GRUNDWORTSCHATZ- UND TRANSFERTRAINING 1. Handbuch

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2 GUT 1 GRUNDWORTSCHATZ- UND TRANSFERTRAINING 1 Handbuch

3 Inhalt Herstellung, Vertrieb und Autoren Konzeption/Vertrieb GUT1.DE Martin Grund Im Eichelgarten Baden-Baden Tel.: Fax: Shop Illustrationen Programmierung Kornelia Erlewein Stefan Stuber Die Idee Anmeldung der Schüler Auswahl der Wortschätze Lernablauf Hilfen beim Lernen Belohnungen Einstellungen Sprachwissenschaftliche Grundlagen Wortschätze und Regeln Sounds HD Tonstudio Baden-Baden Literatur 39 Datensicherung und Übertragung von Daten 39 4 Alle Rechte vorbehalten 2012 GUT1.DE Martin Grund 5

4 Die Idee Niemand kann die Schreibung aller Wörter unserer Sprache beherrschen. Es sind immerhin einige Hunderttausend. Aber auch niemand braucht die Schreibung aller Wörter zu beherrschen. Die meisten Wörter verwenden wir sehr selten oder nie. Die Wörter aber, die wir häufig benötigen, müssen richtig geschrieben werden können. Die 100 häufigsten Wörter decken bei Grundschülern bereits über 50% der Wörter eines Textes ab. Wer sie beherrscht, kann schon die Hälfte dessen, was er dauernd benötigt, fehlerfrei schreiben. Und die 400 häufigsten Grundformen machen bereits 80% aus. Das Programm GUT 1 (Grundwortschatz- und Transfertraining) macht sich diese sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse zunutze. Die Schüler lernen zuerst die wichtigsten Wörter. Diese werden bis zur sicheren Speicherung trainiert. Neben den wichtigsten Wörtern enthält das Programm Wortschätze zu grundlegenden Rechtschreibregeln. Aufbauend auf den Grundlagen erfolgt im Programm GUT 2 (separat erhältliches Programm) der Transfer. Die sicher gelernten Schreibweisen werden auf einen wesentlich erweiterten Wortschatz übertragen. Beispiel: Durch das Beherrschen des Wortstammes fahr können auch die verwandten Wörter orthographisch richtig mit h geschrieben werden: abfahren, anfahren, wegfahren, mitfahren, verfahren, befahrbar, unbefahrbar, fährt, Gefährt, Fähre, Fahrt, Abfahrt, Fahrer, Busfahrer, Autofahrer, Fahrschein, Fahrkarte, Schlittenfahrt, Fahrausweis, Autofahrt, Bootsfahrt, Zugfahrt, Fahrbahn, Fahrzeug, Fahrschule, Fahrrad, Erfahrung, erfahren Aus den Wörtern des Grundwortschatzes wird schnell ein Vielfaches an orthographisch beherrschten Wörtern. Das Setzen konkreter und erreichbarer Ziele steht im Mittelpunkt. Der große und unbezwinglich scheinende Berg Rechtschreibung wird in kleine Hügel zerlegt, die sich überwinden lassen. Anmeldung der Schüler Wenn der Schüler zum ersten Mal mit dem Programm lernt, klickt er auf Neuanmeldung und gibt seinen Namen ein. Das Programm speichert nun die Lerndaten des Schülers (gewählte Wortschätze, Lernfortschritt, erworbene Punkte und Belobigungen) unter seinem Namen. Bei weiteren Programmstarts wählt der Schüler seinen Namen aus der Liste der angemeldeten Schüler. Wenn mehrere Schüler an einem Computer lernen, sollten die persönlichen Lernergebnisse durch die Eingabe eines Passwortes geschützt werden. Auswahl der Wortschätze Insgesamt stehen 36 Wortschätze zum Lernen zur Verfügung. Es ist aber nicht das Ziel des Programms, dass der Schüler alle Wortschätze der Reihe nach abarbeitet. Die Auswahl muss entsprechend dem Alter und Leistungsstand erfolgen. Grundwortschätze Grundwortschatz 1 Grundwortschatz 2 Grundwortschatz 3 Grundwortschatz 4 Grundwortschatz 5 Grundwortschatz 6 Grundwortschatz 7 Schwierige Fälle der Großschreibung Abstrakta -ung, -heit, -keit Schreibung nach kurz und betont gesprochenem Vokal 2 verschiedene Konsonanten* Konsonanten-Dopplung ck tz * Diese beiden Wortschätze müssen meist nicht geübt werden. Bitte klicken Sie für Hinweise auf die Fragezeichen. Ableitungen Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen ä von a, äu von au Ableiten vom verlängerten Wort Endung weglassen und verlängern Schwierige Wörter Schwierige Wörter 1 Schwierige Wörter 2 Schwierige Wörter 3 Lang und betont gesprochene Vokale (ohne i) Langvokal ohne Kennzeichnung* Dehnungs-h Silben-h Vokaldopplung Die Wortschätze des Bereichs Lang und betont gesprochene Vokale sollten nicht gleichzeitig geübt werden. Bitte klicken Sie für Hinweise auf das blaue Fragezeichen. Weitere Wortschätze st und sp v ver- und vorqu pf nk Bei schwachen Rechtschreibleistungen Bei schwachen Rechtschreibleistungen sollte mit dem Grundwortschatz 1 begonnen werden und danach sollten die weiteren Grundwortschätze folgen. Hierdurch werden schnell Fehlerreduzierungen erreicht. Anschließend sollten die Ableitungen und die Speziellen Laut-Buchstaben- Zuordnungen gewählt werden. Bei guten Rechtschreibleistungen s, ß, ss Wörter mit stimmhaftem s ß ss Lang und betont gesprochenes i Langvokal i als ie geschrieben Langvokal i als i geschrieben Langvokal i als ih geschrieben Langvokal i als ieh geschrieben Die Wortschätze des Bereichs Lang und betont gesprochenen i sollten nicht gleichzeitig geübt werden. Bitte klicken Sie für Hinweise auf das blaue Fragezeichen. Relativ gute Rechtschreiber werden die Grundwortschätze weitgehend beherrschen. Hier ist ein Beginn mit den Schwierigen Wörtern 1 anzuraten. Danach sollten die Abstrakta, die Wörter auf -ung, -heit, -keit, die Schwierigen Wörter 2 und die Schwierigen Wörter 3 folgen. 6 7

5 Einsatz der Regelwortschätze Treten bei einzelnen Schülern spezifische Fehlerprofile auf, so liegt hier der Ansatzpunkt. Wird beispielsweise die Schreibung von ver- und vor- nicht beherrscht, so muss vordringlich dieser Bereich geübt werden. In der Übersichtstabelle im Kapitel Wortschätze und Regeln wird die Klassenstufe angegeben, die für den Einsatz der Wortschätze geeignet erscheint. Hierbei handelt es sich um Empfehlungen und nicht um absolute Festlegungen. Die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer enthalten teils unterschiedliche Angaben zu der Frage, in welcher Klassenstufe die einzelnen Rechtschreibfälle behandelt werden sollen. Am besten wählt man die Wortschätze, die die einzelnen Regeln betreffen dann, wenn die entsprechenden Bereiche bei den Schülern in der Klasse behandelt werden. Wird in der Schule z.b. die Schreibung des ie durchgenommen, so kann dieser Bereich begleitend mit GUT 1 geübt werden. Vermeiden der Ähnlichkeitshemmung Wichtig ist die Beachtung der Ähnlichkeitshemmung. Ähnliche Lerninhalte sollten nicht zur gleichen Zeit gelernt werden, da es sonst zu gegenseitigen Beeinträchtigungen kommt. Das Problem tritt besonders bei Langvokalen auf. Lang und betont gesprochene Vokale (ohne i) In allen Wörtern dieses Bereichs werden die Vokale lang gesprochen. Sie können jedoch verschieden geschrieben werden: - Langvokal ohne Kennzeichnung (einfach a, e, o, u): Blume, Hof, kleben, Tor - Dehnungs-h: fahren, Lehrer, bohren, Stuhl - Silben-h: drehen, Ruhe, sehen, froh - Vokaldopplung: Haar, See, Boot Beispiel 1: Das e in den Wörtern schwer, mehr, leer klingt gleich, es wird in allen drei Wörtern lang (gedehnt) gesprochen. Das Wort schwer wird jedoch mit e geschrieben, das Wort mehr mit eh und das Wort leer mit ee. Beispiel 2: Das a in den Wörtern Bahn, Plan, Wahn, Kran wird jeweils lang (gedehnt) gesprochen. Die Schreibungen sind jedoch unterschiedlich. Die Wortschätze dieses Bereichs dürfen also nicht gleichzeitig geübt werden. Nach dem Lernen eines Wortschatzes sollte einige Wochen gewartet werden, bis der nächste dieser Wortschätze gelernt wird. Lang und betont gesprochenes i - Meist schreibt man das lang gesprochene i als ie: Tier, spielen, Biene. - In wenigen Wörtern wird es als i geschrieben: Apfelsine, ging, Tiger. - Sehr selten ist die Schreibung als ieh: ziehen, fliehen, sieht. - In drei Wörtern und in Ableitungen davon schreibt man ih: ihm, ihr, ihn. Wirft man nun Wörter wie fliegen, fliehen, ziehen, ziemlich, dir, hier, wir, vier, Tiger, Tier in einen Topf, so ergeben sich Lernschwierigkeiten durch die Ähnlichkeit. Das i wird in allen Beispielen lang gesprochen, es wird jedoch als i, ie, ih, oder ieh geschrieben. Die Wortschätze mit lang gesprochenem i sollten deshalb zeitlich versetzt geübt werden. Nach dem vollständigen Lernen eines der Wortschätze sollte einige Wochen gewartet werden, bis der nächste Wortschatz dieses Bereichs gewählt wird. Die genaue Beschreibung aller Wortschätze finden Sie im Kapitel Wortschätze und Regeln. Wortschätze von Hingst, W. / Heimbucher, C. / von Rosenzweig, M. Hingst/Heimbucher/von Rosenzweig (2008) setzen innerhalb ihres Konzepts zur Verhinderung von LRS auch das Programm GUT 1 ein. Sie haben speziell für ihr Konzept eigene Wortschätze erstellt. Es sind fünf Dateien, die mit der Bezeichnung Hingst LRS kann verhindert werden beginnen. Zur Auswahl klicken Sie auf Weitere Wortschätze und wählen dann die entsprechenden Dateien aus. Der Einsatz dieser Wortschätze sollte entsprechend dem Konzept von Hingst/Heimbucher/von Rosenzweig erfolgen. 8 9

6 Lernablauf Die Wortschätze befinden sich in Schatzkisten, denn Wortschätze sind etwas Wertvolles. Für jede Schatzkiste ist ein Tier zuständig. Lernablauf beim erstmaligen Lernen mit einem Wortschatz In der Schatzkiste des Äffchens befinden sich alle Wörter eines Wortschatzes, die noch nicht dran waren. In den anderen Schatzkisten sind die Wörter, die gerade gelernt werden. Die Wörter sind in der Regel in einen Satz eingebettet. Der Computer diktiert den ganzen Satz, das zu lernende Wort wird nicht angezeigt. Nun schreibt der Schüler das fehlende Wort und das Programm kontrolliert die Schreibung. Wurde das Wort richtig geschrieben, so wandert das Wort in die Schatzkiste des Tigers. Dort macht es eine Pause von 6 Tagen. Wurde das Wort falsch geschrieben, so wird die richtige Schreibung angezeigt. Der Schüler schreibt das Wort nun mit Hilfe richtig. Das Wort wandert dann in die Schatzkiste des Fuchses. Beim Fuchs macht das Wort einen Tag Pause. Am ersten Tag können alle Wörter aus der Schatzkiste des Äffchens einmal drankommen. Dann meldet das Programm, dass für diesen Tag alle Wörter des Wortschatzes bearbeitet wurden. Der Schüler kann nun einen anderen Wortschatz wählen oder selbst eine Pause machen. Der Ablauf des Lernens am nächsten Tag Am nächsten Tag befinden sich bereits Wörter in der Schatzkiste des Fuchses und/oder in der Schatzkiste des Tigers. Sind Wörter in der Schatzkiste des Fuchses, so werden diese zuerst geübt. Es werden alle Wörter des Fuchses einmal wiederholt. Richtig geschriebene Wörter wandern zum Panter und machen dort einen Tag Pause. Falsch geschriebene Wörter werden mit Hilfe richtig geschrieben. Sie bleiben beim Fuchs und machen hier einen Tag Pause. Weg nach Richtigschreibung Weg nach Falschschreibung Am gleichen Tag sind dann noch neue Wörter aus der Schatzkiste des Äffchens dran. Richtig geschriebene Wörter wandern zum Tiger, falsch geschriebene werden mit Hilfe richtig geschrieben und kommen zum Fuchs

7 Der Ablauf des Lernens an den folgenden Tagen An weiteren Lerntagen werden sich auch Wörter in den Schatzkisten der anderen Tiere befinden. Das Lernen vollzieht sich dann in dieser Reihenfolge: Wörter des Fuchses Wörter des Panters Wörter des Luchses Wörter des Tigers, die mindestens 6 Tage dort sind Wörter des Elefanten, die mindestens 12 Tage dort sind Wörter des Äffchens Bei Richtigschreibung wandern die Wörter immer nach rechts. Bei Falschschreibung kommen sie immer zum Fuchs. Wiederholen bis zur sicheren Speicherung Die Wörter wandern nach Richtigschreibung jeweils von Schatzkiste zu Schatzkiste und kommen schließlich in den Satteltaschen des Pferdes an. Ein Wort muss mindestens dreimal richtig geschrieben werden, bevor es als gelernt gilt. Bei der ersten Richtigschreibung wandert es zum Tiger, bei der zweiten Richtigschreibung zum Elefanten und bei der dritten Richtigschreibung in die Satteltaschen des Pferdes. Wird ein Wort falsch geschrieben, so kommt es zum Fuchs, ganz gleich, in welcher Schatzkiste das Wort vorher war. Ein einmal falsch geschriebenes Wort muss fünfmal in Folge richtig geschrieben werden, bevor es als gelernt gilt. Für die langfristige Speicherung ist eine Kontrolle nach längeren Zeitabständen erforderlich. In den Schatzkisten von Fuchs, Panter und Luchs können die Wörter täglich je einmal bearbeitet werden. In der Schatzkiste des Tigers ruhen die Wörter dann 6 Tage lang und in der Schatzkiste des Elefanten machen die Wörter eine Pause von 12 Tagen. Durch diese zeitlich versetzten Wiederholungen wird die Speicherung im Langzeitgedächtnis gesichert. Der Lernfortschritt lässt sich direkt beim Lernen beobachten. Die Wörter wandern von Schatzkiste zu Schatzkiste. Zur Kontrolle des Lernfortschritts kann der Schüler die Schatzkisten anklicken und sieht dann, wie viele Wörter in den einzelnen Schatzkisten enthalten sind. Der Lernablauf ist ökonomisch 12 Sofern in einzelnen Schatzkisten keine Wörter sein sollten, werden diese Schatzkisten natürlich übersprungen. Werden die Wörter aus der Schatzkiste des Elefanten nach der Pause von 12 Tagen richtig geschrieben, so kommen sie in die Satteltaschen des Pferdes. Das Pferd bringt die gelernten Wörter dann ins Schloss. Das Programm GUT 1 testet alle Wörter der einzelnen Wortschätze. Häufig wiederholt werden jedoch nur die von den einzelnen Schülern nicht beherrschten Wörter. Die Methode von GUT 1 ist lernökonomisch. Nicht an einer großen Liste von Wörtern wird gearbeitet, sondern der individuell nicht beherrschte Teil wird gelernt. Meldung, dass die Wörter eines Wortschatzes erst wieder später drankommen Wurden in einem Wortschatz alle Wörter entsprechend den genannten Bedingungen geübt, so kann es vorkommen, dass aktuell keine Wörter mehr zu lernen sind, dass erst am nächsten Tag oder in einigen Tagen wieder Wörter drankommen. In diesem Fall meldet das Programm: Für heute hast du in diesem Wortschatz alle Wörter gelernt. Bitte wähle einen anderen! Es kann dann mit einem anderen Wortschatz gelernt werden. Nach eifrigem Lernen hat sich der Schüler aber auch eine Pause verdient. 13

8 Hilfen beim Lernen Mehrfaches Anhören eines Satzes Durch Klicken auf das Ohr kann der ganze Satz beliebig häufig angehört werden. Eine vom Schüler begonnene Schreibung des Wortes bleibt stehen. Auf die Vergabe von Punkten und das Wandern der Wörter von Schatzkiste zu Schatzkiste hat das wiederholte Anhören keinen Einfluss. Anzeigen des zu schreibenden Wortes Durch einen Klick auf das Auge erscheint das Wort so lange im Satz, wie die Maustaste gedrückt wird. Eine eventuell begonnene Schreibung des Schülers wird bei jedem Aufruf der Hilfe gelöscht. Das Wort muss also im Gedächtnis behalten und nach Aufruf der Hilfe in einem Zug geschrieben werden. Die Hilfe kann bei jedem Wort mehrmals aufgerufen werden. Nach Aufruf der Hilfe gibt es keine Punkte und die Wörter wandern zurück zum Fuchs. Punkte für richtig geschriebene Wörter Punktezettel von Marion Gesamtpunkte: 400 verbrauchte Punkte: 180 verfügbare Punkte: 220 okay Der Schüler erhält für jedes richtig geschriebene Wort einen Punkt. Durch Klicken auf den Punktebutton werden die erworbenen Punkte angezeigt. Der Schüler erhält eine Übersicht über seine insgesamt erzielten Punkte, davon werden die für die Einrichtung verwendeten Punkte abgezogen. Unterm Strich stehen die aktuell verfügbaren Punkte. Auch nach Verwendung von Punkten bleibt die Gesamtzahl an Punkten sichtbar, der Gesamterfolg optisch erhalten. Verwendung der Punkte Der Schüler erhält nicht nur Punkte. Mit den Punkten kann er auch etwas anfangen. Er kann unter anderem Türme für die Tiere bauen, in den Türmen Zimmer einrichten, Bäume pflanzen, eine Pferdekoppel gestalten und ein Schiff bauen. Belohnungen URKUNDE Gesammelte Schätze anschauen, Urkunden drucken Die Wortschätze werden als wertvoll dargestellt. Sie befinden sich in Schatzkisten und die gelernten Wörter werden im Schloss in einer Schatzkiste gesammelt. Dem Schüler werden seine Erfolge gezeigt, Rechtschreibung wird als lernbar erfahren. Wurde ein Wortschatz ganz gelernt, so kann er auf einer Urkunde ausgedruckt werden. Klicken Sie hierzu auf den gewünschten Wortschatz und dann auf Urkunde drucken

9 Zimmer für das Äffchen Es handelt sich bei den gezeigten Bildern nur um eine Auswahl, z. B. werden die Zimmer der anderen Tiere hier nicht dargestellt. Zimmer für das Pferd Türme für die Tiere Koppel für das Pferd Schiffsbau Parkgarten Bäume im Park Liegeplätze für Luchs, Panter und Tiger 16 17

10 Einstellungen Um in den Einstellungsbereich zu gelangen, klicken Sie nach dem Start des Programms bei der Anmeldung oder bei der Wortschatzauswahl auf den Schraubschlüssel. Wahl der Schriftart Wählen Sie das Register Schriftart. Zur Auswahl werden alle auf Ihrem System installierten Schriften angezeigt. Schülernamen löschen Wählen Sie das Register Benutzer verwalten. Klicken Sie dann auf den gewünschten Schülernamen und danach auf Benutzer löschen. Einstellung für die Schweiz Standardmäßig wird die Version für Deutschland und Österreich installiert. Für den Einsatz in der Schweiz klicken Sie nach der Installation im Programm auf den Schraubschlüssel und wählen unter dem Register Schweiz die entsprechende Version. Die Einstellung wirkt sich auf die zu schreibenden Wörter und die zugehörigen Sätze aus. Im Handbuch und in den Erklärungen taucht das ß allerdings in einigen Wörtern auf. Die folgenden Einstellungen können Sie direkt im Lernbereich durchführen: Einstellen der Lautstärke Klicken Sie im Lernbereich auf den Button mit dem Lautsprecher. Hier lassen sich alle Sounds lauter oder leiser stellen. Kommentare der Tiere beim Lernen abstellen Das Äffchen gibt beim Lernen Hinweise und lobt. Diese Kommentare können auch abgestellt werden. Klicken Sie hierzu im Lernbereich auf den Button mit dem Lautsprecher und stellen Sie die Lautstärke der Kommentare der Tiere auf 0. Sprachwissenschaftliche Grundlagen Die Basis des Lernens bildet in GUT 1 der Grundwortschatz. Bei seiner Erstellung sind mehrere Aspekte zu beachten: Ein Grundwortschatz muss die häufigsten Wörter enthalten, die Wörter müssen gleichzeitig die wichtigsten Rechtschreibfälle repräsentieren. Zudem ist die Fehlerträchtigkeit einzelner Wörter zu berücksichtigen. Das Lernen der häufigsten Wörter Mit den 100 häufigsten Wörtern erreicht man eine Textdeckung von über 50%, mit den 400 häufigsten Grundformen kann unter Beachtung von Transfer-Regeln durch Übertragung dieser Grundformen auf weitere Wörter bereits 80% abgedeckt werden. Ein Grundwortschatz soll deshalb die Wörter enthalten, die in unserer Sprache am häufigsten vorkommen. Durch das Beherrschen dieser Wörter lassen sich die Fehlerzahlen in relativ kurzer Zeit erheblich reduzieren. Für das Programm GUT 1 wurde der Grundwortschatz in Pakete zu je 100 Wörtern aufgeteilt. Der Grundwortschatz 1 enthält die häufigsten Wörter, der Grundwortschatz 2 die nächsthäufigsten usw. Besonders für rechtschreibschwache Kinder ist es wichtig, zuerst den Grundwortschatz 1 zu bearbeiten. Danach sollten die weiteren Grundwortschätze gelernt werden. Der Transfer von Wortstämmen Es wäre aber in keiner Weise ökonomisch, die Schreibung von Tausenden von Wörtern einzeln lernen zu wollen. Aufbauend auf den sicher gespeicherten Grundlagen erfolgt ein Transfer. Beispiel: Der Schüler lernt im Grundwortschatz das Wort fahren mit h zu schreiben und überträgt den Wortstamm auf abfahren, mitfahren, Fahrbahn, Fahrzeug, Gefährt usw. Die Übertragung von Wortstämmen auf weitere Wörter wird speziell im Programm GUT 2 (separates Programm) geübt. Das Lernen der wichtigsten Rechtschreibfälle und deren Transfer Ein Grundwortschatz muss gleichzeitig die wichtigsten Rechtschreibfälle enthalten, so dass ein Transfer auch über Rechtschreibregeln ermöglicht wird. Beispiel: Lernt ein Schüler an Beispielwörtern des Grundwortschatzes wie versuchen, verkaufen, verdienen den Wortbaustein ver- mit v zu schreiben, so kann er diese Schreibweise auf weitere Wörter übertragen: vermuten, verbummeln, verwerfen

11 Das Lernen fehlerträchtiger Wörter Sehr fehlerträchtige Wörter sind in den Grundwortschatz mit aufzunehmen, sofern sie eine hinreichende Häufigkeit besitzen. In der Fehleranalyse von Menzel, er analysierte Fehler in Aufsätzen, machten die 120 häufigsten Fehlerwörter 31,4% aller Fehler aus. Durch ein Beherrschen dieser 120 fehlerträchtigen und häufig vorkommenden Wörter könnte also etwa 1/3 der Fehler vermieden werden. In einer eigenen Untersuchung wurden durch die 346 häufigsten Fehlerwörter 52,9 % aller Fehler abgedeckt. GUT 1 enthält 300 fehlerträchtige Wörter, gegliedert in Pakete zu je 100 Wörtern. Die Wörter im ersten Paket (Schwierige Wörter 1) kommen am häufigsten vor. Die fehlerträchtigen Wörter können dann bearbeitet werden, wenn die Grundwortschätze beherrscht werden. Der Wortschatz Schwierige Wörter 1 sollte zuerst gewählt werden. Sprachstatistische Quellen Als Grundlage zur Erstellung der Grundwortschätze dienten die folgenden Wortschatzanalysen: Augst (1989), Bamberger/Vanecek (1984), Grund, Hesse/Wagner (1985), Menzel (1985), Naumann (1999), Richter (2002), Wortschatzlexikon der Universität Leipzig. flektierten Wortformen fehlen. Diese fehlerträchtigen Wortformen (z.b. kommen, kamen, kommt, kam) wurden in den Wortschatz des Programms GUT 1 mit aufgenommen. Naumann wertete empirische Wortschatzlisten aus und erarbeitete eine Häufigkeitsliste von Wörtern. Richter erfasste Wörter aus Aufsätzen und Briefen. Die Untersuchung wurde in 3. und 4. Grundschulklassen in Bayern durchgeführt. Die Universität Leipzig veröffentlicht die 100, und häufigsten Wörter im Internet unter Der anhand obiger Quellen erstellte Wortschatz wurde dann mit den Wortschatzlisten von Sprachbüchern der Grundschule abgeglichen. Es ergab sich eine so große Übereinstimmung, dass nach der Durchsicht von zehn Sprachbüchern diese Arbeit beendet werden konnte. Augst erfasste Wörter aus Heften von Viertklässlern und dieselbe Menge aus Heften von Zehntklässlern. Bamberger/Vanecek werteten Wörter aus dem Wortschatz von Zehnjährigen aus. In einer eigenen Untersuchung wurden Fehler analysiert. Die Ergebnisse sind im Internet unter gut1.de dargestellt Hesse/Wagner ermittelten die Häufigkeit der Nennungen einzelner Wörter in insgesamt 84 empirischen und synthetischen Wortschatzlisten. Menzel analysierte insgesamt Fehlerwörter aus Schüleraufsätzen. Er stellte fest, dass viele fehlerträchtige Wörter in den Grundwortschätzen nicht enthalten sind. Speziell die in Textzusammenhängen verwendeten 20 21

12 Wortschätze und Regeln Die Tabelle enthält eine Übersicht über die Wortschätze. Wortschatz Anzahl Einsatz Wörter ab Klasse Grundwortschätze Grundwortschatz Grundwortschatz Grundwortschatz Grundwortschatz Grundwortschatz Grundwortschatz Grundwortschatz Schwierige Wörter Schwierige Wörter Schwierige Wörter Schwierige Wörter Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen st und sp 35 2 v 25 3 ver- und vor qu 15 3 pf 25 3 nk 20 3 Wörter mit s, ß, ss Wörter mit stimmhaftem s 20 4 ß 30 4 ss 25 4 Wortschatz Anzahl Einsatz Wörter ab Klasse Schreibung von kurz und betont gesprochenen Vokalen 2 (oder mehr) verschiedene Konsonanten Konsonanten-Dopplung 50 3 ck 40 3 tz 30 3 Lang und betont gesprochene Vokale (ohne i) Langvokal ohne Kennzeichnung Dehnungs-h 50 3 Vokaldopplung 11 4 Silben-h 20 3 Lang und betont gesprochenes i Langvokal i als ie geschrieben 30 2 Langvokal i als i geschrieben 12 3 Langvokal i als ih geschrieben 4 3 Langvokal i als ieh geschrieben 5 4 Ableitungen ä von a, äu von au 20 3 Wort verlängern 20 4 Endung weglassen und danach verlängern 15 4 Schwierige Fälle der Großschreibung Wörter auf -ung, -heit, -keit, -schaft, -nis 40 4 Abstrakta

13 Es ist jedoch nicht das Ziel des Programms, dass der Schüler alle Wortschätze abarbeitet. Die Auswahl sollte entsprechend dem Alter und Leistungsstand erfolgen (s. Kapitel Die Auswahl der Wortschätze ). Auf den nächsten Seiten werden die Wortschätze beschrieben. Der Beschreibung folgt jeweils eine Liste der in GUT 1 enthaltenen Wörter. Grundwortschätze Die Grundwortschätze enthalten die 700 häufigsten Wörter unserer Sprache. Grundwortschatz 1 enthält die am häufigsten vorkommenden Wörter, Grundwortschatz 2 die in der Häufigkeit folgenden usw. Speziell bei schwachen Rechtschreibleistungen ist das Lernen dieser Wörter vordringlich. Durch das Lernen der Schreibung der Wörter, welche die Schüler häufig benutzen, reduzieren sich die Fehlerzahlen schnell. In den Grundwortschätzen sind auch orthografisch leichte Wörter enthalten, die von den meisten Schülern bereits beherrscht werden. Doch auch die einfachen Wörter sind wichtig, denn sie zeigen den Schülern, was sie schon alles können. Die meisten dieser Wörter wandern dann schnell ins Schloss zu den gelernten Wörtern. Die nicht beherrschten werden jedoch intensiv geübt. Die Schüler müssen also nicht Pakete mit hunderten von Wörtern mit sich schleifen, sondern sie lernen speziell den Teil der Wortschätze, den sie individuell nicht beherrschen. Grundwortschatz 1 auf, aber, alle, als, alt, am, an, andere, auch, aus, Auto, bauen, bekommen, bleiben, brauchen, bringen, dann, den, denken, dich, dort, dürfen, einmal, er, essen, fahren, fallen, finden, Frau, für, ganz, geben, gehen, gern, groß, gut, haben, halten, Hand, Haus, heißen, heute, hoch, ich, im, immer, in, ist, ja, Jahre, jetzt, kann, kaufen, Kind, klein, kommen, können, lang, laufen, liegen, machen, Mann, müssen, Mutter, nehmen, neu, nicht, noch, nur, sagen, schnell, schon, schön, schreiben, Schule, sehen, sehr, sein, so, spielen, stehen, Tag, tun, Uhr, um, Vater, viel, von, vor, was, Wasser, weit, wenn, werden, wie, wieder, wir, wollen, Zeit, zu Grundwortschatz 2 Abend, allein, Angst, Arbeit, Augen, bald, Ball, Baum, bei, Bett, bis, Bruder, da, dem, diese, dir, doch, drei, durch, einer, Eltern, Ende, erzählen, es, etwas, Familie, fangen, fertig, fliegen, fragen, Freund, gegen, Geld, glauben, gleich, hat, helfen, Herr, hier, holen, hören, ihr, Hund, Junge, kein, Klasse, Kopf, kurz, lassen, laut, legen, lesen, letzte, Leute, Mädchen, mal, man, mehr, mein, mit, muss, nach, nun, oder, oft, Pferd, richtig, rot, rufen, schlafen, schwarz, Schwester, schwimmen, setzen, sich, sind, sitzen, sollen, spät, sprechen, springen, Stadt, stellen, Stunde, Tier, über, viele, vier, voll, Wald, warten, weil, weiß, wissen, wo, Woche, zeigen, ziehen, zurück, zwei Grundwortschatz 3 ab, also, arbeiten, beide, Beispiel, Bild, bin, blau, Boden, böse, Brot, Buch, dabei, damit, danach, das, Spiel, davon, dein, draußen, du, Ei, einfach, erst, euch, fast, Fenster, Ferien, fressen, freuen, Freundin, fünf, Fuß, Garten, genau, gerade, Geschichte, gestern, gibt, Glück, Hase, hin, ihm, Katze, keiner, lachen, Land, lernen, lieb, Luft, lustig, Menschen, mich, mir, mögen, nächste, Nacht, Namen, ein, nichts, ob, oben, Onkel, Opa, Platz, plötzlich, reiten, rennen, Sache, schreien, Seite, sofort, Sonne, Sonntag, Spaß, steigen, Straße, Stück, suchen, Tante, Tisch, tragen, traurig, treffen, trinken, Tür, uns, unter, vergessen, vielleicht, Vogel, vom, war, Weg, Welt, wenig, will, wird, wohl, wohnen, zusammen Grundwortschatz 4 Affe, anfangen, ankommen, Bauer, beantworten, beginnen, Bein, Berg, bestimmt, bezahlen, bitten, Blume, bunt, darauf, darin, denn, dick, drehen, dumm, einige, Eis, endlich, Erde, fest, Fisch, früher, gar, Geburtstag, gefallen, Gesicht, gewinnen, glücklich, Gott, grün, Haare, halb, heiß, heißt, her, heraus, hinein, hinter, ihn, jung, kalt, kennen, kochen, langsam, leben, Lehrer, leicht, Licht, Loch, Löwe, Maus, meinen, merken, Minute, Monat, morgen, nah, Nase, nennen, nie, Rad, schaffen, schauen, schenken, Schiff, schlagen, schlecht, schließen, Schluss, Schuh, schwer, See, selbst, singen, sondern, stark, Stein, Stelle, tief, tot, unten, verlieren, vorbei, Wagen, waschen, weg, Weihnachten, wer, werfen, wirklich, Wohnung, wünschen, Zahl, zehn, zuerst, Zug 24 25

14 Grundwortschatz 5 acht, anziehen, Apfel, Arm, arm, baden, besonders, Blatt, braun, brechen, brennen, Brief, Bus, dauern, Ding, dunkel, eigentlich, erschrecken, Essen, Fahrrad, fällt, fehlen, Fehler, Feld, Feuer, Flasche, Flugzeug, Frage, frei, froh, führen, gehören, gelb, gesund, ging, Glas, hängen, Herz, Hilfe, Himmel, ins, kam, kaputt, kaum, klettern, König, krank, Küche, Lehrerin, lieben, Lied, los, malen, manchmal, Meer, Meter, Milch, Mund, nämlich, nass, natürlich, neben, offen, ohne, packen, passieren, Polizei, rechnen, regnen, reich, rein, reisen, Sand, scheinen, schicken, schlimm, schmecken, Schnee, sechs, sicher, sieben, sieht, Sohn, sterben, überall, verstecken, verstehen, versuchen, wahr, warm, warum, weinen, weiß, Wetter, Wiese, Wind, Winter, Wort, Zimmer, zwischen Grundwortschatz 6 älter, Anfang, April, Aufgabe, Bank, beißen, besser, bitte, Blut, breit, dafür, daran, dazu, deutlich, Donnerstag, eben, echt, Ecke, ein, Elefant, entdecken, Fahrt, falsch, Farbe, fassen, fiel, Film, fing, Finger, Form, Freitag, Frühstück, fuhr, Fußball, füttern, gefährlich, Gras, hart, hast, hatten, hell, Höhe, Holz, Hunger, Hut, Idee, jeder, Juni, Kaffee, Kirche, klar, Kleid, komisch, Kuh, Leben, leider, leise, Mai, Maschine, Mittwoch, möchten, möglich, Montag, müde, Musik, nachher, nahm, Nest, nett, neun, Oktober, Oma, Puppe, rechts, Reihe, ruhig, rund, Samstag, schieben, schießen, Schloss, Schüler, seit, sogar, Sommer, sonst, Telefon, Teller, Traum, träumen, treten, Urlaub, verkaufen, verschwinden, wachsen, wegen, wichtig, Wunsch, Zeitung, Ziel Grundwortschatz 7 Arzt, aufpassen, Baby, backen, Bahn, Bär, Beruf, Boot, bremsen, Brille, Brücke, Computer, Dach, dagegen, damals, Decke, Regen, dünn, bisschen, eng, feiern, Fluss, folgen, fremd, Freude, fröhlich, fühlen, Futter, Gedanke, Gefahr, genommen, genug, geschehen, Geschenk, Gold, grau, Hals, heben, herum, herunter, Hof, hoffen, Hose, Insel, kämpfen, Keller, Kerzen, Kino, Knie, Körper, kosten, Kuchen, Mantel, Markt, nimmt, öffnen, Ohren, Ort, Papier, passen, Pause, Preis, Punkt, raten Reise, retten, sammeln, sauber, schade, schimpfen, Schlitten, Schlüssel, schneiden, Schrank, Schreck, Schritt, schwach, stecken, Sterne, still, stoßen, Stuhl, Sturm, Tasche, Tee, treiben, Treppe, turnen, verdienen, verschieden, Volk, Wand, waren, Wecker, weich, welche, Wurst, Zahn, zwanzig, zwölf Schwierige Wörter Die folgenden Wörter bereiten vielen Schülern orthographische Schwierigkeiten. Die Zuordnung zu den drei Wortschatzpaketen erfolgte nach der Häufigkeit, die Schwierigen Wörter 1 treten am häufigsten auf. Schwierige Wörter 1 abends, Anfang, arbeiten, ärgern, Arzt, Beispiel, beißen, bestimmt, bisschen, Blatt, bloß, bluten, bremsen, Brücke, bunt, denn, Ding, Doktor, draußen, Durst, eigentlich, endlich, entdecken, erklären, erzählen, etwa, Fahrrad, Fahrt, Fall, fällt, Familie, fehlen, fertig, fiel, fliegen, Frühstück, Geburtstag, gefährlich, glücklich, hängen, heißen, heraus, heute, hier, holen, Hunger, Kaffee, kaputt, kochen, leer, links, Loch, Luft, Maschine, Meter, Mitte, morgen, Mütze, nachher, Nähe, nämlich, nass, nehmen, nennen, nett, nimmt, Paar, passieren, Platz, plötzlich, regnen, Reihe, reiten, ruhig, schaffen, schicken, schimpfen, schlimm, Schluss, sechs, sieht, Stelle, still, stoßen, Stück, stürzen, tanzen, Teil, Telefon, tot, traurig, treten, turnen, Unglück, verlieren, vielleicht, wahr, Weihnachten, weiß, wohnen Schwierige Wörter 2 ähnlich, ändern, Antwort, außen, außer, Bagger, bereits, besonders, besten, Besuch, beten, bevor, billig, brav, Draht, dreißig, drücken, erwidern, Fehler, fleißig, fließen, freundlich, frieren, furchtbar, Gegend, gemütlich, Geschäft, gewesen, gießen, glatt, Glocke, Gruppe, grüßen, hält, Hände, häufig, heiraten, heißt, hellblau, Hemd, Hitze, hoffentlich, Höhle, hundert, interessant, interessieren, kämmen, klettern, klug, krank, Kreis, kriechen, Kuss, las, lässt, ließ, Menge, messen, müde, Nachmittag, niemand, Nuss, obwohl, paar, praktisch, probieren, Problem, raten, raucht, reisen, reißen, Rest, Rücken, sammeln, schließlich, Schokolade, schrecklich, schwierig, Sessel, spannend, spazieren, spritzen, Stimme, tausend, überhaupt, ungefähr, verbieten, Verkehr, vorher, Wahl, wählen, während, wahrscheinlich, wandern, Weile, weiß, wild, wirklich, ziemlich, zuletzt Schwierige Wörter 3 Ahnung, angeln, ängstlich, Anorak, Bäcker, berühmt, bisher, bohren, Christbaum, einzeln, erinnern, erstickt, Fabrik, Feind, fuhren, Gebäude, Geräusch, geschieht, Gewalt, Gewicht, giftig, Gläser, glühen, gratulieren, größten, grüßt, Gummi, herein, herrlich, hieß, höflich, hüpfen, innen, In

15 teresse, inzwischen, irgendwie, irgendwo, Käfig, kamen, Kampf, kräftig, Kran, kratzen, Kreuz, kürzer, Lärm, läuft, Lehrerinnen, Lernen (beim), Lieblingslied, liest, Liter, Lücke, mindestens, morgens, nahm, neugierig, nirgends, ordnen, Päckchen, Paket, parken, Pass, pflanzen, Pflanzen, Pfund, quer, rannte, riechen, saßen, satt, schafft, schlucken, schmal, Schrift, Schülerinnen, schütteln, Schuld, Stamm, stören, Strauß, Streit, Strom, tanken, telefonieren, Teppich, Text, Theater, Unfall, Unterricht, verraten, Vorsicht, vorsichtig, vorüber, wäre, Wärme, wechseln, wegnehmen, wütend, zaubern Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen Die Schreibung des Deutschen beruht auf einer Buchstabenschrift. Buchstaben und Sprachlaute sind einander zugeordnet. Grundsätzlich schreibt man für einen Laut immer einen und immer den gleichen Buchstaben. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung für a und für b. Laute Buchstaben Beispiele kurz gesprochenes a [a] a alt, tanzen, Mantel, Ball lang gesprochenes a [a:] a Adler, Frage, gerade b [b] b bald, Blume, beide Eine Übersicht über die weiteren Laut-Buchstaben-Zuordnungen finden Sie z.b. im Band 1 des Dudens. Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen Schwierigkeiten in der Rechtschreibung treten in erster Linie bei Abweichungen von den grundlegenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen auf. Im Folgenden werden einige wichtige Abweichungen dargestellt. st/sp Am Anfang des Wortstammes wird die Lautfolge scht als st geschrieben, die Lautfolge schp als sp. sparen, Spaß, spazieren, spielen, spitz, Sport, Sprache, sprechen, springen, spritzen, Stadt, Stall, stark, stecken, stehen, steigen, Stein, stellen, sterben, Sterne, still, Stimme, Stock, stören, stoßen, Strand, Straße, Strauß, streicheln, streiten, Stück, Stuhl, Stunde, Sturm, stürzen v Für den Laut [ƒ] schreibt man in einigen Wörtern v statt f. bevor, brav, davon, davor, hervor, Kurve, November, Pullover, Vase, Vater, Veilchen, Vieh, viel, viele, vielleicht, vier, Vogel, Volk, voll, vom, von, vor, vorne, vorüber, Nerven Bei der großen Mehrheit der Wörter wird f geschrieben, die Wörter mit v müssen einzeln gelernt werden. Sehr selten ist die Schreibung als ph. ver-/vor- Für den Laut [ƒ] schreibt man v statt f in den Präfixen ver- und vor-. verändern, verbessern, verbieten, verbinden, verboten, verbrauchen, verbrennen, verdienen, vergangen, vergessen, vergleichen, verirren, verkaufen, Verkäuferin, verlangen, verlassen, verletzen, verlieren, vermissen, verpacken, verraten, verschieden, verschwinden, versinken, verstanden, verstecken, verstehen, versuchen, verteilen, verwechseln, verzaubern, vorbereiten, Vorfahrt, Vorhang, vorher, vorkommen, vorlesen, Vorname, vorsichtig, vorstellen Das Üben der Präfixe ver- und vor- kann über die Bildung von Wörtern erfolgen: suchen - versuchen, lesen - vorlesen

16 qu Qu/qu wird für die Lautfolge [kv] geschrieben. bequem, Quadrat, quaken, quälen, Qualität, Qualle, qualmt, Quark, Quatsch, Quelle, quer, quieken, Quittung, Quiz, überqueren Wegen des seltenen Vorkommens ist das Buchstabenbild teils nicht bekannt. Bei einigen Schülern muss also zuerst die Buchstabenform geübt werden. Beim Sprechen des Lautes kann die Beachtung der Lippenstellung helfen. pf Statt pf wird teils fälschlich f oder p geschrieben (Perd, Ferd, emfehlen). Grundlage des Trainings ist ein deutliches Artikulieren des Lautes. Daneben können die wichtigsten Wörter gespeichert werden. Apfel, Apfelsine, Dampf, empfangen, hüpfen, impfen, Kampf, kämpfen, klopfen, Knopf, Kopf, pfeifen, Pferd, pflanzen, Pflaster, pflegen, pflücken, Pfund, Pfütze, schimpfen, Schnupfen, Strumpf, stumpf, Topf, Zopf nk Den Laut [ŋ] schreibt man in der Regel als ng. Beispiele: Gang, lang, singen, Zunge. Vor k (oder g) schreibt man allerdings für den Laut [ŋ] nur n statt ng (im Wortstamm). Bank, danken, denken, dunkel, Gedanke, Geschenk, getrunken, krank, Krankheit, links, Onkel, Punkt, schenken, schlank, Schrank, sinken, Tank, tanken, trinken, zanken Dieser Fall ist fehlerträchtig. Fehler wie Bangk oder tangken entstehen. Wörter mit s, ß, ss Für die»s«-schreibung ist die Unterscheidung von stimmhaftem»s«-laut (Lautschrift: [z) und stimmlosem»s«-laut (Lautschrift: [s]) grundlegend. Daneben ist die Länge bzw. Kürze eines vorausgehenden Vokals zu beachten. Im süddeutschen Raum erfolgt jedoch keine (klare) Unterscheidung von stimmhaftem und stimmlosem»s«. Auf Stimmhaftigkeit bzw. Stimmlosigkeit basierende Regeln sind hier also nur bedingt anwendbar. Für die Schüler, die nicht zwischen stimmlos und stimmhaft unterscheiden können, ist es wahrscheinlich am einfachsten, die Wörter mit ß als Liste zu lernen, unter Beachtung der Regel, dass ß nur nach langem Vokal oder Zwielaut steht, und ss als Fall der Konsonantendopplung zu behandeln. Die anderen Wörter mit»s«-laut, und das ist die Mehrheit, schreibt man mit s.»s«stimmhaft gesprochen Stimmhaftes (weiches, gesummtes)»s«(lautschrift: [z]) wird immer als s geschrieben. also, böse, bremsen, diese, Dose, gesund, Hase, Hose, Insel, Käse, leise, lesen, Nase, Pause, Reise, Rose, sausen, tausend, vorlesen, Wiese Die Liste enthält keine Wörter, bei denen s am Anfang steht (Sand, Sonne, singen). ß Für stimmloses (scharfes)»s«(lautschrift: [s]) nach langem Vokal oder Zwielaut schreibt man ß. außen, außer, beißen, bloß, dreißig, fleißig, fließen, Fuß, Fußball, genießen, gießen, groß, grüßen, grüßt, heiß, heißen, ließen, reißen, saßen, schießen, schließen, schließlich, schließt, Soße, Spaß, stoßen, Straße, Strauß, süß, weiß Dies gilt jedoch nur, wenn der»s«-laut in allen Beugungsformen stimmlos bleibt und wenn im Wortstamm kein weiterer Konsonant folgt. Kein ß also in folgenden Fällen: - Haus (stimmhaftes s in Häuser) - Gras (stimmhaftes s in Gräser) - sauste (stimmhaftes s in sausen) - meistens, Herbst, Wurst (folgender Konsonant im Wortstamm) (Duden K 159 und 25) ss Für den stimmlosen»s«-laut nach kurz und betont gesprochenem Vokal schreibt man ss. besser, essen, fassen, Fluss, fressen, Klasse, Kuss, lässt, lassen, messen, Messer, müssen, muss, nass, Nuss, passen, passieren, Schloss, Schlüssel, Schluss, Sessel, vergessen, verlassen, Wasser, wissen Die Schreibung des»s«nach Kurzvokal kann ebenso als Fall der Konsonanten-Dopplung geübt werden. Die Wörter mit ss werden auch bei der Konsonanten-Dopplung aufgelistet.»s«auslautverhärtung Im Auslaut wird das s stimmlos gesprochen. Durch ein Verlängern des Wortes wird das s wieder stimmhaft. Beispiele: Glas Gläser, Haus Häuser 30 31

17 In einer Reihe von Wörtern kann die Auslautverhärtung nicht aufgehoben werden. Beispiele: aus, Bus, das, des, es, Reis, sechs, was Wörter zu diesem Regelfall sind in GUT 1 in den einzelnen Wortschätzen enthalten, nicht jedoch als separater Wortschatz. Schreibung nach kurz und betont gesprochenen Vokalen Die Voraussetzung zur Anwendung der Regeln bezüglich der Schreibung nach betont gesprochenen kurzen oder langen Vokalen ist natürlich, dass der Schüler zwischen betonten und unbetonten und zwischen kurz und lang gesprochenen Vokalen unterscheiden kann. Trainieren lässt sich die Unterscheidung von Kürze und Länge mit einem Gummiring. Die Schüler halten den Gummiring mit beiden Händen und ziehen ihn langsam auseinander. Dabei sprechen sie das zu testende Wort, z.b. Hut. Der Vokal wird während der Phase des Auseinanderziehens gedehnt gesprochen. Zum Vergleich ziehen die Schüler den Gummiring auseinander und lassen ihn dann mit einer Hand los. Während der Zeit des Zusammenziehens sprechen sie nun den Vokal, also sehr kurz. Mit kurz gesprochenem Vokal klingt das Wort Hut falsch. Der kurz gesprochene Vokal würde jedoch im Wort Luft passen. Kurzvokal + mehrere verschiedene Konsonanten Nach kurz und betont gesprochenem Vokal folgen meistens zwei (oder mehr) verschiedene Konsonanten. Kasten, Luft, Hals, Hamster, Hand, Hemd, Herz, Hilfe, hilft, hinten, Holz, Gold, kalt, Geld, Kerne, Kind, krank, Kranz, Kunde, Kunst, kurz, Lampe, Land, alt, Hund, denken, Ast, bald, Balken, Bank, Berg, Bild, binden, Birne, blind, blond, Gürtel, Burg, lustig, dort, Durst, Ente, Felsen, Film, folgen, fort, fremd, fünf, Gans, bunt, Volk, landen, Silber, Sport, Sterne, Stift, Stirn, stolpern, Strand, stumpf, tanzen, schwarz, turnen, Schulter, Wald, Wand, Welt, wenden, Wind, winken, Winter, Wolf, Wolken, Wort, Tulpe, Rand, melden, mild, Mist, Mund, Nelken, Nest, Ort, Pfund, Pilze, Pinsel, selten, Punkt, Zelt, rosten, rund, Saft, Salz, Sand, Schild, schlank, Schrank, Schrift, Schürze, Post Die Beispiele entsprechen dem häufigsten Fall der Schreibung nach betonten kurzen Vokalen: Man hört zwei (oder mehr) verschiedene Konsonanten und schreibt diese. Kurzvokal + Konsonantendopplung Hört man nach kurz und betont gesprochenem Vokal nur einen Konsonanten, so wird dieser meistens verdoppelt. Affe, Ball, Bett, brennen, Brett, dumm, essen, fallen, fassen, fressen, Gewitter, glatt, Gruppe, hell, hoffen, Kamm, Kasse, kennen, Kissen, Klasse, knallen, krumm, Kuss, lassen, Messer, müssen, muss, nennen, offen, passen, Pfanne, Puppe, rennen, satt, schaffen, Schiff, Schlüssel, schnell, Schüssel, Sessel, sollen, Stall, Stamm, Suppe, Tanne, Tasse, treffen, Wasser, will, wollen Kurzvokal + ck Statt kk wird in deutschen Wörtern nach betont und kurz gesprochenem Vokal ck geschrieben. Augenblick, backen, Bäcker, Brücke, bücken, Dackel, Decke, dick, drücken, Ecke, entdecken, erschrecken, erstickt, Frühstück, Glocke, Glück, glücklich, Hecke, Jacke, lecker, Mücke, packen, pflücken, Rock, Rücken, schicken, schlucken, schmecken, schmücken, Schnecke, Schreck, schrecklich, stricken, Stück, trocken, verstecken, wecken, Wecker, Zucker, zurück In Fremdwörtern kann kk stehen: Mokka, Sakko Kurzvokal + tz Statt zz wird in deutschen Wörtern nach betont und kurz gesprochenem Vokal tz geschrieben. benutzen, Blitz, hetzen, Hitze, jetzt, Katze, kratzen, letzte, Mütze, Netz, Pfütze, Platz, platzen, plötzlich, putzen, Satz, Schatz, schmutzig, schwitzen, setzen, sitzen, Spatz, Spielplatz, spitz, Spitze, spritzen, stützen, verletzen, Witz, zuletzt In Fremdwörtern kann zz stehen: Pizza, Skizze Kurzvokal ohne Konsonantendopplung In einigen Wörtern wird nach kurz und betont gesprochenem Vokal nicht verdoppelt: - in einer Reihe einsilbiger Wörter mit grammatischer Funktion, zum Beispiel: ab, an, dran, bis - in einer Reihe einsilbiger Wörter (besonders aus dem Englischen), zum Beispiel: Bus, Chip, fit, Jet Ferner werden einige Wörter mit Konsonantendopplung geschrieben, ob

18 wohl der vorausgehende kurze Vokal nicht betont ist, zum Beispiel: Fassade, passieren, Allee, Batterie. Solche Ausnahmen müssen einzeln gelernt werden. Weitere Fälle und Beispielwörter finden sich im Duden unter 4 und 5. Zu diesem Rechtschreibfall sind keine separaten Wortschätze in GUT 1 enthalten. Lang und betont gesprochene Vokale (ohne i) Langvokal ohne Kennzeichnung Lang und betont gesprochene Vokale werden meistens nicht gekennzeichnet (Ausnahme: lang gesprochenes i). Es folgt also meistens kein so genanntes Dehnungs-h und nur sehr selten eine Dopplung des Vokals. Aufgabe, baden, Bär, Banane, Beruf, beten, Blume, Blut, Boden, böse, brav, Brot, Bruder, Dose, eben, Frage, gar, geben, gegen, gerade, Glas, graben, Gras, grün, gut, haben, Hase, heben, her, hören, Hof, holen, Hose, Hut, Jäger, jeder, klar, kleben, König, komisch, lag, leben, legen, lesen, Löwe, los, lügen, malen, man, Meter, Minute, mögen, möglich, müde, Mut, nämlich, Namen, Nase, neben, nun, nur, oben, Oma, Opa, pflegen, quälen, quaken, quer, Rad, raten, reden, Regen, rot, rufen, sagen, schade, schlafen, schlagen, schön, schon, Schüler, Schule, schwer, so, spät, sparen, Tafel, Tag, Tor, tragen, treten, Tür, tun, üben, über, Übung, Vater, verloren, Vogel, Wagen, Weg, wegen, wenig, werden, zogen, Zug, zwar Im Gesamtwortschatz von GUT 1 sind wesentlich mehr Wörter mit Langvokal enthalten als hier aufgelistet werden. Als Übungswortschatz reichen diese 100 Wörter aber aus. Trainiert werden muss dieser Regelfall speziell dann, wenn Schüler Langvokale fälschlich markieren, also fälschlich mit h oder Doppelvokal schreiben. Ein so genanntes Dehnungs-h oder eine Dopplung des Vokals sollte ein Schüler nur schreiben, wenn er sich ganz sicher ist, dass man ein Wort so schreibt. Dehnungs-h Wenn einem betonten langen Vokal einer der Konsonanten l, m, n, oder r folgt, so wird in vielen, jedoch nicht in der Mehrzahl der Wörter nach dem Buchstaben für den Vokal ein h eingefügt. (Duden 8) Das so genannte Dehnungs-h steht also nur vor l, m, n, r. In der Mehrzahl steht aber nach lang und betont gesprochenen Vokalen vor l, m, n, r kein h. Auch ist das so genannte Dehnungs-h nicht über das Abhören des Wortes zu ermitteln. In Bahn, Plan, Wahn, Kran beispielsweise sind die Vokale gleich lang. Die entsprechenden Wörter mit so genanntem Dehnungs-h müssen also einzeln gelernt werden. ähnlich, Bahn, Belohnung, berühmt, bezahlen, bohren, ehrlich, erzählen, Fahne, fahren, Fahrrad, Fahrt, fährt, fehlen, Fehler, fühlen, fuhr, führen, Gefahr, gefährlich, Gefühl, Höhle, Jahre, Lehrer, Lehrerin, Mehl, mehr, nahm, nehmen, obwohl, ohne, Ohren, rühren, sehr, Sohle, Sohn, stehlen, Stuhl, Uhr, ungefähr, Verkehr, Wahl, Wahrheit, wohl, wohnen, Wohnung, Zahl, zählen, Zahn, zehn Vokaldopplung In nur wenigen Wörtern werden die betonten lang gesprochenen Vokale a, e und o gedoppelt. Boot, Haare, Idee, Kaffee, leer, Meer, Schnee, See, Tee, Waage, Zoo Die Ausnahmen von der regelmäßigen Schreibung müssen einzeln gelernt werden. Das Lernen der einzelnen Schreibungen sollte unabhängig und zeitlich versetzt erfolgen vom Lernen der jeweils anderen Schreibungen. Das gleichzeitige Lernen der einzelnen Fälle würde das Lernen erschweren, es würde zu einer Ähnlichkeitshemmung (s. Kapitel Auswahl der Wortschätze) führen. Beispiel: Das e in den Wörtern schwer, mehr, leer wird jeweils lang (gedehnt) gesprochen. Die Schreibweisen sind jedoch unterschiedlich. Silben-h Wenn einem betonten einfachen langen Vokal ein unbetonter kurzer Vokal unmittelbar folgt oder in erweiterten Formen eines Wortes folgen kann, so steht nach dem Buchstaben für den langen Vokal stets der Buchstabe h. (Duden 6) ausruhen, blühen, drehen, froh, früher, gehen, geschehen, Kuh, nähen, näher, nah, Reh, roh, Ruhe, sah, Schuh, sehen, stehen, verstehen, weh 34 35

19 Lang und betont gesprochenes i Langvokal i als ie geschrieben Lang gesprochenes i wird in einheimischen Wörtern meistens als ie geschrieben. Biene, Brief, diese, fliegen, Frieden, gießen, Knie, lieben, Lied, liegen, ließen, neugierig, nie, niemand, Papier, riechen, riesig, schieben, schief, schließen, schließlich, schwierig, sieben, Spiegel, spielen, tief, Tier, vier, wieder, Wiese Langvokal i als i geschrieben In einigen Wörtern wird lang gesprochenes i als i geschrieben. Apfelsine, Benzin, dir, Familie, ging, Kaninchen, Kino, Krokodil, Maschine, mir, Tiger, wir Langvokal i als ih geschrieben In den drei Wörtern ihm, ihn, ihr und deren Ableitungen wird lang gesprochenes i als ih geschrieben. ihm, ihn, ihr, ihren Langvokal i als ieh geschrieben Sehr selten wird lang gesprochenes i als ieh geschrieben. anziehen, fliehen, sieht, Vieh, ziehen Die Ausnahmen von der regelmäßigen Schreibung müssen einzeln gelernt werden. Das Lernen der einzelnen i-schreibungen sollte unabhängig und zeitlich versetzt erfolgen vom Lernen der jeweils anderen i-schreibungen. Das i wird in allen Wörter lang (gedehnt) gesprochen, die Schreibungen sind jedoch unterschiedlich. Ableitungen Ein wichtiges Prinzip der Orthographie ist die weitgehende Konstanz in der Stammschreibung. Wortstämme werden möglichst gleich geschrieben. Hieraus folgt, dass man die Schreibung von Wörtern grundsätzlich von der Schreibung verwandter Wörter ableiten kann. ä von a, äu von au Man schreibt ä, wenn es eine Grundform mit a gibt und man schreibt äu, wenn es eine Grundform mit au gibt. Man kann die Schreibweisen also von den Grundformen ableiten. älter, ängstlich, ärmer, Bäcker, Bäume, fährt, fällt, fängt, gefährlich, hält, Hände, Häuser, jährlich, Kälte, kälter, kämmen, kämpfen, kräftig, länger, läuft, Mäuse, Räder, Sträucher, trägt, träumen, Wände, Wärme, Wäsche, zählen, Zähne In wenigen Wörtern schreibt man allerdings ä oder äu, obwohl man die Schreibweisen nicht von a oder au ableiten kann. Solche Ausnahmen müssen einzeln gelernt werden. Beispiele: Ärger, Bär, März, Käfer, Märchen, spät, während Die Ausnahmen sind in den Wortschätzen von GUT 1 enthalten, nicht jedoch also separater Übungswortschatz. Wort verlängern In großen Teilen des deutschen Sprachgebietes tritt bei den Konsonanten b, d, g im Auslaut eine lautliche Verhärtung ein. Aus dem weichen b wird ein hartes p (gelb, Korb, lieb), aus dem weichen d ein hartes t (Hand, fremd, Bild), aus dem weichen g ein hartes k (Berg, richtig, Zug). Steht der verhärtete Konsonant am Wortende, kann die Schreibung aus der Aussprache erweiterter Formen abgeleitet werden. Beispiele: gelb ein gelbes Papier, eine Hand zwei Hände, richtig eine richtige Lösung. Band, Beitrag, eilig, Gewand, grub, günstig, Kalb, Korb, mild, Mitglied, neblig, Schmied, schob, stieg, sprang, trug, Werkzeug, winzig, zornig, Zweig 36 37

20 38 Endung weglassen und danach verlängern Steht der verhärtete Konsonant nicht am Wortende, muss die Endung gestrichen und das Wort danach verlängert werden. Beispiel: biegt bieg biegen In GUT 1 ist hierzu ein Wortschatz mit flektierten Verben enthalten. biegt, erlebt, fliegt, glaubt, hebt, klebt, lebt, legt, liebt, liegt, schiebt, siegt, springt, wiegt, zeigt Weitere Fälle Die Auslautverhärtung kann auch beim s auftreten. Hierzu ist in GUT 1 kein separater Wortschatz enthalten. Eine ausführliche Darstellung findet sich im Duden Bd. 1 unter 23. Schwierige Fälle der Großschreibung Wörter auf -ung, -heit, -keit, -schaft, -nis Das Lernen kann sich hier auf ein formales Erkennungsmerkmal richten, nämlich auf die Endung. Aufregung, Bedeutung, Belohnung, Beschreibung, Bewegung, Entfernung, Entschuldigung, Ergebnis, Erklärung, Erlebnis, Freiheit, Freundschaft, Gefängnis, Geheimnis, Gelegenheit, Geschwindigkeit, Heizung, Hindernis, Hoffnung, Kleidung, Krankheit, Kreuzung, Lösung, Mannschaft, Meinung, Möglichkeit, Nahrung, Ordnung, Prüfung, Quittung, Rechnung, Richtung, Schwierigkeit, Spannung, Überraschung, Übung, Verbesserung, Wahrheit, Wohnung, Zeugnis Abstrakta Diese Liste enthält Substantive, die relativ eindeutig als Abstrakta zu definieren sind. Die Unterscheidung zwischen Konkreta und Abstrakta ist jedoch nicht immer eindeutig möglich. Abstrakta sind sehr fehlerträchtig. Das Üben kann für einen Teil der Abstrakta als Namen für Gefühle erfolgen. Ein großer Teil der Wörter muss einzeln gelernt werden. Angst, Augenblick, Dank, Liebe, Erfolg, Freude, Frieden, Gedanke, Gefahr, Gefühl, Glück, Hilfe, Idee, Interesse, Lust, Moment, Mut, Ruhe, Sache, Schreck, Spaß, Traum, Weile, Wut, Zeit Literatur Augst, Gerhard (1989). Schriftwortschatz. Frankfurt, Bern, New York, Paris: Peter Lang. Bamberger, Richard/Vanecek, Erich (1984). Lesen-Verstehen-Lernen-Schreiben. Die Schwierigkeitsstufen von Texten in deutscher Sprache. Wien: Jugend und Volk. Balhorn/Vieluf (1985): Erhebung des Grundwortschatzes in Schulaufsätzen. Unveröffentlichtes Manuskript der Universität Hamburg. Duden (2006). Die deutsche Rechtschreibung. Band 1. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag. Hesse, H./Wagner, K.(1985). Der Grundwortschatz in der Primarstufe. Dorsten: Spectra. Hingst, W./Heimbucher, C. /von Rosenzweig, M. (2008). Lese-Rechtschreib- Schwäche kann verhindert werden Ein Programm für die Grundschule Band 2. Braunschweig: Westermann. Leitner, S. (1972). So lernt man lernen. Freiburg, Basel, Wien: Herder. Mahlstedt, D. (1985). Grundwortschatz und kindliche Schriftsprache. In: Diskussion Deutsch 16, S Menzel, W. (1985). Rechtschreibunterricht. Seelze: Friedrich Verlag. Naumann, C. L. (1999). Orientierungswortschatz. Weinheim, Basel: Beltz. Pregel, D./ Rickheit, G. (1987). Der Wortschatz in der Grundschule. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms Verlag. Richter, S. (2002). Schreibwortschatz von Grundschulkindern. Regensburg: S. Roederer Verlag. Ruoff, A. (1990). Häufigkeitswörterbuch gesprochener Sprache. Tübingen: Max Niemeyer Verlag. Universität Leipzig: Wortschatzlexikon. (http://wortschatz.uni-leizpig.de). Datensicherung und Übertragung von Daten Die Lerndaten werden im Ordner GUT1_DB gespeichert. Der Speicherort des Ordners wird bei der Installation festgelegt. Standardmäßig befindet sich der Ordner bei Windows 7 unter C:\Benutzer\Öffentlich\Öffentliche Dokumente und bei Windows XP unter C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Gemeinsame Dokumente. Innerhalb des Ordners werden die Lerndaten der einzelnen Schüler unter deren Namen gespeichert. Zur Datensicherung kann der ganze Ordner gesichert werden. Um die Daten von Schülern auf einen anderen Computer zu übertragen, kopieren Sie die Dateien mit den Namen der Schüler und fügen diese Dateien in den Ordner GUT1_DB auf dem anderen Computer ein. 39

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