Eine den Vorschriften des UStG nicht entsprechende Rechnung begründet keine Voraussetzung für den Vorsteuerabzug.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eine den Vorschriften des UStG nicht entsprechende Rechnung begründet keine Voraussetzung für den Vorsteuerabzug."

Transkript

1 Beispiel I/1 1. Was ist der Unterschied zwischen IST- und SOLL-Besteuerung? Was verstehen Sie unter Mindest-IST-Besteuerung? Die Fragen beziehen sich auf das Umsatzsteuergesetz. Bei Ist-Besteuerung werden die Umsätze zum Zeitpunkt des Zuflusses der Umsatzsteuer unterworfen. Bei der Soll-Besteuerung werden die Umsätze zum Zeitpunkt der Rechnungslegung bzw. Leistungserbringung der Umsatzsteuer unterworfen. Mindest-IST-Besteuerung: Wird bei der Solltbesteuerung das Entgelt oder ein Teil des Entgeltes vereinnahmt, bevor die Leistung ausgeführt worden ist, so entsteht insoweit die Steuerschuld mit Ablauf des Voranmeldungszeitraumes, in dem das Entgelt vereinnahmt worden ist. 2. Welche Angaben hat eine Rechnung im umsatzsteuerrechtlichen Sinne zwingend zu enthalten? Welche Konsequenz knüpft das Umsatzsteuergesetz bei einem Rechnungsmangel im Zusammenhang mit einer zwingenden Angabe? - Name und Anschrift des liefernden und leistenden Unternehmers - Name und Anschrift des Abnehmers der Lieferung oder des Empfängers der sonstigen Leistung - Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder des Empfängers der sonstigen Leistung - Tag der Lieferung oder sonstigen Leistung - Entgelt - den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag Eine den Vorschriften des UStG nicht entsprechende Rechnung begründet keine Voraussetzung für den Vorsteuerabzug. 1. Welche Selbstbemessungsabgaben kennen Sie und welche Fälligkeiten haben diese? Nennen Sie mindestens 5 Beispiele. Umsatzsteuer Lohnsteuer Dienstgeberbeitrag Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag Kommunalsteuer Fälligkeiten bei der Umsatzsteuer: Bei einem monatlichen Voranmeldungszeitraum ist Fälligkeitstag am 15. Tag des auf einen Kalendermonat (Voranmeldungszeitraum) zweitfolgenden Kalendermonates. Ist das Kalenderviertel Voranmeldungszeitraum ist Fälligkeitstag am 15. Tag des auf das Kalenderviertel (Voranmeldungszeitraum) zweitfolgenden Kalendermonates. Bei einem monatlichen Voranmeldungszeitraum hat der Unternehmer bis zum 15. Dezember eines jeden Kalenderjahres überdies eine Sondervorauszahlung zu entrichten. Bei einem vierteljährlichen Voranmeldungszeitraum hat der Unternehmer bis zum 15. November eines jeden Kalenderjahres eine Sondervorauszahlung zu entrichten. Die Einfuhrumsatzsteuer entsteht bei der Abfertigung zum freien Verkehr in dem Zeitpunkt, in dem die betreffende Zollanmeldung von den Zollbehörden angenommen wird. In anderen Fällen entsteht die EUSt, wenn Gegenstände vorschriftswidrig in das Inland verbracht werden, Gegenstände der zollamtlichen Überwachung entzogen werden und Verfahrensregelungen nicht erfüllt werden. Fälligkeit bei der Lohnsteuer:

2 Spätestens am15. Tag nach Ablauf des Kalendermonates. Fälligkeit beim Dienstgeberbeitrag und Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag: Für jeden Monat bis zum 15. Tag des nachfolgenden Monats. Fälligkeit bei der Kommunalsteuer: Die Kommunalsteuer ist für jeden Kalendermonat bis zum 15. Des darauffolgenden Monates zu entrichten. 1. Wie hoch ist die Mindestkörperschaftsteuer und was wird als Bemessungsgrundlage herangezogen? Die Mindestkörperschaftssteuer beträgt S ,00, die Bemessung ist 5 % eines Viertels der gesetzlichen Mindesthöhe des Stammkapitals. 2. Ab welchem Rechnungsbetrag ist die Umsatzsteuer gesondert auszuweisen? Bei Rechnungen, deren Gesamtbetrag S 2.000,00 übersteigt. 3. Was ist der Unterschied zwischen echt steuerbefreit, unecht steuerbefreit und nicht steuerbar? Nennen Sie Beispiele für echte und unechte Befreiungen. echt steuerbefreit z. B. Ausfuhrlieferung d.h. Vorsteuern, die mit dieser Tätigkeit im Zusammenhang stehen, dürfen abgezogen werden. Keine Umsatzsteuer aber Vorsteuerabzug! unecht steuerbefreit z. B. Ärztliche Tätigkeit d.h. Vorsteuern im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten dürfen nicht abgezogen werden. Keine Umsatzsteuer aber auch kein Vorsteuerabzug! nicht steuerbar alles was nicht im 1 UStG 94 geregelt ist 4. Was sind die Buchführungsgrenzen und wo sind sie geregelt? Buchführungsgrenzen sind in 125 BAO geregelt. Betriebe, deren Umsatz in 2 aufeinan-derfolgenden Kalenderjahren jeweils 5 Mio. (bei Lebensmitteleinzelhändlern oder Gemischtwarenhändlern 8 Mio.) überstiegen hat oder Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe, deren Wert zum 1. Jänner eines Jahres 2 Mio. überstiegen hat, sind verpflichtet, für Zwecke der Erhebung der Abgaben vom Einkommen Bücher zu führen und aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen. 5. Welche Arten von Grundaufzeichnungen kennen Sie? Nennen Sie mindestens 6 Beispiele. z.b. Kassabuch, Kassabons, Losungsaufzeichnungen, Wareneingangsbuch, Küchenbücher, Aufzeichnungen über den Eigenverbrauch, etc.

3 BH-Lösung I/2 1) 503 Wareneinkauf Ausland , EUSt , Lieferanten Ausland ,00 für ER 15 2) 737 Auslagendekoration , VSt 2.400, Kassa ,00 für Zahlung an Auslagendekorateur 3) 740 Miete , VSt 2.666,67 *) s. Hinweis 280 Bank ,00 für Miete 4) 330 Lieferanten Ausland , Bank , Skontierträge 2.244,00 für Zahlung E 15 abzgl. 3 % 5) 502 WEK Inland, 20 % , Warenbezugskosten 4.166, VSt , Lieferant ,00 für ER 19 6) 367 Verb. Dienstnehmer , Bank ,00 für à conto 1/99 Verkäuferin 7) 330 Lieferant 7.800, Retoure 6.500, VSt 1.300,00 für Retoure 8) 737 Auslagendekoration 3.208, VSt 641, Kassa 3.850,00 für Dekorationsgegenstände K38 9) 330 Lieferanten 3.720, erh. Rabatte 3.100, VSt 620,00 für 4 % nachträglichen Rabatt 10) 367 Verb. Dienstnehmer 3.500, Kassa 3.500,00 für Restgehalt 1/99 11) 270 Kassa 2.400, Erlöse 20 % 2.000, Umsatzsteuer 400,00 für Barerlös 12) 720 Instandhaltung 1.458, VSt 291, Trinkgelder 50, Kassa 1.800,00 für Rep. Therme 13) 739 Werbung 94, VSt 9, Kassa 103,40 für Einkauf Kaffee

4 14) 761 Fahrtspesen 316, VSt 63, Kassa 380,00 für Botendienst 15) 280 Bank 4.200, Erlöse, 20 % 3.500, Umsatzsteuer 700,00 für Bankeingang 16) 412 Erlöse 20 % 2.000, Umsatzsteuer 400, Kassa 2.400,00 für Übertrag bzw. Storno 20 %ige Umsätze EDV-Buchhaltungs- 17) 270 Kassa 2.000,00 Lösung!! 414 Erlöse 0% 2.000,00 für Übertrag ausld. Abnehmer 16a) 412 Erlöse 20 % 2.000,00 Altenative 414 Erlöse 0% 2.000, Umsatzsteuer 400, Kassa 400,00 Warenbestand ,00 plus Zukäufe ,00 plus Bezugskosten , ,00 minus Warenbestand ,00 Wareneinsatz ,00 18) 450 Bestandsveränderung , Warenvorrat ,00 für Bestandsveränderung Erlöse, netto ,00 minus Wareneinsatz ,00 100% Rohgewinn ,00 108% *) Hinweis: Der Vermieter hat von der Option gemäß 6 Abs. 2 UStG 1994 Gebrauch gemacht

5 Theoretische Fragen II / 1 Unter welchen Voraussetzungen sind Bewirtungsaufwendungen abzugsfähig und in welchem Ausmaß? Bewirtungsaufwendungen sind im Ausmaß von 50% abzugsfähig; der Steuerpflichtige weist nach, dass die Bewirtung der Werbung dient und die berufliche oder betriebliche Veranlassung überwiegt. Wo sind Reisekosten für Dienstnehmer geregelt und wie sind sie buchhalterisch zu behandeln? Die Reisekosten für Dienstnehmer sind im 26 EStG 1988 und in den Lohnsteuerrichtlinien geregelt; die buchhalterische Erfassung erfolgt im Lohnaufwand. Unter welchen Voraussetzungen handelt es sich um eine Dienstreise im steuerlichen Sinn für den selbständig Erwerbstätigen? Für einen selbständig Erwerbstätigen sind Reisekosten dann Betriebsausgaben, wenn die Reise nachgewiesenermassen ausschließlich durch den Betrieb veranlaßt ist. Eine Reise im Sinne des 4 Abs. 5 EStG liegt vor, wenn sich ein selbständig Erwerbstätiger zwecks Verrichtung beruflicher Obliegenheiten von Mittelpunkt seiner Tätigkeit entfernen muß, wobei es sich um die Zurücklegung größerer Entfernung ( 25 km) handeln muß. Wann ist die Umsatzsteuer von Anzahlungen fällig? Die Umsatzsteuer von Anzahlungen ist am 15. des auf den Voranmeldungszeitraumes zweitfolgenden Kalendermonates fällig. Die Steuerschuld entsteht mit Ablauf des Voranmeldungszeitraumes, in dem das Anzahlungsentgelt verein-nahmt worden ist. Wie wird eine Lohnliste bei Gewinnermittlung gem. 4 Abs. 3 EStG 1988 verbucht und wie bei Gewinnermittlung gem. 4 Abs. 1 und 5 EStG 1988? Bei Gewinnermittlung gemäß 4 Abs. 3 EStG 1988 werden die Nettolöhne als Aufwand verbucht; die Lohnliste selbst wird nicht gebucht. Bei Gewinnermittlung gemäß Abs. 1 EStG 1988 und gemäß 5 EStG 1988 wird die Lohnliste nach der Bruttomethode gebucht (sämtliche Lohnnebenkosten wie DB,DZ, Kommst., DGA, SV, werden als Verbindlichkeit eingebucht).

6 Lösung Beispiel II / 2 (Fa. Huber) 1) 330 Verb , gegebene Wechsel ,00 für geleistete Anzahlung 2) 728 Geschäfsanbahnung 1.845, VSt 254, Privat 2.100, Geldverkehrs 4.200,00 Zwischenkonto für Geschäftsanbahnung 3) 672 Ausbildungskosten 1.700, Bank 1.700,00 für Kurskosten Lehrling 4) 720 Instandhaltung , VSt , Verb ,00 für Abrechnung Portalumbauarbeiten 5) 330 Verb , Bank ,00 für Überweisung Rest Portal 6) 200 Lieferforderungen , Erlöse 20 % , Umsatzsteuer 7.200,00 für AR 220 7) 511 Wareneinkauf 0 % , Verb ,00 Lieferg.u.Leistungen für ER 98 8) 280 Bank , Kundenskonti 1.080, Umsatzsteuer 216, Forderungen ,00 für Ausgleich Re. 220 abzgl. 3 % 9) 330 Verb ,00 Lieferg.u.Leistungen 546 Retouren 2.000,00 für Retoure 10) 770 Versicherung , Kassa ,00 für Betriebsunterbrechungsver s. 11) 670 freiwilliger Sozialaufw , Geldverkehr ,00 für Weihnachtsgeschenke Mitarbeiter 12a ) 783 Uneinbringl. Forderungen ,00

7 12b ) 13a ) 13b ) 13c ) 200 Forderungen ,00 für Austragung uneinbringl. Forderung Weinstein 353 Erwerbsteuer 2.353, VSt aus Erwerbst ,00 für Korrektur wg. Konkurs 828 Zinsenaufwand , Geldverkehrsspesen 7.820, Bank ,00 für Abrechnung per Bank 75, Zinsenerträge 75,20 für Abrechnung per Kapitalerstragsteuer 8, Bank 8,80 für 25 % KeSt per

8 III / 1 Theor. Fragen Wie ist Schadenersatz steuerlich zu behandeln (USt, ESt)? Für die Beurteilung kommt es darauf an, ob einer Leistung eine Gegenleistung gegenüber-steht, also ein Leistungsaustausch stattfindet. Der echte - nicht steuerbare - Schadenersatz wird nicht geleistet, weil der Leistende nach Gesetz oder Vertrag für den Schaden und seine Folgen einzustehen hat. Es ist in jedem Fall zu prüfen, ob ein Leistungsaustausch oder "echter" Schadenersatz vorliegt. Wann sind tatsächliche KFZ-Aufwendungen und wann sind km-gelder abzusetzen? KFZ: betriebsnotwendig: sämtliche Aufwendungen abzugsfähig überwiegende betriebliche Nutzung km-gelder: bei überwiegend privater Nutzung kann man nur km-gelder absetzen (für betrieblich veranlaßte Fahrten) Unter welchen Voraussetzungen sind für PKW s Vorsteuern abzuziehen? (Taxis, Fahrschulautos, Mietwagen) Wer muß ein Fahrtenbuch führen? Inhalt des Fahrtenbuches? Unternehmer, die ihr KFZ überwiegend betrieblich nutzen; Inhalt: Datum, km-stand bei Abfahrt und Ankunft, Fahrziel, Zweck der Fahrt Definieren Sie die Begriffe a) Rücklage b) Rückstellung c) Rechnungsabgrenzung d)verbindlichkeit Als Rücklage oder echte Reserve bezeichnet man gewisse Teile des Eigenkapitals. Eine Rücklage ist zurückbehaltener Periodengewinn, um Ausgaben und Verluste in der Zukunft zu decken. Eine Rückstellung (Passivposten der Bilanz) ist zu bilden, wenn konkrete Umstände vorliegen, auf Grund derer mit dem Entstehen einer Verbindlichkeit bzw. eines Verlustes ernsthaft zu rechnen ist. Sie ist zulässig, wenn eine Verbindlichkeit (ein Verlust) dem Grunde nach bereits feststeht und lediglich das Ausmaß noch ungewiß ist. Rechnungsabgrenzungsposten sind Posten, die einer periodengerechten Erfassung von Aufwendungen und Erträgen dienen. Es gibt Vorauszahlungen (Transitorien) und Rückstände (Antizipationen). Eigene Vorauszahlungen sind dann gegeben, wenn Ausgaben getätigt werden, die sich dem Erfolge nach als Aufwendungen ganz oder teilweise über die laufende Abrechnungsperiode erstrecken. Der Teil des gebuchten Aufwandes, der wirtschaftlich der nächsten Periode zuzu-rechnen ist, wird in diese Periode übertragen. Fremde Vorauszahlungen liegen dann vor, wenn Einnahmen getätigt werden, die sich Erfolge nach als Erträgnisse ganz oder teilweise über die laufende Abrechnungsperiode hinaus erstrecken. Der Teil des gebuchten Ertrages, der wirtschaftlich der nächsten Periode zuzurechnen ist, wird in die Periode übertragen. Rückstände sind unechte Rechnungsabgrenzungen. Die Verbindlichkeit ist eine passive Post der Bilanz, die dem Grunde und der Höhe nach gewiss ist.

9 Was ist das imparitätische Realisationsprinzip? Ein Kaufmann darf sich nie reicher machen als er ist. Nicht verwirklichte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden. Dagegen mindern Verluste das Vermögen auch dann, wenn sie noch nicht realisiert sind. Wegen der grundsätzlichen Behandlung der nicht realisierten Verluste und der nicht realisierten gewinne spricht man hier auch vom Imparitätsprinzip. Welcher Umrechnungskurs ist bei Fremdwährungen für Einnahmen und welcher für Aufwendungen heranzuziehen? Einnahmen: niedriger Aufwand: höherer Wie erfolgt die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag? Forderungen: Niederstwertprinzip Verbindlichkeiten: Höchstwertprinzip Was ist der Unterschied zwischen notwendigem und gewillkürtem Betriebsvermögen? Gewillkürtes Betriebsvermögen muß nicht betriebsnotwendig sein (nur bei Gewinnermittlung gem. 5 EStG 1988 zulässig).

10 Lösung BH-Beispiel III/2 (COMPU FIX) 1) / , / , ,00 (7 * 7.200,00) ,22 (50.000/36*7 Monate) - 972,23 (Aktivierungsbetrag wird von Leasingfirma bekanntgegeben hier aber eher unwesentlich) Aktivierungsbetrag ,99 Leasingbetrag , , ,00 = ,00 / 36 = 6.388,89 * 7 = ,23 AW ,00 / 8 = ,00 972,23 2) / ,00 3) / ,00 oder 770 / ,00 4) , ,00 / , / ,00 5) / ,00 6 a) , ,00 / , / , , ,00 / , / , , ,00 / , / ,00

11 6 b) / , , / , , / , ,00 7) ,00 / , , , / , / ,50 ( ,00 angemessener Wert, 8 Jahre ND, Halbjahresabschreibung)

12 IV / Theoretische Fragen (ABGB / Handelsrecht / Steuerrecht) Bei welcher Gewinnermittlungsart ist ein vom Kalenderjahr abweichender Bilanzstichtag zulässig? Buchführende Land- und Forstwirte und protokollierte Gewerbetreibende ( 5 EStG 1988). Bei eingetragenen Erwerbsgesellschaften ist die Zulässigkeit eines abweichenden Wirtschaftsjahres an die Buchführungspflicht gebunden. Definieren Sie die Arten der Kaufleute und wo ist das geregelt? Mußkaufmann bzw. Istkaufmann ( 1 HGB)Abhängig von der Größe, wird in Voll- und Minderkaufmann unterschieden Sollkaufmann ( 2 HGB) Kannkaufmann ( 3 HGB) Formkaufmann ( 6 HGB) Scheinkaufmann ( 5, 15 kraft eigenen Verhaltens) Welche Arten von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften kennen Sie? z.b. EEG, OEG, KEG, OHG, KG, HG, GesmbH & Co KG, Stille Gesellschaft z.b. GesmbH, AG, Wer und was unterliegt der österreichischen Umsatzsteuer? 1 UStG und 2 UStG 1994 Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze: 1.) Die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt. 2.) Der Eigenverbrauch im Inland 3.) Die Einfuhr von Gegenständen Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Was versteht man unter dem Begriff Kleinunternehmer und wann darf ein Kleinunternehmer den Vorsteuerabzug geltend machen? Kleinunternehmer ist ein Unternehmer, der im Inland einen Wohnsitz oder Sitz hat und dessen Umsätze nach 1 Abs. 1 Z 1 und 2 des UStG 1994 im Veranlagungszeitraum S ,00 nicht übersteigen ( 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994).. Der Kleinunternehmer ist zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn er auf die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer verzichtet ( 6 Abs. 3 UStG 1994).

13 V / 1 - Lösungen / Theorie Personalverrechnung 1.) Tagesgelder sind Aufwandsentschädigungen. Innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Höchstgrenzen sind sie nicht lohnsteuerbar (lohnsteuerfrei) und sozialversicherungsrechtlich beitragsfrei. 2.) Überstunden grundsätzlich 50% Zuschlag; Überstunden in der Zeit von 20:00 bis 6:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 100% Zuschlag. Kommt kein Kollektivvertrag zur Anwendung muß man nach dem Arbeitszeitgesetz zumindest 50% Zuschlag für eine geleistete Überstunde gewähren. 3.) Gesamttagesgeld laut Kollektivvertrag S 320,00 (2/3 von S 480,00) Lohnsteuer- und SV- pflichtig: S 360,00 x 7/12 = S 210,00 lohnsteuerfrei und SV pflichtig, S 110,00 lohn-steuerpflichtig 4.) Derzeit: 4 Wochen volles Krankenentgelt nach 14-tägiger Wartefrist bis zum 5. Arbeitsjahr 6 Wochen volles Krankenentgelt 6. bis 15. Arbeitsjahr 8 Wochen volles Krankenentgelt 16. bis 25. Arbeitsjahr 10 Wochen volles Krankenentgelt ab Beginn 26. Arbeitsjahr Zusätzlich gebühren pro Arbeitsunfall/Berufskrankheit 8 Wochen, ab dem 16. Arbeitsjahr 10 Wochen Krankenentgeltfortzahlung. ARÄG 2000: 6 Wochen volles Krankenentgelt bis zum 5. Arbeitsjahr 4 Wochen halbes Krankenentgelt 8 Wochen volles Krankenentgelt 6. bis 15. Arbeitsjahr 4 Wochen halbes Krankenentgelt 10 Wochen volles Krankenentgelt 16. bis 25. Arbeitsjahr 4 Wochen halbes Krankenentgelt 12 Wochen volles Krankenentgelt ab dem 26. Arbeitsjahr 4 Wochen halbes Krankenentgelt Zusätzlich gebühren pro Arbeitsunfall/Berufskrankheit 8 Wochen, ab dem 16. Arbeitsjahr 10 Wochen Krankenentgelfortzahlung. 5.) Entfall der Urlaubsentschädigung, neue Ersatzleistung für Abgeltung des laufenden Urlaubsjahres entspricht der früheren Urlaubsabfindung, wurde mehr Urlaub konsumiert als dem aliquoten Urlaubsausmaß entspricht hat der Dienstnehmer im Falle seines ungerechtfertigten vorzeitigen Austritts oder einer verschuldeten Entlassung einen Erstattungsbetrag zu leisten, der dem für den zu viel verbrauchten Urlaub im Zeitpunkt des Urlaub

14 V / 2 Lösung zum Personalverrechnungsbeispiel Grundgehalt ,00 ÜGr: 130,60 x ,00 ÜZ steuerfrei: 65,30 x ,50 ÜZ steuerpfl. 65,30 x , ,50 SV: ,00 x 17,65% ,40 Lohnsteuer: Btto ,50 -ÜZ steuerfrei 326,50 -SV 3.976,40 -Freibetrag 345, ,60-2,397,10 Akonto 8.000, ,00

3. Welche Selbstbemessungsabgaben kennen Sie und welche Fälligkeiten haben diese? Nennen Sie mindestens 5 Beispiele.

3. Welche Selbstbemessungsabgaben kennen Sie und welche Fälligkeiten haben diese? Nennen Sie mindestens 5 Beispiele. Beispiel I 1. Was ist der Unterschied zwischen IST- und SOLL-Besteuerung? Was verstehen Sie unter Mindest-IST-Besteuerung? Die Fragen beziehen sich auf das Umsatzsteuergesetz. 2. Welche Angaben hat eine

Mehr

Das unternehmerische 1x1 Steuern und Buchführung für Gründer

Das unternehmerische 1x1 Steuern und Buchführung für Gründer Handelsrecht Buchführungspflicht für alle Kaufleute nach 238 (1) HGB Führung der Handelsbücher ( 239 HGB) Inventar (Vermögensaufstellung) ( 240, 241 HGB) Entlastung von der Buchführungspflicht 241 a HGB

Mehr

Einführung in die österreichische Umsatzsteuer. Ein praktisches Lehrbuch mit vielen Fallbeispielen und Lösungen. von.

Einführung in die österreichische Umsatzsteuer. Ein praktisches Lehrbuch mit vielen Fallbeispielen und Lösungen. von. 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Einführung in die österreichische Umsatzsteuer Ein praktisches Lehrbuch

Mehr

Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit

Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit Seite 1 von 12 Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit ab 01/2008 Formular für Österreich ab Jänner 2008 Die ab Jänner 2008 gültigen Formulare für die Umsatzsteuervoranmeldung stehen ab der Version

Mehr

Rechtliche Grundlagen III

Rechtliche Grundlagen III Buchhaltung und Bilanzierung Rechtliche Grundlagen III Unternehmer Kapitalges. Freie Berufe Landwirte > BAO Grenzen < BAO Grenzen < UGB Grenze > UGB Grenze UGB, Handelsbilanz Überleitung Steuerbilanz Eingaben-Ausgaben

Mehr

Buchhaltung und Bilanzierung Rechtliche Grundlagen I

Buchhaltung und Bilanzierung Rechtliche Grundlagen I Buchhaltung und Bilanzierung Rechtliche Grundlagen I Rechtliche Grundlagen Gläubigerschutz Unternehmensrechtliche Bestimmungen Unternehmensgesetzbuch (UGB) Aktiengesetz (AktG) GmbH-Recht (GmbHG) gleichmäßige

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA)

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Voranmeldungszeitraum Unter Voranmeldungszeitraum versteht man jenen Zeitraum, für den Sie die Umsatzsteuer selbst berechnen eine Umsatzsteuervoranmeldung erstellen und

Mehr

Die Besteuerung der Imker

Die Besteuerung der Imker Die Besteuerung der Imker Zentrale Frage: Unterliegen Imker der Einkommensteuer und/oder auch der Umsatzsteuer? Beispiel: Imker Anton bewirtschaftet zwei Bienenvölker und hat 30 Kilo Honig geschleudert.

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl Photovoltaik Strom von der Sonne Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen Ing. Franz Patzl Abteilung Energiewesen und Strahlenschutzrecht (WST6) Geschäftsstelle für Energiewirtschaft

Mehr

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 59 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer Im Inland erbrachte Lieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers unterliegen i.d.r. der Umsatzsteuer. Der Steuersatz beträgt

Mehr

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer)

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Unter der Vorsteuer versteht man jene Umsatzsteuer, die dem Unternehmer von anderen Unternehmern für an ihn erbrachte Lieferungen oder sonstige Leistungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Pernt/Berger, HB Einnahmen-Ausgaben-Rechner 3

Inhaltsverzeichnis. Pernt/Berger, HB Einnahmen-Ausgaben-Rechner 3 Vorwort... V Autorenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... XV Literaturverzeichnis... XVII 1. Einführung... 1 1.1. Wann wird man Unternehmer?... 1 1.2. Einkunftsarten... 1 1.2.1. Einkünfte aus Land-

Mehr

Besteuerung der Privatstiftung

Besteuerung der Privatstiftung Besteuerung der Privatstiftung Überblick I Die Stiftung ist eine juristisch selbständige Vermögensmasse ohne Eigentümer, die vom Stifter mit Vermögen ausgestattet ist, um damit einem vom Stifter bestimmten

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Einnahmen Überschussrechnung und Rechnungsstellung Steuerberatungstag am 28. Mai 2015

Einnahmen Überschussrechnung und Rechnungsstellung Steuerberatungstag am 28. Mai 2015 Eine gemeinsame Initiative aller Berliner und Brandenburger SteuerberaterInnen Einnahmen Überschussrechnung und Rechnungsstellung Steuerberatungstag am 28. Mai 2015 1 1. Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)

Mehr

Betriebsausgaben, sind Ausgaben, die durch den Betrieb veranlaßt sind.

Betriebsausgaben, sind Ausgaben, die durch den Betrieb veranlaßt sind. I/1 Theoretische Fragen / LÖSUNG 1. Definieren Sie die Begriffe - Betriebsausgaben - Sonderausgaben - Werbungskosten - außergewöhnliche Belastung Betriebsausgaben, sind Ausgaben, die durch den Betrieb

Mehr

Der Weg zur ersten Steuererklärung

Der Weg zur ersten Steuererklärung Der Weg zur ersten Steuererklärung Ringvorlesung: Unternehmensgründung StB Mag. Dr. Herbert Matschek Abgabenrechtliche Eckpunkte der Unternehmensgründung Unternehmensidee Zuordnung zur Einkunftsart Planrechnung

Mehr

Umsatzsteuer. November 2014

Umsatzsteuer. November 2014 Umsatzsteuer November 2014 Die Umsatzsteuer, häufig auch Mehrwertsteuer genannt, ist die zweitgrößte Einnahmequelle des Bundes und der Länder. Ziel der Umsatzsteuergesetzgebung ist die Besteuerung des

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 16

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 16 7 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 16 1 Einführung in die Umsatzsteuer... 17 1.1 Welche Bedeutung hat die Umsatzsteuer?... 18 1.2 Wie ist die Umsatzsteuer in der Europäischen Union

Mehr

Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB

Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB Theorie 1) Erläutere den Begriff der buchhalterischen Abschreibung. Bei welchen Anschaffungen muss sie berücksichtigt werden, bei welchen nicht? Im Unternehmen

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

MUSTER- PRÜFUNGSFRAGEN. b*fin01

MUSTER- PRÜFUNGSFRAGEN. b*fin01 MUSTER- PRÜFUNGSFRAGEN b*fin01 SUBTEST I Basiswissen Buchhaltung 1 PU01 Basiswissen Buchhaltung Begriff und Merkmale der doppelten Buchhaltung Welche Aussagen zur Systematik der doppelten Buchhaltung treffen

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Umsatzsteuer von A - Z

Umsatzsteuer von A - Z Umsatzsteuer von A - Z Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2 Der Umsatzsteuer unterliegen Die Lieferungen oder

Mehr

Umsatzsteuer von A - Z

Umsatzsteuer von A - Z Umsatzsteuer von A - Z Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2 1 Der Umsatzsteuer unterliegen Die Lieferungen oder

Mehr

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Dr. Mary Lachmann, LL.M. Rechtsanwältin Relevante Steuern für Gründer 04.09.2012 2 Gliederung A. Besteuerungsgrundsätze B. Einkommensteuer C. Körperschaftsteuer D. Gewerbesteuer

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS Seite

INHALTSVERZEICHNIS Seite INHALTSVERZEICHNIS 1 Vorwort... 13 2 Die Idee... 15 2.1 Persönliche Voraussetzungen... 15 2.2 Nutzen Ihrer Ideen für mögliche Kunden?... 16 2.3 Finanzierbarkeit... 16 2.4 Öko-Check oder: Was wird sich

Mehr

35 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E/A-R)

35 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E/A-R) 35 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E/A-R) ( statement of revenues and expenditures) Lernziele: Sie wissen, wie man den Erfolg eines Unternehmens ermitteln kann. Sie wissen, wer eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

Infothek 9: Finanzamt & Steuern (Einkommensteuer, Umsatzsteuer)

Infothek 9: Finanzamt & Steuern (Einkommensteuer, Umsatzsteuer) Infothek 9: Finanzamt & Steuern (Einkommensteuer, Umsatzsteuer) Erstkontakt Für GründerInnen ist jenes Finanzamt zuständig, in dessen Amtsbereich sich der Wohnsitz des Einzelunternehmens befindet, also

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 2 An das Finanzamt Steuernummer Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Eingangsstempel oder -datum 3 4 5 Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Leseprobe aus "Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen" 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht

Leseprobe aus Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht Einleitung Kapitel 1 Kapitel 1 Einleitung 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht 1.1.1 Umsatzsteuergesetz 1994 Das österreichische Umsatzsteuerrecht ist im Bundesgesetz über die Besteuerung der Umsätze

Mehr

Herzlich willkommen zum

Herzlich willkommen zum Herzlich willkommen zum Gründercafe Steuern kommt von steuern 2. August 2011 1 Gliederung des Vortrags 1. Steuerliche Anmeldung beim Finanzamt 2. Meine erste Rechnung 3. Umsatzsteuerrechtliche Sonderthemen

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 An das Finanzamt Sonnenort, Postfach 9999, 9999 Sonnenort Eingangsstempel oder -datum 2 Steuernummer Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 3 Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen)

Mehr

2800 Bank. 2786 Forderungen Bankomatkarten. 2870 Verrechnungskonto Bank Bank. 2770 Verrechnungskonto Kassa Bank. 2730 Postwertzeichen

2800 Bank. 2786 Forderungen Bankomatkarten. 2870 Verrechnungskonto Bank Bank. 2770 Verrechnungskonto Kassa Bank. 2730 Postwertzeichen Lernen Üben Sichern Wissen Kontenplan über die in diesem Lehrbuch (HAK, 2. Jahrgang) verwendeten Konten KLASSE 0 ANLAGEVERMÖGEN 0120 Software 0180 Geleistete Anzahlungen für immaterielles Anlagevermögen

Mehr

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer Wer bringt Licht in den Steuer-? Ihr Steuerberater Die gesetzlichen Grundlagen das Umsatzsteuergesetz (UStG) die Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Neben der nationalen Gesetzgebung hat auch,

Mehr

Voraussetzungen: Folgende Gründungskosten entfallen: Gesellschaftsformen

Voraussetzungen: Folgende Gründungskosten entfallen: Gesellschaftsformen Gründung einer KEG Betriebsgründung allg. Gesellschaftsformen Firmenname, -buch, Gesellschaftsvertrag Haftungsordnung Gewerbeberechtigung + Soz.Versicherung Besteuerung Praktisches Beispiel NEUFÖG Voraussetzungen:

Mehr

Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 ECONECT/hemmer Steuerfachschule GmbH 2014/2015

Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 ECONECT/hemmer Steuerfachschule GmbH 2014/2015 Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 Karteikarten Umsatzsteuer Inhalt 2 A. Übersicht B. Steuerbarkeit C. Steuerbefreiungen D. Bemessungsgrundlagen E. Steuersatz F. Steuerschuld und Steuerschuldverhältnis G. Vorsteuerabzug

Mehr

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA UMSATZSTEUER BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA Stefan Rose Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 7. Oktober 2008 BM Partner Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011 www.pwc.de Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern StB Dipl.-Ök. Thorsten Vree Agenda der 8. Veranstaltung Fehlerhafter Steuerausweis Unrichtiger

Mehr

Inhalte Modul 3: Verbuchung von Geschäftsvorfällen I

Inhalte Modul 3: Verbuchung von Geschäftsvorfällen I Inhalte Modul 3: Verbuchung von Geschäftsvorfällen I Folie 1. Übersicht 2 2. Privatkonten 3-5 3. Umsatzsteuer 6-9 4. Wareneinkauf und Warenverkauf 10-14 5. Löhne und Gehälter 15-18 Prof. Dr. Robert Ott

Mehr

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Mag. Lahner, Dr. Kreilmeier/Raiffeisenverband OÖ März 2003 Rechtliche Einordnung der Wassergenossenschaften Wassergenossenschaften sind Körperschaften öffentlichenrechts.

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft 1 An das Eingangsstempel oder -datum 2 Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft 3 1. Allgemeine Angaben 1.1 Angaben zum Unternehmen (lt. Handelsregister)

Mehr

Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR"

Anleitung zum Vordruck Einnahmenüberschussrechnung - EÜR Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR" (Gewinnermittlung nach 4 Abs. 3 EStG) Diese Anleitung soll Ihnen das Ausfüllen dieses Vordrucks erleichtern. Weitere Hinweise entnehmen Sie der

Mehr

1. Ausfertigung - Für das Finanzamt bestimmt (AVB KSt) Zutreffendes ankreuzen! Postleitzahl Ort Telefon. Postleitzahl, Ort

1. Ausfertigung - Für das Finanzamt bestimmt (AVB KSt) Zutreffendes ankreuzen! Postleitzahl Ort Telefon. Postleitzahl, Ort 1. Ausfertigung - Für das Finanzamt bestimmt (AVB KSt) Zutreffendes ankreuzen! Steuernummer/Geschäftszeichen A Angaben zum Verein 1. Bezeichnung des Vereins Straße, Hausnummer und Postfach Postleitzahl

Mehr

Dem Staat das Seine? Steuern und Abgaben

Dem Staat das Seine? Steuern und Abgaben Dem Staat das Seine? Steuern und Abgaben Vortrag am 26.10.2009 Referent: Axel Pape Gründungsforum Region Göttingen Dipl.-Kfm. Friedrich-W. Beckmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Axel Pape Wirtschaftsprüfer

Mehr

Buchhalterische Behandlung von laufenden Erträgen aus Wertpapieren

Buchhalterische Behandlung von laufenden Erträgen aus Wertpapieren Übung Wertpapiere Aktien Beteiligung gem. 271 Abs. 1 HGB (dauernde Verbindung) Ausweis unter 266 Abs. 2 A III 3 HGB Bewertung gem. 253 Abs. 1 und 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG zu AK inkl. Anschaffungsnebenkosten

Mehr

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein?

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? 2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? Ist der Umsatz umsatzsteuerpflichtig, muss das Unternehmen zusätzlich zum Waren- bzw. Leistungswert den entsprechenden Umsatzsteuersatz in Rechnung stellen. Die Umsatzsteuer

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

Art der Einkünfteermittlung (1)

Art der Einkünfteermittlung (1) Art der Einkünfteermittlung (1) Betriebliche Einkünfte - ermitteln Gewinn - Wertänderungen/Veräußerung von Betriebsvermögen steuerwirksam Möglichkeiten: - Betriebsvermögensvergleich ( 124f BAO bzw 189

Mehr

15. Einheit VO Finanzrecht USt SS 2013 1

15. Einheit VO Finanzrecht USt SS 2013 1 15. Einheit 1 Sonstige Leistung ( 3a UStG) = alles, was nicht in einer Lieferung besteht ( 3a Abs 1 UStG) Tun zb Dienstleistungen Dulden zb Vermietung Unterlassen zb Verzicht auf die Ausübung von Rechten

Mehr

Umsatzsteuerrecht. Universität Trier 2. Stunde WS 2014/15. Prof. Dr. Henning Tappe

Umsatzsteuerrecht. Universität Trier 2. Stunde WS 2014/15. Prof. Dr. Henning Tappe Umsatzsteuerrecht Universität Trier 2. Stunde Umsatzsteuerrecht 1 C 3 Leitprinzipien und SystemaKk 25» Die Umsatzsteuer als Mehrwertsteuer Umsatzsteuer ist frakkonierte Allphasen- NeOo- Steuer Umsatzsteuer

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Lösungen zu den Übungsaufgaben zur Umsatzsteuer 1. Aufgabe a) Horst hat die

Mehr

Gründungstag. Region Goslar 06.11.2015. Informationen für Start-Ups und junge Unternehmen Landkreis Goslar

Gründungstag. Region Goslar 06.11.2015. Informationen für Start-Ups und junge Unternehmen Landkreis Goslar Gründungstag Region Goslar 06.11.2015 Informationen für Start-Ups und junge Unternehmen Landkreis Goslar Gründungstag Region Goslar Existenzgründer im Steuerdschungel AO EStG EStG UStG GewStG KStG SolzG

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Begriff der Dienstreise Eine Dienstreise liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro, Betriebsstätte, Werksgelände,

Mehr

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Bewirtungskosten 1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Der Gesetzgeber hat bestimmte Ausgaben nicht oder nur zum Teil als Betriebsausgabenabzug zugelassen. Hierzu

Mehr

Passivseite der Bilanz

Passivseite der Bilanz Vorbereitungskurs Bilanzbuchhalterprüfung Schärding 2007-2008 Kap. 7 Eigenkapital by Helmut Mann, Selbständiger Buchhalter, 4943 Geinberg Vorbereitungskurs zur Bilanzbuchhalterprüfung 2007/2008 WIFI Schärding

Mehr

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994)

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) Allgemeines 11 Abs 1 Berechtigung Verpflichtung Merkmale Anzahlungsrechnung 11 Abs 1a Übergang der

Mehr

Rechnungswesen I: Grundlagen der Buchführung. Ausgewählte Bereiche der Buchführung

Rechnungswesen I: Grundlagen der Buchführung. Ausgewählte Bereiche der Buchführung Rechnungswesen I: Grundlagen der Ausgewählte 57 Verbuchung von Materialverbräuchen Berücksichtigung der fertigen und der n als Bestandsveränderungen Verbuchung der Berücksichtigung von n (Rabatte, Boni,

Mehr

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Erwirbt der Unternehmer einen Pkw, den er sowohl betrieblich als auch privat nutzen wird, stellt sich oftmals die Frage nach

Mehr

Periodengerechte Abgrenzungen

Periodengerechte Abgrenzungen Periodengerechte Abgrenzungen Notwendigkeit der periodengerechten Erfolgserfassung: Würde man die Dezembermiete, die erst im Januar des neuen Geschäftsjahres überwiesen wird, auch erst im neuen Jahr als

Mehr

Keine Angst vor dem Finanzamt. Tipps und Tricks zur Überwindung. Bensberg, 28.2.2012 KONLUS

Keine Angst vor dem Finanzamt. Tipps und Tricks zur Überwindung. Bensberg, 28.2.2012 KONLUS Keine Angst vor dem Finanzamt Tipps und Tricks zur Überwindung von Formalhürden Bensberg, 28.2.2012 Inhalt 1. Die steuerliche Erfassung 2. Allgemeine Angaben im Gründungsfragebogen 3. Steuerliche Abgrenzung

Mehr

04 1 Die Buchführungs- / Bilanzierungspflicht trifft dabei die OHG, vgl H 5.1 Buchführungspflicht einer Personengesellschaft" EStH.

04 1 Die Buchführungs- / Bilanzierungspflicht trifft dabei die OHG, vgl H 5.1 Buchführungspflicht einer Personengesellschaft EStH. GFS Seite 1 Rz Pkt. Lösung / Steuerberater Das Original / A B C - OHG 01 1 Unterschiede Handelsrecht - Steuerrecht Der handelsrechtliche Gewinn der OHG ist nach den 238 ff HGB zu ermitteln. Gegenstand

Mehr

Buchhaltung I. 1. Einführung. 2. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen. 3. Vom Geschäftsfall zur Bilanz. Gliederung Rechnungswesen Online

Buchhaltung I. 1. Einführung. 2. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen. 3. Vom Geschäftsfall zur Bilanz. Gliederung Rechnungswesen Online Buchhaltung I 1. Einführung 1.1. Einführungstutorial 1.2. Fachausbildung Buchhaltung mit Blended Learning 1.3. Aufbau des Kurses / Lektionen - Rahmenbedingungen 2. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen

Mehr

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK Unterrichtung REWE Skript 1 Fach: REWE Bereiche der Buchführung: 1) Finanzbuchhaltung 2) Debitorenbuchhaltung ( Kundenkonten)

Mehr

18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf

18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf 18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf 18.1 Buchungen beim Wareneingang Ein Großhändler bezieht von einem Fabrikanten Waren auf Ziel. E INGANGSRECHNUNG Warenwert (netto)... 3.000,00 Umsatzsteuer...

Mehr

8.4 Zeitliche Abgrenzungen

8.4 Zeitliche Abgrenzungen 8.4 Zeitliche Abgrenzungen 8.4.1 Übersicht Der soll die Feststellung des Erfolges für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ermöglichen und ist Grundlage der Besteuerung. Zur zeitlich genauen Ermittlung des

Mehr

Existenzgründerinfos. nderinfos zur Besteuerung. Finanzamt Paderborn

Existenzgründerinfos. nderinfos zur Besteuerung. Finanzamt Paderborn Existenzgründerinfos nderinfos zur Besteuerung Finanzamt Paderborn 1 Inhaltsübersicht Selbständigkeit und Finanzamt Steuern - Wer zahlt wann? Steuerarten Wer kann (Klein-)Unternehmer sein? Welche Voraussetzungen

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder beim

Mehr

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens...

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens... Inhaltsübersicht A. GRUNDLAGEN...1 I. Rechtliche Grundlagen...1 1. Rechtsnormen...1 2. Personenkreis...1 3. Übungsfälle zur Buchführungs- und Bilanzierungspflicht...5 4. Jahresabschlusspflicht nach Handelsrecht...7

Mehr

Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer. Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb

Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer. Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb 1 www.finanzamt.de 2 Sinn und Zweck des Fragebogens 1. steuerliche Erfassung

Mehr

Zeile 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 Fallart Finanzamt - Bitte weiße Felder ausfüllen oder ankreuzen, Anleitung beachten - Steuernummer Unterfallart 56 Unternehmer ggf. abweichende Firmenbezeichnung Anschrift

Mehr

Umsatzsteuer. Merkblatt zur Anwendung der Differenzbesteuerung für Gebrauchtwarenhändler

Umsatzsteuer. Merkblatt zur Anwendung der Differenzbesteuerung für Gebrauchtwarenhändler Umsatzsteuer Merkblatt zur Anwendung der Differenzbesteuerung für Gebrauchtwarenhändler Nr. 135/02 verantwortlich: RA Stefan Fritz Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken, Hauptmarkt

Mehr

für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld

für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld Seite 1 Copyright Autor MTF Unternehmensberatung Georg Freund für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld Umsatzsteuerverprobung Fach: Rechnungswesen Rechtsstand: 2011 / 2012

Mehr

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung)

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) 1. Rechtliche Grundlagen Mit dem Steueränderungsgesetz vom

Mehr

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität Hagen IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium Klausur: Steuern und Bilanzen Lösungshinweise zur

Mehr

Übergang der Steuerschuld in der Bauwirtschaft auf Grund des 2. Abgabenänderungsgesetzes 2002 1. Allgemeines

Übergang der Steuerschuld in der Bauwirtschaft auf Grund des 2. Abgabenänderungsgesetzes 2002 1. Allgemeines Übergang der Steuerschuld in der Bauwirtschaft auf Grund des 2. Abgabenänderungsgesetzes 2002 1. Allgemeines 2. Bauleistungen ( 19 Abs. 1a dritter Unterabsatz UStG 1994) 3. Bauleistungen an einen Unternehmer,

Mehr

JAHRESABSCHLUSS. auf den 31. Dezember 2006. der Firma. Mustermandant

JAHRESABSCHLUSS. auf den 31. Dezember 2006. der Firma. Mustermandant JAHRESABSCHLUSS auf den 31. Dezember 2006 der Firma Mustermandant INHALT I. Bilanz...1 II. Gewinn- und Verlustrechnung...3 III. Anhang 1. Kontennachweis zur Bilanz...4 2. Kontennachweis zur Gewinnund Verlustrechnung...6

Mehr

STEUERTIPPS Dr. Franz Kandlhofer. 10. April 2008

STEUERTIPPS Dr. Franz Kandlhofer. 10. April 2008 STEUERTIPPS Dr. Franz Kandlhofer 10. April 2008 Kleinunternehmer Rechnung Fahrtenbuch Kleinunternehmer Rechnung Fahrtenbuch Kleinunternehmer I Wer ist Kleinunternehmer? Wohnsitz oder Sitz in Österreich

Mehr

Leistungsausgangsseite: Verkauf

Leistungsausgangsseite: Verkauf 1. Steuerbarkeit 1 I Nr. 1 UStG Lieferung oder sonstige Leistung 3 I, IX UStG Unternehmer 2 I UStG Im Inland 1 II UStG Gegen Entgelt (Leistungsaustausch) Im Rahmen eines Unternehmens 2. Steuerbefreiungen

Mehr

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter Übersicht zu den Einträgen der Anlage EÜR 2008 Einnahmen: 1-3 Firmenangaben Firmenstammdaten 4 100 Art des Betriebes Firmenstammdaten im Bereich Einstellungen: Auswahl Kleinunternehmer 5 111 Betrieb veräußert..

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 An das Eingangsstempel oder -datum 2 3 Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit oder einer Vermietungstätigkeit

Mehr

Merkblatt Nr. 3: Umsatzsteuer - Versteuerung von Anzahlungen, Abschlagsrechnungen Stand: Februar 2009

Merkblatt Nr. 3: Umsatzsteuer - Versteuerung von Anzahlungen, Abschlagsrechnungen Stand: Februar 2009 Merkblatt Nr. 3: Umsatzsteuer - Versteuerung von Anzahlungen, Abschlagsrechnungen Stand: Februar 2009 I. Versteuerung von Anzahlungen 1. Was sind Anzahlungen? Anzahlungen (auch: Abschlagzahlungen, Vorauszahlungen)

Mehr

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Starten Sie Lexware scout Buchhaltung entweder direkt über die Schaltfläche auf der Startseite oder über das Menü Extras. Die Kontodaten der aktuellen Firma werden

Mehr

Bewertung der Schulden

Bewertung der Schulden 1 Maßgebliche Regelungen des HGBs 246 Vollständigkeit Der Jahresabschluss hat sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge zu enthalten, soweit gesetzlich

Mehr

Merkblatt Gewerbesteuer

Merkblatt Gewerbesteuer Merkblatt Gewerbesteuer Stand: Juni 2011 Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Gewerbesteuer zum 1.1.2008 grundlegend geändert. Dieses Merkblatt erläutert die wichtigsten Elemente der Gewerbesteuer.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 14 GZ. RV/1085-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch STB, gegen die Bescheide des FA betreffend Umsatzsteuer 1999

Mehr

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers, Umsatzsteuer: Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz C.O.X. Mitja Wolf Wie muß eine Rechnung aussehen? Zunächst ist festzuhalten, daß ab 1.1.2002 auf allen Rechnungen für steuerfreie Umsätze ein Hinweis auf

Mehr

Aktualisierung Berger/Kindl/Hinterleitner, Umsatzsteuer, 4. Auflage

Aktualisierung Berger/Kindl/Hinterleitner, Umsatzsteuer, 4. Auflage Aktualisierung Berger/Kindl/Hinterleitner, Umsatzsteuer, 4. Auflage Seite 32 h) Vermietung von Beförderungsmittel: Das Kapitel wird durch folgenden Text ersetzt: Vermietung von Beförderungsmitteln Lesen

Mehr

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen 03.12.2010 Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen Mit diesem Merkblatt soll ein Überblick gegeben werden, unter welchen Voraussetzungen Handwerker in ihren Rechnungen Umsatzsteuer

Mehr

Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler

Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler 2. Übungsklausur aus Finanzrecht, 20.02.2014 Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler Die Arbeitszeit beträgt 45 Minuten. Achten Sie auf die Fragestellung, antworten Sie kurz und sachgerecht; für Antworten,

Mehr

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein 1. Umsatzsteuerpflichtige Tatbestände... 11 1.1 Welche Leistungen unterliegen der Umsatzsteuer?... 11 1.2 Was versteht man unter Eigenverbrauch?... 18 1.3 Einfuhr von

Mehr

2.1.1 Wer ist zur Bilanzierung verpflichtet?

2.1.1 Wer ist zur Bilanzierung verpflichtet? Seite 1 2.1.1 2.1.1 Ob eine gesetzliche Verpflichtung zur Bilanzierung besteht, ergibt sich aus den Vorschriften des Unternehmensrechts und der Bundesabgabenordnung. Man unterscheidet deshalb auch die

Mehr