Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege"

Transkript

1 Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege

2

3 Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege

4 Inhalt Vorwort 4 1. Kapitel Wer klug kooperiert, gewinnt 6 2. Kapitel Beschäftigte zu Partnern machen 12 Formen der Kapitalbeteiligung 12 Eigenkapitalbeteiligung 13 Mischformen: Mezzaninbeteiligungen 13 Fremdkapitalbeteiligung 14 Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft 15 Die überbetriebliche Beteiligung über Mitarbeiterbeteiligungsfonds Kapitel Staatliche Fördermöglichkeiten 20 Allgemeines 20 Steuer- und Sozialabgabenbefreiung 20 Arbeitnehmer-Sparzulage 22 Wer bezahlt was? Kapitel Beteiligungsformen 30 Mitsprache- und Informationsrechte 30 Risiken minimieren 31 Modelle der Beteiligung: 32 a) Beteiligung über Fonds 32 b) Mitarbeiterdarlehen 36 c) Belegschaftsaktien 38 d) GmbH-Anteile 42 e) Genussrecht und Genussschein 43 f) Stille Beteiligung 48 g) Beteiligung über Mitarbeitergesellschaften Kapitel Von der Idee zum Konzept 56 Sind die elementaren Voraussetzungen im Unternehmen erfüllt? 56 An welche Beschäftigten soll sich das Angebot richten? 57

5 Welches Modell passt? 57 Was muss man bei der Umsetzung beachten? 58 Leitfrage 1: Wie sollen die Beschäftigten beteiligt werden? 58 Leitfrage 2: Wo kommen die Mittel her? 58 Leitfrage 3: Wie soll die Beteiligung ausgestaltet sein? 59 Leitfrage 4: Wie sollen die Auszahlungen gestaltet sein? 60 Leitfrage 5: Welche Regeln gelten für Vertragsform, Arbeitsverhältnis und Mitbestimmung? 62 Leitfrage 6: Welche Schritte stehen nach der Entscheidung an? Kapitel Checkliste Kapitel Weiterführende Informationen 71 Förderung von Beratungen zu betriebswirtschaftlichen Fragen der Mitarbeiterbeteiligung im Unternehmen Praxisbeispiele 1. Seeberger KG: Genussrechte und Mitarbeiterguthaben 8 2. Werner AG: Belegschaftsaktien Sedus Stoll AG: Ergebnislohnmodell Kolbe-Coloco Spezialdruck GmbH: Belegschaftsaktien Accumulatorenwerke HOPPECKE Carl Zoellner & Sohn GmbH: Mitarbeiterdarlehen, stille Beteiligungen, Genussrechte Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG: stille Beteiligung Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA): Belegschaftsaktien LEMKEN GmbH & Co. KG: Genussrechte Deutsche Lufthansa AG: Belegschaftsaktien Sparkasse Mittelholstein AG: Belegschaftsaktien Brandt Kantentechnik GmbH: stille Gesellschaft mit Gewinn- und Verlustbeteiligung Fraport AG: stille Gesellschaft mit Gewinn- und Verlustbeteiligung 66

6 4 Vorwort In unserer Wirtschaftswelt mit ihrem hohen Grad an Vernetzung und ihrem schnellen Entwicklungstempo lohnt es sich, Bindungen herzustellen, die über den Tag hinausreichen. Unternehmen müssen ihre Kunden überzeugen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen umworben sein. In guten Zeiten ist es der berechtigte Anspruch der Arbeitnehmer, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Umgekehrt müssen in unruhigen Zeiten alle zusammenhalten und auch bereit sein, den Gürtel notfalls enger zu schnallen. Ein Unternehmen, das den langfristigen Erfolg will, investiert nicht nur in die Qualität seines Angebots, sondern auch in dauerhafte Bindungen, gegen seitiges Vertrauen und Loyalität. Dies ist ganz wesentlich auch eine Frage geeigneter Formen der Beteiligung wie der Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Wie wichtig es für Arbeitgeber ist, sich auf eine Mitverantwortung der Beschäftigten und eine gute Eigenkapitalausstattung verlassen zu können, hat sich gerade in der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Beteiligungsunternehmen im Durchschnitt produktiver als ihre Wettbewerber sind. Viele Unternehmen bieten deshalb bereits heute ihren Beschäftigten eine Mitarbeiterkapitalbeteiligung an. Das zahlt sich für beide Seiten aus: Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es eine gute Möglichkeit, Eigentum zu bilden. Umgekehrt profitieren Arbeitgeber davon, wenn die Beschäftigten sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die Verantwortungsbereitschaft, die Motivation und die Arbeitsergebnisse verbessern sich, wenn sie dem eigenen Unternehmen zugutekommen.

7 Vorwort 5 Im demografischen Wandel kommt ein wichtiges Argument neu hinzu: Der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte wird deutlich zunehmen. Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist für alle Unternehmen ein hervorragendes Mittel, um die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und hoch qualifiziertes Personal zu finden und langfristig an sich zu binden. Im Vergleich mit Nachbarländern ist unser Potenzial hier noch lange nicht ausgeschöpft. Der Staat unterstützt die Begründung von Beteiligungsverhältnissen. Sie stärken die soziale Partnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Bundesregierung hat die Rahmenbedingungen hierfür in dieser Legislaturperiode weiter verbessert. Die Wahl des besten Modells und dessen Ausgestaltung sind nicht immer einfach. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, finden Sie auf den folgenden Seiten Informationen und Tipps. Wir stellen Ihnen viele Modelle vor, die seit Jahren gut funktionieren. Sie zeigen, dass es für jeden Unternehmens- und Unternehmertyp passende, staatlich geförderte Lösungen gibt. Nutzen Sie Ihre Chance, auf dem Weg der Mitarbeiterkapitalbeteiligung besser als Ihre Wettbewerber zu werden. Dr. Ursula von der Leyen Bundesministerin für Arbeit und Soziales

8 6 1. Kapitel 1. Kapitel Wer klug kooperiert, gewinnt Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch finanzielle Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben lassen, sind nachweislich robuster und überlebensfähiger auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erzielen Unternehmen, die Mitarbeiterkapitalbeteiligung anbieten, eine 20 Prozent höhere Wertschöpfung und sind damit besser vor Krisen geschützt als Unternehmen ohne eine finanzielle Mitarbeiterbeteiligung. 1 Die zur Verfügung stehenden Beteiligungsmodelle bieten nicht nur Vorteile für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern tragen zugleich zur Stärkung der wirtschaftlichen Position eines Unternehmens im Wettbewerb bei. Denn mit einer finanziellen Mitarbeiterbeteiligung lassen sich personalpolitische und finanzwirtschaftliche Unternehmensziele verbinden. Anteil haben motiviert 1 Vgl. Bellmann, L., Kleinhenz, G., Systeme der Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland: Grundsätzliche Überlegungen und Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zur Verbreitung, Beteiligung und zum Produktivitätseffekt, in: Mitarbeiterbeteiligung Visionen für eine Gesellschaft von Teilhabern, Klaus-R. Wagner (Hrsg.), Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 2002, S. 54. Belegschaften, die einen finanziellen Anteil am Unternehmen haben, sind motivierter lautet das Hauptargument für eine Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. In der Praxis haben sich dabei vor allem diejenigen Beteiligungsmodelle als erfolgreich erwiesen, die sich nicht auf rein finanzielle Aspekte beschränken. Sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt am Erfolg beteiligt und zugleich regelmäßig über die Geschäftsentwicklung informiert und in Entscheidungsprozesse eingebunden, sind die Chancen einer Steigerung der Produk tivität größer. Arbeitnehmer und gleichzeitig Unternehmer zu sein, schafft eine hohe Identifikation mit dem Betrieb, schärft die Aufmerksamkeit für Betriebsabläufe, sorgt für mehr Kostenbewusstsein und bewirkt die Übernahme von mehr Verantwortung in der täglichen Arbeit. Partnerschaft macht attraktiv Auch bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann ein Beteiligungsmodell den Ausschlag für Erfolg oder Misserfolg geben. Denn in vielen Branchen sind Fachkräfte stark umworben. Besonders mittelständische Unternehmen stehen auf dem Arbeitsmarkt in einem harten Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte. In einigen Branchen wird sich diese Situation in Zukunft voraussichtlich noch verschärfen. Die finanzielle Beteiligung der Belegschaft am wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erhöht dessen Attraktivität als Arbeitgeber und bietet damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Gemeinsame Verantwortung schafft Transparenz Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung entfaltet nur dann eine nachhaltige Wirkung, wenn sie in eine partnerschaftliche Unternehmenskultur eingebettet ist. Gemeinsam getragene Verantwortung für das Unternehmen verpflichtet zu mehr Engagement und Kooperation. Transparenz hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens führt zu mehr Verständnis der Beschäftigten für

9 1. Kapitel 7 notwendige Entwicklungs- und Veränderungsprozesse. Dies ist insbesondere in Krisenzeiten eine notwendige Voraussetzung für das wirtschaftliche Überleben und in Zeiten des Aufschwungs ein Garant des Erfolgs. Partnerschaft stärkt die finanzielle Basis Die Einführung von Mitarbeiterkapitalbeteili gungsmodellen bietet den Beschäftigten die Möglichkeit, Geld im Unternehmen anzulegen. Gelder, die dem Unternehmen zugeführt werden, können so zur Verbesserung der Liquidität und der Eigenkapitalbasis genutzt werden. Gerade kleine und mittelständische Betriebe können auf diese Weise ihre Position gegenüber der Bank stärken und eine günstigere Einstufung des Kredit risikos (Rating) erzielen. Bewährte Modelle der Mitarbeiterkapitalbeteiligung wie stille Beteiligungen, Genussrechte, Mitarbeiterdarlehen oder Belegschaftsaktien können so ausgestaltet werden, dass sie für jedes Unternehmen passen. Die staatliche Förderung macht eine Beteiligung auch für die Beschäftigten zusätzlich attraktiv. Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland wenig verbreitet Genaue Zahlen über die Verbreitung finanzieller Mitarbeiter beteiligung in Deutschland existieren nicht, was schon angesichts der Bandbreite der Beteiligungsmöglichkeiten nicht verwunderlich ist. Schätzungen besagen jedoch, dass die Beschäftigten nur in zwei Prozent der Betriebe am Kapital und in neun Prozent der Betriebe am Erfolg beteiligt sind. In Frankreich und Großbritannien werden Beteiligungs modelle viel häufiger genutzt.

10 8 1. Praxisbeispiel Beteiligungsmodell: Genussrechte und Mitarbeiterguthaben Seeberger KG Branche: Lebensmittel Gegründet: 1844 Sitz der Gesellschaft: Ulm Geschäftsfeld: Handel mit feinsten Kern- und Trockenfrüchten aus aller Welt sowie mit qualitativ herausragendem Röstkaffee Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter: 350 Umsatz: rund 120 Mio. Euro Das Beteiligungsmodell: Die Inhaberfamilie wollte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dem seit Mitte der 80er Jahre deutlich gestiegenen Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Deshalb wurden jährliche, erfolgsabhängige Sonderzahlungen ausgeschüttet. Sie variierten zwischen einem halben Monats lohn und zwei Monatslöhnen. Ein Teil der Sonderzahlungen muss in Form von Genussrechten mindestens sechs Jahre in der Firma angelegt werden. Ihre Verzinsung ist an die im Gesellschaftsvertrag festgelegte Verzinsung der Gesellschafterdarlehen gekoppelt und damit von der Umsatzrendite abhängig. Alle Beschäftigten sind beteiligt wurde eine zusätzliche Erfolgsbeteiligung in Form von Mitarbeiterguthaben mit einer Festverzinsung von vier Prozent eingeführt. Davon begünstigt sind inzwischen 140 Beschäftigte, die nach der Schließung des bis 1981 bestehenden Betriebsrentenmodells eingetreten sind. Die Höhe der Einzahlungen auf die Mitarbeiterguthabenkonten ist an die Umsatzrendite gekoppelt und entfällt in Jahren mit weniger Unternehmenserfolg ganz. Die begünstigten Beschäftigten haben über die Guthabenkonten keinerlei Verfügungsgewalt bis zum Ausscheiden in den Ruhestand. Die eingezahlten Erfolgsbeteiligungsbeträge sammeln sich abgabenfrei an, da sie steuerlich nicht zugeflossen sind. Erst nach Ausscheiden aus dem Arbeitsleben müssen die zehn Jahresraten der Auszahlung nachgelagert versteuert werden. Der Anteil des Mitarbeiterkapitals am Gesamtkapital des Unternehmens beträgt gut zehn Prozent. Durch die spätere Einführung, die begrenzte Zahl der Begünstigten und den langsameren Aufbau bedingt, beträgt die Summe der Mitarbeiterguthaben zurzeit ca. ein Fünftel der Mitarbeiter genussrechte. Der Erfolg: Die Erfahrungen sind so gut, dass beide Modelle seit ihrer Einführung praktisch unverändert fortgeführt werden. Die Kapitalbeteiligung bringt sowohl den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch der Firma erhebliche Vorteile. Die Beschäftigten sind motiviert, identifizieren sich mit dem Unternehmen und das entstandene Wir-Gefühl wirkt sich deutlich positiv auf das Betriebsklima aus. Die Beschäftigten sind sozusagen zu Mitunternehmern geworden. Für das Unternehmen werden durch die Kapitalbeteiligung die Finanzkraft und die Investitions fähigkeit gestärkt, auch mit positiven Auswirkungen auf das Rating. Das Unternehmen hat eine sehr gute Position auf dem Arbeitsmarkt, die Personalfluktuation ist praktisch gleich null. Die positiven Wirkungen unserer materiellen Mitarbeiterbeteiligung im Sinne des,mitunternehmertums beruhen m. E. nicht zuletzt auf der Tat sache, dass die Kapitalbeteiligung Risikokapital ist. Das Mitarbeiter kapital ist nicht insolvenzgesichert und die Genussrechte nehmen an einem eventuell entstehenden Verlust wenn auch mehr sym bolisch (mit 0,5 Prozent) teil. Dies ist den Beschäftigten bewusst und auch insofern voll gerechtfertigt, als die Zuflüsse zu den Kapitalbeteiligungen nicht aus geschuldetem Entgelt, sondern aus freiwilligen und zusätzlichen Erfolgsbeteiligungen stammen. Unsere Beteiligungspraxis hat sich bei minimalem Verwaltungsaufwand rundum bewährt, wir würden es wieder so machen! Dr. Julius Rohm, Seniorchef der Seeberger KG

11 9

12 10

13 2. Praxisbeispiel 11 Beteiligungsmodell: Belegschaftsaktien Werner AG Branche: Schreinerei Gegründet: 1986 Sitz der Gesellschaft: Laufach bei Aschaffenburg Geschäftsfeld: eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen von der Möbelherstellung über Objekteinrichtungen bis hin zur Wohnberatung Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter: 12 Umsatz: 2,5 Mio. Euro Das Beteiligungsmodell: 1998 wurde die Schreinerei mit einem Stammkapital von Euro in eine AG umgewandelt. Mit dem Wechsel der Beschäftigten zu Mit eigentümern sollte die Motivation gesteigert und die Eigenkapitalquote erhöht werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gemeinsam entschieden, wer Aktionär werden darf. Auch Kunden und Lieferanten halten Aktien am Unternehmen. Die Mehrheit soll jedoch in der Hand der Beschäftigten bleiben. Gegenwärtig werden zwei Drittel der Stamm aktien (vinkulierte Namensaktien) von den Beschäftigten gehalten. Der Erfolg: Problematisch ist, wenn der Weg zur AG rein technisch angegangen wird. Ganz wichtig: Die Mitarbeiter müssen emotional mit auf den Weg genommen werden! Toni Werner, Geschäftsführer der Werner AG Die Zahl der Zweifler innerhalb und außerhalb des Betriebes war anfangs groß. Die meisten waren der Ansicht, dass nur größere Unternehmen erfolgreich eine Aktiengesellschaft gründen können. Jedoch hat sich gezeigt, dass die Vorteile auch für kleine Unternehmen gelten: Erstens verringert die hohe Eigenkapitalquote die Finanzierungs kosten bei In vestitionen, was im Falle der Schreinerei Werner pro Jahr bis zu Euro Kosteneinsparungen bedeutet. Zweitens hat sich der Betrieb durch den Wechsel zur AG zu einem modernen Handwerksunternehmen gewandelt. Drittens zeigte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mit ar beitern eine gesteigerte Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Motivation. Über größere Investitionen und neue Produkte wird grundsätzlich mehrheitlich entschieden.

14 12 2. Kapitel 2. Kapitel Beschäftigte zu Partnern machen Es gibt grundsätzlich zwei Wege, Beschäftigte finanziell am Unternehmenserfolg zu beteiligen: Bei der Gewinn- oder Erfolgsbeteiligung erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Vergütung neben dem festen Gehalt eine erfolgs abhängige Sonderzuwendung. Bei der Kapitalbeteiligung stellen sie dem Unternehmen zunächst Geld zur Verfügung sei es als Fremdoder Eigenkapital. Von der Form der Kapitalbeteiligung hängt es ab, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine feste oder erfolgsabhängige Verzinsung erhalten oder als Anteilseigner mit allen Chancen und Risiken am unternehmerischen Erfolg teilhaben. In der Praxis werden häufig beide Elemente miteinander kombiniert, indem z. B. aus der Erfolgsbeteiligung die Kapitalbeteiligung finanziert wird. Hierzu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die im Folgenden skizziert werden. Seit dem 1. April 2009 gelten geänderte Regeln für die staatliche Förderung von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen. Als neues Instrument ist der Mitarbeiterbeteiligungsfonds die gesetzliche Bezeich - nung lautet Mitarbeiterbeteiligungs-Sondervermögen als überbetriebliche Beteiligungsform besonders für kleine und mittlere Unternehmen interessant. Formen der Kapitalbeteiligung So vielfältig wie die Rechtsformen der deutschen Unternehmen von der GmbH bis zur Aktiengesellschaft, von der Kommanditgesellschaft bis zum Einzelunternehmen waren auch bisher schon die Möglichkeiten der Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Deshalb gibt es kein Standardmodell, das unabhängig von Rechtsform und Größe für alle Unternehmen gleich gut geeignet wäre. Beteiligungsmodelle müssen auf die individuellen Verhältnisse und die Interessen der jeweiligen Unternehmen zugeschnitten werden, damit sie gut passen. In der Praxis dominieren einige bewährte Grundmodelle, die in vielen Unternehmen angewendet werden. Welche davon im Einzelfall am besten zum jeweiligen Unternehmen passen, hängt von vielen Faktoren, wie z. B. den Zielen und der Rechtsform des Unternehmens, ab. Auch hat die Ausgestaltung der Beteiligung Einfluss auf bestimmte Rechte der Kapitalgeber, insbesondere Informations- und Mitwirkungsrechte. Neben der Weichenstellung, ob eine Eigenkapitalbeteiligung (z. B. über Belegschaftsaktien oder GmbH-Anteile) oder eine Fremdkapitalbeteiligung (z. B. als Mitarbeiterdarlehen oder Schuldverschreibungen) eingeräumt werden soll, gilt es, weitere Entscheidungen zu treffen. So muss festgelegt werden, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezogen werden (prinzipiell alle Beschäftigten oder z. B. mit Ausnahme derjenigen, die dem Betrieb weniger als ein Jahr angehören), wie das Beteiligungskapital aufgebracht werden soll (z. B. durch eine Erfolgsbeteiligung) und welche Art der finanziellen Beteiligung angeboten werden soll (direkte Beteiligung oder indirekte Die Form der Kapitalbeteiligung Jedes Beteiligungsmodell muss auf die individuellen Verhältnisse und die Interessen des Unternehmens zugeschnitten werden, damit es gut passt.

15 2. Kapitel 13 Formen der Kapitalbeteiligung Kapitalbeteiligung Unternehmens. Gleichzeitig tragen sie auch dieselben Risiken wie die übrigen Anteilseigner, etwa das Risiko der Haftung, der Erfolgsabhängigkeit der Erträge (z. B. der Höhe der Dividendenzahlung) Fremdkapitalbeteiligung Eigenkapitalbeteiligung Mischformen oder von Kursschwankungen bis hin zum Totalverlust in der Insolvenz. z. B. durch z. B. durch z. B. durch Belegschaftsaktie Kommanditistenanteil GmbH-Beteiligung Genossenschaftsanteil stille Beteiligung indirekte Beteiligung Genussrecht bzw. Genussschein Mitarbeiterdarlehen Schuldverschreibung (Wandel- oder Gewinnschuldverschreibung) Eigenkapitalbeteiligungen bieten sich in erster Linie für Kapitalgesellschaften (hier insbesondere für Aktiengesellschaften) und Genossenschaften an. Beteiligung, etwa über eine Beteiligungsgesellschaft oder einen Mitarbeiterbeteiligungsfonds). Entschieden werden muss auch, ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die steuerliche Förderung nach 3 Nr. 39 EStG in Anspruch nehmen möchten. Diese ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die auf Seite 20 ff. dargestellt werden und die bei der Gestaltung berücksichtigt sind. Eigenkapitalbeteiligung Die in ihren Rechtsfolgen einschneidendste Form einer Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist die Eigenkapitalbeteiligung. Dabei erwerben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung am Unternehmen. Je nach Rechtsform des Unternehmens erhalten sie Belegschaftsaktien, GmbH-Anteile, Genossenschaftsanteile oder Kommanditanteile. Dadurch werden sie gesellschaftsrechtlich am Unternehmen beteiligt und haben als Mitgesellschafter bzw. Mitglieder die gleichen Informations-, Kontroll- und Mitentscheidungsrechte wie die übrigen Gesellschafter bzw. Mitglieder des Mischformen: Mezzaninbeteiligungen Eine finanzielle Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann zu einer ganz neuen Unternehmensarchitektur führen. Die Einräumung einer Eigenkapitalbeteiligung ist von weit reichender Bedeutung wie das Fundament eines Hauses. Die in ihren Konsequenzen meist weniger gewichtige Fremdkapitalbeteiligung könnte dann um im Bild zu bleiben das Dach sein. Genau dazwischen liegt das Zwischengeschoss, italienisch mezzanino genannt. Unter Mezzaninbeteiligungen versteht man Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapitalbeteiligungen. Da diese unabhängig von der Gesellschaftsform sind, bieten sie sich auch für Personengesellschaften an, bei denen eine Eigenkapitalbeteiligung der Belegschaft aus steuerlichen Gründen vermieden werden sollte. Ob eine Mezzaninbeteiligung eher dem Eigenkapital als dem Fremdkapital zuzuordnen ist, hängt u. a. davon ab, ob sie dem Unternehmen langfristig zur Verfügung steht und die Kapitalgeber am Verlust beteiligt sind. Zudem verbleibt bei einer Mezzaninbeteiligung der wesentliche Einfluss beim Unternehmer.

16 14 2. Kapitel Einfluss der Beschäftigten auf das Unternehmen Eine Mezzaninbeteiligung, die je nach Ausgestaltung eigenkapitalähnlichen Charakter haben kann, ist die stille Beteiligung. Bei dieser Beteiligung leisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Einlage, die in das Vermögen des Unternehmens übergeht. Sie treten dann nach außen hin nicht als Unternehmensbeteiligte in Erscheinung, haben schuldrechtliche Ansprüche auf Teilhabe am Gewinn und können am Verlust des Unternehmens beteiligt sein. Fremdkapitalbeteiligung: begründet kein gesellschaftsrechtliches, sondern ein schuldrechtliches Verhältnis zwischen Beschäftigten (als Gläubigern) und Unternehmen (als Schuldner). Es gelten keine gesetzlichen Regelungen für Informations-, Kontroll- und Mitspracherechte (diese können ggf. vertraglich geregelt werden). Mezzaninbeteiligungen: Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapitalbeteiligungen. Der wesentliche Einfluss bleibt beim Unternehmer. Eigenkapitalbeteiligung: Mitarbeiter haben als Mitgesellschafter die gleichen Informations-, Kontroll- und Entscheidungsrechte wie die anderen Gesellschafter. Daneben können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über die Einräumung von Genussrechten, die in Genussscheinen verbrieft werden können, beteiligt werden. Sie erhalten damit einen schuldrechtlichen Anspruch gegen das Unternehmen, der in seiner Ausgestaltung kaum gesetzlichen Einschränkungen unterliegt. Stimmrechte gewähren Genussrechte nicht. In der Regel wird den Inhaberinnen und Inhabern der Genussscheine bzw. Genussrechte ähnlich wie bei einer Anleihe eine bestimmte Mindestverzinsung oder ähnlich wie bei einer Aktie Vermögensrechte wie eine Beteiligung am Gewinn und Liquidationserlös gewährt. Typischerweise nehmen Inhaber von Genussrechten auch am Verlust des Unternehmens teil und werden im Insolvenzfall nur nachrangig, d. h. nach allen anderen Gläubigern, bedient, so dass hier ein Totalverlust drohen kann. Mitarbeiterbeteiligung durch Fonds Mitarbeiterbeteiligungsfonds bieten auch kleinen und mittleren Betrieben eine Möglichkeit, ihre Beschäftigten mit geringem Aufwand finanziell am Unternehmen zu beteiligen. Fremdkapitalbeteiligung Die typische Form der Fremdkapitalbeteiligung ist das Mitarbeiterdarlehen. Hierbei stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Unternehmen für einen vereinbarten Zeitraum eine festgelegte Geldsumme zur Verfügung, die nach Ablauf des Zeitraums mit einem vorab vereinbarten Zinssatz zurückgezahlt wird. Die Rückzahlung und Verzinsung des bereitgestellten Kapitals erfolgt grundsätzlich unabhängig von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens kann die Forderung des Darlehensgebers aber wie die jedes anderen Gläubigers ganz oder teilweise ausfallen. Eine Fremdkapitalbeteiligung begründet kein gesellschaftsrechtliches, sondern ein schuldrechtliches Verhältnis zwischen dem Mitarbeiter als Gläubiger und dem Unternehmen als Schuldner. Als Gläubiger haben die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine gesetzlich geregelten Informations-, Kontroll- und Mitspracherechte, vielmehr sind diese gesondert zu regeln: Liegt eine gewinn- oder umsatzabhängige Verzinsung der Fremdkapitalbeteiligung vor, z. B. bei einem partia-

17 2. Kapitel 15 rischen Darlehen, können den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern je nach Ausgestaltung Kontrollrechte entstehen, die z. B. durch Wirtschaftsprüfer wahrgenommen werden können. Die Möglichkeit der Fremdkapitalbeteiligung von Belegschaftsangehörigen besteht für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform. Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft Eine weitere Option ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Kapitalgeber über eine Mitarbeiter- beteiligungsgesellschaft zu beteiligen. Diese Beteiligungsgesellschaft wird zwischengeschaltet, d. h., die Beteiligten haben eine vermögensrechtliche Beziehung zur Beteiligungsgesellschaft, in der Regel über eine Kapitalbeteiligung. Die Beteiligungsgesellschaft wiederum hat eine vermögensrechtliche Beziehung zum Unternehmen. Für solche Beteiligungsgesellschaften, an denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumeist als stille Gesellschafter beteiligt sind, wird häufig die Rechtsform der GmbH gewählt. Die überbetriebliche Beteiligung über Mitarbeiterbeteiligungsfonds Neu unter den Beteiligungsmöglichkeiten ist die überbetriebliche Beteiligung über das Instrument eines Mitarbeiterbeteiligungsfonds, der insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe eine interessante Option darstellt. Der Fonds ist dabei eine Art Kapitalsammelstelle. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können Anteile an diesem Fonds erwerben und damit an mehreren Unternehmen gleichzeitig beteiligt werden, u. a. auch am arbeitgebenden Unternehmen. Durch den Fonds erfolgt diese Beteiligung jedoch nicht direkt, sondern indirekt. Bei Mitarbeiterbeteiligungsfonds handelt es sich um rechtlich unselbstständige Sondervermögen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft für Beschäftigte von Unternehmen aufgelegt und verwaltet werden. Dem arbeitgebenden Unternehmen der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Fondseinlagen als Kapital zur Verfügung gestellt, wenn der Mitarbeiterbeteiligungsfonds beispielsweise Gesellschaftsanteile von diesem erwirbt. So kann das Unternehmen mehr Eigenkapital erhalten, was seine Haftungsbasis und damit auch seine Kreditwürdigkeit verbessert. Erträge wie z. B. Gewinnanteile oder Zinsen werden dann zurück an die beteiligten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geleitet. Ein solches Fondskonzept gilt als risikoärmere Form der Vermögensbildung von Belegschaften. Über einen Mitarbeiterbeteiligungsfonds können auch kleinere und mittlere Betriebe ihren Beschäftigten mit geringem administrativem und juristischem Aufwand eine Kapitalbeteiligung ermöglichen.

18 16

19 3. Praxisbeispiel 17 Beteiligungsmodell: Ergebnislohnmodell Sedus Stoll AG Branche: Büromöbelherstellung Gegründet: 1871, seit 1995 AG Sitz der Gesellschaft: Waldshut Geschäftsfeld: komplette Büroeinrichtungen von Empfangsbereichen, Einzel-, Kombi- und Großraumbüros bis zur Chefetage Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter: rund 900 (Konzern) Umsatz: rund 153 Mio. Euro (Konzern) Das Beteiligungsmodell: Wir haben bei Sedus bereits im Jahr 1952 ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell eingeführt und damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Mitunternehmern gemacht. Unser Modell war damals völlig neu und eine wahre Pionierleistung. Heute ist es ein ganz natürlicher und gelernter Bestandteil eines intelligenten Vergütungssystems. Unsere Beschäftigten identifizieren sich heute viel stärker mit unseren Unternehmenszielen. Jeder denkt und arbeitet im Rahmen seiner Möglichkeiten als Unternehmer im Unternehmen an unserem Erfolg mit. Dr. Bernhard Kallup, Vorstandsvorsitzender der Sedus Stoll AG Die Sedus Stoll AG hat seit 1952 Erfahrungen mit der Erfolgs- und Kapital beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesammelt. Das so genannte Ergebnislohnmodell wurde im Laufe der Jahrzehnte immer weiter verfeinert, doch nie grundlegend geändert. Darüber hinaus gewährt das Unternehmen Mitarbeiterdarlehen und stille Beteiligungen bzw. Mitarbeiteraktien. Angestrebt werden jährlich mindes tens 13 Monats bezüge, die dreizehnte Zahlung wird als Sonderzahlung ergebnis abhängig ermittelt. Das Jahresergebnis nach Steuern wird in der Regel in Höhe von 50 Prozent an die gesamte Belegschaft ausgeschüttet, der Restbetrag wird thesauriert bzw. als Dividende ausgeschüttet. Der Beleg schaftsanteil wiederum wird teilweise vermögenswirksam angelegt. In besonders erfolgreichen Jahren wurden über 15 Monatsbezüge ausgezahlt. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit an dem Ergebnislohnmodell teilnehmen. Der Erfolg: Das Ergebnislohnmodell hatte vor allem die Übernahme von Mitver antwortung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ziel. Im Laufe der Jahre hat sich auch daher das Verständnis der Belegschaft für Unternehmensentscheidungen und wirtschaftliche Zusammenhänge erhöht. Das Modell hat sich als motivationsfördernd erwiesen, sich vor allem in Krisenzeiten bewährt und zu einer sehr niedrigen Fluktuationsquote beigetragen.

20 18

21 4. Praxisbeispiel 19 Beteiligungsmodell: Belegschaftsaktien Kolbe-Coloco Spezialdruck GmbH Branche: Druckerei Gegründet: 1828 Sitz der Gesellschaft: Versmold Geschäftsfeld: hochwertige Druckerzeugnisse, z. B. für Warenausstattung und Werbezwecke oder für innovative Verpackungen aus Papier und Kunststoff Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter: rund 155 Umsatz: 25 Mio. Euro Das Beteiligungsmodell: Wir sehen in der teriellen und materiellen Betei- immaligung ein prägendes Element für die Identifikation unserer Mit arbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Insbe sondere die Mitarbeiterkapitalbeteiligung macht unsere Beschäftigten zu Mitunternehmern. Unser gemeinsames Motto lautet: Nur motivierte Mitarbeiter ermöglichen ein innovatives Unternehmen mit überdurchschnittlichem Erfolg. Bernd Biller, Geschäftsführer der Kolbe-Coloco Spezialdruck GmbH 1988 entschied sich Kolbe-Coloco als eines der ersten mittelständischen Unternehmen, eine indirekte stille Beteiligung für seine Beschäftigten einzuführen. Die Eigentümerfamilie wollte eine stärkere Verankerung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und eine echte Erfolgsbeteiligung der Belegschaft. Zielsetzung der finanziellen Mitarbeiterbeteiligung ist es, die Identifikation und Motivation der Beschäftigten weiter zu erhöhen. Seit 1998 können sich die Beschäftigten an der Kolbe-Mitarbeiter-Beteiligungsgesellschaft mbh beteiligen. Das Beteiligungsmodell wurde von allen Interessengruppen im Unternehmen gemeinsam entwickelt und gefördert. Diese Gesellschaft sammelt die Einlagen der Beschäftigten und ist ihrerseits an der Kolbe-Coloco Spezialdruck GmbH beteiligt. Die Beschäftigten können sich mit mindestens 211 Euro und maximal Euro pro Jahr an Gewinn oder Verlust des Unternehmens beteiligen. Die Entscheidung, ob die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter Anteilscheine zeichnet, wird jedes Jahr von ihr oder ihm neu getroffen. Der Gewinn oder Verlust richtet sich nach der erwirtschafteten Umsatzrendite. Allerdings haften die Beschäftigten bei Verlusten bis zur Höhe der jeweiligen Einlage. Die Rechte und Aufgaben, die sich aus der stillen Gesellschaft ergeben, werden von einem Partnerschaftsausschuss wahrgenommen, der von den stillen Gesellschaftern gewählt wird. Die Anteile der Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft betragen 26 Prozent des Eigenkapitals. Der Erfolg: Das Zusammenspiel von immaterieller und materieller Beteiligung hat dazu geführt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmerisch denken und ein guter Umgang mit der Unternehmensleitung gepflegt wird. Dies drückt sich seit Jahren in einer hochmotivierten Belegschaft und steigender Produktivität aus. Ein weiterer positiver Aspekt aus Unternehmenssicht ist die niedrige Fluktuation und damit die Erhaltung des Know-hows in der Belegschaft. Seit Einführung des Kapitalbeteiligungsmodells profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von attraktiven Ausschüttungen im Schnitt mit ca. 15 Prozent Eigenkapitalrendite. Da die Einlagen das Eigenkapital erhöhen, wird die finanzielle Situation gestärkt und das Rating der Bank (Basel II) positiv beeinflusst, was zu günstigen Konditionen bei der Kreditvergabe führt. Die Mitarbeiterbeteiligung hat zur Arbeitsplatzund Standortsicherung beigetragen und insgesamt zu einer Win-win- Situation für Unternehmen und Beschäftigte geführt.

Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege

Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege Inhalt Vorwort 4 1. Kapitel Wer klug kooperiert, gewinnt 6 2. Kapitel Beschäftigte zu Partnern

Mehr

Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege

Mitarbeiter Kapital Beteiligung. Modelle und Förderwege Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege Mitarbeiter Kapital Beteiligung Modelle und Förderwege Inhalt Vorwort 4 1. Kapitel Wer klug kooperiert, gewinnt 6 2. Kapitel Beschäftigte zu Partnern

Mehr

MITARBEITERBETEILIGUNGSMODELLE IM MITTELSTAND

MITARBEITERBETEILIGUNGSMODELLE IM MITTELSTAND MITARBEITERBETEILIGUNGSMODELLE IM MITTELSTAND CHANCEN FÜR MITARBEITER UND UNTERNEHMEN NEWSLETTER AUGUST 2004 In den letzten 20 Jahren ist die Beteiligung der Mitarbeiter an ihrem Unternehmen bzw. am Unternehmenserfolg

Mehr

Forum I: Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung

Forum I: Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung AGP Jahrestagung 2013 Forum I: Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung Beteiligungsprogramme im Mittelstand: - einfach, erprobt, erfolgreich - Dr. Heinrich Beyer AGP e.v. - Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung

Mehr

Mitarbeiter Kapital Förderwege Beteiligung. Modelle und

Mitarbeiter Kapital Förderwege Beteiligung. Modelle und Mitarbeiter Kapital Förderwege Beteiligung Modelle und Inhalt Vorwort 4 1. Kapitel Wer klug kooperiert, gewinnt 6 2. Kapitel Beschäftigte zu Partnern machen 12 Formen der Kapitalbeteiligung 12 Eigenkapitalbeteiligung

Mehr

Checkliste zur Einführung eines Kapitalbeteiligungsmodells

Checkliste zur Einführung eines Kapitalbeteiligungsmodells www.boeckler.de Januar 2012 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Praxisblatt: Kapital- und Erfolgsbeteiligung von Mitarbeitern Checkliste zur Einführung eines Kapitalbeteiligungsmodells Voß, Eckhard; Wilke,

Mehr

Clemens Keller, 09-05-14

Clemens Keller, 09-05-14 170 Jahre Familienunternehmen Seeberger ist europaweit Marktführer im Bereich qualitativ hochwertiger Trockenfrüchte und Nüsse Über Europa hinaus Export in mehr als 50 Länder weltweit Breites Sortiment

Mehr

IPU Unternehmensberatung -Workshop-

IPU Unternehmensberatung -Workshop- IPU Unternehmensberatung -Workshop- Kreatives Krisenmanagement Unsere Philosophie - Beratung von Anfang an! 2 Bei uns gibt es keine Standard-Rezepte, sondern individuelle Lösungen! Ihr individuelles Lösungspaket!

Mehr

Verantwortung für f r den eigenen Betrieb Mitarbeiterbeteiligung bei

Verantwortung für f r den eigenen Betrieb Mitarbeiterbeteiligung bei Verantwortung für f r den eigenen Betrieb Mitarbeiterbeteiligung bei KOLBE-COLOCO Spezialdruck GmbH & Co. KG www.kolbe-coloco.de Unser Profil Gegründet: im Jahr 1828 Firmensitz: Versmold MitarbeiterInnen:

Mehr

Checkliste & Dokumentation: Konzeption Mitarbeiterdarlehen entwickeln

Checkliste & Dokumentation: Konzeption Mitarbeiterdarlehen entwickeln Checkliste & Dokumentation: Konzeption Mitarbeiterdarlehen entwickeln Dokumentieren Sie mit dieser Checkliste Ihre Vorentscheidungen zur Konzeption in der Phase Entwickeln. Aspekt 1: Welchen Mitarbeitern

Mehr

Materialien zum praktischen Vorgehen im Betrieb: Einführung einer Mitarbeiterkapitalbeteiligung Von der Idee zum Konzept

Materialien zum praktischen Vorgehen im Betrieb: Einführung einer Mitarbeiterkapitalbeteiligung Von der Idee zum Konzept www.boeckler.de Januar 2012 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Praxisblatt: Kapital- und Erfolgsbeteiligung von Mitarbeitern Materialien zum praktischen Vorgehen im Betrieb: Einführung einer Mitarbeiterkapitalbeteiligung

Mehr

Mezzanine Finanzierung mittelständischer Unternehmen

Mezzanine Finanzierung mittelständischer Unternehmen Mezzanine Finanzierung mittelständischer Unternehmen Michael Helm Wirtschaftsprüfer Steuerberater 8. und 9. Mai 2008 www.salans.de Übersicht 1. Unternehmensfinanzierung aber wie? 2. Vor- und Nachteile

Mehr

K O M P A K T I N F O Planungsgruppe

K O M P A K T I N F O Planungsgruppe K O M P A K T I N F O Planungsgruppe Mitarbeiterkapitalbeteiligung Wir wollen Beschäftigte gerecht am Ertrag ihres Unternehmens beteiligen. Mit dem Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz stärken wir daher

Mehr

Voraussetzungen und Chancen für eine weitere Verbreitung der Mitarbeiterarbeiterbeteiligung in Deutschland

Voraussetzungen und Chancen für eine weitere Verbreitung der Mitarbeiterarbeiterbeteiligung in Deutschland Fachtagung Mitarbeiterkapitalbeteiligung / HBS / 28./29.01.2014 Voraussetzungen und Chancen für eine weitere Verbreitung der Mitarbeiterarbeiterbeteiligung in Deutschland Dr. Heinrich Beyer, AGP Geschäftsführer

Mehr

[ Durch Partnerschaft zum Erfolg ] 9. Mai 2014

[ Durch Partnerschaft zum Erfolg ] 9. Mai 2014 [ Durch Partnerschaft zum Erfolg ] 9. Mai 2014 Deutschland im globalen Umfeld Globaler Wettbewerb, gerade aus Osteuropa und Asien, nimmt weiter zu und holt auf Bruttolöhne bei höherer Arbeitszeit teils

Mehr

Merkblatt. Mitarbeiterbeteiligung. Inhalt

Merkblatt. Mitarbeiterbeteiligung. Inhalt Mitarbeiterbeteiligung Inhalt 1 Einführung 2 Das Förderangebot 3 Wichtige Detailfragen 3.1 Begünstigte Belegschaft 3.2 Freibetrag und vermögenswirksame Leistungen 3.3 Berechnung des geldwerten Vorteils

Mehr

Gewinn- Kapitalbeteiligung von Betrieben in Deutschland

Gewinn- Kapitalbeteiligung von Betrieben in Deutschland Dr. Iris Möller Gewinn- Kapitalbeteiligung von Betrieben in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse des IAB-Betriebspanels - Expertentagung am 11. Juni 008 in Berlin Argumente für Systeme der Mitarbeiterbeteiligung

Mehr

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s!

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008 Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Die goldene Bilanzregel! 2 Eigenkapital + langfristiges

Mehr

Eine Information für Arbeitgeber. Die LVM-Direktversicherung

Eine Information für Arbeitgeber. Die LVM-Direktversicherung Eine Information für Arbeitgeber Die LVM-Direktversicherung Betriebliche Altersversorgung in meinem Unternehmen? Die betriebliche Altersversorgung in Ihrem Unternehmen ist bei der LVM in guten Händen.

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht 1. Haftung 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte 4. Leitungsbefugnis

Mehr

SELIGER KETZINGER Rechtsanwälte. Erfolgsmodell Mitarbeiterbeteiligung

SELIGER KETZINGER Rechtsanwälte. Erfolgsmodell Mitarbeiterbeteiligung Erfolgsmodell Mitarbeiterbeteiligung Erwartungen der Unternehmen 11% 9% 15% 7% 15% 27% 16% Motivation Personalpolitik Finanzierung Partnerschaft Mitarbeiterpotential Gesellschaftspolitik Vermögensbildung

Mehr

Know-how Finanzierung

Know-how Finanzierung Know-how Finanzierung Die Frage der Finanzierung ist für jeden Unternehmensgründer und bei jeder Unternehmensgründung von besonderer Bedeutung. Erst wenn die Finanzierung bis zu einem gewissen Grad gesichert

Mehr

Inhaltsübersicht. Vermögensbildung - Allgemeines

Inhaltsübersicht. Vermögensbildung - Allgemeines Vermögensbildung - Allgemeines Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Anspruchsgrundlage 3. Freiwilligkeit, Kündigung, Widerruf 4. Anlageberechtigte und Anlageformen 5. Arbeitgeberpflichten 6. Rechtsprechungs-ABC

Mehr

Eine Information für Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung (bav) LVM-Pensionsfonds: Doppelt gut für Ihre Mitarbeiter und für Ihren Betrieb

Eine Information für Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung (bav) LVM-Pensionsfonds: Doppelt gut für Ihre Mitarbeiter und für Ihren Betrieb Eine Information für Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung (bav) LVM-Pensionsfonds: Doppelt gut für Ihre Mitarbeiter und für Ihren Betrieb Nutzen Sie die Vorteile! Betriebliche Altersversorgung

Mehr

CMG Claas-Mitarbeiterbeteiligungs- Gesellschaft mbh

CMG Claas-Mitarbeiterbeteiligungs- Gesellschaft mbh CMG Claas-Mitarbeiterbeteiligungs- Gesellschaft mbh Vom Mitarbeiter zum Mitunternehmer Jahrestagung der AGP Stuttgart, 9. Mai 2014 2 CLAAS ein mittelständischer Multinational Firmengründung 1913 durch

Mehr

Tarifvertrag. ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.v., vertreten durch den Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg,

Tarifvertrag. ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.v., vertreten durch den Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg, Tarifvertrag über vermögenswirksame und altersvorsorgewirksame Leistungen für Lohnempfänger im Güterkraftverkehrs- und Speditionsgewerbe Hamburg vom 15.01.2007 Zwischen 1. Verband Straßengüterverkehr und

Mehr

Handout. Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Erfolgsrezepte für mittelständische Unternehmen

Handout. Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Erfolgsrezepte für mittelständische Unternehmen Handout Mitarbeiterkapitalbeteiligung Erfolgsrezepte für mittelständische Unternehmen Inhalt 1. Gute Gründe... 3 1.1. Vorteile für die Unternehmen... 3 1.2. Vorteile für die Mitarbeiter... 5 1.3. Staatliche

Mehr

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand.

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-Kap Beteiligungen S-Kapital Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-K Sicherer Kurs auf Ihre Unternehmensziele mit starker Eigenkapitalbasis.

Mehr

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Info-Veranstaltung am 13. November im HWK-Bildungszentrum Weitere alternative Finanzierungsformen Leasing Mezzanine Finanzierung Business Angels/

Mehr

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Was Sie beim Kauf beachten sollten Für Anleger, die einen langfristigen Vermögensaufbau oder das Wachstum ihres Portfolios im Visier haben, sind Anleihen lediglich als risikoabfedernde Beimischung (etwa 20 40 %) zu Aktien geeignet; für

Mehr

Eine Information für Arbeitgeber. Die LVM-Direktversicherung

Eine Information für Arbeitgeber. Die LVM-Direktversicherung Eine Information für Arbeitgeber Die LVM-Direktversicherung Betriebliche Altersversorgung in meinem Unternehmen? Die betriebliche Altersversorgung in Ihrem Unternehmen ist bei der LVM in guten Händen.

Mehr

Private Vermögensverwaltungsgesellschaft

Private Vermögensverwaltungsgesellschaft Private Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) Luxemburg I. Begriff der privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) II. Juristische Struktur der privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) 1. Rechtsform

Mehr

Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligung Die Betriebsberatung informiert zum Thema Mitarbeiterbeteiligung Rechtlicher Hinweis: Dieses Merkblatt gibt als Serviceleistung Ihrer Kammer nur erste Hinweise und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mehr

Finanzdienstleistungen. VL-Sparen mit der LVM-Fonds-Familie

Finanzdienstleistungen. VL-Sparen mit der LVM-Fonds-Familie Finanzdienstleistungen VL-Sparen mit der LVM-Fonds-Familie So fördern Chef/-in und Staat Ihre private Vermögensbildung Hätten Sie es gewusst? Viele Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitern zusätzlich zum

Mehr

Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen

Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen Dr. Sonnfried Weber BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbh Zwar stehen Zukunft, Chancen, Probleme der

Mehr

initiativ in NRW. Mitarbeiterkapitalbeteiligung Mitarbeiterkapitalbeteiligung Instrument der Unternehmensfinanzierung?!

initiativ in NRW. Mitarbeiterkapitalbeteiligung Mitarbeiterkapitalbeteiligung Instrument der Unternehmensfinanzierung?! initiativ in NRW. Mitarbeiterkapitalbeteiligung Mitarbeiterkapitalbeteiligung Instrument der Unternehmensfinanzierung?! 5. überarbeitete Auflage September 2004 Herausgeber: Projektbüro Mitarbeiterkapitalbeteiligung

Mehr

Vermögensanlagen-Informationsblatt gemäß 13 Vermögensanlagengesetz

Vermögensanlagen-Informationsblatt gemäß 13 Vermögensanlagengesetz Vermögensanlagen-Informationsblatt gemäß 13 Vermögensanlagengesetz 1. Bezeichnung der Vermögensanlage Crowdinvesting (Schwarmfinanzierung) für die RAD Medical GmbH, Dorfstrasse 30, 14822 Niederwerbig 2.

Mehr

Ihr finanzstarker Partner

Ihr finanzstarker Partner Die Stuttgarter - Ihr finanzstarker Partner Inhalt Bewertungsreserven Hohe Erträge dank nachhaltiger Finanzstrategie Unsere Finanzkraft ist Ihr Vorteil Gesamtverzinsung der Stuttgarter im Vergleich Das

Mehr

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu oder teilweise beschränkt z. B. bei der Kommanditgesellschaft (KG) haften. W eitere Personengesellschaften sind die Stille Gesellschaft und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Typisch: Die voll haftenden

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 1. Haftung Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte

Mehr

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN Referentin: Madlen Schumann 23.10.2013 M. Schumann 2 Bedeutung der Rechtsform 1. Rechtsgestaltung (Haftung) 2. Leistungsbefugnisse (Vertretung nach außen, Geschäftsführung)

Mehr

7. Deutscher Biotech-CFO-Gipfel. Mitarbeiterbeteiligung bei nichtbörsennotierten

7. Deutscher Biotech-CFO-Gipfel. Mitarbeiterbeteiligung bei nichtbörsennotierten 7. Deutscher Biotech-CFO-Gipfel Mitarbeiterbeteiligung bei nichtbörsennotierten Unternehmen Dienstag, den 19. März 2013 PWC RITTERSHAUS Referenten: Ralf Grammel, Steuerberater Dr. Martin Bürmann, Rechtsanwalt

Mehr

26. März 2015 München

26. März 2015 München » Unternehmer-Seminar Mitarbeiterbeteiligung Bewährte Modelle für Familienunternehmen und Praxisporträts 26. März 2015 München Mit Dr. Heinrich Beyer (AGP Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung) und Praxisreferenten

Mehr

Aktiv gestalten und gewinnen. Betriebliche Altersversorgung Informationen für Arbeitgeber

Aktiv gestalten und gewinnen. Betriebliche Altersversorgung Informationen für Arbeitgeber Aktiv gestalten und gewinnen Betriebliche Altersversorgung Informationen für Arbeitgeber Die betriebliche Altersversorgung gewinnt weiter an Bedeutung Alle Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf betriebliche

Mehr

Ergebnisse der Umfrage Mitarbeiterbeteiligung im Umfeld drohender Finanzkrisen Oktober 2011

Ergebnisse der Umfrage Mitarbeiterbeteiligung im Umfeld drohender Finanzkrisen Oktober 2011 Ergebnisse der Umfrage Mitarbeiterbeteiligung im Umfeld drohender Fanzkrisen Oktober 2011 0. Zusammenfassung Die Weltwirtschaft erlebte den Jahren 2009 und 2010 ee schwere Fanz- und Wirtschaftskrise, die

Mehr

Anlage III. Grundsätze zu den Vergütungssystemen. der. VR-Bank Passau eg. Volksbank-Raiffeisenbank

Anlage III. Grundsätze zu den Vergütungssystemen. der. VR-Bank Passau eg. Volksbank-Raiffeisenbank Anlage III Grundsätze zu den Vergütungssystemen der VR-Bank Passau eg Volksbank-Raiffeisenbank Offenlegungsbericht i. S. Instituts-Vergütungsverordnung Beschreibung des Geschäftsmodells Wir sind eine regional

Mehr

Deutschlandfonds für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eckpunkte für mehr Mitarbeiterbeteiligung

Deutschlandfonds für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eckpunkte für mehr Mitarbeiterbeteiligung Deutschlandfonds für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eckpunkte für mehr Mitarbeiterbeteiligung Bericht der gemeinsamen "Arbeitsgruppe Mitarbeiterbeteiligung" von SPD-Parteivorstand und SPD-Bundestagsfraktion,

Mehr

MITARBEITERBETEILIGUNG

MITARBEITERBETEILIGUNG MITARBEITERBETEILIGUNG 09.07.2013 RA Christian Rothfuß Fachanwalt für Arbeitsrecht Inhaltsübersicht I. Mitarbeiterbeteiligung im weiteren Sinne (= Erfolgsbeteiligung) 1. Geld- und Naturalvergütung 2. Leistungsbezogene

Mehr

Kapital durch Direktanlagen

Kapital durch Direktanlagen Kapital durch Direktanlagen Finanzierungen mit persönlichem, ethischem oder sozialem Engagement Gernot Meyer Blatt 1 Gernot Meyer, Geschäftsführer, Dipl.-Controller(CA) seit 1989 beratend tätig für ökologische

Mehr

Vorsorge frei von Risiken und Nebenwirkungen für Ihre Bilanz. Betriebliche Altersversorgung PENSIONSKASSE

Vorsorge frei von Risiken und Nebenwirkungen für Ihre Bilanz. Betriebliche Altersversorgung PENSIONSKASSE Betriebliche Altersversorgung Informationen für Arbeitgeber PENSIONSKASSE Vorsorge frei von Risiken und Nebenwirkungen für Ihre Bilanz. Mit der Pensionskasse bewahren Sie Ihren unternehmerischen Spielraum.

Mehr

WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS?

WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS? WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS? Egal, ob Anleger fürs Alter oder für den Autokauf sparen. Ob sie einmalig oder ab und zu etwas auf die Seite legen wollen. Für jeden Sparer gibt es den passenden Investmentfonds.

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Betriebliche Altersversorgung à la Basler: Mit wenig Einsatz später eine höhere Rente. Reichen Ihnen 50 % Ihres Nettogehalts für Ihren Lebensstandard? Die Prognosen

Mehr

STEUERLICHE UND RECHTLICHE GESTALTUNGEN BEI UNTERNEHMENSVERKÄUFEN

STEUERLICHE UND RECHTLICHE GESTALTUNGEN BEI UNTERNEHMENSVERKÄUFEN STEUERLICHE UND RECHTLICHE GESTALTUNGEN BEI UNTERNEHMENSVERKÄUFEN Referent: Dipl.-Kfm. Harald Braschoß WP, StB Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e. V.) Partner der BWLC Partnerschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente.

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE Optionale Sicherheitsbausteine: n Berufsunfähigkeitsschutz n Hinterbliebenenschutz Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Viel Spielraum

Mehr

Wer sie nicht nutzt, verschenkt Geld

Wer sie nicht nutzt, verschenkt Geld v e r d i - M i t g l i e d e r s e r v i c e. d e VL Vermögenswirksame Leistungen Wer sie nicht nutzt, verschenkt Geld Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern steht jeden Monat eine Extrazahlung

Mehr

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben)

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Entwurf POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Gründung einer Personengesellschaft

Gründung einer Personengesellschaft Gründung einer Personengesellschaft Rechtliche Rahmenbedingungen und steuerliche Folgen der Gründung einer OG und KG Vom Handelsgesetzbuch (HBG) zum Unternehmensgesetzbuch (UGB): - Die Personengesellschaften:

Mehr

Wird die Abfindung ganz oder teilweise in die eigene betriebliche Altersversorgung investiert, kann die Steuerbelastung sinken.

Wird die Abfindung ganz oder teilweise in die eigene betriebliche Altersversorgung investiert, kann die Steuerbelastung sinken. Personen, die aus einem Unternehmen ausscheiden und mit einer Abfindungszahlung verabschiedet werden, stellen schnell fest, dass die steuerliche Belastung enorm ist. Da sämtliche Freibeträge abgeschafft

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht,

Mehr

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2015-2025/3 Eckdaten 4,40% - 6,00% Nachrangiger Raiffeisen Min-Max-Floater 2015-2027/1 www.raiffeisen.at/steiermark 1 Emittentin: Raiffeisen-Landesbank Steiermark

Mehr

Zahlt sich in Zukunft aus. Die PlusPunktRente. Die PlusPunktRente als Entgeltumwandlung. BVK Bayerische. V ersorgungskammer

Zahlt sich in Zukunft aus. Die PlusPunktRente. Die PlusPunktRente als Entgeltumwandlung. BVK Bayerische. V ersorgungskammer Zahlt sich in Zukunft aus. Die PlusPunktRente. Die PlusPunktRente als Entgeltumwandlung BVK Bayerische V ersorgungskammer Die gesetzliche Rentenversicherung allein kann in Zukunft Ihre Altersversorgung

Mehr

Betriebsrente kann so einfach sein

Betriebsrente kann so einfach sein Betriebsrente kann so einfach sein Profitieren Sie als Arbeitgeber von einer Direktversicherung münchener verein partner der versorgungswerke Handwerk. In besten Händen. Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Arbeitszeitkonten

Lohnsteuerliche Behandlung von Arbeitszeitkonten Flexible Arbeitszeitregelungen Lohnsteuerliche Behandlung von Arbeitszeitkonten Viele Unternehmen nutzen Arbeitszeitkonten zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer. Besonders älteren Arbeitnehmern

Mehr

Mitarbeiter Beteiligung

Mitarbeiter Beteiligung AGP ARBEITSGEMEINSCHAFT PARTNERSCHAFT IN DER WIRTSCHAFT Mitarbeiter Beteiligung Führungskonzept für den Mittelstand Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Mehr

Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge (bav)

Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge (bav) Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge (bav) Stand: 04.2010 Vermögenswirksame Leistungen (VL) Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind Geldleistungen, die der Arbeitgeber

Mehr

Die Gesellschaftsformen

Die Gesellschaftsformen Jede Firma - auch eure Schülerfirma - muss sich an bestimmte Spielregeln halten. Dazu gehört auch, dass eine bestimmte Rechtsform für das Unternehmen gewählt wird. Für eure Schülerfirma könnt ihr zwischen

Mehr

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013 Februar 2013 William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Inhalt 1 2 3 4 5 6 7 Vorwort Executive Summary Ergebnisse Belegschaftsaktien

Mehr

Checkliste für die Geldanlageberatung

Checkliste für die Geldanlageberatung Checkliste für die Geldanlageberatung Bitte füllen Sie die Checkliste vor dem Termin aus. Die Beraterin / der Berater wird diese Angaben im Gespräch benötigen. Nur Sie können diese Fragen beantworten,

Mehr

Forum 7. 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart

Forum 7. 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart Forum 7 1 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart Wachstum braucht Platz wie L-Bank, Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg eine Sprunginvestition unterstützen

Mehr

www.olb.de Bausparen Vermögen flexibel und sicher aufbauen. hier zu hause. Ihre OLB. Unser Partner für Bausparen:

www.olb.de Bausparen Vermögen flexibel und sicher aufbauen. hier zu hause. Ihre OLB. Unser Partner für Bausparen: www.olb.de Bausparen Vermögen flexibel und sicher aufbauen. 5135.099 5202.110 Unser Partner für Bausparen: hier zu hause. Ihre OLB. Bausparen Mit Wüstenrot hat die OLB den richtigen Partner für Sie. Wer

Mehr

Strategie Aktualisiert Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:19 Uhr

Strategie Aktualisiert Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:19 Uhr Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Strategien, sein Vermögen aufzubauen. Im Folgenden wird nur eine dieser Varianten beschrieben. Es kommt selbstverständlich auch immer auf die individuelle Situation

Mehr

Informationen für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE. MetallRente für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG. Schon Heute an Morgen denken

Informationen für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE. MetallRente für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG. Schon Heute an Morgen denken MetallRente für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Schon Heute an Morgen denken 2 Informationen für die Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE Was spricht für die eigenfinanzierte betriebliche Altersvorsorge?

Mehr

Offenlegung gemäß Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) für die V-BANK AG (genannt: V-BANK) für das Geschäftsjahr 2014

Offenlegung gemäß Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) für die V-BANK AG (genannt: V-BANK) für das Geschäftsjahr 2014 Offenlegung gemäß Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) für die V-BANK AG (genannt: V-BANK) für das Geschäftsjahr 2014 Im Folgenden werden die Vergütungssysteme für die Geschäftsleiter und

Mehr

Inhalt Vorwort Was Sie über die GmbH wissen müssen So gründen Sie eine GmbH

Inhalt Vorwort Was Sie über die GmbH wissen müssen So gründen Sie eine GmbH 4 Inhalt 6 Vorwort 7 Was Sie über die GmbH wissen müssen 8 Warum eine GmbH gründen? 11 So funktioniert eine GmbH 19 Andere Rechtsformen im Vergleich 28 Die Limited als Alternative? 35 Steuerliche Bedingungen

Mehr

Fünf gute Tipps zur staatlichen Sparförderung!

Fünf gute Tipps zur staatlichen Sparförderung! Fünf gute Tipps zur staatlichen Sparförderung! www.sparkasse-herford.de Möglichkeiten der staatlichen Förderung Verschenken Sie kein Geld, das Ihnen zusteht! Wie auch immer Ihre ganz persönlichen Ziele

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

PensionLine Direktversicherung.

PensionLine Direktversicherung. PensionLine. Betriebliche Altersversorgung. Für Ihr Unternehmen. Für Ihre Mitarbeiter. www.continentale.de Wegweiser Die richtige Richtung. betriebliche Altersversorgung mit der Continentale. Wege zur

Mehr

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen Zinsen und Konditionen: Hier sind die Orientierungswerte der täglichen

Mehr

Veranstaltung EXPOfin

Veranstaltung EXPOfin Veranstaltung EXPOfin Das auxilion-system: Entgeltumwandlung als alternative Finanzierung Referent: Joachim Bangert, Vorstand Agenda Einführung Sichtweise Arbeitnehmer Das Unternehmenssparbuch Sichtweise

Mehr

Altersversorgung mit Weitblick die fondsgebundene Direktversicherung. Betriebliche Altersversorgung FONDSGEBUNDENE DIREKTVERSICHERUNG

Altersversorgung mit Weitblick die fondsgebundene Direktversicherung. Betriebliche Altersversorgung FONDSGEBUNDENE DIREKTVERSICHERUNG Betriebliche Altersversorgung Informationen für Arbeitgeber FONDSGEBUNDENE DIREKTVERSICHERUNG Altersversorgung mit Weitblick die fondsgebundene Direktversicherung. ALfonds bav die intelligente Lösung für

Mehr

Wertguthaben nach Flexi II

Wertguthaben nach Flexi II Wertguthaben nach Flexi II DAV vor Ort - HH 19.10.2011 Günter Rehbock Wertguthaben - DAV vor Ort Günter Rehbock 19.10.2011 1 Gesetzliche Grundlagen Sozialgesetzbuch - Insbesondere SGB IV 7b 7d - Anpassung

Mehr

Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen. Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer

Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen. Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer Bauen Sie bei Ihrer zusätzlichen Altersvorsorge auf die Direktversicherung Eigeninitiative ist unumgänglich

Mehr

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Kategorie Aktienarten Lösung 10 Was verbrieft eine Stammaktie? Ein Teilhaberrecht mit gesetzlichen und satzungsmäßigen Rechten am Grundkapital

Mehr

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft.

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft. Rechtsformen der Unternehmen 17 Firma Kapital Fremdkapital Haftung Geschäftsführung Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft

Mehr

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe 2006 Martin Grabsch Corporate Financing : Liegt immer dann vor, wenn finanzielle Mittel nicht durch den betrieblichen Umsatzprozess generiert werden Beschaffungsquellen: Geldmarkt Kapitalmarkt : Formen

Mehr

BETREIBERMODELLE BÜRGER, KOMMUNEN UND INVESTOREN ANGEMESSEN AN DER WINDKRAFT BETEILIGEN Markus Jenne, Sterr-Kölln & Partner

BETREIBERMODELLE BÜRGER, KOMMUNEN UND INVESTOREN ANGEMESSEN AN DER WINDKRAFT BETEILIGEN Markus Jenne, Sterr-Kölln & Partner BETREIBERMODELLE BÜRGER, KOMMUNEN UND INVESTOREN ANGEMESSEN AN DER WINDKRAFT BETEILIGEN Markus Jenne, Sterr-Kölln & Partner BERATERGRUPPE ERNEUERBARE ENERGIEN im Jahr 1979 in Freiburg gegründet Büros in

Mehr

LBB-INVEST informiert Nr. 4 / 2014. Vermögenswirksame Leistungen. Der Zuschuss vom Chef für Ihr Vermögen damit Sie sich später etwas leisten können.

LBB-INVEST informiert Nr. 4 / 2014. Vermögenswirksame Leistungen. Der Zuschuss vom Chef für Ihr Vermögen damit Sie sich später etwas leisten können. LBB-INVEST informiert Nr. 4 / 2014 Vermögenswirksame Leistungen. Der Zuschuss vom Chef für Ihr Vermögen damit Sie sich später etwas leisten können. Vermögenswirksame Leistungen Investieren Sie mit geschenktem

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht,

Mehr

Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung

Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung Zwischen dem Bayerischen Ziegelindustrie-Verband e.v., Bavariaring 35, 80336 München, und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt,

Mehr

Risikominimierung bei Windparkbeteiligungen. 12. Juni 2014 Branchentag Windenergie NRW

Risikominimierung bei Windparkbeteiligungen. 12. Juni 2014 Branchentag Windenergie NRW Risikominimierung bei Windparkbeteiligungen 12. Juni 2014 Branchentag Windenergie NRW Gliederung 1. Verbreitete Formen der Bürgerbeteiligung 2. ABO Invest Idee des Bürgerwindparks in einer neuen Dimension

Mehr

Checkliste: Geldanlageberatung

Checkliste: Geldanlageberatung Checkliste: Geldanlageberatung Bitte füllen Sie die Checkliste vor dem Termin aus. Die Beraterin/der Berater wird diese Angaben, die nur Sie geben können, im Gespräch benötigen. Ihnen hilft die Checkliste,

Mehr

Checkliste & Dokumentation: Konzeption Stille Beteiligung entwickeln

Checkliste & Dokumentation: Konzeption Stille Beteiligung entwickeln Checkliste & Dokumentation: Konzeption Stille Beteiligung entwickeln Dokumentieren Sie mit dieser Checkliste Ihre Vorentscheidungen zur Konzeption in der Phase Entwickeln. Aspekt 1: Welchen Mitarbeitern

Mehr

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Finanzmanagement 1 Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Für die Bank ist die Kapitaldienstfähigkeit ihrer Kreditnehmer ein wesentlicher Beurteilungspunkt im Rahmen des Ratings.

Mehr

Dokumentation. zur. Instituts-Vergütungsverordnung. Stand: April 2011

Dokumentation. zur. Instituts-Vergütungsverordnung. Stand: April 2011 Dokumentation zur Instituts-Vergütungsverordnung Stand: April 2011 Seite 1 Dokumentation zur Instituts-Vergütungsverordnung Stand: April 2011 Beschreibung des Geschäftsmodells Die Raiffeisenbank Kaisersesch-Kaifenheim

Mehr

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4 Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4 Unter Tagesordnungspunkt 4 schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, den Vorstand, zu ermächtigen, bis zum

Mehr

Beteiligung an Windenergieanlagen

Beteiligung an Windenergieanlagen Beteiligung an Windenergieanlagen Windkraft in NRW Haus Düsse, 23. Februar 2012 Stefan Blome Landwirtschaftskammer NRW Referat 24 Energie, Bauen, Technik Inhalte GbR => GmbH & Co. KG + e.g. = Bauern-Bürger-Windpark

Mehr

Risiko-Rendite-Profil High & High Investment in Start-Up Unternehmen

Risiko-Rendite-Profil High & High Investment in Start-Up Unternehmen Risiko-Rendite-Profil High & High Investment in Start-Up Unternehmen Investment Vertrag die Vertragsbedingungen im Überblick Diese Zusammenfassung dient ausschließlich der Übersichtlichkeit. Ihre Lektüre

Mehr

Altersvorsorge. Finanzielle Vorsorge. Gesetzliche Rentenversicherung

Altersvorsorge. Finanzielle Vorsorge. Gesetzliche Rentenversicherung Altersvorsorge Gesetzliche Rentenversicherung Informationen zur gesetzlichen Rentenversicherungen bietet der Ratgeber der Verbraucherzentralen»Gesetzliche Rente«(siehe Seite 208). Die gesetzliche Rentenversicherung

Mehr