Kardiovaskuläre Psychologie und Medizin im Dialog über psychosoziale Risikofaktoren und evidenzbasierte

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1 Kardiovaskuläre re Prävention: Psychologie und Medizin im Dialog über psychosoziale Risikofaktoren und evidenzbasierte Ansätze Univ. Prof. Dr. K. Wolfgang Kallus Univ. Prof. Dr. Thomas Uhlig Institut für Psychologie Arbeits- Organisations- und Umweltpsychologie Karl-Franzens-Universität Graz

2 Kardiovaskuläre re Prävention Persönlichkeit Psychosoziale Faktoren Biologische Faktoren Prozessmerkmale

3 Hostilität - Ärger Alexander Hypothese zur Hypertonie unterdrückter Ärger anger in?

4 Hostilität - Ärger Alexander Hypothese zur Hypertonie unterdrückter Ärger anger in? anger - out?

5 Hostilität - Ärger Alexander Hypothese zur Hypertonie unterdrückter Ärger anger in? anger - out? no anger!

6 Typ A Verhalten (.. vgl. Köhler K 1988, S.109) intensives, anhaltendes Streben selbstgewählte, aber üblicherweise schlecht definierte Ziele zu erreichen einen ausgesprochenen Hang zu Wettbewerbsverhalten ständiges Engagement in vielen und verschiedenartigsten Tätigkeiten unter Zeitdruck (mit Terminfristen) eine gewohnheitsmäßige Neigung, die Ausführung vieler körperlicher und geistiger Tätigkeiten zu beschleunigen eine außergewöhnliche geistige und körperliche Wachheit.. feindselige Haltung. exzessive Kontrollambitionen.. mangelnde Distanzierungsfähigkeit.. (Regenerationsprobleme?) ~ Typ A verdoppelt das KHK Risiko

7 Zusammenhang von exzessiven Kontrollambitionen und diastolischem Blutdruck (Rau & Richter, 1995)

8 Temperament & Hostilität bei MädchenM Keltikangas-Järvinen, 2000

9 Temperament & Depression bei Buben Keltikangas-Järvinen, 2000

10 Anforderungs-Kontroll Kontroll-Modell psychosozialer Arbeitsbelastungen

11 Kardiovaskuläre re Mortalität t in einer 5-jährigen 5 follow-up up- Studie bei 4242 Arbeitern (Theorell,, 1986)

12 Health Effects of Long-Term Stress (Based on data from Cobb et al., 1973)

13 Soziale Destabilität Henry & Stephens, 1988

14 Soziale Destabilität Henry & Stephens, 1988

15 Soziale Destabilität von Holst (1993) Cortisolkonzentration bei Gewinner, Verlierer Typ 1 und Verlierer Typ 2; bei Verlierer Typ 2 wurde am 20. Tag nicht gemessen. Tupaja Männchen von Holst, Dietrich (1993). Zoologische Stress-Forschung ein Bindeglied zwischen Psychologie und Medizin. Spektrum der Wissenschaft 5, S. 96.

16 Effort Reward Imbalance Modell Siegrist, 1996 (TU Dresden)

17 Noradrenalinausschüttung im Tagesverlauf bei männlichen und weiblichen Managern (Frankenhaeuser,, 1993)

18 Recovery-strain strain-balance task (objective) evaluation/ re-definition situation context task (subjective) stress coping/ mastering recovery personality constitution experience ressources initial state health

19 Erholung und Beanspruchung im EBF-72 (n=420) EBF Subtest Faktor 1 Faktor 2 Faktor 3 h 2 1 Allgemeine Beanspruchung Emotionale Beanspruchung Soziale Beanspruchung Konflikte Übermüdung Energielosigkeit Somatische Beanspruchung Erfolg Soziale Erholung Somatische Erholung Allgemeine Erholung Schlaf Eigenwert Varianzanteil in % (Daten: Uhlig & Hüppe, 1992)

20 Konzentration oxidierter Lipid-Antik Antikörper bei gut und schlecht erholten Personen mittlerer olab-level N = 45 schlecht erholt subjektiver Erholungszustand 32 gut erholt n = 77 p =,026 mittlerer olab-level von Patienten mit gutem Erholungszustand: 490 mittlerer olab-level von Patienten mit schlechtem Erh.zustand: 700 (Kraxner, Kallus & Lindschinger, 2000)

21 Psychischer Risikozustand Beansprchung +++ Erholung --- negative Stressbewältigung +++ Messung RISCO EBF-WORK SVF

22 Psychosoziale Risikofaktoren Biologische Risikofaktoren Verhalten Psychosoziale Pufferfaktoren aktuelle somatische Risikofaktoren Somatische Pufferfaktoren Kardiovaskuläre Erkrankungen

23 Reaktivität Reaktivität ist eine individuelle Tendenz zu Veränderungen in psychischen und somatischen Systemen als Folge von Reizen/Situationen, die durch Indikatoren auf mehreren Manifestationsebenen (Erleben, Verhalten und Handlung, somatische Merkmale) operationalisiert wird. Reaktivität lässt sich durch Verlauf, Amplitude und Dauer der Reaktionen beschreiben. Janke & Kallus, 2007

24 Weitere Risikofaktoren Univ. Prof. Dr. Thomas Uhlig Institut für Psychologie Arbeits- Organisations- und Umweltpsychologie Karl-Franzens-Universität Graz

25 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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