MARZIPAN -Rechenkern-Bibliothek

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "MARZIPAN -Rechenkern-Bibliothek"

Transkript

1 MARZIPAN -Rechenkern-Bibliothek Leistungsbeschreibung der Rechenkerne für die Produktberatung und -kalkulation zur Einbindung in Fremdsysteme Wir denken nach, um vorzudenken

2 Inhalt 3 Überblick und Leistungsumfang 4 Überblick und Leistungsumfang Rechenkerne 5 Überblick und Leistungsumfang Leistungsstufen 6 Rechenkerne 11 Leistungsstufen 13 Produktlösungen und Einsatzgebiete 14 Plattformen und Schnittstellen 19 GILLARDON innovative Lösungen für die Finanzwirtschaft Mit MARZIPAN können Produkte im Aktiv- und Passivbereich kalkuliert und individuell gestaltet werden. 2

3 Überblick und Leistungsumfang GILLARDON stellt seine finanzmathematischen und betriebswirtschaftlichen Kernkompetenzen neben Anwendungsprogrammen auch in Form von Rechenkern-Bibliotheken zur Verfügung. Mit der MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek bieten wir Ihnen die Qualität und Sicherheit eines etablierten und innovativen Standardproduktes. Sie ist ein leistungsfähiges und einfach zu integrierendes Programm zur Abdeckung der finanzmathematischen Anforderungen in Eigenentwicklungen. Die MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek wurde über einen langen Zeitraum in enger Zusammenarbeit mit der Bankpraxis entwickelt und ist bereits vielfach erfolgreich im Einsatz. Der Leistungsumfang deckt die komplexen Anforderungen des Marktes an die Kalkulation von Finanzprodukten umfangreich ab. Neben den Anwendungsprogrammen von GILLARDON wurden die Rechenkern- Biblotheken bereits erfolgreich in zahlreiche Fremdanwendungen wie zum Beispiel Buchungssystemen, Sachbearbeitungslösungen, SB-Terminals und Internetlösungen integriert. MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek kalkuliert alle gängigen Finanzprodukte berechnet Margen und Deckungsbeiträge ermöglicht die Kalkulation kundenindividueller Risikoprämien berücksichtigt kundenindividuelle Absprachen in Form impliziter Optionen Die MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek wird permanent auf Veränderungen des Finanzmarktes und der gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Zu den Kernaufgaben zählt die Verarbeitung und Lieferung von Werten unter Beachtung gesetzlicher (Verbraucherkreditgesetz, Preisangabenverordnung), bankbetriebswirtschaftlicher (Ergebnisrechnung), finanzmathematischer (Barwertmethode, Strukturkongruente Refinanzierung ) und marktgerechter (EU-Verhaltenskodex) Anforderungen. Der modulare Aufbau der MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek und die unterschiedlichen Leistungsstufen ermöglichen jedem Institut einen individuellen Einsatz des Leistungsprofils. Die MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek wird kontinuierlich an die Veränderungen des Finanzmarktes und der gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. 3

4 Überblick und Leistungsumfang Rechenkerne Rechenkerne Die MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek bietet Rechenkerne, die unterschiedliche Anwendungsgebiete in einem breiten Leistungsspektrum abdecken. Die Rechenkerne können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen eingesetzt werden. Die Basisleistungsstufe aller Rechenkerne umfasst eine Effektivzins- beziehungsweise Renditeberechnung des abgedeckten Anwendungsgebiets. MARZIPAN AKTIV Finanzierung Der MARZIPAN AKTIV-Rechenkern ermöglicht die Kalkulation von Investitionsdarlehen im Bereich Baufinanzierung, Firmenkundengeschäft und Kommunalkredite sowie internationale Darlehen. Außerdem unterstützt der MARZIPAN AKTIV-Rechenkern optimal die Kundenberatung und Produktgestaltung und deckt alle gängigen Produkte für die Absatzfinanzierung ab. MARZIPAN SPAREN Kapitalanlage MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek ein System für die gesamte Produktberatung und -kalkulation von Aktiv- und Passivgeschäften. Der MARZIPAN SPAREN-Rechenkern unterstützt die Beratung und Produktgestaltung aller gängigen Sparformen und ermöglicht eine individuelle Anlageberatung für den Kunden. MARZIPAN TALENT Anleihen und Zinsderivate Der MARZIPAN TALENT-Rechenkern ermöglicht die Beratung und Kalkulation von festverzinslichen Wertpapieren, Stufenzinsanleihen, Floatern, Geldmarktprodukten und Swaps. MARZIPAN TREPPENRECHNER Frei konfigurierbare Zahlungsströme Der MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern unterstützt schwierige Finanzierungsfragen beispielsweise im Firmenkundengeschäft oder in der Projektfinanzierung. MARZIPAN KAPLAN Vorfälligkeitsberechnung Der MARZIPAN KAPLAN-Rechenkern ermittelt die Schadenshöhe für alle außerplanmäßigen Ereignisse, wie Ablösungen, Sondertilgungen und Nichtabnahme, die eine Zahlungsplanänderung zur Folge haben. Hierbei können sowohl optionale als auch vertraglich vereinbarte Sondertilgungen berücksichtigt werden. 4

5 Überblick und Leistungsumfang Leistungsstufen Erweiterte Leistungsstufen Der Leistungsumfang der Rechenkerne kann durch verschiedene Leistungsstufen erheblich erweitert werden. Dies bietet jedem Institut die Möglichkeit, individuelle, themenspezifische Schwerpunkte in der Anbindung der MARZIPAN-Rechenkerne zu setzen. Der in den verschiedenen Leistungsstufen angebotene Leistungsumfang ermöglicht, auch umfangreiche Aufgabenstellungen und fachliche Herausforderungen erfolgreich mit den MARZIPAN- Rechenkernen zu bearbeiten. Leistungsstufe Marge MARZIPAN AKTIV SPAREN TALENT TREPPEN- RECHNER Vorfälligkeitsberechnung Leistungsstufen Rechenkerne Finanzierung Kapitalanlage Anleihen und Zinsderivate Effektiv Effektiv Effektiv Effektiv KAPLAN Frei konfigurierbare Zahlungsströme Marge Marge Marge Marge Marge Risiko Risiko In allen Rechenkernen erweitert die Leistungsstufe Marge die Basisleistungsstufe Effektiv um die Berechnung von Margen und Deckungsbeiträgen. Im MARZIPAN AKTIV-Rechenkern werden darüber hinaus Roll- Over-Darlehen und die Mischkalkulation für Darlehen mit teilweise besicherten Anteilen beziehungsweise Blankoanteilen angeboten. Implizite Optionen Implizite Optionen Der MARZIPAN TALENT-Rechenkern wird durch die Leistungsstufe Marge zusätzlich um die Berechnung von Swaps und Floatern erweitert. Leistungsstufe Implizite Optionen Durch die Leistungsstufen können die MARZIPAN-Rechenkerne individuell auf die Anforderungen des Anwenders angepasst werden. Als Erweiterung der Leistungsstufe Marge bietet die Leistungsstufe Implizite Optionen die Berechnung der Werte von Sondertilgungs- und Kündigungsrechten im Aktiv- und Passivgeschäft sowie deren Auswirkungen auf den fairen Preis des Finanzproduktes an. Die Leistungsstufe wird für die Rechenkerne AKTIV und SPAREN angeboten. Leistungsstufe Risiko Mit der Leistungsstufe Risiko berechnen die MARZIPAN-Rechenkerne Risikoprämien zur Berücksichtigung von Adressausfallrisiken. Die Leistungsstufe Risiko steht für die Leistungsstufe Marge der Rechenkerne AKTIV und TREPPENRECHNER zur Verfügung. 5

6 Rechenkerne Darlehensformen Annuitätendarlehen Tilgungsdarlehen Endfällige Darlehen Annuitätentilgung Roll-Over-Darlehen Variable Darlehen Forward Darlehen p.m.-kredit Konsumentenkredit Leasing Teilzahlungsvertrag MARZIPAN AKTIV-Rechenkern Finanzierung Der MARZIPAN AKTIV-Rechenkern unterstützt die Kalkulation aller gängigen Darlehensformen im Festzins- und variablen Geschäft, wie Annuitäten-, Tilgungs- und endfällige Darlehen, Annuitätentilgung sowie Roll-Over-Darlehen. Ermittelt werden alle für das Kundenangebot nötigen Informationen, wie Ratenhöhe, Restschuld, Effektivzins, Marge in Prozent, Margenbarwert. Auch nominale Daten, wie Nominalzins, Gebühren und Laufzeit, lassen sich über das Prinzip der austauschbaren Lösung (PRINZIPAL) wechselseitig berechnen. Die MARZIPAN- Rechenkern-Bibliothek berücksichtigt implizite Optionen im Festzinsgeschäft und kann Risikoprämien in die Berechnung integrieren. Im Bereich der Konsum- und Absatzfinanzierung wird die Kundenberatung, Konkurrenzanalyse und Produktgestaltung unterstützt. Es sind alle gängigen Produkte für die Absatzfinanzierung, wie Leasing, p.m.-kredit, Restkreditversicherung oder Konsumentenkredit abgedeckt. Leistungsspektrum Effektivzinsrechnung nach PAngV, AIBD / ISMA und US-Leasing Umfangreiche und flexible Kontoführungsparameter Zins- und Tilgungssatzwechsel Verschiedene Zinsusancen Feiertagskorrektur zur Verschiebung von Ereignissen auf Bankarbeitstage Sondertilgungen und Teilvalutierungen Folgedarlehen und Prolongation Gebühren als Auf- und Abschlag sowie Disagio Disagiosplitting und -abgrenzung Darstellung des Kontoverlaufs über Tilgungspläne und Vergleichskonten Summenermittlung verschiedener Größen Restkreditversicherung bei Konsumentenkrediten 6

7 Rechenkerne MARZIPAN SPAREN-Rechenkern Kapitalanlage Der MARZIPAN SPAREN-Rechenkern ist das Kalkulationssystem für alle klassischen Sparformen, wie Sparpläne mit Bonifikation, Wachstumszertifikate, Termingelder oder Auszahlungspläne. Durch das Prinzip der austauschbaren Lösung (PRINZIPAL) kann zwischen nominalen und effektiven Daten beliebig hin- und hergerechnet werden und beispielsweise Werte wie Anzahl Raten, erforderliche Laufzeit, Bonus, Zins, Sonderzahlung oder Rate aus den gegebenen Vorgaben ermittelt werden. Die hohe Flexibilität und der vielseitige Leistungsumfang des MARZIPAN SPAREN-Rechenkerns ermöglicht eine individuelle Anlageberatung des Kunden. Sparformen Sparbücher Sparpläne mit und ohne Bonifizierung Auszahlungs- und Entnahmepläne Sparbriefe Termingelder Fonds Leistungsspektrum Renditeberechnung nach AIBD / ISMA Umfangreiche und flexible Kontoführungsparameter Zinsstaffeln abhängig von Kontostand und Laufzeit Bonus auf Einzahlungen und Zins gestaffelt nach Laufzeit Berücksichtigung von Gebühren Verschiedene Zinsusancen Berücksichtigung der Zinsabschlagsteuer mit und ohne Solidaritätszuschlag Nachweis Kontoverlauf über Konto- und Abgrenzungspläne 7

8 Rechenkerne MARZIPAN TALENT-Rechenkern Anleihen und Zinsderivate Der MARZIPAN TALENT-Rechenkern kalkuliert festverzinsliche Wertpapiere mit unterschiedlicher Verzinsung, Stufenzinsanleihen, Floatern, Geldmarktprodukte und Swaps. Bei der Kalkulation werden die üblichen Zinsusancen und Valutierungsregeln berücksichtigt. Auf Basis der vorgegebenen nominalen Daten des Wertpapiers (Nominalbetrag, Kupon, Fälligkeit) werden Kennzahlen wie Rendite und Duration beziehungsweise Modified Duration berechnet. Leistungsspektrum Renditeberechnung nach Braeß, Moosmüller und AIBD / ISMA Verschiedene Zinsusancen Feiertagskorrektur zur Verschiebung von Ereignissen auf Bankarbeitstage Stückzinsberechnung Unterscheidung in Risiko- und Liquiditätssicht Produktformen Zerobonds Kuponanleihen Stufenzinsanleihen Zinsfutures Zinsswaps Floater 8

9 Rechenkerne MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern Frei konfigurierbare Zahlungsströme Der MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern kalkuliert sowohl Aktiv- als auch Passivgeschäfte und Mischungen dieser Geschäfte. Er ermöglicht die Kalkulation von Produkten mit unregelmäßigen oder fallenden beziehungsweise steigenden Raten. Somit können zum Beispiel Firmengründungskredite berechnet oder Sparverträge mit unterschiedlichen Ratenhöhen beurteilt werden. Durch das Prinzip der austauschbaren Lösungen (PRINZIPAL) kann zwischen verschiedenen Größen des Zahlungsstroms, wie Anzahl der Ratenzahlungen, Höhe der Ratenzahlung, Höhe der letzten Zahlung (Restschuld) oder Höhe des Auszahlungsbetrags, hin- und hergerechnet werden. Der MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern kann beispielsweise eingesetzt werden für Saisonkredite, deren Rückzahlung an den Einnahmenverlauf der Kreditnehmer anzupassen ist Berechnung des Barwertes von Wechselreihen Bewertung von Leasing- und Lebensversicherungsverträgen Bewertung von Finanzierungskombinationen (zum Beispiel gemeinsamer Effektivzins aus Lebensversicherung und endfälligem Darlehen) Nachstaffelung von Kontokorrentkonten Leistungsspektrum Effektivzinsrechnung nach PAngV, AIBD / ISMA und US-Leasing Umfangreiche und flexible Kontoführungsparameter Zinsstaffeln abhängig von Kontostand und Laufzeit Verschiedene Zinsusancen Feiertagskorrektur zur Verschiebung von Ereignissen auf Bankarbeitstage Sondertilgungen und Teilvalutierungen Gebühren und Disagio Disagioabgrenzung Tilgungspläne und Vergleichskonten Summenermittlung Durch weit mehr als 100 Treppenstufen kann jeder mögliche Praxisfall berechnet werden. Produktformen Annuitätendarlehen Tilgungsdarlehen Endfällige Darlehen Diskontrechnung Cash-Flows effektiv Leasing Teilzahlungsvertrag 9

10 Rechenkerne Nachweise werden beispielsweise geführt zur Bruttoschadensberechnung Disagioerstattung Abzinsung mit Zerobondrenditen Risikokostenerstattung Verwaltungskostenerstattung MARZIPAN KAPLAN-Rechenkern Vorfälligkeitsberechnung Für alle außerplanmäßigen Ereignisse, die eine Zahlungsplanänderung zur Folge haben, für Ablösungen, Sondertilgungen und Nichtabnahme lässt sich mit dem MARZIPAN KAPLAN-Rechenkern für Annuitätendarlehen, tilgungsfreie Darlehen und Ratendarlehen die Schadenshöhe ermitteln. Hierbei können sowohl optionale als auch vertraglich vereinbarte Sondertilgungen berücksichtigt werden. Der MARZIPAN KAPLAN-Rechenkern erfüllt sowohl hinsichtlich der Berechnungsmethodik als auch hinsichtlich der Dokumentation die Anforderungen der aktuellen BGH-Rechtssprechung. Das ermittelte Vorfälligkeitsentgelt lässt sich aufteilen in Kapitalmarktschaden Margenschaden Dem Darlehensnehmer können so bei Bedarf Margenanteile zurückerstattet werden. Berechnung des zu zahlenden Betrages Ablösung: ,60 EUR + Vorfälligkeitsentgeld: 2.035,27 EUR Ablösebetrag (netto): ,87 EUR + Bearbeitungsgebühren: 153,39 EUR - Entfallendes Risiko (abgezinst): 337,79 EUR - Erstattung der Verwaltungskosten (abgezinst): 158,34 EUR = zu zahlender Betrag: ,12 EUR Leistungsspektrum Vollständige Ablösung des Kredits Sondertilgungen (mit Laufzeitveränderung, Ratenänderung) Komplette oder teilweise Nichtabnahme Berechnung von Entschädigung Kostenerstattung (Risikokosten, Verwaltungskosten, Kulanz) Disagioerstattung Aufteilung in Kapitalmarkt- und Margenschaden Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung 10

11 Leistungsstufen Leistungsstufe Effektiv In der Basisleistungsstufe Effektiv kalkuliert die MARZIPAN- Rechenkern-Bibliothek für Finanzprodukte im Aktiv- und Passivbereich den Effektivzins beziehungsweise die Rendite nach folgenden Methoden PAngV 30-Tages-Methode AIBD mit verschiedenen Zinsusancen US-Leasing mit verschiedenen Zinsusancen Moosmüller / Braeß Leistungsstufe Marge Die Kalkulation der Finanzprodukte erfolgt auf Basis der Marktzins- und Barwertmethode mittels taggenauer Strukturkongruenter Refinanzierung. Hierbei werden Geld- / Briefdifferenzen und die Usancen am Geld- und Kapitalmarkt korrekt berücksichtigt. Basis der Kalkulation ist der Zahlungsstrom des Finanzproduktes und die aktuell gültige Zinskurve. Ergebnis der Kalkulation ist die Marge in Prozent, der Margenbarwert und der Einstandssatz (Effektivzins der Refinanzierung). Durch das Prinzip der austauschbaren Lösung (PRINZIPAL) kann durch Vorgabe der Wunschmarge oder des Margenbarwerts die nominale Kondition (zum Beispiel Nominalzins, Auszahlungskurs) berechnet werden. Die Kalkulation der variablen Produkte erfolgt nach dem Prinzip der gleitenden Durchschnitte durch Eingabe des für das Finanzprodukt ermittelten Bewertungszinses. Zusätzlich zur Bruttomargenkalkulation kann in der MARZIPAN- Rechenkern-Bibliothek bereits in der Vorkalkulation die Nettomarge nach Berücksichtigung verschiedener Deckungsbeiträge ermittelt werden. Basis ist das flexible Deckungsbeitragsschema, mit dem der Finanzdienstleister seine gültige Deckungsbeitragsrechnung konfiguriert. Die Leistungsstufe Marge steht für folgende Rechenkerne zur Verfügung Kostentypen im Deckungsbeitragsschema Feste Kosten (zum Beispiel Risikoprämie, Optionspreis) Einmalige Kosten Laufende Kosten Kosten in Abhängigkeit von weiteren Größen (beispielsweise von der Laufzeit) Kostenzusammenfassungen (Summe, Maximum, etc.) Komplexe Kostentabellen MARZIPAN AKTIV-Rechenkern Finanzierung MARZIPAN SPAREN-Rechenkern Kapitalanlage MARZIPAN TALENT-Rechenkern Anleihen und Zinsderivate MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern Frei konfigurierbare Zahlungsströme MARZIPAN KAPLAN-Rechenkern Vorfälligkeitsberechnung 11

12 Leistungsstufen Leistungsstufe Implizite Optionen Leistungsspektrum Europäische und amerikanische implizite Optionen Einfache und mehrfache Sondertilgungsrechte Chooser- und Compoundrechte Ausübeschwellen Berücksichtigung im Deckungsbeitragsschema Sondertilgungsrechte und Kündigungsrechte sind im Kundengeschäft der Bank häufig anzutreffen zum einen gesetzlich bedingt, wie zum Beispiel 489 BGB, zum anderen als Kundenanforderung. Diese Rechte entsprechen Put-Optionen auf den Kreditzins und haben zum Teil einen erheblichen Wert. Die MARZIPAN-Rechenkern-Bibliothek bietet durch die Berechnung impliziter Optionen ein Werkzeug, den fairen Preis für diese Rechte zu ermitteln und in die Kundenkondition einzurechnen. Grundlage für die Kalkulation ist ein zinsbasiertes Optionspreismodell für Swaptions. Durch die Kenntnis der Werte dieser Kudenrechte sind folgende Vorgehensweisen möglich Ausweis der impliziten Optionen im Deckungsbeitragsschema und Berechnung der Marge nach Optionskosten Berechnung des Nominalzinses des Kunden bei vorgegebener Nettomarge nach Optionskosten Berücksichtigung von Ausfallwahrscheinlichkeiten nach aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Die Leistungsstufe Implizite Optionen verdeutlicht den erheblichen Effekt eingeräumter Sondertilgungsrechte auf den Ertrag der Bank durch ein Kundengeschäft. Sie steht für folgende Rechenkerne zur Verfügung MARZIPAN AKTIV-Rechenkern Finanzierung MARZIPAN SPAREN-Rechenkern Kapitalanlage Leistungsstufe Risiko Leistungsspektrum Risikoprämie Erwarteter Verlust Risikoübernahmeprämie Anteilige Bereitstellungskosten (bei variablen Geschäften) In der Leistungsstufe Risiko wird die Risikoprämie für das Adressausfallrisiko von Annuitätendarlehen, Tilgungsdarlehen und endfälligen Darlehen kalkuliert. Die Risikoprämie wird aufgrund eines wahrscheinlichkeitsbasierten Modells errechnet. Diese setzt sich zusammen aus dem erwarteten Verlust und der Risikoübernahmeprämie. Zugrunde gelegt werden historische Ausfallwahrscheinlichkeiten, die kundenabhängige Rating-Note, die Verlustquote (LGD) beziehungsweise die Besicherung des Geschäfts. Die Leistungsstufe Risiko steht für folgende Rechenkerne zur Verfügung MARZIPAN AKTIV-Rechenkern Finanzierung MARZIPAN TREPPENRECHNER-Rechenkern Frei konfigurierbare Zahlungsströme Der Rechenkern ermöglicht aus den übergebenen Daten die Erzeugung von weiteren Daten wie zum Beispiel die Interpolation von Ausfallwahrscheinlichkeiten für dezimale Ratingnoten. 12

13 Produktlösungen und Einsatzgebiete Produktlösungen Die MARZIPAN-Rechenkerne finden unter anderem auch in der MARZIPAN-Produktlösung Verwendung. Diese steht in drei Varianten zur Verfügung: als MARZIPAN PC für den Einsatz auf Windows 32-Bit-Plattformen, als MARZIPAN Web für den webbasierten Einsatz im Intra-, Inter- und Extranet sowie als mainframebasierte Version MARZIPAN/M. MARZIPAN PC MARZIPAN PC kann sowohl für Berater- als auch Expertenarbeitsplätze eingesetzt werden. Neben der Produktkalkulation stehen dem Benutzer vielfältige Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, die eine Kalkulation von komplexen Aufgabenstellungen ermöglichen. MARZIPAN PC bietet umfangreiche Expertenfunktionen, wie die Berechnung von Konditionentableaus, die Pflege der Zinsstrukturen, der Marktparameter, der Deckungsbeitragsschemata, der Rating- und Sicherheitenparameter für die Risiko-Kalkulation sowie die Konfiguration der Institutsprodukte, die nur von wenigen Anwendern im Institut durchgeführt werden. Mit Hilfe des Produktmanagers können Institutsprodukte individuell konfiguriert werden. Damit ist MARZIPAN PC auch für den Einsatz auf Beraterarbeitsplätzen geeignet. MARZIPAN Web MARZIPAN Web ist für den Einsatz auf Beraterarbeitsplätzen konzipiert. Für die Benutzer an diesen Arbeitsplätzen ist es von Vorteil, schnell und einfach Beratungen und Produktkalkulationen durchführen zu können. Die angebotenen Institutsprodukte werden dabei vorab so konfiguriert, dass vom Berater nur noch wenige Eingaben benötigt werden. Dies gewährleistet eine intuitive Be-dienung der Software. MARZIPAN/M Der kombinierte Einsatz von MARZIPAN PC und MARZIPAN Web ermöglicht, die Vorteile beider Varianten für Experten- und Benutzerarbeitsplätzen bei gemeinsamer Datenhaltung zu vereinen. MARZIPAN/M deckt in einer mainframebasierten Systemumgebung alle Anforderungen im Rahmen der Vor- und Nachkalkulation ab. Bei der Vorkalkulation stehen entsprechend der PC-Variante die selben Expertenfunktionen zur Verfügung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Bewertung von Leistungsstörungen und dem BGH-konformen Schadensnachweis. Weitere Standards, wie zum Beispiel Mandantenfähigkeit, Berechtigungssystem, anpassbare Menüstruktur, Masken und Texte kennzeichnen die Flexibilität von MARZIPAN/M. Mit der Nachkalkulation wird der Systemumfang im Hinblick auf die Unternehmenssteuerung weiter abgerundet. 13

14 Plattformen und Schnittstellen Plattformen Die Rechenkern-Bibliothek ist in C / C++ realisiert und verfügt über Schnittstellen in C, C++ und Java / JNI. Sie kann auf folgende Plattformen eingesetzt werden. MS Windows (2000, NT, XP, Server 2003) UNIX (IBM AIX, Sun-Solaris, HPUX) OS/390 - z/os Die Auslieferung des Rechenkerns erfolgt als DLL Dynamik Link Library oder als Shared Lib. Schnittstellen Standardmäßig wird für die Integration des Rechenkerns in Fremdsysteme eine Funktions- beziehungsweise Objektschnittstelle geliefert. Auf Anfrage können auch andere Schnittstellen angeboten werden. Mögliche Schnittstellen sind zum Beispiel COM, XML und SOAP. C C++ COM Java / JNI XML / SOAP Schnittstellen Rechenkernbibliothek Rechenkern Windows, UNIX, OS/390 - z/os Plattformen 14

15 GILLARDON innovative Lösungen für die Finanzwirtschaft Die Lösungen Unsere Kernkompetenzen umfassen die Bereiche Kundenberatung, Produktkalkulation und Gesamtbanksteuerung. Kundenberatung evenit ist das themenorientierte Beratungssystem für alle Vertriebskanäle für die Themen Altersvorsorge, Baufinanzierung, Vermögensanalyse und Financial Planning. Produktkalkulation MARZIPAN ist die Lösung zur Produktberatung und -kalkulation von Aktiv- und Passivgeschäften auf Basis der Marktzins- und Barwertmethode. FinanceFactory ist das regelbasierte Kalkulationssystem für die Absatzfinanzierung, das alle Darlehensvarianten der Absatzfinanzierung inklusive Restkreditversicherung und Subventionsrechnung abdeckt. Gesamtbanksteuerung THINC ist die integrierte Softwarelösung zur wertorientierten Gesamtbanksteuerung und deckt die Themen Markt- und Vertriebssteuerung, Bilanzstrukturmanagement, Risikocontrolling, Treasury, Adressrisikosteuerung, Basel II und IAS / IFRS ab. THINC unterstützt Sie bei der Erfüllung der Anforderungen aus den MaRisk. GILLARDON ist Branchenspezialist für Softwarelösungen, Consulting und Seminare in den Themenbereichen Kundenberatung, Produktkalkulation und Gesamtbanksteuerung. GILLARDON ein Unternehmen der msg systems ag 15

16 M-030-PB GILLARDON AG financial software Edisonstraße 2 D Bretten Fon:+49 (0) 7252 / Fax: +49 (0) 7252 / Internet: ein Unternehmen der msg systems ag

evenit Baufinanzierungs-Rechenkern

evenit Baufinanzierungs-Rechenkern evenit Baufinanzierungs- Beschreibung des Leistungsumfangs Wir denken nach, um vorzudenken Inhalt 3 Überblick 4 Leistungsmerkmale 5 Auswertungen und Aufbau des s 6 Plattformen und Schnittstellen Der evenit

Mehr

Consulting-Projekt Treasury

Consulting-Projekt Treasury Consulting-Projekt Treasury Cash-Flow-orientierte Zinsänderungsrisikosteuerung Entscheidungsorientierte Treasury-Reports Begleitung von Dispositionsausschusssitzungen Nachhaltige Einführung der Steuerungsmethodik

Mehr

Consulting-Projekt GuV-Planung

Consulting-Projekt GuV-Planung Aus dem Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen der msg systems ag und der GILLARDON AG financial software wurde die msggillardon AG. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter > www.msg-gillardon.de Consulting-Projekt

Mehr

Consulting-Projekt Variable Produkte

Consulting-Projekt Variable Produkte Aus dem Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen der msg systems ag und der GILLARDON AG financial software wurde die msggillardon AG. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter > www.msg-gillardon.de Consulting-Projekt

Mehr

Ausgabe 06 MARZIPAN. in der Praxis. Vorzeitige Umschuldung von Festzinskrediten. Wir denken nach, um vorzudenken

Ausgabe 06 MARZIPAN. in der Praxis. Vorzeitige Umschuldung von Festzinskrediten. Wir denken nach, um vorzudenken Ausgabe 06 MARZIPAN Vorzeitige Umschuldung von Festzinskrediten Wir denken nach, um vorzudenken Vorzeitige Umschuldung von Festzinskrediten mit MARZIPAN Aufgabenstellung Wenn sich die Zinslandschaft nachhaltig

Mehr

Ausgabe 03 MARZIPAN. in der Praxis. Kalkulation teilgedeckter Darlehen. Wir denken nach, um vorzudenken

Ausgabe 03 MARZIPAN. in der Praxis. Kalkulation teilgedeckter Darlehen. Wir denken nach, um vorzudenken Ausgabe 03 MARZIPAN Kalkulation teilgedeckter Darlehen Wir denken nach, um vorzudenken Kalkulation teilgedeckter Darlehen Konditionen in der Baufinanzierung Die Konditionen in der Baufinanzierung richten

Mehr

sdis+ Risikocontrolling gemäß MaRisk Zinsbuchsteuerung Depot-A-Management Marktpreisrisiko Liquiditätsrisiko Wir denken nach, um vorzudenken

sdis+ Risikocontrolling gemäß MaRisk Zinsbuchsteuerung Depot-A-Management Marktpreisrisiko Liquiditätsrisiko Wir denken nach, um vorzudenken Aus dem Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen der msg systems ag und der GILLARDON AG financial software wurde die msggillardon AG. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter > www.msg-gillardon.de sdis+

Mehr

Auszug Publikationen 2005

Auszug Publikationen 2005 Auszug Publikationen 2005 Kalkulation von s im Rahmen der Marktzinsmethode Die Liquiditätsrisiken dürfen nicht vernachlässigt werden Wir denken nach, um vorzudenken Kalkulation von s im Rahmen der Marktzinsmethode

Mehr

evenit Das themenorientierte Beratungssystem für alle Vertriebskanäle Wir denken nach, um vorzudenken

evenit Das themenorientierte Beratungssystem für alle Vertriebskanäle Wir denken nach, um vorzudenken Das themenorientierte Beratungssystem für alle Vertriebskanäle Wir denken nach, um vorzudenken Inhalt 3 Überblick und Leistungsumfang 6 Vorteile und Struktur des integrierten Beratungssystems 7 Zentraler

Mehr

Finanzierungskonzept Volksbank Bad Salzuflen

Finanzierungskonzept Volksbank Bad Salzuflen Ihre Finanzierung im Detail VR-Realkr.Wohnungsb. (Vb) Unser Beratungsergebnis vom 02.10.2012 Ihr Ansprechpartner: Stefan Berner Telefon: 05222 /801-153 Die Tilgung wird zu einem festgelegten Zeitpunkt

Mehr

Auszug Publikationen 2004

Auszug Publikationen 2004 Auszug Publikationen 2004 Wertorientierte Banksteuerung Wir denken nach, um vorzudenken Wertorientierte Banksteuerung Matthias Räder / Prof. Dr. Konrad Wimmer BIT 2/2004 Ein aussagekräftiges Controllingsystem

Mehr

Wie teuer ist der Verzicht auf eine Zinsdifferenz von 0,5% über die gesamte Laufzeit?

Wie teuer ist der Verzicht auf eine Zinsdifferenz von 0,5% über die gesamte Laufzeit? Martin Cremer Finanzmathematiker Wie teuer ist der Verzicht auf eine Zinsdifferenz von 0,5% über die gesamte Laufzeit? Kornwestheim 2008 Prisma 2008 Martin Cremer Finanzmathematiker Präambel Ausgangspunkt

Mehr

MARZIPAN in der Praxis

MARZIPAN in der Praxis MARZIPAN in der Praxis Tipps & Tricks für die erfolgreiche Anwendung von MARZIPAN MARZIPAN und die Verbraucherkreditrichtlinie Die Vorschriften der Verbraucherkreditrichtlinie traten am 11. Juni 2010 in

Mehr

Bernd Luderer. Starthilfe Finanzmathematik. Zinsen - Kurse - Renditen. 4., erweiterte Auflage. Springer Spektrum

Bernd Luderer. Starthilfe Finanzmathematik. Zinsen - Kurse - Renditen. 4., erweiterte Auflage. Springer Spektrum Bernd Luderer Starthilfe Finanzmathematik Zinsen - Kurse - Renditen 4., erweiterte Auflage Springer Spektrum Inhaltsverzeichnis 1 Grundlegende Formeln und Bezeichnungen 1 1.1 Wichtige Bezeichnungen 1 1.2

Mehr

Herrn Max Mustermann Mustermann Str. 1. 27367 Sottrum 11.05.2012. Finanzierungsvorhaben

Herrn Max Mustermann Mustermann Str. 1. 27367 Sottrum 11.05.2012. Finanzierungsvorhaben Herrn Max Mustermann Mustermann Str. 1 Zweigstelle Telefon 04264 833 0 Telefax 04264 833 109 Bankleitzahl 29165681 Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Müller Vorstand Matthias Dittrich Stefan Hunsche Registergericht

Mehr

Aufgaben zur Abschlussprüfung zum Controller / Treasurer Prüfungsjahr 2005

Aufgaben zur Abschlussprüfung zum Controller / Treasurer Prüfungsjahr 2005 zum Controller / Treasurer Prüfungsjahr 005 Prüfungsdauer: 8.0 Uhr 8.00 Uhr (inklusive Pausen) Beliebige Hilfsmittel sind zugelassen. Maximal zu erreichende Punktzahl: 40 Geforderte Punktzahl für erfolgreiches

Mehr

GILLARDON CREDIT PORTFOLIO MANAGER

GILLARDON CREDIT PORTFOLIO MANAGER Aus dem Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen der msg systems ag und der GILLARDON AG financial software wurde die msggillardon AG. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter > www.msg-gillardon.de GILLARDON

Mehr

Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob

Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob 6/2000 Bank 3 Risikomanagement 34 Pricing der Ausfallrisikoprämien auf der Basis von Credit Spreads Andreas Beck / Peter Jacob Im Interbankengeschäft werden Credit Spreads bei der Kalkulation von Ausfallrisikoprämien

Mehr

CAP-Annuitäten-Darlehen

CAP-Annuitäten-Darlehen 14 finanzplanung konkret 1/2007 CAP-Annuitäten-Darlehen Finanz-Training Von Prof. Heinrich Bockholt Ihr Freund EMIL schritt Ende November 2006 zur APO-Bank, um seinen Neuwagen zu finanzieren. Da er einen

Mehr

10 Jahre MARZIPAN Web Mirco Otte, Team Finanzierungen bei der Hamburger Sparkasse, über die Erfahrungen mit der Softwarelösung von msggillardon

10 Jahre MARZIPAN Web Mirco Otte, Team Finanzierungen bei der Hamburger Sparkasse, über die Erfahrungen mit der Softwarelösung von msggillardon Im Gespräch 10 Jahre MARZIPAN Web Mirco Otte, Team Finanzierungen bei der Hamburger Sparkasse, über die Erfahrungen mit der Softwarelösung von msggillardon Interview: Regina Galm Vor 10 Jahren war die

Mehr

Retailbanking System. RBS die Software für das Aktiv-, Passiv- und Komplementärgeschäft

Retailbanking System. RBS die Software für das Aktiv-, Passiv- und Komplementärgeschäft Retailbanking System RBS die Software für das Aktiv-, Passiv- und Komplementärgeschäft Anklicken und verkaufen Eine gute Beratung ist der halbe Vertragsabschluss. Praxisnah soll sie sein. Flexibel, vielfältig

Mehr

Implizite Optionen als Risiken adäquat bewerten

Implizite Optionen als Risiken adäquat bewerten Kreditinstitute verzeichnen eine stetig wachsende Anzahl von impliziten Optionen. Dabei handelt es sich um Kundengeschäfte mit willentlich und bereits zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses vereinbarten

Mehr

Zinsbindungsfrist bei Annuitätendarlehen

Zinsbindungsfrist bei Annuitätendarlehen Früher oder später muss sich nahezu jeder Kreditnehmer Gedanken über die Anschlussfinanzierung machen. Schließlich werden die Zinsen für die meisten Darlehen nur über einen eher kurzen Zeitraum festgelegt,

Mehr

Die Duration von Standard-Anleihen. - Berechnungsverfahren und Einflussgrößen -

Die Duration von Standard-Anleihen. - Berechnungsverfahren und Einflussgrößen - Die Duration von Standard-Anleihen - Berechnungsverfahren und Einflussgrößen - Gliederung Einleitendes Herleitung einer Berechnungsvorschrift Berechnungsvorschriften für Standardfälle Einflussgrößen und

Mehr

Finanzmathematik. Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000.

Finanzmathematik. Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000. Finanzmathematik Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000.de Das Tilgungsrechnen Für Kredite gibt es drei unterschiedliche

Mehr

Übungsblatt 13 - Probeklausur

Übungsblatt 13 - Probeklausur Aufgaben 1. Der Kapitalnehmer im Kapitalmarktmodell a. erhält in der Zukunft einen Zahlungsstrom. b. erhält heute eine Einzahlung. c. zahlt heute den Preis für einen zukünftigen Zahlungsstrom. d. bekommt

Mehr

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Studieninhalte (DS = Doppelstunde á 90 Minuten) Grundlagen der Bankensteuerung Finanzmathematische Grundlagen 12 DS Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

Mehr

Bewertung von Finanzinstrumenten

Bewertung von Finanzinstrumenten Prof. Dr. Arnd Wiedemann Bewertung von Finanzinstrumenten Wintersemester 2013/2014 Financial Engineering Bewertung von Finanzinstrumenten Financial Engineering ist die Kunst der zielgerichteten Konstruktion

Mehr

Kreditmanagement. EK Finanzwirtschaft

Kreditmanagement. EK Finanzwirtschaft EK Finanzwirtschaft a.o.univ.-prof. Mag. Dr. Christian KEBER Fakultät für Wirtschaftswissenschaften www.univie.ac.at/wirtschaftswissenschaften christian.keber@univie.ac.at Kreditmanagement 1 Kreditmanagement

Mehr

Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013

Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013 Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013 Finanzmathematik (TM/SRM/SM) Tutorium Finanzmathematik Teil 1 1 Zinseszinsrechnung Bei den Aufgaben dieses

Mehr

Finanzmathematik mit Excel

Finanzmathematik mit Excel Finanzmathematik mit Excel Seminar zur Finanzwirtschaft im Wintersemester 2014/15 Dipl.-Math. Timo Greggers B.Sc. VWL Janina Mews M.Sc. BWL Dienstag 14.15-15.45 (Beginn: 28.10.2014) PC-Labor (Walter-Seelig-Platz

Mehr

KreditPricer PLUS. Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse

KreditPricer PLUS. Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse KreditPricer PLUS Individuelle Lösungen für die marktgerechte Kreditbewertung und integrierte Portfolioanalyse www.kreditpricer.de, kreditpricer@1plusi.de KreditPricer PLUS Die Mindestanforderungen an

Mehr

Bitte prüfen Sie meinen unverbindlichen Vorschlag. Sie haben damit einen wichtigen Baustein, Ihre Wünsche zu realisieren.

Bitte prüfen Sie meinen unverbindlichen Vorschlag. Sie haben damit einen wichtigen Baustein, Ihre Wünsche zu realisieren. Herrn Max Mustermann Musterstraße 2 24941 Flensburg Beispiel für Ihre persönliche Baufinanzierung Sehr geehrter Herr Mustermann, vielen Dank für Ihr Interesse an einer Baufinanzierung. Aufgrund unseres

Mehr

Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen

Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen Begründung und Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigung und Nichtabnahmeentschädigung aus juristischer und finanzmathematischer Sicht von Dr. Patrick Rösler,

Mehr

3.3. Tilgungsrechnung

3.3. Tilgungsrechnung 3.3. Tilgungsrechnung Grundbegriffe Gegenstand der Tilgungsrechnung ist ein von einem Gläubiger (z. B. Bank) an einen Schuldner ausgeliehener Geldbetrag S; Bezeichnung: S... Schuld, Darlehen, Kredit Es

Mehr

BFP07 Lösung: [870,00] + [150,60]

BFP07 Lösung: [870,00] + [150,60] BFP07 Lösung: [870,00] + [150,60] Die Eheleute Bernd und Nicole Krause beabsichtigen, eine 3-Zimmer-Wohnung zu einem Kaufpreis von 210.000,00 zzgl. einem Tiefgaragenstellplatz von 15.000,00 zu erwerben.

Mehr

Musterprüfung. Masterprüfungszentrale Xpert Business

Musterprüfung. Masterprüfungszentrale Xpert Business Musterprüfung Prüfung Xpert Business Finanzwirtschaft" Lösungsvorschlag Masterprüfungszentrale Xpert Business Volkshochschulverband Baden-Württemberg e. V. Raiffeisenstraße 14 70771 Leinfelden-Echterdingen

Mehr

Aufgaben zur Abschlussprüfung zum Controller / Treasurer. Prüfungsjahr 2008

Aufgaben zur Abschlussprüfung zum Controller / Treasurer. Prüfungsjahr 2008 Aufgaben zur Abschlussprüfung zum Controller / Treasurer Prüfungsjahr 008 Prüfungsdauer: 8.00 Uhr open end Beliebige Hilfsmittel sind zugelassen Maximal zu erreichende Punktzahl: 50 Geforderte Punktzahl

Mehr

MUSTER. Dieses Finanzierungsangebot ist zunächst freibleibend. Auf Ihren Wunsch werden wir Ihnen ein verbindliches Angebot erstellen.

MUSTER. Dieses Finanzierungsangebot ist zunächst freibleibend. Auf Ihren Wunsch werden wir Ihnen ein verbindliches Angebot erstellen. Frau Muster Kunde Rathausmarkt 1 20095 Hamburg Qualitätsservice Mühlenbrücke 8 23552 Lübeck Ihr Ansprechpartner: Herr Timo Renz Tel.: 0451/14081111 Fax: 0451/14089999 150.000,00 Euro für Ihre Immobilienfinanzierung

Mehr

Kirsten Wüst. Finanzmathematik. Vom klassischen Sparbuch zum modernen Zinsderivat GABLER

Kirsten Wüst. Finanzmathematik. Vom klassischen Sparbuch zum modernen Zinsderivat GABLER Kirsten Wüst Finanzmathematik Vom klassischen Sparbuch zum modernen Zinsderivat GABLER I Inhaltsverzeichnis VORWORT V INHALTSVERZEICHNIS VII ABBILDUNGSVERZEICHNIS XV TABELLENVERZEICHNIS XVII 1 ZINSFINANZINSTRUMENTE

Mehr

Die Preisangaben Verordnung der Banken

Die Preisangaben Verordnung der Banken Die Preisangaben Verordnung der Banken Effektivzinsregelungen nach geltendem und künftigem Recht von Prof. Dr. Konrad Wimmer und Ernst Stöckl-Pukall Verlag C. H. Beck München sverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Barwertbestimmung und Effektivzins bei Anleihen. von Fanny Dieckmann

Barwertbestimmung und Effektivzins bei Anleihen. von Fanny Dieckmann Barwertbestimmung und Effektivzins bei Anleihen von Fanny Dieckmann Inhalt Definitionen Anleihenstruktur Anleihenbewertung Barwertbestimmung Renditebestimmung Bewertung von Sonderformen Literaturverzeichnis

Mehr

Hypothekendarlehen. Festlegungen im Kreditvertrag. Beispiel 1. Beispiel 1 / Lösung 16.04.2012. Finanzmathematik HYPOTHEKENDARLEHEN

Hypothekendarlehen. Festlegungen im Kreditvertrag. Beispiel 1. Beispiel 1 / Lösung 16.04.2012. Finanzmathematik HYPOTHEKENDARLEHEN Finanzmathematik Kapitel 3 Tilgungsrechnung Prof. Dr. Harald Löwe Sommersemester 2012 Abschnitt 1 HYPOTHEKENDARLEHEN Festlegungen im Kreditvertrag Der Kreditvertrag legt u.a. folgende Daten fest Kreditsumme

Mehr

Test 1 (zu den Kapiteln 1 bis 6)

Test 1 (zu den Kapiteln 1 bis 6) Test 1 1 Test 1 (zu den Kapiteln 1 bis 6) Bearbeitungszeit: 90 Minuten Aufgabe T1.1: Bekanntmachung EUR 1.000.000.000,- Anleihe mit variablem Zinssatz der Fix AG von 2003/2013, Serie 111 Zinsperiode: 12.10.2006

Mehr

Grundbegriffe Gegenstand der Tilgungsrechnung ist ein von einem Gläubiger (z. B. Bank) an einen Schuldner ausgeliehener Geldbetrag S;

Grundbegriffe Gegenstand der Tilgungsrechnung ist ein von einem Gläubiger (z. B. Bank) an einen Schuldner ausgeliehener Geldbetrag S; 1 5.3. Tilgungsrechnung Grundbegriffe Gegenstand der Tilgungsrechnung ist ein von einem Gläubiger (z. B. Bank) an einen Schuldner ausgeliehener Geldbetrag S; Bezeichnung: S... Schuld, Darlehen, Kredit

Mehr

Übungsaufgaben WFW Finanzierung und Investition handlungsspezifische Qualifikation 2. Tag

Übungsaufgaben WFW Finanzierung und Investition handlungsspezifische Qualifikation 2. Tag 1. Aufgabe Als Assistent der Geschäftsleitung wurden Sie beauftragt herauszufinden, ob die Investition in Höhe von 1.200.000 Euro in eine neue Produktionsanlage rentabel ist. Dafür liegen Ihnen folgende

Mehr

SS 2014 Torsten Schreiber

SS 2014 Torsten Schreiber SS 2014 Torsten Schreiber 221 Diese Lücken sollten nicht auch bei Ihnen vorhanden sein: Wird im Bereich der Rentenrechnung die zugehörige zu Beginn eines Jahres / einer Zeitperiode eingezahlt, so spricht

Mehr

Vorlesung Gesamtbanksteuerung Zinsänderungsrisiko Dr. Klaus Lukas Marcus Wilhelm

Vorlesung Gesamtbanksteuerung Zinsänderungsrisiko Dr. Klaus Lukas Marcus Wilhelm Vorlesung Gesamtbanksteuerung Zinsänderungsrisiko Dr. Klaus Lukas Marcus Wilhelm 1 Gliederung Erfolgsbeitrag aus Zinsgeschäften Zinsänderungsrisiko Berücksichtigung variabler Produkte 2 Erfolgsbeitrag

Mehr

Die Kreditlösung für Retail- und Corporatebanking

Die Kreditlösung für Retail- und Corporatebanking Die Kreditlösung für Retail- und Corporatebanking Standardisierte Kreditfabrik oder hochindividuelle Finanzierung? Für Finanzinstitute wird es zunehmend wichtiger, mit leistungsfähigen Systemen schnell

Mehr

Auszug Publikationen 2005

Auszug Publikationen 2005 Auszug Publikationen 2005 Eigene EAD-Schätzung für Basel II Wir denken nach, um vorzudenken Eigene EAD-Schätzung für Basel II Christof Hofmann / Dr. Michael Lesko / Stephan Vorgrimler Die Bank 06/2005

Mehr

1.1. Neugeschäft Wohnungsbau Die tagesaktuellen Konditionen erfragen Sie bitte bei Ihrem Berater.

1.1. Neugeschäft Wohnungsbau Die tagesaktuellen Konditionen erfragen Sie bitte bei Ihrem Berater. 1. Realdarlehen 1.1. Neugeschäft Wohnungsbau 1.2. Neugeschäft gewerbliche Finanzierung und Finanzierung Vermietung und Verpachtung wohnwirtschaftliche Nutzung 1.3. Vorausdarlehen 1.4. Zwischenkredit tagesaktuelle

Mehr

FINANZMATHEMATISCHE FUNKTIONEN (EXCEL)

FINANZMATHEMATISCHE FUNKTIONEN (EXCEL) FINANZMATHEMATISCHE FUNKTIONEN (EXCEL) Inhalt 1 Excel Funktionen für einmalige und periodische Zahlungen... 4 1.1 Excel-Funktion ZW() / Berechnung von Endwerten für einmalige und laufende Zahlungen...

Mehr

Zinsen, Zinseszins, Rentenrechnung und Tilgung

Zinsen, Zinseszins, Rentenrechnung und Tilgung Zinsen, Zinseszins, Rentenrechnung und Tilgung 1. Zinsen, Zinseszins 2. Rentenrechnung 3. Tilgung Nevzat Ates, Birgit Jacobs Zinsrechnen mit dem Dreisatz 1 Zinsen Zinsrechnen mit den Formeln Zinseszins

Mehr

lebensbegleitenden Finanzmathematik

lebensbegleitenden Finanzmathematik Martin Hödlmoser Das lxl der lebensbegleitenden Finanzmathematik Kredit-, Darlehens-, Leasingraten Rendite von Veranlagungen (Sparbücher, Wertpapiere,...) Zinsverrechnungsmodalitäten Tilgungspläne Grundzüge

Mehr

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate Parameter Feste oder schwankende Kreditrate Abbildung 1: Entwicklung der Kreditrate bei Krediten mit festem Zinssatz und fester Annuität gegenüber Krediten mit regelmäßiger Anpassung des Zinssatzes Parameter

Mehr

Lernfeld 11 Finanzierung Musterlösungen zum Modul Finanzierungsbegleitende Buchungen

Lernfeld 11 Finanzierung Musterlösungen zum Modul Finanzierungsbegleitende Buchungen Aufgabe 1 Nennen und erläutern Sie drei Darlehensformen nach den Tilgungsarten und nennen Sie je ein Beispiel. Lösung 1 Hinweis: Leider werden die Begrifflichkeiten in verschiedenen Lehrbüchern u. a. Veröffentlichungen

Mehr

Übungsblatt 1 Finanzmathematik

Übungsblatt 1 Finanzmathematik Übungsblatt 1 Finanzmathematik 1. Können bei einfacher Verzinsung von 6% und einer Anlagedauer von einem halben Jahr aus 1.000 e mehr als 1.030 e werden? 2. Ein fester Anlagebetrag wird bei der Privatbank

Mehr

Berechnung des Grundwertes 27. Zinsrechnung

Berechnung des Grundwertes 27. Zinsrechnung Berechnung des Grundwertes 27 Das Rechnen mit Zinsen hat im Wirtschaftsleben große Bedeutung. Banken vergüten Ihnen Zinsen, wenn Sie Geld anlegen oder berechnen Zinsen, wenn Sie einen Kredit beanspruchen.

Mehr

Immobilienfinanzierung Heimo Koch

Immobilienfinanzierung Heimo Koch Repetitorium Masterstudium Seite 1 Nach Frage der Nutzung, welche kommerziellen Immobilien sind bekannt? Seite 2 Bei den Finanzierungsarten wird unterschieden nach Befristung Stellung des Kapitalgebers

Mehr

Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff

Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff Finanzierung: (1) Beschaffung (Zufluss) finanzieller Mittel... (2)... welche in der Folge einen Abfluss liquider Mittel zur Folge Hat/haben kann... Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff (3)...unter

Mehr

Eine systematische Analyse über Implizite Optionen im Retail Banking

Eine systematische Analyse über Implizite Optionen im Retail Banking Eine systematische Analyse über Implizite Optionen im Retail Banking Dr. Andreas Beck / Heinrich Paeßens / Berit Schmitt / Dr. Christian Sievi Betriebswirtschaftliche Blätter 01/2001 Banken und Sparkassen

Mehr

Mathematik 1. Inhaltsverzeichnis. Prof. Dr. K. Melzer. karin.melzer@hs-esslingen.de http://www.hs-esslingen.de/de/mitarbeiter/karin-melzer.

Mathematik 1. Inhaltsverzeichnis. Prof. Dr. K. Melzer. karin.melzer@hs-esslingen.de http://www.hs-esslingen.de/de/mitarbeiter/karin-melzer. Mathematik 1 Prof Dr K Melzer karinmelzer@hs-esslingende http://wwwhs-esslingende/de/mitarbeiter/karin-melzerhtml Inhaltsverzeichnis 1 Finanzmathematik 1 11 Folgen und Reihen 1 111 Folgen allgemein 1 112

Mehr

Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten

Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten Seminar: Immobilienstandort Frankfurt Frankfurt, den 06. Dezember 2007 Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten von Martina Wieneke, Head of Capital

Mehr

Der Zahlungsstrom (Cash Flow)

Der Zahlungsstrom (Cash Flow) Der Zahlungsstrom (Cash Flow) 1. Begriff des Zahlungsstroms Abfolge von Zahlungen in der Zeit. Jedem Zeitpunkt t werden Zahlungen zugeordnet. - Positive Zahlungen bedeuten Einzahlungen - Negative Zahlungen

Mehr

Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen. Mittwoch, 3.

Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen. Mittwoch, 3. Ermittlung des Darlehenszinses: Theorie und Praxis mit Anwendungsbeispielen Martin Dember, Landesbank Hessen-Thüringen Mittwoch, 3. September 2014 Agenda 2 1 Zielsetzung und Hintergrund 2 Komponenten des

Mehr

Excel Finanzmathematische Funktionen

Excel Finanzmathematische Funktionen Excel Finanzmathematische Funktionen Inhalt 1 Excel Funktionen für einmalige und periodische Zahlungen... 2 1.1 Excel-Funktion ZW() / Berechnung von Endwerten für einmalige und laufende Zahlungen... 3

Mehr

Lernfeld/Fach: Baufinanzierungen bearbeiten Thema: Darlehensarten in der Baufi

Lernfeld/Fach: Baufinanzierungen bearbeiten Thema: Darlehensarten in der Baufi Übungsaufgaben Aufgabe 1 Die Eheleute Bernd und Nicole Krause beabsichtigen, eine 3-Zimmer-Wohnung zu einem Kaufpreis von 210.000,00 zzgl. einem Tiefgaragenstellplatz von 15.000,00 zu erwerben. Das Objekt

Mehr

Aufgaben zur Finanzmathematik, Nr. 1

Aufgaben zur Finanzmathematik, Nr. 1 Aufgaben zur Finanzmathematik, Nr. 1 1.) Ein Unternehmen soll einen Kredit in Höhe von 800.000 in fünf gleich großen Tilgungsraten zurückzahlen. Der Zinssatz beträgt 6,5 % p. a. Erstellen Sie einen Tilgungsplan!

Mehr

Finanzmathematik - Grundlagen

Finanzmathematik - Grundlagen Finanzmathematik - Grundlagen Aufgabensammlung Sommersemester 2005 Marco Papatrifon Institut für Statistik und Mathematische Wirtschaftstheorie Klausur 2002 Aufgabe 1 Student K. Toffel überzieht sein Girokonto

Mehr

Grundlagen & Usancen Mag. Andreas Gelbmann

Grundlagen & Usancen Mag. Andreas Gelbmann > VK Advanced Topics in Financial Engineering Grundlagen & Usancen Mag. Andreas Gelbmann > ATiFE Grundlagen & Usancen Agenda 1. Zinsberechnung 2. Anleihen 3. Swaps 2 > ATiFE 1. Zinsberechnung Stellen Sie

Mehr

Autofinanzierung im Jahre 2006

Autofinanzierung im Jahre 2006 Autofinanzierung im Jahre 2006 Herr Berger schaute zum Ende des Jahres 2005 sein altes Auto an, was ihm sehr viele Jahre treu gedient hatte, der Abschied war aber unvermeidlich und so kaufte er sich zum

Mehr

Übungsaufgaben. Finanzierung

Übungsaufgaben. Finanzierung Übungsaufgaben Finanzierung Inhalt 1. Außenfinanzierung... 1 1.1. Beteiligungsfinanzierung... 1 1.1.1. Bilanzkurs... 1 1.1.2. Korrigierter Bilanzkurs... 2 1.1.3. Ertragswertkurs... 3 1.1.4. Bezugsrecht...

Mehr

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor Übungsaufgaben zur Vorlesung FINANZIERUNG UND CONTROLLING ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft Dr. Horst Kunhenn Vertretungsprofessor Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB)

Mehr

Susanne Kruse. Formelsammlung. Aktien-, Zins- und. Währungsderivate. Springer Gabler

Susanne Kruse. Formelsammlung. Aktien-, Zins- und. Währungsderivate. Springer Gabler Susanne Kruse Formelsammlung Aktien-, Zins- und Währungsderivate Springer Gabler Inhaltsverzeichnis Notations- und Abkürzungsverzeichnis XI Teil I Finanzmathematische Grundlagen 1 Grundprinzipien der Finanzmathematik

Mehr

Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite

Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite 1 Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite 1. Name und Kontaktangaben des Kreditgebers Kreditgeber Anschrift Kreditvermittler Anschrift S-Kreditpartner GmbH Prinzregentenstraße 25, 10715

Mehr

Kurzanleitung und Hinweise zu dieser Vorlage

Kurzanleitung und Hinweise zu dieser Vorlage Kurzanleitung und Hinweise zu dieser Vorlage Enthaltene Vorlagen und Aufbau der Datei In dieser Excel Vorlagen Datei sind drei völlig unabhängige Vorlagen zur Berechnung von unterschiedlichen Darlehen

Mehr

Übungsserie 6: Rentenrechnung

Übungsserie 6: Rentenrechnung HTWD, Fakultät Informatik/Mathematik Prof. Dr. M. Voigt Wirtschaftsmathematik I Finanzmathematik Mathematik für Wirtschaftsingenieure - Übungsaufgaben Übungsserie 6: Rentenrechnung 1. Gegeben ist eine

Mehr

PRODUKT BESCHREIBUNG 31. JULI 2012. FlexOption

PRODUKT BESCHREIBUNG 31. JULI 2012. FlexOption PRODUKT BESCHREIBUNG 31. JULI 2012 FlexOption 1. Vorzeitige Rückzahlungen: Unkalkulierbare finanzielle Risiken. Die in Deutschland überwiegende Kombination aus einer langfristigen Zinsfestschreibung und

Mehr

Ihre persönliche Finanzierungsberechnung

Ihre persönliche Finanzierungsberechnung Ihre persönliche Finanzierungsberechnung Herr Max Mustermann Musterstr. 110 D 01994 Annahütte Sehr geehrter Herr Mustermann, aufgrund Ihrer Angaben haben wir für Sie folgende Modellberechnung durchgeführt:

Mehr

Vorfälligkeitsentschädigung bei Forwarddarlehen

Vorfälligkeitsentschädigung bei Forwarddarlehen Beitrag Vorstand Kredit Konto Anlage Recht Handel Controlling Revision Vorfälligkeitsentschädigung bei Forwarddarlehen Spezialfragen zur Berechnung von Nichtabnahme- und Vorfälligkeitsentschädigung bei

Mehr

Hauptstadt Messe. Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank. Ihr Partner in der Baufinanzierung. Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09.

Hauptstadt Messe. Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank. Ihr Partner in der Baufinanzierung. Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09. Hauptstadt Messe Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank Ihr Partner in der Baufinanzierung Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09.2014 Agenda Die DSL Bank stellt sich vor Warum DSL Bank? Produkte Konditionen

Mehr

Bausparen vermögensaufbau. Die eigene. Immobilie einfach. bausparen. Weil jeder seinen FREIraum braucht.

Bausparen vermögensaufbau. Die eigene. Immobilie einfach. bausparen. Weil jeder seinen FREIraum braucht. Bausparen vermögensaufbau Die eigene Immobilie einfach bausparen. Weil jeder seinen FREIraum braucht. Schaffen Sie jetzt den FREIraum für Ihre eigenen Ideen. Ein eigenes Dach über dem Kopf gibt Ihrer Kreativität

Mehr

Flächenerwerb und Liquidität in der Balance halten!

Flächenerwerb und Liquidität in der Balance halten! Flächenerwerb und Liquidität in der Balance halten! Flächenerwerb und Liquidität in Balance halten! 1. Wie lassen sich landwirtschaftliche Flächen zeitgemäß finanzieren? 2. Wie lassen sich die Finanzierungskosten

Mehr

NH-Schuldenverwaltung 2015 1. Neuerungen 2015. Excel-Ausgabe bei fast allen Auswertungen verfügbar

NH-Schuldenverwaltung 2015 1. Neuerungen 2015. Excel-Ausgabe bei fast allen Auswertungen verfügbar NH-Schuldenverwaltung 2015 1 Neuerungen 2015 Excel-Ausgabe bei fast allen Auswertungen verfügbar Fortan ist es möglich unter dem Menüpunkt Listen nahezu alle Auswertungen der Einzelpunkte auch nach Excel

Mehr

Beginn der Verzinsung. Vorlaufzeit (meist maximal 6 Monate) Gesamtlaufzeit (selten über 24 Monate) Vergleich von Referenzzinssatz und Forward Rate

Beginn der Verzinsung. Vorlaufzeit (meist maximal 6 Monate) Gesamtlaufzeit (selten über 24 Monate) Vergleich von Referenzzinssatz und Forward Rate 2.6.2.1 Forward Rate Agreement (FRA) EinForward-Kontrakt istdie Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren Zeitpunkt (Termingeschäft).

Mehr

Anleitung Kredit-Inspektion

Anleitung Kredit-Inspektion Seite 1 Anleitung Kredit-Inspektion Copyright by: Instrumenta GmbH Alle Rechte vorbehalten. Seite 2 Der Mandant hat Ihrer Kanzlei den Auftrag zur Kredit-Inspektion gegeben. In dieser Anleitung erfahren

Mehr

Eine Übersicht zu unseren Excel-Informationen finden Sie hier: www.urs-beratung.de/toolbox.htm

Eine Übersicht zu unseren Excel-Informationen finden Sie hier: www.urs-beratung.de/toolbox.htm urs toolbox - Tipps für Excel-Anwender Excel - Thema: Finanzmathematik excel yourself Autoren: Ralf Sowa, Christian Hapke Beachten Sie unsere Hinweise und Nutzungsbedingungen. Vorgestellte Musterlösungen

Mehr

Ihre persönliche Finanzierungsberechnung

Ihre persönliche Finanzierungsberechnung Ihre persönliche Finanzierungsberechnung Herr Max Mustermann Musterstr. 110 D 01994 Annahütte Sehr geehrter Herr Max Mustermann, aufgrund Ihrer Angaben haben wir für Sie folgende Modellberechnung durchgeführt:

Mehr

Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung.

Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung. Anwendungen aus der Finanzmathematik a) Periodische Zahlungen: Renten und Leasing Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung Beispiele: monatliche Krankenkassenprämie, monatliche

Mehr

Checkliste für die Geldanlageberatung

Checkliste für die Geldanlageberatung Checkliste für die Geldanlageberatung Bitte füllen Sie die Checkliste vor dem Termin aus. Die Beraterin / der Berater wird diese Angaben im Gespräch benötigen. Nur Sie können diese Fragen beantworten,

Mehr

Effektiver Jahreszins: neue EU Norm

Effektiver Jahreszins: neue EU Norm Veröffentlicht in: Finanzierung, Leasing, Factoring, 2/1997, S.45 ff Nachstehend handelt es sich um eine Langfassung des Aufsatzes. Effektiver Jahreszins: neue EU Norm Seit 1986 verfolgt die Europäische

Mehr

Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung

Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung Attraktive Zinsen mit verschiedenen Laufzeiten bei monatlicher Auszahlung Sie möchten Ihr Geld zu kleinen Beträgen zinsstark anlegen? Dann ist der Fidor

Mehr

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz Technische Universität Graz 14. Jänner 2009 Inhalt der Präsentation: 1 Allgemeines 1 Zinsen und Zinsesrechnung 2 Zinssatz 1 Effektiver Zinssatz 2 Nomineller Zinssatz 2 Verschiedene 1 Schatzzins 2 LIBOR/EURIBOR

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden Herzlich Willkommen Klagenfurt Schloss Krastowitz, 8.Feb.2005 Mag. Johannes Fries Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden 1 Kommunalkredit Austria AG (KA) Bilanzsumme (31.12.2004): EUR 14.186 Mio. MitarbeiterInnen:

Mehr

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ Stand: 06/2012 Diese Information gilt bis auf weiteres und steht nur in deutscher Sprache zur Verfügung. II. Informationen zum Förderkredit (Ratenkredit) Wesentliche

Mehr

Kommunales Zins- und Schuldenmanagement

Kommunales Zins- und Schuldenmanagement 3 Martin Wambach Alexander Etterer Dr. Gunnar Stark Kommunales Zins- und Schuldenmanagement Einsatz von Zinsinstrumenten in den Städten und Gemeinden B Kredite B.1 Systematik der Aktionsparameter B.1.1

Mehr

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL Mit aktuellen News kann der Rentenhandel spannend werden. 20 Schweizer Franken: Arthur Honegger, französischschweizerischer Komponist (1892-1955) Warum ist außerbörslicher

Mehr

Darlehen und deren Entwicklung im Zeitverlauf

Darlehen und deren Entwicklung im Zeitverlauf Steuerberatung Wirtschaftsprüfung* Rechtsberatung Unternehmensberatung Bericht über die Darlehen und deren Entwicklung im Zeitverlauf zum 1. Januar 29 Klaus Kredit-Inspektion und Karla Kredit-Inspektion

Mehr

Bericht. über die Darlehen und deren Entwicklung von. Dr. Albert Mustermann und Beate Mustermann. erstellt durch

Bericht. über die Darlehen und deren Entwicklung von. Dr. Albert Mustermann und Beate Mustermann. erstellt durch Bericht über die Darlehen und deren Entwicklung von Dr. Albert Mustermann und Beate Mustermann erstellt durch Krumbholz König & Partner Steuerberatung Unternehmensberatung Tibarg 54 22459 Hamburg www.berater-heilberufe.de

Mehr