15 TN intensivieren ihr Wissen zu entwicklungspolitischen

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1 Soll Ist- Vergleich Personalkostenförderung Multiplikator/innenausbildung PFF 4/11 Bereich Maßnahmen Zielvorstellungen Indikatoren für Zielvorstellungen Ist für Januar- Dezember 2007 Stand November 2007 I. Anleitung und Weiterbildung von Multiplikator/ innen zur Durchführung von Projekttagen mit Schulklassen Organisation von ganztägigen Weiterbildungen mit inhaltlichen und didaktischen Inputs zu den einzelnen Themen Fünf 3- tägige Weiterbildungen finden statt mit jeweils TN; erfahrene Multiplikator/innen werden als Referent/innen eingesetzt 15 TN intensivieren ihr Wissen zu entwicklungspolitischen Themen und haben neue Methoden kennen gelernt und ausprobiert und sind auf die Arbeit mit Schulklassen vorbereitet; Multiplikator/innen haben Referent/innentätigkeit erprobt - In 2007 fanden insgesamt 10 Weiterbildungen statt, davon sechs zwei- bzw. dreitägige Schulungen und vier eintägige Schulungen. - An den Schulungen haben insgesamt 55 Multiplikator/innen teilgenommen. - Das Multiplikator/innenteam besteht zur Zeit aus ca. 30 Multis, die in der Projektarbeit mit Schulklassen und Erwachsenengruppen eingesetzt werden. - Fünf Multiplikator/innen wurden in den Weiterbildungen als Referent/innen eingesetzt. Teamtreffen mit den Multiplikator/innen finden statt; die Multiplikator/innen werden individuell eingearbeitet 10 Teamtreffen finden statt zur: * Reflexion der Projektarbeit * Erarbeitung neuer Bausteine * Durchführung von Lehrproben * Erarbeitung entwicklungspolitischer. Aktionen Die Multiplikator/innen haben ihre Erfahrungen ausgetauscht, neue Bausteine erarbeitet und Lehrproben durchgeführt; - Die Bildungsreferentin steht den Multis nach jedem Projekttag für ein Reflexionsgespräch zur Verfügung. - 6 Lehrproben für neue Multis wurden durchgeführt Treffen zur Erarbeitung neuer Themen und Bausteine sowie für die Konzepterarbeitung der Projektkurse fanden statt. - Wir haben für und mit den Multis ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier organisiert. Organisation von Projekttagen und Projektkursen mit Schulklassen aus der Region Vor- und Nachbereitung der Projekttage ist mit jeweiligen Lehrer/innen abgesprochen; 40 Projekttage und 5 Projektkurse mit Schulklassen aus ganz Mecklenburg/ - Bisher fanden über 150 Projekttage mit Schulklassen und Erwachsenengruppen statt, etwa die Hälfte davon in Orten außerhalb Rostocks wie Demmin, Teterow, Wismar, Malchin, Ribnitz- 1

2 Mecklenburg- Vorpommern; Vermittlung des Kontaktes zwischen Lehrer/innen und Multiplikator/innen Die Multiplikatoren stimmen ihr Konzept mit den Lehrer/innen selbständig ab Vorpommern haben stattgefunden, zu denen es ein (positives) Feedback gibt mit unterschiedlichen Feedbackmethoden Damgarten, Bad Doberan und in verschiedenen Orten auf Rügen. - Seit August laufen drei Projektkurse mit Schulklassen aus Rostock. - Die Multis bereiten sich auf der Grundlage der ZIM- Papiere selbständig auf die Projektarbeit mit Schulklassen und Erwachsenengruppen vor. - Die Multis kontaktieren vor der Projektarbeit die Lehrer/in bzw. Pastor/in und kümmern sich danach um TN-Listen, TN-Beiträge und Evaluierungsbögen. Einsatz von Begleitmaterial zu den Projekttagen die Lehrer/innen können die Projekttage gezielt vor- und nachbereiten 40 Lehrer arbeiten mit der Begleitmappe - Wir haben insgesamt 35 Begleitmappen gegen eine Schutzgebühr an Lehrer/innen verkauft. Evaluierung der Projektarbeit Auswertung der Arbeit und ggf. Anpassung der Konzepte Auswertung von: - Lehrer/innenfragebögen - Schüler/innenfragebögen - Multiplikator/innenfragebögen - Teamsupervision - Die Multischulungen und Lehrerfortbildungen wurden auf der Basis halbstandardisierter Fragebögen durch die TN ausgewertet. - Die Projektarbeit wird durch schriftliche Befragung der Lehrer/innen bzw. Pastor/innen ausgewertet. II. Anleitung der Multiplikator/ innen zur Erstellung von Bildungsmate rialien für die Themen Die Multiplikator/innen erarbeiten selbständig im Team neue Bildungsmaterialien als ergänzendes Material für die Themen und werden dabei durch die Bildungsreferentin beraten und betreut Jeweils 2-3 Multiplikator/innen erarbeiten Bildungsmaterialien wie Regenwaldkiste und Planspiel und erproben diese im Projektunterricht Die erarbeiteten Materialien können in der Bildungsarbeit eingesetzt werden und ergänzen das vorhandene Material; eine Begleitmappe für jedes Thema ist entstanden - zwei Multis haben Begleitmappen zu den Themen Klimawandel und Globale Ernährung erarbeitet - fünf Multis waren an der Konzepterarbeitung der Projektkurse zu Klimawandel und Globaler Ernähung beteiligt - zwei Multis sind in die Erarbeitung des Begleitbuches zum Globalen Klassenzimmer involviert - zwei Multis haben das Planspiel Welthandel am Beispiel Kakao weiterentwickelt 2

3 Organisation und Durchführung von 2 Workshops zur Vorstellung des Bildungsmaterials Die Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen werden bei entwicklungspol. Aktivitäten unterstützt durch die Bildungsreferentin 2 Workshops mit 20 Lehrer/innen aus M/V und 7 Mitarbeiter/innen überregionaler Vereinen werden in den Workshops weitergebildet zu entwicklungspol. Themen und erhalten Materialien Die Lehrer/innen setzen ihr erworbenes Wissen im Unterricht ein und initiieren eigene Aktivitäten und Projekte; Die Lehrer/innen setzen die Materialien im Unterricht ein und transferieren entwicklungspolitische Inhalte; haben Ökohaus als Träger entwicklungspol. Bildung kennen gelernt Mindestens 3 Aktionen sind gestartet worden, aus denen längerfristige Projekte und Maßnahmen entstehen (z.b. Teilnahme an Wettbewerben usw.) - in 2007 fanden 9 Fortbildungen für Lehrer/innen in Rostock, Greifswald und Lübtheen statt. (Diese wurden durch die Bildungsreferentinnen und/oder durch erfahrene Multis geleitet. - Zur Durchführung der Lehrerfortbildungen sind wir eine Kooperation mit dem LISA M-V eingegangen, die sich auch finanziell positiv für uns auswirkt. - Wir haben in diesem Jahr mit ca. 100 Lehrer/innen zusammen gearbeitet, mit einigen sehr intensiv. - Das Ostsee-Gymnasium Rostock hat sich als Agenda-Schule beworben und dabei auf die Zusammenarbeit mit Ökohaus hingewiesen. - Mit zwei Schulen haben wir Kooperationsverträge zur Durchführung von Projektkursen geschlossen. - Zwei Schulen in M-V (in Lübtheen und Walkendorf) haben das Globale Klassenzimmer zusätzlich zu den öffentlichen Ausstellungsorten in Rostock, Wismar und Berlin - direkt in ihrer Schule gezeigt. Die erstellten Materialien werden ins Internet gestellt Interessierte haben Zugriff auf die päd. Materialien Interessierte haben mit den Materialien gearbeitet - Auf der Homepage von Ökohaus stehen alle Projektangebote und Materialien zum Teil als Download zur Verfügung. III. Unterstützung von Lehrer/innen zur selbständigen Weiterführun g der Schulpartner- Begleitung der Treffen der Lehrer/innen; Initiieren der Ablösephase alle 8 Wochen finden Treffen statt mit ca. 6 TN zum gegenseitigen Austausch und zur Besprechung der Schritte zur selbständigen Weiterführung der Schulpartnerschaften 5-6 Lehrer/innen können ihre Erfahrungen austauschen und ihre Schulpartnerschaften weiterentwickeln; es sind gemeinsam Schritte und Pläne zur selbständigen Weiterführung der Schulpartnerschaften erarbeitet worden - In 2007 gab es 5 Treffen der Schulpartnerschaftsgruppe bestehend aus Lehrer/innen, Schüler/innen, einer Multiplikatorin und der Bildungsreferentin - Die Kommunikation mit dem Projektpartner läuft auf verschiedenen Ebenen (Schüler, Lehrer, NRO) und ist recht stabil. - Das Ostseegymnasium hat die Partnerschaft mit Guatemala auf einer landesweiten Fortbildung des LISA in Waren vorgestellt. 3

4 schaftsprojekt e mit Guatemala Ansprechpartner für die Lehrer/innen in Bezug auf die Schulpartnerschaften Lehrer/innen planen und organisieren selbständig Projekte in Zusammenhang mit der Schulpartnerschaft und können die Bildungsreferentin bei Bedarf zu Rate ziehen Die Bildungsreferentin hat die Lehrer bei Fragen und Problemen beraten - Der NDR (Radio) hat eine Sendung über die Schulpartnerschaft produziert. - Gemeinsam mit Schüler/innen und im Austausch mit der Partnerschule wurde ein Antrag an ENSA für eine Projektkreise in 2008 eingereicht. Thema der Reise wird Klimawandel sein. - Zwei erste Vorbereitungstreffen für die Reise in 2008 haben stattgefunden. IV. weitere Verantwortun gsbereiche Lokale und regionale Zusammenarbeit ( u.a. EPT, Landesnetzwerk, Inkota) Zusammenarbeit und Kooperation bei Veranstaltungen und Projekten Insgesamt zwei gemeinsame Projekte werden geplant und realisiert- u.a. die entwicklungspol. Tage in MV - Zusammenarbeit mit Inkota und dem Rostocker Bündnis im Vorfeld und während des G8-Gipfels. - Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt- Landesnetzwerk zur Durchführung der entwicklungspolitischen Tage in M-V. - Nord-Süd-Forum der SPD mit Heidemarie Wieczorek-Zeul in Schwerin - Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT), dem Bürgerpark Wismar, dem Importshop in Berlin für die interaktive Ausstellung Globales Klassenzimmer Mittelamerika - Auszeichnung als Best-practice-Projekt während des Bildungskongresses weltweitwissen in Dresden. Öffentlichkeitsarbeit Regelmäßige Pressearbeit; Internetpräsenz ist aktuell; es gibt Flyer und Infomaterial 10 Artikel werden in der lokalen Presse platziert; 5 Ansagen über das lokale Radio werden gemacht; 200 Flyer werden produziert und verteilt - Mehr als 10 Artikel erschienen in der lokalen Presse und 5 Beiträge im lokalen Radio und Fernsehen (TV Rostock). - Wir haben 500 Kataloge mit unseren Angeboten an Lehrer/innen und Schulen verteilt und 100 Flyer an Kirchgemeinden verschickt. 4

5 Entwickeln von Konzepten zur institutionellen Stabilisierung der NRO * Beantragung von Personalkosten beim Versorgungsamt - und der EU in Kooperation mit INKOTA für ein CBP- Projekt * Beantragung von Honorarund Sachkosten bei Inwent; NUE, eed und katholischer Fond und der Hansestadt Rostock Die Finanzierung ist kurz-, mittel- und langfristig gesichert - Wir haben in 2007 bei 7 Geldgebern (INwent, LUNG, NUE, NSB, ENSA, LAGUS, EU) Anträge eingereicht und alte Anträge abgerechnet. Damit haben wir Mittel in Höhe von ca Euro für Personal- und Sachkosten akquiriert. - Wir sind als Weiterbildungsträger des Landes M-V anerkannt und dadurch die Möglichkeit, jährlich einen Personalkostenzuschuss über das Land M-V zu beantragen. - Ein neuer EU-Antrag unter Federführung von INKOTA wurde abgelehnt. - Wir sind ab 2007 bis 2008 Partner in einem EU- Projekt mit dem Berliner Verein Movimiento. * Einwerbung von Fördermitgliedschaften * Erhöhung der Teilnehmerbeiträge für die Weiterbildungen und die Projektarbeit * Einwerbung von Spenden über Benefizveranstaltungen - Im Rahmen eines Seminars zum Thema Marketing und Fundraising haben wir über die Gewinnung von Fördermitgliedern nachgedacht. Die ursprünglich anvisierte Zielgruppe Lehrer/innen fiel raus, dafür wollen wir uns auf ehemalige Multis und FÖJ-ler als zukünftige Fördermitglieder konzentrieren. - In 2007 haben wir ca Euro an TN-Beiträgen und 800 Euro an Spenden für die Bildungsarbeit eingenommen. - Durch die neue Kooperation mit dem LISA M-V wurden die Lehrerfortbildungen in einer Gesamthöhe von 850 Euro mitfinanziert. 5

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