STÄRKEN STÄRKEN ODER DAS PINGUINPRINZIP

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1 SBK-Kongress Davos 2016 STÄRKEN STÄRKEN ODER DAS PINGUINPRINZIP WORKSHOP ZUM THEMA RESILIENZ IM ALLTAG PFLEGENDER, Pflegefachfrau, Trainerin für Aggressionsmanagement NAGS, Trainerin für Resilienz in Ausbildung am Coaching Zentrum Olten

2 Ablauf: Was ist Resilienz? Woher kommt sie? Kann man es trainieren? Welchen Nutzen hat es? 2 verschiedene Modelle Trainingsthemen Praktische Übungen Das Pinguinprinzip

3 Stärken stärken Was würden Sie tun, um erfolgreich zu sein? Schwächen beheben? Stärken stärken? 59% 41% 62% 38% 76% 24% übernommen von Beatrix Schilling 2016

4 Was ist Resilienz Resilienz: lat. resilire zurückspringen, abprallen, übernommen aus der Materialkunde, bedeutet hier Elastizität, Spannkraft, Strapazierfähigkeit, Resilienz ist die Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen und Krisen zu meistern. Der Begriff meint die Fähigkeit, mit belastenden Situationen umgehen zu können. Corinna Wustmann Synonyme für Resilienz: Stressresistenz Psychische Robustheit Psychische Elastizität

5 Noch junges Fachgebiet, Ursprung in der Positiven Psychologie, Vorläufer: Antonovsky mit der Salutogenese, Maslow prägte Begriff der Positiven Psychologie Wissenschaftliche Forschung, Verschiedene Studien in Bereichen der Entwicklungspsychologie, Gesundheits - und Arbeitspsychologie Z.B Kauai Studie, Daraus gingen wesentliche Erkenntnisse zu Lebensbegünstigenden Faktoren und Risikofaktoren hervor Neuorientierung ca. ab Jahr 2000, Bedürfnisse und Stärken der Menschen im Mittelpunkt Ziel der Resilienz Gesundheit, Gemeinsamkeit zwischen beiden Resilienz ist trainierbar, veränderbar, ständiger Entwicklungsprozess, auch im Erwachsenenalter

6 Was sind unsere Herausforderungen in der Langzeit? SHURP(Swiss Nursing Human Resources Projekt) Studie der Uni Basel 181 Schweizer Pflegeheime mit Bewohnern Von Datensammlung zum Betreuungspersonal, Betriebsstrukturen, Arbeitsumgebung, Arbeitszufriedenheit, Gesundheit, Kündigungsabsichten Ergebnisse unter anderem: Generell hohe Qualität in der Pflege und Betreuung, wenig Dekubitus, Hanrnwegsinfekte, Gewichtsverluste, freiheitsbeschränkende Maßnahmen (zwischen 2-5%) 93% Pflegende waren mit der Qualität in ihrer Einrichtung eher oder sehr zufrieden

7 42% der Pflegenden waren 15 Jahre und mehr in der Langzeitpflege Ein Drittel des Pflegepersonals war 50 Jahre und älter und wird in den nächsten Jahren pensioniert. Gesundheitliche Probleme Rückenschmerzen 71% Energielosigkeit 66% Gelenk- und Gliederschmerzen 51% Ausgelaugt am Ende des Tages ca. ein Drittel Emotional erschöpft einmal oder öfter pro Woche ca. ein Viertel der Befragten 23% erlebten aggressives Verhalten von Bewohner/innen, meist verbal Jede 8. Pflegeperson denkt oft daran, ihre Stelle zu kündigen, bzw. die Arbeit im Pflegeheim ganz aufzugeben

8 Welchen Nutzen hat Resilienztraining? Persönlicher Nutzen: Stärkt psychische Widerstandskraft in herausfordernden Situationen Hilft den Alltag gezielt zu gestalten Führt zu bewusstem Handeln Energietankstellen und Ressourcen sind bekannt und werden verantwortungsvoll eingesetzt Nutzen für Teams und Organisationen: höhere Arbeitszufriedenheit Gestärkte Teams, besonders in Krisenzeiten Unterstützt das Arbeiten an einer geringeren Fluktuation Aber: kein Patentrezept, eher Anleitung zum Selbstcoaching, jeder hat individuelle Strategien

9 Sieben Säulen Modell der Resilienz 1. Optimismus 2. Akzeptanz 3. Lösungsorientierung 4. Die Opferrolle verlassen 5. Verantwortung übernehmen 6. Netzwerkorientierung 7. Zukunftsplanung Der R-Faktor Micheline Rampe

10 Resilienz als Prozess Herausforderung Risikofaktoren Motivationale Ressourcen Kognitive Ressourcen Emotionale Ressourcen Anpassung/Positives Ergebnis(Kompetenz) Schutzfaktoren Risiko- und Schutzfaktoren Soziale Ressourcen Körperliche Gesundheits- Ressourcen Ressourcen Fehlanpassung/ negatives Ergebnis(Psychische Beeinträchtigung) Resilienzprozess Das Resilienzmodell nach Wustmann 2004

11 Trainingsthemen der Resilienz Achtsamkeit Unterstützende Grundhaltung Werte und Werteintwicklung Soziale Beziehungen Resilienz Integration und Transfer Vitalität Life Balance Ziele und Motivation Coaching Zentrum Olten

12 Unterstützende Grundhaltung ist Wertschätzend: Veränderungen gelingen besser, wenn sie wohlwollend begleitet werden, man Geduld mit sich und anderen hat, und wertschätzende Haltung gegenüber dem alten Verhalten Systemisch: Jeder ist Teil eines Systems, kann nicht isoliert betrachtet werden, jede Verhaltensänderung hat Auswirkungen auf das Umfeld, Individuell: Jeder ist Einzigartig, hat eigene Erfahrungen und Erleben, Grundannahme, das jeder seine Realität selbst konstruiert und sein Handeln als stimmig und sinnvoll betrachtet Prozessorientiert: ist etwas Dynamisches, erfordert Flexibilität und Eingehen auf aktuelle Gegebenheiten Quelle: Kursunterlagen Coaching-zentrum Olten 2015

13 Eigene Charakterstärken kennen und sie bewusst einsetzen 6 Primäre Tugenden und und 24 zugeordnete Charakterstärken wurden von Seligman und Peterson zusammengestellt Tugenden: Weisheit und Wissen, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung, Transzendenz Fundierte Möglichkeit, Persönliche Stärken zu messen mit Online-Fragebogen VIA-IS der Uni Zürich

14 Praktische Übungen: Reflexionsübung zu den eigenen Stärken Dankbarkeitsübung Übungsanleitung für Teams Was fürs Herz

15 DANKE IHRE AUFMERKSAMKEIT Immer den Durchblick behalten

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