Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Umsetzung der Concluding Observations Das Follow-up aus der Sicht des Netzwerks Kinderrechte Schweiz

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1 Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Umsetzung der Concluding Observations Das Follow-up aus der Sicht des Netzwerks Kinderrechte Schweiz Sensibilisierungstagung zu den Empfehlungen des UN- Kinderrechtsausschusses an die Schweiz Genf, 17. September 2015

2 Überblick: Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz in Kürze Die «Concluding Observations»: Rolle der Zivilgesellschaft bis dahin Wichtige Empfehlungen Nächste Schritte NKS Herausforderungen Rolle der Kantone

3 Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz 43 Mitgliederorganisationen aus den Bereichen Kinderrechte, Kinderschutz und Kinderpolitik Gründung 2003 / seit 2009 ein Verein Geschäftsstelle, im Mandat geführt von mcw - Politische Arbeit gestalten

4 Was macht das Netzwerk? Vertretung der Zivilgesellschaft im Staatenberichtsverfahren zur UN-KRK, inkl. NGO-Bericht zur Umsetzung der UN-KRK in der Schweiz und Follow-up Monitoring der Umsetzung der UN-KRK in der Schweiz aus Sicht der NGOs, punktuelle Kommunikation der Ergebnisse Dialoge mit Bund und Kantonen, Bekanntmachung der UN-KRK

5 Generelle Schlussfolgerungen NKS: Wichtigstes Referenzdokument für die Umsetzung der UN-KRK für die nächsten Jahre Grosse Übereinstimmungen Empfehlungen NGO- Bericht und Concluding Observations

6 Wichtige Empfehlungen aus Sicht NKS Grundsätzlich: Aufteilung Mitglieder (thematisch) und NKS (übergeordnet und strukturell) Aus den allgemeinen Umsetzungsmassnahmen: Nationale Strategie und Politik zu Kinderrechten und Umsetzung der UN-KRK, inkl. genügende Budgetzuweisung (Nr. 11 und 15) Schaffung einer Institution mit verbindlichen Kompetenzen zur Koordination der Kinderrechtsstrategie, zur Entgegennahme von Beschwerden und zur Überwachung der Umsetzung der UN-KRK (Nr. 13 und 19)

7 Bessere Bekanntmachung der KRK in der Öffentlichkeit und obligatorische Schulungen in Bezug auf Kinderrechte für alle Fachpersonen, die mit Kindern zu tun haben (Nr. 21) Verbesserung bzw. Aufbau von Datenerhebungen zu zentralen Bereichen der KRK (Nr. 17)

8 Prominente Themenbereiche: Situation von asylsuchenden Kindern (9 Empfehlungen), Situation von behinderten Kindern (8 Empfehlungen), Anhörung von Kindern und kinderfreundliche Justiz (8 Empfehlungen), Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung (31 Empfehlungen zum Fakultativprotokoll betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie): Koordination, Datenerhebung, nationale Strategie, internationale Zusammenarbeit

9 Was das NKS plant: Hinarbeiten auf die Umsetzung der «Concluding Observations» «Patenschaften» der Mitgliederorganisationen für einzelne Empfehlungen eigenständige Aktivitäten wie Monitoring, Projekte, Kampagnen, Lobbying, Dialog mit Bund und Kantonen (und Gemeinden) und weiteren Stakeholdern wie Fachpersonen, Berufsverbände, etc. über die Umsetzung der Empfehlungen Monitoring der Umsetzung der Empfehlungen und der gesamten UN-KRK: Zwischenbilanz sowie bereits auf die nächste Runde des Berichtsverfahrens hin

10 Grösste Herausforderungen aus Sicht NKS Kein klarer politischer Auftrag an den Bund, die KRK umzusetzen, insbesondere fehlt eine Grundlage für Koordination Bund Kantone Unklare Zuständigkeiten beim Bund für gewisse Bereiche der Konvention (z.b. Fakultativprotokoll 2) KRK ist breiter als Kinder- und Jugendpolitik gemäss KJFG Fehlende Kinderrechtsstrategie und Koordination unter den Kantonen bezüglich Umsetzung der KRK

11 Grösste Herausforderungen aus Sicht NKS Mangelhafte Datenlage zu einer Vielzahl von Themen Mangelhafte Koordination der staatlichen Akteure in Bezug auf die Berichterstattung ( Studie SKMR, Feb. 2012) Wann reicht die Schweiz den nächsten Staatenbericht ein? 25. September 2020? Erster Bericht 2002 (3 Jahre Verspätung) 2012: drei Berichte in einem (5 Jahre Verspätung)

12 Kontakt: Stefanie Knocks, Geschäftsführerin Weitere Informationen zum Staatenberichtsverfahren:

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