Herzlich Willkommen Elterninformation Lehrplan 21. Dienstag

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1 Herzlich Willkommen Elterninformation Lehrplan 21 Dienstag

2 Inhalt 1. Was ist ein Lehrplan? 2. Warum ein neuer Lehrplan? 3. Was ist neu am Lehrplan Volksschule? 4. Was ändert sich für mich als Lehrperson? 5. Was ändert sich für unsere Kinder oder für uns Eltern? 6. Wie sieht die Einführung des Lehrplans aus?

3 Lehrplan was ist das? Ein Lehrplan beschreibt, was ein Kind am Ende der Volksschule wissen und können soll. Er legt die Bildungs- und Lernziele fest und regelt die Unterrichtszeit. Lehrpersonen setzen den Lehrplan als Planungsinstrument ein. Er ist die Grundlage für Lehrmittelautoren.

4 Warum ein neuer Lehrplan? Reaktion auf Nachkriegszeit Technik / Forschung Wissen Wissen + Können Inhalte Lernziele Kompetenzen

5 Die Gesellschaft ändert sich der Auftrag an die Schule ändert sich der Lehrplan ändert sich!

6 Was ist neu am LP 21? Kompetenzbegriff am Beispiel Autofahren

7 Was ist neu am LP 21? Kompetenzbegriff am Beispiel Autofahren Wissen Können Anspruchsvolle Aufgabe Kompetenz

8 Was ist neu am LP 21? Kompetenzaufbau über alle Schuljahre Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Kiga, 1. und 2. Klasse 3. bis 6. Klasse Oberstufe

9 Was ist neu am LP 21? Kompetenzaufbau über alle Schuljahre

10 Was ist neu am LP 21? Wissen + Können (in einer anspruchsvollen Aufgabe) = Kompetenz Das Gelernte zur Lösung von Problemen einsetzen. Das Gelernte erklären können Das Gelernte wiedergeben

11 Anspruchsvolle Aufgaben Grundsätze für den Unterricht Im Zentrum des Unterrichts stehen anspruchsvolle Aufgaben. Aufgebaut wird auf dem Vorwissen der Kinder. Das Wissen wird durch Anwenden vertieft. Kinder begründen, reden darüber, wie sie zu einer Lösung gekommen sind. Die Kinder werden gestärkt, etwas selbstständiger zu tun oder zu lernen.

12 Anspruchsvolle Aufgaben - Wie gross wäre der Riesenmensch ungefähr, dem dieses Paar Schuhe passen würde? - Beschreibe deinen Lösungsweg.

13 Anspruchsvolle Aufgaben Aufgabe: Ein Parkplatz mit der Grösse von ungefähr einem Fussballfeld muss eingezeichnet werden. Wie machst du das, damit möglichst viele Autos parken können?

14 Anspruchsvolle Aufgaben Aufgabe: Auf einem Schiff sind 20 Männer und 32 Frauen. Wie alt ist der Kapitän? Kinder begründen, reden darüber, wie sie zu einer Lösung gekommen sind. Die Kinder werden gestärkt, etwas selbstständiger zu tun oder zu lernen.

15 Was ändert sich für unsere Kinder oder für uns als Eltern?

16 Lektionentafel - Fach Mensch und Umwelt = Natur, Mensch, Gesellschaft Etwas mehr Lektionen auf der Unterstufe - Religion wird neu organisiert: 1 Lektion ab der 1. Klasse durch Kirche 1 Lektion Ethik, Religion, Gemeinschaft ab der 3. Klasse durch Schule oder Kirche ERG als Wahlpflichtfach (Schule oder Kirche) - Medien und Informatik: 1 Lektion ab der 5. Klasse (MI)

17 Beurteilung Nicht nur Wissen wird getestet, sondern auch Können. - Schriftliche Prüfung - Mitarbeit im Unterricht - Ergebnisse aus Projektarbeiten - Vorträge, Plakate - Anwendung an einem konkreten Beispiel unter Beobachtung der Lehrperson

18 Sonstiges - Basisschrift - Neue Lehrmittel (Französisch, Medien und Informatik, NMG, Basisschrift ) - Kompetenzen in Medien und Informatik (MI) in den Fachbereichen vom Kindergarten bis zur 3. Oberstufe. - Hausaufgaben (Über Ferien und Feiertage sowie auf der Primarstufe von Freitag auf Montag werden keine Hausaufgaben erteilt.) - Musikalische Grundschule: Entweder auf KG und 1. Klasse oder 1./2. Klasse - Wahlpflichtfach ERG: Eltern entscheiden - «Spielen ist Lernen» (aus dem Lehrplan Volksschule)

19 Einführung des LP 21

20 Einführung des LP 21 Kantonale Einführung Basisthementage in Kooperation mit der PHSG Inhalt: Planen mit dem Lehrplan Aufgaben finden, formulieren, arrangieren Beurteilung Lokale Einführung als Prozess über mehrere Jahre Diverse Weiterbildungen und Kurse Diskussionen und Auseinandersetzung im Team

21 Religionen, Ethik und Gemeinschaft im Fachbereich Seelsorgeeinheit Altstätten

22 Lehrplan Volkschule ab Schuljahr 2017/18 2 Fächer Religionsunterricht der Kirchen Unterricht in Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG) Seelsorgeeinheit Altstätten

23 Lehrplan Volkschule ab Schuljahr 2017/18 Religionsunterricht der Kirchen in Verantwortung der beiden Landeskirchen erteilt durch Fachlehrerinnen und Fachlehrer von der 1. bis zur 6. Klasse (Zyklus 1 und 2) 1 Wochenlektion im Stundenplan; in der 2. Klasse 2 Wochenlektionen als Wahlfach offen für alle Interessierten Information an Eltern/Erziehungsberechtigte im Januar/Februar 2017 durch die Kirchen Anmeldung im 2. Kindergartenjahr Primarschule RU 1. Klasse 1 2. Klasse 2 3. Klasse 1 4. Klasse 1 5. Klasse 1 6. Klasse 1 Oberstufe 1. OS - 2. OS - 3. OS - Seelsorgeeinheit Altstätten

24 Lehrplan Volkschule ab Schuljahr 2017/18 ERG Schule / ERG Kirche Wahlpflichtfach in Verantwortung von Schule bzw. Kirchen offene und unvoreingenommene Haltung allen Religionen und Weltanschauungen gegenüber offen für alle Schülerinnen und Schüler von der 3. Klasse bis zur 3. Oberstufe (Zyklus 2+3) 1 Wochenlektion ERG Kirche wird ökumenisch unterrichtet ERG Schule durch Volkschullehrpersonen / ERG Kirche durch Fachlehrpersonen der Kirchen Primarschule RU ERG Schule ERG Kirche 1. Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Oberstufe 1. OS OS OS Seelsorgeeinheit Altstätten

25 Lehrplan Volkschule ab Schuljahr 2017/18 Anmeldung zu ERG Schule / ERG Kirche Information an alle Eltern im Januar 2017 durch Schulen freie Entscheidung der Eltern - in der 2. Klasse für 3. bis 6. Klasse (2. Zyklus) - in der 6. Klasse für Oberstufe (3. Zyklus) Anmeldeverfahren regelt Schule Wechsel nur zum Schuljahreswechsel hin Primarschule RU ERG Schule ERG Kirche 1. Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Oberstufe 1. OS OS OS Seelsorgeeinheit Altstätten

26 Kompetenzen aus dem Fachbereich «ERG» NMG.11 Grunderfahrungen, Werte und Normen erkunden und reflektieren Die Schülerinnen und Schüler können. menschliche Grunderfahrungen beschreiben und reflektieren. (NMG.11.1) philosophische Fragen stellen und über sie nachdenken. (NMG.11.2) Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten. (NMG.11.3) Situationen und Handlungen hinterfragen, ethisch beurteilen und Standpunkte begründet vertreten. (NMG.11.4) Seelsorgeeinheit Altstätten

27 Kompetenzen aus dem Fachbereich «ERG» NMG.12 Religionen und Weltansichten begegnen Die Schülerinnen und Schüler können. religiöse Spuren in Umgebung und Alltag erkennen und erschliessen. (NMG.12.1) Inhalt, Sprachform und Gebrauch religiöser Texte erläutern. (NMG.12.2) religiöse Praxis im lebensweltlichen Kontext beschreiben. (NMG.12.3) Festtraditionen charakterisieren. (NMG.12.4) sich in der Vielfalt religiöser Traditionen und Weltanschauengen orientieren und verschiedenen Überzeugungen respektvoll begegnen. (NMG.12.5) Seelsorgeeinheit Altstätten

28 Beispiel aus dem Fach «ERG» Seelsorgeeinheit Altstätten

29 Beispiel aus dem Fach «ERG» Seelsorgeeinheit Altstätten

30 Beispiel aus dem Fach «ERG Kirche» 2 5./6. Kl. bisherige Zählung NMG 11 Fragen nach dem Woher, Wohin, Wozu können als philosophische Fragen aus den verschiedenen Perspektiven gestellt werden. Lebensweltbezug Schülerinnen und Schüler sind mit Todesfällen in ihrer Familie, in ihrem Umfeld und eventuell auch im Schulhaus konfrontiert. Sie sehen religiöse und nicht religiöse, Abschiedsfeiern in den Medien oder nehmen persönlich an solchen teil. Friedhöfe gehören zum Dorf oder zur Stadt, in der die Schülerinnen und Schüler leben. Inhaltsaspekte Tod und Bestattung würdige Abschiedsfeier für Verstorbene, mit oder ohne religiösen Bezug Friedhof ein Ort der Erinnerung an Verstorbene religiöse und nicht religiöse Symbole auf Grabsteinen Mögliche Handlungsaspekte - Erkunden eines Friedhofes (Anordnung der Gräber, Symbole und Aussagen auf Grabsteinen) - Philosophieren über Abschied und Tod - Befragen von Menschen, die mit Verstorbenen zu tun haben (Bestatter ) - Vergleichen von Todesanzeigen Lehrmittelhinweise Seelsorgeeinheit Altstätten

31 Beispiel aus dem Fach «ERG Kirche» Besuch auf dem Friedhof Seelsorgeeinheit Altstätten

32 Fragen? - Kontakte Seelsorgeeinheit Altstätten (kath.) Klaus D. Heither, Pastoralassistent Tel Evang. Kirchgemeinde Altstätten Marion Heynemann, Kivo Tel Evang. Kirchgemeinde Eichberg-Oberriet Pfr. Martin Böhringer Tel Seelsorgeeinheit Altstätten

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