Herzlich Willkommen zur Angehörigeninformation 7. November 2016

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1 Herzlich Willkommen zur Angehörigeninformation 7. November 2016

2 Angehörigenarbeit verstehen wir als Qualitätsmerkmal, mit dem Ziel unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein bestmögliches Daheim zu bieten. Die Zusammenarbeit mit den Angehörigen sowie deren Integration und Mitwirkung im Pflege-, Betreuungs- und Alltagsprozess sind hierbei von grosser Bedeutung

3 Unser Leitbild Sinn und Zentrum unseres Handelns Seit Eröffnung APHR

4 Angehörigen- Informationsabend Palliative Care Alters und Pflegeheim zur Rose Erna Inderbitzin Berufsschullehrperson Gesundheit, MAS Ethik 7. November 2016

5 Inhalt Begriff Palliative Care Prinzipien bei Palliative Care vs. Exit 5 Sterbephasen von Elisabeth Kübler Ross Häufige Symptome am Lebensende Tabu Thema- Wie darüber reden? Zeit für Fragen & Antworten Gemeinsamer Apèro

6 Begriff Palliative Care Palliativ : die Beschwerden einer Krankheit lindern, aber nicht die Ursache bekämpfen (stammt aus dem lateinischen Wort Pallium ) Care : Fürsorge, Pflege in einem umfassenden Sinn (wird aus dem englischen abgeleitet) Pallium= ummanteln

7 Es geht also... Um die Betreuung von Menschen welche - unheilbar krank sind - eine chronisch fortschreitende Krankheit haben...die Heilung der Krankheit nach schulmedizinischen Gesichtspunkten als nicht mehr möglich erachtet wird und auch für den Patienten kein primäres Ziel mehr darstellt. Quelle: Palliative Care Kt. Schwyz

8 WHO- Definition Palliative Care Verbesserung der Lebensqualität Leiden lindern Schmerzen lindern Belastende Symptome lindern

9 Haltungs- Ebene Palliative Care Konzept... sieht den Tod als einen natürlichen Prozess...setzt sich dafür ein, das Sterben nicht zu beschleunigen aber auch nicht zu verzögern

10 Unterschied palliativ vs. kurativ Kurativ strebt die Heilung, das gesund werden an (Spital, Spitzenmedizin) Palliativ strebt eine gute Lebensqualität am Lebensende an

11 Begleiteter Suizid durch Exit oder Dignitas - Organisation welche Freitod Begleitungen durchführen - Sterbewillige können sich bei der Organisation melden. - Durchführung wird unterstützt nach einer Prüfung von Kriterien wie: - Urteilsfähigkeit, - Grund des Sterbewunsches, - besteht eine Beeinflussung, - er/sie muss handlungsfähig sein

12 Unterschied Palliative Care- versus Exit/Dignitas Palliative Care: Akzeptiert den natürlichen Prozess des Sterbens Das Sterben wird weder beschleunigt noch hinausgezögert Menschenwürdige Begleitung bis ans Lebensende Exit/Dignitas: Menschen im Wunsch des Freitodes auf eine Menschenwürdige Art begleiten

13 Zitat der Gründerin von Palliativ Care Cicely Saunders

14 Grundsätze in der palliativ Care Die Wahrung der Menschenwürde Die Autonomie (Selbstbestimmung) Schmerzen, Leiden und belastende Symptome lindern und bekämpfen Am Lebensende und über den Tod hinaus.

15 Die Angehörigen des sterbenden Menschen Zu den Angehörigen gehören - verwandte, - vertraute, - nahe stehende und freundschaftliche Beziehungen eines Menschen Häufig gestellte Fragen: - Was wird kommen? - Habe ich genügend Kraft, das alles durchzuhalten? - Wie kann ich helfen? - Was wird passieren? - Wann wird der sterbende Mensch von seinem Leid erlöst? - Werde ich in der Todesstunde dabei sein und es aushalten können? - Wie kann ich Abschied nehmen? - Was passiert, wenn der Mensch verstorben ist? Bedeutung: - Sehr belastende Situationen für die Angehörigen - Meistens fehlen Erfahrungswerte im Umgang mit sterbenden Menschen - Viele haben noch nie verstorbene gesehen - Angst auch vor dem eigenen Sterben kommt auf - Unsicherheit im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

16 Sterbephasen nach Kübler Ross Sterbephasen oder auch Trauerphasen genannt.

17 Sterbephasen im Überblick Phase 1: Nicht wahrhaben wollen Phase 2: Zorn und Wut Phase 3: Verhandeln Phase 4: Depressive Phase Phase 5: Zustimmung

18

19 Wie können Angehörige im Tauern unterstützt werden? Auch bei Angehörige können die 5 Trauer/Sterbephasen nach Kübel Ross beobachtet werden. Die Verhaltensweisen des Umfeldes sind die gleichen, wie beim Pflegeklienten. Pflegeklienten und Angehörige befinden sich selten in der gleichen Phase, was die Begleitung und das Aushalten für die Betroffenen nicht leichter macht. Fragen beantworten

20 Was können wir am Lebensende für die Betroffenen Menschen tun? Wesentliche Themen: Kommunikation Würde beachten Autonomie belassen Trauern/Rituale ermöglichen Da sein Schmerzen, psychisch, physisch, seelisch lindern Essen nach Bedarf Pflege nach Bedarf

21 Symptome am Lebendsende Sehr häufig auftretende und belastende Symptome sind: Schmerzen Angst Atemnot Unruhe Mundtrockenheit Keinen Appetit, Kein Durst

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