Konfiguration eines PC zur Nutzung des zentralen Druckdienstes über die Kyocera-Multifunktionsgeräte mit InterCard-Kartenleseterminal

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1 Konfiguration eines PC zur Nutzung des zentralen Druckdienstes über die Kyocera-Multifunktionsgeräte mit InterCard-Kartenleseterminal Inhalt Allgemeines... 2 Windows Installation der LPD-Komponenten... 2 XP... 2 Vista/ Programm zum Einsammeln der Account-Informationen einrichten... 2 Testen Drucker installieren Appendix... 5 MAC OS... 5 Ausprobieren... 6 Online-Portal... 6

2 Allgemeines Zum Druck auf die Kyocera-MultiFunktionsgeräte (kurz MuFu ) wird das gute, alte LPD- Protokoll verwendet, was noch aus der alten UNIX-Welt stammt. Als erstes müssen wir unseren lokalen PC zur Nutzung dieses Protokolls vorbereiten, da dies bei den Standardinstallationen von XP, Vista und Win7 nicht mit installiert wird. Für alles, was zu tun ist, brauchen wir Admin-Rechte am PC. Details dazu finden sich im jeweiligen Abschnitt wieder. Windows 1. Installation der LPD-Komponenten XP Systemsteuerung -> Software -> Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen -> weitere Datei-und Druckdienste für das Netzwerk anklicken und dann auf den Button Weiter In der Regel wird im dann folgenden Dialog das i386-verzeichnis des Installations- Datenträgers angefordert, also bitte den Datenträger mit diesen Daten bereithalten Vista/7 Systemsteuerung -> Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren oder optionalfeatures ausführen. Dort den Punkt Druck-und Dokumentendienste erweitern und die beiden Optionen LPD- Druckdienst und LPR-Anschlussmonitor auswählen und das Ganze mit [OK] bestätigen 2. Programm zum Einsammeln der Account-Informationen einrichten Das verwendete LPD-Protokoll übermittelt die notwendigen Abrechnungsinformationen zur eindeutigen Zuordnung zu einem bestimmten Nutzer-Account nicht so korrekt, wie es zur ordentlichen Kosten/Abrechnungszuordnung benötigt wird, vor allem, wenn der am Rechner angemeldete Benutzeraccount NICHT der Abrechnungsaccount ist. Deshalb benötigen wir ein Hilfsprogramm, das im Falle des Druckes diese Informationen einsammelt. Das Programm könnt Ihr unter einfach herunter laden, entpacken und in ein geeignetes, von allen Nutzern am PC zu lesenden Verzeichnis schieben. Im Archiv befinden sich 2 Dateien, PCounterClient.exe und eine passende.ini-datei, die bereits unsere Standardeinstellung beherbergt. Unter Vista/Win7 sollte das Ganze am besten ins Programme-Verzeichnis kopiert werden. Jeder Nutzer darf die Dateien dann ausführen, aber nur Administratoren auch wieder löschen.

3 Achtung! Ggf. das Lesen/Ausführen der.exe für alle Nutzer erlauben! (rechte Maustaste-> Reiter Sicherheit usw.) Sicherheitshalber sollte man zusätzlich das Löschen des Programmordners durch die PC-Nutzer unterbinden, sollte die Installation z.b. in einem Computerpool durchgeführt werden. Zum Schluss wird eine Verknüpfung zur PCounterClient.exe im Autostartverzeichnis im Startmenü für alle Nutzer angelegt. Testen Wenn man sich an einem PC (XP/Vista/ Win7 getestet) mit einem gültigen Abrechnungsaccount (i.d.r. das StudIP-Kennzeichen) anmeldet, braucht man PcounteClient NICHT, denn es wird als Standardabrechnungsaccount der angemeldete Benutzername beim LPD-Protokoll an den Printserver übermittelt. Nach Start von PCounterClient.exe haben wir im Systemtray ein kleines Druckersymbol, dort mit der rechten Maustaste drauf und Einstellungen auswählen. Dann sollten wir etwa folgendes sehen: Wichtig ist die erste Zeile, dass nämlich Drucken.uni-halle.de ordentlich verbunden ist. (Die weiteren Zeilen sind uninteressant für uns und können lokal bei jedem anders aussehen, je nachdem ) Bei Problemen hier immer zuerst nachschauen! Bekommen wir (vor allem nach einiger Zeit) KEINE Verbindung, müssen wir die lokalen Firewall-Einstellungen so bearbeiten, dass entweder unser Programm PCounterClient.exe sowohl Eingehend und Ausgehend alles darf ODER Eingehend/Ausgehend die IP-Ports 6443 und 7443 geöffnet werden. (Bei XP gibt s allerdings nur Eingehendes ) Am besten bei eingeschalteter lokaler Firewall (sollte man ja sowieso tun ) gleich obige Einstellungen vornehmen macht weniger Stress 3. Drucker installieren Es gibt 2 Klassen von Druckern, Farbfähige Geräte und reine Schwarz-Weiß-Drucker. Auf unserem LPD-Server sind demzufolge 2 Warteschlangen, für jede Druckerklasse eine. Man kann dann seinen Druckjob an irgendeinem SW-Gerät oder irgendeinem Color-Gerät mit seiner Uni-Chipkarte abholen. Also sollten/müssen/können wir pro PC 2 Drucker einrichten,

4 einmal für SW-Druck und einmal für Farbdruck. So ist vor allem abgesichert, dass die Drucke auch immer korrekt abgerechnet werden (SW-Druck IMMER zum SW-Preis, Farbdruck zu Farbpreis, wenn Farbanteile innerhalb der Druckseiten). Wir werden auch die Variante Alle Jobs an allen Druckern testen, wenn es KEINE Abrechnungsprobleme gibt, ist das sicher die beste und einfachste Lösung. Die Universal-Kyocera-Druckertreiber findet man unter: Bitte ausschließlich diese Treiber verwenden, nur die garantieren ein reibungsloses Zusammenspiel aller Komponenten UND eine korrekte Abrechnung. Also, Treiber entpacken und wie üblich Drucker installieren (die Treiber sollten passen ab XP aufwärts, X32 und X64-Systeme und deutscher Sprache). Jetzt im laufenden Druckerinstallationsdialog: Einen lokalen Drucker hinzufügen, dann: Beim neuen Anschluss LPR auswählen. Falls hier LPR-Port NICHT angeboten wird, hat Punkt 1 NICHT funktioniert. Dann auf [Weiter] Druckerwarteschlange Kyocera_SW für Schwarz-Weiss-Drucker, Kyocera_Color für Farbdrucker Wenn nach dem OK eine Fehlermeldung der Art Server not found oder Queue not found kommt, gibt es wohl einen Schreibfehler. Sollte innerhalb der Uni funktionieren, wenn nicht, Hotline des URZ anrufen. Manchmal kommt ein recht großes Fehlerfenster mit einer Ausschrift der Art, dass der LPD-Server nicht in korrekter Art geantwortet hat. Dies einfach mit OK bestätigen, funktioniert bisher immer. (Beim Schreiben dieser Doku konnte ich das leider nicht provozieren ). Danach beginnt der ganz normale Install-Dialog mit Auswahl der Treiber (hier vom Datenträger wählen und den Kyocera-Treiber-Datenpfad mit der entsprechenden.inf-datei angeben ) Der Rest entspricht dem normalen Drucker-Installations-Dialog. Man kann auch den Drucker vorher installieren (z.b. an LPT1) und danach mit dem LPD-Server verbinden (geht auch wie oben beschrieben), ist genauso gut Nach der Installation bitte über die Druckereigenschaften beim Farb-Drucker den Farbdruck aktivieren (Schwarz-Weiß ist die Standardeinstellung) und bei beiden einstellen, dass ein

5 Duplexer installiert ist, falls Ihr diesen verwenden wollt. Ggf. ist abhängig vom Client diese Einstellung für jeden Nutzer zu setzen. Da die Drucker NICHT mit einem realen Gerät verbunden sind, können halt die echten Druckereigenschaften nicht direkt abgerufen werden. Wählt als Druckernamen etwas, was jeder am PC auch verstehen kann (z.b. Kyocera Color und Kyocera SW ). 4. Appendix So, das war s eigentlich hört sich viel an, aber mit ein bisschen Routine oder der Einbettung in fertige Images oder angepasste Install-Packages geht s doch schnell MAC OS Da die Installation analog zu der unter Windows vonstattengeht, ist diese etwas kurz gefasst. 1. PCounter-Client von herunterladen 2. Archiv entpacken, PCounter aus dem DMG-Image heraus in den Applications-Ordner überspielen 3. Erster Start mittels [alt]+klick, damit wird der Admin- Modus gestartet, in dem man den Server mittels IP oder DNS-Namen einrichten kann. 4. Für DNS den jeweiligen Server ggf. in die Hosts-Datei z.b. mittels "sudo vim /etc/hosts" und Passwort eintragen 5. Danach PCounter wie gewohnt starten 6. Drucker Installation über Control Panel -> Print & Scan -> [+] -> IP Protocol: LPD Server: DNS-Name des Servers: Drucken.unihalle.de Queue: Warteschlangenname Driver: Generic PostScript Driver

6 Zum automatischen Start kann man das Programm über Control Panel -> Users & Groups zu den jeweiligen Starteinträgen des Nutzers hinzufügen oder Die Datei (~)/Library/Preferences/loginwindow.plist anpassen. Dazu ist dann aber ein zusätzliches Programm nötig. Auch bei MacOS kann PcounterClient entfallen, wenn Anmeldename gleich Abrechnungsaccount ist!! Ausprobieren Wenn wir alle richtig gemacht haben, sollte es gleich funktionieren, also einfach was drucken (z.b. eine Testseite ). VORHER aber prüfen, dass PCounterClient aktiv ist (siehe oben). Nachdem der gesamte Druckdatenstrom beim Server gelandet ist (kann bei größeren Druckmengen und etwas langsamen Netz schon mal etwas dauern ) fragt der Server nach einer Zuordnung zu einem Abrechnungs-Account: Wenn dieses Popup-Fenster am PC NICHT aufpoppt, haben wir ein Problem (alles noch einmal prüfen ) Wenn ja, einfach den Abrechnungsaccount eingeben Für Studenten eben die Stud.IP- Kennung. Achtung: die Gültigkeit dieser Kennung wird an dieser Stelle NICHT geprüft, wenn ich hier Unsinn eingebe (oder mich verschreibe), passiert erst mal nichts. Erst auf dem Server wird geprüft, ob es eine gültige Kennung ist, wenn nicht, wird der Druckjob gnadenlos gelöscht Für uns geplagte Admins oder Hilfsadmins habe ich eine Testkennung eingerichtet: Kennzeichen: liabc (wie im Bild ), Passwort: liabctest. DAS IST ABER NUR EIN TESTACCOUNT. Wenn man jetzt eine passende Karte hätte, kann man sich den Druckjob am MuFu abholen, das ist aber wieder eine andere Doku Online-Portal Wir können unsere Druckergebnisse in unserem Online-Portal HTTPS://Drucken.uni-halle.de angucken, löschen, weiterleiten usw.

7 Hier dann mit der persönlichen Kennung (oder unserem Testaccount) anmelden, und dann sollten wir unser Produkt sehen: Druckjobs bleiben derzeit 48 Stunden ab Druckzeitpunkt auf dem Server, dann werden sie einfach gelöscht. (Oder eben nach erfolgreichem Ausdruck). So, das war es erst mal Kluge Ideen und Gedanken zur Gestaltung der Dokus und weiterem Informationsmateriales bitte an

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