Praxisbezug der Ausbildung unterstützen Lösungen für Praxisprobleme entwickeln

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1 Projektarbeit in der Weiterbildung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen Praxisbezug der Ausbildung unterstützen Lösungen für Praxisprobleme entwickeln Peter Schmitz Herz-Jesu-Haus Kühr Niederfell Tel: / 69109

2 Projektarbeit in der Weiterbildung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen Ziele der Projektarbeit Kriterien der Projektarbeit Projektorganisation und Durchführung Themenbeispiele Aspekte der Vernetzung.: Bildungsträger Werkstatt - Teilnehmer Resonanz seitens der Werkstätten Die Projektarbeit im Bildungsprozess

3 Ziele der Projektarbeit Praxisbezug der Ausbildung unterstützen - Lösungen für Praxisprobleme entwickeln Praxisgerechtes Aufarbeiten der Seminar-Inhalte - Integration von Inhalten und Methoden - Interdisziplinarität Umsetzung auf eine spezielle Praxissituation - eigenverantwortlich und selbstbestimmt - handlungsorientiertes Lernen Reflexion unter fachlichen und persönlichen Aspekten Transfer für zukünftige bzw. vergleichbare Aufgaben und Situationen

4 Kriterien des Projektthemas Projektarbeit soll den Werkstattbeschäftigten nutzen Teilhabe - Selbstbestimmung, von der WfbM gewünscht und gestützt werden, den Teilnehmer interessieren und qualifizieren, von der Bildungsstätte für sinnvoll gehalten werden, den Vorgaben seitens der Fortbildungsprüfungsverordnung entsprechen

5 Projektorganisation und Durchführung 1. Themenfindung 2. Zielklärung 3. Projektplan 4. Projektvereinbarung 5. Projektdurchführung 6. Dokumentation 7. Präsentation und Reflexion 8. Rückmeldung der WfbM zu den Projekten

6 Themenbeispiele Qualifizierung eines Beschäftigten zur Handhabung komplexer Arbeitsabläufe in der Schlosserei - Distanzbolzen Fortbildung eines Beschäftigten in der Schlosserei zum QS Assistenten Entwicklung und Erstellung einer Lerneinheit am Beispiel der O- Ring Montage Planung und Durchführung einer Schulung zur Personalhygiene im Bereich Hauswirtschaft Vorbereitung und Integration von Werkstattbeschäftigten in eine Außenarbeitsgruppe

7 Aspekte der Vernetzung Bildungsträger WfbM - Teilnehmer Begleitung der Teilnehmer durch Mentoren Leiter und Mitarbeiter der WfbM als Dozenten im Kurs Praktika, Hospitationen und Werkstatt Tage Projektvereinbarung Evaluation durch Teilnehmer und Werkstatt Werkstatt Forum im Lehrgang Kooperation im AK Bildungsträger (LAG)

8 Resonanz seitens der Werkstätten Nutzen für den Beschäftigten Steigerung der Selbständigkeit / des Selbstwertgefühls/ Entwicklung der Arbeits- Kompetenz Erhöhung der Motivation Erweiterung der Selbstkontrolle Selbständiges Nutzen der Arbeitsanleitungen durch Beschäftigte Qualifizierung des Beschäftigten - flexibler Einsatz

9 Resonanz seitens der Werkstätten Nutzen für die praktische Arbeit im Arbeitsbereich Entlastung der Fachkräfte Allgemeine Arbeitserleichterung Aufgabenverteilung Positive Auswirkung auf Arbeits- und Gruppenprozesse Kompetenzzuwachs: im Bereich Arbeitssicherheit: Reduzierung der Unfallgefahren im hauswirtschaftlichen Bereich: bewusstes Einhalten der Hygienevorschriften

10 Resonanz seitens der Werkstätten Nutzen für die gesamte Werkstatt Erhöhung der Produktivität durch Qualifizierung Optimierung von weiteren Arbeitsabläufen durch vergleichbare Anleitungen / Lerneinheiten Baustein des werkstattinternen Bildungs- Systems Qualifizierung weiterer Beschäftigten außerhalb der eigenen Werkstatt

11 Die Projektarbeit im Bildungsprozess Erfahrungen I Erweiterung der Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmer für die eigene Qualifizierung Entwicklung eines eigenen Lern- und Arbeitsstils Praxisnahe Entwicklung von Handlungskompetenz Kreatives Zusammenführen verschiedener Themenbereiche bei einer praktischen Arbeitsausgabe Nutzung eigener und institutioneller Ressourcen Förderung der Teilhabe / Rehabilitation praktisch und nachvollziehbar umsetzen

12 Die Projektarbeit im Bildungsprozess Erfahrungen II Veränderte Rolle der Dozenten: Lernprozesse begleiten, unterstützen, anregen Frühzeitige, zielgerichtete thematische Orientierung anwendungsbezogene Ausrichtung der Seminar Inhalte Praxisnahe Qualifizierung der gesamten Lerngruppe Qualitätsstandards von Projektarbeit Kontinuierlicher Innovations- und Lernprozess Input im Bildungsprozess

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