E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme. Version 1.0 zu Release 1.6

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1 E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme Version 1.0 zu Release 1.6

2 Impressum Handbücher und Software sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung der Deutschen Post AG kopiert, vervielfältigt, gespeichert, übersetzt oder anderweitig reproduziert werden. Dies gilt sinngemäß auch für Auszüge. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Die Deutsche Post AG ist berechtigt, ohne vorherige Ankündigungen Änderungen vorzunehmen oder die Dokumente/Software im Sinne des technischen Fortschritts weiterzuentwickeln. Warennamen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt. Alle Warenund Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer Deutsche Post AG E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme

3 Inhalt 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen 1 2 Firewall-Freigaben einrichten 5 E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme

4 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen Mit dieser Kurzanleitung integrieren Sie als Administrator die E POSTBUSINESS BOX schnell in Ihre IT-Umgebung. Vorgehen 1. Bereiten Sie die Inbetriebnahme organisatorisch vor: Planen Sie folgenden Zeitaufwand ein: Inbetriebnahme des E POSTBUSINESS BOX Servers: ca. 2 bis 4 Stunden Pro Arbeitsplatzrechner, auf dem die Client-Software installiert wird: ca. 20 Minuten Stellen Sie sicher, dass alle benötigten Dokumente bereitliegen: Laden Sie die aktuellste Version des Administrator-Handbuchs im Download-Center unter > Download-Center > E POSTBUSINESS BOX herunter. Die folgenden Kapitelangaben beziehen sich auf das Administrator- Handbuch. Legen Sie den Brief mit dem Aktivierungspasswort und die in Ihrem Registrierungsantrag angegebene -Adresse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter E POSTBUSINESS BOX aktivieren und in Betrieb nehmen. 2. Wenn Ihre Firewall ausgehende Verbindungen blockiert oder Sie einen Proxy-Server benutzen, schalten Sie die in Kapitel 2. Firewall-Freigaben einrichten angegebenen Verbindungen frei. 3. Stellen Sie die E POSTBUSINESS BOX auf (siehe E POSTBUSINESS BOX auspacken und aufstellen). 4. Schließen Sie die E POSTBUSINESS BOX über Buchse 1 (Abbildung 1-1 LAN-Kabel anschließen, Position 1) an Ihr Netzwerk und die Stromversorgung an, und schalten Sie sie ein (siehe E POSTBUSINESS BOX ans Netzwerk anschließen und hochfahren). Abbildung 1-1 LAN-Kabel anschließen Die rote LED leuchtet. Das Gerät jetzt nicht abschalten! Die E POSTBUSINESS BOX fährt hoch und bezieht automatisch eine Netzwerkadresse über DHCP. Wenn Sie der E POSTBUSINESS BOX eine feste IP-Adresse zuweisen wollen, folgen Sie der Anleitung in Kapitel Optional: Feste IP-Adresse zuweisen E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme 1

5 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen 5. Wenn an der Vorderseite des Geräts die LED-Betriebsanzeige (oben) und die LED-Statusanzeige (unten) grün leuchten, stecken Sie den mitgelieferten USB-Stick in die E POSTBUSINESS BOX, und warten Sie ein langes Piep-Signal ab. 6. Ziehen Sie den USB-Stick ab, und stecken Sie den USB-Stick in einen Computer. 7. Öffnen Sie auf dem USB-Stick die Datei ZurBox.html (siehe E POSTBUSINESS BOX aktivieren und in Betrieb nehmen), und geben Sie Folgendes ein: a. -Adresse (nicht die E POSTBRIEF Adresse!) des ersten Administrators, die Sie bei der Bestellung im Registrierungsantrag angegeben haben b. Freischaltcode (Aktivierungspasswort), den Sie in einem separaten Brief erhalten haben Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung auch bei der -Adresse. Sie gelangen auf die Seite Inbetriebnahme. 8. Wählen Sie Weiter zur -Konfiguration. Ein Mailserver im Rechenzentrum der pawisda systems GmbH ist vorkonfiguriert. 9. Erfassen Sie im Eingabefeld Ihre adresse Ihre -Adresse, und speichern Sie Ihre Eingabe. Sie erhalten eine Test Legen Sie unter Inbetriebnahme > Benutzerverwaltung > Technischer Betreuer einen technischen Betreuer an (siehe Technischen Betreuer anlegen). Sie werden automatisch ausgeloggt. 11. Wenn Ihre Firewall ausgehende Verbindungen blockiert und Sie deshalb Port 80 freigeschaltet haben, dann schließen Sie Port 80. ACHTUNG Sie benötigen Port 80 nur einmalig für den ersten Zugriff während der Inbetriebnahme. Um das Abfangen des Logins zu verhindern, schließen Sie den unverschlüsselten Port Melden Sie sich als technischer Betreuer an, und aktualisieren Sie unter E POSTBUSI- NESS BOX > Wartung und Pflege > Aktualisieren a) die E POSTBRIEFBUSINESS BOX-Firmware (wenn die Firmware nicht aktuell ist) und b) die E POSTBRIEFBUSI- NESS BOX-Client-Software (über die Schaltfläche E POSTBRIEF Pack jetzt installieren). (Siehe Firmware aktualisieren). 13. Legen Sie unter E POSTBRIEF > Poststelle > Postfächer > Persönlich über die Schaltfläche Neues Postfach anlegen mindestens einen Anwender an (siehe Anwender und E POSTBRIEF Postfächer anlegen) an. 14. Starten Sie die Datei ZurBox.html auf dem Arbeitsplatzrechner jedes Anwenders, den Sie angelegt haben, melden Sie sich in der E POSTBUSINESS BOX an, und laden Sie unter E POSTBRIEF > Übersicht jeweils das zum Betriebssystem des Anwenders passende Anwendungspaket sowie Ghostscript herunter (siehe E POSTBUSINESS BOX- Client installieren). 15. Identifizieren Sie die IP-Adresse der E POSTBUSINESS BOX. Sie finden die IP-Adresse in der Adresszeile der im HTML-Browser geöffneten Datei ZurBox.html. Sie benötigen die IP-Adresse zum Konfigurieren des Anwendungspakets. 2 E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme

6 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen 16. Installieren Sie zuerst Ghostscript, dann das Anwendungspaket (siehe E POSTBUSI- NESS BOX-Client installieren). Am Schluss der Installation wird die IP-Adresse (Eingabefeld Serveradresse auf Registerkarte Verbindung) der E POSTBUSINESS BOX abgefragt. 17. ACHTUNG Es muss gewährleistet sein, dass die Deutsche Post AG Ihre Briefe automatisch drucken kann, falls Ihr Kunde noch keine E POSTBRIEF Adresse besitzt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Briefvorlagen den Formatvorgaben entsprechen (siehe Dokumentvorlage und elektronisches Briefpapier erstellen und zentral bereitstellen, Troubleshooting: Fehler in Dokumentvorlagen und E POSTBRIEFEN identifizieren). Ergebnis Ist in Ihrem Unternehmen die Marketing-Abteilung oder ein externer Dienstleister für das Erstellen von Dokumentvorlagen zuständig? Dann stellen Sie sicher, dass auch diese Kollegen ein Exemplar des Anwenderhandbuchs mit den Anleitungen und Checklisten zum Erstellen von Dokumentvorlagen für E POSTBRIEFE erhalten. Laden Sie die aktuellste Version des Anwender-Handbuchs im Download-Center unter > Download-Center > E POSTBUSINESS BOX herunter. 18. HINWEIS Damit Ihre Geschäftspartner Sie per E POSTBRIEF erreichen können, empfehlen wir Ihnen, die E POSTBRIEF Adresse Ihres Unternehmens im öffentlichen Adressverzeichnis freizugeben. Melden Sie sich im E POSTBRIEF Portal an, legen Sie Ihre gewünschte E POSTBRIEF Adresse an, und geben Sie sie zur Veröffentlichung frei (siehe Empfehlung: E POST- BRIEF Adressen veröffentlichen). Die E POSTBUSINESS BOX steht jetzt Ihren Anwendern für die zukünftige Korrespondenz zur Verfügung. Weitere Informationen zur E POSTBUSINESS BOX finden Sie im Hilfebereich für Geschäftskunden unter hilfe.html in den Handbüchern für Administratoren und Anwender im Download-Center unter > Download-Center > E POSTBUSINESS BOX E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme 3

7 1 E POSTBUSINESS BOX in Betrieb nehmen

8 2 Firewall-Freigaben einrichten 2 Firewall-Freigaben einrichten Damit die E POSTBUSINESS BOX über das Internet auf Dienste und Server der pawisda systems GmbH, des E POSTBUSINESS BOX-Partners der Deutschen Post AG, zugreifen kann, schalten Sie in Ihrer firmeneigenen Firewall IP-Adressen und Ports frei. Vorgehen 1. Wenn Sie einen Proxy-Server für die Kommunikation zwischen dem E POSTBUSINESS BOX-Client und der E POSTBUSINESS BOX verwenden, stellen Sie Folgendes sicher: Im Proxy-Server sind die IP-Adresse und Port freigegeben wie in 2. Firewall-Freigaben einrichten angegeben. HINWEIS Alle Verbindungen sind ausgehend. Das Analysieren der übertragenen Daten durch den Proxy-Server (die sogenannte Inspection) ist deaktiviert. Hintergrund: Der VPN-Tunnel darf nicht geöffnet werden. Andernfalls wird die Kommunikation abgebrochen. Wenn Sie einen Proxy-Server zwischen E POSTBUSINESS BOX-Client und E POSTBUSINESS BOX verwenden, haben Sie im E POSTBUSINESS BOX-Client unter Start > Programme > E POSTBUSINESS BOX > Konfiguration die Konfigurationsparameter Ihres Proxy-Servers erfasst. Weitere Informationen finden Sie unter Optional: Proxy-Server verwenden. Wenn Sie für die Verbindung der E POSTBUSINESS BOX-Server mit dem Rechenzentrum der pawisda systems GmbH einen Proxy-Server verwenden, dann ist sichergestellt, dass der Proxy transparent ist (keine Authentifizierung erfordert). E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme 5

9 2 Firewall-Freigaben einrichten 2. Schalten Sie IP-Adressen, Dienste und Ports wie folgt frei: Tabelle 2-1 Freizuschaltende IP-Adressen, Dienste und Ports Zweck Einmaliger Zugriff auf Webinterface während der Inbetriebnahme (nur wenn die E POST- BUSINESS BOX in einer DMZ platziert ist). Nach der Inbetriebnahme kann der Port wieder geschlossen werden. Zugriff auf Webinterface Administration im produktiven Betrieb (nur wenn die E POST- BUSINESS BOX in einer DMZ platziert ist) Freizugebende IP- Adresse Kundenspezifische Box-IP Kundenspezifische Box-IP DNS-Name Protokoll und Port TCP 80 (HTTP) TCP 443 (HTTPS) DNS-Lookup alle UDP+TCP 53 (DNS) Zugriff von Client auf E POST- BUSINESS BOX im produktiven Betrieb Versand von der E POSTBUSI- NESS BOX zu zentralem Server Empfang (Abholung von zentralem Server) Fernwartung (Wartungszugang muss über die E POSTBUSI- NESS BOX aktiviert werden) Kundenspezifische Box-IP TCP 4443 (HTTPS) Richtung Client -> Box Client -> Box Box -> DNS Server Client -> Box lvin01.peprz.de TCP 443 (HTTPS) Box -> RZ imap01.peprz.de TCP (IMAP(S)) pep-vpn.peprz.de UDP+TCP 1194 (openvpn) Box -> RZ Box -> RZ Lokaler Mailserver TCP 25 Box -> Mailserver (Fallback, nur wenn kein eigener Mailserver verfügbar ist) Store (Aktivierung der E POST- BUSINESS BOX und Software- Aktualisierung) Verzeichnisfreigabe für Sammelkorb-Verzeichnis über Samba Systemzeit der E POSTBUSI- NESS BOX synchronisieren Kundenspezifische Box-IP pep-talk.peprz.de TCP (SMTP/MSA) Box -> RZ store01.peprz.de TCP 443 (HTTPS) Box -> RZ smb UDP 137, 138 TCP 139, 445 Client -> Box ntp.peprz.de UDP 123 Box -> RZ 6 E POSTBUSINESS BOX Kurzanleitung Inbetriebnahme

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