Switch 1 intern verbunden mit onboard NICs, Switch 2 mit Erweiterungs-NICs der Server 1..6

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1 Zuordnung LAN-Verbindungen zu Server Ports und Ports Bei der Netzwerk-Einrichtung der Server im Modular System ist die Frage zu beantworten, welche LAN-Verbindung (gemäß Betriebssystembezeichnung) mit welchem externen Port auf der kommunizieren kann. Im einfachsten Fall, wenn keine VLAN Konfiguration eingerichtet ist, dann sind alle 22 internen und externen Ports der Netzwerkswitch mit Default VLAN1 verbunden. D.h. alle onboard NICs der Server sind mit allen externen Ports von 1 verbunden, alle NICs auf der Mezzanine Dual GBit Erweiterungskarte sind mit allen externen Ports von 2 verbunden. Dies gilt für alle eingebauten Server. Zusätzlich existiert zwischen 1 und 2 intern eine XAUI 10Gb Verbindungen. In der Default Einstellung können onboard Server NIC Ports an 1 mit Server NIC Ports auf der Mezzanine / Erweiterungs-Karte an 2 kommunizieren. Die beteiligten Server NICs müssen hierzu auf beiden es mit Default VLAN 1 konfiguriert sein. Ports Server 1 NIC1 Server 1 NIC2 Server 2 NIC1 Server 2 NIC2 Server 3 NIC1 Server 3 NIC2 Server 4 NIC1 Server 4 NIC2 Server 5 NIC1 Server 5 NIC2 Server 6 NIC1 Server 6 NIC2 ext. Port 1 ext. Port 2 ext. Port 3 ext. Port 4 ext. Port 5 ext. Port 6 ext. Port 7 ext. Port 8 ext. Port 9 ext. Port 10 1 intern verbunden mit onboard NICs, 2 mit Erweiterungs-NICs der Server 1..6 Hinweis Bei der Einrichtung sollten zu Testzwecken Pings in der Firewall erlaubt werden, z.b. unter Windows 2008 R2 - Programm oder Feature durch die Windows Firwall zulassen - Datei- und Druckfreigabe oder - Erweiterte Einstellungen - Eingehende / Ausgehende Regeln - Datei- und Druckerfreigabe Echoanforderung - ICMPv4/6 eingehend/ausgehend. Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 1

2 Zuordnung LAN-Verbindung / Gerät zu NIC / Port P1000IM M1 PCI-Bus Gerät (Device) Funktion (intern) onboard NIC SW1 SrvX1 onboard NIC SW1 SrvX2 Mezzanine NIC SW2 SrvX1 Mezzanine NIC SW2 SrvX2 P1000IM M2 PCI-Bus Gerät (Device) Funktion (intern) onboard NIC SW1 SrvX1 onboard NIC SW1 SrvX2 Mezzanine NIC SW2 SrvX1 Mezzanine NIC SW2 SrvX2 Bus, Gerät, Funktion sind in Windows unter Eigenschaften des NIC, Details - Standortinformation sichtbar. Eine weitere Möglichkeit die Zuordnung festzustellen, besteht in der Nutzung der Layer 2 Daten der Netzwerk-. In der Management Konsole des Modular System die betreffende anwählen, X Actions Menu - Advanced Configuration - Layer 2 - Address Table - Dynamic Addresses. Beispieleintrag VLAN ID MAC Interface VLAN ba1fc4 Server.4.1 Im Falle von 2 bedeutet dies, daß Server 4, NIC 1 auf der Mezzanine NIC- Erweiterung die MAC-Adresse "001517ba1fc4" hat. Über diese MAC-Adresse lässt sich z.b. mit ipconfig /all die Zuordnung zu LAN-Verbindung X in Windows herstellen (analog mit ifconfig unter Linux). Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 2

3 Wie kann das Modular System von Maxdata in die bestehende Netzwerk-Infrastruktur eines kleinen Unternehmens eingebunden werden? Klassische einzelne Server, über eine zentrale mit den Arbeitsplatzrechnern verbunden Server 1 Server 2 Server 3 Server 4 Bild 1 In dieser Beispielkonfiguration besitzt jeder Server eine 1Gb Verbindung. Ersatz der Einzelserver durch ein Modular System Modular System Bild 2 Werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen, so lässt diese Topologie nur eine gemeinsame Verbindung für alle Server Module zwischen der im Modular System und der zentralen externen zu. Die Bandbreite ist damit auf 1Gb für alle Server- Module zusammen beschränkt. Mit einer zweiten im Modular System sowie zusätzlichen Dual Gigabit Ethernet I/O- Erweiterungskarten in den Server Modulen lassen sich in jedem Fall zwei GbE Verbindungen zur externen realisieren (Bild 3). Dabei wird dem genutzten externen Port von 1 des Modular System eine VLAN Adresse >1 (z.b. 11) zugewiesen. Jeweils einem der onboard NICs der Server Module wird das gleiche VLAN zugeordnet. Entsprechend wird dem genutzten externen Port von 2 des Modular System eine VLAN Adresse >1 (z.b. 21) zugewiesen. Jeweils einem der Erweiterungs-NICs der Server Module wird das gleiche VLAN zugeordnet. Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 3

4 Bild 3 Erhöhung der Bandbreite mittels Link Aggregation Groups (LAGs) Um eine höhere Bandbreite zwischen Modular System und einer externen Ethernet zu ermöglichen, ist eine gemanagte externe erforderlich, die Link Aggregation unterstützt. Auf http//www.intel.com/support/motherboards/server/sb/cs htm hat Intel das Verfahren beschrieben. Mehrere externe Ports einer können zu einer Link Aggregation Group (LAG) zusammengefasst werden. Hierdurch wird die Bandbreite entsprechend der Anzahl der Ports vervielfacht und die Ausfallsicherheit erhöht (Redundanz). Das Modular System unterstützt sowohl statische LAGs als auch Link Aggregation Control Protocol (LACP) LAGs. Konfigurieren der im Modular System Nach Auswahl der unter Advanced Configuration Layer 2 - Interface - LAG Configuration selektieren Bei LAG1 - Edit anklicken Unter Description einen beliebigen Namen für die Port Aggregation eingeben (hier z.b. ToCisco ). Die weiteren Einstellungen beibehalten und Apply anklicken. Danach den Dialog mit Close schließen. Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 4

5 Unter Layer 2 - Interface - LAG Membership bei ToCisco Edit anklicken. Die gewünschten externen Ports hinzufügen (hier Ext. 1 bis Ext. 4 ). Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 5

6 Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 6

7 Bei der externen die verbundenen Ports entsprechend konfigurieren Das Handbuch der externen gibt Auskunft, wie die Konfiguration der LAGs erfolgt. Je nach Konfiguration kann es sinnvoll sein die 10Gb Verbindung zwischen 1 und 2 des Modular Systems abzuschalten. Dies geschieht unter Advanced Configuration Layer 2 Interface Port Configuration Port 23 (10G.XC Interface) und sollte für beide e vorgenommen werden. Nachdem LAGs auf der internen des Modular System und der externen konfiguriert sind, können alle beteiligten Ports mit Kabeln verbunden werden LAG 1 LAG 2 Bild 4 Maxdata GmbH, Elbestr. 16, Marl 7

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