DEU Athletik Test. DEU Athletik - Test. D Kaderanforderungen. Handbuch

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1 DEU Athletik - Test D Kaderanforderungen Handbuch Stand: Juni 1

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung.. Seite Sprungkraft/Schnelligkeit... Seite Station 1 - Schlussweitsprung Station Dreierhopp Station m Sprint Allgemeine Kraft.. Seite Station Planke Station Liegestütz Koordination Seite 6,7 Station 6 Drehsprünge Station 7 Gleichgewichtsübung/Balancieren Station 8 - Wendigkeitstest Beweglichkeit. Seite 8,9 Station 9 Spagat links, rechts, Quer Station 1 Standwaage links, rechts Station 11 Rumpftiefbeuge Ausdauer Seite 1 Coopertest Erfassungsbogen.. Seite 11 Punktetabelle. Seite 1,1 Impressum.. Seite 1 Stand: Juni 1

3 Der DEU-Athletik-Test ermöglicht die Überprüfung Sportarten gerichteter allgemeinathletischer Leistungsvoraussetzungen im D - Kaderbereich. Der Test ist in jeder, nach üblichen Standards ausgerüsteten, Turnhalle durchführbar. Die einzelnen Test Stationen sind immer in der gleichen Reihenfolge zu absolvieren: Sprungkraft >> -m-lauf >> allgemeine Kraft >> Drehsprünge >> Balance >> Hindernislauf >> Beweglichkeit. Der abschließende Cooper - Test sollte auf einer -m-bahn durchgeführt werden. Der Aufbau der verschiedenen Stationen sollte exakt nach den Anleitungen dieses Handbuch erfolgen. Bei der Durchführung der Testaufgaben ist auf eine genaue Einhaltung der Messund Ausführungsbestimmungen zu achten. Am DEU-Athletik-Test sollten nur körperlich gesunde Athleten teilnehmen. Die Athletinnen und Athleten müssen in einem gut erwärmten Zustand sein. Eine 1-1 minütige Erwärmung ist deshalb verbindlich. Hier ein Vorschlag: Laufen min joggen,min mit Antritten Beinschwünge sec. pro Bein Hüftkreisen sec. rechts/sec. Links Armkreisen sec. vorwärts /sec. Rückwärts Antritte 1m einmal hin und einmal her Schlusssprünge niedrige Intensität (locker beidbeinig Springen über m) Vor Beginn des Tests sind durch die Verantwortlichen die entsprechenden Erfassungsbögen vorzubereiten. Wichtige Informationen sind hierbei: Ort und Termin der Überprüfung Name, Vorname Geburtsdatum Geschlecht Größe Gewicht Landesverband Verein Stand: Juni 1

4 Fähigkeitskomplex - Sprungkraft und Schnelligkeit Station 1 Schlussweitsprung: Material: - Beide Füße befinden sich an einer Startmarkierung - Mit einer Ausholbewegung wird so weit wie möglich ein Schlussweitsprung durchgeführt. Die Landung erfolgt beidbeinig. - Gemessen wird die Sprungweite vom Absprung (Fußspitzen) bis zur Landung(Körperteil - welches die geringste Entfernung zur Absprungmarkierung hat) - Sprungweite in Meter und Zentimeter (Beispiel 1,m) - Bandmaß und Klebeband zur Markierung des Absprungs - Versuche notieren(bestwert wird gewertet) Station er Hopp: Material: - aus der Schrittstellung Einbeinsprünge mit abschließender beidbeiniger Landung - Fußspitze des Standbeines befindet sich an einer Startmarkierung - Gemessen wird die Sprungweite vom Absprung (Fußspitzen) bis zur Landung(Körperteil - welches die geringste Entfernung zur Absprungmarkierung hat) - Sprungweite in Meter und Zentimeter (Beispiel,m) - Bandmaß und Klebeband zur Markierung des Absprungs - jedes Bein mal, (Bestwert von jeder Seite wird gewertet) Station m Sprint: Material: - Ausgangsstellung ist die Schrittstellung (Hochstart)an der Ablaufmarke - mit Stoppuhr: Ablauf und Ziel markieren Start erfolgt mit Signal bzw. Kommando - Zeit in Sekunden - Stoppuhr, Klebeband zur Markierung - (Bestwert wird gewertet) Stand: Juni 1

5 Fähigkeitskomplex - allgemeine Kraft Station Planke - auf einem Boden im Unterarmstütz und auf den Zehenspitzen eine gestreckte Körperposition bis zum Abbruch halten - Zeit in Sekunden bzw. Minuten - (Bestwert wird gewertet) Station Liegestütze - in der Ausgangssituation sind die Hände Schulterbreit + eine Handbreit vor eine Turnmatte gesetzt - Finger zeigen nach vorn, Körper ist gestreckt - Arme beugen und strecken, der Kopf muss die Matte berühren - Kopf und der ganze Körper bleiben dabei gestreckt - es werden nur die technisch sauberen Liegestütze erfasst (ist der Po zu hoch oder zu tief, Stirn nicht bis Matte, Knie setzen auf, erfolgt Abbruch) - maximale Anzahl - (Bestwert wird gewertet) Stand: Juni 1

6 Fähigkeitskomplex - Koordination Station 6 Drehsprünge - aus dem Stand wird mit einer Ausholbewegung der Arme ein beidbeiniger Absprung mit maximaler Körperlängsachsenrotation ausgeführt - Landung erfolgt auf Beinen( fixierter Stand, Füße parallel gleichzeitige Landung beider Füße) - Quadrat von 1x1m auf dem Boden markieren - Messung der Drehzahl bei Landung - Drehzahl wird in 1/8 bzw. ¼ Schritten gemessen - jede Seite Versuche (Bestwert wird gewertet) Station 7 Gleichgewichtsübung/Balancieren -über eine auf dem Boden fixierte Reckstange balancieren - - vorwärts barfuß bis zum Ende der Stange gehen, mit einem Fuß die Gabel, berühren, anschließend rückwärts zum Ausgangspunkt, mit einem Fuß die Gabel berühren - das ganze solange wiederholen bis der Sportler das Gleichgewicht verliert und die Reckstange verlässt Material - Zeit bis zum Verlassen der Reckstange erfassen - Reckstange, Stoppuhr - (Bestwert wird gewertet) Stand: Juni 1

7 Station 8 Wendigkeitstest - auf einem Quadrat von x 1m wird ein kleiner Parcours gelaufen - es erfolgt ein Durchgang aller Sportler links herum - danach ein Durchgang aller Sportler rechts herum links rechts Material: - Zeit für jede Seite des Parcours in Sekunden - Stoppuhr, 8 Pylonen / Kegel, Klebeband, Maßband - jede Seite einmal Stand: Juni 1

8 Fähigkeitskomplex - Beweglichkeit Station 9 Spagat links, rechts, quer - auf einer Turnbank vor der Sprossenwand (Fassung an der Sprossenwand) rutscht der Sportler in das Seitspagat - sec ohne halten im Spagat verharren - Messung erfolgt an der Schnittstelle von vorderen Oberschenkel und Schritt mit einem Maßband, das an der Sprossenwand befestigt wurde - beim Querspagat rutscht der Sportler mit dem Rücken zur Sprossenwand in das Spagat, wiederum sec (wenn möglich) ohne fassen im Spagat verharren - Sportler muss eng anliegende Leggings tragen Material: - Abstand zwischen Schritt und Turnbank in Zentimeter - Turnbank, Maßband - (Bestwert wird gewertet) Stand: Juni 1

9 Station 1 Standwaage Material: - vor einer Wand wird die Standwaageposition eingenommen - der Sportler steht Sekunden frei, ohne sich festzuhalten - es wird ein Foto von dieser Position gemacht - Gradzahl wird mit der kostenlosen Software KINOVEA ermittelt - Kamera - jede Seite 1mal Station 11 Rumpftiefbeuge - der Sportler steht auf einem Turnhocker oder einer Turnbank - Rumpftiefbeuge mit gestreckten Beine, wobei die Handflächen so tief wie möglich unter die Hockeroberkante sollen 1 Punkt Punkte punkte - Abstand zwischen Fingerspitzen und Hockeroberkante - 1 Versuch Stand: Juni 1

10 Fähigkeitskomplex - Ausdauer Station 1 Cooper Test - der Test sollte in einem Stadion (m Bahn) oder notfalls in einer Halle (m Bahn) durchgeführt werden - pro Lauf sollten nicht mehr als 8 Sportler gemeinsam laufen - Ausgangsstellung ist die Schrittstellung hinter der Startlinie - der Start erfolgt auf Kommando - die Strecke soll in maximaler Geschwindigkeit ohne Pausen gelaufen werden - Anzahl der gelaufenen Meter in der vorgegebenen Zeit - 1 Stand: Juni 1

11 Erfassungsbeleg Athletiktest (Disziplin) Name: Kader: Datum: Geb.Datum: Gewicht KH (cm) TEST Messgröße 1.Versuch. Versuch Punkte TESTREIHENFOLGE Schlussweitsprung er Hopp li er Hopp re m Sprint Planke Liegestütz Drehsprung li Drehsprung re Balancieren Wendigkeitstest li Wendigkeitstest re m m m s s Anzahl Drehung Drehung s s s Spagat li Spagat re Spagat seit Standwaage li Standwaage re Diff. In cm Diff. In cm Diff. In cm Grad Grad Rumpftiefbeuge Cooper-Test m Erreichte Punktzahl Maximale Punktzahl 98 Prozentwert Stand: Juni 1

12 Athletiknormen Damen Schlussweitsprung 1 Dreierhopp li+re 1 m Sprint 1 Planke 1 Liegestütz 1 Drehsprung li 1 Drehsprung re 1 Balancieren 1 Wendigkeitstest 1 Spagat li+re 1 Spagat quer 1 Standwaage li+re 1 Rumpftiefbeuge Fingerspitze Mittelhand Handgelenk Coopertest Bis 1 Jahre 6min Ab 11 Jahre 1 min 1 1 AK7 AK 8 AK 9 AK 1 AK 11 AK 1 AK 1 AK 1 AK 1,8,9 1,1 1, 1,,,,,6,8 6, 6, 6,1 6,,9 < < ,7 1, 1, 1, 1,7,7,87 1, 1,1 1, >6,,, 19,7 19, >8 > ,9 1, 1, 1, 1,,,,6,8, 6,1 6,,9,8,7 < < , 1, 1, 1,7,,7,87 1, 1,1 1, >6, 19,7 19, 19, 19, >8 > , 1,1 1, 1, 1,7,,7,9,1,,8,7,6,, < < , 1, 1, 1,7,,7,87 1, 1,1 1, >6 19, 19, 19, 18,7 18, >8 > ,1 1, 1, 1,6 1,8,,,,6,8,6,,,, < < , 1, 1,7,, 1, 1,1 1, 1,7 1, >6 19, 18,7 18, 18, 18, >8 > , 1, 1, 1,6 1,8,,7,9 6,1 6,,,,1,,9 < < , 1, 1,7,, 1, 1,1 1, 1,7 1, >6 19, 18,7 18, 18, 18, >8 > , 1, 1, 1,7 1,9,7,9 6,1 6, 6,,,1,,9,8 < < , 1,7,,, 1, 1,7 1, 1,6 1, >6 18, 18, 18, 17,7 17, >8 > , 1, 1, 1,6 1,9,8 6, 6, 6, 6,6,,1,,9,8 < < , 1,7,,, 1, 1,7 1, 1,6 1, >6 18, 18, 18, 17,7 17, >8 >1 1 1, 1, 1,6 1,7 1,9,8 6, 6, 6, 6,6,1,,9,8,7 < < ,7,,,,7 1, 1,6 1,7 1,87, >6 18, 17,7 17, 17, 17, >8 >1 1 1, 1,6 1,7 1,8 1,8 6, 6, 6, 6,6 6,8,1,,9,8,7 < < ,7,,,,7 1, 1,6 1,7 1,87, >6 18, 17,7 17, 17, 17, >8 >1 6 Stand: Juni 1

13 Athletiknormen Herren Schlussweitsprung 1 Dreierhopp li+re 1 m Sprint 1 Planke 1 Liegestütz 1 Drehsprung li 1 Drehsprung re 1 Balancieren 1 Wendigkeitstest 1 Spagat li+re 1 Spagat quer 1 Standwaage li+re 1 Rumpftiefbeuge Fingerspitze Mittelhand Handgelenk Coopertest Bis 1Jahre 6min Ab 11 Jahre 1 min 1 1 AK7 AK 8 AK 9 AK 1 AK 11 AK 1 AK 1 AK 1 AK 1,9 1, 1,1 1, 1,,,7,9,1, 6,,9,8,7,6 < < ,7 1, 1, 1, 1,7,7,87 1, 1,1 1, >6 19, 19, 19, 18,7 18, >8 > , 1,1 1, 1, 1,,,,,6,8,8,7,6,, < < , 1, 1, 1,7,,7,87 1, 1,1 1, >6 19, 18,7 18, 18, 18, >8 > ,1 1, 1, 1, 1,7,,7,9 6,1 6,,6,,,, < < , 1, 1, 1,7,,7,87 1, 1,1 1, >6 18, 18, 18, 17,7 17, >8 > , 1, 1, 1, 1,7,8 6, 6, 6, 6,6,,1,,9,8 < < , 1, 1,7,, 1, 1,1 1, 1,7 1, >6 18, 17,7 17, 17, 17, >8 > , 1, 1, 1,6 1,8 6, 6, 6, 6,6 6,8,,1,,9,8 < < , 1, 1,7,, 1, 1,1 1, 1,7 1, >6 18, 17,7 17, 17, 17, >8 >1 1 1, 1, 1,6 1,7 1,8 6,1 6, 6, 6,7 6,9,1,,9,8,7 < < , 1,7,,, 1, 1,7 1, 1,6 1, >6 17, 17, 17, 16,7 16, >8 >1 1 1, 1,6 1,7 1,8 1,9 6, 6, 6,6 6,8 7,,1,,9,8,7 < < , 1,7,,, 1, 1,7 1, 1,6 1, >6 17, 17, 17, 16,7 16, >8 >1 6 1,6 1,7 1,8,.1 6, 6,6 6,8 7, 7,,,9,8,7,6 < < ,7,,,,7 1, 1,6 1,7 1,87, >6 17, 16,7 16, 16, 16, >8 > ,7 1,8 1,9,1, 6, 6,6 6,8 7, 7,,1,,9,8,7 < < ,7,,,,7 1, 1,6 1,7 1,87, >6 17, 16,7 16, 16, 16, >8 > Stand: Juni 1

14 Impressum: Herausgeber Deutsche Eislauf Union e.v. Menzinger Str MÜNCHEN Fachliche Erarbeitung: Daniel KNEBEL Isabel de NAVARRE Ilona SCHINDLER International Master Strength&Conditional Coach Diagnosetrainer der DEU Bundestrainer NW der DEU Quellenangaben: Normwerte aus dem AT-Test 1997 des IAT Leipzig Youth Fitness Test Norms von ExRx.net Stand: Juni 1

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