WIRTSCHAFTSTRENDS RUMÄNIEN JAHRESMITTE 2015

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1 WIRTSCHAFTSTRENDS RUMÄNIEN JAHRESMITTE 2015

2 Rumänien - Jahresmitte Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 8 Außenhandel 8 2 Branchen im Überblick 9 Maschinen- und Anlagenbau 10 Kfz-Industrie 10 Chemie 10 Bauwirtschaft 10 Elektrotechnik/Elektronik 11 Informations- und Kommunikationstechnik 11 Umwelttechnik 11 Medizintechnik 11 Bodenschätze 12 Groß- und Einzelhandel 12 Tourismus 12 Germany Trade & Invest 3

3 Rumänien - Jahresmitte 2015 Bukarest (gtai) - Rumäniens Wirtschaft setzt ihren positiven Trend fort. Der private Verbrauch gehört neben den Investitionen zu den wichtigsten Wachstumsträgern. Die Entwicklung der diversen Wirtschaftsbereiche ist günstig. Die Abwicklung der alten und besonders der Einstieg in die neue EU-Förderperiode schaffen vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Die Verkehrsinfrastruktur ist ein Engpass. Das Land hat weiterhin Potenzial als Investitionsstandort. Es gewinnt zunehmend auch als Absatzmarkt an Bedeutung. 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts Rumäniens Wirtschaft wird auf dem eingeschlagenen positiven Entwicklungspfad bleiben. EU- Kommission, Internationaler Währungsfonds (IWF), Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sowie professionelle Wirtschaftsbeobachter teilen diese Einschätzung. Mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum in einer Größenordnung von 3% pro Jahr mit steigender Tendenz gehört das Land zu den dynamischen Märkten in Südosteuropa. Dies findet in fast allen Wirtschaftsindikatoren seinen Niederschlag. Rumänien erfüllt die EU-Konvergenzkriterien. Die Regierung bleibt mit ihrem jüngsten Konvergenzprogramm 2015 bis 2018 bei einem angestrebten Euro-Beitritt im Jahr Die Zentralbank, aber auch der IWF betrachten diese Zielsetzung als eher ehrgeizig. Die Lücke in der realen Konvergenz ist noch beträchtlich, die Vorbereitungszeit mit Strategieplanung eher knapp bemessen. 4 Wirtschaftstrends

4 Die günstige Wirtschaftsentwicklung führt das Land jedoch immer näher an den EU-Durchschnitt. Mit Blick auf den Kaufkraftstandard pro Kopf liegt Rumänien derzeit bei 55% des EU-28-Mittelwertes. Bis 2018 (2020) sollen es 65,5 (71)% sein. Eine noch größere BIP-Dynamik und damit Angleichung beim Lebensstandard verspricht sich die Regierung für die nächsten Jahre durch eine weit reichende Steuerreform. Diese sieht die EU-Kommission allerdings mit gemischten Gefühlen. Rumänien war bislang erfolgreich auf einem Konsolidierungskurs. Das Haushaltsdefizit (2014/ 2015: 1,5/1,6% des BIP) und öffentliche Schuld (39,8/40,1% des BIP) blieben in überschaubarer Größenordnung. Dieser Weg könnte gefährdet sein. Die öffentliche Infrastruktur gilt als Engpassfaktor für ein noch schnelleres Wachstum. Eine höhere und effizientere Nutzung von EU-Geldern bleibt für die nächsten Jahre eine große Herausforderung. Dies gilt auch für öffentliche Unternehmen, die ein Zehntel des BIP bestreiten. Deren Restrukturierung, Liquidation, Teil- oder Vollprivatisierung gehören laut IWF zu den Optionen. Wirtschaftliche Eckdaten Indikator Vergleichsdaten Deutschland 2014 BIP (nominal, Mrd. Euro) 144,3 150, BIP pro Kopf (Euro) Bevölkerung (Mio.) 19,99 19,95 80,9 Wechselkurs (1 Euro = Lei/RON) 4,42 4,44 - Quelle: Frühjahrsprognose 2015 der Europäischen Kommission Dynamischer Privatverbrauch und Investitionen beflügeln die Importnachfrage, während die Exporte etwas flacher zulegen. Damit verbunden ist ein leichter Anstieg des Handelsbilanzdefizits. Bei den Einfuhren steigen die Produktgruppen Konsumgüter und Zwischenerzeugnisse für die Produktion, aber auch Investitionsgüter. Die Devisenreserven des Landes lagen Ende April 2015 bei 30,09 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Importdeckung von rund sechseinhalb Monaten. Die Inflation erreicht historische Tiefstände. Die Zentralbank geht von Juni 2015 bis Mai 2016 von einer Jahresinflation von 0% aus. Der Leitzins wurde Anfang Mai auf 1,75% gesenkt. Bei leichtem Beschäftigungsanstieg liegt die Erwerbslosenquote bei 6,6%. Investitionen Die von Mitte 2012 bis Ende 2014 schwache Investitionstätigkeit soll sich wieder beleben. Ein positives wirtschaftliches Umfeld mit intakten Wachstumsperspektiven sorgt für positive Erwartungen über diverse Wirtschaftssektoren und Branchen hinweg. Niedrige Kreditkosten und eine tendenziell steigende Darlehensvergabe der Banken kommen unterstützend hinzu. Nach Einschätzung der EU-Kommission werden die Bauinvestitionen den bisherigen Negativtrend umkehren und 2015 (2016) um 3,7 (4,0)% zulegen. Für die Ausrüstungsinvestitionen wird ein Anstieg um 4,0 (4,9)% prognostiziert. In der Industrie geht es weniger um Kapazitätserweiterung als um Modernisierung Germany Trade & Invest 5

5 Rumänien - Jahresmitte 2015 und Produktivitätssteigerung. Neue Bauprojekte (46,8%) und Ausrüstungen (40,8%) hielten 2014 die größten Investitionsanteile. Nach Sektoren waren es Industrie (38,9%) und Handel/Dienstleistungen (38,3%). Die öffentliche Investitionstätigkeit wird sich Prognosen zufolge um 4,3 (4,0)% erhöhen. Dies verbindet sich besonders mit der erhofften beschleunigten Abwicklung der auslaufenden EU-Förderperiode 2007 bis Aus dem Struktur- und Kohäsionsfonds standen 19,1 Mrd. Euro (15% des BIP von 2007) zur Verfügung. Die Absorptionsquote lag im März 2015 bei gerade 53,1%. Weitere 22,5 Mrd. Euro (15% des BIP von 2014) sind in der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 abrufbar. Die ausländischen Direktinvestitionen (netto) gingen 2014 auf 2,43 Mrd. Euro (1,9% des BIP) nach 2,7 Mrd. Euro (1,6% des BIP) im Vorjahr zurück. Die Erwartungen gehen in Richtung 3,2 Mrd. Euro bis zum Jahr In den ersten beiden Monaten 2015 legten die ausländischen Direktinvestitionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45% auf 409 Mio. Euro zu. Die gesamtwirtschaftliche Investitionsquote bewegt sich wieder Richtung 24% des BIP. Ausgewählte Großprojekte (Investitionswerte in Mio. Euro) Projektbezeichnung Wert Projektstand Anmerkung Erweiterung des Kernkraftwerks Cernavoda um zwei Atommeiler U-Bahn-Erweiterung in Bukarest, Linien 4, 5, 6 und 7 Autobahnstrecken Targu Mures-Targu Neamt-Iasi-Ungheni (319 km) Erweiterung der Umweltschutzinfrastruktur AutobahnSibiu- Pitesti (117 km) Pumpspeicher-Kraftwerk Tarnita-Lapusesti (Kreis Cluj) Daimler/Star Transmission: Werkserweiterung in Sebes (Kreis Alba) Projekt verzögert sich seit Jahren; Interesse aus der VR China Arbeiten an Teilen der Linien 4 und 5 laufen; Die Pläne für die Linie 6 sollen demnächst konkret werden Die Bauarbeiten sollen 2017 beginnen Ausschreibungen stehen an Neubearbeitung der Machbarkeitsstudien wurde vergeben; Baustart: 2017 Diverse Finanzierungsarten im Gespräch; Finanzierung: unter anderem EU, Europäische Investitionsbank (EIB); Aufträge für Machbarkeitsstudien kurz vor Vergabe Finanzierung über das OP Großinfrastruktur der EU, Förderperiode 2014 bis 2020 Finanzierung zum Teil durch EU-Fördermittel (520 Mio. Euro) Vorqualifizierung lief bis Das Projekt verzögert Ende Januar 2015; Unternehmen aus der VR China sich seit Jahren auf der Short List 300 Bau einer neuen Fabrik für Mercedes-Getriebe hat im April 2014 begonnen Montage weiterer Getriebe ab 2014/16; staatliche Hilfe in Höhe von 37 Mio. Euro genehmigt Wirtschaftstrends

6 Ausgewählte Großprojekte (Investitionswerte in Mio. Euro) (Forts.) Projektbezeichnung Wert Projektstand Anmerkung Bau von Wohnungen landesweit (staatlich) Chemiewerk Azomures: Modernisierung der Produktionsanlagen Modernisierung des Wasserkraftwerks Stejaru 250 Das Projekt wurde im Februar 2015 von der Regierung bekannt gegeben 220 Modernisierungen finden bis Ende 2015 statt 75 Modernisierungsauftrag wurde im März 2015 vergeben. Dauer des Projektes: 7 Jahre Quellen: Recherchen von Germany Trade and Invest; Master Plan für Transport (Version Mai 2015); Medienberichte Finanzministerium und Entwicklungsministerium sollen mit CEB (Entwicklungsbank des Europarates) einen Kredit verhandeln Banken BCR und UniCredit Tiriac vergeben einen Kredit von 75 Mio. Euro Gewinner: Joint Venture Romelectro S.A. (Rumänien)/Litostroj Power d.o.o. (Slowenien) Potenzielle Investoren und Unternehmen, die nach Rumänien exportieren wollen, sollten bei ihrer Entscheidung über den Markteintritt das Stärken-Schwächen-Profil des Standorts und die damit verbundenen Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) berücksichtigen: Germany Trade & Invest 7

7 Rumänien - Jahresmitte 2015 Konsum Der private Verbrauch hat sich zu einer herausragenden Konjunkturstütze entwickelt. Der Konsum profitiert von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit steigender Beschäftigung und sinkender Erwerbslosigkeit. Die sinkende Inflation lässt die Reallöhne steigen. Die Kreditkosten in Inlandswährung sinken. Dies spiegelt sich in einem wachsenden Verbrauchervertrauen wider und kommt auch dem Einzelhandel zugute. Dessen Umsätze nahmen im 1.Quartal 2015 um 3% zu. Von dem Wachstum profitieren zunächst schnelllebige Konsumgüter und technische Produkte. Gebrauchsgüter und größere Anschaffungen ziehen nach. Die Nachfrage nach gehobenen und Luxusgütern zieht an. Auch die Autokonjunktur befindet sich im Aufwärtstrend. Die monatlichen Mindestlöhne sehen 2015 eine zweifache Erhöhung um jeweils 75 Lei zum 1.1. auf 975 Lei und zum 1.7. auf Lei mit Perspektive einer weiteren Anhebung auf Lei im Jahresverlauf Die von der Regierung verfügte Mehrwertsteuersenkung für Lebensmittel und Restaurant- sowie Cateringdienste von 24 auf 9% zum führt zu einer massiven Entlastung der Verbraucher bei einem theoretischen Preisrückgang um 12% für diese Güterkategorien. In der Beschlussfassung befindet sich eine weitere Mehrwertsteuerreduzierung für den Standardsteuersatz von 24 auf 20% ab Außenhandel Der rumänische Außenhandel hat 2014 kräftig zugelegt. Sowohl Importe als auch Exporte nahmen um 5,9% auf 58,5 Mrd. beziehungsweise 52,5 Mrd. Euro zu. Auf den Handel mit EU-Partnern entfielen dabei laut dem Statistikamt Rumäniens über 71% der rumänischen Exporte und über 75% der Importe. Die Exporte in die EU stiegen deutlich um 8,1%, nach außerhalb der EU um 0,8%. Die Importe aus der EU legten um 5,3% zu, aus Drittländern um 7,5%. Im Jahr 2015 begünstigt Rumäniens dynamische Nachfrage das weitere Einfuhrwachstum. Im 1.Quartal nahmen die Importe um 6,3% zu, die Ausfuhren um 4,9%. Außenhandel Rumäniens (in Mio. Euro; Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %) Veränderung Importe , ,61 5,9 Exporte , ,21 5,9 Saldo , ,40 5,9 Quelle: Eurostat Den größten Teil der Einfuhren (35,5%) machten 2014 nach Angaben des rumänischen Statistikamts Maschinen, Fahrzeuge und Kfz-Teile aus. Auf Nahrungsmittel, Getränke und Tabak entfielen 7,7%, auf Rohstoffe 3,1%, auf chemische Erzeugnisse 13,7%, auf Kraftstoffe und Schmieröle 9,3%. Bei den Exporten hielten Maschinen, Fahrzeuge und Kfz-Teile den Löwenanteil mit 42,3%, gefolgt von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabak mit 8,5%. 8 Wirtschaftstrends

8 Einfuhr nach Warengruppen (in Mio. Euro; Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %) SITC Warengruppe Veränderung 2014/ Nahrungsmittel/lebende Tiere 3.857, ,15 5,27 5 Chemische Erzeugnisse 7.768, ,16 3,18.51 Organische Chemikalien 594,55 598,83 0,72.54 Arzneimittel 2.649, ,53-0,58.57 Kunststoffe in Primärformen 1.219, ,47 2,20 6 Vorerzeugnisse , ,07 8,41.67 Eisen/Stahl 2.302, ,36 8,57 7 Maschinen und Fahrzeuge , ,64 6,71.71 Kraftmaschinen 1.767, ,77-18,08.72 Arbeitsmaschinen 1.430, ,59 17,94.74 Maschinen für verschiedene 2.899, ,79 5,80 Zwecke.77 Elektrische Maschinen 5.742, ,18-0,25.78 Kraftfahrzeuge 3.675, ,56 18,95 8 Fertigerzeugnisse 4.748, ,50 12,90.87 Mess-, Prüf- und Kontrollinstrumente, -apparate und -geräte 783,15 878,04 12,12 Quelle: Eurostat Deutschland ist wichtigstes Lieferland nach Rumänien (Anteil 2014: 19,1%), gefolgt mit Abstand von Italien (10,8%), Ungarn (7,9%), Frankreich (5,7%) und Polen (4,6%). Das höchste Wachstum hatten 2014 die Importe aus Kasachstan (28,1%; Position 7). Umgekehrt gingen 19,3 % der rumänischen Exporte nach Deutschland, 11,9% nach Italien, 6,8% nach Frankreich, 5,1% nach Ungarn und 4,5% in die Türkei. 2 Branchen im Überblick Nahezu alle Wirtschaftsbereiche tragen die positive Entwicklung. Dies wird sich in nächster Zeit fortsetzen. Steigende Aktivitäten erwarten für 2015 das produzierende Gewerbe, die Bauwirtschaft, der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor. Die Industrieproduktion legte im 1.Quartal 2015 um 3,2% zum Vorjahr zu bei einem Zuwachs im produzierenden Gewerbe von 4,6%. Dessen Auftragseingänge tendierten besonders positiv für Gebrauchsgüter und Zwischenerzeugnisse, schwächer für Verbrauchs- und Investitionsgüter. Einen Anstieg um nominal 2,5% verzeichnete der Industrieumsatz, darunter das produzierende Gewerbe um 2,3%. Die Bautätigkeit scheint sich zu erholen. Der Neubau legt kräftig zu. Wohnungs- und Nichtwohnungsbau zeigen eine günstige Dynamik, der Ingenieurbau kehrt langsam zum positiven Trend zurück. Germany Trade & Invest 9

9 Rumänien - Jahresmitte 2015 Maschinen- und Anlagenbau Investitionen in Verkehrsinfrastruktur und Automobilindustrie, Energie- und Umweltvorhaben sorgen für eine wachsende Nachfrage nach Maschinen und Anlagen. Die Ausrüstungsinvestitionen werden nach zweijährigem Rückgang 2015 und 2016 wieder zulegen. Der Wachstumstrend bei Industrieproduktion, Industrieumsätzen und Auftragseingängen ist positiv. Hierunter fallen Branchen wie Beförderungsmittel, Nahrungsmittel und Getränke, Lederbearbeitung, Papier und Pappe, die wichtige Abnehmer von Maschinen und Anlagen sind. Erhebliche EU-Fördergelder stehen in den kommenden Jahren zur Verfügung. Sie fließen in Infrastrukturprojekte, aber auch den Unternehmensbereich. Zu den Nutznießern zählen auch Anbieter von Maschinen und Ausrüstungen für die Landwirtschaft. Der Energiesektor bedarf der Modernisierung. Kfz-Industrie Erstmals seit 2007 war im Jahr 2014 ein Wachstum des Kfz-Absatzes im Vergleich zum Vorjahr zu vermelden (21,5% auf Einheiten). Im 1.Quartal 2015 legten die Kfz-Verkäufe aufgrund der weiter dynamischen Wirtschaftsentwicklung und des steigenden Konsums um 16,8% zu. Nachholbedarf hat Rumänien noch bei umweltfreundlichen Fahrzeugen. Die Stagnation beziehungsweise der Rückgang der Inlandsproduktion (1. Quartal 2015: -1,3%) ist auf den Produzenten Ford zurückzuführen. Grund war die geringer als erwartete Nachfrage nach dem Modell B-Max auf dem europäischen Markt. Die international geprägte Kfz-Zulieferbranche expandiert und zählt zu den bedeutendsten Exporteuren des Landes. Über 90% der Produktion der Kfz-Industrie werden ausgeführt. Der Umsatz der Kfz-Zulieferer belief sich 2014 auf 12,6 Mrd. Euro. Chemie Die Nachfrage nach Chemieprodukten aus dem Ausland stieg 2014 um 3,2%. Wichtige Sektoren wie Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie haben Wachstumspotenzial, etwa bei Pflanzenschutzmitteln, Mineraldünger und modernem Verpackungsmaterial. Auch der Verbrauch von chemischem Dünger wächst. Der Hersteller Azomures erweitert seine Produktion. Der Pharmamarkt legte 2014 um 6,2% auf 2,8 Mrd. Euro zu. Der staatliche Pharmahersteller Antibiotice Iasi will bis 2020 etwa 40 Mio. Euro in neue Produktionsstätten investieren. Der Kosmetikmarkt lässt mittelfristig ein dynamisches Wachstum erwarten. Chancen bestehen ebenfalls aus der Notwendigkeit, die Energieeffizienz in allen Bereichen zu steigern. Die starke Automobilindustrie und der Wohnungsbau stützen die Nachfrage nach Farben und Lacken. Bauwirtschaft Die Perspektiven für die Bauwirtschaft hellen sich auf. Waren zuletzt Wohnungs- und Wirtschaftsbau die Stützen des Geschäfts, so gelten die Hoffnungen ab 2016 der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020, von der vor allem der Infrastrukturbau profitieren wird. Im Gegensatz zum Ingenieurbau (-21,8%) verzeichneten Wohnungs- (+32,6%) und Nichtwohnungsbau (+16,6%) 2014 eine positive Entwicklung. Der moderne Bestand an Büroraum lag 2014 in Bukarest bei 2,2 Mio. qm (+6%). Weitere qm sollen 2015 hinzukommen. Das Ministerium für Regionalentwicklung kündigte Projekte wie Sportanlagen (Stadien, Schwimmhallen, Sporthallen für Leistungssport und Breitensport) in Bukarest und landesweit (über 100 Mio. Euro) an. Große Infrastrukturprojekte sowie Vorhaben im Energiesektor werden nicht vor 2016 starten. 10 Wirtschaftstrends

10 Elektrotechnik/Elektronik Absatzmöglichkeiten für Elektrotechnik und Elektronik bietet die Automobilbranche. Der deutsche Produzent von Elektrohausgeräten Miele erweiterte 2014 seine Produktion. Der US-amerikanische Hersteller von Elektronikteilen Kimball Electronics will 6 Mio. bis 10 Mio. Euro in einen neuen Standort investieren. Netzbetreiber Transelectrica strebt eine stärkere Vernetzung mit den Nachbarländern an. Geplant ist zudem die Erneuerung von Stromleitungen. Das Schicksal des Pumpspeicherkraftwerkes Tarnita Lapustesti und des Unterwasserstromkabels durch das Schwarze Meer in die Türkei ist unklar. Mit einem EBWE-Kredit in Höhe von 152 Mio. Euro will CEZ Distributie Investitionen in die Versorgernetze tätigen, so für intelligente Verbrauchsmessung. Erneuerbare Energien leiden unter der Veränderung des Förderungsschemas. Informations- und Kommunikationstechnik Der IT-Markt erholt sich weiter von der Krise der Vorjahre. Die Regierung hat im April 2015 die Strategie zu einer digitalen Agenda für Rumänien genehmigt. Sie skizziert die Schritte in der Entwicklung des Informations- und Telekommunikationssektors (ITK) des Landes bis zum Jahr Die notwendigen Investitionen für die Umsetzung der Strategie belaufen sich auf 3,9 Mrd. Euro. Es soll damit ein besserer Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, Cloudcomputing, E-Health, E-Commerce geschaffen werden. Auch der Unternehmensbereich hat Nachholbedarf. IT-Produkte werden hauptsächlich von den profitablen und wettbewerbsintensiven Branchen nachgefragt. Das Land bleibt ein interessanter Standort für Outsourcing, Software und IT-Regionaldienste. Eine Reihe ausländischer, auch deutscher Unternehmen, nutzen dies. Umwelttechnik Der Nachholbedarf Rumäniens in den Bereichen Abfallmanagement, Recycling, Trinkwasserverund Abwasserentsorgung ist angesichts der notwendigen Erfüllung ehrgeiziger EU-Ziele sehr groß. Der Anteil der Bevölkerung mit Zugang zum Abfallentsorgungssystem sollte bis zum Jahr 2017 auf 100 (2009: 54)% erhöht werden. Neue Deponien sind zu bauen, zahlreiche andere, nicht EUkonforme zu schließen. Auch bei Bau und Modernisierung von Kläranlagen sowie des Trink- und Abwassersystems ergeben sich im Rahmen der EU-Förderperiode Geschäftschancen. Große Industrieunternehmen wie Petrom, ArcelorMittal und Alro haben sich bereits um eine Reduzierung der Verschmutzung und des Energieverbrauchs bemüht und kräftig in umweltfreundliche Anlagen investiert. Medizintechnik Der rumänische Medizintechnikmarkt dürfte mittelfristig moderat wachsen. Die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen werden von EU-Mitteln der Förderperiode 2014 bis 2020 profitieren. Der staatliche Gesundheitssektor könnte für Anbieter von Medizintechnik an Attraktivität gewinnen. Zum Ausbau eines Strahlentherapienetzwerks auf Landesebene stellt die Weltbank einen Kredit in Höhe von 200 Mio. Euro zur Verfügung. Private Investitionsvorhaben bieten Absatzchancen. Umfangreiche Netzwerke mit vielen Kliniken und Krankenhäusern betreiben private Unternehmen Germany Trade & Invest 11

11 Rumänien - Jahresmitte 2015 wie MedLife, Regina Maria, Medicover, Polisano, Sanador, die teilweise kräftig expandieren. Der größte Teil des Bedarfs an medizinischen Ausrüstungen wird durch Importe gedeckt. Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmen Espicom liegt dieser Anteil bei 90%. Bodenschätze Rumänien verfügt über zum Teil große Öl-, Gas-, Gold-, Silber- und Kupfervorkommen. Zahlreiche Unternehmen sind derzeit aktiv in der Suche nach neuen Öl- und Gaslagerstätten, darunter Exxon- Mobil, Lukoil, MOL, Gazprom Neft, OMV Petrom, Romgaz, Rompetrol (KazMunaiGaz/Kasachstan). Niedrige Ölpreise und volatile Fundamentaldaten drücken auf die Investitionslaune. Fracking scheint vorerst kein Thema mehr zu sein. Die Nationalagentur für Mineralressourcen (ANRM) kündigte erneut die Ausschreibung zur Konzessionierung von mindestens 20 bis maximal 36 On- und Offshoreflächen für Ölförderung an. Der Kohleabbau wird kaum expandieren. Das Wirtschaftsministerium hat erneut sein Vorhaben bekräftigt, die Kupfermine Cupru Min, die 60% der Kupferreserven Rumäniens auf sich vereint, zu privatisieren. Groß- und Einzelhandel Demnächst wird eine weitere Expansion der Lebensmittel- und Textildiscounter erwartet. Im 1.Quartal 2015 nahm der Umsatz im Einzelhandel um 3,0% zum Vorjahr zu. Die Umsätze mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabak stiegen erheblich (8,5%), während die mit Non-Food-Produkten sich noch verhalten entwickeln (-1,6%). Aggressiv expandieren die Supermärkte Mega Image und Profi, zurückhaltender Lidl und Kaufland. Der deutsche Handel ist sehr gut positioniert. Im Lebensmittelsegment vertreten sind die Metro- (Metro Cash & Carry, Metro Punct), die REWE- (Penny, Billa) und die Schwarz-Gruppe (Kaufland, Lidl). Auch deutsche Bekleidungs- und Schuheinzelhändler zeigen Flagge. Das britische Handelsunternehmen Debenhams ist seit Frühjahr 2015 wieder in Rumänien aktiv und bietet auch Kosmetika und Haushaltsprodukte an. Tourismus Zu den attraktiven Regionen Rumäniens zählen Siebenbürgen, die Schwarzmeerküste und das Donaudelta. Das touristische Potenzial des Landes bleibt zum Teil noch unerschlossen, die Wettbewerbsfähigkeit im Regionalvergleich ausbaufähig. Der Sektor hatte 2014 einen BIP-Anteil von insgesamt (direkt) 4,8 (1,6)%. Verbesserungen bei Geschäftsumfeld und Verkehrsinfrastruktur könnten die Attraktivität steigern. Bukarest gewinnt zuletzt nicht nur als Geschäfts-, sondern auch als City-Break-Ziel. Bedeutende Finanzmittel zur Entwicklung des Tourismus und der touristischen Infrastruktur stehen in der Förderperiode 2014 bis 2020 bereit. Im Rahmen der Verwaltung des staatlichen Biosphärenreservats Donaudelta wurde eine Struktur für den Abruf von EU-Fördermitteln gegründet. 1 Mrd. Euro sind für das Donaudelta vorgesehen. 12 Wirtschaftstrends

12 Kontakt Impressum Herausgeber: Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbh Villemombler Straße Bonn Tel.: +49 (0)228/ Fax: +49 (0)228/ Internet: Hauptsitz der Gesellschaft: Friedrichstraße 60, Berlin Geschäftsführung: Dr. Benno Bunse, Erster Geschäftsführer Dr. Jürgen Friedrich, Geschäftsführer Autor: Michael Marks, Bukarest Redaktion/Ansprechpartner: Waldemar Lichter, Tel.: +49 (0)228/ , Redaktionsschluss: Mai 2015 Bestell-Nr.: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck - auch teilweise - nur mit vorheriger ausdrücklicher Genehmigung. Trotz größtmöglicher Sorgfalt keine Haftung für den Inhalt. Layout: Germany Trade & Invest Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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