Administratorhandbuch zum vsphere- Datencenter

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1 Administratorhandbuch zum vsphere- Datencenter ESX 4.1 ESXi 4.1 vcenter Server 4.1 Dieses Dokument unterstützt die aufgeführten Produktversionen sowie alle folgenden Versionen, bis das Dokument durch eine neue Auflage ersetzt wird. Die neuesten Versionen dieses Dokuments finden Sie unter DE

2 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Die neueste technische Dokumentation finden Sie auf der VMware-Website unter: Auf der VMware-Website finden Sie auch die aktuellen Produkt-Updates. Falls Sie Anmerkungen zu dieser Dokumentation haben, senden Sie Ihre Kommentare und Vorschläge an: Copyright 2009, 2010 VMware, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Produkt ist durch Urheberrechtsgesetze, internationale Verträge und mindestens eines der unter aufgeführten Patente geschützt. VMware ist eine eingetragene Marke oder Marke der VMware, Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument erwähnten Bezeichnungen und Namen sind unter Umständen markenrechtlich geschützt. VMware, Inc Hillview Ave. Palo Alto, CA VMware Global, Inc. Zweigniederlassung Deutschland Freisinger Str Unterschleißheim/Lohhof Germany Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) VMware, Inc.

3 Inhalt Über dieses Handbuch 9 Virtualisierung mit VMware vsphere 1 Konzepte und Funktionen von vsphere 13 Grundlagen der Virtualisierung 13 Physische Topologie des vsphere-datencenters 14 vsphere-softwarekomponenten 15 Verwaltete vsphere-bestandslistenobjekte 17 Optionale vcenter Server-Komponenten 19 vcenter Server-Plug-Ins 20 2 vsphere-clientschnittstellen 23 Starten und Anmelden des vsphere-clients 24 Beenden und Abmelden des vsphere-clients 24 vsphere Web Access 24 VMware-Servicekonsole 25 3 Verwenden des vsphere-clients 27 Registerkarten Erste Schritte 28 Statusleiste, kürzlich bearbeitete Aufgaben und ausgelöste Alarme 28 Fensterbereiche 29 Anzeigen der VM-Konsole 29 Durchsuchen der vsphere-clientbestandsliste 29 Verwenden von Listen 31 Benutzerdefinierte Attribute 32 Auswählen der Objekte 33 vcenter Server-Plug-Ins verwalten 34 Speichern von vsphere-clientdaten 35 Arbeiten mit aktiven Sitzungen 35 Einrichten von vcenter Server 4 Verwenden von vcenter Server im verknüpften Modus 39 Voraussetzungen für den verknüpften Modus 40 Hinweise zum verknüpften Modus 40 Verbinden mit einer Gruppe im verknüpften Modus nach der Installation 41 Abgleichen von Rollen beim Verbinden von vcenter Server mit einer Gruppe im verknüpften Modus 42 Isolieren einer vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus 42 VMware, Inc. 3

4 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Ändern der Domäne eines vcenter Server-Systems in einer Gruppe im verknüpften Modus 43 Konfigurieren der URLs auf einem vcenter Server-System im verknüpften Modus 43 Fehlerbehebung für den verknüpften Modus 44 Überwachen der vcenter Server-Dienste 46 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server 47 Hostkonfiguration 47 Konfigurieren von vcenter Server 47 Konfigurieren der Kommunikation zwischen ESX, dem vcenter Server und dem vsphere-client 58 Einrichten Ihrer virtuellen Infrastruktur 6 Organisieren Ihrer Bestandsliste 61 Datencenter erstellen 62 Hosts hinzufügen 62 Cluster erstellen 63 Erstellen von Ressourcenpools 64 Datenspeicher erstellen 65 Hostweite Netzwerke erstellen 66 Datencenterweite Netzwerke erstellen 66 7 Verwalten von ESX/ESXi- und vcenter Server-Lizenzen 71 Grundlegendes zur Kapazität von Lizenzschlüsseln 72 Grundlegendes zu vsphere- und vcenter Server-Lizenzschlüsseln 73 Grundlegendes zur Verwendung eines Lizenzservers zum Verwalten von ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts 73 Grundlegendes zum Lizenzportal 74 Grundlegendes zu Lizenzbestandslisten 75 Steuerung von Lizenzberechtigungen 76 Anzeigen von Lizenzinformationen 77 Hinzufügen eines Lizenzschlüssels zu einer Lizenzbestandsliste und Zuweisen des Schlüssels zu einem Asset 78 Hinzufügen mehrerer Lizenzschlüssel zur Lizenzbestandsliste 78 Zuweisen eines Lizenzschlüssels zu mehreren Assets 79 Exportieren von Berichtsdaten 81 Lizenzieren eines Hosts ohne vcenter Server 81 Lizenzierung eines Hosts beim Hinzufügen zur Bestandsliste von vcenter Server 81 Anzeigen der auf einem Host lizenzierten Funktionen 82 Festlegen des Testmodus für einen ESX/ESXi-Host 82 Grundlegendes zum Licensing Reporting Manager 82 Grundlegendes zu Lizenzierungsberichten 83 Anzeigen von Lizenznutzungsberichten mit dem Licensing Reporting Manager 84 Herunterladen eines Lizenzierungsberichts 85 Festlegen eines Schwellenwerts für die Lizenznutzung 85 Fehlerbehebung bei der Lizenzierung 86 8 Verwalten von Benutzern, Gruppen, Rollen und Berechtigungen 91 Verwalten von vsphere-benutzern 91 Gruppen 94 4 VMware, Inc.

5 Inhalt Entfernen oder Ändern von Benutzern und Gruppen 94 Best Practices für Benutzer und Gruppen 95 Verwenden von Rollen zum Zuweisen von Rechten 95 Berechtigungen in vsphere 100 Best Practices für Rollen und Berechtigungen 107 Erforderliche Berechtigungen für allgemeine Aufgaben 108 Überwachen Ihrer virtuellen Infrastruktur 9 Arbeiten mit Leistungsstatistiken 113 Statistikerfassung für vcenter Server 113 Die Statistikerfassung für Microsoft Windows-Gastbetriebssysteme 121 vcenter Server-Leistungsdiagramme 123 Überwachen und Fehlerbehebung der Leistung Überwachen des Hostsystemstatus 133 Überwachen des Systemstatus bei einer Direktverbindung mit dem Host 134 Überwachen des Systemstatus bei einer Verbindung mit vcenter Server 134 Zurücksetzen der Hardwaresensoren bei einer Direktverbindung mit dem Host 135 Zurücksetzen der Systemstatussensoren bei einer Verbindung mit vcenter Server 135 Fehlerbehebung beim Hardwarestatusdienst SNMP und vsphere 137 Verwenden von SNMP-Traps mit vcenter Server 137 Konfigurieren von SNMP für ESX/ESXi 138 SNMP-Diagnose 142 Verwenden von SNMP mit Gastbetriebssystemen 142 Von VMware bereitgestellte MIB-Dateien Überwachen von Speicherressourcen 155 Arbeiten mit Speicherberichten 155 Arbeiten mit Speicherzuordnungen Arbeiten mit Alarmen 159 Alarmauslöser 160 Alarmaktionen 171 Alarmbenachrichtigungen 176 Erstellen von Alarmen 176 Verwalten von Alarmen 181 Verwalten von Alarmaktionen 185 Vorkonfigurierte VMware Alarme Systemprotokolldateien 191 Anzeigen von Systemprotokolleinträgen 191 Anzeigen von Systemprotokollen auf einem ESXi-Host 191 Externe Systemprotokolle 192 Konfiguration von Syslog auf ESXi-Hosts 193 VMware, Inc. 5

6 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Diagnosedaten exportieren 194 Sammeln von Protokolldateien 194 Verwalten Ihrer virtuellen Infrastruktur 15 Arbeiten mit Aufgaben und Ereignissen 199 Verwalten von Aufgaben 199 Verwalten von Ereignissen 206 Melden von Fehlern Starten und Beenden der vsphere-komponenten 211 Starten eines ESX/ESXi-Hosts 211 Neu starten oder Herunterfahren eines ESX/ESXi-Hosts 211 Manuelles Anhalten eines ESX-Hosts 212 Starten von vcenter Server Verwalten von Hosts in vcenter Server 215 Trennen und Herstellen einer Hostverbindung 215 Entfernen eines Hosts aus einem Cluster 216 Grundlegendes zum Entfernen von verwalteten Hosts 217 Entfernen eines verwalteten Hosts aus vcenter Server Migrieren virtueller Maschinen 221 Cold-Migration 222 Migrieren einer angehaltenen virtuellen Maschine 222 Migration mit VMotion 223 Migration mit Storage VMotion 226 CPU-Kompatibilität und EVC 228 Migrieren einer ausgeschalteten oder angehaltenen virtuellen Maschine 236 Migrieren einer eingeschalteten virtuellen Maschine mit VMotion 237 Migrieren einer virtuellen Maschine mit Storage VMotion 238 Storage VMotion-Befehlszeilensyntax 240 Grenzwerte für gleichzeitig ausgeführte Migrationen Verwenden von vcenter-zuordnungen 245 Festlegen der maximalen Anzahl an Zuordnungs-Objekten 246 vcenter VMotion-Zuordnungen 246 vcenter-zuordnungs-symbole und -Steuerelemente der Schnittstelle 247 Anzeigen von vcenter-zuordnungen 248 Drucken von vcenter-zuordnungen 248 Exportieren von vcenter-zuordnungen 248 Anhänge A Definierte Rechte 251 Alarme 252 Datencenter VMware, Inc.

7 Inhalt Datenspeicher 254 Verteilte virtuelle Portgruppe 255 Erweiterung 255 Ordner 255 Global 256 Host-CIM 258 Hostkonfiguration 258 Hostbestandsliste 260 Lokale Hostoperationen 261 Hostprofil 262 Netzwerk 263 Leistung 263 Berechtigungen 264 Ressource 264 Geplante Aufgabe 266 Sitzungen 267 Speicheransichten 267 Aufgaben 268 vapp 268 Konfiguration virtueller Maschinen 270 Interaktion virtueller Maschinen 274 Bestandsliste der virtuellen Maschine 277 Bereitstellen von virtuellen Maschinen 278 Status virtueller Maschine 280 Verteilter vnetwork-switch 281 VRM-Richtlinie 282 B Leistungsmetriken 283 C Datenindikatoren 285 Index 287 VMware, Inc. 7

8 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 8 VMware, Inc.

9 Über dieses Handbuch Im Administratorhandbuch zum Datencenter wird beschrieben, wie Sie die Komponenten des VMware vsphere- Clients starten und beenden, die vsphere-umgebung aufbauen, die zu den Komponenten generierten Informationen überwachen und verwalten sowie mithilfe der vsphere-umgebung Rollen und Berechtigungen für Benutzer und Gruppen einrichten. Dieses Handbuch enthält darüber hinaus kurze Einführungen in die verschiedenen Aufgaben, die Sie im System ausführen können, sowie Querverweise auf die Dokumentation, in der alle Aufgaben detailliert beschrieben sind. Zielgruppe Das Administratorhandbuch zum Datencenter bezieht sich auf ESX, ESXi und vcenter Server. Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sind für Systemadministratoren bestimmt, die Erfahrung mit Windows- oder Linux-Systemen haben und sowohl mit der Technologie virtueller Maschinen als auch der Verwaltung von Datencentern vertraut sind. VMware Technical Publications - Glossar VMware Technical Publications stellt ein Glossar mit Begriffen zur Verfügung, die Ihnen möglicherweise nicht vertraut sind. Definitionen von Begriffen wie sie in der technischen Dokumentation von VMware genutzt werden finden Sie unter Feedback zu diesem Dokument VMware freut sich über Ihre Vorschläge zum Verbessern der Dokumentation. Falls Sie Anmerkungen haben, senden Sie diese bitte an: VMware vsphere-dokumentation Die Dokumentation zu vsphere umfasst die kombinierte Dokumentation zu VMware vcenter Server und ESX/ ESXi. In Abbildungen verwendete Abkürzungen In den Abbildungen, die in diesem Handbuch enthalten sind, werden die in Tabelle 1 aufgeführten Abkürzungen verwendet. VMware, Inc. 9

10 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Tabelle 1. Abkürzungen Abkürzung Datenbank Datenspeicher Festplatte# Hostn SAN Vrlg Benutzer# VC VM# Beschreibung vcenter Server-Datenbank Speicher für den verwalteten Host Speicherfestplatte für den verwalteten Host Verwaltete vcenter Server-Hosts Storage Area Network-Datenspeicher (SAN), der von den verwalteten Hosts gemeinsam genutzt wird Vorlage Benutzer mit Zugriffsberechtigungen vcenter Server Virtuelle Maschinen auf einem verwalteten Host Technischer Support und Schulungsressourcen Ihnen stehen die folgenden Ressourcen für die technische Unterstützung zur Verfügung. Die aktuelle Version dieses Handbuchs sowie weiterer Handbücher finden Sie auf folgender Webseite: Online- und Telefon- Support Auf der folgenden Webseite können Sie über den Onlinesupport technische Unterstützung anfordern, Ihre Produkt- und Vertragsdaten abrufen und Produkte registrieren: Kunden mit entsprechenden Support-Verträgen sollten den telefonischen Support für Hilfe bei Problemen der Prioritätsstufe 1 nutzen. Rufen Sie die folgende Webseite auf: Support-Angebote VMware Professional Services Informationen zum Support-Angebot von VMware und dazu, wie es Ihre geschäftlichen Anforderungen erfüllen kann, finden Sie unter Die VMware Education Services-Kurse umfassen umfangreiche Praxisübungen, Fallbeispiele und Kursmaterialien, die zur Verwendung als Referenztools bei der praktischen Arbeit vorgesehen sind. Kurse können vor Ort, im Unterrichtsraum und live online durchgeführt werden. Für Pilotprogramme vor Ort und die Best Practices für die Implementierung unterstützt VMware Consulting Services Sie bei der Beurteilung, Planung, Erstellung und Verwaltung Ihrer virtuellen Umgebung. Informationen zu Schulungen, Zertifizierungsprogrammen und Consulting-Diensten finden Sie auf der folgenden Webseite: 10 VMware, Inc.

11 Virtualisierung mit VMware vsphere VMware, Inc. 11

12 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 12 VMware, Inc.

13 Konzepte und Funktionen von 1 vsphere VMware vsphere nutzt die Leistungsstärke der Virtualisierung zum Umwandeln von Datencentern in vereinfachte Cloud-Computing-Infrastrukturen. Dies ermöglicht IT-Organisationen die Bereitstellung flexibler und zuverlässiger IT-Dienste. Die zwei Hauptkomponenten von vsphere sind VMware ESX/ESXi und VMware vcenter Server. ESX/ ESXi ist die Virtualisierungsplattform, auf der virtuelle Maschinen erstellt und ausgeführt werden. vcenter Server ist ein Dienst, der als zentraler Administrator für ESX/ESXi-Hosts agiert, die in einem Netzwerk verbunden sind. vcenter Server ermöglicht Ihnen den Zusammenschluss und die Verwaltung der Ressourcen von mehreren Hosts. vcenter Server bietet viele Funktionen zum Überwachen und Verwalten Ihrer physischen und virtuellen Infrastruktur. Es sind zusätzliche vsphere-komponenten als Plug-Ins verfügbar, die die Funktionalität des vsphere-produkts erweitern. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Grundlagen der Virtualisierung, auf Seite 13 Physische Topologie des vsphere-datencenters, auf Seite 14 vsphere-softwarekomponenten, auf Seite 15 Verwaltete vsphere-bestandslistenobjekte, auf Seite 17 Optionale vcenter Server-Komponenten, auf Seite 19 vcenter Server-Plug-Ins, auf Seite 20 Grundlagen der Virtualisierung Eine virtuelle Maschine ist ein Softwarecomputer, auf dem Betriebssysteme und Anwendungen wie auf einem physischen Computer ausgeführt werden. Der Hypervisor dient als Plattform für die Ausführung virtueller Maschinen und ermöglicht die Konsolidierung von Computing-Ressourcen. Jede virtuelle Maschine enthält eine eigene virtuelle, oder softwarebasierende, Hardware, darunter eine virtuelle CPU, virtueller Arbeitsspeicher, eine virtuelle Festplatte und eine virtuelle Netzwerkkarte. Eine Software, die als Hypervisor bezeichnet wird, wird auf der physischen Hardware in einem virtualisierten Datencenter installiert und agiert als Plattform für virtuelle Maschinen. ESX/ESXi ist in einer vsphere-umgebung der Hypervisor. Der Hypervisor stellt virtuellen Maschinen dynamisch nach Bedarf physische Hardwareressourcen zur Verfügung, um den Betrieb der virtuellen Maschinen zu unterstützen. Der Hypervisor ermöglicht virtuellen Maschinen den Betrieb mit einer gewissen Unabhängigkeit von der zugrunde liegenden physischen Hardware. Beispielsweise kann eine virtuelle Maschine von einem physischen Host auf einen anderen verschoben werden, oder ihre virtuellen Festplatten können von einem Speichertyp zu einem anderen verschoben werden, ohne dass der Betrieb der virtuellen Maschine beeinträchtigt wird. VMware, Inc. 13

14 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Da virtuelle Maschinen nicht an bestimmte zugrunde liegende physische Hardware gebunden sind, ermöglicht Ihnen die Virtualisierung, physische Computing-Ressourcen, wie z. B. CPUs, Arbeitsspeicher, Speicher und Netzwerke, in Ressourcenpools zu konsolidieren, die dynamisch und flexibel für virtuelle Maschinen verfügbar gemacht werden können. Mit entsprechender Management-Software, z. B. vcenter Server, können Sie auch mehrere Funktionen verwenden, die die Verfügbarkeit und die Sicherheit Ihrer virtuellen Infrastruktur erhöhen. Physische Topologie des vsphere-datencenters Diese physische Topologie des vsphere-datencenters ist in Abbildung 1-1 abgebildet. Abbildung 1-1. Physische Topologie des VMware vsphere-datencenters vcenter Server vsphere-client Web Access Terminal Ein typischer VMware vsphere-datencenter besteht aus einfachen physischen Bausteinen wie z. B. x86-virtualisierungsservern, Speichernetzwerken und Arrays, IP-Netzwerken, einem Verwaltungsserver und Desktop-Clients. Servergruppe 1 Servergruppe 2 Servergruppe 3 Virtuelle Maschinen VM VM VM VM VM VM ESX/ESXi Fibre-Channel-Switch Fabric/IP-Netzwerk Fibre-Channel- Speicher-Array iscsi- Speicher-Array NAS- Speicher-Array 14 VMware, Inc.

15 Kapitel 1 Konzepte und Funktionen von vsphere Die vsphere-datencentertopologie umfasst die folgenden Komponenten. Rechenserver Speichernetzwerke und Arrays IP-Netzwerke vcenter Server Dem Industriestandard entsprechende x86-server, die ESX/ESXi auf Hardwareebene ausführen. ESX/ESXi-Software bietet Ressourcen für die virtuellen Maschinen und führt sie aus. Jeder Rechenserver wird in der virtuellen Umgebung als eigenständiger Host bezeichnet. Sie können mehrere ähnlich konfigurierte x86-server, die mit demselben Netzwerk und denselben Speichersubsystemen verbunden sind, gruppieren, um ein Ressourcenaggregat, Cluster genannt, in der virtuellen Umgebung zur Verfügung zu stellen. Bei Fibre-Channel-SAN-Arrays, iscsi-san-arrays und NAS-Arrays handelt es sich um weit verbreitete Speichertechnologien, die von VMware vsphere unterstützt werden, um den verschiedenen Speicheranforderungen von Datencentern zu entsprechen. Die Speicher-Arrays sind durch SANs mit Servergruppen verbunden und werden dadurch von ihnen gemeinsam genutzt. Diese Anordnung ermöglicht die Zusammenfassung der Speicherressourcen und eine flexiblere Bereitstellung für virtuelle Maschinen. Jeder Rechenserver kann mit mehreren Netzwerkkarten ausgestattet werden, um so das gesamte VMware vsphere-datencenter mit einer hohen Bandbreite und einem verlässlichen Netzwerk zu versehen. vcenter Server bietet einen einzelnen Kontrollpunkt für das Datencenter. Es bietet grundlegende Datencenterdienste, wie z. B. Zugriffssteuerung, Leistungsüberwachung und Konfiguration. Er vereinigt die Ressourcen der einzelnen Rechenserver, damit diese von virtuellen Maschinen im gesamten Datencenter gemeinsam genutzt werden. Dies wird durch die Verwaltung der Zuweisung virtueller Maschinen zu den Rechenservern sowie der Zuweisung von Ressourcen zu den virtuellen Maschinen in einem bestimmten Rechenserver erreicht. Dem Ganzen liegen wiederum die Richtlinien zugrunde, die der Systemadministrator vorgegeben hat. Die Rechenserver funktionieren sogar in dem unwahrscheinlichen Fall weiter, dass vcenter Server nicht erreicht werden kann (beispielsweise bei einer Netzwerkunterbrechung). Server können auch getrennt verwaltet werden und führen dann weiter die ihnen bei der letzten Ressourcenzuweisung zugewiesenen virtuellen Maschinen aus. Nachdem die Verbindung mit vcenter Server wiederhergestellt wurde, kann das Datencenter wieder als Ganzes verwaltet werden. Verwaltungsclients VMware vsphere bietet mehrere Schnittstellen für die Datencenterverwaltung und den Zugriff auf virtuelle Maschinen. Zu diesen Schnittstellen gehören VMware vsphere Client (vsphere-client), Web Access mittels Webbrowser, die vsphere-befehlszeilenschnittstelle (vsphere-cli) und der vsphere Management Assistant (vma). vsphere-softwarekomponenten VMware vsphere ist eine Suite von Softwarekomponenten für die Virtualisierung. Diese beinhaltet ESX/ESXi, vcenter Server sowie weitere Softwarekomponenten, die eine Reihe verschiedener Funktionen in der vsphere- Umgebung erfüllen. vsphere enthält die folgenden Softwarekomponenten: ESX/ESXi Eine Virtualisierungsplattform, die zum Erstellen virtueller Maschinen als eine Gruppe von Konfigurations- und Festplattendateien, die zusammen alle Funktionen einer physischen Maschine ausführen, verwendet wird. VMware, Inc. 15

16 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Über ESX/ESXi können Sie die virtuellen Maschinen ausführen, Betriebssysteme installieren, Anwendungen ausführen und die virtuellen Maschinen konfigurieren. Zur Konfiguration gehört das Identifizieren der Ressourcen auf der virtuellen Maschine, beispielsweise von Speichergeräten. Der Server bietet Bootstrapping, Verwaltungsfunktionen und andere Dienste zur Verwaltung der virtuellen Maschinen. Auf jedem ESX/ESXi-Host steht Ihnen für die Verwaltungsfunktionen ein vsphere-client zur Verfügung. Wenn der ESX/ESXi-Host beim vcenter Server registriert ist, steht Ihnen ein vsphere-client zur Verfügung, der die Funktionen von vcenter Server übernimmt. vcenter Server Ein Dienst, der als zentraler Administrator für VMware ESX/ESXi-Hosts, die über ein Netzwerk verbunden sind, fungiert. vcenter Server lenkt die Aktionen auf den virtuellen Maschinen und den Hosts der virtuellen Maschinen (den ESX/ESXi-Hosts). Bei vcenter Server handelt es sich um einen einzelnen Windows-Dienst, der nach der Installation automatisch ausgeführt wird. vcenter Server wird permanent im Hintergrund ausgeführt. Er führt seine Überwachungs- und Verwaltungsaktivitäten auch dann aus, wenn keine vsphere-clients verbunden sind und wenn kein Benutzer bei dem Computer angemeldet ist, auf dem es sich befindet. Der Dienst muss einen Netzwerkzugang für alle verwalteten Hosts besitzen und selbst für den Netzwerkzugriff von allen Maschinen verfügbar sein, auf denen der vsphere-client ausgeführt wird. Sie können vcenter Server in einer virtuellen Windows-Maschine auf einem ESX/ESXi-Host installieren, um die Vorteile der Hochverfügbarkeitsfunktionen zu nutzen, die von VMware HA bereitgestellt werden. Details zum Einrichten dieser Konfiguration finden Sie im Handbuch zur Installation von ESX und vcenter Server. Sie können mehrere vcenter Server-Systeme im verknüpften Modus zusammenfassen, sodass sie über eine einzelne vsphere-client-verbindung verwaltet werden können. vcenter Server-Plug-Ins Anwendungen, die vcenter Server zusätzliche Funktionen und Funktionalität bieten. In der Regel verfügen Plug-Ins über eine Server- und eine Clientkomponente. Nach der Installation des Plug-In-Servers wird er beim vcenter Server registriert und der Plug-In-Client kann auf vsphere-clients heruntergeladen werden. Nachdem ein Plug-In auf einem vsphere-client installiert wurde, kann die Benutzeroberfläche durch das Hinzufügen von Ansichten, Registerkarten, Symbolleistenschaltflächen oder Menüoptionen für die hinzugefügten Funktionen umgestaltet werden. Plug-Ins greifen auf vcenter Server-Hauptfunktionen wie z. B. Authentifzierung und Berechtigungsverwaltung zurück, können jedoch eigene Arten von Ereignissen, Aufgaben, Metadaten und Rechten verwenden. Einige vcenter Server-Funktionen sind als Plug-Ins implementiert und können über den Plug-In-Manager des vsphere-clients verwaltet werden. Zu diesen Funktionen zählen vcenter-speicherüberwachung, vcenter-hardwarestatus und vcenter-dienststatus. vcenter Server-Datenbank Ein dauerhafter Speicherbereich zum Verwalten des Status aller virtuellen Maschinen, Hosts und Benutzer, die in der vcenter Server-Umgebung verwaltet werden. Die vcenter Server-Datenbank kann für das vcenter Server-System lokal oder remote sein. 16 VMware, Inc.

17 Kapitel 1 Konzepte und Funktionen von vsphere Die Installation und Konfiguration der Datenbank erfolgt während der Installation von vcenter Server. Wenn Sie direkt über einen vsphere-client auf den ESX/ESXi zugreifen (statt über ein vcenter Server-System und den verknüpften vsphere-client), verwenden Sie keine vcenter Server-Datenbank. Tomcat-Webserver Viele vcenter Server-Funktionen sind als Webservices implementiert, die den Tomcat-Webserver benötigen. Der Tomcat-Webserver wird auf der vcenter Server-Maschine als Bestandteil der vcenter Server-Installation installiert. Der Tomcat-Webserver muss unter anderem für folgende Funktionen ausgeführt werden: Verknüpfter Modus, CIM/Registerkarte Hardwarestatus, Leistungsdiagramme, WebAccess, vcenter-speicherüberwachung/registerkarte Speicheransichten und vcenter-dienststatus. vcenter Server-Agent Host-Agent LDAP Die auf jedem verwalteten Host vorhandene Software, die die vom vcenter Server empfangenen Aktionen erfasst, kommuniziert und ausführt. Der vcenter Server-Agent wird installiert, wenn der vcenter Server-Bestandsliste zum ersten Mal ein Host hinzugefügt wird. Die auf jedem verwalteten Host vorhandene Software, die die über den vcenter-client empfangenen Aktionen erfasst, kommuniziert und ausführt. Der Host-Agent wird als Teil der ESX/ESXi-Installation installiert. vcenter Server verwendet LDAP (Lightweight Directory Access Protocol), um Daten wie Lizenz- und Rolleninformationen für vcenter Server-Systeme zu synchronisieren, die im verknüpften Modus miteinander verbunden sind. Verwaltete vsphere-bestandslistenobjekte Die Bestandsliste in vsphere ist eine Sammlung von virtuellen und physischen Objekten, für die Sie Berechtigungen gewähren, Aufgaben und Ereignisse überwachen und Alarme einstellen. Sie können die meisten Bestandslistenobjekte in Ordnern gruppieren, damit sie leichter zu verwalten sind. Alle Bestandslistenobjekte, mit Ausnahme von Hosts, können umbenannt werden, um ihre Zwecke zu repräsentieren. Beispielsweise können sie nach Unternehmensbereichen, Standorten oder Funktionen benannt werden. vcenter Server überwacht und verwaltet die folgenden Komponenten Ihrer virtuellen und physischen Infrastruktur: Cluster Datencenter Eine Gruppe von ESX/ESXi-Hosts und verknüpften virtuellen Maschinen, die als Einheit zusammenarbeiten soll. Wenn Sie einem Cluster einen Host hinzufügen, werden die Ressourcen des Hosts zu den Ressourcen des Clusters hinzugefügt. Der Cluster verwaltet die Ressourcen aller Hosts. Wenn Sie VMware EVC auf einem Cluster aktivieren, können Sie sicherstellen, dass Migrationen mit vmotion nicht aufgrund von CPU-Kompatibilitätsfehlern fehlschlagen. Wenn Sie VMware DRS für einen Cluster aktivieren, werden die Ressourcen der Hosts im Cluster zusammengeführt, um eine ausgeglichene Ressourcennutzung für die Hosts im Cluster zu ermöglichen. Wenn Sie VMware HA für einen Cluster aktivieren, werden die Ressourcen des Clusters als Kapazitätspool verwaltet, um eine schnelle Wiederherstellung nach Ausfällen von Hosthardware zu ermöglichen. Anders als ein Ordner, mit dem ein spezieller Objekttyp organisiert wird, ist ein Datencenter eine Ansammlung aller Objekttypen, die für die Arbeit in einer virtuellen Infrastruktur erforderlich sind: Hosts, virtuelle Maschinen, Netzwerke und Datenspeicher. VMware, Inc. 17

18 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Innerhalb eines Datencenters liegen vier separate Hierarchien vor. Virtuelle Maschinen (und Vorlagen) Hosts (und Cluster) Netzwerke Datenspeicher Das Datencenter definiert den Namespace für Netzwerke und Datenspeicher. Die Namen für diese Objekte müssen innerhalb eines Datencenters eindeutig sein. Sie können z. B. in einem Datencenter keine zwei gleichnamigen Datenspeicher haben. Gleichwohl können Sie zwei gleichnamige Datenspeicher in zwei verschiedenen Datencentern haben. Virtuelle Maschinen, Vorlagen und Cluster müssen innerhalb eines Datencenters zwar nicht eindeutig sein, innerhalb ihres Ordners aber schon. Bei Objekten mit demselben Namen in zwei verschiedenen Datencentern handelt es sich nicht unbedingt um dasselbe Objekt. Aus diesem Grund kann das Verschieben von Objekten zwischen Datencentern zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen. Zum Beispiel handelt es sich bei einem Netzwerk namens NetzwerkA in DatencenterA möglicherweise nicht um dasselbe Netzwerk wie ein NetzwerkA in DatencenterB. Durch das Verschieben einer virtuellen Maschine, die mit NetzwerkA verbunden ist, von DatencenterA nach DatencenterB ändert sich das Netzwerk, mit dem die virtuelle Maschine verbunden ist. Datenspeicher Ordner Eine virtuelle Darstellung von zugrunde liegenden physischen Speicherressourcen im Datencenter. Ein Datenspeicher ist der Speicherort für die Dateien einer virtuellen Maschine. Diese physischen Speicherressourcen können von der lokalen SCSI-Festplatte des ESX-Hosts, den Fibre-Channel-SAN-Festplatten-Arrays, den iscsi-san-festplatten-arrays oder NAS-Arrays (Network Attached Storage) stammen. Datenspeicher blenden die Eigenheiten des zugrunde liegenden physischen Speichers aus und bieten ein einheitliches Modell für die von virtuellen Maschinen benötigten Ressourcen. Mithilfe von Ordnern können Sie Objekte desselben Typs in Gruppen zusammenfassen, um ihre Verwaltung zu erleichtern. Beispielsweise können Sie mithilfe von Ordnern Berechtigungen oder Alarme für mehrere Objekte gleichzeitig festlegen und Objekte auf sinnvolle Weise anordnen. Ein Ordner kann weitere Ordner oder eine Gruppe von Objekten desselben Typs enthalten: Datencenter, Cluster, Datenspeicher, Netzwerke, virtuelle Maschinen, Vorlagen oder Hosts. Beispielsweise kann ein Ordner Hosts und einen weiteren Ordner mit Hosts enthalten, er kann jedoch nicht Hosts und gleichzeitig einen weiteren Ordner mit virtuellen Maschinen enthalten. Die Ordner des Datencenters bilden eine Hierarchie direkt unter dem StammvCenter Server und ermöglichen es den Benutzern, ihre Datencenter auf beliebige Weise zu gruppieren. In jedem Datencenter gibt es eine Hierarchie aus Ordnern mit virtuellen Maschinen und Vorlagen, eine mit Hosts und Clustern, eine mit Datenspeichern und eine mit Netzwerken. Hosts Der physische Computer, auf dem ESX/ESXi installiert ist. Alle virtuellen Maschinen werden auf Hosts ausgeführt. Ist der vsphere-client direkt an einen ESX/ESXi-Host angeschlossen, kann nur dieser Host verwaltet werden. 18 VMware, Inc.

19 Kapitel 1 Konzepte und Funktionen von vsphere Netzwerke Ressourcenpools Vorlagen Virtuelle Maschinen vapps Ein Satz von virtuellen Netzwerkkarten (virtuellen NICs), virtuellen Switches (vswitches) oder verteilten vnetwork-switches und Portgruppen oder dvport- Gruppen, die virtuelle Maschinen miteinander oder mit dem physischen Netzwerk außerhalb des virtuellen Datencenters verbinden. Alle virtuellen Maschinen, die mit derselben Portgruppe verbunden sind, gehören zum selben Netzwerk innerhalb der virtuellen Umgebung, auch wenn sie sich auf verschiedenen physischen Servern befinden. Sie können Netzwerke überwachen und Berechtigungen und Alarme für Portgruppen und dvport-gruppen festlegen. Ressourcenpools werden zum Aufgliedern der CPU- und Arbeitsspeicherressourcen eines Hosts oder Clusters verwendet. Virtuelle Maschinen werden in Ressourcenpools ausgeführt und beziehen ihre Ressourcen aus diesen. Sie können mehrere Ressourcenpools als direkte untergeordnete Elemente eines eigenständigen Hosts oder eines Clusters erstellen und die Steuerung dieser Ressourcenpools anschließend an andere Personen oder Organisationen delegieren. Durch die DRS-Komponenten sind in vcenter Server verschiedene Optionen für die Überwachung des Ressourcenstatus und für die Anpassung bzw. für Vorschläge zur Anpassung der virtuellen Maschinen verfügbar, die diese Ressourcen verwenden. Sie können Ressourcen überwachen und Alarme für sie festlegen. Ein Ausgangsexemplar einer virtuellen Maschine, das zum Erstellen und Bereitstellen neuer virtueller Maschinen verwendet werden kann. Bei Vorlagen kann ein Gastbetriebssystem und Anwendungssoftware installiert sein. Zudem können sie während der Bereitstellung angepasst werden, um sicherzustellen, dass die neue virtuelle Maschine über einen eindeutigen Namen und eindeutige Netzwerkeinstellungen verfügt. Eine virtualisierte Computerumgebung, in der ein Gastbetriebssystem und damit verbundene Anwendungssoftware ausgeführt werden können. Auf einem verwalteten Host können mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig betrieben werden. VMware vapp ist ein Format für das Verpacken und Verwalten von Anwendungen. Eine vapp kann mehrere virtuelle Maschinen enthalten. Optionale vcenter Server-Komponenten Die optionalen vcenter Server-Komponenten werden im Paket mit dem Basisprodukt geliefert und installiert, erfordern jedoch möglicherweise eine separate Lizenz. Zu den optionalen vcenter Server-Funktionen gehören: VMotion Storage VMotion Eine Funktion, die es ermöglicht, ausgeführte virtuelle Maschinen ohne Betriebsunterbrechung von einem ESX/ESXi-Host auf einen anderen zu verschieben. Für sie ist eine Lizenzierung auf dem Quell- und Zielhost erforderlich. vcenter Server koordiniert alle VMotion-Aktivitäten zentral. Eine Funktion, die es ermöglicht, die Festplatten und die Konfigurationsdatei einer laufenden virtuellen Maschine ohne Betriebsunterbrechung von einem Datenspeicher auf einen anderen zu verschieben. Für sie ist eine Lizenzierung auf dem Host der virtuellen Maschine erforderlich. VMware, Inc. 19

20 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter VMware HA Eine Funktion, die die Hochverfügbarkeit für einen Cluster ermöglicht. Fällt ein Host aus, werden alle auf dem Host ausgeführten virtuellen Maschinen umgehend auf anderen Hosts im selben Cluster neu gestartet. Wenn Sie einen Cluster für HA aktivieren, geben Sie die Gesamtanzahl der Server an, die Sie ggf. wiederherstellen möchten. Wenn Sie die Anzahl der zulässigen Serverausfälle mit [1 ] angeben, reserviert HA genügend Kapazitäten im Cluster, um den Ausfall eines Hosts zu tolerieren. Alle aktiven virtuellen Maschinen auf dem betreffenden Server können auf den verbleibenden Servern neu gestartet werden. Standardmäßig lässt sich eine virtuelle Maschine nicht einschalten, wenn dadurch die erforderliche Failover-Kapazität überschritten würde. Weitere Informationen hierzu finden Sie im VMware Handbuch zur Verfügbarkeit. VMware DRS Eine Funktion, die die Ressourcenzuteilung und den Energieverbrauch für alle Hosts und Ressourcenpools verbessert. VMware DRS erfasst Informationen zur Ressourcennutzung für alle Server und virtuellen Maschinen im Cluster und gibt in einer der beiden folgenden Situationen Empfehlungen (oder migriert virtuelle Maschinen): Anfängliche Platzierung Wird eine virtuelle Maschine erstmalig im Cluster eingeschaltet, platziert DRS die virtuelle Maschine oder gibt eine Empfehlung aus. Lastausgleich DRS versucht, die Ressourcennutzung im gesamten Cluster zu verbessern, indem virtuelle Maschinen automatisch migriert werden (VMotion) oder eine Empfehlung für die Migration virtueller Maschinen ausgegeben wird. VMware DRS enthält Distributed Power Management-Funktionen (DPM). Wenn DPM aktiviert ist, wird die Kapazität auf Cluster- und Hostebene mit den Anforderungen der im Cluster ausgeführten virtuellen Maschinen verglichen. Anhand dieser Vergleichsergebnisse werden von DPM Aktionen empfohlen (oder implementiert), die zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Cluster beitragen können. VMware Fehlertoleranz Die VMware-Fehlertoleranz bietet unterbrechungsfreie Verfügbarkeit für virtuelle Maschinen, indem sie eine sekundäre virtuelle Maschine erstellt und verwaltet, die mit der primären virtuellen Maschine identisch ist und sie in einer Failover-Situation jederzeit ersetzen kann. vcenter Server-Plug-Ins vcenter Server-Plug-Ins erweitern die Funktionalität von vcenter Server, indem sie mehr Funktionen bieten. Einige Plug-Ins werden als Teil des vcenter Server-Basisprodukts installiert. vcenter-speicherüberwachung vcenter-hardwarestatus vcenter - Dienststatus Ermöglicht Ihnen, Informationen zur Speichernutzung zu überprüfen und visuell Beziehungen zwischen allen in vcenter Server verfügbaren Speicherelementen zuzuordnen. Verwendet die CIM-Überwachung zum Anzeigen des Hardwarestatus von durch vcenter Server verwalteten Hosts. Zeigt den Zustand der vcenter-dienste an. 20 VMware, Inc.

21 Kapitel 1 Konzepte und Funktionen von vsphere Einige Plug-Ins werden getrennt vom Basisprodukt bereitgestellt und erfordern eine separate Installation. Das Basisprodukt und die Plug-Ins können unabhängig voneinander aktualisiert werden. Es werden folgende VMware-Module angeboten: VMware Update Manager VMware Converter vshield Zones VMware vcenter Orchestrator VMware Data Recovery Ermöglicht Administratoren das Anwenden von Updates und Patches über alle ESX/ESXi-Hosts und verwaltete virtuellen Maschinen hinweg. Dieses Modul bietet die Möglichkeit zur Erstellung benutzerdefinierter Sicherheits-Baselines, die verschiedene Sicherheitsstandards repräsentieren. Sicherheitsadministratoren können Hosts und virtuelle Maschinen mit diesen Baselines vergleichen und Systeme mit Abweichungen ermitteln und standardisieren. Ermöglicht das Konvertieren physischer Maschinen und virtueller Maschinen in einer Vielzahl von Formaten in virtuelle ESX/ESXi-Maschinen. Sie können konvertierte Systeme in die vcenter Server-Bestandsliste importieren. vshield Zones ist eine anwendungsorientierte Firewall, die für die VMware vcenter Server-Integration konzipiert wurde. vshield Zones kontrolliert die Client-Server-Kommunikation und die interne Kommunikation der virtuellen Maschinen, um ausführliche Datenverkehrsanalysen und eine anwendungsorientierte Firewall-Partitionierung bereitzustellen. vshield Zones ist eine kritische Sicherheitskomponente zum Schutz virtualisierter Datencenter vor netzwerkbasierten Angriffen und missbräuchlicher Verwendung. VMware vcenter Orchestrator ist eine Workflow-Engine, mit der Sie in Ihrer VMware vsphere-umgebung automatisierte Workflows erstellen und ausführen können. vcenter Orchestrator koordiniert mithilfe seiner offenen Plugin- Architektur Workflow-Aufgaben über mehrere VMware-Produkte und Management- und Verwaltungslösungen hinweg. vcenter Orchestrator bietet eine Bibliothek mit erweiterbaren Workflows. Jeder Vorgang, der in der vcenter Server-API verfügbar ist, kann zur Anpassung von vcenter Orchestrator- Workflows verwendet werden. VMware Data Recovery ist eine festplattenbasierte Sicherungs- und Wiederherstellungslösung, die einen umfassenden Datenschutz für Ihre virtuellen Maschinen bietet. VMware Data Recovery ist vollständig mit VMware vcenter Server integriert, was eine zentrale und effiziente Verwaltung von Sicherungsaufgaben ermöglicht und die Bereinigung von Duplikaten umfasst, um die Festplattennutzung zu minimieren. VMware, Inc. 21

22 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 22 VMware, Inc.

23 vsphere-clientschnittstellen 2 Sie haben verschiedene Möglichkeiten, über vsphere-schnittstellenoptionen auf vsphere-komponenten zuzugreifen. Zu den vsphere-schnittstellenoptionen gehören: vsphere-client Eine erforderliche Komponente und die primäre Benutzeroberfläche für das Erstellen, Verwalten und Überwachen von virtuellen Maschinen, deren Ressourcen und deren Hosts. Die Komponente bietet darüber hinaus Konsolenzugriff auf virtuelle Maschinen. Der vsphere-client wird auf einem Windows-Computer mit Netzwerkzugang zu Ihrer ESX/ESXi- oder vcenter Server-Systeminstallation installiert. Auf der Benutzeroberfläche werden je nach Servertyp, mit dem Sie verbunden sind, ähnliche Optionen angezeigt. Wenngleich alle Aktivitäten in vcenter Server von einem vcenter Server-System ausgeführt werden, müssen Sie für die Überwachung, Verwaltung und Steuerung des Servers den vsphere-client verwenden. Ein einzelnes vcenter Server-System oder ESX/ESXi-Host kann mehrere, gleichzeitig verbundene vsphere-clients unterstützen. vsphere Web Access VMware-Servicekonsole vsphere-befehlszeilenschnittstelle Eine Webschnittstelle, über die Sie die grundlegende Aufgaben im Hinblick auf die Verwaltung und Konfiguration der virtuellen Maschine ausführen können sowie Konsolenzugriff auf virtuelle Maschinen erhalten. Die Schnittstelle wird mit dem ESX/ESXi-Host installiert. Ähnlich wie der vsphere-client kann vsphere Web Access direkt mit einem Host oder über vcenter Server verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für vsphere Web Access. Eine Befehlszeilenschnittstelle zur Konfiguration eines ESX-Hosts. Verwenden Sie für einen ESXi-Host die vsphere-befehlszeilenschnittstelle. Eine Befehlszeilenschnittstelle zur Konfiguration eines ESXi-Hosts. Die vsphere-befehlszeilenschnittstelle kann darüber hinaus für VMotion-Vorgänge des Speichers auf ESXi- und ESX-Hosts eingesetzt werden. Informationen und Anweisungen zum Starten und Beenden von ESX-Hosts und vcenter Server finden Sie unter Kapitel 16, Starten und Beenden der vsphere-komponenten, auf Seite 211. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Starten und Anmelden des vsphere-clients, auf Seite 24 Beenden und Abmelden des vsphere-clients, auf Seite 24 vsphere Web Access, auf Seite 24 VMware-Servicekonsole, auf Seite 25 VMware, Inc. 23

24 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Starten und Anmelden des vsphere-clients Der vsphere-client ist eine grafische Schnittstelle zu vcenter Server und zu Hosts. Ein Anmeldebildschirm wird angezeigt, wenn Sie den vsphere-client starten. Nachdem Sie sich angemeldet haben, zeigt der Client die entsprechenden Objekte und Funktionen für den Server, auf den Sie zugreifen, sowie die Berechtigungen des angemeldeten Benutzer an. 1 Melden Sie sich am Windows-System an. Wenn Sie den vsphere-client das erste Mal starten, melden Sie sich als Administrator an. Wenn es sich bei dem verwalteten Host nicht um einen Domänencontroller handelt, melden Sie sich entweder als Name_des_lokalen_Hosts\Benutzer oder als Benutzer an, wobei Benutzer ein Mitglied der lokalen Administratorengruppe ist. Wenn der verwaltete Host ein Domänencontroller ist, müssen Sie sich als Domäne\BenutzerDomäne \Benutzer, Domäne Domäne für den Namen der Domäne steht, für den der Host als Domänencontroller fungiert, und Benutzer ein Mitglied der Gruppe der Domänenadministratoren für die betreffende Domäne ist. Die Ausführung auf einem Domänencontroller wird nicht empfohlen. 2 Doppelklicken Sie auf eine Verknüpfung oder wählen Sie den vsphere-client über [Start] > [Programme] > [VMware] > [vsphere Client] aus. 3 Geben Sie den Servernamen, Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein. Wenn Sie sich bei einem vcenter Server-System anmelden, das Bestandteil einer verbundenen Gruppe ist, werden Sie mit allen Servern in der Gruppe verbunden. HINWEIS Nur bereits eingegebene Servernamen werden im Dropdown-Menü [ Server] aufgeführt. 4 Klicken Sie zum Fortfahren auf [Anmelden (Login)]. Sie sind jetzt mit dem Host- bzw. vcenter Server-System verbunden. Beenden und Abmelden des vsphere-clients Wenn Sie die ausgeführten Aktivitäten des vcenter Server-Systems nicht mehr überwachen oder bearbeiten müssen, melden Sie sich vom vsphere-client ab. HINWEIS Durch das Schließen einer vsphere-clientsitzung wird der Server nicht beendet. u Klicken Sie auf das Feld zum Schließen ( [X] ) oder wählen Sie [Datei] > [Beenden]. Der vsphere-client wird heruntergefahren. Der vsphere-client wird vom vcenter Server-System abgemeldet. Die normalen Aktivitäten des Servers werden weiterhin im Hintergrund ausgeführt. Alle geplanten Aufgaben werden gespeichert und von vcenter Server ausgeführt. vsphere Web Access vsphere Web Access ist die Webschnittstelle, über die Sie Ihre virtuellen Maschinen verwalten können. vsphere Web Access wird installiert, wenn Sie ESX/ESXi installieren. Wie mit dem vsphere-client kann mithilfe von vsphere Web Access eine direkte Verbindung mit einem ESX/ ESXi-Host oder mit vcenter Server-System hergestellt werden. Die Funktionen von vsphere Web Access sind eine Teilmenge der vsphere-clientfunktionalität. 24 VMware, Inc.

25 Kapitel 2 vsphere-clientschnittstellen Die Konsole von vsphere Web Access bietet einen Remote-MKS (Mouse-Keyboard-Screen, Maus-Tastatur- Bildschirm) für die virtuellen Maschinen. Sie können mit dem auf einer virtuellen Maschine ausgeführten Gastbetriebssystem kommunizieren und eine Remoteverbindung mit der Maus, der Tastatur und dem Bildschirm der virtuellen Maschine herstellen. Anmelden bei vsphere Web Access auf Seite 25 vsphere Web Access greift mithilfe einer Webschnittstelle und einer Internetverbindung auf den ESX- Host oder das vcenter Server-System zu. Abmelden von vsphere Web Access auf Seite 25 Melden Sie sich von vsphere Web Access ab, wenn Sie Ihre Aktivitäten abgeschlossen haben. Anmelden bei vsphere Web Access vsphere Web Access greift mithilfe einer Webschnittstelle und einer Internetverbindung auf den ESX-Host oder das vcenter Server-System zu. vsphere Web Access verfügt über kein eigenes Konzept für Benutzer oder Berechtigungen. Verwenden Sie die selben Anmeldedaten, die Sie zum Anmelden beim vsphere-client verwenden. 1 Starten Sie den Webbrowser. 2 Geben Sie die URL der ESX- bzw. vcenter Server-Installation ein: https://host_or_server_name/ui 3 Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein, und klicken Sie auf [Anmelden (Log In)]. Nachdem Benutzername und Kennwort von vsphere Web Access autorisiert wurden, wird die Startseite von vsphere Web Access angezeigt. Abmelden von vsphere Web Access Melden Sie sich von vsphere Web Access ab, wenn Sie Ihre Aktivitäten abgeschlossen haben. u Klicken Sie auf den Link Abmelden, der sich oben rechts auf jeder Seite befindet. Remoteclientgeräte werden getrennt, wenn Sie sich bei vsphere Web Access abmelden. VMware-Servicekonsole Die Servicekonsole wird in der Regel nur dann verwendet, wenn Sie sich an einen Mitarbeiter des technischen Supports von VMware wenden. In Vorgängerversionen von ESX stellte die Servicekonsole eine der Schnittstellen zu ESX-Hosts dar. Viele Befehle sind veraltet und werden nicht mehr unterstützt. In ESXi ist keine Servicekonsole vorhanden. Einige Befehle der Servicekonsole stehen für ESXi über die Remote- Befehlszeilenschnittstelle zur Verfügung. Das vsphere-sdk wird stattdessen zur Skriptmanipulation des vsphere eingesetzt. Der vsphere-client stellt die primäre Schnittstelle für Aktivitäten dar, die nicht auf Skripts beruhen. Hierzu zählt beispielsweise das Konfigurieren, Überwachen und Verwalten der virtuellen Maschinen und Ressourcen. VMware, Inc. 25

26 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Einsatz von DHCP für die Servicekonsole Es wird empfohlen, statische IP-Adressen für die Servicekonsole eines ESX-Hosts zu verwenden. Wenn Ihr DNS-Server in der Lage ist, der dynamisch generierten IP-Adresse den Hostnamen der Servicekonsole zuzuordnen, können Sie die Servicekonsole zur Verwendung von DHCP konfigurieren. Wenn der DNS-Server den Servernamen nicht der über DHCP generierten IP-Adresse zuordnen kann, müssen Sie die numerische IP-Adresse der Servicekonsole bestimmen. Darüber hinaus muss bei der Verwendung von DHCP berücksichtigt werden, dass sich die numerische IP-Adresse ändern kann, wenn die DHCP-Leases ablaufen oder das System neu gestartet wird. VMware rät davon ab, DHCP für die Servicekonsole zu verwenden, es sei denn, Ihr DNS-Server kann Hostnamen übersetzen. Herstellen einer Verbindung mit der Servicekonsole Wenn Sie direkt auf das System zugreifen können, auf dem ESX ausgeführt wird, können Sie sich an der physischen Konsole des betreffenden Systems anmelden. Unabhängig davon, ob Sie die Servicekonsole lokal oder über eine Remoteverbindung betreiben, müssen Sie sich mit einem gültigen Benutzernamen und Kennwort anmelden. HINWEIS Je nach den festgelegten Sicherheitseinstellungen für den ESX-Computer können Sie Remoteverbindungen mit der Servicekonsole über SSH oder Telnet herstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX. u Drücken Sie die Tastenkombination ALT+F2, um den Anmeldebildschirm aufzurufen und sich anzumelden. Verwenden von Befehlen für die Servicekonsole Die Servicekonsole wird mit einer modifizierten Version von Linux ausgeführt. Viele der unter Linux bzw. UNIX verfügbaren Befehle stehen auch in der Servicekonsole zur Verfügung. Ausführliche Verwendungshinweise für die meisten Befehle in der Servicekonsole stehen als Handbuch bzw. in Form von Man-Seiten zur Verfügung. HINWEIS In ESXi ist keine Servicekonsole vorhanden. Viele der Funktionen der Servicekonsole werden jedoch über die vsphere-cli bereitgestellt. Anzeigen der Man-Seite für einen bestimmten Servicekonsolenbefehl Man-Seiten bieten Informationen zu Befehlen und deren Verwendung, Optionen und Syntax. u Geben Sie an der Befehlszeile der Servicekonsole den Befehl man und anschließend den Namen des Befehls ein, für den Sie weitere Informationen aufrufen möchten. Beispiel: man Befehl 26 VMware, Inc.

27 Verwenden des vsphere-clients 3 Der vsphere-client ist die wichtigste Schnittstelle für das Verwalten von vcenter Server und ESX/ESXi. Die Konfiguration der Benutzerschnittstelle des vsphere-clients beruht auf dem Server, mit dem er verbunden ist: Wenn der Server ein vcenter Server-System ist, zeigt der vsphere-client alle für die vsphere-umgebung verfügbaren Optionen an. Dies erfolgt auf Grundlage der konfigurierten Lizenzierung und der Berechtigungen des Benutzers. Ist der Server ein ESX/ESXi-Host, zeigt der vsphere-client nur die Optionen für die Verwaltung eines einzelnen Servers an. Bei der Erstanmeldung beim vsphere-client wird eine Homepage mit Symbolen angezeigt, die den Zugriff auf Funktionen des vsphere-clients ermöglichen. Wenn Sie sich beim vsphere-client abmelden, wird in der Clientanwendung gespeichert, welche Ansicht beim Schließen der Anwendung angezeigt wurde, und Sie kehren bei Ihrer nächsten Anmeldung zu dieser Ansicht zurück. Viele Verwaltungsfunktionen führen Sie von der Bestandslistenansicht aus, die aus einem einzelnen Fenster mit einer Menüleiste, einer Navigationsleiste, einer Symbolleiste, einer Statusleiste, einem Fensterabschnitt und Kontextmenüs besteht. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Registerkarten Erste Schritte, auf Seite 28 Statusleiste, kürzlich bearbeitete Aufgaben und ausgelöste Alarme, auf Seite 28 Fensterbereiche, auf Seite 29 Anzeigen der VM-Konsole, auf Seite 29 Durchsuchen der vsphere-clientbestandsliste, auf Seite 29 Verwenden von Listen, auf Seite 31 Benutzerdefinierte Attribute, auf Seite 32 Auswählen der Objekte, auf Seite 33 vcenter Server-Plug-Ins verwalten, auf Seite 34 Speichern von vsphere-clientdaten, auf Seite 35 Arbeiten mit aktiven Sitzungen, auf Seite 35 VMware, Inc. 27

28 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Registerkarten Erste Schritte Wenn vcenter Server neu installiert wird und keine Bestandslistenobjekte hinzugefügt wurden, fungieren die Registerkarten [Erste Schritte (Getting Started)] als Einrichtungs-Assistent, der den Benutzer durch das Hinzufügen von Elementen zur Bestandsliste und die Einrichtung der virtuellen Umgebung führt. Deaktivieren der Registerkarten Erste Schritte auf Seite 28 Falls Sie die Registerkarten Erste Schritte nicht anzeigen möchten, können Sie sie deaktivieren. Wiederherstellen der Registerkarten Erste Schritte auf Seite 28 Wenn Sie die Anzeige der Registerkarten Erste Schritte ausgeschaltet haben, können Sie die Einstellungen wiederherstellen, damit sie für alle Bestandslistenobjekte angezeigt werden. Deaktivieren der Registerkarten Erste Schritte Falls Sie die Registerkarten Erste Schritte nicht anzeigen möchten, können Sie sie deaktivieren. Sie können die Registerkarten folgendermaßen deaktivieren. Um die Registerkarten [Erste Schritte (Getting Started)] für den ausgewählten Objekttyp zu deaktivieren, klicken Sie auf den Link [Registerkarte schließen (Close Tab)]. Ändern Sie die vsphere-client-einstellungen, sodass alle Registerkarten Erste Schritte ausgeblendet werden. a Wählen Sie [Bearbeiten] > [Clienteinstellungen]. b Wählen Sie die Registerkarte [Allgemein]. c Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen [Registerkarten 'Erste Schritte' anzeigen] und klicken Sie auf [OK]. Wiederherstellen der Registerkarten Erste Schritte Wenn Sie die Anzeige der Registerkarten Erste Schritte ausgeschaltet haben, können Sie die Einstellungen wiederherstellen, damit sie für alle Bestandslistenobjekte angezeigt werden. 1 Wählen Sie [Bearbeiten] > [Clienteinstellungen]. 2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Allgemein]. 3 Wählen Sie [Registerkarten 'Erste Schritte' anzeigen] und klicken Sie auf [OK]. Statusleiste, kürzlich bearbeitete Aufgaben und ausgelöste Alarme Verwenden Sie die Statusleiste zum Anzeigen von Informationen über Alarme und von zuletzt abgeschlossenen oder aktiven Aufgaben. Die Statusleiste wird im unteren Fensterbereich angezeigt. Sie enthält Symbole zum Anzeigen von ausgelösten Alarmen oder kürzlich bearbeiteten Aufgaben. Mit der Schaltfläche [Aufgaben] können Sie zurzeit ausgeführte oder kürzlich fertig gestellte aktive Aufgaben anzeigen. Außerdem wird ein Fortschrittsbalken angezeigt, der angibt, zu welchem Prozentsatz eine Aufgabe abgeschlossen wurde. Die Fenster für kürzlich bearbeitete Aufgaben und ausgelöste Alarme werden im unteren Bereich des vsphere-clientfensters angezeigt. 28 VMware, Inc.

29 Kapitel 3 Verwenden des vsphere-clients Fensterbereiche Der Hauptbereich der vsphere-client-seite enthält einen Fensterbereich. In den meisten Ansichten gibt es einen linken und einen rechten Fensterbereich: den Bestandslistenbereich und das Informationsfenster. Die Größe dieser Fenster kann angepasst werden. Bestandslistenbereich Informationsfenster Zeigt eine hierarchische Liste der vsphere-objekte an, wenn eine Bestandslisten- oder Zuordnungsansicht erscheint. In diesem Fenster werden Listen und Diagramme angezeigt. Je nach ausgewählten Navigationselementen oder Bestandslistenelement wird das Informationsfenster in Registerkarten unterteilt. Anzeigen der VM-Konsole Die Konsole einer eingeschalteten virtuellen Maschine ist über einen verbundenen Server verfügbar. Allen Konsolenverbindungen mit der virtuellen Maschine werden dieselben Informationen angezeigt. In der Meldungszeile wird angegeben, ob andere die virtuelle Maschine betrachten. 1 Wählen Sie eine eingeschaltete virtuelle Maschine aus. 2 Klicken Sie im Informationsfenster auf die Registerkarte [Konsole]. 3 (Optional) Klicken Sie zum Anzeigen der Konsole der virtuellen Maschine in einem eigenen Fenster auf das Ausklappsymbol in der Navigationsleiste. 4 (Optional) Drücken Sie STRG+ALT+EINGABE, um den Vollbildmodus zu aktivieren bzw. zu beenden. Durchsuchen der vsphere-clientbestandsliste Der vsphere-client ermöglicht Ihnen, in Ihrer vsphere-bestandsliste nach virtuellen Maschinen, Hosts, Datenspeichern, Netzwerken oder Ordner zu suchen, die angegebenen Kriterien entsprechen. Wenn der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden ist, das zu einer verbundenen Gruppe im verknüpften Modus von vcenter gehört, können Sie die Bestandslisten aller vcenter Server-Systeme dieser Gruppe durchsuchen. Sie können nur nach solchen Bestandslistenobjekten suchen und diese anzeigen, für die Sie über die Berechtigung zum Anzeigen verfügen. Weil der Suchdienst Active Directory nach Informationen über Benutzerberechtigungen abfragt, müssen Sie bei einem Domänenkonto angemeldet sein, um alle vcenter Server-Systeme im verknüpften Modus durchsuchen zu können. Wenn Sie sich unter Verwendung eines lokalen Kontos anmelden, werden auch dann nur Suchergebnisse für das lokale vcenter Server-System zurückgegeben, wenn der Server mit anderen Servern im verknüpften Modus verbunden ist. HINWEIS Falls sich Ihre Berechtigungen ändern, während Sie angemeldet sind, erkennt der Suchdienst diese Änderungen möglicherweise nicht sofort. Melden Sie sich von allen geöffneten Sitzungen ab und melden Sie sich dann erneut an, um sicherzustellen, dass Ihre Suche mit den aktuellen Berechtigungen ausgeführt wird. VMware, Inc. 29

30 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Durchführen einer einfachen Suche Bei einer einfachen Suche werden alle Eigenschaften der angegebenen Objekttypen nach dem eingegebenen Suchbegriff durchsucht. 1 Klicken Sie oben rechts im vsphere-clientfenster auf das Symbol im Suchfeld und wählen Sie den Bestandslistenelementtyp aus, nach dem Sie suchen möchten. [Virtuelle Maschinen] [Ordner] [Hosts] [Datenspeicher] [Netzwerke] [Bestandsliste] findet Übereinstimmungen mit den Suchkriterien bei allen verfügbaren Typen von verwalteten Objekten. 2 Geben Sie einen oder mehrere Suchbegriffe in das Suchfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste. 3 (Optional) Wenn mehr Elemente gefunden werden, als im Ergebnisfenster angezeigt werden können, klicken Sie auf [Alle anzeigen]. Weiter Wenn die Ergebnisse der einfachen Suche nicht Ihren Erwartungen entsprechen, führen Sie eine erweiterte Suche durch. Durchführen einer erweiterten Suche Mithilfe der erweiterten Suche können Sie nach verwalteten Objekten suchen, die mehreren Kriterien entsprechen. Beispielsweise können Sie nach virtuellen Maschinen suchen, die mit einem bestimmten Suchbegriff übereinstimmen. Die virtuellen Maschinen befinden sich auf Hosts, deren Namen mit einem zweiten Suchbegriff übereinstimmen. 1 Wählen Sie [Ansicht] > [Bestandsliste] > [Suchen], um die Seite für die erweiterte Suche anzuzeigen. 2 Klicken Sie oben rechts im vsphere-clientfenster auf das Symbol im Suchfeld und wählen Sie den Bestandslistenelementtyp aus, nach dem Sie suchen möchten. [Virtuelle Maschinen] [Ordner] [Hosts] [Datenspeicher] [Netzwerke] [Bestandsliste] findet Übereinstimmungen mit den Suchkriterien bei allen verfügbaren Typen von verwalteten Objekten. 3 Geben Sie einen oder mehrere Suchbegriffe in das Suchfeld ein. 30 VMware, Inc.

31 Kapitel 3 Verwenden des vsphere-clients 4 Verfeinern Sie die Suche basierend auf zusätzlichen Eigenschaften. a Klicken Sie auf [Optionen anzeigen]. b Wählen Sie im Dropdown-Menü die zusätzliche Eigenschaft aus, die Sie zum Eingrenzen der Suchergebnisse verwenden möchten. Welche Eigenschaften verfügbar sind, hängt von dem Objekttyp ab, nach dem Sie suchen. c d Wählen Sie die entsprechenden Optionen für die von Ihnen ausgewählte Eigenschaft aus oder geben Sie sie ein. Wenn Sie weitere Eigenschaften hinzufügen möchten, klicken Sie auf [Hinzufügen] und wiederholen Sie die Schritte Schritt 4b bisschritt 4c. Eine erweiterte Suche findet immer Objekte, die allen Eigenschaften in der Liste entsprechen. 5 Klicken Sie auf [Suchen]. Die Suchergebnisse werden unter den Angaben für die Suche angezeigt. Verwenden von Listen Viele vsphere-client-bestandslistenregisterkarten führen Listen von Informationen. Die Registerkarte [Virtuelle Maschinen] bietet z. B. eine Liste aller virtuellen Maschinen, die einem Host oder Cluster zugewiesen sind. Sie können alle Listen im vsphere-client sortieren, indem Sie auf die Spaltenkopfbezeichnung klicken. Ein Dreieck im Spaltenkopf gibt an, ob aufsteigend oder absteigend sortiert wurde. Sie können eine Liste auch filtern, indem Sie sie sortieren und nur bestimmte Elemente einschließen. Ein Filter wird mithilfe eines Schlüsselworts sortiert. Wählen Sie die Spalten aus, die in die Suche nach dem Schlüsselwort einbezogen werden sollen. Filtern einer Listenansicht Sie können eine Liste filtern, wenn sie zu lang ist, oder um in der Liste nach bestimmten Elementen zu suchen (z. B. nach Alarmen, die mit dem Wort Datenspeicher beginnen). Sie können das Filterfeld mithilfe der Option [Filtern] im Menü [Ansicht] anzeigen und ausblenden. Die Liste wird abhängig davon aktualisiert, ob das Filtern aktiviert oder deaktiviert ist. Wenn Sie sich beispielsweise auf der Registerkarte [Virtuelle Maschinen] befinden, haben Sie die Liste gefiltert und der gefilterte Text ist eingeschaltet. Ihnen wird eine Liste von virtuellen Maschinen angezeigt, deren Status auf eingeschaltet gesetzt ist. Wenn sich der Status einer virtuellen Maschine ändert, wird die virtuelle Maschine aus der Liste entfernt. Virtuelle Maschinen, die zur Liste hinzugefügt werden, werden ebenfalls gefiltert. 1 Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Filterfeld rechts oben in einem Bestandslistenbereich, in dem eine Liste angezeigt wird. 2 Wählen Sie die Attribute aus, die gefiltert werden sollen. 3 Geben Sie Suchkriterien in das Filterfeld ein. Die Suche startet nach einer Pause von mehr als einer Sekunde automatisch. Boolesche Ausdrücke und Sonderzeichen werden nicht unterstützt. Beim Filtern wird die Groß-/Kleinschreibung nicht berücksichtigt. 4 (Optional) Klicken Sie auf [Löschen], um das Filterfeld zu leeren. VMware, Inc. 31

32 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Exportieren einer Liste Sie können eine Liste in eine Datei exportieren. 1 Wählen Sie die zu exportierende Liste aus. 2 Wählen Sie [Datei] > [Exportieren] > [Liste exportieren]. 3 Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Dateityp aus. 4 Klicken Sie auf [Speichern (Save)]. Benutzerdefinierte Attribute Mit benutzerdefinierten Attributen können Sie benutzerspezifische Metainformationen virtuellen Maschinen und verwalteten Servern zuordnen. Attribute sind die Ressourcen, die auf allen verwalteten Hosts und virtuellen Maschinen Ihrer vsphere-umgebung überwacht und verwaltet werden. Der Status und Zustand der Attribute wird in den Bestandslistenbereichn angezeigt. Wenn Sie Attribute erstellt haben, legen Sie den Wert des Attributs auf jeder virtuellen Maschine bzw. jedem verwalteten Server fest. Dieser Wert wird in vcenter Server und nicht auf der virtuellen Maschine oder auf dem verwalteten Host gespeichert. Mit dem neuen Attribut können Sie Informationen zu den virtuellen Maschinen und verwalteten Hosts filtern. Wenn Sie das benutzerdefinierte Attribut nicht mehr benötigen, entfernen Sie es. Bei einem benutzerdefinierten Attribut handelt es sich immer um eine Zeichenfolge. Angenommen, Ihnen liegt eine Liste von Produkten vor, die Sie nach Außendienstmitarbeitern sortieren möchten. Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Attribut für den Namen des Außendienstmitarbeiters (Name). Fügen Sie das benutzerdefinierte Attribut [Name] als Spalte in einer der Listenansichten hinzu. Fügen Sie jedem Produkt den entsprechenden Namen hinzu. Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift [Name], um die Einträge alphabetisch zu sortieren. Benutzerdefinierte Attribute sind nur dann verfügbar, wenn eine Verbindung mit einem vcenter Server-System besteht. Hinzufügen von benutzerdefinierten Attributen Sie können benutzerdefinierte Attribute erstellen und diese virtuellen Maschinen oder verwalteten Hosts zuweisen. 1 Wählen Sie [Verwaltung] > [Benutzerdefinierte Attribute]. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn nur eine Verbindung mit einem ESX/ESXi-Host besteht. 2 Klicken Sie auf [Hinzufügen]. 32 VMware, Inc.

33 Kapitel 3 Verwenden des vsphere-clients 3 Geben Sie die Werte für das benutzerdefinierte Attribut ein. a b c Geben Sie den Namen des Attributs im Textfeld [Name] ein. Wählen Sie in der Dropdown-Liste [Typ] den Attributtyp aus: [ Virtuelle Maschine], [Host] oder [Global]. Geben Sie im Textfeld [Wert (Value)] den Wert ein, den das Attribut für das ausgewählte Objekt erhalten soll. d Klicken Sie auf [OK]. Nachdem Sie ein Attribut für eine einzelne virtuelle Maschine oder einen Host definiert haben, steht es für alle Objekte dieses Typs in der Bestandsliste zur Verfügung. Der angewendete Wert gilt jedoch nur für das ausgewählte Objekt. 4 (Optional) Klicken Sie zum Ändern des Attributnamens in das Feld [Name], und geben Sie dann den gewünschten Namen für das Attribut ein. 5 Klicken Sie auf [OK]. Bearbeiten eines benutzerdefinierten Attributs Sie können über die Registerkarte Übersicht für das Objekt benutzerdefinierte Attribute bearbeiten und Anmerkungen für eine virtuelle Maschine oder einen Host hinzufügen. Verwenden Sie Anmerkungen, um zusätzlichen beschreibenden Text oder Kommentare für ein Objekt bereitzustellen. 1 Wählen Sie die virtuelle Maschine oder den Host in der Bestandsliste aus. 2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Übersicht] für die virtuelle Maschine oder den Host. 3 Klicken Sie im Feld [Anmerkungen] auf den Link [Bearbeiten]. 4 Um den Wert eines bereits definierten Attributs zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf das Feld [Wert] für das Attribut und geben Sie einen neuen Wert ein. 5 Klicken Sie auf [OK], um Ihre Änderungen zu speichern. Auswählen der Objekte Zu den vcenter Server-Objekten zählen Datencenter, Ressourcenpools, Cluster, Netzwerke, Datenspeicher, Vorlagen, Hosts und virtuelle Maschinen. Die Auswahl eines Objekts ermöglicht Ihnen die Anzeige des Objektstatus und aktiviert die Menüs, sodass Sie Aktionen für das Objekt auswählen können. u Zeigen Sie das Objekt in der Bestandsliste an oder führen Sie eine Suche nach dem Objekt durch. Klicken Sie auf der Homepage des vsphere-clients auf das Symbol für die entsprechende Bestandslistenansicht und durchsuchen Sie die Bestandslistenhierarchie, um das Objekt auszuwählen. Führen Sie eine Suche nach dem Objekt durch und doppelklicken Sie darauf in den Suchergebnissen. VMware, Inc. 33

34 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter vcenter Server-Plug-Ins verwalten Nachdem Sie die Serverkomponente eines Plug-Ins installiert und beim vcenter Server registriert haben, steht die zugehörige Clientkomponente auf den vsphere-clients zur Verfügung. Die Installation und Aktivierung von Clientkomponenten werden über das Dialogfeld Plug-In-Manager verwaltet. Der Plug-In-Manager ermöglicht Ihnen die Ausführung der folgenden Aktionen: Anzeigen der verfügbaren Plug-Ins, die derzeit nicht auf dem Client installiert sind. Anzeigen der installierten Plug-Ins Herunterladen und Installieren verfügbarer Plug-Ins Aktivieren und Deaktivieren installierter Plug-Ins Installieren von Plug-Ins Sie können Plug-Ins mithilfe des Plug-In-Managers installieren. 1 Starten Sie den vsphere-client und melden Sie sich bei einem vcenter Server-System an. 2 Wählen Sie [Plug-ins] > [Plug-ins verwalten]. 3 Wählen Sie im Dialogfeld Plug-In-Manager die Registerkarte [Verfügbar]. 4 Klicken Sie für das gewünschte Plug-In auf [Herunterladen und installieren]. 5 Folgen Sie den Anweisungen des Installations-Assistenten. 6 Überprüfen Sie nach Abschluss der Installation, ob das Plug-In auf der Registerkarte [Installiert] angezeigt wird und aktiviert ist. Möglicherweise erscheinen die Plug-Ins nach dem Abschluss der Installation erst mit einer geringen Verzögerung in der Liste der installierten Plug-Ins. Deaktivieren und Aktivieren von Plug-Ins Sie können Plug-Ins mithilfe des Plug-In-Managers deaktivieren und aktivieren. Durch das Deaktivieren von Plug-In wird es nicht vom Client entfernt. Sie müssen ein Plug-In deinstallieren, um es zu entfernen. 1 Starten Sie den vsphere-client und melden Sie sich bei einem vcenter Server-System an. 2 Wählen Sie [Plug-ins] > [Plug-ins verwalten]. 3 Wählen Sie die Registerkarte [Installiert] des Dialogfelds Plug-In-Manager aus. 4 Wählen Sie die Option [Aktivieren], um ein Plug-In zu aktivieren, oder deaktivieren Sie die Option [Aktivieren], um das Plug-In zu deaktivieren. Entfernen von Plug-Ins Plug-Ins können über die Systemsteuerung des Betriebssystems entfernt werden. u Anweisungen zur Verwendung des Applets [Software (Add/Remove Programs)] in der Systemsteuerung finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem. 34 VMware, Inc.

35 Kapitel 3 Verwenden des vsphere-clients Fehlerbehebung bei Plug-Ins Wenn vcenter Server-Plug-Ins nicht funktionieren, verfügen Sie über mehrere Optionen, um das Problem zu beheben. vcenter Server-Plug-Ins, die auf dem Tomcat-Server ausgeführt werden, besitzen Dateien mit der Bezeichnung extension.xml, die die URL enthalten, unter der auf die entsprechende Webanwendung zugegriffen werden kann (die Dateien befinden sich im Verzeichnis C:\Programme\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server \extensions). Erweiterungsinstallationsprogramme fügen diesen XML-Dateien DNS-Namen für die Maschine hinzu. Beispiel aus der Statistik der extension.xml-datei: <url>https://spulov-xp-vm12.vmware.com:8443/statsreport/vicr.do</url>. vcenter Server, Plug-In-Server und die vsphere-clients, die sie verwenden, müssen sich auf Systemen unter derselben Domäne befinden. Wenn dies nicht der Fall ist oder das DNS des Plug-In-Servers geändert wird, können die Plug-In-Clients nicht auf den URL zugreifen und das Plug-In funktioniert nicht. Sie können die XML-Dateien manuell bearbeiten, indem Sie den DNS-Namen durch eine IP-Adresse ersetzen. Registrieren Sie das Plug-In nach dem Bearbeiten der extension.xml-datei neu. Speichern von vsphere-clientdaten Die Benutzerschnittstelle des vsphere-clients ähnelt einem Browser. Die meisten Benutzeraktionen für angezeigte vcenter Server-Daten sind dauerhaft. In der Regel müssen Sie die Daten nicht speichern. u Sie können die Clientdaten speichern, indem Sie entweder eine Kopie des Fensters drucken oder die Serverdaten exportieren. Option Fenster kopieren Serverdaten exportieren Beschreibung Verwenden Sie die Microsoft Windows-Option [Druck], um eine Kopie des vsphere-clientfensters auszudrucken. Wählen Sie [Datei] > [Exportieren] und wählen Sie ein Format, in dem die vcenter Server-Daten gespeichert werden sollen. Öffnen Sie die Daten in einer entsprechenden Anwendung und drucken Sie sie von dieser Anwendung aus. Arbeiten mit aktiven Sitzungen Sie können eine Liste der Benutzer anzeigen, die bei einem vcenter Server-System angemeldet sind, wenn Ihr vsphere-client mit dem Server verbunden ist. Sie können Sitzungen beenden und eine Nachricht an alle Benutzer senden, die bei einer aktiven Sitzung angemeldet sind. Diese Funktionen sind nicht verfügbar, wenn der vsphere-client mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist. Anzeigen von aktiven Sitzungen Sie können auf der Startseite eines vsphere-clients aktive Sitzungen anzeigen. u Klicken Sie auf der Startseite eines vsphere-clients, der mit einem vcenter Server-System verbunden ist, auf die Schaltfläche [Sitzungen]. VMware, Inc. 35

36 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Beenden von aktiven Sitzungen Durch das Beenden einer aktiven Sitzung werden die vsphere-client-sitzung sowie die während der Sitzung vom Benutzer gestarteten Remote-Konsolenverbindungen beendet. 1 Klicken Sie auf der Startseite eines vsphere-clients, der mit einem vcenter Server-System verbunden ist, auf die Schaltfläche [Sitzungen]. 2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Sitzung und wählen Sie [Beenden]. 3 Klicken Sie auf [OK], um das Beenden der Sitzung zu bestätigen. Senden einer Meldung an alle aktiven Benutzer Sie können eine Meldung des Tages an alle aktiven Sitzungs- und neuen Benutzer senden, wenn diese sich beim vsphere-client anmelden. Der Text der [Meldung des Tages] wird als Benachrichtigung an alle aktiven Sitzungs- und neuen Benutzer gesendet, wenn diese sich anmelden. 1 Klicken Sie auf der Startseite eines vsphere-clients, der mit einem vcenter Server-System verbunden ist, auf die Schaltfläche [Sitzungen]. 2 Geben Sie im Feld [Meldung des Tages] den Meldungstext ein. 3 Klicken Sie auf [Ändern]. Die Nachricht wird an alle am vsphere-client angemeldeten Benutzer gesendet. 36 VMware, Inc.

37 Einrichten von vcenter Server VMware, Inc. 37

38 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 38 VMware, Inc.

39 Verwenden von vcenter Server im 4 verknüpften Modus Sie können unter Verwendung des verknüpften Modus mehrere vcenter Server-Systeme verbinden, damit sie untereinander Informationen austauschen können. Wenn unter Verwendung des verknüpften Modus ein Server mit anderen vcenter Server-Systemen verbunden ist, können Sie eine Verbindung zu diesem vcenter Server-System herstellen, um die Bestandslisten der verknüpften vcenter Server-Systeme anzuzeigen und zu verwalten. Der verknüpfte Modus verwendet den Microsoft Active Directory-Anwendungsmodus (ADAM) zum Speichern und Synchronisieren von Daten über mehrere vcenter Server-Systeme hinweg. ADAM wird als Teil der vcenter Server-Installation mitinstalliert. Jede ADAM-Instanz speichert Daten von den vcenter Server-Systemen in der Gruppe, darunter Informationen über Rollen und Lizenzen. Diese Informationen werden über alle ADAM-Instanzen in der verbundenen Gruppe hinweg repliziert, um sie synchron zu halten. Wenn vcenter Server-Systeme im verknüpften Modus verbunden sind, können Sie die folgenden Aktionen durchführen: Sich gleichzeitig bei vcenter Server-Systemen anmelden, für die Sie über gültige Anmeldedaten verfügen. Die Bestandslisten der vcenter Server-Systeme in der Gruppe durchsuchen. In einer einzigen Bestandslistenansicht die Bestandslisten der vcenter Server-Systeme in der Gruppe anzeigen. Sie können Hosts und virtuelle Maschinen nicht zwischen im verknüpften Modus verbundenen vcenter Server-Systemen migrieren. Weitere Informationen zur Fehlerbehebung für Gruppen im verknüpften Modus finden Sie im Handbuch zur Installation von ESX und vcenter Server. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Voraussetzungen für den verknüpften Modus, auf Seite 40 Hinweise zum verknüpften Modus, auf Seite 40 Verbinden mit einer Gruppe im verknüpften Modus nach der Installation, auf Seite 41 Abgleichen von Rollen beim Verbinden von vcenter Server mit einer Gruppe im verknüpften Modus, auf Seite 42 Isolieren einer vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus, auf Seite 42 Ändern der Domäne eines vcenter Server-Systems in einer Gruppe im verknüpften Modus, auf Seite 43 Konfigurieren der URLs auf einem vcenter Server-System im verknüpften Modus, auf Seite 43 Fehlerbehebung für den verknüpften Modus, auf Seite 44 Überwachen der vcenter Server-Dienste, auf Seite 46 VMware, Inc. 39

40 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Voraussetzungen für den verknüpften Modus Bereiten Sie Ihr System für den Beitritt in eine Gruppe im verknüpften Modus vor. Alle Anforderungen für ein eigenständiges vcenter Server-System gelten ebenfalls für Systeme im verknüpften Modus. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zur Installation von ESX und vcenter Server. Die folgenden Anforderung gelten für jedes vcenter Server-System, das ein Mitglied einer Gruppe im verknüpften Modus ist: DNS muss funktionieren, damit die Replizierung im verknüpften Modus funktioniert. Die vcenter Server-Instanzen in einer Gruppe im verknüpften Modus können zu verschiedenen Domänen gehören, wenn diese eine Beziehung mit gegenseitigem Vertrauen haben. Jede Domäne muss den anderen Domänen, auf denen vcenter Server-Instanzen installiert sind, vertrauen. Wenn Sie eine vcenter Server-Instanz zu einer Gruppe im verknüpften Modus hinzufügen, muss das Installationsprogramm von einem Domänenbenutzer ausgeführt werden, der sowohl Administrator auf der Maschine, auf der vcenter Server installiert wird, als auch auf der Zielmaschine der Gruppe im verknüpften Modus ist. Alle vcenter Server-Instanzen müssen über eine synchrone Netzwerkzeit verfügen. Das vcenter Server- Installationsprogramm validiert, dass die Systemuhren der Maschinen nicht mehr als 5 Minuten von einander abweichen. Hinweise zum verknüpften Modus Vor dem Konfigurieren einer Gruppe im verknüpften Modus sollten mehrere Aspekte näher bedacht werden. Jedem Benutzer von vcenter Server werden vcenter Server-Instanzen angezeigt, auf denen er gültige Berechtigungen besitzt. Beim erstmaligen Einrichten Ihres vcenter Server-Systems mit einer Gruppe im verknüpften Modus müssen Sie die erste vcenter Server-Instanz als eigenständige Instanz installieren, da Sie nicht über einen vcenter Server-Remotecomputer verfügen, dem Sie beitreten können. Nachfolgende vcenter Server-Instanzen können der ersten vcenter Server-Instanz oder anderen vcenter Server-Instanzen einer Gruppe im verknüpften Modus beitreten. Wenn Sie vcenter Server mit einer eigenständigen Instanz verbinden, die nicht Teil einer Domäne ist, müssen Sie die eigenständige Instanz zu einer Domäne hinzufügen und einen Domänenbenutzer als Administrator hinzufügen. Die vcenter Server-Instanzen in einer Gruppe im verknüpften Modus müssen nicht dieselbe Domänenbenutzeranmeldung haben. Die Instanzen können unter verschiedenen Domänenkonten laufen. Standardmäßig werden sie als Konto LocalSystem der Maschine ausgeführt, auf der sie laufen, daher sind sie unterschiedliche Konten. Wenn Sie während der Installation von vcenter Server eine IP-Adresse für die Remote-Instanz von vcenter Server eingeben, konvertiert das Installationsprogramm die Adresse in einen voll qualifizierten Domänennamen. Während Sie ein Upgrade von VirtualCenter 25.x auf vcenter Server 4.1 durchführen, können Sie keiner Gruppe im verknüpften Modus beitreten. Ein Gruppenbeitritt ist erst nach Abschluss des Upgrades auf vcenter Server möglich. Weitere Informationen finden Sie im vsphere Upgrade Handbuch. 40 VMware, Inc.

41 Kapitel 4 Verwenden von vcenter Server im verknüpften Modus Verbinden mit einer Gruppe im verknüpften Modus nach der Installation Wenn Sie ein System haben, das bereits vcenter Server 4.0 oder höher ausführt, können Sie die Maschine mit einer Gruppe im verknüpften Modus verbinden. Voraussetzungen Siehe Voraussetzungen für den verknüpften Modus, auf Seite 40 und Hinweise zum verknüpften Modus, auf Seite Wählen Sie [Start] > [Alle Programme] > [VMware] > [vcenter Server-Konfiguration für den verknüpften Modus]. 2 Klicken Sie auf [Weiter]. 3 Wählen Sie [Konfiguration für den verknüpften Modus ändern] aus und klicken Sie dann auf [Weiter]. 4 Klicken Sie auf [vcenter Server-Instanz einer vorhandenen Gruppe für den verknüpften Modus oder einer anderen Instanz hinzufügen] und klicken Sie dann auf [Weiter]. 5 Geben Sie den Servernamen und die LDAP-Portnummer einer vcenter Server-Remoteinstanz ein, die Mitglied einer Gruppe ist, und klicken Sie auf [Weiter]. Wenn Sie eine IP-Adresse für den Remote-Server eingeben, konvertiert das Installationsprogramm die Adresse in einen voll qualifizierten Domänennamen. 6 Wenn das vcenter Server-Installationsprogramm einen Rollenkonflikt erkennt, geben Sie an, wie der Konflikt behoben werden soll. Option Ja, Konflikte vonvmware vcenter Server beheben lassen Nein, ich werde die Konflikte selbst beheben Beschreibung Klicken Sie auf [Weiter]. Die Rolle des beitretenden Systems wird in vcenter_name role_name umbenannt, wobei vcenter_name der Name des vcenter Server-Systems ist, das der Gruppe im verknüpften Modus beitritt, und role_name der Name der Originalrolle ist. So beheben Sie die Konflikte manuell: a b c Melden Sie sich mit dem vsphere-client bei einem der vcenter Server- Systeme an. Verwenden Sie dazu ein Konto mit Administratorberechtigungen. Benennen Sie die Rolle mit den Konflikten um. Schließen Sie die vsphere-clientsitzung und kehren Sie zum vcenter Server-Installationsprogramm zurück. d Klicken Sie auf [Zurück] und dann auf [Weiter]. Die Installation wird ohne Konflikte fortgesetzt. Ein Konflikt tritt auf, wenn das beitretende System und die Gruppe im verknüpften Modus jeweils eine Rolle mit demselben Namen, aber mit unterschiedlichen Berechtigungen enthalten. 7 Klicken Sie auf [Beenden]. vcenter Server wird neu gestartet. Je nach Größe Ihrer Bestandsliste kann der Wechsel in den verknüpften Modus einige Sekunden bis Minuten in Anspruch nehmen. VMware, Inc. 41

42 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Die vcenter Server-Instanz ist jetzt Teil einer Gruppe im verknüpften Modus. Wenn Sie eine Gruppe im verknüpften Modus erstellt haben, können Sie sich bei jeder Instanz von vcenter Server anmelden und die Bestandslisten aller vcenter Server in der Gruppe anzeigen und verwalten. Es kann mehrere Sekunden dauern, bis die globalen Daten (z. B. Benutzerrollen), die auf einer Maschine geändert wurden, auf den anderen Maschinen sichtbar werden. Die Verzögerung beträgt in der Regel 15 Sekunden oder weniger. Es kann ein paar Minuten dauern, bis eine neue vcenter Server-Instanz von den vorhandenen Instanzen erkannt und angezeigt wird, da Mitglieder der Gruppe die globalen Daten nicht ständig abrufen. Abgleichen von Rollen beim Verbinden von vcenter Server mit einer Gruppe im verknüpften Modus Wenn ein vcenter Server-System einer Gruppe im verknüpften Modus beitritt, werden die Rollen, die in jedem vcenter Server-System in der Gruppe definiert sind, auf die anderen Systeme in der Gruppe repliziert. Wenn die auf jedem vcenter Server-System definierten Rollen unterschiedlich sind, werden die Rollenlisten des Systems in einer einzelnen gemeinsamen Liste zusammengefasst. Wenn beispielsweise vcenter Server 1 über die Rolle A und vcenter Server 2 über die Rolle B verfügt, besitzen beide Server die Rolle A und B, nachdem sie zu einer Gruppe im verknüpften Modus zusammengefasst wurden. Wenn zwei vcenter Server-Systeme über Rollen mit demselben Namen verfügen, werden die Rollen zu einer einzelnen Rolle zusammengefasst, wenn sie für jedes vcenter Server-System dieselben Berechtigungen haben. Wenn zwei vcenter Server-Systeme über Rollen mit demselben Namen verfügen, diese aber über unterschiedliche Berechtigungen verfügen, muss dieser Konflikt behoben werden, indem mindestens eine der beiden Rollen umbenannt wird. Sie können auswählen, ob die miteinander in Konflikt stehenden Rollen automatisch oder manuell behoben werden sollen. Wenn Sie ausgewählt haben, dass die Rollen automatisch abgeglichen werden, wird die Rolle auf dem beitretenden System in vcenter_name role_name umbenannt, wobei vcenter_name der Name des vcenter Server- Systems ist, das der Gruppe im verknüpften Modus beitritt, und role_name der Name der Originalrolle ist Wenn Sie ausgewählt haben, dass die Rollen manuell abgeglichen werden, stellen Sie mit dem vsphere-client eine Verbindung zu einem der vcenter Server-Systeme her und benennen Sie eine Instanz der Rolle um, bevor Sie das vcenter Server-System zu der Gruppe im verknüpften Modus hinzufügen. Wenn Sie ein vcenter Server-System aus einer Gruppe im verknüpften Modus entfernen, behält das vcenter Server-System alle Rollen bei, über die es als Teil der Gruppe verfügte. Isolieren einer vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus Sie können eine vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus isolieren. 1 Wählen Sie [Start] > [Alle Programme] > [VMware] > [vcenter Server-Konfiguration für den verknüpften Modus]. 2 Klicken Sie auf [Konfiguration für den verknüpften Modus ändern] und dann auf [Weiter]. 3 Klicken Sie auf [Diese vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus isolieren] und dann auf [Weiter]. 4 Klicken Sie auf [Fortfahren] und anschließend auf [Beenden]. vcenter Server startet neu. Je nach Größe Ihrer Bestandsliste kann der Wechsel in den verknüpften Modus einige Sekunden bis Minuten in Anspruch nehmen. Die vcenter Server-Instanz ist jetzt nicht mehr Teil der Gruppe im verknüpften Modus. 42 VMware, Inc.

43 Kapitel 4 Verwenden von vcenter Server im verknüpften Modus Ändern der Domäne eines vcenter Server-Systems in einer Gruppe im verknüpften Modus Um die Domäne eines vcenter Server-Systems in einer Gruppe im verknüpften Modus zu ändern, isolieren Sie zunächst das vcenter Server-System von der Gruppe im verknüpften Modus. vcenter Server-Systeme in einer Gruppe im verknüpften Modus können zu verschiedenen Domänen gehören, sofern zwischen diesen Domänen ein Vertrauensverhältnis besteht. 1 Isolieren Sie das vcenter Server-System von der Gruppe im verknüpften Modus. 2 Ändern Sie die Domäne des vcenter Server-Systems. Weitere Informationen zum Ändern der Domäne finden Sie in der Dokumentation des Betriebssystems, auf dem vcenter Server installiert ist. 3 Verbinden Sie das vcenter Server-System wieder mit der Gruppe im verknüpften Modus. Konfigurieren der URLs auf einem vcenter Server-System im verknüpften Modus Wenn Sie ein vcenter Server-System mit einer Gruppe im verknüpften Modus verbinden und das vcenter Server-System einen Maschinennamen hat, der mit dem Domänennamen nicht übereinstimmt, entstehen mehrere Verbindungsprobleme. Diese Prozedur beschreibt, wie Sie die Situation korrigieren können. Wenn Sie die URLs nicht aktualisieren, können die Remoteinstanzen von vcenter Server das vcenter Server- System nicht erreichen, weil die Standard-URL-Einträge von vcenter Server nicht mehr gültig sind. Das vcenter Server-Installationsprogramm konfiguriert Standard-URL-Einträge von vcenter Server wie Folgt: Der Standardwert für den Schlüssel Virtualcenter.VimApiUrl ist http(s)://vollständig qualifizierter Domänenname (FQDN) der vcenter Server-Maschine/sdk. Der Standardwert für den Schlüssel Virtualcenter.VimWebServicesUrl ist https://fqdn der vcenter Server-Maschine:Port der installierten Webservices/vws. 1 Isolieren Sie das vcenter Server-System von der Gruppe im verknüpften Modus. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Isolieren einer vcenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus, auf Seite Ändern Sie den Domänennamen oder den Maschinennamen, damit sie übereinstimmen. 3 Stellen Sie vom vsphere-client aus eine direkte Verbindung mit der vcenter Server-Instanz her, deren Domänennamen oder Maschinennamen Sie geändert haben. 4 Wählen Sie [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus und klicken Sie auf [Erweiterte Einstellungen]. 5 Ändern Sie den Wert für den Schlüssel Virtualcenter.VimApiUrl, damit er auf den Pfad verweist, über den vsphere-client und SDK-Clients auf das vcenter Server-System zugreifen können. Beispiel: http(s)://maschinenname/ip-adressen:vc-port/sdk. 6 Ändern Sie den Wert für den Schlüssel Virtualcenter.VimWebServicesUrl, damit er auf den Pfad verweist, in dem vcenter Server Webservices installiert ist. Beispiel: https://maschinenname/ip:webservices-port/vws. VMware, Inc. 43

44 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 7 Ändern Sie für den Virtualcenter.Instancename-Schlüssel den Wert, sodass der geänderte Name in der vcenter Server-Bestandslistenansicht angezeigt wird. 8 Verbinden Sie das vcenter Server-System wieder mit der Gruppe im verknüpften Modus. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Verbinden mit einer Gruppe im verknüpften Modus nach der Installation, auf Seite 41. Fehlerbehebung für den verknüpften Modus Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie Probleme mit Ihrer Gruppe im verknüpften Modus haben. Wenn Sie mehrere vcenter Server-Instanzen haben, muss jede Instanz über eine funktionierende Verbindung mit dem Domänencontroller verfügen und darf mit keiner anderen Maschine in der Domäne in Konflikt stehen. Konflikte können z. B. auftreten, wenn Sie eine vcenter Server-Instanz klonen, die in einer virtuellen Maschine ausgeführt wird, und Sie nicht sysprep oder ein ähnliches Dienstprogramm verwenden, um sicherzustellen, dass die geklonte vcenter Server-Instanz über eine GUID (globally unique identifier) verfügt. Falls der Domänencontroller unerreichbar ist, kann vcenter Server möglicherweise nicht gestartet werden. Möglicherweise können Sie keine Änderungen an der Konfiguration des verknüpften Modus des betroffenen vcenter Server-Systems vornehmen. Beheben Sie in diesem Fall das Problem mit dem Domänencontroller und starten Sie vcenter Server neu. Falls das Problem mit dem Domänencontroller nicht behoben werden kann, können Sie vcenter Server neu starten, indem Sie das vcenter Server-System aus der Domäne entfernen und das System von dessen derzeitigen Gruppe im verknüpften Modus isolieren. Der DNS-Name der Maschine muss mit dem tatsächlichen Maschinennamen übereinstimmen. Symptome dafür, dass die tatsächliche Maschinennamen nicht mit dem DNS-Namen übereinstimmen, sind Probleme mit der Datenreplikation, Ticketfehler beim Suchen und fehlende Suchergebnisse von Remoteinstanzen. Es gibt eine richtige Reihenfolge der Vorgänge, um einer Gruppe im verknüpften Modus beizutreten. a b c Überprüfen Sie, ob der Domänenname von vcenter Server mit dem Maschinennamen übereinstimmt. Wenn der Domänenname und der Maschinenname nicht übereinstimmen, ändern Sie einen oder beide, damit sie übereinstimmen. Aktualisieren Sie ggf. die URLs, um sie mit dem neuen Domänennamen und Maschinennamen kompatibel zu machen. Verbinden Sie das vcenter Server-System mit einer Gruppe im verknüpften Modus. Wenn Sie die URLs nicht aktualisieren, können die Remote-Instanzen von vcenter Server das vcenter Server-System nicht erreichen, weil die Standard-URL-Einträge von vcenter Server nicht mehr gültig sind. Siehe Konfigurieren der URLs auf einem vcenter Server-System im verknüpften Modus, auf Seite 43. Wenn eine vcenter Server-Instanz nicht mehr für Remote-Instanzen von vcenter Server erreichbar ist, können folgende Symptome auftreten: Clients, die sich auf anderen vcenter Server-Systemen in der Gruppe anmelden, können die Informationen des vcenter Server-Systems, dessen Domänennamen Sie geändert haben, nicht sehen, da sich die Benutzer nicht am System anmelden können. Alle Benutzer, die aktuell am vcenter Server-System angemeldet sind, könnten vom System getrennt werden. Suchabfragen geben keine Ergebnisse vom vcenter Server-System zurück. 44 VMware, Inc.

45 Kapitel 4 Verwenden von vcenter Server im verknüpften Modus Stellen Sie zur Lösung des Problems sicher, dass der Schlüssel vcenter.vimapiurl auf die Position zeigt, an der der vsphere-client und SDK-Clients auf das vcenter Server-System zugreifen können, und der Schlüssel vcenter.vimwebservicesurl auf die Position zeigt, an der vcenter Server Webservices installiert ist. Ändern Sie für den Virtualcenter.Instancename-Schlüssel den Wert, so dass der geänderte Name in der vcenter Server-Bestandslistenansicht angezeigt wird. Wenn Sie einer vcenter Server-Instanz nicht beitreten können, können Sie das Problem mit den folgenden Aktionen beheben: Stellen Sie sicher, dass die Maschine einer korrekten Organisationseinheit im entsprechenden Domänencontroller angehört. Wenn Sie vcenter Server installieren, stellen sie sicher, dass das angemeldete Benutzerkonto über Administratorberechtigungen auf der Maschine verfügt. Um Trust-Probleme zwischen einer Maschine und dem Domänencontroller zu beheben, entfernen Sie die Maschine aus der Domäne und fügen Sie sie wieder zur Domäne hinzu. Um sicherzustellen, dass der Cache für die Windows-Richtlinie aktualisiert wird, führen Sie den Befehl gpupdate /force auf der Windows-Befehlszeile aus. Dieser Befehl führt ein Update der Gruppenrichtlinie durch. Wenn der lokale Host den Remotehost während eines Beitrittsvorgangs nicht erreichen kann, überprüfen Sie Folgendes: Handelt es sich um die richtige Remote-IP-Adresse von vcenter Server oder den richtigen vollständig qualifizierten Domänennamen? Handelt es sich um den richtigen LDAP-Port auf dem Remote-vCenter Server? Wird der VMwareVCMSDS-Dienst ausgeführt? Stellen Sie sicher, dass Ihre Windows- und netzwerkbasierten Firewalls so konfiguriert sind, dass der verknüpfte Modus zulässig ist. Konfigurieren einer Windows-Firewall für den Zugriff auf bestimmte Programme vcenter Server 4.1 verwendet Microsoft ADAM/AD LDS zur Aktivierung des verknüpften Modus, der den Windows RPC-Portmapper verwendet, um RPC-Ports für die Replikation zu öffnen. Wenn Sie vcenter Server im verknüpften Modus installieren, muss die Firewallkonfiguration auf dem lokalen Computer geändert werden. Die falsche Konfiguration von Firewalls kann dazu führen, dass die Lizenzen und Rollen der einzelnen Instanzen nicht übereinstimmen. Voraussetzungen Die Windows-Version muss eine frühere Version von Windows Server 2008 sein. Windows Server 2008 konfiguriert die Firewall so, dass der Zugriff automatisch erlaubt ist. Zwischen vcenter Server-Instanzen im verknüpften Modus werden keine netzwerkbasierten Firewalls benötigt. Informationen zu Umgebungen mit netzwerkbasierten Firewalls finden Sie unter Konfigurieren des Firewallzugriffs durch Öffnen ausgewählter Ports, auf Seite Wählen Sie [Start] > [Ausführen]. 2 Geben Sie firewall.cpl ein und klicken Sie auf [OK]. 3 Stellen Sie sicher, dass die Firewall so eingestellt ist, dass Ausnahmen zugelassen werden. 4 Klicken Sie auf die Registerkarte [Ausnahmen]. 5 Klicken Sie auf [Programm hinzufügen]. VMware, Inc. 45

46 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 6 Fügen Sie eine Ausnahme für C:\Windows\ADAM\dsamain.exe hinzu und klicken Sie auf [OK]. 7 Klicken Sie auf [OK]. Konfigurieren des Firewallzugriffs durch Öffnen ausgewählter Ports vcenter Server 4.1 verwendet Microsoft ADAM/AD LDS zur Aktivierung des verknüpften Modus, der den Windows RPC-Portmapper verwendet, um RPC-Ports für die Replikation zu öffnen. Wenn Sie vcenter Server im verknüpften Modus installieren, muss die Firewallkonfiguration auf allen netzwerkbasierten Firewalls geändert werden. Die falsche Konfiguration von Firewalls kann dazu führen, dass die Lizenzen und Rollen der einzelnen Instanzen nicht übereinstimmen. u Konfigurieren Sie Windows RPC-Ports, um selektive Ports für die RPC-Kommunikation von Computer zu Computer zu erlauben. Wählen Sie eine der folgenden Methoden aus. Ändern Sie die Registrierungseinstellungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Verwenden Sie das Microsoft-Tool RPCCfg.exe. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Überwachen der vcenter Server-Dienste Wenn Sie bei einem vcenter Server-System angemeldet sind, das Teil einer verbundenen Gruppe ist, können Sie den Status der Dienste überwachen, die auf jedem Server in der Gruppe ausgeführt werden. u Klicken Sie auf der Home -Seite des vsphere-clients auf [vcenter Service Status]. Sie können die folgenden Informationen im Statusfenster anzeigen: Eine Liste der vcenter Server-Systeme und deren Dienste sowie vcenter Server-Plug-Ins. Status aller aufgelisteten Elemente. Datum und Uhrzeit der letzten Statusänderung. Meldungen bezüglich der Statusänderung. 46 VMware, Inc.

47 Konfigurieren von Hosts und vcenter 5 Server Das Konfigurieren von ESX-Hosts, vcenter Server-Systemen und dem vsphere-client umfasst mehrere Aufgaben. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Hostkonfiguration, auf Seite 47 Konfigurieren von vcenter Server, auf Seite 47 Konfigurieren der Kommunikation zwischen ESX, dem vcenter Server und dem vsphere-client, auf Seite 58 Hostkonfiguration Bevor Sie virtuelle Maschinen auf den Hosts erstellen, müssen Sie die Hosts konfigurieren, um sicherzugehen, dass sie über die korrekte Lizenzierung, den korrekten Netzwerk- und Speicherzugriff und die richtigen Sicherheitseinstellungen verfügen. Für jeden Hosttyp gibt es ein Handbuch mit Informationen über die Konfiguration des Hosts. Informationen zur Konfiguration eines ESX-Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX. Informationen zur Konfiguration eines ESXi-Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ES Xi. Konfigurieren von vcenter Server Verwenden Sie das Dialogfeld "vcenter Server", um vcenter Server zu konfigurieren, einschließlich Einstellungen wie Lizenzierung, Statistikerfassung, Protokollierung usw. Konfigurieren von Lizenzeinstellungen für vcenter Server auf Seite 48 Für die Verwendung von vcenter Server müssen Sie eine Lizenz konfigurieren. Für mehrere vsphere- Komponenten und -Funktionen sind Lizenzschlüssel erforderlich. Konfigurieren von Statistikeinstellungen auf Seite 49 Konfigurieren Sie Statistikintervalle, um das Verfahren zum Aufzeichnen von statistischen Daten festzulegen. Konfigurieren von Laufzeiteinstellungen auf Seite 52 Sie können die Portnummer, die der Server für die Kommunikation verwendet, ändern. Darüber hinaus können Sie die vcenter Server-ID sowie die verwaltete IP-Adresse von vcenter Server ändern. In der Regel müssen an diesen Einstellungen keine Änderungen vorgenommen werden, wenn Sie jedoch mehrere vcenter Server-Systeme in der gleichen Umgebung betreiben, kann es ggf. erforderlich sein, Änderungen vorzunehmen. VMware, Inc. 47

48 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Konfigurieren von Active Directory-Einstellungen auf Seite 52 Einige der Interaktionsmethoden zwischen vcenter Server und dem Active Directory-Server können konfiguriert werden. Konfigurieren von Einstellungen für -Absender auf Seite 53 Sie müssen die -Adresse des Absenderkontos konfigurieren, um vcenter Server-Vorgänge zu ermöglichen, wie z. B. das Senden von -Benachrichtigungen als Alarmaktionen. Konfigurieren von SNMP-Einstellungen auf Seite 54 Sie können bis zu vier Empfänger für das Empfangen von SNMP-Traps vom vcenter Server konfigurieren. Geben Sie für jeden Empfänger einen Hostnamen, einen Port und eine Community an. Konfigurieren von Porteinstellungen auf Seite 54 Sie können die vom Webservice verwendeten Ports für die Kommunikation mit anderen Anwendungen konfigurieren. Konfigurieren von Zeitüberschreitungseinstellungen auf Seite 55 Sie können die Zeitüberschreitungsintervalle für vcenter Server-Vorgänge konfigurieren. Diese Intervalle geben den Zeitraum an, nach dessen Ablauf beim vsphere-client eine Zeitüberschreitung eintritt. Konfigurieren von Protokollierungsoptionen auf Seite 55 Sie können den Umfang der Angaben konfigurieren, die vcenter Server in den Protokolldateien erfasst. Konfigurieren der maximalen Anzahl von Datenbankverbindungen auf Seite 56 Sie können die maximale Anzahl von Datenbankverbindungen konfigurieren, die gleichzeitig bestehen können. Konfigurieren einer Datenbankaufbewahrungsrichtlinie auf Seite 56 Damit das Wachstum der vcenter Server-Datenbank begrenzt und nicht unnötig viel Speicherplatz in Anspruch genommen wird, können Sie die Datenbank so konfigurieren, dass Informationen zu Aufgaben oder Ereignissen nach einem angegebenen Zeitraum verworfen werden. Konfigurieren von SSL-Einstellungen auf Seite 57 Sie können vcenter Server so konfigurieren, dass er die SSL-Zertifikate von Hosts überprüft, zu denen er eine Verbindung herstellt. Wenn Sie diese Option wählen, führen vcenter Server, der vsphere-client und die Web Access-Clients Überprüfungen für gültige SSL-Zertifikate durch, bevor eine Verbindung mit einem Host für Vorgänge wie das Hinzufügen eines Hosts oder dem Erstellen einer Remotekonsolenverbindung mit einer virtuellen Maschine erstellt wird. Konfigurieren von erweiterten Einstellungen auf Seite 58 Auf der Seite Erweiterte Einstellungen können Sie die vcenter Server-Konfigurationsdatei vpxd.cfg ändern. Konfigurieren von Lizenzeinstellungen für vcenter Server Für die Verwendung von vcenter Server müssen Sie eine Lizenz konfigurieren. Für mehrere vsphere-komponenten und -Funktionen sind Lizenzschlüssel erforderlich. Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Lizenzen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen 48 VMware, Inc.

49 Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie den Typ des Lizenzschlüssels aus, der diesem vcenter Server zugewiesen werden soll. Wählen Sie [Diesem vcenter Server einen vorhandenen Lizenzschlüssel zuweisen] und wählen Sie in der Produktliste einen Lizenzschlüssel aus. Wählen Sie [Diesem vcenter Server einen neuen Lizenzschlüssel zuweisen], klicken Sie auf [Schlüssel eingeben] und geben Sie einen Lizenzschlüssel eines vcenter Servers und optional eine Bezeichnung für den Schlüssel ein. HINWEIS Wenn Sie ESX 4.0/ESXi 4.0-Schlüssel eingeben möchten, wählen Sie [Home] > [Verwaltung] > [Lizenzierung]. 4 (Optional) Geben Sie den voll qualifizierten Domänennamen oder die IP-Adresse eines Lizenzservers sowie optional einen Port ein. Ein Lizenzserver ist erforderlich, wenn dieses vcenter Server-System ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts verwaltet oder zusätzliche vcenter-module vorhanden sind, die einen Lizenzserver erfordern. Wenn Sie keinen Port angeben, wird der Standardport verwendet. Mit dem Standardlizenzserverport und dem Lizenzservernamen lizenz sieht der Eintrag z.b. wie folgt aus: Wenn Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die IP-Adresse des Lizenzservers nicht verwenden, können Legacy-Hosts den Hostnamen des Lizenzservers möglicherweise nicht auflösen. 5 (Optional) Wählen Sie [ESX 3-Hosts, die Lizenzserver verwenden, neu konfigurieren, um diesen Server zu verwenden], wenn jeder ESX 3.x/ESXi 3.5-Host, den Sie zur vcenter Server-Bestandsliste hinzufügen, denselben Lizenzserver verwenden soll wie dieses vcenter Server-System. Diese Einstellungen werden auf dem Host von vcenter Server nur beim Hinzufügen des Hosts oder bei einer Änderung des von vcenter Server verwendeten Lizenzservers geändert. Wenn Sie diese Option unausgewählt lassen, können Sie entweder einen anderen Lizenzserver für die ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts konfigurieren oder die Hosts für die Verwendung hostbasierter Lizenzdateien konfigurieren. Konfigurieren von Statistikeinstellungen Konfigurieren Sie Statistikintervalle, um das Verfahren zum Aufzeichnen von statistischen Daten festzulegen. Konfigurieren von Statistikintervallen auf Seite 50 Über Statistikintervalle wird die Häufigkeit, mit der statistische Abfragen durchgeführt werden, sowie der Zeitraum, für den statistische Daten in der Datenbank gespeichert werden, und der erfasste Typ der statistischen Daten festgelegt. VMware, Inc. 49

50 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Aktivieren oder Deaktivieren eines Statistikintervalls auf Seite 51 Wenn Sie ein Statistikintervall aktivieren, wird dadurch die Anzahl der in der vcenter Server-Datenbank gespeicherten Statistiken erhöht. Wenn Sie ein Statistikintervall deaktivieren, werden alle nachfolgenden Intervalle deaktiviert und die Anzahl der in der vcenter Server-Datenbank gespeicherten Statistiken verringert. Schätzen der Auswirkungen der Statistikerfassung auf die Datenbank auf Seite 51 Die Auswirkungen der Statistikerfassung auf Ihre vcenter-datenbank hängen vom aktuellen vcenter und der Bestandslistengröße ab. Konfigurieren von Statistikintervallen Über Statistikintervalle wird die Häufigkeit, mit der statistische Abfragen durchgeführt werden, sowie der Zeitraum, für den statistische Daten in der Datenbank gespeichert werden, und der erfasste Typ der statistischen Daten festgelegt. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen HINWEIS Es sind nicht alle Intervallattribute konfigurierbar. Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen], um das Dialogfeld [vcenter Server-Einstellungen] zu öffnen. 2 Wenn Ihre Umgebung mehrere vcenter Server verwendet, wählen Sie unter [Aktueller vcenter Server] den Server aus. 3 Wählen Sie im Navigationsfenster die Option [Statistik]. 4 Aktivieren bzw. deaktivieren Sie im Abschnitt Statistikintervalle das entsprechende Kontrollkästchen für ein Erfassungsintervall, um dieses zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Durch die Aktivierung eines längeren Intervalls werden automatisch alle kürzeren Intervalle aktiviert. 5 Wenn Sie ein Attribut eines Erfassungsintervalls ändern möchten, wählen Sie die entsprechende Zeile im Abschnitt Statistikintervall aus und klicken Sie auf [Bearbeiten], um das Dialogfeld Erfassungsintervall bearbeiten zu öffnen. a Wählen Sie unter [Daten beibehalten für] eine Archivierungslänge aus. Diese Option ist nur für die Intervalle Tag und Jahr konfigurierbar. b Wählen Sie unter [Statistikintervall] eine Intervalldauer aus. Diese Option ist nur für das Intervall Tag konfigurierbar. c Wählen Sie unter [Statistikebene] eine neue Intervallebene aus. Auf Ebene 4 wird die höchste Anzahl an statistischen Zahlern verwendet. Es ist empfehlenswert, diese Ebene nur für das Debuggen auszuwählen. Die Statistikebene muss dem für das vorangegangene Statistikintervall festgelegten Wert für die Statistikebene entsprechen oder darunter liegen. Dabei handelt es sich um eine vcenter Server-Abhängigkeit. 50 VMware, Inc.

51 Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server 6 (Optional) Schätzen Sie im Abschnitt Datenbankgröße die Auswirkungen der Statistikeinstellungen auf die Datenbank ein. a b Geben Sie die Anzahl an [physischen Hosts] ein. Geben Sie die Anzahl für [Virtuelle Maschinen] ein. Der geschätzte erforderliche Speicherplatz und die Anzahl an erforderlichen Datenbankzeilen wird berechnet und angezeigt. c Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen an den Einstellungen für die Statistikerfassung vor. 7 Klicken Sie auf [OK]. Aktivieren oder Deaktivieren eines Statistikintervalls Wenn Sie ein Statistikintervall aktivieren, wird dadurch die Anzahl der in der vcenter Server-Datenbank gespeicherten Statistiken erhöht. Wenn Sie ein Statistikintervall deaktivieren, werden alle nachfolgenden Intervalle deaktiviert und die Anzahl der in der vcenter Server-Datenbank gespeicherten Statistiken verringert. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Statistikintervall. 2 Klicken Sie auf [OK]. Schätzen der Auswirkungen der Statistikerfassung auf die Datenbank Die Auswirkungen der Statistikerfassung auf Ihre vcenter-datenbank hängen vom aktuellen vcenter und der Bestandslistengröße ab. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der VI-Client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Konfigurieren Sie bei Bedarf die Statistikintervalle. 2 Geben Sie im Datenbankrechnerfenster die Anzahl an Hosts und virtuellen Maschinen in Ihrem Datencenter an. a b Geben Sie die Anzahl an [physischen Hosts] ein. Geben Sie die Anzahl für [Virtuelle Maschinen] ein. Der geschätzte erforderliche Speicherplatz und die Anzahl an erforderlichen Datenbankzeilen wird berechnet und angezeigt. c Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen an den Einstellungen für die Statistikerfassung vor. 3 Klicken Sie auf [OK]. VMware, Inc. 51

52 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Konfigurieren von Laufzeiteinstellungen Sie können die Portnummer, die der Server für die Kommunikation verwendet, ändern. Darüber hinaus können Sie die vcenter Server-ID sowie die verwaltete IP-Adresse von vcenter Server ändern. In der Regel müssen an diesen Einstellungen keine Änderungen vorgenommen werden, wenn Sie jedoch mehrere vcenter Server- Systeme in der gleichen Umgebung betreiben, kann es ggf. erforderlich sein, Änderungen vorzunehmen. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Laufzeiteinstellungen muss der vsphere-client mit dem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie im Navigationsfenster die Option [Laufzeiteinstellungen]. 4 Geben Sie unter [Eindeutige vcenter Server-ID] eine eindeutige ID ein. Sie können diesen Wert im Zahlenbereich von 0 bis 63 festlegen, um jedes vcenter Server-System in einer gemeinsamen Umgebung eindeutig zu kennzeichnen. Standardmäßig wird ein willkürlicher ID-Wert generiert. 5 Geben Sie unter [Verwaltete vcenter Server-IP] die IP-Adresse des vcenter Server-Systems ein. 6 Geben Sie unter [Name von vcenter Server] den Namen des vcenter Server-Systems ein. Wenn Sie den DNS-Namen von vcenter Server ändern, verwenden Sie diese Option, um den vcenter Server-Namen entsprechend zu ändern. 7 Klicken Sie auf [OK], um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen. Weiter Wenn Sie Änderungen an der eindeutigen ID des vcenter Server-Systems vorgenommen haben, ist ein Neustart des vcenter Server-Systems erforderlich, damit diese Änderungen wirksam werden. Konfigurieren von Active Directory-Einstellungen Einige der Interaktionsmethoden zwischen vcenter Server und dem Active Directory-Server können konfiguriert werden. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Active Directory-Einstellungen muss der vsphere-client mit dem vcenter Server- System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 52 VMware, Inc.

53 Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server 3 Wählen Sie im Navigationsfenster [Active Directory]. 4 Geben Sie unter [Active Directory-Zeitüberschreitung] das Zeitüberschreitungsintervall in Sekunden für das Verbinden mit dem Active Directory-Server an. 5 Wählen Sie [Abfragegrenze aktivieren], um die im Dialogfeld Berechtigungen hinzufügen angezeigte Anzahl an Benutzern und Gruppen einzuschränken. 6 Geben Sie unter [Benutzer & Gruppen] die maximal anzuzeigende Anzahl an Benutzern und Gruppen ein. Bei Eingabe des Werts 0 (Null) werden alle Benutzer und Gruppen angezeigt. 7 Wählen Sie [Validierung aktivieren], wenn vcenter Server regelmäßig einen Abgleich der eigenen Benutzer und Gruppen mit dem Active Directory-Server vornehmen soll. 8 Geben Sie unter [Validierungszeitraum] den Zeitraum zwischen Synchronisierungsinstanzen in Minuten ein. 9 Klicken Sie auf [OK], um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen. Konfigurieren von Einstellungen für -Absender Sie müssen die -Adresse des Absenderkontos konfigurieren, um vcenter Server-Vorgänge zu ermöglichen, wie z. B. das Senden von -Benachrichtigungen als Alarmaktionen. Erforderliche Berechtigung: Global. Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von SMTP-Benachrichtigungen muss der vsphere-client mit dem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie im Navigationsfenster [ ]. 4 Geben Sie die SMTP-Serverinformationen ein. Der SMTP-Server ist der DNS-Name oder die IP-Adresse des SMTP-Gateways, der für das Versenden von -Nachrichten verwendet werden soll. 5 Geben Sie die Absenderkontoinformationen ein. Das Absenderkonto ist die -Adresse des Absenders. Beispiel: 6 Klicken Sie auf [OK]. Weiter Erstellen Sie zum Testen der -Einstellungen einen Alarm, der durch eine Benutzeraktion ausgelöst werden kann, z. B. einen Alarm, der durch das Ausschalten einer virtuellen Maschine ausgelöst wird, und überprüfen Sie, ob Sie eine erhalten, wenn der Alarm ausgelöst wird. VMware, Inc. 53

54 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Konfigurieren von SNMP-Einstellungen Sie können bis zu vier Empfänger für das Empfangen von SNMP-Traps vom vcenter Server konfigurieren. Geben Sie für jeden Empfänger einen Hostnamen, einen Port und eine Community an. Voraussetzungen Zum Konfigurieren von SNMP-Einstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [SNMP] aus. 4 Geben Sie unter [Empfänger-URL] den Hostnamen oder die IP-Adresse des SNMP-Empfängers ein. 5 Geben Sie in das Feld neben dem Feld Empfänger-URL die Portnummer des Empfängers ein. Bei der Portnummer muss es sich um einen Wert zwischen 1 und handeln. 6 Geben Sie unter [Community] den Community-Bezeichner ein. 7 Klicken Sie auf [OK]. Konfigurieren von Porteinstellungen Sie können die vom Webservice verwendeten Ports für die Kommunikation mit anderen Anwendungen konfigurieren. Der Webservice wird im Rahmen der Installation von VMware vcenter Server installiert. Der Webservice ist eine für Drittanbieteranwendungen erforderliche Komponente, die die VMware SDK-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) verwenden. Weitere Informationen zur Webserviceinstallation finden Sie im Handbuch zur Installation. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Porteinstellungen muss der vsphere-client mit dem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [Ports] aus. 4 Geben Sie Werte für die HTTP- und HTTPS-Ports ein. 5 Klicken Sie auf [OK]. 54 VMware, Inc.

55 Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server Weiter Starten Sie das vcenter Server-System neu, damit die Änderungen wirksam werden. Konfigurieren von Zeitüberschreitungseinstellungen Sie können die Zeitüberschreitungsintervalle für vcenter Server-Vorgänge konfigurieren. Diese Intervalle geben den Zeitraum an, nach dessen Ablauf beim vsphere-client eine Zeitüberschreitung eintritt. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Zeitüberschreitungseinstellungen muss der vsphere-client mit dem vcenter Server- System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [Zeitüberschreitungseinstellungen] aus. 4 Geben Sie unter [Normale Vorgänge] das Zeitüberschreitungsintervall für normale Vorgänge in Sekunden ein. Legen Sie für diesen Wert nicht Null (0) fest. 5 Geben Sie unter [Lange Vorgänge] das Zeitüberschreitungsintervall für lange Vorgänge in Minuten ein. Legen Sie für diesen Wert nicht Null (0) fest. 6 Klicken Sie auf [OK]. 7 Starten Sie das vcenter Server-System neu, damit die Änderungen wirksam werden. Konfigurieren von Protokollierungsoptionen Sie können den Umfang der Angaben konfigurieren, die vcenter Server in den Protokolldateien erfasst. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [Protokollierungsoptionen] aus. 4 Wählen Sie in der Liste vcenter Server-Protokollierung Protokollierungsoptionen aus. Option Keine (Keine Protokollierung) Fehler (Nur Fehler) Beschreibung Schaltet die Protokollierung aus Zeigt nur Protokolleinträge für Fehler an VMware, Inc. 55

56 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Option Warnung (Fehler und Warnungen) Info (Normale Protokollierung) Ausführlich (Ausführliche Protokollierung) Ausführlich (Ausführlich (erweitert)) Beschreibung Zeigt nur Protokolleinträge für Fehler und Warnungen an Zeigt Protokolleinträge für Informationen, Fehler und Warnungen an Zeigt ausführliche Protokolleinträge für Informationen, Fehler und Warnungen an Zeigt erweiterte ausführliche Protokolleinträge für Informationen, Fehler, Warnungen und ausführliche Protokolleinträge an 5 Klicken Sie auf [OK]. Änderungen an den Protokolleinstellungen werden sofort wirksam. Es ist kein Neustart des vcenter Server- Systems erforderlich. Konfigurieren der maximalen Anzahl von Datenbankverbindungen Sie können die maximale Anzahl von Datenbankverbindungen konfigurieren, die gleichzeitig bestehen können. Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Datenbankeinstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [Datenbank] aus. 4 Geben Sie unter [Maximale Anzahl] die Anzahl ein. In der Regel müssen Sie diesen Wert nicht ändern. Eine Erhöhung dieser Anzahl bietet sich dann an, wenn Ihr vcenter Server-System häufig zahlreiche Vorgänge ausführt und die Leistung entscheidend ist. Eine Verringerung der Anzahl ist dann angebracht, wenn es sich um eine freigegebene Datenbank handelt und die Verbindungen zur Datenbank kostenintensiv sind. Sofern nicht eine dieser beiden Situationen auf Ihr System zutrifft, ist eine Änderung dieses Wertes jedoch nicht empfehlenswert. 5 Klicken Sie auf [OK]. Konfigurieren einer Datenbankaufbewahrungsrichtlinie Damit das Wachstum der vcenter Server-Datenbank begrenzt und nicht unnötig viel Speicherplatz in Anspruch genommen wird, können Sie die Datenbank so konfigurieren, dass Informationen zu Aufgaben oder Ereignissen nach einem angegebenen Zeitraum verworfen werden. Verwenden Sie diese Optionen nicht, wenn Sie den vollständigen Verlauf der Aufgaben und Ereignisse für Ihren vcenter Server aufbewahren möchten. Voraussetzungen Zum Konfigurieren der Datenbankaufbewahrungsrichtlinie muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 56 VMware, Inc.

57 Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vcenter Server 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wählen Sie die Option [Datenbankaufbewahrungsrichtlinie]. 3 (Optional) Wählen Sie die Option [Aufgaben beibehalten für] und geben Sie die gewünschte Anzahl an Tagen in das Textfeld ein. Die Informationen zu den auf diesem vcenter Server-System ausgeführten Aufgaben werden nach der angegebenen Anzahl an Tagen verworfen. 4 (Optional) Wählen Sie die Option [Ereignisse beibehalten für] und geben Sie die gewünschte Anzahl an Tagen in das Textfeld ein. Die Informationen zu den Ereignissen für dieses vcenter Server-System werden nach der angegebenen Anzahl an Tagen verworfen. Konfigurieren von SSL-Einstellungen Sie können vcenter Server so konfigurieren, dass er die SSL-Zertifikate von Hosts überprüft, zu denen er eine Verbindung herstellt. Wenn Sie diese Option wählen, führen vcenter Server, der vsphere-client und die Web Access-Clients Überprüfungen für gültige SSL-Zertifikate durch, bevor eine Verbindung mit einem Host für Vorgänge wie das Hinzufügen eines Hosts oder dem Erstellen einer Remotekonsolenverbindung mit einer virtuellen Maschine erstellt wird. Erforderliche Berechtigung: Global. Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vsphere-client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie unter [Aktueller vcenter Server] den entsprechenden Server aus. 4 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [SSL-Einstellungen] aus. 5 Wählen Sie die Option [vcenter benötigt verifizierte Host-SSL-Zertifikate] aus. Falls Hosts vorhanden sind, die eine manuelle Validierung erfordern, werden diese in der Hostliste im unteren Bereich des Dialogfelds angezeigt. 6 Ermitteln Sie den Fingerabdruck jedes Hosts, der eine Validierung erfordert. Wenn es sich um ESX-Hosts handelt, melden Sie sich bei der Servicekonsole an und geben Sie Folgendes ein: openssl x509 -in /etc/vmware/ssl/rui.crt -fingerprint -sha1 -noout Wenn es sich um ESXi-Hosts handelt, melden Sie sich bei der direkten Konsole an und wählen Sie im Menü für die Systemanpassung die Option [Support-Informationen anzeigen]. Der Fingerabdruck wird in der Spalte auf der rechten Seite angezeigt. 7 Vergleichen Sie den Fingerabdruck, den Sie über den Host ermittelt haben, mit dem Fingerabdruck, der im Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen aufgeführt ist. VMware, Inc. 57

58 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 8 Sofern die Fingerabdrücke übereinstimmen, markieren Sie das Kontrollkästchen für den Host. Hosts, die nicht ausgewählt sind, werden getrennt, nachdem Sie auf [OK] klicken. 9 Klicken Sie auf [OK]. Konfigurieren von erweiterten Einstellungen Auf der Seite Erweiterte Einstellungen können Sie die vcenter Server-Konfigurationsdatei vpxd.cfg ändern. Auf dieser Seite können Sie Einträge zur Datei vpxd.cfg hinzufügen, Sie können Einträge jedoch nicht bearbeiten oder löschen. VMware empfiehlt Ihnen, dass Sie nur dann Änderungen an diesen Einstellungen vornehmen, wenn Sie vom technischen Support von VMware dazu aufgefordert werden oder wenn Sie die entsprechenden Anweisungen in der VMware-Dokumentation befolgen. Erforderliche Berechtigung:Global.Einstellungen Voraussetzungen Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der VI-Client mit einem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie bei Bedarf [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus, um das Dialogfeld vcenter Server-Einstellungen anzuzeigen. 2 Wenn das vcenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vcenter Server] aus. 3 Wählen Sie in der Liste Einstellungen den Eintrag [Erweiterte Einstellungen] aus. 4 Geben Sie im Feld [Schlüssel] einen Schlüssel ein. 5 Geben Sie im Feld [Wert] den Wert für den angegebenen Schlüssel ein. 6 Klicken Sie auf [Hinzufügen]. 7 Klicken Sie auf [OK]. Weiter Bei vielen erweiterten Optionen ist es erforderlich, dass das vcenter Server-System neu gestartet wird, bevor die Änderungen wirksam werden. Nehmen Sie Kontakt zum technischen Support von VMware auf, um zu ermitteln, ob nach Ihren Änderungen ein Neustart erforderlich ist. Konfigurieren der Kommunikation zwischen ESX, dem vcenter Server und dem vsphere-client Der vsphere-client kommuniziert über die Ports 80 und 443 mit vcenter Server und ESX/ESXi-Hosts. Diese Ports können nicht geändert werden. Konfigurieren Sie die Firewall so, dass die Kommunikation zwischen dem vsphere-client und vcenter Server zugelassen wird, indem Sie die Ports 80 und 443 öffnen. vcenter Server dient als Webservice. Wenn in Ihrer Umgebung ein Web-Proxy verwendet werden muss, kann vcenter Server wie jeder andere Webservice mit einem Proxy verbunden werden. 58 VMware, Inc.

59 Einrichten Ihrer virtuellen Infrastruktur VMware, Inc. 59

60 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 60 VMware, Inc.

61 Organisieren Ihrer Bestandsliste 6 Planen Sie die Einrichtung Ihrer virtuellen Infrastruktur. Eine umfangreiche vsphere-implementierung enthält möglicherweise mehrere virtuelle Datencenter mit einer komplexen Anordnung von Hosts, Clustern, Ressourcenpools und Netzwerken. Sie umfasst möglicherweise mehrere vsphere Server, die im verknüpften Modus ausgeführt werden. Kleinere Implementierungen erfordern möglicherweise ein einzelnes virtuelles Datencenter mit einer weniger komplexen Topologie. Überlegen Sie sich ohne Berücksichtigung des Umfangs Ihrer virtuellen Infrastruktur, wie die virtuellen Maschinen, die unterstützt werden sollen, verwendet und verwaltet werden. Nachfolgend finden Sie Fragen, die Sie beim Erstellen und Organisieren einer Bestandsliste von virtuellen Objekten beantworten sollten: Benötigen einige virtuellen Maschinen dedizierte Ressourcen? Ist bei einigen virtuellen Maschinen mit Arbeitslastspitzen zu rechnen? Müssen einige virtuellen Maschinen als Gruppe verwaltet werden? Möchten Sie verteilte vnetwork-switches verwenden? Möchten Sie VMotion und DRM (Distributed Resource Management) bei einigen, aber nicht bei anderen virtuellen Maschinen verwenden? Benötigen einige virtuelle Objekte einen Satz von Systemberechtigungen und andere Objekte einen anderen Satz? Ihre vsphere-bestandsliste wird im linken Fensterbereich des vsphere-clients angezeigt. Abgesehen von den folgenden Einschränkungen können Sie Objekte beliebig hinzufügen und zusammenstellen: Der Name eines Bestandslistenobjekts muss mit seinem übergeordneten Objekt eindeutig sein. vapp-namen müssen innerhalb der Ansicht Virtuelle Maschinen und Vorlagen eindeutig sein. Systemberechtigungen werden übernommen und sind kaskadierend. Das Auffüllen und Organisieren der Bestandsliste umfasst die folgenden Aktivitäten: Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Datencenter erstellen, auf Seite 62 Hosts hinzufügen, auf Seite 62 Cluster erstellen, auf Seite 63 Erstellen von Ressourcenpools, auf Seite 64 Datenspeicher erstellen, auf Seite 65 VMware, Inc. 61

62 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Hostweite Netzwerke erstellen, auf Seite 66 Datencenterweite Netzwerke erstellen, auf Seite 66 Datencenter erstellen Ein virtuelles Datencenter ist ein Container für alle Bestandslistenobjekte, die zum Ausbau einer voll funktionsfähigen Umgebung für die Ausführung von virtuellen Maschinen erforderlich sind. Sie können mehrere Datencenter zum Organisieren von Umgebungsgruppen erstellen. Sie können beispielsweise ein Datacenter für jede organisatorische Einheit in Ihrem Unternehmen erstellen oder manche Datencenter für Hochleistungsumgebungen und andere für weniger anspruchsvolle virtuelle Maschinen erstellen. Voraussetzungen Öffnen Sie eine vsphere-client-sitzung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Datencenterobjekts verfügen. HINWEIS Bestandslistenobjekte können innerhalb eines Datencenters interagieren, aber die Möglichkeiten, über Datencenter hinweg zu interagieren, sind beschränkt. Sie können beispielsweise eine Hot-Migration von virtuellen Maschinen von einem auf einen anderen Host in demselben Datencenter durchführen, von einem Host in einem Datencenter auf einen Host in einem anderen Datencenter jedoch nicht. 1 Wechseln Sie zu [Home] > [Bestandsliste] > [Hosts und Cluster]. 2 Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Datencenter]. 3 Benennen Sie das Datencenter um. Weiter Fügen Sie Hosts, Cluster, Ressourcenpools, vapps, Netzwerke, Datenspeicher und virtuelle Maschinen zum Datencenter hinzu. Hosts hinzufügen Sie können Hosts unter einem Datencenter-, Ordner- oder Clusterobjekt hinzufügen. Wenn ein Host virtuelle Maschinen enthält, werden diese virtuellen Maschinen zusammen mit dem Host zur Bestandsliste hinzugefügt. Weitere Informationen über das Konfigurieren von Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX und im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESXi. Voraussetzungen Öffnen Sie eine vsphere-client-sitzung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Hostobjekts verfügen. Stellen Sie sicher, dass ein Datencenter, ein Ordner oder ein Cluster in der Bestandsliste vorhanden ist. Besorgen Sie sich den Benutzernamen und das Kennwort für ein Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen auf dem Host. Stellen Sie sicher, dass Hosts hinter einer Firewall mit dem vcenter Server-System und allen anderen Hosts über Port 902 bzw. einen anderen vom Benutzer konfigurierten Port kommunizieren können. Stellen Sie sicher, dass alle NFS-Mounts auf dem Host aktiv sind. 62 VMware, Inc.

63 Kapitel 6 Organisieren Ihrer Bestandsliste 1 Wählen Sie [Home] > [Bestandsliste] > [Hosts und Cluster]. 2 Wählen Sie ein Datencenter, einen Cluster oder einen Ordner innerhalb eines Datencenters aus. 3 Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Host hinzufügen]. 4 Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse und die Administrator-Anmeldedaten ein und klicken Sie auf [Weiter]. 5 (Optional) Wählen Sie [Sperrmodus aktivieren], um den Remotezugriff für das Administratorkonto zu deaktivieren, nachdem vcenter Server die Steuerung des Hosts übernommen hat. Diese Option steht nur für ESXi-Hosts zur Verfügung. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen um sicherzustellen, dass der Host ausschließlich über vcenter Server verwaltet wird. Im Sperrmodus können Sie nur einige Verwaltungsaufgaben ausführen. Hierzu ist eine Anmeldung an der lokalen Konsole des Hosts erforderlich. 6 Überprüfen Sie die Hostinformationen und klicken Sie auf [Weiter]. 7 (Optional) Weisen Sie ggf. dem Host einen Lizenzschlüssel zu und klicken Sie auf [Weiter]. 8 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Option Wenn Sie den Host zu einem Cluster hinzufügen Wenn Sie den Host nicht zu einem Cluster hinzufügen Beschreibung Wählen Sie eine Ressourcenpool-Option aus und klicken Sie auf [Weiter]. Wählen Sie einen Speicherort, in dem Sie die virtuellen Maschinen platzieren möchten, die bereits auf dem Host vorhanden sind, und klicken Sie auf [Weiter]. 9 Überprüfen Sie die Zusammenfassung, und klicken Sie auf [Beenden]. Der Host und dessen virtuelle Maschinen werden zur Bestandsliste hinzugefügt. Cluster erstellen Ein Cluster ist eine Gruppe von Hosts. Wenn Sie einem Cluster einen Host hinzufügen, werden die Ressourcen des Hosts zu den Ressourcen des Clusters hinzugefügt. Der Cluster verwaltet die Ressourcen aller zugehörigen Hosts. Cluster ermöglichen die Verwendung der Lösungen VMware HA (VMware High Availability) und VMware DRS (VMware Distributed Resource Scheduler). Voraussetzungen Öffnen Sie auf dem vsphere-client eine Sitzung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Clusterobjekts verfügen. Stellen Sie sicher, dass in der Bestandsliste ein Datencenter bzw. ein Ordner innerhalb eines Datencenters vorhanden ist. 1 Wählen Sie [Home] > [Bestandsliste] > [Hosts und Cluster]. 2 Wählen Sie ein Datencenter bzw. einen Ordner innerhalb eines Datencenters aus. 3 Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Cluster]. 4 Geben Sie einen Namen für den Cluster ein, wählen Sie die Funktionen aus, die Sie damit verwenden möchten, und klicken Sie auf [Weiter]. VMware, Inc. 63

64 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 5 Wählen Sie Clusterfunktionen aus. Option Wenn Sie die Verwendung von DRS mit diesem Cluster gewählt haben Wenn Sie die Verwendung von HA mit diesem Cluster gewählt haben Beschreibung a b a b Wählen Sie eine Automatisierungs- und eine Migrationsebene aus und klicken Sie auf [Weiter]. Wählen Sie eine Standard-Energieverwaltungseinstellung und einen DPM-Schwellenwert aus und klicken Sie auf [Weiter]. Wählen Sie, ob Sie Hostüberwachung und Zugangssteuerung aktivieren möchten. Geben Sie bei Aktivierung der Zugangssteuerung eine Richtlinie an. c Klicken Sie auf [Weiter]. d e Legen Sie das Standard-Clusterverhalten fest und klicken Sie auf [Weiter]. Legen Sie die Einstellungen für die Überwachung der virtuellen Maschinen fest und klicken Sie auf [Weiter]. 6 Wählen Sie eine EVC-Einstellung (Enhanced VMotion Compatibility) und klicken Sie auf [Weiter]. EVC stellt sicher, dass alle Hosts in einem Cluster denselben CPU-Funktionssatz gegenüber der virtuellen Maschine offenlegen selbst dann, wenn die tatsächlichen CPUs auf den Hosts abweichen. Auf diese Weise wird verhindert, dass mit VMotion durchgeführte Migrationen aufgrund nicht kompatibler CPUs fehlschlagen. 7 Wählen Sie eine Auslagerungsdatei-Richtlinie aus und klicken Sie auf [Weiter]. 8 Überprüfen Sie die Optionen, die Sie für den Cluster angegeben haben, und klicken Sie auf [Beenden]. Der Cluster wird zur Bestandsliste hinzugefügt. Weiter Fügen Sie Hosts und Ressourcenpools zum Cluster hinzu. Erstellen von Ressourcenpools Sie können Ressourcenpools zum (hierarchischen) Partitionieren der verfügbaren CPU- und Arbeitsspeicherressourcen eines eigenständigen Hosts oder Clusters verwenden. Verwenden Sie Ressourcenpools, um Ressourcen zusammenzufassen und Zuteilungsrichtlinien für mehrere virtuelle Maschinen festzulegen, ohne für jede virtuelle Maschine die Resourcen einzeln festgelegen zu müssen. Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass der vsphere-client bei einem vcenter Server angemeldet ist. Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Berechtigungen zum Erstellen eines Ressourcenpoolobjekts verfügen. Stellen Sie sicher, dass ein Cluster, eine vapp oder ein anderes Ressourcenpoolobjekt dem Ressourcenpool übergeordnet ist. 1 Wählen Sie [Home] > [Bestandsliste] > [Hosts und Cluster]. 2 Wählen Sie einen Cluster, eine vapp oder einen Ressourcenpool aus. 3 Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Ressourcenpool]. 4 Geben Sie einen Namen ein und legen Sie die Ressourceneinstellungen fest. 5 Klicken Sie auf [OK]. Der Ressourcenpool wird zur Bestandsliste hinzugefügt. 64 VMware, Inc.

65 Kapitel 6 Organisieren Ihrer Bestandsliste Weiter Fügen Sie virtuelle Maschinen und vapps zu Ihrem Ressourcenpool hinzu. Datenspeicher erstellen Ein Datenspeicher ist ein logischer Container, der Dateien der virtuellen Maschine enthält sowie andere Dateien, die für VM-Vorgänge benötigt werden. Datenspeicher können sich auf unterschiedlichen Typen physischer Speicher befinden, einschließlich lokaler Speicher, iscsi, Fibre-Channel-SAN oder NFS. Ein Datenspeicher kann auf VMFS oder NFS basieren. Voraussetzungen Öffnen Sie eine vsphere-client-sitzung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Datenspeicherobjekts verfügen. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Host in der Bestandsliste auf den physischen Speicher zugreifen kann. 1 Wählen Sie [Home] > [Bestandsliste] > [Datenspeicher]. 2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Datencenter und wählen Sie [Datenspeicher hinzufügen]. 3 Wählen Sie einen Host aus und klicken Sie auf [Weiter]. 4 Wählen Sie einen Speichertyp aus und klicken Sie auf [Weiter]. Option Beschreibung Festplatte oder LUN a Wählen Sie eine Festplatte oder eine LUN aus und klicken Sie auf [Weiter]. b c d e Überprüfen Sie die Informationen zum Festplattenlayout und klicken Sie auf [Weiter]. Geben Sie einen Namen für den Datenspeicher ein und klicken Sie auf [Weiter]. Legen Sie die Maximalwerte für die Datei- und die Blockgröße fest. Legen Sie die Festplatten- bzw. die LUN-Kapazität fest und klicken Sie auf [Weiter]. Netzwerkdateisystem (NFS) a Geben Sie die Server- und Ordnerinformationen ein. b Wählen Sie, ob die Clients das NFS als Nur Lesen mounten sollen. c Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf [ Weiter]. 5 Überprüfen Sie die Zusammenfassung und klicken Sie auf [Beenden]. Ein Datenspeicher wird zur Bestandsliste hinzugefügt. VMware, Inc. 65

66 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Hostweite Netzwerke erstellen Sie können in vsphere Standardnetzwerke und verteilte Netzwerke erstellen. Standardnetzwerke stellen eine Methode der Kommunikation zwischen den virtuellen Maschinen auf einem eigenständigen Host dar und bestehen aus vnetwork-standard-switches (vswitch) und Portgruppen. Verteilte Netzwerke fassen die Netzwerkfunktionen meherer Hosts zusammen und ermöglichen es virtuellen Maschinen, eine konsistente Netzwerkkonfiguration beizubehalten, wenn sie über Hosts hinweg migriert werden. Verteilte Netzwerke bestehen aus verteilten vnetwork-switches, Uplink-Gruppen und Portgruppen. Voraussetzungen Öffnen Sie eine vsphere-client-verbindung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Standard-Switches verfügen. Stellen Sie sicher, dass in der Bestandsliste ein Host vorhanden ist. 1 Wählen Sie einen Host aus der Bestandsliste aus. 2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konfiguration]. 3 Klicken Sie auf [Netzwerk]. 4 Klicken Sie auf [Virtueller Switch]. 5 Klicken Sie auf [Netzwerk hinzufügen]. 6 Wählen Sie einen Verbindungstyp aus. 7 Wählen Sie einen vorhandenen virtuellen Switch oder erstellen Sie einen. 8 Geben Sie eine Bezeichnung für die Portgruppe auf dem Switch ein. 9 Wählen Sie eine VLAN-ID. 10 Überprüfen Sie die gewählten Einstellungen, und klicken Sie auf [Beenden]. Wenn Sie einen vorhandenen vswitch verwenden, wird ihm eine neue Portgruppe hinzugefügt. Wenn Sie einen vswitch erstellen, wird er mit einer Portgruppe hinzugefügt. Datencenterweite Netzwerke erstellen Sie können in vsphere Standardnetzwerke und verteilte Netzwerke erstellen. Standardnetzwerke stellen eine Methode der Kommunikation zwischen den virtuellen Maschinen auf einem eigenständigen Host dar und bestehen aus vnetwork-standard-switches (vswitch) und Portgruppen. Verteilte Netzwerke fassen die Netzwerkfunktionen meherer Hosts zusammen und ermöglichen es virtuellen Maschinen, eine konsistente Netzwerkkonfiguration beizubehalten, wenn sie über Hosts hinweg migriert werden. Verteilte Netzwerke bestehen aus verteilten vnetwork-switches, Uplink-Gruppen und Portgruppen. Voraussetzungen Öffnen Sie eine vsphere-client-verbindung mit einem vcenter Server. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Berechtigungen zum Erstellen eines Standard-Switches verfügen. Stellen Sie sicher, dass in der Bestandsliste ein Host vorhanden ist. 66 VMware, Inc.

67 Kapitel 6 Organisieren Ihrer Bestandsliste 1 Wählen Sie die Ansicht [Home] > [Bestandsliste] > [Netzwerk] und wählen Sie ein Datencenter aus. 2 Klicken Sie auf [Neuer verteilter vnetwork-switch] in der Symbolleiste. 3 Wählen Sie eine Version aus und klicken Sie auf [Weiter]. 4 Geben Sie einen Anzeigenamen für den Switch ein. 5 Legen Sie die maximale Anzahl der physischen Adapter pro Host (dvuplink-ports) fest und klicken Sie auf [Weiter]. 6 Fügen Sie Hosts und deren physische Netzwerkadapter zum Switch hinzu und klicken Sie auf [Weiter]. 7 Wählen Sie, ob vsphere automatisch eine Portgruppe erstellen soll, und klicken Sie auf [Beenden]. Ein verteilter vnetwork-switch zusammen mit dessen zugewiesenen dvuplink-ports und Portgruppen wird zur Bestandsliste hinzugefügt. Weiter Fügen Sie Hosts zum Switch hinzu. Fügen Sie Portgruppen zum Switch hinzu. Bearbeiten Sie die Switch-Eigenschaften. Bearbeiten der allgemeinen Einstellungen für den verteilten vnetwork-switch Verwenden Sie das Einstellungsdialogfeld für den verteilten vnetwork-switch zum Konfigurieren von allgemeinen Einstellungen für den verteilten vnetwork-switch, wie z. B. den Namen des verteilten vnetwork- Switches und die Anzahl der Uplink-Ports auf dem verteilten vnetwork-switch. 1 Wählen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk aus und wählen Sie den verteilten vnetwork-switch aus. 2 Wählen Sie im Menü [Bestandsliste] die Option [Verteilter vnetwork-switch] > [Einstellungen bearbeiten]. 3 Wählen Sie [Allgemein], um die Eigenschaften für den verteilten vnetwork-switch zu bearbeiten. Option Name Anzahl der Uplink-Ports Anmerkungen Beschreibung Geben Sie den Namen für den verteilten vnetwork-switch ein. Wählen Sie die Anzahl der Uplink-Ports für den verteilten vnetwork-switch aus. Klicken Sie zum Bearbeiten der Uplink-Portnamen auf [Uplink-Portnamen bearbeiten], geben Sie neue Uplink-Portnamen ein und klicken Sie auf [OK]. Geben Sie beliebige Anmerkungen für den verteilten vnetwork-switch ein. 4 Klicken Sie auf [OK]. VMware, Inc. 67

68 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Bearbeiten der erweiterten Einstellungen des verteilten vnetwork-switches Verwenden Sie im Dialogfeld das Einstellungen für einen verteilten vnetwork-switch zum Konfigurieren von erweiterten Einstellungen für den verteilten vnetwork-switch, wie z. B. das Cisco Discovery-Protokoll und den Maximalwert für MTU für den verteilten vnetwork-switch. 1 Wählen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk aus und wählen Sie den verteilten vnetwork-switch aus. 2 Wählen Sie im Menü [Bestandsliste] die Option [Verteilter vnetwork-switch] > [Einstellungen bearbeiten]. 3 Wählen Sie [Erweitert], um die folgenden Einstellungen des verteilten vnetwork-switches zu bearbeiten. Option Maximalwert für MTU Cisco Discovery-Protokoll aktivieren Kontaktinformationen des Administrators Beschreibung Der Maximalwert für MTU für den verteilten vnetwork-switch. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um das Cisco Discovery-Protokoll zu aktivieren und die [Operation] auf [Überwachen], [Werben] oder [Beide] zu setzen. Informationen zum Cisco Discovery-Protokoll finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX 3 und im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX 3i. Geben Sie den [Namen] und [Weitere Details] für den Administrator des verteilten vnetwork-switches ein. 4 Klicken Sie auf [OK]. Hosts zu einem verteilten vnetwork-switch hinzufügen Sie können einem verteilten vnetwork-switch auf der vds-ebene Hosts und physische Adapter hinzufügen, nachdem der vds erstellt wurde. 1 Wählen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk aus und wählen Sie den verteilten vnetwork-switch aus. 2 Wählen Sie [Bestandsliste] > [Verteilter vnetwork-switch] > [Host hinzufügen]. 3 Wählen Sie die hinzuzufügenden Hosts aus. 4 Wählen Sie unter den ausgewählten Hosts die hinzuzufügenden physischen Adapter aus und klicken Sie auf [Weiter]. Sie können sowohl freie physische Adapter auswählen als auch solche, die gerade verwendet werden. HINWEIS Wenn Sie einen physischen Adapter auf einen vds verschieben, ohne zugewiesene virtuelle Adapter zu verschieben, können diese virtuellen Adapter die Netzwerkkonnektivität verlieren. 5 Wählen Sie für jeden virtuellen Adapter die [Zielportgruppe] im Dropdown-Menü aus, um den virtuellen Adapter auf den vds zu migrieren, oder wählen Sie [Nicht migrieren]. 6 Klicken Sie auf [Weiter]. 68 VMware, Inc.

69 Kapitel 6 Organisieren Ihrer Bestandsliste 7 (Optional) Migrieren Sie das Netzwerk virtueller Maschinen in den vds. a Wählen Sie [Netzwerk virtueller Maschinen migrieren]. b Wählen Sie für jede virtuelle Maschine die [Zielportgruppe] im Dropdown-Menü aus oder wählen Sie [Nicht migrieren]. 8 Klicken Sie auf [Weiter]. 9 Überprüfen Sie die Einstellungen für den vds und klicken Sie auf [Beenden]. Wenn Sie Änderungen vornehmen müssen, klicken Sie auf [Zurück], um zu dem gewünschten Bildschirm zu gelangen. Hinzufügen einer dvport-gruppe Verwenden Sie den Assistenten zum Erstellen einer dvport-gruppe, um eine dvport-gruppe zu einem verteilten vnetwork-switch hinzuzufügen. 1 Wählen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk aus und wählen Sie den verteilten vnetwork-switch aus. 2 Wählen Sie [Bestandsliste] > [Verteilter vnetwork-switch] > [Neue Portgruppe]. Der Assistent zum Erstellen einer dvport-gruppe wird angezeigt. 3 Geben Sie einen [Namen] und die [Anzahl an Ports] für Ihre neue dvport-gruppe ein. 4 Wählen Sie einen VLAN-Typ. Option Keine VLAN VLAN-Trunking Privates VLAN Beschreibung Verwenden Sie VLAN nicht. Geben Sie im Feld [VLAN-ID] eine Zahl zwischen 1 und 4094 ein. Geben Sie einen VLAN-Trunk-Bereich ein. Wählen Sie einen Eintrag für ein privates VLAN. Wenn Sie keine privaten VLANs erstellt haben, bleibt dieses Menü leer. 5 Klicken Sie auf [Weiter]. 6 Klicken Sie auf [Beenden]. Bearbeiten von allgemeinen Einstellungen von dvport-gruppen Im Eigenschaftendialogfeld für eine dvport-gruppe können Sie allgemeine Eigenschaften der dvport-gruppe konfigurieren, wie z. B. den Namen der dvport-gruppe und den Portgruppentyp. 1 Rufen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk auf und wählen Sie die dvport-gruppe aus. 2 Wählen Sie im Menü [Bestandsliste] die Option [Netzwerk] > [Einstellungen bearbeiten]. 3 Wählen Sie [Allgemein], um die folgenden Eigenschaften der dvport-gruppe zu bearbeiten: Option Name Beschreibung Aktion Geben Sie den Namen für die dvport-gruppe ein. Geben Sie eine kurze Beschreibung der dvport-gruppe ein. VMware, Inc. 69

70 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Option Anzahl der Ports Port-Bindung Aktion Geben Sie die Anzahl der Ports in der dvport-gruppe ein. Wählen Sie aus, wann Ports virtuellen Maschinen zugewiesen werden, die mit dieser dvport-gruppe verbunden sind. Wählen Sie [Statische Bindung], um einer virtuellen Maschine einen Port zuzuweisen, wenn die virtuelle Maschine mit der dvport-gruppe verbunden wird. Wählen Sie [Dynamische Bindung], um einer virtuellen Maschine einen Port zuzuweisen, wenn die virtuelle Maschine zum ersten Mal eingeschaltet wird, nachdem sie mit der dvport-gruppe verbunden wurde. Wählen Sie [Flüchtig], um keine Port-Bindung einzugehen. Sie können die flüchtige Bindung nur dann auswählen, wenn Sie direkt mit Ihrem ESX/ESXi-Host verbunden sind. 4 Klicken Sie auf [OK]. Bearbeiten von erweiterten Einstellungen von dvport-gruppen Im Dialogfeld Einstellungen der dvport-gruppe können Sie erweiterte Eigenschaften der dvport-gruppe konfigurieren, wie z. B. das Format des Portnamens und die Außerkraftsetzungseinstellungen. 1 Rufen Sie im vsphere-client die Bestandslistenansicht Netzwerk auf und wählen Sie die dvport-gruppe aus. 2 Wählen Sie im Menü [Bestandsliste] die Option [Netzwerk] > [Einstellungen bearbeiten]. 3 Wählen Sie [Erweitert], um die Eigenschaften der dvport-gruppe zu bearbeiten. Option Außerkraftsetzung von Portrichtlinien zulassen Außerkraftsetzungseinstellungen bearbeiten Zurücksetzen bei Verbindungstrennung konfigurieren Beschreibung Wählen Sie diese Option aus, um zuzulassen, dass die Richtlinien der dvport- Gruppe für einzelne Ports außer Kraft gesetzt werden. Klicken Sie auf [Außerkraftsetzungseinstellungen bearbeiten], um auszuwählen, welche Richtlinien auf der Portebene außer Kraft gesetzt werden können. Wählen Sie aus, welche Richtlinien auf Portebene außer Kraft gesetzt werden können. Wenn ein dvport von einer virtuellen Maschine getrennt wird, wird seine Konfiguration auf die Einstellung der dvport-gruppe zurückgesetzt. Alle portspezifischen Außerkraftsetzungen werden verworfen. 4 Klicken Sie auf [OK]. 70 VMware, Inc.

71 Verwalten von ESX/ESXi- und 7 vcenter Server-Lizenzen Die Berichtserstellung und die Verwaltung der Lizenzierung erfolgen von einem zentralen Ort. Alle Produktlizenzen sind in aus 25 Zeichen bestehenden Lizenzschlüsseln enthalten, die Sie in vcenter Server verwalten und überwachen können. Die Lizenzierung gilt für ESX/ESXi-Hosts, vcenter Server und Lösungen. Allerdings ist die Lizenzverwaltung von Lösungen auf die jeweilige Lösung zugeschnitten. Bei Lösungen kann die Lizenzierung auf Prozessoren, Asset-Instanzen, virtuellen Maschinen usw. basieren. Deshalb kann sich die Lizenzierung für eine Lösung, wie z. B. für VMware vcenter Site Recovery Manager, von der Lizenzierung für eine andere Lösung völlig unterscheiden. Informationen zum Lizenzieren einer bestimmten Lösung finden Sie in der Dokumentation der entsprechenden Lösung. Jeder Host und jede vcenter Server-Instanz benötigt eine Lizenz. Sie können einem Host oder vcenter Server- System nicht mehrere Lizenzschlüssel zuweisen. Sie können mehrere Hosts mit einem Lizenzschlüssel lizenzieren, sofern der Schlüssel über ausreichend Kapazität für mehr als einen Host verfügt. Ebenso können Sie mit einem Lizenzschlüssel mehrere vcenter Server-Instanzen lizenzieren, wenn der Schlüssel über eine Kapazität für mehr als eine Instanz verfügt, und mit einem Lizenzschlüssel mehrere Lösungen lizenzieren, wenn der Schlüssel über eine Kapazität für mehr als eine Lösung verfügt. Wenn Sie ein unwesentliches Upgrade vornehmen oder die ESX/ESXi- oder vcenter Server-Software patchen, müssen Sie den vorhandenen Lizenzschlüssel nicht durch einen neuen ersetzen. Wenn Sie in Bezug auf das Lizenzieren von Hosts alle Hosts aktualisieren, benötigen Sie keinen Lizenzserver oder hostbasierte Lizenzdateien mehr. Wenn Sie die Edition der Lizenz aktualisieren (beispielsweise von Standard auf Enterprise), müssen Sie den vorhandenen Lizenzschlüssel in der Bestandsliste durch einen neuen, aktualisierten Lizenzschlüssel ersetzen. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen: Grundlegendes zur Kapazität von Lizenzschlüsseln, auf Seite 72 Grundlegendes zu vsphere- und vcenter Server-Lizenzschlüsseln, auf Seite 73 Grundlegendes zur Verwendung eines Lizenzservers zum Verwalten von ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts, auf Seite 73 Grundlegendes zum Lizenzportal, auf Seite 74 Grundlegendes zu Lizenzbestandslisten, auf Seite 75 Steuerung von Lizenzberechtigungen, auf Seite 76 Anzeigen von Lizenzinformationen, auf Seite 77 Hinzufügen eines Lizenzschlüssels zu einer Lizenzbestandsliste und Zuweisen des Schlüssels zu einem Asset, auf Seite 78 Hinzufügen mehrerer Lizenzschlüssel zur Lizenzbestandsliste, auf Seite 78 VMware, Inc. 71

72 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Zuweisen eines Lizenzschlüssels zu mehreren Assets, auf Seite 79 Exportieren von Berichtsdaten, auf Seite 81 Lizenzieren eines Hosts ohne vcenter Server, auf Seite 81 Lizenzierung eines Hosts beim Hinzufügen zur Bestandsliste von vcenter Server, auf Seite 81 Anzeigen der auf einem Host lizenzierten Funktionen, auf Seite 82 Festlegen des Testmodus für einen ESX/ESXi-Host, auf Seite 82 Grundlegendes zum Licensing Reporting Manager, auf Seite 82 Grundlegendes zu Lizenzierungsberichten, auf Seite 83 Anzeigen von Lizenznutzungsberichten mit dem Licensing Reporting Manager, auf Seite 84 Herunterladen eines Lizenzierungsberichts, auf Seite 85 Festlegen eines Schwellenwerts für die Lizenznutzung, auf Seite 85 Fehlerbehebung bei der Lizenzierung, auf Seite 86 Grundlegendes zur Kapazität von Lizenzschlüsseln Lizenzschlüssel besitzen eine bestimmte Kapazität. Bei Hosts basiert die Kapazität auf der Anzahl der Prozessoren im Host. Bei vcenter Server basiert die Kapazität auf der Anzahl der Instanzen des vcenter Server. Allerdings kann die Lizenzierung der Lösungen auf Prozessoren, Asset-Instanz, virtuellen Maschinen usw. basieren. Die nachfolgenden Beispiele sind möglicherweise nicht für alle Lösungen geeignet. Obwohl die Lizenzierung für Lösungen sowie für ESX/ESXi-Hosts und vcenter Server gilt, ist die Lizenzverwaltung von Lösungen zu variabel und jeweils auf die einzelne Lösung zugeschnitten, um allgemein behandelt zu werden. Informationen zum Lizenzieren einer bestimmten Lösung finden Sie in der Dokumentation der entsprechenden Lösung. Lizenzierung für jeden Prozessor Für die meisten vsphere-produkte müssen Sie beim Erwerb der vsphere-lizenzen die gesamte Anzahl der Prozessoren, nicht die Anzahl der Hosts, auf denen die Produkte ausgeführt werden, berücksichtigen. Sie können die Prozessorkapazität einer beliebigen Kombination von Hosts zuweisen und erneut zuweisen. Beispielsweise angenommen, Sie kaufen einen vsphere-lizenzschlüssel für 10 Prozessoren. Sie können den Lizenzschlüssel für 10 Prozessoren einer beliebigen der folgenden Hostkombinationen zuweisen: Fünf Hosts mit je 2 Prozessoren Drei Hosts mit 2 Prozessoren und ein Host mit 4 Prozessoren Zwei Hosts mit 4 Prozessoren und ein Host mit 2 Prozessoren Ein Host mit 8 Prozessoren und ein Host mit 2 Prozessoren 72 VMware, Inc.

73 Kapitel 7 Verwalten von ESX/ESXi- und vcenter Server-Lizenzen Beachten Sie dabei Folgendes: Prozessoren mit 2 oder 4 Kernen, z. B. Intel Prozessoren, die 2 oder 4 unabhängige CPUs auf einem einzigen Chip kombinieren, gelten als ein Prozessor. Ein Host mit mehreren Prozessoren kann nicht teilweise lizenziert werden. Beispielsweise benötigt ein Host mit 4 CPUs auch 4 Prozessoren der Kapazität des vsphere-lizenzschlüssels. WICHTIG Aus Sicht der ESX/ESXi-Lizenz ist eine CPU ein Prozessor, der einen physischen Prozessor enthält. Wenn Sie eine Lizenz erwerben, wählen Sie die Edition, die Anzahl der CPUs und die maximale Anzahl der Kerne pro CPU aus. Wenn Sie beispielsweise eine Enterprise-Lizenz mit 100 CPUs erwerben, müssen Sie auch die maximale Anzahl der Kerne pro CPU auswählen. Sie können beispielsweise einen Maximalwert von 2 Kernen pro CPU, 6 Kernen pro CPU oder 12 Kernen pro CPU auswählen. Ihre Entscheidung ist von dem Hardwaretyp abhängig, auf dem Sie ESX/ESXi installieren. Lizenzierung für jede Asset-Instanz Produkte, bei denen Sie eine Lizenz pro Instanz erwerben, benötigen nur eine Einheit der Kapazität des Lizenzschlüssels pro Maschine, unabhängig von der Anzahl der Prozessoren, die sich in ihr befinden. vcenter Server ist ein Beispiel für ein Produkt, das diesen Lizenztyp erfordert. Wenn Sie einen Lizenzschlüssel für vcenter Server erwerben, der eine Kapazität von mehr als einer Einheit besitzt, weisen Sie jeder Instanz von vcenter Server eine der Einheiten zu. Grundlegendes zu vsphere- und vcenter Server-Lizenzschlüsseln Die Begriffe vsphere und vcenter Server werden für Lizenzen verwendet. Die Lösungslizenzen sind unter dem Produktnamen für die Lösung aufgelistet. vsphere-lizenzen vcenter Server-Lizenzen Lösungslizenzen Für ESX/ESXi. Für vcenter Server (früher VirtualCenter). Für Lösungen. Grundlegendes zur Verwendung eines Lizenzservers zum Verwalten von ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts vcenter Server 4.1 erfordert zum Verwalten von ESX 4.1-/ESXi 4.1- oder ESX-/ESXi 4.0-Hosts keinen Lizenzserver. vcenter Server 4.1 erfordert jedoch einen Lizenzserver zum Verwalten von ESX 3.x-/ESXi 3.5-Hosts. Wenn Sie einen Lizenzserver benötigen und noch keiner bei Ihnen installiert ist, laden Sie den VMware-Lizenzserver von der VMware-Website herunter. Bei der Installation des Lizenzservers müssen keine Ausfallzeiten berücksichtigt werden. Es müssen dazu keine virtuellen Maschinen, Server, Hosts oder Clients ausgeschaltet werden. Konfigurieren von vcenter Server zur Verwendung eines Lizenzservers Zur Verwaltung von ESX 3.x/ESXi 3.5-Hosts müssen Sie vcenter Server für die Verwendung eines Lizenzservers konfigurieren. Voraussetzungen Die Installation eines Lizenzservers ist erforderlich. Sie können den VMware-Lizenzserver von der VMware- Website herunterladen. VMware, Inc. 73

74 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter 1 Wählen Sie in vcenter Server [Verwaltung] > [vcenter Server-Einstellungen] aus. 2 Geben Sie im Textfeld Lizenzserver die Portnummer und den Namen des Lizenzservercomputers in der Form ein. Beispiel: 3 Wenn die Hosts und vcenter Server denselben Lizenzserver verwenden sollen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen [ESX 3-Hosts, die Lizenzserver verwenden, neu konfigurieren, um diesen Server zu verwenden] aus. 4 Klicken Sie auf [OK]. Grundlegendes zum Lizenzportal Verwenden Sie das Lizenzportal, um aktualisierte Lizenzschlüssel abzurufen, Lizenzschlüssel herabzustufen, die Kapazität von mehreren Lizenzschlüsseln zusammenzufassen, die Kapazität eines einzelnen Lizenzschlüssels zu teilen, den Änderungsverlauf Ihrer Lizenzschlüssel anzuzeigen und verlorene Lizenzschlüssel zu suchen. Abrufen von aktualisierten Lizenzschlüsseln Wenn Sie über VMware Infrastructure 3-Lizenzschlüssel verfügen und Upgrades für vsphere 4.1 oder höher erhalten haben, verwenden Sie das Lizenzportal, um die neuen Lizenzschlüssel herunterzuladen und die alten Lizenzen zu deaktivieren. Geben Sie die Lizenzschlüssel nach dem Abrufen in die Lizenzbestandsliste von vcenter Server ein. Herabstufen von Lizenzschlüsseln Wenn Sie über Lizenzschlüssel für vsphere 4.1 oder höher verfügen, Sie jedoch VMware Infrastructure 3 oder vsphere 4.0-Assets lizenzieren müssen, verwenden Sie das Lizenzportal zum Herunterstufen der Lizenzschlüssel. Wenn Sie dies tun, bleiben Ihre vsphere 4.1-Lizenzschlüssel gültig. Wenn Sie bereit sind, Ihre Assets zu aktualisieren, können Sie die Verwendung von Lizenzen für VMware Infrastructure oder vsphere beenden und die Verwendung von vsphere 4.1-Lizenzschlüsseln starten, indem Sie sie in die Lizenzbestandsliste von vcenter Server eingeben und Ihren aktualisierten Assets zuweisen. Zusammenfassen der Kapazitäten von Lizenzschlüsseln Wenn Ihre Lizenzbestandsliste mehrere Lizenzschlüssel mit einer geringen Kapazität enthält, können Sie sie zu einem Lizenzschlüssel mit großer Kapazität zusammenfassen. Dies ist nützlich, wenn die insgesamt verfügbare Kapazität aller Lizenzschlüssel zur Lizenzierung eines ausgewählten Assets groß genug ist, jedoch kein einzelner Lizenzschlüssel über diese Kapazität alleine verfügt. Nachdem Sie das Lizenzportal zum Kombinieren der Lizenzschlüssel verwendet haben, müssen Sie den neuen Lizenzschlüssel zur Lizenzbestandsliste von vcenter Server hinzufügen und die alten Lizenzschlüssel entfernen. Teilen der Kapazität von Lizenzschlüsseln Wenn Sie über einen Lizenzschlüssel mit einer großen Kapazität verfügen, können Sie seine Kapazität auf mehrere Lizenzschlüssel mit einer kleineren Kapazität aufteilen. Dies hilft beim Verwalten von Lizenzschlüsseln in verschiedenen vcenter Server-Bestandslisten oder beim Zuweisen von Lizenzschlüsseln zu Gruppen in Ihrem Unternehmen. 74 VMware, Inc.

75 Kapitel 7 Verwalten von ESX/ESXi- und vcenter Server-Lizenzen Anzeigen des Änderungsverlaufs der Lizenzschlüssel Das Lizenzportal verfolgt den vollständigen Verlauf der Upgrades, Herabstufungen, Zusammenfassungen und Teilungen der Lizenzschlüssel Ihres Unternehmens. Suchen von verlorenen Lizenzschlüsseln Wenn ein Lizenzschlüssel verloren gegangen ist, können Sie Ihn im Lizenzportal nach den folgenden Kriterien suchen: Datumsbereich Lizenzschlüssel Artikelnummer Transaktionstyp Grundlegendes zu Lizenzbestandslisten Die Lizenzbestandslisten, die ein vcenter Server-System unterhält, arbeiten geringfügig anders, je nachdem, ob Sie Gruppen im verknüpften Modus oder Standalone-Systeme verwenden. Die nachfolgenden Beispiele gelten speziell für ESX/ESXi-Hosts und sind möglicherweise nicht für die Lösungen geeignet. Die Lösungen variieren sehr stark voneinander. So sind beispielsweise einige Lösungen nicht separat von vcenter Server lizenziert. Zudem kann die Lizenzierung von Lösungen auf Prozessoren, Asset-Instanzen, virtuellen Maschinen usw. basieren. Deshalb sollten Sie in der Dokumentation der jeweiligen Lösung nachschlagen, wenn Sie Lizenzinformationen für eine spezielle Lösung benötigen. Beispiel 7-1. Deinstallationsszenarios 1 Sie deinstallieren vcenter Server ohne die Lizenz der Hosts zuvor zu deaktivieren oder die Hosts zu entfernen. 2 Die Hosts bleiben lizenziert. 3 Sie fügen die lizenzierten Hosts einer anderen vcenter Server-Instanz hinzu. 4 Die Lizenzschlüssel werden mit den Hosts übertragen. Dieses Szenario weicht leicht ab: 1 Sie deinstallieren vcenter Server, ohne die Lizenzierung der Hosts zuvor zu deaktivieren. 2 Sie installieren vcenter Server erneut und fügen ihn einer anderen Gruppe im verknüpften Modus hinzu. 3 Die Hostlizenzschlüssel der vorherigen Gruppe werden nicht in die neue Gruppe übertragen. 4 Sie fügen der neuen Gruppe Hosts hinzu, die von der vorherigen vcenter Server-Gruppe lizenziert wurden. 5 Die Hostlizenzschlüssel werden zur neuen Gruppe übertragen. 6 Die Hostlizenzschlüssel gehören jetzt zwei Gruppen im verknüpften Modus an. Wenn die gesamte Schlüsselzuweisung die Kapazität des Schlüssel überschreitet, wird dieses Szenario nicht unterstützt und Ihre Lizenznutzung stimmt nicht mehr mit den Lizenzbedingungen überein. VMware, Inc. 75

76 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Beispiel 7-2. Standalone-Szenario Jede vcenter Server-Instanz unterhält ihre eigene Lizenzbestandsliste. Wenn Sie einen ESX/ESXi-Host zu vcenter Server hinzufügen und denselben Host zu einer anderen vcenter Server-Instanz hinzufügen, wird der Hostlizenzschlüssel von der ersten zur zweiten Bestandsliste verschoben. 1 Sie verfügen über zwei vcenter Server-Instanzen im Standalone-Modus. 2 Sie weisen eine Lizenz zu einem Host in einer vcenter Server-Instanz zu. 3 Sie fügen den Host einer anderen vcenter Server-Instanz hinzu und entscheiden sich dafür, die Lizenz beim Durchführen des Vorgangs Host hinzufügen beizubehalten. 4 Der Hostlizenzschlüssel gehört zwei verschiedenen Lizenzbestandslisten an. Wenn die gesamte Schlüsselzuweisung die Kapazität des Schlüssel überschreitet, wird dieses Szenario nicht unterstützt und Ihre Lizenznutzung stimmt nicht mehr mit den Lizenzbedingungen überein. Beispiel 7-3. Szenario im verknüpften Modus 1 Sie haben zwei vcenter Server-Instanzen, die derselben Gruppe im verknüpften Modus angehören. 2 Sie weisen eine Lizenz zu einem Host in einer vcenter Server-Instanz zu. 3 Die beiden vcenter Server-Instanzen verwenden gemeinsam eine einzelne Lizenzbestandsliste. 4 Wenn Sie einen Lizenzschlüssel hinzufügen steht dieser allen vcenter Server-Systemen in derselben Gruppe im verknüpften Modus zur Verfügung. Die Lizenzschlüssel werden gemeinsam genutzt und jedes System in der Gruppe hat diesebe Bestandslistenansicht, auch wenn dies aufgrund von Replizierungsverzögerungen nicht immer so scheint. Steuerung von Lizenzberechtigungen Sie können bestimmen, welche Benutzer Lizenzberechtigungen anzeigen und verwalten können. Die folgenden Berechtigungstypen werden unterstützt. Global.Lizenzen Nur Lesen Wenn Sie über eine globale Berechtigung auf Root-Ebene verfügen, können Sie alle Lizenzen in der Bestandsliste von vcenter Server anzeigen und ändern. Dazu gehören auch andere vcenter Server-Systeme in einer Gruppe im verknüpften Modus. Wenn Sie auf einem Host über die Berechtigung Nur Lesen verfügen, zeigt vcenter Server die ersten und die letzten fünf Zeichen des Lizenzschlüssels, der dem Host zugewiesen ist, die Funktionen, die zur Lizenz gehören, und das Verfallsdatum der Lizenz an. Wenn Sie über keine der beiden Berechtigungen verfügen, aber einen Host zu einer vcenter Server hinzufügen können, können Sie eine Lizenz zur Bestandsliste hinzufügen und dem Host beim Durchführen des Vorgangs Host hinzufügen eine Lizenz zuweisen. 76 VMware, Inc.

77 Kapitel 7 Verwalten von ESX/ESXi- und vcenter Server-Lizenzen Anzeigen von Lizenzinformationen Mithilfe der Lizenzierungsansicht können Sie alle in Ihrer vsphere-bestandsliste zugewiesenen oder verfügbaren Lizenzen anzeigen. 1 Wählen Sie in einer vsphere-clientsitzung, die mit einem vcenter Server-System verbunden ist, die Option [Home] > [Lizenzierung]. 2 (Optional) Klicken Sie auf [Aktualisieren]. 3 Wählen Sie die Ansicht auf der Seite Lizenzierung aus. Wählen Sie [Produkt], um die verfügbaren Lizenzen nach Produkt aufgelistet anzuzeigen. Wählen Sie [Lizenzschlüssel], um die verfügbaren Lizenzen nach Lizenzschlüssel aufgelistet anzuzeigen. Wählen Sie [Asset], um die Lizenzen nach dem Asset (Host, vcenter Server-System oder Lösung) aufgelistet anzuzeigen, dem sie zugewiesen sind. In diesen Berichtsansichten können Sie mit der rechten Maustaste auf Elemente klicken, um Lizenzschlüssel hinzuzufügen, zuzuweisen und zu entfernen sowie um Lizenzinformationen in die Zwischenablage zu kopieren. Beispiel 7-4. Verwenden der Produktansicht zum Hinzufügen und Zuweisen eines Lizenzschlüssels Wählen Sie im vorliegenden Beispiel die Ansicht [Produkt] im Lizenzierungsberichtsfenster. Klicken Sie in der Testmodusliste mit der rechten Maustaste auf eine vcenter Server-Instanz und wählen Sie [Lizenzschlüssel ändern]. Anschließend können Sie einen Lizenzschlüssel zuweisen, der sich in der Lizenzbestandsliste befindet, oder in einem einzigen Vorgang einen neuen Lizenzschlüssel hinzufügen und ihn zuweisen. Weiter Wenn es eine Lizenz mit nicht zugewiesener Kapazität gibt, wie aus der Spalte Zugewiesen des Lizenzierungsberichts zu ersehen ist, sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen: Habe ich vergessen, diesen Lizenzschlüssel einem Asset zuzuweisen? Habe ich vergessen, diesen Lizenzschlüssel aus der Bestandsliste zu entfernen? Entfernen Sie den Lizenzschlüssel in den folgenden Fällen: Der Lizenzschlüssel ist abgelaufen. Mithilfe des Lizenzportals können Sie die Kapazitäten mehrerer Lizenzschlüssel mit kleiner Kapazität in einem Lizenzschlüssel mit hoher Kapazität bündeln. Entfernen Sie anschließend die alten Lizenzschlüssel und fügen Sie der vcenter Server-Bestandsliste die neuen Lizenzschlüssel hinzu. Sie haben Ihre Lizenzen aktualisiert und müssen die veralteten Lizenzen entfernen. VMware, Inc. 77

78 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Hinzufügen eines Lizenzschlüssels zu einer Lizenzbestandsliste und Zuweisen des Schlüssels zu einem Asset Nachdem Sie ein Asset erworben haben, können Sie den Lizenzschlüssel zur Bestandsliste hinzufügen und ihn dem Asset zuweisen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Lizenzschlüssel hinzuzufügen und ihn einem Asset zuzuweisen. Voraussetzungen Der vsphere-client muss mit dem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie in einem Host des vsphere-clients, der mit einem vcenter Server-System verbunden ist, die Option [Home] > [Lizenzierung]. 2 Wählen Sie in der Berichtsansicht [Asset]. 3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Asset und wählen Sie [Lizenzschlüssel ändern]. 4 Wählen Sie [Einen neuen Lizenzschlüssel zuweisen] und klicken Sie auf [Schlüssel eingeben]. 5 Geben Sie den Lizenzschlüssel und eine optionale Bezeichnung für den Schlüssel ein und klicken Sie auf [OK]. 6 Klicken Sie auf [OK]. Hinzufügen mehrerer Lizenzschlüssel zur Lizenzbestandsliste Nachdem Sie Assets erworben haben, können Sie die Lizenzschlüssel zur Lizenzbestandsliste hinzufügen. Sie können mehrere Lizenzschlüssel gleichzeitig hinzufügen. Voraussetzungen Der vsphere-client muss mit dem vcenter Server-System verbunden sein. 1 Wählen Sie in einem Host des vsphere-clients, der mit einem vcenter Server-System verbunden ist, die Option [Home] > [Lizenzierung]. 2 Klicken Sie auf [vsphere-lizenzen verwalten]. 3 Geben Sie im Textbereich Lizenzschlüssel hinzufügen einen Lizenzschlüssel pro Zeile ein. Sie können eine Liste mit Schlüsseln in einem Vorgang einfügen. 4 (Optional) Geben Sie eine kurze Beschreibung der Schlüssel ein. 5 Klicken Sie auf [Lizenzschlüssel hinzufügen]. Wenn irgendwelche Schlüssel ungültig sind, listet eine Fehlermeldung die ungültigen Schlüssel auf. Sie können die ungültigen Schlüssel korrigieren und versuchen, sie wieder hinzuzufügen oder zu löschen. 6 Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Zuweisungen von Lizenzschlüsseln zu Assets vornehmen möchten, klicken Sie in den übrigen Bildschirmen des Assistenten auf [Weiter] und wählen Sie [Beenden], um Ihre Änderungen zu speichern. 78 VMware, Inc.

79 Kapitel 7 Verwalten von ESX/ESXi- und vcenter Server-Lizenzen Zuweisen eines Lizenzschlüssels zu mehreren Assets Sie können einzelnen oder mehreren Assets einzeln oder gruppenweise Lizenzen zuweisen. Obwohl die Lizenzierung für Lösungen sowie für ESX/ESXi-Hosts und vcenter Server gilt, ist die Lizenzverwaltung von Lösungen zu variabel und jeweils auf die einzelne Lösung zugeschnitten, um allgemein behandelt zu werden. Informationen zum Lizenzieren einer bestimmten Lösung finden Sie in der Dokumentation der entsprechenden Lösung. HINWEIS Nachdem Sie einem Host eine Lizenz zugewiesen haben, kann es sein, dass die Software den Lizenzierungsbericht aktualisiert, bevor der Vorgang zur Lizenzzuweisung abgeschlossen ist. Wenn der Host sofort getrennt wird, nachdem Sie die Lizenz zugewiesen haben, kann es sein, dass der Lizenzierungsbericht den Lizenzstatus des Hosts nicht richtig wiedergibt. Der Bericht könnte den Host als lizenziert anzeigen, auch wenn der Vorgang zur Lizenzzuweisung noch nicht abgeschlossen ist. Wird der Host erneut mit einem vcenter Server-System verbunden, wird der Vorgang zur Lizenzzuweisung fortgeführt und der Host wird, wie im Bericht angezeigt, lizenziert. 1 Wählen Sie in einer vsphere-clientsitzung, die mit einem vcenter Server-System verbunden ist, die Option [Home] > [Lizenzierung]. 2 Klicken Sie auf [vsphere-lizenzen verwalten]. 3 Klicken Sie auf [Weiter], um zur Seite Lizenz zuweisen zu wechseln. 4 Klicken Sie auf die Registerkarte [ESX], [vcenter Server] oder [Lösungen], um die verfügbaren Assets anzuzeigen. 5 Klicken Sie auf [Nicht lizenzierte Assets anzeigen], [Lizenzierte Assets anzeigen] oder [Alle anzeigen]. 6 Wählen Sie im Fenster Asset ein oder mehrere zu lizenzierende Assets aus. Um mehrere Assets auszuwählen, verwenden Sie STRG-Klicken oder UMSCHALT-Klicken. 7 Wählen Sie im Fenster Produkt einen geeigneten Lizenzschlüssel aus und klicken Sie auf [Weiter]. Die Kapazität des Lizenzschlüssels muss größer oder gleich der Summe der Asset-CPUs sein. 8 (Optional) Wenn Sie keine Lizenzschlüssel entfernen möchten, klicken Sie auf [Weiter], um die Seite Lizenzschlüssel entfernen zu überspringen, und klicken Sie dann auf [Beenden], um Ihre Änderungen zu speichern. VMware, Inc. 79

80 Administratorhandbuch zum vsphere-datencenter Beispiel 7-5. Zuweisen eines Lizenzschlüssels zu zwei ESX-Hosts Verwenden Sie für dieses Beispiel UMSCHALT-Klicken, um zwei 2-CPU-ESX-Hosts auszuwählen, und weisen Sie den Hosts anschließend einen vsphere Enterprise-Lizenzschlüssel zu. Vor der Zuweisung hat der Lizenzschlüssel eine verfügbare Kapazität von 98 CPUs. Nach der Zuweisung hat der Lizenzschlüssel eine verfügbare Kapazität von 94 CPUs. Der Popup-Tooltip listet die Produktfunktionen auf, die in der vsphere Enterprise- Lizenzedition enthalten sind. 80 VMware, Inc.

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