Partnerschaft ist unser Fundament. Trendbarometer. Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG

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1 Trendbarometer Trendbarometer 1/ Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG

2 Wie wird das Immobilienjahr? Wird Deutschland weiterhin als sicherer Hafen und Wachstums lokomotive Europas fungieren? Werden die niedrigen Zinsen und die immense Liquidität die Risikobereitschaft der Investoren und auch der Banken erhöhen? All diese Fragen beantwortet die aktuelle Ausgabe unserer Online-Umfrage Trendbarometer. Seit 2014 wird die erfolgreiche Expertenumfrage von Berlin Hyp und LBB Immoment im Trend durch das neue Format Trendbarometer der Berlin Hyp fortgeführt. Rund 140 Immobilienexperten haben an unserer Umfrage im Mai 2015 teilgenommen und zu ihren Erwartungen für das kommende Immobilienjahr Stellung bezogen. Die Umfrage gibt eine Einschätzung des deutschen Immobilienmarktes des kommenden Jahres und einen Ausblick auf die zukünftigen Perspektiven. Einen Schwerpunkt bildet wieder das Thema Megatrends. Zudem nehmen wir jedes Immobiliensegment unter die Lupe.

3 Fazit Trendbarometer 1/2015 Die Mehrheit der Befragten schätzt Deutschland immer noch als überaus attraktiven Investmentstandort ein. Die Zinsentwicklung und Angebotsverknappung sind die entscheidenden Parameter des Immobilienjahres Berlin verdrängt München vom Spitzenplatz der Immobilienstandorte. Megatrends im Fokus: Ab 2030 werden die Auswirkungen der demografischen Effekte zu spüren sein. Starker Zuzug bei den Großstädten, der ländliche Raum verzeichnet eine starke Abwanderung. Der hohe Wettbewerbsdruck der Banken wird anhalten, 100-Prozent-Finanzierungen wird es jedoch nicht geben. Schattenbanken haben weiterhin große Bedeutung.

4 1. Wie bewerten Sie aktuell die Attraktivität des deutschen Marktes für Gewerbeimmobilien im europäischen Vergleich? Im Vergleich zur Trendbarometerumfrage 2014 ist die Attraktivität Deutschlands im europäischen Vergleich weiter gestiegen. Wurde 2014 der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien noch von 28 Prozent der Befragten als viel attraktiver eingeschätzt sind es aktuell 43 Prozent. Insgesamt ist der Anteil derer, die Deutschland für viel oder etwas attraktiver halten von 82 auf 87 Prozent gestiegen. viel attraktiver etwas attraktiver gleichbleibend weniger attraktiv 12 % gar nicht attraktiv 1 % 3 % 15 % 28 % 44 % 43 % 54 %

5 2. Wie bewerten Sie aktuell die Attraktivität der TOP 7 der regionalen deutschen Immobilienmärkte und der Oberzentren Dresden und Leipzig? Berlin, München und Hamburg sind die attraktivsten deutschen Immobilienmärkte. Im Vergleich zur Trendbarometerumfrage 2014 hat jedoch Berlin die bayerische Hauptstadt München von Platz 1 verdrängt. Punkte Pkt. 901 Pkt. 772 Pkt. 652 Pkt. 525 Pkt. 495 Pkt. 364 Pkt. 361 Pkt Pkt Platz Berlin 2. Platz München 3. Platz Hamburg 4. Platz Frankfurt/ Main 5. Platz Düsseldorf 6. Platz Stuttgart 7. Platz Köln 8. Platz Leipzig 9. Platz Dresden

6 3. Die Verschärfung der weltweiten Krisen wird den deutschen Immobilienmarkt weiter antreiben. Ein klares Votum: Der deutsche Immobilienmarkt profitiert auch 2015 von weltweiten Konflikten und Tiefständen. Deutsche Immbilien gelten nach wie vor als der sichere Anlagehafen. Nein 16 % JA 84 %

7 4. Nennen Sie bitte bis zu drei Faktoren, die Ihrer Meinung nach den deutschen Immobilienmarkt in den nächsten 12 Monaten prägen werden. Zinsentwicklung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die zunehmende Angebotsverknappung werden im kommenden Jahr die entscheidenden Faktoren sein. Somit ist die Angebotsverknappung von Platz 10 (Trendbarometer umfrage 2014) auf Platz 3 aufgerückt. Absolute Zahlen Zinsentwicklung wirtschaftl. Angebots Ausländische Anlagedruck Mietpreis Rahmen verknappung Investoren entwicklung bedingungen Demografie Entwicklung des Euro 3 % 5 % 6 % 6 % 6 % 7 % 8 % 12 % 20 % % 20 politische Deutschland Rahmen als sicherer bedingungen Hafen

8 5. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Die Mehrheit der Befragten prognostiziert zunehmende Risikobereitschaft der Banken, vermag aber einen Trend hin zur 100-Prozent-Finanzierung nicht zu erkennen. Allerdings wird die Rolle der Schattenbanken als groß eingestuft, was sich durch die neueste Bafin-Entscheidung, die den Kreditfonds die Möglichkeit der Kreditvergabe eröffnet, bestätigte. Stimme vollkommen zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu 3 % 10 % 19 % Stimme überhaupt nicht zu 4 % 2 % 22 % 24 % 34 % 33 % 24 % 47 % Ist der Trend hin zur 100-Prozent-Finanzierung wirklich realistisch? 24 % 27 % 42 % Treibt der Margendruck die Banken zunehmend in höheres Risiko? 40 % Ist die Rolle der Schattenbanken weiterhin groß? 45 % Hotelimmobilien werden als Investment immer interessanter.

9 Megatrends 6. Wo in Deutschland wird die demografische Bevölkerungsentwicklung in den nächsten 10 Jahren am deutlichsten wie zu spüren sein? Nahezu übereinstimmend wird ein starker Zuwachs der Großstädte angenommen, wohingegen ein starker Rückgang für den ländlichen Raum prognostiziert wird. Bei den Kleinstädten ist das Meinungsbild unentschlossen und schwankt zwischen Stabilität und schwachem Rückgang. Hier kommt es vor allem auf die Nähe zu Agglomerationsgebieten an: je näher, desto stabiler ist die Bevölkerungsentwicklung. starker Zuwachs schwacher Zuwachs 1,5 % 1,5 % stabil 6 % schwacher Rückgang 2 % 4 % 15 % 19 % 82 % starker Rückgang 7 % 5 % 60 % 33 % 26 % 38 % Großstädte Kleinstädte ländlicher Raum

10 Megatrends 7. Wann wird der demografische Wandel spürbar im deutschen Immobilienmarkt eintreten? Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass der demografische Wandel sich bis 2030 im deutschen Immobilienmarkt bemerkbar machen wird. Auf die geänderten Anforderungen wird der Immobilienmarkt schon jetzt entsprechend reagieren müssen. Die Ansprüche ändern sich: So werden beispielsweise im Wohnungsbau aufgrund einer steigenden Singlequote in Zukunft deutlich kleinere Wohneinheiten nach gefragt werden. Zentrale Lage, kurze Wege und Natur schließen sich nicht länger aus; Mischnutzung als Trend der Zukunft. 13 % 1 % 35 % bis 2025 bis 2030 bis 2040 später 51 %

11 Wohnen 8. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Portfoliotransaktionen werden auch in Zukunft prägend für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sein. Die Mietpreisbremse wird im wahrsten Sinne des Wortes als Hemmschuh für den Wohnungsneubau gesehen, das Investmentsegment der Zukunft wird die Entwicklung bezahlbaren Wohnraums sein. Stimme vollkommen zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu 3 % 26 % 24 % 5 % 22 % 30 % 31 % 50 % Der Trend hin zu Portfoliodeals in dreistelliger Millionenhöhe wird auch in den kommenden Jahren anhalten. 29 % 44 % Ist bezahlbarer Wohnraum das Investmentsegment mit Zukunft? 36 % Die Mietpreisbremse wirkt sich kontraproduktiv auf den Wohnungsneubau aus.

12 Büro 9. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Der Trend wird sich fortsetzen: Druck auf die Spitzenrenditen durch einströmendes internationales Kapital aber auch durch stetigen Nachfrageüberhang. Hier sind mittlerweile auch die B-Lagen unter Druck. Büro immobilien sind weiterhin Spitzenreiter unter den Assetklassen. Stimme vollkommen zu Stimme eher zu 2 % Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu 1 % 9 % 17 % 27 % 20 % 38 % 41 % 50 % 43 % Der stetige Nachfrageüberhang sorgt für sinkende Renditen auch in den B-Lagen der Spitzenstandorte. 52 % Steigender Anteil internatio naler Investoren auf Käufer- und Verkäuferseite sorgt nicht nur für steigendes Transaktions volumen sondern auch für Druck auf die Spitzenrendite. Büroimmobilien werden den Spitzenplatz unter den Assetklassen auch in den kommenden Jahren behaupten können.

13 Handelsimmobilien 10. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Steigende Mieten setzen den Einzelhandel zunehmend unter Druck. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer sehen in sehr guten B-Lagen eine adäquate Alternative. Stimme vollkommen zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu 1 % Stimme überhaupt nicht zu 4 % 20 % 29 % 32 % 26 % 47 % 41 % Das hohe Mietpreisniveau wird sich im Einzelhandel zunehmend zum Problem für die Mieter entwickeln. Sehr gute B-Lagen stellen eine adäquate Alternative zu den hochpreisigen A-Lagen für die Einzelhändler dar.

14 Logistikimmobilien 11. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Der Flächenumsatz bei den Logistikimmobilien wird weiter steigen, wobei hier vor allem die Standorte außerhalb der großen Metropolen ausschlaggebend sind. Im Bereich der Logistikimmobilien ist schon jetzt eine zunehmende Ausdifferenzierung zu erkennen. Insbesondere große zentrale Lagerhallen sind gefragt, aber auch kleinere Paket- und Sortierzentren in der Nähe von Ballungsräumen gewinnen stark an Bedeutung. Unternehmensimmobilien sind im Kommen. Stimme vollkommen zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu 1 % 3 % 21 % 24 % 30 % 29 % 55 % Der Flächenumsatz bei Logistik immobilien wird auch 2015 das Vorjahresergebnis erheblich übertreffen. 14 % 19 % 49 % Großen Anteil am Flächenumsatz haben die Standorte außerhalb der großen Metropolen. 55 % Der Umsatz mit Unternehmensimmobilien wird auch 2015 drastisch steigen.

15 Ausland 12. Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu? Zwar wird das Investment in den seit Jahren gebeutelten GIIPS-Staaten steigen, Nord-Europa wird von der Mehrheit der Befragten trotz überdurchschnittlicher BIP-Entwicklung von Norwegen und Schweden nicht als Alternative gesehen. Stimme vollkommen zu 6 % 51 % Stimme eher zu Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu 3 % 9 % 34 % Lohnt sich ein Blick nach Nord-Europa? Sind Schweden und Norwegen Invest mentstandorte mit Zukunft? 40 % 7 % 50 % Das Investment in den GIIPS-Staaten wird in den kommenden Jahren stark steigen.

16 Befragungsteilnehmer 13. Wo befindet sich Ihr Unternehmenssitz? 6 % Deutschland Europa Andere 1 % 93 %

17 Befragungsteilnehmer 14. In welchen Bereichen sind Sie/ist Ihr Unternehmen tätig? Absolute Zahlen Bauträger Consulting Gutachter/ Wertermittler Makler 5 % 6 % Banken 25 % 9 % Investor 10 % 7 % 0 9 % % 20 ProjektVersicherung/ entwicklung/ KapitalDeveloper anlagegesellschaft

18 Herausgeber: Gestaltung: Berlin Hyp AG Marketing Budapester Str Berlin T F Heimrich & Hannot GmbH Stralauer Allee Berlin T F Wichtige Hinweise Diese Veröffentlichung ist erstellt worden durch die Berlin Hyp AG. Sie dient allein Informationszwecken. Alle Inhalte beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlagen. Eine Garantie für die Vollständigkeit, Aktualität und fortgeltende Richtigkeit kann daher nicht gegeben werden. Alle hier enthaltenen Angaben und getroffenen Aussagen basieren auf Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und gewissenhaft zusammengestellt. Die in dieser Veröffentlichung geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindliche Werturteile unseres Hauses dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerlei Gewähr übernommen werden kann. Wir hoffen, dass Ihnen unser Trendbarometer nützliche Informationen bietet. Bei Anregungen oder Anmerkungen laden wir Sie ein, uns diese gern weiterzugeben.

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