West Papua Rundbrief Nr. 41 Wuppertal, März 2007

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1 West Papua Rundbrief Nr. 41 Wuppertal, März 2007

2 Inhaltsverzeichnis Mitteilungen aus der Koordinationsstelle Nachrichten zusammengestellt von Esther Hoffmann Waldzerstörung und illegaler Edelholzhandel Weihnachtstragödie in Puncak Jaya Partnerschaftsseminar West-Papua im Januar Wirtschaft der Papua - QUO VADIS? von Agus Rumansara... 7 The Story of Mrs. Selina Dimara, Vegetables Vendor at Abepura Market.. 23 The Story of Mrs. Lince Hanasbey Diskussion Ausbildungssituation sowie kulturelle Aspekte ökonomischer Entwicklung in Papua von Martin Müller Oikocredit von Delle Tiongson Aussprache AG Notwendige Vorarbeiten für Kleinkredite AG Ausbildung in Papua AG Die Wirtschaft Papuas ohne Papua? AG Wie sollen die Stiftungen arbeiten? Thematische Vorschläge Wort des Dankes Die Lords debattieren zu West-Papua Neue Web-Seite des Netzwerkes E-Informationsbriefe E-Info Nr. 187 vom 27. Dezember Weihnachtstragödie in Puncak Jaya. 6 E-Info. Nr. 188 vom 26. Januar Die Lords debattieren zu West-Papua. 43 Zum Bild auf der Titelseite: Szene auf einem traditionellen Markt in Sorong. Photo von Macx Binur,

3 Mitteilungen aus der Koordinationsstelle Diese Ausgabe von West Papua Rundbrief beinhaltet neben den üblichen Nachrichten vor allem eine Dokumentation über das Partnerschaftsseminar, das Ende Januar 2007 in Neuwied Engers gehalten wurde. Der Fokus dieser Tagung lag auf der Wirtschaft West- Papuas, in welcher indigene Papuas inzwischen eine äußerst marginalisierte Rolle spielen. West-Papua (die indonesischen Provinzen Papua und Irian Jaya Barat ) ist neben Ost- Kalimantan die Ressourcenreichste Region Indonesiens, die Urbevölkerung gehört jedoch zu den ärmsten. In der formalen Wirtschaft partizipieren die Papuas fast nur als Konsumenten. Entwicklungsprogramme im Rahmen der Sonderautonomie nützen den Papuas kaum und befördern sogar noch die Zuwanderung von Siedlern (nach Schätzung fast 50% der Bevölkerung West-Papuas). Die Zeit drängt, endlich Konzepte zu entwickeln, welche den Papuas eine tatsächliche Teilnahme an den ökonomischen Prozessen in ihrem Land ermöglichen. Was der Papua Agus Rumansara und der Deutsche Martin Müller dazu zu sagen haben, können sie in diesem Rundbrief nachlesen Wuppertal, den 31. März 2007 Uwe Hummel Koordinator West Papua Netzwerk Besuch von Peneas Lokbere und Rudolf Kambayong Als Gäste von peace brigades international Deutscher Zweig e. V. bereisten die Papuas Peneas Lokbere und Bruder Rudolf Kambayong im Februar Deutschland. Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen fanden in Stuttgart, Köln, Wuppertal (West Papua Netzwerk), Aachen, Schwelm und Hamburg statt. Die Menschenrechtsverteidiger Peneas Lokbere von der Community of Survivors of the Abepura Case und Bruder Rudolf Otto Kambayong des Büros für Frieden und Gerechtigkeit der katholischen Kirche in Papua (SKP) informierten am Beispiel des Abepura Falles über die Menschenrechtssituation in West-Papua. Peneas Lokbere ist eines der Opfer einer im Jahr 2000 erfolgten Polizeiaktion in Abepura, bei der mehr als hundert Studierende festgenommen, viele von ihnen in der Haft gefoltert und drei dabei ums Leben kamen. Die Ermittlungsgruppe der nationalen Menschenrechtskommission KomnasHAM legte bereits im August 2001 einen Bericht vor. Erst drei Jahre später wurden die Ergebnisse dieser Ermittlung zur Anklage gebracht. Im Mai 2005 begann das Verfahren des Gerichtshofs für Menschen-rechte in Makassar, im September wurden die beiden angeklagten Polizeioffiziere freigesprochen. Viele Papua sehen in dem Freispruch eine schwere Diskriminierung, seither glauben sie nicht, dass indonesische Gerichte sie gerecht behandeln. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern das Ende der Straflosigkeit und Gerechtigkeit für die Opfer. 2

4 Nachrichten zusammengestellt von Esther Hoffmann Krise in Puncak Jaya Vertreter 20 verschiedener Kirchen im Distrikt Yamu in Puncak Jaya, West-Papua, trafen sich im Januar mit Vertretern der Menschenrechtsorganisation ElsHAM um gemeinsam eine Lösung für die humanitäre Krise zu finden, die zur Zeit in der Puncak Jaya Region herrscht Mitglieder von Kirchengemeinden sind nach ihren Angaben im Dezember 2006 durch Einsätze des indonesischen Militärs und der Polizei vertrieben worden und versteckten sich im Wald. Die Polizei und die Armee gewähren Zivilisten keinen Zugang zu dieser Region. Mindestens ein Mann soll erschossen worden sein. Viele Zivilgebäude sollen abgebrannt worden sein (Januar 2007, ElsHam West Papua, Communion of Baptist Churches, Kingmi Church). Rev. Socratez Sofyan Yoman von der Baptistischen Kirche berichtete von einer Aufstockung des Militärs in der Region Puncak Jaya nachdem es zu Spannungen westlich der Stadt Wamena in Bolakme gekommen war. Angehörige der Partisanengruppe um Goliat Tabuni sollen zwei Mitglieder des Militärs getötet haben. Rev. Yoman erklärt hingegen, die beiden seien von anderen Militärangehörigen getötet worden um den Anschein zu erwecken, es gäbe neue Rebellenangriffe (Radio New Zealand, ). Ein mutmaßlicher Separatist und ein Soldat waren im Dezember bei einem Zusammenstoß getötet worden. Die Soldaten hatten versucht, in dem Distrikt Puncak Jaya in ein Lager von Separatisten einzudringen (Reuters, ). Mindestens vier Menschen, die vor den Operationen der Sicherheitskräfte in den Dschungel geflohen waren, starben im Januar an Krankheiten. Auch andere Flüchtlinge sind bereits von Hunger und Krankheit geschwächt, so Rev. Lipius Bilinuk. Sie seien zwischen den Fronten von Militär und Rebellen gefangen (Jakarta Post, ). Bis zur Drucklegung des Rundbriefes hatte sich die Situation nicht verbessert (E.H.). Gewissensgefangene Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nennt in einem neuen Bericht über die immer mehr ins Abseits der Öffentlichkeit geratenden Provinz 18 Fälle von Gewissensgefangenen. Ein Regierungsvertreter in Papua leugnet, dass es Menschen in Papua gäbe, die allein deswegen verurteilt wurden, weil sie ihr Recht in Anspruch genommen haben, friedliche ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. (BBC, ) Folter an Fischern Sicherheitskräfte sollen gemeinsam mit Mitarbeitern einer chinesischen Fischereigesellschaft 14 Fischer aus Papua gefoltert haben, die ihre traditionellen Fischereigebiete nutzten, Eines der Opfer wurde getötet (Robert F. Kennedy Memorial Center, Feb. 07). Appell Muridan S. Widjojo vom Center for Political Studies am indonesischen Wissenschaftsinstitut rief Anfang Februar das Militär auf, sich beim Kampf gegen die Separatistenbewegung in Papua zurückzunehmen. Es gäbe keine ernsthafte Bedrohung durch die Bewegung. Dennoch müssen wir uns darüber klar sein, dass fast jeder Papua tief im Herzen unabhängig von Indonesien sein will. Auf der öffentlichen Diskussion erklärte der Akademiker Richard Chauvel, die beste Möglichkeit, den Separatismus zu bekämpfen, liege in der Umsetzung der von der Zentralregierung versprochenen Besonderen Autonomie. Die indonesische Regierung müsse die Probleme der Region ernst nehmen, dazu gehören die Bekämpfung der Armut und die Verbesserung des Gesundheits- und Bildungssystems, meinte der Papua-Kenner (Jakarta Post, ). 3

5 Aufrufe Zum Ende seiner Zeit in Indonesien hat der US-Botschafter Lynn Paskoe Indonesien aufgerufen, den Fall des 2004 ermordeten Menschenrechtlers Munir sowie die Probleme Papuas zu lösen um seiner internationalen Reputation nicht zu schaden (World News, ). Ein Mitarbeiter von Marti Ahtisaari, dessen Mediations-Institut in Helsinki zwischen der indonesischen Regierung und den Rebellen in Aceh vermittelt und diese zu einem erfolgreichen Friedensschluss geführt hatte, sieht den politischen Willen für Verhandlungen auch in Papua. Der Goodwill, der in Aceh geschaffen wurde, könne auch nach Papua übertragen werden, hofft Dr. Kivimaki. Allerdings sei das Thema Papua noch viel komplizierter, sodass auch aller Wille benötigt würde (pacnews, ). Einigung Ein lang andauernder Streit zwischen den beiden Provinzen Papua und West Irian Jaya wurde von den Gouverneuren im Februar beigelegt. Parlamentarier der Provinzen begrüßten dies. Man dürfe sich nicht streiten sondern müsse unter einem Dach zusammenkommen, meinte ein Abgeordneter aus West Irian Jaya. Die beiden Gouverneure hatten sich in einigen Streitpunkten geeinigt und planen, zu weiteren Gesprächen zusammenzukommen (The Jakarta Post, ). Gesetz über die Sonderautonomie Ein Forum aus Intellektuellen, Politikern und Repräsentanten der Bevölkerung rief Ende Februar dazu auf, eine geplante Überarbeitung des Sonderautonomiegesetzes für Papua zu verschieben. Es müsse vorher eine umfassende Analyse und Planung stattfinden, meinte ein Sprecher, Albart Hasibuan vom Center for Strategic and International Studies (CSIS). Das neue Gesetz dürfe sich nicht nur an den Bedürfnissen der politischen Eliten ausrichten, mahnte er. Die Bevölkerung sei noch nicht, wie im Gesetz versprochen, in die Position versetzt worden, die eigenen Angelegenheiten zu vertreten. Sollte es eine Überarbeitung des Gesetzes geben, so müssten die (per Sonderautonomie vorgesehene aber nur zögerlich eingeführte) Papua-Volksvertretung (MRP) ebenso wie das Provinzparlament beteiligt werden. Problematisch sei weniger das Gesetz als vielmehr dessen Implementierung, meinte ein Parlamentarier (The Jakarta Post, ). Entwicklung beschleunigen Die Entwicklung in den östlichen Gebieten Papuas müsse beschleunigt werden, drängte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono im Februar. Die Sonderautonomie sei nicht gut umgesetzt worden. Dazu plane er, ein Präsidentendekret zu erlassen und die Entwicklung auch finanziell mehr zu unterstützen. Die Transportinfrastruktur wolle Priorität erhalten (Reuters, ). Aufarbeitung Die Staatsanwaltschaft stellte im Januar die Unterlagen für die Klage gegen den ehemaligen Präsidenten Suharto im Falle von sieben staatlichen Stiftungen fertig. Die Stiftungen hätten ihre Mittel für humanitäre Zwecke verwenden sollen. Das sei aber nicht geschehen, so ein Sprecher des aus dem Büro des Staatsanwaltes. Suharto solle als Hauptangeklagter, die Stiftungen an Nebenangeklagte vor Gericht (Tempo Interactive, ). Militärreformen Parlament und Verteidigungsminister einigten sich Ende Januar darauf, dass Soldaten vor Zivilgerichte gestellt werden sollen. Dies gilt allerdings nur für Fehlverhalten, während Vergehen vor Militärgerichten verhandelt werden sollen (Jakarta Post, ). 4

6 Das Militär hat eine No-Politics Doktrin bekanntgegeben, der zufolge Soldaten sich nicht mehr wie in der Vergangenheit in sozialpolitische Angelegenheiten einmischen sollen. Die Doktrin soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Auch Soldaten im Ruhestand können nicht mehr auf politischen Beistand des Militärs rechnen. Die Doktrin müsse sich noch in der Praxis beweisen (Jakarta Post, ). Bedrohung von Aktivisten Mindestens 50 Umweltaktivisten erlebten im Jahr 2006 Angriffe wegen ihres Engagements. Oft sahen sie sich auch als Angeklagte in ihrem Kampf gegen Unternehmen wieder und wurden vor Gericht wegen Sachbeschädigung oder ähnlicher angeblicher Delikte angeklagt, berichtet das Advocation Network for Activists and Environmentalists (Tempo Interactive, ). Waldzerstörer vor Gericht Umweltjournal, Waldzerstörung und illegaler Edelholzhandel Hamburg, : Greenpeace hat am Freitag offiziell Klage gegen das indonesische Unternehmen PT Kayu Lapis Indonesia eingereicht. PT KLI wird vorgeworfen, illegal im Wald von Papua Holz zu schlagen. Seit Wochen hatten Aktivisten gegen das Vorgehen der Firma protestiert. Greenpeace hat die gesammelten Beweise bereits beim Gericht hinterlegt und fordert die Polizei jetzt zu einer gründlichen Untersuchung des Falls auf. Bereits im April 2006 hatte Greenpeace die Beweise in einem Bericht veröffentlicht. Trotzdem ergab die Untersuchung des Forstwirtschaftsministeriums, dass keine ernsthafte Verletzung der Bestimmungen vorliege und machte seither keine Anstalten, das Treiben von PT KLI zu beenden. Daraufhin hatte Greenpeace beschlossen, das Gericht entscheiden zu lassen. Wir haben Beweise dafür, dass PT KLI, um an seine Rohstoffe zu gelangen, illegal Wald in Papua schlagen lässt. Die Holzlieferanten stammen aus den eigenen Reihen des Unternehmens. Sie betreiben an unterschiedlichen Stellen verbotenen Holzeinschlag, sagt Hapsoro, Waldexperte bei Greenpeace Asien. In unserer Vorlage für das Gericht weisen wir auf den Umstand hin, dass das für die gesetzwidrigen Abholzungen verantwortliche Unternehmen PT Intimpura Timber Co ein Tochterunternehmen von PT KLI ist. Die Abholzung des Waldes in Indonesien ist mit die höchste weltweit. Über zwei Millionen Hektar wurden seit dem Jahr 2000 jährlich zerstört. Insgesamt hat Indonesien bereits 40 Prozent seiner Wälder verloren. Nur 28 Prozent der Wälder sind noch intakt. Verantwortlich für diese Schäden ist hauptsächlich industrieller Holzeinschlag. In vielen Fällen findet er ohne Genehmigung statt. Greenpeace e.v. Illegales Tropenholz aus Indonesien in Deutschland Ev. Kirchengemeinde Witten - Stockum informierte Seit vielen Jahren hat der Ev. Kirchenkreis Hattingen-Witten eine Partnerschaft mit der Kirche in West-Papua / Indonesien. Ein Thema der Partnerschaft ist immer wieder der Raubbau am dortigen Regenwald. Wertvolle Tropenhölzer werden exportiert, auch nach Deutschland, die Papuas verlieren ihren Lebensraum und sehen nichts von den riesigen Gewinnen, die das indonesische Militär und eine Mafia von Holzhändlern einstreicht. Die Ev. Kirchengemeinde Witten - Stockum lud am 14. Februar zu einer Veranstaltung im Paul- Gerhard-Haus ein, bei der ein Dokumentarfilm gezeigt wurde, der den Weg von geschmuggeltem Tropenholz aus Indonesien bis in unsere Wohnzimmer zeigt. Pfarrer Dietrich Weinbrenner vom Amt für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen und Oberstudienrat Hartmuth Poth von der Regenwaldgruppe Bochum waren die Referenten.... Leute nahmen an dieser Veranstaltung teil 5

7 Weihnachtstragödie in Puncak Jaya E-Informationsbrief Nr. 187 vom 27. Dezember 2006 Zwei Männer, ein pensionierter Angehöriger der Landstreitkräfte, Tobias Ziergen (bzw. Sirken oder Firken), und ein Unteroffizier der Sondereinheit Kopassus, Djoko Tri Susanto, wurden am 8. Dezember 2006 in einem Gefecht mit der angeblich unter dem Befehl Gholiat Tabunis stehenden Partisanengruppe der TPN/OPM im Hochland von West-Papua getötet. Der Vorfall ereignete sich unweit von Mulia, der Kreishauptstadt von Puncak Jaya. Angeblich hätten der Kopassus-Beamte, der Ex-Militär und zwei Bürger (Eli Morip und Edy Padang) versucht, das Lager der Separatisten zu betreten um dort eine Ankündigung des in der Gouverneurswahl unterlegenen Lukas Enembe und seinem Vize Henok Ibo zu machen. Edy Padang verließ den Tatort kurz bevor das Gefecht ausbrach. Die Leichen der Militärs wiesen keine Schusswunden auf. Sie wurden wohl mit traditionellen Waffen getötet und danach verbrannt. Ab Samstag, den 9. Dezember, hissten die Rebellen auf dem Kimibaga-Berg, etwa 2 Kilometer von Mulia entfernt, die Morgensternflagge. Der Bupati ad interim von Puncak Jaya, Frans R. Kristantus, meinte kurz darauf gegenüber Reportern, dass die Bevölkerung verlangte, dass es schnellstens Reinigungsaktionen (penyisiran = Durchkämmung) seitens der Sicherheitskräfte geben sollte. Alle Schulen in Mulia wurden geschlossen. Einige Beamte flüchten nach Jayapura. Die Versorgungslage der Bevölkerung ist sehr schlecht. Der Preis für Benzin, das die Menschen zum Kochen benötigen, steigt ständig. Am 13. Dezember entführten 5 Personen, die möglicherweise zur TPN/OPM gehören, ein Mitglied der mobilen Brigade der Polizei, Yosafat Bemey, und eigneten sich sein AK-47 Maschinengewehr an. Bemey scheint wieder freigelassen worden zu sein. Am 19. Dezember sollen die Rebellen auf ein Flugzeug, das sich im Anflug auf Mulia befand, geschossen haben. Inzwischen wurden weitere Sicherheitskräfte (angeblich sowohl Militär als auch Polizei) nach Puncak Jaya eingeflogen. Die Bevölkerung ist sehr verschreckt und flüchtet sich in die Wälder und Gebirge. Am 24. Dezember wurde wieder von Schusswechseln in der Nähe von Mulia berichtet. Einem Bericht zufolge soll die TPN/OPM noch einen TNI-Soldaten am Yamo-Fluss in Puncak Jaya entführt haben. TPN/OPM soll Mulia umzingelt (mengepung) haben. Am ersten Weihnachtstag sollen Einheiten des Militärs und der Polizei die Rebellen angegriffen und dabei mindestens zwei Papua getötet und zwei weitere verletzt haben. Die große Morgensternflagge auf dem Kimibaga-Berg ist der Regierung ein Dorn im Auge. Sie zu entfernen ist jedoch riskant. Angeblich wurde die Flagge nach dem 8. Dezember täglich außer an Sonntagen gehisst, seit dem 24. Dezember aber auch am Sonntag. Was könnten die Hintergründe für den Konflikt sein? 1) Lukas Enembe scheint sich nicht mit seiner Niederlage bei den Gouverneurswahlen abzufinden und agiert im Hochland für die Bildung einer eigenen Provinz. 2) Puncak Jaya hat gewaltige Naturressourcen. Polizei und Militär ringen um Einfluss in diesem Landkreis. 3) Der Bupati ad interim will sich in der Krise bewähren, indem er mehr Sicherheitskräfte im Kampf gegen den Separatismus anfordert. Dadurch verschärft er den Konflikt. 4) TPN/OPM genießt besonders im Hochland viel Unterstützung bei der Lokalbevölkerung. Offizielle Kreise versuchen heimlich Beziehungen zur OPM zu knüpfen. Scheinbar wollte die Gruppe unter Leitung des Kopassus-Mannes, dessen Einheit eigentlich gar nicht in dieser Gegend stationiert ist, Kontakt zur OPM aufnehmen. 5) Bestimmte Kreise in Militär und Politik haben ein Interesse daran, dass es in West- Papua ständig Unruhen gibt. Das bietet einen Vorwand die Militärpräsenz zu erhöhen.(uh) Quellen: Two killed in clash in Indonesia's Papua province, Reuters vom ; Anggota Kopassus Tewas, Puncak Jaya Mencekam, ANTARA, ; Panglima TNI Jemput Jenazah Serda Joko dari Papua, ANTARA; PANGLIMA TNI: SEDIH DAN BANGGA GUGURNYA SERTU DJOKO SUSANTO, Puspen TNI ; KELOMPOK TAK DIKENAL KIBARKAN BENDERA BINTANG KEJORA, PUNCAK JAYA MENCEKAM, Elsham News Service, 25 Desember 2006; Rententan Tembakan Kembali Terdengar di Mulia, Laporan Wartawan KOMPAS Aryo Wisanggeni G, ; PRESS RELEASE: PEMERINTAH BUNGKAM,PUNCAK JAYA SEMAKIN MENCEKAM, Elsham,

8 Partnerschaftsseminar West-Papua , Ev. Gemeindehaus Neuwied- Engers Von Freitag, den 26. Januar, bis Sonntag, den 28. Januar 2007 fand im evangelischen Gemeindehaus zu Neuwied-Engers das alljährliche West-Papua Seminar der kirchlichen Partnerschaftsgruppen statt. Die etwa siebzig Teilnehmer beschäftigten sich in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Gottesdiensten mit dem Thema: Mit Muschelgeld in die Zukunft West-Papuas Wirtschaft ohne Papuas?. Gastreferenten waren der in Manila bei der Entwicklungsbank der Vereinten Nationen tätige Papua Agus Rumansara, die in Amersfoort (NL) bei Oikokredit tätige Philippina Delle Tiongson und der langjährige Papua-Missionar und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Martin Müller. Hier folgt eine von Ruprecht Beuter (AK Papua, Pfalz) zusammengestellte Dokumentation. Wirtschaft der Papua - QUO VADIS? von Agus Rumansara 1 1. Einleitung Dies Thema ist sehr wichtig und muss heutzutage behandelt werden. Warum? Von seinen natürlichen Bodenschätzen her steht Papua nach Ostkalimantan an zweiter Stelle aller indonesischer Provinzen. Auch das Bruttoinlandsprodukt Papuas (Gross Domestic Regional Product=GDRP) ist nach Jakarta, Ost-Kalimantan und Riau das viertgrößte. Jedoch nach dem indonesischen Human Development Report 2004 (IHDR 2004) hat Papua den niedrigsten Stand von Gesundheitsfürsorge, Bildung, und Lebensstandard der Bevölkerung. Was bedeutet angesichts dieser Tatsachen die wirtschaftliche Entwicklung in Papua und wohin führt sie? Im Prinzip sollte doch die wirtschaftliche Entwicklung den Wohlstand der Bevölkerung fördern. Bei der Beantwortung dieser Frage möchte ich meinen Vortrag in folgende Teile aufgliedern: Nach der Einleitung werde ich den Hintergrund des Aufbaus (pembangunan) in Papua beleuchten. Im dritten Teil werde ich dann die Wirtschaft von Papua und die Rolle der Papua darin darstellen. Im vierten Teil werde ich die Entwicklung von Kleinunternehmen (usaha mikro) und ihre Finanzquellen schildern, die Daten zu den Finanzquellen beruhen auf Untersuchungen von Kakisina und Sunarto aus dem Jahr Hier werde ich auch die Erfahrungen der Volks-Kreditbanken darstellen, die durch die Yayasan Pengembangan Prakarsa Wirausaha di Papua (YPPWP) gegründet wurden. Im fünften Teil ziehe ich Schlussfolgerungen und versuche die oben gestellte Frage zu beantworten. Ich hoffe sehr, dass wir in der Aussprache gemeinsam weitere Antworten finden werden. Meine Daten gehen davon aus, dass Papua eine Region ist und nicht in zwei Provinzen aufgeteilt. Für mich darf es administrative Grenzen geben, doch das Volk der Papua ist eins und durchlebt den gleichen Prozess des Aufbaus mit den gleichen Problemen. Ich bin kein Fachmann für Wirtschaftswissenschaft. Ich habe eine Zeitlang auf dem praktischen Feld versucht, die wirtschaftliche Grundlage für das Volk der Papua (ekonomi rakyat) durch mancherlei Aktivitäten zu entwickeln. Ich sehe das durch die Brille eines Laien. Trotzdem hoffe ich sehr, dass meine Ausführungen zur Diskussion beitragen und hoffentlich auch zu konkreten Schritten führen können, wie der Lebensstandard der Papuabevölkerung verbessert werden kann. 1 Übersetzung von Dr. Siegfried Zöllner. Dieser Aufsatz ist für dieses Partnerschaftsseminar verfasst worden. Der Verfasser dankt Herrn Drs. Hari Sunarto MBA, Dozent an der Fakultas Ekonomi Universitas Kristen Satya Wacana, Salatiga, und Drs. Abraham Fonataba, Direktor der BPR Phidectama Abepura, die ihm Anregungen und auch die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt haben. Er dankt auch Herrn Ir. Abdal Matin und Herrn Samuel Rumansara BA, beide Direktoren der BPR Phidectama Sentani und BPR Phidectama, Biak, welche die Daten für die jüngste Entwicklung der beiden BPR geliefert haben. 7

9 2. Hintergrund 2.1. Die allgemeine Lage Papua ist die östlichste Provinz Indonesiens. Es hat eine Ausdehnung von 42.2 Millionen Ha und umfasst damit 22 % der gesamten Landmasse Indonesiens. Papua ist gesegnet mit außergewöhnlichen natürlichen Reichtümern im Boden, in den Wäldern und im Meer. Hinsichtlich dieser Reichtümer ist die geografische Lage ungünstig, weil die Industrie- und Handelszentren wie auch die Exporthäfen weit entfernt sind, so dass Produkte aus Papua wegen der Transportkosten nicht mit den Produkten anderer Regionen konkurrieren können, dies Problem kann nur von Unternehmen mit großem Kapital gemeistert werden. Hier sind das Bergbauunternehmen Freeport in Timika zu nennen, weiter das zweitgrößte Erdgasfeld Indonesiens in der Bintuni-Bucht, dann der Holzeinschlag überall im Land und der Fischfang an den Küsten, die Reichtum bedeuten. Leider sind dies alles Industrien, die Rohstoffe in Papua ausbeuten (exhaustive industries), die Weiterverarbeitung jedoch geschieht außer Landes, so dass dies alles keine Schaffung von Arbeitsplätzen in Papua (added value) zur Folge hat. Die Provinz Papua wurde im Jahr 1969 in die Republik Indonesien integriert. Sie ist bewohnt von mehr als 250 Volksstämmen, die jeweils ihre eigen Sprache sprechen. Aufgrund der Zählung aus dem Jahr 2000 lebten damals 2,23 Millionen Menschen im Land, davon 26 % in den Städten, die große Mehrheit jedoch in ländlichen Gebieten. Die Daten des Büros für Statistik in Papua (BPS) für 2003 besagen, dass die Bevölkerung auf 2,35 Millionen angewachsen ist, von denen 27,5% in Städten leben, der größere Rest auf dem Land. Dieselbe Quelle sagt, dass in den Städtischen Gebieten nur 30% der Bevölkerung indigene Papua sind, während auf dem Land 75% der Bewohner indigene Papua sind 2. Im Jahr 2004 war aufgrund der Statistik des BPS die Bevölkerung bereits auf Menschen angewachsen. Aus der Sicht des Einkommens ist festzustellen, dass das Regionale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung 11 Millionen Rp beträgt, damit liegt Papua an vierter Stelle in Indonesien! Dies Einkommen wird erwirtschaftet durch die Rohstoff-Industrie. Es ist daher eine Ironie, dass Papua nach dem Indonesian Human Development Index (IHDI) gleichzeitig die Provinz mit der höchsten Armutsquote in Indonesien ist, nämlich 41,8 %. Der nationale Durchschnitt beträgt 18,2 % (PNA Reports, 2005, im Literaturverzeichnis unter UNDP Papua Needs Assessment Report 2005 von UNDP u. a Bildungswesen Das Bildungswesen umfasst nach der Quantität alle Bereiche, vom Kindergarten bis zur Universität. Trotzdem beträgt die Zahl der erwachsenen Analphabeten (nach IHDR ) 74,4 %, das ist die höchste Quote in ganz Indonesien, die Statistik von 2002 besagt (BPS 2002), dass nur 82 % der Kinder in den Grundschulen (SD) angemeldet sind, nur 47 % in den Mittelstufen-Schulen (SLTP) und nur 19 % in den Oberstufen (SMU), die Zahlen für die Schulabbrecher betragen entsprechend für Grund-(SD), Mittel- (SLTP) und Oberstufe (SLTA) in dieser Reihenfolge 3,4 %, 15,6 % und 24,6 % (PNA Reports, 2005, siehe oben), diese Zahlen müssen angesichts des oben genannten hohen GDRP Sorge bereiten. Trotzdem hat die Regierung nicht genügend Mittel für das Bildungswesen bereitgestellt, wie es eigentlich im Sonderautonomiegesetz für Papua (OTSUS) angeordnet ist, dazu muss noch bemerkt werden, dass ungefähr 50% der Grundschulen durch Schulstiftungen der Religionsgemeinschaften betrieben werden. Historisch gesehen haben diese Einrichtungen für die Entwicklung und Förderung von Bildung in Papua das größte Verdienst Gesundheit. Das Gesundheitswesen in Papua ist sehr viel schlechter als im übrigen Indonesien. Laut Statistik sterben bei der Geburt von 1000 Babys 50,5, während der Durchschnitt in 2 Vgl. UNDP, Papua Needs Assessment: An Overview of Findings and Implications for the Programming of Development Assistance, August Hier immer zitiert als PNA Reports IHDR = Indonesia Human Development Report dalam PNA Report,

10 Indonesien 43,5 beträgt (Indonesian Human Development Report = IHDR 2004, s.o.) Nach dem Bericht des Gesundheitsamtes von 2005 sind Mütter bei Geburten gestorben, und das ist die höchste Zahl in ganz Indonesien, die Hauptursache dafür sollen Malaria, TBC und ansteckende Krankheiten aufgrund mangelnder Hygiene sein. Neben Malaria und TBC ist eine ganz neue Bedrohung das HIV/AIDS. Nach einer Hochrechnung des Gesundheitsdienstes von 2003 sollen die Infizierten zu 68 % indigene Papua sein, die andern Nicht-Papua (PNA Reports, 2005). Leider erfährt diese Besorgnis erregende Gesundheitslage nicht die nötige Aufmerksamkeit der Provinzregierung. Nur 8% und 2% sind in den Etats der Bezirke (RAPBD 2003, Kabupaten) dafür vorgesehen, während gerade wieder das Sonderautonomiegesetz dem Gesundheitswesen Priorität gibt, neben dem Bildungswesen und der wirtschaftlichen Entwicklung der Bevölkerung. Und wenn die Mittel für den Auf- und Ausbau von Krankenstationen gebraucht werden, so doch selten für medizinischen Personal, die Verteilung von Ärzten pro Kopf der Bevölkerung variiert zwischen 1 : 2000 bis 1: , die Verteilung von Pflegern (para medis) zwischen 1: 200 bis 1 : 500. (PNA Reports, 2005) Staatliche Verwaltung und zivilgesellschaftliche Organisationen Die Regierung hat Papua administrativ in zwei Provinzen aufgeteilt, die Provinz Papua und die Provinz Irian Jaya Barat, die erst im Jahr 2003 gebildet wurde. Auch die Bezirke wurden aufgeteilt, so dass es im ganzen Papua jetzt 29 Bezirke (Kabupaten) gibt, diese neuen Verwaltungsregionen erfordern einen enormen Aufbau an Gebäuden und Infrastruktur, was zur Folge hat, dass die sozialen Bedürfnisse der Bevölkerung zu kurz kommen. Seit dem Sturz Suhartos 1997 gibt es die sog. Reformasi in Indonesien. Ein Punkt ist die Dezentralisierung, die mehr Kompetenzen zur Regelung des wirtschaftlichen Lebens an die Regionen überträgt. Leider sind die Regionen nicht in der Lage, die Freiheiten, die sie durch die Dezentralisierung erhalten haben, verantwortlich zu nutzen. Kontrollgremien und Einrichtungen zur Überprüfung (check and balance) sind im allgemeinen noch gar nicht in der Lage, die Maßnahmen der Regierung zu überprüfen und zu kontrollieren, die seit der Suhartozeit mit Gewalt durchgesetzt werden. Außerdem gibt es eine Verfilzung (kolusi) zwischen Legislative und Exekutive, so dass keine Kontrolle der Exekutive stattfindet, die Folge ist, dass Korruption durch die Gesetzgebung und Beschlussfassung in den Gremien immer häufiger legalisiert wird, dies ist Anlass zur Sorge. Neben dem allgemeinen Autonomiegesetz (UU No 22/1999, OTDA), das die Dezentralisierung regelt, gibt es auch seit 2001 das Gesetz zur Sonderautonomie (UU No. 21/2001, OTSUS), das der Provinz eine weitreichende Autonomie auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet gibt. Ein signifikanter Punkt dabei ist, dass damit der Etat zum Aufbau der Provinz sich um das 6 bis 7-fache erhöht hat. Im Jahr 2003 erhielt die Provinz von der Regierung in Jakarta insgesamt Rp. 5,88 Trillionen (ca. 588 Millionen Euro), die sich zusammensetzten aus dem allgemeinen Etat (Dana Alokasi Umum, DAU) mit Rp. 2,43 Trillionen ( 243 Millionen) und dem Sonderetat zur Autonomie (Dana Otomi Khusus, DOK) mit Rp. 3,45 Trillionen ( 345 Millionen). 4 Doch weil die Regionen nicht in gleicher Weise vorbereitet waren und sind, wurden die Gelder nicht so verwandt, wie es durch das Autonomiegesetz eigentlich vorgegeben war, das Gesetz nennt drei prioritäre Bereiche: für das Bildungswesen sind 30 % der Gelder vorgesehen, für den Gesundheitsbereich 15% und zur Förderung der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung (ekonomi rakyat) 10%, doch dies ist im tatsächlichen Haushaltplan Papuas (Rencana Anggaran Pendapatan dan Belanja, RAPB) überhaupt nicht zu erkennen. Das allgemeine Autonomiegesetz (UU OTDA) überträgt die Autonomie den Bezirken (Kabupten), während das Sonderautonomiegesetz (UU OTSUS) sie der Provinz überträgt. Viele Bezirke (Kabupaten dan Kota Madya) berufen sich auf die UU OTDA, um sich der Kontrolle durch die Provinz zu entziehen, während sie sich auf die UU OTSUS berufen, um die Otsus-Gelder in Anspruch nehmen zu können. In einer Situation wie dieser ist die Rolle der zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Regierung und das politische Leben zu kontrollieren, äußerst schwierig, denn im Grunde haben sich die Exekutive und die Legislative verbündet ( joint venture ), und damit töten sie 4 Vgl. Papua Need Assesment, Report UNDP, 2005, Seiten19 und 18. 9

11 alle Initiativen des Volkes, die vom Volk gewählten Vertreter vertreten eigentlich nur ihre Privatinteressen und die ihrer Partei, während das Volk gehofft hatte, dass seine Belange durch sie vertreten würden. Diese Situation verhindert eine schnellere Entwicklung des Aufbaus in Papua, das eigentlich sehr reich ist, aber eine arme, leidende Bevölkerung hat. Die Zivilgesellschaft in Papua ist praktisch repräsentiert in den Adat-Organisationen, in den Religionsgemeinschaften und in den Nichtregierungsorganisationen. Ihre Rolle wäre es, die Sorgen der Bevölkerung den Entscheidungsgremien zu vermitteln. Diese Rolle müsste eigentlich durch die politischen Parteien und ihre Vertreter in den Parlamenten wahrgenommen werden, die Religionsgemeinschaften und NGOs für Programme durch, mit denen die Bevölkerung gestärkt wird, indem auf ihre eigentlichen Grundbedürfnisse eingegangen wird, wie: Bildungsprogramme, Landwirtschaft, Kleinunternehmen, und allgemeine Entwicklung. 3. Die Wirtschaft Papuas und die Rolle der Papuas darin Regionales Bruttoinlandsprodukt Papuas (Produk Domestik Regional Bruto = PDRB) Wie oben schon gesagt wurde, wird das PDRB Papua geschätzt auf Rp Millionen Rupiah mit einem Pro-Kopf-Einkommen von (perkapita) Rp.11Millionen. Tabelle 1: Regionales Bruttoinlandsprodukt (PDRB, in Rupiah) und die Einkommensarten (mata pencaharian) für alle Wirtschaftsbereiche in Papua Sektor PDRB Papua Arbeitskräfte Mill. Rp % Anzahl % Landwirtschaft (Pertanian) ,55 18, ,40 Bergbau (Pertambangan) ,00 56, ,61 Industrie (Manufaktur) ,27 3, ,56 Elektrizität und Wasser (Listrik dan Air) ,74 0, ,07 Bauwirtschaft (Konstruksi) ,79 3, ,01 Handel und Gastronomie (Hotel) ,42 5, ,31 Transport und Kommunikation ,74 3, ,93 Geldwirtschaft (Keuangan) ,65 1, ,56 Soziale Dienstleistungen (Pelayanan Sosial) ,26 6, ,03 Sonstiges ,50 Quelle : Amt für Statistik (BPS) 2003, im Bericht PNA, UNDP 2005 (siehe Literaturverzeichnis) Ein signifikanter Anstieg wurde erkennbar nach dem in Kraft treten des Sonderautonomiegesetzes (UU OTSUS) seit 2001, in der obigen Tabelle wird deutlich, dass der größte Anteil am PDRB Bergbau und Landwirtschaft zuzuschreiben ist, je 57% bzw. 19%, zusammen 76%. Leider beschäftigt der Bergbausektor mit dem größten Anteil nur 0,6% der Arbeitskräfte während 75% in der Landwirtschaft beschäftigt sind, das zeigt, dass die Produktivität der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft sehr niedrig ist, da sie nur 18% zum PDRB beitragen, doch von diesem Sektor ist der größte Teil der Papuabevölkerung abhängig, dieser Sektor umfasst ja auch Fischfang und Forstwirtschaft. Hier zeigt sich die Kluft zwischen moderner Industrie und der traditionellen Landwirtschaft, in der der größte Teil der Papua noch arbeitet. wobei ein Teil auch noch Jäger und Sammler sind (hunters and gatherers) Arbeitslosigkeit und die Aufnahme von Arbeitskräften (Penyerapan Tenaga Kerja) Laut Statistik von 2004 (BPS Papua) war die Zahl der Arbeitsuchenden, die nichts gefunden hatten, im Jahr ; bis zum Jahr 2002 stieg sie auf , fiel jedoch im Jahr 2004 wieder auf , der Anstieg ist möglicherweise durch den Anstieg des Regionalen Bruttoinlandsprodukts in Papua (PDRB) zu erklären, der einige neue Arbeitsplätze geschaffen hatte. Bei genauerem Hinsehen ergeben sich jedoch aus der Tabelle 2 andere Zahlen. Sie nennt für das Jahr 2004 als die Zahl der Arbeitsuchenden Personen, doch nur 784 Personen konnten Arbeit finden, das sind 0,8%, das ergibt noch Arbeitslose oder 99.02% der Arbeitsuchenden. Hier sind natürlich nur die beim Arbeitsamt registrierten aufgeführt, das sind längst nicht alle Arbeitsuchenden, die Gesamtzahl der arbeitenden Personen im Alter von Jahren beträgt Demnach wären 6,32% arbeitslos. 5 Siehe Tabelle : Einwohner nach Alter, in: Papua dalam Angka, 2004, BPS Papua, Seite

12 Tabelle 2: Arbeitsuchende in Papua, 2004, aufgeschlüsselt nach Bildungsstand Bildungsstand Noch ohne Arbeit Im vergangenen Jahr In einen Arbeitsplatz vermittelt gestrichen In diesem Jahr Total Juml % Jml % Jml Weiterhin ohne Arbeit Ohne Grundschulabschluss , , ,5 Mit Grundschulabschluss , , ,6 SMTU , , ,9 Mittelschule mit berufl. Schwerpunkt (SMTP Kejuaruan) ,0 0 0,0 0 0,0 Allgemeine Oberschule (SMTA Umum) , , ,1 Oberschule mit berufl. Schwerpunkt (SMTA Kejuaruan) , , ,4 Vordiplom , , ,5 Staatsexamen , , ,1 Total , , ,0 Table Papua dalam Anka, 2004 Interessant ist die Zahl der Arbeitssuchenden, die aus der Liste gestrichen wurden, vielleicht. weil sie sich nicht mehr gemeldet hatten, nämlich , also 21,8 % der Arbeitsuchenden insgesamt, die Frage bleibt, was mit ihnen geschehen ist. Wahrscheinlich sind sie in den informalen Sektor (sektor informal) ausgewichen, der beim Amt für Statistik nicht registriert ist. Weiterhin muss gesehen werden, dass der größte Teil der Arbeitsuchenden einen Oberstufenabschluss hat, sowohl allgemein wie den einer Fachrichtung, nämlich Personen. von denen nur 389 vermittelt werden konnten, also 0.5%. Wenn man davon die in diesem Jahr gestrichenen abzieht, ergibt sich für die noch Arbeitslosen 68,5 % der Gesamtsumme der Arbeitsuchenden, das ist eine sehr gefährliche Lage, weil es sich bei den Oberstufenabgängern um Jugendliche im Alter von Jahren handelt. Diese Gruppe kann ohne regelmäßiges Einkommen sehr schnell und unkontrolliert Unruhe stiften Ausfuhr und Einfuhr von Papua. Da Papua für den Export ungünstig gelegen ist, werden vor allem Produkte großer Unternehmen exportiert. Die folgende Tabelle zeigt die Art der Produkte: Tabelle 3: Exportprodukte aus Papua Name des Produktes WERT (US $) Kupferkonzentrat ,80 Fischprodukte ,24 Holz ,39 Erdöl ,23 Sonstiges 0 Total ,66 Quelle: BPS Papua Auswertung der Tabellen 7.3.3; und Aus der Tabelle wird deutlich, dass der Export von den großen Unternehmen kommt. Produkte für den Export aus der einfachen Bevölkerung gibt es nicht. Der Import nach Papua besteht vor allem aus Konsumgütern und Gerätschaften für die Großunternehmen. % dr total 11

13 3.4, Die Rolle der Papua in der Wirtschaft Papuas. Eigentlich sollte die Entwicklung der Wirtschaft zum Ziel haben, den Wohlstand der Bevölkerung zu verbessern. Wenn die Menschen am Wohlstand teilhaben sollen, müssen sie in den Wirtschaftsprozess eingebunden sein. So sollte es auch in Papua sein, die Papua müssten eingebunden und beteiligt sein, wenn sie vom Aufbau der Wirtschaft Nutzen haben sollen. Doch das ist die Frage: Hat die Bevölkerung die Möglichkeit. an dem genannten Aufbau zu partizipieren? Papuas Wirtschaft muss von zwei Seiten gesehen werden: von der Makro-Wirtschaft und von der Mikro-Wirtschaft her, die Papua müssen in beiden Bereichen eine Rolle spielen. An der Makro-Wirtschaft sind sie als Regierung, die der Wirtschaft Vorgaben gibt und sie regelt, beteiligt, z.b. über den DPR oder die Provinzregierung. An der Mikro-Wirtschaft sind sie beteiligt als Besitzer oder Arbeiter/Angestellte bei den Betrieben, die es in Papua gibt. Aus den obigen Ausführungen kann man ersehen, dass die Papua zwar eine Rolle spielen in der Makro-Wirtschaft, jedoch in der Mikro-Wirtschaft nur als Arbeiter vorkommen. Besitzer von Kleinunternehmen unter ihnen spielen nur eine marginale Rolle, in diesem Bereich ist durch die Wirtschaft kein Effekt einer Verbesserung des Lebensstandards der Papua zu erwarten, dies ist nicht nur der Arbeitslosigkeit zuzuschreiben, sondern auch der mangelnden Bildung und dem schlechten Gesundheitsdienst die alle unter dem nationalen Durchschnitt liegen. Was für einen Sinn macht es, dass wir über die Entwicklung der Wirtschaft für die Papua sprechen? Die oben genannten Indikatoren der Makrowirtschaft führen in die Irre, wie man in der Realität sieht. Die Provinz Papua steht mit ihren natürlichen Reichtümern nach Ostkalimantan auf Rang 2 in Indonesien und mit ihrem Regionalen Bruttoinlandsprodukt (PDRB) auf Platz vier, doch aufgrund der sozialen Indikatoren wie Gesundheit, Bildung und Armut liegt Papua weit unter dem nationalen Standard. Die Finanzzuweisungen der Zentralregierung (DAU und DOK) werden ungefähr zu 60 % nur für die Verwaltungen (operasional pemerintahan) ausgegeben (vgl. PNA Report, 2005, siehe oben und Lit.Verz.). Eine andere Tatsache ist, dass 75 % der Papua-Bevölkerung im weiten Sinne von der Landwirtschaft lebt, und das heißt, dass eine Entwicklung der Wirtschaft dort ansetzen muss. Das betrifft nicht nur eine Erhöhung der Produktion, sondern auch die Schaffung eines Handelsnetzes für die Produkte, so dass die Menschen einen gewinn durch ihre Produkte erzielen können. Damit eine Partizipation der Papua am Gewinn der landwirtschaftlichen Unternehmungen stattfindet. muss der informelle Sektor (informal sektor) aufgebaut werden, damit ein zusätzlicher Wert (added value) erzielt wird. Bisher ist die Papuabevölkerung nur Produzent von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit äußerst niedrigen Preisen, und gleichzeitig Konsument von industriell hergestellten oder industriellen Produkten (manufactured goods), deren Preise sehr hoch sind. Mit andern Worten: im Grunde subventioniert die Bevölkerung andere Sektoren des Aufbaus, da verwundert es nicht, wenn im Budget der Familien immer ein Defizit da ist. Daher sind viele Frauen gezwungen auch Frauen von Regierungsangestellten in den unteren Gruppen ihre Gartenerzeugnisse auf dem Markt zu verkaufen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. 4. Die Entwicklung von Kleinunternehmen in Papua und ihre Finanzquellen 4.1, die Entwicklung von Kleinunternehmen. Die Entwicklung von Kleinunternehmen in Papua ist nicht gut dokumentiert, die registrierten Unternehmen sind solche, die ihre Genehmigung mit dem sog. Genehmigungsschreiben für Unternehmen (Surat Ijin Usaha - SIUP) beantragt haben. Es gibt drei Kategorien von Unternehmen: Kleinstunternehmen, deren Kapital unter Rp. 200 Mill. beträgt (SIUP K), mittlere Unternehmen mit einem Kapital von Rp Mill. (SIUP M) und große Unternehmen mit einem Kapitel von mehr als Rp. 500 Mill. (SIUP B). De facto haben jedoch die Kleinstunternehmen vor allem die, welche sich im informalen Sektor bewegen ein Kapital von weit unter Rp. 50 Mill. Sie arbeiten meist ohne offizielle Genehmigung, weil ihr Kapital viel zu gering ist. Es wird berichtet, dass dieser Sektor von Migranten dominiert wird. (PNA Reports, 2005). Unternehmen von Papuas begegnet man vor allem im Baubereich. Ist 12

14 es Ironie? meistens sind sie nicht einmal selbst die Unternehmer, sondern wenn sie einen großen Auftrag (ein Projekt) bekommen, lassen sie ihn von einem Subkontraktor durchführen, der seinerseits ein Migrant ist, der den Auftrag sehr viel billiger durchführen kann, wobei die Qualität der Durchführung allerdings fraglich bleibt. Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel aus der Statistik für offizielle genehmigte Kleinunternehmen (SIUP): Tabelle 4. Anzahl von Handelsunternehmen in Papua auf der Basis der Genehmigungsschreiben (SIUP) Kategorien der Unternehmen im Jahr 2004: Jahr SIUP K SIUP M SIUP B Summe Quelle: Papua Dalam Angka,2004/2005. BPS Papua Die Tabelle zeigt, dass die Anzahl der Unternehmen (SIUP) auch der Kleinstunternehmen (SIUP K) von Jahr zu Jahr angewachsen ist. Allerdings wird nicht vermerkt, ob ein Unternehmen im Besitz von Papua ist. Ein Faktum entgeht im allgemeinen jeglicher Aufmerksamkeit, das sind die Papuafrauen, die Gemüse oder anderen Grundbedarf verkaufen. Sie haben außergewöhnlich starke Konkurrenz in den Migranten. Sie sind so wichtig, weil sie es sind, die jeden Tag um das Einkommen ihrer Familie kämpfen, um die Familie zu ernähren und für die Gesundheit und das Schulgeld ihrer Kinder zu sorgen. Das Kapital, welches sie benötigen, ist äußerst gering. aber die offiziellen Geldinstitute schenken ihnen keine Beachtung (außer der Volkskreditbank BPR), darum werden sie oft zur Beute der Geldverleiher, die auf den Märkten in jeder größeren Stadt ihre Geschäfte machen 6. Diese Frauen sind nicht in den Kategorien der Regierung oder anderer Geldgeber als Keinstunternehmer (Small and Medium Enterprise - SME) erfasst, daher gehen auch die zur Zeit sehr populären Programme zur Entwicklung von Kleinunternehmen an ihnen vorbei. 4.2.Hemmnisse Äußere Hemmnisse Eine Studie der Asia Development Bank (ADB) vom September 2006 nennt u. a. folgende äußere Bedingungen, die eine Entwicklung von SME ermöglichen: 1. eine förderliche makroökonomische Umwelt (conducive macroeconomic environment). 2. förderliche Handelsregelungen und -gesetze (conducive trade regimes). 3. ein effizienter Finanzmarkt (efficient financial markets). 4. eine gute physische Infrastruktur (physical infrasturcture) 5. eine gute institutionelle Infrastuktur (institutional infrastructures). In Papua ist keine dieser Bedingungen wirklich erfüllt, die makroökonomische Situation ist schon auf nationaler Ebene in Indonesien für Unternehmen ungünstig, wie viel schwieriger also für Kleinunternehmen (SME = Small and Medium Enterprises). Da sind die hohen Auslandsschulden zu nennen, der wechselhafte Kurs der Rupiah, auch die Sicherheit und der Arbeitsmarkt sind nicht stabil. Die Handelsvorschriften machen einen direkten Export aus Papua nicht möglich, so dass immer noch die Konkurrenz mit anderen Gebieten Indonesiens für den Weltmarkt da ist. Auf dem Finanzmarkt sind die Zinsen noch zu hoch, und vielfach haben die Menschen noch keinen Zugang zu Banken. Transport über schlechte Straßen und über das Meer verteuern sowohl Grundnahrungsmittel wie andere Produkte, so dass sie nicht konkurrieren können. Auch die Infrastruktur von Institutionen und Einrichtungen ist der Wirtschaft nicht förderlich Innere Hemmnisse Neben den genannten äußeren Bedingungen gibt es auch innere Hemmnisse, wie z.b. den kulturellen Hintergrund, mangelnden Wissensstand und geringe praktische Fähigkeiten, die eine Entwicklung des Unternehmertums behindern. Die kulturelle Prägung beeinflusst das Verhalten der einzelnen Personen oder auch ganzer Gruppen in der Gesellschaft. Einige Beispiele sollen solche inneren Faktoren verdeutlichen: 6 Die Information eines Kunden der BPR besagt, dass Geldverleiher zwischen 30 und 100 % Zinsen im Monat nehmen! 13

15 Erstes Beispiel: Es war Anfang 1980 in Asmat, die Menschen arbeiteten bei einem Holzunternehmen und bekamen dafür Lohn. Einer der Leute wollte mit diesem Geld einen Kiosk eröffnen, der Kiosk öffnete abends und war immer gut besucht. Zufällig kam ein Pfarrer vorbei. blieb stehen und verglich die Preise. Er stellte fest, dass die Preise sehr viel niedriger waren als die Preise in dem Laden, in dem der Kioskbesitzer die Waren gekauft hatte. Der Pfarrer wollte ihm einen Rat geben und sagte: Du wirst Verlust haben, denn deine Preise sind ja viel niedriger als die, für die du eingekauft hast! Der Kioskbesitzer antwortete: Herr Pfarrer. warum sollte ich Verluste haben? Sie sehen doch, dass mein Kiosk sehr beliebt ist, jeden Abend so viele Kunden... Zweites Beispiel: Im Jahr 1986 organisierte eine NGO in Jayapura eine Frauengruppe, die aus den Ehefrauen der Fischer am Hamadi-Markt bestand. Sie sollten als Gruppe den Fang ihrer Ehemänner auf den Märkten von Abepura und Sentani verkaufen, damit sollte eine größere Effizienz von Arbeitskraft und Zeit erreicht werden. In den ersten Tagen lief das unter Mithilfe der Mitarbeiter der NGO recht gut, doch nach einer Wochen verkaufte wieder jede Frau für sich ihren Fisch auf dem Markt in Abepura. Auf die Frage: Warum verkauft ihr denn wieder wie früher jeder für sich? antworteten sie: Wenn nur zwei Frauen verkaufen, dann verkaufen sie nur ihren eigenen Fisch für ihre eigene Familie und nicht den der anderen, der Fisch der anderen verdirbt dann! Drittes Beispiel: In der Biaksprache ist es ganz schwierig, ein Wort für leihen zu finden. Wer etwas leiht, hat nicht die Verpflichtung, es zurück zu geben, das Geliehene wird als Geschenk oder als gemeinsamer Besitz angesehen. Daher kann man sich einen Geldverleih mit der Rückforderung mit Zinsen im Alltag der Menschen ganz schwer vorstellen. Aus den drei Beispielen können wir hinsichtlich der internen Hemmnisse folgende Schlussfolgerungen ziehen: a. Das Problem der Kultur: Die Völker Papuas sind im allgemeinen beeinflusst von dem sog. Cargokult, der gerade nicht harte Arbeit, sondern ein bequemes und harmonisches Leben mit der Umwelt betont. Aber dann kommt plötzlich in einem Augenblick das Glück in Gestalt überfließenden materiellen Reichtums. Die Papua leben also immer mit der Hoffnung - oder besser Illusion - dass es eine bessere Zukunft geben wird, in der man nicht hart arbeiten muss. Diese Hoffnung wird noch dadurch bestärkt, dass die Natur den Papua alles Lebensnotwendige zur Verfügung stellt. Daher besteht die Tendenz, dass viel mehr Wert gelegt wird auf gute soziale Bindungen als auf kommerzielle Beziehungen, in denen man nur Betrug vermutet. Man verachtet auch Leute, die von einem Produzenten Waren kaufen und diese dann mit höherem Preis weiter verkaufen. Ein solches Handeln wird als schlecht angesehen, und wer das tut, wird oft Blutsauger genannt. Dies beeinträchtigt natürlich die Konkurrenzfähigkeit und schafft eine trügerische Hoffnung auf moderne materielle Güter, die ohne harte Arbeit aber nicht zu bekommen sind. Auch die Natur, die ihnen bisher offen stand, wird in moderner Zeit kommerzialisiert. Doch das Prinzip der Konkurrenz ist im Unternehmertum sehr wichtig, wenn man eine Chance (opportunity) haben will. Das gilt z.b. für die Bewerbung um eine Arbeitsstelle im Vergleich zu Nicht-Papua. Oft warten die Papua bis zum letzten Tag, bis sie ihre Bewerbung einreichen. Das gilt auch, wenn man einen Verkaufsplatz auf dem Markt oder einen Kredit bei der Bank haben will. Es ist Ironie, dass die Papua dann am Ende immer darauf pochen, dass es ihr Recht sei statt sich rechtzeitig zu bemühen, die Möglichkeiten zu nutzen und in einen geordneten Wettstreit einzutreten. b. Unternehmerische Fähigkeiten (entrepneurial skills) Ein weiteres sehr herausragenden Hemmnis sind die mangelnden unternehmerischen Fähigkeiten. Im ersten Beispiel oben wird deutlich, dass jene Person nicht in der Lage war, den ökonomisch notwendigen Gewinn zu übersehen. Im dritten Beispiel zeigt sich die mangelnde Fähigkeit, das Kreditwesen zu verstehen. Auch fehlt organisatorisches Talent, die Arbeitskraft effizient einzusetzen (zweites Beispiel) und so Geld zu sparen. Leider kümmert sich in Papua nur eine einzige Organisation wirklich umfassend um die 14

16 Weiterentwicklung des Unternehmertums. Es gibt zwar mancherlei Training seitens der Regierung und einiger Organisationen, aber meistens nur sehr bruchstückhaft. Unter den verschiedenen Stämmen in Papua gibt es einige, die aufgrund ihrer Kultur unternehmerische Fähigkeiten besitzen, allerdings nicht alle Personen dieser Gruppe. In Biak z.b. sind es die Leute aus dem Dorf Sowek, die schon ganz früher Fische verkauft und Hackmesser für den Tauschhandel geschmiedet haben. Die Hochländer aus dem Paniai-Gebiet sind sehr gewandt darin, Speere, Pfeile und andere Handarbeiten und Kulturgüter an den Hotels vor allem in Biak zu verkaufen, doch wenn es um Handel und Verkauf nach außerhalb Papuas geht, dann scheitern sie immer an der Konkurrenz, doch ihre Fähigkeiten können entwickelt werden. Sie können dazu lernen, denn eine gewisse Gewohnheit ist schon da. c. Organisatorische Fähigkeiten (Organizational skills) Im allgemeinen fehlen organisatorische Fähigkeiten, um effektiv in Geschäft und Handel zusammen zu arbeiten. Die Papua unterscheiden nicht, was für das Unternehmen und was für Familienangelegenheiten ist. d. Konkurrenz Ein wichtiger Aspekt des Unternehmertums ist die Fähigkeit zu konkurrieren. Leider entscheiden sich die Papua zu oft dagegen, eine Chance zu nutzen. e. Kapital: Eigentlich ist genügend Kapital vorhanden, insbesondere über das Bankenwesen in Papua, das Problem besteht im Zugang zu den Mitteln, da meistens die Bedingungen nicht erfüllt werden können. Oft fehlen auch die nötigen Informationen, wie ein Anleihe am besten eingesetzt und genutzt wird, damit sie planmäßig zurückgezahlt werden kann. Oft beachten die Papua die Bedingungen einfach nicht, so dass die Banken ihnen schließlich nicht mehr vertrauen. Wie schon gesagt, das hängt zusammen mit den Gewohnheiten in Familie und traditioneller Gesellschaft, in der das Leihen nicht zur Rückgabe verpflichtet Die Finanzierung von Kleinunternehmen in Papua Die Finanzierung von Kleinunternehmen (SME) in Papua geschieht im allgemeinen durch Kredite von offiziellen Geldinstituten wie Banken oder durch Geldverleiher (money lenders), die von außerhalb Papuas kommen. Ganz selten hat jemand selbst genügend Geld. Im folgenden soll ein Bild gegeben werden von den offiziellen Geldinstituten Offizielle Finanzinstitute in Papua Grafik 1: Verhältnis von jeweils Vermögen, Einlagen und Krediten zwischen den BPRs und den Universalbanken in Papua 1997/98 - Juni 2003 (%) - angegeben ist das Verhältnis des Vermögens bzw. der Einlagen, der ausgelegten Kredite der BPRs zu dem der Universalbanken. Quelle: Bank Indonesia, Kakisina dan Sunarto,

17 In Papua gibt es Universalbanken und sechs Banken für Volkskredite (Bank Perkreditan Rakyat = BPR). Die BPR ist ein Institut für Mikrofinanz (micro finance), das eine besondere Genehmigung gebraucht und unter der Aufsicht der Bank Indonesia steht. Die Geschäftstätigkeit der BPR ist jedoch auf die Mobilisierung (Annahme) von Spareinlagen und die Vergabe von Krediten beschränkt. Es dürfen keine Girokonten geführt und keine Überweisungen getätigt werden. Die Universalbanken gibt es schon lange in Papua. Die Geschichte der BPR in Papua begann mit der Eröffnung der Pt. BPR Phidectama Abepura im Juni Die Tatsache, dass es jetzt sechs Zweigstellen der BPR in Papua gibt, zeigt die Notwendigkeit, den Kleinunternehmen und wirtschaftlich schwachen Familien mit Kreditmöglichkeiten zu helfen. Seit Beginn der Krise 1997 erwies sich die BPR in Papua durch ihre Funktion der Überbrückung (intermediasi = Mediationsfunktion (Vermittlerfunktion) [durch diese Funktion wird der Ausgleich zwischen Nachfrage und Angebot von Geldkapital möglich]) als eine Bank, die den Aufbau, die Entwicklung, stützte. Beachtenswert ist die Wachstumsrate der Kredite, die weit über das Wachstum der Kredite der Universalbanken hinausgeht, so dass das Verhältnis der Kredite der BPRs zu denen der Universalbanken schnell ansteigt. Gleichwohl bleiben das Verhältnis der Einlagen bzw., das Verhältnis des Vermögens zwischen BPR und Universalbanken bis Mitte 2003 noch unter 1%. Das Verhältnis zwischen den Krediten der BPRs und denen der Universalbanken beginnt bei 0,15 % (1997/98) und erreicht 3,08 % (Juni 2003). Von 1997/98 bis Juni 2003 gab es bei den allgemeinen Banken ein Wachstum von jeweils 69,7 % (Vermögen), 192,9 % (Einlagen) und 24 % (Kredit), während die BPRs ein Wachstum hatten von jeweils 1.601,4 % (Vermögen) ,64 % (Einlagen) und 1.500,29 % (Kredit). Die Bedeutung der BPRs für die wirtschaftliche Entwicklung der unteren/ärmeren Schichten ist erheblich. Diese Entwicklung wird in den folgenden Grafiken dargestellt: Grafik 2: Verhältnis von Krediten zu Einlagen (Loan to Deposit Ratio, LDR) bei BPRs und Universalbanken in Papua: Quelle: Bank Indonesia, dalam Kakisina dan Sunarto Die Entwicklung von Aktiva (Vermögen), Einlagen und Krediten bei den BPRs in Papua wird in der folgenden Grafik dargestellt. Sie ist besser als bei den Universalbanken in Papua. 16

18 Grafik 3: Entwicklung von Aktiva, Einlagen und Krediten bei den BPRs in Jayapura Quelle: Bank Indonesia, Kakisina dan Sunarto, 2004 Die Mediationsfunktion der BPRs basiert auf dem Indikator des Kredit-Einlagen- Verhältnisses (LDR), wobei sich dieses auf Kredite an Dritte und Einlagen von Dritten bezieht. Wenn die Verhältniszahl 100 % beträgt, dann existiert ein Gleichgewicht zwischen der Summe der Kredite und der Einlagen. In der Grafik 2 zeigt die LDR für die BPRs fast immer 100 %, mit Ausnahme von Krisenperioden, in denen die BPRs einen Mangel an Einlagen von Dritten haben und die LDR damit über 100 % liegt. Die drei Indikatoren Vermögen, Einlagen und Kredit für die BPR steigen fortwährend. Das bedeutet, dass das Ansehen dieser Bank (BPR) in den Augen der ärmeren Bevölkerung, die ihre Gelder in Form von Sparkonten oder Termingeldern anlegt, ständig steigt. Sie vertrauen der BPR ihr Geld an und nehmen dort Kredite auf. Das Kredit-Einlagen-Verhältnis (LDR) bei den allgemeinen Banken (Grafik 2) bleibt jedoch immer unter 50 %, außer zu Beginn der Wirtschaftskrise. Das zeigt, dass die allgemeinen Banken einen Überschuss an Geldern von Dritten in Form von Girokonten, Spareinlagen und Termingeldern haben. Der größte Teil dieser Gelder ist wahrscheinlich an die Zentralen der Banken, von denen die meisten in Java liegen, überwiesen oder ist in Form von Zertifikaten der Bank Indonesia angelegt. Grafik 4: Entwicklung von Aktiva, Einlagen und Krediten bei den allgemeinen Banken in Papua. Quelle: Bank Indonesia, Kakisina dan Sunarto,

19 Grafik 4 zeigt, wie groß der Abstand ist zwischen der Verfügbarkeit der von den Uninversalbanken in Papua akquirierten Bankeinlagen von Dritten und den Mitteln, die in Form von Krediten ausgelegt werden. Die geflossenen Kredite betragen etwa Rp. 1 Trillionen (ca 100 Mill. Euro), während die Einlagen fast Rp 5 Trillionen erreichen, der Abstand beträgt fast Rp 4 Trillionen wohin ist dies Geld geflossen? Diese Analyse überzeugt noch deutlicher, dass die BPR Phidectama von Anfang an besser in der Lage ist, den Multiplikationseffekt des Geldes in Papua zu steigern. Es ist eine feste Strategie der YPPWP, die Entwicklung des Unternehmertums zu fördern, in dem sie Geld in Beteiligungen an kleinen Finanzinstituten anlegt, in diesem Fall bei der BPR Phidectama. Sie will die Entwicklung des Unternehmertums im realen Sektor (sektor riil) fördern BPR Phidectama: Eine interessante Erfahrung Die BPR (Bank Perkreditan Rakyat) wurde unter dem Namen Phidectama 1994 durch die Stiftung zur Entwicklung von Unternehmertum in Papua (Yayasan Pengembangan Prakarsa Wirausaha Papua = YPPWP) gegründet. Bis heute besitzt die YPPWP drei BPR- Zweigstellen, in Abepura. Sentani und Biak, die YPPWP veranstaltet Aktivitäten wie z.b. Training für Unternehmer und stellt Kapital für ärmere Leute zur Verfügung, die normaler weise unbankable genannt werden. Das Ziel der Gründung der BPR war, der Bevölkerung die Möglichkeit zum günstigen Sparen zu geben und gleichzeitig eine Kreditaufnahme zu ermöglichen. Zweitens sollten die Regeln des Bankwesens genutzt werden, um die Bevölkerung an die Nutzung von Banken zu gewöhnen. Drittens sollte der Bevölkerung auf Graswurzel-Ebene die Möglichkeit der Nutzung einer Bank eröffnet werden, denn diese haben oft keinen Zugang zu den allgemeinen Banken. Im Vergleich mit den drei anderen BPRs in Papua besitzen nach Sunarto dan Kakisina (2004) die drei BPR Phidectama [richtig: pangsa] einen Anteil von 8,8 % beim Vermögen, 7,4 % bei den Krediten und 6,5 % bei den Einlagen, wie die folgende Tabelle zeigt: Tabelle 4: Vergleich von Vermögen, Kredit, Einlagen und Kredit-Einlagen-Verhältnis(LDR) bei den BPR Phidectama und Nicht-Phidectama in Papua Beachte die amerikanische Zahlenschreibweise in der Tabelle! Zwar ist die Durchdringung des gesamten Bereichs von Kleinunternehmen und Familien durch die drei BPR Phidectama vom Volumen her relativ klein, doch von der Anzahl der Kunden her beachtlich, denn der Markt ist dominiert von Kleinunternehmen. Das Kredit- Einlagen-Verhältnis der drei BPR Phidectama ist über 100%, das heißt, alles Geld, das von dritter Seite eingenommen wurde, ist in Form von Krediten an die Bevölkerung weitergegeben worden. Dabei ist sogar das Kapital der Anteilseigner genutzt worden. Nach 12 Jahren lässt sich sagen, dass das Vermögen der BPR, die mit einem Startkapital von nur Rp. 50 Mill. gegründet wurde, sich in folgender Weise entwickelt hat: Tabelle 5: Entwicklung der drei BPR Phidectama. November Name der BPR Vermögen Kunden-Spareinlagen Kreditkunden Gewinn (Rp) Anzahl Nominal (Rp) Anzahl Nominal (Rp) (RP) Kunden Kunden Phidectama Abepura Phidectama Sentani Phidectama Biak Total 18

20 Aus den Berichten, die wir erhalten haben, geht hervor, dass der Gewinn der Zweigstelle Abepura am höchsten war, gefolgt von der Zweigstelle Sentani und dann Biak. Der Gewinn hängt wohl zusammen mit den noch ausstehenden Rückzahlungen von vergebenen Krediten (outstanding kredit). 7 Ein weiterer Erfolg der BRP als Instrument der Beratung und Finanzmediation ( Annahme von Spargeld und Vergabe dieser Gelder in Form von Kredit), der genannt werden muss, besteht darin, dass die BRP bis heute besteht, wenngleich eine Geschäftsausweitung mit dem Ziel, mehr Papua zu helfen, langsam fortschreitet wegen des Mangels an Ressourcen Die Bemühungen um Geldeinnahmen. Es ist ein Ziel der BPR, Geld von der Bevölkerung als Spareinlagen einzunehmen, welches dann wieder in Form von Krediten ausgegeben werden kann. Die folgende Tabelle zeigt die Herkunft der Sparer: Tabelle 6: Saldo der Spareinlagen bei BPR Phidectama nach Herkunft der Sparer, in Millionen Rp. Name der BPR Herkunft Jahr Abepura Papua 202,7 485,0 587,2 737,0 Non Papua 121,9 182,3 220,7 237,6 Sentani Papua 146,6 156,8 162,8 468,2 Non Papua 35,2 172,3 159,6 283,8 Biak Papua 259,0 423,7 399,3 612,6 Non Papua 44,6 59,4 63,1 69,4 Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass die Spareinlagen der einheimischen Papua überall höher sind als die der Nicht-Papua. Der Saldo der Spareinlagen betrug durchschnittlich nach Herkunft der Sparer: Tabelle 7: Saldo der Spareinlagen im Durchschnitt nach Herkunft der Sparer im Dezember No Name der BPR Papua Sparer (RP) Nicht Papua - Sparer (RP) 1 Phidectama Abepura Phidectama Sentani Phidectama Biak Diese Tabelle zeigt, dass außer bei der Bank in Biak die Spareinlagen der einheimischen Papua durchschnittlich höher sind als die der Nicht-Papua. Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung nach Geschlecht der Sparer: Tabelle 8: Der Saldo der Spareinlagen bei der BPR Phidectama nach dem Geschlecht der Kunden ( in Millionen Rupiah) Name der BPR Geschlecht Jahr Abepura Männer 223,9 271,1 315,7 392,2 Frauen 443,4 526,8 658,8 818,3 Sentani Männer 88,8 126,8 102,1 120,2 Frauen 182,2 195,6 226,6 218 Biak Männer 139,6 200, ,7 Frauen ,1 285,5 368,4 Quelle: Kakisina dan Sunarto, Anmerkung Dr. Martin Müller: Noch nicht getilgte Kredite - möglicherweise haben sie wenig uneinbringliche Kredite, die also nicht mehr getilgt werden - das kann sich positiv auf den Gewinn auswirken, da die uneinbringlichen Kredite nicht abgeschrieben werden müssen und damit den Gewinn schmälern. 19

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