Social Media und Compliance im Unternehmen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Social Media und Compliance im Unternehmen"

Transkript

1 Johannes Gutenberg-Universität Mainz Mainzer Medieninstitut Masterarbeit zur Erlangung des Master of Law (LL.M.) im Weiterbildungsstudiengang Medienrecht Social Media und Compliance im Unternehmen vorgelegt am von Marco Wichtermann Veröffentlicht im Rahmen der Verleihung des Wissenschaftspreises des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz am

2 S e i t e I Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... III Literaturverzeichnis... V 1. Einleitung Problemstellung Zielsetzung der Arbeit Aufbau der Arbeit Social Media und Compliance Der Compliance-Begriff Compliance Management Rechtspflicht und Risiken für das Unternehmen Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung Social Media im Unternehmen Social Media Informations-, Identitäts-, Beziehungsmanagement und der gläserne Internetnutzer Verantwortliche Stelle bei Social Media Betreiber von Social-Media-Anwendungen Unternehmen, Arbeitnehmer und Nutzer Vorteile und Risiken für die Nutzer Selbstdatenschutz und Kontrollverluste Beweisverwertungsverbot der Nutzerdaten Vorteile und Risiken für das Unternehmen Wettbewerbswidriges Onlineverhalten Urheberrecht Recht auf Vergessen & Archivierungspflichten Beschädigung des Marken- und Unternehmensimages... 39

3 S e i t e II 3. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Social Media Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers Meinungsfreiheit des Beschäftigten Verletzung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen Dienstliche Nutzung von Social Media Social-Media-Richtlinie Einsatz von Social-Media-Richtlinien Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats Kontrollmöglichkeiten zur Einhaltung der Social-Media-Richtlinie Zusammenfassung... 59

4 S e i t e III Abkürzungsverzeichnis a. A. anderer Ansicht a. a. O. am angeführten Ort Abs. Anm. Aufl. Art. BB BITKOM bzw. CCZ Absatz Anmerkung Auflage Artikel Betriebs-Berater (Zeitschrift) Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e. V. beziehungsweise Corporate Compliance Zeitschrift (Zeitschrift) d. h. das heißt DIN Deutsches Institut für Normung e. V. f. folgende ff. GG fortfolgende Grundgesetz i. S. im Sinne i. V. m. in Verbindung mit MMR NZA NJOZ NJW MultiMedia und Recht (Zeitschrift) Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht (Zeitschrift) Neue Juristische Online-Zeitschrift (Zeitschrift) Neue Juristische Wochenschrift (Zeitschrift)

5 S e i t e IV Rdnr. RDV Randnummer(n) Recht der Datenverarbeitung (Zeitschrift) S. Satz; Seite s. siehe s. a. siehe auch s. o. siehe oben sog. sogenannt u. a. unter anderem vgl. ZD Ziff. ZRP ZUM vergleiche Zeitschrift für Datenschutz (Zeitschrift) Ziffer(n) Zeitschrift für Rechtspolitik (Zeitschrift) Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (Zeitschrift)

6 S e i t e V Literaturverzeichnis Boesche, Katharina Vera, Wettbewerbsrecht, 2. Auflage, C. F. Müller, Heidelberg, 2007 Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V., Social Media Guidelines Tipps für Unternehmen, 2010 Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v., Soziale Netzwerke Zweite, erweitere Studie 12/2011 Bussmann, Kai; Salvenmoser, Steffen; Nestler, Claudia, Compliance und Unternehmenskultur Zur aktuellen Situation in deutschen Unternehmen, hrsg. von PricewaterhouseCoopers und der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg, 2010 Ege, Andreas, Arbeitsrecht und Web 2.0, in Arbeit und Arbeitsrecht 2/2008, S Ernst, Stefan, Social Networks und Arbeitnehmer-Datenschutz in NJOZ 2011, 953 Fechner, Frank, Medienrecht, 12. Auflage, UTB, Tübingen, 2011 Forst, Gerit, Bewerberauswahl über soziale Netzwerke im Internet, in NZA 2010, 427 Frings, Arno; Wahlers, Ulrich, Social Media, ipad & Co. im Arbeitsverhätnis in BB 50/2011, S Gaul, Björn; Hiebert, Tanja, So können Guidelines sinnvoll sein, in Personalmagazin, 12/2010, S Gola, Peter; Schomerus, Rudolf, et al., Bundesdatenschutzgesetz Kommentar, 10. Auflage, C.H.Beck, München, 2010

7 S e i t e VI Göpfert, Burkard; Wilke, Elena, Facebook-Aktivitäten als Kündigungsgrund, in ArbRAktuell, 2011, 159 Göpfert, Burkhard; Wilke, Elena, Recherchen des Arbeitgebers in Sozialen Netzwerken nach dem geplanten Beschäftigtendatenschutzgesetz in NZA 2010, 1329 Gounalakis, Georgios; Klein, Catherine, Zulässigkeit von personenbezogenen Bewertungsplattformen Die "Spickmich"- Entscheidung des BGH vom in NJW 2010, 566 Hermann, Thorsten, USA: Dürfen Unternehmen von Bewerbern die Zugangsdaten zu deren, sozialen Netzwerken verlangen? in ZD-Aktuell 2012, Hettler, Uwe, Social Media Marketing: Marketing mit Blogs, Sozialen Netzwerken und weiteren Anwendungen des Web 2.0, 1. Auflage, Oldenburg Wissenschaftsverlag, München, 2010 Hilker, Claudia, Social Media für Unternehmen, 1. Auflage, Linde, Wien, 2010 Hoeren, Thomas, Anonymität im Web Grundfragen und aktuelle Entwicklungen in ZRP 2010, 251 Hoeren, Thomas; Neubauer, Arne, Entwicklung des Internet- und Multimediarechts im Jahr 2011 in MMR-Beil. 2011, 1 Hoeren, Thomas; Ulrich, Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, 30. Ergänzungslieferung, C.H.Beck, München, 2011 Jandt, Silke; Roßnagel, Alexander, Datenschutz in Social Networks, Kollektive Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung, in ZD 2011, 160

8 S e i t e V I I Karg, Moritz, Rechtliche Bewertung der Gesichtserkennung und Zuständigkeit des Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, hrsg. vom Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, 2012 Karla, Jürgen, Digitales Vergessen im Web 2.0, in Wirtschaftsinformatik 2/2010 Kühling, Jürgen; Seidel, Christian; Sivridis, Anastasios, Datenschutzrecht, 2. Auflage, C.F. Müller, Heidelberg, 2011 Küttner, Wolfdieter; Röller, Jürgen, Personalbuch, 19. Auflage, C.H.Beck, München, 2012 Lelly, Jan Tibor; Fuchs, Oliver, My Space is not Your Space Einige Überlegungen zu Social Media Guidelines, in CCZ 2010, 147 Lipski, Marcus, Social Engineering Der Mensch als Sicherheitsrisiko in der IT, 1. Auflage, Diplomica, Hamburg, 2009 Lützeler, Martin; Bissels, Martin; Sigle, Hasche, Social Media-Leitfaden für Arbeitgeber: Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, in ArbRAktuell 2011, 499 McRoberts, Brian, et al., Digital Influence Index Studie 2010 Oberwetter, Christian, Bewerberprofilerstellung durch das Internet Verstoß gegen das Datenschutzrecht? in BB 2008, S Oberwetter, Christian, Soziale Netzwerke im Fadenkreuz des Arbeitsrechts in NJW 2011, 417

9 S e i t e V I I I Poller, Andreas; Henkel, Thorsten; Küch, Oliver, Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen, hrsg. vom Fraunhofer Institut SIT,Darmstadt, 2008 Poreda, Martin, Was kosten soziale Netzwerke in Personalmagazin 12/2010, S Reinemann, Susanne; Remmertz, Frank, Urheberrechte an User-generated Content in ZUM 2012, 216 Rolf, Christian; Riechwald, Jochen, Betriebliche Social-Media-Richtlinien auf dem arbeitsrechtlichen Prüfstand, in RDV 6/2010, S Salvenmoser, Steffen; Hauschka, Christoph, Korruption, Datenschutz und Compliance in NJW 2010, 331 Schmidt, Holger, Kommunikation statt Kommerz wie Konzerne Facebook und Twitter nutzen, in Focus, 2012 Schröder, Birgit; Hawxwell, Anne, Die Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen durch sogenannte Facebook Fanpages und Social-Plugins, hrsg. vom Wisenschaftlichen Dienst, WD /11 Seis, Jessica; Hofsäss, Michael, The business of social Social media tracker, 2012 Simitis, Spiros, Hrsg. Bundesdatenschutzgesetz Kommentar, 7. Auflage, Nomos, Baden-Baden, 2011 Spindler, Gerald; Schuster, Fabian, Recht der elektronischen Medien. 2. Auflage, C.H.Beck, München, 2011 Stadler, Thomas, Verstoßen Facebook und Google Plus gegen deutsches Recht? Ausschluss von Pseudonymen auf Social-Media-Plattformen in ZD 2011, 57

10 S e i t e IX Steinkamp, Markus, Trau, schau, wem Gefährdungen durch Social Business Networks, Teil I. in IT-Grundschutz Informationsdienst, 4/2009, S Sterne, Jim, Social Media Monitoring, Auflage 2011, mitp, Heidelberg, 2011 Umnuß, Karsten, Corporate Compliance-Checklisten, 2. Auflage, C.H.Beck, München, 2012 Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, Datenschutzrechtliche Bewertung der Reichweitenanalyse durch Facebook. hrsg. vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, 2011 Voigt, Paul; Alich, Stefan, Facebook-Like-Button und Co. Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit der Webseitenbetreiber in NJW 2011, 3541 Wieland, Josef, Unternehmensethik und Compliance Management Zwei Seiten einer Medaille, in CCZ 2008, 15 Wybitul, Tim, Das neue Bundesdatenschutzgesetz: Verschärfte Regeln für Compliance und interne Ermittlungen in BB 30/ 2009, S Wybitul, Tim, Handbuch Datenschutz im Unternehmen, 1. Auflage, Verlag Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main, 2011

11 S e i t e 1 1. Einleitung 1.1. Problemstellung Immer häufiger wird über Social Media berichtet und nicht nur Arbeitnehmer nutzen die Social-Media-Kanäle, um sich zu präsentieren, sondern auch Arbeitgeber. Während früher die Inhalte auf den klassischen Internetseiten nur konsumiert werden konnten, zeichnen sich Social Media dadurch aus, dass der Internetnutzer die Inhalte selbst erstellt (user-generated-content). Laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., wird Social Media zum Alltag und will disziplinübergreifend organisiert werden. Des Weiteren werden Kunden und Bewerber verstärkt auf user-generated-content setzen, um sich über das Unternehmen zu informieren und auf die Aktivitäten der Arbeitnehmer in Social Media zu achten. 1 Der Druck, auf die Unternehmensleitung, in Social Media aktiv zu werden, ist entsprechend groß. Jedoch sind Unternehmen auch gehalten, sich rechtskonform zu verhalten, und gemäß 91 Abs. 2 AktG sogar verpflichtet, geeignete organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken frühzeitig zu erkennen (Compliance). Unter Social Media versteht man in erster Linie Kommunikationsplattformen, die von der Kommunikation der einzelnen Nutzer untereinander und deren user-generated-content leben und mit der Preisgabe von personenbezogenen Daten verknüpft sind. Unter den Bedingungen der modernen Datenverarbeitung wird der Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten von dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des GG Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit GG Art. 1 Abs. 1 umfasst. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. 2 In diesem Spannungsfeld liegt die Problematik für Unternehmen. Zahlreiche Vorfälle zeigen, dass Arbeitnehmer durch unbedachte Äußerungen oder 1 Vgl. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v., ; 10 Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011, (Abrufdatum ) 2 BVerfGE 65, 1-71

12 S e i t e 2 Handlungen das Unternehmen in Schwierigkeiten bringen können. Auf der einen Seite wird von den Unternehmen gefordert, sich in den Social Media zu präsentieren, auf der anderen Seite haben sie insbesondere das Arbeitsrecht und den Datenschutz zu beachten. Unternehmen versuchen, durch Social- Media-Richtlinien die Aktivitäten ihrer Arbeitnehmer zu regeln. Fraglich ist aber, ob eine Social-Media-Richtlinie die richtige Antwort ist auf die Frage, wie sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber im virtuellen Raum der Social Media verhalten sollen Zielsetzung der Arbeit Ziel der Arbeit ist es, die oben beschriebene Problematik und das Spannungsverhältnis zwischen Compliance und Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen zu beleuchten. Insbesondere spielen die arbeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen und Risiken eine Rolle. Im Zentrum der Arbeit werden zwei Fragen betrachtet: Welche Befugnisse hat der Arbeitgeber, seine Arbeitnehmer zur dienstlichen Nutzung der Social Media anzuweisen und welche Risiken bestehen für das Unternehmen und die Arbeitnehmer, wenn Arbeitnehmer Social-Media-Anwendungen, insbesondere soziale Netzwerke, nutzen. Es wird allein die deutsche Rechtsnorm betrachtet und der Normalfall eines innerdeutschen Arbeitsverhältnisses unterstellt. Die Arbeit schließt mit der Betrachtung, ob Unternehmen das Verhalten ihrer Arbeitnehmer, z. B. durch Social-Media-Richtlinien, regeln können und diese evtl. auch kontrollieren dürfen Aufbau der Arbeit In Kapitel 2 werden die allgemeinen Nutzungsmöglichkeiten der Social Media im Unternehmen und der Compliance-Begriff erörtert und die datenschutzrechtlichen Grundlagen gelegt. Im anschließenden 3. Kapitel werden die einzelnen Risiken für das Unternehmen und seine Arbeitnehmer aufgezeigt, wenn sich jene Arbeitnehmer für das Unternehmen in Social Media engagieren. Abschließend wird in Kapitel 4 der Lösungsansatz von Social-Media-Richtlinien einer kritischen Würdigung unterzogen.

13 S e i t e 3 2. Social Media und Compliance 2.1. Der Compliance-Begriff Da Gesetzesverstöße zu existenzvernichtenden Rufschäden führen können, tritt das Thema Compliance zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit 3 und genießt, insbesondere bei Unternehmen, einen hohen Stellenwert. 4 Der Begriff Compliance bedeutet im engeren Sinne, dass Unternehmen und deren Organe im Rahmen der Gesetze und Vorschriften agieren müssen. Oftmals wird dabei der Compliance-Begriff unter der Bekämpfung von Korruption oder Wirtschaftsstraftaten gesehen. Jedoch umfasst der Begriff wesentlich mehr. 5 Im weiteren Sinne sind unter Compliance mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Nicht nur eine gewisse Gesetzes- und Normentreue wird durch Compliance gefordert, sondern auch eine ganzheitliche Betrachtung, die auch vertragliche Verpflichtungen mit Dritten, interne Vorschriften, freiwillige Selbstverpflichtungen, Anforderungen von Stakeholdern, 6 sowie nationalen und internationalen Standards berücksichtigt. Der Deutsche Corporate Governance Kodex 7 (DCGK) versteht unter Compliance unter Punkt 4.1.3, dass der Vorstand für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien zu sorgen hat und auf deren Beachtung durch die Konzernunternehmen hin wirkt. Zusammengefasst zielt die Hauptaufgabe von Compliance auf das gesetzkonforme Verhalten des Unternehmens und der Arbeitnehmer ab, um die Haftung 8 der Geschäftsführung zu verringern oder zu vermeiden. 3 vgl. Wybitul, T. (2009): Das neue Bundesdatenschutzgesetz: Verschärfte Regeln für Compliance und interne Ermittlungen, BB ; S. 1582; s. a. Wieland, J. (2008): Unternehmensethik und Compliance Management Zwei Seiten einer Medaille, CCZ 2008, 15; s. a. Bussmann, K. / Salvenmoser, S. / Nestler, C. (2010): Studie Compliance und Unternehmenskultur Zur aktuellen Situation in deutschen Unternehmen; S vgl. Ergebnisse einer EMNID-Umfrage von 2007 im Auftrag der KPMG, Compliance- Management in Deutschland; abrufbar unter: Abrufdatum vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): Korruption, Datenschutz und Compliance, NJW 2010, vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): Korruption, Datenschutz und Compliance, NJW 2010, 331 mit Verweis auf Menzies (2006): Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance, S.2 7 Der Deutsche Corporate Governance Kodes in der Fassung vom 26. Mai 2010 ist abrufbar unter (Abrufdatum: ); 8 Zu denkbaren Entwicklung des Haftungsrechts vgl. Bussmann, K. / Matschke, S. (2009): Die Zukunft der unternehmerischen Haftung bei Compliance-Verstößen, CCZ 2009, 132

14 S e i t e Compliance Management Unter Compliance Management sind die organisatorischen Maßnahmen zu verstehen, die sicherstellen, dass Gesetze, Vorschriften und Standards eingehalten werden. Damit umfassen die Begriffe Compliance und Compliance Management die Vorbeugung und Vermeidung von Verstößen gegen Gesetze und Normen aller Art, um somit Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Die Begriffe, die aus dem Angloamerikanischen stammen, stehen folglich für Vorsätze, die in einem Rechtsstaat üblich sind und für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung selbstverständlich sein sollten. Wieland fordert, dass das Compliance Managementsystem als werteorientiertes Compliance Management zu verstehen ist, und führt die Skandale bei Worldcom, Enron und Arthur Anderson an, die zeigen, dass illegales und insbesondere unmoralisches Verhalten im unmittelbarsten Sinne des Wortes Wertvernichter sind. 9 Folglich muss ein gut geführtes Unternehmen auch soziale und moralische Verantwortung tragen und diese Verantwortung in der jeweiligen Unternehmenskultur implementieren. Im Rahmen des Einsatzes von Social Media ist es wichtig, die Frage der Verantwortung in Bezug auf die Gefahren und Risiken, die für das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bestehen, zu beantworten. Auch mit Blick auf den Hauptzweck der Compliance, muss Verantwortung gelebt und ein Wertemanagement existieren, damit Fehlverhalten überhaupt erkannt und präventiv vermieden werden kann. Ohne entsprechende soziale und moralische Werte und ohne positive Unternehmenskultur 10 ist das Compliance Management ineffizient und ineffektiv. 11 Entsprechende Compliance- Maßnahmen, wie zum Beispiel Code of Conduct und Whistleblowing- Hotlines, würden somit keinen Erfolg erzielen. 9 Wieland, J. (2008): a. a. O., CCZ 2008, Bussmann, K. / Salvenmoser, S. / Nestler, C. (2010): a. a. O.; S Wieland, J. (2008): a. a. O., CCZ 2008, 15;

15 S e i t e 5 Dementsprechend ist eine Compliance-Strategie unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur zu entwickeln, die im Einklang mit der jeweiligen Unternehmensstrategie steht Rechtspflicht und Risiken für das Unternehmen Vorstände haben gemäß 91 Abs. 2 Aktiengesetz (AktG) ein Früherkennungssystem für bestandsgefährdende Risiken einzurichten. Dies gilt auch für Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Daraus folgt, dass alle Geschäftsführungsorgane von Kapitalgesellschaften vorhersehbare Schäden von dem Unternehmen abzuwenden haben. 13 Hinzu kommt die persönliche und gesamtschuldnerische Haftung der Organe über 93 Abs. 2 AktG, die sich durch eine entsprechende Beweislastumkehr zulasten der Organe verschärft. Auch 130 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) fordert die angesprochenen Compliance- und Kontrollmaßnahmen. Dementsprechend handelt nach 130 OWiG der Inhaber eines Unternehmens ordnungswidrig, wenn er vorsätzlich oder fahrlässig Aufsichtsmaßnahmen unterlässt, die erforderlich sind, um in dem Unternehmen Zuwiderhandlungen gegen Pflichten zu verhindern, die den Inhaber treffen und deren Verletzung mit Strafe oder Geldbuße bedroht ist, die durch gehörige Aufsicht verhindert oder wesentlich erschwert worden wären. Folglich kann, neben Reputationsschäden, eine Geldbuße gegen die Unternehmensleitung verhängt werden, wenn die gebotene Aufsicht aufgrund eines strafbaren Organisationsverschuldens nach 130, 30 OWiG verletzt wurde. Die Ordnungswidrigkeit stellt einen Auffangtatbestand dar und ist bei betriebsbezogenen Pflichtverstößen von Angestellten eröffnet. Dabei ist der Begriff der Betriebsbezogenheit weit auszulegen und umfasst sämtliche Pflichten, die einen engen Zusammenhang zur Unternehmensführung aufweisen. 12 vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, 331

16 S e i t e 6 Da Compliance aber auch dazu beitragen kann, das Ansehen in der Öffentlichkeit und die finanzielle Situation des Unternehmens zu verbessern 14 und interne Prozesse zu optimieren, sollte ein gewisses Eigeninteresse daran bestehen, ein geeignetes Compliance Management aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln. Im Sinne einer guten Compliance ergeben sich für Unternehmen in Deutschland verschiedenste Anforderungen, unter anderem im Gesellschafts-, Umwelt-, Produkthaftungs-, Datenschutz-, Steuer-, und dem Arbeitsrecht. Gerade mit Blick auf den Unternehmenseinsatz von Social-Media- Anwendungen ist das Datenschutz- und Arbeitsrecht besonders zu berücksichtigen. Dementsprechend ist vor dem Einsatz von Social-Media-Anwendungen eine sorgfältige Analyse, eine sog. Compliance Due Diligence, 15 durchzuführen, welche die Risiken für das Unternehmen aufzeigt Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung Das Datenschutzrecht stellt einen Unterpunkt im Compliance-System da. Der Schutz personenbezogener Daten ist ein Grundrecht. Aus EU-Sicht ist dies in Artikel 8 der EU-Grundrechtecharta verankert. Mit Blick auf Deutschland ist dieses Grundrecht seit dem Volkszählungsurteil des BVerfG 16 als Recht auf informationelle Selbstbestimmung bekannt. Das aus Art. 2 Absatz 1 i.v. mit Art. 1 Absatz 1 GG abgeleitete Recht auf informationelle Selbstbestimmung als Teilbereich des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, schützt nach der Rechtsprechung des BVerfG die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden. Dies gilt auch unabhängig von der Qualität der Daten. 14 vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, 331 mit Verweis auf Menzies (2006): Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance, S vgl. Salvenmoser, S. / Hauschka, C. (2010): a. a. O., NJW 2010, BVerfGE 65, 1 (11 ff.) = NJW 1984, 419 Volkszählungsurteil

17 S e i t e 7 Mit dem informationellen Selbstbestimmungsrecht ist nach dieser Rechtsprechung eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der die Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. 17 Demzufolge hat jeder Bürger das Recht, grundsätzlich selbst darüber zu bestimmen, welche seiner persönlichen Daten er preisgeben möchte. Dieses Grundrecht, das zunächst als Abwehrrecht gegen den Staat entwickelt wurde, ist heute auch in seiner Ausstrahlung auf das Verhältnis Privater untereinander (Drittwirkung des Grundrechts) allgemein anerkannt. 18 Durch die Formulierung grundsätzlich wird deutlich, dass es auch personenbezogene Daten geben kann, über deren Freigabe der Einzelne nicht selbst entscheiden kann. In erster Linie muss der Betroffene davor geschützt werden, dass seine personenbezogenen Daten nicht unbegrenzt erhoben, gespeichert, verwendet, genutzt und weitergegeben werden. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde wegen der Datenskandale der letzten Jahre im Jahr 2009 novelliert. Unter anderem wurde der 32 BDSG eingeführt, der nun den sog. Beschäftigtendatenschutz regeln soll. Darüber hinaus wird seit 2010 in der Politik darüber beraten, ein eigenes Beschäftigtendatenschutzgesetz ins Leben zu rufen. Allerdings hat man sich dazu entschieden, die Regelungen des 32 BDSG durch den Gesetzesentwurf zum Beschäftigtendatenschutzgesetz (BDSG-E) vom in Zukunft zu erweitern. Dabei wurde das Thema Social Media, insbesondere soziale Netzwerke, mit aufgegriffen BVerfGE 65, 1 (11 ff.) = NJW 1984, 419 Volkszählungsurteil 18 BVerfG, NJW 1991, 2129 (2132). 19 vgl. Göpfert, B. / Wilke, E. (2010): Recherchen des Arbeitgebers in Sozialen Netzwerken nach dem geplanten Beschäftigtendatenschutzgesetz, NZA 2010, 1333; s. a. Frings, A. / Wahlers, U. (2011): Social Media, ipad & Co. Im Arbeitsverhältnis, BB 2011, Heft 50, S. 3126

18 S e i t e 8 Grundsätzlich sind im BDSG u. a. die Grundprinzipien: Zweckbindung (vgl. 4 Abs.1, 28 ff. BDSG), Erforderlichkeit ( 28 ff. BDSG), Transparenz (vgl. 34 BDSG) 20 und Datensparsamkeit ( 3a BDSG) zu beachten 21. Diese Grundsätze sind ebenso für die Telemedien im Telemediengesetz (TMG) zu finden Social Media im Unternehmen Unternehmen sind in der heutigen Gesellschaft gezwungen, sich mit den Social Media und, wie oben dargestellt, mit dem Thema Compliance zu beschäftigen, da gerade Social-Media-Anwendungen durch ihre komplexen Möglichkeiten, vielfältige Compliance-Risiken für Unternehmen bieten. Die Bedeutung von Social Media in der Gesellschaft und im Unternehmen wächst kontinuierlich und bietet neue Kommunikationsformen, insbesondere für Marketing- und PR-Verantwortliche. 23 Nicht nur der Börsengang von Facebook im Mai 2012 unterstreicht die große Bedeutung von Social Media in der Finanzindustrie, sondern auch die Entwicklung eines Social-Media- Index. 24 Aus betriebswirtschaftlicher Sicht müssen Unternehmen die Social- Media-Anwendungen nutzen, um auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Die Studie Digital Influence Index von Fleishman Hillard ergab, dass das Internet das wichtigste Medium für den Verbraucher ist, um zu entscheiden, ob er ein Produkt kauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt. 20 Der Grundsatz der Transparenz ist nicht explizit im BDSG erwähnt, lässt sich aber durch die Auskunftsrechte des Betroffenen und die Benachrichtigungspflichten der verantwortlichen Stelle ableiten. 21 Ausführlich zu den Grundsätzen Kühling, J. / Seidel, C. / Sivridis, A. (2011): Datenschutzrecht, 2. Aufl.; S ; s. a. Fechner, F. (2011), Medienrecht; S. 167 f.; Rd. 33; 22 Kühling, J.; / Seidel, C. / Sivridis, A. (2011): a. a. O.; S vgl. Rath; v. B. in Umnuß (2012): Corporate Compliance Checklisten, 2. Aufl., Kapitel 7, Rdnr Anm.: Der Social-Media-Index setzt sich aus den 20 größten Social-Media-Unternehmen zusammen und ein entsprechendes Social-Media-Indexzertifikat (WKN: DE9S0M) wurden durch die Deutsche Bank emittiert.

19 S e i t e 9 Mit 52 Prozent war der Einfluss des Internets in Deutschland mehr als doppelt so groß als der Einfluss des Mediums Fernsehen. 25 Die Nutzung und Bedeutung des Internets steigt, zugleich zeigt aber die Studie The Business of Social von Seis und Hofsäss, dass Unternehmen immer seltener die Verbraucher über die eigene Marken- bzw. Firmenwebseite erreichen. Gerade in der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren war der Rückgang von 96 Prozent im Jahr 2008 auf 72 Prozent im Jahr 2011 am größten. Auch auf internationaler Ebene zeigt sich ein starker Rückgang und die Tendenz, dass Nutzer vermehrt das Internet nutzen, aber nur noch über Social-Media- Anwendungen zu erreichen sind, und nicht mehr über die klassischen Markenbzw. Firmenwebseiten. 26 Dabei steht die Entwicklung der Social-Media- Anwendungen erst am Anfang. Dies zeigt zum Beispiel Social TV, bei dem Social-Media-Anwendungen in Zukunft verstärkt in andere Medien integriert werden Social Media Unter Social Media versteht man z. B. Blogs, Wikis, Soziale Netzwerke und Bewertungsplattformen. Social Media stellen dabei eine Teilmenge von Web 2.0 da. Der Begriff Web 2.0 ist dabei als die zweite Generation des Internets zu verstehen, bei dem der Nutzer zum Informationsproduzenten wird. 28 Die Begrifflichkeiten sind weit auszulegen, da die Plattformen in den letzten Jahren dynamisch gewachsen und vor allem flexibel in ihrer Anwendung sind. Während früher die Inhalte auf den klassischen Internetseiten nur konsumiert werden konnten, zeichnen sich Social Media dadurch aus, dass der Internetnutzer die Inhalte selbst erstellt. 25 vgl. McRoberts, B. / Terhanian, G. / Alldredge, K. / Keppler, C. (2010): Digital Influence Index Studie; abrufbar unter: Abrufdatum: vgl. Seis, J. / Hofsäss, M. (2012): The business of social Social media tracker 2012; abrufbar unter: Abrufdatum vgl. Machalke K. (2012), Social TV Deutsches Fernsehen und soziale Medien: Hilflos, mutlos, ideenlos; abrufbar unter: Abrufdatum: vgl. DIN SPEC Norm 91253: , S. 5

20 S e i t e 10 Im Mittelpunkt der Social Media stehen somit die nutzergenerierten Inhalte (user-generated-content), die gegenseitige Kommunikation, die interaktive Herstellung und der Austausch von Informationen. 29 Nachfolgend werden in dieser Arbeit unter Social-Media-Anwendungen, Internetplattformen und Anwendungen verstanden, die den Austausch von nutzergenerierten Inhalten ermöglichen. Als zentrales Beispiel sind insbesondere die Formen der sozialen Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Xing und LinkedIn zu nennen. Hauptzweck und Motivation ist die persönliche Darstellung durch Verbreitung personenbezogener Daten, Austausch von Meinungen, Eindrücken, Erfahrungen 30 und Informationen. 31 Sterne versteht Social Media als Möglichkeit, dass jeder mit jedem kommunizieren kann bzw. als konsumentengenerierter Content, der über leicht zugängliche Online-Tools verbreitet wird. 32 Dadurch entstehen die Möglichkeiten und Chancen für Unternehmen direkt mit der entsprechenden Zielgruppe bzw. potenziellen Bewerbern zu kommunizieren. 33 Dass die Wirtschaft, insbesondere die Unternehmen, Social-Media-Anwendungen für wichtig halten, zeigt sich durch die Entwicklung der DIN-Spezifikation durch das Deutsche Institut für Normung (DIN), um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in Social Media zu erleichtern. Im Zentrum der Social-Media-Anwendung steht das Profil des Nutzers, aus dem sich ein Netzwerk bildet. 35 Durch die Registrierung mit persönlichen Angaben (z. B. durch -Adresse, Name, Vorname, Geschlecht und Geburtsdatum) und eine einfache Handhabung der Anwendung, ist der Nutzer in der Lage, sein persönliches Profil weltweit im Internet zu veröffentlichen und z. B. mit eigenen oder fremden Bildern, Texten, Musikstücken und Videos anzureichern. 29 vgl. DIN SPEC Norm 91253: , S vgl. Hilker, C. (2010): Social Media für Unternehmen; S vgl. Henkel, T. / Küch, O. / Poller, A. (2008): Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke- Plattformen; S Sterne, J. (2011): Social Media Monitoring, S Vgl. Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (2010): Social Media Guidelines Tipps für Unternehmen; S DIN-Spezifikation abrufbar unter: 35 vgl. Oberwetter, C. (2011): Soziale Netzwerke im Fadenkreuz des Arbeitsrechts, NJW 2011, S. 417

9 Mitarbeiterscreenings

9 Mitarbeiterscreenings 9 Mitarbeiterscreenings Mitarbeiterscreenings werden in Unternehmen immer häufiger eingesetzt. Screenings sind Rasterfahndungen, bei denen verschiedene personenbezogene Daten der Mitarbeiter nach bestimmten

Mehr

Social Media, Internet, Email Herausforderung für das Arbeitsverhältnis?

Social Media, Internet, Email Herausforderung für das Arbeitsverhältnis? Social Media, Internet, Email Herausforderung für das Arbeitsverhältnis? Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht CMS Hasche Sigle 1. Social Media als Schnittstelle zwischen Beruf und Privatleben Thema

Mehr

Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April 2013. Dr. Oliver Staffelbach, LL.M.

Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April 2013. Dr. Oliver Staffelbach, LL.M. Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April 2013 Dr. Oliver Staffelbach, LL.M. 1 Einleitung (1) Quelle: http://www.20min.ch/digital/news/story/schaufensterpuppe-spioniert-kunden-aus-31053931

Mehr

Datenschutz als Qualitäts- und Wettbewerbsfaktor

Datenschutz als Qualitäts- und Wettbewerbsfaktor Datenschutz als Qualitäts- und Wettbewerbsfaktor RA Andreas Jaspers Geschäftsführer der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) e.v. Die GDD e.v. Die GDD e.v. tritt als gemeinnütziger Verein

Mehr

Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1. - Stand: 1. Juli 2010 -

Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1. - Stand: 1. Juli 2010 - INNENMINISTERIUM AUFSICHTSBEHÖRDE FÜR DEN DATENSCHUTZ IM NICHTÖFFENTLICHEN BEREICH Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1 - Stand: 1. Juli 2010 -

Mehr

Datenschutz. IT-Sicherheitsbotschafter Aufbauseminar 3, am 15.05.2014 in Hamburg-Harburg. Petra Schulze

Datenschutz. IT-Sicherheitsbotschafter Aufbauseminar 3, am 15.05.2014 in Hamburg-Harburg. Petra Schulze Datenschutz IT-Sicherheitsbotschafter Aufbauseminar 3, am 15.05.2014 in Hamburg-Harburg Petra Schulze Fachverband Motivation Daten werden zunehmend elektronisch gespeichert und übermittelt Daten können

Mehr

Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs Datenschutzbeauftragter

Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs Datenschutzbeauftragter Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs Datenschutzbeauftragter Goethestraße 27 18209 Bad Doberan Telefon: 038203/77690 Telefax: 038203/776928 Datenschutzbeauftragter Schütte, Goethestraße 27, 18209 Bad Doberan

Mehr

Vorlesungsreihe Datenschutzrecht am ITM der WWU Münster. Beschäftigtendatenschutz/Aufsichtsbehörden

Vorlesungsreihe Datenschutzrecht am ITM der WWU Münster. Beschäftigtendatenschutz/Aufsichtsbehörden Vorlesungsreihe Datenschutzrecht am ITM der WWU Münster Axel Trösken Leiter Recht & Compliance der The Phone House Telecom GmbH Münster, 21. Januar 2011 Seite 1 I. Einleitung Datenschutz profitierte in

Mehr

4. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses am 27. September 2012 in Berlin

4. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses am 27. September 2012 in Berlin 4. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses am 27. September 2012 in Berlin Vortrag zum Thema Qualitätssicherung und Datenschutz, Anforderungen an den Datenschutz aus der Sicht des

Mehr

Position. Arbeitnehmerdatenschutz rechtssicher gestalten. Stand: März 2014 www.vbw-bayern.de

Position. Arbeitnehmerdatenschutz rechtssicher gestalten. Stand: März 2014 www.vbw-bayern.de Position Arbeitnehmerdatenschutz rechtssicher gestalten Stand: März 2014 www.vbw-bayern.de Vorwort X Vorwort Zehn Forderungen für einen praxisgerechten Beschäftigtendatenschutz Die vbw Vereinigung der

Mehr

Akzeptanz von Portallösungen durch Datenschutz Compliance Meike Kamp Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

Akzeptanz von Portallösungen durch Datenschutz Compliance Meike Kamp Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Akzeptanz von Portallösungen durch Datenschutz Compliance Meike Kamp Datenschutz Schleswig-Holstein Übersicht Wer oder Was ist das Unabhängige Landeszentrum für? Was bedeutet Datenschutz Compliance grundsätzlich?

Mehr

Verpflichtung auf das Datengeheimnis

Verpflichtung auf das Datengeheimnis BAYERISCHES LANDESAMT FÜR DATENSCHUTZAUFSICHT Verpflichtung auf das Datengeheimnis Herausgeber: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht Promenade 27 91522 Ansbach Telefon: (0981) 53-1300 Telefax:

Mehr

Einführung in die Datenerfassung und in den Datenschutz

Einführung in die Datenerfassung und in den Datenschutz Dr. Thomas Petri Einführung in die Datenerfassung und in den Datenschutz Hochschule für Politik, Sommersemester 2011, Foliensatz 2-2 bis 2-4 (1.6.2011) 1 Grobübersicht 1. Einführung, europa- und verfassungsrechtliche

Mehr

Inhalt. Datenschutz ist Grundrechtsschutz 4. Wessen Daten werden geschützt? 5. Wer muss den Datenschutz beachten? 6

Inhalt. Datenschutz ist Grundrechtsschutz 4. Wessen Daten werden geschützt? 5. Wer muss den Datenschutz beachten? 6 Datenschutz ist... Inhalt Datenschutz ist Grundrechtsschutz 4 Wessen Daten werden geschützt? 5 Wer muss den Datenschutz beachten? 6 Welche Daten werden vom Datenschutzrecht erfasst? 7 Wann dürfen personenbezogene

Mehr

IT-Compliance und Datenschutz. 16. März 2007

IT-Compliance und Datenschutz. 16. März 2007 IT-Compliance und Datenschutz 16. März 2007 Die Themen Agenda Vorstellung Deutsche Post Adress GmbH IT-Compliance und Datenschutz allgemein Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Der Datenschutzbeauftragte Verbot

Mehr

Datenschutzrecht. Vorlesung im Sommersemester 2015

Datenschutzrecht. Vorlesung im Sommersemester 2015 Priv.-Doz. Dr. Claudio Franzius claudio.franzius@rz.hu-berlin.de Datenschutzrecht Vorlesung im Sommersemester 2015 Literatur Marion Albers, Datenschutzrecht, in: Ehlers/Fehling/Pünder (Hrsg.), Besonderes

Mehr

Einführung in den Datenschutz Mitarbeiterschulung nach 4g BDSG (MA4g)

Einführung in den Datenschutz Mitarbeiterschulung nach 4g BDSG (MA4g) Einführung in den Datenschutz Mitarbeiterschulung nach 4g BDSG (MA4g) Dieter Braun IT-Sicherheit & Datenschutz Gliederung Einführung 3 Personenbezogene Daten 7 Die Pflichtenverteilung 10 Daten aktiv schützen

Mehr

1.1.4 Wissen, was unter Verbot mit Erlaubnisvorbehalt 1.1.5. schützen. 1.1.7 Wissen, was man unter personenbezogenen 1.1.8 1.1.

1.1.4 Wissen, was unter Verbot mit Erlaubnisvorbehalt 1.1.5. schützen. 1.1.7 Wissen, was man unter personenbezogenen 1.1.8 1.1. Datenschutz DLGI Dienstleistungsgesellschaft für Informatik Am Bonner Bogen 6 53227 Bonn Tel.: 0228-688-448-0 Fax: 0228-688-448-99 E-Mail: info@dlgi.de, URL: www.dlgi.de Dieser Syllabus darf nur in Zusammenhang

Mehr

Hilft die Technik? Schützt uns das Gesetz? Vorschläge aus Schleswig-Holstein am Beispiel facebook

Hilft die Technik? Schützt uns das Gesetz? Vorschläge aus Schleswig-Holstein am Beispiel facebook Hilft die Technik? Schützt uns das Gesetz? Vorschläge aus Schleswig-Holstein am Beispiel facebook Henry Krasemann Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Die 7 Säulen des ULD Prüfung

Mehr

Merkblatt zur Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach 6 Abs. 2 Sächsisches Datenschutzgesetz

Merkblatt zur Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach 6 Abs. 2 Sächsisches Datenschutzgesetz Merkblatt zur Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach 6 Abs. 2 Sächsisches Datenschutzgesetz 1. Was versteht man unter der "Verpflichtung auf das Datengeheimnis"? Die Verpflichtung auf das Datengeheimnis

Mehr

Social Media Marketing und Datenschutz

Social Media Marketing und Datenschutz 1 2 Social Media Marketing und Datenschutz Anwendbarkeit des deutschen Datenschutzrechts - einschlägige Normen Datenschutzrechtliche Probleme beim Social Media Marketing 4 Anwendungsfälle Rechtsfolgen

Mehr

Zählen, speichern, spionieren. Datenschutz und seine Bedeutung im Rahmen technischer Entwicklungen

Zählen, speichern, spionieren. Datenschutz und seine Bedeutung im Rahmen technischer Entwicklungen Zählen, speichern, spionieren Datenschutz und seine Bedeutung im Rahmen technischer Entwicklungen 1 Themen Teil 1 Einführung in das Das Volkszählungsurteil Bundes-, Landes- und Sondergesetze Grundstrukturen

Mehr

Identity Management und Gesetz: Spannungsfeld Compliance <-> Datenschutz

Identity Management und Gesetz: Spannungsfeld Compliance <-> Datenschutz Mittelstandsdialog Informationssicherheit 6. Mai 2010 Identity Management und Gesetz: Spannungsfeld Compliance Datenschutz RA Dr. Michael Karger Wendler Tremml Rechtsanwälte, München NIFIS e.v. Nationale

Mehr

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht in der Regierung von Mittelfranken _ Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich Informationen für die verantwortliche Stelle Stand: November 2009 Impressum:

Mehr

Das Grundrecht auf Datenschutz im Europarecht Wirkungen und Problemfelder. Ao. Univ.-Prof. Dr. Alina-Maria Lengauer, LLM

Das Grundrecht auf Datenschutz im Europarecht Wirkungen und Problemfelder. Ao. Univ.-Prof. Dr. Alina-Maria Lengauer, LLM Das Grundrecht auf Datenschutz im Europarecht Wirkungen und Problemfelder Ao. Univ.-Prof. Dr. Alina-Maria Lengauer, LLM Das Grundrecht auf Datenschutz im Europarecht 1. Zur Genese des Grundrechtes auf

Mehr

Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten bei Besuch der Website und Nutzung der Angebote

Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten bei Besuch der Website und Nutzung der Angebote Datenschutzerklärung Stand: Juli 2015 Vorbemerkungen Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Crailsheimer Str. 52, 74523 Schwäbisch Hall, Deutschland (nachfolgend Veranstalter ), eingetragen im Handelsregister

Mehr

Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines

Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines Hans Böckler-Stiftung: Fachtagung Social Media in der internen Zusammenarbeit Was ist bisher geregelt? Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines 29.06.2015 - Frankfurt AfA Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Mehr

BDSG - Interpretation

BDSG - Interpretation BDSG - Interpretation Materialien zur EU-konformen Auslegung Christoph Klug Rechtsanwalt, Köln Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e. V., Bonn 2. aktualisierte und erweiterte Auflage DATAKONTEXT-FACHVERLAG

Mehr

Datenschutz bei Rechtsanwälten

Datenschutz bei Rechtsanwälten Datenschutz bei Rechtsanwälten Vortrag von: Rechtsanwalt Dr. Holger Zuck Anwaltskanzlei Zuck & Quaas, Stuttgart 1 Datenschutz bei Rechtsanwälten Normen: Bereichsspezifische Normen: BRAO (insb. 43, 43a,

Mehr

ITKwebcollege.DATENSCHUTZ

ITKwebcollege.DATENSCHUTZ ITKwebcollege.DATENSCHUTZ Inhaltsverzeichnis ITKwebcollege.DATENSCHUTZ Themenübersicht Der Datenschutzbeauftragte... 2 Verarbeitungsübersicht Meldepflicht... 2 Auftragsdatenverarbeitung... 2 Kontrollen

Mehr

Nutzungsbedingungen. Urheberschutz

Nutzungsbedingungen. Urheberschutz Nutzungsbedingungen Urheberschutz Die in der genutzten Event-App veröffentlichten Inhalte und Werke sind urheberrechtlich geschützt. Jede vom deutschen Urheberrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf

Mehr

Datenschutz und Privacy in der Cloud

Datenschutz und Privacy in der Cloud Datenschutz und Privacy in der Cloud Seminar: Datenbankanwendungen im Cloud Computing Michael Markus 29. Juni 2010 LEHRSTUHL FÜR SYSTEME DER INFORMATIONSVERWALTUNG KIT Universität des Landes Baden-Württemberg

Mehr

Datenschutz beim Einsatz von Internet, Intranet und E-Mail am Arbeitsplatz

Datenschutz beim Einsatz von Internet, Intranet und E-Mail am Arbeitsplatz Cristina Baier Datenschutz beim Einsatz von Internet, Intranet und E-Mail am Arbeitsplatz Verlag Dr. Kovac Hamburg 2010 -IX- Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis XVII Einleitung.. > «>..»..». 1 1. Teil:

Mehr

Datenschutz und Datensicherheit. Warum Datenschutz

Datenschutz und Datensicherheit. Warum Datenschutz Datenschutz und Datensicherheit 14.10.2003 1 Warum Datenschutz Imageverlust Steigende Sensibilität der Nutzer und Kunden für Datenschutzbelange Vorschrift durch Gesetze mithin Geldstrafen Höchststrafe

Mehr

Corporate Privacy Management Group

Corporate Privacy Management Group CRM datenschutzkonform einsetzen Goldene Regeln für die Praxis Flughafen Münster/Osnabrück, 18. Juni 2009 1 Ihre Pilotin Judith Halama Datenschutzberaterin Externe Datenschutzbeauftragte Rechtsanwältin

Mehr

Datenschutz ist Persönlichkeitsschutz

Datenschutz ist Persönlichkeitsschutz Was ist Datenschutz? Personen sollen vor unbefugter Verwendung oder Weitergabe ihrer persönlichen Daten geschützt werden. Datenschutz ist Persönlichkeitsschutz Verpflichtung auf das Datengeheimnis Was

Mehr

ITKwebcollege.DATENSCHUTZ

ITKwebcollege.DATENSCHUTZ ITKwebcollege.DATENSCHUTZ Inhaltsverzeichnis ITKwebcollege.DATENSCHUTZ Themenübersicht Der Datenschutzbeauftragte 2 Verarbeitungsübersicht Meldepflicht 2 Auftragsdatenverarbeitung 2 Kontrollen durch die

Mehr

Firmeninformation zum Datenschutz

Firmeninformation zum Datenschutz BAYERISCHES LANDESAMT FÜR DATENSCHUTZAUFSICHT Firmeninformation zum Datenschutz Herausgeber: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht Promenade 27 91522 Ansbach Telefon: (0981) 53-1300 Telefax: (0981)

Mehr

Datenschutzrichtlinie von Anleiter und Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung des Nutzers

Datenschutzrichtlinie von Anleiter und Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung des Nutzers Datenschutzrichtlinie von Anleiter und Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung des Nutzers Für die Anleiter GmbH, Tucholskystr. 13, 10117 Berlin ( Anleiter ), ist Datenschutz ein besonderes Anliegen,

Mehr

Social Media Recruiting & Recht

Social Media Recruiting & Recht Social Media Recruiting & Recht Rechtliche Grenzen bei der Mitarbeitersuche und ansprache bei Facebook & Co 29. November 2013 Berlin - 1 DIEM PARTNER 2013 Der Referent: RA Dr. Carsten Ulbricht IT-Recht

Mehr

Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7. 2. Die Datenverarbeitung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)...

Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7. 2. Die Datenverarbeitung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)... 2 Inhalt: 1. Gründe für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen... 7 1. Gesetzliche Verpflichtung... 7 2. Vertragliche Verpflichtungen... 7 3. Staatliche Sanktionsmöglichkeiten... 7 4. Schadensersatzansprüche...

Mehr

Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG

Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG Merkblatt zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach 4f, 4g BDSG Wann ist das Bundesdatenschutzgesetz anwendbar? Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gilt gemäß 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG für alle nicht öffentlichen

Mehr

Rösler-Goy: Datenschutz für das Liegenschaftskataster 1

Rösler-Goy: Datenschutz für das Liegenschaftskataster 1 Datenschutz für das Liegenschaftskataster Dipl.-Ing. Michael Rösler-Goy Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern Rösler-Goy: Datenschutz für das Liegenschaftskataster 1 1. Wozu dient Datenschutz?

Mehr

Datenschutzkonforme Nutzung sozialer Medien durch öffentliche Organe

Datenschutzkonforme Nutzung sozialer Medien durch öffentliche Organe MERKBLATT Datenschutzkonforme Nutzung sozialer Medien durch öffentliche Organe I. Einleitung Dieses Merkblatt richtet sich an öffentliche Organe, welche der kantonalen Datenschutzgesetzgebung unterstehen

Mehr

Winfried Rau Tankstellen Consulting

Winfried Rau Tankstellen Consulting Winfried Rau Tankstellen Consulting Teil 1 Wer muss einen Datenschutzbeauftragten bestellen?... 4f BDSG, nicht öffentliche Stellen die personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten innerhalb eines Monats

Mehr

beck-shop.de Druckerei C. H. Beck ... Revision, 09.05.2012 DJT Verhandlungen des Deutschen Juristentages

beck-shop.de Druckerei C. H. Beck ... Revision, 09.05.2012 DJT Verhandlungen des Deutschen Juristentages Revision, 09.05.2012 1 Revision Gutachten F zum 69. Deutschen Juristentag München 2012 Revision, 09.05.2012 2 Verhandlungen des 69. Deutschen Juristentages München 2012 Herausgegeben von der Ständigen

Mehr

Datenschutzrecht in Österreich und Deutschland Ein Vergleich. RA Marcel Keienborg

Datenschutzrecht in Österreich und Deutschland Ein Vergleich. RA Marcel Keienborg Datenschutzrecht in Österreich und Deutschland Ein Vergleich RA Marcel Keienborg Zur Geschichte des Datenschutzes Die Wiege des Datenschutzes: In den USA (1960er/70 Jahre) Privacy Act of 1974 Debatten

Mehr

im Datenschutzrecht Felix Banholzer Forschungsstelle Recht im Deutschen Forschungsnetz

im Datenschutzrecht Felix Banholzer Forschungsstelle Recht im Deutschen Forschungsnetz und Entwicklungen im Datenschutzrecht Felix Banholzer Institut für Informations, Telekommunikationsund Medienrecht, Lehrstuhl Prof. Dr. Hoeren Forschungsstelle Recht im Deutschen Forschungsnetz Funktionsweise?

Mehr

Die Zukunft des Melderegisters in Sozialen Medien oder als Open Data?

Die Zukunft des Melderegisters in Sozialen Medien oder als Open Data? Die Zukunft des Melderegisters in Sozialen Medien oder als Open Data? Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein 12. Mai 2012 Anzusprechende Themen: Open Data vs. Meldegeheimnis Datenschutzrechtlich

Mehr

Im Internet werben alles möglich? Rechtliche Aspekte des Social-Media, E-Mail- und Suchmaschinenmarketings

Im Internet werben alles möglich? Rechtliche Aspekte des Social-Media, E-Mail- und Suchmaschinenmarketings Im Internet werben alles möglich? Rechtliche Aspekte des Social-Media, E-Mail- und Suchmaschinenmarketings Gliederung I. Begriffsbestimmung II. Werbeformen im Internet und deren Anforderungen I. Klassische

Mehr

IT-Outsourcing aus der Perspektive einer bdsb. Bettina Robrecht Datenschutzbeauftragte 17. März 2012

IT-Outsourcing aus der Perspektive einer bdsb. Bettina Robrecht Datenschutzbeauftragte 17. März 2012 IT-Outsourcing aus der Perspektive einer bdsb Bettina Robrecht Datenschutzbeauftragte 17. März 2012 Agenda I. Überblick: Definitionen und anwendbares Recht II. Outsourcing innerhalb der EU/EWR III. Outsourcing

Mehr

Datenschutz-Unterweisung

Datenschutz-Unterweisung Datenschutz-Unterweisung Prof. Dr. Rolf Lauser Datenschutzbeauftragter (GDDcert) öbuv Sachverständiger für Systeme und Anwendungen der Informationsverarbeitung im kaufmännisch-administrativen Bereich sowie

Mehr

Social Media und Datenschutz Rechtliche Fallstricke erkennen und vermeiden Dr. Ulrich Baumgartner, LL.M Rechtsanwalt/Partner Osborne Clarke

Social Media und Datenschutz Rechtliche Fallstricke erkennen und vermeiden Dr. Ulrich Baumgartner, LL.M Rechtsanwalt/Partner Osborne Clarke 25. NEON-Plenum, 18. Februar 2013 Social Media Guidelines Richtlinien und rechtliche Rahmenbedingungen der Social Media-Forschung verstehen und anwenden Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher

Mehr

Richtlinie zur Informationssicherheit

Richtlinie zur Informationssicherheit Richtlinie zur Informationssicherheit Agenda Einführung Gefahrenumfeld Warum benötige ich eine Richtlinie zur IT-Sicherheit? Grundlagen Datenschutz Best-Practice-Beispiel Vorgehensweise Richtlinie zur

Mehr

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht 2 Datenschutz im Unternehmen Umgang mit Mitarbeiterdaten Neuregelung, Folgen, Praxisrelevante Fälle 1 3 Personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche

Mehr

Heintzmann Gruppe Internetpräsenz Datenschutzerklärung (privacy policy) nach 13 TMG (Telemediengesetz)

Heintzmann Gruppe Internetpräsenz Datenschutzerklärung (privacy policy) nach 13 TMG (Telemediengesetz) Heintzmann Gruppe Internetpräsenz Datenschutzerklärung (privacy policy) nach 13 TMG (Telemediengesetz) Die Heintzmann-Gruppe (nachfolgend -Heintzmann- genannt) legt großen Wert auf den Schutz Ihrer Daten

Mehr

Soziale Netzwerke. Der datenschutzkonforme Einsatz im Betrieb. Referent: Thorsten Logemann

Soziale Netzwerke. Der datenschutzkonforme Einsatz im Betrieb. Referent: Thorsten Logemann Soziale Netzwerke Der datenschutzkonforme Einsatz im Betrieb Referent: Thorsten Logemann Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance: Wir halten Sie auf Kurs! intersoft consulting services AG Frankenstraße

Mehr

1. Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten

1. Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten Datenschutzerklärung HALLOBIZ Datenschutz und Datensicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen. Anlässlich des Besuches unserer Vermittlungsplattform HALLOBIZ werden Ihre personenbezogenen Daten streng nach

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 1. Übung im SoSe 2007: BDSG (1) 1.1 Voraussetzungen zur automatisierten DV (1) Anmerkung: Automatisierte Datenverarbeitung = Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung unter

Mehr

Datenschutzerklärung. Datum: 16.12.2014. Version: 1.1. Datum: 16.12.2014. Version: 1.1

Datenschutzerklärung. Datum: 16.12.2014. Version: 1.1. Datum: 16.12.2014. Version: 1.1 Datenschutzerklärung Datum: 16.12.2014 Version: 1.1 Datum: 16.12.2014 Version: 1.1 Verantwortliche Stelle im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes ist: Deutsch-Iranische Krebshilfe e. V. Frankfurter Ring

Mehr

Daten, die Sie uns geben (Geschäftsbeziehung, Anfragen, Nutzung eine unsere Dienstleistungen)

Daten, die Sie uns geben (Geschäftsbeziehung, Anfragen, Nutzung eine unsere Dienstleistungen) Datenschutzerklärung der Etacs GmbH Die Etacs GmbH wird den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gerecht.personenbezogene Daten, d.h Angaben, mittels derer eine natürliche Person unmittelbar

Mehr

Datenschutzerklärung von SL-Software

Datenschutzerklärung von SL-Software Datenschutzerklärung von SL-Software Software und Büroservice Christine Schremmer, Inhaberin Christine Schremmer, Odenwaldring 13, 63500 Seligenstadt (nachfolgend SL-Software bzw. Wir genannt) ist als

Mehr

Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes

Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes 2. April 2014 Veranstaltung der EAB und der EAID Digitale Agenda Erwartungen aus Sicht der Informationsfreiheit und des Datenschutzes Peter Schaar Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz

Mehr

... 14 ... 17 ... 10 ... 12 ... 21 ... 13 ... 26 ... 37 ... 40 ... 42 ... 11 ... 15 ... 16 ... 18 ... 19 ... 22 ... 23 ... 25 ... 33 ... 38 ...

... 14 ... 17 ... 10 ... 12 ... 21 ... 13 ... 26 ... 37 ... 40 ... 42 ... 11 ... 15 ... 16 ... 18 ... 19 ... 22 ... 23 ... 25 ... 33 ... 38 ... Version 1.0 Seite 1 von 94 Stand: 10.12.2014 Version 1.0 Seite 2 von 94 Stand: 10.12.2014 Version 1.0 Seite 3 von 94 Stand: 10.12.2014 ... 2... 2... 4... 7... 10... 11... 11... 12... 12... 13... 14...

Mehr

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen.

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen. Mobile Personal Clouds with Silver Linings Columbia Institute for Tele Information Columbia Business School New York, 8. Juni 2012 Giovanni Buttarelli, Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

Mehr

Kursbeschreibung Ausbildung zum internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Kursbeschreibung Ausbildung zum internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten Kursbeschreibung Ausbildung zum internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten In dieser fünftägigen Ausbildungsreihe werden vertiefte Kenntnisse zum Datenschutzrecht vermittelt. Es werden alle Kenntnisse

Mehr

und so weiter Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

und so weiter Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb usw UWG vgl. Working Paper 185. z.b. ZD ZUM und so weiter Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vergleiche Stellungnahme 13/2011 der Artikel-29- Datenschutzgruppe zu den Geolokalisierungsdiensten von

Mehr

Cloud Computing: IT-Sicherheit und Datenschutzrecht - Lassen sich Verträge zum Cloud Computing datenschutzkonform und rechtssicher gestalten?

Cloud Computing: IT-Sicherheit und Datenschutzrecht - Lassen sich Verträge zum Cloud Computing datenschutzkonform und rechtssicher gestalten? Cloud Computing: IT-Sicherheit und Datenschutzrecht - Lassen sich Verträge zum Cloud Computing datenschutzkonform und rechtssicher gestalten? Rechtsanwalt Dr. Oliver Hornung Rechtsanwalt Dr. Matthias Nordmann

Mehr

Datenschutz in Alumni- und Career-Services

Datenschutz in Alumni- und Career-Services 20. September 2012 Kerstin Ann-Susann Schäfer, Ph. D. (UCT) Doctor of Philosophy in Law Alumni und Career-Services im Lichte des Datenschutzes Universität Alumni-Services Career-Services Themen & Ziele:

Mehr

REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz

REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz REFERENTEN: Dr. Dennis Voigt, Markus Faust MELCHERS, FRANKFURT AM MAIN Business-Frühstück Keine Website ohne Datenschutz BIEG Hessen / IHK Offenbach am Main 06. Februar 2014 Gliederung Datenschutzerklärung

Mehr

Arbeitnehmerdatenschutz

Arbeitnehmerdatenschutz Bibliothek Literaturtipp Arbeitnehmerdatenschutz Literaturauswahl 2009-2013 Die angezeigten Titel sind über den Bibliothekskatalog im Intranet zur Ausleihe bestellbar. Falls sie elektronisch vorliegen,

Mehr

FAQ Datenschutz an Schulen

FAQ Datenschutz an Schulen FAQ Datenschutz an Schulen I. Allgemeine Fragen: 1. Was bedeutet Datenschutz und wer ist für den Datenschutz an öffentlichen Schulen verantwortlich? Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem "Volkszählungsurteil"

Mehr

Grundsätze und europarechtliche Rahmenbedingungen Gesetzestext mit Materialien Datenschutz-Verordnungen und Richtlinien im Anhang

Grundsätze und europarechtliche Rahmenbedingungen Gesetzestext mit Materialien Datenschutz-Verordnungen und Richtlinien im Anhang 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Datenschutzgesetz Grundsätze und europarechtliche Rahmenbedingungen

Mehr

Datenschutzbeauftragter

Datenschutzbeauftragter Datenschutz- Einführung und Prinzipien Dr. Kai-Uwe Loser Internet- t Pranger (USA) Universität Dortmund Sexualstraftäter Straftäter allgemein Im Rahmen von Prostitution aufgegriffene Passfotos Universität

Mehr

Datenschutzhinweis - SCHIESSER Online Shops

Datenschutzhinweis - SCHIESSER Online Shops Datenschutzhinweis - SCHIESSER Online Shops Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Online Shop, SCHIESSER Online Shop und unserem Unternehmen, der SCHIESSER AG (www.schiesser.com). Wir möchten, dass

Mehr

Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG

Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG - Checkliste + Formular - Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG Version Stand: 1.0 07.08.2014 Ansprechpartner: RA Sebastian Schulz sebastian.schulz@bevh.org 030-2061385-14 A. Wenn ein Unternehmen personenbezogene

Mehr

Datenschutz nach. Herzlich Willkommen. bei unserem Datenschutz-Seminar. Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Datenschutz nach. Herzlich Willkommen. bei unserem Datenschutz-Seminar. Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Datenschutz nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Herzlich Willkommen bei unserem Datenschutz-Seminar 1 Vorstellung Matthias A. Walter EDV-Sachverständiger (DESAG) Datenschutzbeauftragter (TÜV) 11 Jahre

Mehr

Grundlagen Datenschutz

Grundlagen Datenschutz Grundlagen Datenschutz Michael Bätzler TÜV Datenschutz Auditor Externer Datenschutzbeauftragter IHK xdsb Datenschutz Greschbachstraße 6a 76229 Karlsruhe Telefon: 0721/82803-50 Telefax: 0721/82803-99 www.xdsb.de

Mehr

Diese Website und das Leistungsangebot von www.pflegemit-herz.de werden von der. Anke Reincke - Häusliche Krankenpflege und Seniorenbetreuung

Diese Website und das Leistungsangebot von www.pflegemit-herz.de werden von der. Anke Reincke - Häusliche Krankenpflege und Seniorenbetreuung Datenschutzbestimmung 1. Verantwortliche Stelle Diese Website und das Leistungsangebot von www.pflegemit-herz.de werden von der Anke Reincke - Häusliche Krankenpflege und Seniorenbetreuung Pieskower Straße

Mehr

Datenschutz in der betrieblichen Praxis

Datenschutz in der betrieblichen Praxis Datenschutz in der betrieblichen Praxis Datenschutz und Datensicherheit unter besonderer Berücksichtigung der beruflichen Aus- und Weiterbildung von Alfred W. Jäger, Datenschutzbeauftragter Überblick zur

Mehr

WEB 2.0 UND DATENSCHUTZ, Informationste c h n o l o g ie WAS GEHT UNS DAS AN?

WEB 2.0 UND DATENSCHUTZ, Informationste c h n o l o g ie WAS GEHT UNS DAS AN? WEB 2.0 UND DATENSCHUTZ, WAS GEHT UNS DAS AN? ICH BIN MEHR WERT Homepage Newsletter Foren Cloudprotesting Fanpage Facebook Twitter Definition Dabei geht es im Kern darum, mithilfe von webbasierter Software,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis 15. Einleitung 17

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis 15. Einleitung 17 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 15 Einleitung 17 : b-government und die Europäische Dienstleistungsnchthnie Entwicklung des E-Govemment in Deutschland I. Der Begriff II. Ursprung und Ziele 1.

Mehr

Mitarbeiter-Merkblatt zum Datenschutz (Unverbindliches Muster)

Mitarbeiter-Merkblatt zum Datenschutz (Unverbindliches Muster) Anlage 5: Mitarbeiter-Merkblatt zum Datenschutz Mitarbeiter-Merkblatt zum Datenschutz (Unverbindliches Muster) Bei Ihrer Tätigkeit in unserem Unternehmen werden Sie zwangsläufig mit personenbezogenen Daten

Mehr

II. Zweckbestimmung der Datenerhebung, -verarbeitung oder nutzung

II. Zweckbestimmung der Datenerhebung, -verarbeitung oder nutzung Öffentliches Verfahrensverzeichnis der IMMAC Holding AG Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt im 4g vor, dass der Beauftragte für den Datenschutz jedermann in geeigneter Weise die Angaben entsprechend

Mehr

IT-Sicherheit und Datenschutz im Cloud Computing

IT-Sicherheit und Datenschutz im Cloud Computing Definition von bezeichnet das dynamische Bereitstellen von Ressourcen wie Rechenkapazitäten, Datenspeicher oder fertiger Programmpakete über Netze, insbesondere über das Internet. und dazu passende Geschäftsmodelle

Mehr

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte Der betriebliche Datenschutzbeauftragte Durch die fortschreitende Verbreitung der automatischen Datenverarbeitung sind die Gefahren des Datenmissbrauchs stetig gestiegen. Bei der Begrenzung dieser Gefahr

Mehr

Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet

Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet Arbeitskreis Gesundheit und Soziales der Konferenz der Datenschutzbeauftragten

Mehr

Google Analytics. - datenschutzrechtliche Betrachtung -

Google Analytics. - datenschutzrechtliche Betrachtung - Google Analytics - datenschutzrechtliche Betrachtung - 1 Agenda Terms & Conditions Datenschutzhinweise Google Analytics Allgemeine Datenschutzhinweise von Google Regelungssachverhalte: Cookies Nutzungsprofile

Mehr

Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Forschungs- und Dokumentationsstelle für Verbraucherinsolvenz und Schuldnerberatung Schuldnerfachberatungszentrum

Mehr

Datenschutzerklärung der Vinosent GbR

Datenschutzerklärung der Vinosent GbR Erklärung zum Datenschutz Wir, die Vinosent GbR, freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und Ihrem Interesse an unserem Unternehmen. Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein

Mehr

Datenschutz im Betriebsratsbüro. Referent: Lorenz Hinrichs TBS Niedersachsen GmbH lh@tbs-niedersachsen.de

Datenschutz im Betriebsratsbüro. Referent: Lorenz Hinrichs TBS Niedersachsen GmbH lh@tbs-niedersachsen.de Datenschutz im Betriebsratsbüro Referent: Lorenz Hinrichs TBS Niedersachsen GmbH lh@tbs-niedersachsen.de Datenschutz im BR-Büro Seite 2 Ausgangssituation Ausgangssituation Kurz gefasst ist es Euer Job

Mehr

Die nachfolgenden Informationen sind unterteilt nach den verschiedenen Angeboten von NWB:

Die nachfolgenden Informationen sind unterteilt nach den verschiedenen Angeboten von NWB: Datenschutzerklärung Wir freuen uns, dass Sie unsere Webseiten und Angebote besuchen und bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Unternehmen, unseren Produkten und unseren Webseiten. Der Schutz Ihrer

Mehr

Lidl muss zahlen Millionen-Strafe für die Schnüffler Teure Bespitzelung: Der Discounter

Lidl muss zahlen Millionen-Strafe für die Schnüffler Teure Bespitzelung: Der Discounter Einleitung Handel mit Millionen Melderegisterdaten aufgedeckt Der Skandal um den illegalen Adresshandel ist offenbar um ein dunkles Kapitel reicher. Laut einem Zeitungsbericht haben mindestens acht Unternehmen

Mehr

Gebäudeinstallationen: Datenschutz Mitbestimmung

Gebäudeinstallationen: Datenschutz Mitbestimmung Gebäudeinstallationen: Datenschutz Mitbestimmung Frank Hüttmann, WPR, Universität Rostock Einstimmung Persönlichkeitsrechte im Arbeitsverhältnis Aus gesetzlichen Vorgaben und der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Mehr

Anwendungsbereiche und rechtliche Aspekte von Big Data

Anwendungsbereiche und rechtliche Aspekte von Big Data Anwendungsbereiche und rechtliche Aspekte von Big Data Dr. Carolin Schug, Rechtsanwältin, Siemens AG Answers for life. 2014-05-04 Seite1 Dr. Carolin Schug Was ist Big Data? Definition: wirtschaftlich sinnvolle

Mehr

Datenschutz und Datensicherheit als unternehmerische Aufgabe

Datenschutz und Datensicherheit als unternehmerische Aufgabe Datenschutz und Datensicherheit als unternehmerische Aufgabe RA Andreas Jaspers Geschäftsführer der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.v. (GDD) Die GDD Unterstützung von Unternehmen und

Mehr

BDSG-Novelle I und II BDSG-Novelle I und II Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerrungen Okt-12 Rechtsanwalt Matthias Marzluf 1 BDSG-Novelle I und II BDSG-Novelle II Okt-12 Rechtsanwalt Matthias Marzluf

Mehr

Programm. Zertifizierte Fortbildung zum/zur behördlichen Datenschutzbeauftragten (Land)

Programm. Zertifizierte Fortbildung zum/zur behördlichen Datenschutzbeauftragten (Land) Programm Zertifizierte Fortbildung zum/zur behördlichen Datenschutzbeauftragten (Land) Veranstaltungsnummer: 2015 Q052 MO (2. Modul) Termin: 10.11. 12.11.2015 (2. Modul) Zielgruppe: Tagungsort: Künftige

Mehr