Praxis trifft Sportwissenschaft Sport mit Spaß Möglichkeiten & Grenzen von Emotionen im Sport. Dr. Peter Kovar

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1 Praxis trifft Sportwissenschaft Sport mit Spaß Möglichkeiten & Grenzen von Emotionen im Sport Dr. Peter Kovar

2 Emotionen Sind komplexe Muster von Veränderungen, welche physiologische Erregung Gefühle kognitive Prozesse und Verhaltensweisen umfassen. Sie treten in Situationen auf, die ein Individuum als persönlich bedeutsam wahrnimmt. (Zimbardo & Gerrig, 1999, S. 359) Unter dem Überbegriff Emotion werden in der Psychologie drei Bereiche (Affekt, Gefühl, Stimmung) zusammengefasst. Diese drei Kategorien unterscheiden sich bezüglich ihrer Intensität, Qualität und zeitlichen Dauer (vgl. JANSSEN 1995)

3 Gefühl - Affekt - Stimmung Gefühl: subjektiver Aspekt der Emotion Affekt: heftige, kurzzeitige Emotion Stimmung: schwache, langandauernde Emotion Emotionen = Zustände (states) keine Persönlichkeitsmerkmale (traits). Dispositionen zu bestimmten Emotionen (z. B. Ängstlichkeit, Eifersucht) können jedoch Persönlichkeitsmerkmale sein. Interesse, Leid, Widerwillen (Aversion), Freude (Spaß), Zorn, Überraschung, Scham, Furcht, Verachtung, Schuldgefühl.

4 Basismodell nach Plutchik 8 Basisemotionen: Angst / Panik Zorn / Wut Freude / Ekstase Traurigkeit / Kummer Akzeptanz / Vertrauen Ekel / Abscheu Überraschung / Erstaunen Neugierde / Erwartung Plutchik, R. (1962)

5 Motivierende Funktion Soziale Funktion Kognitive Funktion Funktionen von Emotionen

6 Physiologische Effekte von Emotion Katharsiseffekt: Ausdrucksverhalten führt zu einer Art Erregungsabfuhr Feedback-Hypothese: Ausdruck von Emotionen beeinflusst maßgeblich das Erleben von Informationen

7 Funktionsstruktur einer Handlung Nitsch (2004)

8 Feedback-Hypothese Lächeln während des Anschauens eines positiven Bildes verstärkt die positive Stimmung, ein ärgerliches Gesicht dämpft sie. Das gleiche Ergebnis ergab sich sinngemäß für ein negatives Bild als Stimulus. (Strack et al. 1988)

9 Emotionen im Sport Häufig Emotionen: Euphorie, Freude, Kameradschaft, Stolz und Zufriedenheit. Auswirkungen: Motivation für weitere Anstrengungen Individuelle Situationsmerkmale korrespondieren häufiger mit Freude und Stolz, bei sozialen Situationsmerkmalen dominiert Euphorie. (Schlattmann & Hackfort, 1991)

10 Flow-Erleben ist ein holisitisches, d.h. mehrere Komponenten umfassendes Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Das Handeln wird als einheitliches Fließen von einem Augenblick zum nächsten erlebt (Csikszentmihalyi & Schiefele, 1993, 209). Mihaly Csikszentmihalyi Fow-Konzept

11 Psychologische Einordnung Phänomen der Motivationspsychologie. Die Motivationsforschung unterscheidet zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Flow-Erleben zählt zu den Theorien der intrinsischen Motivation.

12 Das von ihm beobachtete Phänomen ist für befragte Personen: Ohne Angst Ohne Langeweile Ohne ein bewusstes Eingreifen (Regulieren) der Person

13 8 Flow - Komponenten 1. H-K Balance/ Keine Versagensängste 2. Kontrolle über Handlung und Umwelt 3. Verschmelzen von Handlung und Bewußtsein 4. Verlust des Selbst 5. Eindeutige Rückmeldungen 6. Autotelisches Erleben 7. Verändertes Zeitgefühl 8. Ausblenden irrelevanter Kognitionen

14 Vgl. Csikszentmihalyi, M. 1. Der Flow-Kanal (H-K Balance) Angst / Überforderung Herausforderungen Flow-Kanal Langeweile Können

15 3. Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein Die Person ist sich der Handlung bewusst, jedoch nicht ihrer selbst als agierendes Wesen. In diesem Erleben ist jegliche dualistische Perspektive aufgehoben. Dies führt zum Verlust des Selbst

16 Was macht Aktivitäten erfreulich? Lust an der Aktivität selbst Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten Freundschaft Wettbewerb Sich an eigenen Idealen messen Ausleben von Gefühlen Prestige, Achtung, Ruhm (Csikszentmihalyi, 1999)

17 Flow-Komponente: Klare Ziele Intrinsische Motivation, das Vergessen externer Belohnung sind unabdingbare Voraussetzung für Flow!

18 Sind Flow-Zustände kontrollierbar? 79 % der Athleten glauben, den Flow- Zustand kontrollieren zu können. Durch: 1. Optimale Vorbereitung 2. Zuversicht 3. Erfolg (Zielerreichung)

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