Newsletter November/Dezember 2011

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Newsletter November/Dezember 2011"

Transkript

1 Newsletter November/Dezember 2011 INHALT xistaugliche) ELStAM: Start Auffassung, der elektronischen dass eine Abschreibung Lohnsteuerkarte verschoben Steuervereinfachungsgesetz 2011 EU-Beitreibungsgesetz Umsatzgrenze für Ist-Versteuerung bleibt in Höhe von bestehen Handlungsempfehlungen und Gestaltungshinweise zum Jahresende 2011 Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen nach Verkauf einer vermieteten Immobilie Mietrechtsreformgesetz für 2012 angekündigt Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze auf 450 geplant Abzugsfähigkeit von Depotverwaltungskosten EDITORIAL Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, das Jahr 2011 war vor allem von der Sorge um den Euro geprägt und hat steuerliche Fragestellungen in den Hintergrund treten lassen. Dennoch gab es auch im Jahr 2011 zahlreiche Entwicklungen in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung. Die Steuergesetzgebung war in 2011 mit den Änderungen im Rahmen des Steuervereinfachungsgesetzes, des Schwarzgeldbekämpfungsgesetzes und des EU-Beitreibungsgesetzes relativ ruhig. Ein größerer steuerlicher Reformansatz wie in der Koalitionsvereinbarung zwischen den Regierungsparteien vom in Aussicht gestellt fehlt indes weiterhin. Erneut mangelte es den Verantwortlichen an Mut und Willen zu grundlegenden Veränderungen, die insbesondere den Begriff Steuervereinfachungsgesetz mit mehr Inhalt füllen würden. Die Finanzverwaltung selbst hat durch den Beschluss vereinfachender Maßnahmen bei elektronischen Rechnungen gewisse Erleichterungen herbeigeführt. Blamiert hat sie sich allerdings bei der Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte. Diese wurde wegen technischer Schwierigkeiten erneut um ein weiteres Jahr verschoben und soll nun 2013 eingeführt werden. Eine größere Umstellung für Unternehmer ist ferner mit Einführung der E-Bilanz zu erwarten. Hierzu liegt nun das endgültige BMF-Schreiben vor, das Klärung in Zweifelsfragen bringen soll. Redaktion: Dipl.-Kfm. Andreas Tränkler, WP/StB Ass. iur. Regina Thielen Redaktionsschluss der Ausgabe: Die Beiträge in dieser Ausgabe stellen nur eine Auswahl der aktuellen wirtschafts- und steuerrechtlichen Gesetzeslage dar. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und können das individuelle persönliche Beratungsgespräch nicht ersetzen. Die Finanzgerichte haben in 2011 zahlreiche für Steuerpflichtige vorteilhafte Entscheidungen getroffen. Es bleibt zu hoffen, dass einige davon tatsächlich Auswirkungen entfalten und nicht umgehend durch eine entsprechende Gesetzesänderung wieder ausgeschaltet werden. Mit den besten Empfehlungen Andreas Tränkler Wirtschaftsprüfer Steuerberater

2 ELStAM: Start der elektronischen Lohnsteuerkarte verschoben Die bisherige Papierlohnsteuerkarte sollte ab durch ein elektronisches Abrufverfahren ersetzt werden. Die geplante Einführung der sog. elektronischen Lohnsteuerkarte ist aufgrund von Verzögerungen bei der technischen Erprobung des Abrufverfahrens zeitlich erneut auf den verschoben worden. Die Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 2010 bzw. der Ersatzbescheinigung 2011 gelten somit auch für das Jahr 2012 weiter. Bei einem Arbeitgeberwechsel muss der Arbeitnehmer wie bisher auch dem neuen Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte 2010 bzw. Ersatzbescheinigung 2011 aushändigen. Stimmen die dort eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale nicht mehr, muss der Arbeitnehmer diese beim Finanzamt ändern lassen. Haben sich für 2012 Änderungen gegenüber der Lohnsteuerkarte 2010 ergeben, so können Arbeitnehmer die im Herbst 2011 erhaltenen sog. elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) dem Arbeitgeber mit der Bitte um Berücksichtigung vorlegen, wenn die darauf vermerkten Daten stimmen. Es ist aber zu beachten, dass das Informationsschreiben keinen Freibetrag ausweist. Stimmen die Daten was in der Praxis häufig der Fall ist nicht, so sollte der Arbeitnehmer entsprechende Korrekturen beim zuständigen Finanzamt beantragen und die berichtigten ELStAM dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Fehler treten häufig bei der Steuerklassenkombination III/V von Ehegatten und bei Behindertenpauschbeträgen auf. Steuervereinfachungsgesetz 2011 Nach einem längeren Gesetzgebungsverfahren ist am das Steuervereinfachungsgesetz nun ausgefertigt worden. Es umfasst in seiner finalen Fassung folgende wesentliche Änderungen (vgl. auch unseren Newsletter August/September/ Oktober 2011): Anhebung des Arbeitnehmerpauschbetrags von 920 auf (gilt bereits für den Veranlagungszeitraum 2011). Bei verbilligter Vermietung von Wohnungen sind die Werbungskosten nur noch dann voll abziehbar, wenn die Miete mindestens 66 % (bisher 56 %) der ortsüblichen Vergleichsmiete erreicht. Erleichterte steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben. Wegfall der Einkünfte- und Bezügegrenze für volljährige Kinder beim Erhalt kindbedingter Vergünstigungen wie Kindergeld und Kinderfreibeträge. Vereinfachte Berechnung der Entfernungspauschale bei Arbeitnehmern bei Nutzung verschiedener Verkehrsmittel. Rückwirkend für Umsätze ab dem wurden erheblich erweiterte Zulässigkeiten für elektronische Rechnungen eingeführt. Rechnungen und Gutschriften können demnach auch als , als PDF- oder Textdatei ( - Anhang oder Web-Download), per Computer- Telefax, Fax-Server (nicht aber Standard- Telefax) oder im Wege des Datenträgeraustauschs übermittel werden. Soll diese Form gewählt werden, muss der Leistungsempfänger dem Leistenden seine Zustimmung erteilen. Der Leistungsempfänger muss, wenn er den Vorsteuerabzug geltend machen will, die Echtheit der Herkunft der Rechnung, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit gewährleisten. Dazu bedarf es erheblicher organisatorischer Vorkehrungen. Es ist hierzu noch mit ausführlichen Verwaltungsanweisungen zu rechnen. Entgegen anderslautender BFH-Urteile wurde rechtsprechungsbrechend geregelt, dass zur Berücksichtigung von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen vor Beginn von Heilmaßnahmen oder dem Erwerb von medizinischen Hilfsmitteln ein amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung ausgestellt worden sein muss. Dies soll rückwirkend für alle noch offenen Fälle gelten. In Katastrophenfällen wird ab 2012 ein vereinfachter Spendennachweis gesetzlich kodifiziert. Bei grunderwerbsteuerlich relevanten Sachverhalten wird künftig auch eine elektronische Anzeige durch Gerichte, Behörden und Notare an die Finanzämter zugelassen. EU-Beitreibungsgesetz Kernstück des Gesetzes ist die Durchführung der Amtshilfe bei der Beitreibung von Forderungen in Bezug auf Steuern, Abgaben und sonstige Maßnahmen. Im Zuge der Beschlüsse zum EU- Beitreibungsgesetz wurden aber auch weitere relevante Gesetzesänderungen beschlossen

3 Kosten für Erststudium oder erstmalige Berufsausbildung auch in Zukunft keine Werbungskosten oder Betriebsausgaben Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium sollen auch in Zukunft wie bereits in unserem Newsletter August/September/Oktober 2011 prognostiziert nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich berücksichtigt werden können. Nachdem der BFH sich gegen die Ansicht der Finanzverwaltung gewandt hatte, wurde rechtsprechungsbrechend und rückwirkend ab 2004 eine Gesetzesänderung beschlossen, nach der die steuerliche Berücksichtigung von Kosten für ein Erststudium oder die erstmalige Berufsausbildung als Werbungskosten oder Betriebsausgaben ausgeschlossen ist. Diese rückwirkende Änderung wird vom Gesetzgeber als zulässig erachtet, da sie lediglich eine Gesetzeslage wiederherstelle, die vor den neuen BFH-Entscheidungen einer gefestigten Praxis entsprochen habe. Schließlich habe der Gesetzgeber ja 2004 seinen Willen für ein Abzugsverbot klar zum Ausdruck gebracht. Zugleich wurde aber ab 2012 eine Erhöhung des maximalen Sonderausgabenabzugs für Ausbildungskosten von derzeit auf beschlossen, der aber bei den meisten Studenten und in Berufsausbildung befindlichen Personen ins Leere laufen dürfte. Sanierungsklausel in 8c Abs. 1a KStG Gemäß 8c Abs. 1a KStG führen Beteiligungserwerbe von mehr als 25 % bzw. 50 % nicht zum Verlustuntergang, wenn sie zu Sanierungszwecken erfolgt sind. Nach dem Beschluss der Europäischen Kommission vom stellt diese Regelung eine rechtswidrige Beihilfe dar (vgl. Newsletter April 2011). Vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung gegen die Entscheidung der EU- Kommission erhobenen Klage vor dem Gericht der Europäischen Union sind nun Regelungen beschlossen worden, die im Falle des Obsiegens zu einer Weitergeltung der Sanierungsklausel führen sollen. Umsatzgrenze für Ist-Versteuerung bleibt in Höhe von bestehen Die Umsatzsteuer ist grundsätzlich bereits dann anzumelden und an das Finanzamt abzuführen, wenn die Leistung an den Kunden erbracht wurde. Fällig wird die Umsatzsteuer nach Ablauf des Umsatzsteuer-Voranmeldungszeitraums unabhängig davon, ob der Kunde zu diesem Zeitpunkt schon gezahlt hat. Kleinere Unternehmen können davon abweichend die Istversteuerung wählen, das heißt, die Umsatzsteuer muss erst abgeführt werden, wenn der Kunde die Rechnung beglichen hat. Im Zuge der Wirtschaftskrise wurde zur Stützung kleinerer Unternehmen die Umsatzgrenze, bis zu der die Istversteuerung gewählt werden kann, von auf angehoben. Diese Anhebung war ursprünglich bis zum befristet. Es wurde beschlossen, die Befristung aufzuheben und die Umsatzgrenze für die Istversteuerung dauerhaft bei zu belassen. Handlungsempfehlungen und Gestaltungshinweise zum Jahresende 2011 Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungsoder Herstellungskosten 410 nicht übersteigen, können seit dem im Jahr der Anschaffung oder Herstellung wieder sofort abgeschrieben werden. Alternativ kann für diese Wirtschaftsgüter sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen über 150 und liegen auch die Poolabschreibung gewählt und diese Wirtschaftsgüter über 5 Jahre abgeschrieben werden. Das Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung und Poolabschreibung ist hierbei wirtschaftsjahrbezogen einheitlich auszuüben. Die Wahl der Sofortabschreibung verhindert somit den Ansatz der Poolabschreibung für dasselbe Wirtschaftsjahr. Entscheidet sich der Unternehmer für die Sofortabschreibung der GWG bis zu 410, gelten für Wirtschaftsgüter über 410 die allgemeinen Abschreibungsregeln. Damit kann der Vorteil einhergehen, dass Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über 410 aber nicht mehr als eventuell über eine kürzere Dauer als 5 Jahre abgeschrieben werden können (z. B. Laptops über 3 Jahre). Unternehmen mit vielen GWGs haben somit einen gewissen Gestaltungsspielraum zur Gestaltung des Jahresergebnisses

4 Sonderabschreibung für kleine und mittlere Unternehmen: Kleine und mittlere Unternehmen können von der Möglichkeit einer Sonderabschreibung von bis zu 20 % profitieren. Werden bewegliche Wirtschaftsgüter wie z. B. Maschinen angeschafft, können unter weiteren Voraussetzungen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren zur normalen Abschreibung zusätzlich Sonderabschreibungen in Höhe von insgesamt bis zu 20 % in Anspruch genommen werden. Der Unternehmer kann entscheiden, in welchem Jahr er wie viel Prozent der Sonderabschreibung beanspruchen will und damit die Höhe des Gewinns steuern. Anmerkung: Die für die Inanspruchnahme der Vergünstigung relevanten Betriebsvermögensgrenzen wurden bei Bilanzierenden ab 2011 wieder von auf bzw. von auf bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft zurückgeführt. Die Gewinngrenzen bei Einnahme-Überschuss-Rechnern fallen ebenfalls auf zurück (vorher ). Investitionsabzugsbetrag: Steuerpflichtige können für neue oder gebrauchte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die sie erst noch anschaffen oder herstellen wollen unter weiteren Voraussetzungen wie z. B. der betrieblichen Nutzung zu mindestens 90 % und Einhaltung der vorgenannten Betriebsgrößenmerkmale für die Sonderabschreibung bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten außerbilanziell gewinnmindernd abziehen. Diese Möglichkeit besteht für Investitionsvorhaben der kommenden 3 Geschäftsjahre. Der Abzugsbetrag darf maximal je Betrieb betragen. Unterbleibt die geplante Investition innerhalb der nächsten 3 Jahre oder sind die beabsichtigte Anschaffung/Herstellung und die später tatsächlich durchgeführte Investition nicht gleichartig, ist die Berücksichtigung des Investitionsabzugsbetrages in dem Wirtschaftsjahr rückgängig zu machen, in dem der Abzug erfolgt ist. Dafür werden bestandskräftige Bescheide korrigiert und es entstehen Zinsaufwendungen. Die Gewährung eines Investitionsabzugsbetrages setzt u. a. voraus, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, das begünstigte Wirtschaftsgut in einer inländischen Betriebsstätte des Betriebs ausschließlich oder fast ausschließlich betrieblich zu nutzen (= betriebliche Nutzung zu mindestens 90 %). Des Weiteren muss das begünstigte Wirtschaftsgut in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach benannt und die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angegeben werden. Unter diesen Voraussetzungen kann der Investitionsabzugsbetrag auch für einen betrieblichen Pkw in Anspruch genommen werden. Der Nachweis der über 90 %igen betrieblichen Nutzung ist über ein Fahrtenbuch zu führen. Anmerkung: Wird das Fahrzeug ausschließlich Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt dazu zählen auch angestellte GmbH-Geschäftsführer, wird die ausschließliche betriebliche Nutzung vom Finanzamt ohne weitere Prüfung anerkannt. Ungünstigere Bedingungen für Lebensversicherungen ab 2012: Erfolgt der Abschluss einer Lebensversicherung noch im Jahr 2011, beträgt der Garantiezinssatz 2,25 %. Bei Neuverträgen, die ab dem abgeschlossen werden, reduziert sich dieser auf nur noch 1,75 %. Des Weiteren gilt bei Lebensversicherungsverträgen, die seit 2005 abgeschlossen werden, der Unterschied zwischen der Versicherungsleistung und den entrichteten Beiträgen als steuerpflichtiger Ertrag. Erfolgt die Auszahlung nach Ablauf von 12 Jahren und nach Vollendung des 60. Lebensjahres nach Vertragsabschluss, ist nur die Hälfte des Unterschiedsbetrages steuerpflichtig. Diese Altersgrenze erhöht sich sozusagen als mittelbare Folge der Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre auf das 62. Lebensjahr, wenn der Vertrag erst in 2012 abgeschlossen wird. Weihnachtsfeier/Betriebsveranstaltung: Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern bei Betriebsveranstaltungen (z. B. für eine Weihnachtsfeier) höchstens zweimal im Jahr Sachleistungen im Wert von bis zu 110 einschließlich Umsatzsteuer je Veranstaltung und Arbeitnehmer steuerfrei zuwenden. Bei Überschreiten der Freigrenze ist der gesamte Betrag dem Lohn hinzuzurechnen und wird somit lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Die Zuwendungen können jedoch durch den Arbeitgeber mit 25 % pauschal versteuert werden und bleiben dann sozialversicherungsfrei

5 Geschenke an Geschäftsfreunde Gerne bedanken sich Unternehmer am Jahresende für die gute Zusammenarbeit bei ihren Geschäftspartnern mit kleinen Geschenken. Solche Sachzuwendungen an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Unternehmers sind also z. B. Kunden, Geschäftsfreunde usw. dürfen als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Kosten der Gegenstände pro Empfänger und Jahr 35 ohne Umsatzsteuer (falls der Schenkende zum Vorsteuerabzug berechtigt ist) nicht übersteigen. Ist der Betrag höher oder werden an einen Empfänger im Wirtschaftsjahr mehrere Geschenke überreicht, deren Gesamtkosten 35 übersteigen, entfällt die steuerliche Abzugsmöglichkeit in vollem Umfang. Eine Ausnahme sind Geschenke im Wert von bis zu 10. Hier geht die Finanzverwaltung davon aus, dass es sich um Streuwerbeartikel handelt. Hierfür entfällt auch die Aufzeichnungspflicht der Empfänger. Der Zuwendende darf aber Aufwendungen von bis zu im Jahr pro Empfänger mit einem Pauschalsteuersatz von 30 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) versteuern. Hinweis: Dieser Aufwand stellt jedoch keine Betriebsausgabe dar. Der Empfänger ist von der Steuerübernahme zu unterrichten. Von dieser Regelung sind dann auch Geschenke bis zu 35 betroffen. Geschenke an Arbeitnehmer Will der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern neben den üblichen Zuwendungen auch ein Geschenk z. B. zum Jahresende überreichen, so kann er eine besondere Pauschalbesteuerung nutzen. Geschenke an Mitarbeiter können danach bis zu einer Höhe von pro Jahr bzw. pro Arbeitnehmer vom Arbeitgeber mit 30 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) pauschal besteuert werden. Sie sind allerdings sozialversicherungspflichtig. Der Arbeitgeber kann die Aufwendungen (für seine Arbeitnehmer) als Betriebsausgaben ansetzen. Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen: Für Steuerpflichtige, die ihren Gewinn durch Bilanzierung ermitteln, besteht künftig die Verpflichtung, den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (sog. E-Bilanz) durch Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung zu übermitteln, wenn diese nach den handels- oder steuerrechtli- chen Bestimmungen aufzustellen sind oder freiwillig aufgestellt werden. Damit wird die bisherige Abgabe in Papierform durch Datenfernübertragung ersetzt. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Größenklasse des bilanzierenden Unternehmens. Die Regelung galt ursprünglich für Wirtschaftsjahre, die nach dem beginnen. Der Anwendungszeitpunkt wurde zwischenzeitlich um ein Jahr verschoben und gilt nun für Wirtschaftsjahre, die nach dem beginnen. Aber auch für das Wirtschaftsjahr 2012 wird es von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung noch nicht durch Datenfernübertragung übermittelt werden. Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung können also mindestens bis 2013 noch in Papierform abgegeben werden. Anmerkung: Trotz der erneuten Verschiebung des Abgabetermins auf elektronischem Wege sollten die betroffenen Steuerpflichtigen entsprechende Vorbereitungen treffen und sich auf die Umstellung gut vorbereiten. Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen nach Verkauf einer vermieteten Immobilie Schuldzinsen, die im Zusammenhang mit der Anschaffung einer privaten Mietimmobilie anfallen, können derzeit nicht mehr geltend gemacht werden, sofern die Immobilie verkauft wurde und der Erlös nicht zur Tilgung des Darlehens ausgereicht hat. Hingegen hat der BFH in Abkehr von seiner bis dahin geltenden Rechtsprechung entschieden, dass Schuldzinsen für die Anschaffung einer im Privatvermögen gehaltenen Kapitalbeteiligung (GmbH) i.s.v. 17 EStG, die auf Zeiträume nach Veräußerung der Beteiligung oder Auflösung der Gesellschaft entfallen, als Werbungskosten abgezogen werden dürfen (vgl. BFH, Urteil v VIII R 20/08). Hiernach stellte sich die Frage, ob diese Rechtsprechung auch auf dem Bereich Vermietung und Verpachtung übertragen werden kann. Eine Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf vom bietet nun Anlass zu der Annahme, dass Schuldzinsen nach Verkauf des Grundstücks zumindest dann als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung berücksichtigt werden können, wenn die Veräußerung steuerbar ist, weil sie innerhalb der 10- jährigen Spekulationsfrist ( 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG) erfolgt ist. In einem derartigen Fall sei eine unterschiedliche Behandlung zu den betrieblichen Einkünften, bei denen ein Abzug als nachträgliche Betriebsausgaben regelmäßig möglich ist, nach Auffassung des Gerichts nicht zu rechtfertigen

6 Hinweis: Zwar ist das FG in seiner Entscheidung letztlich der bisherigen Rechtsprechung des BFH gefolgt; jedoch ist Revision unter dem Az. IX R 67/20 anhängig. Die endgültige Entscheidung steht somit noch aus. Mietrechtsreformgesetz für 2012 angekündigt Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz über die energetische Modernisierung von vermietetem Wohnraum und über die vereinfachte Durchsetzung von Räumungstiteln (Mietrechtsänderungsgesetz) veröffentlicht. Ziel des Gesetzes ist u. a. die Erleichterung energetischer Modernisierungen. Die Verteilung der Lasten auf Vermieter und Mieter soll dabei unter gleichzeitiger Wahrung des Mieterschutzes durchgeführt werden. Der Grundsatz, dass die Kosten von Modernisierungsmaßnahmen wie bisher mit jährlich 11 % auf die Miete umgelegt werden können, soll beibehalten werden. Dieser Grenzwert soll auch für energetische Modernisierungen gelten. Rein klimaschützende Maßnahmen oder etwa die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, deren Strom der Vermieter in das öffentliche Stromnetz einspeist, muss der Mieter zwar dulden; sie berechtigen aber nicht zur Mieterhöhung. Anstelle der bisherigen Heizkosten sollen auch Kosten des Contracting (gewerbliche Wärmelieferung) auf den Mieter umgelegt werden können. Zum Schutz gegen sog. Mietnomaden ist vorgesehen, dass auch bei Zahlungsverzug bezüglich der Mietkaution wie bei Verzug mit der Miete die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses ohne vorherige Abmahnung zulässig wird. Ferner soll die Durchsetzung von Räumungsurteilen erleichtert und dieses Verfahren beschleunigt werden. Schließlich soll die Reform die Umgehung des Kündigungsschutzes bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, insbesondere nach dem Münchener Modell, verhindern. Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze auf 450 geplant Verlautbarungen zufolge plant die Koalition eine Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobber von 400 auf 450 und für sog. Midijobber die zwar nicht pauschale, aber reduzierte Sozialversicherungsbeiträge zahlen von 800 auf 850. Der Zeitpunkt für die Änderung ist allerdings noch offen. Ferner sollen Minijobber zukünftig voll rentenversi- chert sein und so auch Anspruch auf Erwerbsminderungsrente erwerben sowie Riester-Förderung in Anspruch nehmen können. Der pauschale Rentenversicherungsbeitrag des Arbeitgebers soll dafür von 15 % um 4,6 Prozentpunkte steigen. Möglich ist aber weiterhin ein freiwilliger Verzicht, der eine Beibehaltung der bisherigen pauschalen Abgabe von insgesamt 30 % (davon 15 % Rentenversicherungsbeitrag) zzgl. Umlagen und Unfallversicherungsbeitrag ermöglicht. Der Umlagesatz U1 steigt ab Anfang 2012 aber von 0,6 % auf 0,7 %. Abzugsfähigkeit von Depotverwaltungskosten Aufwendungen, die im Zusammenhang mit Kapitalerträgen im Privatvermögen anfallen, können nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden. Abzugsfähig sind demgegenüber gemäß 20 Abs. 4 S. 1 EStG nach wie vor Veräußerungskosten. Nach dem BMF-Schreiben vom (BStBl I S. 94, Rn. 93) ist es zulässig, aus einer im Rahmen eines Beratungs- oder Vermögensverwaltungsvertrags vereinbarten all-in-fee einen Transaktionskostenanteil als abzugsfähig zu behandeln, wenn er entsprechend ausgewiesen ist und soweit er 50 % der gesamten Gebühr nicht überschreitet. Die MT Treuhand München GmbH wünscht Ihnen und Ihren Familien sowie Ihren Mitarbeitern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. IMPRESSUM MT Treuhand München GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Büro Grasbrunn Büro München Andreas-Häusler-Straße 3 Maximilianstraße 14 D Grasbrunn D München Telefon: 08106/ Telefon: 089/ Telefax: 08106/ Telefax: 089/ Sitz der Gesellschaft: Grasbrunn Amtsgericht: München HRB Geschäftsführer: Andreas Tränkler WP/StB - 6 -

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER INFO 03/2014: - Geschenke an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer (BFH) - Kosten eines Studiums als Erstausbildung nicht abziehbar (BFH) - Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Lebensversicherungen

Mehr

MANDANTENINFORMATION DEZEMBER 2013

MANDANTENINFORMATION DEZEMBER 2013 Wirtschaftsprüfer Steuerberater Dr. Haymann & Partner GbR Stil ist die Kleidung der Gedanken. Philip Dormer Stanhope, Fourth Earl of Chesterfield; 1694 1773, englischer Staatsmann und Schriftsteller MANDANTENINFORMATION

Mehr

Mandanten- Informationsbrief

Mandanten- Informationsbrief Marco Sauer Dipl.-Betriebswirt (FH) Steuerberater Westerwaldstr. 11 97295 Waldbrunn Mandanten- Informationsbrief zum 1. September 2012 Inhalt 1. Allgemeines c) Pauschalierungsmöglichkeit 2. Abschaffung

Mehr

Geschenke. I. Einkommensteuer. Seite 1 von 8. Inhaltsverzeichnis

Geschenke. I. Einkommensteuer. Seite 1 von 8. Inhaltsverzeichnis Seite 1 von 8 Geschenke Inhaltsverzeichnis I. Einkommensteuer Seite 1. Übersicht 01 2. Geschenk: Gegenstand und Begriff 01 3. Betriebliche Veranlassung 02 4. Abzugsbeschränkung 02 5. Erfassung beim Empfänger

Mehr

Die steuerliche Behandlung von Geschenken und Incentives

Die steuerliche Behandlung von Geschenken und Incentives RECHT UND FAIR PLAY Die steuerliche Behandlung von Geschenken und Incentives Stand: 1. Januar 2012 1. Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde bzw. Nichtarbeitnehmer a) Auf der Seite des Zuwendenden aa) Betriebsausgabenabzug

Mehr

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern 61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern EStG 26, 26a, 33a Abs. 2, 33b, 35a Ab Veranlagungszeitraum 2013 haben Ehegatten und Lebenspartner neben der Zusammenveranlagung die Möglichkeit,

Mehr

Für Arbeitnehmer. Für Privatpersonen. Aufzeichnungen

Für Arbeitnehmer. Für Privatpersonen. Aufzeichnungen 1 Für Arbeitnehmer Antrags- und Abgabefristen Lohnsteuerabzug oder Pauschalbesteuerung Für Privatpersonen Aufbewahrungspflicht für Aufzeichnungen Überschusseinkünfte Haushaltsnahe Dienstleistungen Ab 2013

Mehr

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN 3. BESTEUERUNG 3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN Geringfügige Beschäftigungen, für die vom Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden, sind steuerfrei, wenn der Arbeitnehmer

Mehr

Sachzuwendungen an Mitarbeiter und Geschäftspartner

Sachzuwendungen an Mitarbeiter und Geschäftspartner Sachzuwendungen an Mitarbeiter und Geschäftspartner Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Sachzuwendungen (Geschenke) an Geschäftsfreunde Bis 10,00 * Streuwerbeartikel: z.b. Kugelschreiber, Taschenkalender

Mehr

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst 1 von 4 28.12.2014 13:13 ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst Praxisführung Recht Steuern Finanzen 09.12.2014 STEUERGESTALTUNG Steuertipps zum Jahresende: Was Sie bis zum 31.12. unbedingt noch veranlassen sollten!

Mehr

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer Merkblatt Geschenke I. Einkommensteuer 1. Übersicht Der Abzug von Geschenken ist steuerlich sehr begrenzt: Dem Grunde nach müssen sie betrieblich bzw. beruflich veranlasst sein. der Höhe nach dürfen selbst

Mehr

Parkstraße 4, 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage

Parkstraße 4, 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage Parkstraße 4, 59439 Holzwickede Tel.: 02301 / 91209-0 Besuchen Sie auch unsere Homepage Mandanteninformation zu aktuellen relevanten Themen Stand: 26.4.2014 Problemkreis Sachzuwendungen / Geschenke an

Mehr

12/ 2012. Steuerliche Informationen zum Jahreswechsel 2012/2013. www.steuerberatung-gec.de

12/ 2012. Steuerliche Informationen zum Jahreswechsel 2012/2013. www.steuerberatung-gec.de 12/ 2012 Steuerliche Informationen zum Jahreswechsel 2012/2013 www.steuerberatung-gec.de Steuerliche Informationen zum Jahreswechsel 2012/2013 Zum Jahreswechsel 2012/2013 ergeben sich wieder einige steuerliche

Mehr

Geschenke. I. Einkommensteuer. Inhalt. 1. Übersicht. 2. Geschenke: Gegenstand und Begriff. Der Abzug von Geschenken ist steuerlich sehr begrenzt:

Geschenke. I. Einkommensteuer. Inhalt. 1. Übersicht. 2. Geschenke: Gegenstand und Begriff. Der Abzug von Geschenken ist steuerlich sehr begrenzt: Geschenke Inhalt I. Einkommensteuer 2. Geschenk: Gegenstand und Begriff 3. Betriebliche Veranlassung 4. Abzugsbeschränkung 5. Erfassung beim Empfänger 6. Pauschalversteuerung 7. Werbungskosten beim Arbeitnehmer

Mehr

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover 1. Zielsetzung und begünstigte Betriebe Mit dem Investitionsabzugsbetrag und der Sonderabschreibung

Mehr

Informationen aus dem Steuer-, Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht - für freie Berufe - IV/2011

Informationen aus dem Steuer-, Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht - für freie Berufe - IV/2011 Je lauter er von seiner Ehre redete, um so schärfer passten wir auf unsere Löffel auf. Ralph Waldo Emerson; 1803 1882, amerikanischer Philosoph und Dichter Inhaltsverzeichnis Informationen aus dem Steuer-,

Mehr

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG Merkblatt Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG 1. Grundsätzliches Der mit der Unternehmenssteuerreform 2008 beschlossene Investitionsabzugsbetrag löst die bis dahin geltende Ansparabschreibung

Mehr

Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 16230

Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 16230 Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 16230 Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ( 4 Abs. 3 EStG) ist eine einfache Art,

Mehr

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Der Einsatz des elektronischen Abrufverfahrens ist derzeit zum 1. November 2012 mit Wirkung zum 1. Januar 2013 geplant. Das haben die Finanzminister

Mehr

Die steuerliche Behandlung von Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer

Die steuerliche Behandlung von Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer Die steuerliche Behandlung von Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer 1. Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde beziehungsweise Nichtarbeitnehmer 1 a) Auf der Seite des Zuwendenden 1 aa) Betriebsausgabenabzug

Mehr

Buchhalter Stammtisch 2-2011

Buchhalter Stammtisch 2-2011 Buchhalter Stammtisch 2-2011 Gliederung 1. Abschlagsrechnung / Schlussrechnung, Verbuchung von Anzahlungen 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und Sammelposten (150-1.000 ) 3. Bewirtungskosten 4. Verbuchung

Mehr

Steuerberater I Rechtsanwalt. Geschenkt? Steuerlich richtig geschenkt, wir zeigen Ihnen wie!

Steuerberater I Rechtsanwalt. Geschenkt? Steuerlich richtig geschenkt, wir zeigen Ihnen wie! Steuerberater I Rechtsanwalt Geschenkt? Steuerlich richtig geschenkt, wir zeigen Ihnen wie! Geschenke Geschenke erhalten die Freundschaft Man macht Geschenke erst einmal nicht mit Berechnung, sondern man

Mehr

Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf

Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf BUNDESFINANZHOF Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf Veräußert ein Steuerpflichtiger seine bisher selbst genutzte und durch ein Darlehen finanzierte

Mehr

Mandanteninformation zum Jahreswechsel 2011/2012

Mandanteninformation zum Jahreswechsel 2011/2012 Mandanteninformation zum Jahreswechsel 2011/2012 Steuervereinfachungsgesetz 2011: 1. Arbeitnehmer-Pauschbetrag, um 80,00 auf 1.000,00 erhöht Bereits im Kalenderjahr 2011 wurden als Werbungskosten-Pauschbetrag

Mehr

Aktuelles Steuerrecht

Aktuelles Steuerrecht Aktuelles Steuerrecht Autor: Michael Peters Wirtschaftsprüfer, Steuerberater WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER Aktuelles Steuerrecht I. Aktuelles vom Gesetzgeber II. III. Aktuelles aus der Rechtsprechung

Mehr

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen BUNDESFINANZHOF Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen 1. Finanziert der Steuerpflichtige die Herstellung von Eigentumswohnungen,

Mehr

Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben

Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben Computer/Notebook/Netbook/PC C 80/01 Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben Um einen Computer nutzen zu können, benötigen Sie vier Bestandteile

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Gewinn ermitteln mit der Einnahme-Überschussrechnung 1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Die Einnahme-Überschussrechnung ist eine von zwei Gewinnermittlungsarten für Unternehmen, die das Einkommensteuergesetz

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 1 } Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten August 2003. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten August 2003. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags Es können natürlich auch konkrete Bezeichnungen verwendet werden, wie z. B. Bürostuhl, Wandregal, Schreibtisch oder PKW. Begünstigt ist dann allerdings auch nur genau diese Anschaffung. Die Summe aller

Mehr

Lohnsteuer-Anmeldungen bzw. Umsatzsteuer-Voranmeldungen müssen bis zum Fälligkeitstag abgegeben werden, da sonst Verspätungszuschläge

Lohnsteuer-Anmeldungen bzw. Umsatzsteuer-Voranmeldungen müssen bis zum Fälligkeitstag abgegeben werden, da sonst Verspätungszuschläge Inhalt 1 Änderung bei der Abschreibung von Software 2 Steuerlicher Verlustvortrag ist nicht mehr vererblich 3 Vorsteuerabzug durch einen Ehegatten bei unentgeltlicher Nutzung von Gemeinschaftseigentum

Mehr

Kompaktwissen für Berater. Wilhelm Krudewig. Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG

Kompaktwissen für Berater. Wilhelm Krudewig. Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG Wilhelm Krudewig Wechsel der Gewinnermittlungsart Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG Kompaktwissen für Berater DATEV eg, 90329 Nürnberg Alle Rechte, insbesondere

Mehr

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Bewirtungskosten 1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Der Gesetzgeber hat bestimmte Ausgaben nicht oder nur zum Teil als Betriebsausgabenabzug zugelassen. Hierzu

Mehr

Mandanteninformation Lohn 2014/2015. Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel

Mandanteninformation Lohn 2014/2015. Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel Mandanteninformation Lohn 2014/2015 Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel Lohnsteuer 1. ELSTAM = Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97,

Mehr

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung Konzept Direktversicherung 1 Übersicht Betriebliche Altersversorgung Jörg Wiechers, FH-Koblenz 05.07.2004 Arbeitgeber Arbeitsverhältnis Arbeitnehmer Beiträge Leistungen Versicherung 2 Vertragsgestaltung

Mehr

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen 0306/2005 An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen Vorstände der Pensionsfonds Vorstände der Pensionskassen Mitglieder und Gäste des Ausschusses für Steuerfragen der Lebensversicherung/Pensionsfonds

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz*

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* O Sachverhalt H und W sind Gesellschafter einer OHG, die einen Großhandel mit Motorrad-Ersatzteilen betreibt.

Mehr

Für den abgelaufenen Monat. Falls vierteljährlich gezahlt wird, für das abgelaufene Kalendervierteljahr. 4

Für den abgelaufenen Monat. Falls vierteljährlich gezahlt wird, für das abgelaufene Kalendervierteljahr. 4 Inhalt 1 Termine und Hinweise zum Jahresende 2015 2 Bundesfinanzhof korrigiert erneut Rechtsprechung: Zivilprozesskosten regelmäßig keine außergewöhnlichen Belastungen 3 Schuldzinsen nach Verkauf des Mietobjekts

Mehr

Niedrigzinspolitik und daraus folgt?

Niedrigzinspolitik und daraus folgt? Niedrigzinspolitik und daraus folgt? Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt mit fast jeder Verkündung von Maßnahmen zur Gesundung der Finanz- und Wirtschaftskrise im EU-Raum den Leitzins. Eine Folge dieser

Mehr

steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern

steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern Einzelunternehmer, die sich für den Kauf eines Firmenwagens entscheiden, müssen zahlreiche steuerliche Pflichten beachten, haben aber auch die eine oder

Mehr

Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen

Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen Die Steuerliche Behandlung von Abfindungen 1. Definition Im allgemeinen versteht man unter einer Abfindung eine Entschädigung, die vom entlassenden Arbeitgeber wegen einer von ihm veranlassten Beendigung

Mehr

In welcher der folgenden Zeilen sind die Abzugsmöglichkeiten bei der Einkommensteuererklärung richtig zugeordnet?

In welcher der folgenden Zeilen sind die Abzugsmöglichkeiten bei der Einkommensteuererklärung richtig zugeordnet? 1. Aufgabe In welcher der folgenden Zeilen sind die Abzugsmöglichkeiten bei der Einkommensteuererklärung richtig zugeordnet? Werbungskosten Vorsorgeaufwendungen Andere Sonderausgaben 1. Aufwendungen für

Mehr

Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten

Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten Wer eine Hilfe im Haushalt braucht, kann diese steuerlich gefördert im Rahmen eines Mini- Jobs anstellen. Höher ist die Förderung bei sozialversicherungspflichtiger

Mehr

Brennpunkte Geringwertige Wirtschaftsgüter

Brennpunkte Geringwertige Wirtschaftsgüter Willkommen zum Haufe Online-Seminar Brennpunkte Geringwertige Wirtschaftsgüter Ihre Referentin: Ulrike Fuldner, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht, Aschaffenburg Agenda Brennpunkte GWG I. Geringwertige

Mehr

Mandanten-Information für Freiberufler Nr. 3/2015

Mandanten-Information für Freiberufler Nr. 3/2015 BLSW Steuerberatungsgesellschaft mbh E-Mail: info@blsw-stb.de www.blsw-stb.de Lise-Meitner-Straße 7 74074 Heilbronn Tel.: 07131 7872-0 Fax: 07131 7872-70 Tullastraße 10 75031 Eppingen Tel.: 07262 9173-0

Mehr

Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung

Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung 2011/0604162 IV D 2 - S 7287-a/09/10004 26. Juli 2011 Fragen und Antworten zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sollen durch Änderungen im Umsatzsteuergesetz

Mehr

Sonderrundschreiben Die Auswirkungen des Alterseinkünftegesetzes insbesondere I. auf die private Altersvorsorge II. III. Änderungen bei den Beamten und Werkspensionen Erhöhte Abzugsmöglichkeiten für Vorsorgeaufwendungen

Mehr

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils.

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils. 156 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 E StG) 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 EStG) 17.1 Einführung Veräußert ein Steuerpflichtiger seinen Betrieb oder gibt er diesen auf, so werden

Mehr

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter Übersicht zu den Einträgen der Anlage EÜR 2008 Einnahmen: 1-3 Firmenangaben Firmenstammdaten 4 100 Art des Betriebes Firmenstammdaten im Bereich Einstellungen: Auswahl Kleinunternehmer 5 111 Betrieb veräußert..

Mehr

Steuerliche Behandlung von Bewirtungen/Geschenken/Betriebsveranstaltungen

Steuerliche Behandlung von Bewirtungen/Geschenken/Betriebsveranstaltungen Steuerliche Behandlung von Bewirtungen/Geschenken/Betriebsveranstaltungen 1. Bewirtungen Allgemein: Anzugeben sind grundsätzlich alle an einer Bewirtung teilnehmenden Personen einschließlich Arbeitnehmer

Mehr

Steuerquiz. Referenten: StB Andreas Rehm StB Marion Moser RA Simone Koch

Steuerquiz. Referenten: StB Andreas Rehm StB Marion Moser RA Simone Koch Steuerquiz Referenten: StB Andreas Rehm StB Marion Moser RA Simone Koch 1 Frage 1 In welchem Staat zahlen Bürger keine Steuern? o Schweiz o Namibia o Vereinigte Arabische Emirate Frage 1 In welchem Staat

Mehr

Ertragsteuerliche Behandlung von Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten

Ertragsteuerliche Behandlung von Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin MR'in Ingetraut Meurer Vertreterin Unterabteilungsleiter IV B POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht. Juni 2006

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht. Juni 2006 Das Wichtigste aus dem Steuerrecht Juni 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Reichensteuer, Pendlerpauschale, Elterngeld 2. Erforderliche Angaben in "ordnungsgemäßem" Fahrtenbuch 3. Kontenabrufverfahren 4. Keine

Mehr

Geschenke und Bewirtungskosten

Geschenke und Bewirtungskosten Geschenke und Bewirtungskosten Inhaltsverzeichnis 1. Aufwendungen für Geschenke... 2 1.1 Wann liegt steuerrechtlich ein Geschenk vor?... 2 1.2 Wie teuer dürfen Geschenke sein?... 2 1.3 Welche Aufzeichnungen

Mehr

B. Selbständige und Gewerbetreibende

B. Selbständige und Gewerbetreibende Grundlagen im internationalen Steuerrecht B. Selbständige und Gewerbetreibende Für selbständige Grenzgänger gilt Art. 9, für Gewerbetreibende Art. 5 DBA-Luxemburg. Entscheidend für die Besteuerung ist

Mehr

Herzlich willkommen zu

Herzlich willkommen zu Herzlich willkommen zu ERFOLG DURCH VORSPRUNG Nie mehr Mittelmaß! FACH-THEMENREIHE 2008 der Bezirksgruppe München-Südbayern Proaktives Vermögensmanagement Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien

Mehr

Steuerbüro H.-J. Mannebach Prenzlauer Straße 10 17258 Feldberg Tel.: 039831-20931 www.mannebach.biz

Steuerbüro H.-J. Mannebach Prenzlauer Straße 10 17258 Feldberg Tel.: 039831-20931 www.mannebach.biz Steuerbüro H.-J. Mannebach Prenzlauer Straße 10 17258 Feldberg Stand: April 2010 2 Das Gesetz sieht eine vollständige, nachhaltige Besteuerung von Leibrenten und anderen Leistungen aus in- und ausländischen

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Entwickelt von: Verlag für Deutsche www.vds-verlag.de A WoltersKluver Company 1 2 a) Die Steuerklasse des Erwerbers 1. Ehegatte Steuerklasse I 2. Kinder und Stiefkinder 3.

Mehr

E Fund Management (Hong Kong) Co., Limited Hong Kong. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG)

E Fund Management (Hong Kong) Co., Limited Hong Kong. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) PwC FS Tax GmbH Seite 1/6 E Fund Management (Hong Kong) Co., Limited Hong Kong Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) E Fund Management (Hong Kong) Co.,

Mehr

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Inhalt: 1. Warum versendet die DRV KBS eine Leistungsmitteilung nach 22 Nr. 5

Mehr

Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG

Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG Page 1 of 7 Sachzuwendungen nach 37b EStG DStR 2012, 1085 Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG OFD Rheinland Kurzinformation vom 28. 3. 2012 OFD Münster

Mehr

Merkblatt. Geschenke und Bewirtungskosten. Inhalt

Merkblatt. Geschenke und Bewirtungskosten. Inhalt Merkblatt Geschenke und Bewirtungskosten Inhalt 1 Aufwendungen für Geschenke 1.1 Wann liegt steuerrechtlich ein Geschenk vor? 1.2 Wie teuer dürfen Geschenke sein? 1.3 Welche Aufzeichnungen sind in der

Mehr

Merkblatt. Investitionsabzugsbetrag. Inhalt

Merkblatt. Investitionsabzugsbetrag. Inhalt Investitionsabzugsbetrag Inhalt 1 Einführung 1.1 Vorteile im Überblick 1.2 Nachteile im Überblick 2 Fragen und Praxisbeispiele 2.1 Förderung/steuerliche Auswirkung 2.2 Wer kann den Investitionsabzugsbetrag

Mehr

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters.

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters. Die Besteuerung einer GmbH und ihrer Gesellschafter (Rechtsanwalt Valentin Schaffrath) Die wesentlichen Ertragssteuerarten sind auf Ebene der GmbH die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer sowie auf

Mehr

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt Anforderungen an eine Rechnung Inhalt 1 Allgemeines 1.1 Steuerliche Grundlagen 1.2 Formanforderungen 1.2.1 Elektronische Übermittlung von Rechnung 1.2.2 E-Mail-Rechnungen 1.2.3 Fa-Rechnungen 1.2.4 Online-Fahrausweise

Mehr

Besteuerungsgrundlagen

Besteuerungsgrundlagen Ausschüttungen/Thesaurierungen 2011 Besteuerungsgrundlagen Allianz Global Investors Ireland S. A. Inhalt Ausschüttungen/Thesaurierungen Allianz Global Investors Fund VI Allianz RCM China Fund.......................................

Mehr

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Zugangsvoraussetzungen für Kollektivverträge Die folgenden Voraussetzungen und Grenzen

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN. an der SteuerBar!

HERZLICH WILLKOMMEN. an der SteuerBar! HERZLICH WILLKOMMEN an der SteuerBar! Themenübersicht I. Geschenke II. Pauschalbesteuerung gem. 37 b EStG III. Bewirtungskosten Geschenkt? Steuerlich richtig geschenkt, Wir zeigen Ihnen wie! I. Geschenke

Mehr

Kontenrahmenänderungen 2011/2012 - wegen E-Bilanz

Kontenrahmenänderungen 2011/2012 - wegen E-Bilanz Kontenrahmenänderungen 2011/2012 - wegen E-Bilanz Wegweiser Finanzbuchführung Auflage 11 11 Auflage 11 11 Herausgeber: DATEV eg, 90329 Nürnberg 2011-11-03 Copyright DATEV eg: Alle Rechte, auch die des

Mehr

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt.

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt. Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt. Hiervon ausgenommen und zu unterscheiden sind Geringverdiener z.b. Auszubildende oder Personen

Mehr

Rundschreiben November 2011

Rundschreiben November 2011 Rundschreiben November 2011 Sehr geehrte Mandantinnen und Mandanten, Unternehmen schulden die in einer Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer auch, wenn der Steuerausweis unrichtig ist, z.b. zu hoch oder unberechtigt

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0417-F/08, miterledigt RV/0555-F/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., G., U.M., vom 8. April 2008 und vom 22. November

Mehr

Informationen zu Steuern und Sozial versicherung

Informationen zu Steuern und Sozial versicherung Informationen zu Steuern und Sozial versicherung INHALT Besteuerung von Beiträgen und Leistungen der Pensionskasse Rundfunk für Mitgliedschaften seit 2005 im Lebenspartnertarif Steuern und sbeiträge bezogen

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten März 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten März 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

INFOBLATT. zum Alterseinkünftegesetz

INFOBLATT. zum Alterseinkünftegesetz SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DER FINANZEN INFOBLATT zum Alterseinkünftegesetz Mit diesem Infoblatt gibt Ihnen das Sächsische Staatsministerium der Finanzen einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten

Mehr

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen 3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen Fraglich ist, ob A die vom Vater übernommenen Schuldzinsen in Höhe von 3.000 steuerwirksam geltend machen kann. In Betracht käme ein Abzug als

Mehr

2 Arbeitgeberdarlehen über 2.600 EUR

2 Arbeitgeberdarlehen über 2.600 EUR Arbeitgeberdarlehen Dr. Constanze Oberkirch, Gudrun Leichtle, Christoph Fleige TK Lexikon Steuern 17. Juni 2015 2 Arbeitgeberdarlehen über 2.600 EUR 2.1 Steuerpflicht der Zinsvorteile HI7435187 HI7435188

Mehr

MERKBLATT. Geschenke. I. Einkommensteuer. Inhalt. 1. Übersicht. I. Einkommensteuer 1. Übersicht

MERKBLATT. Geschenke. I. Einkommensteuer. Inhalt. 1. Übersicht. I. Einkommensteuer 1. Übersicht MERKBLATT Geschenke Inhalt I. Einkommensteuer 2. Geschenk: Gegenstand und Begriff 3. Betriebliche Veranlassung 4. Abzugsbeschränkung 5. Aufzeichnungspflicht 6. Erfassung beim Empfänger 7. Pauschalversteuerung

Mehr

Verfahren und Übergangsregelung bei der ELStAM-Einführung

Verfahren und Übergangsregelung bei der ELStAM-Einführung Seite 1 von 6 10.10.2012 BMF Entwurf Verfahren und Übergangsregelung bei der ELStAM-Einführung Die Finanzverwaltung hat den Entwurf des ausführlichen BMF-Schreibens zum erstmaligen Abruf der elektronischen

Mehr

Fallstricke bei Sachspenden

Fallstricke bei Sachspenden Fallstricke bei Sachspenden Aktuelles für steuerbegünstigte Organisationen Dr. Gerrit Ponath Seite 2 Fallstricke bei Sachspenden Fall 1 Der Vorstand eines gemeinnützigen Vereins bittet einen Unternehmer

Mehr

# 2 08.10.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser,

# 2 08.10.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser, Das Wichtigste in Kürze Liebe Leserin, lieber Leser, Mit Schreiben vom 06.10.2014 hat das BMF rückwirkend zum 01.03.2014 die maßgebenden Beträge für umzugsbedingte Unterrichtskosten und sonstige Umzugsauslagen

Mehr

Pendlerpauschale gekippt!

Pendlerpauschale gekippt! Willkommen zum Haufe Online-Seminar Pendlerpauschale gekippt! Ihr Referent: Prof. Gerhard Geckle Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Klageführer des Musterverfahrens der Haufe Mediengruppe, Freiburg

Mehr

Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel

Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel Lohnsteuerkarte - Meldung zur Sozialversicherung Beiträge zur Sozialversicherung Die Ausdrucke der Lohnsteuerbescheinigung 2012 erhalten Sie mit den Lohnunterlagen

Mehr

MERKBLATT. Minijobs richtig besteuern (Privathaushalte)

MERKBLATT. Minijobs richtig besteuern (Privathaushalte) Minijobs richtig besteuern (Privathaushalte) Inhalt I. Das Haushaltsscheckverfahren II. Wie kann ich das Haushaltsscheckverfahren nutzen? III. Allgemeines zu Minijobs 1. Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Mehr

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld!

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! 14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! Durch den Lohnsteuer-Ausgleich, der jetzt offiziell "Arbeitnehmer-Veranlagung" genannt wird, können sich berufstätige Studierende Geld vom Finanzamt zurückholen.

Mehr

Steuer und Sozialversicherung

Steuer und Sozialversicherung Steuer und Sozialversicherung Informationsveranstaltung zur Abwicklung der ÖAW-Stipendien 31.1.2015 Überblick Einleitung: Einkommensarten Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Sonderfall Auslandsbezug Weiterführende

Mehr

Nummer der Bedarfsgemeinschaft Familienname/ggf. Geburtsname, Vorname Geburtsdatum der Antragstellerin/des Antragstellers

Nummer der Bedarfsgemeinschaft Familienname/ggf. Geburtsname, Vorname Geburtsdatum der Antragstellerin/des Antragstellers Anlage EKS Erklärung zum Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft im Bewilligungszeitraum Diese Anlage ist Bestandteil des Antrages auf Leistungen zur Sicherung

Mehr

Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG

Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG Oberfinanzdirektionen Rheinland und Münster Kurzinformation Lohnsteuer-Außendienst Nr. 02/2012 vom 28.03.2012 Zweifelsfragen zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach 37b EStG Aktualisiert

Mehr

Abzug von Vorsorgeaufwendungen ab 2005

Abzug von Vorsorgeaufwendungen ab 2005 Änderungen durch das Alterseinkünftegesetz Abzug von Vorsorgeaufwendungen ab 2005 Durch das Alterseinkünftegesetz (Abruf-Nr. 041887) kommt die nachgelagerte Besteuerung. Dadurch bleiben Aufwendungen für

Mehr

ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND

ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND ARNOLD BETZWIESER STEUERBERATER RECHTSBEISTAND Arnold Betzwieser - Steuerberater - Postfach 1210-63882 Miltenberg Informationsbrief für die Mandanten Postfach 1210, 63882 Miltenberg Setzgasse 1, 63897

Mehr