Umsetzung der Recycling-Strategie Aargau Die gesetzlichen Vorgaben. 25. Februar 2015

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1 DEPARTEMENT BAU, VOLKSWIRTSCHAFT VERKEHR UND UMWELT UND INNERES Umsetzung der Recycling-Strategie Aargau Die gesetzlichen Vorgaben 25. Februar 2015

2 Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen 2. Die Recycling-Strategie Aargau 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen 4. Ausblick: Revision der TVA

3 1. Grundlagen (1) Beim Rückbau im Hoch- und Tiefbau fallen Baustoffe an, die entsorgt werden müssen Mengenmässig zweitgrösste Abfallfraktion Primärrohstoffe wie Kies beschränkt verfügbar Deponieraum ist knapp und teuer

4 1. Grundlagen (2)

5 1. Grundlagen (3) Ein- und Ausgänge von Aargauischen Bauschuttaufbereitungsanlagen 600'000 t 600'000 t 500'000 t 500'000 t 400'000 t 400'000 t 300'000 t 300'000 t 200'000 t 200'000 t 100'000 t 100'000 t 0 t Diverses Strassenaufbruch Mischabbruch Betonabbruch Ausbauasphalt 0 t Diverses Planiekies Mischabbruchgranulat Betongranulat Recycling-Kiessand Asphaltgranulat

6 2. Die Recycling-Strategie Aargau (1) 2010 haben der Kanton Aargau (Abteilungen AfU, ATB und IMAG) zusammen mit dem Verband der Kies- und Betonproduzenten Aargau (VKB Aargau) die Recycling-Strategie Aargau ins Leben gerufen.

7 2. Die Recycling-Strategie Aargau (2) Grundsätze der Recycling-Strategie Aargau Nachhaltigkeit Wo immer möglich sind Kreisläufe mineralischer Baustoffe so zu schliessen, dass die Ressourcen geschont (Material und Deponieraum) und die Prozesse CO 2 - optimiert werden. Wirtschaftlich und ökologisch Die Ansprüche der Wirtschaftlichkeit und der Ökologie sind in Einklang zu bringen. Zusammenarbeit Um die gesetzten Ziele zu erreichen, wird die Zusammenarbeit mit allen involvierten Kreisen gefördert. Normen-konforme Baustoffe Alle angebotenen und eingebauten Sekundärbaustoffe erfüllen die einschlägigen Normen.

8 2. Die Recycling-Strategie Aargau (3) Die Qualität des Recycling-Materials ist entscheidend Hochwertige Recycling-Baustoffe sind nur möglich wenn die zugrunde liegenden mineralischen Bauabfälle möglichst sortenrein sind schadstoffarm sind Die Weichen für qualitativ hochwertige Recyclingbaustoffe werden bereits beim Rückbau gestellt. Es braucht deshalb eine gute Rückbauplanung eine fachkundige Ausführung des Rückbaus Rückbauten brauchen eine Baubewilligung.

9 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen (1) > Umweltschutzgesetz > Art. 30, Abs. 2: Abfälle müssen soweit möglich verwertet werden > Art. 30d: Bundesrat kann Verwertung für gewisse Abfälle vorschreiben, wenn wirtschaftlich tragbar und Umwelt dadurch weniger belastet wird als andere Entsorgung und die Herstellung anderer Produkte > Technische Verordnung über Abfälle (TVA) > Art. 9: Trennen auf der Baustelle oder in Bauschuttaufbereitungsanlage > Art. 12: Verwertungspflicht (Konkretisierung von Art. 30, USG) > Anhang 1: Anforderungen an das Deponieren nicht verwertbarer Bauabfälle > Bauarbeitenverordnung (BauAV) > Art. 3: Massnahmen zum Gesundheitsschutz der Bauarbeiter > Kantonales Einführungsgesetz Umweltrecht (EG UWR) > 6: Kantonale Betriebsbewilligung für Bauschuttaufbereitungsanlagen

10 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen (2) Richtlinie für die Verwertung von mineralischen Bauabfällen > Definiert verschiedene Recyclingbaustoffe: > Asphaltgranulat > Recyclingkiessand A, B und P > Betongranulat > Mischabbruchgranulat > Definiert Qualitätsanforderungen für die verschiedenen Recyclingbaustoffe > Regelt die Einsatzbereiche der verschiedenen Recyclingbaustoffe > Umschreibt die Anforderungen an Infrastruktur und Betrieb von Bauschuttaufbereitungsanlagen

11 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen (3) Normen (ausgewählte Beispiele) SIA 430: Entsorgung von Bauabfällen SIA 2030: Recyclingbeton SN : Gesteinskörnungen für Beton SN : Gesteinskörnungen für Asphalte und Oberflächenbehandlungen für Strasse, Flugplätze und andere Verkehrsflächen SN : Gesteinskörnungen für ungebundene und hydraulisch gebundene Gemische für Ingenieur- und Strassenbau

12 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen (4) Mehrmuldenkonzept Trennung der Bauabfälle direkt auf der Baustelle

13 3. Gesetze, Normen und Wegleitungen (5) Merkblatt Gebäuderückbau Recyclingoptimierter Rückbau

14 4. Ausblick: Totalrevision TVA (1) Weshalb eine Totalrevision? Die bestehende Technische Verordnung über Abfälle (TVA) trat 1990 in Kraft Die Abfallwirtschaft hat sich zwischenzeitlich stark entwickelt Der Fokus hat sich von der umweltgerechten Beseitigung von Abfällen auf die Verwertung verlagert

15 4. Ausblick: Totalrevision TVA (2) Fahrplan der Revision Juli November 2014: Anhörung abgeschlossen (214 Stellungnahmen) 2. Quartal 2015: 2. Ämterkonsultation November 2015: Bundesratsbeschluss 1. Januar 2016: Inktrafttreten

16 4. Ausblick: Totalrevision TVA Art. 16 TVA rev : Angaben bei der Entsorgung von Bauabfällen Entsorgungskonzept: Mit der Baueingaben müssen Angaben über die Art, Qualität und Menge der anfallenden Abfälle und über die vorgesehenen Entsorgungswege gemacht werden. Ermittlungspflicht: Bei Umbau- und Rückbauarbeiten muss ermittelt werden, ob Abfälle mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen anfallen (z. B. PCB, PAK, Asbest) Entsorgungsnachweis Nach Abschluss der Bauarbeiten ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die Abfälle entsprechend den Vorgaben entsorgt wurden

17 4. Ausblick: Totalrevision TVA Art. 17 TVA rev : Trennung von Bauabfällen Präzisierung gegenüber der bisherigen Regelung in Art. 9 TVA: a. abgetragener Ober- und Unterboden, jeweils möglichst sortenrein; b. unverschmutztes Aushub- und Ausbruchmaterial, Aushub- und Ausbruch-material, das die Anforderungen nach Anhang 1 Absatz 2 erfüllt, und übriges Aushub- und Ausbruchmaterial, jeweils möglichst sortenrein; c. Ausbauasphalt, Betonabbruch, Strassenaufbruch, Mischabbruch, Ziegelbruch und Gips, jeweils möglichst sortenrein; d. weitere stofflich verwertbare Abfälle wie Glas, Metalle, Holz, Papier, Karton, Textilien und Kunststoffe, jeweils möglichst sortenrein; e. brennbare Abfälle, die nicht stofflich verwertbar sind;

18 4. Ausblick: Totalrevision TVA Art. 18 TVA rev : Abgetragener Ober- und Unterboden Abgetragener Ober- und Unterboden muss auf der Baustelle oder ausserhalb im Gartenbau oder in der Land- und Waldwirtschaft verwertet werden.

19 4. Ausblick: Totalrevision TVA Art. 19 TVA rev : Aushub- und Ausbruchmaterial Unverschmutztes Aushub- und Ausbruchmaterial ist nach dem Stand der Technik verwerten: a. als Baustoff auf Baustellen oder Deponien; b. als Rohstoff für die Herstellung von Baustoffen; c. für die Wiederauffüllung von Materialentnahmestellen; oder d. für bewilligte Terrainveränderungen. Ist eine Verwertung von unverschmutztem Aushub- und Ausbruchmaterial nicht möglich und enthält das Material verwertbare Anteile wie Kies oder Sand, sind diese Anteile vor der Ablagerung des Materials nach dem Stand der Technik zurückzugewinnen und zu verwerten.

20 4. Ausblick: Totalrevision TVA Art. 20 TVA rev : Mineralische Abfälle aus dem Abbruch von Bauwerken Ausbauasphalt mit einem Gehalt bis zu 250 mg PAK pro kg, Strassenaufbruch, Mischabbruch und Ziegelbruch ist nach dem Stand der Technik als Rohstoff für die Herstellung von Baustoffen zu verwerten. Ausbauasphalt mit einem Gehalt von mehr als 250 mg PAK pro kg darf nicht verwertet werden. ( Übergangsbestimmungen beachten) Betonabbruch ist nach dem Stand der Technik als Rohstoff für die Herstellung von Baustoffen oder als Baustoff auf Deponien zu verwerten.

21 4. Ausblick: Totalrevision TVA Weitere Regelungen im Entwurf der revidierten TVA zu: Einsatz von Bauabfällen bei der Zementherstellung Deponierung von Bauabfällen Betrieb von Bauabfallbehandlungsanlagen

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