NEUE FUNKTIONEN SOLIDWORKS ENTERPRISE PDM 2015

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1 NEUE FUNKTIONEN SOLIDWORKS ENTERPRISE PDM 2015

2 Inhalt Rechtliche Hinweise...3 Einführung SOLIDWORKS Enterprise PDM...7 Verbesserungen bei Struktur kopieren...7 Kopieren der Dateistruktur für die Filteranzeigensteuerung...9 Warnungen bei doppelten Dateinamen...11 Microsoft Office -Zusatzanwendung...11 Verschieben von Strukturen...12 Verschieben der Dateistruktur für die Filteranzeigensteuerung...14 Verschieben einer Dateistruktur in mehrere Ordner...16 Parallele Genehmigung der Datenzuordnung...16 Vordefinierte Übergangsaktionskommentare...18 Verbesserungen beim Rollback...19 Separates Verschieben und Löschen von Berechtigungen...20 SolidNetWork License Manager...21 Änderungen an der Benutzeroberfläche...21 Quickinfo-Symbole für Dateilisten...22 Tabellenformate...23 Spalte für Versionsnummern in Windows Explorer...24 Hinzufügen einer Versionsnummernspalte zu Dateilisten...24 Hinzufügen einer Spalte für Versionsnummern zu den Suchergebnissen...25 Quickinfo-Symbole auf der Registerkarte Version...25 Sichtbarkeit von Dateien mit privatem Status...26 Berechtigung für Benutzer zum Anzeigen von Dateien mit privatem Status...27 Web2 Client

3 Rechtliche Hinweise , Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, ein Unternehmen der Dassault Systèmes S.A.-Gruppe, 175 Wyman Street, Waltham, Mass USA. Alle Rechte vorbehalten. Die Informationen in diesem Dokument sowie die behandelte Software können ohne Ankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtungen seitens der Dassault Systèmes SolidWorks Corporation (DS SolidWorks) dar. Es ist untersagt, Material ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von DS SolidWorks in irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise, elektronisch oder manuell, für welchen Zweck auch immer, zu vervielfältigen oder zu übertragen. Die in diesem Dokument behandelte Software wird unter einer Lizenz ausgeliefert und darf nur in Übereinstimmung mit den Lizenzbedingungen verwendet und kopiert werden. Alle Gewährleistungen, die von DS SolidWorks in Bezug auf die Software und Dokumentation übernommen werden, sind im vorliegenden Lizenzvertrag festgelegt, und nichts, was in diesem Dokument aufgeführt oder durch dieses Dokument impliziert ist, darf als Modifizierung oder Änderung dieser Gewährleistungen betrachtet werden. Patenthinweise SOLIDWORKS Die 3D-CAD-Software für Maschinenbau ist durch die US-amerikanischen Patente ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; und Patente anderer Länder (z. B. EP B1 und JP ) geschützt. Die edrawings Software ist durch die US-amerikanischen Patente und sowie das kanadische Patent geschützt. Weitere US-amerikanische Patente und Patente anderer Länder angemeldet. Warenzeichen und Produktnamen für SOLIDWORKS Produkte und Services SOLIDWORKS, 3D ContentCentral, 3D PartStream.NET, edrawings und das edrawings Logo sind eingetragene Marken, und FeatureManager ist eine eingetragene Gemeinschaftsmarke von DS SolidWorks. CircuitWorks, FloXpress, PhotoView 360 und TolAnalyst sind Marken von SolidWorks. FeatureWorks ist eine eingetragene Marke von Geometric Ltd. SOLIDWORKS 2015, SOLIDWORKS Standard, SOLIDWORKS Professional, SOLIDWORKS Premium, SOLIDWORKS Enterprise PDM, SOLIDWORKS Workgroup PDM, SOLIDWORKS Simulation, SOLIDWORKS Flow Simulation, edrawings, edrawings Professional, SOLIDWORKS Sustainability, SOLIDWORKS Plastics, SOLIDWORKS Electrical, SOLIDWORKS Composer und SOLIDWORKS MBD sind Produktnamen von DS SolidWorks. Andere Marken- oder Produktbezeichnungen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Eigentümer. KOMMERZIELLE COMPUTER-SOFTWARE EIGENTUMSRECHTE 3

4 Bei der Software handelt es sich um ein Handelsgut laut Begriffsdefinition unter 48 C.F.R (OCT 1995), bestehend aus kommerzieller Computer-Software und kommerzieller Software-Dokumentation laut Begriffsdefinition in 48 C.F.R (SEPT 1995). Sie wird der US-Regierung (a) zum Erwerb von oder im Namen von Zivilbehörden, laut der Bestimmung in 48 C.F.R ; oder (b) zum Erwerb von oder im Namen von Abteilungen des Verteidigungsministeriums, laut den Bestimmungen in 48 C.F.R (JUN 1995) und (JUN 1995), bereitgestellt. Falls Sie eine Anfrage einer der Behörden der US-Regierung zur Bereitstellung der Software mit Rechten, die die obengenannten überschreiten, erhalten, setzen Sie DS SolidWorks über das Ausmaß der Anfrage in Kenntnis, und DS SolidWorks verfügt über fünf (5) Werktage, um nach eigenem Ermessen eine solche Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen. Lieferant/Hersteller: Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, 175 Wyman Street, Waltham, Massachusetts USA. Copyright-Vermerke für die Produkte SOLIDWORKS Standard, Premium, Professional und Education Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt von Siemens Product Lifecycle Management Software Inc., Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk enthält die folgende Software, die Siemens Industry Software Limited gehört: D-Cubed 2D DCM Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten. D-Cubed 3D DCM Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten. D-Cubed PGM Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten. D-Cubed CDM Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten. D-Cubed AEM Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten. Portions of this software Geometric Ltd. Teile dieser Software beinhalten PhysX von NVIDIA, Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt von Luxology, LLC, Alle Rechte vorbehalten, Patente angemeldet. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch DriveWorks Ltd., Urheberrechtlich geschützt von Adobe Systems Inc. und Lizenzgebern, Alle Rechte vorbehalten. Geschützt durch die US-amerikanischen Patente 5,929,866; 5,943,063; 6,289,364; 6,563,502; 6,639,593; 6,754,382; Patente angemeldet. Adobe, das Adobe Logo, Acrobat, das Adobe PDF Logo, Distiller und Reader sind eingetragene Marken oder Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und anderen Ländern. Weitere DS SolidWorks Copyright-Informationen finden Sie unter Hilfe > SOLIDWORKS Info. Copyright-Vermerke für SOLIDWORKS Simulation Produkte Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch die Solversoft Corporation, PCGLSS Computational Applications and System Integration Inc. Alle Rechte vorbehalten. 4

5 Copyright-Vermerke für das Produkt SOLIDWORKS Enterprise PDM Outside In Viewer Technology, Oracle 2011, Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Copyright-Vermerke für edrawings Produkte Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Tech Soft 3D, Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Jean-Loup Gailly und Mark Adler, Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch 3Dconnexion, Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Open Design Alliance, Alle Rechte vorbehalten. Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch die Spatial Corporation, Die edrawings für Windows -Software basiert zum Teil auf der Arbeit der Independent JPEG Group. Teile von edrawings für ipad sind urheberrechtlich geschützt von Silicon Graphics Systems, Inc., Teile von edrawings für ipad sind urheberrechtlich geschützt von Apple Computer Inc.,

6 Einführung Diese Anleitung beschreibt neue und geänderte Funktionen von SOLIDWORKS Enterprise PDM in der Version Angesprochene Leser Diese Anleitung ist für erfahrene Anwender der SOLIDWORKS Enterprise PDM Software gedacht. 6

7 1 SOLIDWORKS Enterprise PDM Verfügbar als separat zu erwerbendes Produkt, das in SOLIDWORKS Standard, SOLIDWORKS Professional und SOLIDWORKS Premium verwendet werden kann. Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt: Verbesserungen bei Struktur kopieren Warnungen bei doppelten Dateinamen Microsoft Office-Zusatzanwendung Verschieben von Strukturen Parallele Genehmigung der Datenzuordnung Vordefinierte Übergangsaktionskommentare Verbesserungen beim Rollback Separates Verschieben und Löschen von Berechtigungen SolidNetWork License Manager Änderungen an der Benutzeroberfläche Spalte für Versionsnummern in Windows Explorer Sichtbarkeit von Dateien mit privatem Status Web2 Client Verbesserungen bei Struktur kopieren Das Dialogfeld Struktur kopieren wurde umgestaltet und verbessert, um es benutzerfreundlicher und die Arbeit mit großen Datensätzen leichter zu machen. Administratoren können außerdem Eigenschaften für Benutzer und Gruppen festlegen, um diese davon auszuschließen, Dateien aus ausgewählten Ordnern zu kopieren. Dadurch wird verhindert, dass Normteilbibliotheken und andere gemeinsame Komponenten versehentlich kopiert werden. 7

8 Im Dialogfeld Struktur kopieren gilt: 1. Standardziel zeigt den aktuellen Speicherort des Ordners der ausgewählten Datei an. Sie können hier einen neuen Pfad eingeben oder den Zielpfad angeben, um zum Ablageort zu navigieren. Sie können das Standardziel auch in der Dropdown-Liste auswählen. Die Liste enthält die zuvor ausgewählten Zielpfade. 2. Die Gruppe Einstellungen ist eine zusammenklappbare Oberfläche mit folgenden Elementen: Die Zu verwendende Version Neueste oder Referenzierte. Den Kopiertyp Dateien oder komprimiertes Archiv. Optionen für das Kopieren, einschließlich die Option Simulation einbeziehen, die SOLIDWORKS Simulationsergebnisse kopiert, die im Zusammenhang mit den kopierten Dateien stehen. 3. Mit der Filteranzeige können Sie Text eingeben, um die Liste der Dateien, die in der Liste angezeigt werden, zu verfeinern. Außerdem gibt es eine Spaltenauswahl-Dropdown-Liste, mit der das Filtern auf eine bestimmte Spalte beschränkt werden kann, z. B. Dateiname oder Alle Spalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Filteranzeigesteuerung für Struktur kopieren. 8

9 4. Die überarbeitete Tabellenstruktur enthält neue Spalten und Verhaltensweisen: Die Spalte Typ zeigt eine Mini-Voranzeige von SOLIDWORKS Dateien, wenn Sie den Zeiger über das Dateityp-Symbol bewegen. Aktuell ausgewählte Zeilen werden in Blau hervorgehoben. Zeilen, die Sie bearbeitet haben, werden in Gelb hervorgehoben, wobei der geänderte Text in Blau und fett angezeigt wird. Text, den Sie bei der Filteranzeige angegeben haben, wird in Rosa hervorgehoben. Wenn Sie die Maus über den Zielverzeichnispfad einer Datei bewegen, zeigt die Schaltfläche das Dialogfeld Ordner suchen an, um einen neuen Zielordner für die kopierten Datei zu wählen. Sie können den Zieldateinamen und Zielordner-Pfad in der Liste bearbeiten, um den Namen und das Ziel einer kopierten Datei zu ändern. Die bearbeitbaren Zellen sind blau umrandet, damit sie leicht zu erkennen sind. 5. Der untere Rand des Dialogfelds zeigt die Anzahl und den Typ der Dateien an, die Sie zum Kopieren ausgewählt haben. 6. Die Gruppierung Transformationsoperationen zeigt alle Transformationsoptionen auf der obersten Ebene im Dialogfeld an. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zum SOLIDWORKS Enterprise PDM Datei-Explorer. Kopieren der Dateistruktur für die Filteranzeigensteuerung Die Filteranzeige unterstützt Sie dabei, lokale Dateien im Dialogfeld Struktur kopieren schneller zu finden. Sie können die Filteranzeige verwenden, um Spalten auf Grundlage einer eingegebenen Zeichenfolge zu durchsuchen und nur Zeilen anzeigen zu lassen, die den Suchkriterien entsprechen. Geben Sie im Suchfeld die Zeichenfolge ein, nach der gesucht werden soll. Standardmäßig wird der Filter auf Alle Spalten angewendet. Sie können die Liste Alle Spalten erweitern und den Filter auf eine bestimmte Spalte anwenden. Die Software sucht nach dem Text, den Sie eingeben haben, zeigt die Zeilen an, die den Text enthalten, und hebt den Text hervor, um ihn leichter zu identifizieren. Geben Sie z. B. den Text PRT ein, und wählen Sie den Dateinamen als Spalte aus der Liste aus. Die Filteranzeige sucht nach PRT im Dateinamen und zeigt Spalten an, die den Dateinamen PRT enthalten. In der Suchzeichenfolge wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Die Filteranzeige bietet die folgenden Optionen: 9

10 Option Beschreibung Filter invertieren oder! Filter Sie können den Filter invertieren, indem Sie auf klicken, oder durch Eingabe des! Zeichens als Präfix zum Text im Suchfeld. Die Dateien, die den eingegebenen Text nicht enthalten, werden angezeigt. Filtert die Dateiliste auf der Grundlage einer oder mehrerer der folgenden Optionen: Dateityp Baugruppen Teile Zeichnungen Andere Zum Kopieren ausgewählt Ja, ausgewählt Nein, nicht ausgewählt Pfad/Name geändert Ja, geändert Nein, nicht geändert Wenn Sie den Filter anwenden, wird das Symbol angezeigt. Klicken Sie auf, um den Filter zu deaktivieren. Alle Spalten Filtert die Dateiliste auf Basis des eingegebenen Texts und der ausgewählten Spalte. Sie können eine der folgenden Spalten auswählen: Dateiname Warnings Version Ausgecheckt von Ausgecheckt in Gefunden in Zielordnerpfad Dateiname Status Dieser Filter unterstützt alle benutzerdefinierten Spalten, die in der Dateiliste angezeigt werden. Alles löschen Entfernt alle Filter. Dies wird eingeblendet, wenn Sie Text eingeben oder eine Option unter Filter auswählen. 10

11 Warnungen bei doppelten Dateinamen SOLIDWORKS Enterprise PDM warnt Benutzer, wenn sie versuchen, Dateien zum Tresor hinzuzufügen, die dieselben Namen wie bestehende Tresordateien haben. In früheren Versionen der Software wurden Benutzer gewarnt, wenn sie versuchten, die Dateien einzuchecken. Ein Dialogfeld gibt an, welche Dateien doppelte Namen haben. Das Dialogfeld lässt sich über verschiedene Stellen öffnen: Warnung wegen doppelter Dateien beim Hinzufügen von Dateien zum Tresor Taskleiste beim Speichern einer Datei aus einer Anwendung Warnung bei doppelten Dateien beim Einchecken von Dateien zum Tresor Um die Warnung anzuzeigen, muss ein Administrator Doppelte Dateinamen in diesem Dateitresor nicht zulassen ausgewählt haben. Diese Option ist im Administrationswerkzeug im Dialogfeld Doppelte Dateinamenprüfung für Dateitypen verfügbar. Wenn Benutzer versuchen, doppelte Dateien hinzuzufügen, zeigt das Dialogfeld die folgenden Informationen an: Namen von doppelten Dateien, die nicht hinzugefügt werden können Ablageort, zu dem der Benutzer Dateien hinzuzufügen versucht Ablageorte der vorhandenen Dateien im Tresor Namen der Benutzer, die bereits Dateien ausgecheckt haben Wenn Benutzer auf den Hyperlink in der Spalte Aktueller Speicherort klicken, wird die Windows-Explorer-Ansicht geöffnet, in dem Benutzer die Datei umbenennen können, die sie hinzufügen möchten. Es gibt auch eine Option zum Exportieren dieser Liste im Format.csv. Die Funktionalität gilt für alle unterstützten Dateitypen, einschließlich Dateien mit privatem Status. Microsoft Office -Zusatzanwendung Die Microsoft Office-Zusatzanwendung fügt den Programmen Microsoft Word, Excel und PowerPoint ein Enterprise PDM-Menüband hinzu. Mithilfe des Menübands können Tresoroperationen ausgeführt und Informationen über die Datei angezeigt werden, die in der Microsoft Office-Anwendung geöffnet ist. Anwender benötigen keine zusätzlichen Lizenzen zur Verwendung der Microsoft Office-Zusatzanwendungs. Benutzer benötigen jedoch eine Contributor-, CAD-Editoroder PSL-Lizenz, um Dateien aus- und einchecken zu können. Sie können die Microsoft Office-Zusatzanwendung direkt bei der Installation von SOLIDWORKS Enterprise PDM mitinstallieren. Wenn Sie die Zusatzanwendung installieren, wird das Enterprise PDM-Menüband gemeinsam mit den anderen Office-Menübändern angezeigt. 11

12 Mit der Microsoft Office-Zusatzanwendung können Benutzer folgende Aufgaben durchführen: Auschecken, Einchecken und Auschecken widerrufen. Abrufen der neuesten oder vorherigen Dateiversion. Anzeigen und Bearbeiten von Datenkarteninformationen. Ändern des Status. Zugriff auf das Suchwerkzeug. Auswählen in Windows Explorer. Anzeigen von Dateistatusinformationen: Lokale Version Lokale Revision Auscheck- und Workflow-Informationen Das Add-in bietet folgende Vorteile: Einfacheres Aus- und Einchecken von Microsoft Office-Dateien. Bisher mussten Benutzer die Datei in Windows Explorer auschecken, sie in einer Microsoft Office-Anwendung bearbeiten und sie anschließend über die Windows Explorer-Oberfläche wider im Tresor einchecken. Jetzt können Benutzer diese Aktionen in der Microsoft Office-Anwendung ausführen. Die Möglichkeit, sitzungsinterne Änderungen an einer Datei zu speichern, die eingecheckt ist. Wenn Benutzer zuvor eine eingecheckte Datei bearbeiteten, gingen sitzungsinterne Änderungen beim Auschecken und Datei-Caching verloren. Jetzt haben Benutzer die Möglichkeit, diese Bearbeitungen beim Auschecken zu übernehmen. Die Möglichkeit, auf ältere Versionen von Dateien zugreifen. Die Fähigkeit, den Workflow-Status zu ändern. Verschieben von Strukturen Mit der Funktion Struktur verschieben können Sie Datei- und Ordnerstrukturen einschließlich der zugehörigen Zeichnungen teilweise oder vollständig in einen anderen Ordner oder in mehrere Ordner verschieben. Zum Öffnen des Dialogfelds Struktur verschieben wählen Sie die Datei aus und klicken auf Extras > Struktur verschieben. 12

13 Im Dialogfeld Struktur verschieben haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Standardziel zeigt den aktuellen Speicherort des Ordners der ausgewählten Datei an. Sie können hier einen neuen Pfad eingeben oder den Zielpfad angeben, um zum Ablageort zu navigieren. 2. Die Gruppe Einstellungen ist eine zusammenklappbare Oberfläche mit folgenden Elementen: Simulation einbeziehen: Verschiebt die SOLIDWORKS Simulationsergebnisse, die zu den ausgewählten Dateien gehören. Relative Pfade beibehalten: Hält die Pfade der Referenzen relativ zur verschobenen Elterndatei, wobei die Ordnerstruktur nach Bedarf erstellt wird. Wenn Sie Relative Pfade beibehalten deaktivieren, wird die Ordnerhierarchie flach dargestellt, und alle referenzierten Dateien werden in den gleichen Zielordner wie das übergeordnete Element kopiert. Zeichnungen einschließen: Zeigt zugehörige Zeichnungsdateien in der Liste an, sodass Sie sie beim Verschieben der Referenzstruktur mit einbeziehen können. Neue Seriennummern in den Karten neu generieren: Wenn Seriennummern in Datenkarten verwendet werden, wird hiermit die nächste fortlaufende Nummer zugewiesen. Für Umänderungen mit Umbenennen mit Seriennummer werden dieselben Seriennummern, die für die Benennung der Dateien verwendet werden, in den Datenkarten verwendet. 3. Mit der Filteranzeige können Sie Text eingeben, um die Liste der Dateien, die in der Liste angezeigt werden, zu verfeinern. Außerdem gibt es eine Spalte Auswahl Dropdown-Liste, die die Filterfunktion auf eine bestimmte Spalte begrenzt, z. B. auf 13

14 die Spalte Dateiname oder auf Alle Spalten. Weitere Informationen finden Sie unter Verschieben der Dateistruktur für die Filteranzeigensteuerung. 4. Die überarbeitete Tabellenstruktur enthält neue Spalten und Verhaltensweisen: Die Spalte Typ zeigt eine Mini-Voranzeige von SOLIDWORKS Dateien, wenn Sie den Zeiger über das Dateityp-Symbol bewegen. Aktuell ausgewählte Zeilen werden in Blau hervorgehoben. Zeilen, die Sie bearbeitet haben, werden in Gelb hervorgehoben, wobei der geänderte Text in Blau und fett angezeigt wird. Text, den Sie bei der Filteranzeige angeben, wird in Rosa hervorgehoben. Wenn Sie die Maus über den Zielordnerpfad einer Datei bewegen, zeigt die Schaltfläche im Dialogfeld Nach Ordner suchen einen neuen Zielordner zum Auswählen für die verschobene Datei an. Sie können den Dateinamen und den Zielordnerpfad in der Liste bearbeiten, um den Namen und das Ziel einer verschobenen Datei zu ändern. Die bearbeitbaren Zellen sind blau umrandet, damit sie leicht zu erkennen sind. 5. Unten im Dialogfeld wird die Anzahl und der Typ der Dateien angezeigt, die Sie zum Verschieben ausgewählt haben. 6. Die Gruppierung Transformationsoperationen zeigt alle Transformationsoptionen auf der obersten Ebene im Dialogfeld an. Mit den Transformationsoperationen können Sie Zieldateien vor dem Verschieben umbenennen. Präfix hinzufügen: Fügt das Präfix, das Sie eingeben, zu den Zieldateinamen hinzu. Suffix hinzufügen: Fügt das Suffix, das Sie eingeben, zu den Zieldateinamen hinzu. Umbenennen mit Seriennummer: Ersetzt die Zieldateinamen durch Seriennummern. Ersetzen: Ersetzt Zeichenketten in Zieldateinamen. Klicken Sie auf Alles zurücksetzen, um die ursprünglichen Namen wiederherzustellen. Die erforderlichen Berechtigungen zum Verschieben einer Datei oder eines Ordners sind: Dateiinhalte lesen: für Quell- und Zielordner Ordner verschieben: für zu verschiebende Ordner Ordner hinzufügen oder umbenennen: für den Zielordner Datei verschieben: für zu verschiebende Dateien Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zum SOLIDWORKS Enterprise PDM Datei-Explorer. Verschieben der Dateistruktur für die Filteranzeigensteuerung Die Filteranzeige unterstützt Sie dabei, lokale Dateien schneller im Dialogfeld Struktur verschieben zu finden. 14

15 Sie können die Filteranzeige verwenden, um Spalten auf Grundlage einer eingegebenen Zeichenfolge zu durchsuchen und nur Zeilen anzeigen zu lassen, die den Suchkriterien entsprechen. Geben Sie im Suchfeld die Zeichenfolge ein, nach der gesucht werden soll. Standardmäßig wird der Filter auf Alle Spalten angewendet. Sie können die Liste Alle Spalten erweitern und den Filter auf eine bestimmte Spalte anwenden. Die Software sucht nach dem Text, den Sie eingeben haben, zeigt die Zeilen an, die den Text enthalten, und hebt den Text hervor, um ihn leichter zu identifizieren. Geben Sie z. B. den Text PRT ein, und wählen Sie den Dateinamen als Spalte aus der Liste aus. Die Filteranzeige sucht nach PRT im Dateinamen und zeigt Spalten an, die den Dateinamen PRT enthalten. In der Suchzeichenfolge wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Die Filteranzeige bietet die folgenden Optionen: Option Beschreibung Filter invertieren! Filter oder Sie können den Filter invertieren, indem Sie auf klicken, oder durch Eingabe des! Zeichens als Präfix zum Text im Suchfeld. Die Dateien, die den eingegebenen Text nicht enthalten, werden angezeigt. Filtert die Dateiliste auf der Grundlage einer oder mehrerer der folgenden Optionen: Dateityp Assemblies Parts Drawings Others Zum Verschieben ausgewählt Ja, ausgewählt Nein, nicht ausgewählt Pfad/Name geändert Ja, geändert Nein, nicht geändert Wenn Sie den Filter anwenden, wird das Symbol angezeigt. Klicken Sie auf, um den Filter zu deaktivieren. 15

16 Option Alle Spalten Beschreibung Filtert die Dateiliste auf Basis des eingegebenen Texts und der ausgewählten Spalte. Sie können eine der folgenden Spalten auswählen: Dateiname Warnings Version Ausgecheckt von Ausgecheckt in Gefunden in Zielordnerpfad Dateiname Status Dieser Filter unterstützt alle benutzerdefinierten Spalten, die in der Dateiliste angezeigt werden. Alles löschen Entfernt alle Filter. Dies wird eingeblendet, wenn Sie Text eingeben oder eine Option unter Filter auswählen. Verschieben einer Dateistruktur in mehrere Ordner Benutzer können eine Dateistruktur mit Hilfe der Funktion Struktur verschieben in mehrere Ordner verschieben. So verschieben Sie eine Dateistruktur in mehrere Ordner: 1. Wählen Sie die übergeordnete Datei aus, und klicken Sie auf Extras > Struktur verschieben. 2. Klicken Sie im Dialogfeld Struktur verschieben unter Standardziel auf Durchsuchen, um zum standardmäßigen Zielordner zu navigieren. 3. So bestimmen Sie weitere Ordnerpositionen für bestimmte Dateien: a) Wählen Sie diese Datei aus. b) Klicken Sie in der Spalte Zielverzeichnispfad auf, und navigieren Sie zum Zielordner. 4. Legen Sie die übrigen Optionen fest. 5. Wählen Sie in der Dateiliste unter Verschieben die zu verschiebenden Referenzen aus. 6. Klicken Sie auf Verschieben. Parallele Genehmigung der Datenzuordnung Ein Administrator kann SOLIDWORKS Enterprise PDM so konfigurieren, dass die Benutzerund Systemdaten der jeweiligen Teilnehmer in einem parallelen Genehmigungsprozess erfasst werden. 16

17 Die Software sammelt immer dann Daten, wenn ein Mitglied einer Rolle einen Übergang abschließt. Die Daten und jedwede zugeordneten Eigenschaften werden in die Datenkarte geschrieben, wenn die erforderliche Anzahl von Benutzern ihre Zustimmung gegeben haben. In früheren Versionen war es nur möglich, Daten vom letzten erforderlichen Genehmigungsberechtigten, der eine Datei überführte, zu erfassen. In dem erweiterten Dialogfeld Übergangsaktion Variable setzen können Administratoren Benutzer aus verschiedenen Rollen zum Erfassen von Daten auswählen. Es gibt auch die Möglichkeit, manuell einzugreifen, um unabhängig von Benutzern, die tatsächlich die Datei überführt haben, Daten eines bestimmten Benutzers zu erfassen. So legen Sie die parallele Genehmigung für die Datenzuordnung fest: 1. Klappen Sie im Administrationswerkzeug den Eintrag Workflows auf, und wählen Sie einen Workflow aus. 2. Wählen Sie einen Übergang aus. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften für TypParallel aus. 4. Klicken Sie in der Registerkarte Aktionen auf Aktion hinzufügen. 5. Wählen Sie in dem Dialogfeld für TypVariable setzen aus. 6. Wählen Sie die Variable aus, und geben Sie den Wert ein. 7. Klappen Sie Zugeordnete Genehmigungsberechtigte auf, und wählen Sie die Genehmigungsberechtigten aus. 8. Klicken Sie zwei Mal auf OK. 9. Speichern Sie den Workflow. Wenn Sie Genehmigungsberechtigter Wert außer Kraft setzen auswählen, werden Kontrollkästchen durch Optionsfelder ersetzt, und Sie können nur einen Benutzer auswählen. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zum SOLIDWORKS Enterprise PDM Datei-Explorer und in der Hilfe zum Administrationswerkzeug. 17

18 Vordefinierte Übergangsaktionskommentare Zur besseren Information des Benutzers über Dateiversionen können Administratoren vordefinierte Übergangskommentare für automatische Übergänge und Übergangsaktionen hinzufügen, um Variablen festzulegen oder Revisionsnummern schrittweise zu erhöhen. Benutzer können diese Kommentare in Dateiverläufen und Version-holen-Listen sehen. So fügen Sie vordefinierte Übergangsaktionskommentare hinzu: 1. Klappen Sie im Administrationswerkzeug den Eintrag Workflows auf, und wählen Sie einen Workflow aus. 2. Wählen Sie einen Übergang aus. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Übergangseigenschaften des ausgewählten Übergangs einen Typ aus. 4. Klicken Sie in der Registerkarte Aktionen auf Aktion hinzufügen. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Übergangsaktion einen Aktions-Typ aus: Kommentar. Geben Sie einen Kommentar als Übergangskommentar ein. Dieser Aktionstyp ist nur für den Übergang Automatisch verfügbar. Revision erhöhen. Geben Sie einen Kommentar als Revisionskommentar ein. Variable setzen. Geben Sie einen Kommentar als Versionskommentar ein. Die Versionsanmerkung ist für alle festgelegten Variablenaktionen von Übergängen freigegeben. 18

19 6. Klicken Sie zwei Mal auf OK. 7. Speichern Sie den Workflow. Wenn Sie einen automatischen Übergang mit einem Kommentar versehen und den Übergang in Parallel oder Normal ändern, wird eine Warnmeldung angezeigt. Klicken Sie OK zum Löschen des Übergangsaktionskommentars, und ändern Sie den Typ des Übergangs, oder klicken Sie auf Abbrechen, um die Änderung rückgängig zu machen. Das folgende Dialogfeld Verlauf zeigt die Übergangsaktionskommentare. Die ersten drei Kommentare sind jeweils für eine schrittweise Revisionserhöhung, eine Übergangsaktion und eine Variable vorgegeben. Verbesserungen beim Rollback Beim Rollback einer Datei wird jetzt der Versionszähler in Übereinstimmung mit der Revisionsbezeichnung zurückgesetzt. Bisher wurde der Zähler nicht geändert, was zu asynchronen Versionen führte. Sie können auch Kommentare hinzufügen, die im Verlauf der Datei beim Durchführen einer Wiederherstellung angezeigt werden. Mit dem Rollback werden Versionen, Revisionen und Übergänge dauerhaft gelöscht, die nach dem ausgewählten Ereignis im Verlauf der Datei erstellt wurden. Hinzufügen von Rollback-Vermerken: 1. Klicken Sie in der Dateiansicht unter Windows mit der rechten Maustaste auf eine Datei, und klicken Sie dann auf Verlauf. 2. Wählen Sie das Ereignis aus, bis zu dem der Rollback erfolgen soll. 3. Klicken Sie auf Rollback. 4. Geben Sie im Dialogfeld einen Kommentar ein, und klicken Sie auf Rollback fortsetzen. Sie können den Kommentar im Dialogfeld Verlauf sehen. 19

20 5. Klicken Sie auf Schließen. Separates Verschieben und Löschen von Berechtigungen Um eine präzisere administrative Kontrolle über Benutzerberechtigungen zu ermöglichen, bietet Enterprise PDM ein separates Verschieben und Löschen von Berechtigungen für Dateien und Ordner. Um Dateien zu verschieben, muss ein Administrator die Berechtigung Datei hinzufügen oder umbenennen für den Zielordner aktivieren. So legen Sie Verschieben und Löschen von Berechtigungen fest: 1. Klappen Sie im Administrationswerkzeug den Eintrag Benutzer oder Gruppen auf. 2. Doppelklicken Sie auf einen Benutzer oder eine Gruppe. 3. Klicken Sie im Dialogfeld auf Ordnerberechtigungen. 4. Wählen Sie in der Registerkarte Berechtigungen nach Ordner einen Ordner aus, für den Sie Berechtigungen gewähren wollen. 5. Wählen Sie eine entsprechende Berechtigung aus für das, was der Benutzer tun muss: Datei löschen Datei verschieben Ordner löschen Ordner verschieben 20

21 In früheren Versionen standen nur die Berechtigungen Datei löschen und Ordner löschen zur Verfügung. 6. Verwenden Sie die Seite Statusberechtigungen, um Benutzern das Verschieben und Löschen zu ermöglichen, während der Status sich ändert. Es gibt keine Ordnerberechtigungen zum Verschieben oder Löschen für Statusberechtigungen. SolidNetWork License Manager SOLIDWORKS Enterprise PDM 2015 verwendet jetzt den SolidNetWork License (SNL) Manager, um Lizenzen zu verwalten. In früheren Versionen wurde die Lizenzierung innerhalb der SQL-Datenbank gesteuert. Die Lizenzierung mit dem SNL Manager bietet Kontrolle und Übersichtlichkeit bei der Lizenzverwendung und ermöglicht die Verwendung desselben SNL Managers zum Verwalten der Enterprise PDM-Lizenz und anderer SOLIDWORKS Produkte. Administratoren können im SNL-Manager prüfen, ob Lizenzen verfügbar sind, und können den Benutzerzugriff auf den Tresor erlauben oder beschränken. Administratoren können mit der FlexNet-Optionsdatei bestimmte Lizenztypen reservieren oder verweigern. Informationen zur Verwendung der Optionsdatei finden Sie unter Zum Ausführen von SOLIDWORKS Enterprise PDM 2015 installieren Sie den SNL Manager 2015, der Teil der SOLIDWORKS Enterprise PDM Installationsmedien ist. Aktivieren Sie Ihre Lizenzen mit Ihrer zugewiesenen 24-stelligen SOLIDWORKS Enterprise PDM Seriennummer. Seriennummern wurden generiert, als Sie SOLIDWORKS Enterprise PDM ursprünglich erworben haben. Registrierte SOLIDWORKS Enterprise PDM Seriennummern erhalten Sie über den Abschnitt My Products (Meine Produkte) im SOLIDWORKS Kundenportal. Wenn Sie Ihre SOLIDWORKS Enterprise PDM Seriennummer nicht kennen oder wenn diese Nummer 16-stellig ist, wenden Sie sich an Ihren SOLIDWORKS Fachhändler (VAR), um die 24-stellige Seriennummer zu erhalten. Das Aktivieren von SOLIDWORKS Enterprise PDM Lizenzen läuft ähnlich ab wie das Aktivieren einer SNL-Lizenz von SOLIDWORKS. Sie können eine SOLIDWORKS Enterprise PDM Netzwerkinstallation nicht mit SOLIDWORKS Netzwerkinstallationen verbinden, obwohl Sie sowohl Enterprise PDM als auch SOLIDWORKS auf dem gleichen SNL Manager verwalten können. Wenn Sie nicht über eine SOLIDWORKS Netzwerkinstallation verfügen, wird keine Netzwerkinstallationsgebühr für SOLIDWORKS Enterprise PDM erhoben. Wenn Sie jedoch später andere SOLIDWORKS Netzwerkprodukte erwerben, müssen Sie die normale Netzwerkinstallationsgebühr zahlen. Weitere Informationen zum Aktivieren und Einrichten des SOLIDWORK Lizenzmanagers finden Sie im SOLIDWORKS Kundenportal oder in der Hilfe zum SOLIDWORKS Enterprise PDM Administrationswerkzeug. Änderungen an der Benutzeroberfläche Viele der üblichen Benutzeroberflächen- und Systemsymbole wurden für ein besseres Anwendererlebnis überarbeitet. 21

22 Quickinfo-Symbole für Dateilisten Enterprise PDM bietet eine Reihe neuer Quickinfo-Symbole in SOLIDWORKS Zusatzanwendungen und Dateilisten. Symbol Registerkarte Version, Windows Explorer und Suchergebnisse Dateiliste SOLIDWORKS Enterprise PDM Zusatzanwendung Symbolbedeutung Weist auf eine Datei hin, bei der es sich nicht um die aktuellste Version handelt. Dieses Symbol erscheint neben der übergeordneten Datei und der referenzierten, untergeordneten Datei, wenn die Version Wie erstellt (Zuletzt eingecheckt) der übergeordneten Datei nicht der neuesten Version der untergeordneten Datei entspricht. Die lokale Datei ist älter als die letzte Tresorversion. Die lokale Datei ist neuer als die letzte Tresorversion. Das Symbol wird eingeblendet, wenn Sie eine Datei ändern und lokal speichern, aber sie nicht wieder einchecken. Die lokale Dateiversion befindet sich nicht im Tresor oder ist eine Datei mit privatem Status. Dieses Symbol wird in der SOLIDWORKS Enterprise PDM Zusatzanwendung für Dateien dann angezeigt, wenn sie sich entweder im Cache des Benutzers oder außerhalb des Tresors befinden. Die lokale Dateiversion ist dieselbe wie die letzte Tresorversion. Die lokale Dateiversion wurde in SOLIDWORKS geändert, wurde aber noch nicht gespeichert. Dieses Symbol wird angezeigt, wenn ein Anwender eine Datei modifiziert, oder wenn SOLIDWORKS einen Modellneuaufbau oder ein Update durchgeführt hat. Die Datei wurde schon von einem anderen Anwender während der aktuellen SOLIDWORKS Sitzung eingecheckt. Dieses Symbol wird mit dem der älteren Version angezeigt, wenn ein anderer Benutzer eine Datei als schreibgeschützt geöffnet hat, bevor Sie sie eingecheckt haben. 22

23 Tabellenformate Tabellen und Steuerungen wurden für mehr Benutzerfreundlichkeit neu gestaltet. Diese Verbesserungen beziehen sich auf die Registerkarten Stückliste, Enthält, und Verwendungsnachweis und viele Dialogfelder. Die überarbeitete Tabellenstruktur enthält Folgendes: Eine Spalte Typ zeigt eine Mini-Vorschau von SolidWorks-Dateien an, wenn Sie den Mauszeiger über das Dateityp-Symbol bewegen. Eine Spalte Warnungen, die ausschließlich Warnungen anzeigt, ersetzt die Spalte Ergebnis. Zeilen werden hellblau hervorgehoben, wenn Sie den Mauszeiger darüber bewegen. Ausgewählte Zeilen werden blau hervorgehoben. Die Bearbeitung des Spaltentexts ist besser sichtbar in der Registerkarte Stückliste und in den Dialogfeldern Struktur kopieren, Struktur verschieben, Artikel erstellen und Datei-Referenzen erstellen. Bearbeitbare Zellen sind blau umrandet. Zeilen, die Sie bearbeitet haben, werden in Gelb hervorgehoben, wobei der geänderte Text in Blau und fett angezeigt wird. Zu den zusätzlichen Änderungen in der Registerkarte Stückliste zählen: Die Spalte, die eine Mini-Voranzeige von SOLIDWORKS-Dateien anzeigt, hat eine neue Kopfzeile namens Typ. Wenn Sie eine Spalte sortieren, wird die Spalte in Grün hervorgehoben. Eine Menge, die Sie bearbeitet haben, erscheint in Blau und fett anstatt in Grün. Wenn Sie eine Änderung an der Menge speichern, wird eine orangene Leiste auf der linken Seite des aktualisierten Textes angezeigt. Das vollständige Hervorheben von Zellen bei Stücklistenvergleichen in früheren Versionen wurde durch das Hervorheben der Kante der Zellen ersetzt. Orangene Balken erscheinen links der bearbeiteten Zellen beim Stücklistenvergleich. Ein grüner Balken wird auf der linken Seite jeder einzelnen Zelle angezeigt, wenn Sie eine neue Zeile hinzufügen und vergleichen. Ein roter Balken wird auf der linken Seite jeder einzelnen Zelle angezeigt, wenn Sie eine Zeile löschen und vergleichen. Unten werden Änderungen an der Benutzeroberfläche in einer benannten Stückliste angezeigt. Die Zeile, die gerade bearbeitet wird, wird in Gelb hervorgehoben. Orangene Balken zeigen Text an, der bearbeitet und gespeichert wurde. 23

24 Spalte für Versionsnummern in Windows Explorer Um das Cache-Management zu verbessern und stärker auf Änderungen hinzuweisen, können Sie die Versionsinformationen in Windows Explorer und in der Dateiliste der Suchwerkzeuge anzeigen lassen. Administratoren können die Spalte Versionsnummer mit dem Administrationswerkzeug im Dialogfeld Anpassbare Spalte hinzufügen. Die Spalte zeigt die lokale Version und die neueste Version im Tresor in numerischer Form an. Benutzer können Dateien in der Liste durch Klicken auf die Spalte Versionsnummer sortieren. Die Dateien werden in der folgenden Reihenfolge sortiert: Symbol Bedeutung Die lokale Datei ist dieselbe wie die Tresorversion. Die lokale Datei befindet sich nicht im Tresor oder ist eine Datei mit privatem Status. Die lokale Datei ist neuer als die letzte Tresorversion. Die lokale Datei ist älter als die letzte Tresorversion. Die Datei befindet sich nicht im Cache. Diese Spalte ist für Ordner im Tresor leer und zeigt das Symbol nicht im Tresor befinden. für Ordner an, die sich Hinzufügen einer Versionsnummernspalte zu Dateilisten Administratoren können entweder eine neue Spalte erstellen oder einen bereits vorhandenen Spaltensatz bearbeiten, um die Spalte Versionsnummer hinzuzufügen. Die Spalte wird angezeigt, wenn Benutzer die Detailansicht in Windows Explorer aktivieren. 24

25 So fügen Sie eine Spalte Versionsnummer zu Dateilisten hinzu: 1. Klicken Sie im Administrationswerkzeug mit der rechten Maustaste auf Spalten, und wählen Sie Neuer Spaltensatz aus dem Kontextmenü aus. 2. Geben Sie im Dialogfeld den Spaltensatznamen ein. 3. Wählen Sie für den Typ die Option Dateiliste aus. 4. Klicken Sie auf Neue Spalte. 5. Wählen Sie für die Variable die <Versionsnummer> aus. Die Versionsnummer wird in der Liste Spalten angezeigt. 6. Wählen Sie unter Benutzer die Benutzer aus, die die neue Spalte sehen können. 7. Klicken Sie auf OK. Hinzufügen einer Spalte für Versionsnummern zu den Suchergebnissen So fügen Sie eine Spalte Versionsnummern zu den Suchergebnissen hinzu: 1. Klappen Sie im Administrationswerkzeug Karten und Suchkarten auf. 2. Doppelklicken Sie auf Vollständige Suche. 3. Wählen Sie im Dialogfeld unter Karteneigenschaften für Ergebnis Spaltensatz<Neuer Spaltensatz> aus. 4. Geben Sie im Dialogfeld den Spaltensatznamen ein. 5. Klicken Sie unter Spalten auf Neue Spalte. 6. Wählen Sie zum Hinzufügen einer Spalte Versionsnummer für Variablen<Versionsnummer> aus. 7. Um weitere Spalten wie z. B. Name und Ausgecheckt von hinzuzufügen, wiederholen Sie die Schritte 5 und 6 für jede neue Spalte. 8. Um die Spaltenreihenfolge zu ändern, wählen Sie die Spalte aus, und klicken Sie auf oder. Die Spaltenreihenfolge wird in der Voranzeige angezeigt. 9. Klicken Sie auf OK. 10. Wählen Sie im Karteneditor unter Karteneigenschaften für den Spaltensatz Ergebnis den Spaltensatznamen, den Sie in Schritt 4 eingegeben haben. 11. Stellen Sie sicher, dass Benutzer, die das Formular verwenden dürfen ausgewählt ist. 12. Speichern Sie die Suchkarte. Quickinfo-Symbole auf der Registerkarte Version Durch die Symbole auf der Registerkarte Version sehen Sie den Status einer Datei auf einen Blick. Diese Symbole werden unabhängig davon angezeigt, ob die Spalte Versionsnummer aktiviert ist oder nicht. Wenn Sie eine Datei auswählen, zeigen die gleichen Quickinfo-Symbole, die in der Versionsnummer Spalte verwendet werden, den Dateistatus an. Das Symbol wird eingeblendet, wenn Sie: 25

26 keine Datei auswählen einen Ordner auswählen mehrere Dateien auswählen Außerdem wird, wenn Sie eine Datei auswählen, die nicht über die aktuelle lokale Version verfügt, eine Warnmeldung angezeigt. Sichtbarkeit von Dateien mit privatem Status Um das Koordinieren von Dateinamen und Projektarbeit zu erleichtern, können Administratoren Benutzern und Gruppen die Berechtigung erteilen, Dateien mit privatem Status anzuzeigen. Dies sind Dateien, die andere Benutzer zum Tresor hinzugefügt, aber noch nicht eingecheckt haben. In früheren Versionen konnten nur Administratoren diese Dateien sehen. Durch das Sichtbarmachen von Dateien mit privatem Status für ausgewählte Anwender lassen sich Probleme wie doppelte Konstruktionen und überflüssige Benennungen leichter vermeiden. Die Details einer Datei erscheinen unter Windows in der Dateiansicht und bei den Suchergebnissen in Kursivschrift. Benutzer können keine Aktionen für Dateien mit privatem Status ausführen. Für eine Datei mit privatem Status: In der Dateiansicht oder bei den Suchergebnissen: Die Spalte Ausgecheckt von zeigt den Eigentümer der Datei an. Die Spalte Versionsnummer zeigt mit befindet. an, welche Datei sich nicht im Tresor Die Registerkarten Datenkarte, Stückliste, Enthält und Verwendungsnachweis zeigen die Meldung an: Die Registerkarte Version zeigt Folgendes an: 26

27 Berechtigung für Benutzer zum Anzeigen von Dateien mit privatem Status Administratoren können Benutzern über die Ordnerberechtigungen ermöglichen, Dateien mit privatem Status zu sehen. Diese Berechtigung ist nicht verfügbar für Statusberechtigungen, da die Datei keinem Workflow angehört. 1. Klappen Sie im Administrationswerkzeug den Eintrag Benutzer oder Gruppen auf. 2. Doppelklicken Sie auf einen Benutzer oder eine Gruppe. 3. Klicken Sie im Dialogfeld auf Ordnerberechtigungen. 4. Wählen Sie in der Registerkarte Berechtigungen nach Ordner einen Ordner aus, für den Sie Berechtigungen gewähren wollen. 5. Wählen Sie Darf Dateien vor dem ersten Einchecken sehen (privater Status) aus. 6. Klicken Sie auf OK. Web2 Client Web2 Client ist ein Web-Client, mit dem Benutzer mit den meisten Geräten über einen Browser eine Verbindung zu einem Enterprise PDM Tresor herstellen können. Web2 Client ist hilfreich für externe und interne Benutzer, die nicht mit dem Büronetzwerk verbunden sind oder ein nicht unterstütztes Betriebssystem verwenden. Der Zugriff auf Web2 ist bei SOLIDWORKS Enterprise PDM inbegriffen und erfolgt mit einer Web- oder Viewer Lizenz. Die Web-Lizenz ist bei jeder Lizenz für CAD Editor, Contributor oder PSL mit enthalten. Web2 Client funktioniert mit Browsern wie z. B. Internet Explorer, Google Chrome, Mozilla Firefox und Apple Safari. Web2 Client mit Internet Explorer ermöglicht Benutzern das dynamische Anzeigen von SOLIDWORKS Dateien mit dem edrawings ActiveX Plug-in. Für das edrawings ActiveX Plug-in muss edrawings auf den Computern der Benutzer installiert werden. Mit Web2 Client können Benutzer mit einem mobilen digitalen Gerät wie einem iphone eine Verbindung zu einem Enterprise PDM Tresor aufbauen, um Ordner zu durchsuchen, Dateiinformationen und Miniaturansichten anzuzeigen, Suchfunktionen auszuführen und den Status von Dateien zu ändern. 27

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