ssfv info 12 Generalversammlung am 31. März 2012 in Bern Liebe Mitglieder Impressum Inhalt

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1 syndicat suisse film et vidéo schweizer syndikat film und video sindacato svizzero film e video swiss union film and video ssfv info 12 Liebe Mitglieder Vor zwei Wochen habe ich meine Arbeit als neue Geschäftsleiterin aufgenommen und bin schon mittendrin im Geschehen. Das Eintauchen die Welt des SSFV und der Filmbranche ist faszinierend und ich bin gespannt, welche weiteren Themen und Türen sich in den nächsten Monaten noch öffnen werden. Dank einer intensiven Einarbeitungszeit im Februar mit Karin war ich bereits auf einem Drehbesuch, habe an der Delegiertenversammlung teilgenommen, die Solothurner Filmtage besucht und an zahlreichen Sitzungen viele Gesichter kennengelernt. Ich freue mich auf viele Begegnungen mit Euch und hoffe, Euch zusammen mit dem Geschäftsstellen-Team mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Auf einen lebendigen Austausch und eine gute Zusammenarbeit! Es grüssen Euch Bettina Bütikofer, Daniela Neumann und Saira Tahir Inhalt Jahresberichte: Präsidentin S. 3 Geschäftsstelle S. 3 Action Intermittents Comité 12a S. 6 Vorsorgestiftung Film u. Audiovision (vfa) S. 7 Paritätische Kommission S. 7 FOCAL S. 12 STAGE POOL S. 13 Berufsgruppe Schauspiel S. 14 UNI - Euro-MEI S. 17 Suissimage S. 19 Mutationen S. 20 Impressum Herausgeber: SSFV, Josefstr. 106, 8005 Zürich Redaktion: Karin Vollrath, Bettina Bütikofer Übersetzung: Elizabeth Waelchli, Jean-Luc Wey, Kathrin Plüss Gestaltung: Hinderling Volkart AG Zürich Fotos: Mit freundlicher Genehmigung der Produktionen Generalversammlung am 31. März 2012 in Bern

2 2 ssfv info 12 Jahresbericht der Präsidentin 3 Jahresbericht der Präsidentin, von Mirjam Krakenberger Ein bewegtes Jahr 2011 durften wir in der filmpolitischen Landschaft verabschieden. Ich möchte euch allen herzlich danken für das entgegengebrachte Vertrauen während dieses ersten Jahres und hoffe, dass ich die Interessen des Verbandes an den vielen Fazilitationssitzungen in Bern gut vertreten habe. «Eine wen iig, dr Dällebach Kari», Foto: Thomas Kern Für den Einstieg als Präsidentin wurde ich gleich Mitte April 2011 ins kalte Wasser geworfen, obwohl mir diese Strömungen nicht unbekannt sind. Schön war, dass mir die Materie und auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus den andern Verbänden schon bekannt waren. Mit der Unterstützung unserer Geschäftsleitung und des Sekretariates hatten wir in verschiedenen Bereichen gute Zwischenziele. Wie sagt man heute? Der Gang ist das Ziel! Der Fazilitationsprozess wurde gut und mit vereinten Kräften zu Ende geführt und wir freuen uns auf die allseitige Umsetzung. Das SSVF ist auch in den verschiedenen Ausschüssen vertreten, was man wirklich als Teilerfolg bezeichnen kann. Ihr als TechnikerInnen und SchauspielerInnen seid in der Branche akzeptiert und eure hohe Professionalität ist gefragt: das wurde uns von Produzenten- wie von der Regieseite bestätigt. Euch auch ein Dankeschön für die Treue zum SSFV. Es ist erfreulich, dass wir wieder vermehrt gehört, um unsere Meinung gebeten und bei Verhandlungen einbezogen werden. Die Paritätische Kommission ist aus ihrem zweijährigen Winterschlaf erwacht und dort sind bereits Teilziele erreicht worden. Unsere neue Wochenlohnliste 2012 wurde von allen beteiligten Verbänden unterzeichnet. Es ist gut zu sehen, dass wir mit Wachsamkeit und Respekt öfter gehört werden. Es kommt weniger zur Instrumentalisierung wenn wir nicht «überall» mitmachen, denn Filmpolitik ist nicht unser Kerngeschäft. Es wird sich bewahrheiten, dass der würdige, menschliche, herzliche und klare Umgang mehr Früchte trägt als Intrigen und Machtkämpfe. Wir vertreten unsere Standpunkte, und ihr sollt das auf dem Set, bei Lohnverhandlungen, bei Vertragsabschlüssen, im Team oder im Schneideraum auch tun. Wir haben unsere Grundsätze und Vorgaben, auch wenn manche Produzentinnen und Produzenten diese gerne mal umgehen möchten. Achtet darauf und scheut euch nicht Unstimmigkeiten im Sekretariat zu melden, denn das ist unsere Aufgabe, uns um eure Angelegenheiten zu kümmern. Zukunftsperspektiven des SSFV Ich hoffe, dass wir im Jahre 2012 alle Herausforderungen gut meistern werden. Mir liegt es am Herzen, dass das SSFV sich verjüngt, dass wir neue Fachkräfte in unseren Berufen zu dieser Solidarität bewegen und die Mitglieder aktiv in den Kommunikationsprozess einbinden können. Karin wünschen wir einen guten Start in ihrem neuen Betätigungsfeld, verbunden mit einem grossen Dankeschön für ihre in der Vergangenheit geleistete Arbeit. Jahresbericht der Geschäftsstelle, von Karin Vollrath Das Jahr war geprägt von politischen Diskussionen und Stellungnahmen. Die Fazilitation bescherte der Branche unzählige, oft nervenaufreibende Sitzungen. Die Geschäftsstelle verfasste unzählige Eingaben zu Handen des Fazilitationsprozesses und Stellungnahmen zu Verordnungen und weiteren politischen Texten (Kulturförderverordnung, Kulturförderungskonzepte, Verordnung des EDI über die Filmförderung, Filmförderungskonzepte etc. etc. ) «Eine wen iig, dr Dällebach Kari», Foto: Thomas Kern Delegiertenversammlung Die Delegierten haben sich in diesem Jahr über eine sinnvolle Zusammensetzung der Delegiertenversammlung auseinandergesetzt. In den Statuten ist aktuell festgelegt, dass es mindestens 13 Delegierte aus den Berufsgruppen sein müssen. Die Sprachregionen sollen angemessen vertreten sein. Ausserdem wurden die Voraussetzungen für das Amt definiert. So soll ein/e Delegierte/r bereits eine Menge Berufserfahrung aufweisen. Sie/er darf aber nicht nur die Interessen seiner Berufsgruppe sehen, sondern sollte auch den Blick aufs Ganze haben. Anhand der aktuellen Berufsliste wurde festgestellt, dass aus den Berufsgruppen Beleuchtung/Grip und Produktionsleitung dringend je eine Vertretung gesucht werden muss. Leider hatten wir dabei noch keinen Erfolg. Die Delegierten sind der Ansicht, dass die DV aus mindestens 13, höchstens aber aus 20 Delegierten bestehen sollte. Im Moment sind 18 Delegierte gewählt. Die SchauspielerInnen sollen Anrecht auf zwei Sitze haben, für einen Mann und eine Frau. Grundsätzlich wurde beschlossen, anstatt eine starre Zusammensetzung der DV festzulegen, diese laufend zu überprüfen und bei Bedarf Mitglieder aus den Berufsgruppen anzufragen. Vorstand Florian Engelhardt ist aufgrund seiner beruflichen Auslastung zurückgetreten. Der Vorstand dankte ihm herzlich für sein enormes und wichtiges Engagement. Die grössten Projekte, welche er initiierte, waren die neue Website und der neue grafische Auftritt des SSFV seit 2007, sowie die Umstrukturierung des Vorstandes. Im September wurde Marc

3 4 Jahresbericht Geschäftsstelle ssfv info 12 Jahresbericht Geschäftsstelle 5 Daniel Gerber als würdiger Nachfolger von den Delegierten in den Vorstand gewählt. Technikerkasse Die Filmschaffenden treffen immer wieder auf Arbeitgebende, welche ihnen die Sozialleistungen nicht abrechnen wollen. Gravierend ist es insbesondere bei den Beiträgen der 2. Säule (BVG), weil die Regelungen für die freiwillige Versicherung den Arbeitgebenden schwer zu vermitteln sind. In manchen Fällen werden die MitarbeiterInnen aufgefordert, Rechnung zu stellen und ihre Sozialleistungen selbst abzurechnen, was jedoch z.b. bei der AHV als Unselbständige gar nicht möglich ist. In anderen Fällen werden sie von ihren Hauptauftraggebern genötigt eine GmbH oder AG zu gründen, was sie zwangsläufig in die Scheinselbständigkeit führt. Leider sind es Arbeitgebende wie die Filmschulen, Bundesstellen oder die SRG, bei denen immer wieder Probleme auftauchen. Bereits seit Jahren prüft das SSFV deshalb die Gründung einer «Technikerkasse» nach dem Muster der Sprecherkasse SPK, welche sich durch die Vereinigung Professioneller SprecherInnen VPS in der Branche bereits etabliert hat. Vertragspartner sind weiterhin Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Die «Technikerkasse» übernimmt die Lohnabrechnungen und führt die Sozialleistungen ab. Die Einführung einer «Technikerkasse» war gleichzeitig verbandsintern umstritten, da man die Arbeitgebenden nicht aus ihrer Verantwortung für die korrekten Abrechnungen entlassen wollte. Die Situation hat sich über die Jahre jedoch nicht verbessert. Deshalb hat sich das SSFV nun entschieden die «Technikerkasse» in Kooperation mit der Sprecherkasse SPK aufzugleisen. Diese soll die Filmschaffenden in Zukunft insbesondere vor der Scheinselbständigkeit schützen. In den ersten Jahren wird hauptsächlich Lobbyarbeit bei den Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden geleistet werden müssen, denn auch das Modell SPK ist schwer vermittelbar, wird es doch immer wieder verwechselt mit einer Vermittlungsstelle für Temporärarbeit. Die SprecherInnen selbst hatten anfangs Angst, dass sich jemand mit der SPK bereichern könnte, oder dass über die SPK ihre Umsätze bekannt würden. Die Kasse ist selbstverständlich nicht gewinnorientiert konzipiert. Auch wenn sie unter der Kontrolle der Verbände stehen wird, sind die Daten der SPK-Mitglieder selbstverständlich geschützt. Es ist auch nicht gedacht, dass sämtliche Lohnabrechnungen über die SPK laufen werden. Die Produzenten der Spiel- und Dokumentarfilmprojekte werden in den allermeisten Fällen ihre eigenen Lohnbuchhaltungen selbst weiterführen. Die Administration muss fair entschädigt werden. Neben der Lobbyarbeit müssen in diesem Jahr auch die Administrationskosten und deren Finanzierung verhandelt und festgelegt werden. Damit die SPK auch für die Filmschaffenden spätestens im 2013 operativ tätig werden kann, will das SSFV eine Anschubfinanzierung von CHF 20'000.- leisten, welche im Rahmen des KUOR-Kredites beim BAK beantragt werden soll. Im 2011 wurden bereits erste Aufträge von Filmschaffenden über die SPK abgewickelt. Im Dezember traf sich eine SSFV- Delegation mit dem operativen Geschäftsleiter der SPK, um die ersten Erfahrungen auszutauschen. Diese waren durchwegs positiv. Insbesondere bei Engagements im Ausland zeigte sich die Abrechnung der Sozialleistungen über die SPK in der Schweiz als grosser Vorteil für die Freischaffenden. Gemäss den bilateralen Verträgen über die Personenfreizügigkeit sollte es grundsätzlich möglich sein, die Sozialleistungen der Arbeitnehmenden in deren Wohnsitzland abzurechnen. Die administrativen Hürden zwischen den Ländern sind jedoch hoch. Ebenso brauchte es grosse Überzeugungsarbeit bei den jeweiligen Arbeitgebenden im Ausland, die Abrechnungen über die SPK durchführen zu lassen. In einer Arbeitsgruppe wurden im Januar 2012 bereits erste Finanzierungsmodelle durchgesprochen. Erste Entwürfe für Informationsschreiben an die Mitglieder und an die Produzenten liegen ebenfalls vor. Der Startschuss für das Projekt «Technikerkasse» ist endlich gefallen. Filmpolitik Bundesamt für Kultur Seit Januar 2011 befand sich die Schweizer Filmbranche in der Fazilitation unter der Leitung von Marc Wehrlin. Die Branche erhielt damit die Gelegenheit ihre Vorstellungen für eine zukünftige Filmpolitik nicht nur dem Bundsamt für Kultur, sondern auch dem Bundesrat direkt vorzubringen. Die monatlichen Sitzungen waren eine Herausforderung. Jedes Mal musste sich die Branche kurzfristig mit neuen Ideen der Verbände ARF/FDS, SFP und GARP auseinandersetzen. Sie waren ausserdem geprägt vom Konflikt dieser Verbände mit der IG unabhängige Schweizer Filmproduzenten, welche sich schliesslich aus dem Fazilitationsprozess zurückzog und sozusagen in die Opposition ging. Das SSFV unterstützte die Fazilitation, weil sie der pragmatische Weg war, die Branche zur Ruhe kommen zu lassen. Auch wenn die Filmförderungsverordnung und die Filmförderungskonzepte die Mitglieder des SSFV nur indirekt betreffen, galt es bei den vielen Änderungsvorschlägen aufmerksam zu sein. Gemeinsam mit dem Verband der Filmtechnischen Betriebe FTB haben wir die Regelungen der Artikel 8 (Koproduktionen) und 8a (Schweizer Film) in der Filmförderungsverordnung erfolgreich verteidigt. Diese definieren die Beteiligung der künstlerischen und technischen MitarbeiterInnen bei einer Filmproduktion. Am 1. Juli trat Ivo Kummer sein neues Amt in der Sektion Film an. Am 7. Juli fand die letzte Fazilitationssitzung statt. Marc Wehrlin vermerkte in seinem Abschlussbericht: «Nach meiner Einschätzung sind die Vorschläge verwaltungsgerecht umsetzbar. Bei allenfalls auftretenden juristischen Fragen können konstruktive Lösungen gefunden werden, wenn dafür der Wille besteht und entsprechend vertreten wird.» Aber noch war es nicht soweit Die Querelen um die ersten Entwürfe der neuen Filmförderverordnung und der Filmförderungskonzepte hielten an bis zum Festival in Locarno und darüber hinaus bis zu einer ausserordentlichen Sitzung der Eidgenössischen Filmkommission EFiK Ende August. Die Vernehmlassungsfrist für die schriftlichen Stellungnahmen wurde vom September angesetzt. Nach dem Ablauf der Vernehmlassungsfrist begann die Sektion Film bereits mit der praktischen Umsetzung. Als erstes wurden die Kommissionen neu besetzt. Das SSFV ist weiterhin in der eidgenössischen Filmkommission EFiK, den Begutachtungsausschüssen Dokumentar- und Spielfilm und auch im neuen Technischen Ausschuss TA vertreten (Der TA wird im Konfliktfall Gesuche prüfen und der Sektion Film eine Empfehlung abgeben. Ausserdem kann er einberufen werden, um der Sektion Film beratend zur Seite zu stehen). Danach wurde die Umstrukturierung der Sektion Film beschlossen und aufgegleist. Seit dem 1. Januar 2012 sind nun die neue Filmförderungsverordnung und die Filmförderungskonzepte in Kraft. Die Ergebnisse der Fazilitation wurden nicht vollständig umgesetzt. Die praktische Erfahrung wird nun zeigen, ob sich die neuen Regelungen bewähren werden. Bei den Begutachtungsausschüssen gibt es bereits erste Probleme mit der Grösse des Experten-Pools von 44 Personen. Die Fazilitation wollte einen viel grösseren Pool, damit eine grosse Rotation möglich wird. Eine solche ist nun nur beschränkt möglich, da wegen der strikten Ausstandsregeln immer zu wenige Personen für die Kommissionen verfügbar sind. Die IG unabhängige Schweizer Filmproduzenten sieht schwarz. Das SSFV wird aufmerksam beobachten müssen, wie sich die neue Förderungspolitik auswirken wird. Werden zwar mehr Filmprojekte gefördert, dafür sind alle schlechter finanziert? - so prophezeit es die IG. Das BAK wird in dieser Beziehung auch auf die Erfahrungen des SSFV angewiesen sein. Ivo Kummer wird neben der EFiK mit der Branche kommunizieren, indem er pro Jahr mehrere PräsidentInnen-Treffen der Verbände einberuft. Langsam wird wohl Ruhe einkehren. Die Akteure setzen sich nun mit der konkreten Situation auseinander und werden sich anpassen wie immer. Eine grosse Baustelle der letzten zwei Jahre ist somit vorläufig abgeschlossen! Pacte de l Audiovisuel Auch die Vereinbarung der Branche mit der SRG wurde im 2011 neu verhandelt. Damit bereits Synergien aufgenommen werden können, nahm Urs Fitze, der Verantwortliche bei der SRG für den Pacte, an den Fazilitationssitzungen teil. Die Branche möchte allgemein die erfolgsabhängige Filmförderung ausbauen und stärken. So wurden für den Bereich Succés Cinéma und Succès Passage Antenne gemeinsame Änderungen beschlossen, welche ab 2013 umgesetzt werden sollen. An den Solothurner Filmtagen 2012 wurde der neue Pacte de l Audiovisuel von der SRG und den Verbänden unterzeichnet. Das SSFV ist in die Verhandlungen nicht involviert. Vereinbarung SRG mit der AV-Industrie Zur Erinnerung: Die Vereinbarung regelt die Spielregeln bei der Auftragsvergabe durch die SRG an die Audiovisuelle Industrie. Die SRG macht jeweils eine Absichtserklärung für das Auftragsvolumen. Das SSFV ist Vertragspartner. Die Vereinbarung lief Ende 2011 aus und sollte neu verhandelt werden. Sie wurde aber ohne substantielle Änderungen lediglich um weitere zwei Jahre verlängert. Die halbjährlichen Treffen können jedoch weiterhin als fruchtbar bezeichnet werden. Alle Akteure haben die Möglichkeit Themen einzubringen, was rege benutzt wird. Die Treffen fördern vor allem das gegenseitige Verständnis, was das Verhandlungsklima jeweils deutlich verbessert. Kulturbotschaft Erhöhung des Filmkredites Entgegen der Empfehlung der WBK (Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur) stimmten sowohl der Ständerat als auch der Nationalrat einer Erhöhung des Filmkredites im Rahmen der Kulturbotschaft um CHF 10 Mio. zu. Das heisst, dem Filmkredit stehen jährlich CHF 2.5 Mio. mehr zur Verfügung, als ursprünglich vom Bundesrat vorgesehen. Möglich wurde der positive Entscheid in allen Gremien nur dank der intensiven Lobbyarbeit von Cinésuisse und deren Lobbygruppe «Vision». Cinésuisse Neben der Erhöhung des Filmkredites war die Auslagerung der Filmförderung das einzige Thema, bei dem sich die gesamte Branche einig ist. An der Cinésuisse-Sitzung vom 3. Mai 2011 wurde der Bericht zu Handen von Bundesrat Burkhalter einstimmig genehmigt. Im Bericht wurden vier Modelle für eine Auslagerung beschrieben, von NUR WENIG bis ALLES auslagern. Sämtliche Cinésuisse-Mitgliederverbände bevorzugen das Modell «Schweizer Filminstitut» Stufe 3: FAST ALLES auslagern. Das Departement hatte ebenfalls bis Anfang Mai einen Bericht über die Auslagerung der Filmförderung in Auftrag gegeben, so lautete die Abmachung mit dem EDI. Dieser Bericht liegt zur Zeit in der Sektion Film. Es ist noch nicht klar, wann sich der neue EDI-Bundesrat Berset mit den Geschäften der Filmpolitik beschäftigen wird. Kulturpolitik Auch in der Kulturpolitik konnte eine grosse Baustelle abgeschlossen werden. Neben dem Gesetz traten auch die Kulturbotschaft, die Kulturförderungsverordnung, verschiedene Kulturförderungskonzepte und Verordnungen zu den Kulturförderungskonzepten am 1. Januar 2012 in Kraft leider jedoch mit einem Vorbehalt: Das Kulturförderungsgesetz wurde ohne den Artikel 9 Soziale Sicherheit der Kulturschaffenden - in Kraft gesetzt. Der Artikel besagt, dass den Kulturschaffenden ein prozentualer Anteil der Finanzhilfen an eine Pensionskasse oder eine andere Vorsorgeform überwiesen werden muss. Trotz zweijähriger Verhandlungen zwischen den Bundesämtern für Kultur (BAK) und für Sozialversicherungen (BSV) mit

4 6 Jahresbericht Action Intermittents ssfv info 12 Jahresbericht vfa 7 Suisseculture sociale und dem Netzwerk Vorsorge Kultur konnte bis Ende Jahr noch keine Lösung für die konkrete Umsetzung gefunden werden. Im Januar und Februar 2012 wurde weiterverhandelt, jedoch immer noch ohne Ergebnis. Kredit für kulturelle Organisationen (KUOR) Im Rahmen des Kulturförderungsgesetzes wurden nun auch die KUOR-Richtlinien angepasst. Die Karten werden neu gemischt. Alle Verbände müssen sich in diesem Jahr wieder neu um einen Beitrag aus dem BAK-Kredit bewerben. Dazu müssen sie per 31. März ein umfangreiches Gesuch mit verschiedenen Beilagen einreichen. Verlangt wir unter anderem ein Leitbild der Organisation und eine Strategie für die nächsten drei Jahre. Die Delegierten haben sich am Delegiertenwochenende intensiv damit auseinandergesetzt. Das Leitbild und die Strategie für die nächsten drei Jahre werden an der GV vorgestellt. Bis Ende Juni wird das BAK dann entscheiden, welche Verbände in Zukunft einen Beitrag erhalten werden. Danach wird mit diesen Verbänden eine Leistungsvereinbarung zunächst für ausgehandelt. Das SSFV erfüllt auch die neuen Kriterien für einen KUOR-Beitrag und hat eine gute Chance weiterhin berücksichtigt zu werden. Jahresbericht Action Intermittents Comité 12a, von Daniel Gibel Comité 12a Als im Vernehmlassungsverfahren für die Verordnungen des neuen Arbeitslosenversicherungsgesetzes absehbar wurde, wie katastrophal sich die Bestimmungen für Arbeitnehmende mit zeitlich befristeten Verträgen auswirken würde, beschloss man zu reagieren und gründete in aller Eile im Dezember 2010 in Genf das Comité 12a (Aktionskomitee für die Anpassung der Arbeitslosenversicherungsverordnung). Die Initiative nahm ihren Anfang in der Suisse Romande und bald stellte sich die grosse Mehrheit der Interessenvertreterverbände von Kulturschaffenden der ganzen Schweiz hinter das Anliegen. Am 11. März 2011 gelang es schliesslich, den Bundesrat zu überzeugen, die Verordnung zu unseren Gunsten aufzubessern (Artikel 12a AVIV). Demnach sollen im Falle von Arbeitslosigkeit bei der Berechnung der Bezugsberechtigung die ersten 60 Tage jedes befristeten Vertrages doppelt gezählt werden. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Verhandlungen beschloss das Comité 12a, seine Aktivitäten einzustellen. Abschied Nach genau neun Jahren verlasse ich das SSFV und mache einen Neuanfang in der Sektion Film. Mein Know-how wird der Branche erhalten bleiben und war nicht zuletzt ausschlaggebend für meine neue Anstellung. Ich freue mich auf die neue Herausforderung, werde aber selbstverständlich nichts vergessen, was ich in den letzten Jahren gelernt, erarbeitet und umgesetzt habe. Es war eine lange, intensive und schöne Zeit. Ich kann mich nur bedanken für viele fruchtbare Gespräche und menschliche Begegnungen, z.b. auf den Filmsets, welche nicht nur mein berufliches sondern auch mein privates Leben bereichert haben. Ich war ein Teil von euch und ein Teil von mir wird dies immer bleiben. Nur eines werde ich nicht vermissen die vielen Protokolle, die ich unter dem Jahr schreiben musste Ich muss weiterziehen und gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen in einer anderen Funktion. Zuletzt wünsche ich mir, dass ihr das Vertrauen, welches ihr mir stets entgegengebracht habt, an Bettina Bütikofer und Daniela Neumann weitergebt. Action Intermittents (AI) Ab 15. März 2011 übernahm Isabelle Guillot anstelle der zurückgetretenen Nataly Sugnaux-Hernandez die Geschäftsführung und Koordination des Fonds Intermittents. Im Dezember 2010 konnte Action Intermittents einen weiteren Erfolg verbuchen. Dank intensiver Lobby-Arbeit konnten Kanton und Stadt Genf davon überzeugt werden, den Fonds d'encouragement à l'emploi des intermittents du spectacle et de l'audiovisuel (Fonds Intermittents) aufzustocken. Der Beitrag für das Jahr 2011 wurde verdoppelt und stieg von Fr auf Fr Allerdings sah sich der Fonds angesichts der Verschärfung der Bezugsberechtigungsbestimmungen des neuen Arbeitslosengesetzes einer ganzen Flut von Gesuchen gegenüber und musste im Juni feststellen, dass das Geld vor Ende Jahr auszugehen drohte. Man beschloss, die Beitragsleistungen (ursprünglich 80% des Bruttolohns) solidarisch herabzusetzen, damit der Fonds weiterhin allen bis zum Ende des Jahres zu erwartende Gesuche entsprechen könne, ohne ein Defizit zu erwirtschaften. Jahresbericht Vorsorgestiftung Film und Audiovision (vfa), Stiftungsrat, von Pia Gianinazzi Nachdem 2010 der Stiftungsrat für die dreijährige Amtsperiode neu konstituiert wurde, war im Juni 2011 die Rotation des Präsidiums von der Arbeitnehmer- zur Arbeitgeberseite vorgesehen. Weil sich Brigitte Zimmermann, langjährige Stiftungsrätin und Vertreterin vom Verband Filmregie und Drehbuch (ARF/FDS) kurzfristig für den Einsitz in den Stiftungsrats-Ausschuss (SRA) zur Verfügung stellte, wurde die Rotation um ein Jahr aufgeschoben. Auf diese Weise kann sich die neugewählte Vize-Präsidentin in die laufenden Geschäfte der vfa einarbeiten. Nach dem Rücktritt von Pia Gianinazzi aus dem mit operativen Aufgaben betrauten Ausschuss bleibt das SSFV weiterhin, wenn auch ohne Stimmrecht, durch das Sekretariat im SRA vertreten und die vfa gewinnt mit der neuen Vizepräsidentin eine anerkannte Branchenkennerin, herzlicher Glückwunsch! Zentrales Thema bei der ordentlichen Sitzung des Stiftungsrates im Juni ist jeweils die Genehmigung der Jahresrechnung. Auch für 2010 weist die vfa eine solide finanzielle Struktur und einen Deckungsgrad von % aus. Zur Deckung vom versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgekapital von rund 63 Mio. Franken verfügt die vfa nämlich über ein Vorsorgevermögen von beinahe 65 Mio. Franken. Bei konstanter Anzahl der angeschlossenen Betriebe und stabilen Versichertenzahlen wuchsen die paritätischen Beiträge an die vfa im letzten Jahr von 6.2 Mio auf knapp 6.5 Mio. Franken. Auch 2010 verlief die Risikoversicherung (gegen Invalidität und Tod) positiv, so dass die AXA Leben, bei der die Stiftung vollversichert ist, einen stattlichen Bonus ausschütten konnte. Die Alterskapitalien der Versicherten wurden 2010 mit 2.25 % verzinst. Lohnrunde 2011 An der letzten Sitzung der Paritätischen Kommission vom 10. Januar 2012 wurde nach zwei Jahren wieder eine Einigung bei den Wochenlöhnen im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm erzielt. Die Verbände SFP (Schweizerischer Verband der FilmproduzentInnen), GARP (Gruppe Autoren Regisseure Produzenten) und IG (unabhängige Schweizer Filmproduzenten) stimmten einer gemeinsamen Richtlohnliste auf der Basis der SSFV-Liste 2009 zu. Aufgrund der marginalen Teuerung der letzten Jahre (2009 Minusteuerung: -0.5 Prozent, 2010: Prozent, 2011: Prozent) verzichtete das SSFV auf eine Anpassung der Ansätze. Für 2012 ist wiederum eine Minusteuerung von -0.2 Prozent prognostiziert. Für eine Weiterführung der gemeinsamen Liste ab 2013 brachte die IG unabhängige Filmproduzenten einen Vorbehalt an. Die IG möchte im 2012 in der PK Gespräche über ei- Die Jahresrechnung der Vorsorgestiftung wird jährlich jedem Versicherten im Auszug zugestellt und auf der Website der vfa (www.vfa-fpa.ch) veröffentlicht. An der ordentlichen Stiftungsratssitzung wurden zudem zwei neue Verbände einstimmig in die Trägerschaft der vfa aufgenommen: die Interessengemeinschaft unabhängige Schweizer Filmproduzenten (IG) und die Union of Film Music Composers Switzerland (UFMC). Erfreuliches gibt es auch für das Jahr 2012 zu berichten. Gerade weil der Bundesrat den Zinssatz für die obligatorische Vorsorge nach BVG von 2.0 % auf 1.50 % massiv senkte, beschloss der Stiftungsrat, ein Zeichen zu setzen und die Versicherten noch stärker am positiven Resultat der Stiftung zu beteiligen. So genehmigte der Stiftungsrat im vergangenen November die Verzinsung der Alterskapitalien der Versicherten für das Jahr 2012 mit einem Zinssatz von 2.50 % in der obligatorischen sowie in der überobligatorischen Vorsorge und machte die notwendigen Rückstellungen in der laufenden Rechnung. Jahresbericht der Paritätischen Kommission, von Karin Vollrath Im November 2011 traf sich die Paritätische Kommission erstmals nach einer aufgrund der filmpolitischen Turbulenzen auferlegten Pause von zwei Jahren wieder. An dieser ersten Sitzung wurde die IG unabhängige Schweizer Filmproduzenten einstimmig in die Paritätische Kommission (PK) aufgenommen. Als Mitglied der PK bekennt sich nun auch die IG offiziell zu den geltenden Branchenvereinbarungen (AAB und Richtlohnliste). nen Low-Budget-Tarif führen. Ein solcher könnte z.b. in einer nach Budgets abgestuften Lohnliste, nach dem Muster Frankreichs, festgelegt werden. Voraussetzung wäre die Offenlegung des Budgets. Es wurden verschiedene Lösungsansätze andiskutiert. Dabei wurde auch der Partizipationsvertrag angesprochen. Zusätzlich zum normalen Arbeitsvertrag kann damit mit den MitarbeiterInnen einerseits geregelt werden, mit welchem Anteil ihres/seines Lohnes die/der MitarbeiterIn an den Kosten des Filmes partizipiert. Andererseits wird definiert, welche Beteiligung die/der MitarbeiterIn im Gegenzug an einem allfälligen Erfolg des Filmes erhält. Die Voraussetzung für einen Partizipationsvertrag wäre ebenfalls die Offenlegung des Budgets sowie jährlicher Abrechnungen.

5 8 Jahresbericht der Paritätischen Kommission ssfv info 12 Jahresbericht der Paritätischen Kommission 9 Die SSFV-Delegation vertrat die klare Haltung, einen Partizipationsvertrag zu favorisieren. Die IG wird zu Handen der nächsten PK-Sitzung im April einen konkreten Vorschlag einbringen. Bei den Tageslöhnen im Werbe- und Auftragsfilmbereich gibt es noch keine Einigung. Zur Zeit laufen intensive Gespräche zwischen den Vorständen des SSFV und der SFA (Swissfilm Association). Wir gehen davon aus, dass diese im ersten Quartal 2012 zu einem Abschluss kommen. Bis dahin empfiehlt das SSFV weiterhin die Tageslohnansätze der Liste Anpassungen AAB In den letzten Jahren häuften sich die Fälle von Produktionsabbruch oder Verschiebung eines Projektes kurz vor Drehbeginn - Verschiebung meistens um mindestens ein halbes Jahr, was de facto einem Produktionsabbruch gleich kommt. Die Gründe sind vielfältig: Krankheit einer Hauptdarstellerin, Zurückweisung des Drehbuches zur erneuten Überarbeitung (meist durch eine Fernsehstation), Ausfall eines wichtigen Geldgebers, bei der letzten Überprüfung des Budgets festgestellt, dass es nicht aufgeht etc. etc. Die Verschiebungen nehmen auch zu, seit die Koproduktionskonstrukte komplexer geworden sind und das ganze Konstrukt zu scheitern droht, wenn eine Komponente wegfällt oder instabil ist. Für die MitarbeiterInnen hat eine kurzfristige Absage oft verheerende Folgen. Andere Projekte wurden abgesagt und jetzt hat man gar keine Arbeit. Wer nicht arbeitslos gemeldet ist, erhält in einem solchen Fall auch nicht sofort Arbeitslosenunterstützung. Die Produzenten in der Schweiz berufen sich im Falle eines Abbruchs auf den AAB Art. 8 (Produktionsabbruch oder Nichtzustandekommen der Produktion), welcher eine Ausfallentschädigung von 25 % der Gesamtlohnsumme vorsieht. Der Schaden für die betreffende Produktionsfirma ist in diesem Fall nicht sehr hoch und der Produzent kann das Projekt nochmals weiterentwickeln. Die Absichtserklärungen der Förderinstitutionen bleiben grundsätzlich bestehen. Das Obligationenrecht sieht für den Arbeitsausfall eine weitergehende Regelung vor. Art. 324, Abs. 1 OR: Kann die Arbeit infolge Verschuldens des Arbeitgebers nicht geleistet werden oder kommt er aus anderen Gründen mit der Annahme der Dienstleistung in Verzug, so bleibt er zur Entrichtung des Lohnes verpflichtet, ohne dass der Arbeitnehmer zur Nachleistung verpflichtet ist. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber in diesen Fällen 100 % Prozent des vereinbarten Lohnes schuldig bleibt. Ausserdem ist dieser Artikel zwingend und kann nicht durch Abrede in einem Einzelarbeitsvertrag oder in einer kollektiven Vereinbarung, wie es die AAB sind, wegbedungen werden. Im Falle einer Koproduktion waren die Schweizer MitarbeiterInnen bis anhin mit der Anwendung des AAB-Artikels 8 immer besonders benachteiligt. Bei einem Versicherungsfall zum Beispiel erhalten in den umliegenden Ländern die ArbeitnehmerInnen jeweils 100 % Lohnausfall, die Schweizer nur 25 %. In jedem Einzelfall hätte man den Produzenten einklagen und die Rechte gemäss OR einfordern können. Leider war bis anhin keine Filmcrew bereit, diesen Weg zu gehen. Die Geschäftsstelle gab ein juristisches Gutachten in Auftrag, welches auch den Produzentenverbänden zur Kenntnis gebracht wurde. An der PK-Sitzung im November 2011 beantragte das SSFV die Streichung des Artikels 8 AAB oder die Anpassung desselben an das OR, will heissen geltendes Recht. Die Produzenten gaben zu bedenken, dass ein Produktionsabbruch zum Konkurs der Produktionsfirma führen würde, müsste diese 100 % der Löhne bezahlen, da insbesondere Subventionen in diesem Fall gar nicht ausbezahlt resp. teilweise zurückgefordert würden. Eine Gleichstellung der Crew bei einer Koproduktion im Versicherungsfall wurde jedoch für richtig befunden. An der zweiten PK-Sitzung im Januar 2012 legten die Produzenten einen Vorschlag zur Neuregelung vor. Sie vertraten die Ansicht, dass eine sozialpartnerschaftliche Vereinbarung über eine geringere Entschädigung bei einem Ausfall gemäss Art. 8 AAB weiterhin zulässig ist, obwohl die zwingende Bestimmung von Art. 324 OR eine 100 %ige Entschädigung vorsieht. Der Artikel 8 sollte beibehalten werden. Damit jedoch bei Versicherungsfällen die Verdienstausfälle der MitarbeiterInnen zu 100 % gedeckt werden, schlugen die Produzenten vor, den Artikel 9 - Unvorhergesehener Unterbruch folgendermassen zu erweitern: Als unvorhergesehener Produktionsunterbruch gilt insbesondere auch der Umstand, in welchem die Produktion wegen Krankheit, Unfall oder Tod einer oder mehrerer Personen unterbrochen oder abgebrochen werden muss oder wenn die Produktion aus einem dieser Gründe gar nicht zustande kommt. Der Lohn soll in einem solchen Fall zu 100 % entschädigt werden. Nicht nur die SSFV-Delegation war skeptisch, ob eine solche Regelung gegenüber den Versicherungen bestehen würde. Ein Crewmitglied berichtete von seiner Erfahrung bei einer Produktion, welche wegen Krankheit der Hauptdarstellerin am 1. Drehtag abgebrochen werden musste. Er hat die Verhandlungen mit der Versicherung miterlebt und macht klar, dass die Versicherungen sich immer auf die 25 %-Entschädigung berufen werden, solange diese für den Produktionsabbruch, aus welchen Gründen auch immer, in den AAB steht. Das SSFV lehnte den Vorschlag ab und will an der Anpassung der AAB an das OR festhalten. Die Geschäftsleiterin des Regieverbandes ARF/FDS teilte mit, dass sich ihr Vorstand ebenfalls für eine Anpassung an das OR ausgesprochen hatte. Die Produzenten schlugen vor, dass zumindest das Nichtzustandekommen der Produktion separat geregelt werden sollte, da dieses Risiko bei einer Filmproduktion nie völlig unvermeidbar sei. An der nächsten PK-Sitzung im April wird weiterverhandelt und ein neuer Vorschlag der Produzenten diskutiert werden. Das SSFV ist sich bewusst, dass auch ein Produzent in Schwierigkeiten gerät, wenn eine Produktion kurzfristig abgesagt wird. Am Delegiertenwochenende wurden Kompromissmöglichkeiten diskutiert. Ein Ansatz könnte sein, klar zu definieren, ab welchem Zeitpunkt des Abbruchs vor Vertragsbeginn die 100 %-Ausfallentschädigung gemäss OR zum Tragen kommen soll. Das SSFV wird für die nächste PK- Sitzung ebenfalls einen Vorschlag bereit halten. Ausblick AAB In den letzten zwei Jahren wurden in den Berufsgruppen verschiedene konkrete Probleme mit einzelnen AAB-Artikeln diskutiert. Dabei wurde auch weiterer Anpassungsbedarf analysiert. Da die letzte Version der AAB (2007) inzwischen bereits wieder fünf Jahre in Kraft ist, macht es Sinn eine neue Revision der AAB zu prüfen, zunächst SSFV-intern. Ein revidierter Entwurf der AAB soll in Zukunft zwei Rechtsanwälten zur Begutachtung vorgelegt werden, einem Arbeitsrechtler und einem Versicherungsrechtler. «Eine wen iig, dr Dällebach Kari», Foto: Thomas Kern Ausblick Richtlohnliste Wir erinnern uns: Bereits im 2010 wurde in den Berufsgruppen ein neues Richtlohnsystem diskutiert. Eine Arbeitsgruppe hatte per Januar 2011 einen ersten Vorschlag erarbeitet, welcher auch einem europäischen Vergleich unterzogen wurde. Danach wurde das Projekt aus verschiedenen Gründen nicht mehr weiterverfolgt. Die Arbeitsgruppe soll im 2012 reaktiviert und erweitert werden. Die konkreten Vorschläge der Arbeitsgruppe müssen dann wieder den Berufsgruppen vorgelegt werden. Wenn sich ein grundsätzliches Einverständnis der Berufsgruppen abzeichnet, soll die Arbeitsgruppe im Verlaufe 2013 einen breit abgestützten, konkreten Vorschlag vorlegen. Verträge Auch wenn jetzt vielleicht jemand im BAK die Verträge wirklich kontrollieren und interpretieren kann, fordern wir die Mitglieder auf, weiterhin ihre Verträge ans Sekretariat zu schicken! «Eine wen iig, dr Dällebach Kari», Foto: Thomas Kern

6 10 ssfv info «AVANTI», Box Productions, Photos: Elisa Larvego «Teufel von Mailand», SRF/C-Films «AVANTI», Box Productions, Photos: Elisa Larvego «Teufel von Mailand», SRF/C-Films

7 12 Jahresbericht FOCAL ssfv info 12 Jahresbericht STAGE POOL 13 Jahresbericht FOCAL - Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision - Ausschuss Stiftungsrat, von Kathrin Plüss Die gute Neuigkeit zuerst: FOCAL hat eine neue Leistungsvereinbarung aushandeln können. Sie dauert von 2012 bis 2015 und ermöglicht es, die Aktivitäten ungefähr im selben Umfang wie bisher durchführen hat es in der Besetzung des Ausschusses des FOCAL-Stiftungsrats Änderungen gegeben. Ivo Kummer hat ins BAK gewechselt und wurde durch gleich zwei Produzenten ersetzt; durch Valerie Fischer vom SFP und Reto Schärli von der IG. Jahresbericht STAGE POOL, von Elizabeth Waelchli 2011 hat der STAGE POOL für die Stage-Förderung mit Fr. 257'760.- bereits wieder annähernd die Summe ausgegeben, die das BAK 2005 zur Verfügung gestellt hatte (Fr. 278'000.-), bevor Nicolas Bideau bei seinem Amtsantriftt 2006 die Stageförderung aus dem BAK-Leistungskatalog kippte. Allerdings wurde damit das Budget 2011 überschritten. Für das nächste Jahr werden wir auf Grund der Erfahrungen von 2011 die Rahmenbedingungen präzisieren und das Budget im Sinne einer nachhaltigen Verwendung der vorhanden Mittel ausbalancieren. Die Erweiterung rechtfertigt sich dadurch, dass die Produktion bei FOCAL in den letzten Jahren ins Zentrum der Aktivitäten gerückt ist, und es schien uns wichtig, dass die divergierenden Lager der Produzenten über FOCAL-Programme im Bereich der Filmproduktion in die Entscheidungen eingebunden sind. Nach sehr kurzer Zeit kündigte auch Urs Fitze als Vertreter der SRG seinen Rücktritt an und wird im nächsten Jahr durch seinen Nachfolger Sven Wälti ersetzt werden. Total fanden sieben Ausschuss-Sitzungen statt, davon eine eintägige und eine zweitägige gemeinsam mit den Verantwortlichen der Bereiche, wo ebenfalls Personalwechsel zu verzeichnen sind. Im Bereich Fiktion wurde Anna Luif auf den vakanten Posten gerufen, die Verantwortung des Bereichs Animation teilen sich Tanja Huber und Susann Wach Ròsza, als Bereichsverantwortliche Produktion ersetzt Susa Katz den zurückgetretenen Xavier Grin. FOCAL hat im Jahr 2011 in insgesamt 58 Veranstaltungen während 232 Tagen für total 1426 Teilnehmenden Weiterbildung angeboten. 10% des Seminarbudgets gingen 2010 an die FilmtechnikerInnen, während 7% des Budgetanteils den SchauspielerInnen zuteil wurden. Für die TechnikerInnen gab es 2011 ein vielfältiges Programm mit zwei Veranstaltungen im Bereich Logistik, drei im Zusammenhang mit der Digitalisierung (für Kameraleute und Assis), sowie ein interdisziplinärer Überblick über die aktuelle Produktionskette. Ebenfalls interdisziplinär war das Seminar zu Achsen und Découpage mit Carlo Varini. Es wurde wieder eine Einführung ins Pro Tools für zwei Personen im Rahmen eines Kurses der ZHdK durchgeführt. Und endlich gelang es, für die SzenenbildnerInnen die lange angekündigte Masterclass durchzuführen. Im kommenden Jahr sind zwei Vertiefungskurse für die logistischen Berufe und ein Budgetseminar für die Ausstattung vorgesehen. Das Atelier Perche wird wiederholt, eine Veranstaltung für die MaskenbildnerInnen und die Topographie der Branche werden ebenfalls stattfinden. Ausserdem ist eine Masterclass im Programm, entweder für DOPs oder im Bereich Kostüme. Métier Cinéma wird im 2012 mit dem Rücktritt von Elizabeth Waelchli eine einschneidende Veränderung erfahren. Elizabeth hat den Bereich der filmtechnischen Berufe während 10 Jahren mit enormem Engagement betreut und uns allen viele tolle Seminarerlebnisse geboten. Sie hat ein unbezahlbar reiches Netzwerk mit Teilnehmern, Referenten, Sponsoren, filmtechnischen Betrieben und andern Vertretern der Branche im In- und Ausland aufgebaut, um so jederzeit aktuelle und technologisch und kreativ hochstehende Weiterbildung in engem Kontakt mit den Betroffenen zu konzipieren. Ihr Wissen um alle Prozesse der Filmherstellung, ihr waches Interesse an Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten der Wissensvermittlung von Profis an Profis, ihr Gespür für unsere Bedürfnisse, den richtigen Ton mit all den verschiedenen Partnern (und vieles mehr) haben nicht nur Métier Cinéma geprägt, sondern FOCAL insgesamt. Elizabeths ganz grosse Vision, nämlich jährlich in allen filmtechnischen Berufskategorien mindestens ein Seminar für erfahrene Berufsleute und eines für den Nachwuchs anbieten zu können, hat sich aus Gründen mangelnder Finanzen nicht realisieren lassen, aber nichts desto trotz verfügen wir hauptsächlich dank ihr über ein europaweit einzigartiges Weiterbildungsangebot in unseren Berufen. Glücklicherweise wird sie uns als Verantwortliche des STAGEPOOLs über ihre Pensionierung hinaus vorläufig erhalten bleiben. Anstelle von Elizabeth wird ab Sommer 2012 Nicole Schroeder Métier Cinéma übernehmen. Mit der Regieassistentin aus Zürich konnte eine würdige Nachfolgerin gefunden werden. Sie ist eine sehr sympathische, erfahrene und versierte Technikerin, die sich nicht nur in verschiedenen Bereichen der Filmherstellung sehr gut auskennt, sondern von ihrer Ausbildung her und durch mehrjährige Erfahrung als Kursleiterin und Referentin in Schulen und bei FOCAL für die Tätigkeit in der Weiterbildung bestens qualifiziert ist. Nicole Schroeder hat ihre Arbeit aufgenommen und wird mit einer grossen Tagung über Cross- und Transmedia im März Einstand feiern. Wir wünschen ihr viel Glück und freuen uns auf die neue Ära bei Métier Cinéma. Im Bereich Schauspiel sind weiterhin Gabriella Kasperski und Bettina Albers für das Programm verantwortlich gab es im Bereich Schaupiel wie immer einige Seminare zum Thema Casting, Sprechen am Mikrofon, Spielen vor der Kamera etc. Speziell viele Teilnehmer haben sich für das Intensivtraining im Kommentarsprechen interessiert, sowie für das Casting Seminar in der Suisse Romande. Besonders attraktiv war auch ein Workshop zur Yat Malmgren Technique, eine Premiere in der Schweiz, die im nächsten Jahr mit einem weiteren Kurs fortgesetzt wird. Sehr interessant dürfte auch das Seminar International Acting for Film werden, sowie weitere Veranstaltungen an der Schnittstelle Autoren und Schauspieler. Genauere Informationen zum FOCAL-Angebot 2012 finden sich im Programm und auf der Webseite Die Zusammenarbeit des SSFV und FOCAL ist seit Jahren intensiv, fruchtbar und unbestritten. Statistik Aktuell (anfang Februar 2012) sind insgesamt 190 Stagiaires im STAGE POOL eingeschrieben: Die Verteilung nach Sprachregion und Geschlecht präsentiert sich folgendermassen: Deutsche Schweiz 108 Männer 77 Französische Schweiz 69 Frauen 113 Italienische Schweiz wurden 76 neue Mitglieder aufgenommen, 18 Kandidaten entsprachen nicht den Aufnahmekriterien und mussten zurückgewiesen werden. 51 Personen verliessen den STAGE POOL nach 3 Jahren Mitgliedschaft. Die Verteilung der Mitglieder zwischen den Sprachregionen entspricht zunehmend den realen Verhältnissen der Branche, die Deutschschweizer holen auf, ihr Anteil ist von 55% auf 57% gestiegen. 36% der Mitglieder stammen aus der Suisse Romande 7% aus dem Tessin. Der Frauenanteil ist klar grösser als der der Männer. Im STAGE POOL können sich die Mitglieder für Stages in drei Berufssparten einschreiben. Die fünf beliebtesten Berufe sind: Produktionsbüro, Regie, Montage, Kamera und Szenenbild. Beratung und Information Die Möglichkeit, sich beim STAGE POOL per oder telefonisch informieren und beraten zu lassen, wird rege genutzt. Die Fragen betreffen Themen wie Stages, Ausbildungsmöglichkeiten, Gagen und Arbeitsbedingungen. Seminare und Workshops 2011 gab es zwei Veranstaltungen, welche sich ausschliesslich an den Nachwuchs richteten. «Produktionsleitung von A bis Z» und «Aufgaben und Instrumente des DIT am Drehort». Finanzielle Unterstützung von Stages 70 Gesuche um finanzielle Unterstützung für Stages sind 2011 eingegangen, 58 konnten positiv beantwortet werden, der durchschnittliche Beitrag pro Stage betrug Fr Dies bedeutet 41.57% der gesamten Stagekosten, im Vorjahr waren es 38%. Insgesamt erhielten 26 Produktionsfirmen Stage-Förderung, 17 aus der deutschen, 6 aus der welschen Schweiz und 3 aus dem Tessin. Aus der Sicht der STAGE POOL Mitglieder konnten 49 Stagiaires von diesen 58 unterstützten Stageplätzen profitieren, 25 Frauen und 24 Männer, 31 Deutschschweizer, 14 aus der Suisse Romande und 4 aus dem Tessin. 11 Stagiares erhielten die Unterstützung für ihren zweiten Stage, 2 für ihren dritten. Nach Berufssparten war die Stage-Unterstützung folgendermassen verteilt: Produktionsbüro/Produktionsassistenz (12), Szenenbild/Ausstattung (8), Aufnahmeleitung (7), Kamera (6), Beleuchtung/Machinierie (5), Schnitt (5), Maskenbild (5), Regieassistenz/Script (4), Tonaufnahme während den Dreharbeiten (2), Trickfilm (2), Kostüme (1), Tonstudio (1). Die unterstützten Stages verteilten sich auf folgende Formate: 14 Spielfilme, 5 Fernsehfilme, 3 Trickfilme, 2 Serien und 2 Dokumentarfilme. Die Verwaltung der Stage-Förderung wird von FOCAL getragen, die Unterstützungen an die Stages wurden 2011 durch folgende Institutionen finanziert: BAK Fr. 117'000.-, Ernst Göhner Stiftung Fr. 90'000.-, Kanton Bern Fr. 30'000.-, Kanton Aargau Fr und ssfv Fr Total verfügte der STAGE POOL 2011 für die Stage-Unterstützung über Fr. 257'760.- (Reserve aus dem Jahr 2010 inbegriffen). Beziehungen zu den Produktionsfirmen und der Branche Es war das erste Mal seit der Gründung von STAGE POOL, dass offiziell Stage-Unterstützung in allen Berufssparten angeboten werden konnte, und dies in einem Jahr, mit aussergewöhnlich vielen gewichtigen Produktionen. Die Stageplätze waren auch dieses Jahr von hoher Qualität und erlaubten den Stagiaires, in vielen verschiedenen Bereichen, auf wichtigen Filmen und unter Anleitung von anerkannten und kompetenten Technikern Erfahrungen zu sammeln. Das war der Grund, weshalb die STAGE POOL-Leitung entschieden hat, 2011 alle Stage-Unterstützungsgesuche, die den STAGE POOL-Kriterien entsprachen, zu akzeptieren und eine Budget-Überschreitung in Kauf zu nehmen, immer im Bewusstsein, dass für 2012 wieder strengere Auswahlkriterien zur Anwendung kommen müssen. Perspektiven Es ist immer schwierig, an Informationen über die Anzahl von Filmen, die im laufenden Jahr produziert werden können, heranzukommen. Daher kann man im voraus auch schlecht abschätzen, wie viele Gesuche für Stage-Unterstützung eingehen werden. Trotzdem möchten wir uns weiterhin die Möglichkeit offen halten, die Ge-

8 14 Jahresbericht Berufsgruppe Schauspiel ssfv info 12 Jahresbericht Berufsgruppe Schauspiel 15 suche laufend zu bearbeiten und Eingabefristen zu vermeiden, denn der Produktionsalltag zeigt, dass Stagiaires oft erst sehr kurz vor Drehbeginn engagiert werden. Die STAGE POOL- Leitung sucht nun eine Lösung, das Reglement so anzupassen, dass ein gutes Gleichgewicht innerhalb der Berufssparten erreicht werden kann, den Produktionen Anreize zu bieten, dass selten angebotene Stages ermöglicht werden, und dass das Budget in Zukunft eingehalten werden kann. Jahresbericht der Berufsgruppe Schauspiel, von Karin Vollrath Im Bereich vertragliche Regelungen für die SchauspielerInnen konnten nach jahrelangen Vorarbeiten im zweiten Halbjahr 2011 erhebliche Fortschritte erzielt werden. Auch weitere Projekte nehmen Gestalt an, nachdem das SSFV kontinuierlich Lobbyarbeit dafür geleistet hat, vor allem bei den übrigen Schauspiel-Verbänden in der deutschen Schweiz. SSFV die Situation für die SchauspielerInnen noch zusätzlich. Die Castingbüros begrüssten die Initiative der Verbände, einheitliche Richtlinien festzuhalten und wollen, wenn diese offiziell sind, sie in Zukunft anwenden oder den Produzenten gegenüber vertreten. Als vorläufig letzte Aktion trafen sich die alte und die neue Geschäftsleitung des SSFV mit einer Delegation der Swissfilm Association, um sich über den Darstellervertrag der SFA und mögliche Richtlinien der Verbände auszutauschen. Dabei verblieben nur bei ganz wenigen, jedoch wesentlichen Punkten Differenzen. Die Verbände werden demnächst entscheiden, in welcher Form die Richtlinien publiziert werden sollen. Wenn der Ferienzuschlag bei der Lohnabrechnung separat ausgewiesen wird, kann die Gage inkl. Ferienzuschlag vereinbart werden. Wenn sie nicht ausgewiesen wird, kann sie nachgefordert werden (was jedoch in der Realität selten genutzt wird). Wichtig ist, dass bei Vertragsabschluss soviel wie möglich schriftlich geregelt wird. Das gilt sowohl bei Spiel- und Fernsehfilmen als auch bei Werbeproduktionen. Bei allfälligen Konflikten während der Produktion kann man sich auf die schriftlichen Vereinbarungen berufen. Wenn nur mündliche Vereinbarungen bestehen, können diese auch von den Verbandsgeschäftsstellen oder einem Rechtsanwalt nicht bewiesen werden. Es steht Aussage gegen Aussage. Standard-Vertrag Spiel- und Fernsehfilm Auch die SchauspielerInnen hatten in den letzten Jahren viele Verträge an das Sekretariat geschickt. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten Schweizer Produktionsfirmen jeweils einen ähnlichen Vertrag anbieten. Die Geschäftsstelle erstellte aufgrund dieser Erfahrung einen Mustervertrag, welcher an die Mitglieder und auf Anfrage auch an Produktionsfirmen verschickt wurde. Im 2009 wurde bei der Produktion Sennentuntschi erkannt, dass die vertragliche Rechteabtretung zum Schutz der SchauspielerInnen besser geregelt werden sollte. Unser damaliger Rechtsberater Ernst Brem, ein Urheberrechtsspezialist, der auch für die SWISSPERFORM und die SIG tätig ist, stellte sich zur Verfügung mit den Verbänden Schweiz. Bühnenkünstlerverband (SBKV) und SSFV einen Standardvertrag für die Branche auf die Beine zu stellen. Zunächst wurde dafür eine interne Arbeitsgruppe aus aktiven Berufsleuten des SSFV und des SBKV gegründet. Am 28. Oktober 2011 fand die erste Arbeitsgruppensitzung statt, bei welcher hauptsächlich die im Vertrag zu regelnden Themen besprochen wurden. An der nächsten Sitzung vom 31. Januar 2012 konnte bereits ein Mustervertrag von Ernst Brem diskutiert werden. Dieser basierte auf dem bereits bestehenden Mustervertrag der Geschäftsstelle SSFV. Im April soll nun noch eine Arbeitsgruppensitzung stattfinden, an welcher letzte Anpassungen des Mustervertrages diskutiert werden. Danach will die Arbeitsgruppe Kontakt mit den Produzentenverbänden aufnehmen und den Mustervertrag der Arbeitgeberseite vorstellen. Das Ziel ist, künftig einen Standardvertrag in der Branche zu lancieren. In der Arbeitsgruppe wurde auch darüber diskutiert, ob eine Mindesttagesgage festgelegt werden sollte. Man wurde sich einig, dass dies nicht im Rahmen eines Standard-Vertrages geschehen sollte. Allerdings sollen die Verbände weiterhin ihren Mitgliedern einen Mindestansatz empfehlen wir empfehlen CHF 1' Wird ein solcher jedoch in der Branche offiziell festgelegt so die Ansicht der Arbeitsgruppe, provoziert dies die Möglichkeit, dass der Mindestansatz zum Standard- Ansatz wird und es keinen Verhandlungsspielraum mehr geben wird. Richtlinien Werbung Der Preiszerfall in der Werbung, welchen auch die SchauspielerInnen massiv zu spüren bekommen, liess eine weitere Arbeitsgruppe aus den Mitgliedern des SSFV entstehen. Diese befasste sich ebenfalls zunächst intern mit den aktuellen Bedingungen in der Werbung, welche sich im freien Fall befinden. Zu vielen Fragen Anlass geben jeweils die Buyout-Regelungen (nebst der üblichen Tagesgage wird den SchauspielerInnen auch die Nutzung des jeweiligen Produktes entschädigt). Die Nutzung wird zeitlich begrenzt für die entsprechenden Medien festgelegt (TV, Kino, Internet etc.). Ziel der Arbeitsgruppe war es, Richtlinien für die Werbeproduktionen zu erstellen. Für dieses Projekt taten sich die Verbände SSFV, SBKV und ACT zusammen. ACT vertritt die freien Theaterschaffenden der Schweiz. Da die Mitglieder aller dreier Verbände auch für die Werbung tätig sind, sind alle drei Geschäftsstellen von der unklaren Situation betroffen. Eine verbindliche Beratung der Mitglieder war bis anhin nicht möglich. In der Arbeitsgruppe wurden drei Dokumente vorbereitet, Vertrag, Anstellungsbedingungen und Buyout-Regelungen. Als Basis diente der Darstellervertrag der Swissfilm Association (Verband der Werbe- und Auftragsfilm-Produzenten, SFA), welche insbesondere für eine geregelte Rechteabtretung einen Mustervertrag erarbeitete und diesen ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt Da es auf dem Gebiet Werbeund Auftragsfilm viele neue Firmen gibt, welche nicht in einem Verband vertreten sind, macht es Sinn, dass auch die Verbände der Arbeitnehmenden sich auf gemeinsame Richtlinien einigen. Wenn die Mitglieder der Verbände sich aktiv für diese Richtlinien engagieren, werden sie sich in der Branche durchsetzen. Als nächstes fand ein Treffen mit den Castingbüros statt. So entstand nochmals ein fruchtbarer Austausch über die vorbereiteten Dokumente. Es war auch das erste gemeinsame Treffen der Casterinnen. Es stellte sich heraus, dass jedes Büro seine eigenen Regelungen gestaltet, von Fall zu Fall als Vermittler zwischen Produktion und SchauspielerIn auftritt, oder als Castingagentur, wofür dann wiederum unterschiedliche vertragliche Regelungen im Umlauf sind. Diese Tatsache, und dass die Casterinnen natürlich untereinander als Konkurrentinnen auftreten, erschwert nach Ansicht des Sowohl bei den internen Gesprächen als auch bei den Gesprächen mit den Casterinnen und der Swissfilm Association wurde ein möglicher Mindestansatz für die Tagesgage angesprochen. Von allen Seiten akzeptiert wird eine Mindesttagesgage von CHF 1'500.- für eine tragende Rolle. Diese sollten alle professionellen SchauspielerInnen ab sofort einfordern. Wichtig dabei ist, dass die Gage schon bei dem Gespräch mit dem Castingbüro verhandelt und wenn möglich vereinbart wird. Alle Akteure gehen ansonsten davon aus, dass der/dem SchauspielerIn beim Casting sämtliche Konditionen bekannt sind und sie/er diese akzeptiert. Tendenziell engagieren die Produzenten lieber eine/n professionelle/n SchauspielerIn für einen Werbefilm. Da es bei diesen Produktionen immer um sehr viel Geld geht, ist für sie das Gelingen somit besser garantiert, als wenn Laien zu einem günstigeren Tarif miteinbezogen werden. Im Gegensatz dazu neigen die Casterinnen tendenziell dazu, Laien zu engagieren, wenn die Tagesgagen durch den Auftraggeber zu niedrig angesetzt wurden. Nachdem sich die Verbände auf gemeinsame Richtlinien geeinigt haben, werden diese zunächst den Mitgliedern kommuniziert werden. Die Verbände sind dann darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder gegenüber Casterinnen und Produzenten geeint mit diesen Richtlinien auftreten. Arbeitsrecht Immer noch nicht restlos geklärt sind die arbeitsrechtlichen Bestimmungen in den Verträgen. Grundsätzlich gilt das Arbeitsgesetz auch für die SchauspielerInnen. Bei diesen sind jedoch im Gegensatz zu den MitarbeiterInnen im technischen und künstlerischen Bereich z.b. Überstunden oder der Ferienzuschlag üblicherweise in der Tagesgage inbegriffen. Die Produzenten gehen davon aus, dass im Verhältnis zu den hohen Tagesgagen alles inbegriffen sein sollte ( «Kein/e TechnikerIn verdient für einen Tag soviel wie ein/e SchauspielerIn»). Zu relativieren ist dabei jedoch, dass z.b. eine allfällige Vorbereitungszeit nicht zusätzlich entschädigt wird, d.h. ebenfalls in der Tagesgage inbegriffen ist. Die Werbefilmproduzenten akzeptieren, dass ab einer gewissen Stundenzahl nochmals über die Gage oder einen Zuschlag diskutiert werden soll (nach Meinung der SFA: nach 15 Stunden / nach Meinung des SSFV: spätestens nach 12 Stunden). Showreel Gemeinsam mit dem SBKV organisierte das SSFV beim Zurich Film Festival einen kulturellen Apéro mit einer kurzen Rede von Jean-Pierre Hoby zur aktuellen kulturpolitischen Lage. Es sollte eine Veranstaltung zu Ehren der SchauspielerInnen werden, welche auch zahlreich erschienen. Weiter haben sich die Geschäftsleitungen der Verbände etwas Besonderes einfallen lassen. Die Mitglieder wurden aufgerufen, je eine Minute ihres Showreels oder Ausschnitte aus Filmen zur Verfügung zu stellen, um ein Gesamt-Showreel der Mitglieder zusammenzustellen. Etwa 60 SchauspielerInnen haben sich an der Aktion beteiligt. Das Ergebnis war ein Film von ca. einer Stunde, welcher beim Publikum sehr gut ankam. Die Veranstaltung in Zürich war ein Test, der positiv ausgefallen ist. Das Showreel könnte bei weiteren Filmfestivals gezeigt werden, auch ausserhalb einer konkreten Veranstaltung. Es könnte auch für die Websites der Verbände verwendet werden. Auch sollten weitere Mitglieder die Gelegenheit erhalten, sich dem bereits bestehenden Showreel anzuschliessen. Die Produktion des Showreels war auch ein technischer Test. Dabei haben wir jedoch eher gelernt, wie wir es nicht machen sollten. Die SchauspielerInnen haben für das Showreel Ausschnitte in sehr unterschiedlichen Formaten eingeschickt. Diese zu einem einheitlichen Band zusammenzustellen, war mit hohem zeitlichen Aufwand und sehr hohen Kosten verbunden. Bei einer allfälligen Weiterführung des Projektes müssen konkrete Vorgaben an die SchauspielerInnen gemacht werden, in welchem Format die Ausschnitte geliefert werden dürfen. Um ihre Vermittlungschancen in der deutschen Schweiz bestmöglich zu wahren, sehen sich zahlreiche SchauspielerInnen gezwungen, hohe finanzielle Auslagen in Kauf zu nehmen und sich bei mehreren Verbänden, Internetportalen und Agenturen einzutragen. Aufgrund dieser Tatsache entstand die Idee zu einer verbandsübergreifenden Website für alle SchauspielerInnen in der deutschen Schweiz bereits vor Jahren. Jetzt steht dieses Projekt kurz vor dem Durch-

9 16 Jahresbericht Berufsgruppe Schauspiel ssfv info 12 Jahresbericht UNI Euro-MEI 17 bruch im Herbst 2012 soll aufgestartet werden. Die Verbände haben gemeinsam ein Gesuch und einen Finanzierungsplan erstellt und verschiedene Stiftungen angeschrieben. Die Gesamtkosten wurden auf CHF budgetiert. Verschiedene Zusagen über insgesamt CHF 65'000.- liegen bereits vor. Den grössten Beitrag von CHF erhalten wir von der Schweizerischen Kulturstiftung für Audiovision. Im 2009 interessierte sich der Verband ACT für ein gemeinsames Projekt, auch weil ACT im Gegensatz zu SBKV und SSFV weder einen Katalog noch eine Personensuche auf der Website anbietet. SSFV und ACT starteten die Planungsphase und erarbeiteten das Konzept für den neuen gemeinsamen Online-Katalog nach dem Vorbild der SSFV-Personensuche. Aber es war von Anfang an klar, dass ein gemeinsames Projekt nur Sinn macht, wenn auch der Verband SBKV dabei ist. Dieser stiess dann im 2011 dazu. Bei zwei Fragen sind sich die Verbände noch nicht einig: Soll für den Eintrag im gemeinsamen Online-Katalog den SchauspielerInnen ein zusätzlicher Beitrag in Rechnung gestellt werden? Die SSFV-Mitglieder sind sich einig, dass kein zusätzlicher Beitrag erhoben werden darf, da der Mitgliederbeitrag des SSFV im Vergleich zu den anderen Verbänden schon sehr hoch ist. «AVANTI», Box Productions, Photos: Elisa Larvego Sollen «verbandslose» SchauspielerInnen sich ebenfalls im gemeinsamen Online-Katalog eintragen können? Wenn ja, zu welchen Konditionen? Ein allfälliger Beitrag für Nicht-Verbands-Mitglieder müsste so hoch angesetzt sein, dass eine Verbandsmitgliedschaft in Erwägung gezogen werden muss. Die Mitglieder der Verbände sind insbesondere bei dieser Frage gespalten. Eine Gefahr für das SSFV birgt der neue Online-Katalog. Eine Mitgliedschaft bei mehreren Verbänden wird für die SchauspielerInnen nicht mehr nötig sein. Sie können sich für einen Verband entscheiden und die Doppelmitgliedschaften kündigen. Da der Mitgliederbeitrag beim SSFV höher ist, als bei den beiden anderen Verbänden, kann es sein, dass beim SSFV einige Mitglieder austreten werden. Die Berufsgruppe wird sich als nächstes mit der Mitgliederbindung auseinandersetzen müssen. Eigentlich sollte dies nicht schwer fallen, darf man doch nicht vergessen: Auch wenn die Verbände SSFV, SBKV und ACT bei mehreren Projekten zusammenarbeiten und am Ende die Mitglieder aller Verbände von den Ergebnissen profitieren, hat das SSFV die jahrelange Vorarbeit sowohl für die vertraglichen Regelungen als auch den gemeinsamen Online-Katalog geleistet. Auf Initiative des SSFV wurden die anderen Verbände aufgefordert, sich mit zu engagieren, denn auf diese Weise haben alle Projekte eine grössere Chance, sich in der Branche durchzusetzen. Im letzten Jahr wurde noch nicht das Ziel, aber Meilensteine erreicht - Meilensteine für alle SchauspielerInnen in der deutschen Schweiz. Sind das nicht bereits genügend gute Gründe für eine Mitgliedschaft beim SSFV? «AVANTI», Box Productions, Photos: Elisa Larvego Jahresbericht UNI Euro-MEI, von Tom Mauss Die Generalversammlung des UNI global-sektors UNI-MEI (media and entertainment industry) fand letztes Jahr vom 29. Nov. 1. Dez. in Mexico City unter dem Motto «dignity» (Würde) statt. Zitat Gallina, Uruguay: The level of dignity must be higher than the level of fear (Das Niveau der Würde muss höher sein als das Niveau der Angst). Gastgeber war SITATYR, die Gewerkschaft der mexikanischen FernsehtechnikerInnen. 120 Delegierte aus der ganzen Welt haben teilgenommen. Die Eröffnungsrede hielt Philip Jennings, der Generalsekretär von UNI global. World General Assembly Philipp Jennings berichtete über die Gründung des neuen UNI-Sektor ICTS (eine Mischung aus IT und Telekom) und von seiner Gelegenheit mit Carlos Slim zu sprechen. Slim ist zur Zeit der reichste Mann der Welt (geschätzte $70Mia). Er ist hauptsächlich tätig im Bereich Telekom und Zeitungen. Ihm gehört z.b. ein Teil der New York Times. Das Thema des Gesprächs war die Schaffung eines Global-Framework-Agreements für seine Firmen. Anschliessend wurden die Teilnehmer vom mexikanischen Arbeitsminister, Javier Lozano Alarcon, begrüsst. Dieser benutzte allerdings die Gelegenheit, um seine Bestrebungen für ein neues Arbeitsgesetz zu propagieren, was nicht nur auf Gefallen stiess. Aber er war sehr offen und zugänglich - ohne viel Sicherheitspersonal. Ein weiterer Redner war John Myers, von der ILO (International Labour Organisation), welche der UNO angegliedert ist. Dieser stellte fest (was wir alle schon seit Jahrzehnten wissen!), dass sowohl die nationalen als auch die internationalen Standards der Arbeitsgesetze leider immer noch auf dem traditionellen Modell «100%-Festanstellung» und «lebenslang beim gleichen Arbeitgeber» basieren. Obwohl weltweit schon längst Realität, werden atypische Anstellungen in den meisten Ländern vernachlässigt. Ein Redner aus Japan berichtete über JournalistInnen, welche von Fukushima aus berichten MUSSTEN. Es gab keinen Aufruf für Freiwillige. Dies wirft einmal mehr die Frage auf: Wie kann ich als Journalist arbeiten, trotz Gefahr für Leib und Leben? Peter Murdoch von CEP (Communication, Energy and Paperworkers, Canada) schlug vor, eine Website für JournalistInnen zu kreieren, die aufgrund ihrer Recherchen bedroht werden. Ein grosses Thema war auch die Rekrutierung neuer Mitglieder. Was für eine Botschaft haben wir an die Jungen? David Young, WGA-W (Writer's Guild of America, West, USA) sagte dazu: «Workers don't want to join a dying organisation without a plan» (Arbeitnehmer wollen keiner sterbenden Organisation ohne Botschaft beitreten. Die meisten Verbände müssen ihre Ideen, die noch aus dem letzten Jahrhundert stammen endlich überdenken. Die heutige Jugend ist unsere Zukunft. Diese kennt aber keine Welt ohne Internet, ohne E- mail, SMS, Facebook, YouTube, etc. Die Organisationen sollten sich auch den neuen Plattformen nicht verschliessen. An den folgenden drei Tagen wurden noch viele Reden gehalten und unzählige Resolutionen und Notresolutionen (Solidaritätsbekundungen) genehmigt. Zu den Resolutionen erhielten die TeilnehmerInnen vor der Generalversammlung Dokumente im Rahmen von ca. 150 Seiten! Es würde zu weit führen, diese hier aufzuzählen. Sie werden bald auf der Uni global-website online nachzulesen sein. Neben den Sitzungen fand wie immer ein umfangreiches Freizeit-Programm statt: Stadtrundfahrt mit Essen, Besuch eines Filmstudios, Einladung von SITATYR mit Essen und Apero. Ich persönlich habe die Gelegenheit genutzt das Frida Kahlo-Museum, das Leo Trotzky-Museum und das Archäelogische Museum zu besuchen. Das Wichtigste findet, wie bei allen derartigen Veranstaltungen, in der Freizeit statt. Networking pur. Man lernt verschiedene Delegierte kennen, was ihre Anliegen sind, wie sie zu unseren Anliegen stehen. Vieles wird verständlicher und übersichtlicher beim Feierabend Bier. First Global Seminar on Multinational Companies, in Mexico City Wenn schon die Vertreter aus der ganzen Welt da sind, verband UNI-MEI wie immer die Generalsversammlung mit einem vorgängigen Seminar. Schwerpunkt des ersten weltweiten Seminars zu multinationalen Unternehmen war Disney. Zunächst wurden die Rückmeldungen aus den einzelnen Ländern, in denen Disney tätig ist, gesammelt. Das krasseste Beispiel ist wohl der Disney-Park in Hongkong (China): Der Disney-Park in Hongkong wurde 2006 gegründet. Einem Funktionär ist es bald gelungen 50 der ortsansässigen Entertainer für die Gewerkschaft zu gewinnen. Als dies bekannt wurde, hat Disney allen Gewerkschaftsmitgliedern gekündigt und für die Entertainer natürlich sofort Ersatz auch aus den umliegenden asiatischen Ländern gefunden. Seither trauen sich die Angestellten nicht mehr sich gewerkschaftlich zu organisieren. Ausländische Firmen dürfen in Hongkong keine Aktienmehrheit besitzen, so ist der Hauptaktionär des Disney Park mit 53 Prozent die Regierung von Hongkong. Disney selbst hält nur 47 Prozent des Aktienpakets. Im Jahr 2010 hat Disney die Arbeitsverhältnisse der Angestellten kollektiv geändert, von festangestellt in freischaffend. Disney ist ein globaler Konzern, welcher die «heile Welt» prägt. Disney ist als Firma sehr schwer anzugreifen. Der Konzern ist sehr gross, pragmatisch und gewinnorientiert. Disney macht Verträge mit Gewerkschaften nur als Mittel zum Zweck, als rein geschäftliche Beziehung. Der Dialog mit dem Sozialpartner ist Disney egal. Als Verhandlungspartner

10 18 Jahresbericht UNI Euro-MEI ssfv info 12 Jahresbericht Suissimage 19 ist Disney geizig, konsequent, und ein harter Gegner. Andererseits ist Disney, geschäftlich gesehen, sehr fortschrittlich. Am Seminar wurde viel und lange darüber diskutiert, wie Disney als globaler Konzern greifbar wäre oder ob ein Global Agreement überhaupt eine Chance hätte. Die SeminarteilnehmerInnen haben nicht wirklich konkrete Antworten gefunden, aber UNI wird dran bleiben und weitermachen. Vorstandssitzung Euro-MEI, in Brüssel Auf meine Einladung hin hat auch Warwick Hempelmann an dieser Sitzung teilgenommen. Warwick ist ein Grip aus Köln, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Beleuchtung und Bühne BVB und Mitglied in der Tarif-Kommission von VERdi. Ich versuche seit einiger Zeit sowohl den BVB als auch weitere deutsche Filmtechnische Verbände für MEI zu interessieren. Bis anhin ist lediglich VERdi MEI-Mitglied. Auf der Agenda der Sitzung standen 15 Punkte, wovon folgende von Interesse für uns als Nicht-EU-Mitglied waren: «Global and Regional Companies»: Probleme mit Disney, Bertelsmann und Co. «Organising and Capacity Development»: Wie können KollegInnen in den neuen Mitgliedstaaten gewerkschaftlich organisiert werden? «Jobs with Justice» «Equality» «Media Pluralism»: Die Hauptthemen waren Probleme mit News Corp (Rupert Murdoch) und der Hacker-Skandal in England. Wie gehen wir damit um? Was können wir dagegen tun? Zusätzliche Informationen: Es wurde ein «Green Paper on online Distribution of Audiovisual Works» der Europäischen Kommission vorgestellt. Die Sozialpartner haben eine EU-Direktive über Arbeitszeit an die Europäische Kommission zur Überarbeitung zurückgewiesen. Sämtliche Themen für die Vorstandssitzung werden jeweils von einem Steering-Committee aufgearbeitet und vorbereitet. Der Vorstand diskutiert dann mögliche Änderungen und stimmt anschliessend ab. Die einzelnen Vorstandsmitglieder können auch neue Themen einbringen, welche vom Steering-Committee übernommen, resp vom Sekretariat (Johannes Studinger) ausgearbeitet werden. Das Sekretariat ist im ständigen Kontakt mit der Europäischen Kommission und den Mitgliedsverbänden. Social Dialogue Plenary, in Brüssel Social Dialogue Plenary ist im Prinzip eine Vollversammlung zum Thema «Sozialer Dialog». Die Europäische Kommission unterstützt den Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern seit der Gründung der EU. Es ist ein sehr starkes Anliegen. Die Gründe sind offensichtlich: Kontakt fördern, Konflikten/Problemen vorbeugen statt sie später lösen zu müssen. Es gibt verschiedene Sektoren für verschiedene Berufskategorien. Allerdings können wir sagen, dass der Audiovisual Sector einer der aktivsten und erfolgreichsten ist (wahrscheinlich weil die Journalisten dabei sind, und der AV-Sektor auch auf europäischer Ebene am meisten Lärm macht!) Diese Sitzung war wieder sehr gut besucht, sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmer-Seite. Es gibt verschiedene laufende Arbeitsgruppen und Projekte. Für uns als Nicht-EU- Mitglieder sind hauptsächliche folgende relevant: Jugendarbeitslosigkeit: Im EU-Raum sind ca. 20% aller Jugendlichen arbeitslos, Tendenz leider steigend. Dazu kommt, dass in nächster Zeit weitere Mitglieder zur EU stossen werden (z.b. Kroatien und Serbien), nicht zu vergessen die Situation in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Die Jugendarbeitslosigkeit wird weiter steigen. Da die Grenzen in Europa offen sind, wird das Thema die Schweiz wohl nicht verschonen. Weitere Details online Ausbildung: Zur Zeit bereitet die Arbeitsgruppe die Gründung eines «European Skills Council» vor. Die Idee dabei ist, für ganz Europa gleiche Ausbildungsniveaus auszuarbeiten. Gleichberechtigung: Die Arbeitsgruppe hat nach bald zwei Jahren ein Dokument dazu verabschiedet, das «Framework of Action on Gender Equality». Dieses wurde an der Sitzung einstimmig angenommen und nach der Sitzung der Europäischen Kommission überreicht. Diese wird darauf antworten und gegebenenfalls darauf reagieren müssen, in Form von Gesetzen, Direktiven etc. Ich habe an der Sitzung vor einem Jahr versucht, den Ansatz für die Arbeitsgruppe auszuweiten, d.h. nicht nur die Gleichberechtigung der Geschlechter, sondern alle Formen der Gleichberechtigung zu berücksichtigen. Leider war das Thema zu diesem Zeitpunkt wohl zu umfangreich. Meine Hoffnung ist, dass es in Zukunft noch ausgeweitet wird. In Grossbritannien wurde letztes Jahr zum Thema Gleichberechtigung ein sogenanntes «Creative Diversity Network» gegründet. Dies ist eine Gruppe von TV-Sendern, welche sich verpflichten, Sendungen zu produzieren, resp. zu übernehmen, die das Thema Gleichberechtigung entweder aufzeigen oder so produziert sind. Interessant dabei ist, dass es nicht nur um Geschlechter geht, sondern um alle Formen der Gleichberechtigung. Geistiges Eigentum: Die Diskussionen zu diesem Thema waren sehr umfangreich. Die Probleme stellen sich mittlerweile nicht nur lokal, sondern global. Vor allem das Internet macht die Sache immer schwieriger. Plattformen wie YouTube, FaceBook, usw. sind sofort und überall aktuell. Auch in den traditionellen Bereichen kommen immer Probleme zum Vorschein, da jedes Land andere Gesetze hat. Wo liegen die Eigentumsrechte bei z.b. internationalen Ko-Produktionen, bei Film oder Fernsehen (z.b. «Wetten, dass..», «EuroVision» usw.)? Im Vorstand sind neben der Präsidentin Lili Nabholz, fünf VertreterInnen «Urheberrechte», fünf VertreterInnen «Rechteinhaber» und zwei VertreterInnen der Geschäftstelle. An der letzten GV vom 29. April 2011 wurden Trudi Lutz (Rechteinhaberin) und ich (Urheberrechte) neu in den Vorstand gewählt. Im letzten Jahr fanden vier Sitzungen statt. Da ich im Frühling neu gewählt wurde habe ich an den ersten zwei Sitzungen nicht teilgenommen. Behandelte Themen und gefällte Entscheide An den Vorstandssitzungen wurde neben den üblichen Themen wie Genehmigung der Rückstellungen, Lohnmasse, Budget 2012 und der Vorbereitung von Generalversammlung und Wahlen, auch intensiv über das weitere Vorgehen im Prozess von SUISSIMAGE gegen die CREDIT SUISSE diskutiert. Zur Erinnerung: Während der Finanzkrise und durch den Untergang von Lehman Brothers hat SUISSIMAGE eine beachtliche Summe Geld, welches bei der CS angelegt war, verloren. Da es Hinweise für ein Verschulden von Seiten der CS gab, wurde Klage erhoben. Am 4. Juli 2011 kam das Urteil vom Zürcher Handelsgericht die Klage wurde abgelehnt. Der Vorstand entschied, gegen das Urteil Beschwerde beim Bundesgericht zu erheben. Am 3. Februar 2012 hat das Bundesgericht nun unsere Klage letztinstanzlich abgewiesen. Eine Begründung liegt noch nicht vor, sie wird in den nächsten zwei Monaten erwartet. Des Weiteren wurden personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung und im Vorstand besprochen. Fiona Dürler (Stv. Geschäftsführerin) hat auf Ende April 2012 gekündigt, der Geschäftsführer Dieter Meier sieht vor, 2017 aufzuhören und Lili Nabholz würde zwei Jahre früher ausscheiden. Dieter Meier möchte in dieser Zeit einen möglichst stabilen Die Probleme werden nicht nur mehr, sondern auch komplexer. Es gibt viele offene Fragen: Gibt es realistische Möglichkeiten etwas zu regeln? Sind internationale Kollektiv-Verträge zum Thema machbar? Wie immer war der Tag viel zu kurz. Wichtig ist, dass wir uns regelmässig treffen, einen guten Kontakt pflegen, Probleme erkennen, vielleicht einen anderen Blickwinkel sehen... und vielleicht sogar die eine oder andere Lösung finden. Jahresbericht Suissimage, Vorstand, von Caterina Mona Der Vorstand beschliesst die strategische Ausrichtung, die politischen Standpunkte, Reglemente und Musterverträge und alle Geschäfte, die nicht einem anderen Organ zugewiesen sind. Dem Vorstand obliegt die Überwachung der gesamten Geschäftstätigkeit sowie die Vorbereitung und Durchführung der Generalversammlung. Vorstand, um einen reibungslosen Übergang zu garantieren. Ein weiteres wichtiges Thema waren die Online-Urheberrechte in Zusammenhang mit den neuen Medien (z.b. video on demand - VOD). Dieter Meier hielt einen spannenden Vortrag zu diesem Thema. In Europa werden diese Rechte im allgemeine ähnlich wie Ausstrahlungsrechte gehandhabt. In der Schweiz werden die ProduzentInnen direkt vom Verbraucher ausbezahlt und die AutorInnen durch die Urheberrechtsgesellschaft, falls die Verbraucher einen Vertrag mit Suissimage/SSA haben (wie z.b. SRG SSR, Artfilm, DVDFly, Orange; aber nicht Swisscom / Teleclub). Die EU-Kommission hat am 13. Juli 2011 ein Grünbuch über den Onlinevertrieb von audiovisuellen Werken in der Europäischen Union publiziert und die interessierten Kreise eingeladen, zu den darin aufgeworfenen Ideen und Fragen Stellung zu nehmen. Die Geschäftsleitung bittet den Vorstand darum, weiterhin an der Ausarbeitung des Models ICARO (International clearing of audiovisual authors rights for on-line uses) mitarbeiten zu können. Das europäische Projekt ICARO beabsichtigt, die Rechte und Tarife europaweit zu regeln. Die nationalen Organisationen würden die Lizenzen im Mandat vergeben. Der Vorstand ist einverstanden, dass Suissimage sich weiter an diesem Projekt beteiligt. Ich bin gut im Vorstand von Suissimage aufgenommen worden und die Vertretung des SSFV erscheint sinnvoll. Auch wenn unser finanzielles Entgelt im Vergleich zu den Einnahmen der RegisseurInnen, DrehbuchautorInnen und ProduzentInnen eher bescheiden ausfällt, ist unser Mitspracherecht in diesem Gremium nicht zu unterschätzen. Zudem ist es eine Form der Anerkennung unserer urheberrechtlichen Arbeit.

11 20 Mutationen 38. GV ssfv info 12 Mutationen per 38. Ordentliche Generalversammlung vom 31. März 2012 Neumitglieder Antrag zur Ratifizierung der durch den Vorstand, resp. die Berufsgruppe Schauspiel vorgenommenen Aufnahmen neuer Mitglieder: Name Techniker/in Datum Marina Aebi Maskenbildnerin Fränze Aerni Produktionsleiterin Franziska Arnold Produktionsleiterin Valentin Baerlocher Kameraassistent Roman Brändli Chefbeleuchter Sara Bühring Nurchis Produktionsassistentin Annina Buri Garderobière Patricia Candido Trinca Produktionsassistentin Claudio Cea Editor Gerald Damovsky Szenenbildner Rolf Frey Editor und Schnittassistent Mariângela Galvão Tresch Produktionsassistentin Jean-Pierre Gerth Chef Ton Su Erdt Szenenbildnerin Manuel Haefele Kamera Sergio Herencias Editor Kim Howland Kamera Rajko Jazbec Produktionsleiter Urs Inauen Stuntperformer Stefan Kälin Editor Susanne Kaelin Script/Continuity Peter Karlaganis Editor Christian Knorr Kamera Dieter Lengacher Chef Ton Gabriel Lobos Kamera Isabel Meier Editorin Aliocha Merker Kamera und Standphotograph Olivier Monnard Produktionsleiter Gregory Pedat Kamera Maxime Provenzano Kamera Giuseppe Ripa Kamera Julien Schlaepfer Kameraassistent Patrick Storck Chef Ton Sebastian Suter Beleuchter Johanna von Arx Requisiteurin in Ausbildung Lukas Wälli Produktionsassistent Robin Wenger Schnittassistent Marie Zahir 2. Kameraassistentin Beat Zobrist Decorbau / Baubühne Ines Zurbuchen Aufnahmeleiterin Austritte und Begründungen TechnikerInnen: Melanie Auerbach, Aufnahmeleitung, , berufliche Veränderung Fabrice Aragno, Aufnahmeleitung, , berufliche Veränderung Blaise Bauquis, Beleuchtung, Grip, , berufliche Veränderung Andrea Bertschinger, Regieassistenz, , Passivmitglied Mauro Boscarato, Kamera, , berufliche Veränderung Corinne Dettwiler, Requisiteurin, (rückw.), berufliche Veränderung Pierre Enz, Kamera, , berufliche Veränderung Florian Flossmann, Ton, , Passivmitglied Fabienne Gallina, Kamerassistenz, , Passivmitglied Ivo Hutzli, Produktionsleitung, , berufliche Veränderung Philipp Koller, Aufnahmeleiter, , berufliche Veränderung Milan Krizanek, Videokamera, , berufliche Veränderung Thomas Kubiak, Kamera, (rückw.), berufliche Veränderung Carol Luchetta, Kostüm, , berufliche Veränderung Florian Nussbaumer, Produktionsleitung, , berufliche Veränderung Ilaria Pagnamenta, Produktionsassistenz, , berufliche Veränderung Klaus Rósza, Standfotograf, , berufliche Veränderung Alain Roulet, Ton, , Passivmitglied Roman Savary, Aufnahmeleitung, , Passivmitglied Madeleine C. Schnell, Aufnahmeleitung, , Passivmitglied Markus Silberschmidt, Filmeditor, , Passivmitglied Susanne Steffen, Kamera, , berufliche Veränderung Phillip Todd, Kameramann, , Umzug in die USA Maja Zogg, Ausstattungsleiterin, , Passivmitglied SchauspielerInnen: Dario Bertini, , Doppelmitgliedschaft SBKV Lisa Brühlmann, , berufliche Veränderung Beat Brunner, , finanzielle Gründe Linda Geiser, , Passivmitglied Christian Hunziker, , berufliche Veränderung Elisabeth Niederer, , Passivmitglied Marco Paniz, , berufliche Veränderung Christian Martin Schäfer, , berufliche Veränderung Marcel Schneider, , berufliche Veränderung Liv Tullia, , berufliche Veränderung Stephan Witschi, , berufliche Veränderung Iris Zantop, , Passivmitglied Verstorben: Norbert Schwientek, Schauspieler, Name Schauspieler/in Datum Maria Boettner Eleanor Buechler Tobias Durband Camilla Gomes dos Santos Sarah Magdalena Hinnen Deborah Meister Jürg Plüss Samuel Streiff Viola von Scarpatetti

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