Lebenshilfe Vision 2020 Eine Reise durch die Zeit. Wir stellen uns vor: Wie können Menschen mit geistiger Behinderung 2020 in unserer Gesellschaft

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1 20 20 Lebenshilfe Vision 2020 Eine Reise durch die Zeit. Wir stellen uns vor: Wie können Menschen mit geistiger Behinderung 2020 in unserer Gesellschaft leben? Mit freundlicher Unterstützung von

2 Inhaltsverzeichnis Wie war es früher? 1 Wie ist es heute? 2 Wie ist es in der Zukunft? 3 Was müssen wir jetzt dafür tun? 18 Impressum Herausgeber: Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.v. Raiffeisenstraße 18, Marburg Tel.: 06421/491-0, FAX: 06421/ erarbeitet durch eine von der Gemeinsamen Sitzung durch Bundesvorstand und Bundeskammer eingesetzte Arbeitsgruppe bestehend aus Prof. Dr. Ulrich Bauder (Bundeskammer), Bernd Frauendorf (Rat behinderter Menschen), Monika Geis (Bundeselternrat), Prof. Dr. Theo Klauß (Bundesvorstand), Ingrid Körner (Bundesvorstand), Maren Müller-Erichsen (Bundesvorstand), Wolfgang Pohl (Bundeskammer), Susanne Stojan-Rayer (Bundeskammer) verabschiedet durch die Gemeinsame Sitzung von Bundesvorstand und Bundeskammer am 17. November 2007 Gestaltung: Aufischer, Schiebel & Partner Werbeagentur GmbH Bad Homburg, Druck: Fuldaer Verlagsanstalt GmbH & Co.KG Bildnachweis: Communication Symbols , Mayer Johnson Netzwerk Mensch Zuerst Deutschland e. V. Übersetzung: Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen,

3 Wie war es früher? Früher wurden viele Menschen mit Behinderung schlecht behandelt. Sie wohnten in großen Heimen. Und mussten mit 20 anderen Menschen in einem Zimmer wohnen. Viele behinderte Menschen getötet. Besonders schlimm war es im National-Sozialismus. Damals hat Hitler in Deutschland regiert. In dieser Zeit wurden viele Menschen mit Behinderung umgebracht. Nach dieser schlimmen Zeit wollten vor allem Eltern, dass es ihren behinderten Kindern besser geht. Darum: Lebenshilfe gegründet. Darum haben diese Eltern die Lebenshilfe gegründet. In der Lebenshilfe arbeiten viele Menschen zusammen.

4 Wie ist es heute? In den letzten 50 Jahren ist das Leben für Menschen mit Behinderung viel besser geworden. Zum Beispiel gibt es kleinere Heime. Dort haben die meisten Menschen mit Behinderung ihr eigenes Zimmer. Und es gibt viele Hilfen für Menschen mit Behinderung. Viele gute Hilfen und Gesetze Und in vielen Gesetzen steht, dass es Menschen mit Behinderung gut gehen soll. Zum Beispiel: im Im Grund-Gesetz. Das ist das wichtigste Gesetz in Deutschland. Darin steht, dass alle Menschen gut behandelt werden müssen. Darauf haben sie ein Recht. Aber für Menschen mit Behinderung ist noch nicht alles gut. Viele Sachen müssen noch besser werden. Zum Beispiel haben viele Menschen mit Behinderung wenig Geld. Oder sie können nicht überall mitmachen. Aufpassen, dass es gut bleibt. Wir müssen gemeinsam aufpassen, dass das Leben für Menschen mit Behinderung nicht wieder schlechter wird. Zum Beispiel, weil der Staat Geld sparen will. Darum bezahlt er nicht mehr so viele Hilfen. Das soll sich ändern.

5 Wie ist es in der Zukunft? In diesem Text machen wir eine Reise durch die Zeit. Wir stellen uns vor, dass wir im Jahr 2020 sind. Wie leben Menschen mit Behinderung in dieser Zeit? Wir stellen uns vor: Alle Menschen mit Behinderung können in der Zukunft gut leben. Sie haben keine Nachteile mehr. Sie können so leben, wie sie möchten. Sie bekommen die Hilfe, die sie brauchen. Alle Menschen leben gut. Die Lebenshilfe und Menschen mit Behinderung haben das zusammen geschafft. In diesem Text überlegen wir auch: Was müssen wir noch machen, damit die Zukunft für Menschen mit Behinderung wirklich so gut wird.

6 1. Würde Das bedeutet: Jeder Mensch mit Behinderung wird gern gesehen. Immer. Und überall. Im Jahr Alle Menschen haben das Recht zu leben. Niemand wird getötet, weil er eine Behinderung hat. Zum Beispiel: Kein Kind wird wegen der Behinderung abgetrieben. Niemand wird getötet. Auch die Forschung und Medizin achtet achten auf dieses Recht. Zum Beispiel: Niemand lässt ein Baby einfach sterben, weil es vielleicht eine Behinderung bekommt. Alle haben die gleichen Rechte. Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Menschen mit geistiger Behinderung haben die gleichen Rechte wie alle anderen auch. Zum Beispiel: Jeder Mensch darf wählen. Jeder Mensch darf selbst bestimmen. Niemand wird verletzt.

7 Jeder ist viel wert. Jeder Mensch ist viel Wert. Egal, wie stark er behindert ist. Alle leben gut zusammen. Alle Menschen leben gut und gleichberechtigt zusammen. Kein Mensch mit Behinderung wird mehr schlecht behandelt. Jeder darf so sein, wie er ist. Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen. Jeder Mensch kann für sich selber entscheiden. Jeder Mensch bestimmt selber über sein Leben. Manche Menschen mit Behinderung brauchen Hilfe dafür. Sie bekommen diese Hilfe. Jeder bestimmt selber. Menschen mit Behinderung bestimmen selber über Hil Ihre Hilfe. Zum Beispiel, was der Betreuer machen soll. Und wann sie die Hilfe wollen.

8 2. 2. Dabei Dabei sein sein und und mitmachen Im Im Jahr Jahr Jeder kann Jeder kann mitmachen. mitmachen. Menschen Menschen mit mit Behinderung Behinderung sind sind dabei dabei und und machen machen mit. mit. Zum Zum Beispiel: Beispiel: Bei Bei der der Arbeit, Arbeit, in der in der Freizeit, Freizeit, beim beim Wohnen. Wohnen. Das Das ist ist ein ein Recht. Recht. Niemand Niemand muss muss mehr mehr darum darum kämpfen. kämpfen. Es Es ist ist ganz ganz normal, normal, dass dass Menschen Menschen mit mit Behinderung Behinderung dazu dazu gehören. gehören. Egal, Egal, welche welche Behinderung Behinderung jemand jemand hat. hat. Das Das nennt nennt man man jetzt jetzt Inklusion. Inklusion. Jeder Jeder hilft, hilft, dass dass Menschen Menschen mit mit Behinderung Behinderung andere andere Menschen Menschen treffen treffenf können. können. Dabei hilft jeder mit. Dabei hilft jeder mit. Es Es gibt gibt keine keine Hindernisse. Hindernisse. Zum Zum Beispiel: Beispiel: Es Es gibt gibt alle alle wichtigen wichtigen Informationen Informationen in Leichter in Leichter Sprache. Sprache. So So können können Menschen Menschen mit mit Behinderung Behinderung alles alles verstehen. verstehen. Es gibt Es gibt Alle Ämter sind ohne Hindernisse. keine Hindernisse. Alle Ämter sind ohne Hindernisse. keine Hindernisse. So So kann kann jeder jeder Mensch Mensch mit mit Behinderung Behinderung selber selber zu zu den den Ämtern Ämtern gehen. gehen. Es Es wird wird immer immer wieder wieder gefragt, gefragt, wo wo es es noch noch Hindernisse Hindernisse gibt. gibt. Hindernisse Hindernisse werden werden abgebaut. abgebaut. Das Das nennt nennt man man jetzt jetzt Barrierefreiheit Barrierefreiheit Seite 7

9 3. 3. Wie Wie wird wird der der Mensch Mensch gesehen? gesehen? Im Im Jahr Jahr Im Jahr Alle verstehen Alle Alle verstehen sich verstehen gut. sich sich gut. gut. Alle Menschen sind der Meinung: Alle Alle Menschen Menschen sind sind der der Meinung: Meinung: Es ist normal, verschieden zu sein. Es Es ist normal, ist normal, verschieden zu sein. zu sein. Das bedeutet: Jeder Menschen ist anders. Das Das bedeutet: bedeutet: Jeder Jeder Menschen Menschen ist anders. ist anders. Das ist gut. Das Das ist gut. ist gut. Denn so kann man auch viel voneinander lernen. Denn Denn so kann so kann man man auch auch viel viel voneinander voneinander lernen. lernen. Man fragt den Menschen mit Behinderung, Man Man fragt fragt den den Menschen Menschen mit mit Behinderung, welche Wünsche er für die Zukunft hat. welche welche Wünsche Wünsche er für er für die die Zukunft Zukunft hat. hat. Dann kann man zusammen überlegen, Dann Dann kann kann man man zusammen zusammen überlegen, überlegen, Man fragt nach wie man die Person dabei unterstützen kann. Man Man fragt nach wie man die Person dabei unterstützen kann. den fragt Wünschen. nach wie man die Person dabei unterstützen kann. den Wünschen. Das nennt man Persönliche Zukunftsplanung. den Wünschen. Das Das nennt nennt man man Persönliche Zukunftsplanung. Menschen mit Menschen Menschen mit Behinderung mit Behinderung Behinderung sind beliebt. sind sind beliebt. beliebt. Alle Menschen sind gerne Alle Alle Menschen Menschen sind sind gerne gerne mit Menschen mit Behinderung zusammen. mit mit Menschen Menschen mit mit Behinderung zusammen. zusammen. Denn jeder Mensch ist etwas Besonderes. Denn Denn jeder jeder Mensch Mensch ist etwas ist etwas Besonderes. Alle fi nden es interessant, Alle Alle fi nden fi nden es interessant, es interessant, besondere Menschen kennen zu lernen. besondere besondere Menschen Menschen kennen kennen zu lernen. zu lernen. Seite 8 Seite 8

10 4. Lernen und Freizeit Im Jahr Lernen und Freizeit: Zusammen. Es gibt keine Sonder-Einrichtungen mehr. Behinderte und nicht behinderte Menschen Behinderte können alles und gemeinsam nicht behinderte machen: Menschen können o Zusammen alles gemeinsam lernen. machen: o Zusammen Zum Beispiel lernen. im Kinder-Garten, in Schulen, Zum in Kursen Beispiel und im Gruppen Kinder-Garten, für erwachsene in Schulen, Menschen. o in Zusammen Kursen und die Gruppen Freizeit für verbringen. erwachsene Menschen. o Zusammen Zum Beispiel die im Freizeit Theater, verbringen. Kino, Kirche oder beim Sport. Zum Beispiel im Theater, Kino, Kirche oder beim Sport. Dabei ist egal, wie stark jemand behindert ist. Dabei ist egal, wie stark jemand behindert ist. Keine Nachteile. Kein Mensch hat beim Lernen und in der Freizeit Nachteile, nur weil er behindert ist.

11 Jeder bekommt Hilfe. Jeder Mensch bekommt beim Lernen und in der Freizeit die Hilfe, die er braucht. Der Staat bezahlt die Hilfe. Denn: Der Mensch ist wichtiger als Geld. Schule selber aussuchen. Man kann wählen, ob man auf eine Schule für Alle gehen will. Oder, auf eine besondere Schule für Kinder mit Behinderung. Lebenshilfe hilft dabei. Die Lebenshilfe berät andere Leute. Zum Beispiel die Leiterin der Sportgruppe. Die Lebenshilfe sagt der Leiterin dann, welche Hilfe Menschen mit Behinderung brauchen, damit Sie bei der Sport-Gruppe mitmachen können. Wenn das nicht klappt, macht die Lebenshilfe auch selbst Angebote.

12 5. Leben, wie man will Im Jahr Jeder darf so sein, wie er ist. Jeder Mensch darf so sein, wie er ist. Jeder darf lernen. Jeder Mensch darf lernen. Jeder Mensch darf sich weiter entwickeln. Dabei helfen alle Menschen sich gegenseitig. Und jeder Mensch mit Behinderung kann zum Beispiel bei Kursen mitmachen. Jeder Mensch mit Behinderung bekommt die Hilfe, die er braucht. Er braucht nicht mehr dafür zu kämpfen. Die Hilfen sind so, Jeder bekommt die wie Menschen mit Behinderung es wünschen und brauchen. Hilfe, die er braucht. Seite 11 10

13 6. Die eigene Meinung sagen Im Jahr Jeder Mensch hat seine eigene Meinung. Jeder kann herausfi nden, was er gerne möchte. Jeder darf seine Meinung sagen. Und er kann seine Meinung sagen. Niemand darf das verbieten. Auch Menschen mit Behinderung sagen, was sie wollen. Und sie entscheiden für sich selber. Eigene Gruppen. Menschen mit Behinderung setzen sich in ihren eigenen Gruppen für ihre eigenen Rechte ein. Es gibt Gruppen in der Lebenshilfe. Es gibt auch andere Gruppen. Zum Beispiel People-First. Die Lebenshilfe unterstützt es, wenn Leute sich in Gruppen treffen wollen. Bei der Lebenshilfe mitmachen. Die Lebenshilfe freut sich, wenn Menschen mit Behinderung selbst Mitglied bei der Lebenshilfe werden. Dort arbeiten alle gut zusammen. 11

14 7. Gesundheit Im Jahr Jeder Mensch mit Behinderung kann gesund leben. Egal, wie stark jemand behindert ist. Lernen, wie man gesund lebt. Das kann man in der Schule lernen. Für Erwachsene gibt es Kurse. Dort kann man lernen, wie man gesund lebt. Alle helfen mit, dass Menschen mit Behinderung gesund leben können. Medizinische Hilfe bekommen. Jeder Mensch mit Behinderung kann medizinische Hilfe bekommen. Zum Beispiel kann er zum Arzt gehen. Und jeder kann die Therapien bekommen, die er braucht. 12

15 8. Partner und Familie 8. Partner und Familie artner und Familie Die Familie und der Partner sind wichtig. amilie Die und Familie der Partner und der Partner sind wichtig. sind wichtig. Im Jahr Menschen mit Behinderung können Partner haben. Sie dürfen selber bestimmen, Menschen mit Behinderung können Partner haben. mit wem sie zusammen sein wollen. Recht auf Partner. Sie dürfen selber bestimmen, mit wem sie zusammen sein wollen. ht auf Partner. Menschen mit Behinderung dürfen Sex haben. Recht auf Sex. Im Jahr Menschen mit Behinderung dürfen Sex haben. cht auf Sex. Menschen mit Behinderung dürfen auch heiraten. Recht auf Ehe. Menschen mit Behinderung dürfen auch heiraten. cht auf Ehe. Menschen mit Behinderung dürfen auch Kinder bekommen.. Dabei bekommen sie Unterstützung, damit es dem Kind gut geht. Darum kann das Kind bei den Eltern mit Behinderung wohnen. Menschen mit Behinderung dürfen auch Kinder bekommen. Recht auf Kinder. Dabei bekommen Dem Kind soll sie es Unterstützung, gut gehen. damit es Das dem ist genauso Kind gut wichtig geht. wie das Recht von Darum behinderten kann das Kind Menschen, bei den dass Eltern sie Kinder mit Behinderung bekommen können. wohnen. ht auf Kinder. Dem Kind soll es gut gehen. Das ist genauso wichtig wie das Recht von behinderten Menschen, dass sie Kinder bekommen können. Seite 14 Seite 14 13

16 9. Wohnen Im Jahr Jeder kann selber bestimmen, wo er wohnen möchte. Zum Beispiel: Ob er in seiner eigenen Wohnung wohnen möchte. Oder, ob er in ein Wohn-Heim ziehen möchte. Wohnung selber aussuchen. Egal, wie stark jemand behindert ist. Niemand darf einen Menschen mit Behinderung zwingen, in ein Heim zu ziehen. Menschen mit Behinderung dürfen selber wählen. Mitbewohner selber aussuchen. Jeder Mensch kann auch selber bestimmen, mit wem er zusammen wohnen möchte. Jeder Mensch bekommt beim Wohnen die Hilfe, die er braucht. Hilfe beim Wohnen. Wenn man alt wird, braucht man vielleicht mehr Hilfe. Menschen mit Behinderung bekommen diese Hilfe. So können sie in ihrer Wohnung bleiben, auch wenn sie alt werden. Und sie können dort selbst über ihr Leben bestimmen. Nur gute Wohnheime. Alle Wohn-Heime sind so, dass Menschen mit Behinderung dort gut leben können. Jeder Mensch im Heim kann mit bestimmen, wie das Wohn-Heim sein soll. Die Bewohner sind wichtig. Sie werden auch Kunden oder Nutzer genannt. 14

17 10. Arbeit 10. Arbeit Im Jahr Jeder Mensch mit Behinderung hat eine Arbeit oder eine Beschäftigung. Jeder hat Arbeit. Denn Arbeit ist für für jeden jeden Menschen wichtig. wichtig. Die Arbeit oder die Beschäftigung ist interessant. Dabei ist man mit anderen Menschen zusammen. Jeder bekommt Geld für die Arbeit. Jeder Mensch mit Behinderung bekommt Geld für seine Arbeit. Von dem Geld kann er leben. Zum Beispiel: Seine Wohnung selbst bezahlen. Und sein Essen selbst bezahlen. Und sich etwas kaufen können, was er mag. Es gibt viele Arbeits-Stellen. Menschen mit Behinderung können an verschiedenen Stellen arbeiten: o Zum Beispiel in der Werkstatt oder o in einer Firma auf dem ersten Arbeits-Markt Die Firmen helfen, dass Menschen mit Behinderung bei ihnen arbeiten können. Dafür machen sie den Arbeits-Platz so, dass der Mensch mit Behinderung gut dort arbeiten kann. Zum Beispiel: Die Firma kauft einen Schreibtisch, an dem der Rollstuhl-Fahrer gut sitzen kann. Seite 16 15

18 Selber bestimmen, wo man arbeitet. Menschen mit Behinderung können selber bestimmen, wo sie arbeiten wollen. Menschen mit Behinderung dürfen selber wählen. Menschen mit Behinderung bekommen auch bei der Arbeit die Hilfe, die sie brauchen. Hilfe bei der Arbeit. Freiwillige Arbeit. Menschen mit Behinderung können auch freiwillig arbeiten. Das bedeutet: Sie helfen bei einer Sache mit. Zum Beispiel können sie mit einem Bewohner spazieren gehen. Für diese Arbeit bekommen Sie kein Geld. Das nennt man auch ehrenamtliche Arbeit. 16

19 11. Eigene Sachen Im Jahr Recht auf eigene Sachen. Jeder Mensch mit Behinderung darf etwas besitzen. Zum Beispiel wertvolle Sachen. Und eigenes Geld. Selber über Geld bestimmen. Jeder Mensch kann selber über sein Geld bestimmen. Niemand nimmt einem Menschen mit Behinderung sein Geld weg. Zum Beispiel, damit mit diesem Geld die Hilfe bezahlt wird. 17

20 Was Was müssen müssen wir wir jetzt jetzt dafür dafür tun? tun? Diese vielen Ziele sollen Wirklichkeit werden. Diese vielen Ziele sollen Wirklichkeit werden. So können Menschen mit Behinderung in der Zukunft gut leben. So können Menschen mit Behinderung in der Zukunft gut leben. Damit wir alle Ziele erreichen, müssen wir noch viel tun. Damit wir alle Ziele erreichen, müssen wir noch viel tun. Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen gut zusammen leben? passt Passt auf, dass alle gut behandelt werden. Die Lebenshilfe passt auf, dass alle Menschen mit Behinderung gut behandelt werden. Zum Beispiel beim Lernen, Arbeiten, Wohnen und in der Freizeit. Dabei passen wir besonders auf, dass es Menschen mit starker Behinderung gut geht. Wenn Menschen mit Behinderung schlecht behandelt werden, mischen wir uns ein. Wir wehren uns dagegen. Ist gutes Vorbild. Die Lebenshilfe ist ein gutes Vorbild. Wir gehen gut mit Menschen mit Behinderung um. Fordert Recht auf Hilfe vom Arzt. Die Lebenshilfe fordert, dass alle Menschen gesundheitliche Hilfe bekommen. Auch arme Menschen müssen vom Arzt Hilfe bekommen. Seite 19 18

21 Berät über gute Hilfen. Die Lebenshilfe sagt auch, welche besonderen gesundheitlichen Hilfen Menschen mit Behinderung brauchen. So müssen Kranken-Kassen dann vielleicht eine besondere Hilfe bezahlen. Macht Kurse über gesundes Leben. Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung, dass Sie gesund leben können. Zum Beispiel macht sie Kurse über gesundes Essen. Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung dabei sein können? Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung, dass sie andere Menschen treffen können. Hilft, andere zu treffen. Macht eigene Treffen. Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass es Angebote für alle Menschen gibt. Zum Beispiel Treffen für Menschen mit und ohne Behinderung. Hilft, Hindernisse abbauen. Die Lebenshilfe hilft, dass Hindernisse abgebaut werden. Nur so können Menschen mit Behinderung überall dabei sein. Seite 20 19

22 Viele Menschen wissen nicht, wie Menschen mit Behinderung dabei sein können. Erklärt, wie alle dabei sein können. Darum erklärt die Lebenshilfe anderen Menschen, wie das geht. Zum Beispiel, wie sie Hindernisse abbauen können. Hilft, damit jeder Hilfe bekommt. Macht Kurse für Betreuer. Manche Menschen brauchen Hilfe, damit sie bei etwas mitmachen können. Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung, dass sie diese Hilfe bekommen. Alle Mitarbeiter bei der Lebenshilfe sollen wissen, wie sie Menschen mit Behinderung dabei helfen können. Darum macht die Lebenshilfe zum Beispiel Kurse für die Mitarbeiter. Und es ist auch wichtig, dass es freiwillige Helfer gibt. Zum Beispiel: Jemand hilft in seiner Freizeit einem Menschen mit Behinderung, zu einem Kurs zu gehen. Wir überlegen uns, wie wir die freiwilligen Helfer unterstützen können. Denkt sich neue Sachen aus. Die Lebenshilfe denkt sich neue Sachen aus. Das ist wichtig. Zum Beispiel überlegen wir: Wie können Schüler mit und ohne Behinderung zusammen in eine Klasse gehen. 20

23 Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung selbst bestimmen können? Die Lebenshilfe macht viel, damit Menschen mit Behinderung selber bestimmen können. Niemand soll mehr über sie bestimmen. Fordert neue Gesetze. Zum Beispiel: Die Lebenshilfe fordert mehr Gesetze über Selbst-Bestimmung. Ist gutes Vorbid. Die Lebenshilfe ist ein gutes Vorbild. Auch die Betreuer bei der Lebenshilfe bestimmen nicht über einen Menschen mit Behinderung. Der Mensch mit Behinderung bestimmt selber über seine Hilfe. Macht Kurse für Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe hilft Menschen mit Behinderung, dass sie sich stark fühlen und sich etwas trauen. Zum Beispiel durch Kurse. Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung, dass sie in der Politik mitarbeiten können. Hilft bei politischer Arbeit. Manche Menschen brauchen Hilfe dafür. Zum Beispiel, weil sie sich nicht trauen. Wir machen Menschen mit Behinderung Mut, dass sie ihre Meinung sagen. 21

24 Was macht die Lebenshilfe, damit Was macht die Lebenshilfe, damit es gute Gesetze es gute Gesetze für Menschen mit Behinderung gibt? für Menschen mit Behinderung gibt? Fordert Fordert bessere bessere Gesetze. Die Die Lebenshilfe setzt setzt sich sich dafür dafür ein, ein, dass dass es es bessere Gesetze für für Menschen mit mit Behinderung gibt. gibt. Die Die Lebenshilfe passt passt auf, auf, dass dass die die Rechte für für Menschen mit mit Behinderung nicht nicht schlechter werden. Zum Zum Beispiel: Wenn Wenn neue neue Gesetz geschrieben werden, muss muss auch auch wieder wieder Passt Passt auf, auf, dass dass es es nicht nicht schlechter an an Menschen mit mit Behinderung gedacht werden. wird. wird. Was Was macht die die Lebenshilfe für für die die Familien von von Menschen mit mit Behinderung? Die Die Lebenshilfe setzt setzt sich sich für für die die Rechte von von Familien mit mit behinderten Menschen ein. ein. Setzt Setzt sich sich für für Rechte Rechte ein. ein. Hilft, Hilft, dass dass Familien dazu dazu gehören. Die Die Lebenshilfe hilft, hilft, dass dass Familien mit mit Kindern mit mit Behinderung dazu dazu gehören. Seite 23 22

25 Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung einen Partner und eine Familie haben können? Die Lebenshilfe hilft Menschen mit Behinderung, dass Sie einen Partner haben können. Und eine eigene Familie haben können. Erklärt, dass jeder Sex haben darf. Und sie hilft, dass alle Menschen das gut fi nden. Zum Beispiel erklärt sie Menschen, dass Sex auch für Menschen mit Behinderung wichtig ist. Oder, dass auch Menschen mit Behinderung gute Eltern sein können. 23

26 Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung gut wohnen können? Selber entscheiden Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung selber entscheiden können, wie sie wohnen wollen. Fragt, wie jemand wohnen will. Die Lebenshilfe hilft Menschen mit Behinderung herauszufinden, wie sie wohnen wollen. Das nennt man Persönliche Zukunftsplanung. Die Lebenshilfe sucht Wohnungen und Häuser. Dort können Menschen mit Behinderung so wohnen, wie sie wollen. Sucht gute Wohnungen. Die Wohnungen und Häuser müssen in der Gemeinde sein. Das bedeutet: Dort leben auch noch viele andere Menschen. Das ist wichtig, damit Menschen mit Behinderung auch andere Menschen treffen. Und dass sie mit diesen Menschen zusammen etwas machen können. 24

27 Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung eine gute Arbeit haben? Redet mit Firmen über Arbeit. Die Lebenshilfe versucht, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Das bedeutet: Mehr Menschen mit Behinderung sollen außerhalb der Werkstatt arbeiten können. Dafür spricht die Lebenshilfe mit Firmen. Macht eigene Angebote für Arbeit. Die Lebenshilfe macht auch eigene Angebote. Zum Beispiel Tages-Gruppen. Diese Gruppen sind so, wie Menschen mit Behinderung sich das wünschen. 25

28 Was macht die Lebenshilfe, damit alle Menschen mit Behinderung ihr eigenes Geld haben? Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch mit Behinderung eigenes Geld hat. Und, dass jeder über sein eigenes Geld bestimmen kann. Fordert Recht auf eigenes Geld. Das ist wichtig. Mit eigenem Geld kann man sein Leben selber bestimmen. Zum Beispiel: Man hat einen eigenen CD-Spieler. Man kann selber bestimmen, wann man damit Musik hören möchte. Mit eigenem Geld kann man sich Wünsche erfüllen. Zum Beispiel: Wenn man Geld hat, kann man in den Urlaub fahren. Oder: Man kann ins Theater oder ins Cafe gehen. Ist gutes Vorbild. Die Lebenshilfe ist ein gutes Vorbild: Wir gehen gut mit dem Eigentum von Menschen mit Behinderung um. 26

29 Diese Ziele sind wichtig für alle Menschen mit Behinderung. Überall. Und egal, wie alt sie sind. Alle Menschen mit Behinderung haben diese Rechte. Und sie sollen die Hilfe bekommen, damit sie ihr Recht auch bekommen. Dafür arbeiten bei der Lebenshilfe viele Menschen zusammen. Zum Beispiel: Eltern, Freunde, Betreuer und Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung sind wichtig in der Lebenshilfe. Es wird auf das gehört, was sie wollen. Darum gibt es bei der Lebenshilfe zum Beispiel den Lebenshilfe-Rat. Dort können Menschen mit Behinderung mitbestimmen, was bei der Lebenshilfe gemacht wird. Denn zusammen können wir schaffen, dass es Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland gut geht. 27

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