In unseren Kindergarten nehmen wir Kinder ab dem 1. Lebensjahr bis zur Einschulung auf.

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1 Konzeption der Kindertagesstätte Bärenkinder Schießbergfüchse Teil Kindergarten 1. Allgemeine Aufgabenstellung unserer Kita In unseren Kindergarten nehmen wir Kinder ab dem 1. Lebensjahr bis zur Einschulung auf. Wir arbeiten als integrativer Kindergarten und haben die Möglichkeit Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen aufzunehmen und diese Kinder speziell zu fördern. Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Kindern zu helfen, ihre persönliche Identität auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, eigene sowie fremde Bedürfnisse miteinander abzuwägen und sich auf eine soziale Gemeinschaft einzulassen. Die Gestaltung des Zusammenlebens unserer Kinder mit ganz unterschiedlichen Begabungen, Orientierungen und Hemmnissen soll durch eine lebendige Vielfalt an Erfahrungen und Begegnungen im gemeinsamen Spielen und Leben bewirkt werden. Dabei ist das Spiel die Grundlage des entdeckenden Lernens. Wir nutzen in unserer Arbeit intensiv unsere natürliche Umwelt in ihrer Vielfältigkeit und Schönheit. Unser Logo Bewegung ist das Tor zum Lernen ist Bestandteil unseres Tagesablaufes. Wir Erzieherinnen sind Bezugs- und Vertrauenspersonen für unsere Kinder. Wir wollen sie in eine zunehmende Selbständigkeit begleiten, die Vorraussetzung für ein gutes Selbstwertgefühl eines jeden Kindes ist. Alle Kinder sollen sich in der Kindergemeinschaft wohlfühlen. Selbständigkeit gibt den Kindern Sicherheit im Umgang mit anderen Kindern, Erwachsenen und in neuen Lebenssituationen. In der Arbeit mit den Kindern konzentrieren wir uns auf ihre Bedürfnisse, damit sie Sicherheit und Verlässlichkeit erleben können. 1

2 2. Inhalte der pädagogischen Arbeit Wir arbeiten in unserem Kindergarten nach einem situationsorientierten Ansatz. Das heißt, die reale Lebenssituation unserer Kinder, die soziale und die natürliche Umwelt sind die Ansatzpunkte für unsere Arbeit. Unsere Aufgabe sehen wir in einer umfassenden allseitigen Förderung der Kinder. Dazu gehört: Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten Selbstvertrauen, Spiel und Kreativität Sinneswahrnehmung Sprachentwicklung Ökologisches Bewusstsein Sozialverhalten Verantwortung Stille, Meditation Sinn für Schönheit und Einzigartigkeit Achtung der Natur und des Lebens Rhythmik musischer Bereich Dabei ist das Spiel die Haupttätigkeit unserer Kinder. Spielen ist die ursprüngliche Lebensenergie jedes Lebewesens und damit Grundvoraussetzung für Lernen und Leben. Jedes Kind kommt mit diesem natürlichen Bedürfnis zur Welt. Durch seine Neugierde und Lust lernt es in jedem Augenblick Im Spiel bauen sie vielfältige Beziehungen zu anderen Kindern auf und finden ihren Platz innerhalb der Kindergruppe. Bewegung ist das Tor zum Lernen. Kinder wollen sich bewegen. Alles Lebendige ist in Bewegung. Kinder lernen durch Bewegung und haben Spaß daran. Wir nutzen vor allem während des täglichen Aufenthaltes im Freien vielfältige und abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten für die Förderung im psychomotorischen Bereich, was die Entwicklung der Sprachfähigkeit und des Denkvermögens begünstigt. 2

3 Der aktive Aufenthalt im Freien zu jeder Jahreszeit stärkt das Immunsystem. Durch das tägliche Erleben der Jahreszeiten passt sich der Organismus allmählich den Witterungsbedingungen an. Die Kinder werden weniger anfällig gegenüber Hitze, Kälte, Wind und Nässe-. In unserer pädagogischen Arbeit sind unsere natürliche Umwelt und die Gegebenheiten unseres Heimatortes Bestandteil. Die Achtung vor der Natur und das Sich- Begreifen als Teil des Ganzen vermittelt Gefühle der Geborgenheit Vertrautheit und Verantwortung. Unser Tagesablauf orientiert sich an den natürlichen Grundbedürfnissen unserer Kinder. Elementare Grundbedürfnisse unserer Kinder: spielen, essen, trinken, schlafen, sich geborgen fühlen, sich bewegen, austoben, geliebt werden, lieb haben, sich freuen, Freude bereiten, sich verständigen, sich mitteilen, sich verstanden fühlen, sich ausdrücken, gestalten, anerkannt werden, angenommen sein, Erfolg haben, entdecken, erfahren, erkunden, erforschen, selbständiger werden, sich schützen, beschützen, Unsere gesamte Arbeit hat eine familienunterstützende Funktion. 3

4 3. Rahmenbedingungen Im Haus der Bärenkinder sind 6 Kindergruppen untergebracht, davon ist eine speziell für Kinder ab einem Jahr ausgestattet Im Haus der Schießbergfüchse sind 3 Kindergartengruppen und 3 Hortgruppen untergebracht. Unsere Gruppen sind altersmäßig gemischt, wobei wir darauf achten, dass Kinder, die später gemeinsam eingeschult werden, sich in einer Gruppe bei uns schon finden können Hausordnung Teil Kindergarten Die Hausordnung ist Teil der Konzeption. Sie ist auf unserer Homepage zu finden. 4. Therapiearbeit Kinder mit Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen können im Kindergarten therapeutisch betreut werden. Die therapeutischen Maßnahmen sollten überwiegend in die alltäglichen Prozesse des Lebens, des Spielens und Lernens der Kinder eingebettet sein. Wir wünschen uns, dass die Therapie die Integration unterstützt, indem sie im Sinne einer Begleitung und Förderung von individueller Lebensund Entwicklungsgestaltung innerhalb des sozialen Systems fungiert. Eine wesentliche Aufgabe sehen wir darin, im Rahmen einer ganzheitlichen Förderung der Kinder die enge Kooperation zwischen Pädagogik und Therapie zu gewährleisten. Dabei hat sich die Pädagogik wie auch die Therapie an die Individualität und Persönlichkeitsentwicklung aller Kinder zu orientieren. Folgende Maßnahmen sind notwendig: -regelmäßige Gespräche der Erzieherinnen mit den Therapeuten über Fördermaßnahmen (vierteljährlich) -organisieren von Gesprächen der Therapeuten und den Eltern Zurzeit arbeiten wir mit folgenden Therapeuten zusammen: Frau Schneider - niedergelassene Logopädin Frau Brückner Ergotherapeutin aus der Praxis Ergotherapie Brückner 4

5 5. Mitarbeiter Die Kinder unseres Kindergartens werden betreut von staatlich anerkannten Erzieherinnen, davon haben sechs Erzieherinnen eine heilpädagogische Zusatzqualifikation und eine Ausbildung zur Heilpädagogin. Jeder Mitarbeiter leistet seinen spezifischen Anteil bei der Lösung der gestellten Aufgaben. Er fühlt sich für seinen Gruppenbereich verantwortlich. Bei Bedarf wird diese Verantwortung auch auf andere Bereiche übertragen. Außerdem arbeiten in unserer Einrichtung technische Mitarbeiter (stundenweise). Sie sind bereit, ihren Anteil zu leisten. Ihre Liebe und Zuneigung spüren die Kinder am wohlschmeckenden Essen, an der Ästhetik, der Sauberkeit und Ordnung im Haus und Garten. 6. Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern Als familienunterstützende Einrichtung wollen wir den Eltern Gelegenheit geben, sich in unsere Vorhaben mit einzubringen. Sie sollen spüren, dass ihre Familienerfahrungen für eine erfolgreiche Entwicklung ihres Kindes notwendig sind. Elternvertreter Die Elternvertreter werden am Anfang eines Kindergartenjahres gewählt. Sie fungieren als Bindeglied zwischen den Eltern und dem Team. Außerdem vertreten sie die Interessen der Elterngegenüber dem Träger und der Öffentlichkeit. Elternabende Diskussionen über die jährlichen Vorhaben in den einzelnen Kindergruppen. Besonders die gemeinsame Vorbereitung auf die Schule soll Beachtung finden. Diskussionen über die Ziele der pädagogischen Arbeit im Kindergarten Gesprächsrunden 5

6 Gedankenaustausch mit Eltern deren Kinder eine Entwicklungsverzögerung oder Behinderung aufweisen. Wie wollen wir das Kind gemeinsam fördern? Elternnachmittage, Oma-Opa-Tag Kinder und Erzieherinnen gestalten für die Eltern einen gemütlichen Nachmittag, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken Hausbesuche werden durch geführt, wenn die Eltern es wünschen Zur Information der Eltern werden Pläne und Kinderarbeiten ausgehängt Die Eltern können an therapeutischen Maßnahmen ihrer Kinder teilnehmen. Aufnahme von Kindern Bei der ersten Kontaktaufnahme mit den Eltern und dem Kind unterhalten wir uns über das Konzept der Einrichtung und machen sie mit den Räumlichkeiten bekannt. Haben sich die Eltern für unsere Einrichtung entschieden, besprechen wir den genauen Zeitpunkt der Aufnahme und wie wir gemeinsam die Eingewöhnung gestalten. 7. Öffentlichkeitsarbeit Ausbau von Kontakten zu Personen oder Institutionen, die die Arbeit mit Kindergartenkindern unterstützen. Mitarbeit in der Sozialkommission der Gemeinde Crottendorf Kontakt zum CJD Wiesa und zum Familienzentrum (Näh- und Gestaltungsarbeiten) Mitarbeit bei der Gestaltung von Festen und Feiern der Gemeinde Crottendorf Kontakte zu Betrieben des Ortes zwecks finanzieller und materieller Unterstützung Berichte über Aktivitäten der Einrichtung im Anzeiger der Gemeinde Kontakte zur Gemeindebibliothek 6

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