Geschäftsbericht der TPW GmbH 2007

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1 Geschäftsbericht der TPW GmbH 2007 Im Geschäftsjahr 2007 wurden verstärkt Gespräche mit potentiellen Mietern geführt, um die frei werdenden Büro- und Gewerbeflächen im Haus Nr. 7 zu vermieten. Als neuen Mieter für das Haus Nr. 7 konnte mit Hilfe des TZW-Vorstandes die Geschäftsführung der TPW GmbH die neu gegründete Private Hanseuniversität gewinnen. Diese wird ab Oktober 2007 ihren Standort von der Jägerbäk in den Technologiepark Warnemünde verlagern. Nach Auszug der Firma RST im September 2007 wurden umfangreiche Modernisierungsarbeiten (z. B. neuer Teppichboden, Malerarbeiten, neue Telefonanlage) in den Räumlichkeiten durchgeführt. Das Warnemünder Centrum für Luft- und Raumfahrt (CLR) wurde Ende September bezugsfertig. Von den ca m² sind bereits 5000 m² vermietet, weitere Vermietungsgespräche sind im Gange. Der Verwaltervertrag TLG/TPW für das CLR wurde im November 2006 abgeschlossen. Durch die länger als geplante Mietzeit der Firma RST und die anschließende Neuvermietung sind höhere Mieterträge im Geschäftsjahr zu verzeichnen. Der Abschluß des Verwaltervertrages TLG/TPW bringt der Gesellschaft in 2007 zusätzliche Einnahmen in Höhe von 30 T. Dieses spiegelt sich insgesamt in den höheren Betriebserträgen der Gesellschaft wieder. Die TPW GmbH bewirtschaftet die Gebäude eigenständig und trägt die dafür nötigen betrieblichen Investitionen und Instandsetzungs- sowie Modernisierungsmaßnahmen. Im Zuge von Sanierungsarbeiten wird an den Gebäuden Nr die Deckenunterkonstruktion, vorrangig aus Sicherheitsgründen, erneuert. Zum Teil fehlen bereits Deckenplatten, verursacht durch Witterung und Stürme. Der Anbau der Kälte- und Lagerflächen für die Cafeteria wurde im Dezember 2006 fertig gestellt und durch die Firma Ripka Catering übernommen. Die TPW GmbH hat im Geschäftsjahr drei Arbeitnehmer beschäftigt und wird von zwei Geschäftsführern auf Honorarbasis geführt. Die Gesellschaft wird ihre Lage weiter festigen. Die Auslastung bei der Vermietung von Räumen wird auch für die Zukunft als sehr gut eingeschätzt. Der Standort eröffnet besonders technologieorientierten Unternehmen sehr gute Entwicklungs- und Kooperationsmöglichkeiten. Neben moderner Ausstattung und guter Verkehrsanbindung bietet der Standort die Nähe zur Universität und weiteren Forschungszentren. Diese Besonderheiten haben in der Vergangenheit und Gegenwart zu einer überdurchschnittlichen Nachfrage geführt. Oktober 2007 Geschäftsführung TPW 1

2 Aufwendungen 2007 I. Personalaufwand Angestelltenvergütungen Sachbearbeiter für Organisation, Finanzen und Mietangelegenheiten 32,5 T Fachkraft für Veranstaltungs- und Kongressorganisation 30,5 T Haustechniker 29,5 T Berufsgenossenschaft, Aufwend. für Unterstützung 3,0 T gesamt: 95,5 T Die haustechnischen Dienstleistungen werden im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages zwischen der TPW GmbH und dem TZW e.v. abgerechnet. II. Sächlicher Aufwand Betriebskosten werden den Firmen mit der jährlichen Betriebskostenabrechnung in Rechnung gestellt. Diese Kosten werden durch eine entsprechende Vorauszahlungssumme (2,00 2,50 /qm ohne Serviceleistung) monatlich durch die Firmen im TPW entrichtet. Energie Heizung Strom Wasser/Abwasser Bewirtschaftung Grundstücke und Gebäude gesamt: Miete Brandmeldeanlage Wartung Brandmeldeanlage + Feuerlöscher Sicherheitsdienst Pflege Außenanlagen, Straßenreinigung, Schädlingsbekämpfung Winterdienst Wartung Aufzug Wartung Klimaanlage Entsorgung Wartung Heizung Reinigung Erbbaupachtzins Wartung Elektroanlagen 500 gesamt:

3 Instandhaltungen Lfd. Reparaturen und Instandhaltungen Erneuerung der Deckenunterkonstruktion an den Gebäuden Nr Versicherungen, Beiträge, Grundsteuer Gebäude- und Haftpflichtversicherungen wurden von der TPW GmbH für ihre Häuser abgeschlossen. Grundsteuer ist durch die Gesellschaft zu zahlen und wird entsprechend umgelegt. Gebäude-, Haftpflicht- und Elektronikversicherung Versicherung GF Mitgliedsbeiträge 250 Grundsteuer Geschäftsbedarf gesamt: Büromaterial und Literatur Nebenkosten Geldverkehr 500 Wartung Rechner und Bereitstellung Speedline Kapitalertragssteuer und Solizuschlag Post- und Fernmeldegebühren gesamt: Wartung Telefonanlage Porto 600 Telefon- und Telefonanschlussgebühren Raum- und Maschinenmieten gesamt: Büro- und Lagerraum Dienstreisen Dienstreisen werden entsprechend den Richtlinien des bundesdeutschen Reisekostenrechtes realisiert

4 Verwaltungskosten, Hausverwaltung Kosten des Aufwandes des TZW e.v. werden entsprechend eines Dienstleistungsvertrages abgerechnet, u. a. - Hilfeleistung und Zuarbeit für den Steuerberater bei der Erstellung des Jahresabschlusses - Hilfestellung und Zuarbeit für den Wirtschaftsprüfer - Kontrolle der Buchungen und Monatsabschlüsse - Einbindung in das betriebswirtschaftliche Netzwerk Sonstige sächliche Aufwendungen Werbekosten, Aufwendungen für Messen + Veranstaltungen Repräsentation und Bewirtung 500 Rechts- und Beratungskosten, Gebühren Jahresabschlusskosten / Wirtschaftsprüfer Buchführung, sonst. Betriebsbedarf gesamt: Aufwandsentschädigung GF Entsprechend den Verträgen zwischen der TPW GmbH und den Geschäftsführern Petra Ludwig Dr. Peter Magdanz gesamt: Wifö Projekte In dieser Position sind Aktivitäten und Projektbeteiligungen enthalten, die von der TPW GmbH unterstützt werden, welche auf die Förderung der KMU am Standort und der Region abzielen, so z. B. : Hochschulweiter Management Entrepreneurship Wettbewerb (prime Cup, Ausscheid für M-V) DEMaT- Workshop Entwicklung von maritimen Technologien in Zusammenarbeit mit der Uni Rostock Rostocker Managerrunde Delegation aus Bosnien-Herzegowina 4

5 III. Abschreibungen Abschreibungen erfolgen auf Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung und geringwertige Wirtschaftsgüter. Die Abschreibung für die Gebäude und die Ausstattung wurde auf Grundlage der linearen und degressiven Abschreibung ermittelt. Der ausgewiesene Abschreibungsbetrag bezieht sich jedoch nur auf die Komplementärmittel, die die Gesellschaft zur Errichtung der Gebäude erbracht hat. IV. Sonstige Aufwendungen Zinsaufwendungen für Kredite Gewerbesteuern sind nicht zu zahlen Die Kreditaufnahme, in Form eines Anuitätendarlehens durch die TPW GmbH, betrug ,90. Es beinhaltete die Komplementärmittel zur Erschließung des Technologieparks, den Bau zweier Gebäudekomplexe sowie einen Betrag zur Sicherung der Liquidität in der Startphase. Ab Juli 1999 konnte eine Darlehensänderung erzielt werden. Der Zinssatz wurde von bisher 6,95% auf 5,5% gesenkt und es erfolgte eine Sondertilgung in Höhe von ,75. Zins und Tilgung (2,5%) werden planmäßig realisiert. Zum Ende des Jahres 2007 ist die verbleibende Restschuld auf ,92 gesunken. Zur Finanzierung der von der TPW GmbH zu tragenden Investitionen für das neue Kompetenzzentrum Life Science Automation wurde im Oktober 2003 ein Darlehensvertrag in Höhe von 500 T und ein Kontokorrentkredit in Höhe von 400 T mit der OSPA Rostock abgeschlossen. Die Offerte bestand jedoch über das Gesamtkreditvolumen in Höhe von 900 T. Im Juni 2005 wurde zur weiteren Finanzierung des Kompetenzzentrums ein Darlehensvertrag in Höhe von 350 T mit der OSPA Rostock vereinbart. Der Zinssatz für das Darlehen in Höhe von 500 T beträgt 5,85%, die Tilgung 2,55%. Die verbleibende Restschuld zum Ende des Jahres 2007 ist auf ,22 gesunken. Der Zinssatz für das Darlehen in Höhe von 350 T beträgt 5,45%, die Tilgung 2,8%. Die verbleibende Restschuld zum Ende des Jahres 2007 ist auf ,30 gesunken. Zins und Tilgung werden planmäßig realisiert. Die Geschäftsführung der TPW GmbH prüfte laut Gesellschafterbeschluss vom eine mögliche Sondertilgung der laufenden Kredite in Höhe von 150 T. Dabei würden Vorfälligkeitsgebühren in Höhe von ca fällig werden und die TPW GmbH würde sich mit einem erhöhten Zinssatz von 6,8% auf 10 Jahre festlegen. Es wurde entschieden, die Darlehen regulär am und abzulösen und dann neu zu verhandeln. 5

6 Die OSPA Rostock hat der TPW GmbH eine Alternative für die bestehende Tages- und Termingeldanlage in Höhe von 250 T angeboten. Dabei handelt es sich um den Investmentfond Deka-Institutionell GeldmarktGarant TF/CF. Die Deka Investment garantiert halbjährlich das angelegte Kapital zuzüglich der bis zum jeweiligen Stichtag aufgelaufenen Zinsen. Nach einer Beschlußvorlage und Rücksprache mit dem Gesellschafter OSPA erfolgte durch die Geschäftsführer der TPW GmbH diese Geldmarktanlage. Erträge I. Betriebsertrag Miete + BK Büro- und Seminarräume Geb. G Miete + BK Büro- und Gewerberäume Geb. H + 3.Finger Miete + BK Cafeteria Konferenz- und Seminarraumvermietung Telefongebühren und anschluss (Kosten werden auf Verursacher 100% umgelegt) gesamt: Durch die längere Mietzeit der Firma RST und eine Neuvermietung sowie zusätzliche Einnahmen aus dem Verwaltervertrag TLG/TPW konnten für die Gesellschaft höhere Einnahmen erzielt werden. II. Betriebsfremder Ertrag Zinserträge Sonstige betriebsfremde Erträge (Photovoltaik, Auflösung Rückstellung, TLG-Vertrag, Funkturm) Haustechnische Dienstleistungen lt. Vertrag gesamt:

7 Finanzbedarf I. Investitionen Gebäude Nr (Ersatzinvestition bei Auszug RST Telefon, Teppich) Betriebs- und Geschäftsausstattung gesamt: II. Sonstiger Finanzbedarf Tilgung langfristiger Fremdmittel Die Tilgung beträgt jährlich 2,5%, 2,55% bzw. 2,8% der entsprechenden Kreditsumme und wird seit Juli 1999 realisiert. Die Gesellschaft hat ihre Lage weiter gefestigt, die Vermögens-, Finanz und Ertragslage ist stabil. Die Auslastung der Räumlichkeiten liegt zwischen %. Der Standort ist verkehrstechnisch gut angebunden, das bietet insbesondere technologieorientierten Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Maßgebend ist auch die Nähe zur Universität und anderen Forschungseinrichtungen sowie die moderne Ausstattung. Dieses führte zu einer sehr guten Nachfrage. 7

8 Wirtschaftsplan der TPW GmbH Stand: Positionsbezeichnung 2007 vorr. Ist Bemerkungen T T T T T A Erfolgsplan Aufwendungen I. Personalaufwand Angestelltenvergütungen Summe II. Sächlicher Aufwand Energie (Strom, Gas, Wasser) Strom-, Gaspreiserhöhungen Bewirtschaftung der Grundstücke u. Gebäude Instandhaltungen Erhaltungssanierung Unterdecken, Umbau RST Versicherungen, Beiträge, Grundsteuer Geschäftsbedarf Telefongebühren und -anschluß, Porto Raum- und Maschinenmieten Dienstreisen Verwaltungskosten, Hausverwaltung Sonstige sächliche Aufwendungen Aufwandsentschädigung GF Wifö-Projekte Summe III. Abschreibungen Abschr. auf Gebäude Abschr. BGA u. GWG Summe

9 2007 vorr. Ist IV. Sonstige Aufwendungen Zinsaufwendungen Gewerbesteuern Summe Aufwendungen gesamt Summe I Erträge I. Betriebserträge Miete Büro- und Seminarräume Geb. G Miete Büro- und Gewerberäume Geb. H Miete Cafeteria Konferenzetage, Wifö Telefongebühren und -anschluß Summe II. Betriebliche Erträge Zinserträge Sonstige betriebsfremde Erträge Funkturm, TLG-Vertrag, Auflösung Rückstellung Haustechnische Dienstleistung Summe Erträge gesamt Summe II Betriebsergebnis Verlust mit Überschuß 2006 steuerl. geltend gemacht (Summe I - Summe II) Körperschaftssteuer Betriebsergebnis nach Steuern

10 B Finanzplan Finanzbedarf 2007 vorr. Ist I. Investitionen Gebäude Ersatzinvestitionen Telefon, Teppich RST Betriebsausstattung Grunderwerbssteuer Summe II. Sonstiger Finanzbedarf Tilgung langfristiger Fremdmittel Betriebsergebnis lt. Erfolgsplan Summe Finanzbedarf gesamt Summe I III. Deckungsmittel Abschreibungen Aufnahme von Fremdmitteln Eigenmittel Deckungsmittel gesamt Summe II Liquidität Summe I - Summe II

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