Einwanderungsland Liechtenstein Bedeutung der Migration

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1 Es gilt das gesprochene Wort Einwanderungsland Liechtenstein Bedeutung der Migration Begrüssung und Einführung von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher anlässlich der 1. Liechtensteiner Integrationskonferenz am 8. Juni 2011 in Vaduz

2 2 Lieber Regierungsrat Quaderer, liebe Vorsteher, liebe Vereinspräsidenten, sehr verehrte Damen und Herren, ich begrüsse Sie alle recht herzlich zur 1. Liechtensteiner Integrationskonferenz. Sie ist nicht ein unverbindlicher Gedankenaustausch. Ziel ist es vielmehr, Ihnen die vor kurzem getroffenen Rahmenentscheide der Regierung in Bezug auf die Integration darzustellen und mit Ihnen zu vertiefen. Lassen Sie mich zu Beginn dieser Konferenz einen Blick über diesen Tag und über die Grenzen unseres Kleinstaates hinaus werfen. Wie in anderen wichtigen Fragen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts liegt die Lösung auch der Integrationsfrage in der Ganzheit. Nur mit dem Blick aufs Ganze können alle Beteiligten das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden und damit die richtigen Entscheide treffen. Wir leben in einem Zeitalter der Migration. Migration heisst Bewegung. Die Geschichte der Menschheit ist eigentlich die Geschichte von Wanderbewegungen. Sie fanden schon immer statt und werden immer stattfinden. Sie sind so auch einer der vielen Megatrends im 21. Jahrhundert. Ausgelöst wird Migration zum Beispiel durch Kriege. Die aktuelle Entwicklung im ganzen nordafrikanischen Raum ist das aktuellste Beispiel dafür. Neben direkten Auslösern gibt es aber auch grundsätzliche Entwicklungen, die von einer noch so weitsichtigen Politik schwer zu beeinflussen sind.

3 3 Schon seit längerem weisen Statistiker auf eine Alterung und damit einen Rückgang der Bevölkerung in Europa und den USA hin. Im Gegensatz dazu besteht in Entwicklungsländern ein Geburtenboom. Die Folge davon sind anwachsende, auch durch die Überwachung der Aussengrenzen nicht kontrollierbare Migrationsströme vor allem von Süd nach Nord. Im Ergebnis kommt es zu demografischen Verwerfungen. Damit einher geht eine Urbanisierung. Megacitys verzeichnen ein starkes Wachstum und bilden neue Wohn-, Lebens- und Partizipationsformen heraus. Eine neue kulturelle Vielfalt ist allgemeine Tatsache und Folge davon. Sie entsteht durch plurale Lebensformen zwischen Moderne und Tradition sowie durch die neue, globale Konkurrenz von verschiedenen Wertesystemen. Was heisst das alles für eine offene Gesellschaft wie die von Liechtenstein? Die liechtensteinische Migrationspolitik verfolgt drei Ziele: 1. Sie sichert durch eine gelenkte Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften den Wohlstand unseres Landes. 2. Die fördert die Integration dieser Zuwanderer und 3. gewährt schliesslich Verfolgten gemäss Genfer Flüchtlingskonvention im Rahmen des Möglichen Schutz. Das erste Ziel wird im Wesentlichen durch die von Liechtenstein eingegangenen Zulassungsverpflichtungen gegenüber der Schweiz und gegenüber dem EWR ermöglicht, aber auch bestimmt. Einerseits ist Liechtenstein wie kaum ein anderes

4 4 europäisches Land auf ausländische Staatsangehörige angewiesen; die liechtensteinischen Staatsangehörigen wären niemals in der Lage, die Menge an Arbeit zu verrichten, wie sie sich in einem der weltweit höchsten Sozialprodukte pro Kopf widerspiegelt. Zwei Drittel der Arbeitsplätze in Liechtenstein werden von ausländischen Staatsangehörigen eingenommen. Sei es, dass sie in Liechtenstein wohnen oder, dass sie als Grenzgänger ihrer Arbeit in Liechtenstein nachgehen. Der Wohlstand Liechtensteins wurde zu einem schönen Teil durch die Hände von ausländischen Arbeitskräften geschaffen. Und Liechtenstein wird zur Sicherung des hohen Wohlstands sowie seiner Zukunft auch weiterhin auf den Zuzug ausländischer Menschen angewiesen sein. Andererseits hat sich Liechtenstein dazu verpflichtet, einer bestimmten Anzahl von ausländischen Staatsangehörigen den Aufenthalt im Land zu ermöglichen. Obwohl Liechtenstein also auf den Zuzug von ausländischen Staatsangehörigen angewiesen ist, müssen wir gleichzeitig den Zuzug begrenzen. Das kleine Siedlungsgebiet lässt eine unkontrollierte Zuwanderung nicht zu. Das Wachstum der Wohnbevölkerung ist zum grossen Teil migrationsinduziert. Die im Schnitt rund 500 pro Jahr zuziehenden ausländischen Staatsangehörigen machen den Hauptteil des Nettozuwachses von rund 400 Personen pro Jahr aus Zum zweiten Ziel: Vor 50 Jahren lebten rund 16'000, heute leben rund Menschen in Liechtenstein. Davon sind knapp ausländische Staatsangehörige. Hinter diesem Bevölkerungszuwachs in vergleichsweise kurzer Zeit verbirgt sich eine ausserordentliche Leistung, nämlich die einer insgesamt bis heute gelungenen Integration der ausländischen Bevölkerung.

5 5 Das hat damit zu tun, dass schon lange bevor das Wort Integration in aller Munde war, ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz Liechtenstein am liechtensteinischen Erfolgsmodell partizipieren. Praktisch alle staatlichen Transfers sind vom ordentlichen Aufenthalt, einer so genannten Aufenthaltsbewilligung B, abhängig. Ebenso unternimmt die Regierung seit geraumer Zeit grosse Anstrengungen, um ausländischen Staatsangehörigen in etwa gleiche Chancen wie der liechtensteinischen Wohnbevölkerung einzuräumen. Kaum ein anderes Land bietet seinen Einwohnern so viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten; die ungebrochene Attraktivität des Arbeitsplatzes Liechtenstein zeugt davon. Die steten Bemühungen um eine ganzheitliche Integration garantieren den sozialen Frieden und machen Liechtenstein nach wie vor zu einem lebenswerten Standort. Alle Zugewanderten verfügen über weit mehr an Potenzial als nur ihre schiere Arbeitskraft. Ausländischen Staatsangehörigen in Liechtenstein eine Heimat zu geben ist das Ziel. Also ihren menschlichen Bedürfnissen nach Anerkennung, Wertschätzung, nach persönlicher Entwicklung, nach Geborgensein Raum zu geben. Grundsätzlich ist die liechtensteinische Bevölkerung eine gegenüber ausländischen Staatsangehörigen offene Gesellschaft. Das hat eine lange Tradition und ist heute mehr denn je für einen kleinen Staat wie Liechtenstein überlebenswichtig. Die liechtensteinische Bevölkerung lebt diese Offenheit mit grosser Selbstverständlichkeit am Arbeitsplatz, - wie schon angeführt sind in der Regel zwei von drei Arbeitsplätzen durch ausländische Staatsangehörige besetzt-, in der Freizeit - wo im Durchschnitt mindestens jeder Dritte im Verein ausländischer Staatsangehöriger ist -,

6 6 in der Familie, - wo häufig sowohl ein Elternteil wie auch ein Ehe- bzw. Lebenspartner ausländischer Staatsangehöriger ist. Dass diese Offenheit grundsätzlich so bleibt ist im Interesse Liechtensteins und wird deshalb von der Regierung als ein wichtiges, langfristiges Ziel in der Agenda 2020 gesehen und entsprechend gefördert. Diese strategische Position beizubehalten ist wiederum Ziel der in den letzten Jahren verstärkten staatlichen Tätigkeit im Bereich der Integration und wird es auch in Zukunft sein. Sehr verehrte Damen und Herren, ich wünsche Ihnen in diesem Sinne einen fruchtbaren und konstruktiven Austausch und bedanke mich herzlich für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit!

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