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1 G Anwalt der Anwälte Forum Junge Anwaltschaft Im im Deutschen n Anwaltverein Anwaltvereln Forum Junge Anwaltschaft * ompetent. Stark. Dynamisch. DeutscherAnwaltVerlag

2 M ehr r d r in, e n! lcxisnexis- Martindale-Hubbell ~ ~ I Q... Wussten Sie schon, l dass Sie als DAV-Mitglied automatisch mit einem kostenfreien Standardeintrag bei verzeichnet sind? Und wussten Sie, dass Sie damit allein im November 2003 von knapp Suchanfragen profitieren ren konnten nten (IVWzertlfizierteStatistik)? zertifizierte Und was fehlt da noch? Die Ergänzung Ihres kostenlosen Standardeintrages bei um Ihre - und/oder Ihre Internetadresse (URL) für nur 59,00 p.a. * Steigen Sie ein, und nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets konsequent. Bestellen Sie jetzt per Fax Ihren anwalt24weblink. Ja. Ich will, dass mein Eintrag unter auch meine E-Mall- und Internetadresse internetadresse (URL) enthält. Bitte ergänzen Sie folgenden Angaben: . URL: ~ Senden Sie mir die Vertragsunterlagen zum anwalt24weblink an folgende Faxnummer oder Adresse: f'" f'"... Fax: Q... \Q.. Fax: ~ Kanzleiname, Vorname, Vorname. Name, Straße, PLZ, Ort, Telefon:... ~ 1::3 ~ ~ EinzeIanwaltskanzleI, * Einzelanwaltskanzlei, Kanzleien unter 5 Rechtsanwälten 79,00 p.a.,;oaptllllllll Marlindale-Hubbell Martindale-Hubbell GmbH 1Gulollettslr. IGulollettslr S4 Frankfurt I Tel Cenl CeII1 pro Anrul) Fax I ' I!www,anwall24.de anwalt "...""lt" t 24.de.

3 Inhalt Seite Vorwort Tht'ma ThE'ma Checkliste zur Fachanwaltschaft 2-3 Wle Wie man Fachanwalt für Strafrecht wird - Geschichten aus Thüringen 3-6 Magazin Maqazm Marketing - leider nicht so einfach (I + 11) 7-12 Liebe liebe Kolleginnen und Kollegen. Kollegen, Der Verdienst von Anwälten Eine theoretische Abhandlung für die Praxis PraxIs nachdem der allseits geschätzte Kollege Harald von S. aus K. in einer NJW-Kolumne KanzleIgründung Kanzleigründung Im im das ganze Elend gegenwärtiger anwaltlicher Existenz aufgezeigt hat. hat, erreichen uns Spezialgebiet Vergaberecht - zahlreiche erschütternde Zuschnften Zuschriften verzweifelter junger Menschen. "Ist denn", Chancen und Risiken nichtetwa derjura Neue Anforderungen an fragt uns unsere Zuschauerin Gabi aus Bad Salzdetfurth, sondern Rechnungen nach dem UStG Student Chnstlan Christian M. (vollständiger (vollständiger Name Ist ist der Redaktion bekannt), "alles wirklich Iich so schlimm?". Ja. Ja, ist es. Doch Rettung naht, wenngleich aus einer Richtung, aus der Bücherforum wir sie sie nicht erwartet hätten: Aus Bamberg schreibt mir eine Kollegin und konstatiert: Rückert, Schluss mit dem "Das Geld wird min allen Bereichen knapper und die zahlungskräftigen Mandanten ewigen Aufschieben 23 werden immer rarer." Trotz dieser ebenso deprimierenden wie scharfen Analyse der Demuth, Steuer, Buchführung Lage sieht sie Anlass zum Optimismus: "Ich zeige Ihnen die Möglichkel Möglichkeit,, wie Sie trotz und Bilanz der Anwaltskanzlei Braun, Gebührenabrechnung der schlechten Wirtschaftslage gewinnbringende rechtliche Beratungen durchführen nach dem neuen Rechtsanwalts- bzw. neue Mandanten bekommen können." Nicht ohne Stolz verkünde Ich, ich, dass die vergütungsgesetz 24 Kollegm. Kollegin, die den Weg aus der Krise gefunden hat. hat, selbstredend dem Forum angehört. Kroiß/Ann/Mayer (Hrsg.), Doch was ist zu tun? Das steht nicht in ihrem Brief, doch "setzen Sie sich doch mit Anwalt-Kommentar BGB- Band 5: EJbrecht Erbrecht mir In m Verbmdung Verbindung und Ich erkläre Ihnen wie man in Zeiten Zelten der RezeSSion dennoch Gewinne erzielen kann" - bel bei soviel Dynamik hat sie für Kommas emfach einfach keme keine Zeit. KruglRudolf/Kroiß (Hrsg.), Genau wie ich, denn ich akquiriere gerade lukrative Beraterverträge. Ein Em englisches AnwaltFormulare Erbrecht 26 Unternehmen weist auf seine Homepage hin, über die Rechtsanwälte ebensolche Eut'r EUE'r FORUM M Posten ergattern können - und die Finanzierung eines Golfplatzes In in der Türkei. Türkei, an Der Vertreter des FORUMs der Ich ich mich beteiligen könnte, Ist ist doch so recht nach meinem Geschmack. Auch In in der ARGE IT sonst biete das Internet faszinierende Möglichkeiten für Anwälte. Sie können SICh sich Regionalbeauftragte FORUM Junge Anwaltschaft im DAV beispielsweise an emer einer telefonischen Rechtsberatung beteiligen, die über das Netz vermarktet Wird. wird. "Viele Ratsuchende wollen", weiß der Anbieter Anble er "auch tatsächlich und Stammtische ein Mandat erteilen". Deshalb "spncht "spricht auch nichts dagegen, dass sie Sich sich bel bei 1. Frankfurter" "Tax and Legal"- komplexeren Fragestellungen auch persönlich treffen". Nur muss man zunächst am Party 34 Telefon"Qualität und Kompetenz" zeigen. Die".. Ratsuchenden " kostet dieser Beweis BeweIS ServicE' endet' Stellenbörse Termine Links: links: BGH-Rechtsprechung Das letzte Wort orschau/redaktionsschlu c;chlu Impre<;<;um ,86 pro Minute; der Anwalt muss für die Möglichkeit. Möglichkeit, zu beraten. beraten, nur 210 im Jahr bezahlen. Solche GeschäftsIdeen Geschäftsideen wünschen wir Euch auch. Viel Spaß beim Lesen! I Holger Hembach IlVllll I I 0-t

4 'HE... Checkliste zur Fachanwaltschaft Die Fachanwaltsordnung (FAO) legt für den Erwerb einer FachanwaltsbezeIchnung ein "weitgehend formalisiertes" Verfahren fest (so z. B. BGH, Beschl. BeschI. v. Fachanwaltsbezeich , BRAK-Mitt. 2003, 25 ff.). Das bedeutet, dass es - trotz aller Unkenru e - den sicheren Weg zur Fachanwaltschaft tatsächlich gibt. Hilfreich ist es, wenn die nachfolgenden Ratschläge beherzigt beherzigt werden. Was man tun sollte: 1. Der Text der Fachanwaltsordnung sollte bekannt und verinnerlicht sein. Eine Textausgabe ist bei den regionalen Rechtsanwaltskammern erhältlich, findet sich aber auch auf der Internet-Seite der BRAK unter 2. Vor dem Besuch eines Fachanwaltslehrgangs sollte geprüft werden, ob der gewünschte Kurs die Anforderungen von 4 Abs. 1 und 6 Abs. 2 lit. c FAO erfüllt. Der Lehrgang muss alle "relevanten" Bereiche des Fachgebiets, die sich aus den 8 bis 14a FAO ergeben, Susanne Offermann Burekart abdecken. Berücksichtigung müssen auch die verfassungs- und europarechtlichen Bezüge des Fachgebiets finden ( 2 Abs. 3 FAO). Der Kurs muss 120 Zeltstunden Zeitstunden (nicht etwa UnterrIchtseinheiten zu 45 Minuten) umfassen, zuzüglich weiterer 40 Stunden im Im Unterrichts Steuerrecht für Buchhaltung und Bilanz- wesen bzw. weiterer 60 Stunden im Insolvenzrecht für betriebswirtschaftlichhche Grundlagen. Außerdem müssen Klausuren angeboten werden, die nicht mch weniger als 1 Zeitstunde und nicht mehr als 5 Zeitstunden dauern dürfen, deren Gesamtzahl nicht unter 3ltegt3 liegt und deren Gesamtdauer 15 Zelts Zeitstunden nlch nicht unterschreitet. erschreltet. Es muss also wenigstens 3 Klausuren a 5 Zeitstunden oder 15 Klausuren a11 Zel Zeitstunde sunde geben. 3. Es sollte darauf geachtet werden, dass man nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs zeitnah und im Original eine aussagekräftige, tlge, möglichst detaillierte TeIlnahmebestätigung Teilnahmebestätigung und die Klausuren mit Ihren Bewertungen erhält. 4. Die Frist des 4 Abs. 2 S. 1 FAO ist im Auge zu halten. Danach soll der Beginn (nicht etwa der Abschluss) des Fachanwaltslehrgangs nicht länger als 4 Jahre vor der AntragsteIlung liegen. Liegt liegt er länger zurück, zurück. ist "zwlschen "zwischenzeitliche" Iiche" Fortbildung im Umfang von 15 FAO (also von mindestens 10 Zeltstunden Zeitstunden pro Jahr) nachzuweisen. Nach h. M. beginnt die Fortbildungspflicht erst nach Ablauf der 4 Jahre. Es schadet allerdings nichts, nichts. sich auch zwischenzeitlich fortzubilden! 5. Wer den Erwerb emer einer Fachanwaltsbezeichnung von langer Hand plant, tut gut daran, daran. die Fallliste, Fallliste. die bel bei Antragstellung AntragsteIlung vorgelegt werden muss ( 6 Abs. 3 FAO), FAO). beizeiten en (im Hinblick auf 5 S. 1 FAO also 3 Jahre vor dem für den Antrag eingeplanten Zeitpunkt) zu beginnen und sukzessive zu führen. 6. Man sollte sich SICh schon zu Beginn des sammeins mit den Bereichen vertraut machen, die zum NachweiS der besonderen praktischen Erfahrungen Im im Fällesammelns jeweiligen jeweiligen Fachgebiet abgedeckt sein müssen. Diese ergeben Sich sich aus 5 S. 1 Iit. abis h und den 8 bis 14a FAO. Außerdem sollte man die Besonderheitenen in In der geforderten Zusammensetzung kennen, also z. B. wissen. wissen, wie hoch der Anteil gerichtlicher Verfahren sein muss und wie wie sich etwa die sog. Fallquoren im Verwaltungsrecht oder Im im VersICherungsrecht Versicherungsrecht zusammensetzen. Es kann dann bei der Mandatsannahme oder bel der kanzleiinternen Mandatsverteilung darauf geachtet werden, welche Fälle im Im Hinblick auf den späteren Fachanwaltsantrag noch fehlen. 7. Bei Bel der Erstellung der Fallliste sind die Vorgaben des 6 Abs. 3 S. 1 FAO zu beachten, wonach die LIsten Listen regelmäßig enthalten müssen: Aktenzeichen, Gegenstand, Zeitraum, Art und Umfang der Tätigkeit. Stand des Verfahrens. Die Fallliste muss ubersichtlich übersichtlich gestaltet sein. stand. Es gilt der Grundsatz, dass zu jedem Jedem Fall so viel wie nötig und so wenig wie möglich auszuführen 1St. ist. Der Vorprü- Vorprüfungsausschuss und der Kammervorstand müssen in die Lage versetzt werden, Sich sich ein Bild von den bearbeiteten Mandaten zu machen. 8. Wer in einer einer aus mehreren Rechtsanwälten bestehenden Kanzlei arbeitet. arbeitet, sollte im Hinblick auf 6 Abs. 3 S. 2 FAO (Vorlage von Arbeitsproben) darauf achten. dass die bearbeiteten Fälle auch tatsächlich der eigenen eigenen Person zugeordnet werden können. Wenn ein anderer unterschreibt. unterschreibt, sollte die Bearbeitung durch entsprechendes Aktenzeichen ausgewiesen und möglichst von einem Kanzleiinhaber KanzleIInhaber schriftlich bestätigt werden. 9. Wer damit rechnet, rechnet. dass er während der Zeit des Fällesammelns die Kanzlei wechselt, sollte - ebenfalls Im im Hinblick auf 6 Abs. 3 S. 2 FAO - mit den derzeitigen Vorgesetzten oder Sozien vereinbaren, dass auch nach emem einem Ausscheiden die bearbeiteten Akten zur einbaren. Verfügung gestellt werden. 10. Die Antragsunterlagen (bestehend aus Antrag, Bescheinigung über Ober die erfolgreiche Teilnahme an einem Fachanwaltslehrgang oder alternativen Theorienachweisen, Originalklausuren Onginalklausuren mit Bewertung, Fallliste) sollten vollständig und 2 A (. G \ I

5 übersichtlich sein. sem. Einige Emige Rechtsanwaltskammern verwenden Antragsformulare. Auskunft hierüber und zu der Frage, wie die von den Kammern erhobene Verwaltungsgebühr eingezahlt werden soll, geben die Geschäftsstellen. 11. Man sollte wissen, dass das Fachgespräch seit In-Kraft-Treten des neu gefassten 7 Abs. 1 S. 1 FAO am obligatorisch is. ist. Der Einladung zu einem Fachgespräch kann also nicht mit dem Hinweis begegnet werden, man habe doch die besonderen theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen bereits mit Hilfe von Unterlagen nachgewiesen. 12. Die Ladung zum Fachgespräch ist absolut kein Grund zur Panik! Allerdings sollte man auch nicht ganz unvorbereitet in das Gespräch gehen. Zu berücksichtigen Igen sind smd insbesondere die themenbezogenen Hinweise des Ausschusses In der Ladung ( 7 Abs. 2 S. 1 FAO). Hilfreich ist es außerdem, die letzten Ausgaben der einschlägigen Fachzeitschriften auf neuere Rechtsprechung und aktuelle Gesetzesänderungen bzw. -vorhaben durchzusehen. EInige Einige der wichtigsten igsten Vorschriften im Fachgebiet sollten bekannt sem und ohne Durchforsten des Stichwortverzeichnisses der jeweiligen Gesetzessammlungen gefunden werden. Im Arbeitsrecht müssen Fragen zum kalle kollektiven Arbeitsrecht einkalkuliert werden. Was man lassen sollte: 1. Man sollte nicht nicht leichtfertig leichtfertig glauben, auf den Besuch eines Fachanwaltslehrgangs verzichten zu können, weil 4 Abs. 3 FAO ausdrücklich auch "außerhalb eines emes Lehrgangs erworbene besondere retische Ische Kenntnisse" vorsieht. vorsieht. Die Anforderungen, die an den Nachweis sol theocher Kenntnisse gestellt werden, sind hoch. Gelegentliche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften reichen i. d. R. ebenso wenig aus wie eine das Fachgebiet nur punktuell berührende Dissertation. 2. Der Antrag sollte nicht vor Ablauf der Drel Drei Jahres-Frist des 3 FAO gestellt werden. Ein zu früh gestellter Antrag muss - streng genommen - wegen Fehlens der Voraussetzungen zurückgewiesen zurückgewiesen werden. Er führt nach allen Erfahrungen nicht zur Beschleunigung. Beschleunigung, sondern eher zur Verzögerung des Verfahrens. Außerdem besteht z. B. die Gefahr, dass bei einem Wachen oder sogar Monate zu früh gestellten Antrag einige der aufgelisteten Fälle aus dem Drei-Jahres-Zeitraum des 5 S. 1 FAO herausfallen und dadurch die erforderliche Fallzahl nicht mehr erreicht wird. 3. Der Antrag sollte nicht ohne die erforderlichen Unterlagen (siehe (Siehe oben Zift. Zjft. 10),, also blanko und nur mit dem Bemerken gestellt werden, die Unterlagen würden "demnächst" nachgereicht. Ein Antrag, dem nicht-wie in 22Abs. 2 FAO ausdrücklich gefordert - die entsprechenden Unterlagen beigefügt beigefügt sind, kann sofort zurückgewiesen werden. Keinesfalls besteht die Möglichkeit, Möglichkeit. durch einen solchen "Antrag" die Fortbildungspflicht nach 4 Abs. 2 S. 2 FAO zu umgehen. Außerdem ergeben sich Probleme z. B. hinsichtlich der Frage, auf welchen Zeitpunkt (eigentlrche (eigentliche AntragsteIlung oder Einreichen der Unterlagen) bei der Festlegung des Drel-Jahres-Zeitraums Drei-Jahres-Zeit nach 5 S. 1 FAO abzustellen Ist. ist. 4. Die Fallliste sollte kein "Spielmaterial" "Sptelmaterlal" enthalten. Dies ist nur dann unschädlich, wenn mehr Fälle nachgewiesen werden. werden, als In in 5 S. 1 Iit. lit. abis h FAO gefordert. Jeder aufgenommene Fall sollte in fachspezifischer, zeitlicher und qualitativer Hinsicht auf seine Eignung geprüft werden. Die meisten Kammern vertreten Tm im Hinblick auf 5 S. 2 FAO (..Bedeutung, ("Bedeutung, Umfang und Schwierigkeit einzelner Fälle können zu einer anderen Gewichtung führen. ") die Auffassung, dass einzelne Fälle auch nur anteilig, etwa zu 50 % oder weniger, gezählt werden können. Dies betrifft insbesondere Fälle, Fälle. die in den Drei Jahres-Zeitraum nur.,hinelnragen", "hineinragen" also früher begonnen wurden oder noch nicht abgeschlossen Sind. sind, und Fälle geringen Umfangs und untergeordneter Bedeutung (wie z. B. telefonische telefonische Beratungen). 5. Wer zu einem Fachgespräch geladen Ist, ist, sollte Sich sich - auch im Im Hinblick auf 24 Abs.7 FAO (Möglichkeitder Entscheidung nach Aktenlage bel bei zweimaliger Säumnis) SäumniS) - rechtzeitig und mit nachvollziehbarer Begründung entschuldigen. Rechtsanwältin Rechtsanwaltm Dr. Susanne Offermann-Burckart,.... Köln Die Autorin ist Geschäftsführerin der Rechtsanwaltskammer Köln. Ihr Buch "Fachanwalt werden und bleiben"ist ist vor kurzem erschienen. A««««\l"H \I" ««««Wie man Fachanwalt für Strafrecht wird - Geschichten aus du Thüringen Konkurrenz belebt das Geschäft - aber allzu lebendig muss es Ja ja nicht werden. Das sagt sich zumindest manch arrivierter arnvierter Kollege. Kollege, der dem Fachanwaltsausschuss einer Kammer angehört. Dieses Gremium hat die Aufgabe, gegenüber dem Vorstand der Rechtsanwaltskammer eine Empfehlung auszusprechen, auszusprechen. ob ein Kandidat die theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen mitbringt, mitbringt. um die Verleihung der Fachanwaltsbezeich FachanwaltsbezeIChnung zu rechtfertigen. Emgedenk Eingedenk des alten wajdmännischen waidmännischen Grundsatzes, dass zu viele Jäger der Hasen Tod sind, betätigt sich so mancher Fachanwaltsausschuss jedoch eher als hinderungsausschuss. Auf den ersten Blick schem scheint das Fachanwaltsverhmderungsausschuss. schwierig zu sein: sem: Der Nachweis theoretischer Kenntnisse wird von den allermeisten Teilnehmern durch eine eme Bescheinigung über die Teilnahme an einem Kurs und den erfolgreichen Abschluss von Klausuren erbracht. Und um 3 LI.. \BI

6 die praktischen Erfahrungen zu belegen, müssen die Aspiranten nach der Fachanwaltsordnung eine Fallliste vorlegen, aus der sich ergibt, dass der Antragsteller eine bestimme Zahl von Fällen bearbeitet hat, die für das jeweilige Fachgebiet in der Fachanwaltsordnung festgelegt ist. Der Ausschuss scheint also nur geringe Spielräume zu haben: Die Prüfung, ob der NachweiS Nachweis über die Teilnahme an einem Fachanwaltslehrgang erbracht Ist ist und dem Antrag die bestandenen Originalklausuren beigefügt sind, ist auf den ersten Blick wenig problematisch. Und auch die Frage, ob die Falliis Falllistee die erforderliche Anzahl von Fällen ausweist, scheint lösbar. Doch wer glaubt, er sei nur noch einen Schntt Schritt vom Fachanwalt entfernt, wenn er den Fachanwaltslehrgang erfolgreich abgeschlossen und eine ausreichende Zahl von Fällen gesammelt habe, unterschätzt oft die Perfidie der Juristen. Junsten. Ein beeindruckendes Beispiel liefert hier der Fachanwaltsausschuss der Rechtsanwaltskammer Thüringen im Bereich BereICh des Strafrechts. Dort erfährt der Aspirant alsbald, dass nicht etwa das "Sammeln" der Fälle das größte Problem ist, sondern die AntragsteIlung selbst. Schon formal können hier entsetzliche Fehler gemacht werden, von denen zwar die Fachanwaltsordnung nichts weiß, die aber dennoch zur Folge haben, dass gerade "der" AntragzurBearbeitung abgelehnt wird", wie der Ausschuss den Antragstellern in einem eigens erstellten Merkblatt mitteilt (gemeint ist offenbar, dass die Bearbeitung abgelehnt wird). Wird). Beispielsweise darf der Antrag, um die Arbeitskraft des Ausschusses nichtüber Gebühr zu zieren, Zieren, auf keinen Fall in Klarsichthüllen gesteckt werden: "Antrag bitte nicht in Klarsichthüllen, außer Einzelblätter, verpacken, da diese Art der AntragsteIlung mit erheblichem Mehraufwand, durch das Herausnehmen müssen und wieder einstecken, für die Bearbeiter und damit mit einem Zeitfaktor Zeltfaktor - auch für den Antragsteller - verbunden ist" (Interpunktion entstammt dem Original) Onglnal) schöner hätte man das wohl nicht mehr formulieren können. "Loseblattsamm " lungen sind unzumutbar", I und werden deshalb "zur Bearbeitung strapaabgelehnt". Andernfalls müsste die Vorsitzende des Ausschusses nämlich "eigene Büromaterialien verwenden, um den Antrag in eine geordnete, zu bearbeitende Form zu bringen". Deshalb sind"ungeordnete Anträge und Loseblattsammlungen unzumutbar" - schließlich werden dem Ausschuss"weder" Zeit noch Kosten insoweiterstattet" erstattet".. Zumutbar Sind sind nur Anträge, die,.in..in emem einem Aktenordner oder mehreren" abgegeben werden. Natürlich drängt sich die Frage auf, wie die wenigen Unterlagen, die einem Antrag nach der Fachanwaltsordnung beizufügen sind, in mehreren Ordnern untergebracht werden sollen. Die Antwort Ist ist einfach: Mit diesen Unterlagen ist es in Thunngen Thüringen mcht nicht getan. So verlangte der Fachanwaltsausschuss von einem Kollegen, er solle die Handakten sämtlicher Fälle aus der Fallliste vorlegen. Der aber weigerte Sich sich - schließlich ist er ja zur Verschwiegenheit verpflichtet. Und eine rechtliche Grundlage für das Ansinnen des Ausschusses konnte er auch nicht erkennen. Dennoch lehnte die Kammer die Verleihung der Fachanwaltsbezeichnung auf Empfehlung des Ausschusses ab. Der Kollege brachte die Angelegenheihel vor den Thüringer Anwaltsgerichtshof, der ausführte, Ohrte, dass die FAO für dieses Ansinnen nichts hergibt, weil dort nurvon derfallliste die Rede ist. Allenfalls könnten Arbeitsproben verlangt werden - aber eben nur einige, weil es sich ja Ja um Proben handele. Damit ist Ist also klargestellt, dass zum Nachweis NachweiS der erforderlichen praktischen Erfahrungen eine Fallliste FalllIste vorgelegt werden muss, gegebenenfalls ergänzt durch Arbeitsproben. Auch in In der Literatur LJteratur ist Ist von weiteren Belegen nicht die Rede. 1m Im Kommentar von Henssler/Prütting heißt es hierzu: "Die Anforderung weiterer Belege ist Ist unzulässig". Dennoch genügt in Thüringen Thüflngen die Fallliste dem Ausschuss nicht. Vielmehr muss der Antragsteller belegen, die aufgeführten Fälle tatsächlich bearbeitet und nicht etwa einfach erfunden oder von einem Kollegen abgeschrieben zu haben. Die anwaltliche Versicherung, die nicht nur in der Fachanwaltsordnung ausdrück- IIch lieh vorgesehen 1St, ist, sondern beispielsweise auch im Einstweiligen Verfügungsverfahren, bel bei Befangenheitsgesuchen gegen Richter oder bel bei Wiederelnsezungen in den vorigen Stand nach den Jeweiligen jeweiligen Prozessordnungen als Mittel der Glaubhaftmachung genügt, reicht dem Ausschuss nicht. Er braucht Belege: "Der Antrag ist daher mit entsprechenden Beweismitteln zu versehen (...)...). Wiedereinset Die Hauptverhandlungstage sind am geeigneten durch Vorlage derentscheiden entscheidenden Seiten der entsprechenden Urteile nachzuweisen." Aber man will Ja auch nicht zu streng sein: "Es bestehtdie Möglichkeit, sofern das Urteil noch nicht vorliegt, die Teilnahme an den Verhandlungstagen durch schriftliche Bestätigung des jeweiligen Vorsitzenden des erkennenden Gerichts nachzuweisen. Datum und Aktenzeichen sol/ten sollten selbstverständlich in derartigen Bestätigungen enthalten sein. sem. " Doch auch wenn Belege vorliegen, wird noch viel Viel getrickst, wie der Ausschuss glaubt. Aber da ist man bei bel ihm an der falschen Adresse. Wer etwa eine Vollmacht zu einem staatsanwaltschaftlichen Aktenzeichen seinem Antrag beifügt, um seine Tätigkeit nachzuweisen, dem Wird wird die prozessual überraschende staatsanwaltschaftli Erkenntnis zuteil: "Die Vorlage einervoll emervollmacht zu einem staatsanwaltschaftlichen Aktenzeichen genügt nicht, um eine Verteidigerstel/ung VerteidigersteIlung zu belegen." belegen" Und auch ein Antrag auf Akteneinsicht im Ermittlungsverfahren beweist noch gar nichts: "In dem vorgelegten Schreiben vom kann keine keme strafrechtliche Relevanz erkannt werden. Dabei kann es sich ebenso um einen emen Zivilfall handeln. Sollten Sie hiereven tuell Unterlagen zu einer emer Nebenklage haben, bitteich Ich um Nachweis. Andernfalls kann der Fall nicht mcht gewertet werden." werden" Die Beifügung eines Eröffnungsbeschlusses des Gerichtes, in In dem man als Verteidiger genannt wird, beweist auch nichts jedenfalls Jedenfalls dann nicht, wenn noch andere Anwälte in In dem Beschluss stehen. Dann nämlich stellt sich die Frage, "ob Sie das Verfahren selbständig bearbeitet haben oder ob Sie lediglich durch das Amtsgericht Erfurt als Pflichtverteidiger Pf/ichtverteidiger mit keinerlei Bedeutung im Verfahren beigeordnet worden sind. " Auch "das.. bloße 4.A., \BI. 01 /o.~

7 Vorlegen einerladung genügtnicht, nicht, um Verteidigertätigkeiten nachzuweisen. " Mit derartigen Hinweisen zählt man allerdings noch zu den glücklicheren Kandidaten. Bisweilen Ist ist nämlich die die Informatlonmation, welche Mängel der Antrag denn nun angeblich aufweisen soll, deutlich schwieriger schwieriger zu erhalten. Ein Kollege aus dlda Thüringen reichte seinen Antrag am ein und erhielt schließlich am die Information, dass sein Antrag unvollständig sei. (Der Ausschuss forderte die Einordnung der Blätter in Aktenordner und Vorlage der entscheidenden Urteilsseiten UrteilsseI en zum Nachweis der Hauptverhandlungstage.) Das fand der Thüringer Thünnger Anwaltsgerichtshof dann doch etwas lang: "DIe "Die Rückfrage des Fachausschusses rund 5 1/2 7/2 Monate nach Eingang Emgang des Antrags erscheint erscheine dem Senat als unvertretbar langer Zeitraum" Zeitraum." Außerdem sei sei dem Antragsteller "erstmals..erstmals mit Schreiben vom wlfklich wirklich deurllch deutlich gemacht worden, welche Nachweise noch von ihm verlangt wurden". Die Kammer fand die Angelegenheit zu unbedeutend, um Sich sich näher daml damit zu befassen' befassen: "Die Antragsgegnenn", Antragsgegnerin", heißt es in dem Urteil,.. " hat sich in dem Verfahren zu kemem keinem Zeitpunkt geäußert". Insgesamt SIeht sieht die Kammer aber keinen Grund zur Besorgnis. In ihrem viertel Jährlichen Kammerreport teilt sie den Mitgliedern mit, aufgrund zahlreicher zahlreicher Beschwerden über die Bearbeitungszeit von Fachanwaltsanträgen sei die Arbeit der Ausschüsse überprüft worden. Die Verzögerungen selen seien ausschließlich auf Versäummsse Versäumnisse der Antragsteller bel bei der Fassung der Anträge zurückzuführen. Und wie sehen solche Versäumnisse aus? BeispielsweIse Beispielsweise so: Ein Kollege stellt seinen semen Antrag auf Verleihung der Fachanwaltsbezeichnung und fügt die Fall Falllistee bei. bel Der Ausschuss teilt Ihm ihm mit, dass er jeden Hauptverhandlungstag durch die Vorlage von Hauptverhandlungsprotokollen oder ähnliche Unterlagen nachweisen müsse. Daraufhin nimmt der Kollege den Antrag zunächst zurück und lässt sich quer durch die Republik Akten von Verfahren schicken, in denen er tätig Iis (;las neue Testament. en DeutscherAnwaltVerlag E.rhalllrch Erhalllich Im Buchhandel oder d"'ekl direkt beim Verlag. I1wallv de Telefon TIef ~~ -41, Telefax lofax \ 1,\111: I 5

8 gewesen ist. Die Akten sind natürlich größtenteils schon abgelegt, und so dauert es eine Weile, bis alle (angeblich) erforderlichen Kopien beisammen sind. Der Kollege fasst die Kopien in einem Ordner zusammen und fügt diese seiner Fallliste bei. Danach herrscht ein halbes Jahr lang Schweigen. Der Aspirant entschließt sich zu einem gewagten Schritt: Er ruft beim Ausschuss an und erfährt, eriährt, dass sein Antrag noch nlch nicht ganz die richtige Form habe. Die Forderung nach Belegen für jeden bearbeiteten Fall führt natürlich auch dazu, dass solche Mandate überhaupt nicht gezählt werden, bei denen es bisher nur zu einer Beratung des Mandanten oder jedenfalls nicht zu einer schriftlichen Tätigkeit nach außen hin gekommen ist - etwa deshalb, weil der Mandant sich nach entsprechender Beratung im Ermittlungsverfahren nicht einlässt, weit weil bislang lediglich Gespräche mit der Staatsanwaltschaft über eine Verfahrensemsteilung Verfahrenseinstellung nach 153 a StPO stattgefunden haben o. Ä. Denn schriftliche Nachweise für eine solche Tätigkeit kann man naturgemäß nicht beibringen (die Vollmacht reicht Ja ja nicht, s.o.). Der Fachanwaltsordnung ist Ist jedoch nicht zu entnehmen, dass solche Fälle nicht gezählt würden. Denn dort ist lediglich vorgesehen, dass der Antragsteller 60 Fälle bearbeitet und 40 Hauptverhandlungstage vor einem Schöffengericht oder einem übergeordneten Gericht absolviert haben muss. muss, Aber wie soll man seine Tätigkeit belegen, wenn nichts Schriftliches vorlieg? vorliegt? Das frage ich nicht nur mich, sondern auch ein Mitglied des Fachanwaltsausschusses, von dem ich mir in dieser schwierigen schwierigen Lage Hilfe erhoffe. Der Kollege behauptet zunächst, es würden ja ohnehin nur solche Mandatee gezählt, in denen es zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist. Als ich ihn auf die Regelung in der Fachanwaltsordnung hinweise, korrigiert er sich aber. Er habe, erläutert er, 50 so lange keinen Antrag mehr bearbeitet, dass er mit den Anforderungen nicht mehr vertraut sei. Das überrascht mich dann doch. Ich habe nämlich meinen Antrag schon vor Monaten gestellt und war davon ausgegangen, dass die Beanstandungen vom Ausschuss gemeinsam festgestellt worden wären. Immerhin heißt es im Kommentar zur FAO: "Erachtet der Ausschuss die Begründung des Antrags (..) für nicht ausreichend, dann kann der Ausschuss - nicht sein Vorsitzender allein - dem Antragsteller zur ergänzenden Begründung Auflagen erteilen." Doch dem Kollegen ist von dem Antrag nichts bekannt. Alle bisherigen Beanstandungen und Rückfragen - eine Vollmacht belegt keine VerteidigersteIlung, Verteidigersteilung, als Pflichtverteidiger hat man keine eigene Bedeutung im Verfahren usw. - kamen ausschließlich von der Ausschussvorsitzenden. AusschussvorsItzenden. Dennoch nährt der Umstand, dass bislang ausschließlich die Ausschussvorsitzende mit der Angelegenheit befasst war, meinen Optimismus. Denn Im im Kommentar heißt es: "Diese Prüfung (durch den Vorsitzenden) kann allenfalls kursorisch ausfallen. Ob (..) die eingereichte Fallliste tatsächlich genügend Fälle enthält, bleibt der Prüfung durch den Berichterstatter vorbehalten. " Demnach müsste e der Antrag doch jetzt eigentlich schon beim Berichterstatter sein - doch wer Ist ist das? Ich wende mich einen Monat nach der letztmaligen Einrelchung Einreichung des Antrags schriftlich an die Ausschussvorsitzende und bitte um Mitteilung, wer als Berichterstatter für memen meinen Antrag zuständig sei und ob der Antrag ihm schon zugeleitet worden sei. Eine Antwort erhalte ich nicht, ebenso wenig wie auf mein mem Erinnerungsschreiben, das ich drei Wochen später absende. Auf eine telefojllsche telefonische Anfrage hin verweigert sie die Auskunft und kündigt eine schriftliche Äußerung an, die jedoch nicht erfolgt. Hilfesuchend wende ich mich an die Kammer und erkundige mich, ob dort die Geschäftsordnung des Fachanwaltsausschusses bekannt sei. Der Kammergeschäftsführer kennt die Geschäftsordnung nicht. nicht, findet aber, dass es schon ein Entgegenkommen des Ausschusses sei. wenn man auf die Unvollständigkeit seines semes Antrags hingewiesen werde. Das stimmt natürlich nicht.. Denn in m 24 der FAO ist ausdrücklich vorgesehen, dass der Ausschuss den Antragsteller bei unvollständigen Anträgen zur Nachbesserung auffordern muss. Aber Immerhm immerhin macht es schon einmal einen souveränen Eindruck,, wenn man dem Antragsteller von Anfang an deutlich macht. macht, dass ihm allenfalls Wohltaten erwiesen werden und er keine keme Ansprüche zu stellen hat.. Zufällig erfahre ich, dass die Ausschussvorsitzende ihre Kanzlei von Thüringen vorsitzende nach Hessen verlegt hat. Ich bitte die Kammer am um Mitteilung, wer jetzt für den Antrag zuständig sei, erhalte jedoch keine Antwort. Schon einen Monat später meldet sich Sich ein Kollege und gibt sich als kommissarischer Vorsitzender des Ausschusses zu erkennen. Er hat das Problem des Berichterstatters pragmatisch gelöst: "Ich habe mich nun heute kurzerhand zum Berichterstatter über ihren Antrag bestellt." Kaum im Amt, leidet er schon schwer unterderbürde:.. "Nach nunmehr fünfstündiger Sichtung, die eigentlich überhaupt niemandem mehr zuzumuten ist (als Ausschussmitglied versagt man sich eingedenk der geltenden schlanken Entschädigungssatzung vernünftigerweise ohnehin Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen) ist es mir gelungen, einen Durchblick durch ihre Unterlagen zu gewmnen." gewinnen." Im Übrigen sei der Antrag "bemerkenswert unstrukturiert", schließt er mit"vorzüglicher kollegialer Hochachtung".. Doch dann ändert sich der Tonfall. Der nächste Kollege schreibt mich mich unaufgefordert an und teilt mit, meinen Antrag zu befürworten; em ein anderes Ausschussmitglied ruft an, um mir ebendies mitzuteilen. Und auch der kommissarische Vorsitzende meldet Sich ohne weitere Anfrage und teilt sehr freundlich mit, dass der Antrag nun mit positivem Votum an die Kammer gehe. Also wohl Ende gut, alles gut. Doch der Weg ist weit, und ein Nachgeschmack bleibt. Rechtsanwalt... Holger Hembach, Erfurt Zugegeben, fmzelschlcksale EInzeischicksale Sind wenig Interessant. Wir W,r wissen jedoch von vielen, Vielen. dass Ärgermrt: ml Fachanwaltsanträgen an dertagesordnung ist. Wie sind Eure Erfahrungen? Wir freuen uns Immer immer über Ober Beiträge. ---~--' (j 6.\, lj(.\b1 (. BI 1/-1 I

9 ..-CiAZIN MAGAZIN ««< Marketing - leider nicht ganz soo einfach I. Kommunikationspolitik Wenn man die Artikel in In den vergangenen Ausgaben so 50 liest. liest, kommt einem unwillkürlich der Gedanke der wirtschaftlichen Resignation vieler Jung-Anwälte, Jung-Anwälte. zumal auch solche Wundermittel wie Marketing nicht recht zu wirken scheinen. Doch so pessimistisch sollte man nicht sein. Wie Ich ich hoffentlich letztlich zeigen kann, Ist ist es mit dem Marketing wie mit Jeder jeder Medizin: Sie muss richtig und professionell angewandtwerden. werden. Schheßlich wird auch keiner von Euch einen Gas Schließ Wasser-Installateur mit der Reparatur seines Firmenwagens betrauen. Und hier liegt schon das erste Problem: Anwälte können nicht so ohne weiteres aus eigener Kraft ein Marketing-Konzept für ihre Kanzlei entwickeln. Schließlich ist Marketing eine eigenständige Disziplin Innerhalb innerhalb der Betriebswirtschaft (manche sagen sogar, dass es einen starken philosophischen Einschlag hat), zu deren Beherrschung mehrere Semester Hauptstudium erforderlich sind. Was liegt also näher, als eine professionelle Agentur zu beauftragen? An und für sich ist dies der richtige Weg, aber auf den ersten Blick stellen sich dem zwei Argumente entgegen, die allerdings einer genauen Überprüfung nicht Sand Stand hai halten: en' die Kosten und die vielen schwarzen Schafe in diesem Gewerbe. Was nun die Kosten angeht. angeht, so kann der Marketing-Auftrag durchaus eingegrenzt werden. Seriöse Agenturen verschaffen sich einen genauen Überblick über das zu Machende und über das Machbare und liefern einen genauen Kosten- und Maßnahmenplan. Viele Anwälte wären überrascht, wenn sie danach feststell- ell- ten, dass ein solches Marketing-Management kaum teurer ist als eine Serie großformatiger Anzeigen In in der lokalen Presse, deren Kontakterfolg mehr als zweifelhaft ist. Schwieriger ist es schon, die schwarzen Schafe in dem Gewerbe auszumachen. Eben weil Marketing Ing ein schwer fassbarer Begriff mit Vielen Facetten ist, glauben sich viele Viele Unfähige berufen; und es würde zu schallendem Gelächter führen, wenn ich darüber berichtete, mit was für gänzlich unsinnigen Aktionen viele Marketing-Agenturen in der jüngeren Vergangenheit aufgefallen sind. Bei der Auswahl einer solchen Agentur Ist ist also streng darauf zu achten, dass die handelnden Berater über einen Hochschulabschluss In in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing verfügen, qualifizierte Referenzen vorweisen können und nach Möglichkel Möglichkeit einige Jahre an UnIversItätsprojekten oder In in einer Marketing Abteilung eines größeren gröberen Unternehmens gearbeitet haben. Universi Was aber kann Anwalt tun, wenn er das alles nicht will oder für zu umständlich und ungewiss erachtet? eh Er muss sich darüber klar werden, dass gutes Marketing auch einiger Anstrengungen bedarf. Marketing hat streng wissenschaftlich-systematische Züge. Ich möchte hier auf das Instrumentarium des Marketing eingehen, das aus Kommunikatjonspolitik, Distributionspolitik, PreiskatJonspolitikpolitik und Produkt(Angebots)-Politik (AngebotsrPolitik besteht; die amerikanischen Schlagworte "Price, Product. Produd, Place und Promotion" erscheinen mir doch sehr vage, zumal jeder etwas anderes darunter zu verstehen scheint. Beginnen möchte ICh ich mit der Kommuniatlonspolitik. deren Ziel ZIel es Ist, ist, dass SICh sich Kommunikationspolitik, der Anwalt mit der Umwelt (und damit mi potenziellen Mandanten1) austauscht bzw. sein Angebot darlegt. Allein dies ist schon schwierig. Warum? Nun, anwaltliche TätIgkeit Tätigkeit Ist ist eine Dienstleistung, und anders als Produkte sind Dienstleistungen immateriell. immateriell, nicht lager- fähig und kaum transportfähig. Hier allerdings liegt der KommunikatIonsansatz. Die Anwälte müssen heraus aus Kommunikations der Kemenate ihrer KanzleIen. Kanzleien. Ihre Tätlg Tätigkeit muss transparent werden. Da es aber leider nicht möghch möglich Ist, Ist. dass Jeder jeder Anwalt zum TV-Star a la Ingo Lenßen avanciert (abgesehen von der leichten Anrüchigkeit solcher TV-Genchtsshows), TV-Gerichtsshows), Sind sind subtilere Methoden zu wählen. Als Beispiel hierfür dienen Engagements in Umweltfragen oder starkes soziales Engagement. Exemplarisch kommt mir ein Göttinger Anwalt In in Erinnerung (eigentlich war dieser Hochschuldozent, Hochschuldozent. besaß aber eine Zulassung), der gegen einen ortsansässigen Miethai kleinere Prozesse zu führen begann und sie gewann. Der Zulauf (zumeist sozial schwacher Mandanten wie etwa Studenten) wurde größer, der Pressezuspruch nahm beachtliche Formen an, sodass der gute Mann sich vor Mandantennachfragen bald kaum noch zu retten vermochte. Und es ist nicht nur das Mietrecht. das hohes Mediemnteresse Medieninteresse schüren kann. Weitere öffenthche öffentliche Darstellungsmöglichkeiten bestehen In in Artikeln und Aufsätzen in der Fachpresse durch die Anwälte. Dies Ist ist allerdings weniger für die Mandantengewinnung nützlich (denn potenzielle potenzielle Mandanten lesen wohl kaum die NJW) als für die allgemeine Imagebildung. Konkreter und breitenwirksamer breitenwirksamer Sind sind Bei BeIträge in Publikumszeitschriften, schriften, Tätigkeit Igkelt für Vereine und Verbände (hoher Multt Multiplikationseffekt!), tl), politisches Engagement (wenn dies für MinderheIten Minderheiten oder "Schwache" geschieht, ist JstderSympathiefaktor stets immens) oder die Beteiligung an DIskussionsforen Diskussionsforen usw. Auch das Radio kann als Medium genutzt werden. Es gibt in Deutschland mittlerweile zahllose private, regionale Sender, die neben Musik aller Richtungen auch viele Sendungen anbieten, anbieten, in denen schnell juristische Probleme Tragweite erlangen. Diese suchen eigentlich dauernd nach Studiogästen und sind für Besuche von Fachleuten sehr dankbar. Diese Art L I. C, \IlL IIr 1 I' 7

10 von PR-Arbeit hat noch den Vorteil, dass sie mit keinerlei Kosten verbunden ISt. ist, dafür aber genau das regional begrenzte Publikum (ReichweIte (Reichweite der Sender ca km um die Sendestation) anspricht. anspricht, das man rekrutieren möchte. Noch besser wären In in Analogie hierzu lv-auftritte. "lv-auftritte, aber diese Sind sind meist nur schwer zu realisieren. Ein weiteres Rezept sieht das Marketing in der Darstellung der so genannten tangiblen Elemente der Dienstleistung. Hierzu gehört in erster Linie die Gestaltung der Kanzleiräume. Natürlich ist die Auswahl der Kanzlei teilweise Geschmackssache. Das Spektrum reicht reicht von hochmodernen. hochmodernen, fast stenlen sterilen DesIgnerbüros bis bis hin zu mit Akten voll gestopften, verstaubt bis gemütlich wirkenden Büros In in großen Altbau-Etagen. Hier sollte sich der Anwalt die die Frage steilen, welche KlIentel Klientel er erreichen möchte. Natürlich fühlen sich Unternehmer und Rrmenvertreter Firmenvertreter in einem hypermodern eingerichteten Zimmer eher wohl als eine Designer in In einem Scheidungskrieg kämpfende Ehefrau, die sich zusätzlich zu ihrer prekären privaten Situation fühlen dürfte wie beim Zahnarzt. Dennoch gibt es einige Regeln: So sollten bei der Gestaltung warme Farben verwendet werden und runde Formen. Eine gewisse Funktionalität sollte ebenso herrschen wie eine Ausstattungsliebe im Detail. Sauberkeit ist von größter Wichtigkeit, Wichtigkeit. ich Ich habe Kanzleien KanzleIen gesehen, gesehen. die aussahen, als wenn dortnur alle Quartale einmal geputzt würde. Auch Reno Gehilfen haben manchmal sonderbare hygienische Eigenheiten. Das Wartezimmer sollte groß und gut klimatisiert sein, die Wände können leicht mit Bildern gestaltet werden, die Szenen aus der anwaltlichen Tätigkeit wiedergeben. Aber auch humorvolle und satirische Darstellungen erfreuen sich Sich großer Beliebtheit. Ein ausgewogenes Zeitschriftenangebot ist auszulegen. Ein paar Spielzeuge für mitgebrachte Kinder sind Sind ebenfalls ratsam. Das Auftreten der Angestellten sollte einhellig, einhellig. freundlich und kunden- orientiert sein. Eine vertrauensvolle Dienstleistungsatmosphäre zu schaffen. schaffen, ist das Oberziel. Hinsichtlich der persönlichen Interaktion sollte der.. "externe Faktor". Faktor", also der Mandant aktiv eingebunden werden. Ihm muss das Gefühl vermittelt werden, dass er eine wesentliche Rolle spielt. spielt, gleichzeitig Sind sind seine Erwartungen (die oftmals vollkommen überzogen Sind) sind) zu kanalisieren, kanalisieren, auf eventuelle Problemlagen ist hinzuweisen. zeitig Auch der Sprachcode muss mandanten orientiert sein. Es dürfte Jedem jedem Anwalt einleuchten, dass er mit einem Bauarbeiter anders kommuniziert als mit einem Chefarzt des städtischen Klinikums. OrIentiert Diese Raumgestaltung ist nun ein wesentlicher Ansatzpunkt für die Internet Kommunikation. Bereits das Interview mit RA Dr. Mauer spiegel spiegelt Wieder, wieder, dass eine bloße Präsenz. Präsenz, oftmals lieblos und mitmangelnden mangelnden technischen Mittelner erstellt, nicht ausreichend ist. Ergänzend stellt. zu seinen Ausführungen empfehle ich einen virtuellen Rundgang durch die Kanzlei - wo eben dann die obig gestalteten Räume dargestellt werden können, leicht leicht zu bedienende Menues, die darüber hinaus interaktive In Möglichelten bieten. Möglichkeiten en. Wichtig istauch eine Verlinkung dieser Seiten. Selten. Hier bieten sich alle möglichen Verbraucherverbände, Verbraucherverbände. Automobilclubs Automobllclubs und Interessengemeinschaften an. Es gibt viel mehr Organisationen, Organisationen. die die anwaltlichen Bedarf haben könnten und die im Im Netz vertreten sind, Sind, als man denkt. Die Anmeldung bei bel den gängigen Suchmaschinen ist natürlich Pflicht; Pflicht, hier gibt es diverse Tricks, um bei bel Eingaben in die Suchmasken durch den suchenden Mandanten sofort auf einer der vorderen Seiten, en, am besten auf der ersten Seite zu erscheinen. Kein Kunde schaut im Im Internet unter FundsteIlen 155 Seiten Selten durch, um Euch dann auf der 156. Seite nicht zu finden. Ebenfalls aufnehmen lassen sollte e sich SICh der im Im Netz vertretene Anwalt bei den einschlägigen Junstenclubs Juristenclubs wie dem Anwaltsuchservice und anderen. Internetseiten müssen ständig gepflegt und angepasst werden, darüber hinaus Sind sind sie sie das wichtigste Bindeglied zur DIstributionspolitik Distributionspolitik und zur Angebotspolitik,, hierbei speziell zur Service-Politik. Gerade dort erwartet der Kunde klare, verwertbare Informationen, soll 5011 er sich entschelden, entscheiden, den Weg In in Eure Kanzleien zu finden. Natürlich dürfen die Selten Seiten auch nicht überladen sein, es ist daran zu denken, dass nicht jeder, der die Seiten aufruft, moderne Technologien wie ISDN oder TDSL nutzt, was dazu führen kann, dass dieser User, vom endlosen Warten genervt, nach anderen Anwälten sucht. Welche kommunikativen Elemente kann der Anwalt noch nutzen? Ein originelles Angebot an Give-aways, Give-aways. also kleineren Werbegeschenken (also bitte nicht nur Kalender und Kugelschreiber) kann ebenso sinnvoll sein wie das eine oder andere etwas stilvollere Weihnachtsprä WeIhnachtspräsent an langjährige Mandanten. Aufgewisse Anzeigen in den Printmedien kann vermutlich nicht gänzlich verzichtet werden, aber wer das Umfeld nicht als zu unangemessen erachtet, kann mit den öffentlichen Anzeigenblättern und Stadtteilzeitungen erheblich an Kosten sparen. In den klassischen Printmedien (regionale Tageszeitung!) sollten zumindest Urlaubszeiten oder Änderungen in In der Sozietät SOZIetät veröffentlicht werden. Dabei sollte man sich aber vor kompetenzlichen Rundumschlägen hüten; mir sind Sind in In der Vergangenheit oft Anzeigen von kleineren Sozietäten (ca. 3-4 Anwälte) aufgefallen, die tatsächlich bis zu 30 (!) Interessenschwerpunkte aufführten. Das ist natürlich nicht nur unglaubwürdig, sondern berührt schon fast die Grenzen des standesrechtlich Erlaubten. Ein weiterer kommunikativer Effekt liegt im Im Nachakquisitions-und NachakquJsl ions-und Beschwerdemanagement. Natürlich sind viele Mandanten gar nicht in der Lage, die Effizienz des beauftragten Anwaltes richtig zu beurteilen, aber selbst ein grobes und un- AtLC,AHI Al c, /1)..\

11 differenziertes Feedback Ist ist besser als gar keines, das dazu führen kann, dass dieselben Fehler Immer immer wieder gemacht werden. Daher sollte nach Möghchkei Möglichkeit immer ein (kurzes?) Abschlussgespräch geführt werden. Ist der so genannte Kommunikationsmix gelungen, muss die anwaltllche anwaltliche Leistung "verteilt" werden - geplact, um es neudeutsch zu sagen. Dies führt uns zur Gestaltung der Dlstributionspolitik. Disributlonspolitlk. 11. Distributionspolitik Neben der Kommunikationspolitik sollte sich die Anwaltschaft sehr genau überlegen, wo sie Ihre Dienstleistungen anbietet. Das ist die klassische Frage nach dem zweiten"p", zweiten"p", dem Place - nachdem wir als erstes "P" Promotion, also die Kommunikation kennen gelernt hatten. Korrekterweise sollten wir von Dlstnbutionspolitik sprechen. Distribu Es ergibt sich primär die Frage nach dem optimalen Standort für die Kanzlei bzw. nach dem lokal korrekt platzierten platzierten Partner für eine Sozietät. Obwohl es sich beim Standortproblem eigentlich um eine Themensteilung der klassischen Betriebswirtschaftslehre, nicht unbedingt des Marketing, handel, handelt, ISt Ist durch die Wesensart der anwaltlichen Leistung auf der einen Seite und durch Kostenfaktoren sowie durch volkswirtschaftlich begründete Einschränkungen auf der anderen Seite das Entscheidungsfeld des Gungen) Anwaltes stark eingeschränkt. Konkret heißtdies, dass es in den meisten Städten (gleich welcher Größe) kaum Räumlichkel Räumlichkeitenen gibt, die sich apriori zur Unterbringung einer /lnwaltskanzlei eignen, ohne aufwändig umgebaut werden zu müssen, oder dass solche Räume zwar vorhanden sind, aber In Folge exorbitanter Mieten kaum In Frage kommen. Eine Notlösung, die heute eallerdings Immer immer öfter anzutreffen Ist, ist, ~;Ind ~;ind die so genannten "WohnzImmerkanzleien" "Wohnzimmerkanzlelen". Da Rechtsanwälte weniger Platz brauchen als z. B. ein Steuerberater (und auch I. i. d. R. weniger Angestellte!), ist dies ggf.. eine Lösung, die vielleicht dem jungen, selbständig werdenden Anwalt nichtunbedingtgefällt, gefällt. die aber zumindest den Sprung in die Eigenständigkel gewährleistet. gewährleistet. Und beim Eintritt in eine Sozietät erübrigt SICh sich das Problem sowieso, denn viele alteingesessene Anwälte wollen von so einem neumodischen Zeug wie Marketing nichts nichts wissen, sie können ihre Geschäftsräume nichtverlegen und es ist Im im Rahmen von SozIetätsverhandlungen wohl kaum eine eme durchführbare Idee, den Kollegen als Erstes zu erklären, dass sich die Büros an einem suboptimalen Stand ort befinden. Betrachten wir also das einzig gestaltbare Problem: Wo in der Stadt, in der Ich ich mich mich niederlassen möchte, tue ich Ich das? (Ländl1che (Ländliche Gegenden blende ich bel dieser Betrachtung vollkommen aus, obwohl sie in Bezug auf das Folgende sogar besser geeignet wären, Als Anwalt erleben Sie oh. oft, wie schnell sthnell sich SIU1 Im im leben Leben vieles andell andert. Da fragt hagt man sich. sich, wie wie gut die beruf liehe IIche 8eistenz EXistenz abgeslcherl abgesichert ist. Ist. Auf die Gerllng Gerling Berufshaftpflichl Berufshahpfhchl ist ISI Verlass - dank emer einer Hahungsanalyse, d,e die auch spezielle spezielle Risiken RISIken Ihrer Beratungs Beratungs' Haftungs tatrgkell tatigke't berockslchtlg berockslchtjgl Angehende Rechtsanwälte profitieren prof'tieren von gilnstlgen gunstigen Konditionen. ond.tlonen Mehr Infos unter oder ode. faxen taxen Sie uns: Fax o Bitte um ROckruf Ruckruf wegen eines e,nes Beratungslermlns Beralungstermlns VOf und lun41'j1c- SuaBe. HBlU5ßUmfller Poulcmzall!, On GebuftsdalulI'I Tf!I./Fax p"'i.i!ll TeJ./Filx gen], GG S GERLING G Wfr u"ur"thm~n St,hC'Tht'U

12 weil z. B. die Raumkosten erheblich geringer sind und auch kaum ein Parkplatzproblem besteht. Aber leider mangelt es auf dem Lande an einer hinreichend großen Zahl von Mandanten, die In der Nähe wohnen; und es kommt nun einmal der Mandant zum Anwalt und nicht andersherum, zumindest ist das noch die Regel). Zwei Aspekte erscheinen hier am wichtigsten: 1. Der technisch-logistische Aspekt«««««««««««Die Kanzlei muss guterreichbar sein, d. h. die Anfahrtswege ml mit dem PKW sollten nicht zu kompliziert sein und z. B. über ein Gewirr von Einbahnstraßen führen. Auch an die Nähe von Bus- oder Straßenbahnhaltestellen für nicht motorisierte motorisierte Mandanten ist zu denken. In unmittelbarer Nähe sollte es gute ParkmöglIchkeiten Parkmöglichkeiten geben. ParkfaZilitäten für 5-8 PKW bei einer Kanzleigröße von ca. 5 Anwälten sollten vorhanden sem - wenn das überhaupt möglich ist, was in CItylagen Citylagen zu bezweifeln sein dürfte. Diese Sind ebenso wie Zufahrten o. Ä. gut zu beschildern, damit Kanzlei und Zugang einfach gefunden werden Parkfazilitä können. Dies gilt auch für das "Plakatieren" mit mit Messingschildern usw. am Gebäude. Merkregel hierzu. hierzu: Es gibt kein zu großes Firmenschild, sondern nur zu kleine. Diese Prägearbeiten sollten nach genauen Vorlagen von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, was leider i. d. R. sehr kostspielig Ist. PreIsvergleIChvergleiche lohnen sich, aber auch wenn Preis hierdurch keine wesentliche Ersparnis erfolgen kann. kann, ist das Ganze eine Investition, die sich lohnt. Nun werden an dieser Stelle Viele viele von Euch einwenden, dass die Zufahrten in den Innenstädten, ja Ja schon in vielen Randgebieten der City schwierig Sind sind (weil von den Gemeinden überstark reglementiert), das Bereitstellen ellen von Parkplätzen schier unmöglich ist. Das stimmt leider, aberviele Gemeinden vergeben zu geringen Preisen (1,- bis 2,- EUR pro Kfz pro Tag) BesucherparkausweISe, Besucherparkausweise, die den Man- danten kostenlos zur Verfügung gestellt werden können. Solche Gästeparkausweise vergeben allerdings nicht alle Städte für ihre Innenstadtbereiche. Sie Sind sind aber i. d. R. dort zu erlangen. erlangen, wo die Gemeinde ein so genanntes "Anwohnerparken" " für Anlieger mittels besonderer Ausweise eingeführt hat. Außerdem muss es nicht Immer immer ein Buro Büro mitten In dercityoderan ihremrand sein. Allein schon KostengrOnde Kostengründe sprechen dafür. Auch Stadtrandgebiete eignen sich sehr gut. gut, allerdings keine Gewerbegebiete usw. Hat der Junganwalt dann ein geelgne geeignetes es Objekt ms ins Auge gefasst, sollten weitere Überlegungen angestellt werden: So Sind sind alle Renovlerungs- Renovierungs- und EInrIchtungskosten möglichst detailliert (oft steckt der Teufel Im im Detail!) zu kalkulieren. Während ich schon unter "KommunikationspolitiktIonspolitik" einige Hinweise zur Ausgestaltung der Räume gab, ist es auch notwendigzu prüfen, obdiese hinreichend groß Sind, wie umfangreich die sanitären Anlagen sind Sind und wie belastbar die elektrischen Leitungen. Auch die Verkabelungsmöglichkeiten elten sind zu klären. Noch immer gibt es nicht überall in Deutschland das System T-DSl T-DSL oder gar dessen Turbo-Verslon, Turbo-Version, die Installation ist aber eigentlich Pflicht. ISDN wäre bereits unterer Standard. Ferner zu betrachten sind Belüftungsmöglichkeiten, Qualität der Heizungsanlage, Lärmisolierung und eine Nachbarschaft (in Häusern, die neben gewerblicher Nutzung auch von Mietparteien bewohnt werden), die zum gesellschaftlichen Ansehen eines Rechtsanwaltbüros zumindest nicht im Gegensatz möglichkeiten. steht. Diesen Gegebenheiten sind dann auch die technischen Gerätschaften (Telefonanlage, EDV und Netzwerk) anzupassen. Die Installation sollte generell nur durch einen Fachbetrieb (der dann auch zur Nachbesserung. Nachbesserung, Wartung usw. herangezogen werden kann) erfolgen; mit ml nichts wird mehr Zeit verschleudert, als wenn selbst ernanntee Computerfachleute und Freaks an diesen Dingen herumbasteln. 2. Der mandantenspezifische Aspekt«««««««««««Natürlich gibt es Immer immer noch Viele viele Generalisten unter der Anwaltschaft, die Jedes jedes Mandat annehmen und sich damit damit auch auf Jedes Rechtsgebiet wagen. Für diese ist der mandantenspezifische Aspekt weniger wichtig, bzw. die Rechtsgebiete bilden sich durch die Klientel heraus. Wer aber hier gezielt steuern möchte, der sollte die regionale Gültigkeit seiner Zulassung ( 27 ff. BRAO) betrachten en und ggf. seine(n) FachanwaltstItel Fachanwaltstitel Im im Sinne von 43c BRAO, um sich zu überlegen, In in welchen Wohngebieten oder Stadtteilen seine Kundschaft wohl zu suchen ist. Stadtviertel ändern ihre soziodemografische Zusammensetzung oft Jahrzehntelang jahrzehntelang nicht. In einem Arbeiterviertel der 20er Jahre wohnen auch heute oftmals noch viele Arbeiter, Villenviertel bleiben oft Villenviertel, Villenviertel. und selbst eine NeubausIedlung Neubausiedlung bildet schnell eine ganz bestimmte Anwohnerschaft heraus. Hierin liegtdas Geheimnis dermandantenspezifischen Standortwahl. Die Mandanten bevorzugen kurze Wege zu ihrem Dienstleister, dem Rechtsanwalt: Am besten, sie erreichen ihn Ihn schnell und zu Fuß. Daher lohnen sich einige emlge SOZiologische Studien vorab und danach sollte sich der Junganwalt fragen, welche typischen Rechtsstreitigkeiten wohl Anwohner haben, die hinsichtlich sozialer Herkunft, Bildung und Beruf sowie Emkommen Einkommen ungefähr gleich situiert sind. Um ein ein Beispiel BeIspiel zu nennen: Ohne vorurteilsbehaftete Platitüden zu bemühen, Ist ist es weolg wenig wahrschemlich. wahrscheinlich, dass aus einer emer Arbeitersiedlung mit hoher Arbeitslosenquote und geringem Einkommens- und BildungSniveau Bildungsniveau viele Mandanten kommen, die komplexe steuerrechtliche Framengen haben. Natürlich fallen viele Klienten durch dieses 10 Au L (..\ IIJ 111 I..j.

13 Raster, und für sehr spezielle spezielle Rechtsgebiete, wie z. B. Patentrecht, werden die Kunden auch weitere Anlaufwege gern In in Kauf nehmen, aber die grobe Richtung kann mit dieser "Sozialauswahl" abgesteckt werden. Lasst mich diese Betrachtung mit einigen weiteren Überlegungen beenden, die zweifelsfrei ebenfalls zur Distributions lonspolitik gehören: a) Die Konkurrenzsituation. Natürlich hat die akribische iblsche Standortsuche eine Fehl Fehl entscheidung zur Folge, wenn sie den Junganwalt in eine Gegend führt, wo es von Kollegen, im schlimmsten Falle sogar mit denselben Tätigkeitsschwerpunkten, nur so wimmelt.. Und Achtung: Auf manchen Rechtsgebieten machen auch andere Berufsstände der Anwaltschaft offensichtlich und vollkommen legal den Boden streitig: So sind smd dies dies die Steuerberater und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Ja z. T. Unternehmensberatungen (mit wieder eigenen Anwälten!) AnWälten!) auf dem gesamten Feld des Wirtschaftsrechtes. Besonders Steuer- und Rentenberater machen in der letzten Zeit von sich reden, obwohl diese Personen eine behördliche Erlaubnis Im im Rahmen des 1 1 RBerG benötigen, offensichtliche Zu widerhandlungen ermöglichen Rechts Rechts Widerhandlungen anwälten, die Sich sich hierdurch hierdurch beeinträchtigt sehen. sehen, ein ein Vorgehen mittels Ziehen des 8 RBerG. Im Bereich BereIch des SozIalrechtes Sozialrechtes handelt es sich um Sozialverbände aller Art, Interessengemeinschaften ete. etc. Zwar dürfen diese keine anwaltiichen anwaltlichen Tätigkeiten übernehmen, aber es istbereits schädltch schädlich genug. genug, wenn sie potenzielle Kunden an fremde Kollegen verweisen. produziert noch gelagert werden. Sie unterliegen dem "uno-aetu-pnnzlp" "uno-aetu-prinzip",, dass heißt, Produktion und Konsumtion fallen zusammen. Daher ist die Logistik so auszurichten, auszurichten, dass Jederzeit jederzeit genügend KapaZitäten KapaZItäten (Zelt (Zeit und Kanzleipersonal) zur Verfügung stehen, ggf. ist in Stoßzeiten von Arbeitsanfall dafür zu sorgen, dass durch Outsourcing bestimmte Tätigkeiten. etwa Schreibarbeiten, Botengänge usw., abgefangen werden können. In diesem Zusammenhang weise ich allerdings auf eventuelle Diskretionsprobleme hin, die nicht auf auf tauchen dürfen. Nach außen hin ist dem Kunden die ;ederzeitige jederzeitige Leistungsbereitschaft des Anwaltes zu vermitteln. Hierzu gehört auch eine gute Organisation der Kanzlei inkl. Inkl. der (für den Kunden sichtbaren!) schnellen Bearbeitung von Anliegen. Auch freut Sich sich der"externe Faktor". or", (wie das Dienstleistungsmarketing den Kunden nennt) fast immer darüber, wenn er In in den Distributionsprozess emgebunden eingebunden erscheint. Im konkreten Fall heißt dies, die Terminwünsche des Kunden möglichst zu berücksichtigen und ggf. auch mal einen Außentermm wahrzunehmen, auch wenn das bei vielen Anwälten noch Berührungsängste auslöst. Im Konsumgütermarketing gibt es viele Absatzhelfer und Multiplikatoren, wie etwa Vertreter, Makler, Kommissionäre und den Handel. All diese Möglichkeiten verschließen sich dem Rechtsanwalt. Es kann aber darüber nachgedacht werden, ob eine Zusammenarbeit mit einer Wlrtschaftsauskunftei, Security-Agenturen und ähnlichen Berufsständen In in Frage kommt. Das hängt SIcher sicher vom Einzelfall und den vertretenen Rechtsgebieten ab. Beim Einsatz solcher Multiplikatoren sollte aber auf deren Seriosität geachtet werden, ein Ab Wirtdriften in die Romantik von Hollywood oder popularen populären Fernsehsendungen ist sicher nie wünschenswert. Wie man also leicht sehen kann, sind die Möglichkeiten über geeignetes"place", (Anmerkung: Dieses Argument kann man natürhch natürlich auch gut drehen. Sollte es gelingen, mit solchen Organisationen zu emer einer dauerhaften partnerschaftlichen ZusammenarbeIt Zusammenarbeit zu kommen. kommen, hat man einen starken Drstnbutionsmultlplikator Distributionsmultiplikator erschlossen! lassen!) ) b) Anwaltliche Anwaltliehe Leistungen können - wie alle Dlens Dienstleistungen - weder auf Vorrat weifel Ias haben Sie es schlicht vergessen: Den neuen löljer Zöller zu bestellen. Noch ist Zeit. Bestellen Sie bei Ihrer Buchhandlung oder unter

14 also durch gezierte gezielte DistributionspolJtik, Distributionspolitik, zu Mandanten zu kommen, sehr eingeschränkt. Dafür aber kann die Anwaltschaft nichts, es liegt in der Natur des angebotenen Produktes. Hinsichtlich der Produktpolitik und der PrelspolJ Preispolitikik verschärft sich dieser Aspekt leider weiter, wie wir nun sehen werden: Wird fortgesetzt. Dlpl.-Kfm. Dipl.-Kfm.... Lothar Kaf'Natt, Karwatt, Kassel Der Autor ist als Unternehmensberater tätig und hat einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Hessen; seine Ernennung zum Professor ist beabsichtigt. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen im Bereich BereICh Controlling und Marketing, insbesondere im Dienstleistungsmarketing und internationalen Marketing. AGAZ N ««< Der erdienst t von Anwälten Eine theoretische Abhandlung für die Praxis Die aktuelle EinkommenssItuation Einkommenssituation wird in vielen Berufen beklagt. Unter Volljuristen herrscht die Überzeugung, nach dem zweiten Staatsexamen seien DM Getzt EUR) pro Monat angemessen. Weil der Job (Abkürzung für Just Over Brook) nicht geboten wird oder weggefallen ist, gehen viele den Weg in die Selbständigkeit. eil. Wie erreicht der einzelne Anwalt, dass sein Anspruch realistisch ist? Wenn weniger als EUR geboten werden, wird Je je nach Sandort Standort Schuld zugewiesen. Der Arbeitgeber nutzt die große Zahl der eine Anstellung suchenden Volljuristen aus. Der Gesetzgeber erhöht die gesetzliche Vergütung unzureichend, weshalb jungen Kollegen keine angemessene Vergütung gezahlt wer- den kann. Die Ausbildung ist auf das Rlchteram Richteramt zugeschnitten und deshalb muss zunächst für die anwaltliche Tätigkeit qualifiziert werden. Wem die Schuld zugewiesen wird, der hat die Macht. Dabei kann jeder nur sein eigenes Verhalten bestimmen. Wenn Sie Ihr Einkommen selbst bestimmen wollen, müssen Sie zunächst Ihr ZIeleinkommen Zieleinkommen festlegen. "So viel wie möglich" Ist ist kein Ziel. Ziele müssen definiert und nachprüfbar sein. Rolf Schaefer Nehmen wir zunächst EUR als Ziel. Gemeint Ist ist hier Gewinn pro Monat vor Steuern. Die Gewinnermittlung erfolgt mittels einer Elnnahmen-Überschuss-Rechnung. Eine Bilanzrerung Bilanzierung ist schwieriger. Davor sei hier gewarnt. Bei der Einnahmen-Überschuss Rechnung werden die die Einnahmen aus anwalthcher anwaltlicher Tätigkeit erfasst und addiert. Die Kosten werden ebenso behandelt. Statt teurer Branchenprogramme soll der Anfänger hier auf die seit Jahrhunderten bewährten Journale hingewiesen hingewiesen werden. Zieht man nun von den Einnahmen die Kosten ab, erhält man den Überschuss. Diese Rechnung lässt sich Monat für fur Monat anstellen. Wer EUR im Monat verdienen will, muss sich seine Zahlen aus der monatlichen Einnahmen-Überschuss-Rechnung ansehen. Das Ergebnis muss mental verarbeitet werden. Das ist VIel Viel schwieri schwierigerals die Rechnung: Einnahmen - Kosten :: = Gewmn. Gewinn EUR Einnahmen EUR Kosten (50 % der Einnahmen) :: = EUR Gewinn. Bei der mentalen Verarbeitung kann bei Bedarf ein Coach (z. B. ein Kollege auf GegenseitigkeIt, Gegenseitigkeit, Elternteil) oder ein ausgebildeterer Fachmann (z. B. Psychologe, Psychiater) helfen. Der Weg zu EUR Gewinn führt In in diesem Fall also über EUR Einnahmen. Es gibt andere Wege zum gleichen gleichen Ziel. Die Großkanzlet Großkanzlei ml mit 90 % Kosten benötigt EUR Einnahmen um über EUR Kosten zu EUR Gewinn zu kommen. Der freie Mitarbeiter mit 20 % Kosten benötigt EUR Einnahmen um über 625 EUR Kosten zu EUR Gewinn zu kommen. Bel dieser Rechnung gibt es also nur zwei Variablen, Vanablen, Einnahmen und Kosten. Das macht diese Rechnung viel Viel uberschaubarer als eine Bilanzierung. Die voraussichtlichen Kosten können grob geschätzt werden (siehe STAR-Untersuchungen). Dies gilt auch für die Unterteilung (Personalkosten, Miete, Sonstiges). Auch überschau die zahlen Zahlen des Vorjahres bieten eine gute Ausgangsbasis für das Abschätzen der Kosten Im im laufenden Jahr. Gehen wir für die folgenden Überlegungen von dem hier gewählten Beispiel aus (50 % Kosten), das für viele Kollegen der tatsächlichen Kostenquote entspricht. Schwieriger sind die Einnahmen zu schätzen. Oft werden denkbare, nur wenig wahrscheinliche Szenarien genannt, auch um Ziele nicht zu definieren und damt damitzu vermelden. vermeiden. Dann verliert Sich sich unternehmensche unternehmerische Freiheit In in Beliebigkelt. Beliebigkeit. Der Anwalt lässt sich von seinen Akten durch das Leben schubsen, wie es Prof. Dr. Hommerich anschaulich kritisiert. Die Einnahmen kommen aus bearbeiteteneten Akten. Also findet man hier hier die erste Zahl, mit der man die Einnahmen abschätzen kann. Wie viele Akten sollen vom Anwalt bearbeitet werden, um zu EUR Einnahmen zu kommen? Auch hier helfen die Zahlen des Vorjahres oder von glaubwürdigen Kollegen. Monatlich 15 Mandate Angelegenheiten Im im gebührenrechtlichen Sinn - anzunehmen. anzunehmen, zu bearbeiten und all die die Dinge zu erledigen, die mit der Annahme von 15 Mandaten im Monat verbunden sind (z. B. das Ablegen von 15 Akten im Monat), erfordert regelmäßig eine Ganztagstätigkeit. igkelt. In den einzelnen Akten berechnen sich die Gebühren oft nach Streitwerten. Soweit das nicht der Fall ist (z. B. Zelthonorar, Zeithonorar, Rahmengebühren), können die Akten bei der Berechnung heraus- 12 U /HI S(, I, 111 BI 1/04 I

15 Meine Adresse Af1IIll JD.Id Postu Po,IUon In du d<r Kanzl<1 Kanzloi SlIaß,fIII,. \11lWNr PIZ PLZIOn /1'0. 1elefonlFex.I!llI rhaufe Recht... Kunden-Nummer und"n-nummet (wenn vorhanden) Ja, endenn Sie I mir Haufe Kanzlei Knnlei Office zum UO\'crbjndUchen unverbindlichen 4-Wochen-li 4-Wocben-Tesl t (v"",n vorhanden) Anzahl Titel Haufe Kanxll!l Kanzlei 0fflO! Office Bestell-Nr, O9On-0500 Preis.396, Haufe Kanzlei Offl"" Office Sonderpreis for MItglied Mitglieder r 'm Im FONm Forum O9On-oSOO Pl02 PlO junge jung" Anwaltschaft(Angebot ÄnwalM(hah gulugbd golllg bis (4) (4) Mdn ~ldn RO<kpb<t.mL RUd<gabem:ht Ich bes1ene balell< 0. g. l1tol Tll Izur ZIlr A.wdll AnsIehl und konn lcann Ihn.hn ohne Angabe Anp von '"n Cinllld.n Gründen und ponol,oi pano tri innerhnlb lnll<rhalb '00 von ~ Wochen ob 1Jd<!tlUl; u.ceru"ll an on dlelljlule dl< Ibuft service Scn~c.'Illl'f Conler Gmbll-1.otcllUk. LogIstJI:.. 10"='1r l.,..eo5> D N311 To Ternngen ~~,urtld<>chjdc<n und die dit! A"ll" kj<enhtlllst legenheil ist rar ror mim mfm.rl"'lj!l erledigl od III<mul Hi,rmil b6toll~. be tiiti!;1: Ich. Ich, d,., WN. Ich im Mliglied 1111gb'" 101 im "",wulung. Forum lunge Anw.hsch.lt AOWILIlld'Ulfl bin Dllium D'tum Unteoorilt 60327tl OI tliß~"ei.s IIln"'" Ium Nm DillensdJul2:: D'h:nsdlulZ: I, ptllllll~ pell.h'tnulden Duf dto Gtbitlrn Gebieten V/lnschafl Il'insdlllrt.lltdll Rechl und uod Steuern ltiitfji m6cht'n rn6dllto W'Ir "'Ir ItsuindJg ","';ndlg aktuell okluell übet ubl:1 GeselZfsinderungen (icl<utajjdtru~n und ""d 101 Inler=ant' >lullt R~uOl! RodtlSpm:hu"3lnformle"'lL Informi "'.. J)je 0. l<nm>dung \'e"",nduog Ihm Ihr", Ad.."..;.t.. 1Id~1'"und dl. die I',,..,beltuag l'rrobejtu bei bd...1ilion.eulllllcn D"'ll5lldsl",n o.m<tk an erfolg! <';0'81 unl."ullau unle, otrik""lle.duuflll a. lwljl d.. d Da...n!dnlll~tu Dolenschu~ dwch durch die dir Rudnll Rudoll Houlel' H:wl 1'<rL>!; rlog GmbH mbll ("0 Co. KG ~(: und dlt die log '"""nen llui LlIId und bel",und'ten bthund...n Unl<m<hmm Uniemehmen.ussdIUdUich l.auduiidle<tm zu dl"",m Zweck. z.. Falls.dle<tn Fall< iedjesen Serlice wider... ENortrJlII.:IumdI.tßll1.l<n Erworten olmt mehr nulzerl wou...geniigt uljmtrn~dnckun.t eine kurze smrllllh:l" rutil 'ilkhridltuoltfll<lfii '.chrimt un!t' Beiliigunp des 1I.rbtn\l1 \\ ""'mittel mllihrer rn!llhrrr \n,d",f1.n In,d",laoll Haur. Ser\1<e 1<10 C.nter ~Itr GmbH, GmbH. Bismorcknllee Ilct 11-/ i'909 / f,eiburg. Fmbv,'ill< All, PreIst lollin Lnkl,\1w-$1. LrW agl. I'mandp3U$d1ale: \'maodpoilldwlt: 1.90.'10 IIliidI"L fbiich..~ (j.9() j,yo 11"_' hw.re~

16 genommen werden. Wenn 10 Akten mit einer Abrechnung nach Streitwert zu EUR Einnahmen führen, sollten die 15 Akten im Monat durchschmttlicher durchschnittlicher Streitwert: EUR volle Gebühr: 189 EUR anderen 5 Akten Im im Monat zu EUR zwei volle Gebühren pro Akte: 378 EUR Einnahmen Emnahmen führen. Alternativ können + 20 EUR Auslagenpauschale = =398 EUR den Akten fiktiv Streitwerte zugeordnet werden. Die durchschnittlichen Streit Abrechnungsvolumen bei 15 Akten pro Monat insgesamt: msgesamt: EUR werte werden sehr unterschiedlich sein. Oft werden sie noch unterschiedlicher angegeben, als sie tatsächlich sind. Für Nun zahlt nicht nicht jeder Mandant. Auch bei bel Korrespondenzmandaten folgt der Abrechnung meine meme Berechnung wähle ich hier einen nicht immer die Einnahme. Durchschnittswert von EUR. Der nächste Faktor, der für die Abschätzung der Einnahmen wesentlich ist, ist die Wenn realistisch abgerechnetwird und die Außenstände laufend bearbeitet werden, sind die Forderungsverluste unter 10 % zu Zahl der voraussichtlich pro Akte halten. Ich möchte hier mit 15 % entstehenden Gebühren. Legen wir hier zwei volle Gebühren als Durchschnitt Forderungsverlusten rechnen, so dass von den monatlich abgerechneten Beträgen fest, fest. so können die abgerechneten Ge (hier: EUR) 85 % vereinnahmt bühren wie folgt errechnet werden: werden (5.074,50 EUR). So kommt man zu EUR Gewinn im Monat. Beispiel Plan für 2004 Mandate im Monat 15 durchschnittlicher Streitwert EUR Gebühren pro Mandat Euro (2 Gebühren + abgerechnete Beträge 20 EUR Auslagenpauschale) x 15 Mandate =5.970= EUR abzüglich abzoglich Außenstände zuzüglich vereinnahmter 15% Außenstände aus Vorjahren Kosten 50% Überschuss 2.537,25 EUR Abgerechnet und vereinnahmt werden muss auch die Mehrwertsteuer, die bei der Ziel planung unberücksichtigt bleiben kann, weil sie an das Finanzamt Rnanzamt abzuführen 1St. ist. Die Umsatzvorgabe für einen Minijob von 400 EUR (ein Tag pro Woche oder zwei halbe Tage pro Woche) kann wie folgt kalkuliert werden: Vergütung für Mlnijobber Mmijobber 400 EUR Bundesknappschaft 8undesknappschaft etc. 100 EUR Gewinn für for Arbeitgeber 100 EUR Zwischensumme 600 EUR Kosten (50%) 600 EUR Umsatz netto 1,200,.200 EUR Forderungsverluste 100 EUR abzurechnen EUR MwSt. 208 EUR abzurechnen brutto EUR Diese einfache Berechnung für den Weg von der Arbeit zur Einnahme kann die Grundlage für das Erreichen Ihrer wirt schaften Ziele ZIele im Anwaltsberuf sein. Jeder Faktor kann verändert werden. So kann auf die ungenügende Anhebung der gesetzlichen Gebühren mit Vergütungsvereinbarungen (noch Honorarvereinbarungen genannt) reagiert werden, in dem z. B. der 2,3 fache Satz der gesetzlichen Gebühren mit dem Mandanten vereinbart Wird. wird. Solche VereInbarungen machen für den Mandanten bei bel Streitwerten von EUR oft Verein keinen Sinn und werden Sich sich dann nicht nachhaltig am Markt durchsetzen lassen. Wo dies möglich ist, führt unser Eingangsbeispiel zu folgender Kalkulation: Mandate Im im Mona 15 durchschnittlicher durchschntttlicher EUR Streitwert Eine Kalkulation auf der Basis von Stundenhonoraren kann wie folgt aussehen: Schätzung abrechenbare anwaltliche Arbertsstunden pro Arbeitstag Stundenhonorar Arbeitstage pro Monat Ausgangsrechnungssumme pro Monat Forderungsverluste (5 %) Einnahmen pro Monat Kosten (50 %) Verdienst vor Steuern 4 Std. 75 EUR EUR 300 EUR EUR EUR EUR Gebühren pro Mandat abgerechnete Beträge abzüglich abzüghch Außenstände zuzüglich vereinnahmter Außenstände aus Vorjahren Kosten Überschuss 2 x 2,3 = "" 4,6 889,40 Euro (4,6 Gebühren + 20 EUR Auslagenpauschale) x 15 Mandate = EUR 15% 50% 5.669,93 EUR 14 AUSGAIlt 01 0-\

17 Anwalt der Anwälte o I NEHMEN SIE AM DAV - REDNERWETTSTREIT ANLÄSSLICH DES 55. DEUTSCHEN ANWALTSTAGES IN HAMBURG TEIL. DIE THEMEN 2004: - DAS KREUZ MIT DEM KOPFTUCH - SIND ANWÄLTE WIRKLICH "EDEL UNDU D STAR(C)K"? u? - EIN VON DER TEILNEHMERIN/DEM EHMERI IDEM TEILNEHMER ER SELBST Z BESTIM ENDES THEMA SIE KONKRETISIEREN SELBST SElBST FIKTIV, REAL, HISTORISCH, AKTUE L ODER FUTURISTISCH FUTiURISTISCH EINES DER DREI OBEN GENANNTEN THEMEN UND STElLEN STELLEN SICH DER JURY: RECHTSANWALT GEORG PRASSER, VORSITZENDER DER JURY JURN UND VIZEPRÄSIDENT DES DAV RECHTSANWALT DR. BERND HIRTZ RECHTSANWÄLTIN DR.loRE LORE PESCHEL-GUTZEIT, PESCHEl-GUTZEIT, JUSTIZSENATORIN A.D RECHTSANWALT DR. ULRICH SCHARF, VIZEPRÄStDENT VIZEPRÄSIDENT DER BRAK DR. THILO VON TROTHA, PRÄSIDENT DES VERBANDES DER EDENSCHR IBER PROF. DR. GEH GERT UEDING, UNIVERSITÄTTüBINGEN, TÜBINGEN, SEMINAR R FÜR ALLGEMEINE RHETORIK SIE SIND MITGLIED EINES DEM DEUTSCHEN ANWALTVEREIN ANGEHÖRENDEN EN ÖRTLICHEN ANWALTVEREINS ODER MITGLIED DES FORUMS JUNGE ANWALTSCHAFT ODER TEILNEHMER ER DER DAV-ANWALTAUS BILDUNG UND AM 20. MAI 2004 NICHT ÄLTER ALS 39 JA SIE FINDEN DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN IM INTERNET UNTER WW.ANWALTVEREIN.DE/DAT/INDEX/HTML. RE. I WIR BELOHNEN SIE: 1. PREIS: 2.500, , 2. PREIS: 1000, ,- 3. PREIS: 500,- - WIR FREUEN UNS AUF IHRE ANMELDUNG: DEUTSCHER ANWAA TVEREIN, PR-RR FERAT, littenstrasse l1nenstrasse 11, BERlIN; BERLIN; Tel. TEL. (0 30) , REIN.DE. ompetent. Stark. Dynamisch. DeutscherAnwattVerein

18 In der Praxis wirkt sich eine solche Vergütungsvereinbarung stärker gewinnerhöhend aus, als dies oben dargestellt Ist, ist, weil nicht mehr Mandate bearbeitet werden und deshalb die Kosten in Euro nicht wesentlich ansteigen, die Kostenquote in % damit sinkt. Es muss nicht nteht gleich von jedem Anwalt in Jedem jedem Mandat der 2,3fache 2.3fache Satz der gesetzlichen Gebühren vereinbart werden. Die mit dem RVG geplante Erhöhung der gesetzlichen Gebühren um 14 % lässt sich mitvergütungsvereinbarungen schon Jetzt jetzt am Markt durchsetzen. Mandanten bringen für wirtschaftliche Notwendigkeiten mehr Verständnis VerständniS auf, als Rechtsanwälteerwarten. Die Mandanten sind oft selbst am Markt tätig und verfügen über kaufmännisches Denken. Wichtig ist, dass der Anwalt weiß, welches wirtschaftliche Ziel er mit seiner beruflichen Tätigkeit erreichen erreichen will. Ralf Rolf Schaefer; Schaefer. Rechtsanwalt und Fachanwa/t Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hannover ««<...GAZIN ««< Kanzlf'iqründunq Kanzleigründunq im Spezialgebiet Vf'rqabf'rf'cht erqaberecht - Chan Cf'n cen und Risikf'n Spf'zialqf'bif't Risiken Nach dem Erfolg bei dem letztjährigen Soldan-Kanzleigründerwettbewerb fragen viele, Konkurrenten und Nicht Konkurrenten, was denn das Geheimnis dieses bescheidenen Erfolges gewesen sei. Wie die Geschichten der Preisträger zeigen (Kollegin Beate Bahner hat im Heft4/2003 eindrucksvoll berichtet), berichtet). gibt es, und das macht die Sache für den Außenstehenden nicht unbedingt einfacherfacher, kaum oder gar keine allgemeine Merkposten, die im Falle der Beachtung sicher einen Gründungserfolg herbeiführen oder ein Scheitern verhindern können. Immer ist der.. "eigene Weg" auch ein kleines Abbild der jeweiligen persönlichen Risikobereitschaft, der privaten und familiären Umstände, schließlich der fachlichen Neigungen und des persönlichen Arbeitsstiles. Ich habe mich sehrfrüh, nämlich schon im Studium, dazu entschieden, Rechtsanwalt zu werden und mich fachlich zu spezialisieren. spezialisieren. Ich habe frühzeitig jede Möglichkeit genutzt, um einen vertiefenden Einblick in diesen Beruf zu erlangen. So habe ich viele Viele Gelegenheiten für Praktika und für Nebentätigkeiten Nebentätigkel en in Anwaltskanzleien genutzt, um zu sehen, wie etwa der Allgememanwalgemeinanwalt mit ländlicher Kanzleistruktur arbeitet, und wie dies ein hoch spezialisiertes Büro in einem bestimmten Umfeld tut. Die für meine eigene Gründungsinitiative unverzichtbare Berufsund auch Lebenserfahrung konnte ich Ich AII dann in einer etwas größeren örtlichen Sozietät sammeln. Dort bin Ich ich allerdings schon auf meinen ausgewähltenen gebieten. gebieten, dem Vergabe- und Verwal- 1- Spezial ungsrecht, tätig gewesen. Eine solche Ausgangsposition macht es vielleicht nicht gerade leicht, aber durchaus einfacher, die eigene Kanzleigründung und deren Chancen und Risiken besser einschätzen zu können. Ausgehend davon habe ich sodann nach der Entscheidung, trotz meiner Stellung als Sozius in eben dieser größeren örtlichen Kanzlei nun eine eigene zu gründen, in der eigentlichen Gründungsphase das Rad nicht neu erfunden. Ich habe kein gänzlich visionäres Gründungskonzept entwickelt entwickelt, sondern Ich ich habe mich wirklich eng an den vielen VIelen Hinweise und Empfehlungen der DAV Gründungsseminare des Forums Junge Anwaltschaft ausgerichtet. Beherzigt man das dort an die Hand gegebene Rüstzeug, so ist man, wie ich im Nachhmem Nachhinein feststelle, wirklich gut ausgestattet. ausgestattet, um zumindest eme eine vernünftige und realistische Planung der eigenen Kanzlei bewerkstelligen zu können. Da SIch sich mein fachliches Gründungskonzept mit der Schwerpun bildung im Vergaberecht und im Verwaltungsrecht schon längerfristig entwickelt hatte, erstreckte sich die "heiße Phase" // der Gründung auf einen Zeitraum von etwa neun Monaten. Allem voran ging ein recht detaillierter Businessplan mit einer realistischen und vor allem nicht nicht geschönten Finanzierungsplanung.lch Ich habe sehrfrühzeltig frühzeitig Umsatzprognosen niedergeschrieben, die Ich ich bis heute nachschauend betrachte und fortschreibe. Die Finanzierungsplanung wurde mit der Hausbank durchgesprochen und abgestimmt. Das war deshalb nötig, weil es zu meinem Konzept gehörte, die neu zu gründende Kanzlei gleich gleich unter vollen Betrieb zu stellen. Das bedeutete, dass stimmt. ich vom ersten Tag an ansprechende Räumlichkeiten mit neuer und gehobener Büroausstattung vorweisen wollte, aber auch ein dauerhaft und qualifiziert besetztes Sekretariat mit einer Vollzeitkraft und zunächst einer Auszubildenden. Die dadurch verursachten, vergleichsweise hohen Gründungs- und laufenden Betriebskosten konnte ich deshalb riskieren, weil ich aus meiner vorangegangenen Tätigkel Tätigkeit In in der örtlichen Sozietät nahezu alle Mandanten mit in die neue Kanzlei nehmen konnte. War der Anfang damit gemacht, 50 so galt es natürlich, sofort den Blick In in die Zukunft zu richten und ein em über die Startphase hinausgehendes Kanzlel- Kanzlei- undmandantenmanagement zu entwickeln. Die laudatio Laudatio von Herrn Professor Hommerich hat dazu den schönen Begriff der"vernetzung mit der Zielgruppe" gebildet, der exakt ins Schwarze trifft. Eng ausgerichtet an den Bedürfnissen der Mandanten, habe ich Serviceleistungen entwickelt, die man eben auch nur dann entwickeln kann, wenn man mehr oder weniger den Rücken frei hat von zeitraubenden Allgememmanda Allgemeinmandaten. en. Neben regelmäßigen Informationen der Mandanten zu den Spezialproblemen gehört zu diesen Serviceleistungen an erster Stelle das sehr zeitnahe Bearbeiten von Aufträgen. Je nach Komplexität einer Sache ist das nicht Immer immer durchzuhalten. Abereswirdausgesprochen es anerkennend entgegengenommen, wenn neue wie laufende Mandate zügig betreut werden. Dazu gehört auch ein ern verlässliches System der telefonischen Korrespondenzen. Rückrufe werden also nicht nur zugesichert. sondern tatsächlich auch unverzüglich ausgeführt. Neben dieser besonderen Betreuung der Mandanten sichert, J6 16 t ~c (, \IHl lll. OTf04 0+

19 habe ich es auch von Anfang an unternommen, In in meinen Spezialgebieten SpezIalgebieten durch regelmäßige Veröffentlichungen in Erscheinung zu treten. Durch die MItarbeit Mitarbeit in dem Redaktionskreis zweier Fachzeitschriften ist es mir gelungen, dort in regelmäßigen Abständen zu publizieren. Gekoppelt habe ich dies mit mittlerweile mittlerweile recht umfangreicher Vortragstätigkeit ätigkel ebenfalls in meinen Spezialbereichen. Das setzt die Kontaktaufnahme aufnahme zu entsprechenden Seminarveranstaltern voraus, was aktiv aktiv betrieben werden muss. Schließlich und endlich habe ich dasjenige beherzigt, was Professor Hommerich in seinen Gründungsveranstaltungen immer Wieder wieder besonders hervorhebt. Wenn man sich für eine bestimmte Immte spezialisierte Tätigkeit TätIgkeit entscheidet, dann Ist ist es für den Erfolg ganz wichtig, diese SpeZialisierung Spezialisierung auch In in der größtmöglichen Reinheit zu betreiben. Das führt in der Tat dazu, dass, schmerzhaft gerade nach der Kanzleigründung, interessante und auch lukrative Mandate aus anderen Rechtsgebieten nicht angenommen werden. Vielmehr werden diese bis heute, ebenfalls zur Schaffung eines entsprechenden Netzwerkes, es, an Kollegen weiter gegeben, die sich zunehmend durch die Vermittlung anderer Mandate revanchieren. So ist insbesondere bei den ört ört lichen Kolleginnen und Kollegen die Botschaft angekommen, dass in der Kanzlei das Verwaltungs- und Vergaberecht spezialisiert spezialisiert betrieben Wird, wird. und dass die tägliche Praxis mit dieser Ankündigung auch Wort hält. Das Gründungskonzept kann also auf einen reduzierten reduzierten Nenner gebracht werden. Es muss ein in sich schlüssiges System entwickelt werden, das in dem jeweiligen regionalen Umfeld eine Chance hat,, und dieses System muss sodann in der Praxis auch konzeptionell konzeptionell ernsthaft durchgehalten und umgesetzt werden. Rechtsanwalt Dr. Dr: Matthias Krin, Kost, Koblenz DerAutor ist Rechtsanwalt und Gründer der überörtlichen Sozietät Krist Rechtsanwälte. Er zähltzuzu den Preisträgern des letztjährigen Kanzleigründerpreises Kanzleigründerprelses der Soldan-Stiftung....G MAGAZIN ««< Neue Anforderungen an Rechnungen nach dem UStG A. Rechtsgrundlagen und Empfehlungen«««««««««««Zum Vollzug der Rechnungsrichtlinie Rechnungsnchtlinie der EU wurden zum die Vorschriften der 14 bis 14 c UStG über die Ausstellung von Rechnungen durch das Zweite Gesetz zur Änderung steuerlicher Vorschriften Vorschnften (Steueränderungsgesetz StÄndG 2003) geändert. Für eine Übergangszeit vom bis zum werden von der Finanzverwaltung zum Zweck des Vorsteuerabzuges Erleichterungen eingeräumt. Aktuell ist am ein weiteres BMF-Schreiben, Gz. IV B 7 - S /04 bekannt gegeben worden (httpjiwww.bundesfinanzministerium.de (httpjivvwvv.bundesfinanzministerium.de IAnlage22502/BMF-Schr_x.pdf). /Anlage22S02/BMF-Schr_x. Soweit nachfolgende Randziffern zitiert ZItiert den. beziehen sich diese auf die Fundstellen Im im letzteren eren BMF-Schreiben, das nach Gusto 0 des Autors gekürzt und nicht nieh immer wörtlich wiedergegeben wird und dessen Lektüre im Original nahe gelegt Wird, wird, weil auch zu anderen wichtigen und im Alltag relevanten Umsatzsteuerfragen Stellung genommen Wird. werden, wird. Aus den derzeit vorliegenden Veröffentlichungen sei insbesondere auf die auf der Homepage der BRAK abrufbaren Empfehlungen von RA Dr. Klaus Otto hingewiesen, die die Wichtigsten wichtigsten Aspekte dieses Themas bereits aufgreifen und auch von verschiedenen Anwaltskammern weitergegeben ergegeben wurden. B. Grundlegende Begriffe und Abgrenzungen «~«~ce«~«~«~«~«~«~ Umsatzsteuerlich ist zwischen Rechnungen im engeren und im weiteren Sinne zu unterscheiden. Der Rechnung gleichgestellt sind Gutschriften, die vom Leis- tungsempfänger ausgestellt werden. Unter Anwälten ist dies denkbar bel bei Korrespondenzmandaten oder auch bel bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Gutschrift der Honorare durch den Verlag. Erleichterungen bzw. Besonderheiten gelten für Kleinbetragsrechnungen (bis 100 ) und Fahrausweise sowie für Rechnungen auf Grund von Dauerschuldverhältnissen (Dauerrechnungen). Das umsatzsteuerliehe umsatzsteuerhche Pendant zum zivilrechtlichen Mandatsverhältnis ist der Leistungsaustausch, leistungsaustausch, der zwischen Leistendem und Leistungsempfänger erfolgt. Hieraus ergibt sich, dass eine Vielzahl von auch als Rechnungen bezeichneten "Abrechnungen" keine Rechnungen im umsatzsteuerlichen Sinn darstellen, z. B. Abrechnungen gegenüber Haftfolgpflicht-oder Rechtsschutzversicherungen. utzversicherungen, Aufstellungen für die Kostenerstattung durch Dritte, Mitteilungvon Honorarnoten im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Verzugsschäden, Kostenfestsetzungsanträge etc. ete. Der Anwalt ist bei Ausführung von Anwaltsleistungen (= sonstigen Leistungen) an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine Juristische juristische Person, die nicht Unternehmer ist, stets verpflichtet, eine Rechnung auszustellen. Aus rein umsatzsteuerlicher Sicht besteht gegenüber Privatpersonen keine solche Verpflichtung. 1. Rechnungen im engeren Sinne ( 14 Abs. 1 UStG) lieher Rechnung i. S. d. 14 ff. UStG ist jedes Dokument oder eine Mehrzahl von Dokumenten, mit denen über die Ueferung Lieferung oder sonstige Leistung abgerechnet wird. Die Bezeichnung der Rechnung im Geschäftsverkehr ist unbeachtlich (Rz. 1). Die Gesamtheit aller Dokumente, die die pflichtangaben Pflichtangaben Insgesamt insgesamt enthalten, enthalten. bildetdie Rechnung. In einem Dokumentfehlende Angaben müssen In in anderen Dokumenten enthalten sein. In einem dieser Dokumente müssen mindestens das Entgelt und der Steuerbetrag angegeben werden. Außerdem sind in diesem Dokument alle anderen Dokumente zu bezeichnen, aus denen sich die erforder- I. I. (, \111 ll1 01/04 171

20 Der leistende Unternehmer muss in der Rechnung entweder die ihm vom inländischen Finanzamt erteilte Steuer Nr. (gegebenenfalls gesonderte Steuernummer für Zwecke der Umsatzbesteuerung) oder die vom Bundesamt für Finanzen erteilte USt-ld.-Nr. angeben. Wurde dem leistenden Unternehmer keine keine USt-ld.-Nr. erteilt. erteilt, ist zwingend die erteilte Steuer-Nr. anzugeben. Erteilt das Finanzamt dem leistenden Unternehmer eine neue Steuernummer, ist nur noch diese zu verwenden. Im Falle der Gutschrift ist die Steuernummer bzw. die USt.-ld.-Nr. des leistenden Unternehmers(Rechtsanwaltes) und nicht die des die Gutschrift erteilenden Unternehmers anzugeben. Zu diesem Zweck hat der leistende Unternehmer (Gutschriftempfänger) (Gutschnftempfänger) dem Aussteller der Gutschriftseine Gutschnft seine Steuernummer oder USt.-ld.-Nr. mitzuteilen (Rz. 36). Bei Verträgen über Dauerleistungen ist es unschädlich, wenn vor dem 1. Januar 2004 geschlossene Verträge keine Steuernummer oder USt.-ld.-Nr. des leistendenenden Unternehmers enthalten. Es ist nicht erforderlich, diese Verträge um die Steuernummer oder die USt USt Id.-Nr. zu ergänzen. Die an Sich sich zutreffenden Hinweise von Heßler/Burr 10 in zu- ZAP Nr. Nr, 1 v , 7 S. 6 f. smd sind vor diesem Hintergrund überholt. Ein nach dem 31.. Dezember 2003 geschlossener Vertrag erfüllt die Anforderungen, wenn er die Steuernummer oder die USt.-ld. Nr. des leistenden Unternehmers ent hält. Ist In in dem Vertrag die Steuer nummer angegeben und erteilt das Finanzamt Frnanzamt dem leistenden leis enden Unternehmer eine neue Steuernummer, Ist ist der Vertragspartner In in geeigneter Weise Welse darüber zu informieren. Die leichte Nachprüfbarkeit Nachprüfbarkelt dieser Angabe muss beim LeiS Leistungsempfänger gewährleistet sein. sem Es ist nicht erforderlich. dass auf dem Zahlungsbeleg die Steuernummer oder die USt-ld.-Nr. des leistenden leistenden Unternehmers angegeben ist (Rz. 40). Da allein schon die telefonische Angabe der Steuernummer in der heit hert ausreichte, e, um detaillierte Auskünfte vom Finanzamt FInanzamt über den Vergangen be- lichen Pflichtangaben insgesamt ergeben. Alle Dokumentemüssen müssen vom Rechnungsaussteller erstellt werden (Rz. 33). Werden anwaltliche Honorarnoten durch Anlagen ergänzt. ergänzt, so Ist ist somit in der Honorarnote auf die Anlage zu verweisen, wenn nicht die Honorarnote selbst schon alle erforderlichen Angaben erhält. Eine Rechnung kann berichtigt werden, wenn sie nicht alle Pflichtangaben enthält oder die Angaben in der Rechnung unzutreffend sind. Dabei müssen nur die fehlenden oder unzutreffenden Angaben ergänzt oder berichtigt werden. Die Berichtigung muss durch ein em Dokument erfolgen, das spezifisch und eindeutig auf die Rechnung bezogen ist. Dies ist regelmäßig der Fall, wenn in In diesem Dokument die fortlaufende Nummer der ursprünglichen ursprünglichen Rechnung angegeben ist. Das Dokument, mit dem die Berichtigung Benchtigung durchgeführt werden soll, 5011, muss selbst die formalen Anforderungen an eine Rechnung erfüllen (Rz. 52). Die Berichtigung einer Rechnung kann nur durch den Rechnungsaussteller selbst vorgenommen werden (Rz. 53). 2. Gutschriften ( 14 Abs. 2 S. 3 UStG) Eine Gutschrift ist eine Rechnung. Rechnung, die vom leistungsempfänger ausgestellt wird. Die am leistungsaustausch Leistungsaustausch Beteiligten können frei vereinbaren, ob der leistende Unternehmer oder der In in 14 Abs. 2 S. 2 UStG bezeichnete Leistungsempfänger leistungsempfänger abrechnet - die Vereinbarung hierüber muss vor der Abrechnung getroffen sein. Keine Gutschrift Jm im vorgenannten Sinne Ist ist die Im im allgemeinen allgememen Sprachgebrauch ebenso bezeichnete Korrektur einer zuvor ergangenen Rechnung (Rz. (Rz, 5), die allerdings, allerdmgs. sofern es um die Nachholung oderberichtigung einer Pflichtangabe pflichtangabe geht, I den Benchtigungsvorschnften Benchtigungsvorschriften unterliegt und durch eine Rechnung zu erfolgen hat (siehe vorstehende Ziff. 1). Die Vereinbarung zur Abrechnung mit Gutschrift ist an keine besondere Form gebunden (Rz. 6). Die Berichtigung einer Gutschrift kann nur durch den Gutschriftaussteller vorgenommen werden (Rz. 53). Im Falle der Gutschrift muss der Gutschriftaussteller alle Dokumenteerstellen, erstellen, die zur Vollständigkeit erforderlich sind, wenn diese sich nicht aus dem schriftdokument schrjftdokument selbst ergeben (Rz. Gut 33). 3. Sonderregelungen für Dauerbelege und Kleinbetragsrechnungen Gemäß 33 UStDV sind in In Rechnungen. Rechnungen, deren Gesamtbetrag 100 nicht steigen s (Kleinbetragsrechnungen), und Fahrausweisen gem. 34 UStDV nicht alle sonst erforderlichen Angaben not überwendig. Besonderheiten gelten weiter für Dauerschuldverhältnisse, Dauerschuldverhältnisse. wie Miet-, Leasingverträge oder auch andere Dienstleistungsverträge, die Dauerleistungen vorsehen, vorsehen. z. B. laufende Buchhaltung durch Steuerberater. C. Pflichtangaben in Rechnungen und Gutschriften«««««««< Die Ausführungen des oben genannten BMF-Schreibens zu PflIchtangaben Pflichtangaben In in der Rechnung gelten grundsätzlich nur für Rechnungen an andere Unternehmer oder Juristische juristische Personen, soweit sie nicht nlch Unternehmer sind, d. h. nicht für Privatpersonen oder "Abrechnungen". Wirklich Iich neu sind nur die Pflichtangaben zur fortlaufenden Rechnungsnummer, zum anzuwendenden Steuersatz, S der Aufschlüsselung nach Steuersätzen, der Angabe der Steuernummer oder wahlweise Umsatzsteuer - Identifikationsnummer (USt.-ld.-Nr.) und des Ausstellungsdatums. Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und des leistungsempfängers Anzugeben sind in der Rechnung voll Namen und Anschriften des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers (Rz. 35). UngenaUigkeitenauigkeiten führen unter den übrigen Voraussetzungen nicht zu einer emer Versagung des Vorsteuerabzugs. Vorsteuerabzugs, z. B. bei Schreibfehlern Im im Namen oder der Anschrift, solange die eindeutige und unzweifelhafte Identifizierung möglich ist (Rz. 92). ständige 1. Steuer-Nr. oder USt.-ld.-Nr. des leistenden Unternehmers I1 ' AL'>(. Hf IlL 01I 0-1-.J.

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