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1 CH-8010 Zürich Bahnhofstrasse 36 Postfach Telefon +41 (0) Telefax +41 (0) September 2005 WOCHENBERICHT Nr. 38 Aus der Politik Über dem innenpolitischen Schlachtfeld Deutschlands lichtet sich langsam der Pulverdampf. Alle Seiten scheinen sich mit der Erkenntnis abzufinden, dass die Grosse Koalition von CDU/CSU und SPD die einzige taugliche Variante für die unmittelbare Zukunft ist, und die beiden Blöcke verkehren auch schon wieder ganz manierlich miteinander. Die so genannte "K-Frage", wer nämlich Kanzlerin bzw. Kanzler dieser Koalitionsregierung sein werde, harrt allerdings noch einer Antwort. Allmählich wird deutlich, dass Kanzler Schröders für viele verblüffend und anmassend vorgetragener Anspruch auf die Kanzlerschaft vor allem den Sinn hatte, psychologisch Terrain zu sichern und zu gewährleisten, dass seine Partei nicht einfach als Juniorpartner behandelt wird, sondern, wie immer wieder betont wird, "auf gleicher Augenhöhe" verhandeln kann. Dies ist bis jetzt nicht schlecht gelungen, und in der Union ist man sich klar geworden, dass mit einem Partner SPD wohl kein allzu "neoliberales" Programm durchzusetzen ist. Über einen halbwegs eleganten Ausweg aus dem Kanzler-Patt wird man sich wohl erst nach der Nachwahl in Dresden einigen können. Die Polen haben an der Urne eine politische Kehrtwende beschlossen, die ex-kommunistischen Sozialisten abgewählt und eine rechtskonservativ-liberale Koalition an die Macht gebracht. Die äusserst schlechte Wahlbeteiligung zeigt allerdings deutlich genug, dass in dem politisch notorisch unsteten Land von Normalität noch keine Rede sein kann. Alle Welt hatte vom Labour-Jahreskongress zumindest eine Andeutung erwartet, ob und allenfalls wann Premier Tony Blair vorzeitig zurücktreten und die Zügel seinem ewigen Rivalen Gordon Brown übergeben werde. Daraus wurde nichts. Auch wenn gleichzeitig in britischen und amerikanischen Städten wieder Massenkundgebungen gegen die Irak-Politik stattfanden, hielt es Blair in seiner Grundsatzrede mit Edith Piaf: "Non, je ne regrette rien..." Ökologisch wird salonfähig Auch politische Themen machen eine Evolution durch. Bis vor wenigen Jahren wurden "grüne" Anliegen von der Öffentlichkeit hauptsächlich als ideologische Haltung wahrgenommen. Mit dem veränderten Umweltbewusstsein hat sich diese Einschätzung geändert, zumindest in Europa. Eindrückliches Beispiel ist die Ratifizierung des Kioto-Protokolls zum globalen Klimaschutz. Es wird mehr als eine Serie verheerender Wirbelstürme brauchen, bis Umweltanliegen auch in den USA politisches Gewicht erhalten und das seit Februar dieses Jahres verbindliche Protokoll ratifiziert wird. Entgegen früherer Annahmen führt die globale Erwärmung z.b. nicht zu einem verbesserten Pflanzenwachstum und damit einer höheren landwirtschaftlichen Produktivität. Die raschen Klimaveränderungen verhinderten eine Anpassung der Pflanzen. Benötigte und tatsächliche Wachstumsbedingungen driften laufend auseinander mit dem Resultat einer abnehmenden Vegetationskraft. Viele Unternehmen scheuen immer noch die vermeintlich hohen Kosten eines ökologisch verträglichen Verhaltens. Wie der Erdölkonzern BP bewiesen hat, geht es auch anders: Die für das Jahr 2010 gefassten ambitiösen Vorgaben wurden fünf Jahre früher erreicht und die erzielten Einsparungen übertrafen sogar die Umstellungskosten. Umweltverträglichkeit ist salonfähig geworden. Das Thema sollte jedoch mit weniger Emotionen und mehr Aktionen angegangen werden.

2 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 2 "Guanxi", Chinas Achillesferse - und andere Schwachstellen In der zentral gelenkten sozialistischen Wirtschaft waren Chinas Banken fünfzig Jahre lang Zahlmeister, sie funktionierten als Kassen. Auf Geheiss finanzierten sie Staatsbetriebe und Prestigeprojekte ohne das Risiko, geschweige die Fähigkeit zur Rückzahlung von Krediten zu prüfen, ja prüfen zu dürfen. Diese Praxis knüpfte an eine schon vordem übliche Tradition, "Guanxi", an, nach der im alten China Kreditvergabe eine Frage der Beziehungen war. Auch hier wurden Kredite ohne Risikobewertung, freilich - anders als unter Mao - nicht politisch auf Geheiss, sondern im Vertrauen auf den Freund gegeben. Unbürokratisch, mit Handschlag. Diese tief wurzelnde Usance hat sich in gewissem Masse erhalten. Sie erweist sich als Crux bei der Sanierung der chinesischen Banken und ihrer Umstellung auf die Anforderung, Kredite nach international geltenden Regeln zu vergeben. Zwei Jahre vor Öffnung der chinesischen Banken, die ab 2007 im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz bestehen müssen, sind noch Herkulesaufgaben zu bewältigen. Grösste Probleme, die faulen Kredite abzubauen Seit Jahren bemühen sich Chinas fünf grosse Staatsbanken, uneinbringliche Kredite zu verkaufen, um so ihre Bilanzen zu bereinigen. Im Gegensatz zu Japan, das auf diese Weise innerhalb von fünf Jahren 700 Milliarden US-Dollar an faulen Krediten loswerden konnte, erweist sich China in seinen Bemühungen als weniger erfolgreich. Seit mehr als vier Jahren versucht Jack Rodman, Partner von Ernst & Young in Asien, 438 Milliarden US-Dollar unterzubringen. Bei einer ersten Tranche von 1,3 Milliarden US-Dollar benötigte das Haus allein 18 Monate für das Genehmigungsverfahren. Schuldenverkauf blieb in China lange politisch zögerlich und allzu bürokratisch. Erst unter dem Druck der Zeit ging es zügiger, aber im Umfang noch immer zu gering. So hat die China Construction Bank (CCB) im Mai vergangenen Jahres 480 Milliarden US-Dollar bei der Deutschen Bank und Morgan Stanley abladen können. Zu einer Quote von 34 Prozent. Im Monat darauf gelang es der CCB, weitere 14,5 Milliarden US-Dollar und der Bank of Communication (BOC) 20,5 Milliarden US-Dollar zu versteigern. Viele Schuld-Titel - vor allem die der bankrotten Staatsbetriebe im nördlichen "Rostgürtel", einst Industrieschmiede der Mandschurei - sind so gut wie nichts mehr wert und deshalb für keinen Käufer interessant. Nach internationalem Standard dürfte der Anteil fauler Kredite an den Gesamtausleihungen nicht höher als fünf Prozent sein. Davon sind Chinas fünf grosse Banken weit entfernt. Das Vertrackte ist, dass niemand mit Sicherheit den Totalbetrag aller faulen Kredite kennt. Sie stammen teils noch aus der Mao-Zeit, teils aber auch aus der Reform-

3 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 3 zeit nach Die Banken nennen unterschiedliche Zahlen. Die Agricultural Bank of China (ABC), die vermutlich die grösste Last trägt, vermeidet Angaben über die uneinbringlichen Aussenstände und teilte nur mit, dass sie diese 2004 um 3,4 Prozent mindern konnte. Die am zweitstärksten belastete Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) gab bekannt, den Anteil fauler Kredite an ihren Gesamtausleihungen 2004 um 1,77 auf 19,46 Prozent verringert zu haben. Doch alle diese Zahlen entbehren der Verbindlichkeit, eben wegen "Guanxi". In der Provinz ist die Bankenaufsicht noch archaisch Die Bilanzen der Bankenzentralen in Shanghai oder Peking mögen bona fide erstellt sein, aber jenen ihrer vielen tausend Filialen in dem riesigen Land ist nicht zu trauen. Es mangelt nicht an moderner Technik der Datenerfassung und Kommunikation. Die Crux ist "Guanxi". Da gibt es Filialleiter oder Kreditsachbearbeiter, die hier ein Risiko nicht erkannt oder dort geflissentlich übersehen haben und deshalb Bilanzen frisieren. Der eine Bankangestellte oder Filialleiter will Misserfolge verschleiern, um seinen Posten nicht zu verlieren, der andere möchte befördert werden. Solche Missbräuche auszumerzen benötigt Zeit, Kontrolle und die Anleitung, verbindliche Richtlinien des Bankengeschäfts zu verstehen und einzuhalten. Damit wurde die China Banking Regulatory Commission (CBRC) beauftragt, der mit dem erfahrenen Bankier Liu Ming Kang ein international versierter Fachmann vorsteht. Aber schon die Erfahrungen des Jahres 2004 zeigen, wie schwierig die Umstellung auf marktwirtschaftliche Instrumente ist. Weil die Erhöhung des Leitzinses und der Mindestreserven sowie die Offenmarktpolitik die wirtschaftliche Überhitzung nicht mindern konnten, griff die Regierung ein und ordnete Kreditrestriktionen für den Bausektor, die Zement- und Stahlindustrie sowie die Autobranche an. Auch diese Massnahmen genügten nicht, um den Bruttosozialprodukt-Zuwachs 2004 unter neun Prozent zu halten. Worin lag der Grund? Längst gilt das Wort aus Peking in den Provinzen nicht mehr so wie zu Zeiten von Mao, Deng Xiao Ping oder Rong. Angesichts vielfacher Engpässe in der Energieversorgung reagierten Provinzgouverneure und -wirtschaft unternehmerisch und bauten Kraftwerke, viele Kraftwerke, doppelt so viele, wie im Plan der Regierung vorgesehen und genehmigt waren. Diese Initiative hat nicht nur das Wachstum erneut beflügelt, sondern auch neue Kredite erfordert. Kraftwerksbauten können bis zu 80 Prozent mit Bankkrediten finanziert werden. Als die Regierung hiervon erfuhr, verhängte sie für die ohne Genehmigung begonnenen Projekte einen Baustopp. Bei den Banken kamen damit zu ihren faulen Krediten noch ca. 70 Milliarden US-Dollar an "nicht arbeitenden Krediten" neu hinzu. Chinas Zentralbankgouverneur Zhou Xiaochuan warnt, dass ein weiterer Anstieg der nicht wieder einzubringenden Kredite in China zu einer Finanzkrise führen werde. China ist erst auf halbem Weg zur Marktwirtschaft. Eine Schwäche bleibt, dass es in China wie auch in den ASEAN-Staaten keine unabhängigen Zentralbanken gibt, keinen Mister Greenspan oder Monsieur Trichet.

4 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 4 Bis Ende 2006 müssen nicht nur die unwiederbringlichen Kredite saniert sein, die insgesamt noch auf 20 bis 40 Prozent geschätzt werden, sondern die Banken müssen auch eine bessere Kapitalausstattung erreichen. Zwei Grossbanken - CCB und BOC - griff die Regierung unter die Arme und gewährte ihnen aus den Devisenreserven eine Überbrückungshilfe von 22,5 Milliarden US-Dollar. Die Vitaminzufuhr hat bei der Bank of Communication (BOC) insofern schon gefruchtet, als die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) für 1,75 Milliarden US-Dollar eine massgebliche Beteiligung an der BOC erworben hat, wofür das landesweite Netz von 2'700 Filialen in 139 Städten ein wesentliches Kriterium war. Nach der Börseneinführung des Instituts im Juni 2005 in Hongkong hat die HSBC von 16 Sitzen im Vorstand nur zwei erhalten, was ihren Einflusss begrenzt. Auch die Standard Chartered und die Citigroup haben ihre Absicht bekundet, im Alltagsgeschäft in China Fuss zu fassen. Sie wollen es von unten her ohne Partner selbst aufbauen. Bei der China Construction Bank soll die Börseneinführung noch im laufenden Jahr erfolgen. Bei einem "Pre-IPO" wurde vermutlich der Bank of America eine Beteiligung zugesichert. Die Bank of China ist noch zu 100 Prozent in Staatsbesitz. Die 2002 erfolgte Börseneinführung einer Tochtergesellschaft in Hongkong war ein grosser Erfolg und wurde als signifikanter Schritt in der chinesischen Bankenreform beurteilt. Für die Agricultural Bank of China sowie die Industrial and Commercial Bank of China soll wegen ihrer besonders umfangreichen Kreditprobleme die Börseneinführung erst 2007 erfolgen. Die kleineren Banken in China sind mit ihrer Konsolidierung schneller und erfolgreicher vorangekommen als die "Grossen". Sie hatten weniger faule Kredite und konnten sich dank ihrer besser übersehbaren Strukturen nachhaltiger reformieren. Eine weitere Aufgabe steht mit dem Aufbau des Kreditkartengeschäfts an. Bisher verfügt nur ein Prozent der chinesischen Bevölkerung über eine dem westlichen System entsprechende Kreditkarte. Die Mehrheit hat kein Bankkonto, zahlt traditionell bar und leiht gegebenenfalls unbürokratisch bei Verwandten oder Freunden. American Express und die in London ansässige HSBC wollen das Kreditkartengeschäft ab 2007 entwickeln. Bis zu den Olympischen Spielen 2008 soll es in Gang sein. Noch fehlen ein Terminalnetz und beim Handel die hinreichende Akzeptanz. Auch gibt es ausser einem auf Shanghai und die engere Umgebung begrenzten Büro kein landesweites Organ, das über Kreditwürdigkeit zuverlässige Auskünfte geben kann. Gravierende Umwelt- und Migrationsprobleme Ausser dem Bankenproblem besitzt China auf dem Weg zur Marktwirtschaft noch andere Erblasten, die das Wirtschaftswachstum vergrösserte oder die durch Reformen neu entstanden. Sie sind materieller und gesellschaftlicher Natur. Im Interesse der Stabilität Chinas dürfen sie nicht ausser Acht gelassen oder übersehen werden und verlangen Lösungen.

5 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 5 Die heute bereits hochgradige Luftverschmutzung durch Kohleemission (vom Kochen mit Kohle und durch Kohlekraftwerke), durch Motorisierung und Luftverkehr sowie Industrieanlagen wird noch zunehmen. China stellt drei Viertel seines Energiebedarfs (die USA die Hälfte) mit Kohlekraftwerken bereit. Diese verfeuern jährlich 1,7 Milliarden Tonnen Kohle und belasten die Luft - nach Messungen bis nach Europa - mit 540 Tonnen Quecksilber und sind die Hauptursache für die 3,32 Milliarden Tonnen Kohlendioxyd, die China insgesamt freisetzt. So viel wie Japan, Russland und Indien zusammen. In den Tausenden alten Fabriken und im Bergbau sind mangels Sicherheitsvorkehrungen schwere Unfälle an der Tagesordnung, die nur selten bekannt werden etwa starben in zehn Monaten allein 4'185 Bergleute bei Grubenunglücken. Die Bevölkerung ist mit Einschnitten konfrontiert, die sich aus anderen Reformen ergeben haben. So ist für die Abschaffung der betrieblichen Krankenfürsorge kein Ersatz geschaffen worden. Es fehlt eine sozial gerechte Altersvorsorge, welche den Folgen der Ein-Kind-Politik Rechnung tragen würde. Die Ausdehnung der Trockenzonen durch Eingriffe in die Natur, die Arbeitslosigkeit durch Schliessung unwirtschaftlicher Staatsbetriebe oder die Landnahme durch Enteignung für öffentliche Zwecke haben zu einer grossen Wanderbewegung geführt. Familienstrukturen zerbrechen infolge getrennter Arbeitsorte der Eltern, die auch oft ihr Heimatdorf verlassen müssen, während die Kinder als "Waisen" zurückbleiben. Klassenhass als Reaktion auf Überheblichkeit und Arroganz Die Invasion westlicher Lebensformen revolutioniert und vertieft Gräben zwischen Städten und Hinterland und weitet die Einkommensunterschiede aus. Niederlassungen wie die von Wal-Mart verändern über Nacht das Marktgeschehen, nehmen dem traditionellen Kleinhandel die Existenz und dem einkaufenden Konsumenten ein Stück Kultur. Dieser Prozess vollzieht sich in einem widernatürlichen, gefährlichen Tempo, ähnlich wie der Prozess, mit dem die Partei bisherige Ideologie durch Nationalismus zu ersetzen versucht. Die kommunistische Partei regiert, aber sie hat ihre marxistische ideologische Legitimation verloren. Die Partei überlebt durch die omnipräsente Macht der Bürokratie. Diese Macht greift rigoros zu, zum Beispiel bei der Umsiedlung von Bürgern oder der Landnahme. Zwischen 70 bis 100 Millionen Bauern haben die Nutzungsrechte ihres Landes verloren und sind mit 60 US-Dollar je Parzelle "entschädigt" und dafür brotlos geworden. Diese Praxis hat Klassenhass geweckt. Es kommt zu Fällen wie dem, der sich unlängst in Wanzhou am Yangtse ereignete: Ein Beamter - der sich auf seinen Status berief schlug einen Lastenträger auf der Strasse rücksichtslos und brutal zusammen, weil die an der Tragestange schwingende Last sein Hosenbein gestreift hatte. Eine grosse Menschenmenge versammelte und solidarisierte sich mit dem Träger, zog zur Stadtverwaltung und steckte Gebäude und Autos in Brand.

6 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 6 60'000 öffentliche örtliche Proteste und Demonstrationen hat es 2004 in China gegeben, das sind im Schnitt 160 täglich, achtmal so viele wie vor zehn Jahren. Sie sind Aufbegehren aus Unzufriedenheit gegen Willkür und Ungerechtigkeit, aber keine organisierte politische Opposition. Die Partei will vom Ungemach des Alltags ablenken und ein Vakuum füllen, das mit der Abkehr von der Ideologie entstanden und vor allem bei der Jugend zu spüren ist. Die Partei propagiert Nationalismus und Patriotismus! "Das Vaterland lieben ist die Partei lieben", heisst die neue Parole. Nationalismus freilich benötigt ein Feindbild. Das liefern Taiwan und Japan. Taiwan ist Chinas grösster Investor. Mit Kapital, Maschinen und Technologie kamen auch 500'000 Taiwanesen nach China und leben dort. Politisch bleiben die Beziehungen jedoch gespannt. Auch der letzte Wahlausgang in Taiwan, mit dem den Unabhängigkeitsabsichten des taiwanesischen Präsidenten Chen eine Absage erteilt und für engere Beziehungen mit China plädiert wurde, besänftigt Peking nicht. Eine Intensivierung der Zusammenarbeit könnte eines Tages zu einer für beide Seiten befriedigenden Lösung führen, hätte Peking Geduld. Doch das ist nicht die Stärke der chinesischen Führung. Sie kann ebenso charmant und biegsam wie brüsk, hartnäckig, unversöhnlich und nicht zuletzt unberechenbar sein. Dies bewies auch ihre Reaktion auf die Wahlen in Taiwan. Erst schoss die Propaganda aus vollen Rohren gegen Taiwan - und zielte damit mittelbar auch auf Japan und die USA, die über drei Jahre verteilt für 18 Milliarden US- Dollar hochtechnisches Rüstungsmaterial nach Taiwan liefern wollen. Und dann, drei Wochen später, stimmte Peking der Aufnahme des direkten Flugverkehrs mit Taiwan für die Zeit des chinesischen Neujahrs zu, das für Familienbesuche grosse Bedeutung hat. Überraschend ist auch die neue Aussage der chinesischen Propaganda: Taiwan sei ein Teil Chinas; das ergebe sich allein schon aus der Tatsache, dass Chiang Kai-shek dort begraben ist. Er wurde im Zusammenhang mit dieser neuartigen Argumentation rehabilitiert und wieder in die Nomenklatura aufgenommen. Nicht mehr von "Verräter" ist die Rede, sondern von "Commander Chiang Kai-shek". Vielleicht wird er postum befördert und erhält seine Generalsterne zurück! Das zweite Feindbild des jungen chinesischen Nationalismus ist Japan. Recht unverblümt las Präsident Hu Jintao dem japanischen Ministerpräsidenten in ihrem unerwartet langen Gespräch am Rande der APEC-Konferenz in Chile Anfang November 2004 die Leviten. Dabei kam die Tiefe der Ressentiments wieder zu Tage, die beide Länder gegeneinander hegen, die fortbestehen und im gegenseitigen Misstrauen und dem Vorwurf der Rüstung und Friedensbedrohung ihre Nahrung finden. Hu Jintao "warnte" Koizumi, seine Besuche im Yasukuni-Schrein zu wiederholen, in dem Kriegstote, aber auch Kriegsverbrecher geehrt würden und der ein Symbol sei für den "ungebrochenen Militarismus Japans". Lee Kuan Yew und seine Warnung vor unreflektierter Sino-Euphorie Beim 10. ASEAN-Gipfeltreffen Ende November 2004 in Laos wurde wenig von Europa gesprochen. An die USA wurden Fragen gerichtet: Wann wird der Irak befriedet sein? Werden die USA auch das Problem Nordkorea

7 29. September 2005 Wochenbericht Nr. 38 Seite 7 gewaltsam lösen? Wie lange leben die USA noch über ihre Verhältnisse und verunsichern mit ihrem Handelsbilanzdefizit die Weltwährungsgemeinschaft? Im Vordergrund jedoch stand China, das in den ASEAN-Staaten als "die Lokomotive" der regionalen wirtschaftlichen Zukunft gilt. Teilweise gerieten die Diskussionspartner ins Schwärmen. Von der Verlagerung des Schwerpunkts von West nach Ost, vom Atlantik zum Pazifik war die Rede. In diesem Zusammenhang war es heilsam, sechs Tage später in Bangkok Lee Kuan Yew zu hören. Der weise "Elder statesman" aus Singapur warnte vor der grassierenden unreflektierten Sino-Euphorie. Er erinnerte daran, dass vor dreissig Jahren ebenso über Japan gesprochen und geschrieben wurde. Es sei ganz anders gekommen. Lee wies auf die Investitionsrisiken in China und auf unzureichende Erfahrungen hin. Er erwähnte als Beispiel die Fehlspekulation bei dem Termingeschäft mit Flugzeugbenzin, das im letzten Herbst 550 Millionen US-Dollar Verlust brachte. Es gebe einen Trend, der vom Atlantik zum Pazifik weise. Aber das sei ein Prozess von zwanzig Jahren und setze noch wesentliche Strukturreformen in China und den ASEAN-Staaten voraus. Banken und andere Finanzierungsinstitute müssten gründlich saniert und gesünder kapitalisiert sowie verantwortungsvoller geführt werden. Die Ursachen und Folgen der 1997er-Krise seien noch längst nicht hinreichend behoben. Verschachtelungen müssten gelöst und künftig zugunsten grösserer Transparenz möglichst vermieden werden. Elemente der Marktwirtschaft müssten stärker beherzigt, Regulatorien sowie Sicherungs- und Kontrollsysteme in die Reformen einbezogen werden. Die traditionellen asiatischen Geschäftsusancen genügten in einer globalisierten Welt nicht mehr. Der Vertreter eines der grossen europäischen Unternehmen, nach den Gewinnen in China und ihren Transfermöglichkeiten befragt, antwortete nur kurz und knapp: "Keine, niemand!" Sein Geständnis schien ihm etwas peinlich: "Es geht um Präsenz, darum, am Markt zu sein. Jeder sieht die 1,3 Milliarden Chinesen als Konsumenten." Der Gesprächspartner verwies auch auf das dominierende Interesse chinesischer Partner, in den Besitz westlicher Technologie zu gelangen. Da hätten schon viele Investoren schlechte Erfahrungen gemacht. Professor Xu, zeitweise Berater bei der Weltbank, meinte: "Wir brauchen Respekt vor der Herrschaft des Rechts und den Rechten der Menschen!" Nachdruck, auch auszugsweise, gestattet nur unter dem Hinweis «Aus dem Wochenbericht der Bank Julius Bär» Äusserungen über Gesellschaften im Börsenteil basieren auf zuvor publizierten Empfehlungen. Zu rechtlichen Hinweisen und sonstigen Offenlegungspflichten verweisen wir auf die jeweilige Ursprungspublikation. Julius Bär Gruppe: Zürich (Hauptsitz), Basel, Dubai, Frankfurt, Genf, Grand Cayman, Guernsey, Lausanne, London, Lugano, Luxemburg, Luzern, Mailand, New York, Wien und Zug

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