Einführung Psychotraumatologie. Dirk Jacobsen

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1 Einführung Psychotraumatologie Dirk Jacobsen

2 Misshandlungsprävalenz in D Misshandlungsform % insgesamt % Schwer/extrem Körperl. Missbrauch 12,0 2,7 Sexueller Missbrauch 12,5 1,9 Emot. Missbrauch 14,9 1,6 Körperl. Vernachlässigung 48,4 10,8 Emot. Vernachlässigung 49,3 6,5 Häuser et al., 2011

3 Versorgungslage o 30 % der behandlungsbedürftigen Kinder und Jugendlichen erhalten psychotherapeutische/psychiatrische Hilfe (Lehmkuhl, 2009) o Versorgungsgrad bei Traumafolgestörungen deutlich geringer

4 schockierend Plötzlich und unerwartet Angeborene Resilienz Stressor Person Erlernte Bewältigungsstrategien Tod/existentielle Bedrohung Externale Quellen körperl., emot., und soz. Unterstützung

5 Trauma (Definition) Trauma ist ein vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und individuellen Bewältigungsmöglichkeiten, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und so eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltbild bewirkt. (Fischer & Riedesser, 1998)

6 Erschütterung des Selbst- und Weltbildes

7 Schematische Einteilung traumatischer Ereignisse Akzidentelle Traumata: Katastrophen, berufsbedingte und Unfalltraumata Menschlich verursachte Traumata (man-made) Typ-I- Traumata (einmal/kurzfristig) Verkehrsunfälle, kurzandauernde Naturkatastrophen Kriminelle/körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, ziviles Gewalterleben Typ-II-Traumata (mehrfach/langfristig) Langandauernde Naturkatastrophen, technische Katastrophen Sexuelle/körperliche Misshandlungen in der Kindheit, Geiselhaft, Folter/politische Verfolgung, Massenvernichtung (Maerker, 2009)

8

9 (S3 Leitlinie, AWMF)

10 Traumafolgestörungen Akute Belastungsreaktion F43.0 Anpassungsstörung F43.2 Posttraumatische Belastungsstörung F43.1 Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung F62.0 Dissoziative Störungsbilder F44 Somatoforme Schmerzstörung F45.4 Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung F60.3 Dissoziale Persönlichkeitsstörung F60.2 Essstörungen F50 Affektive Störungen F32, 33, 34 Substanzabhängigkeit F1 Somatoforme Störungen F45 (S3 Leitlinie, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, AWMF)

11 Prätraumatische Faktoren o Frühere traumatische Erfahrungen o Psychische Prämorbidität (Angststörungen, depressive Störungen, Funktionsniveau) o Psychosoziale Belastungsfaktoren (Armut) o Alter o Geschlecht o Genetische Prädisposition Ahrens-Eipper, Nelius, 2014

12 Peritraumatische Faktoren o Wahrgenommene Lebensgefahr und Traumaschwere o Verlust von Personen, Ressourcenverlust o Verletzung und Verletzungsschwere o Initiale emotionale Reaktion/Dissoziation o Elternbezogene Merkmale Ahrens-Eipper, Nelius, 2014

13 Posttraumatische Faktoren o Psychopathologische Auffälligkeiten im Anschluß an das Trauma o Dysfunktionale Bewältigungsstrategien o Elternbezogene Merkmale und soziale Unterstützung o Belastende Lebensereignisse Ahrens-Eipper, Nelius, 2014

14 Symptome der PTB Intrusionen Intrusionen und deren aktive Vermeidung Wiederkehrende belastende Erinnerungen Wiederkehrende belastende Träume Handeln oder Fühlen als ob das traumatische Ereignis wiederkehrt Intensive psychische Belastung bei Konfrontation mit traumabezogenen Hinweisreizen Körperliche Reaktionen bei Konfrontation mit Traumabezogenen Hinweisreizen

15 Symptome der PTB Vermeidung und Numbing Vermeidung von Triggern (Traumahinweisreizen, die traumabedingtes Erleben auslösen) Bewusstes Vermeiden von Gedanken, Gefühlen, oder Gesprächen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen Bewusstes Vermeiden von Aktivitäten, Orten oder Menschen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen Unfähigkeit einen wichtigen Aspekt des Traumas zu erinnern Vermindertes Interesse oder verminderte Teilnahme an wichtigen Aktivitäten Gefühl der Losgelöstheit oder Fremdheit von anderen Eingeschränkte Bandbreite des Affektes Gefühl einer eingeschränkten Zukunft

16 Symptome der PTB Hyperarousal Anhaltende physiologische Übererregung (erhöhtes Arousal) Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen Reizbarkeit oder Wutausbrüche Konzentrationsschwierigkeiten Hypervigilanz Übertriebene Schreckreaktion

17 PTB Kriterien nach Scheeringa für kleine Kinder Wiedererleben/Intrusionen Posttraumatisches Spiel Angstträume Episoden mit objektiven Anzeichen von Flashbacks/Dissoziation Intensive psychische Belastung bei Konfrontation Intensive körperliche Reaktion bei Konfrontation Emotionale Betäubung (Numbing) und/oder Vermeidung Einschränkung des Spielverhaltens Sozialer Rückzug Eingeschränkter Affekt Erhöhtes Arousal Nächtliche Furcht Reizbarkeit, Wutausbrüche Konzentrationsschwierigkeiten Übermäßige Wachsamkeit Übertriebene Schreckreaktion Zusätzliche Symptome Verlust von Fähigkeiten Neu auftretende Ängste und Aggressionen

18 DSM 5 o Eigene Kategorie o A1 erweitert o die Person erlebt dieses Ereignis selbst o die Person beobachtete, wie das oder die Ereignisse anderen passierten o die Person hörte, dass dieses Ereignis einem nahen Verwandten oder einem guten Freund passierte o die Person erlebte eine wiederholte oder extreme Konfrontation mit schrecklichen Details des oder der Ereignisse (Fernsehkonsum ausgeschlossen) o A2 gestrichen o D Kriterium hinzugefügt: Negative Veränderungen in Bewertungen und in der Stimmung

19 Epidemiologie Die Häufigkeit von PTBS ist abhängig von der Art des Traumas. Ca. 50 % Prävalenz nach Vergewaltigung Ca. 25 % Prävalenz nach anderen Gewaltverbrechen Ca. 50 % bei Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer Ca. 10 % nach Verkehrsunfallopfern Ca. 10 % bei schweren Organerkrankungen (Herzinfarkt, Malignome) Die Lebenszeitprävalenz für PTBS in der Allgemeinbevölkerung mit länderspezifischen Besonderheiten liegt zwischen 1% und 7% (Deutschland 1,5 2 %). Die Prävalenz subsyndromaler Störungsbilder ist wesentlich höher. Es besteht eine hohe Chronifizierungsneigung. (S3 Leitlinie, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, AWMF)

20 Vereinfachtes kognitives Modell der chronischen PTB nach Ehlers und Clark (2000)

21

22 Warum remittieren Symptome nicht? Das Traumagedächtnis wird nicht verändert, die darin enthaltenen konditionierten Furchreaktionen können nicht gelöscht werden Die negativen Interpretationen des Traumas und seiner Konsequenzen werden einer gesundheitsförderlichen Modifikation entzogen Das Sicherheitsverhalten wirkt kurzfristig angst- und bedrohungsreduzierend, führt aber auch dazu, dass die Betroffenden in ihren Überzeugungen gestärkt werden, diese gewählten Strategien (und nur diese!) wären sinnvoll die befürchteten weiteren Bedrohungen in Schach zu halten bzw. auszuhalten

23 Therapieschritte Modifikation des Traumagedächtnisses Identifikation, Elaboration und Modifikation dysfunktionaler traumarelevanter Überzeugungen, Einstellungen und Annahmen Abbau behavioralen und kognitiven Vermeidungsverhaltens

24 Maerker, 2009 Rahmenmodell der Ätiologie von Traumafolgen (Maerker, 2009)

25 Komplexe Traumatisierung DESNOS: Disorder of extreme Stress Not Otherwise Specified DTD:Developmental Trauma Disorder Wiederholte, verschiedene Einzelereignisse, deren Verlauf chronisch und für die Kinder nicht vorhersehbar ist und die über einen längeren Zeitraum erfolgen Häufig bei intrafamiliärer Gewalt Die Traumafolgen sind umso schwerwiegender, je näher der Verursacher dem Kind steht (Herpetz-Dahlmann, Hahn&Hempt, 2005) Intrafamiliäre Gewalt ist die maligneste Gewaltform, der Kinder ausgesetzt sein können Ressourcenverlust Größere Wahrscheinlichkeit auf weitere Traumatisierungen Nicht Angst, sondern andere Gefühle stehen im Vordergrund

26 Ahrens-Eipper, Nelius, 2014

27 Symptome der komplexen PTBS Dysregulation im Bereich der Emotionen und der Physiologie Dysregulation im Bereich der Aufmerksamkeit und des Verhaltens Dysregulation im Bereich des Selbstkonzeptes und der Beziehungen Mindestens ein Symptom aus zwei von drei Bereichen der klassischen PTBS (Intrusionen, Vermeidung, Hyperarousal) (Van der Kolk, Pynoos, Cicchetti, Cloitre et al, 2009)

28 Typ-I-Trauma Einzelnes, unerwartetes, traumatisches Erlebnis von kurzer Dauer z.b. Verkehrsunfälle, Opfer/ Zeuge von Gewalttaten, Naturkatastrophen Öffentlich, besprechbar Typ-II-Trauma Serie miteinander verknüpfter Ereignisse oder lang andauernde, sich wiederholende traumatische Erlebnisse Körperliche sexuelle Misshandlungen in der Kindheit, überdauernde zwischenmenschliche Gewalterfahrungen Nicht öffentlich Symptome: Meist klare, sehr lebendige Wiedererinnerungen Vollbild der PTBS Hauptemotion: Angst Eher gute Behandlungsprognose Symptome: Nur diffuse Wiedererinnerungen, starke Dissoziationstendenz, Bindungsstörungen Hohe Komorbidität, komplexe PTBS Sekundäremotionen (z.b. Scham, Ekel) Schwerer zu behandeln Terr, 1991

29 Literatur

30

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