Social Media und Compliance im Unternehmen

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1 Johannes Gutenberg-Universität Mainz Mainzer Medieninstitut Masterarbeit zur Erlangung des Master of Law (LL.M.) im Weiterbildungsstudiengang Medienrecht Social Media und Compliance im Unternehmen vorgelegt am von Marco Wichtermann Veröffentlicht im Rahmen der Verleihung des Wissenschaftspreises des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz am

2 S e i t e I Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... III Literaturverzeichnis... V 1. Einleitung Problemstellung Zielsetzung der Arbeit Aufbau der Arbeit Social Media und Compliance Der Compliance-Begriff Compliance Management Rechtspflicht und Risiken für das Unternehmen Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung Social Media im Unternehmen Social Media Informations-, Identitäts-, Beziehungsmanagement und der gläserne Internetnutzer Verantwortliche Stelle bei Social Media Betreiber von Social-Media-Anwendungen Unternehmen, Arbeitnehmer und Nutzer Vorteile und Risiken für die Nutzer Selbstdatenschutz und Kontrollverluste Beweisverwertungsverbot der Nutzerdaten Vorteile und Risiken für das Unternehmen Wettbewerbswidriges Onlineverhalten Urheberrecht Recht auf Vergessen & Archivierungspflichten Beschädigung des Marken- und Unternehmensimages... 39

3 S e i t e II 3. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Social Media Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers Meinungsfreiheit des Beschäftigten Verletzung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen Dienstliche Nutzung von Social Media Social-Media-Richtlinie Einsatz von Social-Media-Richtlinien Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats Kontrollmöglichkeiten zur Einhaltung der Social-Media-Richtlinie Zusammenfassung... 59

4 S e i t e III Abkürzungsverzeichnis a. A. anderer Ansicht a. a. O. am angeführten Ort Abs. Anm. Aufl. Art. BB BITKOM bzw. CCZ Absatz Anmerkung Auflage Artikel Betriebs-Berater (Zeitschrift) Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e. V. beziehungsweise Corporate Compliance Zeitschrift (Zeitschrift) d. h. das heißt DIN Deutsches Institut für Normung e. V. f. folgende ff. GG fortfolgende Grundgesetz i. S. im Sinne i. V. m. in Verbindung mit MMR NZA NJOZ NJW MultiMedia und Recht (Zeitschrift) Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht (Zeitschrift) Neue Juristische Online-Zeitschrift (Zeitschrift) Neue Juristische Wochenschrift (Zeitschrift)

5 S e i t e IV Rdnr. RDV Randnummer(n) Recht der Datenverarbeitung (Zeitschrift) S. Satz; Seite s. siehe s. a. siehe auch s. o. siehe oben sog. sogenannt u. a. unter anderem vgl. ZD Ziff. ZRP ZUM vergleiche Zeitschrift für Datenschutz (Zeitschrift) Ziffer(n) Zeitschrift für Rechtspolitik (Zeitschrift) Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (Zeitschrift)

6 S e i t e V Literaturverzeichnis Boesche, Katharina Vera, Wettbewerbsrecht, 2. Auflage, C. F. Müller, Heidelberg, 2007 Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V., Social Media Guidelines Tipps für Unternehmen, 2010 Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v., Soziale Netzwerke Zweite, erweitere Studie 12/2011 Bussmann, Kai; Salvenmoser, Steffen; Nestler, Claudia, Compliance und Unternehmenskultur Zur aktuellen Situation in deutschen Unternehmen, hrsg. von PricewaterhouseCoopers und der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg, 2010 Ege, Andreas, Arbeitsrecht und Web 2.0, in Arbeit und Arbeitsrecht 2/2008, S Ernst, Stefan, Social Networks und Arbeitnehmer-Datenschutz in NJOZ 2011, 953 Fechner, Frank, Medienrecht, 12. Auflage, UTB, Tübingen, 2011 Forst, Gerit, Bewerberauswahl über soziale Netzwerke im Internet, in NZA 2010, 427 Frings, Arno; Wahlers, Ulrich, Social Media, ipad & Co. im Arbeitsverhätnis in BB 50/2011, S Gaul, Björn; Hiebert, Tanja, So können Guidelines sinnvoll sein, in Personalmagazin, 12/2010, S Gola, Peter; Schomerus, Rudolf, et al., Bundesdatenschutzgesetz Kommentar, 10. Auflage, C.H.Beck, München, 2010

7 S e i t e VI Göpfert, Burkard; Wilke, Elena, Facebook-Aktivitäten als Kündigungsgrund, in ArbRAktuell, 2011, 159 Göpfert, Burkhard; Wilke, Elena, Recherchen des Arbeitgebers in Sozialen Netzwerken nach dem geplanten Beschäftigtendatenschutzgesetz in NZA 2010, 1329 Gounalakis, Georgios; Klein, Catherine, Zulässigkeit von personenbezogenen Bewertungsplattformen Die "Spickmich"- Entscheidung des BGH vom in NJW 2010, 566 Hermann, Thorsten, USA: Dürfen Unternehmen von Bewerbern die Zugangsdaten zu deren, sozialen Netzwerken verlangen? in ZD-Aktuell 2012, Hettler, Uwe, Social Media Marketing: Marketing mit Blogs, Sozialen Netzwerken und weiteren Anwendungen des Web 2.0, 1. Auflage, Oldenburg Wissenschaftsverlag, München, 2010 Hilker, Claudia, Social Media für Unternehmen, 1. Auflage, Linde, Wien, 2010 Hoeren, Thomas, Anonymität im Web Grundfragen und aktuelle Entwicklungen in ZRP 2010, 251 Hoeren, Thomas; Neubauer, Arne, Entwicklung des Internet- und Multimediarechts im Jahr 2011 in MMR-Beil. 2011, 1 Hoeren, Thomas; Ulrich, Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, 30. Ergänzungslieferung, C.H.Beck, München, 2011 Jandt, Silke; Roßnagel, Alexander, Datenschutz in Social Networks, Kollektive Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung, in ZD 2011, 160

8 S e i t e V I I Karg, Moritz, Rechtliche Bewertung der Gesichtserkennung und Zuständigkeit des Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, hrsg. vom Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, 2012 Karla, Jürgen, Digitales Vergessen im Web 2.0, in Wirtschaftsinformatik 2/2010 Kühling, Jürgen; Seidel, Christian; Sivridis, Anastasios, Datenschutzrecht, 2. Auflage, C.F. Müller, Heidelberg, 2011 Küttner, Wolfdieter; Röller, Jürgen, Personalbuch, 19. Auflage, C.H.Beck, München, 2012 Lelly, Jan Tibor; Fuchs, Oliver, My Space is not Your Space Einige Überlegungen zu Social Media Guidelines, in CCZ 2010, 147 Lipski, Marcus, Social Engineering Der Mensch als Sicherheitsrisiko in der IT, 1. Auflage, Diplomica, Hamburg, 2009 Lützeler, Martin; Bissels, Martin; Sigle, Hasche, Social Media-Leitfaden für Arbeitgeber: Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, in ArbRAktuell 2011, 499 McRoberts, Brian, et al., Digital Influence Index Studie 2010 Oberwetter, Christian, Bewerberprofilerstellung durch das Internet Verstoß gegen das Datenschutzrecht? in BB 2008, S Oberwetter, Christian, Soziale Netzwerke im Fadenkreuz des Arbeitsrechts in NJW 2011, 417

9 S e i t e V I I I Poller, Andreas; Henkel, Thorsten; Küch, Oliver, Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen, hrsg. vom Fraunhofer Institut SIT,Darmstadt, 2008 Poreda, Martin, Was kosten soziale Netzwerke in Personalmagazin 12/2010, S Reinemann, Susanne; Remmertz, Frank, Urheberrechte an User-generated Content in ZUM 2012, 216 Rolf, Christian; Riechwald, Jochen, Betriebliche Social-Media-Richtlinien auf dem arbeitsrechtlichen Prüfstand, in RDV 6/2010, S Salvenmoser, Steffen; Hauschka, Christoph, Korruption, Datenschutz und Compliance in NJW 2010, 331 Schmidt, Holger, Kommunikation statt Kommerz wie Konzerne Facebook und Twitter nutzen, in Focus, 2012 Schröder, Birgit; Hawxwell, Anne, Die Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen durch sogenannte Facebook Fanpages und Social-Plugins, hrsg. vom Wisenschaftlichen Dienst, WD /11 Seis, Jessica; Hofsäss, Michael, The business of social Social media tracker, 2012 Simitis, Spiros, Hrsg. Bundesdatenschutzgesetz Kommentar, 7. Auflage, Nomos, Baden-Baden, 2011 Spindler, Gerald; Schuster, Fabian, Recht der elektronischen Medien. 2. Auflage, C.H.Beck, München, 2011 Stadler, Thomas, Verstoßen Facebook und Google Plus gegen deutsches Recht? Ausschluss von Pseudonymen auf Social-Media-Plattformen in ZD 2011, 57

10 S e i t e IX Steinkamp, Markus, Trau, schau, wem Gefährdungen durch Social Business Networks, Teil I. in IT-Grundschutz Informationsdienst, 4/2009, S Sterne, Jim, Social Media Monitoring, Auflage 2011, mitp, Heidelberg, 2011 Umnuß, Karsten, Corporate Compliance-Checklisten, 2. Auflage, C.H.Beck, München, 2012 Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, Datenschutzrechtliche Bewertung der Reichweitenanalyse durch Facebook. hrsg. vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, 2011 Voigt, Paul; Alich, Stefan, Facebook-Like-Button und Co. Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit der Webseitenbetreiber in NJW 2011, 3541 Wieland, Josef, Unternehmensethik und Compliance Management Zwei Seiten einer Medaille, in CCZ 2008, 15 Wybitul, Tim, Das neue Bundesdatenschutzgesetz: Verschärfte Regeln für Compliance und interne Ermittlungen in BB 30/ 2009, S Wybitul, Tim, Handbuch Datenschutz im Unternehmen, 1. Auflage, Verlag Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main, 2011

11 S e i t e 1 1. Einleitung 1.1. Problemstellung Immer häufiger wird über Social Media berichtet und nicht nur Arbeitnehmer nutzen die Social-Media-Kanäle, um sich zu präsentieren, sondern auch Arbeitgeber. Während früher die Inhalte auf den klassischen Internetseiten nur konsumiert werden konnten, zeichnen sich Social Media dadurch aus, dass der Internetnutzer die Inhalte selbst erstellt (user-generated-content). Laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., wird Social Media zum Alltag und will disziplinübergreifend organisiert werden. Des Weiteren werden Kunden und Bewerber verstärkt auf user-generated-content setzen, um sich über das Unternehmen zu informieren und auf die Aktivitäten der Arbeitnehmer in Social Media zu achten. 1 Der Druck, auf die Unternehmensleitung, in Social Media aktiv zu werden, ist entsprechend groß. Jedoch sind Unternehmen auch gehalten, sich rechtskonform zu verhalten, und gemäß 91 Abs. 2 AktG sogar verpflichtet, geeignete organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken frühzeitig zu erkennen (Compliance). Unter Social Media versteht man in erster Linie Kommunikationsplattformen, die von der Kommunikation der einzelnen Nutzer untereinander und deren user-generated-content leben und mit der Preisgabe von personenbezogenen Daten verknüpft sind. Unter den Bedingungen der modernen Datenverarbeitung wird der Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten von dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des GG Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit GG Art. 1 Abs. 1 umfasst. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. 2 In diesem Spannungsfeld liegt die Problematik für Unternehmen. Zahlreiche Vorfälle zeigen, dass Arbeitnehmer durch unbedachte Äußerungen oder 1 Vgl. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v., ; 10 Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011, (Abrufdatum ) 2 BVerfGE 65, 1-71

12 S e i t e 2 Handlungen das Unternehmen in Schwierigkeiten bringen können. Auf der einen Seite wird von den Unternehmen gefordert, sich in den Social Media zu präsentieren, auf der anderen Seite haben sie insbesondere das Arbeitsrecht und den Datenschutz zu beachten. Unternehmen versuchen, durch Social- Media-Richtlinien die Aktivitäten ihrer Arbeitnehmer zu regeln. Fraglich ist aber, ob eine Social-Media-Richtlinie die richtige Antwort ist auf die Frage, wie sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber im virtuellen Raum der Social Media verhalten sollen Zielsetzung der Arbeit Ziel der Arbeit ist es, die oben beschriebene Problematik und das Spannungsverhältnis zwischen Compliance und Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen zu beleuchten. Insbesondere spielen die arbeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen und Risiken eine Rolle. Im Zentrum der Arbeit werden zwei Fragen betrachtet: Welche Befugnisse hat der Arbeitgeber, seine Arbeitnehmer zur dienstlichen Nutzung der Social Media anzuweisen und welche Risiken bestehen für das Unternehmen und die Arbeitnehmer, wenn Arbeitnehmer Social-Media-Anwendungen, insbesondere soziale Netzwerke, nutzen. Es wird allein die deutsche Rechtsnorm betrachtet und der Normalfall eines innerdeutschen Arbeitsverhältnisses unterstellt. Die Arbeit schließt mit der Betrachtung, ob Unternehmen das Verhalten ihrer Arbeitnehmer, z. B. durch Social-Media-Richtlinien, regeln können und diese evtl. auch kontrollieren dürfen Aufbau der Arbeit In Kapitel 2 werden die allgemeinen Nutzungsmöglichkeiten der Social Media im Unternehmen und der Compliance-Begriff erörtert und die datenschutzrechtlichen Grundlagen gelegt. Im anschließenden 3. Kapitel werden die einzelnen Risiken für das Unternehmen und seine Arbeitnehmer aufgezeigt, wenn sich jene Arbeitnehmer für das Unternehmen in Social Media engagieren. Abschließend wird in Kapitel 4 der Lösungsansatz von Social-Media-Richtlinien einer kritischen Würdigung unterzogen.

13 S e i t e 3 2. Social Media und Compliance 2.1. Der Compliance-Begriff Da Gesetzesverstöße zu existenzvernichtenden Rufschäden führen können, tritt das Thema Compliance zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit 3 und genießt, insbesondere bei Unternehmen, einen hohen Stellenwert. 4 Der Begriff Compliance bedeutet im engeren Sinne, dass Unternehmen und deren Organe im Rahmen der Gesetze und Vorschriften agieren müssen. Oftmals wird dabei der Compliance-Begriff unter der Bekämpfung von Korruption oder Wirtschaftsstraftaten gesehen. Jedoch umfasst der Begriff wesentlich mehr. 5 Im weiteren Sinne sind unter Compliance mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Nicht nur eine gewisse Gesetzes- und Normentreue wird durch Compliance gefordert, sondern auch eine ganzheitliche Betrachtung, die auch vertragliche Verpflichtungen mit Dritten, interne Vorschriften, freiwillige Selbstverpflichtungen, Anforderungen von Stakeholdern, 6 sowie nationalen und internationalen Standards berücksichtigt. Der Deutsche Corporate Governance Kodex 7 (DCGK) versteht unter Compliance unter Punkt 4.1.3, dass der Vorstand für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien zu sorgen hat und auf deren Beachtung durch die Konzernunternehmen hin wirkt. Zusammengefasst zielt die Hauptaufgabe von Compliance auf das gesetzkonforme Verhalten des Unternehmens und der Arbeitnehmer ab, um die Haftung 8 der Geschäftsführung zu verringern oder zu vermeiden. 3 vgl. Wybitul, T. (2009): Das neue Bundesdatenschutzgesetz: Verschärfte Regeln für Compliance und interne Ermittlungen, BB ; S. 1582; s. a. Wieland, J. (2008): Unternehmensethik und Compliance Management Zwei Seiten einer Medaille, CCZ 2008, 15; s. a. Bussmann, K. / Salvenmoser, S. / Nestler, C. (2010): Studie Compliance und Unternehmenskultur Zur aktuellen Situation in deutschen Unternehmen; S vgl. Ergebnisse einer EMNID-Umfrage von 2007 im Auftrag der KPMG, Compliance- Management in Deutschland; abrufbar unter: Abrufdatum vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): Korruption, Datenschutz und Compliance, NJW 2010, vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): Korruption, Datenschutz und Compliance, NJW 2010, 331 mit Verweis auf Menzies (2006): Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance, S.2 7 Der Deutsche Corporate Governance Kodes in der Fassung vom 26. Mai 2010 ist abrufbar unter (Abrufdatum: ); 8 Zu denkbaren Entwicklung des Haftungsrechts vgl. Bussmann, K. / Matschke, S. (2009): Die Zukunft der unternehmerischen Haftung bei Compliance-Verstößen, CCZ 2009, 132

14 S e i t e Compliance Management Unter Compliance Management sind die organisatorischen Maßnahmen zu verstehen, die sicherstellen, dass Gesetze, Vorschriften und Standards eingehalten werden. Damit umfassen die Begriffe Compliance und Compliance Management die Vorbeugung und Vermeidung von Verstößen gegen Gesetze und Normen aller Art, um somit Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Die Begriffe, die aus dem Angloamerikanischen stammen, stehen folglich für Vorsätze, die in einem Rechtsstaat üblich sind und für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung selbstverständlich sein sollten. Wieland fordert, dass das Compliance Managementsystem als werteorientiertes Compliance Management zu verstehen ist, und führt die Skandale bei Worldcom, Enron und Arthur Anderson an, die zeigen, dass illegales und insbesondere unmoralisches Verhalten im unmittelbarsten Sinne des Wortes Wertvernichter sind. 9 Folglich muss ein gut geführtes Unternehmen auch soziale und moralische Verantwortung tragen und diese Verantwortung in der jeweiligen Unternehmenskultur implementieren. Im Rahmen des Einsatzes von Social Media ist es wichtig, die Frage der Verantwortung in Bezug auf die Gefahren und Risiken, die für das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bestehen, zu beantworten. Auch mit Blick auf den Hauptzweck der Compliance, muss Verantwortung gelebt und ein Wertemanagement existieren, damit Fehlverhalten überhaupt erkannt und präventiv vermieden werden kann. Ohne entsprechende soziale und moralische Werte und ohne positive Unternehmenskultur 10 ist das Compliance Management ineffizient und ineffektiv. 11 Entsprechende Compliance- Maßnahmen, wie zum Beispiel Code of Conduct und Whistleblowing- Hotlines, würden somit keinen Erfolg erzielen. 9 Wieland, J. (2008): a. a. O., CCZ 2008, Bussmann, K. / Salvenmoser, S. / Nestler, C. (2010): a. a. O.; S Wieland, J. (2008): a. a. O., CCZ 2008, 15;

15 S e i t e 5 Dementsprechend ist eine Compliance-Strategie unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur zu entwickeln, die im Einklang mit der jeweiligen Unternehmensstrategie steht Rechtspflicht und Risiken für das Unternehmen Vorstände haben gemäß 91 Abs. 2 Aktiengesetz (AktG) ein Früherkennungssystem für bestandsgefährdende Risiken einzurichten. Dies gilt auch für Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Daraus folgt, dass alle Geschäftsführungsorgane von Kapitalgesellschaften vorhersehbare Schäden von dem Unternehmen abzuwenden haben. 13 Hinzu kommt die persönliche und gesamtschuldnerische Haftung der Organe über 93 Abs. 2 AktG, die sich durch eine entsprechende Beweislastumkehr zulasten der Organe verschärft. Auch 130 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) fordert die angesprochenen Compliance- und Kontrollmaßnahmen. Dementsprechend handelt nach 130 OWiG der Inhaber eines Unternehmens ordnungswidrig, wenn er vorsätzlich oder fahrlässig Aufsichtsmaßnahmen unterlässt, die erforderlich sind, um in dem Unternehmen Zuwiderhandlungen gegen Pflichten zu verhindern, die den Inhaber treffen und deren Verletzung mit Strafe oder Geldbuße bedroht ist, die durch gehörige Aufsicht verhindert oder wesentlich erschwert worden wären. Folglich kann, neben Reputationsschäden, eine Geldbuße gegen die Unternehmensleitung verhängt werden, wenn die gebotene Aufsicht aufgrund eines strafbaren Organisationsverschuldens nach 130, 30 OWiG verletzt wurde. Die Ordnungswidrigkeit stellt einen Auffangtatbestand dar und ist bei betriebsbezogenen Pflichtverstößen von Angestellten eröffnet. Dabei ist der Begriff der Betriebsbezogenheit weit auszulegen und umfasst sämtliche Pflichten, die einen engen Zusammenhang zur Unternehmensführung aufweisen. 12 vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, 331

16 S e i t e 6 Da Compliance aber auch dazu beitragen kann, das Ansehen in der Öffentlichkeit und die finanzielle Situation des Unternehmens zu verbessern 14 und interne Prozesse zu optimieren, sollte ein gewisses Eigeninteresse daran bestehen, ein geeignetes Compliance Management aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln. Im Sinne einer guten Compliance ergeben sich für Unternehmen in Deutschland verschiedenste Anforderungen, unter anderem im Gesellschafts-, Umwelt-, Produkthaftungs-, Datenschutz-, Steuer-, und dem Arbeitsrecht. Gerade mit Blick auf den Unternehmenseinsatz von Social-Media- Anwendungen ist das Datenschutz- und Arbeitsrecht besonders zu berücksichtigen. Dementsprechend ist vor dem Einsatz von Social-Media-Anwendungen eine sorgfältige Analyse, eine sog. Compliance Due Diligence, 15 durchzuführen, welche die Risiken für das Unternehmen aufzeigt Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung Das Datenschutzrecht stellt einen Unterpunkt im Compliance-System da. Der Schutz personenbezogener Daten ist ein Grundrecht. Aus EU-Sicht ist dies in Artikel 8 der EU-Grundrechtecharta verankert. Mit Blick auf Deutschland ist dieses Grundrecht seit dem Volkszählungsurteil des BVerfG 16 als Recht auf informationelle Selbstbestimmung bekannt. Das aus Art. 2 Absatz 1 i.v. mit Art. 1 Absatz 1 GG abgeleitete Recht auf informationelle Selbstbestimmung als Teilbereich des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, schützt nach der Rechtsprechung des BVerfG die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden. Dies gilt auch unabhängig von der Qualität der Daten. 14 vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, 331 mit Verweis auf Menzies (2006): Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance, S vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, BVerfGE 65, 1 (11 ff.) = NJW 1984, 419 Volkszählungsurteil

17 S e i t e 7 Mit dem informationellen Selbstbestimmungsrecht ist nach dieser Rechtsprechung eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der die Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. 17 Demzufolge hat jeder Bürger das Recht, grundsätzlich selbst darüber zu bestimmen, welche seiner persönlichen Daten er preisgeben möchte. Dieses Grundrecht, das zunächst als Abwehrrecht gegen den Staat entwickelt wurde, ist heute auch in seiner Ausstrahlung auf das Verhältnis Privater untereinander (Drittwirkung des Grundrechts) allgemein anerkannt. 18 Durch die Formulierung grundsätzlich wird deutlich, dass es auch personenbezogene Daten geben kann, über deren Freigabe der Einzelne nicht selbst entscheiden kann. In erster Linie muss der Betroffene davor geschützt werden, dass seine personenbezogenen Daten nicht unbegrenzt erhoben, gespeichert, verwendet, genutzt und weitergegeben werden. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde wegen der Datenskandale der letzten Jahre im Jahr 2009 novelliert. Unter anderem wurde der 32 BDSG eingeführt, der nun den sog. Beschäftigtendatenschutz regeln soll. Darüber hinaus wird seit 2010 in der Politik darüber beraten, ein eigenes Beschäftigtendatenschutzgesetz ins Leben zu rufen. Allerdings hat man sich dazu entschieden, die Regelungen des 32 BDSG durch den Gesetzesentwurf zum Beschäftigtendatenschutzgesetz (BDSG-E) vom in Zukunft zu erweitern. Dabei wurde das Thema Social Media, insbesondere soziale Netzwerke, mit aufgegriffen BVerfGE 65, 1 (11 ff.) = NJW 1984, 419 Volkszählungsurteil 18 BVerfG, NJW 1991, 2129 (2132). 19 vgl. Göpfert, B. / Wilke, E. (2010): Recherchen des Arbeitgebers in Sozialen Netzwerken nach dem geplanten Beschäftigtendatenschutzgesetz, NZA 2010, 1333; s. a. Frings, A. / Wahlers, U. (2011): Social Media, ipad & Co. Im Arbeitsverhältnis, BB 2011, Heft 50, S. 3126

18 S e i t e 8 Grundsätzlich sind im BDSG u. a. die Grundprinzipien: Zweckbindung (vgl. 4 Abs.1, 28 ff. BDSG), Erforderlichkeit ( 28 ff. BDSG), Transparenz (vgl. 34 BDSG) 20 und Datensparsamkeit ( 3a BDSG) zu beachten 21. Diese Grundsätze sind ebenso für die Telemedien im Telemediengesetz (TMG) zu finden Social Media im Unternehmen Unternehmen sind in der heutigen Gesellschaft gezwungen, sich mit den Social Media und, wie oben dargestellt, mit dem Thema Compliance zu beschäftigen, da gerade Social-Media-Anwendungen durch ihre komplexen Möglichkeiten, vielfältige Compliance-Risiken für Unternehmen bieten. Die Bedeutung von Social Media in der Gesellschaft und im Unternehmen wächst kontinuierlich und bietet neue Kommunikationsformen, insbesondere für Marketing- und PR-Verantwortliche. 23 Nicht nur der Börsengang von Facebook im Mai 2012 unterstreicht die große Bedeutung von Social Media in der Finanzindustrie, sondern auch die Entwicklung eines Social-Media- Index. 24 Aus betriebswirtschaftlicher Sicht müssen Unternehmen die Social- Media-Anwendungen nutzen, um auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Die Studie Digital Influence Index von Fleishman Hillard ergab, dass das Internet das wichtigste Medium für den Verbraucher ist, um zu entscheiden, ob er ein Produkt kauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt. 20 Der Grundsatz der Transparenz ist nicht explizit im BDSG erwähnt, lässt sich aber durch die Auskunftsrechte des Betroffenen und die Benachrichtigungspflichten der verantwortlichen Stelle ableiten. 21 Ausführlich zu den Grundsätzen Kühling, J. / Seidel, C. / Sivridis, A. (2011): Datenschutzrecht, 2. Aufl.; S ; s. a. Fechner, F. (2011), Medienrecht; S. 167 f.; Rd. 33; 22 Kühling, J.; / Seidel, C. / Sivridis, A. (2011): a. a. O.; S vgl. Rath; v. B. in Umnuß (2012): Corporate Compliance Checklisten, 2. Aufl., Kapitel 7, Rdnr Anm.: Der Social-Media-Index setzt sich aus den 20 größten Social-Media-Unternehmen zusammen und ein entsprechendes Social-Media-Indexzertifikat (WKN: DE9S0M) wurden durch die Deutsche Bank emittiert.

19 S e i t e 9 Mit 52 Prozent war der Einfluss des Internets in Deutschland mehr als doppelt so groß als der Einfluss des Mediums Fernsehen. 25 Die Nutzung und Bedeutung des Internets steigt, zugleich zeigt aber die Studie The Business of Social von Seis und Hofsäss, dass Unternehmen immer seltener die Verbraucher über die eigene Marken- bzw. Firmenwebseite erreichen. Gerade in der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren war der Rückgang von 96 Prozent im Jahr 2008 auf 72 Prozent im Jahr 2011 am größten. Auch auf internationaler Ebene zeigt sich ein starker Rückgang und die Tendenz, dass Nutzer vermehrt das Internet nutzen, aber nur noch über Social-Media- Anwendungen zu erreichen sind, und nicht mehr über die klassischen Markenbzw. Firmenwebseiten. 26 Dabei steht die Entwicklung der Social-Media- Anwendungen erst am Anfang. Dies zeigt zum Beispiel Social TV, bei dem Social-Media-Anwendungen in Zukunft verstärkt in andere Medien integriert werden Social Media Unter Social Media versteht man z. B. Blogs, Wikis, Soziale Netzwerke und Bewertungsplattformen. Social Media stellen dabei eine Teilmenge von Web 2.0 da. Der Begriff Web 2.0 ist dabei als die zweite Generation des Internets zu verstehen, bei dem der Nutzer zum Informationsproduzenten wird. 28 Die Begrifflichkeiten sind weit auszulegen, da die Plattformen in den letzten Jahren dynamisch gewachsen und vor allem flexibel in ihrer Anwendung sind. Während früher die Inhalte auf den klassischen Internetseiten nur konsumiert werden konnten, zeichnen sich Social Media dadurch aus, dass der Internetnutzer die Inhalte selbst erstellt. 25 vgl. McRoberts, B. / Terhanian, G. / Alldredge, K. / Keppler, C. (2010): Digital Influence Index Studie; abrufbar unter: Abrufdatum: vgl. Seis, J. / Hofsäss, M. (2012): The business of social Social media tracker 2012; abrufbar unter: Abrufdatum vgl. Machalke K. (2012), Social TV Deutsches Fernsehen und soziale Medien: Hilflos, mutlos, ideenlos; abrufbar unter: Abrufdatum: vgl. DIN SPEC Norm 91253: , S. 5

20 S e i t e 10 Im Mittelpunkt der Social Media stehen somit die nutzergenerierten Inhalte (user-generated-content), die gegenseitige Kommunikation, die interaktive Herstellung und der Austausch von Informationen. 29 Nachfolgend werden in dieser Arbeit unter Social-Media-Anwendungen, Internetplattformen und Anwendungen verstanden, die den Austausch von nutzergenerierten Inhalten ermöglichen. Als zentrales Beispiel sind insbesondere die Formen der sozialen Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Xing und LinkedIn zu nennen. Hauptzweck und Motivation ist die persönliche Darstellung durch Verbreitung personenbezogener Daten, Austausch von Meinungen, Eindrücken, Erfahrungen 30 und Informationen. 31 Sterne versteht Social Media als Möglichkeit, dass jeder mit jedem kommunizieren kann bzw. als konsumentengenerierter Content, der über leicht zugängliche Online-Tools verbreitet wird. 32 Dadurch entstehen die Möglichkeiten und Chancen für Unternehmen direkt mit der entsprechenden Zielgruppe bzw. potenziellen Bewerbern zu kommunizieren. 33 Dass die Wirtschaft, insbesondere die Unternehmen, Social-Media-Anwendungen für wichtig halten, zeigt sich durch die Entwicklung der DIN-Spezifikation durch das Deutsche Institut für Normung (DIN), um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in Social Media zu erleichtern. Im Zentrum der Social-Media-Anwendung steht das Profil des Nutzers, aus dem sich ein Netzwerk bildet. 35 Durch die Registrierung mit persönlichen Angaben (z. B. durch -Adresse, Name, Vorname, Geschlecht und Geburtsdatum) und eine einfache Handhabung der Anwendung, ist der Nutzer in der Lage, sein persönliches Profil weltweit im Internet zu veröffentlichen und z. B. mit eigenen oder fremden Bildern, Texten, Musikstücken und Videos anzureichern. 29 vgl. DIN SPEC Norm 91253: , S vgl. Hilker, C. (2010): Social Media für Unternehmen; S vgl. Henkel, T. / Küch, O. / Poller, A. (2008): Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke- Plattformen; S Sterne, J. (2011): Social Media Monitoring, S Vgl. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (2010): Social Media Guidelines Tipps für Unternehmen; S DIN-Spezifikation abrufbar unter: 35 vgl. Oberwetter, C. (2011): Soziale Netzwerke im Fadenkreuz des Arbeitsrechts, NJW 2011, S. 417

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