Communication Gateway

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1 Communication Gateway Name Kürzel Aufgabe -Adresse Michael Sutter MS Autor Sepp Mügeli SM Betreuer BEGASOFT AG BS Auftraggeber Max Kleiner MK Experte Versionsmanagement Datum Version Beschreibung Person Noch in Bearbeitung Michael Sutter Abgegeben, in Überprüfung Michael Sutter Dokument- und Quellverzeichnis Typ Software Ort.odt OpenOffice 3.2 lokal

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Zweck Definitionen und Abkürzungen Definitionen Abkürzungen Inhaltsübersicht Analyse Anforderungen Änderungen Datenbank Annullierung einer Anforderung Design Schichtenmodell Aufbau des Projekts Webserver Communication Gateway Aufbau der Dienste via Webservice Konfigurationsdatei Webservice Aufruf via Endpoint Client Aufbau der Dienste via ChronTrigger Libraries Schnittstellen SMS Server Tools HylaFax Geschäftslogik SMS Versenden Fax versenden Webservice SMS Versand prüfen Fax Versand prüfen Daten Datenbankmodell Datenbanktabellen appuser appberechtigungsprofil approle appberechtigungsprofil_approle log Hibernate Mapping Konfigurationsdateien Software von Drittanbietern SMS Server Tools Konfiguration...22 Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 2 von 39 _10.odt

3 HylaFax Konfiguration Implementation Entwicklungsumgebung Software Framework und Sprachen Libraries Projektstruktur Produktivumgebung Tests Manuelle Tests in der Entwicklungs- und Testumgebung Testfälle SMS versenden Webservice Fax versenden Webservice SMS Versand prüfen Fax Versand prüfen Benutzerdaten verwalten Logeinträge Verwalten Resultate Realisierung der Anforderungen SMS versenden Fax versenden Daten an Applikation senden Benutzerverwaltung Nicht funktionale Anforderungen Realisierung Sicherheitskonzept Offene Punkte und Vorschläge für die Zukunft Webservice Responses Fax Versand Prüfen Accounting System Datenanalyse Realisierung Zeitplan Fazit Ausblick Referenzen Anhänge Benutzeranleitung Installationsanleitung Voraussetzungen Datenbank Webserver Software Dritter Zusätzliche Hardware Konfiguration Testprotokolle Testumgebung SMS versenden...37 Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 3 von 39 _10.odt

4 Webservice Fax versenden Webservice SMS Versand prüfen...39 Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 4 von 39 _10.odt

5 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Definitionen...7 Tabelle 2: Abkürzungen...8 Tabelle 3: Inhaltsübersicht des Dokuments...8 Tabelle 4: Komponenten der Spring Web Service - Konfigurationsdatei...12 Tabelle 5: Zeitlich sortierter Ablauf eines Idealfalls, SMS versenden via Webservice...13 Tabelle 6: Zeitlich sortierter Ablauf, SMS versenden via Tabelle 7: Verzeichnisschnittstelle Communication Gateway zu SMS Server Tools Tabelle 8: Verzeichnisschnittstelle Communication Gateway zu HylaFax...16 Tabelle 9: Datentabelle appuser...18 Tabelle 10: Datentabelle appberechtigungsprofil...19 Tabelle 11: Datentabelle approle...19 Tabelle 12: Datentabelle appberechtigungsprofil_approle...20 Tabelle 13: Verküpfung von Profil und Rollen...20 Tabelle 14: Datentabelle log...21 Tabelle 15: Hibernate Mapping...21 Tabelle 16: SMS Server Tools 2 Konfiguration...22 Tabelle 17: Libraries die im Communication Gateway zum Einsatz kommen...24 Tabelle 18: Testtabelle, SMS via Webservice versenden...27 Tabelle 19: Testtabelle, SMS via versenden...28 Tabelle 20: Testtabelle, Fax via Webservice versenden...29 Tabelle 21: Testtabelle, SMS Versand prüfen...29 Tabelle 22: Resultate, Zeichenerklärung...30 Tabelle 23: Resultate, SMS versenden...31 Tabelle 24: Resultate, Fax versenden...32 Tabelle 25: Resultate, Daten an Applikation senden...32 Tabelle 26: Resultate, Benutzerverwaltung...32 Tabelle 27: Resultate, nicht funktionale Anforderungen...33 Tabelle 28: Referenzen...35 Tabelle 29: Testprotokoll, SMS via Webservice versenden...37 Tabelle 30: Testprotokoll, SMS via versenden...38 Tabelle 31: Testprotokoll, Fax via Webservice versenden...39 Tabelle 32: Testprotokoll, SMS Versand prüfen...39 Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 5 von 39 _10.odt

6 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Spring Framework Konfigurationsdateien...10 Abbildung 2: Übersicht Klassendiagramm...11 Abbildung 3: Datenbankmodell...17 Abbildung 4: Projektverzeichnisstruktur...25 Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 6 von 39 _10.odt

7 1. Einleitung 1.1. Zweck Dieses Dokument stellt die Projektdokumentation für die Masterthesis Communication Gateway dar. Es enthält technische Beschreibungen, organisatorische Angaben und praktische Erkenntnisse aus dem Projekt. Das Dokument richtet sich nicht nur an den Auftraggeber Stephan Berger, Geschäftsführer der Firma BEGASOFT AG und dem Betreuer Sepp Mügeli, sondern auch an den Vertreter der Berner Fachhochschule Max Kleiner Definitionen und Abkürzungen Definitionen Begriff PostgreSQL Lizenz HylaFax SMS Server Tools 2 Ubuntu LTS pgadminiii Spring Framework Hibernate persistence Framework Spring Web Service Framework soapui Injection Projektverzeichnis Bedeutung Keine Lizenzgebühren, zur freien Verwendung, siehe OpenSource Fax-Server, genauere Angaben unter SMS Server Tools überwacht periodisch diverse Spool-Verzeichnisse. Wird im entsprechenden Verzeichnis (z.b. Incoming Folder) eine Text-Datei abgelegt, wird diese als SMS verschickt. Genauere Angaben unter Linux Distribution, siehe PostgreSQL Datenbank Client, siehe Vereinfacht Entwicklung mit Java als ganzheitliche Lösung zur Entwicklung von Anwendungen und deren Geschäftslogik. Die Entkopplung der Applikationskomponenten steht im Vordergrund. Hauptaufgabe ist das Object-Relational Mapping. Dies ermöglicht es, gewöhnliche Objekte mit Attributen und Methoden in relationalen Datenbanken zu speichern und aus entsprechenden Datensätzen wiederum Objekte zu erzeugen Vereinfacht das Entwickeln von contract-first Webservices, siehe Webservice Client welcher als Pro- und als Freeware-Variante angeboten wird, siehe Hier wurde die Freeware-Variante eingesetzt. Parameterwerte werden beim Initialisieren des Objekts von einer Konfigurationsdatei übernommen. Bezieht sich auf die Verzeichnisstruktur innerhalb des Projekts. Tabelle 1: Definitionen Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 7 von 39 _10.odt

8 Abkürzungen Abkürzung JDBC Bedeutung Steht für Java DataBase Connectivity und ist eine Datenbankschnittstelle für Java. Tabelle 2: Abkürzungen 1.3. Inhaltsübersicht Kapitel Thema 1 Gibt eine Einleitung und beinhaltet grundlegende Informationen wie z.b. Definitionen 2 Zeigt die Anforderungen auf und allfällige Änderungen 3 Beschreibt das Design des Communication Gateways 4 Beschreibt die Implementation, d.h. die konkrete Realisierung des Projekts 5 Beinhaltet die Testumgebung und die Testfälle 6 Beschreibt die Umsetzung der gestellten Anforderungen 7 Übersicht über die Referenzen 8 Beinhaltet die Anhänge Tabelle 3: Inhaltsübersicht des Dokuments 2. Analyse 2.1. Anforderungen Die Anforderungen wurden im Pflichtenheft und in der Detailspezifikation detailliert beschrieben und werden deshalb in diesem Dokument nicht weiter erörtert. Die damals festgehaltenen Anforderungen wurden regelmässig überprüft und bis auf kleine Anpassungen beibehalten. Der Vergleich gestellte und erfüllte Anforderungen wird im Kapitel Resultate dargestellt Änderungen Datenbank Während der Installation der Entwicklungsumgebung musste anstatt einer Microsoft SQL-Datenbank, welche mit Hilfe des Microsoft SQL-Server 2008 bearbeitet werden kann, eine PostgreSQL-Datenbank eingesetzt werden. Gründe: PostgreSQL ist unter der PostgreSQL Lizenz lizenziert. pgadminiii ist unter der PostgreSQL Lizenz lizenziert. Es wurde das Betriebssystem Ubuntu LTS gewählt, um möglichst grossen Support bei der Installation der SMS Server Tools 2 - und der Hylafax - Software zu erhalten. Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 8 von 39 _10.odt

9 Microsoft SQL-Datenbank und Microsoft SQL-Server 2008 sind ungeeignet für ein Linux Betriebssystem. Resultat: Auf der Testumgebung ist eine PostgreSQL-Datenbank und pgadminiii installiert Annullierung einer Anforderung Es wurden keine Anforderungen annulliert. 3. Design 3.1. Schichtenmodell Da in diesem Projekt das Framework Spring verwendet wird, kommt hier das MVC-Modell von Spring zum Einsatz. Da der Communication Gateway keine View besitzt, wird dieses Modell zu einem 2 Schichtenmodell reduziert mit einer Logikschicht und einer Datenhaltungsschicht. Die Geschäftslogik findet auf einem Webserver statt, auf demselben ist auch die Datenbank installiert. Die Zugriffssteuerung verwaltet das Hibernate persistence Framework Aufbau des Projekts Der Aufbau des Projekts war durch die Firma BEGASOFT gegeben. Darunter fällt die Verzeichnisstruktur des Projekts wie auch die Verwendung der Frameworks Spring, Hibernate und Spring Web Service und die Verwendung des Tomcat Webservers. Das Spring Framework erlaubt es, viel Parameter via Injection in den einzelnen Beans zu setzen, wovon in diesem Projekt reichlich Gebrauch gemacht wird. Dies ist in den Konfigurationsdateien des Spring Frameworks ersichtlich Webserver Die Applikation läuft in einem Tomcat 6 Webserver, welcher hier nur Communication Gateway spezifisch beschrieben werden soll. Im Installationsverzeichnis /usr/local/tomcat/ des Tomcat 6 befindet sich im Verzeichnis /conf/catalina/localhost/ die Datei cg.xml. Die selbe Datei ist auch im Projektverzeichnis /doc/tomcat/test/ gespeichert. In dieser Datei werden verschiedene Parameterwerte wie auch die jdbc Resource definiert, welche dann an Hibernate weitergereicht wird (siehe Kapitel ). Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 9 von 39 _10.odt

10 Communication Gateway Durch den Einsatz des Spring Frameworks lassen sich sehr viele Komponenten bequem integrieren. Hier sollen die Zusammenhänge anhand einer Grafik kurz erläutert werden. Alle Konfigurationsdateien des Spring Frameworks sind im Projektverzeichnis /Webroot/WEB-INF/conf/spring/ abgelegt. Die Datei applicationcontext.xml ist die Haupt-Konfigurationsdatei und importiert alle anderen Konfigurationsdateien. Spring Framework applicatoncontext.xml application-webservices.xml Konfiguriert alle Webservices anhand von Endpoints. Standort des XML-Schemas Bestimmt wo WSDL publiziert werden soll application-jobs.xml Definiert den Quarz Scheduler. Definiert alle Trigger welcher der Communication Gateway benötigt. «uses» «uses» application-services.xml Definiert alle Services welche der Communication Gateway benötigt, userservice und logservice. Definiert Transaktionsverhalten für alle Klassen, die zu den Packages 'ch.bgs.*.services ' gehören und deren Namen mit 'Services' endet «uses» «uses» application-environment.xml Definiert die Beans pathconfig, smsfilehelper, config und controller, authentificator, smscontroller, faxcontroller und faxfilehelper Alle properties welche ein value=${...} haben beziehen ihren Wert aus der Tomcat Konfigurationsdatei cg.xml application-data.xml Definiert die JNDI DataSource. Verbindet also die DataSource welche im Tomcat konfiguriert wurde mit Spring. Verbindet Hibernate mit Spring und definiert den SQL-Dialekt. Definiert alle Dao welche der Communication Gateway benötigt, UserDao und LogDao Abbildung 1: Spring Framework Konfigurationsdateien Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 10 von 39 _10.odt

11 Um sich einen Überblick über den Communication Gateway zu verschaffen, wird hier nochmals das Klassendiagramm aus der Detailspezifikation gezeigt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nicht alle Abhängigkeiten wiedergegeben. Abbildung 2: Übersicht Klassendiagramm Aufbau der Dienste via Webservice Es wurde eine serviceorientierte Architektur (SOA) implementiert. Jede Funktion (= Service) wird als eigenständiger Webservice implementiert. Die unterstützenden Methoden und Parameter werden mit Hilfe eines WSDL Dokuments definiert, welches dem Nutzer zur Verfügung steht. Zur Erstellung des WSDL Dokuments wurde gemäss dem Spring Web Services Framework der contract-first Grundsatz gewählt. Das WSDL Dokument wird anhand eines XML- Schemas durch das Spring Web Service Framework erstellt. So wird eine Java unabhängiges WSDL garantiert und damit auch die Anforderung der Plattformunabhängigkeit. Alle Webservices sind zustandslos, d.h. bei jedem Aufruf wird der Benutzer neu authentifiziert. Alle Webservices sind identisch aufgebaut und richten sich nach den Vorgaben des Spring Web Service Frameworks. Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 11 von 39 _10.odt

12 Konfigurationsdatei Die Datei application-webservices.xml im oben beschriebenen Projektverzeichnis enthält alle relevanten Angaben für das Spring Web Service Framework. Komponente XML Validator WSDL Generator Endpoint Endpoint Mapping Aufgabe Überprüft die empfangenen Requests auf ihre Wohlgeformtheit. Generiert anhand eines XML-Schema ein WSDL und publiziert dieses an der angegebenen Adresse. Jeder Webservice erhält einen eigenen Endpoint. Der Endpoint wird hier einer Klasse des Communication Gateways zugeordnet. Weist einem Endpoint eine Adresse zu, durch welche dieser von aussen ansprechbar wird. Tabelle 4: Komponenten der Spring Web Service - Konfigurationsdatei Webservice Aufruf via Endpoint Jede Klasse, welche zu einem Endpoint gemapped wird, leitet von einer abstrakten Klasse des Spring Web Service Frameworks ab. Es stehen mehrere Klassen zur Verfügung, je nachdem welche Methode für das Parsen des Requests gewählt wird, kann die entsprechende Klasse gewählt werden. Hier wurde ein Saxparser gewählt, d.h. Klasse AbstractSaxPayloadEndpoint. Diese enthält 2 abstrakte Methoden, welche der Reihe nach aufgerufen werden. Erst wird ein ContentHandler initialisiert. In diesem wird definiert, wie der Inhalt des Requests geparst werden soll. Anschliessend wir eine Response erstellt. In der untenstehenden Tabelle wird der Aufruf des sendsmsrequest als Modell für alle implementierten Webservices abgebildet. Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 12 von 39 _10.odt

13 Ein Aufruf des Webservice sendrequestsms ruft im Endpoint die Methode createcontenthandler() auf. In der folgenden Tabelle wird ein zeitlich geordneter Idealfall wiedergegeben. Klasse Methode Bedeutung SendSMSEnpoint createcontenthandler() Initialisiert SendSMSContentHandler und ruft die Methode getresponse() auf. SendSMSContentHandler startrequestspecificelement() endrequestspecificelement() Parsen den Inhalt des Requests, Aufruf der Methode executeauthorizationrequest(). AbstractContentHandler executeauthorizationrequest() Prüft Autorisation des Benutzers. Wenn OK, wird das Objekt CgException auf noerror gesetzt. SendSMSEnpoint getresponse() Führt den Dienst SMS versenden aus und gibt eine Antwort zurück. Initialisiert SendSMSWS Initialisiert SendSMSResponse Wenn Autorisation erfolgreich, Aufruf der Methode executesmsws() SendSMSWS executesmsws() Ruft die Methode sendsms() auf SMSController sendsms() Ruft die Methode createfilefromsms(), welche auch bei einem Aufruf via aufgerufen wird. SMSFileHelper createfilefromsms() SMS Server Tools 2 aus der Klasse Message, im entsprechenden Verzeichnis, eine Text-Datei erstellen. SendSMSResponse getanswer() Aus dem erhaltenen CgException Objekt eine Response erstellen. SendSMSEnpoint getresponse() Gibt erstellte Response zurück. Tabelle 5: Zeitlich sortierter Ablauf eines Idealfalls, SMS versenden via Webservice Tritt irgendwo ein Fehler auf, wird das CqException Objekt entsprechend abgefüllt, die Methode getanswer() erstellt daraus die entsprechende Response Client Als Webservice Client wurde die Software soapui verwendet und kann unter heruntergeladen werden. Im Projektverzeichnis /Webroot/soapUI/ befindet sich die Projektdatei Communication-Gateway-soapui-project.xml, welche ein Beispiel für jeden Webservice enthält. Da es sich um Software eines Drittanbieters handelt, wird hier nicht weiter darauf eingegangen Aufbau der Dienste via Der Communication Gateway implementiert das API commons- von Apache um s zu empfangen und zu versenden. Durch die Konfigurationsdatei cg.xml des Tomcat 6 können folgende Angaben des verwendeten accounts angepasst werden, ohne dass am Communication Gateway was geändert werden muss. Benutzername des accounts Passwort des accounts Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 13 von 39 _10.odt

14 POP3 Host POP3 Port SMTP Host SMTP Port Ob SSL verwendet werden soll Absenderadresse Die auf der Testumgebung verwendeten Parameter sind in der Detailspezifikation genau beschrieben. Das Versenden einer SMS Nachricht ist dem Versenden via Webservice sehr ähnlich. Es gibt lediglich 2 Unterschiede: Der Aufruf der Funktion wird durch einen ChronTrigger ausgelöst und die Response wird als zurückgeschickt. ChronTrigger werden im Kapitel beschrieben. Der ChronTrigger ruft jede Minute die Methode executeinteral() auf. In der folgenden Tabelle wird zeitlich geordneter Idealfall wiedergegeben. Klasse Methode Bedeutung Search ToSendSMSJob executeinteral() Ruft Methode check account() auf. Check Account check account() Ruft Methode checkincoming forsms() auf. Check ForSMSRunner checkincoming sforsms() Liest und löscht alle s. Ruft Methode get s() auf. Controller get s() Gibt alle s als Mail Objekte zurück. Check ForSMSRunner Ruft Methode validate () auf. SendSMSValidator validate () Validiert Daten Typen. Gibt CgException zurück. Check ForSMSRunner Wenn CgException, OK. Ruft die Methode convertvalidjavaxmailtomessage() auf. MessageConverter convertvalidjavaxmailtomessage() Gibt Message Objekt zurück. Check ForSMSRunner Validiert Benutzer durch Aufrufen der Methode authentificate (). Controller authentificate () Prüft Autorisation des Benutzers. Wenn OK, wird das Objekt CgException auf noerror gesetzt. Check ForSMSRunner Wenn CqException auf noerror,wird die Methode sendsms() aufgerufen. SMSController sendsms() Wie via Webservice. Check ForSMSRunner send () Wird nur aufgerufen, wenn CgException nicht auf OK ist -> Fehlermeldung. Tabelle 6: Zeitlich sortierter Ablauf, SMS versenden via An dieser Stelle muss noch erwähnt werden, dass die Parameterwerte des accounts via Injection gesetzt werden. Die Werte werden in der Tomcat Konfigurationsdatei cg.xml gesetzt und von der Spring Konfigurationsdatei application-environment dem Bean config, welches eine Instanz der Klasse Config ist, weitergegeben. Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 14 von 39 _10.odt

15 ChronTrigger In der Spring Konfigurationsdatei application-jobs.xml wird ein Bean angemeldet, welches die 3 für den Communication Gateway erforderlichen ChronTrigger enthält: Den sentsmserrorvalidatortriger, welcher nach nicht versendeten SMS sucht, den sentsmssuccessfulvalidatortrigger, welcher nach erfolgreich versendeten SMS sucht und schliesslich den checkincoming forsmstrigger, welcher prüft, ob SMS Versandaufträge in der Mailbox liegen. Der singleruntrigger wird vom Communication Gateway nicht verwendet, er dient lediglich dem Testen. Dieser Trigger wird immer dann ausgelöst, wenn die Applikation gestartet wird, also der Tomcat Webserver gestartet wird. Der Grund, wieso kein ChronTrigger für den Use Case Fax-versandt prüfen implementiert ist, ist im Kapitel beschrieben. Der genaue Aufbau eines Triggers ist in der Konfigurationsdatei application-jobs.xml leicht ersichtlich und wird hier nicht weiter vertieft Libraries Da der Communication Gateway sehr viele verschiedene Komponenten hat, kommen auch mehrere Libraries zum Einsatz, welche nicht standardmässig zu Java gehören. Die wichtigsten Libraries werden im Kapitel tabellarisch erfasst und kurz beschrieben Schnittstellen Um als Communication Gateway funktionieren zu können, wird die Hilfe von 2 Programmen von Drittanbietern in Anspruch genommen SMS Server Tools 2 Untenstehende Tabelle zeigt die Verzeichnisschnittstelle zwischen dem Communication Gateway und dem SMS Server Tools 2. Verzeichnis im SMS Server Tools 2 Funktion Name in der Konfigurationsdatei /var/spool/sms/checked Nachrichten in Bearbeitung - /var/spool/sms/error Nachrichten, welche nicht gesendet werden konnten errorsmspath /var/spool/sms/outgoing Zu versendende Nachrichten outgoingsmspath /var/spool/sms/sent Gesendete Nachrichten sentsmspath Tabelle 7: Verzeichnisschnittstelle Communication Gateway zu SMS Server Tools HylaFax Untenstehende Tabelle zeigt die Verzeichnisschnittstelle zwischen dem Communication Gateway und dem HylaFax. Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 15 von 39 _10.odt

16 Verzeichnis im Hylafax Funktion Verzeichnis im Communication Gateway /var/spool/hylafax/sendq Nachrichten in Bearbeitung keines /var/spool/hylafax/doneq Nachrichten, welche nicht gesendet werden konnten /customer/fax/error/[username]/ /var/spool/hylafax/doneq Gesendete Nachrichten /customer/fax/sent/[username]/ /var/spool/hylafax/docq Versendete Dokumente /customer/fax/sent/[username]/ Tabelle 8: Verzeichnisschnittstelle Communication Gateway zu HylaFax 3.3. Geschäftslogik Die vorliegende Anwendung dient dem Weiterleiten und Umwandeln von Nachrichten. Aus diesem Grund ist die Geschäftslogik rudimentär. Aus zeitlichen Gründen wurde entschieden, hier auf die Use Cases zu verweisen, da diese die vorhandene Geschäftslogik bestens umschreiben. Die Use Cases werden im Dokument Pflichtenheft beschrieben. Nachfolgend eine kurze Umschreibung der Geschäftslogik SMS Versenden Ein Aufruf via Webservice oder via unterscheiden sich nur in diesem. D.h., beide Dienste bedienen sich der selben SMS versenden Methode. Der gemeinsam genutzte Teil wird als solcher nur einmal beschrieben, es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen Fax versenden Das Versenden einer Fax-Nachricht funktioniert wie das Versenden einer SMS-Nachricht. Die Datei, welche erzeugt wird, ist geringfügig anders, wie auch der Zielordner Webservice Das Versenden von Fax-Nachrichten ist identisch dem Versenden von SMS-Nachrichten, was im Übersichtsklassendiagramm im Paket ch.bgs.cg.message.ws schön ersichtlich ist. Der einzige grosse Unterschied ist, dass ein simples Umkopieren der zu versendenden Datei nicht genügt. Mit Hilfe des ProcessBuilders wird in der Klasse FaxController in der Methode executesendfaxcommand() aktiv ein Prozess mit der Klasse Runtime gestartet, um ein Fax zu versenden Diese Funktionalität wurde nicht implementiert. da diese gemäss Pflichtenheft keine Muss -Anforderung ist. Die bereits vorhanden Klassen für den Versand von SMS via könnten jedoch mit geringem Aufwand angepasst werden SMS Versand prüfen Für alle erfolgreich versendeten SMS ist die Klasse SearchSentSMSJob zuständig und für alle nicht versendeten SMS- Nachrichten die Klasse SearchErrorSMSJob. Die dahinter liegenden ChronTrigger lösen alle 20 Sekunden eine Suche aus. Werden Dateien gefunden, werden diese ins Verzeichnissystem des Webservers verschoben. Der Parameter customerpath in der Konfigurationsdatei des Tomcat 6 definiert dabei das Grundverzeichnis. Diesem Grundverzeichnis Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 16 von 39 _10.odt

17 werden dann noch sms, dann Sent oder Error, und am Schluss noch der Username angehängt. Ein mögliches Verzeichnis könnte dann folgendermassen lauten: /usr/local/tomcat/customer/sms/sent/smsuser/. Die Dateinamen der SMS-Nachrichten werden aus dem der Wert id der Klasse Message und der Endung.sms zusammengesetzt. So können zu jeder SMS-Nachricht schnell die dazugehörigen Log-Dateien gefunden werden Fax Versand prüfen Ein ChronTrigger welcher das HylaFax Verzeichnissystem nach erfolgreich oder nicht erfolgreich versendeten Fax- Nachrichten durchsucht, wurde aus den im Kapitel genannten Gründen nicht implementiert Daten Hibernate übernimmt die Datenzugriffssteuerung. Dies wirkt für das kleine Datenmodell etwas übermotorisiert, war es aber nicht. Hat man die Eigenheit, dass in PostgreSQL alles klein geschrieben sein muss, erst mal erkannt, geht die Konfiguration zügig voran. Als Belohnung werden dann alle Queries generiert Datenbankmodell appuser appberechtigungsprofil PK id PK id FK1 U2 U1 version id_berechtigungsprofil username firstname lastname password enabled ext _id phone user _created time_created user_updated time_updated PK,FK1 PK,FK2 version name description user _created time_created user_updated time_updated appprofile _approle 1 id_appberechtugungsprofil id_appprofile log PK id version username send_to message_id action_id element_id message_detail optional _message user_created time_created user_updated time_created Abbildung 3: Datenbankmodell PK appprofile id version name user_created time_created user_updated time_updated Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 17 von 39 _10.odt

18 Datenbanktabellen appuser Das Feld enabled in der Tabelle appuser hat keine Bedeutung und kann ignoriert werden. Das Feld entstand weil als Prio 2 eine rudimentäre Benutzerverwaltung geplant war, in welcher ein gelöschter Benutzer nur anonymisiert werden sollte. Das enabled Flag wäre dann auf false gesetzt worden. Das Feld ist jetzt immer auf true. Index Feldbezeichnung Datentyp Null erlaubt PK id character varying (36) Nein version integer Nein FK id_berechtigungsprofil character varying (36) Ja unique username character varying (200) Nein firstname character varying (200) Ja lastname character varying (200) Ja password character varying (32) Nein enabled boolean Nein unique ext_id character varying (36) Nein character varying (200) Ja phone character varying (20) Ja user_created character varying (200) Nein time_created timestamp Nein user_updated character varying (200) Ja time_updated timestamp Ja Tabelle 9: Datentabelle appuser appberechtigungsprofil Hier werden die verschiedenen Profile gespeichert. Die Profilnamen werden als selbstsprechend betrachtet und hier nicht weiter beschrieben. Der Communication Gateway kennt folgende Profile: admin user_sms super_user user_fax application ping Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 18 von 39 _10.odt

19 Index Feldbezeichnung Datentyp Null erlaubt PK id character varying (36) Nein version integer Nein name character varying (20) description character varying (200) user_created character varying (200) Nein time_created timestamp Nein user_updated character varying (200) Ja time_updated timestamp Ja Tabelle 10: Datentabelle appberechtigungsprofil approle Hier werden die verschiedenen Rollen gespeichert. Die Rollennamen werden als selbstsprechend betrachtet und hier nicht weiter beschrieben. Der Communication Gateway kennt folgende Rollen: ping sms fax application Index Feldbezeichnung Datentyp Null erlaubt PK id character varying (36) Nein version integer Nein name character varying (20) Nein user_created character varying (200) Nein time_created timestamp Nein user_updated character varying (200) Ja time_updated timestamp Ja Tabelle 11: Datentabelle approle Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 19 von 39 _10.odt

20 appberechtigungsprofil_approle In dieser Zwischentabelle werden die Profile mit den Rollen verknüpft. Index Feldbezeichnung Datentyp Null erlaubt FK id_appberechtigungsprofil character varying (36) Nein FK id_approle character varying (36) Nein Tabelle 12: Datentabelle appberechtigungsprofil_approle Profil admin user_sms super_user user_fax application ping Rolle ping, sms, fax, application sms sms, fax, application fax application ping Tabelle 13: Verküpfung von Profil und Rollen Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 20 von 39 _10.odt

21 log Index Feldbezeichnung Datentyp Null erlaubt PK id character varying (36) Nein version integer Nein username character varying (200) Ja sent_to character varying (50) Ja message_id character varying (36) Ja action_id integer Ja element_id integer ja message_detail character varying (600) Ja optional_message character varying (1000) Ja user_created character varying (200) Nein time_created timestamp Nein user_updated character varying (200) Ja time_updated timestamp Ja Tabelle 14: Datentabelle log Hibernate Mapping Der Einsatz von Hibernate ermöglicht eine unkomplizierte Ansteuerung der Datenbank und sorgt für eine stabile Trennung der Datenschicht von der Geschäftslogik. Die Dateien welche das Mapping der Communication Gateway Objekte auf die relationale Datenbank PostgreSQL definieren, sind im Projektverzeichnis /resources/hibernate/ im Paket hibernate abgelegt. Da die Nachrichten nicht in einer Datenbank gespeichert werden, sondern in einem Verzeichnissystem auf dem Webserver, hat es nur 4 Mapping Dateien, welche in untenstehender Tabelle aufgelistet sind. Dateiname Klasse Datenbank Tabelle AppUser.hbm.xml User appuser AppBerechtigungsprofil.hbm.xml Berechtigungsprofil appberechtigungsprofil AppUserRole.hbm.xml Role approle Log.hbm.xml Log log Tabelle 15: Hibernate Mapping Da die Dateien XML enthalten, sind die darin enthaltenen Daten gut lesbar. Detailliertere Informationen können direkt aus den Konfigurationsdateien bezogen werden Konfigurationsdateien Hibernate wird in der Spring Konfigurationsdatei application-data.xml ins Spring Framework eingebunden. Die Datei befindet sich im Projektverzeichnis /Webroot/WEB-INF/conf/spring/. Hier wird der Standort der Mappingdateien Version 1.0 Status: In Bearbeitung Seite 21 von 39 _10.odt

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