Platin und Palladium

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1 MÄRKTE ZERTIFIKATE Das Schweizer Magazin für Strukturierte Produkte der Royal Bank of Scotland Mai Platin und Palladium Passen sie noch ins Depot? Seite 10 Interview mit: Joel Greenblatt Es gibt derzeit nur wenige Orte, wo man sich als Anleger verstecken kann. Seite 14 Gold Angebot 2009: Erstmals seit langem gestiegen Der steigende Goldpreis setzt bei den Goldminen neue Ressourcen frei. Seite 6 Nickel Im Sog der globalen Stahlkonjunktur Kein anderes Industriemetall hat sich stärker entwickelt: Mögliche Gründe und ein Ausblick. Seite 20 Education Serie (Teil 3/3): Die Rohstoff-Serie Die Investitionsvielfalt bietet für jeden Anleger das richtige Produkt. Seite 58

2 WENN IHR ZIEL PERFORMANCE HEISST, FÜHRT DER WEG ZUM NÄCHSTEN KIOSK. Stocks: Alle 14 Tage wertvolle Hintergrund-Informationen für erfolgreiche Anlage-Entscheide. Klar strukturiert und übersichtlich, mit Top-Ratings und Empfehlungen prominenter Finanz-Experten. Objektiv und stets am Puls der Zeit der ideale Berater, wenn es um Ihr Vermögen geht. Ihre fi nanzielle Sicherheit beginnt mit Stocks. Stocks gibt es für Fr. 6. am Kiosk oder im Abo. Überzeugen Sie sich und bestellen Sie ein Testabo (sechs Ausgaben) für nur 20. : oder Tel Unabhängig. Unverzichtbar. Stocks, das Schweizer Anleger-Magazin. Fr Das Schweizer Anleger-Magazin 10/ Dossier Die Trends bei Strukturierten Produkten Seite 57 Aktien im Fokus Baukonzern Implenia CEO Anton Affentranger schraubt die Margen hoch Seite 18 Massgeschneidert anlegen Seite 12 Wählen Sie keine Investmentstrategie von der Stange, setzen Sie auf passgenaue Konzepte Schuldenkrise Was der Euro macht, wie es an den Börsen weitergeht Seite 7, 26, 36 Aktien-Schwergewichte Für viele Anleger zu teuer, aber es gibt ein paar heisse Tipps Seite 24 Dollar Thrifty EMC Fresenius Medical Care GAM Gat Lindt & Sprüngli Perrot Duval Sixt Telegate Transoce STO1010_TIT_TITEL_

3 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Editorial Von schwierigen Märkten und Gratis-RBS-Seminaren Sehr geehrte Anlegerin, sehr geehrter Anleger, die Finanzmärkte sind weiterhin stark unter Druck. Entsprechend sind Anlagekategorien wie Aktien oder ETFs auch im April massiv gefallen. Wie man sich als Anleger auch in solchen Situationen positionieren könnte, erläutert der US-amerikanische Value- Investor Joel Greenblatt im Interview mit Märkte & Zertifikate. Sein Ansatz hat über die vergangenen zehn Jahre eine Rendite von 521 Prozent erzielt. Wie es dazu gekommen ist und weshalb seine Strategie derart grossen Erfolg hat, lesen Sie ab Seite 14. In der Titelgeschichte listet Märkte & Zertifikate die fundamentalen Argumente auf, die für und/oder gegen ein Investment in die Top-Performer unter den Edelmetallen, Platin und Palladium, sprechen (ab Seite 10). Irene Brunner Leiterin öffentlicher Vertrieb Schweiz Gratis-Seminare von RBS Markets Schweiz: Das Team von RBS Markets Schweiz veranstaltet erstmals eine Gratis-Seminarreihe für interessierte Anleger, die gerne mehr zu unterschiedlichen Finanz- und Produktthemen erfahren wollen. Einerseits soll fundiertes Produktwissen vermittelt werden, andererseits geben die Veranstaltungen die Möglichkeit, die Marktexperten von RBS zu treffen und ihnen Fragen zu stellen. Die ersten beiden Termine sind den MINI Future Zertifikaten gewidmet und finden statt im Hotel 4 Points by Sheraton in der Sihlcity (Kalandergasse 1, 8045 Zürich). Die Seminare beginnen jeweils um Uhr und werden bis circa 19 Uhr dauern. Am 9. Juni werden die Grundlagen zu Mini Future Zer- tifikaten erläutert wie Preisbildung und Hebeleffekt, der Termin am 30. Juni widmet sich den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten (unter anderem Hedging, sprich Absichern). Da es nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen gibt, empfehle ich Ihnen unbedingt, sich telefonisch ( ), per oder über unsere Internetseite markets anzumelden. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre! Ihre Irene Brunner Die nächste Ausgabe von Märkte & Zertifikate Schweiz erscheint am 23. Juni. Die Kosten sind entscheidend für den Anlageerfolg. Gerd Kommer 3

4 Inhalt MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai MÄRKTE ZERTIFIKATE News 6 News Gold Produktion 2009 erstmals seit Langem wieder gestiegen. 6 Hedgefonds EU verschärft die Gesetzgebung. 7 RICI-News Erholung bei den Agrarrohstoffen. 9 Rohstoffe 18 Märkte Rohstoffe Heizöl Verteilung als grösster Kostenfaktor. 18 Währungen Eurokrise Bricht die Eurozone auseinander? 22 Index Marokko und Malaysia mit einem Plus im April. 24 Index 24 ETF/Oblis US-Oblis kommen zurück, ETFs (fast) nur mit Abschlägen. 25 Schweizer Aktien SMI Von Verlierern und Value-Kennzahlen. 26 Charttechnik Platin, Palladium, DAX und Dow Jones im Chart-Check. 27 Neuemissionen Neue Produkte der RBS Hebel 30 Partizipation 33 Renditeoptimierung 33 Kapitalschutz 33 Kurslisten Bestehende Produkte von RBS Hebel 34 Partizipation 47 Renditeoptimierung 54 Kapitalschutz 55 4

5 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Inhalt auf einen Blick Platin und Palladium 10 Joel Greenblatt 14 Titelstory Passen Platin und Palladium noch immer ins Depot? 10 Interview Joel Greenblatt: Es gibt derzeit nur wenige Orte, wo man sich als Anleger verstecken kann. 14 Service Partner/Disclaimer 57 Education Rohstoff-Serie (Teil 3/3) 58 Termine/Impressum 60 Bücher Empfehlungen von RBS 61 Leserbriefe Hebelprodukt Stimmt die Angabe zum Hebel? 62 Produkt ausgestoppt Wie berechne ich den Restwert? 62 5

6 News MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Gold Minenproduktion erstmals seit sieben Jahren angestiegen ETF-Nachfrage auf einem neuen Rekordhoch Ein Blick in die Gold-Statistik des World Gold Councils zeigt einerseits, dass das Goldangebot 2009 zum zweiten Mal in Folge gestiegen ist. Hauptverantwortlich dafür sind die gesteigerte Minenproduktion und die Verkäufe von Altgold. Interessant ist auch, dass die Notenbanken in den drei letzten Quartalen 2009 nicht mehr zu den Gold-Verkäufern sondern -Käufern zählten. Auf der Nachfrageseite ist 2009 der Bedarf aus den Bereichen Schmuck, Industrie/Dental und Barren/Münzen stark gefallen. Deutlich gestiegen ist die investorenseitige Nachfrage (ETFs etc.). Beachtenswert ist zudem, dass sich die Investoren im 1. Quartal 2009 massiv mit Gold eingedeckt haben. Gold - Angebot und Nachfrage 2007 bis 2009 Angebot Q1/08 Q2/08 Q3/08 Q4/08 Q1/09 Q2/09 Q3/09 Q4/09 Minenproduktion Produzenten-Hedging Notenbanken Altgold Total Angebot Nachfrage Schmuck Industrie/Dental Barren und Münzen Private ETFs und ähnliche Total Nachfrage Überschuss Goldpreis (USD/oz.) 695,4 871,9 972,4 924,8 896,3 871,6 794,8 908,4 922,1 960,0 1099,6 Quelle: World Gold Council; Zahlen in 1000 Kilogramm Palmöl Nestlé will nachhaltiger produzieren Weltbevölkerung Erstmals über eine Milliarde Menschen unterernährt Der Lebensmittelkonzern Nestlé will bestimmte Rohstoffe für seine Produkte nur noch aus nachhaltiger Produktion einkaufen. Der Konzern ist dazu eine Allianz mit der Nicht- Regierungsorganisation The Forest Trust eingegangen. Zunächst sollen beim Einkauf von Palmöl strenge Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden, danach dann auch bei Zellstoff und Papier. Nestlé hatte Mitte März nach Druck von Greenpeace seine Zusammenarbeit mit dem umstrittenen indonesischen Palmölproduzenten Sinar Mas aufgekündigt. Der Umweltschutzorganisation zufolge verletze Sinar Mas internationale Standards und indonesisches Recht, sei an Landkonflikten beteiligt und rode wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten. Nestlé will seine Zusammenarbeit mit Sinar Mas erst dann wieder aufnehmen, wenn eine Prüfung die Einhaltung der versprochenen Standards bescheinige. Indonesien und Malaysia sind weltweit die grössten Produzenten von Palmöl, ihre Marktanteil liegt bei rund 85 Prozent. Palmöl wird unter anderem bei der Herstellung von Schokolade oder Biscuits verwendet. Ein Blick in die jüngsten Zahlen der UNO und FAO (Abkürzung: Food and Agriculture Organisation) bezüglich der Weltbevölkerung zeigen, dass die Zahl an Unterernährten im vergangenen Jahr sowohl real als auch in Prozent angestiegen ist. Die FAO schätzt, dass 2009 rund 13,9 Prozent oder in absoluten Zahlen knapp über eine Milliarde Menschen Weltbevölkerung und Unterernährung Weltbevölkerung: Über eine Milliarde unterernährt. unterernährt waren. Damit ist 2009 der positive Abwärtstrend bezüglich des prozentualen Anteils der unterernährten Weltbevölkerung zum Stoppen gekommen. Jahr Bevölkerung Unterernährte Unterernährte in % ,9% ,2% ,0% ,4% ,0% ,5% ,2% ,9% Quelle: UNO 2008 und FAO

7 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai News Handelsrestriktionen in Deutschland (Noch) keine Auswirkungen auf die Produkte von RBS Schweiz RBS Schweiz: Produkte weiter uneingeschränkt handelbar. Am 19. Mai hat die deutsche Finanzmarktaufsicht Ba- Fin per sofort neue Handelsrestriktionen in Kraft gesetzt. Der deutsche Regulator verbietet damit wie bereits 2008/2009 erneut ungedeckte Leerverkäufe für die Aktien zehn deutscher Fi- RBS-Produkte: TOPs des Monats nanzunternehmen. Es betrifft dies die Wertpapiere von Aareal Bank, Allianz, Generali Deutschland, Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Postbank, Hannover Rück, MLP, Münchener Rück. Die Restriktionen beziehen sich im Gegensatz zu den Massnahmen, die Ende 2008 als Reaktion auf die US-Immobilienkrise ergriffen wurden, aber nicht mehr nur auf Aktienwerte. So ist seit dem 19. Mai auch der ungedeckte Leerverkauf von Staatsobligationen in der Eurozone untersagt. Nach aktu- TOP3-MINI Valor Perf. 1 Monat DJ EuroStoxx 50 MINI Short ,0% DAX MINI Short ,6% Swiss Life MINI Short ,0% TOP3-Warrants Valor Perf. 1 Monat Swiss Re Put Warrant ,0% Nikkei 225 Put Warrant ,0% Zurich Financial Services Put Warrant ,0% TOP3-Zertifikate Valor Perf. 1 Monat CO2 Open End Zertifikat ,0% RICI Enhanced Kakao Index Open End Zertifikat (CHF) ,7% DAX Short Index Open End Zertifikat ,0% RBS-Produkte: FLOPs des Monats FLOP3-MINI Valor Perf. 1 Monat Swiss Life MINI Long ,1% SMI MINI Long ,5% Nobel Biocare MINI Long ,4% FLOP3-Warrants Valor Perf. 1 Monat Brent Crude Oil Call Warrant ,5% Nikkei 225 Call Warrant ,3% Zurich Financial Services Call Warrant ,4% FLOP3-Zertifikate Valor Perf. 1 Monat Romanian Traded Index OEZ* ,3% GPR/RBS China Property TRI OEZ** ,1% Zucker Quanto Open End Zertifikat ,8% Quelle: RBS; Stand: 10. Mai OEZ* Open End Zerifikat TRI OEZ** Total Return Index Open End Zertifikat ellem Wissensstand (20. Mai ) haben diese Restriktionen keinen Einfluss auf die Handelbarkeit der hiesigen Strukturierten Produkte der Royal Bank of Scotland. Die Produkte von RBS Schweiz können somit nach wie vor uneingeschränkt gehandelt werden. Die weitere Entwicklung in Europa sowie mögliche Reaktionen auf die deutsche Handelsrestriktion in anderen Ländern der Eurozone werden in den nächsten Tagen sicherlich mit grossem Interesse von den Marktteilnehmern beobachtet werden. 850,0 Prozent in einem Monat Die Aktie des Schweizer Rückversicherers Swiss Re hat zwischen dem 12. April und dem 10. Mai 9,8 Prozent an Wert eingebüsst. Wer als Investor in den Put Warrant auf Swiss Re mit dem Valor investiert hat, hat in der gleichen Zeitperiode einen Gewinn von 850 Prozent erzielt. -96,5 Prozent in einem Monat Wer vor Monatsfrist auf einen steigenden Ölpreis gesetzt hatte, wurde auf dem falschen Fuss erwischt. Besonders hart hat es diejenigen Anleger getroffen, die in Hebelprodukte investiert haben. So hat unter anderem der Call Warrant mit dem Valor einen Wertverlust von 96,5 Prozent verbucht. Hedgefonds EU verschärft die Gesetzgebung Die EU-Finanzminister wollen strenge Regeln für Hedgefonds. Nachdem Grossbritannien seinen Widerstand aufgegeben hat, kann die London: Das Zentrum der europäischen Hedgefonds-Industrie. EU-Kommission mit dem EU- Parlament nun über die Details des Gesetzes verhandeln. London hatte sich lange gegen die Richtlinie gewehrt, aus Furcht, mit zu strengen Regulierungen werde die Wettbewerbsfähigkeit Europas aufs Spiel gesetzt. 70 bis 80 Prozent der in Europa vertretenen Hedgefonds haben ihren Sitz in London. Laut dem österreichischen Finanzminister Josef Pröll sollen mit der neuen Richtlinie rund 2,8 Billionen Franken an Fondsvermögen erfasst werden. Die neue Regelung betrifft unter anderem ausländische Hedgefonds, die eine Filiale beispielsweise in London haben. Diese so genannte Drittstaatenregelung ist laut Pröll noch nicht weiter diskutiert worden. Die Mitgliedstaaten treten für ein abgestuftes System, mit nationalen Zulassungen, ein. Wenn Fonds und Manager, die in Drittstaaten ansässig sind, in der EU tätig werden wollen, braucht es bilaterale Abkommen zwischen ihrem Sitzland und dem betreffenden EU-Staat. Eine generelle Bewilligung für die gesamte EU ist allerdings nicht vorgesehen. 7

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9 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai RICI-News Erholung bei den Agrarrohstoffen Jim Rogers Nach einem schwachen Start ins Jahr konnten sich die Agrarrohstoffe im vergangenen Monat gegenüber den Energierohstoffen und Metallen behaupten. Von Urs Knobel Nachdem die RICI-Produkte auf den Metallsektor in den ersten drei Monaten des Jahres die Rangliste in Sachen Performance angeführt haben, zeichnet sich für den Monat April zur Abwechslung ein etwas anderes Bild ab. Zum Die RICI-Produkte im Überblick ersten Mal seit längerer Zeit entwickelte sich ein Grossteil der Agrarrohstoffe besser als die Metalle oder Energierohstoffe. Es sind deshalb vor allem die Produkte auf den RICI Agriculture bzw. RICI En hanced Agriculture Index, Produktname Valor Währung Laufzeit Perf. 1 Monat die sich im Monatsvergleich am besten entwickelten. Den grössten Preisanstieg verzeichnete dabei Kakao mit einem Plus von 8,2 Prozent. An der LIFFE in London erreichte der Preis für Kakao am 6. Mai mit 2429 Pfund pro Perf. Perf. 12 Monate RICI Metals Index QOEZ* Quanto CHF Open End -9,7% -6,4% 48,1% RICI Metals Index QOEZ* Quanto EUR Open End -9,1% -6,0% 43,7% Market Access RICI-Metals Index ETF USD Open End -7,5% -4,0% 37,5% RICI Metals Index Open End Zertifikat USD Open End -7,6% -2,7% 36,7% RICI Enhanced Metal Index OEZ** USD Open End -6,6% -1,9% 35,6% RICI Enhanced Metal Index QOEZ* Quanto CHF Open End -7,3% -3,0% 35,4% RICI Enhanced Metal Index QOEZ* Quanto EUR Open End -7,2% -2,9% 34,3% RICI Energy Index QOEZ* Quanto CHF Open End -15,7% -15,5% 19,1% RICI Energy Index QOEZ* Quanto EUR Open End -13,8% -13,8% 15,8% RICI Energy Index Open End Zertifikat USD Open End -9,6% -9,2% 13,7% Market Access RICI Index ETF USD Open End -6,3% -8,0% 11,5% RICI Index Open End Zertifikat USD Open End -6,4% -6,8% 11,2% RICI Index Quanto Open End Zertifikat Quanto EUR Open End -8,3% -11,6% 9,9% RICI Enhanced Index Open End Zertifikat USD Open End -4,3% -5,1% 9,2% RICI Index Quanto Open End Zertifikat Quanto CHF Open End -10,0% -12,1% 8,9% RICI Enhanced Energy Index OEZ** USD Open End -5,7% -5,1% 7,7% RICI Enhanced Index QOEZ* Quanto CHF Open End -4,9% -6,4% 7,6% RICI Enhanced Index QOEZ* Quanto EUR Open End -4,8% -6,3% 7,0% RICI Enhanced Energy Index QOEZ* Quanto CHF Open End -6,7% -6,4% 6,0% RICI Enhanced Energy Index QOEZ* Quanto EUR Open End -6,4% -6,2% 5,5% RICI Enhanced Index Quanto CPN Quanto EUR ,2% -1,3% 1,3% RICI Enhanced Index CPN USD ,3% -1,3% 1,1% RICI Index CPN USD ,2% -4,6% -0,3% RICI Enhanced Agriculture Index Quanto CPN Quanto EUR ,2% -3,1% -2,6% RICI Enhanced Agriculture Index OEZ** USD Open End -1,7% -7,4% -3,4% RICI Enhanced Agriculture Index CPN USD ,1% -3,6% -3,7% RICI Enhanced Agriculture Index QOEZ* Quanto EUR Open End -2,0% -8,5% -5,6% RICI Enhanced Agriculture Index QOEZ* Quanto CHF Open End -2,4% -9,0% -5,9% Market Access RICI-Agriculture Index ETF USD Open End -1,5% -9,5% -6,1% RICI Agriculture Index Open End Zertifikat USD Open End -1,7% -9,8% -6,7% RICI Agriculture Index QOEZ* Quanto EUR Open End -2,4% -14,3% -9,9% RICI Agriculture Index QOEZ* Quanto CHF Open End -2,6% -15,8% -10,9% Quelle: RBS; Stand: 10. Mai QOEZ* Quanto Open End Zertifikat OEZ** Open End Zertifikat Tonne sogar einen Stand, der das letzte Mal 1989 erreicht worden war. Auffällig schlecht hat sich Zucker entwickelt: Mit -15,5 Prozent lieferte der süsse Rohstoff im April die schwächste Performance unter den Rohstoffen ab. Grund dafür war unter anderem die zögerliche Haltung der Importeure, die getrieben von verbesserten Aussichten für die kommende Ernte auf einen weiteren Preisrückgang und damit günstigere Einkaufspreise hofften. Ausserdem wurde dieser Abwärtstrend durch die Auflösung spekulativer Long- Positionen noch verstärkt. Die Industriemetalle, die in Sachen Performance bisher zu den Vorzeige-Rohstoffen gehörten, litten im April besonders stark. Die Korrektur bei den Metallen fiel im Vergleich zu den anderen Rohstoffklassen überproportional aus. Es waren aber auch die Industriemetalle, die in den Monaten zuvor weit stärker zugelegt hatten als die meisten anderen Rohstoffe. Den grössten Preisabschlag gab es mit mehr als -10 Prozent bei Aluminium. Getrieben wurde die Korrektur zum einen durch Befürchtungen, die Schuldenkrise könnte die wirtschaftliche Erholung in Europa em pfindlich gefährden, zum anderen durch Sorgen, dass sich auch das Wachstum in China abschwächen könnte. 9

10 Rohstoffe Index Titelstory MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Platin findet in Katalysatoren von Dieselmotoren, Palladium iin Katalysatoren von Benzinmotoren Verwendung. 10

11 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Rohstoffe Titelstory Index Passen Platin und Palladium noch immer ins Depot? Fakten zu Angebot und Nachfrage der beiden Performance-Highflyern im Bereich der Edelmetalle in den vergangenen Jahren. Von Peter Berger Die Preise für Platin- und Palladium kannten in den vergangenen Monaten nur eine Richtung: nach oben. Ihre Performance war noch besser als diejenige von Gold und Silber. Nachdem Charttechniker und Händler seit geraumer Zeit auf eine Kurskorrektur bei den grauen Metallen gewartet haben, scheint diese nun eingetreten zu sein. Doch bedeutet der Kursrückgang bei Platin und Palladium, dass nun die Trendwende kommt oder bedeutet er nur eine Zwischenpause auf dem weiteren Weg nach oben? Platinspezialisten wie das britische Analystenhaus Johnson Matthey gehen davon aus, dass die beiden Edelmetalle über weiteres Kurspotenzial verfügen könnten. Sie argumentieren in ihrem jüngsten Bericht, dass sowohl Platin als auch Palladium in den kommenden Monaten wieder über eine Unterversorgung verfügen dürften. Allerdings sollten interessierte Anleger beachten: Fällt das Angebot kleiner aus als die Nachfrage, führt dies nicht automatisch zu höheren Preisen, ganz im Gegenteil. Dies wird Investoren insbesondere durch einen Blick auf das Jahr 1999 deutlich vor Augen geführt. Damals lag die Unterversorgung bei Platin bei rekordhohen 34,2 Tonnen oder knapp 16 Prozent. Gleichwohl hat der Platinpreis 1999 nur seitwärts tendiert. Historisch gesehen, sind die Preise für Platin und Palladium in denjenigen Jahren am stärksten gestiegen, in denen absehbar war, dass die Überversorgung tendenziell bald abnehmen würde oder bereits im Abnehmen begriffen war. Mögliche Zertifikate zum Thema Platin der Royal Bank of Scotland Produktname Valor Währung Verfall Perf. RBS Platinum and Palladium Mining Total Return Index OEZ* CHF Open End 2,1% RBS Platinum and Palladium Mining Total Return Index OEZ* USD Open End -4,6% Palladium MINI Long CHF Open End 90,9% Palladium MINI Long CHF Open End 106,7% Palladium Open End Zertifikat USD Open End 26,3% Palladium Quanto Open End Zertifikat CHF Open End 30,5% 13,65% p.a. Barrier Reverse Convertible auf Palladium USD ,9% Platin MINI Long CHF Open End 83,2% Platin MINI Long CHF Open End 14,2% Platin Open End Zertifikat USD Open End 13,9% Platin Quanto Open End Zertifikat CHF Open End 15,6% 9,7% p.a. Barrier Reverse Convertible auf Platin USD ,3% Quelle: Bloomberg; Stand: 11. Mai (alle Angaben ohne Gewähr) OEZ* Open End Zerifikat 11

12 Rohstoffe Index Titelstory MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Platin US-amerikanische ETFs stimulieren die Nachfrage Platin-Spezialisten wie das Analystenhaus Johnson Matthey erwarten, dass der Platinmarkt in im Gleichgewicht sein wird. Platinschmuck 2009: 46 Prozent mehr nachgefragt. Bedenken bezüglich des globalen Wirtschaftsaufschwungs und der Nachhaltigkeit des chinesischen Wirtschaftswachstums bestehen laut dem Institut zwar nach wie vor, während die nationalen Finanzschulden den Platinpreis weiterhin etwas drücken dürften. Jedoch sind die Investmentaktivitäten ein wichtiger Faktor für den Platinmarkt. Zudem gewinnen ETF-Holdings seit dem Start der USamerikanischen ETFs zum Jahresanfang zunehmend an Bedeutung. Wenn die Zinssätze niedrig bleiben und der Goldpreis auf dem derzeitigen hohen Stand verharrt, könnte die Nettoinvestition in Platin laut Johnson Matthey möglicherweise weiter zunehmen und helfen, den Preis zwischen 1600 und 2000 US-Dollar pro Unze in den nächsten sechs Monaten aufrechtzuerhalten. Fakten zur Platin-Nachfrage: Laut dem jüngsten Bericht von Johnson Matthey wies der Platinmarkt im Jahr 2009 einen Überschuss von 8,8 Tonnen auf (2008: Defizit von 6,8 Tonnen). Der Bruttobedarf für Platin fiel um 11,9 Prozent auf 219,0 Tonnen. Der Bruttobedarf an Platin in Autokatalysatoren fiel 2009 um 39,0 Prozent auf 69,4 Tonnen. Dies, da die globale Fahrzeugproduktion in beinahe allen Regionen abnahm. Der europäische Bruttobedarf reduzierte sich aufgrund einer drastischen, kurzfristigen Verschlechterung des Marktanteils von Dieselfahrzeugen um die Hälfte auf 30,2 Tonnen. Die Wiederverwertung von Platin aus gebrauchten Autokatalysatoren nahm letztes Jahr ebenfalls stark ab und fiel um 26,5 Prozent auf 25,8 Tonnen, da die Anzahl der verschrotteten Autos zurückging. Der Wirtschaftsabschwung wirkte sich in beinahe allen Anwendungen auf die Industrienachfrage nach Platin aus, da Industrieanlagen nicht ausgelastet, Produktbestände reduziert und Kapitalinvestitionen verzögert wurden. Die Glasindustrie verkaufte eine grosse Menge Platin, nachdem in China überflüssige Glasfabriken, die Kathodenstrahlröhren herstellen, geschlossen wurden. Obwohl die Nachfrage nach Platin im medizinischen und biomedizinischen Bereich stagnierte, war der gesamte Industrieabsatz mit 35,5 Tonnen um 33,7 Prozent geringer. Der Bruttoeinkauf von Platin für die Schmuckherstellung stieg 2009 weltweit um 46,1 Prozent auf 93,6 Tonnen an. Der geringere Platinpreis führte zu einer geringeren Wiederverwertung von gebrauchtem Schmuck um 18,7 Prozent Platin 2500 USD/oz Quelle: Bloomberg auf 17,6 Tonnen und zu einem globalen Nettobedarf von 76,0 Tonnen (ein Anstieg von 79,1 Prozent). In China trieben die Hochkonjunktur und ein niedrigerer Durchschnittspreis für Platin als in 2008 den Bruttobedarf auf 64,7 Tonnen in die Höhe. Die Wiederherstellung des Bestands von Metall und Schmuck in der gesamten Branche trug zur Erhöhung bei. Die physische Investitionsnachfrage nach Platin stieg 2009 um 18,9 Prozent auf 20,5 Tonnen. Obwohl in Japan der Absatz von grossen Barren niedriger als in 2008 war, stieg der Metallbestand in europäischen Exchange Traded Funds (ETFs) nach dem Abfall in der zweiten Hälfte letzten Jahres erneut wesentlich an. Fakten zum Platin-Angebot: Die Wiederverwendung von Platin aus gebrauchten Autokatalysatoren, Elektronikgeräten und Schmuck verringerte sich im abgelaufenen Jahr um 23,2 Prozent auf 43,7 Tonnen. Aus diesem Grund fiel die Nachfrage nach wiederverwertetem Platin um 8,5 Prozent auf 175,3 Tonnen. Das Platinangebot von Bergwerksbetrieben verringerte sich um 0,3 Prozent auf 184,1 Tonnen. Aufgrund der höheren Produktion mit neuen Minen und des Verkaufs von im Jahr 2008 gelagertem Metall nahm das Angebot aus Südafrika um 0,3 Prozent auf 140,9 Tonnen zu und die Verluste durch die Beendigung unwirtschaftlicher Produktion konnten ausgeglichen werden. Das Angebot aus Nordamerika, das von Streiks beeinträchtigt wurde, fiel auf 8,1 Tonnen, und das russische Angebot reduzierte sich geringfügig auf 24,4 Tonnen. Die Expansion der Minen in Simbabwe führte zu einer Produktionssteigerung um 27,8 Prozent auf 7,2 Tonnen. (pb) Platin 12

13 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Rohstoffe Titelstory Index Palladium Überschuss 2009 bei rund zehn Prozent Der Palladium-Markt weist wahrscheinlich erneut ein Überangebot auf. Allerdings dürfte die Nachfrage weiter steigen. Ausser dem Verkauf von Metall aus staatlichen russischen Lagern wies der Palladium-Markt in den letzten beiden Jahren ein wesentliches Defizit auf. Die neueste Preisentwicklung könnte darauf hindeuten, dass viele Investoren weiter auf steigende Preise setzen. Sollten die Anleger weiterhin grosse Futures- und ETF-Positionen aufbauen, könnte der sich erholende Industrie- und Fahrzeugbedarf den Preis von Palladium in den nächsten Monaten nochmals ansteigen lassen. Palladium in Autokataylsatoren: -9,3 Prozent im Fakten zum Palladium-Angebot: Der Palladium-Markt wies 2009 einen Überschuss von 23,6 Tonnen auf. Der Bruttobedarf erhöhte sich um 6,3 Prozent auf 241,7 Tonnen, während die Menge des aus gebrauchten Autokatalysatoren, Elektronikgeräten und Schmuck wiederverwerteten Palladiums um 11,5 Prozent auf 44,5 Tonnen abnahm. Deshalb verringerte sich der Nettobedarf um 5,0 Prozent auf 197,2 Tonnen. Das Palladium-Angebot fiel um 2,9 Prozent auf 220,8 Tonnen. Die Produktion der russischen Minen verringerte sich geringfügig auf 83,2 Tonnen, und der Verkauf des Materials aus staatlichen russischen Lagern trug möglicherweise mit weiteren 29,9 Tonnen Palladium zum Überschuss bei. Das Angebot aus Südafrika fiel um 1,9 Tonnen auf 73,7 Tonnen. Fakten zur Palladium-Nachfrage: Der Bruttoeinkauf von Palladium für die Verwendung in Autokatalysatoren verringerte sich 2009 um 9,3 Prozent auf 126 Tonnen. Dies ist grösstenteils auf die geringere globale Fahrzeugproduktion zurückzuführen. Die Nachfrage nach Palladium war in Europa jedoch beinahe identisch mit 2008, als verschiedene Abwrackprämien den Verkauf von benzinbetriebenen Fahrzeugen unterstützten und Palladium auf Kosten von Platin in Dieselmotorkatalysatoren an Boden gewann. Die Nachfrage nach Palladium auf dem schnell wachsenden chinesischen Fahrzeugmarkt stieg um 21,3 Tonnen an (eine Zunahme von 76 Prozent gegenüber 2008). In der Schmuckbranche verringerte sich im Jahr 2009 die globale Nachfrage nach Palladium um 17,3 Prozent auf 25,3 Tonnen. Der Bruttobedarf in China reduzierte sich von 23 Tonnen auf 17,4 Tonnen, da sich die Hersteller auf Platinschmuck konzentrierten. Die Nachfrage in Nordamerika stagnierte, aber die Nachfrage in Europa war aufgrund der Einführung eines Feingehaltsstempels für Palladium in Grossbritannien etwas höher. Der Nettobedarf verringerte sich um 12,9 Prozent auf 23,1 Tonnen. Der Bruttoindustriebedarf für Palladium (einschliesslich im zahnmedizinischen Bereich) verringerte sich 2009 aufgrund der Folgen der Rezession um 5,8 Prozent auf 70,9 Tonnen. Aufgrund der geringeren Produktion von Autoelektronik und der Bestandsverminderung der Komponenten Anfang 2009 fiel der Bruttobedarf für Elektronik um 3,1 Tonnen auf 39,5 Tonnen. Die Wiederverwertung von Elektronikschrott nahm um 1,6 Tonnen zu und verringerte den elektronischen Nettobedarf um 14,7 Prozent auf 27,2 Tonnen. Die belegbare physische Investitionsnachfrage nach Palladium stieg 2009 um 48,8 Prozent auf 19,5 Tonnen an. Durch die europäischen ETFs bestand erneut ein starkes Kaufinteresse für Palladium, das durch den steigenden Metallpreis unterstützt wurde. (pb) Palladium 750 USD/oz Quelle: Bloomberg Palladi 13

14 Aktienmonitor Interview MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Es gibt derzeit nur wenige Orte, wo man sich als Anleger verstecken kann. US-Investor Joel Greenblatt erläutert im Gespräch mit Märkte & Zertifikate seinen erfolgreichen Investmentansatz sowie seine Produktepalette bei RBS. Interview: Peter Berger Joel Greenblatt: Ich rate heute einen grösseren Teil in Aktien anzulegen. 14

15 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Aktienmonitor Interview MÄRKTE & ZERTIFIKATE: Sie schreiben in Ihrem Buch Die Börsenzauberformel, das 2006 erschienen ist, dass es eine sichere Anlage sei, sein Geld in US-Staatsanleihen anzulegen. Dies, weil man nach der Laufzeit sein Geld wiedererhalte. Würden Sie diesen letzten Satz heute, angesichts der schwelenden Finanzkrise, immer noch so schreiben? Joel Greenblatt: Sicher, vielleicht ist es nicht mehr ganz der Betrag, den man erhält. Aber genau dafür bekommt man ja den Zinscoupon, der einen für das eingegangene Risiko entschädigt. Ich sorge mich weniger um einen möglichen Staatsbankrott der USA als vielmehr um die Inflation. Es gibt derzeit nur wenige Orte, wo man sich als Anleger verstecken kann. Oder in anderen Worten: Es gibt sehr wenige Anlagekategorien, die sicher sind. Auch wenn man sein Geld unter der Matratze belässt oder auf die Bank bringt: Wenn eine Hyperinflation kommt, ist das Geld auch dort nicht so sicher, wie es auf den ersten Blick erscheint. Etwas, das heute risikovoll erscheint, könnte sich langfristig sogar als sicherer erweisen. Woran denken Sie konkret? Beispielsweise an Aktien von Unternehmen, die über die Möglichkeit verfügen, Preiserhöhungen durchzusetzen. Aus diesem Grund rate ich heute, einen grösseren Teil des Vermögens in Aktien anzulegen. Buchtipp Die Börsen- Zauberformel Joel Greenblatt Der Zeithorizont bei Aktien liegt eher bei fünf als bei drei Jahren. Preis: CHF Umfang: 163 Seiten Verlag: Börsenmedien AG, Kulmbach ISBN: Wie hoch sollte der Aktienanteil eines Privatinvestors sein? Ich habe keine exakte Zahl vor Augen. Für gewisse Investoren können 40 Prozent genug sein, für andere 80 Prozent oder gar mehr. Wovon machen Sie das abhängig? Einerseits ist entscheidend, wie alt der Anleger ist und zum anderen, wo das Preisniveau von Aktien gerade ist. Wichtig für Aktieninvestoren ist aber auch, dass sie verstehen, dass selbst Aktien von guten Unternehmen, so wie wir es 2008 gesehen haben, 30 bis 40 Prozent fallen können. Wenn man damit nicht leben kann, muss man einen grossen Teil seines Vermögens, sagen wir 60 bis 80 Prozent, so anlegen, dass dieser keinen signifikanten Taucher hinnehmen muss. Ein solches Beispiel ist beispielsweise der Index, den wir für die RBS kreiert haben. Wenn Sie unseren Index vor zehn Jahren gekauft haben, haben Sie 521 Prozent Rendite erzielt obwohl die Märkte in dieser Zeit gefallen sind. Joel Greenblatt zeigt seiner Leserschaft in einer gut verständlichen Sprache auf, wie er günstige Aktien von guten Unternehmungen identifiziert. Wer diese klassische Value-Strategie über einen genügend langen Zeithorizont konsequent verfolgt, verfügt über eine realistische Chance, den Index zu schlagen. RBS-Zertifikat mit Joel Greenblatt Jetzt in Zeichnung bis 7. Juni Open End Zertifikat auf den Gotham US Value Enhanced Total Return Index Enhanced Value Investing über regelbasierten Index Basierend auf den fundamentalen Value Investing-Grundsätzen von Prof. Joel Greenblatt Anlageformel basiert auf zwei Kennzahlen: Gewinnrendite und Kapitalrendite Zugang über ein Open End Zertifikat Management-Gebühr: 1,8% p.a. In CHF: Valor / Symbol: GOTHC in USD: Valor / Symbol: GOTHU Kotierung an der SIX Swiss Exchange wird für den 14. Juni beantragt Lag Ihr Index jedes Jahr im positiven Bereich? Nein. Im Jahr 2008 war er zwei Prozent hinter dem Vergleichsindex lag er ca. 12 Prozent, 2009 rund 40 Prozent vor dem Index. So hat man über eine Dreijahresperiode Geld verdient. Wenn man nach nur einem Jahr wieder aussteigt, kann es sein, dass man Geld verliert. Somit ist es wichtig, sowohl über einen langen Zeithorizont zu investieren als auch über eine Strategie zu verfügen. Was verstehen Sie unter einem langen Zeithorizont? Man sollte nicht investieren, wenn man sein Geld nicht mindestens drei bis fünf Jahre arbeiten lassen kann. In der Regel liegt der notwendige Zeithorizont eher bei fünf als bei drei Jahren. Dabei sollte man sich auch klar machen, dass man während dieser Zeit mindestens einmal in der Verlustzone sein wird. Wie würden Sie das Geheimnis Ihres Strategieansatzes beschreiben? Wenn Sie eine normale Aktie kaufen, kaufen Sie in der Regel ein unterdurchschnittliches Unternehmen zu einem überdurchschnittlichen Preis. Wir versuchen genau das Gegenteil zu tun: Wir wollen überdurchschnittliche Unternehmen zu einem unterdurchschnittlichen Preis kaufen. Und genau das bringt uns 15

16 GEBALLTES WISSEN VON UNSEREN EXPERTEN Jetzt bestellen Matthew Tuttle Die unschlagbaren Investmentstrategien von Harvard und Yale 368 Seiten sfr. 47,9 ISBN Harvard und Yale sind nicht nur dafür bekannt, die besten Uni-Absolventen in die Welt zu entlassen. Insider wissen, auch deren Investmentstrategien sind unschlagbar. Mit geringem Risiko und hohen Renditen schlagen die beiden Universitäten seit Jahren den Markt. Matthew Tuttle hat die Strategien analysiert und ermöglicht mit diesem Buch jedem, vom Wissen der Besten zu profitieren. Alexander Dill Täuschwirtschaft Wie die Wirtschaft sich selbst und uns alle betrügt 192 Seiten sfr. 33,50 ISBN Prozent Rendite nach der Finanzkrise? Keine Kunst, wenn man eine Staatsgarantie in der Tasche hat. Was im Volksmund Betrug genannt wird, heißt in der Sprache der Wirtschaftswissenschaften»asymmetrische Information«. Alexander Dill zeigt, wie in betrügerischer Weise das Bruttosozialprodukt manipuliert und die Weltfinanzkrise zur Umverteilung von Kapital genutzt wird und wie im Alltag mit ungünstigen Vertragsbedingungen die Kunden über den Tisch gezogen werden. Nur durch die Besinnung auf Gemeingüter kann verhindert werden, dass Profitinteressen unsere Gesellschaft zerstören. heiten +++ simplified +++ aktuell, kompakt, günstig +++ simplified +++ Neuheiten +++ simplifi Der Erfolg bei der Anlage von physischen Edelmetallen liegt in der intelligenten und individuellen Kombination von unterschiedlichen Zugangswegen, Handelsmöglichkeiten und Lagerorten von Edelmetallen. Dieses Buch gibt dem Leser einen optimalen Überblick über alle Anbieter und Möglichkeiten. Lagerung, Kosten, Steuermodalitäten, Sicherheit, Handels- und Zugriffsmöglichkeiten, Auslieferungsmodalitäten oder Diskretion praxisnahe Hilfe bei der Umsetzung einer eigenen Edelmetall- Strategie. Markus Miller Der Edelmetall-Guide simplified Die besten physischen Edelmetall-Strategien 128 Seiten sfr. 22, simplified FinanzBuch Verlag FinanzBuch Verlag Nymphenburger Str. 86 D München Telefon Fax nanzbuchverlag.ch

17 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Aktienmonitor Interview über die Jahre eine derartige Outperformance. Wie funktioniert Ihr Ansatz genau? Wir haben alle 2500 US-Aktien nach unserer Formel in zehn Kategorien mit je 250 Aktien unterteilt. Die Formel ordnet Firmen nach dem relativen Kurs/Gewinn-Verhältnis und nach hohen Kapitalrenditen. Haben Sie dafür ein Beispiel? Wenn man zum Beispiel einen Kaugummi-Laden eröffnet, kostet es Dollar, einen solchen Laden einzurichten. Wenn dieser Laden nun jährlich Dollar an Betriebsgewinn produziert, hat man eine Kapitalrendite von 50 Prozent. Wenn man nun ein Brokkoli- Geschäft eröffnet, ebenfalls für Dollar, dieses aber nur einen Betriebsgewinn von Dollar abwirft, liegt die Kapitalrendite hier bei 2,5 Prozent. Selbstverständlich ist eine 50-prozentige Kapitalrendite viel besser als eine 2,5-prozentige Kapitalrendite. Als nächstes untersuchen wir, wie günstig wir eine Aktie kaufen können. Dann kombinieren wir die beiden Ergebnisse. So kommen wir an gute Unternehmen, die zu guten Preisen zu kaufen sind. Das Interessante für uns war dann, dass wir gesehen haben, dass die 250 Aktien aus der ersten Kategorie die 250 Aktien aus der zweiten Kategorie geschlagen haben, die 250 Aktien aus der zweiten Kategorie die 250 Zur Person Joel Greenblatt ist Gründer und einer der Manager von Gotham Capital, einer privaten Vermögensverwaltung, die seit ihrer Gründung im Jahr 1985 einen durchschnittlichen Jahresertrag von 40 Prozent erzielt hat. Er ist Professor an der Adjunct Faculty der Columbia Business School, ehemaliger Vorsitzender eines Fortune- 500-Unternehmens, Mitgründer von ValueInvestorsClub.com und Autor des Bestsellers Auch Sie haben das Zeug zum Börsengenie. Aktien aus der dritten Kategorie und so weiter bis zur zehnten Kategorie. Damit hatten wir eine Methode gefunden, die uns besagt, welche Aktien sich besser entwickeln werden als andere. Und das ist eine sehr wertvolle Information. Haben Sie eine Beschränkung bezüglich der Sektoren? Das ist eine gute Frage. Wir erlauben, dass maximal 16 Prozent der Aktien, die in unseren Index aufgenommen werden, aus demselben Sektor stammen. Zusätzlich schliessen wir die Sektoren Banken, Versicherungen und Versorger aus, weil diese Sektoren nicht am Betriebsgewinn gemessen und somit untereinander nicht verglichen werden können. Sie haben zu Beginn unseres Gesprächs das Wort Hyperinflation gebraucht. Nun, um das klar zu sagen, ich erwarte keine Hyperinflation. Aber es ist eine der Möglichkeiten, die uns erwarten könnten. Sollten wir gleichwohl ein hyperinflationäres Szenario erhalten, wäre der Aktienmarkt ein möglicher Ort, um investiert zu bleiben. Wie sieht es mit Rohstoffen aus? Ich bin kein Rohstoff-Spezialist. Allerdings gehe ich davon aus, dass in einem solchen Szenario auch die Rohstoffpreise steigen würden. Aber nochmals: Ich erwarte keine Hyperinflation. Allerdings erwarte ich in der Zukunft deutlich höhere Inflationsraten. Wo endet für Sie Inflation und wo beginnt Hyperinflation? Das ist eine semantische Diskussion. Die Inflation war in den vergangenen Jahren, dass selbst eine Inflationsrate von sieben oder acht Prozent als sehr hoch erachtet würde. Das würde für Investoren bedeuten, dass sie deutlich mehr als zehn Prozent Rendite erreichen müssten, wenn man auch Abgaben wie Steuern miteinbezieht, um keinen Wertverlust zu erleiden. Unser Ziel ist es, den Markt um acht bis elf Prozent zu übertreffen. Sie haben mit der Royal Bank of Scotland je ein Indexprodukt auf US-Aktien, auf globale Aktien (ohne USA) und auf internationale Aktien aufgelegt. Beabsichtigen Sie weitere länderspezifische Indexprodukte zu kreieren? Einige Länder wären gross genug. Wir benötigen allerdings nicht nur eine kritische Masse an Aktien, sondern diese müssen zusätzlich über eine gewisse Marktkapitalisierung und über ein gewisses Handelsvolumen verfügen. Für welche Anleger eignet sich Ihre Index-Strategie? Möchte ein Investor einen gewissen Anteil seines Vermögens in Aktien, aber nicht in Einzeltitel, investieren, so bietet unser Ansatz eine hervorragende Möglichkeit, um in einen Korb von günstigen Titeln von guten Unternehmen zu investieren. Unser Produkt hat nicht nur den Vorteil, dass es den Index schlägt und damit besser ist als 90 Prozent der aktiven Fondsmanager, sondern es schlägt den Index um das Doppelte, sprich um 100 Prozent. Welche Renditen können Anleger von Ihrem Produkt in den kommenden Jahren erwarten? Wir prognostizieren nicht, dass wir die Performance von über 500 Prozent der vergangenen zehn Jahren auch in den kommenden zehn Jahren wieder erreichen. Aber ich bin überzeugt, dass sich unser Produkt weiterhin stärker entwickeln wird als der Index. Ich denke, dass die Outperformance unseres Produktes in den kommenden Jahren eher im Bereich der vergangenen fünf Jahre, sprich bei jährlich elf Prozent, liegen wird. Unser Ziel ist es, den Markt um acht bis elf Prozent zu übertreffen. Unsere Strategie hat zudem den Vorteil, dass sie sehr einfach nachzuvollziehen ist, da sie äusserst systematisch funktioniert. Für Investoren, denen ein solches Vorgehen sinnvoll erscheint, ist unser Produkt sicherlich eine attraktive Anlagevariante. 17

18 Rohstoffe MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Heizöl Verteilung als grösster Kostenfaktor Nicht nur starke Winter in den nördlichen Hemisphären, sondern auch der Erdölpreis und die Lagerbestände wirken sich auf die Entwicklung der Heizölpreise aus. Von Peter Berger Heizöl ist ein flüssiger Brennstoff, der auf der Basis von Erdöl, Steinkohlen- oder Braunkohlenteeren und Schieferöl für Feuerungszwecke benutzt wird. Heizöl wird aus Rohöl gewonnen, wobei aus fünf Litern Erdöl rund ein Liter Heizöl entsteht. Es gibt grundsätzlich sechs Sorten von Heizöl: Extra leicht (EL), Extra leicht schwefelarm (EL schwefelarm), Leicht (L), Mittel (M), Schwer (S) und Extra Schwer (ES). Die diversen Heizölsorten unterscheiden sich sowohl in ihrer Dichte, als auch in ihrem Schwefelund Aschegehalt sowie im Verhältnis von Kohlenstoff und Wasserstoff. Laut der Internationalen Energie Agentur (IEA) lässt sich der Preis von Heizöl in die drei Komponenten Erdöl (Anteil an den Endkosten: knapp 42 Prozent), Raffinierung (12 Prozent) und Marketing/Distribution (46 Prozent) unterteilen. Weltweite Lagerbestände: Der Anteil an der Nachfrage Bauholz Bauholz ist Holz, das als Baustoff zur Erstellung von Gebäuden etc. verwendet wird. Je nach Form und Verarbeitungsgrad wird zwischen verschiedenen Bauholzprodukten, bestehend aus Nadel- und/oder Laubhölzern, unterschieden. 1-Jahres-Chart 10-Jahres-Chart Forwardkurve Butter Butter wird aus Kuhmilch hergestellt und besteht aus mind. 82 Prozent Milchfett. Weitere Inhaltsstoffe von Butter sind Milchzucker, Mineralstoffe, Cholesterin, Proteine, fettlösliche Vitamine, Milchsäure und Aromastoffe. 1-Jahres-Chart 10-Jahres-Chart Forwardkurve Quelle für alle Charts: Bloomberg Ethanol Würde Brasilien heute auf sämtlichen möglichen Anbauflächen Zuckerrohr anpflanzen und dieses dann in Bioethanol umwandeln, entspräche die Menge an Bioethanol ungefähr sieben Prozent des heutigen Weltverbrauchs an Erdöl. 1-Jahres-Chart 5-Jahres-Chart Forwardkurve 18

19 MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Rohstoffe stammt aus den Bereichen Privathaushalte (Europa: ca. 65 Prozent) und Industrie. Die Nachfrage ist unter anderem stark von den klimatischen Heizöl: Stabile Lagerbestände in den USA, Europa und Asien. Bedingungen in den Abnehmerländern abhängig. Weitere Einflusskomponenten hinsichtlich der Preisbildung sind der Erdölpreis sowie die Konkurrenzsituation in den einzelnen Ländern. Die Lagerbestände (Stand: Februar ), sind stabil und betragen laut der IEA in den USA rund 48,6 Millionen Barrel (Tagesverbrauch im vierten Quartal 2009: 0,96 Millionen Barrel), in Europa 72,7 Millionen Barrel (1,41 Millionen Barrel), in der Region Asien/ Pazifik 19,5 Millionen Barrel (0,72 Millionen Barrel). In der Juni-Ausgabe publizieren wir die Charts für Gold, Silber, Platin, Kupfer, Nickel und Erdöl. Forwardkurve Forwardkurven geben Aufschluss über die Preise von Futurekontrakten unterschiedlicher Laufzeiten. Die Forwardkurven zeigen an, ob Kontrakte mit längerer Laufzeit weniger oder mehr kosten als Kontrakte mit kürzerer Laufzeit. Mögliches Produkt Heizöl Quanto Open End Zertifikat Kategorie: Partizipation Valor: Frachttanker Gegenwärtig sind von den weltweit rund Transportschiffen auf den Weltmeeren rund Frachttanker. Bestellt sind weitere 3900 und gerade im Bau sind 450 dieser Riesenschiffe. Abgebaut werden derzeit 1500 Frachttanker. 1-Jahres-Chart 10-Jahres-Chart Forwardkurve Garnelen Laut der FAO belief sich das Volumen des globalen Garnelen-Marktes (engl. Shrimps, Prawns) 2006 auf rund 16 Milliarden Franken. Kaltwassergarnelen sind dabei deutlich qualitativ hochwertiger als Warmwassergarnelen. 1-Jahres-Chart 8-Jahres-Chart Forwardkurve Polyethylen Polyethylen wird in Rohrleitungssystemen (Gas und Wasser), für Kabelisolierungen und in Verpackungsmaterialien eingesetzt. Das Material eignet sich wegen der hohen Strahlenabsorption auch für die Shuttle-Flugzeuge der NASA. 1-Jahres-Chart 2-Jahres-Chart Forwardkurve Quelle für alle Charts: Bloomberg 19

20 Rohstoffe MÄRKTE & ZERTIFIKATE Mai Nickel Im Sog der globalen Stahlkonjunktur Kein anderes Industriemetall hat sich im bisherigen Jahresverlauf stärker entwickelt als Nickel. Die möglichen Gründen und ein Ausblick. Von Martin Pachtner werden zu sonstigen Legierungen weiterverarbeitet. Wegen der hohen Abhängigkeit von der Stahlproduktion reagiert der Nickelpreis sehr sensibel auf das Produktionsniveau der Branche. Im Gegensatz zu den OECD-Ländern währte der im vergangenen Jahr zu beobachtende Produktionseinbruch der Stahlindustrie in China nur relativ kurz. Die Hoffnung auf eine zügige Erholung der Weltwirtschaft und die robuste Stahlkonjunktur in China liessen die Notierungen von Nickel in der Spitze um rund 40 Prozent bis auf mehr als US-Dollar pro Tonne in die Höhe schnellen. Allerdings erwies sich der Höhenflug als recht kurzlebig: Im Sog der durch die Sorgen um die Stabilität der Eurozone ausgelösten Marktturbulenzen fielen die Notierungen innerhalb kurzer Zeit wieder bis an die technische Unterstützungszone zwischen und Dollar zurück. Ob eine Erholung von diesem Niveau aus gelingen kann, hängt neben der weiteren Entwicklung der Funda- Etwa 60 bis 70 Prozent des Nickelverbrauchs geht direkt auf die Produktion von korrossionsfesten Stählen zurück. mentaldaten wohl auch massgeblich von der Verfassung der Finanzmärkte ab. Im Fall einer allgemeinen Korrektur an den Aktien- und Rohstoffmärkten könnte sich Nickel auch bei einer weiteren freundlichen Nachfrageentwicklung dem allgemeinen Abwärtsdruck wohl kaum entziehen. Ungeachtet dessen gab es in den letzten Monaten auf fundamentaler Ebene eine Reihe von ermutigenden Signalen. Vor allem die unerwartet robuste Stahlkonjunktur in China wirkt sich positiv auf die Nachfrage aus. Etwa 60 bis 70 Prozent des Nickelverbrauchs gehen direkt auf die Produktion von korrossionsfesten Stählen zurück, rund 20 Prozent Sehr starke Preisschwankungen: Allerdings verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Peking Massnahmen ergreifen wird, um einer Überhitzung der Wirtschaft und der steigenden Teuerung entgegenzuwirken. Das hätte unweigerlich auch negative Folgen für die Nickelnachfrage. Ob die Stahlindustrie der OECD- Staaten diesen Nachfrageausfall kompensieren könnte, ist unklar. Zwar deuten die jüngsten Produktionsstatistiken des International Stainless Steel Forum auf eine ausgesprochen starke Entwicklung hin, jedoch von einem sehr niedrigen Ausgangsniveau aus. Zudem befinden sich die Lagerbestände an der London Metal Exchange (LME) derzeit auf historisch betrachtet sehr hohem Niveau. Wegen der grossen Unsicherheiten verläuft der Handel im Moment extrem volatil. Investoren sollten deshalb neben der Entwicklung der Stahlnachfrage verstärkt charttechnische Parameter beachten. Sollte das Preisband von bis Dollar durchbrochen werden, ist mit einem Rücklauf an die Unterstützung bei Dollar zu rechnen. Wird das aktuelle Niveaus gehalten, kann der Widerstand bei Dollar in Angriff genommen werden. Die vom Autor geäusserten Ansichten und Erwartungen stellen ausschliess lich seine eigenen Ansichten und Erwartungen dar und sind nicht als Anla geempfehlungen der RBS Group zu verstehen. 20

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