münchner immobilien nachrichten

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1 Die regionale Fachzeitung für die Münchner immobilienbranche Ausgabe Oktober münchner immobilien nachrichten Die Spitzenverbände der Wohnungsund Bauwirtschaft in Bayern kamen erstmals 2007 mit dem Mieterbund und der Gewerkschaft IG Bau an einen Tisch. Gemeinsam setzen sie sich seither für Investitionsanreize und Rahmenbedingungen für mehr bezahlbaren, energieeffizienten und sozialen Wohnungsbau in Bayern ein. Die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau begegnet den Herausforderungen am Wohnungs- und Immobilienmarkt in Bayern präsentiert sie in einem Positionspapier neben allgemeinen Fakten und Statistiken vor allem konkrete Instrumente und Maßnahmen. Impulse für den Wohnungsbau in Bayern Spitzenverbände in Aktion Mit ihren vier Kernaktionsplänen spricht die Aktionsgemeinschaft sowohl den Freistaat Bayern und die Kommunen in Bayern als auch den Bund an, der zusätzliche Investitionsanreize und bessere Rahmenbedingungen schaffen kann: 1. Aktionsplan zur Steigerung des erforderlichen Wohnungsneubaus 2. Aktionsplan zur energetischen Gebäudesanierung 3. Aktionsplan zum altersgerechten Umbau von Wohnungen 4. Aktionsplan zur besseren Förderung von Stadt- und Quartiersmanagementprogrammen Pro Jahr sind neugebaute Wohnungen mindestens notwendig, um den Bedarf der kommenden Jahre in Bayern zu befriedigen. Steigende Zuwanderungszahlen erlauben eine Prognose, die bis 2031 einen kräftigen Zuwachs vorhersagt. Die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung verdeutlichen die Brisanz: Jahrelang lag das Wanderungssaldo bei ca Personen pro Jahr waren es rund , 2011 ca und 2012 schließlich mehr Zuzüge als Fortzüge. Die Zahlen aus 2013 folgen dem Trend. Hinzukommend verschärft der Anstieg der 3 Wohnflächennutzung pro Einwohner die Wohnraumsituation in den Ballungszentren. Heute nutzt ein Einwohner Bayerns 47,8 m² Wohnfläche, das sind 15 % mehr als noch im Jahr 2000 (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz). Gleichzeitig sinkt die Haushaltsgröße. und bezahlbaren Wohnungsbau auf das Niveau der 1990er Jahre. Auch die Zusammenführung von Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, um die Hürden der Maßnahmenumsetzung abzubauen, ist ein zentraler Ansatz. Sie plädiert grundsätzlich für den Abbau von Hemm- Mehr bezahlbarer, effizienter und barrierefreier Wohnraum in Bayern Zu den Kernforderungen der Aktionsgemeinschaft gehören mehr steuerliche Anreize für bezahlbaren Wohnungsbau von Seiten des Bundes sowie eine Anhebung der Landesförderprogramme für den sozialen 13 nissen im Wohnungsneubau und in der Bestandssanierung sowie die Förderung von Bestandsersatzmaßnahmen zur Erleichterung der Umwandlung von leerstehenden Gewerbe- und Wohnbestandsgebäuden in Ortszentren. L lesen Sie weiter auf Seite 2> 20 Marktberichte Vorjahr übertroffen: Der Gutachterausschuss München mit dem Halbjahresbericht 2014 Finanzen Ungefährlich für die deutsche Immobilienwirtschaft: die Leitzinssenkung der EZB Quartiersentwicklung Innovatives Konzept: ATRIO vereint frei finanzierten und geförderten Wohnungsbau Gewerbe Aufwendige Revitalisierung von Rohde & Schwarz schafft moderne Loftbüros Architektur Spektakulär: der Entwurf von Nieto Sobejano Arquitectos für den Königshof Marktberichte 02 Steigende Baugenehmigungen als positives Signal Münchner Peripherie liegt bei Wohnungsneubau vorn Gutachterausschuss legt aktuelle Zahlen vor 40 Plus die neue Generation der Immobilienkäufer Kaufinger Straße bleibt die Nummer eins München mit gutem Halbjahr stärkster Büroflächenmarkt bundesweit COMFORT Städtereport: Einzelhandel und Immobilien auf Top-Niveau Recht Finanzen 08 Kunden dürfen fehlerhafte Immobilienkredite kündigen Real Estate Crowdfunding Deutschland das Land der Zinsspekulanten? Die Leitzinssenkung der EZB ist ungefährlich für die deutsche Immobilienwirtschaft Immobilien günstig finanzieren durch Ausnutzung von Zinszyklen Quartiersentwicklung 12 Das Stadtquartier auf dem Areal der ehemaligen Bayernkaserne nimmt Formen an Baywobau: Start für innovatives Stadtquartier ATRIO Meldungen aus dem Kommunalreferat Wohnen 14 Immer mehr Familien entscheiden sich ganz bewusst für Poing Nymphenburger 124 Musterwohnung eröffnet Studentenappartements in München populär Parkside Riem: Richtfest für 67 Wohneinheiten In der Altstadt entstehen die Lehel Höfe Gewerbe 17 Tassiloft: Neuer Magnet für innovative Unternehmen und kreative Städter Richtfest der neuen Siemens Konzernzentrale Ramada plant neues Hotel im Bogenhausener Tor architektur technik 20 Zukunftsweisende Entscheidungen bei Geisel Privathotels Denkmal und Moderne für das ehemalige Bahnhofsareal Unternehmen transaktionen 22 Publity AG erwirbt das Büro- und Businesscenter Wappenhalle Deka Immobilien erwirbt den Gebäudekomplex Theresie aktuelles 23 alles neu? Immobilienmarketing gestern, heute und morgen münchner immobilien fokus lädt zur nächsten Runde im November Crowd Dialog 2014 in München Veranstaltungshinweise und Termine inhalt min_2-2014_350x510_rz.indd :52

2 02 Marktberichte Ausgabe Oktober Fortsetzung von Seite 1 Impulse für den Wohnungsbau steht für weitere steuerliche Anreize für energetische Sanierungsmaßnahmen durch private und institutionelle Bauherren sowie die langfristige Sicherung und Vereinfachung bestehender Sanierungsförderungen. Insbesondere die Gleichstellung von Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger, nicht ortsbildprägender und leerstehender Wohnungen mit einer Vollsanierung würde die Bestandsrechte erhalten und trotzdem bezahlbaren und wo erforderlich barrierefreien sowie energieeffizienten Wohnraum schaffen. Insgesamt verlangt die Aktion mehr Wer Wohnungen will, muss bauen DEUTSCHLAND-PLAN für bezahlbares Wohnen Anreize sowohl für WEG und Privateigentümer vermieteter Mehrfamilienhäuser als auch im Bereich der Energieeffizienz bei Einund Zweifamilienhäusern. In ihrem Positionspapier forciert die Aktionsgemeinschaft besonders den altersgerechten Umbau von Wohnungen. Dazu gehören ebenso Förderprogramme wie auch umfassende Beratungsangebote in den Stadtquartieren und Gemeinden. Ein weiterer Aktionsbereich ist die Förderung von Stadtund Quartiersmanagementprogrammen. Das innerstädtische Flächenangebot ist begrenzt. Maßnahmen zur effizienteren Flächennutzung bzw. vertikalen und horizontalen Nachverdichtung sind anzuregen. Schließlich setzt sich die Aktion für eine Förderung der Stadtbegrünung zur Steigerung der Quartiersqualität ein. Träger der Aktionsgemeinschaft sind der BFW Landesverband Bayern e. V., der Bayerische Industrieverband Steine und Erden e. V., die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, der Bayerische Ziegelindustrieverband e. V., die Beton Marketing Süd GmbH, der BDB e. V., der DMB Landesverband Bayern e. V., die IG Bauen-Agrar-Umwelt, der Kalksandsteinindustrie Bayern e. V., der Landesverband Bayerischer Bauinnungen sowie der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. Alle Forderungen und Aktivitäten sowie umfassende Informationen und Hintergrundmaterial werden unter zusammengefasst. Der neue Münchner Immobilien Investment - Marktbericht ist erschienen! Anzufordern unter Münchner Peripherie liegt bei Wohnungsneubau vorn aktuell IVD: Steigende Baugenehmigungen als positives Signal Die positive Entwicklung im Wohnungsneubau setzt sich fort. Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2014 weiter gestiegen. Von Januar bis Juni wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge Wohnungen genehmigt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 9,6 Prozent. Insbesondere die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern konnten um 12,8 Prozent auf Wohnungen gesteigert werden. Diese Entwicklung geht in die richtige Richtung, kommentiert Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD, die aktuellen Zahlen. Endlich werden die Wohnungen gebaut, die die Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen lindern können. Ein Vergleich mit den Baufertigstellungen zeige allerdings, dass die Schere zwischen Genehmigungen und Fertigstellungen größer wird. Viele Bauprojekte scheitern auch noch nach der Genehmigung, erklärt Schick. In den zentralen Lagen der Ballungsregionen übersteigt die Nachfrage nach Wohnungen deshalb weiterhin das Angebot. Der IVD appelliert daher an die Kommunen, kurzfristig weiteres Bauland zur Verfügung zu stellen und die laufenden Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Nur so kann eine Lösung für die angespannte Wohnungssituation herbeigeführt werden. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund der so genannten Mietpreisbremse, die nach dem vorgelegten Gesetzentwurf dazu führen würde, dass die Bautätigkeit im Mietwohnungsbereich wieder deutlich zurückgeht, da sich Investitionen für viele Initiatoren dann nicht mehr lohnen. Nach dem im März 2014 vom Bundesjustizministerium vorgelegten Referentenentwurf sollen Neubauten nur bei der Erstvermietung von der Mietpreisbremse ausgenommen werden. Zieht der Mieter aus, muss die Wohnung wiedervermietet werden, sagt Schick. Nach dem bisher vorgelegten Gesetzentwurf soll es sich dann nicht mehr um einen Neubau handeln, womit die Begrenzungen durch die Mietpreisbremse eingehalten werden müssen, sich also die Miete an der ortsüblichen Vergleichsmiete oder an der Vormiete orientieren muss. Dies schreckt aber viele Bauträger und Projektentwickler von der Errichtung von Mietwohnungen ab. Der IVD begrüßt daher die jüngsten Ankündigungen von Bundesjustizminister Maas, den Neubau von der Mietpreisbremse auszunehmen. Die größte Gefahr der Mietpreisbremse ist, dass diese den Neubau von Wohnungen abwürgt und damit das Problem steigender Mieten verschärft, statt es abzumildern, sagt Schick. Der Minister erkennt in einem auf der Internetseite des BMJV veröffentlichten Interview dabei an, dass es derzeit eine hohe Investitionsbereitschaft im Immobiliensektor gibt. Diese darf nicht gebremst werden. Mehr neuer Wohnraum im Umland als im Zentrum: Nach einer Erhebung des Münchner Immobilienvermittlers eigenwert GmbH wird über die Hälfte aller aktuellen und geplanten Neubauvorhaben in München in außenliegenden Stadtteilen umgesetzt. Lediglich rund 20 Prozent der 143 untersuchten Neubauprojekte werden innerhalb des Mittleren Rings entstehen. Die Münchner Randgebiete sind bei Bauträgern wie auch Investoren zwangsläufig weiter im Kommen. Beflügelt wird der Trend von den Preisunterschieden sowie überhaupt von der Verfügbarkeit von Flächen, sagt Claus Kiermaier, Geschäftsführer der eigenwert GmbH. Besonders der Münchner Süden, Osten sowie der Norden liegen zurzeit bei den Bauträgern hoch im Trend: Allein in Solln Colliers International: gibt es aktuell elf Neubauprojekte, was einem Anteil von rund 7,5 Prozent aller Neubauvorhaben entspricht. In Trudering werden momentan 22 Projekte umgesetzt oder geplant, das sind 15 Prozent aller Neubauvorhaben. Die Preise für Neubauvorhaben liegen in den Randbezirken mit rund bis Euro pro Quadratmeter kaum nennenswert unter den innerstädtischen Preisen für Wohneigentum. Da die Wohneinheiten jedoch oftmals größer als im Zentrum sind, kann von Schnäppchen keine Rede sein, erklärt Kiermaier. Mit 74 Projekten findet sich rund die Hälfte (52 Prozent) aller Neubauvorhaben in den Randbezirken von Feldmoching im Norden, über Trudering und Riem im Osten und Solln im Süden bis hin zu Pasing, Aubing und Allach im Westen. Die zentrumsnahen Stadtteile können mit diesem Projektvolumen nicht mithalten. Lediglich 29 Neubauprojekte gibt es aktuell innerhalb des Mittleren Rings, was einen Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtvolumen ausmacht. Für Bauträger sind die außenliegenden Viertel attraktiv, da es dort noch verhältnismäßig viele Baulücken gibt. Käufer profitieren hingegen nicht nur von den Preisen, sondern auch von der modernen Infrastruktur, weiß Kiermaier. Erst im September vergangenen Jahres habe beispielsweise in Trudering ein neues Gymnasium eröffnet. Ein Beweis, dass die Infrastruktur mit der Nachverdichtung dieser Stadtteile durchaus mithalten kann. Trotz anhaltend hoher Nachfrage nach Industrieund Logistikflächen rückläufige Vermietungsleistung Der Münchner Markt für Industrie- und Logistikflächen erfreut sich nach Angaben von Colliers International weiterhin einer hohen Flächennachfrage, die sich allerdings in der ersten Jahreshälfte nur bedingt in den Vermietungszahlen widerspiegelt. Mit Quadratmeter neu angemieteter Fläche wurde der Halbjahresstand aus dem Vorjahr um ca. zehn Prozent unterboten. Nicht berücksichtigt sind hierbei Eigennutzer sowie anteilige Büro- und Sozialflächen. Während im Vorjahreszeitraum fünf Mietverträge mit mehr als Quadratmeter Fläche geschlossen wurden, waren es in der ersten Jahreshälfte nur zwei Abschlüsse. Dies ist der Grund für die gesunkene Vermietungsleistung, erläutert Tobias Seiler, Research Analyst bei Colliers International München. Mit 47 Vermietungen wurde exakt die gleiche Anzahl an Abschlüssen erreicht wie im Vergleichszeitraum Die Marktdynamik bleibt also intakt. Wir beobachten, dass die Entscheidungsprozesse der Mieter zunehmend länger werden und sich Mieter eine möglichst hohe Flexibilität in Form von kürzeren Mietvertragslaufzeiten wünschen, erläutert Samuel Recca, Industrie- und Logistikexperte bei Colliers International München. Angebot moderner Flächen weiterhin knapp Das Angebot an Industrie- und Logistikflächen der neuesten Generation mit mindestens Quadratmeter zusammenhängender Hallenfläche bleibt auch in diesem Jahr überschaubar. Zur kurzfristigen Anmietung stehen innerhalb des gesamten Marktgebiets lediglich Quadratmeter zur Verfügung, was einer Leerstandsquote von 3,4 Prozent bei Flächen der neuesten Generation entspricht. Die Leerstandsflächen beschränken sich hierbei auf die Teilmärkte nordöstlich von München in Richtung Flughafen und im Nordwesten in Richtung Bergkirchen. Zu den wenigen großflächigen Neubauprojekten zählt eine Entwicklung in Parsdorf mit mehr als Quadratmeter Logistikfläche. Das Angebot an neuen Flächen bleibt knapp, und das Neubaufertigstellungsvolumen ist vor allen Dingen aufgrund der hohen und an einigen Standorten steigenden Grundstückspreisen weiterhin überschaubar, sagt Seiler. Mietpreise steigen bei Bestandsflächen Während in den letzten beiden Jahren der Mietpreis trotz knappen Angebots eine Seitwärtsbewegung zeigte, ist seit Ende des vergangenen Jahres zunehmend eine Anpassung der Mietpreise nach oben zu beobachten. Der Markt bietet nur noch wenige niedrigpreisige Lagerflächen bis 5,50 Euro pro Quadratmeter, da selbst ältere Bestandsobjekte zu Durchschnittspreisen angeboten werden, so Recca. Für Class-A Objekte im Umland liegt die Miete derzeit bei durchschnittlich 6,40 Euro und im Stadtgebiet bei 8,95 Euro pro Quadratmeter. Für Bestandsflächen waren im Mittel bei 5,90 Euro pro Quadratmeter zu entrichten. 40 Prozent der Fläche wurde zu einem Mietzins von 5,00 bis 6,00 Euro pro Quadratmeter vermietet, immerhin 19 Prozent der Fläche wurde für mehr als 7,00 Euro pro Quadratmeter belegt. Stärkere zweite Jahreshälfte durch anstehende Großanmietungen erwartet. Wir gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte ein leichter Anstieg bei der Nachfrage zu verspüren sein wird, der sich dann auch deutlicher in den Vermietungszahlen niederschlagen wird. Kurz vor Halbjahresfrist standen mehrere großflächige Mietverträge kurz vor Abschluss, die sich in den kommenden Monaten im Umsatz bemerkbar machen werden, so dass ein starkes drittes Quartal zu erwarten ist, führt Kurt Zauner, Experte für Industrie- und Logistik bei Colliers International München, aus. So ist nach Angaben von Colliers International trotz des Rückgangs zum Halbjahr mit einem insgesamt zufriedenstellenden Jahresergebnis von bis zu Quadratmeter zu rechnen. min_2-2014_350x510_rz.indd :52

3 münchner immobilien nachrichten Marktberichte 03 Erstes Halbjahr 2014: Hotelinvestments in Deutschland auf neuem Rekordhoch München unter den Top 5 Immobilienmarkt München: Gutachterausschuss legt aktuelle Zahlen vor Das Investitionsvolumen auf dem Hotelinvestmentmarkt betrug im ersten Halbjahr ,46 Milliarden Euro und steht bereits jetzt bei rund 84 Prozent des Gesamtvolumens von 2013 (1,73 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich das Volumen mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE. Rund 86 Prozent des Volumens wurden mit 1,26 Milliarden Euro im zweiten Quartal umgesetzt, nachdem das erste Quartal mit Investments in Höhe von 205 Millionen Euro schwach gestartet war. So ein hohes Quartalsergebnis haben wir seit dem Boom 2006/2007 nicht erlebt, sagt Philipp Kraneis, Head of Transactions Germany & CEE bei CBRE Hotels. Dies war nur aufgrund großer Transaktionen möglich, die über 50 Prozent des gesamten Volumens ausmachen. Verkäufer waren hauptsächlich Versicherungsunternehmen, Pensionskassen sowie Fonds, die auch die größten Käufergruppen neben Hotelbetreibern und privaten Investoren darstellten. Der Anteil des Hotelinvestmentmarkts am gesamten Gewerbeimmobilienmarkt liegt nun bei 8,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von rund drei Prozentpunkten. Der hohe Anteil an Hotelinvestments am Gesamtmarkt zeigt, dass die Assetklasse Hotel immer mehr in den Fokus der Investoren rückt, meint Kraneis. Wir sehen zunehmend neue, eigenkapitalstarke Player am Markt. Ausländische Investoren dominieren den Markt Ausländische Investoren, vorwiegend aus den USA und Frankreich, waren mit rund 80 Prozent beziehungsweise 1,2 Milliarden Euro maßgeblich am Gesamtvolumen beteiligt, während deutsche Investoren 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum investierten und nur 20 Prozent der Gesamtinvestments ausmachten. Unter anderem hat die Katara Hospitality, eine Tochter des Staatsfonds Qatar Investment Authority aus dem Emirat Katar, das InterContinental Hotel in Frankfurt im Rahmen einer Portfolio-Transaktion zusammen mit vier weiteren InterContinental Hotels in Europa erworben. Die größte Transaktion war der Ankauf des Moor Park Portfolios zu einem Preis von 722 Millionen Euro durch Accor, der auch Betreiber des Immobilienportfolios ist, das aus insgesamt 86 Hotels ( Zimmer) in Deutschland und den Niederlanden besteht. Durch diesen Kauf bestätigt sich auf beeindruckende Weise die schnelle Implementierung der neuen Konzernstrategie weg vom asset light hin zum asset right bei Accor, erklärt Olivia Kaussen, Head of Hotels Germany & CEE bei CBRE Hotels. Während sich Accor früher rein auf Management und Franchise konzentriert hat, ist Accor nun wieder bereit, selbst in die von ihnen betriebenen Immobilien zu investieren. Die zweitgrößte Transaktion war der Verkauf des europäischen SITQ Portfolios (18 Crowne Plaza, Holiday Inn und Holiday Inn Express Hotels) für rund 425 Millionen Euro von der kanadischen Pensionskasse Ivanhoe Cambridge an einen Fonds von Apollo Global Management, bei dem CBRE beratend für den Käufer tätig war. Value Add rückt in den Fokus Der Schwerpunkt der Investments lag mit über einer Milliarde Euro vor allem im Bereich Value Add. Ausländische Investoren und Banken erhöhen ihre Risikobereitschaft und investieren sowohl außerhalb der Top 5-Standorte als auch in Hotelimmobilien mit Wertsteigerungspotenzial durch Investitionen in die Immobilien und aktiveres Asset Management, sagt Kraneis. Core-Investments machten nur rund 30 Prozent des Volumens aus. Die Renditen im Core-Segment gerieten zudem aufgrund des geringen Angebots weiter unter Druck und liegen nun bei rund 5,5 Prozent und in Einzelfällen deutlich darunter. Der Risikoaufschlag bei Hotels im Vergleich zu den Spitzenrenditen bei Büroimmobilien nimmt daher weiter ab. Top 5-Städte mit 60 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens Rund 60 Prozent des investierten Kapitals flossen in die Top 5-Städte. Insbesondere in Frankfurt am Main und München wurden großvolumige Transaktionen im Vier- bis Fünfsternebereich getätigt, die zudem rund zwei Drittel der Gesamtinvestitionen ausmachten. Die Gesamtanzahl der verkauften Hotels in Deutschland stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 von rund 50 auf 120, wovon über 80 Hotelverkäufe ein Volumen von unter zehn Millionen Euro aufweisen. Hotelperformance mit leichtem Zuwachs Die Performance der Hotels in den Top-Destinationen zeigt bis auf zwei Ausnahmen ein leichtes Wachstum von zwei bis drei Prozent: Düsseldorf weist beim Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer auflaufend zum Mai 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut STR Global ein Plus von 38,5 Prozent auf, was vor allem an der im dreijährigen Turnus stattfindenden Messe Interpack sowie dem 117. Deutschen Ärztekongress liegt. München dagegen sieht sich mit einem Minus von 8,1 Prozent im Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer konfrontiert, was in erster Linie mit dem Ausbleiben der Messen Bau und Bauma zusammenhängt, die beide 2013 stattgefunden haben. Ausblick: 2014 wird neues Rekordjahr Für das Gesamtjahr prognostiziert CBRE ein Rekordergebnis. Internationale Investoren interessieren sich immer stärker für den deutschen Hotelmarkt, der in den letzten vier Jahren jeweils Übernachtungsrekorde feiern konnte, zumal Deutschland im letzten Jahr mit 411,8 Millionen Übernachtungen eines der beliebtesten Reiseziel in Europa war, sagt Kraneis. Es befinden sich derzeit eine Reihe von großvolumigen Objekten im Verkauf. Vielleicht erreichen wir sogar wieder das Niveau des Booms von 2006/2007, wobei nun bei der Finanzierungstruktur deutlich mehr Eigenkapital eingesetzt wird als damals. Aufgrund der starken Wirtschaft mit dynamischer Binnenkonjunktur schätzen Investoren die Aussichten für die nächsten Jahre positiv ein. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die gute Verfügbarkeit von Krediten sorgen außerdem für die nötige Eigenkapitalrendite, ergänzt Kaussen. Anfang September legte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt München seinen aktuellen Halbjahresbericht 2014 vor. Er bescheinigt ein lebhaftes Geschehen auf dem Münchner Immobilienmarkt. Mit einem Gesamtumsatz von 4,5 Mrd. Euro stieg der Geldumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11 %, auf fast allen untersuchten Teilmärkten konnte das Vorjahresniveau übertroffen werden. Bauland Ein leichtes Minus ergab sich auf dem Markt der Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau (Flächenumsatz 10 %, Geldumsatz 4 %). Bei Baugrundstücken für den mehrgeschossigen Wohnungsbau stieg die Zahl der Verträge, der Geld- und Flächenumsatz sank deutlich im Vergleich zum Vorjahr ( 36 %). Deutlich mehr Kaufverträge und mehr Flächenumsatz kennzeichneten den Markt der gewerblichen Baugrundstücke. Das vergleichsweise niedrige Ergebnis beim Geldumsatz (+ 4 %) ist einer Transaktion im Vorjahreszeitraum zuzuschreiben, der ein Einzelverkauf in der Innenstadt zugrunde lag. Bebaute Grundstücke Ein Flächenumsatzplus von 23 % und eine Interhyp AG: 40 Plus die neue Generation der Immobilienkäufer Immobilienkäufer in Deutschland werden immer älter. Das zeigt eine Auswertung der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Danach sind Kreditnehmer bei ihrer Immobilienfinanzierung heute im Schnitt 2,5 Jahre älter als noch vor zehn Jahren. Aktuell liegt das durchschnittliche Alter bei der Kreditaufnahme bei 40 Jahren. Damit man bis zum Rentenalter schuldenfrei ist, sollte die Tilgungshöhe bei drei Prozent liegen, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Steigerung des Geldumsatzes von + 25 % wurde im Bereich der individuellen Wohnbebauung registriert. Für Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser sowie kleine Eigentumswohnanlagen stieg die Zahl an Kaufverträgen für das 1. Halbjahr um 13 %. Weniger Verträge ( 9 %), aber ein Geldumsatzplus von 3 % zeigten sich bei den mehrgeschossigen Mietwohnhäusern. Bei Gewerbeobjekten verzeichneten die Vertragszahlen ein Plus von 6 %, beim Geldumsatz wurde durch die Verkäufe einiger großer Büro- und Geschäftshäuser sowie eines Hotels in der Innenstadt ein Plus von 42 % erzielt. Wohn- und Teileigentum Die Anzahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen, Büros, Läden und Tiefgaragenstellplätzen ging um 9 % zurück, gleichzeitig stieg der Geldumsatz nach vorläufiger Hochrechnung um 3 %. Hier konnten nicht alle übermittelten Kaufverträge in die Kaufpreissammlung aufgenommen werden. Unter den rund verkauften Eigentumswohnungen/Teileigentumsobjekten waren rund 29 % Neubauobjekte. Preisentwicklung Nach den aktuellen Auswertungen und Hochrechnungen der Sachverständigen Untersucht wurde jeweils das Alter bei einem Vertragsabschluss für ein eigenes Bauvorhaben, beim Kauf von Bestandsimmobilien sowie vom Bauträger. Laut Interhyp stieg das Durchschnittsalter von Erstkäufern von 37,4 Jahren in 2004 auf heute 39,9 Jahre. Im Einzelnen betrug das Durchschnittsalter von Bauherren vor zehn Jahren noch 36,7 Jahre waren es bereits 38,0 Jahre. Auch das Alter bei der Finanzierung einer Bestandsimmobilie oder eines Bauträgerobjektes stieg von 38,0 beziehungsweise 37,6 Jahren auf 40,3 respektive 41,5 Jahre. des Gutachterausschusses liegen die Preise für Einfamilienhausgrundstücke in durchschnittlichen und guten Wohnlagen ca. 35 %, für Mehrfamiliengrundstücke in durchschnittlichen und guten Wohnlagen ca. 20 % über den aktuellen Bodenrichtwerten zum Für eine Neubauwohnung ergibt sich im Mittel ein Quadratmeterpreis von rund Euro in durchschnittlicher Wohnlage, von rund Euro in guter Wohnlage. Bestandswohnungen im Denkmalschutz bewegen sich im Mittel bei Euro pro m² Wohnfläche (durchschnittliche Wohnlage) bzw Euro (gute Wohnlage). Eine Neubaudoppelhaushälfte mit 135 m² Wohnfläche und 300 m² Grundstück kostet im Mittel in durchschnittlicher und guter Wohnlage rund Euro. Ein neu errichtetes Reihenmittelhaus mit 125 m² Wohn- und 160 m² Grundstücksfläche liegt durchschnittlich bei Euro. Bei Wiederverkäufen älterer Doppelund Reihenhäuser (Baujahr ) in durchschnittlichen bis guten Wohnlagen wurde ein Durchschnittspreis von Euro (DHH/125 m² Wfl./375 m² Grd.) bzw. von Euro (RMH/110 m² Wfl./225 m² Grd.) ermittelt. Quelle: Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der Landeshauptstadt München trend Je später man mit der Finanzierung beginnt, desto kürzer der verbleibende Zeitraum für die Rückführung des Kredits. Denn eine Immobilie sollte am besten bei Rentenbeginn abbezahlt sein, rät Goris. Wer aktuell eine Tilgungshöhe von zwei Prozent vereinbart, braucht knapp 36 Jahre um schuldenfrei zu sein. Bei einer dreiprozentigen Tilgung verkürzt sich die komplette Rückführung auf 26 Jahre im momentanen Zinsumfeld. min_2-2014_350x510_rz.indd :52

4 04 Marktberichte Ausgabe Oktober Frequenzanalyse deutscher Einkaufsstraßen: Kaufinger Straße bleibt die Nummer eins Die Kaufinger Straße in München bleibt auch 2014 die am stärksten frequentierte Einkaufsstraße Deutschlands. Das ergibt die Frequenzanalyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), die am 28. Juni 2014 für 96 Einkaufsstraßen in 27 Städten durchgeführt wurde. Der konsumige Mix aus trendigen Flagship- Stores, Kaufhäusern und angesagten Filialisten sorgt für ein sehr vielfältiges und attraktives Angebot. Deshalb ist es nicht überraschend, dass die Kaufinger Straße mit einer Frequenz von Passanten pro Stunde ihren ersten Platz verteidigen konnte. Allerdings ist der Kampf in der Spitzengruppe immer sehr eng und wird jedes Jahr wieder aufs Neue ausgefochten, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer BNP Paribas Real Estate Retail Services. Auf Rang zwei folgt wie im Vorjahr die Kölner Schildergasse mit Passanten. Vor dem Hintergrund des nicht optimalen Wetters zum Zeitpunkt der Zählung ist dies ein eindrucksvoller Beweis für die Anziehungskraft und Beliebtheit dieser Einkaufsstraße. Zwei Positionen verbessert hat sich die Bahnhofstraße in Hannover, die mit einer Frequenz von Passanten auf dem Bronzeplatz landet. Der zeitgleiche Auftakt des Hannoveraner Schützenfestes hat hier vermutlich die Frequenz noch etwas beflügelt. Nur knapp dahinter auf Rang vier platziert sich die Frankfurter Zeil mit gezählten Passanten, die damit eine Position gegenüber 2013 verloren hat. Komplettiert wird das Führungsquintett von der Neuhauser Straße in München (10.810). Damit ist die bayrische Landeshauptstadt der einzige Standort mit zwei Shoppingmeilen unter den Top 5. Höchstmiete und Passantenfrequenz in 27 deutschen Städten 2. Quartal /m² /m² Essen 275 /m² /m² Düsseldorf Köln Aachen 120 /m² /m² Bonn 120 /m² Wiesbaden Trier 125 /m² Münster 150 /m² /m² Dortmund 135 /m² Mainz Mannheim Bremen Osnabrück Karlsruhe 220 /m² /m² Frankfurt 160 /m² /m² Heidelberg 270 /m² /m² /m² /m² Stuttgart Damit haben es vier der fünf meist frequentierten Einkaufsstraßen des vergangenen Jahres auch jetzt wieder in die Spitzengruppe geschafft. Dies ist schon ein klares Indiz dafür, dass trotz leichter Positionsverschiebungen aufgrund äußerer Einflüsse, wie dem Wetter, besonderen Veranstaltungen oder kleineren Baustellen, die grundsätzliche Beliebtheit und Frequenz der wichtigsten Straßenzüge im zeitlichen Verlauf recht stabil ist. Für Einzelhändler und Mieter steht damit durchaus ein solides Instrument für Standort- und Investitionsentscheidungen zur Verfügung, erklärt Scharf. Unterstrichen wird diese Aussage auch durch die weitere Platzierung in den Top 10. Auf den nächsten Rängen liegen die Hohe Straße in Köln (10.664), die Hannoveraner Georgstraße (9.824), der Westenhellweg in Dortmund (8.474), die Berliner Tauentzienstraße (8.036) sowie die Königstraße in Stuttgart (7.949). Mit Ausnahme der Tauentzienstraße, die einen großen Sprung nach vorne gemacht hat, waren auch diese Lagen bereits 2013 in der Spitzengruppe vertreten. Nur die Düsseldorfer Flinger Straße ist von Platz 9 in 2013 aktuell auf Platz 15 abgerutscht (7.450). Hierfür ist aber vor allem das Hamburg Hannover Braunschweig Würzburg 90 /m² /m² /m² Erfurt Leipzig Nürnberg 370 /m² /m² /m² München Berlin schlechte Wetter mit fast durchgängigem Niederschlag verantwortlich. Die beiden meist besuchten Hamburger Einkaufsstraßen, Mönckebergstraße (7.678) und Spitalerstraße (7.392) erreichen die Positionen 13 und 16 und konnten sich damit beide leicht verbessern. Aber auch die Champions in den kleineren Städten haben sich behauptet, was beweist, dass die Kombination aus Branchenmix, Sortimentsstruktur und Aufenthaltsqualität ein nachhaltiges Einkaufserlebnis schafft, das für die Frequenz genauso wichtig ist wie die Zentralität und das absolute Bevölkerungspotenzial. Beispiele sind die Remigiusstraße in Bonn (6.668) auf Rang 21 oder die Münsteraner Ludgeristraße (6.316) mit Platz 25, die trotz einer Reihe zusätzlich in die Untersuchung aufgenommener Einkaufsstraßen ihre Position aus dem Vorjahr nahezu halten konnten, so Christoph Scharf. Dresden Quelle: BNP Paribas Real Estate Retail Services, 30. Juni /m² /m² Höchstmiete: Top 10 Mittelfeld Niedriges Mietpreisniveau Passantenfrequenz pro Stunde in Top- Lagen, Zähltag: München mit gutem Halbjahr stärkster Büroflächenmarkt bundesweit Mit einem Vermietungsvolumen von m² blickt der Münchner Büroflächenmarkt auf ein starkes erstes Halbjahr zurück. Das Vorjahresergebnis wurde um 10 % übertroffen (erstes Halbjahr 2013: m²) und auch der Zehnjahresdurchschnitt von m² wurde eingestellt. Nach einem schwungvollen Jahresauftakt mit m² neu vermieteter Fläche, hat der Markt weiter Fahrt aufgenommen und kann für das zweite Quartal einen Flächenumsatz von m² vermelden. Davon entfielen rund m² auf Eigennutzer. Der Münchner Büromarkt präsentiert sich 2014 traditionell breit und stabil aufgestellt. Anmietungen in allen Größensegmenten haben zum guten Halbjahresergebnis beigetragen, so auch Großanmietungen mit jeweils über m² Mietfläche. Nach dem internationalen Immobilienberater Cushman & Wakefield (C&W) hat sich das Marktgeschehen im zweiten Quartal insbesondere bei Verträgen mit einer Mietfläche zwischen m² und m² wesentlich belebt. Die Anzahl der Verträge ist in diesem Segment maßgeblich gestiegen. Im gesamten Halbjahr haben sie rund m² zum Vermietungsergebnis beigetragen, was einem Marktanteil von 30 % entspricht. Das Flächenangebot ist im zweiten Quartal weiter leicht gesunken. Die Leerstandsrate beläuft sich Ende Juni auf 6,7 %. Bei einem Büroflächenbestand von 20,2 Mio. m² stehen aktuell 1,36 Mio. m² zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Das Leerstandsvolumen ist damit seit Sommer 2013 um m² gesunken. Insbesondere in der Münchner Innenstadt und hier im Flächensegment jenseits der m² registrieren wir eine Angebotsverknappung, ergänzt Hubert Keyl, Leiter der Bürovermietungsabteilung von Cushman & Wakefield in München. Rund m² neue Büroflächen wurden im ersten Halbjahr 2014 fertiggestellt, darunter das 88north im zweiten Quartal mit rund m² Bürofläche. Aktuell befinden sich m² im Bau. Für das zweite Halbjahr 2014 wird ein Fertigstellungsvolumen von rund m² prognostiziert mehr als 85 % sind im Sommer 2014 bereits vorvermietet. Die Spitzenmiete wird im Münchner Markt weiterhin bei 32,50 Euro pro m²/monat verzeichnet, sie steht aber bereits im Juni unter Aufwärtsdruck, so dass ein erneuter Anstieg in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich ist. Nicht in allen Lagen können wir aktuell nach oben tendierende Mietpreise registrieren, so Hubert Keyl. was wir jedoch beobachten, sind kleiner werdende Incentive-Pakete in attraktiven Lagen. Insbesondere in der Innenstadt gewähren Vermieter kaum noch Incentives. Der Münchner Bürovermietungsmarkt dürfte auch im zweiten Halbjahr auf Kurs bleiben. Ein Ergebnis jenseits der im Vorjahr 2013 vermeldeten m² ist zu erwarten. BNP Paribas Real Estate Retail Services, 30. Juni 2014 min_2-2014_350x510_rz.indd :52

5 Freising Annenhof...wir bauen Ihr Zuhause! Bogenhausen- Johanneskirchen Atrio Attraktive Wohn- und Lebensräume in überzeugenden Lagen Bogenhausen-Johanneskirchen: ATRIO neu: Im begehrten, lebendigen Bogenhausen- Johanneskirchen erwarten Sie herrliche 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit einem ganz besonderen Architekturkonzept. Vorankündigung Mittersendling: wohnwerk II In unmittelbarer Nähe zum Südpark und zu den Isarauen entsteht Ihr neues Zuhause in zeitgemäßer Architektur umgeben von üppigem Grün (nur 2 Gehminuten zur S-Bahn). KfW 70 EnEV 2014 OBERE AU/HAIDHAUSEN: TASSILO Tassilo bietet modernes Wohnen in bester Innenstadtlage. Freuen Sie sich auf attraktive 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit moderner Ausstattung: jede Wohnung mit Terrasse, einem oder zwei Balkonen (zum Innenhof offen, zur Bahn hin vollverglast) oder sonniger Dachterrasse. Ideale Verkehrsanbindung Orleans- und Rosenheimer Platz sind nur 7 Gehminuten entfernt. KfW 55 EnEV 2014 Freising: Annenhof KfW 70 EnEV 2014 Energiekennwerte werden noch berechnet. Ihr neues Zuhause in der beliebten Domstadt wartet schon hier erleben Sie attraktives Wohnen in zentraler Lage. 2- bis 4-Zimmer- Wohnungen erfüllen Ihren Wohntraum. KfW 70 EnEV 2014 Feldafing / Starnberger See: Westsite Im Bau Neubau Bedarfsausweis Primärenergie 12,8 kwh/(m²a) Endenergie 62,7 kwh/(m²a) HZG Fernwärme Effizienzklasse B Ein Gemeinschaftsobjekt mit investa Immobiliengruppe Idylle pur: Nur 8 Gehminuten vom Seeufer entfernt und nah an der neuen Ortsmitte, entstehen 17 anspruchsvolle Wohnungen und 3 Laden-/Büroflächen in stilvoller Architektur. KfW 70 EnEV 2009 Neubau Bedarfsausweis Primärenergie 11,7 kwh/(m²a) Endenergie 53,9 kwh/(m²a) HZG Fernwärme Effizienzklasse B Mittersendling: Brennerpark 3 Im Bau: Zentrales und ruhiges Stadtquartier mit 1,5- bis 4-Zimmer-Eigentumswohnungen das mit idealer Anbindung (3 Min. zu Fuß zur S-Bahn), kurzen Wegen und breiter Vielfalt überzeugt. KfW 70 EnEV 2009 Ludwigsfeld: Ahorngarten Hohe Lebensqualität, kurze Wege und durchdachte Wohnkonzepte: die einladenden 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen am nördlichen Stadtrand bieten modernen Wohlfühlkomfort. KfW 70 EnEV 2014 Im Bau Im Bau Im Bau Ahorn Garten Familienwohnungen in München-Ludwigsfeld Im Bau Neubau Bedarfsausweis Primärenergiebedarf ca. 40 kwh/(m²a) Endenergiebedarf ca. 66 kwh/(m²a) Energieträger: mind. 50 % Pellets, Rest Gasbrennwerttechnik Effizienzklasse: B Ein Gemeinschaftsobjekt mit der Firma Scheidl Neubau Bedarfsausweis Primärenergie 42,6 kwh/(m²a) Endenergie 92,3 kwh/(m²a) HZG Pellets und Gas Effizienzklasse C Neubau Bedarfsausweis Primärenergie 13 kwh/(m²a) Endenergie 62 kwh/(m²a) HZG Fernwärme Effizienzklasse B Ein Gemeinschaftsobjekt mit Terrafinanz Wohnbau Neubau Bedarfsausweis Primärenergie 38,9 kwh/(m²a) Endenergie 16,9 kwh/(m²a) HZG Grundwasserwärme und Gas Effizienzklasse A+ Besuchen Sie uns auf: Wir bauen Ihr Zuhause : Seit 48 Jahren ist dies unser Anspruch und ein Versprechen, das wir beim Bau von über Wohnungen eingelöst haben. All unsere Erfahrung fließt in qualitätvolle Bauvorhaben in München, in der Region und bundesweit. Laden Sie die kostenlose Baywobau-App für iphone, ipad und Android herunter. Tel 089 / min_2-2014_350x510_rz.indd :52

6 06 Marktberichte Ausgabe Oktober Einzelhandel und Immobilien auf Top-Niveau COMFORT Städtereport bestätigt Standortqualitäten der bayerischen Landeshauptstadt München ist zweifelsohne eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren. Der Ballungsraum zählt zu den am stärksten prosperierenden Wirtschaftsräumen Europas. Gegen den Bundestrend wird der Stadt weiterhin ein deutliches Bevölkerungswachstum prognostiziert. Nahezu alle Eckdaten sind vorbildlich. Gleichzeitig bietet die Region München eine vorbildliche Infrastruktur, ein hohes Maß an öffentlicher Sicherheit sowie eine unvergleichlich hohe Umwelt-, Lebens- und Freizeitqualität, was die Attraktivität von München für Investoren und Mieter nochmals steigert. Die Anzahl der Touristen und Besucher ist ganzjährig, nicht nur zu Zeiten von Messen und Oktoberfest, extrem hoch. Wegen der kompakten städtebaulichen Struktur sowie der klar definierten Handelslagen wird die Stadt auch augenzwinkernd Deutschlands größtes Dorf genannt. Die prägende Mischung aus Tradition und Moderne im Einzelhandel, wo starke lokale Anbieter neben internationalen Marken um Kunden werben, übt offensichtlich einen besonderen Reiz aus. Als eine von wenigen Städten spielt die bayerische Landeshauptstadt nicht nur im Fußball nachhaltig in der Champions League. Auch im Vergleich der europäischen Shopping-Metropolen nimmt München einen absoluten Spitzenplatz ein. Bedeutung der Stadt als Einzelhandelsstandort Auf der Verkaufsfläche in der City werden mehr als 3 Milliarden Euro umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt liegt dabei mit knapp 30 % recht deutlich über dem Durchschnittswert der Millionenstädte. Dazu passt, dass die Münchner Innenstadt mit rund EUR pro Quadratmeter auch die im bundesweiten Vergleich höchste Flächenproduktivität aufweist, berichtet der Einzelhandels- und Immobilienexperte Manfred A. Schalk, Geschäftsführer von COMFORT. Durch die Attraktivität und Lage Münchens, verbunden mit einer hervorragenden Verkehrsinfrastruktur, reflektiert die Stadt auf ein Einzugsgebiet von über 1,6 Millionen Menschen. Die Metropolregion München umfasst weite Teile des südbayerischen Raumes und nimmt im bundesweiten Vergleich im Hinblick auf Bevölkerungswachstum, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen und verfügbares Einkommen je Einwohner Spitzenplätze ein. Münchens Markt für Einzelhandelsimmobilien leuchtet Der attraktive und starke Münchner Markt zieht die Marktteilnehmer an, wie sprichwörtlich die Motten das Licht. Egal ob Mieter, Investor oder Developer, Flächen und Geschäftshäuser in den klassischen 1A-Lagen von München sind heiß begehrt. Die damit verbundene Dynamik des Münchner Marktes unterstreichen die zahlreichen entsprechenden Projektentwicklungen sehr gut. Die Einzelhandels- und Immobilienexperten von COMFORT nennen insbesondere die folgenden Highlights: Relevante abgeschlossene Projektentwicklungen 1. Das im April 2013 offiziell eröffnete Shoppingquartier Hofstatt auf dem ehemaligen SZ- und AZ-Areal. Hier wurden vom Bauherrn LBBW zusätzliche ca m² für Einzelhandel und Gastronomie geschaffen. Seitdem präsentieren sich mehr als 20 attraktive Einzelhandelskonzepte in der dreiarmigen Passage mit mehreren Innenhöfen. Darunter finden sich mit Front zur Sendlinger Straße neben Abercrombie & Fitch auch Adidas, Calzedonia und Gant. Die Außenfront zum Färbergraben hin besetzen Hollister sowie ein Tom Tailor Flagshipstore. Im Inneren der Shopping Passage haben sich neben bereits etablierten Marken wie zum Beispiel Only, H.E. by Mango, Humanic oder Liu Jo mit J.Lindeberg, Freeman T. Porter, Brandy & Melville oder Jeep Outfitter auch Labels angesiedelt, die hier ihren deutschen Markteintritt gestartet haben. Interessant ist auch der besonders wertig gestaltete Laden von Depot. Einzelhandelskaufkraft-Index und Zentralität 2014 Münchens Einzelhandelskaufkraft (128,7) ist im Metropolen-Vergleich hervorragend. Die Zentralität ist mit 114,0 ebenfalls hoch, bewegt sich in diesem Vergleich jedoch im Mittelfeld. Abgerundet wird das Ganze schließlich durch die beiden Nahversorger dm-drogeriemarkt und Denn s Biomarkt im Untergeschoss. Nach fast eineinhalb Jahren in Betrieb ist festzustellen, dass nicht jeder der Einzelhändler mit den bisher erreichten Ergebnissen und Umsätzen zufrieden ist. Vielleicht braucht es auch noch ein wenig Zeit dafür. Von den Münchnern jedenfalls wird die Hofstatt auch aufgrund ihrer attraktiven Architektur sowie des gastronomischen Angebotes bislang sehr gut angenommen. Einen extrem positiven Einfluss hat die Hofstatt auf die Sendlinger Straße insgesamt sowie auf die angrenzenden Bereiche. Die Stadt München hat diese positive Entwicklung der Sendlinger Straße dadurch unterstützt, dass zwischen der Hackenstraße und dem Färbergraben im Anschluss an die Rosenstraße eine neue Fußgängerzone entstanden ist, die die bestehende Flaniermeile in Richtung Süd-Westen erweitert hat. Sowohl in diesem Bereich der Sendlinger Straße als auch in dem angrenzenden Bereich zum Sendlinger-Tor-Platz hin stehen mittlerweile eine Reihe von Developments sowie relevanten Neuvermietungen am Start. Aber auch angrenzend tut sich was, insbesondere zum Jakobsplatz hin: Hier hat der Hamburger Investor DC Values ein neues Büro- und Geschäftshaus am Oberanger 16 im Block zwischen der Dult- und der Hermann-Sack-Straße in Angriff genommen. 2. Das zweite innerstädtische Highlight, die High-End-Entwicklung Palais an der Oper, ist zwischenzeitlich bereits komplett integriert und wird von Kunden gut angenommen. Hier hatte ebenfalls die LBBW zusammen mit dem Partner Accumulata eine Top-Luxusimmobilie mit den Hauptmietern Maison Louis Vuitton, Juwelier Bucherer sowie Kuffler Gastronomie und dem Herrenausstatter Daniels entwickelt. Insgesamt ist festzustellen, dass durch diese Neuentwicklung die gesamte Luxuslage noch einmal einen deutlichen Aufschwung erhalten hat. Insbesondere die Diener- sowie die Residenzstraße, die früher eher touristenlastige Lagen beziehungsweise Verbindungsachsen zwischen Marien- und Odeonsplatz waren, erhielten noch einmal einen erkennbaren Push in Richtung Luxus. 3. Auch der dritte Höhepunkt in der Münchner City ist mittlerweile online und zwar seit Oktober 2013: Die Mega-Projektentwicklung der Schörghuber-Tochter Bayerische Hausbau in bester Lage an der Neuhauser Straße. Seitdem locken die drei Top-Mieter SportScheck, Forever 21 sowie Mango die Passanten in ihre aufwendig designten Flagshipstores. 4. Für einen Riesenansturm sorgt auch der neue, komplett durchgestylte H&M Flagshipstore auf der Weinstraße, der im April 2014 eröffnete. Seit 2011 wurde gebaut. Unter Beibehaltung der denkmalgeschützten Fassade entstand ein komplett neues Hinterhaus. Insgesamt stehen über m² Verkaufsfläche auf fünf Ebenen zur Verfügung. Neue/laufende interessante Projektentwicklungen Das Rad dreht sich schon wieder weiter. Die Akteure behalten Tempo bei und somit wird sich die Innenstadt auch zukünftig in rasantem Tempo weiter verändern. Das verdeutlichen insbesondere die vier nachfolgenden Beispiele: So konnte sich die österreichische SIGNA-Gruppe ein Objekt direkt gegenüber der Schörghuber-Entwicklung, nämlich das ehemalige Statistische Landesamt/Hettlagegebäude, sichern. Aufgrund umfangreicher Auflagen des Denkmal- sowie des Ensembleschutzes ist hier definitiv eine kreative Projektentwicklung gefordert. Der entsprechende Abschnitt der Neuhauser Straße war bislang auf dieser Seite einzelhandelsmäßig zum Teil nicht erschlossen. Somit darf man davon ausgehen, dass speziell dieser Bereich der Fußgängerzone durch die vorgenannte Entwicklung einen spürba- Neuhauser Straße 29: Neuer Mieter Jack Wolfskin hat über COMFORT angemietet. Joseph-Pschorr-Haus (Neuhauser Straße 19 21): Die Mietverträge für Forever 21 und Mango wurden von COMFORT vermittelt. Palais an der Oper: am Schnittpunkt von Luxus- und bürgerlich-klassischer Lage. min_2-2014_350x510_rz.indd :52

7 münchner immobilien nachrichten Marktberichte 07 ren Push erhalten wird. Interessant und zukunftsorientiert ist auch der derzeit laufende Umbau des Untergeschosses am Marienplatz. Im Rahmen dieser Maßnahme wird auch der Einzelhandelsbereich umstrukturiert und neu aufgestellt. Zum richtigen Zeitpunkt kommt auch die anstehende Projektentwicklung auf der Maximilianstraße im Bereich zwischen Hofgraben und Falkenturmstraße. Luxus boomt, besonders auch in München. Und last but not least, der Neubau auf der Kaufingerstraße 11 zwischen dem C&A Gebäude und dem Kaufinger Tor: Hier wird Ende 2014 der neue Mega-Flagship-Store von Christ eröffnen. Die Vermittlung erfolgte im Alleinauftrag über COMFORT. Münchens Toplage boomt, auch vertikal! Für den nationalen und internationalen Einzelhandel gibt es keine Stadt in Deutschland, die München in den Schatten stellen kann. In Stoßzeiten werden in den Top-Lagen der Fußgängerzone in der Spitze zwischen und Passanten pro Stunde gezählt, weiß COMFORT-Geschäftsführer Manfred A. Schalk. Entsprechend hoch sind die Mietpreise für Handelsflächen, insbesondere im begehrtesten Abschnitt der Fußgängerzone, auf der Kaufinger- und Neuhauser Straße zwischen Stachus und Marienplatz. Hier werden für kleinere, ebenerdige Ladenlokale bis zu 360 Euro pro Quadratmeter und Monat gezahlt, in Einzelfällen sogar noch mehr. Bezeichnend ist, dass insbesondere bei Projektentwicklungen oder Umbauten zunehmend auch Geschosse in den oberen Etagen als Handelsflächen geplant bzw. aktiviert und letztendlich angemietet werden. So boomt die Toplage auch vertikal, führt COMFORT-Geschäftsführer Manfred A. Schalk weiter aus. Insbesondere folgende Betrachtung bringt es auf den Punkt: So konnte COMFORT im begehrtesten Teil der Münchner Fußgängerzone zuletzt fünf Ladeneinheiten an die Top- Marken Forever 21, Mango, Only, Jack Wolfskin und Christ vermieten. Mit den insgesamt m² vermittelter Einzelhandelsfläche sieht sich COMFORT als Marktführer in der 1A-Lage. Obwohl nur ein gutes Fünftel dieser vermittelten m² Handelsfläche im Erdgeschoss liegt, sich die Flächen also zum Teil über bis zu vier Ebenen erstrecken, konnte eine beachtliche Durchschnittsmiete von ca. 117 Euro über alles realisiert werden. Dazu Schalk weiter: Es handelt sich hier um eine individuelle, kalkulatorische Betrachtung, die nicht auf jede Situation anwendbar ist. Jedoch wissen wir, wovon wir reden, da wir uns nicht auf Angaben Dritter verlassen müssen, sondern uns in diesem Beispiel vielmehr ausschließlich auf selbst realisierte Deals abstützen können. Das gibt uns und unseren Auftraggebern gerade auch bei zukünftigen Beurteilungen und Prognosen wesentlich mehr Sicherheit. Münchner Stadtteillagen: stetige Veränderungen und Erneuerungsprozesse Neben all diesen herausragenden Nachrichten aus der Münchner Innenstadt verblassen die Stadtteillagen ein wenig. Dies ist jedoch insbesondere für Schwabing nicht richtig. Hier ist eindeutig festzustellen, dass sich die Leopoldstraße inklusive des vorderen Bereiches der Hohenzollernstraße im Umbruch befindet. Dafür sorgen eine ganze Reihe von zum Teil abgeschlossenen, zum Teil laufenden Projektentwicklungen und Mieterwechseln. In der Summe ist das aktuell für den Vermietungsmarkt fast zu viel. Sicher ist, dass mittel- bis langfristig jeder Topf seinen Deckel finden und der filialisierte Einzelhandel in Schwabing noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne machen wird. Weitere Lagen wie der Harras in Sendling, die Tegernseer Landstraße in Giesing, die Weißenburger Straße und der Weißenburger Platz in Haidhausen, der Rotkreuzplatz sowie Teile der Nymphenburger Straße in Neuhausen Nymphenburg haben in der Regel nur ergänzenden, beziehungsweise Nahversorgungscharakter. Gärtnerplatz und Reichenbachstraße als Verbindung zum Glockenbachviertel sind vorrangig interessant als Standorte für Gastronomie sowie für individuelle und szenige Anbieter. Investments: Gefragt und teuer Die Nachfrage nach Anlageobjekten in der Bayerischen Landeshauptstadt hat sich aufgrund der nachhaltig hohen Attraktivität von München weiterhin auf einem sehr hohen Niveau entwickelt. Insbesondere die City steht dabei nach wie vor im Fokus des Interesses. Dies pusht gerade auch vor dem Hintergrund des anhaltend billigen Geldes die Kaufpreise. Die Renditen bleiben also niedrig. Für absolute Top-Objekte in den 1A-Lagen werden mittlerweile Kaufpreise deutlich über dem 30- bis hin zum 35-fachen der Jahresnettomiete geboten und, falls man zum Zuge kommt, auch bezahlt. In Einzelfällen kann es sogar noch ein Schlag mehr sein. Dies hat zur Folge, dass für diese Top-Immobilien fast ausschließlich nur noch Family- Offices infrage kommen. Die Luft für institutionelle Investoren, zumindest was die echten 1A-Lagen in München betrifft, wird also immer dünner. Aber auch in den zuvor skizzierten Stadtteillagen, obwohl bis auf Schwabing im Vergleich mit der City von untergeordneter Bedeutung, haben die Preise kräftig angezogen. Auch für spektakuläre Großdeals ist die Münchner Innenstadt immer gut: Nach dem erfolgreichen Verkauf der Residenzpost an ein russisches Family-Office konnte sich bei der Hofstatt ein klassischer deutscher Investor durchsetzen. Hier sicherte sich die Hamburger Quantum diese prominente Quartiersentwicklung. Der Kaufpreis bei den beiden vorgenannten Deals lag dem Vernehmen nach jeweils bei ca. 300 Mio. EUR. Dazu passt auch der Verkauf des Komplexes Isar- City an Allianz für, wie man hört, um die 120 Mio. EUR oder der Erwerb der Alten Akademie und des früheren Hettlage durch Signa im Erbbaurecht für kolportierte 240 Mio. EUR. Diese spektakulären Investments verdecken zusammen mit anderen, für den Münchner Markt typischen Rekord-Transaktionen, den Blick für den normalen Markt von Geschäftshäusern in 1A-Lagen: Hier kann nämlich von einem Markt kaum die Rede sein, da er nur in geringem Maße existiert und entsprechende Investmentchancen extrem rar sind. Somit nehmen proaktive Zielakquisitionen und Verkäuferansprachen in diesem Marktsegment zu. Zunehmend sind private Käufer auch bereit, für entsprechende Off-Market-Deals ein deutliches Aufgeld zu bezahlen. Fazit: Ein bisserl was geht immer Und wenn irgendwann einmal gar nichts mehr gehen sollte, dann wird in München immer noch was gehen! Diesem Satz eines langjährig erfahrenen Investors und Developers können wir nur beipflichten. München ist und bleibt der sicherste Hafen bundesweit. Dies trifft insbesondere auf die klassischen und etablierten Einzelhandelslagen in der Münchner City zu. Dazu kommt, dass auch für den Wettbewerb der Innenstadt mit peripheren Centern in München eigene Regeln gelten. Die vier etablierten großen Shoppingcenter OEZ / PEP/ Riem- und Pasing Arcaden können wie bisher die Kreise der sehr kompakten und attraktiven Innenstadt nicht stören. Neben den immer neuen und attraktiven, häufig vertikalen Textilkonzepten, sind in Bezug auf die mitentscheidende, hier extrem hohe textile Kaufkraftbindung, insbesondere auch die entsprechenden Lokalhelden zu nennen: Eine Besonderheit von München sind nämlich die vielen lokalen und individuellen, inhabergeführten Leuchttürme großformatiger Textilanbieter wie zum Beispiel Ludwig Beck, Hirmer, Konen oder Lodenfrey. Diese Anbieter gibt es in vielen anderen Großstädten und Metropolen in dieser Form nicht mehr. Sie sorgen aber gerade auch in Zeiten zunehmender Uniformität und Austauschbarkeit für eine dann doch wieder gewisse Unverwechselbarkeit der Einkaufslagen. Dazu kommt, dass die Münchner City im Gegensatz zu vielen anderen großen Innenstädten, auch abends und am Wochenende wesentlich stärker belebt ist. Dieser positive Faktor fußt ganz stark auf dem überdurchschnittlich gut ausgeprägten Gastronomie- und Ausgehangebot in der Münchner City. Somit kann eindeutig konstatiert werden: München hat seine Hausaufgaben gut gemacht und wird auch zukünftig immer ganz oben mitspielen, resümieren die Einzelhandels- und Immobilienexperten von COMFORT. Sendlinger Straße, Hofstatt: Hier der Hauptzugang zwischen Adidas und Calzedonia an der Sendlinger Straße. Kennzahlen und Höchstmieten Mietpreisangaben für die 1A-Lagen in EUR Quelle: COMFORT Research & Consulting min_2-2014_350x510_rz.indd :52

8 08 Recht Ausgabe Oktober Kunden dürfen fehlerhafte Immobilienkredite kündigen Lutz Paproth Foto: Paproth Metzler Dr. Ertel & Partner Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehen geben vielen Verbrauchern die Möglichkeit, noch viele Jahre nach Vertragsschluss einen Kredit vorzeitig aufzulösen. Denn: Ist die Widerrufsbelehrung falsch, startet die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsfrist nicht. Der Widerruf des Kreditvertrages kann also jederzeit erklärt werden. Es stellt schon einen regelrechten Glücksfall für betroffene Käufer und Bauherren dar, die ohne Vorfälligkeitsentschädigung aus teuren Verträgen herauskommen, auf heutige Traumzinsen umsteigen und viele Tausend Euro sparen können, wenn kleine Formulierungsfehler die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsbelehrung für Verbraucher unwirksam machen. Die Chancen der Banken, Fehler bei der Widerrufsbelehrung zu machen, sind groß. Oft informieren Banken und Sparkassen in den Belehrungen nicht richtig über den Beginn der Widerrufsfrist, oder es fehlen entscheidende Hinweise, insbesondere zu den Rechtsfolgen eines Widerrufs. Teilweise finden sich auch ergänzende Formulierungen, die für die Kreditnehmer verwirrend und unverständlich sind. Die Verbraucherzentrale Hamburg beanstandete bei einer aktuellen Erhebung vom Juni 2014 fast 80 Prozent der geprüften Immobiliendarlehensverträge, die seit dem 02. November 2002 abgeschlossen wurden, wegen falscher Widerrufsbelehrungen. Fast die Hälfte der Belehrungen war so fehlerhaft, dass Verbraucher sehr gute Aussichten haben, ihre Forderungen erfolgreich vor Gericht durchzusetzen. Die Medien haben dieses Thema ebenso aufgegriffen wie zahlreiche sogenannte Verbraucheranwälte. Die Folge: Was sich zuerst nur wenige Kunden trauten, ist in den vergangenen Monaten zu einer beispiellosen Widerrufswelle in Deutschland angeschwollen. Zehntausende Kreditnehmer haben sich mittlerweile gegen die großen Anbieter zur Wehr gesetzt, meist mit Hilfe von Anwälten und häufig mit Erfolg. Anfangs waren Banken, Versicherer und Bausparkassen noch bereit, sich außergerichtlich zu einigen und den Kunden günstigere Zinskonditionen anzubieten. Inzwischen setzen nach Informationen der Verbraucherzentrale Hamburg vor allem die großen Banken, Sparkassen und Versicherer auf Abschreckung und sind nicht mehr bereit, nach der Kündigung eines Alt-Vertrages wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung dem Verbraucher eine Anschlussfinanzierung bereit zu stellen. Abtrünnige Kundschaft sei unerwünscht, finanziert werden nur Darlehensverträge, deren Zinsbindung durch Zeitablauf ausgelaufen ist. Hintergrund dieser Verweigerungshaltung ist wohl der massive Schaden, der auf die Kreditwirtschaft für den Fall massenhafter Widerrufe zukommen könnte. Für Verbraucher kann diese Verweigerungshaltung jedoch schlimme Folgen haben: Schaffen sie es nicht, dem alten Kreditgeber die noch offene Restschuld plus marktübliche Zinsen binnen 30 Tagen zurückzuzahlen, droht im schlimmsten Fall die Zwangsversteigerung. Es ist daher unerlässlich, sich bereits vor dem Widerruf eines Darlehensvertrages um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern. Nur wer die konkrete Kreditzusage eines anderen Geldinstituts bereits auf dem Tisch hat, sollte den Streit um das Widerrufsrecht aufnehmen. Liegt diese vor, lohnt es sich nach wie vor, gegen falsche Widerrufsbelehrungen vorzugehen. Selbst bei kleinsten Verstößen beginnt die in 355 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) vorgegebene Widerrufsfrist nicht zu laufen. Das eröffnet die Möglichkeit, eine schlechtere/teure Finanzierung auch noch viele Jahre nach Vertragsschluss ohne Anfall von Vorfälligkeitsentschädigung gegen eine günstigere auszutauschen. Profitieren können aber auch alle Verbraucher, die bereits für die vorzeitige Beendigung eines Kreditvertrages eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen mussten. Da ein Rechtsstreit aber lange dauern und steinig werden kann, ist jedenfalls eine Rechtsschutzversicherung sowie die Einschaltung spezialisierter Rechtsanwälte ratsam. Real Estate Crowdfunding Schwarmfinanzierung für die Immobilienwirtschaft Mit der Aufnahme in den Koalitionsvertrag ist Crowdfunding bzw. Crowdinvesting in Deutschland endgültig angekommen. Der junge Finanzierungstrend aus Amerika generiert Kapital für Start-ups und kleine Unternehmen, aber auch zunehmend für Großprojekte, die sich vom Schwarm finanzieren lassen. Wer keine Bankfinanzierung bekommt oder will, wendet sich über ein Crowdfunding-Onlineportal an die Community, präsentiert seine Idee und legt eine Finanzierungsgröße sowie Laufzeit fest. Die Idee ist einfach: Nicht ein einzelner Investor finanziert ein Projekt, sondern viele kleine Anleger bringen sich mit entsprechend kleinen Geldbeträgen ein. Relativ kurzfristig wird so viel Kapital generiert. Wichtig zu differenzieren sind die vier Spielarten des Crowdfundings: quitybased, lending-based, rewards-based und donation-based crowdfunding. Dabei unterscheidet man nicht nur Zielgruppe und Unterstützungsbereich, sondern vornehmlich die Art der Gegenleistung, die von einer Rückzahlung oder Erfolgsbeteiligung über einen ideellen Wert bis hin zum guten Gefühl reicht. Der Stromberg- Film, für den die Macher innerhalb einer Woche bereits 1 Million Euro gesammelt hatten, ist der bisher bekannteste Fall von Crowdfunding in Deutschland. Crowdinvestment in Immobilien Unter dem Überbegriff Real Estate Crowdfunding etabliert sich die Schwarmfinanzierung aktuell als relevantes Investmentmodell im Bereich Immobilien. Zu beachten ist, dass es sich hier um die gewinnorientierte Variante des Crowdfundings handelt. Über entsprechende Plattformen können Anleger bereits mit Kleinstbeträgen in ein Immobilienprojekt investieren. Der Vorteil ist, dass man sich, anders als beim Immobilienfond, ein konkretes Investitionsprojekt aussucht. Wer an das Projekt glaubt, investiert. Ist es erfolgreich, erhält man Rendite. Ganz ohne Risiko ist das natürlich nicht. Die Crowdfundingplattformen unterscheiden verschiedene Investitionsmodelle. Bekannt sind besonders die beiden Varianten der amerikanischen Real Estate Plattform Realty Mogul: equity und debt. Ersteres bezeichnet ein Eigenkapital-Investment. Die Investoren erhalten Dividenden aus z. B. den Mieterlösen. Bei der anderen Variante geht es um kurzfristige Darlehen, für die man mit Zinszahlungen rechnen darf. Hierzulande etablieren sich bereits erste Projektgesellschaften, die das innovative Geschäftsmodell erfolgreich umsetzen, wie die erste Crowdfundingplattform für Immobilien in Deutschland kapitalfreunde.de. Am 20. November findet in München die Crowd Dialog Konferenz statt. Eine Möglichkeit für Interessierte, Einblicke in schwarmbasierte Finanzierungsszenarien und Innovationsprozesse zu erlangen. Anzeige Christoph Metzler Lutz Paproth Axel Wetekamp Dr. Jürgen Hanreich Jürgen Langer Nadia Hildel Walter Hornauer Mehr Kompetenzen Wir lieben Fachwissen. Als führende Immobilien-Kanzlei in München bauen wir darauf, mehr zu bewegen als andere. Dank unserem neuen Partner Walter Hornauer und unserer neuen Mitarbeiterin Nadia Hildel gehört jetzt auch internationales Bau- und Ingenieursrecht, Architekten-, Makler-, Miet-, Wohnungseigentums-, Vergabe- und Bauträgerrecht zu unserem Handwerkszeug. Was Sie davon haben? Beste Beratung für genau Ihr Anliegen. Maffeistraße München Tel Fax min_2-2014_350x510_rz.indd :52

9 münchner immobilien nachrichten Finanzen 09 Deutschland das Land der Zinsspekulanten? Im Gespräch mit Kurt Neuwirth, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Neuwirth Finance GmbH aus Starnberg. Herr Neuwirth, Sie behaupten, die Deutschen seien Zinsspekulanten. Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung? Sehen Sie die Standard-Immobilienfinanzierung in Deutschland läuft in der Regel über Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung. Diese Art der Finanzierung wird gerne mit den Argumenten Planungssicherheit und weniger Aufwand verkauft. Aber nur weil es ständig wiederholt wird, wird es nicht richtiger. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass eine zehnjährige Zinsbindung Sicherheit verspricht. Wer weiß denn heute, ob man sich nach zehn Jahren nicht in einer Zinshochphase befindet. Die Bank könnte dann erneut eine Bonitätsprüfung durchführen. Bereits nach dem ersten Drittel der durchschnittlichen Immobilien-Finanzierungslaufzeit von ca. 30 Jahren (lt. GdW) ist der Kreditnehmer eventuell nicht mehr in der Lage den Kredit zu bedienen. Wer diesen Weg der Finanzierung wählt, ist daher für mich ganz klar ein Zinsspekulant. Aber ist eine zehnjährige Zinsbindung nicht dennoch ein passabler Schutz vor steigenden Zinsen? Wenn sie denn steigen würden. Viele sind den Rufen 2011 gefolgt, als es hieß: Die EZB hebt den Leitzins an! Achtung Zinswende! Die Zinsen steigen wieder! Sichern Sie sich jetzt noch schnell die vier Prozent! Tatsächlich sind die Zinsen seitdem massiv gesunken und lagen im Frühjahr 2014 bei um die zwei Prozent. Für die Banken hat sich der Run auf lange Zinsbindungen also gelohnt und die Kunden zahlen drauf. Sie sitzen in der Zinsbindungsfalle fest. Es ist fraglich, ob die traditionelle Zinsbindung wirklich ein professionelles Instrument ist. Sie treten mit einem ganz anderen Modell bei der Immobilienfinanzierung an. Ihre strategische Zinsberatung FlexSafe gibt es so am deutschen Markt kein zweites Mal. Was steckt dahinter und warum empfehlen Sie diesen Weg? Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel. Es ist erstaunlich, wie hartnäckig sich Stammtischparolen und Milchmädchenrechnungen in der Öffentlichkeit halten. Wir hinterfragen das vorherrschende äußerst spekulative System, zeigen Schwächen auf und wissen, dass unsere Herangehensweise, den Kunden einen enormen Vorteil ermöglicht. Unsere Zinsstrategie FlexSafe hat sich seit unserer Gründung im Jahr 2001 stets bewährt. Wir bieten diese strategische Beratung an, um die Immobilienfinanzierungen zu optimieren. Unsere Kunden sparen sich immerhin um die 50 Prozent der Kosten. Für welche Kunden eignet sich FlexSafe? Unsere Zielgruppe erstreckt sich über private Immobilienfinanzierer, private Investoren, die regelmäßig ihren Immobilienbestand erweitern, bis hin zu gewerblichen Investoren wie Bauträger, Projektentwickler, Wohnungsbauunternehmen oder auch Kommunen und Banken. Welchen Vorteil haben Ihre Kunden durch FlexSafe? Mit unserer Strategie FlexSafe gewinnen Investoren dreifach: sie halbieren die entstehenden Zinskosten, optimieren ihre Sicherheit und genießen dabei volle Flexibilität. Wir halten die 10-Jahres-Zinsbindungen wie sie bei Banken in Deutschland üblich sind, für reine Spekulation. Sie widersprechen den gängigen Marktmechanismen, weil sie die Zyklen der Wirtschaft ausblenden. Sie bürden Investoren unnötige Anschlussfinanzierungsrisiken auf und kosten viel zu viel Geld. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Seit der Nachkriegszeit gab es noch nie einen Zeitpunkt, an dem die zehnjährige Zinsbindung vorteilhafter gewesen wäre als eine variable Finanzierung mit dreimonatiger Bindung. Durch FlexSafe zahlen Investoren einen geringeren Zins, verbessern damit ihren Cash- Flow, reduzieren ihren Loan-To-Value (LTV) und können jederzeit völlig flexibel agieren. Schließlich erlauben die kurzen Bindungen bei Bedarf jederzeit Sondertilgungen, kostenfreie Bankwechsel und Objektverkäufe. Zudem können sich unsere Kunden darauf verlassen, dass sie mit ihren Anschlussfinanzierungen niemals in einer Hochzinsfalle landen. Unsere Zinsstrategie bewahrt sie davor. Wir erkennen die echte und nachhaltige Zinstrendwende. Wie arbeitet Neuwirth Finance? Unser Grundgedanke ist, dass eine mehrjährige Zinsbindung nur bei einer tatsächlichen Zinstrendwende als Absicherung sinnvoll ist. Diesen Punkt erkennen wir und informieren umgehend unsere Kunden, damit sie entsprechend handeln können. Wie erkennen Sie eine Zinstrendwende? Eine Zinstrendwende fällt nicht einfach so vom Himmel. Sie ist das Ergebnis von strategischen Entscheidungen der Notenbanken. Ihnen obliegt die Regulierung der Kurzfristzinsen, sie steuern die Geldmengen. Dabei gelten zwei unumstößliche Grundregeln. Erstens: In wirtschaftlich schwachen Zeiten sollen fallende Zinsen das Wachstum anregen. Zweitens: In wirtschaftlich starken Zeiten sollen steigende Zinsen das Wachstum bremsen, um Überhitzung und Inflation zu vermeiden. Diese Zinszyklen sind Basis unserer Arbeit. Das heißt konkret? Wir analysieren die Zinsschritte der Europäischen Zentralbank (EZB) und gleichen die Entscheidungen mit unserem Neuwirth Finance-Wirtschaftsindikator ab. Dieser Indikator ist ein Pulsmesser der konjunkturellen Lage. Hebt die EZB nun den Leitzins an und unser Indikator zeigt parallel stärkstes Wirtschaftswachstum, dann deutet alles auf eine Zinstrendwende hin. Sehen wir jedoch eine Rezession wie 2011, dann ist das Zinsplus der EZB lediglich ein Fehlsignal, aber keine nachhaltige Zinstrendwende. Und wann kommt nun die nächste Zinstrendwende? Ich habe keine Glaskugel und auch keiner meiner Mitarbeiter. Wir können nicht in die Zukunft blicken und halten solche Prognosen grundlegend für fraglich. Die Trefferquote der Vorhersagen überzeugt uns nicht und hat in der Vergangenheit bereits für einigen Unmut gesorgt. Deshalb: Neuwirth Finance maßt sich nicht an, eine Zinstrendwende zu prognostizieren oder Vermutungen darüber anzustellen. Wir schlagen dann Alarm, wenn es tatsächlich so weit ist. Statistisch gesehen kommt alle sieben bis zehn Jahre eine Hochzinsphase, die dann zwischen zwei und drei Jahre dauert. Es geht nicht um Prognosen von Zinswenden, es geht um das auf klaren Regeln basierende Timing von Zinstrendwenden. Gesetz den Fall, eine Zinstrendwende ist da und Sie alarmieren Ihre Kunden. Wie viel Zeit bleibt diesen, sich vor steigenden Zinsen zu schützen? Es bleibt ihnen genügend Zeit, sich wohlüberlegt und strategisch richtig abzusichern. Die EZB hebt den Zinssatz in kleinen Schritten an. Ein massiver Sprung von mehreren Prozentpunkten innerhalb weniger Tage ist ausgeschlossen. Zwei bis drei Monate dauert es in der Regel, bis eine Zinstrendwende voll ausgereift ist. Wie sollen sich Investoren konkret bei einer Zinstrendwende absichern? Da gibt es kein Patentrezept und wir maßen es uns auch nicht an, mit erhobenem Zeigefinger Ansagen zu machen. Kein Kunde ist gleich. Wir erarbeiten individuelle Vorschläge, analysieren und bewerten in Einzelgesprächen das taktische Vorgehen. Grundlegend geht es darum, bei steigenden Zinsen Sicherheit zu kaufen durch längere Bindungsfristen. Ob diese nun kurz-, mitteloder langfristig sind und eventuell noch durch ein Derivat gestützt werden, entscheidet der Kunde. Dem privaten Immobilienfinanzierer raten wir bei einer Zinstrendwende auf jeden Fall zu einer fünfjährigen Zinsbindung, um sich vor höheren Zinsen abzusichern. Arbeitet Neuwirth Finance mit Banken zusammen? Nein, Neuwirth Finance ist ein unabhängiger Dienstleister. Wir sind nur unseren Kunden verpflichtet und beraten sie auf Honorarbasis was die optimale Zinsstrategie anbelangt und vermitteln für gewerbliche und private Kunden Darlehen zu Großkundenkonditionen. Wie viel Verhandlungsspielraum räumen Banken Investoren ein? Bei den Volumina unserer Geschäftskunden, die bei fünf Millionen Euro aufwärts liegen, bietet jede Bank grundsätzlich Zinsbindung auf Basis des 3-Monats-Euribor an. Ob dem Kunden diese gewährt wird, hängt vor allem von dessen Bonität ab. Verfügt ein Investor über die entsprechende Liquidität und kann mindestens 30 Prozent der Summe aus Eigenmitteln bestreiten, kann er eine variable Bindung ohne Zinssicherung verlangen. Übersteigt die Beleihung jedoch die Grenze von 70 Prozent, wird die Bank auf ihren Konditionen mit zehnjährigen Bindungen oder Zinsderivaten beharren. Dabei zahlt sich die Zinsstrategie FlexSafe letztlich auch für die Bank aus, weil dadurch das Ausfallrisiko der Investoren nachhaltig sinkt. Kann es politische Faktoren geben, die traditionelle Wirtschafts- und Zinszyklen außer Kraft setzen und damit auch die Basis von Neuwirth Finance? Zunächst einmal arbeitet die EZB vollkommen selbstständig und unabhängig von der Politik. Selbst wenn die Politik mitmischt und versucht, die Märkte zu beeinflussen, hat das in einem demokratischen und volkswirtschaftlichen System nur kurzfristige Auswirkungen. Die Grundregeln der freien Marktwirtschaft sind unumstößlich und werden sich mittelfristig immer durchsetzen, da sie auf dem immer geltenden Prinzip von Angebot und Nachfrage basieren. Gibt es dafür Beispiele? In den 80er-Jahren hat man den Wirtschaftsboom beispielsweise zu lange laufen lassen und war dann 1982 plötzlich bei einem Zinssatz von 14 Prozent. Nur so ließ sich die Inflation aufhalten und die Ordnung wieder herstellen. Auch 2010 hat man gesehen, dass politische Taktierereien kurze Beine haben. Im Sommer wurde intensiv über die Einführung von Euro-Bonds diskutiert nach dem Staatsbankrott Griechenlands. Daraufhin sind bis April 2011 zehnjährige Bundesanleihen innerhalb eines halben Jahres von 2,1 auf 3,6 Prozent gestiegen. Viele Experten sagten daraufhin eine Zinswende voraus und rieten zu Langfrist-Zinsbindungen. Wir nicht, weil uns durch den Neuwirth Finance-Wirtschaftsindikator klar war, dass wir in einer Rezession stecken und da kann der Zins nicht nachhaltig steigen. Und was ist geschehen? Die Bundesanleihen rutschten in den Keller und liegen aktuell bei ca. 1 Prozent. Erscheint es nicht dennoch sinnvoll, die aktuell historisch niedrigen Zinsen auf lange Sicht abzusichern? Tiefer kann es doch nicht mehr gehen, oder? Eine solche Behauptung ist reine Spekulation. Die Tiefstpunktsucher haben in der Vergangenheit alle daneben gelegen und stecken heute in Zinsbindungen zwischen 3 oder 5 Prozent fest. Es ist richtig, dass die Zinsen noch nie so günstig waren wie aktuell. Das hat man aber auch schon vor zehn Jahren gesagt und da lag man bei 5 Prozent. Aktuell sind es ca. 2 bis 2,5 Prozent bei zehnjährigen Zinsbindungen da ist tatsächlich nicht mehr viel Spiel nach unten. Wer aber jetzt mit zehn Jahren festmacht, geht wieder ein hochriskantes Termingeschäft ein und spekuliert darauf, dass es in zehn Jahren genauso günstig oder noch günstiger ist. Bei langer Darlehenslaufzeit ist das Zinsspekulation. Ein Fall aus der Praxis (Gewerbefinanzierung) Standardfinanzierung mit Vorfälligkeitsschaden Finanzierungsvolumen: ,- mit 3,8 % p. a. Zinsen, festgeschrieben auf 10 Jahre (2011) vorzeitiger Ausstieg nach 3 Jahren (2014): von der Bank geforderte Vorfälligkeitsentschädigung: 1,7 Mio info Professionelle, alternative Finanzierung mit FlexSafe mit 1,8 % p. a. Zinsen, variable Zinsbindung (2011) vorzeitiger Ausstieg nach 3 Jahren (2014): keine Vorfälligkeitsentschädigung! Fazit: Bei einer variablen Finanzierung in Kombination mit der strategischen Zinsberatung FlexSafe hätte sich der Kunde 1,7 Mio. gespart sowie zusätzlich zwei Prozent Zinsen jährlich, die er bei der Standardfinanzierung zuviel bezahlt hat. Quelle: Neuwirth Finance GmbH min_2-2014_350x510_rz.indd :52

10 10 Finanzen Ausgabe Oktober Die Leitzinssenkung der EZB ist ungefährlich für die deutsche Immobilienwirtschaft Angesichts der drohenden Deflation hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins auf ein weiteres Rekordtief gedrückt, nachdem erst im Juni der Zinssatz, zu dem sich Banken der Eurozone bei der EZB mit Geld versorgen im Juni 2014 auf 0,15 % herabgesenkt wurde. Im August drückten sinkende Energiepreise die Inflation im Euroraum auf 0,3 Prozent den niedrigsten Stand seit Oktober Die so rasche erneute Leitzinsänderung um 10 Basispunkte auf 0,05 % war für viele Marktteilnehmer überraschend, da die zuletzt beschlossenen Maßnahmen noch gar nicht umgesetzt sind. Während aber auf der einen Seite große Sorgen bestehen, dass Europa in den Bann einer Depression mit einer Abwärtsspirale der Preise quer durch alle Warengruppen gerät, steigen hierzulande die Immobilienpreise in Ermangelung von Renditen bei alternativen Anlagen. Die Nachfrage der Investoren nach Bestandsimmobilien steigt und auch der Neubau springt an, die Fertigstellungsquote bei Wohnungen ist im ersten Halbjahr 2014 um 9,6 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die neueste Zinssenkung der EZB wird weiterhin für Preisauftrieb beim deutschen Betongold sorgen. Das bedeutet natürlich auch, dass die Renditen mehr und mehr verfallen. Und das ist besonders schlimm, weil das Groß der Deutschen ihr privates Vermögen in Immobilien investiert hat. Per 2012 beläuft sich diese Summe auf rund 5 Billionen Euro! Auch wenn nur 57 % davon finanziert wurden, sind niedrige Renditen bei Immobilien ein ernstes Problem mit volkswirtschaftlichen Dimensionen. Während die Immobilienprofis noch immer mit moderaten inflationsbereinigten Ergebnissen abschneiden, machen die meisten privaten Immobilienkäufer real Verluste. 36 % aller privaten Anleger haben im Jahr 2012 keine Rendite erzielt, 7 % sogar negative Zahlen erwirtschaftet. Nur 42 % haben eine die Inflation schlagende Rendite von über 2 % gesehen. Professionelle Investoren können sich über deutlich bessere Resultate freuen. Der Deutsche Immobilien Index (DIX) der Investment Property Datenbank, der die vergleichbare Rendite von Versicherungen, Pensionskassen, Aktiengesellschaften oder offenen Immobilienfonds zeigt, weist für 2012 eine Rendite von 4,7 Prozent aus. Damit investieren Profis im Vergleichzeitraum mehr als doppelt so rentabel wie Privatanleger. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte bereits im Juni, es gebe Anzeichen für Preisentwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt, die gefährlich sind. Auf Dauer sei das Maß an Liquidität zu groß und das Zinsniveau zu niedrig. Er nehme die Warnungen der Bundesbank sehr ernst. Kurz zuvor hatte nämlich auch Bundesbank- Chef Weidmann erklärt, dass die Risiken größer würden. In einigen Ländern auch in Deutschland sehen wir die Gefahr einer Immobilienblase, sagte er. Die deutlichen Preissteigerungen seien nicht mehr nur auf Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart beschränkt, sondern inzwischen auch in mittelgroßen Städten zu beobachten, sagte auch Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Dort seien Häuser und Wohnungen um 10 bis 20 Prozent überbewertet, in den Ballungsräumen um bis zu 25 Prozent. Aber auch wenn Wohnungen in begehrter Lage in den Ballungszentren längst viel zu teuer zu sein scheinen, haben wir es wohl nicht mit einer gefährlichen Immobilienblase zu tun. Daran wird auch die erneute Senkung der Leitzinsen nichts ändern. Dazu muss es auch eine allgemein steigende Verschuldung parallel zum Anstieg der Immobilienpreise geben. Das waren die Zutaten der desaströsen Krisen in den USA, Irland oder Spanien. Auch ein Vergleich mit der japanischen Situation, der immer wieder herangezogen wird, ist nicht zulässig, denn auch dort resultierte die verheerende Wirkung auf ganze Jahrzehnte aus einer kreditfinanzierten Immobilienblase. In Deutschland wächst die Kreditvergabe so gut wie gar nicht. Es fließt enorm viel Eigenkapital in die Immobilienkäufe. Der deutsche Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau schreibt, dass in Deutschland das Volumen der gewährten Kredite gerade mal um ein Prozent zunimmt. Von einem Kreditboom ist nichts zu spüren. Jeder Hauseigentümer muss mindestens 20 Prozent an Eigenkapital hinterlegen. Das ist ein deutlicher Unterschied zu Spanien, Irland oder den USA. Hier war die Krise eigentlich frühzeitig erkennbar, denn ein Crash war bei einer Erhöhung der Zinsen die logische Folge. Und genau das passierte ab 2006/2007. Falsche Finanzierungsstrategien, in denen Beleihungswerte auf Zukunftsprognosen beruhten und die i.d.r. durchaus sinnvollen variablen Zinsen nicht kurzfristig abgesichert werden konnten, waren für die schwächsten Kreditnehmer nicht mehr finanzierbar. Die daraus resultierende Skepsis der Investoren und der Zusammenbruch der Vertrauensbasis führten dann zu einem Dominoeffekt. Ein weiterer Unterschied ist der kleine Anteil von Wohneigentum. Wegen eines funktionierenden Mietmarkts besitzen in Deutschland bisher vor allem Menschen mit mittleren und höheren Einkommen Immobilien. Aber auch wenn in Deutschland inzwischen die Preise an vielen Stellen zu hoch sind und Korrekturen durchaus wahrscheinlich sind, schützt die hohe Eigenkapitalquote vor einem gravierenden Einfluss auf die Gesamtwirtschaft. Münchau schreibt dazu: Selbst wenn die Preise zu hoch wären und bald einbrechen würden, gäbe es keine Bankenkrise. Denn zunächst würde nur das Eigenkapital der Eigentümer dahinschmelzen. Eine Bankenkrise ist also jedenfalls von Seiten der Immobilienwirtschaft nicht zu erwarten. Autor: Ralf Haase, Kooperationspartner Neuwirth Finance GmbH min_2-2014_350x510_rz.indd :52

11 münchner immobilien nachrichten Finanzen 11 Immobilien günstig finanzieren durch Ausnutzung von Zinszyklen Bis zu 50 Prozent weniger Zinsen bei kürzerer Kreditlaufzeit Mit einer innovativen, strategischen Zinsberatung revolutioniert Neuwirth Finance die Immobilienfinanzierung in Deutschland. Es ist immer besser, im fallenden Zinstrend stets variabel zu finanzieren und erst dann den Zins zu fixieren, wenn es wieder langfristig aufwärts geht, sagt Kurt Neuwirth, geschäftsführender Gesellschafter der Neuwirth Finance GmbH. Egal wo das Zinsniveau in den letzten Jahren gelegen habe und ungeachtet des Trends wurde stets vor steigenden Zinsen gewarnt und die Darlehensnehmer in langfristige Zinsbindungen getrieben. Verluste waren damit vorprogrammiert, so Neuwirth weiter. Er schließe sich dem Zitat von Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski an: Würden die Analysten nach der Treffsicherheit ihrer Prognosen bezahlt, wären sie allesamt Sozialfälle. Die Neuwirth Finance GmbH erzielt mit ihrer Strategie zur Erkennung der Zinswenden und punktueller Absicherung einen maximalen Cash-Flow für Ihre Kunden. Sichern Sie sich die historisch niedrigen Zinsen möglichst langfristig, liest man überall seit Jahren. Nicht erst seitdem sich der Zins bei drei Prozent und weniger bewegt. Egal wo das Zinsniveau in den letzten Jahren lag und ungeachtet des Trends wurde stets vor steigenden Zinsen gewarnt und die Darlehensnehmer in langfristige Zinsbindungen getrieben. So hat eine langfristige Zinsbindung in den vergangenen Jahr(zehnt)en stets Verluste gebracht, weil die fallenden Zinsen nicht genutzt wurden. Darüber hinaus birgt eine nicht mit der Laufzeit des Darlehens kongruente, langfristige Zinsbindung eine große Gefahr: Das Zinsniveau der Anschlussfinanzierung könnte viel höher liegen und damit die Finanzierung insgesamt gefährden. Was wird man, gefangen in einer Zinsbindung, angesichts der drohenden Mehrbelastung durch den kommenden hohen Anschluss-Zins tun? Das Desaster ist vorprogrammiert! Die Risiko-Verschiebung von heute auf einen Tag in zehn Jahren kann sich dann rächen! Besser ist es, im fallenden Zinstrend stets variabel zu finanzieren und erst dann den Zins zu fixieren, wenn es wieder langfristig aufwärts geht. Die über diesen Weg ersparten Zinsen in die Tilgung zu stecken, macht Sinn und verkürzt die Laufzeit der Finanzierung erheblich. Wenn also erkannt wird, wo Zinswenden liegen und eine Hochzinsphase beginnt das Signal dazu liefert im Übrigen die EZB in Kombination mit den wirtschaftlichen Rahmendaten kann man sich Sicherheit (in der Regel eine fünfjährige Zinsfestschreibung) kaufen. Dann kann in der folgenden Niedrigzinsphase höher getilgt oder Liquidität angespart werden (siehe Grafik 1 und 2). Durch den höheren Cash-Flow kann das Darlehen schneller zurückgezahlt oder Rücklagen gebildet werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Immobilie und damit die Bonität des Darlehensnehmers. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen eine langfristige Zinsbindung spricht, ist der Mangel an Flexibilität. Sollte eine veränderte Situation eintreten, die einen Verkauf, eine Umschuldung oder eine (Teil-)Entschuldung der Immobilie notwendig oder wünschenswert werden lässt, wird die Bank eine Entschädigung für die vorzeitige Kündigung des Darlehens fordern. Langfristige Zinsbindungen beruhen immer auf Erwartungen des Marktes, sprich Prognosen der Analysten, ergänzt durch Sicherheitszuschläge je nach Gusto des Anbieters. Bereits der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski hat es auf den Punkt gebracht: Würden die Analysten nach der Treffsicherheit ihrer Prognosen bezahlt, wären sie allesamt Sozialfälle. Wenn man sich also nicht auf Analysten und ihre Prognosen verlassen kann, ist es wichtig, rechtzeitig auf die Marktgegebenheiten zu reagieren. Der Schlüssel für eine nichtprognosebasierte Immobilienfinanzierung ist der richtige Darlehensvertrag und eine auf klaren Regeln Zins-Strategie basierend auf dem Erkennen von echten Zinswenden. Als bankenunabhängige Berater der Neuwirth Finance GmbH empfehlen wir unseren Kunden immer einen Darlehensvertrag auf 3-Monats-EURIBOR-Basis mit einer für die Darlehens-Laufzeit fixierten Banken-Marge und können hierbei mit der richtigen Zinsstrategie unseren Kunden einen Zinsvorteil von 1,5 bis 2,5 Prozent pro Jahr bescheren. Zudem übernehmen wir für den Kunden die Beobachtung und Analyse der wirtschaftlichen Rahmendaten und das Erkennen von echten Zinswenden. Zusammengefasst kann man also sagen: Das Erkennen von Zinswenden ist der goldene Schlüssel zu einer erfolgreichen Zins-Strategie mit erhöhtem Cash-Flow, höchstmöglicher Flexibilität und maximaler Sicherheit. Vor dem Gang zur Bank sollten das Finanzierungskonzept und die Zinsstrategie stehen: In Abhängigkeit von der Rendite-Erwartung müssen Sicherheiten, Laufzeit des Darlehens, Margen-Höhe und -Laufzeit, Tilgungssätze und unbedingt auch die Zinsbindungsdauer als Verhandlungsbasis für die Bankgespräche geplant und vorbereitet sowie vor Unterschrift der Kreditvertrag akribisch auf Kongruenz zum Objekt geprüft werden. Die Hinzuziehung eines erfahrenen und vor allem bankenunabhängigen Beraters ist hierbei ratsam. Autor: Jochen Braun, Leiter Zinssteuerung Neuwirth Finance GmbH Grafik 1 Zinszyklen Zinstrends Zinswenden Zinstrends und Zinswenden: Das Erkennen von Zinswenden ist die Basis für eine effektive Zinsstrategie. Grafik 2 Zinsentscheidungen mit und ohne Strategie: Während die Tradition der langfristigen Zinsbindungen Sicherheit suggeriert und Risiken schafft, generiert eine Strategie zur Erkennung der Zinswenden und punktueller Absicherung einen maximalen Cash-Flow. Quelle: Neuwirth Finance GmbH min_2-2014_350x510_rz.indd :52

12 12 Quartiersentwicklung Ausgabe Oktober Das Dach ist drauf Das Schwabinger Tor feierte erstes Richtfest Eines der derzeit größten innerstädtischen Bauprojekte Deutschlands hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Das Schwabinger Tor feierte sein erstes Richtfest. Das Stadtquartier entsteht entlang der berühmten Leopoldstraße und wird sich aus mehreren versetzten Gebäuden, Plätzen und Gassen zusammensetzen. Richtfest feierten zwei Gebäude auf dem nördlichen Bauabschnitt des insgesamt über m² großen Geländes: Der 50 Meter hohe, vom renommierten Schweizer Architekten Max Dudler entworfene Bau sowie ein weiteres Gebäude des Münchner Büros 03 Architekten. Wie alle Baukörper des Schwabinger Tors werden sie vielfältig genutzt und bieten sowohl attraktive Wohnungen als auch Büros, Ateliers und Geschäftsflächen. Bis 2015 soll dieser Teil des Stadtquartiers fertiggestellt sein, 2017 das gesamte Projekt Schwabinger Tor. Nach seiner Fertigstellung wird es eine der ersten Sharing-Städte weltweit sein. Talente. Teilen. Toleranz. Mit dieser Maxime antizipiert das Schwabinger Tor schon heute die Zukunft urbanen Lebens. Das Gesamtkonzept berücksichtigt die gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, die im Begriff sind, unsere Gewohnheiten in Bezug auf die Dinge des Alltags grundlegend zu verändern: Benutzen statt besitzen. Sharing ist eine ganzheitliche Zukunftsökonomie, die im Schwabinger Tor alltäglich erlebbar wird. Car Sharing, Office Sharing und Music Sharing werden eine Selbstverständlichkeit sein. Das Schwabinger Tor knüpft an diesen Trend an und bietet erschwingliche und attraktive Mietwohnungen, außergewöhnliche Geschäfte, Manufakturen, Künstler-Ateliers und Büros. 900 Parkplätze unter dem Gelände und eine aufwendige Logistik machen das gesamte Areal autofrei. Ein Lifestyle Boutique Hotel das erste dieser Marke in Deutschland bietet neben 275 Zimmern Kongress- und Besprechungsmöglichkeiten sowie Wellness auf 1800 m². Wir sind der Überzeugung, dass an diesem Ort in naher Zukunft ein lebens- und liebenswürdiges Stadtquartier entstehen wird, das an die Traditionen Schwabings anknüpft, diese fortführt und auf vielfältige Weise neu interpretiert, so die Geschäftsführung der Jost Hurler Unternehmensgruppe am Tag des Richtfests. Gäste und Laudatoren. Auf der Feier sprachen, neben der Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk, der Vorsitzende des Bezirksausschusses Herr Werner Lederer-Piloty sowie Mitglieder der Jost Hurler Geschäftsführung. Für den Bauherrn und Gastgeber, die Jost Hurler Gruppe, waren aus der Geschäftsführung Lars Johannsen, Dr. Wolfgang Müller, Michael Herz sowie Roland Wüst anwesend. Zu den rund 350 Gästen zählten Vertreter aller Projektbeteiligten und viele Architekten, Bauleute und Handwerker sowie Mitglieder der Eigentümerfamilie. Auch Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle war bei den Feierlichkeiten anwesend. Das Schwabinger Tor ist ein Projekt der Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG. Quelle: Jost Hurler Gruppe Das Stadtquartier auf dem Areal der ehemaligen Bayernkaserne nimmt Formen an Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann soll von 2018 an ein neues Stadtquartier mit rund Wohnungen entstehen. Das etwa 48 Hektar große Areal ist seit Mitte 2011 im Eigentum der Stadt und bietet enorme Chancen für die Münchner Stadtentwicklung und den angespannten Wohnungsmarkt. Neben den Wohnungen sind auf der militärischen Konversionsfläche mehrere Kindertagesstätten, eine Grundschule sowie ein Schulzentrum mit Grundschule und Gymnasium geplant. Hinzu kommen öffentliche und private Freiflächen sowie eine Feuerwache an der Heidemannstraße. Für die Verlängerung der Trambahnlinie 23 führt eine Trasse durch das Gelände, in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung werden Fuß- und Radwege angelegt. Schon früh wurde die Öffentlichkeit in die Planung eingebunden. Städtebaulicher Wettbewerb Im Februar 2013 stellte der Stadtrat die Weichen für die Auslobung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs, der nun abgeschlossen ist. Am 18. Juli 2014 hat die Jury unter dem Vorsitz von Professor Klaus Trojan folgende Rangfolge festgelegt: Rang 1: Max Dudler, Berlin; Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht, München; Adelheid Schönborn Gartenarchitektin, Muhr am See Rang 2: Ammann Albers GmbH StadtWerke, Zürich; Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich (ehemals Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten) Rang 4: Laux Architekten GmbH, München; terra nova landschaftsarchitektur, München Rang 4: Schellenberg + Bäumler Architekten, Dresden; Adler & Olesch Landschaftsarchitekten, Nürnberg Rang 6: COBE Berlin GmbH, Berlin; Manmade Land, Berlin Rang 6: sauerbruch hutton, Berlin; mahl gebhard konzepte, München Die Ränge 3 und 5 wurden nicht vergeben. Die Rangfolge ist das wichtigste Kriterium bei der Auftragsvergabe für die weiteren Planungsleistungen. Zunächst werden vertiefende Angebote eingeholt und ausgewertet, bevor Ende 2014 der Zuschlag erteilt wird. Gestartet war der Wettbewerb mit 38 eingereichten Arbeiten, aus denen das Preisgericht im Juli 2013 zwölf für die vertiefende zweite Phase auswählte. Im Januar 2014 bestimmte das Preisgericht eine Preisgruppe aus sechs gleichrangigen Entwürfen, die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit im Februar und März 2014 bei mehreren Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert wurden. Die sechs Finalistinnen und Finalisten nahmen die Anregungen und Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger mit in die Überarbeitungsphase. Danach wurde am 18. Juli die Rangfolge festgelegt. Die Ergebnisse waren von 24. Juli bis 8. August bei einer Ausstellung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung zu sehen. Quelle: muenchen.de Presse min_2-2014_350x510_rz.indd :52

13 münchner immobilien nachrichten Quartiersentwicklung 13 Baywobau: Start für innovatives Stadtquartier ATRIO aktuell Quelle: Baywobau Münchner Traditionsunternehmen setzt in Bogenhausen-Johanneskirchen ein innovatives Konzept um, das eine gelungene Mischung aus frei finanzierten Eigentumswohnungen und barrierefreien Mietwohnungen bietet München braucht Wohnungen darin sind sich alle einig: Stadt, Bauträger, Wohnungsunternehmen und Bevölkerung. Das ra sante Wachstum der bayerischen Landeshauptstadt, das durch ihre wirtschaftliche Stabilität und die damit einhergehende Attraktivität auch in den kommenden Jahrzehnten anhalten wird, stellt eine große Herausforderung dar. Die Stadt versucht, mit dem wohnungspolitischen Handlungsprogramm Wohnen in München V dem Bedarf von jährlich mindestens Wohneinheiten und den schwierigen Begleiterscheinungen dieser Entwicklung Wohnungsmangel und hohe Mieten aktiv entgegenzuwirken. Erhöhte Baurechtschaffung, optimierte Grundstücksvergabe, Bestandsschutz und eine Fokussierung auf den geförderten Wohnungsbau sind Kernpunkte des Programms. Zur Sicherung der Münchner Mischung will die Stadt bezahlbaren Wohnraum für untere und nun auch für mittlere Einkommensgruppen schaffen auch für letztere stellen die gestiegenen Grundstückspreise und das hohe Mietniveau zwischenzeitlich ein gravierendes finanzielles Problem dar. SoBoN, EOF, München Modell all diese Maßnahmen sollen ihren Beitrag leisten, um München für alle bezahlbar zu halten. Privatwirtschaftliche Bauträger und Wohnungsunternehmen, die größere städtische Baumaßnahmen realisieren, sehen sich somit nicht nur hohen Grundstücks- und Baukosten sowie gestiegenen Anforderungen an Energieeffizienz gegenüber, sondern auch wachsenden Verpflichtungen im sozialen Bereich. Vorverkauf beginnt für 148 ATRIO- Eigentumswohnungen Mit ATRIO sorgt die Baywobau für Abhilfe auf dem angespannten Münchner Wohnimmobilienmarkt: Das neue Stadtquartier liegt zentral im nachgefragten Viertel Bogenhausen-Johanneskirchen, in der Freischützstraße. Die Lage bietet sowohl, was die Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten angeht, wie auch in punkto Verkehrsanbindung für die Bewohner viele Vorteile: Geschäfte, Restaurants und Cafés liegen im Gehbereich, in der näheren Umgebung befinden sich außerdem zum Beispiel das Prinzregententheater, die Isarauen oder der Feringasee. Bus- und S-Bahn-Haltestelle sind nur wenige Schritte entfernt. In direkter Nachbarschaft wird zudem ein Park landschaftlich neu aufgewertet. Die Gebäude, die 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen beherbergen, sorgen mit ihrer abgestuften Anordung und den entstehenden grünen Innenhöfen für ein attraktives, lockeres Gesamtbild. Viel Wert wurde auf die Architektur gelegt, was die zeitgemäße Fassadengestaltung ebenso bestätigt wie die Umsetzung der außergewöhlichen Freibereiche: Die Erdgeschosswohnungen verbinden harmonisch das Drinnen und Draußen mit schwellenlosen Übergängen auf die Terrasse, teilweise erhalten die privaten Gärten eine schützende Ummauerung, wodurch diese Atriumgärten nicht nur für Privatsphäre sorgen, sondern auch optisch zum Blickfang werden. In den oberen Geschossen tragen rahmenlos verglaste Loggien oder halbüberdachte Balkone zum Wohnvergnügen bei. Das Innere jeder Wohnung wurde großzügig geplant, mit hohem Lichteinfall und stilvoller Innenausstattung. Parkett, Weißlacktüren, italienische Designerfliesen, moderne Badeinrichtung und mehr zählt hier zum ausgewählten Standard. Eine nach Baywobau-Konzept entwickelte kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für ein angenehmes Klima zu jeder Tageszeit. Der Vorverkauf der ATRIO-Eigentumswohnungen hat begonnen, das Interesse ist bereits erwartungsgemäß hoch. Barrierefrei und bezahlbar wohnen auch im Rentenalter Neben den 148 frei finanzierten Eigentumswohnungen beinhaltet ATRIO auch 76 nach den SoBoN-Kriterien geförderte Mietwohnungen. Diese werden nach dem Konzept der Baywobau in Abstimmung mit der Stadt als komplett barrierefreie Woh nungen ausschließlich an ältere Menschen ab 60 Jahren vermietet. Anspruch haben zum einen Geringverdiener, die die Einkommensgrenzen der EOF erfüllen. Zum anderen werden aber durchaus auch Normalverdiener mit ihrem Renteneinkommen als förderfähig eingeschlossen. Damit steht erstmals nicht nur die Förderung junger Familien im Mittelpunkt, auch die ältere Bevölkerung wird als relevante Zielgruppe berücksichtigt. Gerade auch für Rentner, die 40 Jahre oder länger in die gesetzliche Rente eingezahlt haben, wird es zunehmend schwieriger, in München die marktübliche Miete für eine Wohnung aufzubringen, geschweige denn, eine barrierefreie Wohnung zu leistbaren Konditionen zu finden, meint Baywobau-Vorstand Albert Hofmann. Dass trotz aller Bedarfsprognosen viel zu wenig seniorengerechte Wohnungen zur Verfügung stehen, wird erneut von einer aktuellen Empirica-Studie bestätigt. Das Zuhause im Alter wird also zunehmend zum Problem, dem die Baywobau nun mit diesem Konzept entgegenwirken will. So wurde in einem nunmehr fast dreijährigen Verfahren ein vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt, der die Bebauung des Quartiers auf dem ehemals gewerblich genutzten, nun umgewidmeten Grundstück regelt. Inzwischen steht man kurz vor dem Abschluss: Die 76 Mietwohnungen in dem Eckhaus an der Freischütz-/Johanneskirchner Straße wurden speziell für die Zielgruppe der Älteren geplant. Das Mietangebot von ATRIO umfasst kompakte 1- bis 3-Zimmer- Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 35 und 70 m², die durchgängig von der Tiefgarage bis in alle Wohnbereiche Barrierefreiheit gewährleisten und nach modernsten bau lichen und technischen Standards errichtet werden. Darüber hinaus werden 3 Wohnun gen rollstuhlgerecht ausgeführt. Auch jede der Mietwohnungen verfügt über eine geschützte Loggia als privaten Rückzugsort im Freien. Im Erdgeschoss werden eine neue Kindertagesstätte und Gewerbeflächen un tergebracht, die je nach Bedarf Platz für zwei Ladengeschäfte oder auch ein Tagescafé bie ten. Außerdem ist durch den abgeschirmten Innenhof für zusätzliche Wohn- und Lebens qualität gesorgt durch ein Fahrradhaus mit Gemeinschaftsraum, den Garten-Schach platz und viele Sitz- und Grünflächen wird das Hofareal zum angenehmen Aufenthalts bereich und zum kommunikativen Treff punkt für die Bewohner. Die Mieter werden in einem attraktiven Stadtteil in einem gemischten Umfeld mit Singles, Paaren, Familien und Kindern wohnen und leben, so Hofmann. Zudem profitieren sie von der Infrastruktur vor Ort: Viele Geschäfte, Ärzte, Dienstleister und Restaurants, Bus und S-Bahn sind nur wenige Schritte entfernt. Und auch Isarauen und Feringasee sind von Atrio aus schnell erreichbar. Geplant ist, das real geteilte Eckhaus an einen institutionellen Investor zu veräußern. Das neue Konzept macht das Angebot für alle attraktiv: Für die Stadt, die ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und Belegungsvorschläge unterbreiten kann; für den Investor, der mehr Freiheiten bei der Belegung hat und in ein nachhaltiges Kon zept an einem attraktiven Standort investiert; und für die Münchner im Rentenalter, die ein ideales Angebot an barrierefreien, bezahlbaren Mietwohnungen in zentraler Stadtteillage erwartet. Meldungen aus dem Kommunalreferat Stadt übt Vorkaufsrecht für 15 Wohneinheiten aus Im heutigen Feriensenat haben wir zwei Beschlüsse zum Schutz vor Gentrifizierung in den Stadtbezirken Schwanthalerhöhe und Ludwigvorstadt Isarvorstadt gefasst, so Oberbürgermeister Dieter Reiter am 10. September. Eine zentrale Maßnahme, damit die Mieten bezahlbar und die Menschen in ihren Vierteln bleiben können. Immer wieder bekräftigt der Oberbürgermeister, dass München eine Stadt für alle bleiben muss, und zwar auch mitten in der Stadt. 7 plus 8 macht 15, rechnet Kommunalreferent Axel Markwardt. 15 Wohneinheiten, welche die Stadt schützt. Wir schieben mit dem Ausüben unseres Vorkaufsrechts drohender Gentrifizierung einmal mehr den Riegel vor. Außer wir erreichen unser vorrangiges Ziel noch und die Eigentümer unterschreiben eine Abwendungserklärung. Mit so einer Erklärung verpflichtet sich die Käuferseite, eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen oder unangemessene Luxusmodernisierungen für maximal zehn Jahre zu unterlassen. Nicht immer wollen das die Eigentümer. In solchen Fällen sind dann Stadtrat und Kommunalreferat gefragt, um den Milieuschutz in Erhaltungssatzungsgebieten durchzusetzen. Das Ergebnis war eindeutig und wenig überraschend: Beide Objekte liegen in einem gefährdeten Bereich, sprich in einem Gebiet, wo es alteingesessene Bevölkerungsschichten vor Verdrängung zu schützen gilt, erklärt Kommunalreferent Markwardt, seinen Antrag, hier das städtische Vorkaufsrecht auszuüben. Ich bin froh, dass wir das heute auch so beschließen konnten. Denn wer die Schwanthalerhöhe sowie die Ludwig- und Isarvorstadt kennt, weiß, dass die Viertel immer mehr Gefahr laufen, ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Gebäude Thalkirchner Straße 110 steht jetzt unter Denkmalschutz Aufgrund neuer Erkenntnisse und Fakten bekommt das Gebäude Thalkirchner Straße 110 ab jetzt das Siegel denkmalgeschützt. Das Kommunalreferat stoppt sofort den beantragten Abriss bei der Untere Denkmalschutzbehörde. Zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege fand das Kommunalreferat heraus, dass das Kanalwärterbetriebs- und -wohnhaus in den 1920er Jahren entstanden ist. Die damaligen Bauherren passten es stilistisch dem Aussehen des Schlacht- und Viehhofes an. Die neuen Erkenntnisse zeigen: Das Gebäude stammt aus einer wichtigen Bauphase des Geländes in der Zenettistraße 8. Mit der zweiten, nun erfolgreichen Denkmalschutz-Prüfung bleibt ein Stück Münchner Geschichte erhalten. Das Kanalwärterbetriebs- und -wohnhaus gehört jetzt zu den elf schützenswerten Gebäuden des Schlacht- und Viehhofs. Die Markthallen München lassen die Verkehrsicherheit des Hauses bis zum Winter herstellen, damit sich zum Beispiel keine losen Dachpfannen selbständig machen können. Das beschädigte Dach soll bis nächstes Jahr saniert werden. Quelle: Landeshauptstadt München Kommunalreferat min_2-2014_350x510_rz.indd :52

14 14 Wohnen Ausgabe Oktober Terrafinanz Wohnbau und HI Wohnbau investieren gemeinsam in Poing: Immer mehr Familien entscheiden sich ganz bewusst für Poing Die Münchner Immobilienunternehmen Terrafinanz Wohnbau und HI Wohnbau setzen mit dem Neubauprojekt Bergfeld Living am Poinger Seewinkel ihr gemeinsames Bauvorhaben in der Gemeinde Poing um. Dabei entstehen dort insgesamt knapp 100 familienfreundliche Eigenheime, darunter Reihen-, Hof- und Doppelhäuser. Mit dem Bergfeld Living investiert die Terrafinanz in einen der erfolgreichsten Familienstandorte Deutschlands, wie eine unabhängige Studie der TU München belegt. Die Suche nach dem Familienglück Ein Wohnviertel, in dem sie sich sicher fühlen, eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Kita-Plätze diese drei Faktoren zählen für Familien mit Kindern zu den Hauptkriterien bei der Suche nach einem Haus oder einer Wohnung, so Axel Blum, geschäftsführender Gesellschafter bei der Terrafinanz, Hinzu kommen die Größe der Wohnfläche und eine familienfreundliche Infrastruktur. Das alles bietet das Bergfeld Living in Poing. Die beiden Immobilienunternehmen haben ihre drei Häusermodelle gezielt für Familien mit viel Platzbedarf konzipiert. So beginnen die Nutzflächeneinheiten der Reihenhäuser mit rund 150 m², bei einem Gesamtkaufpreis von Euro. Gartenfläche und Garage sind im Preis inbegriffen. Obwohl die Fertigstellung der Häuser erst zum Ende des Jahres 2015 geplant ist, sind bereits mehr als 20 Prozent der Häuser reserviert. Kinder entscheiden mit Dabei beziehen die Eltern ihre Kinder durchaus in den Wunsch nach Familienglück mit ein, denn auch die Kleinen sollen sich wohl fühlen und mit ihrer eigenen Situation glücklich sein. Die künftigen Bewohner profitieren von der guten Lage des Areals. Der See ist ein gewichtiges Pro-Argument bei Kindern. Der tägliche Bedarf lässt sich fußläufig oder mit dem Fahrrad abdecken und auch die Anbindung an die Landeshauptstadt München ist gegeben. Kindergärten sowie Schulen in der nahen Umgebung zeichnen die familienfreundliche Infrastruktur aus. Eine unabhängige Studie der TU München bestätigt, dass Poing zu den erfolgreichsten Familienstandorten Deutschlands zählt. Immer mehr Familien entscheiden sich daher ganz bewusst für Poing, so Axel Blum. Wowobau: Verkaufsstart von GUT GELEGEN GERMERING In Germering bei München entstehen durch die WOWOBAU 56 neue, hochwertige und moderne Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2016 geplant. GUT GELEGEN bietet moderne 2- bis 4- Zimmer-Wohnungen sowie eine Lage, in der die Nähe zu München und der Kontakt zur Natur in einem idealen Verhältnis zueinander stehen. Mit Wohnflächen von ca. 44 bis ca. 112 m² ist GUT GELEGEN auf unterschiedliche Wohnwünsche und Lebensmodelle eingerichtet. Die Gebäude werden in natürlicher Ziegelbauweise errichtet und erfüllen darüber hinaus die Vorgaben für ein Haus der Energieeffizienzklasse A KfW 70 (EnEV 2014). Sonnige Ausrichtung, Privatgärten zu den Erdgeschoss-Wohnungen, Balkone und die großen Süd-Dachterrassen der Dachgeschoss-Wohnungen betonen das naturnahe Wohngefühl mit seinem hellen, freundlichen Charakter. Zur Ausstattung gehören unter anderem: Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, Parkett in allen Wohnräumen, viele bodentiefe Fenster mit Dreifachverglasung, Aufzug in alle Etagen und Tiefgarage mit Einzelstellplätzen. Im neu gestalteten WOWOBAU-Showroom können die Ausstattungsobjekte vorab besichtigt werden, man kann sich von Design und Solidität überzeugen und wählt Farbe sowie Material im Rahmen einer ausführlichen, individuellen Bemusterung. Für den Wohnstandort sprechen die Lagevorteile: Der S-Bahnhof Germering- Unterpfaffenhofen (S8) ist in 10 Minuten Fußweg zu erreichen, dort befinden sich auch Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Die S-Bahnfahrt zum Münchner Hauptbahnhof dauert nur etwa 25 Minuten, zum ICE-Bahnhof Pasing 11 Minuten. Germeringer See, Hallen- oder Freibad, Skate- sowie BMX-Bahn, ein großes Radwegenetz und das Kulturprogramm der Stadthalle sind Beispiele für das umfangreiche Freizeitangebot Germerings. Quelle: Terrafinanz HI Wohnbau Quelle: Wowobau Gewofag: 128 neue Wohnungen für München Die GEWOFAG hat mehr als 100 neue Mietwohnungen für Familien mit geringem Einkommen in München fertig gestellt. Die Wohnungen am Piusplatz in Berg am Laim, an der Kohlrauschstraße in Schwabing-Freimann und an der Orffstraße in Neuhausen werden nach unterschiedlichen Modellen gefördert und sind bereits bezogen. Zusätzlich entstand an der Orffstraße eine Kinderkrippe für 48 Kinder. Von der MGS (Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung) hat die GEWOFAG an der Von-Reuter- Straße in Allach-Untermenzing eine Anlage mit 24 Wohnungen übernommen. Passivhäuser am Piusplatz (Berg am Laim) Die GEWOFAG hat ihr Quartier rund um den Piusplatz in Berg am Laim durch vier Passivhäuser mit je 16 Wohnungen ergänzt. Zwei davon wurden bereits Anfang 2013 bezogen. Die beiden Passivhäuser des zweiten Bauabschnitts südlich der Grafinger Straße hat die GEWOFAG Anfang 2014 fertiggestellt. Die neuen Mieterinnen und Mieter haben die zehn München-Modell-Wohnungen und die 22 frei finanzierten Wohnungen im Februar und im April 2014 bezogen. Die Passivhäuser werten nicht nur das Quartier baulich und gestalterisch auf. In die neuen Wohnungen sind hauptsächlich Familien eingezogen so ändern wir auch behutsam die soziale Struktur des Viertels, in dem bisher hauptsächlich ältere Singles und Paare leben, sagt Dr. Klaus-Michael Dengler, kaufmännischer Geschäftsführer der GEWOFAG. Wir wollen am Piusplatz eine lebendige Mischung unterschiedlicher Altersstufen, so dass sich langfristig ein zukunftsfähiges Quartiersleben entwickelt. Insgesamt hat die GEWOFAG rund 11 Mio. Euro in die beiden neuen Passivhäuser investiert. Kohlrauschstraße (Schwabing-Freimann) Im Siedlungsgebiet Alte Heide an der Ecke Grünecker Straße/Kohlrauschstraße in Schwabing-Freimann hat die GEWOFAG insgesamt 42 Wohnungen errichtet, die nach dem Kommunalen Wohnungsbauprogramm B (KomPro/B) gefördert werden. Das Gebäude ordnet sich als Eckbebauung zwischen bestehende Nachbarhäuser in die umgebende Bebauung ein. So entsteht ein ruhiger Innenhof für die neuen Mieterinnen und Mieter sowie für die Nachbarn in den Bestandsgebäuden. Die letzten Wohnungen wurden im Mai 2014 bezogen. Rund 8,9 Mio. Euro investierte die GEWOFAG in das Projekt. Orffstraße (Neuhausen) An der Orffstraße in Neuhausen hat die GE- WOFAG 29 Wohnungen gebaut, die nach dem Kommunalen Wohnungsbauprogramm B (KomPro/B) gefördert werden. Das Grundstück befindet sich in der Verlängerung der Nördlichen Auffahrtsallee zwischen dem Nymphenburger Kanal und der Landshuter Allee in einem ruhigen Wohngebiet in fußläufiger Nähe zum Rotkreuzplatz. Zusätzlich hat die GEWOFAG eine viergruppige Kinderkrippe für 48 Kinder und eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen errichtet. Hinter dem Gebäude steht den Kindern ein Spielbereich zur Verfügung. Holzelemente an der Fassade, an den Balkonen und Terrassen lassen das Gebäude natürlich und freundlich erscheinen. Die Wohnungen wurden im Dezember 2013 bezogen. Die Kinderkrippe, die von der Diakonie Jungendhilfe Oberbayern betrieben wird, wurde im Januar 2014 eröffnet. Insgesamt hat die GEWOFAG 10,5 Mio. Euro in das Bauvorhaben investiert. Von-Reuter-Straße (Allach-Untermenzing) Die GEWOFAG hat 24 Neubauwohnungen und eine Tiefgarage mit 18 Stellplätzen an der Von-Reuter-/Ecke Manzostraße in Allach-Untermenzing von der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) übernommen, die die Wohnungen im Auftrag der Landeshauptstadt München, Sozialreferat erstellt hat. Die Wohnungen sind nach dem Kommunalen Wohnungsbauprogramm B (KomPro/B) gefördert und wurden im März 2014 bezogen. Passivhaus Piusplatz Nord Quelle: GEWOFAG/Roland Weegen Kohlrauschstraße Quelle: GEWOFAG/Roland Weegen Orffstraße Quelle: GEWOFAG/Roland Weegen min_2-2014_350x510_rz.indd :52

15 münchner immobilien nachrichten Wohnen 15 Bayerische Hausbau: Nymphenburger 124 Musterwohnung eröffnet Mit dem Bauvorhaben Eucken27 realisiert PROJECT Immobilien in einem der Trendviertel von München ein Wohnensemble aus 30 Eigentumswohnungen plus Tiefgarage. Damit befinden sich in der Landeshauptstadt fünf Bauprojekte mit über 200 Eigentumswohnungen des Projektentwicklers und Bauträgers im Verkauf. Der konstant steigenden Nachfrage nach Wohneigentum in Sendling wird PROJECT Immobilien mit dem Verkaufsstart für sein neuestes Wohnensemble in München gerecht. Ca m² misst das Grundstück in der Euckenstraße 27 im südwestlichen Stadtgebiet, auf dem 30 neue Eigentumswohnungen entstehen werden. Diese verteilen sich auf zwei Gebäude mit gemeinsamem Untergeschoss einem sechsgeschossigen Vordergebäude mit Wohnraum im Dachspitz sowie einem dreigeschossigen Hofgebäude. Auf Wohnflächen von 47 bis 127 m² verfügt die Hälfte der Wohnungen über zwei oder sogar drei Freiluftflächen. Realisiert werden 2- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen mit Terrasse, Balkon oder Dachterrasse. Im Vordergebäude Quelle: PROJECT Immobilien 30 neue Wohnungen in Sendling: Verkaufsstart in Münchens Trendviertel zählen zudem Maisonette-Wohnungen zum Angebot. Die gehobene Ausstattung umfasst Parkettböden, überwiegend bodentiefe Fenster sowie den Komfort einer Fußbodenheizung in allen Wohnräumen. Ebenfalls zum Wohnensemble gehört eine Tiefgarage. Zügige Anbindung an das Stadtzentrum Die Euckenstraße bietet eine direkte Anbindung an den Nahverkehr. Nur drei Minuten beträgt der Fußweg zur nächsten Bushaltestelle. Zudem gelangt man über den wenige hundert Meter entfernten S- und U-Bahnhof Harras innerhalb von acht Minuten zum Marienplatz. Die Versorgung mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Schulen in der Umgebung ist ebenfalls gegeben. Außerdem ermöglich der Münchner Südwesten eine vielfältige Freizeitgestaltung. Weniger als zwei Kilometer von der Euckenstraße entfernt bietet der Westpark die ideale Kulisse zum Spazieren oder Radfahren. In der entgegengesetzten Richtung gelangt man hingegen schnell zu den Flaucheranlagen an der Isar. Die Bauarbeiten am Wohnprojekt Nymphenburger 124 der Bayerischen Hausbau laufen auf Hochtouren. Zuletzt wurde die elegante Natursteinfassade fertiggestellt, die Arbeiten in den Außenanlagen haben begonnen und als nächstes wird das Gerüst entfernt. Auch im Innern schreitet der Ausbau zügig voran. Im Herbst 2014 werden die Wohnungen bezugsfertig sein. Einen realistischen Eindruck vom Gebäude und der exklusiven Innenausstattung erhalten Interessierte schon jetzt in der neuen Musterwohnung. Das vom Architekturbüro sai entworfene Gebäude in der Nymphenburger Straße 124, zwischen Nymphenburger Straße, Hedwig- und Alfonsstraße, beherbergt auf rund m² Geschossfläche insgesamt 54 Wohneinheiten im gehobenen Segment. Ab sofort können Interessenten sich in der neu eingerichteten Musterwohnung eine Vorstellung vom künftigen Wohnambiente machen. Hier haben sie die Möglichkeit, in Ruhe durch die Räume zu gehen, den Blick auf die Nymphenburger Straße zu genießen und die Innenausstattung genau in Augenschein zu nehmen. Die Musterwohnung ist täglich von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Bei der Planung von Nymphenburger 124 wurde viel Wert darauf gelegt, den Bewohnern Freiflächen zur Entspannung zu bieten. Nahezu alle Wohnungen verfügen deshalb über Terrassen, Balkone oder Dachterrassen. Ein Garten mit Spielbereich für Kinder ergänzt diesen Ansatz. Im respektvollen Umgang mit der Geschichte enthält die Neubebauung Natursteinelemente in warmen Beigetönen. So fügt sich die Fassade in das Straßenbild ein und interpretiert die denkmalgeschützte Gründerzeitarchitektur der Nachbargebäude auf zeitgemäße Weise. Die Eingangsportale sind mit einer Holzoberfläche sowie seitlichen Glasfeldern versehen, womit der exklusive Charakter des Ensembles unterstrichen werden soll. Die Lage des Wohnobjekts zählt zu den meist gefragten in München und bietet vielfältige Möglichkeiten. Mit Nymphenburger 124 schaffen wir Wohnraum für gehobene Ansprüche am Schnittpunkt zwischen der urbanen Maxvorstadt und dem eleganten Stadtteil Neuhausen. Familien, Paare und Singles finden hier eine ideale Anbindung an Kultur und Natur, so Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. In Anlehnung an die Geschichte Auf dem rund m² großen Grundstück befanden sich bis zum Zweiten Weltkrieg zwei Wohnhäuser, die aufgrund großer Kriegsschäden in den sechziger Jahren durch ein Bürogebäude ersetzt wurden. Dieses wurde nun wiederum abgerissen. Mit der neuen Wohnbebauung wird der Standort wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt. Quelle: Bayerische Hausbau Studentenappartements in München populär Der Immobilienboom in München geht auch an Studentenappartements nicht vorbei. In den vergangenen drei Jahren entstanden zahlreiche Wohneinheiten speziell für Studenten. Das Appartementprojekt Studio M in der Landsberger Straße, das kürzlich Richtfest gefeiert hat, zählt mit 423 Wohneinheiten zu den größten Projekten dieser Art. Infolge der enormen Nachfrage durch die zahlreichen Neuimmatrikulationen fehlt jedoch massiv Wohnraum. Studio M ist bereits die zweite Auflage eines gleichnamigen Objektes in der Knorrstraße. Nach einer kurzen Vermarktungszeit vom Juli 2012 bis nur April 2013 waren alle Einheiten verkauft, sagt Johannes Pohl, Koordinator Vertriebsaufträge und projektverantwortlicher Immobilienberater bei der eigenwert GmbH. Die Studentenzahlen steigen, die Nachfrage nach Studentenappartements wächst immatrikulierten sich knapp neue Studenten für eine der Münchner Hochschulen. Eine Anzahl, die in den letzten drei Jahren kaum variierte. Insgesamt hat München nach aktuellen Angaben des Städteportals in 2013 rund Studenten gezählt. Jedoch verfügt das Studentenwerk nur über rund Zimmer. Diese befinden sich in Wohnheimen, die über den gesamten Großraum München verteilt sind, und werden zudem in einem Losverfahren vergeben. Studenten, die ein Zimmer beantragen und erhalten, wissen nicht, wo sie untergebracht werden. Sie bezahlen dafür rund 160 bis 350 Euro monatlich für acht bis circa 25 Quadratmeter und teilen sich in einigen Fällen Bad, WC und Küche. Für alle anderen bleibt nur der private Mietmarkt mit gängigen Münchner Preisen. Auch der Markt für Wohngemeinschaften ist hart umkämpft und studentische Bewerber müssen sich bei Zimmerpreisen zwischen 300 bis 800 Euro filmreifen Auswahltests der WG-Bewohner stellen. Es herrscht eine Situation, bei der die Rechnung Kaufen statt Mieten für junge Studenten oder deren Eltern in München gut aufgehen kann, erklärt Pohl. Mit rund Euro pro Quadratmeter lagen bei Studio M die Kaufpreise nicht nur unter dem aktuellen Münchner Marktniveau. Die Appartements bieten zudem den Vorteil einer eigenen Küchenzeile und eines eigenen Badezimmers. Zusätzlich können Käufer bei KfW-Effizienzhäusern mit zinsgünstigen Darlehen rechnen. Pohl: Im Fall von Studio M, einem KfW Effizienzhaus 40 (EnEV 2009), können ein zinsvergünstigtes Darlehen mit bis zu Euro und ein Tilgungszuschuss beantragt werden. Bei monatlich zu erwarteten Mieteinnahmen von 500 Euro holt das auch Kapitalanleger auf den Plan. Mit Kaufpreisen um beispielsweise Euro für Appartements der Größe von rund 22 Quadratmetern profitieren sie von Renditen von circa fünf Prozent. So auch beim Richtfest: Zu Festzeltmusik und Buffet ließen sich rund 400 zufriedene Käufer durch ihre künftigen Appartements führen. min_2-2014_350x510_rz.indd :52

16 16 Wohnen Ausgabe Oktober Parkside Riem: Richtfest für 67 Wohneinheiten Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) baut in der Messestadt München- Riem sieben Stadthäuser. Rund ein halbes Jahr vor der geplanten Fertigstellung schreiten die Bauarbeiten des Wohnbauprojekts Parkside Riem zügig voran. Über die Hälfte der Wohnungen sind bereits verkauft. Anfang Juni feierte die WHS das Richtfest für das Bauvorhaben Parkside Riem in der Messestadt in München. Baubeginn war im Spätsommer 2013 und bis zum Jahreswechsel entstehen dort 67 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtfläche von über Quadratmetern. Das rund m² große Grundstück liegt an der südwestlichsten Ecke der Messestadt, direkt angrenzend an das ehemalige Bundesgartenschaugelände von 2005 und den Riemer Landschaftspark. Die Wohnungen verteilen sich auf sieben Häuser mit je drei Geschossen, gebaut nach Energiestandard KfW Effizienzhaus 70 (EnEV 2009). Jedes Stadthaus umfasst neun bis zwölf Einheiten: 2- bis 5-Zimmer- Wohnungen mit Größen von rund 50 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche. Die Preise liegen zwischen und Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungen der südlichen und westlichen Häuser verfügen über einen Blick auf den Riemer Landschaftspark und bei entsprechender Wetterlage zum Teil bis auf die Alpen. Zu den rund 130 Gästen des Richtfestes gehörten neben Handwerkern, Planern, den Wohnungskäufern und Kaufinteressierten auch Frau Stadtdirektorin Susanne Ritter sowie Mitglieder der von der Landeshauptstadt München (LHM) eingesetzten Beratergruppe für Stadtgestaltung und Ökologie. Stadtdirektorin Ritter hob in ihrer Ansprache die besondere Qualität der Planung und die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der LHM und der WHS hervor. Zudem betonte sie die Qualitäten der Messestadt Riem und des Grundstücks des WHS-Bauvorhabens, nach denen man in München lange suchen müsse. Alexander Heinzmann, Geschäftsführer der WHS ergänzt: Unser Bauvorhaben wird dem Standort in besonderer Weise gerecht durch die an den Riemer Landschaftspark angelehnte Gestaltung des Innenhofs und die flexibel reagierenden Gebäude- und Grundrisstypologien, die wir in enger Abstimmung mit der von der LHM eingesetzten Beratergruppe für Stadtgestaltung und Ökologie entwickelt haben. Richtfest für Gottfried Keller Carré in München-Pasing In München Altstadt-Lehel entstehen die Lehel Höfe mit 105 Eigentumswohnungen Bis zur Jahresmitte 2015 werden in Pasing 109 Eigentumswohnungen im Gottfried Keller Carré bezugsfertig sein. Mit seinem ersten Bauvorhaben in der bayerischen Landeshauptstadt stieß PROJECT Immobilien von Beginn an auf große Zustimmung. Binnen kurzer Zeit war ein Großteil der 109 Wohnungen im Gottfried Keller Carré vergeben. Zum Zeitpunkt des Richtfests, das am 29. August im Kreise von rund 120 Wohnungskäufern und Gästen gefeiert wurde, waren bereits über 90 Prozent verkauft. Nach dem feierlichen Richtspruch stießen Stadtrat Christian Müller, Architekt Lothar Grassinger und Vertreter von PROJECT Immobilien gemeinsam mit den Besuchern auf die Fertigstellung des Rohbaus und den für die Jahresmitte 2015 angesetzten Bezugstermin an. In attraktiver Lage unweit der Pasing Arcaden entsteht mit dem Gottfried Keller Carré ein Wohnensemble mit 1,5- bis 5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen von 40 bis 152 m², das sich durch seine gehobene Ausstattung und eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr auszeichnet. Spendenübergabe an drei Organisationen aus Pasing-Obermenzing Bereits im vergangenen November verband PROJECT Immobilien den Baubeginn des Gottfried Keller Carré mit einer Spendenübergabe in Höhe von Euro an zwei gemeinnützige Organisationen aus Pasing. Nun nahm der Projektentwickler im Zuge des Richtfests erneut die Gelegenheit wahr, über seine Bautätigkeit hinaus auch soziales Engagement zum Ausdruck zu bringen. Als Vorstand der PROJECT Life Stiftung überreichte Petra Seeberger Spendenurkunden in Höhe von jeweils Euro an drei Einrichtungen aus dem Bezirk Pasing-Obermenzing: an das Kinderhaus Floßmannstraße e. V., das Caritas-Zentrum München West und Würmtal sowie das Haus Bethanien vom Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Quelle: Project Immobilien Ein Joint Venture von HOCHTIEF Projektentwicklung und PANDION Real Estate realisiert in München Altstadt-Lehel die Wohnanlage Lehel Höfe mit insgesamt etwa Quadratmeter oberirdische Bruttogrundfläche und einer Tiefgarage für 113 Pkw-Stellplätze. Von den 105 Eigentumswohnungen sind 75 bereits verkauft. Teil der Lehel Höfe wird auch die Kindertagesstätte des Vereins St. Anna-Heim im Lehel sein. Die integrierte Einrichtung mit Krippe, Kindergarten und Hort wird für 150 Kinder ausgelegt. Baustart für die Wohnanlage war im Januar 2014, die Fertigstellung ist für Anfang 2016 vorgesehen. Concept Bau: Vertrieb der Parksuiten geht in die zweite Runde Der Münchner Bauträger CONCEPT BAU GmbH geht in den zweiten Vertriebsabschnitt von insgesamt 47 Eigentumswohnungen in der Englschalkinger Straße 225 im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Infolge des großen Interesses am Objekt Parksuiten wurde Anfang August auch das kleinere der beiden Häuser des Neubauprojektes, das Punkthaus, zum Vertrieb freigegeben. Die insgesamt bis 3-Zimmer-Wohnungen des Gebäudes sind auf fünf Etagen verteilt und 50 bis 80 Quadratmeter groß. Nach Angaben von CONCEPT BAU ist eine Zusammenlegung der Einheiten möglich. Die Preise belaufen sich dabei auf circa Euro pro Quadratmeter. Quelle: PANDION Quelle: Concept bau min_2-2014_350x510_rz.indd :52

17 münchner immobilien nachrichten Gewerbe 17 Münchner Museumsverwaltung mietet 350 Quadtratmeter Im Oberanger 24 wurden von Cushman & Wakefield 350 m² Bürofläche über das Kommunalreferat, als stadtweiter Immobiliendienstleister der LHM für die Verwaltung des Jüdischen Museums, vermittelt. Vermieterin ist die IVA Immobilien- Verwaltungs- und Anlagegesellschaft Dr. A. Steiger KG, die von der Bilfinger Real Estate GmbH vertreten wird. Betriebskrankenkasse Mobil Oil neuer Mieter im forum am Hirschgarten Die Betriebskrankenkasse Mobil Oil, die Anfang des Jahres aus der Fusion der BKK Mobil Oil aus Hamburg und der Münchner HypoVereinsbank BKK (HVB BKK) hervorgegangen ist, mietet neue Flächen für den geplanten Ausbau ihrer Münchner Niederlassung auf 120 Mitarbeiter im gerade fertig gestellten Bürokomplex forum am Hirschgarten. Beraten wurde sie von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater. Die Krankenkasse gibt damit ihren Unternehmenssitz in der Arnulfstraße an der Hackerbrücke auf und wird Ende des Jahres die neuen, größeren Räumlichkeiten an der Friedenheimer Brücke beziehen. Entwickelt wurde der Gebäudekomplex von Hochtief Projektentwicklung; Eigentümerin des forum am Hirschgarten ist Union Investment, die das Projekt Ende 2013 für ihren offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland erworben hatte. Der Bürokomplex ist Teil des Stadtquartiers Am Hirschgarten, in dem rund Wohnungen, Kindergärten, Grünflächen sowie ein Businessquartier entstehen werden. Das forum am Hirschgarten ist das erste Projekt des Businessquartiers mit Quadratmetern Bürofläche. Die Betriebskrankenkasse Mobil Oil wurde 1952 gegründet und betreut mit rund Mitarbeitern an den Standorten Celle, Hamburg, Heusenstamm und München rund eine Million Versicherte. Seit der Fusion mit der ehemaligen HVB BKK ist die Krankenkasse bundesweit tätig. MAN Truck & Bus AG mietet in Karlsfeld Die MAN Truck & Bus AG hat ca Quadratmeter Bürofläche in Karlsfeld im Norden von München angemietet. Die Mitarbeiter der Nutzfahrzeugsparte des MAN-Konzerns werden die Räumlichkeiten Anfang des kommenden Jahres beziehen. Vermieter der Immobilie mit der Adresse Liebigstraße 13 ist eine Privatperson. Colliers International München war bei der Anmietung beratend und vermittelnd tätig. Neuer Magnet für innovative Unternehmen und kreative Städter Nicht erst seit dem Abriss der alten Bernbacher-Fabrikgebäude macht die Quartiersentwicklung am Tassiloplatz von sich reden. Mit Tassiloft realisiert die Rohde & Schwarz Immobilien GmbH in der hochattraktiven innerstädtischen Lage am Tassiloplatz ein zeitgemäßes Bürohaus. Dabei wird das Vordergebäude kernsaniert, dessen Loftflächen aufwändig revitalisiert und mit Wohnbebauung ergänzt. Neben den Vorzügen am Standort trägt einiges mehr dazu bei, dass hier ein interessantes Qualitätsobjekt entsteht ein Gespräch mit Stephan Kahl, Geschäftsführer der R & S Immobilienmanagement GmbH. Was hat Sie zur Revitalisierung des Tassiloft inspiriert, welches Konzept steht dahinter und was sind die Leitbilder? Das Objekt Tassiloft ist der historische Firmensitz des Unternehmens Rohde & Schwarz in München und befindet sich im Eigentum der Gesellschafter. Für Investoren, die auf Langfristigkeit ausgerichtet sind, ist die Nachhaltigkeit einer Immobilie von wesentlicher Bedeutung. Ein wichtiges Merkmal des Projektes Tassiloft ist die Mischung von Arbeiten und Wohnen in der Form eines klassischen Geschäftshauses. Die sehr attraktiven Maisonettewohnungen im Dachgeschoss wie auch die Appartements im Innenhof ergänzen die bisherige Loft-Nutzung in idealer Weise und sind ein wesentlicher Beitrag zur zukünftigen Quartiersentwicklung. Was sind die Ziele die Sie mit dieser Maßnahme verfolgen? Die Entwicklung von Immobilien für den Bestand bedingt einen langfristigen Ansatz, der auf hoher architektonischer Qualität und auf nachhaltigen Nutzungskonzepten basiert. Die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern wie BJKS Architekten trägt wesentlich dazu bei. Nur so lässt sich ein nachhaltiges Renditeziel erreichen. Welchen Charakter soll das Tassiloft bekommen? Der Projekt Tassiloft ist Programm. Die bisherige Nutzung eines Lofts war sehr erfolgreich. Diese wird im Vordergebäude durch einen höherwertigen Ausbaustandard aufgewertet und erhält mit der Wohnungsnutzung einen aus unserer Sicht hochattraktiven Mix, der die Zielgruppe kreativer Unternehmen sehr ansprechen wird. Wie beurteilen Sie generell die Standortentwicklung in der Metropolregion München? Die Wachstumsdynamik der Metropolregion München ist ungebrochen, aber wir beobachten einen intensiven Wettbewerb im Gewerbe- bzw. Büroimmobilienmarkt. Neben der Lage stellen wir fest, dass die individuelle Qualität von Projekten hinsichtlich Identität und Architektur sehr wichtig ist. Kreative Unternehmen im weitesten Sinne bevorzugen Stadtteillagen und individuelle Konzepte, die nicht 08/15 sind. nachgefragt Wie sehen Sie den Teilmarkt Haidhausen und damit den Tassiloplatz als Wohn- und Bürostandort? Wir sind davon überzeugt, dass der ehemalige Firmensitz von Rohde & Schwarz auch in Zukunft ein attraktives Umfeld für innovative Unternehmen, insbesondere aus dem Bereich der neuen Medien, darstellen wird. Die Attraktivität von Haidhausen/Au ist ungebrochen und wird durch die Entwicklung am Tassiloplatz, insbesondere durch das Projekt Tassiloft, ein neues Aushängeschild bekommen. Welches Vermarktungsmodell haben Sie gewählt und welche Vorteile erhoffen Sie sich davon? Es ist wichtig, bei der Entwicklung von Revitalisierungsprojekten dieser Art mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten. Die Erfahrung in der Vermarktung, aber auch bereits die Beratung in der Konzeption der Produkte und der marktgerechten Positionierung sind wesentliche Erfolgsfaktoren, weshalb wir uns darüber freuen, CBRE und Stock Real Estate als Partner an unserer Seite zu wissen. Selbstverständlich, dass dies keine Einbahnstraße ist und die Partner am Erfolg partizipieren. Quelle: Rohde & Schwarz Immobilien GmbH JLL vermittelt Einzelhandelsfläche in München an LUMAS Das Galeriekonzept LUMAS hat im August einen Store mit rund 350 m² Gesamtfläche am Münchner Rindermarkt 16 eröffnet. Vermieter ist ein institutioneller Eigentümer. JLL hat die Vermietung beratend begleitet und vermittelt. LUMAS bietet in 30 Galerien weltweit Kunsteditionen in musealer Qualität zu erschwinglichen Preisen. Mehr als Werke sind als handsignierte Originalarbeiten in limitierten Editionen von meist 75 bis 150 Exemplaren erhältlich. In den vergangenen Jahren hat LUMAS vor allem die Vielfalt der zeitgenössischen Fotografie online und in den LUMAS Galerien für einen größeren Kreis von Kunstbegeisterten und jungen Sammlern zugänglich gemacht. Zusätzliche Veranstaltungen wie Buchpräsentationen, Experten- und Künstlergespräche runden das kulturelle Programm ab und sorgen für einen umfassenden Einblick in die zeitgenössische Kunst. PEAK in Neuperlach/München: Baugenehmigung liegt vor, Musterbüro ab jetzt zu besichtigen Der Startschuss für das PEAK ist gefallen: Seit Ende August liegt die Baugenehmigung für das m² große Business Quartier PEAK vor, der neuen Arbeitswelt im Münchner Süden. Interessierten Besuchern und potenziellen Mietern steht ab sofort ein vollständig eingerichtetes und funktionsfähiges Musterbüro zur Besichtigung bereit: Auf über 300 Quadratmetern wurde eine komplette Büroeinheit inklusive Design-Mobiliar, Küchenzeile und Sanitärbereich eingerichtet. Lebensgroße Aufhänger visualisieren die zukünftige Einrichtung der Räume nach der Sanierung. Vor Ort besteht die Möglichkeit der Einsicht in die Baupläne. Telba AG zieht nach Aschheim-Dornach Die Telba AG hat ca. 410 Quadratmeter Bürofläche im Gewerbegebiet Dornach, Heisenbergbogen 2-4, angemietet. Der Anbieter von Telekommunikationslösungen hat die Flächen in der 2001 errichteten Immobilie bereits bezogen. Colliers International München war beratend und vermittelnd tätig. min_2-2014_350x510_rz.indd :52

18 18 Gewerbe Ausgabe Oktober Richtfest der neuen Siemens Konzernzentrale Ein Meilenstein auf dem Weg zur neuen Konzernzentrale am Wittelsbacherplatz in München ist erreicht: Siemens feierte gemeinsam mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk sowie den am Bau beteiligten Handwerkern, den Nachbarn und Mitarbeitern das Richtfest. Der Rohbau des neuen Gebäudekomplexes mit rund m² oberirdischer Geschossfläche ist früher als erwartet fertig geworden. Die künftige Konzernzentrale versinnbildlicht das Selbstverständnis von Siemens als weltoffenes, innovatives und transparentes Unternehmen. Unsere neue Zentrale wird ein Ort sein, an dem sich Menschen aus aller Welt begegnen und an dem Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht, sagte Ralf P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG. Die neue Zentrale werde ihre Pforten öffnen und in weiten Teilen des Erdgeschosses für die Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Für seine Mitarbeiter schafft Siemens ein flexibles, inspirierendes Arbeitsumfeld, für die Münchner ein attraktives Innenstadtquartier. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter lobte die Entscheidung, die Firmenzentrale weiterhin im Herzen der Stadt anzusiedeln, als starkes Bekenntnis zu München. Die Pläne für die neue Siemenszentrale am Wittelsbacherplatz sind ein gutes Beispiel dafür, wie im historischen Altstadtensemble ein solch anspruchsvolles Bauvorhaben harmonisch eingebettet werden kann. Mit der öffentlich zugänglichen Konzernzentrale werden Altstadt und Museumsviertel miteinander verbunden. Der neue, höchst energieeffiziente Gebäudekomplex leistet damit auch einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung, sagte Reiter. Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk lobte ebenfalls die enge Zusammenarbeit und das Baustellenmanagement. Durch einen vorbildlichen Bauablauf sei die Beeinträchtigung der Nachbarschaft von Anfang an auf ein Mindestmaß reduziert, sagte Merk. Zsolt Sluitner, Chef von Siemens Real Estate (SRE) unterstrich, das Großprojekt liege voll im Zeitplan. Das sei auch der engen Zusammenarbeit mit der Stadt, den Anwohnern und insbesondere den rund 250 Handwerkern gedankt, die in den vergangenen Monaten auf der Baustelle gearbeitet haben Tonnen Bewehrungsstahl wurden gebunden und Kubikmeter Beton gegossen, seit die Arbeiten am Rohbau vor rund einem Jahr begonnen haben. Die neue Konzernzentrale wird durchgängig, hell und offen gestaltet. Sie soll Treffpunkt für Kunden und Mitarbeiter sein und gleichzeitig eine neue Verbindung zwischen der Altstadt und dem Kunstareal der Maxvorstadt schaffen. Gemeinsam mit der Stadt ist es Siemens gelungen, das Konzept eines sorgsam ins Stadtbild eingefügten Neubaus umzusetzen, das Tradition mit Zukunft verbindet. Die bewahrte Historie des Palais und die Moderne des Neubaus ergänzen sich zu einem höchst energieeffizienten Gebäudekomplex nach weltweit modernstem Standard. Direkt im Anschluss an das Richtfest gingen die Arbeiten an den Fassaden los und der Innenausbau startete. Die 300 Meter lange Schallschutzwand wird parallel dazu bis Frühjahr 2015 schrittweise abgebaut, weil weder Baulärm noch Staub durch die Glasfassaden nach draußen dringen. Die neue Siemens Zentrale soll bis Ende 2015 fertiggestellt werden, die Eröffnung ist für Frühjahr 2016 geplant. Quelle: Ramada plant neues Hotel im Bogenhausener Tor mfi bringt französische Lifestylemarke auf den deutschen Markt Hospitality Alliance AG sichert sich im neu gestalteten Münchner Stadtkomplex Bogenhausener Tor den exklusiven Standort für ein neues Vier-Sterne-Hotel. 344 Zimmer und Panoramasuiten und ein mit ca. 700 m² vielfältig nutzbarer Veranstaltungsbereich sind die ersten Eckdaten des neuen Hotels der geplanten Marke Ramada am Rand der Münchner Innenstadt zwischen Messe, internationalem Kongresscentrum, Flughafen und Intercity-Verbindung. Besonderes Highlight werden ein großzügiger Wellnessbereich sowie eine Skybar mit Executive Lounge im Obergeschoss des insgesamt 15 Etagen hohen Gebäudes sein mit fantastischer Aussicht über München und das Voralpenland. Die Eröffnung des Vier-Sterne-Hotels ist für Mitte 2017 geplant. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir an so einem bedeutenden städtebaulichen und architektonisch eindrucksvollen Projekt wie dem neuen Bogenhausener Tor maßgeblich beteiligt sind und hier ein weiteres bedeutendes 4-Sterne-Haus realisieren können. München ist für uns eine Herzenssache mit hervorragender Zukunftsperspektive, und das zeigen wir gern mit dem dann bereits vierten Objekt in der bayrischen Metropole., erläutert Alexander Fitz, CEO der Hospitality Alliance AG. Das Hotel entsteht als Teil eines neuen städtebaulichen Ensembles aus insgesamt vier markanten Hochhaustürmen unterschiedlicher Höhe, die ein neues Stadtportal im Münchner Osten formen werden. Eingefasst wird das Ensemble über eine zusammenhängende Landschaftsplanung, die in Anlehnung an das Voralpengebiet eine hügelige Gräser- und Baumlandschaft vorsieht, verbunden mit einem zentralen Platz mit Aufenthaltsqualität im Inneren des Quartiers. Abgerundet wird das Projekt von einer rd. 450 Stellplätzen umfassende Tiefgarage. Partner für den Hotelneubau sind die Bogenhausener Tor Immobilien GmbH, eine Investmentgesellschaft der Investorengruppe, die Von der Heyden Group und die Bayern Projekt GmbH. Sven Renz, geschäftsführender Gesellschafter der Bayern Projekt GmbH und Geschäftsführer der Bogenhausener Tor Immobilien GmbH, ist überzeugt: Der Abschluss dieses bedeutenden Pachtvertrages ist ein erster wichtiger Meilenstein in der Vermarktung des gesamten neuen Stadtquartiers. Wir freuen uns mit der inhabergeführten Hospitality Alliance AG und den dahinterstehenden Personen einen so starken und erfahrenen Partner für diesen Standort gefunden zu haben, da uns dies in unseren Visionen entsprechend bestätigt. Durch diesen Abschluss erhält das Quartier eine Aufwertung bezüglich der Infrastruktur, beispielsweise durch Gastronomie- und Konferenzflächen, die in Verbindung mit den geplanten Bürotürmen hohe Synergieeffekte für die künftigen Nutzer des Areals nach sich ziehen werden. Der Shopping Center-Spezialist mfi management für immobilien AG (mfi) bringt die beliebte französische Marke Nature & Découvertes nach Deutschland. Mit einem Shop in den Münchner Pasing Arcaden eröffnet das erfolgreiche französische Label deutschlandweit den ersten Concept Store. Nach den ersten Schritten auf internationalem Boden in Belgien, Luxemburg und der Schweiz lässt sich Nature & Découvertes jetzt auch in Deutschland nieder. Das erste deutsche Geschäft wird künftig in den Pasing Arcaden in München zu finden sein und das bereits bestehende Angebot von 150 Shops auf einer Verkaufsfläche von Quadratmetern ergänzen. Die Marke Nature & Découvertes bezieht einen modernen Shop mit einer Größe von 293 m². Mit Nature & Découvertes bieten wir unseren Kunden ein neues Segment mit ökologischen und nachhaltigen Produkten aus den Bereichen Lifestyle, Hobby, Kultur und Wellness an, das urbane, umweltbewusste Menschen anspricht, sagt Götz Haßmann, Leiter der Vermietung bei mfi. Die Marke bietet Produkte für Frauen, Männer und Kinder. Kernzielgruppe des Labels sind Frauen zwischen 18 und 35 Jahren. Das Centermanagement der Pasing Arcaden ermöglichte der Marke die Fassade des Shops entsprechend der Corporate Identity des Labels aus Lärchenholz zu gestalten, sowie die Flügelwände mit gestampftem Lehm zu verputzen. Das Bodenmaterial und die verwendeten Farben tragen ein europäisches Öko-Label: Das Geschäft wurde so ökologisch wie möglich und mit edlen Materialien höchster Qualität entwickelt. Die Marke Nature & Découvertes, die bei den Franzosen laut OC&C-Ranking auf Platz sechs der attraktivsten Marken rangiert, bietet Wellness- und Naturprodukte, Spiele, Kinderspielzeug sowie Produkte rund um die Themenwelten Geselligkeit und Genießen sowie Reise und Outdoor. Quelle: mfi min_2-2014_350x510_rz.indd :52

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20 20 Architektur Technik Ausgabe Oktober Zukunftsweisende Entscheidungen bei Geisel Privathotels Abrisse, Umbauten, Neubauten und innovative Architektur prägen die nächsten Jahre der Münchner Hoteliersfamilie Geisel Nichts bleibt, wie es ist: Nicht nur der Neubau des Königshofes zeigt die beeindruckende Dynamik, mit der die engagierte Münchner Hoteliersfamilie um die Brüder Carl, Michael und Stephan Geisel die geplanten Renovierungsarbeiten sowie Abriss und Neubauten ihrer Hotels in München voranbringt. Ende 2014 schließt das Businesshotel Cosmopolitan in der Hohenzollernstraße in Schwabing seine Pforten: Die Immobilie wird abgerissen, an ihrer Stelle entsteht in einer geplanten Bauzeit von 18 Monaten ein urbanes Lifestyle-Hotel, das in der Einrichtung Elemente seines Stadtteils und dessen Schwabinger Geschichte aufgreifen wird. Der Neubau wird circa 75 Zimmer und Suiten, ein Restaurant sowie Spa- und Wellnesseinrichtungen umfassen. Im gleichen Zeitraum erhält das First-Class- Hotel Excelsior in der Schützenstraße das traditionsreichste Haus der Familie Geisel einen Facelift durch umfangreiche Renovierungsarbeiten: Diese erstrecken sich nicht nur über die Zimmer und Suiten, sondern beziehen auch öffentliche Räumlichkeiten mit ein. Des Weiteren wird die Fassade neu gestaltet und das Dachgeschoss saniert. Einzig die angeschlossene Vinothek bleibt in ihrem bekannten und bei Münchnern und Gästen so beliebten Outfit bestehen. Den Abschluss der Umbaumaßnahmen bildet Ende 2017 das Flaggschiff-Hotel der Gruppe: der Königshof am Stachus wird abgerissen. In einer geplanten zweijährigen Bauzeit entsteht an selber Stelle der neue Königshof als Luxushotel mit dann neun statt sechs Stockwerken und circa 95 Zimmern und Suiten. Spannungsvoll wird nicht nur die Fassade: der Auftrag ging an das spanische Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos unter Leitung von Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano sowie Projektleiter Johannes Hanf, die als einer der drei Sieger aus dem Planungswettbewerb vergangenen Herbst hervorgegangen sind. Das herausragende Stilelement wird ein vertikaler Einschnitt in der Fassade zum Stachus hin. In dieser spektakulären Raumkaskade befindet sich konsequenterweise die Erschließung des Hauses mit einer vertikalen Folge unterschiedlicher Lobby-, Aufenthaltsund vor allem Ausblicksbereiche. Geplant ist zudem ein Rooftop-Restaurant mit Panoramablick über München sowie eine Spa- und Wellness-Etage. Es wird geprüft in wieweit Teilbereiche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Die Familie Geisel ist sich der großen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Gästen, aber auch der eigenen Familie bewusst und setzt mit den anstehenden Neuerungen Maßstäbe in der Privathotellerie Deutschlands, erklärt Ute C. Hopfengärtner, Unternehmenssprecherin der Geisel Privathotels. Mit den geplanten Investitionen in den kommenden Jahren setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft, für neue Gästegruppen und für den Standort München. Der neue Königshof wird seinem Anspruch als Visitenkarte Münchens mehr als gerecht werden und die Architektur weit über die Grenzen der Landeshauptstadt Aufmerksamkeit erlangen. München ist unsere Zukunft das war und ist das Credo der Familie. Dies spiegelt sich wider in der großen Investitionsbereitschaft, dem Mut zu Innovationen und Expansion sowie einem Gespür für die Gästewünsche von morgen. Unterstrichen wird dieses Engagement durch die Auszeichnung Hotelier des Jahres, welche die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung und die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag den drei Brüdern verliehen hatte. Sie gehören zu den wenigen großen Privathoteliers in München: Carl, Michael und Stephan Geisel. In vierter Generation haben sie Anfang der 1990er Jahre die Leitung der familiengeführten Geisel Privathotels übernommen, und seitdem stark expandiert und das ausschließlich am Standort München. Zum Portfolio gehören das Luxushotel Königshof mit seinem mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurant unter Sternekoch Martin Fauster, das First-Class-Hotel Excelsior, das Designhotel anna sowie das modern gestaltete City-Hotel Cosmopolitan. Ein Weingut, die exklusive Weinhandlung Geisels Weingalerie und das Traditionsrestaurant Geisels Werneckhof unter Sternekoch Tohru Nakamura zählen ebenfalls zum Familienunternehmen. Quelle: Geisel Privathotels min_2-2014_350x510_rz.indd :52

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