Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe. Philosophie

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1 Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Philosophie

2 Inhalt 1. GRUNDSÄTZE DER FACHMETHODISCHEN ARBEIT ÜBERSICHTSRASTER DER UNTERRICHTSVORHABEN MIT FAKULTATIVEN KONKRETISIERUNGEN EINFÜHRUNGSPHASE QUALIFIKATIONSPHASE QUALIFIKATIONSPHASE GRUNDSÄTZE DER LEISTUNGSBEWERTUNG UND LEISTUNGSRÜCKMELDUNG BEWERTUNG DER SONSTIGEN MITARBEIT BEWERTUNG DES PHILOSOPHISCHEN ESSAYS BEWERTUNG DER PORTFOLIOARBEIT BEWERTUNG DER KLAUSUREN BEWERTUNG DER FACHARBEITEN LEHR- UND LERNMITTEL... 30

3 1. GRUNDSÄTZE DER FACHMETHODISCHEN ARBEIT Der Unterricht ist nach dem Bonbon-Phasenmodell gegliedert, was sich sowohl in den einzelnen Stunden als auch in den Unterrichtsreihen widerspiegelt. Auf diese Weise erwerben die Schülerinnen und Schüler zentrale Sach- und Methodenkompetenzen, die sie befähigen Problemfragen zu formulieren, selbstständig nach Problemlösungen zu suchen und sich kritisch mit Problemlösungen anderer Philosophen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus unterstützt das Phasenmodell nicht nur die Entwicklung der Urteils- sondern auch der Handlungskompetenzen. Es trägt im besonderen Maße zur Orientierung im Denken bei, indem es individuelle Lernzugänge anregt, eröffnet und fördert. (nach Rolf Sistermann) Brolle/ Kessler/ Semrau,

4 2. ÜBERSICHTSRASTER DER UNTERRICHTSVORHABEN MIT FAKULTATIVEN KONKRETISIERUNGEN 2.1 Einführungsphase Unterrichtsvorhaben 1: Philosophie als Liebe zur Weisheit Was bedeutet es zu philosophieren? Inhaltsfeld 2: Erkenntnis und ihre Grenzen Teil 1 Inhaltlicher Schwerpunkt: Eigenart philosophischen Fragens und De nkens Zeit: 15 Std. (5 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) unterscheiden philosophische Fragen von Alltagsfragen sowie 1. Wirklichkeit und Scheinwelt Die Bedeutung des philosophischen Zweifels Sachkompetenz von Fragen, die gesicherte wissenschaftliche Antworten ermöglichen, erläutern den grundsätzlichen Charakter philosophischen Fragens (vgl. WD S ) a) Matrix Zwischen Wirklichkeit und Illusion b) Platons Höhlengleichnis Wirklichkeit und Scheinwelt in der Antike und Denkens an Beispielen, erläutern Merkmale philosophischen Denkens und unterscheiden dieses von anderen Denkformen, etwa in Mythos und Naturwissenschaft. 2. Meinung und Überzeugung Auseinandersetzung mit dem sokratischen Nichtwissen (vgl. WD S ) a) Sokrates vor Gericht: Philosophieren bis in den Tod ein Zeichen von Stärke? Urteilskompetention von philosophischen Fragen für ihr Leben. bewerten begründet die Bedeutsamkeit und Orientierungsfunk- b) Ich weiß, dass ich nichts weiß. - Die Bedeutung des sokratischen Nichtwissens Methodenkompetenz Problemreflexion bestimmen elementare philosophische Begriffe mit Hilfe definitorischer Verfahren (MK 7) recherchieren die Bedeutung von Fachbegriffen unter Zuhilfenahme von (auch digitalen) Lexika und anderen Nachschlagewerken (MK 9). Präsentation und Darstellung stellen grundlegende philosophische Sachverhalte in diskursiver Form strukturiert dar (MK 10) stellen grundlegende philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form dar (MK 11) Alternativ zu 1./2.: Vom Mythos zum Logos - Philosophen auf der Suche nach Erkenntnis (vgl. Cornelsen Kurshefte: Einführung in die Philosophie) a) Vom Chaos zur Orientierung Der Mythos als Ordnungskraft b) Naturphilosophen auf der Suche nach dem Ursprung Der Logos als Versuch einer rationalen Welterklärung 3. Merkmale philosophischen Denkens Wie ist Erkenntnis möglich? (vgl. WD S ) Wie geht ein Philosoph vor? Die Bedeutung von Fragen, Urteilen und Schlussfolgerungen Philosophische Denkwerkzeuge I Begriffe (vgl. WD S ) a) Begriffe als Elemente des Denkens/ Begriffe definieren Zentrale Begriffe/ Personen Philosophie, Erkenntnis, Wirklichkeit/ Scheinwelt, Wissen/Meinen, Begrif f, Definition Platon, Sokrates Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) und philosophischer Sachzusammenhänge (C) (z. B. Zweifel, Höhlengleichnis bildlich darstellen) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) (z. B. Meinen, Wissen, Erkenntnis, Wirklichkeit) Brolle/ Kessler/ Semrau,

5 Unterrichtsvorhaben 2: Vernunft und Willensfreiheit als Merkmale des Menschen - Ist der Mensch das bessere Tier? Inhaltsfeld 1: Der Mensch und sein Handeln Inhaltlicher Schwerpunkt: Die Sonderstellung des Menschen (Einführung in Anthropologie) Zeit: 15 Std. (5 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz Zentrale Begriffe/ Personen Leistungsmessung erläutern Merkmale des Menschen als eines aus der natürlichen Evolution hervorgegangenen Lebewesens und erklären wesentliche Unterschiede zwischen Mensch und Tier bzw. anderen nicht-menschlichen Lebensformen (u.a. Sprache, Kultur), analysieren einen anthropologischen Ansatz zur Bestimmung des Unterschiedes von Mensch und Tier auf der Basis ihrer gemeinsamen evolutionären Herkunft in seinen Grundgedanken, erörtern Konsequenzen, die sich aus der Sonderstellung des Menschen im Reich des Lebendigen ergeben, sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken, bewerten den anthropologischen Ansatz zur Bestimmung des Unterschiedes von Mensch und Tier hinsichtlich des Einbezugs wesentlicher Aspekte des Menschseins, Problemreflexion nutzen definitorische Verfahren zur Bestimmung philosophischer Begriffe (Geist, Vernunft, Intelligenz ) (MK 7), arbeiten abstrahierend philosophische Problemstellungen heraus und analysieren philosophische Texte (MK 2-5) recherchieren Informationen sowie die Bedeutung von Fremdwörtern und Fachbegriffen unter Zuhilfenahme von (auch digitalen) Lexika und anderen Nachschlagewerken (MK 9). Präsentation und Darstellung stellen grundlegende philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in diskursiver und präsentativer Form strukturiert dar (MK 10, 11), geben Kernaussagen und Grundgedanken einfacherer philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und verdeutlichen den interpretatorischen Anteil (MK 12). rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen (HK 2), beteiligen sich mit philosophisch dimensionierten Beiträgen an der Diskussion allgemein-menschlicher Fragestellungen (HK 4). 1. Das Menschenbild der Evolution Bietet die Vernunft den entscheidenden Vorteil in der natürlichen Selektion? (vgl. WD S. 114 ff. plus eigene Recherche oder zusätzliches Schülermaterial zu Darwin (s. AB)) a) Charles Darwin, Natürliche Zuchtwahl b) Alfred North Whitehead, Besser leben 2. Die Sonderstellung des Menschen im Vergleich zum Tier (vgl. WD S. 130 f., ) a) Gehlen, Der Mensch als Kulturwesen b) René Descartes, Unterschied zwischen Menschen und Tieren Philosophische Denkwerkzeuge II Texte analysieren (vgl. WD S ) Anwendung auf Descartes (vgl. auch Lernstation Analysetraining zur Descartes Der Unterschied von Menschen und Tieren in: Michael Wittschier: Textschlüssel Philosophie. München 2010.) c) Sprache und Bewusstsein Der selbstbestimmte Mensch als Person (Singer) Evolution, Selektionstheorie, Geist, Vernunft, Intelligenz, (Sprechakte, performative Verben) Charles Darwin, Alfred North Whitehead, René Descartes, Peter Singer Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) (z. B. Möglichkeiten und Grenzen das Wesen des Menschen zu bestimmen) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) (z. B. Descartes-Textanalysetraining, Singer) Darstellung philosophischer Positionen in Anwendungskontexten (G) (z. B. Anwendung auf das eigene Verständnis des Menschseins) Brolle/ Kessler/ Semrau,

6 Unterrichtsvorhaben 3: Vom individuellen Handlungsmotiv zur universalen Ethik Gibt es eine Ethik für alle Kulturen? Inhaltsfeld 1: Der Mensch und sein Handeln Inhaltlicher Schwerpunkt: Werte und Normen des Handelns im interkulturellen Ko ntext (Einführung in Ethik) Zeit: 18 Std. (6 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Hinweis: Die grau gedruckten Konkretisie- Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz rekonstruieren einen relativistischen und einen universalistischen ethischen Ansatz in ihren Grundgedanken und erläutern diese Ansätze an Beispielen erklären im Kontext der erarbeiteten ethischen und rechtsphilosophischen Ansätze vorgenommene begriffliche Unterscheidungen (u.a. Relativismus, Universalismus, Recht, Gerechtigkeit). bewerten begründet die Tragfähigkeit der behandelten ethischen und rechtsphilosophischen Ansätze zur Orientierung in gegenwärtigen gesellschaftlichen Problemlagen, erörtern unter Bezugnahme auf einen relativistischen bzw. universalistischen Ansatz der Ethik das Problem der universellen Geltung moralischer Maßstäbe, Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei ohne verfrühte Klassifizierung (MK1), arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt und präsentativen Materialien verallgemeinernd relevante philosophische Fragen heraus (MK 2), ermitteln in einfacheren philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem bzw. ihr Anliegen sowie die zentrale These (MK 3), identifizieren in einfacheren philosophischen Texten Sachaussagen und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Erläuterungen und Beispiele (MK4), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (u.a. Gedankenexperimenten, fiktiven Dilemmata) eigene philosophische Gedanken (MK6). Präsentation und Darstellung stellen grundlegende philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), geben Kernaussagen und Grundgedanken einfacherer philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und verdeutlichen den interpretatorischen Anteil (MK 12), stellen philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge in ihrem Für und Wider dar (MK13). Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf der Grundlage philosophischer Ansätze verantwortbare Handlungsperspektiven für aus der Alltagswirklichkeit erwachsende Problemstellungen (HK1), 1. Andere Länder, andere Sitten Sind moralische Werte relativ? (vgl. WD S ) a) Definition von Moral und Ethik (Bayertz) b) Lob und Tadel fremder Moralvorstellungen andere Länder, andere Sitten? (Russell) c) Die Position des Kulturrelativismus Sind moralische Werte relativ? (Feyerabend) (s. AB) 2. Recht und Gerechtigkeit Benötigen wir verbindliches Recht oder reicht unser Rechtsempfinden? (vgl. WD S ) a) Gesetzliches Unrecht und Naturrecht (Radbruch) b) Die Bedeutung der Rechtssicherheit (Riezler) (Analysetraining und Textvergleich s. AB) 3. Recht und Gerechtigkeit Menschenrechte aktuell Auseinandersetzung mit aktuellen Menschenrechtsverletzungen Brolle/ Kessler/ Semrau,

7 rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen (HK 2), beteiligen sich mit philosophisch dimensionierten Beiträgen an der Diskussion allgemein-menschlicher Fragestellungen (HK 4). rungen sind als optional zu verstehen. Bei der Entscheidung für eine alternative Vorgehensweise ist besonders auf die Umsetzung von MK 11 und 12 zu achten. Zentrale Begriffe/ Personen Handlungsmotiv, Ethik, Moral, Relativismus, Univ ersalismus, positives Recht, Naturrecht, Gerechtigkeit Russell, Feyerabend, Radbruch, Riezler Leistungsmessung Präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge (C) (z. B. Mitleidsethik Schopenhauers) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) sowie Vergleich philosophischer Positionen (H) (z. B. Russell/ Feyerabend, Radbruch/ Riezler) Beurteilung philosophischer Positionen (I) (z. B. Kulturrelativismus und Universalismus) Brolle/ Kessler/ Semrau,

8 Unterrichtsvorhaben 4: Der Zwiespalt von individueller Freiheit und staatlichen Zwängen Wieviel Individualität verträgt ein Staat, wieviel Zwang das Individuum? Inhaltsfeld 1: Der Mensch und sein Handeln Inhaltlicher Schwerpunkt: Umfang und Grenzen staatlichen Handelns (Einführung in politische Philosophie) Zeit: 15 Std. (5 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) analysieren unterschiedliche rechtsphilosophische Ansätze zur Begründung für Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger in ihren Grundgedanken und grenzen diese Ansätze voneinander ab, Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz Zentrale Begriffe/ Personen Leistungsmessung erörtern unter Bezugnahme auf rechtsphilosophische Ansätze die Frage nach den Grenzen staatlichen Handelns sowie das Problem, ob grundsätzlich der Einzelne oder der Staat den Vorrang haben sollte, beurteilen die innere Stimmigkeit philosophischer Ansätze (UK 3). Problemreflexion prüfen die argumentative Konsistenz einer philosophischen Position, analysieren die gedankliche Abfolge von philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK 5), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (hier: Gedankenexperiment) eigene philosophische Gedanken (MK 6), recherchieren Informationen unter Zuhilfenahme von Lexika und anderen Nachschlagewerken (MK 9). Präsentation und Darstellung stellen eigene Denkansätze argumentativ und begrifflich konsistent dar, stellen grundlegende philosophische Sachverhalte in diskursiver Form strukturiert dar (MK 10) stellen grundlegende philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form dar (MK 11) vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gegen dabei auch auf andere Perspektiven ein (HK 3), beteiligen sich mit philosophisch dimensionierten Beiträgen an der Diskussion gegenwärtiger gesellschaftlich-politischer Fragestellungen (HK 4). 1. Das Ideal der Gemeinschaft als Grundlage des Totalitarismus? Eine Auseinandersetzung mit Platons gerechtem Staat (vgl. WD S ) a) Die Schulklasse als Team? Auseinandersetzung mit dem Begriff Klassengemeinschaft b) Staat und Ideologie Der Unterschied zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft (Tönnis, M 11) c) Vom gerechten Menschen zum gerechten Staat? Platons Staatsvorstellung (M 14, M 15, ergänzend DVD Platons Staat, Great Books) 2. Der Staat als Selbstzweck Das Verhältnis von Macht und Gewalt (vgl. WD S. 53 f., Reader zu Hannah Arendt von Draken/ Feldmann) a) Macht und Gewalt als Gegensätze Eine ungewohnte Begriffsunterscheidung (M 12) b) Der Staat darf keinen Zweck erfüllen Der Zusammenhang von Macht und Staat (Reader Basistext III) Gemeinschaft, Gesellschaft, Staat, Macht, Gewalt Platon, Hannah Arendt Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) (z. B. Gedankenexperiment) Rekonstruktion philosophischer Positionen und Denkmodelle (F) (z. B. Schaubilder zum Verhältnis von Individuum und Staat) Darstellung philosophischer Positionen in Anwendungskontexten (G) Brolle/ Kessler/ Semrau,

9 Unterrichtsvorhaben 5: Glauben und Wissen Kann das Unbeweisbare bewiesen werden? Inhaltsfeld 2: Erkenntnis und ihre Grenzen Inhaltlicher Schwerpunkt: Metaphysische Probleme als Herausforderung für die Vernunfterkenntnis (Einführung in die Metaphysik) Zeit: 12 Std. (4 Wo) Kompetenz Teilkompetenz : Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz stellen metaphysische Fragen (u.a. die Frage eines Lebens nach dem Tod, die Frage nach der Existenz Gottes) als Herausforderungen für die Vernunfterkenntnis dar und entwickeln eigene Ideen zu ihrer Beantwortung und Beantwortbarkeit, rekonstruieren einen affirmativen und einen skeptischen Ansatz zur Beantwortung metaphysischer Fragen (u.a. die Frage eines Lebens nach dem Tod, die Frage nach der Existenz Gottes) in ihren wesentlichen Aussagen und grenzen diese Ansätze gedanklich und begrifflich voneinander ab. 1. Beweis des Unbeweisbaren? Ein G e- dankenexperiment (vgl. WD S. 405 f) Gedankenexperiment Flächenland nach Abbott, Eine unvorstellbare Dimension Urteilskompetenz Methodenkompetenz beurteilen die innere Stimmigkeit der behandelten metaphysischen bzw. skeptischen Ansätze (UK 3), bewerten begründet die Tragfähigkeit der behandelten metaphysischen bzw. skeptischen Ansätze zur Orientierung in grundlegenden Fragen des Daseins und erörtern ihre jeweiligen Konsequenzen für das diesseitige Leben und seinen Sinn (UK 1, 2). Problemreflexion prüfen die argumentative Konsistenz einer philosophischen Position, identifizieren in einfacheren philosophischen Texten Sachaussagen, und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Erläuterungen und Beispiele (MK 4), analysieren die gedankliche Abfolge von philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK 5), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (hier: Gedankenexperiment) eigene philosophische Gedanken (MK 6), argumentieren unter Ausrichtung an einschlägigen philosophischen Argumentationsverfahren (MK 8). Präsentation und Darstellung stellen eigene Denkansätze argumentativ und begrifflich konsistent dar (MK 10, 11). geben Kernaussagen und Grundgedanken einfacherer philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und verdeutlichen den interpretatorischen Anteil (MK 12), stellen philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge in ihrem Für und Wider dar (MK13). 2. Der Gottesbeweis Kann ein Glaubensinhalt bewiesen werden? (vgl. WD S ) a) Thomas von Aquin, Fünf Wege das Dasein Gottes zu beweisen (Anwendung Syllogismus, s. AB) b) Leibniz, Gott ist die einzige notwendige Substanz b) Norbert Hoerster, Widerlegung des kosmologischen Gottesbeweises 3. Die radikale Religionskritik Welche Folgen hat die Annahme von der Abwesenheit Gottes? (vgl. WD S. 422) Ludwig Feuerbach, Der Mensch ist dem Menschen ein Gott Handlungskompetenz andere Perspektiven ein (HK 3). vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch auf Zentrale Begriffe/ Metaphysik, Kosmologischer Gottesbew eis Personen Thomas von Aquin, Norbert Hoerster Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) (z. B. die Beweisbarkeit von Vorstellungen metaphysischer Art) Brolle/ Kessler/ Semrau,

10 Erörterung eines philosophischen Problems (B) (z. B. die Beweisbarkeit Gottes) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) (z. B. Positionen Aquins und Leibniz ) Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) (z. B. Aquin, Hoerster, Feuerbach) Brolle/ Kessler/ Semrau,

11 Unterrichtsvorhaben 6: Grundlagen der menschlichen Erkenntnis Basiert unser Wissen eher auf der Vernunft oder der Erfahrung? Inhaltsfeld 2: Erkenntnis und ihre Grenzen Inhaltlicher Schwerpunkt: Prinzipien und Reichweite menschlicher Erkenntnis (Einführung in die Erkenntnistheorie) Zeit: 15 Std. (5 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) rekonstruieren einen empiristisch-realistischen Ansatz und einen rationalistisch- konstruktivistischen Ansatz zur Erklärung von Erkenntnis in ihren Grundgedanken und grenzen diese Ansätze voneinander ab. Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz Begriffe/ Personen Leistungsmessung erörtern Voraussetzungen und Konsequenzen der behandelten erkenntnistheoretischen Ansätze (u.a. für Wissenschaft, Religion, Philosophie bzw. Metaphysik) (UK 2, 4), erörtern unter Bezugnahme auf die erarbeiteten erkenntnistheoretischen Ansätze das Problem der Beantwortbarkeit metaphysischer Fragen durch die menschliche Vernunft und ihre Bedeutung für den Menschen (UK 5). Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei ohne verfrühte Klassifizierung (MK 1), arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt und präsentativen Materialien verallgemeinernd relevante philosophische Fragen heraus (MK 2), ermitteln in einfacheren philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem, bzw. ihr Anliegen sowie die zentrale These (MK 3), argumentieren unter Ausrichtung an einschlägigen philosophischen Argumentationsverfahren (MK 8). Präsentation und Darstellung stellen grundlegende philosophische Sachverhalte in diskursiver Form strukturiert dar (MK 10), geben Kernaussagen und Grundgedanken einfacherer philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und verdeutlichen den interpretatorischen Anteil (MK 12), stellen philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge in ihrem Für und Wider dar (MK13). rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen (HK 2), vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch auf andere Perspektiven ein (HK 3), beteiligen sich mit philosophisch dimensionierten Beiträgen an der Diskussion allgemein-menschlicher Fragestellungen (HK 4). Rationalismus, Empirismus Descartes, Locke 1. Ich denke, also bin ich Ein rationalistischer Ansatz zur Erklärung von Erkenntnis (vgl. WD S. 145 f.) a) Descartes, Eine unbezweifelbare Erkenntnis b) Descartes, Der Mensch als denkendes Ding c) Info: Das Zusammenwirken von Körper und Seele) 2. Sensation und Reflexion Ein empiristischer Ansatz zur Erklärung von Erkenntnis (vgl. WD S. 329 ff.) Locke, Sensations und reflections Die Bedeutung der Erfahrung für die Erkenntnis Ggf. Debatte oder Akademische Kontroverse zwischen beiden Positionen Erörterung eines philosophischen Problems (B) (z. B. Möglichkeiten und Grenzen rationalistischer und empirischer erkenntnistheoretischer An- Brolle/ Kessler/ Semrau,

12 sätze) Rekonstruktion philosophischer Positionen und Denkmodelle (F) sowie diskursive Darstellung philosophischer Zusammenhänge (C) (z. B. erkenntnistheoretische Position Descartes oder Lockes darstellen) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) (z. B. Rationalismus, Empirismus erläutern) Vergleich (H) sowie Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) (z. B. Descartes-Locke) Brolle/ Kessler/ Semrau,

13 2.2 Qualifikationsphase 1 Unterrichtsvorhaben 1: Die K.I als Weiterentwicklung der natürlichen Evolution? - Die Bedeutung von Natur und Kultur im menschlichen Selbstverständnis Inhaltsfeld 3: Das Selbstverständnis des Menschen (Anthropologie) Inhaltliche Schwerpunkte: Der Mensch als Natur- und Kulturwesen; Das Verhältnis von Leib und Seele Zeit: (7 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz rekonstruieren eine den Menschen als Kulturwesen bestimmende anthropologische Position in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und erläutern diese Bestimmung an zentralen Elementen von Kultur, analysieren ein dualistisches und ein monistisches Denkmodell zum Leib-Seele-Problem in seinen wesentlichen gedanklichen Schritten und grenzen diese Denkmodelle voneinander ab, erklären philosophische Begriffe und Positionen, die das Verhältnis von Leib und Seele unterschiedlich bestimmen (u.a. Dualismus, Monismus, Materialismus, Reduktionismus). bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit der behandelten anthropologischen Positionen zur Orientierung in grundlegenden Fragen des Daseins, erörtern unter Bezugnahme auf die behandelte kulturanthropologische Position argumentativ abwägend die Frage nach dem Menschen als Natur- oder Kulturwesen, erörtern unter Bezugnahme auf die behandelten dualistischen und materialistisch- reduktionistischen Denkmodelle argumentativ abwägend die Frage nach dem Verhältnis von Leib und Seele. Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei und sprachlich genau ohne verfrühte Klassifizierung (MK1), ermitteln in philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem bzw. ihr Anliegen sowie die zentrale These (MK3), identifizieren in philosophischen Texten Sachaussagen und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Voraussetzungen, Folgerungen, Erläuterungen und Beispiele (MK4), analysieren den gedanklichen Aufbau und die zentralen Argumentationsstrukturen in philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK5), bestimmen philosophische Begriffe mit Hilfe definitorischer Verfahren und grenzen sie voneinander ab (MK7), argumentieren unter bewusster Ausrichtung an einschlägigen philosophischen Argumentationsverfahren (u.a. Toulmin-Schema) (MK8), recherchieren Informationen, Hintergrundwissen sowie die Bedeutung von Fremdwörtern und Fachbegrif- 1. Vom Mängelwesen zum Prometheus Segen und Fluch der menschlichen Kultur (vgl. WD S. 130 f.) a) Gehlen, Mängelwesen Mensch b) Anders, Das Prometheische Gefälle (Zitat zur Überleitung: Wir sind fühlend kleiner als wir selbst M10, Z. 26) c) Rousseau, Alles entartet unter den Händen des Menschen (Kursheft Politik und Utopie, bsv, S. 17 f.) 2. Das Verhältnis von Körper und Geist Was ist die Seele des Menschen? (vgl. WD S. 144 ff.) a) Descartes (Wdh. aus EF), Der Mensch als denkendes Ding b) Lamettrie, Der Mensch als Räder und Triebfedern Argumentation analysieren, vergleichen, beurteilen 3. Gehirn und Bewusstsein Ist das menschliche Denken in der K.I. duplizierbar? Brolle/ Kessler/ Semrau,

14 Handlungskompetenz Zentrale Begriffe/ Personen fen unter Zuhilfenahme von (auch digitalen) Lexika und fachspezifischen Nachschlagewerken (MK9). Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in diskursiver Form strukturiert und begrifflich klar dar (MK10), stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), geben Kernaussagen und Gedanken- bzw. Argumentationsgang philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und belegen Interpretationen durch korrekte Nachweise (MK12), stellen argumentativ abwägend philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge, auch in Form eines Essays, dar (MK13). entwickeln auf der Grundlage philosophischer Positionen und Denkmodelle verantwortbare Handlungsoptionen für aus der Alltagswirklichkeit erwachsende Problemstellungen (HK1), rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch plausible Gründe und Argumente unter Rückgriff auf das Orientierungspotential philosophischer Positionen und Denkmodelle (HK2), vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch argumentativ auf andere Positionen ein (HK3), beteiligen sich mit philosophischen Beiträgen an der Diskussion allgemeinmenschlicher Fragestellungen (HK4). (vgl. WD S. 141f.) a) Kurzweil, Die Enträtselung des Gehirns b) Searle, Die Simulanten Argumentation entwickeln, Debatte führen 4. Welt ohne Menschen? Die Philosophie des Transhumanismus (Arte- Doku) a) Materialistisches Menschenbild, Reduktionismus b) Gefühl und Denken als menschliche Merkmale Recherche, Philosophische Fragestellungen herausarbeiten 5. Verfassen eines Essays zu einem anthropologischen Problem Hinweis: Die grau gedruckten Konkretisierungen sind als optional zu verstehen. Bei der Entscheidung für eine alternative Vorgehensweise ist besonders auf die Umsetzung von MK 3, 8 und 9 zu achten. Leib-Seele-Problem; Dualismus, Monismus, Materialismus, Reduktionismus, Bewusstsein, Gehirn, Geist, Seele, Künstliche Intelligenz René Descartes, Arnold Gehlen, Ray Kurzweil Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) Erörterung eines philosophischen Problems (B) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) Darstellung philosophischer Positionen in Anwendungskontexten (G) Brolle/ Kessler/ Semrau,

15 Unterrichtsvorhaben 2: Der Mensch zwischen Freiheit und Determination Entwirft der Mensch sich selbst? Inhaltsfeld 3: Das Selbstverständnis des Menschen (Anthropologie) Inhaltlicher Schwerpunkt: Der Mensch als freies und selbstbestimmtes Wesen Kompetenz Sachkompetenz Urteilskompetenz erörtern unter Bezugnahme auf die deterministische und indeterministische Position argumentativ abwägend die Frage nach der menschlichen Freiheit und ihrer Denkmöglichkeit. Methodenkompetenz Zeit: (8 Wo) Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) stellen die Frage nach der Freiheit des menschlichen Willens als philosophisches Problem dar und grenzen dabei Willens- von Handlungsfreiheit ab, analysieren und rekonstruieren eine die Willensfreiheit verneinende und eine sie bejahende Auffassung des Menschen in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und ordnen diese als deterministisch bzw. indeterministisch ein, erläutern eine die Willensfreiheit verneinende und eine sie bejahende Auffassung des Menschen im Kontext von Entscheidungssituationen. bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit der behandelten anthropologischen Positionen zur Orientierung in grundlegenden Fragen des Daseins, erörtern abwägend Konsequenzen einer deterministischen und indeterministischen Position im Hinblick auf die Verantwortung des Menschen für sein Handeln (u.a. die Frage nach dem Sinn von Strafe), Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei und sprachlich genau ohne verfrühte Klassifizierung (MK1), arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt und präsentativen Materialien abstrahierend relevante philosophische Fragen heraus und erläutern diese (MK2), ermitteln in philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem bzw. ihr Anliegen sowie die zentrale These (MK3), identifizieren in philosophischen Texten Sachaussagen und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Voraussetzungen, Folgerungen, Erläuterungen und Beispiele (MK4), analysieren den gedanklichen Aufbau und die zentralen Argumentationsstrukturen in philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK5), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (u.a. Gedankenexperimenten, fiktiven Möglicher Aufhänger: John Krakauer, Into the wild Die Geschichte eines jungen Mannes, der sämtliche Zwänge der Zivilisation abschütteln möchte (Verfilmung von Sean Penn in der Fachschaft vorhanden) 1. Traum oder Albtraum Freiheit? Eine Erörterung der Chancen und Risiken völliger Ungebundenheit (vgl. WD S. 157 ff.) a) Freiheit versus Zwang? - Auseinandersetzung mit Fallbeispielen zur Abkehr von gesellschaftlichen Zwängen (Einbeziehung eigener Träume und Lebensentwürfe der SuS) Phänomene beschreiben, Fragen entwickeln b) Gehlen, Institutionen schaffen Persönlichkeiten Argumentative Auseinandersetzung mit Vorzügen und Nachteilen gesellschaftlicher Zwänge 2. Freiheit und Determination Unvereinbare Gegensätze? (vgl. WD S. 161 ff.) a) Freiheit und Determination Eine begriffliche Eingrenzung (Definition von Determination, Handlungs- und Willensfreiheit) b) Die Vernunft als Freiheitsmerkmal: Kant, Wie sich Freiheit bemerkbar macht c) Die Autonomie als Aufhebung des Gegensatzes von Freiheit und Zwang? Kant, Der Mensch als Doppelwesen Begriffliche Eingrenzung/ Begriffsnetz erstellen d) Ggf.: Das Verhältnis von Wille und Intellekt - Schopenhauer, Der Wille ist unergründlich Brolle/ Kessler/ Semrau,

16 Handlungskomp etenz Zentrale Begriffe/ Personen Dilemmata) eigene philosophische Gedanken und erläutern diese (MK6), bestimmen philosophische Begriffe mit Hilfe definitorischer Verfahren und grenzen sie voneinander ab (MK7), argumentieren unter bewusster Ausrichtung an einschlägigen philosophischen Argumentationsverfahren (u.a. Toulmin-Schema) (MK8), recherchieren Informationen, Hintergrundwissen sowie die Bedeutung von Fremdwörtern und Fachbegriffen unter Zuhilfenahme von (auch digitalen) Lexika und fachspezifischen Nachschlagewerken (MK9). Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in diskursiver Form strukturiert und begrifflich klar dar (MK10), stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), geben Kernaussagen und Gedanken- bzw. Argumentationsgang philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und belegen Interpretationen durch korrekte Nachweise (MK12). entwickeln auf der Grundlage philosophischer Positionen und Denkmodelle verantwortbare Handlungsoptionen für aus der Alltagswirklichkeit erwachsende Problemstellungen (HK1), rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch plausible Gründe und Argumente unter Rückgriff auf das Orientierungspotential philosophischer Positionen und Denkmodelle (HK2), vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch argumentativ auf andere Positionen ein (HK3). Handlungsfreiheit, Willensfreiheit, Determination Immanuel Kant, Gerhard Roth, Jean-Paul Sartre Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) Erörterung eines philosophischen Problems (B) Diskursive oder präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge (C) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) Vergleich philosophischer Texte bzw. Positionen (H) Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) 3. Die Illusion des freien Willens? Auseinandersetzung mit Ergebnissen der Hirnforschung am Beispiel Gerhard Roths (Text auswählen) und Peter Bieris (WD S. 166) a) Rekonstruktion der Argumente Roths und Bieris b) Beurteilung der Tragfähigkeit und der Konsequenzen der jeweiligen Argumentationen c) Erörterung von deterministischen und indeterministischen Positionen (z. B. Fish-Bowl-Diskussion oder Debatte) Argumente analysieren, beurteilen, eigenständige Argumentation entwickeln 4. Der Selbstentwurf als Grundlage der Menschenwürde Der Existenzialismus (vgl. WD S. 168, 164 ff) a) Der atheistische Existenzialismus - Sartre, Der Mensch ist ein Selbstentwurf b) Freiheit und Verantwortung Sartre, Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein/ Der Mensch erfindet den Menschen c) Kritische Auseinandersetzung mit dem Existenzialismus Verlassenheit und Angst - Jaroszewski, Der verlassene Mensch - (für leistungsstarke SuS): Sartre, Die Angst vor der Zukunft als Erfahrung der Freiheit (WD S. 159) Brolle/ Kessler/ Semrau,

17 Unterrichtsvorhaben 3: Eudaimonismus Glückseligkeit durch Tugend oder Lustgewinnung? Inhaltsfeld 4: Werte und Normen des Handelns (Ethik) Inhaltlicher Schwerpunkt: Grundsätze des gelingenden Lebens Zeit: (5 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz Zentrale Begriffe/ Personen rekonstruieren eine philosophische Antwort auf die Frage nach dem gelingenden Leben in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und ordnen sie in das ethische Denken ein, analysieren ethische Positionen, bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit der behandelten eudämonistischen Position zur Orientierung in Fragen der eigenen Lebensführung, Problemreflexion identifizieren in philosophischen Texten Sachaussagen und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Voraussetzungen, Folgerungen, Erläuterungen und Beispiele (MK4), analysieren den gedanklichen Aufbau und die zentralen Argumentationsstrukturen in philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK5), Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), geben Kernaussagen und Gedanken- bzw. Argumentationsgang philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und belegen Interpretationen durch korrekte Nachweise (MK12), entwickeln auf der Grundlage philosophischer Positionen und Denk-modelle verantwortbare Handlungsoptionen für aus der Alltagswirklichkeit erwachsende Problemstellungen (HK1), vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch argumentativ auf andere Positionen ein (HK3), Eudaimonismus, Mesotes-Lehre, Tugend, Epikureismus, Hedonismus Aristoteles, Epikur 1. Ich und die anderen Die Problematik moralischer Urteilsfähigkeit (vgl. WD S. 186 ff.) a) Dilemma-Situationen als Herausforderung moralischen Handlens (z. B. Heinz- oder Trolley-Dilemma) b) Kategorisierung des Moralbewusstseins? - Kohlberg, Stufenmodell des moralischen Bewusstseins 2. Lust und Freude als Orientierungsmaßstab? Der Hedonismus (vgl. WD S. 194 f.) a) Bedürfnislosigkeit oder Genuss? Diogenes vs. Aristipp (vgl. Zugänge zur Philosophie, Cornelsen, S. 235 f.) b) Epikur, Glück ist Lustgewinn 3. Liegt das Glück im tugendhaften Mittelmaß? Mesoteslehre (vgl. WD S. 195, S. 198) a) Aristoteles, Glück als der Tugend gemäße Tätigkeit b) Aristoteles, Tugend liegt in der Mitte 4. Liegt das Glück in der Abkehr von Leidenschaften? Die Stoa Epiktet, Annahme des Schicksals als Weg zur Glückseligkeit (Zugänge zur Philosophie, Cornelsen, S. 242) Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) Erörterung eines philosophischen Problems (B) Diskursive oder präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge (C) Brolle/ Kessler/ Semrau, Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) 17

18 Unterrichtsvorhaben 4: Die Vernunft als Maßstab ethischen Handelns - Neuzeitliche Ansätze des gelingenden Lebens aus der Zeit der Aufklärung Inhaltsfeld 4: Werte und Normen des Handelns (Ethik) Inhaltlicher Schwerpunkt: Nützlichkeit und Pflicht als ethische Prinzipien/ Verantwortung in ethischen Anwendungskontexten Zeit: (10 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz analysieren ethische Positionen, die auf dem Prinzip der Nützlichkeit und auf dem Prinzip der Pflicht basieren, in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten, erläutern die behandelten ethischen Positionen an Beispielen und ordnen sie in das ethische Denken ein, analysieren und rekonstruieren eine Verantwortung in ethischen Anwendungskontexten begründende Position (u.a. für die Bewahrung der Natur bzw. für den Schutz der Menschenwürde in der Medizinethik) in ihren wesentlichen gedanklichen Schritten und erläutern sie an Beispielen. bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit utilitaristischer und deontologischer Grundsätze zur Orientierung in Fragen moralischen Handelns, bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit der behandelten verantwortungsethischen Position zur Orientierung in Entscheidungsfeldern angewandter Ethik, erörtern unter Bezugnahme auf die behandelte verantwortungsethische Position argumentativ abwägend die Frage nach der moralischen Verantwortung in Entscheidungsfeldern angewandter Ethik. Problemreflexion ermitteln in einfacheren philosophischen Texten das diesen jeweils zugrundeliegende Problem bzw. ihr Anliegen sowie die zentrale These (MK3), identifizieren in einfacheren philosophischen Texten Sachaussagen und Werturteile, Begriffsbestimmungen, Behauptungen, Begründungen, Erläuterungen und Beispiele (MK4), analysieren die gedankliche Abfolge von philosophischen Texten und interpretieren wesentliche Aussagen (MK5), argumentieren unter Ausrichtung an einschlägigen philosophischen Argumentationsverfahren (u.a. Toulmin-Schema) (MK8), 1. Nützlichkeit als Prinzip eines gelingenden Lebens? Der Utilitarismus als Beispiel der teleologischen Ethik (vgl. WD S. 200 ff.) a) Die Berechnung von Freud und Leid: Bentham, Hedonistisches Kalkül b) Lieber ein unzufriedener Sokrates... Zur Qualität von Freude bei: Mill, Was heißt Nützlichkeit c) Interessen statt Freuden: Singer, Präferenzutilitarismus d) Ist Ethik empirisch begründbar? Kritische Auseinandersetzung mit dem Utilitarismus (Z. B. Plausibilitätsprüfung vgl. argumentative Kritik WD S. 206, M 18 und Prüfung des Geltungsanspruchs im Rahmen der praktischen Ethik) Argumente analysieren, beurteilen, eigenständige Argumentation entwickeln 2. Pflicht als Prinzip des gelingenden Lebens? Der Kategorische Imperativ als Beispiel der deontologischen Ethik (vgl. WD S ) a) Grundlagen der Kantschen Ethik: Pflichtbegriff und Guter Wille/ Allgemeine Gesetzmäßigkeit (Sittengesetz)/ Formeln des Kategorischen Imperativs Begriffsnetz erstellen, Zusammenhänge visualisieren b) Vertiefung, Veranschaulichung (DVD, Interviews...) c) Pflicht trifft auf menschliche Schwäche Kritische Brolle/ Kessler/ Semrau,

19 Handlungskompetenz Zentrale Begriffe/ Personen Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), geben Kernaussagen und Grundgedanken einfacherer philosophischer Texte in eigenen Worten und distanziert, unter Zuhilfenahme eines angemessenen Textbeschreibungsvokabulars, wieder und verdeutlichen den interpretatorischen Anteil (MK12), stellen philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge in ihrem Für und Wider dar (MK13). entwickeln auf der Grundlage philosophischer Ansätze verantwortbare Handlungsperspektiven für aus der Alltagswirklichkeit erwachsende Problemstellungen (HK1), rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen (HK2), vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch auf andere Perspektiven ein (HK3), Auseinandersetzung mit Kants Pflichtethik: Adolf Eichmanns Pflichtbewusstsein (Arendt-DVD in Fachschaft vorhanden, vgl. WD S. 55) d) Pflichtbewusstsein und Autonomie - Ein Widerspruch? Kritische Auseinandersetzung mit dem Kategorischen Imperativ an Beispielen der praktischen Ethik 3. Umweltethik Aufhebung der Anthropozentrik mit dem Prinzip Verantwortung (vgl. WD S. 225) a) Die Verknüpfung teleologischer und deontologischer Grundsätze: Jonas: Der neue kategorische Imperativ b) Zwischen Paranoia und Weitsicht: Jonas Heuristik der Furcht c) Was können wir verantworten? Chancen und Risiken der neuen Technologien Utilitarismus, Hedonistisches Kalkül, teleologische und deontologische Ethik, Kategorischer Imperativ, guter Wille und Pflicht, Verantwortung, Heuristik der Furcht Bentham, Mill, Kant, Jonas Leistungsmessung Erörterung eines philosophischen Problems (B) Diskursive oder präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge (C) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) Vergleich philosophischer Texte bzw. Positionen (H) Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) Brolle/ Kessler/ Semrau,

20 2.3 Qualifikationsphase 2 Unterrichtsvorhaben 1: Wozu brauchen wir einen Staat? Die Legitimation des Staates im neuzeitlichen Kontraktualismus Inhaltsfeld 5: Zusammenleben in Staat und Gesellschaft (Politische Philosophie) Inhaltlicher Schwerpunkt: Gemeinschaft als Prinzip staatsphilosophischer Legitimation/ Individualinteresse und Gesellschaftsvertrag Zeit: (8 Wochen) als Prinzip staatsphilosophischer Legitimation Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Weiterdenken Bd. C) Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz stellen die Legitimationsbedürftigkeit staatlicher Herrschaft als philosophisches Problem dar und entwickeln eigene Lösungsansätze in Form von möglichen Staatsmodellen, rekonstruieren ein am Prinzip der Gemeinschaft orientiertes Staatsmodell in seinen wesentlichen Gedankenschritten, analysieren unterschiedliche Modelle zur Rechtfertigung des Staates durch einen Gesellschaftsvertrag in ihren wesentlichen Gedankenschritten und stellen gedankliche Bezüge zwischen ihnen im Hinblick auf die Konzeption des Naturzustandes und der Staatsform her, erklären den Begriff des Kontraktualismus als Form der Staatsbegründung und ordnen die behandelten Modelle in die kontraktualistische Begründungstradition ein, analysieren und rekonstruieren eine staatsphilosophische Position zur Bestimmung von Demokratie und eine zur Bestimmung von sozialer Gerechtigkeit in ihren wesentlichen Gedankenschritten. erörtern abwägend anthropologische Voraussetzungen der behandelten Staatsmodelle und deren Konsequenzen, bewerten die Überzeugungskraft der behandelten kontraktualistischen Staatsmodelle im Hinblick auf die Legitimation eines Staates angesichts der Freiheitsansprüche des Individuums, bewerten kriteriengeleitet und argumentierend die Tragfähigkeit der behandelten kontraktualistischen Staatsmodelle zur Orientierung in gegenwärtigen politischen Problemlagen. Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei und sprachlich genau ohne verfrühte Klassifizierung (MK1), arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt und präsentativen Materialien abstrahierend relevante philosophische Fragen heraus und erläutern diese (MK2), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (u.a. Gedankenexperimenten, fiktiven Dilemmata) eigene philosophische Gedanken und erläutern diese (MK6), 1. Menschen im Naturzustand Ist einer des anderen Feind? (vgl. auch WD Bd. B, S. 68 ff. Einsam auf einer Insel) a) Gedankenexperiment Einsam auf einer Insel, z. B. nach William Golding, Herr der Fliegen (vgl. WD S. 271f.) b) Hobbes, Die Trostlosigkeit des Naturzustands (s. AB) 2. Mit Gewalt zur friedlichen Gesellschaft? Das autoritäre Staatsmodell Hobbes (vgl. WD S. 273 ff) a) Naturzustand und Staatslegitimation in Hobbes Leviathan (M 20) b) Von den Rechten der Souveräne durch Einsetzung Das Verhältnis von Individuum und Staat bei Hobbes (vgl. AB) c) Vergleich des Macht- und Gewaltbegriffs von Hobbes und Arendt 3. Liberalismus und Gewaltenteilung als Schutz vor Mardern und Löwen Die Vertragstheorie Lockes (vgl. WD S. 275 ff.) a) Naturzustand und Staatslegitimation Lockes b) Grundprinzipien der Gewaltenteilung als Schutz der Bürger vor Willkürherrschaft c) Schutz des Eigentums als Grundlage des Liberalismus (vgl. AB Locke-Interview) Brolle/ Kessler/ Semrau,

21 Vergleich der Staatsmodelle und argumentative Au s- einandersetzung mit Modellen als Problemlösungsbeiträge Handlungskompetenz Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), stellen argumentativ abwägend philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge, auch in Form eines Essays, dar (MK13). vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch argumentativ auf andere Positionen ein (HK3), beteiligen sich mit philosophischen Beiträgen an der Diskussion allgemein-menschlicher und gegenwärtiger gesellschaftlich-politischer Fragestellungen (HK4). Leviathan, Souverän, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Gewaltenteilung, Demokratie, Menschenrechte Hobbes, Locke, Zentrale Begriffe/ Personen Leistungsmessung Diskursive oder präsentative Darstellung philosophischer Sachzusammenhänge (C) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) Analyse und Interpretation eines philosophischen Textes (E) Rekonstruktion philosophischer Positionen und Denkmodelle (F) Vergleich philosophischer Texte bzw. Positionen (H) Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) Brolle/ Kessler/ Semrau,

22 Unterrichtsvorhaben 2: Was ist soziale Gerechtigkeit? Der Gerechtigkeitsbegriff bei Rawls Inhaltsfeld 5: Zusammenleben in Staat und Gesellschaft (Politische Philosophie) Inhaltlicher Schwerpunkt: Konzepte von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit Zeit: (4 Wo) Kompetenz Teilkompetenz: Die SuS Mögliche Sequenzthemen (Lehrbuch Sachkompetenz Urteilskompetenz Methodenkompetenz Handlungskompetenz stellen die Legitimationsbedürftigkeit staatlicher Herrschaft als philosophisches Problem dar und entwickeln eigene Lösungsansätze in Form von möglichen Staatsmodellen, analysieren und rekonstruieren eine staatsphilosophische Position zur Bestimmung von Demokratie und eine zur Bestimmung von sozialer Gerechtigkeit in ihren wesentlichen Gedankenschritten. erörtern abwägend anthropologische Voraussetzungen der behandelten Staatsmodelle und deren Konsequenzen, Problemreflexion beschreiben Phänomene der Lebenswelt vorurteilsfrei und sprachlich genau ohne verfrühte Klassifizierung (MK1), arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt und präsentativen Materialien abstrahierend relevante philosophische Fragen heraus und erläutern diese (MK2), entwickeln mit Hilfe heuristischer Verfahren (u.a. Gedankenexperimenten, fiktiven Dilemmata) eigene philosophische Gedanken und erläutern diese (MK6), Präsentation und Darstellung stellen philosophische Sachverhalte und Zusammenhänge in präsentativer Form (u.a. Visualisierung, bildliche und szenische Darstellung) dar (MK11), stellen argumentativ abwägend philosophische Probleme und Problemlösungsbeiträge, auch in Form eines Essays, dar (MK13). vertreten im Rahmen rationaler Diskurse im Unterricht ihre eigene Position und gehen dabei auch argumentativ auf andere Positionen ein (HK3), beteiligen sich mit philosophischen Beiträgen an der Diskussion allgemein-menschlicher und gegenwärtiger gesellschaftlich-politischer Fragestellungen (HK4). Zentrale Begriffe/ Personen Gerechtigkeit, Differenzprinzip, Schleier des Nichtwissens ( MaxiMin -Regel) Rawls Leistungsmessung Erfassung und Darlegung eines philosophischen Problems (A) Erörterung eines philosophischen Problems (B) Bestimmung und Explikation philosophischer Begriffe (D) Vergleich philosophischer Texte bzw. Positionen (H) Beurteilung philosophischer Texte und Positionen (I) Weiterdenken Bd. C) 1. Vernunft und Egoismus im Urzustand Das Menschenbild Rawls (vgl. WD S. 258, ergänzend AB) a) Gedankenexperiment im Schleier des Nichtwissens b) Grundsätze des Urzustandes in Rawls Theorie der Gerechtigkeit 2. Verteilungsgerechtigkeit als Fairness? Die Güterverteilung nach Rawls auf dem Prüfstand (vgl. WD S. 258) a) Auseinandersetzung mit der Emnid- Umfrage 2003: Was ist soziale Gerechtigkeit? (WD S. 254, M 11) b) Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit bei Rawls: Das Differenzprinzip c) Soziale Gerechtigkeit durch Tauschgerechtigkeit Kritik Höffes am Differenzprinzip d) Auseinandersetzung am praktischen Beispiel (z. B. Hartz IV, Betreuungsgeld u. a.) Brolle/ Kessler/ Semrau,

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