Warum soll Theologie an staatlichen Universitäten gelehrt werden? Richard Heinzmann

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1 Warum soll Theologie an staatlichen Universitäten gelehrt werden? Richard Heinzmann Es gibt zahlreiche und überzeugende Argumente dafür, weshalb Theologie als Reflexion auf Religion an staatlichen Universitäten gelehrt werden sollte. Davon wird im zweiten Teil dieser Überlegungen zu sprechen sein. Vorher gilt es aber zu klären, ob Theologie an der Universität als dem Ort freier wissenschaftlicher Forschung und Lehre überhaupt einen legitimen Platz hat, d. h., ob sie deren wissenschaftlichen Kriterien gerecht wird. Erst wenn die Theologie bereit ist, diesem Anspruch gerecht zu werden darum sollte sie sich mit allem Nachdruck bemühen, kann man die Forderung erheben, Theologie in den Fächerkanon der Universität aufzunehmen. Weil die Universität eine von der Öffentlichkeit getragene Institution ist, hat sie im Gegenzug dazu einen Anspruch und ein Recht darauf, nach der gesellschaftlichen Relevanz von Theologie zu fragen. Sollte sich herausstellen, dass deren Beitrag für die Gesellschaft belanglos wäre oder gar zum Negativen tendierte, dann müsste man staatlicherseits ein klares Veto gegen Theologie an der Universität einlegen. Sollte sich aber zeigen, dass Theologie zum Selbstverständnis des Menschen, und damit der Gesellschaft, Wichtiges, vielleicht Grundlegendes beizutragen hat, müsste der Staat, wenn er seiner Verantwortung für die Bürger gerecht werden will, möglicherweise sogar fordern, dass Theologie an der Universität betrieben wird. Unabdingbare Voraussetzung schon der Fragestellung dieser Überlegungen ist natürlich die Neutralität des 1

2 Staates, d.h. die Nicht-Identität von Staat und Religion. Entsprechend gilt es für diese Überlegungen unter Absehung von religiösen Inhalten, die formalen Kriterien der Problematik herauszuarbeiten. Was zu sagen sein wird, darf nicht nur für die eine oder andere Religion, sondern muss für Religion überhaupt gelten. In der gebotenen Kürze soll in acht Schritten den anstehenden Fragen nachgegangen werden. 1. Zunächst ist also von der Universität als dem Ort der Wissenschaft zu sprechen, d. h., es ist nach der Struktur von Wissenschaft zu fragen. Die Struktur von Wissenschaft liegt allem faktischen Wissen einzelner Gegenstandsgebiete voraus. Sie ist rein formaler Art. Als Methode macht sich Wissenschaft selbst und als solche zum Gegenstand des Nachdenkens. Sie verlangt und gibt Rechenschaft darüber, dass in jedem Einzelfall der Forschungs- und Denkweg mit Bedacht gegangen und nicht dem Zufall überlassen wird. Im Laufe der Geschichte haben derartige Reflexionen zu den verschiedenen Wissenschaftstheorien geführt, deren Ansprüche ihrerseits im Einzelfall wieder auf Voraussetzungen und Schlüssigkeit hin überprüft werden müssen. Unter Verzicht auf im Einzelfall erforderliche Differenzierungen spricht man also dann von Wissenschaft, wenn ein Sachgebiet oder ein Problem nach strenger Methode erforscht wird. Deshalb ist Wissen im wissenschaftlichen Sinn eine methodisch erarbeitete Erkenntnis des zur Diskussion stehenden Gegenstandes. Aristoteles hat das Axiom formuliert: Wissenschaft ist in gewisser Weise das zu Wissende (Aristoteles, Über die 2

3 Seele, III 7). Damit ist Entscheidendes erkannt: Jede Wissenschaft wird in ihren Strukturen von der dem jeweiligen Objekt immanenten Gesetzlichkeit bestimmt. Die Methode ist also nicht beliebig oder universalisierbar, sie ist vielmehr vom Gegenstand her festgelegt und vorentschieden. Aus diesem Sachverhalt resultiert für die hier angesprochene Problematik eine wichtige Einsicht: Der Gegenstand von Theologie ist grundlegend für die Beantwortung der Frage, ob Theologie als Wissenschaft betrieben werden kann. Diese Option wird heute in weiten Kreisen radikal bestritten. 2. Wovon handelt Theologie, was ist ihr Gegenstand? Theologie ist die methodisch angelegte und durchgeführte Reflexion auf die Inhalte einer konkreten Religion. Es gibt also keine universale Theologie, sondern es sind so viele Theologien möglich, wie es Religionen gibt. Also ist weiter zu fragen: Was ist Religion, und wie kommt es zu diesem Phänomen? Ganz allgemein thematisiert Religion den Transzendenzbezug des Menschen. Sie ist jeweils eine mögliche Antwort auf die existentiellen Grundfragen des Menschen, an deren Wurzel die Grunderfahrung der Kontingenz, der radikalen und nicht zufälligen Endlichkeit steht. Aus der daraus resultierenden Betroffenheit erwächst die Frage nach dem Grund seiner selbst und des Ganzen der Welt. In verschwommenen Umrissen zeigt sich an der Grenze und am Horizont dieses Nachdenkens jene absolute Wirklichkeit, die in der Menschheitsgeschichte mit dem Wort Gott belegt wird. 3

4 Führt man mit der klassischen Metaphysik diese Suche nach einem letzten, selbst nicht mehr begründeten Grund weiter, so erweist sich das Sein des Seienden als der letzte Grund alles Seienden. Diese durch die Vernunft geleitete Reflexion auf den letzten Grund der Wirklichkeit führt zu einem Abgrund jenseits des begreifenden Denkens. So bedeutsam dieser Gedankengang ist, er verläuft nur in einer Richtung. Es kommt keine Antwort zurück auf die existentiellen Fragen des Menschen. Der letzte Grund philosophischer Spekulation bleibt stumm, er spricht nicht. Nur in der Erfahrung des Menschen kommt Gott zur Sprache. Deshalb muss, wenn es um den Menschen in seiner geschichtlichen Bedingtheit geht, neben der durch die Vernunft geleiteten Reflexion auch die Erfahrung der Menschheitsgeschichte als wesentlicher Faktor einbezogen werden. Diese Erfahrung findet unter anderem in den Religionen der Menschheit ihren sich in der Geschichte konkretisierenden Niederschlag. Deshalb ist jede Religion von ihrem Ursprung her in ihrer Daseinsweise grundsätzlich geschichtlicher Natur. Sie kann nie adäquat in eine übergeschichtliche Wahrheit hinein aufgehoben werden. Absoluten Wahrheitsansprüchen ist deshalb von vornherein der Boden entzogen. 3. Grundsätzlich ist zwischen dem subjektiven Glaubensakt und dem Inhalt des Glaubens zu unterscheiden. Was die Inhalte einer Religion betrifft und damit wird die Geschichtlichkeit noch einmal unterstrichen, so ist Folgendes zu bedenken: Glauben ist mehr als nur Kenntnisnahme von Inhalten, über welche Theologie 4

5 nachdenkt. Ein Wort, das nur gesprochen wird, ist kein Wort, sondern nur ein Lautgebilde. Gleiches gilt für eine Offenbarung Gottes: Würde sie nicht glaubend vernommen, ginge sie ins Leere. Man könnte gar nicht von Offenbarung sprechen. Weil also das Vernehmen für das Phänomen Offenbarung konstitutiv ist, gehört der vernehmende Mensch zum Ganzen von Offenbarung. Er selbst ist integratives Moment der Offenbarung und deshalb ebenfalls Gegenstand wissenschaftlicher Theologie. Verstehen ist kein rein passives Hinnehmen, sondern aktives und objektivierendes Aneignen. Es ist immer auch und zugleich Auslegen und Interpretieren von einem allem Einzelnen vorausliegenden und vielfältig bedingten Vorverständnis her. Glaubensinhalte stehen also ebenfalls unter dem Gesetz der Geschichtlichkeit. Daraus erwächst ein weiteres Spezifikum für die Bestimmung von Theologie als Wissenschaft: Zumindest als formales Instrumentarium der Vernunft gehört Philosophie wesentlich zu Offenbarung. Für die Verhältnisbestimmung von Religionen untereinander ist darüber hinaus zu bedenken: Es gibt keinen Gott der Juden, der Christen, der Muslime, eine solche Redensart ist naiv und unbedacht. Absolute Wirklichkeit, und die ist mit dem Wort Gott gemeint, kann nur eine sein nicht numerisch, sondern als absolute Singularität verstanden. Das ist denknotwendig. Von der Existenz mehrerer Götter zu sprechen, ist ein Widerspruch in sich selbst. Dieser Sachverhalt verweist auf einen gemeinsamen Ursprung aller möglichen Religionen, sofern sie Religionen sind, d. h., sich auf den einen Gott beziehen. 4. 5

6 Aus dieser Einsicht ergibt sich eine weitere Folgerung. Die Geschichte Gottes mit dem Menschen, und das ist die Sinn-, Heils- und Vollendungsgeschichte, beginnt nicht mit dieser oder jener geschichtlich greifbaren Religion, auch nicht mit Abraham, Isaak oder Jakob. Sie beginnt mit der Erschaffung der Welt und des Menschen durch Gott. Die ursprüngliche Auserwählung Gottes gilt deshalb grundsätzlich dem Menschen als solchem, die Selbstoffenbarung Gottes geschieht zunächst nicht in einer bestimmten Religion, sondern in der Erfahrung und im Denken des Menschen. Religionen sind spätere Konkretionen einer Gotteserfahrung unter den Bedingungen einer jeweils anderen geschichtlichen Situation. Es gibt nicht die eine Offenbarung, sondern viele Offenbarungen. Damit soll nicht gesagt sein, alle Religionen seien gleich. Alle stehen aber trotz beachtlicher Unterschiede unter dem Anspruch Gottes, jener absoluten Wirklichkeit, die sich menschlichem Begreifen grundsätzlich entzieht. Für das Heil des Menschen steht jedoch nicht diese oder jene Religion oder gar eine religiöse Institution, sondern allein Gott. Die absolute Souveränität Gottes und die Unverfügbarkeit seines Heils sind unantastbar. Deshalb kann keine Religion beanspruchen, der ausschließliche Heilsweg zu sein. Theologie sollte sorgfältig darauf bedacht sein, dass sie unter dem Anspruch der Absolutheit und Unbegreiflichkeit steht und nicht, mit einem begriffenen Gott agierend, in die Provinzialität abgleitet. Das wäre das Gegenteil und damit das Unwesen von Religion, eine Gefahr, welcher konkrete Religionen bleibend ausgesetzt sind. 6

7 Die Wahrheitsfrage ist damit nicht suspendiert, sie wird jedoch in den Bereich von Sätzen und Theorien verwiesen, die sich darum bemühen, religiöse Wirklichkeit zu erklären, die aber mit dieser Wirklichkeit selbst nicht identisch sind. Nicht der Glaube an Lehren und Sätze, sondern der Glaube an Gott führt den Menschen zum Ziel. Auch Religionen, in denen sich Gotteserfahrungen von Jahrtausenden konkretisieren, sind nicht selbst der Gegenstand des Glaubens. Sie haben vielmehr bezüglich des letzten Ziels des Menschen nur wegweisende Funktion. Wenn Religionen von ihrem Wesen her verstanden werden, kann es prinzipiell keinen Grund dafür geben, dass sie unter dem Gesichtspunkt ihrer Aufgabe in der menschlichen Gesellschaft in Widerspruch zueinander geraten. 5. Das Charakteristische von Religion scheint der Möglichkeit, Theologie als Wissenschaft zu begreifen, diametral entgegenzustehen. Wissenschaft versteht sich als Erkenntnis auf Grund von Prinzipien, als cognitio ex principiis. Der Zugang zu einer Religion ist jedoch kein denknotwendiger Prozess. Am Anfang steht der Glaube an ein geschichtliches Ereignis, das als Sinn- und Heilszusage erfahren und deshalb als Offenbarung Gottes gedeutet wird. Glaube, in diesem Verständnis, ist ein Akt personaler Freiheit. Für die Entscheidung zu glauben gibt es keine zwingenden Gründe. In dieser Hinsicht kann Glauben kein Gegenstand von Wissenschaft sein. Er kann weder falsifiziert noch verifiziert werden. Man kann bestenfalls Argumente für seine Plausibilität vortragen. 7

8 Alles jedoch, was sich von dem jeweiligen Ursprungsdatum einer Religion als theologische Aussage ableitet, unterliegt den Kriterien profaner wissenschaftlicher Methode und Kritik. Das gilt für Heilige Bücher, die literar- und textkritisch untersucht und nach den Methoden der Hermeneutik ausgelegt werden müssen, ebenso wie für die Erforschung der Tradition einer Religion und ihrer systematisch-spekulativen Durchdringung. Die Ergebnisse aller für das Verständnis einer Religion erforderlichen Disziplinen müssen kritisch überprüft, d. h. in der Sprache der Wissenschaftstheorie: falsifiziert werden können. Eine Berufung auf den Glauben ist dabei ausgeschlossen. 6. Diese Überlegungen zeigen: Wissenschaft an sich gibt es nicht, sie wird jeweils von ihrem Gegenstand bestimmt. Es ist eine Frage der Vorentscheidung darüber, was man im Einzelfall als Wissenschaft bezeichnen will. Man kann den Begriff für die Einzelwissenschaften reservieren, man kann aber auch die Frage nach dem Ganzen, wie sie von Metaphysik und Theologie gestellt wird, dem Wissenschaftsbegriff subsumieren. Unter dem Anspruch des aristotelischen Wissenschaftsbegriffs wurde im Mittelalter christliche Theologie als Wissenschaft in Frage gestellt, weil sie wegen ihrer unaufhebbaren historischen Positivität nicht auf denknotwendige Prinzipien zurückgeführt werden könne. Mit dem Beginn der Neuzeit wendet sich die Argumentation in die Gegenrichtung. Da theologische Aussagen den Bereich der Empirie übersteigen, griffen sie, so der kritische Einspruch, ebenso wie die Metaphysik ins 8

9 Leere. Alle Varianten moderner Wissenschaftstheorie kommen darin überein, theologische Aussagen seien nicht als wahr erweisbar. Nicht nur theologischen Antworten, schon religiösen Fragen wird deshalb jede Sinnhaftigkeit abgesprochen. Das Kriterium formaler Wissenschaftlichkeit allein reicht also nicht aus und ist auch nicht geeignet, die Frage zu beantworten, ob Theologie einen legitimen Ort an der Universität habe. Wenn es Sinn und Ziel der Institution Universität ist, im Miteinander der verschiedenen Wissenschaften das Ganze der Weltwirklichkeit denkend und forschend in den Blick zu nehmen, dann darf dieses Ganze nicht auf den Bereich der Messbarkeit und der Begreifbarkeit reduziert werden. Die Erfahrungs- und Realwissenschaften wachsen mit zunehmender Beschleunigung, das positive Wissen türmt sich quantitativ und qualitativ geradezu bedrohend vor dem Menschen auf. Gleichwohl bleiben alle Erkenntnisse innerhalb der Grenzen begreifenden Denkens. Keine Einzelwissenschaft wie weit sie auch in den Mikro- oder Makrokosmos vordringen mag ist imstande, dem Menschen Orientierung für das eigene Selbstverständnis zu bieten und ihm Werte und Maßstäbe zu vermitteln, die ihn befähigen, mit der Macht, die ihm die einzelnen Wissenschaften in die Hand geben, verantwortlich umzugehen. Die Vielzahl divergierender Einzelerkenntnisse bedarf der integralen Synthese. Diese kann jedoch nur von einem Standpunkt aus angestrebt werden, der seinerseits über allen Einzelwissenschaften steht. An der Grenze überprüfbarer Wissenschaft hat das Nachdenken über die Frage nach einem letzten, alles andere begründenden Grund ihren Ursprung. Damit kommt die philosophische Frage nach Gott, die über alle Horizonte hinausgreift, als 9

10 durch nichts zu verdrängende Herausforderung zu Bewusstsein. Jene Dimension der Weltwirklichkeit insbesondere des Menschseins wird zum Thema, das sich in der religiösen Erfahrung zu Wort meldet und in Philosophie und Theologie zum Gegenstand wissenschaftlichen Fragens wird. Zugleich zeigt sich darin, dass Religion als Erfahrung der Verwiesenheit auf die Unverfügbarkeit der Transzendenz unablösbar mit dem Menschen gegeben ist. 7. Aus diesen Überlegungen erwächst die wohlbegründete Einsicht: Zum Selbstverständnis der Universität gehört unverzichtbar Theologie. Gegen diese Überzeugung werden von Vertretern beider Seiten, der Religion wie der säkularen Gesellschaft, Bedenken angemeldet, die auf ihre Stichhaltigkeit überprüft werden müssen. Die Religionen fürchten um ihre Eigenständigkeit durch mögliche staatliche Eingriffe. Diese Befürchtung ist nur dann berechtigt, wenn die religiöse Neutralität des Staates nicht gewährleistet wäre. Die Forderung der Nicht- Identität von Staat und Religion liegt diesen Überlegungen jedoch ausdrücklich zugrunde. Solchen Befürchtungen stehen aber positive Aspekte entgegen. Den Verantwortlichen einer Religion sollte daran gelegen sein, in den Diskurs der Wissenschaften an der Universität eingebunden zu sein, um auf diese Weise ihr eigenes Selbstverständnis in der heutigen Welt geltend zu machen, im Gespräch mit anderen Disziplinen Antworten auf Fragen der Zeit anzubieten und dadurch ihren Anspruch als Universitätswissenschaft zu legitimieren. 10

11 Zugleich sollte im Diskurs mit anderen Disziplinen und Theologien die eigene Identität immer wieder neu bedacht und kritisch geprüft werden. Religionen sind ständig mehr oder weniger der Gefahr ausgesetzt, sich selbst zu verfehlen. Wenn die konkrete Gestalt einer Religion von ihrem ursprünglichen Sinnzusammenhang und Transzendenzbezug abgelöst und für weltimmanente Ziele funktionalisiert wird, pervertiert Religion zumindest partiell zur Ideologie. Sie tritt zwar noch im Namen Gottes auf, verfolgt aber vorwiegend eigene, innerweltliche Absichten. Nach dem Ausweis der Geschichte geht es dabei bis heute vornehmlich um Macht in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Jeder Religion müsste deshalb daran gelegen sein, ihre wesentlichen Inhalte im Raum der Universität vorzulegen, zu diskutieren und zu verantworten. Auf der anderen Seite gibt es säkulare Tendenzen in der Gesellschaft, die der Theologie den Wissenschaftscharakter absprechen, um sie auf diese Weise von der Universität auszuschließen. Wie im Vorausgehenden gezeigt wurde, gibt es jedoch von der Sache her gewichtige Argumente dafür, dass auch der Staat darauf Wert legen sollte, Theologie in die Universität zu integrieren. Dadurch wäre jede Religion veranlasst, sich in der Gestalt von Theologie als Reflexion auf Religion in die Öffentlichkeit einzubringen und zugleich vor der Öffentlichkeit zu verantworten, ein Gesichtspunkt, den man nicht unterschätzen sollte. Insbesondere müsste der Staat in positiver Hinsicht an Theologie in der Universität interessiert sein. Die zentrale Frage Was ist eigentlich der Mensch? fällt letztlich in die Zuständigkeit von Theologie und Philosophie. Das Verständnis des Menschen als Person, als moralisches Subjekt von unantastbarer Würde und nicht als 11

12 Exemplar der Art Mensch verdankt die Menschheit der Theologie. Bei allen nicht gering zu schätzenden philosophischen Bemühungen um die Deutung des Menschen: eine Letztbegründung des Personseins ist nur im Rückbezug auf Gott möglich. Mit der Gottesfrage steht und fällt der Sinn des Menschseins. Die Menschenrechte und alle Werte, auf denen eine demokratische Gesellschaft aufbaut, resultieren aus dem Verständnis des Menschen als Person. Dieser Gedanke allein sollte ausreichen, um zu begründen, dass Theologie an der Universität für die Gesellschaft von im genauen Sinne des Wortes Grund legender Bedeutung ist. Auch der negative Aspekt soll nicht unterschätzt werden. Einer Gesellschaft muss daran gelegen sein zu wissen, wofür eine Religion steht. Solch eine Kenntnis lässt sich jedoch nur gewinnen, wenn eine Religion sich selbst und ihre Werte vor der Öffentlichkeit rational verantwortet. Dafür ist die Universität der geeignete Ort. Ein weiterer Einwand ist zu berücksichtigen. Im Gefolge der Religionskritik des 19. Jahrhunderts gibt es immer noch die Vorstellung, dass Religion als überwundene Bewusstseinsstufe der Menschheitsentwicklung total verschwinden werde. Deshalb sollten alle ihre Erscheinungsformen eliminiert werden. Grundsätzlich wird solches jedoch nie geschehen, weil der Transzendenzbezug zum Wesen des Menschen gehört. Sollte es aber für eine gewisse Zeit und einen gewissen Raum dazu kommen, dann tritt mit innerer Konsequenz an die Stelle der Religion eine Pseudoreligion in der Gestalt einer Ideologie. Auch dafür bietet die Geschichte zahlreiche Beispiele. Damit soll jedoch nicht bestritten werden, dass sich der Mensch trotz dieser wesenhaften Verwiesenheit auch der Transzendenz 12

13 gegenüber frei verhält. Die Entscheidung für den Atheismus ist eine Option, die als solche akzeptiert werden muss. Damit werden Probleme von großer Tragweite für die menschliche Gemeinschaft im allgemeinen aufgeworfen, mit denen sich im speziellen auch die Theologie argumentativ und kritisch auseinandersetzen muss. Deshalb sollte sich der Staat dessen bewusst sein, dass der von der Theologie geleistete und dauerhaft zu leistende Dienst für die Grundlagen und für die menschenwürdige Gestaltung der Gesellschaft durch nichts zu ersetzen ist. 8. Eine letzte Frage drängt sich auf: Genügt es nicht wenn das Gesagte zutrifft, eine einzige Religion durch ihre Theologie an der Universität zu Wort kommen zu lassen? Wenigstens aus drei Gründen, so scheint es mir, genügt das nicht: a.) Jede Religionsgemeinschaft in einer Gesellschaft sollte ihren spezifischen Beitrag zum Ganzen leisten. b.) Da in der Religion Gott zur Sprache kommt, kann eine Religion allein in ihrer endlichen Gestalt nicht alle Dimensionen göttlicher Offenbarung adäquat zum Ausdruck bringen. Auch wenn man jedem Gläubigen zugestehen muss, dass er aus seiner Religion heraus sein Leben gestaltet, sollte er doch die nötige Offenheit dafür haben, dass eine durch andere Religionen vermittelte Gotteserfahrung den je eigenen religiösen Horizont erweitern und bereichern kann. c.) Trotz einer gewissen formalen Grundstruktur im Blick auf Ursprung und Ziel der Religionen sind sie in ihrer inhaltlichen Ausgestaltung so unterschiedlich, dass man 13

14 nicht der Illusion verfallen darf, sie würden eines Tages zu einer einzigen Religion verschmelzen. Dem steht entgegen, dass die Identität eines Menschen in der Regel zu einem Teil aus der je eigenen Religion erwächst. Der religiöse Pluralismus ist eine Realität und deshalb eine bleibende Aufgabe der menschlichen Gesellschaft. Dem muss die Gesellschaft und dem müssen die Religionen Rechnung tragen. Diese Überlegungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie sollten aber zeigen, warum der Theologie im Ganzen der Universität eine genuine und zentrale Aufgabe zukommt. 14

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