Der Basistarif der privaten Krankenversicherung

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1 Versicherungswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main Band 25 Begründet von Herausgeber Professor Dr. Wolfgang Müller Professor Dr. Manfred Wandt Der Basistarif der privaten Krankenversicherung Petra Baier A ww.de

2 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XXI Einführung 1 Teil 1: Grundlagen 3 Kapitel 1: Das System der Krankenversicherung 5 I. Strukturmerkmale der privaten Krankenversicherung 6 II. Strukturmerkmale der gesetzlichen Krankenversicherung Übersicht: Die grundlegenden Strukturmerkmale der beiden Systeme 21 III. Der Wettbewerb in der Krankenversicherung Der Markt der substitutiven privaten Krankenversicherung Der Markt der gesetzlichen Pflichtversicherung Der Markt der freiwilligen Vollversicherung Der Markt der gesetzlichen Pflichtversicherung und der privaten Versicherung Zusammenfassung 28 Kapitel 2: Die Geschichte der Krankenversicherung 30 I. Die Frühkultur und das frühe Mittelalter 30 II. Die Absicherung durch das Zunft- und Gildenwesen 31 III. Erste Versicherungsunternehmen und gesetzliche Regelungen 33 IV. Medizinischer Fortschritt und Liberalisierung 35 V. Massenarmut, die Bismarckschen Sozialgesetze und Versicherungsmathematik 39 VI. Vertrauen in die Medizin und die Zeit vor der Weimarer Republik 42 VII. Die Weimarer Zeit 45 VIII. Der Nationalsozialismus und die Zeit der Restauration 46 IX

3 IX. Das Versicherungsvertragsgesetz und die Krankenversicherung 50 X. Die Gesundheitsreforrngesetzgebung 51 XI. Fazit 56 Teil 2: Der Basistarif 59 Kapitel 3: Die Einführung des Basistarifs und die ihn begleitenden Regelungen 60 I. Das Gesetzgebungsverfahren 60 II. Die mit dem GKV-WSG verfolgten Ziele 64 III. Der Basistarif im Überblick Die gesetzlichen Regelungen Die rechtliche Einordnung Der Rechtsweg 69 IV. Europa- und verfassungsrechtliche Probleme 69 V. Die Beleihung Grundlagen der Beleihung Die Maßnahmen des beliehenen PKV-Verbands Fazit 86 VI. Die Kalkulation des Basistarifs Allgemeines zur Kalkulation Die Kalkulation des Basistarifs Folgen für andere Tarife Die Rechtmäßigkeit der Kalkulation des Basistarifs 110 VII. Der Risikoausgleich zwischen den Versicherern Der Risikoausgleich in der privaten Krankenversicherung 114 A. Die Verpflichteten und die Durchführung des Risikoausgleichs 115 B. Die Rechtmäßigkeit des Risikoausgleichs Der Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung 123 X

4 3. Vergleich zwischen den Ausgleichssystemen Der Ausgleich und der Wettbewerb 129 VIII. Fazit 130 Kapitel 4: Das Versicherungsverhältnis im Basistarif 132 I. Der Vertragsabschluss Die an dem Vertrag Beteiligten Der Kreis der potentiellen Versicherungsnehmer 135 A. Der freiwillige Vertragsschluss 135 B. Die Verpflichtung der Versicherer zum Vertragsabschluss 138 a. Der Kontrahierungszwang allgemein 141 b. Die identische Regelung 143 c. Der Kontrahierungszwang für den Basistarif 152 aa. Die Verpflichteten 153 bb. Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte 154 (a) Die freiwillige Versicherung nach dem SGB V 155 (b) Die zeitliche Begrenzung des 193 V 1 Nr. 1 VVG 156 (c) Die Wechselmöglichkeit nach lit. b) 156 (aa) Bindungen nach dem SGB V 157 (bb) Die Pflicht zur Erklärung einer außerordentlichen Kündigung 158 (cc) Fazit 160 (d) Die zeitliche Geltung des lit. b) 160 (aa) Späteres Auslösen einer Bindungsfrist (bb) Beginn der Bindung am 31. Dezember (cc) Einseitige Bindung des Versicherten 162 XI

5 (dd) Ende der Pflichtmitgliedschaft im Dezember (e) Die Rechtsqualität der Frist 165 (f) Die Kündigung der GKV-Mitgliedschaft 166 (aa) Die Kündigung nach dem SGB V 166 (bb) Frühentschlossene Wechsler 167 (cc) Spätentschlossene Wechsler 167 (dd) Verspäteter Zugang der Kündigung der GKV-Mitgliedschaft 168 (g) Die Information über die Wechselmöglichkeit 169 (h) Zusammenfassung 173 cc. Nicht-Vollversicherte 174 (a) Wohnsitz in Deutschland 174 (b) Keine Versicherungspflicht in der GKV 175 (c) Keine freiwillige GKV-Versicherung 175 (d) Ausschluss anderweitig abgesicherter Personen 175 (aa) Asylbewerber 175 (bb) Sozialhilfeempfänger 176 (cc) Behinderte Menschen 176 (dd) Die Behandlungspflicht der Krankenkassen 17 7 (ee) Fazit 178 (ff) Die Unterbrechung des Leistungsbezugs (e) Der Ausschluss bereits privat Versicherter (aa) Die Kündigung des Altvertrages 180 (bb) Informationspflichten zu Gunsten Nicht- Vollversicherter 181 (cc) Der Versicherer 183 XII

6 (f) Der persönliche und zeitliche Anwendungsbereich der Nr (g) Die Sanktion des 193 IV VVG 186 (h) Zusammenfassung 186 dd. Beihilfeberechtigte 186 ee. Neuversicherte 190 (a) Persönliche Voraussetzungen 190 (b) Sachliche Voraussetzungen 190 (c) Zeitliche Voraussetzung 192 (d) Das Verhältnis zu 193 V 1 Nr. 2 und 193 V 2 VVG 193 (e) Das Verhältnis zu VVG 194 (f) Das Verhältnis zu AII d) MB/BT (g) Zusammenfassung 195 ff. Ältere und hilfebedürftige Versicherungsnehmer 195 (a) Der Ausgangsvertrag 196 (b) Die weiteren Voraussetzungen 197 (aa) Die Altersgrenze 197 (bb) Der Anspruch auf eine Rente oder ein Ruhegehalt 198 (cc) Stellungnahme 201 (dd) Hilfebedürftige 202 (c) Die Verpflichteten 203 (d) Stellungnahme 203 gg. Altversicherte 203 hh. Zusammenfassung 206 d. Die Annahme nach 193 V 3 VVG 209 e. Die Ausschlussgründe des 193 V 4 VVG 211 aa. Das ursprüngliche Versicherungsverhältnis 212 XIII

7 bb. Die Anfechtung wegen Drohung oder arglistiger Täuschung 215 cc. Der Rücktritt wegen vorsätzlicher Verletzung einer Anzeigepflicht 218 dd. Stellungnahme 219 ee. Die Kündigung aus wichtigem Grund 223 f. Allgemeine Ablehnungsgründe 226 aa. Der Widerruf 226 bb. Die Verjährung 228 cc. Die Verwirkung 229 g. Die Ablehnungserklärung des Versicherers 231 h. Die Rechtmäßigkeit des Kontrahierungszwangs C. Der gesetzliche Eintritt in den Basistarif 236 D. Fazit Die Pflichten der Parteien vor und bei Vertragsschluss 243 A. Die Pflichten des Versicherungsnehmers 244 B. Die Pflichten des Versicherers 248 a. Die Beratungspflicht nach 6 I VVG 249 b. Die Informationspflicht nach 7 VVG 250 c. Die Erfüllungsmöglichkeit der Pflichten 252 aa. Die Verwendung unmittelbar zweiseitiger Kommunikationsmittel 253 bb. Die Verwendung unmittelbar einseitiger Kommunikationsmittel 253 cc. Die Einbeziehung der AVB bei Information nach Vertragsschluss 255 dd. Folgen fehlender Beratung und Information bei Spätentschlossenen 259 d. Die Pflichten nach 3 VVG und 10a III VAG e. Fazit 260 XIV

8 4. Der Inhalt der Willenserklärungen der Parteien 260 II. Das Vertragsverhältnis Die Pflichten des Versicherers 263 A. Die Leistungspflicht im Versicherungsfall 263 a. Der Versicherungsfall 263 b. Der Umfang der Leistungspflicht 268 aa. Vergleichbare Leistungen zwischen Basistarif und GKV 270 bb. Weitergehende Leistungen der GKV 272 cc. Räumliche Einschränkungen 273 dd. Qualitative Einschränkungen 274 ee. Quantitative Einschränkungen 276 ff. Weitere Leistungsbegrenzungen der AVB und des VVG 278 gg. Der Ausschluss der Kostenerstattung durch den Versicherer 280 hh. Selbstbehalte und Zuzahlungen 281 ii. Bedingte Erstattung durch Belegpflichten 281 jj. Zeitliche Einschränkungen 282 c. Die Bedingungsanpassung 282 B. Die Nebenpflichten 284 C. Zusammenfassung Die Pflichten des Versicherungsnehmers 285 A. Die Prämienzahlungspflicht 285 a. Einschränkungen des Basistarifs 286 aa. Hinsichtlich der Risikozuschläge 286 bb. Hinsichtlich des GKV-Beitrags 287 cc. Bei Hilfebedürftigkeit 287 (a) Hilfebedürftigkeit nach dem SGB II 288 (b) Hilfebedürftigkeit nach dem SGB XII 290 XV

9 (c) Fazit 290 (d) Hilfebedürftige mit eigenem Einkommen 291 (e) Das Ruhen von Zusatzversicherungen 292 b. Der Arbeitgeberzuschuss 294 c. Der Prämienzuschlag nach 193 IV VVG 294 d. Die Prämienanpassung 295 aa. Prämienanpassung nach dem VVG 295 bb. Besonderheiten im Basistarif 298 B. Die Nebenpflichten und Obliegenheiten 299 C. Zusammenfassung Das Ruhen der Leistungspflicht des Versicherers 305 A. Die Voraussetzungen des Ruhens 306 a. Der Anwendungsbereich 307 b. Der Prämienrückstand 307 c. Die qualifizierte Mahnung 308 d. Die Feststellung des Ruhens 308 aa. Die Bedingtheit der Feststellung 309 bb. Die Verpflichtung zur Feststellung des Ruhens B. Die Folgen des Ruhens 310 a. Persönlicher Anwendungsbereich 311 b. Die elektronische Gesundheitskarte 311 c. Der Umfang des Ruhens 311 aa. Von dem Ruhen ausgeschlossene Leistungen 312 (a) Akute Erkrankungen und Schmerzzustände (b) Schwangerschaft und Mutterschaft 313 bb. Von dem Ruhen erfasste Leistungen 314 cc. Die Sonderfrage der laufenden Medikation 315 dd. Fazit 317 d. Der Säumniszuschlag und die Mahnkosten 317 XVI

10 C. Das Ende des Ruhens 318 a. Die Zahlung der Ausstände 318 b. Die eintretende Hilfebedürftigkeit 319 aa. Ausstehende Zahlungen 319 bb. Eine weitere Nichtzahlung des Bedürftigen 320 cc. Die Reichweite des Endes des Ruhens 321 c. Verjährung und Eintritt in den Basistarif 322 D. Kein Verstoß gegen die Versicherungspflicht 322 E. Fazit : Der Direktanspruch gegen den Versicherer 323 III. Die Beendigung des Vertrages Der Tod des Versicherungsnehmers Der Aufhebungsvertrag Widerruf, Anfechtung und Rücktritt Die Kündigung des Versicherungsnehmers 333 A. Die ordentliche Kündigung 333 B. Kündigung wegen Eintritts in die GKV 334 C. Kündigung wegen Prämienänderungen 334 D. Der Nachweis einer Anschlussversicherung 335 E. Die Folgen für Versicherte 337 F. Die Kündigung aus wichtigem Grund nach 314 BGB 337 G. Fazit Die Kündigung des Versicherers 338 A. Der grundsätzliche Ausschluss der Kündigung 339 B. Die Ausnahme für die Gruppenversicherung 341 C. Die Kündigung aus wichtigem Grund nach 314 BGB 341 D. Fazit 345 XVII

11 6. Besondere Beendigungsgründe Der Tarifwechsel 347 A. Der Wechsel in den Basistarif 348 a. Der Wechsel bei dem gleichen Versicherer 349 b. Der Wechsel zu einem anderen Versicherer 351 B. Der Wechsel aus dem Basistarif 354 a. Der Wechsel bei dem gleichen Versicherer 355 b. Der Wechsel zu einem anderen Versicherer 357 C. Der Basistarif als Durchgangstarif ; 357 D. Die Mitgabe der Alterungsrückstellungen 359 a. Möglichkeiten der Durchführung der Mitgabe der Alterungsrückstellungen 360 b. Die Portabilität nach dem GKV-WSG 361 aa. Der Übertragungswert bei Neuverträgen 362 bb. Der Übertragungswert bei Altverträgen 363 cc. Die Berechnung des Übertragungswerts 363 dd. Die Bedeutung der Portabilität 364 ee. Kritik an der Portabilität und ihre Rechtmäßigkeit 365 c. Stellungnahme 366 IV. Fazit 367 Teil 3: Schlussbetrachtungen 373 Kapitel 5: Die Rechtsqualität des Basistarifs 374 I. Die Einordnung des Basistarifs in das Krankenversicherungssystem Die Regelungstechnik Die Zutrittsregelungen Die Hauptleistungspflichten der Parteien 377 A. Die Pflicht des Versicherungsnehmers 377 XVIII

12 B. Die Pflicht des Versicherers 379 C. Zusammenfassung Der Risikoausgleich Fazit 382 II. Die Rechtsstellung des Versicherungsnehmers Das Leitbild der privaten Krankenversicherung Das Leitbild der gesetzlichen Krankenversicherung Die Einordnung des Basistarifs 384 A. Der Zutritt zu dem Versicherungsverhältnis 3 84 B. Die Hauptleistungspflichten der Parteien 385 C. Die Beratungs- und Informationspflichten des Versicherers 386 D. Obliegenheiten des Versicherungsnehmers Die Rechtsstellung des Versicherungsnehmers im Basistarif 387 III. Die Position des Versicherers 389 IV. Zusammenfassung 391 V. Die Folgen für das Krankenversicherungssystem Das Verhältnis von privater und gesetzlicher Krankenversicherung 392 A. Die rechtliche Sicht 392 B. Die ideelle Sicht Folgen für den Wettbewerb 394 A. Der Markt der gesetzlichen Pflichtversicherung 394 B. Der Markt der substitutiven privaten Krankenversicherung 394 C. Der Markt der freiwilligen Vollversicherung 396 D. Der Markt der gesetzlichen Pflichtversicherung und der privaten Versicherung 396 E. Fazit 396 XIX

13 VI. Die Bewertung des Basistarifs 396 Kapitel 6: Ausblick 402 Literaturverzeichnis 405 XX

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