folgen des historischen Ereignisses würden am Tag danach vor allem in Griechenland selbst spürbar. Wer seine Euro-Guthaben noch nicht ins Ausland gebracht oder unter die Matratze gelegt hat, der wird es jetzt tun. Der große Ansturm auf die Banken setzt also ein. Die griechische Regierung könnte theoretisch gegenhalten, indem sie die Kapitalausfuhr stoppt oder einschränkt. Doch dafür fehlt die gesetzliche Grundlage und auch der politische Wille. Bislang hat die Regierung Kapitalverkehrskontrollen stets verweigert. Die griechische Notenbank muss deshalb wahrscheinlich die Notbremse ziehen und die Banken für einige Tage ganz schließen. Die EZB muss die Notkredit-Versorgung der griechischen Banken mit Ela-Krediten reduzieren, weil die wertlosen Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptiert werden können. Euro werden also knapp. Der Euro-Rettungsfonds EFSF wird formal feststellen, dass er sich eine Rückforderung aller Kredite an Griechenland für einen späteren Zeitpunkt vorbehält. Der EFSF hätte auch die Möglichkeit, die Kredite sofort fällig zu stellen - will darauf aber verzichten. Quelle: Berschens, R./Narat, I./Sigmund, T./cü/ina/rez, Handelsblatt, Nr. 114, , 1/6/7 4

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