UNTERNEHMENSANALYSE. Ratings geschlossener Fonds. Stephan Appel

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1 UNTERNEHMENSANALYSE Stephan Appel Ratings geschlossener Fonds Zum CHECK-Wertungssystem Jedes ernstzunehmende Investment verdient eine individuelle und in allen Punkten systematische Rekonstruktion und Auswertung der wichtigsten Leistungsmerkmale. Die CHECK-Analyse bereitet die Projektentwicklungsqualität und Marktpositionierung der Fondsangebote verdichtet auf und bewertet sie in ihrem spezifischen Markt. Die CHECK-Benotung dient der vergleichenden Einordnung des Angebots zum aktuellen Zeitpunkt der Analyseveröffentlichung. Gibt der Markt veränderte Parameter vor (z. B. Kaufpreisschwankungen, Wechselkurssprünge, neue Risikotypen wie biometrische Risiken, Länderrisiken, Steuergesetzänderungen, Marktübersättigungen) wird einerseits der Maßstab vergangener Bewertungen zugrunde gelegt. Zusätzlich werden neue Parameter - z. B. bei der Positionierung der Fondsprojekte in veränderten, neuen Märkten - in das bestehende CHECK-Bewertungssystem aufgenommen und an das Risiko-/Rendite-Profil des seit 10 Jahren geltenden CHECK-Sicherheits- und Renditesystems angepasst. Der CHECK- Initiator analysiert und bewertet geschlossene Fonds seit Private Equity =PE UPDATE III 2011/2012 König & Cie. II. International Private Equity GmbH & Co. KG FONDS-TEST Nr. 27/11 Dezember 2011

2 UNTERNEHMENSANALYSE STEPHAN APPEL R PE Private Equity Wichtiger Hinweis: CHECK untersucht und bewertet die Wirtschaftlichkeit geschlossener Fonds. Auch eine positive Benotung bedeutet keine Gewähr gegen das Verlustrisiko. Unternehmensbeteiligungen der hier untersuchten Art sind keine sicheren Geldanlagen im Sinne eines Pfandbriefs, einer Festgeldanlage oder eines Sparbuchs. CHECK wertet Informationen des Angebotes zum aktuellen Zeitpunkt der Emission aus. INPEQ II - UPDATE III 2011/12 Präambel zum INPEQ II Seit Fondsauflegung des ersten Private Equity-Fonds im Herbst 2005 haben die Private Equity-Manager von König & Cie. bewiesen, dass sie das Private Equity-Geschäft gründlich erlernt und verstanden haben. Wertschwankungen der Portfoliowerte wurden sorgfältig analysiert. Der Due Diligence-Partner und Portfoliomanager bmp (siehe unten) hat die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt. Wie sich heute zeigt, geht das INPEQ-Konzept auf. Über Einstandswert Die Portfoliowerte sind über ihre Einstandswerte gestiegen. König & Cie. hat auf Gebühren verzichtet, um die Kostenbelastung des INPEQ II zu reduzieren. Für ihre Beharrlichkeit, an dem INPEQ II-Konzept festzuhalten, ca. EUR 20 Mio. in erfolgversprechende und renditestarke Zielfonds zu investieren, werden die Investoren nun belohnt. Auch die Fondskosten sind fast schon verdient, d. h., dass die Portfoliowerte die Einstandskosten übersteigen. Die wachsende Zahl erfolgreicher Exits vieler Zielfondsunternehmen beweist, dass die Zeit vorteilhafter Trade- Sales günstig ist. Günstiges Marktumfeld Unternehmen nutzten ihre hohen Cash Flows, um sich Marktvorteile für strategisch langfristige Positionen zu sichern. Bestes Beispiel ist das KKR-Investment "Hilcorp Energy Company", Houston, Texas. In nur 1,5 Jahren (von Q 2, 2010 bis Q 4, 2011) wurde der Unternehmenswert auf USD 1,1 Mrd. fast verdreifacht. Aufgrund unserer CHECK-Analysen im Segment Öl- und Gasbeteiligungen können wir bestätigen, dass die US-Hilcorp Öl- und Gasreserven, vor dem Hintergrund der gestiegenen Rohstoffpreise für Energiekonzerne, extrem attraktiv sind (Arrondierung des Öl- und Gasfeldes Eagle Ford). Für INPEQ II besteht der finanzielle Erfolg dieses Exits darin, dass sich das in den KKR-Fonds eingezahlte Kapital, und damit anteilig das des INPEQ II mehr als verdoppelt hat (Bezug: "Total Value to Paid in"). Bis auf einen Zielfonds haben die meisten Zielfonds eine ähnliche Entwicklung vorgelegt. Entweder haben ihre Portfoliowerte den break-even überschritten, oder sie sind kurz davor. Dies ist das 2. Update der CHECK-Analyse vom Juli Performance der INPEQ-I-Investments Für INPEQ I (aufgelegt 2005) wurden knapp EUR 39,25 Mio. an Zielfondsvolumen gezeichnet (Commitments). Davon wurden über EUR 31 Mio. abgerufen. Bezogen auf den Gesamtwert des eingezahlten Kapitals ist der Zeitwert (berechnet nach anerkannten, konservativen Ertragswertverfahren) per März 2011 um mehr als 20% gestiegen. Das ist eine stolze Leistung angesichts zweier Krisenjahre, in denen die Zeitwerte zwischenzeitlich auf deutlich unter Einstand gefallen waren. Auch der Kurs des USD zum EUR in einer Schwankungsbreite von 1,20 bis 1,40 spielte bei den Portfoliowertangaben in EUR eine Rolle. Auch hier ist das Konzept, 14 etablierte Zielfonds gezeichnet zu haben, aufgegangen. Darunter fallen: Carlyle European Partners II, Oak Hill Capital Partners II, Wellington Partners III, Francisco Partners II, Gilde Buy Out Fund III, Mangrove NT- VC II, KKR 2006 Fund, T. H. Lee VI, Terra Firma III, Axiom Asia und Draper Fisher Jurvetson IX. Solide Substanz Auch wenn die Rückflüsse noch nicht die in unserer ersten CHECK-Analyse prognostizierten Erwartungen erfüllen, ist die Substanz des Fonds solide. Durchschnittlich wurden per Quartal ca. TEUR 240 an den Dachfonds ausgeschüttet. Mit steigender Tendenz! R = Marke gem. 41 Markengesetz Das CHECK-Ergebnis: Sicherheit: 1,1 (PE) Transparenz: 1,4 (PE) Renditechancen: 2 (PE) erfahrene Fondsinitiatorin mit gereifter Private Equity-Dachfonds-Expertise bewährter Due Diligence- Kooperationspartner mit Direktinvestitions- und langjährigem Trade-Sale- Erfahrungshintergrund Wertentwicklung der Zielunternehmen - fast ausnahmslos - überdurchschnittlich erste gewinnstarke Rückflüsse belegen erfolgreiche Zielfondsauswahl Kapitalabrufquote (kreditfinanziert) über dem Einstandskapital verschafft Investoren eine ideale Hebelwirkung ihres Eigenkapitals überdurchschnittliches Wertsteigerungspotenzial innovativer Zielunternehmen anlegerfreundlich faire Gebührenpolitik erhöht Kapitalbindungsquote Gesamt- NOTE: 1,5 (PE)

3 Der Dachfonds Asian Private Equity (INPEQ-II-Zielfonds 7), der 2010 den Zielfonds CDH-Investment Fund gezeichnet hatte, ist über diesen an Belle International Holdings, einem chinesischen Damenschuhhersteller beteiligt (USD 5 Mrd. Börsenkapital). Die Erstplatzierung im Mai dieses Jahres war 500 Mal überzeichnet (Morgan Stanley). Die Aufnahme stammt von der Homepage des Modefotografen Jimmi Ming Shum. Die Rückflüsse für das 1. Quartal 2011 erreichten den bisherigen Höchststand von über EUR 1,4 Mio. Performance INPEQ II Bemerkenswert ist die Entwicklung des INPEQ II: In den Krisenjahren sank der Portfolio-Gesamtwert im 1. Quartal 2009 auf durchschnittlich unter 80 %, um dann per März 2011 wieder den break-even erreicht zu haben. Diese Richtung hat die Wertentwicklung des Portfolios beibehalten und ist nun per Saldo über Einstand. Das Gesamtcommitment erreicht per Juni 2011 EUR 22,11 Mio., abgerufen wurden EUR 15,9 Mio. Angesichts eines platzierten Kapitals von ca. EUR 12,5 Mio. kommt der 2011-Investor in die vorteilhafte Lage, mit jedem Euro in ein Portfolio von 200 Unternehmen zu investieren, das bereits übercommittet ist und mehr ertragbringendes Kapital bietet, als der Anschaffungswert ausweist. Ferner wurde durch Teilexits das 1,77fache des eingesetzten Kapitals verdient. Ein klares Signal für das Potenzial der sich noch entwickelnden Unternehmenswerte. Jeder heute in INPEQ II investierte Euro verdient faktisch (abzüglich Kapitalkosten) mindestens das ca. 1,25fache seines Wertes. Inbegriffen ist ein überschaubarer Fremdkapitalhebel, welcher die durchschnittlich erzielbare Eigenkapitalrendite zusätzlich erhöhen kann. Zielfondsauswahl INPEQ II Die Auswahl der 7 gezeichneten Fonds zeigt (bis auf einen Fonds) eine bisher exzellente Performance. Ein Zielfonds mit ca. 14,5 % Portfolioanteil muss (vorübergehend) einen Wertverlust durch Abschreibung eines Buy- Out-Unternehmens verkraften. Die Investitionsstrategie in unterschiedliche Unternehmensgrößen, Branchen, Unternehmensentwicklungsphasen und Regionen in den Wachstumsmärkten Europas, Asiens und Lateinamerikas sowie ein Fund-of-Fund-Investment mit Schwerpunkt Ost-Asien, haben sich bewährt. Gezeichnet wurden pro Zielfonds zwischen USD 4 Mio. und 5 Mio., wovon durchschnittlich ca. 76 % abgerufen wurden. 20 Investments wurden realisiert, 22 teilrealisiert, 158 noch nicht realisiert. Um das Potenzial der noch nicht realisierten Unternehmen aufzuzeigen, erfolgt eine Analyse von insgesamt 30 Unternehmen, 21 Zielunternehmen, 7 Zielfonds und 2 Fund-of-Fund-Investments. Die Auswahl erfolgte nach Branchen-Streuungsgesichtspunkten und Unternehmensgrößen. Sie spiegelt die typische Unternehmens-Due Diligence der Zielfonds wieder und darf daher als weitestgehend repräsentativ angesehen werden. Zielfonds 1, Carlyle Europe Partners III, LP Carlyle punktet durch Größe und Erfahrung bei großen Buy-Outs von Industrie- und Handelskonzernen in Europa. 84 Carlyle-Fonds und 39 Fundof-Fund-Investitionen betreuen ca. USD 150 Mrd. Unternehmenswerte. 470 Investmentprofessionals in 19 Ländern und 30 Büros schaffen nachhaltig Mehrwerte für weltweit etablierte institutionelle Investoren, darunter 20 Senior Advisors, die durchschnittlich jeder 40 Jahre Managementerfahrung mitbringen. USD 7,5 Mrd. wurden 2010 an die Carlyle-Investoren zurückgezahlt, im 1. Quartal 2011 bereits USD 6,4 Mrd. Wie bei anderen institutionellen Investoren üblich, nehmen die Carlyle-Manager und ihre Partner auch persönlich am Risiko ihrer Investments teil. Dies geht aus dem Annual Report 2010 mit bisher USD 4 Mrd. versteuertem Einkommen hervor. Carlyle hat sich zu den strengen Transparenzregeln der "Walker Guideline for Disclosure and Transparency" verpflichtet. Historisches Performancebeispiel: Carlyle erwarb in 06/2000 für USD 40 Mio. einen Anteil an der koreanischen Bank "KorAm" (Portfolio USD 21 Mrd., Nettogewinn USD 217 Mio.) und verkaufte diesen Anteil nach einer Erweiterungsinvestition von USD 395 Mio. zusammen mit JP Morgan Corsair im Mai 2005 an die Citigroup für USD 2,73 Mrd. Faktor: 6,28fach, IRR: ca. 58,3 % (Carlye, Homepage, News, 2007). Laut "Washingtonian" aus dem Juni 2006 (James K. Glassman) performte Carlyle seit der Gründung 1987 mit Durchschnittserträgen von 33,8 % p.a., abzüglich Managementkosten ca. 27 %. Insgesamt mussten Glassman zufolge bisher 3 % der Buy-Out- Deals abgeschrieben werden. In den Carlyle Europe Partners III, LP wurden EUR 5,4 Mrd. investiert. Beispielunternehmen "Applus" Applus ist ein weltweit aufgestelltes spanisches Serviceunternehmen für Autoreparaturen und Testreihen, das mit Beschäftigten in 14 Sektoren und 5 Kontinenten 2009 einen Umsatz von EUR 815 Mio. erwirtschaftete und auch in Deutschland expandiert. Laut Der Unternehmenswert betrug zum Kaufzeitpunkt im Juli 2007 EUR 1,48 Mrd. Das Unternehmen liefert mechanische Testreihen. A) um z. B. das Airbus-Flugzeugprogramm bei der Fiberglasreparatur zu unterstützen. Es führt zur Optimierung eines spritsparenden und leichteren Verbundmaterials, dessen Einsatz zu wesentlich niedrigerem Kerosinverbrauch führt.

4 B) Die Applus-Testungen führen zu einem geringeren Energieverbrauch beim Gasabbau und beim Einsatz von Luft-Kompressoren, bei der Dampfdruck-Erzeugung und beim Kühlturmbetrieb in der Öl- und Gasindustrie. Ein Beispiel ist die Verwendung von "Rapsöl" in Spanien: durch den Einsatz dieser Techniken 2009 wurde über Tonnen CO2 und 74 Gigawatt an Energie eingespart. C) Für den irischen Staat lieferte Applus ein Straßensicherheitssystem, das an 46 Standorten in ganz Irland installiert wurde, um jährlich 1,4 Mio. Fahrzeuge auf ihre Umwelttauglichkeit zu prüfen. Applus lieferte die vollständige Logistik inkl. Fahrzeugprüfungsprogramm, Vernetzung mit Autowerkstätten und das Cash-Management. Dadurch wurde die kundennahe Abwicklung von täglich über Anrufen über ein spezialisiertes Call-Center möglich. Die Zielfondsinvestitionen führten laut Carlyle bisher zu einem Umsatzanstieg in 2009 von 20 % und einem Gewinnanstieg von 25 % (Carlyle, Juli 2011). Beispielunternehmen Moncler Das 2008 erworbene Luxusmodeanbieter-Unternehmen aus Frankreich mit weltweit ca Mitarbeitern warf bereits Juni 2011 einen ersten Gewinn ab, als von den ursprünglich von Carlyle erworbenen 48 % an dem Unternehmen 63 % an den Wettbewerber "Eurazeo" verkauft wurden. Eurazeo hält bereits 45 % an Moncler. In Asien wurden über 50 neue Shops eröffnet. In Asien und Nord Amerika konnte das Unternehmen seinen Umsatz um ca. 200 % bis 300 % erhöhen. Beispielinvestment Primondo Von dem Einzelhandelsspezialisten "Primondo", einer Tochtergesellschaft des Arcando-Konzerns, Frankfurt, erwarb Carlyle III ein Portfolio von 6 Einzelhandelsketten, darunter Versandhaus Walz, Planet Sports, Bon'A Parte, Elégance, Mirabeau und 50 % an Vertbaudet. Die akquirierten Unternehmen erzielen einen Jahresumsatz von ca. EUR 500 Mio. Das Investment zeigt die Stärke und Expertise des Private-Equity-Spezialisten im mittelständischen Segment der Konsumgüterindustrie und im Handel. Das Investment zielt auf einen Home-TV-Markt, der in Europa auf ca. EUR 105 Mrd. und in Deutschland auf ca. EUR 30 Mrd. angewachsen ist. Jährlich steigt er erwartungsgemäß um ca. 4 % (Washington Business Journal ). Zugleich expandieren die erworbenen Unternehmen, die sich nach der Trennung von dem insolventen Quelle- Konzern nun unbelastet entwickeln können. Zielfonds 2, Oak Hill Capital Partners III, LP Oak Hill III LP zielt auf mittelgroße Unternehmen, z. B. in den Sektoren Dienstleistung, Handel, Logistik in den U.S.A. und hat ein zugesagtes Kapital von 3,8 Mrd. platziert. Das Volumen aller OAK Hill-Assets per 2010 USD umfasst 8 Mrd. zugesagtes Kapital). Seit ca. 25 Jahren wurden durch Oak Hill- Fonds mehr als USD 20 Mrd. in verschiedene Assetklassen investiert und der Trackrekord erreichte laut einer Presseveröffentlichung der Aerion Corporation vom Juni 2005 über 50 % p.a. (IRR). Zurzeit betreut OAK Hill zusammen mit seinen Investitionspartnern (wie z.b. Carlyle) ein Volumen von USD 25 Mrd. Leitprinzip des Risikomanagements ist, dass die investitionsverantwortlichen Manager zu einem erheblichen Teil mit privatem Kapital an ihren Investments beteiligt sind; z.b. im Oak Hill III mit USD 350 Mio. INPEQ-II-Zielfonds 2, OAK Hill: kaufte die Erlebnis-und Kult-Restaurantkette Dave & Busters 2010 für USD 570 Mio. Das entspricht in etwa dem Umsatz Sie betreibt 57 Standorte in 23 US-Staaten und in Kanada mit steigender Tendenz (Stand ). Die Bilder stammen aus einer Homepageanimation. OAK 1: Dave & Buster's Inc. Die 1982 in Dallas, Texas, von David O. Corriveau und James W. "Buster" Corley gegründete US-Unterhaltungsund Restaurantkette mit 57 Locations, die per 2008 einen Umsatz von USD 536,3 Mio. mit Beschäftigten erzielte, war 2005 vom PE-Spezialisten Wellspring Capital für USD 375 Mio. gekauft worden (Business Wire ). Ab Juli 2008 wurde bei SEC ein Antrag auf öffentliche Notierung gestellt, die aber noch nicht erfolgt ist. Im Juni 2010 wurde dagegen ein Deal mit Oak Hill Capital Partners eingefädelt, der die Übernahme von Wellspring abschloss. Eine neuerlich bei der SEC beantragte öffentliche Platzierung in Höhe von USD 150 Mio. wurde noch nicht umgesetzt. Zum Hauptunterhaltungskonzept zählt ein "Million Dollar Midway", in dem man sich an sportorientierten elektronischen und manuellen Spielen erproben kann (Golfsimulator, Multiple Kampfspiele, Verkleidungsspiele, Wettkampf- und Wettrennspiele, Bowling, Space-Invaders, Winner's Circle und vieles mehr). Mit Hilfe einer "Powerkarte" (statt Münzen) kann man sein Spielkonto jederzeit aufladen. Dadurch werden technische Schwierigkeiten weitestgehend vermieden. Inzwischen gibt es 80 Niederlassungen mit einem Jahresumsatz von USD 529 Mio. per (IPO News Archive, , aus RenaissanceCapital.com). Der IPO soll unter dem Logo "Play" von Goldman, Jefferies und Piper Jaffray als Konsortialführer erfolgen. Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Umsatzmultiples für diese Branche ist mit einer hohen Rendite des eingesetzten Kapitals zu rechnen. OAK 2: ViaWest Inc. Seit der Gründung in 1999 hat sich ViaWest als Server- und Datenverwalter für die mittelständische Industrie durchgesetzt, nachdem ein Image als verlässlicher Serviceprovider erfolgreich etabliert werden konnte (laut Umfrage 95 % Kundenzufriedenheit). Die durchschnittliche Kundenbindung erstreckt sich auf über 4 Jahre. Mit 200 Mitarbeitern in inzwischen 22 Datencentern auf Quadratmetern Fläche bietet das Unternehmen beständige, kundenorientierte Ergänzungsdienstleistungen, Rund-um-die- Uhr-Service für Netzwerke, Speicherlogistik, Sicherheitsfeatures sowie "desaster recovery". Die Kunden von ViaWest (wie Frontier Airlines, Denver Broncos, Chipotl, Northrop Grumman) können sich so auf ihr Kerngeschäft

5 konzentrieren und aufwendige administrative Tätigkeiten auslagern (jährliche SAS70-Audits, PCI DSS 9&12 ROC-Standards). Nach einer "Debt-Financing"-Runde in Höhe von USD 31 Mio. überschritt der Umsatz 2008 erstmals die USD 100 Mio.-Grenze. CEO Roy Dimoff wurde von Ernst & Young 2009 als "Unternehmer des Jahres" ausgezeichnet. Nach dem Einstieg von Oak Hill im Mai 2010 erfolgte im Rahmen der Expansion der Zukauf des Datenproviders "SingleEdge", Utah. Nach eigenen Angaben war der EBITA-Cash-Flow seit 2002 kontinuierlich positiv (ViasWest-Fact Sheet 2011). OAK 3: AccentCare Inc. Mit Mitarbeitern und einem Umsatz von jährlich zurzeit ca. USD 195 Mio. (InsideView, 2011) beweist der 1969 gegründete Serviceanbieter aus Irvine, Kalifornien, dass auch Alten-, Körper- und Krankenpflege im nichtmedizinischen Bereich sowie Hospizdienste qualitativ hochwertig und profitabel sein können. An 58 Standorten in ganz Kalifornien, New York, Ohio, Washington und Arizona ist AccentCare vertreten und hat im August 2009 für eine Expansionsfinanzierung von "Capital Source" ein Darlehen in Höhe von USD 35 Mio. erhalten. Per März 2011 erstrecken sich die Servicestandorte über 10 Staaten mit allein 40 Repräsentanzen in Texas. Für das Wachstum im zweistelligen %-Bereich hat AccentCare 2011 einen Kredit von USD 205 Mio. von GE-Capital zur weiteren Expansionsfinanzierung erhalten. Fast INPEQ-II-Zielfonds 3, Terra Firma, hat 2009 USD 350 Mio. in den US-Windkraftentwickler und Betreiber Everpower Wind, New York, investiert. Die Windturbinen waren im Jahresdurchschnit zu 97 % einsatzfähig (CEO, Jahresbericht 2010). Per Ende 2011 sollen 189 MW fertiggestellt sein. Langfristig wird ein Potenzial von 600 MW unterstellt. Abbildung: Wind Projekt Howard, monatlich kommen Zukäufe anderer Gesundheitsdienstleister hinzu, die in das Accent-Konzept integriert werden können, welches auch von staatlichen Diensten genutzt wird. So ist zu erwarten, dass ein B2C-Gesundheitskonzern mittelfristig das landesweit etablierte Konzept übernimmt und für die millionenfache Vernetzung mit Seniorenkunden ein hoher Kaufpreis zu erzielen ist. Zielfonds 3 Terra Firma Capital Partners III Terra Firma Capital Partners III (TFCP III) konzentrierte sich auf große kreditfinanzierte Buy-Outs in Europa, mit Schwerpunkt auf Unternehmen mit Bedarf an strategischer und operativer Neuorientierung. Seit 1994 konnte TF- CP III EUR 14 Mrd. einwerben und damit Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von EUR 43 Mrd. durchführen. Terra Firma Capital (London, Frankfurt, kurz: TFCP) ist eine Normura-Tochtergründung aus dem Jahr 1994 (Normura: eine der größten Japan-Investmentbanken), die per 2006 ein Transaktionsvolumen von ca. USD 30 Mrd. erreicht hat. TFCP Portfoliounternehmen sind zurzeit in 60 Ländern aktiv und erwirtschaften einen Gesamtumsatz per 2010 in Höhe von EUR 4,9 Mrd. TFCP III wurde im Mai 2007 mit 159 Investoren und einem EK-Volumen von EUR 5,4 Mrd. geschlossen. In ihre Zielunternehmen haben die Terra Firma-Manager per Ende 2010 EUR 520 Mio. selbst eingebracht. "Wir sind der größte Investor von TFCP III", so Chairman Guy Hands Damit ist der größtmögliche Ansporn gegeben, den EMI-Verlust für TFCP III (ca. EUR 1,16 Mrd. Abschreibung) so rasch wie möglich auszugleichen. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Investments im Bereich erneuerbare Energien und unser Flugzeugleasinggeschäft zusammen deutlich mehr Gewinne erzielen werden, als wir durch EMI verloren haben", äußert hierzu die Geschäftsleitung. Historisches Beispielinvestment: 2004 wurde für EUR 1,1 Mrd. der Bonner Autobahnraststättenbetreiber "Tank & Rast" erworben. Zu den ersten Maßnahmen in 2004 gehörte damals die Erhöhung der Pachtzahlungen um mehr als das Doppelte und Reduktion der Pächter. Die Refinanzierung dieses Deals wurde durch die WestLB, Royal Bank of Scotland und Société Générale übernommen. Die FK-Quote stieg für das Unternehmen um mehr als ein Drittel. Zurzeit wird ein Preis für Logistik zum 10fachen EBIT und 1,6fachen Umsatz gelistet (Finance 10/11). Der "Tank & Rast"-Gewinn wird 2010 mit ca. EUR 195 Mio. angegeben. Damit ergibt sich rechnerisch beim ca. 10,8fachen (Tendenz steigend) des Jahresgewinns ein Unternehmenswert von ca. EUR 2,1 Mrd. Im Exitfall könnte daher das 1,9fache erzielt werden. Terra 1: Rete Rinnovabile Der italienische Erzeuger von erneuerbaren Energien, der von TFCP im März 2011 zu 100 % erworben wurde, ist mit 144 MW Solarstrom installierter Leistung Markführer in Italien (ca. 10 % Marktanteil). Das Unernehmen profitiert zudem von der neuen Regelung Italiens "Conto Energia IV" vom Juni Der Unternehmenswert wurde seinerzeit auf ca. EUR Mio. geschätzt (Transaktionswert: EUR 620 Mio.). Durch die Neuregelung mit erweiterten Refinanzierungsmöglichkeiten des Solarstroms in Italien soll der Unternehmenswert um ca. EUR 200 Mio. gestiegen sein. (Verkäuferanalyse der Verkäuferin "Terna", Flavio Cattaneo, Oktober 2010). Terna wird weiterhin Anlagen liefern und die Instandhaltung der Parks durchführen. Terra 2: AWAS Das 1985 gegründete und im Jahr 2000 für USD 600 Mio. an eine Morgan Stanley-Tochter verkaufte Flugzeugleasingunternehmen verfügte damals über ein Flugzeugportfolio mit 104 Maschinen im Wert von ca. USD 4 Mrd., das an 47 Fluggesellschaften verleast war. Der Maschinenbestand wurde anschließend mit der Morgan Stanley Aircraft Leasing-Flotte zusammengelegt und wuchs auf 180 Maschinen, bevor AWAS 2006 an Terra Firma für USD 2,5 Mrd. verkauft wurde (Business Digest, ) wurde die Pegasus Aviation Finance Company mit 200 Maschinen für den Kaufpreis von USD 5,2 Mrd. ins Portfolio aufgenommen (AltAssets Privat Equity News, ). Die Flotte ist dadurch auf ca. 250 eigene und 94 gemanagte Flugzeuge angewachsen (Airfinance Journal, ). Im Januar 2008 be-

6 stellte AWAS 100 Airbus A320 im Wert von USD 6,9 Mrd. (IRIS, ). Der CFO Alan Steward kommentierte in einem Videointerview das AWAS-Rekordergebnis in 2010, das trotz Krise über dem der Wettbewerber lag und als ein möglicher Anlass für einen Börsengang angesehen werden könnte (Videowire, ). Der operative Gewinn stieg im Vorjahresvergleich um 26 % (Annual Report 2010), während die Nettoschulden um USD 70 Mio. leicht abnahmen. Während der Umsatz aufgrund von geringeren Verkaufszahlen leicht zurückging, sanken die Kosten deutlich um 8,8 %, so dass der Gewinn pro Flugzeug von USD 0,1 Mio. in 2009 auf USD 5,5 Mio. in 2010 stieg. Der Wert der Anlagen stieg im Vorjahresvergleich auf USD 6,88 Mrd. (Vorjahr: USD 6,46 Mrd.). Ein Exit zum marktmöglichen 1,6fachen Umsatzmultiple (Börsenmultiple laut Finance Okt. 2011) würde zu einem überdurchschnittlichen Ergebnis führen. Terra 3: Everpower Wind Der 2002 gegründete Entwickler von Windkraftanlagen aus New York, wurde von Terra Firma im August 2009 für USD 350 Mio. gekauft (RenewableEnergyWorld, ). Zu dieser Zeit baute Everpower Windkraftanlagen mit insgesamt 800 MW in sieben US-Staaten. Hinzu kamen 68 projektierte MW in Pennsylvania. Erworben wurde ferner eine Projektpipeline von MW, die bis heute auf MW erweitert wurde. Die erste operativ aktive Anlage in Highland (Cambria Country Pennsylvania) und Howard (Steuben Country, New York) erzielt ein außerordentlich erfolgreiches Betriebsergebnis mit einer Spitzenverfügbarkeit von 97 % gegenüber der ursprünglichen Annahme von 95 %. Per Ende 2011 ist eine Gesamtleistung von 186 MW am Netz. Dank staatlicher Unterstützung hat Everpower eine aussichtsreiche Perspektive, seine Marktposition in der amerikanischen Windkrafterzeugung massiv auszubauen. Zielfonds 4, Kohlberg, Kravis und Roberts 2006 Fund LP Die KKR-Gruppe (Total Assets USD 60 Mrd.) legt mit dem "KKR 2006 Fund" den Unternehmensfokus auf Management Buy-Outs von Unternehmen mit großer Markmacht und strategische Mehrheitsbeteiligungen in Europa und Nordamerika. Dieser Fonds hat mit USD 17,6 Mrd. das größte bisher bekannte PE-Commitment-Volumen eingesammelt. KKR verfügt über 35jährige Erfahrung und hat seit ihrer Gründung mehr als 140 Transaktionen mit einem Volumen von über USD 400 Mrd. betreut. Historisches Transaktionsbeispiel: Angelehnt an einen KKR Buy- Out-Deal mit dem US-Matratzenhersteller "Seals". Eckdaten: Unternehmenswert zum Kaufzeitpunkt ca. USD 500 Mio., 7,5facher EBIT = USD 66,76 Mio., Wertsteigerung durch Expansion 10 % p.a., IPO nach 6 Jahren zum 8,5fachen (EBIT dann USD 118 Mio.). Durch Einsatz eines FK-Hebels mit 7,5% Darlehensverzinsung betrug der IRR ca. 54 % p.a. KKR 1: HCA Zusammen mit Bain Capital und Merrill Lynch wurde für USD 31,6 Mrd. die US-Krankenhauskette "HCA" (Gewinn 2010: USD 673 Mio., Angestellte, 273 Standorte) durch ein Management-Buy-Out erworben wurde ein Umsatz von USD 33 Mrd. erzielt, was bei einem in der Pharma- Sparte üblichen Kaufpreis-Multiple schon zu diesem Zeitpunkt dem 1,82fachen Wert des Einsatzes bei einem möglichen Börsengang entspricht (Expertenpanel, Finance-Magazin, August 2011). Dadurch ist bereits heute ein attraktiver Exit möglich. INPEQ-II-Zielfonds 6, Draper Fisher Hurveston: Glycos Biotechnologies, Inc., Houston. Durch Spezialzüchtungen unter den Hefestämmen gelingt es Glycos, aus Abfallprodukten hochwertige chemische Substrate wie Isoprene für die künstliche Gummiherstellung zu produzieren. Ein Abfallprodukt ist dabei auch Ethanol, dessen Herstellung nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelherstellung tritt. Die Darstellung stammt aus: Forschung aktuell, Forschung Frankfurt 1/2006 (Institut für Molekulare Biowissenschaften). Ziel ist, die Hefen durch Gentechnik zu Zucker vergärbar zu machen, damit sie z. B. als Glykose für die Ethanolproduktion herangezogen werden können. KKR 2: NXP 80 % eines zweiten Großunternehmens, NXP Seminconductors wurden zusammen mit Silver Lake Partners und AlpInvest Partners für EUR 6,4 Mrd. aus dem Philips-Konzern herausgekauft erzielte NXP mit Angestellten einen Umsatz von USD 4,5 Mrd. sowie einen Gewinn von USD 462,5 Mio. Im selben Jahr wurden 34 Mio. Aktien zu EUR 14 plaziert, was einem Volumen von EUR 476 Mio. entspricht wurde die Tochtergesellschaft, "Knowledge Electronics" für USD 855 Mio. verkauft. Laut Ankaufsmultiple des Finance-Expertenpanels könnte der Marktwert dieses Unternehmenstyps beim ca. 1,2fachen des Umsatzes liegen. KKR 3: TDC Der Ankauf der dänischen Telefongesellschaft "TDC" A/S ist ein drittes Beispiel eines Joint Ventures mit Apax Partners, Providence Equity Partners und Premira. Dieser Deal zu einem Kaufpreis von USD 14,3 Mrd. war eine der bisher größten Übernahmen in Europa. Mit einem Gewinn von DKR 64 Mrd. und Angestellten könnte das Unternehmen per August 2011 mit dem 1,2fachen des Umsatzes bewertet werden. Die EBIT-Marge erreichte in 2010 laut Annual Report 43 %. Auch auf diesen Exit dürfen die KKR-Investoren gespannt sein. Zielfonds 5, Wellington Partners Venture IV Technology Fund LP Wellington IV mit einem Zielvolumen von EUR 5,5 Mrd. zielt auf Start-Up-Investments im Segment digitale Medien und Online-Services, Software, Elektronik und erneuerbare Energien "mit dem Potenzial zur Marktführerschaft"

7 (Competence Site). Das durchschnittliche Investitionsvolumen liegt nur zwischen EUR 6 Mio. und EUR 10 Mio., da es sich vornehmlich um Seed- und Wachstumsinvestments handelt. Gründer Rolf Christof Dienst bewegt mit dem 1991 gegründeten Unternehmen mit ca. 25 Mitarbeitern ein Investitionsvolumen von inzwischen über EUR 800 Mio. Der Zielfonds Wellington Partners Ventures IV schloss 2008 mit EUR 265 Mio. zugesagtem Kapital. "Wellington Partners zählt zu den erfolgreichsten paneuropäischen Venture Capital-Firmen" (Competence Site, Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer, 2011). Wellington 1: Spotify Die Gründer Daniel Ek (ehemals CTO von TradeDoubler, Online-Marketing, Umsatz 2005 EUR 117 Mio.) und Martin Lorentzon (ehemals CEO von TradeDoubler) boten im Okt erstmals Musikdownloads an, die auch auf langsamen Rechnern nutzbar sind, weil die Ressourcen der Nutzer-PCs proaktiv genutzt werden. Mit der Freeware kann man über ein Nutzerkonto (kostenpflichtiges Abo oder mit Werbung) Titel aller Major-Labels suchen, filtern und herunterladen. Mit anderen Nutzern kann man Playlists erstellen, die gemeinsam bearbeitet werden können. Die Musiktitel können über Links in s oder Internetseiten eingebunden und geladen werden, z.b. auch über Facebook (Kooperation seit 2011, "Check your friends' music on Facebook", "What could be more social than music?"). Premium-Abonnenten können für USD 9,99 deutlich mehr Funktionen (itunes, 7digital) mit höherer Qualität nutzen. Seit April 2011 muss bereits ab 10 Titeldownloads bezahlt werden. Anfang 2011 wurden 1 Mio. zahlende Mitglieder und 10 Mio. freie Mitgliedern gemeldet (Handelsblatt ). Lieblingslieder können nur noch 5mal kostenlos abgespielt werden. Inzwischen sind die Zahlabos (USD 4,99 p.m.) nach eigenen Angaben auf 1,6 Mio. User angewachsen (Stand Juli 2011). Spotify wächst mit 15 Mio. verfügbaren Musiktiteln und einer Reichweite über 8 Länder, deutlich schneller als dessen Wettbewerber. Seit Juli 2011 ist der Dienst auch in den USA erhältlich und mit den "launch-partnern" Coca Cola, Sprite, Chevrolet, Motorola, Reebok, Sonos und The Daily hat Spotify die nötigen Hebel geschaffen, um für institutionelle Investoren im Exitfall eine attraktive Kaufgelegenheit darzustellen. Wellington 2: Qype Das 2005 von Stefan Uhrenbacher gegründete Unternehmen hat als Empfehlungsportal für Geschäfte und Locations nach erfolgreichem Start in 2007 die Auszeichnung "Red Herring 100 Europe Award" erhalten. Inzwischen ist Qype auch in England (2007) und Frankreich (2008) verfügbar. Seit März 2011 wurde das Angebot durch den Ankauf von "cooledeals" und "QypeDeals" erweitert. Die Nutzer dieser Seiten erfahren Bewertungen und viele hilfreiche Tipps zur Nutzung der Dienstleistungsangebote (Unterhaltung, Sport, Essen, Reisen, Unterkunft, Sehenswürdigkeiten). Durch die gewachsene Online-Reputation wurde ein USP aufgebaut, das als Qualitätssiegel gehandelt wird. Qype Radar wurde 2009 von "vnet UK" zum "Best Travel APP 2009" für das iphone gekürt. Laut IVW 10/2009 erreichte Qype 7,7 Mio. visits und laut Google Analytics 17 Mio. unique visitors pro Monat. Im August 2010 wurden durch eine veränderte Zählweise noch 7,2 Mio. Nutzer gezählt. Nach eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen seit 2008 rentabel. Dem Autor der "Media"- Analyse (Dirk Manthey, "Qype erreicht jetzt den Break-Even", ) zufolge hat der Initiator Uhrenbacher seine selbstgesteckten Ziele bereits zweimal übertroffen. Nachdem in der Seed- Phase in 2005 mit EUR gestartet wurde, kamen neben Einzelinvestoren aus dem ebay-umfeld noch VC-Investoren wie Partech und Advent mit einem Finanzierungsvolumen von zusammen EUR 5 Mio. und schließlich Wellington Partners mit EUR 8 Mio. dazu. Der Gründer Uhrenbacher äußert zur Wettbewerbsposition: "Wir machen allein in Deutschland einen siebenstelligen Umsatz mit Werbung über unsere hocheffizienten Geschäftseinträge für Unternehmen." In England sei Qype schon viermal so groß wie der nächste Wettbewerber. Qype etabliert sich damit als Übernahmeziel für ein großes Medienunternehmen, das z. B. Synergien zu anderen Verlagsprodukten nutzen will. Wellington 3. Retailo Das 2007 gegründete Unternehmen hat mit Geschenkkarten in Deutschland ein funktionierendes Geschäftsmodell etabliert und seit 2008 auch auf die Schweiz, Österreich, Spanien und INPEQ-II Zielfonds 5, Wellington: Retailo AG: Als first mover hat das 2007 gegründete Kölner Unternehmen mit EUR 15 Mio. Risikokapital 2008 das Handelsmodell Geschenkkarten erfolgreich auf den Markt gebracht (Prepaid Award 2010). Heute europaweit 60 Brands an Verkaufsstellen, Zielumsatz in ca. 5 Jahren: EUR 200 Mio. Geschenkkartenumsatz 2010: ca. USD 200 Mrd. (Abbildung: eigene Zusammenstellung) die Beneluxstaaten ausgeweitet. Zu den VC-Investoren gehören neben Wellington Partners noch Endeavour Vision (Schweiz) und Seventure (Frankreich). Für ihre Idee wurden die Gründer Christian Lindner, Uwe Stoffel und Jürgen Eylert in London mit dem "Best Prepaid Service Provider" ausgezeichnet. Dieser Award geht traditionell an die anerkanntesten Unternehmen der internationalen Prepaid und Giftcard-Branche. Bei dem Konzept des "Geschenks in letzter Minute" haben sich bereits über 60 Unternehmen angeschlossen und durch Retailo einen Geschenkwert von laufend ca. EUR in die Regale von Tankstellen, Lotto-Annahmestellen, Floristen und der Postbank stellen lassen. Bekannte Partner sind u. a. Toom, das Hanseatische Weinkontor, C&A, Fleurop und Ikea. Inzwischen hat Retailo per Oktober 2010 insgesamt über 1

8 Mio. Geschenkkarten an inzwischen über Verkaufsstellen verkauft. Laut FAZ vom wird eine Verdoppelung dieses Umsatzes erwartet. Dem Bericht zufolge wurden in das Unternehmen bisher EUR 15 Mio. investiert, wovon die Gründer 35 % und die Risikokapitalgeber 65% halten. Allein durch die dynamische Umsatzsteigerung ist mit einer Vervielfachung des Unternehmenswertes zu rechnen. Darüber hinaus ist eine Kapitalerhöhung zur Expansionsfinanzierung wahrscheinlich. Umfragen zufolge sind 85 % der Käufer von dem Angebot begeistert. Das Marktvolumen für Prepaid- Geschenkkarten in Europa wird von Branchenexperten auf über EUR 20 Mrd. geschätzt. Zielfonds 6, Draper Fisher Jurvetson IX DFJ IX konzentriert sich auf Frühphaseninvestments in Technologieunternehmen (z.b. Life Sciences, IT-/Internet, Nanotechnologie). Der 1985 gegründete Venture Capital Investor verfügt über ein weltweites Netzwerk aus Fonds und hat bisher rund USD 7 Mrd. an Zusagen erhalten. Investitionsschwerpunkte sind USA, Europa, China und Indien. Die Portfoliowerte des Fonds sind seit Auflegung kumuliert auf das ca. 1,1fache gestiegen. Historisches Performancebeispiel Einer der bekanntesten Investitionserfolge von Timothy Draper, Sohn des erfolgreichen VC-Investors William H. Draper III, war der Exit des Internettelefonie-Unternehmens "Skype" 2005, der etwa das 100fache des eingesetzten Kapitals erzielte. Überdurchschnittlich erfolgreich war auch das Engagement in der "Parametric Technology Corporation", welches Draper 1995 mit Beteiligungskapital unterstützte und das 10 Jahre später einen Unternehmenswert von USD 5 Mrd., d..h. dem 500fachen des eingesetzten Kapitals hatte. (San Francisco Focus). Heute ist DFJ in 3 Kontinenten als Frühphasenfinanzierer an 27 Standorten tätig und prüft laut eigenen Angaben mit 70 Partnern jährlich Businesspläne. Circa USD 4,6 Mrd. sind in 450 Portfolio-Unternehmen investiert und werden aktiv verwaltet. Weitere, ähnlich große Erfolge gelangen den VC-Profis mit "Overture.com", "Baidu" und "Hotmail". Laut "Nanotechnology Law and Business" 2004 ist DFJ eine der dynamischsten und erfolgreichsten Firmen der Venture Capital- Industrie. Die chinesische Suchmaschine "Baido", die sich am Vorbild "Google" orientiert, erzielte nach IPO einen Anstieg des Börsenkurses von USD 27 auf USD 122,54 pro Aktie in 2005, was einer Steigerung von 353,85 % entspricht. DFJ 1: SpaceX Das Raumfahrtunternehmen "Space Exploration Technologies Corp." wurde 2002 in Kalifornien von dem Pay- Pal-Mitgründer Elon Musik mit einer Anfangsinvestition aus eigenem Kapital in Höhe von USD 100 Mio. ins Leben gerufen. Es produziert mit "Falcon 1" und "Falcon 9" zwei kommerzielle, bereits erfolgreich eingesetzte und wieder verwendbare Transportraketen, die für schwere Lasten zu Industriezwecken eingesetzt werden können. Falcon 1 transportierte am den "Malaysian RazakSAT"-Satelit ins All und vollzog seitdem insgesamt 5 Alltransporte dieser Art, bevor das Projekt durch die verbesserte "Falcon 1e" ersetzt wurde, die im September 2008 erstmals ins Weltall startete. Wichtigste Vorgaben bei der Konstruktion sind die Minimierung der Kosten, die höchstmögliche Zuverlässigkeit und die Optimierung der Flugeigenschaften. Die Kosten pro Flug werden zurzeit für die "Falcon 1e" (Startgewicht 38,56 Tonnen) mit ca. USD 10,9 Mio. angegeben. Das entspricht bei einer Distanz von 185 km einem Preis von ca. USD pro Kilo. Damit ist die Falcon 1e effizienter als die Wettbewerber (USD /kg, Merlin C, USD /kg, Merlin A). Das Unternehmen hat seit der Gründung in 2002 die Mitarbeiterzahl auf über steigern können und arbeitet seit 2007 profitabel. Im April 2008 verpflichtete sich die NASA zur Buchung von mindestens 12 Raumflügen mit einem Volumen von USD 1,6 Mrd. und mit der Option, dieses auf USD 3,1 Mrd. zu erweitern. Ferner erhielt SpaceX den NASA-Auftrag, eine bemannte Raumfähre, "Falcon 9", zu entwickeln und erhielt dafür ein "Seed-Kapital" von USD 278 Mio. Im September 2010 erzielte "Falcon 9" mit USD 492 Mio. den bisher größten kommerziellen Raumflugauftrag für den Satelliten "Iridium". Mit einer Vervielfachung des Unternehmenswertes - und damit des DFJ-Anteils - ist zu rechnen. INPEQ II-Zielf. 6: DFJ: SpaceX, Hawthorne, Kalifornien: Die kommerzielle Forschungsrakete Dragon realisiert einen USD 1,6 Mrd.-Auftrag mit mindestens 12 Flügen mit der Option für zusätzliche Flüge auf USD 3,1 Mrd. zu erweitern. Darstellung aus: Newsletter SPACEX. Die über Jahre ausgebuchten Astronautenplätze kosten pro Flug und Platz USD 20 Mio. Simulation des kommerziellen Raumflugprogramms Falcon 9, entwickelt vom Odyssey Space Research (Homepage). DFJ 2: EdniQ Inc. Das 2008 in Kalifornien gegründete Bioethanolverarbeitungsunternehmen hat Mitte 2011 den Grundstein für eine Bioethanolfabrik gelegt. Hier sollen mit Hilfe von speziellen Enzymen und Hefeextrakten in einem neu entwickelten, patentierten Drei-Phasen-Modell die

9 INPEQ-II-Zielf. 1, Carlyle Europe: Applus Servicios Tecnologicos, Barcelona: Der weltweit aufgestellte, Zertifizierungs-, Inspektions- und Qualitätssicherungskonzern insbesondere Im Automobilsegment und und im Kraftwerksrückbau mit über Mitarbeitern in 5 Kontinenten, Umsatz 2009: ca. EUR 815 Mio. hat Kunden wie RWE, Shell, E.ON Kernkraft, EnBW, Toyota, Airbus, Alcas. Umsatzplus seit 2006: 33 % Ausbeute von Energiemais, Getreide, Holzabfällen sowie Schilfrohr deutlich gesteigert und die unerwünschte Glycerolentstehung minimiert werden. Mit diesem Verfahren soll es erstmals gelingen, durch einen organischen Prozess auf industrieller Basis und unter Verzicht auf Chemikalien und hohe Temperaturen Ethanol aus Cellulose und Lignin zu produzieren. Dies ist den EdeniQ-Forschern durch Einsatz einer an europäischen Universitäten entwickelten Hefezüchtung gelungen, welche durch Fermentation bisher nicht ethanolisierbaren Zuckers zu Alkohol (Ethanol) vergärt. Durch den Einsatz dieser verbesserten Fermentation wurde ein höherer Energieertrag bei der Bioethanolproduktion von ca. 10 % erreicht. Dies konnte bereits in der Pilotanlage am EdeniQ-Firmenstandort in Visalia, Kalifornien, erreicht werden. EdeniQ-Vizepräsident Larry Peckous, der über 28 Jahre Erfahrung in der Biotreibstoffindustrie verfügt, betont, dass der Druck zur Effizienzverbesserung in der Bioethanolproduktion durch wachsende Konkurrenz zum Getreideanbau unausweichlich ist (Ethanol Producer Magazin, ). Die Investitionen für die in 2011 zu errichtende Pilotanlage für USD 25,5 Mio. waren seit 2006 von Venture Capital-Unternehmen begleitet worden, darunter DFJ IX, Khosla Ventures sowie Kleiner Perkins Caufield & Byers. Der jetzige EdeniQ-CEO Larry Gross war zuvor bei der börsennotierten Muttergesellschaft "AltraBiofuels" tätig und ist mit Gründung zu dem Spin-Off gewechselt. Bisher war es möglich, von 1 Tonne Stroh 32 % Glucose zu vergären und daraus 160 Liter Ethanol zu gewinnen. Bei der von EdeniQ angewandten vollständigen Vergärung ist die Zusatzproduktion von weiteren 124 Litern Ethanol möglich, was einem Mehrertrag von 39 % entspricht. Umgerechnet kostet die Erzeugung von einem Liter Ethanol USD 0,56 gegenüber noch USD 0,70 in Mit einer Preissenkung bei den Enzymen und Hefen durch Skaleneffekte kann die Produktion auch ohne Förderung auskommen. Ein weiterer Vorteil der Cellulose-Ethanol Produktion ist, dass die CO2-Entstehung um über 90 % gesenkt werden kann. Der industriellen Innovation des Zellulose- Biosprits wird ein zusätzliches Marktvolumen von USD 30 Mrd. in den nächsten 12 Jahren zugeschrieben (Ethanol Producer Magazin Juni 2009). DFJ 3: Glycos Biotechnologies, Inc. Das 2008 von den Experten für biomolekulare Technik der Rice Universität Ramon Gonzales und Syed Shams Yazdani gegründete Unternehmen startete mit dem gelungenen Experiment, aus Glycerin, einem Nebenprodukt der Biodieselproduktion, Ethanol herzustellen. Wenn jeder Tropfen Glycerin zu Ethanol verarbeitet würde, so Gonzales, könnte man 168 Mio. Gallonen Ethanol herstellen. Aktuell werden in den USA werden jährlich ca. 5 Mrd. Gallonen produziert (Ethanol Producer, ). Das Start-Up wurde bereits mit dem Preis der "GoingGreen Top 100 Winner" von "AlwaysOn" ausgezeichnet (US-Open Media Plattform, September 2009). Es ist GlycosBio gelungen, aus biologischen Abfallprodukten neue, hochwertige chemisch nachhaltige Komponenten zu entwickeln und damit auf fossile Energieträger zu verzichten. Dies gelang ihnen durch Einsatz eigens gezüchteter Bakterienstämme und durch enzymkatalysierte Fermentationsverfahren. Im GlycosBio-Board sind die beiden Draper-Fisher-Jurvetson Profis Steve Jurventson und Dan Watkins als Business-Angels aktiv, die das Investment i. H. v. USD 5 Mio. begleiten. (Business Wire, ). Begeistert äußern sich die VC-Manager über das Potenzial der Manager und der Technologie, die völlig neue Märkte erschließen werde und Kosten im Herstellungsprozess dramatisch reduzieren kann (Watkins). Zudem werde die Kombination aus Kostenersparnis und CO2-Reduktion der GlycosBio-Prozesstechniken gegenüber den petrochemischen Verarbeitungspraktiken einen langfristig uneinholbaren Vorteil verschaffen. Die für die synthetische Gummiherstellung erforderlichen Isoprene gewinnt GlycoBio aus Bio-Grundstoffen wie Isobutan und verzichtet auf die üblichen Herstellungsverfahren auf Basis von Nebenprodukten aus der Verarbeitung fossiler Energieträger. Bisher wird Isopren als Abfallprodukt der Naphthaproduktion gewonnen und ist somit anfällig für Preissprünge bei den fossilen Grundstoffen wie etwa Erdöl. Daher sponsern z.b. große Reifenhersteller wie Goodyear die Bio-Isoprenproduktion mit hohen Summen. GlycosBio hält zudem die Exklusivrechte an sogenannten "Non-rubber applications", also Ersatzstoffen für die synthetische Gummiproduktion, wovon weltweit 10 Mio. Tonnen Butadiene hergestellt werden. Der Preis hierfür hat sich zuletzt auf USD 3/kg verdoppelt. Vorreiter GlycosBio hat in Malaysia durch die Tochtergesellschaft GlycosBio Asia mit dem Bau einer Bio-Isopren-Fabrikanlage begonnen, die Tonnen Bioraffinerieprodukte, darunter ab 2014 auch Bio-Isoprene, neben Ethanol und Aceton für Industrieanwendungen produziert. Die weltweite Nachfrage beziffert GlycosBio Asia-CEO Richard Cliento mit Tonnen p.a., was einem Wert am Weltmarkt EUR 18 Mrd. entspricht. Schon heute ist eine Verzichfachung der Wachstumsinvestition absehbar. Zielfonds 7, Dachfonds Asia Alternatives Capital Partners 1 AACP I wurde in 2007 mit USD 515 Mio. geschlossen und investiert zwischen jeweils USD 10 und USD 40 Mio. in PE-Fonds (Buy-Outs und Growth-Capital) sowie zu einem geringeren Teil in Venture Capital (Fund-of- Funds-Konzept). Die Zielfondsauswahl spricht für eine Gewichtung auf Cash Flow-starke Unternehmen in den teil-

10 weise noch jungen Wachstumsmärkten in Asien, die über ein erhöhtes Risiko-, aber mindestens ebenso hohes Chancenpotenzial verfügen. Historie: Gründerin und Managing Partner Melissa J. Ma, Laure L. Wang INPEQ II-Zielf. 1, Carlyle Europe, MONCLER S.p.A., Monestaire-de-Clermot Grenoble, wurde 2008 zu 48 % von Carlyle übernommen, nachdem es von dem Mehrheitseigner Italiener Remo Ruffini mit den Marken Henry Cotton s, Maria Yachting und Coast+Weber+Ahaus sowie Cerruti verschmolzen worden war. Der Unternehmenswert wurde per 6. Juni 2011 laut Business mit 1,2 Mrd. taxiert = 12fach EBIT- DA. Dem geplanten Börsengang ist per Anfang 2011 eine Erweiterungsfianzierung durch Eurazeo von EUR 418 Mio. hinzugekommen. Moncler-Umsatz 2010: EUR 429 Mio. Der operative Gewinn 2009 im Vorjahresvergleich: + 55 %. Abbildung Moncler-Kollektion, die weltweit über 55 Stores und Großhandelspartner vertrieben wird. und Rebecca Xu (Managing Director) besitzen umfassende Erfahrung in leitenden Positionen bei weltweit führenden Private Equity Häusern. Durch die aussichtsreiche Entwicklung am asiatischen Markt wurde AACP gegründet, um Anteile an PE-Fonds in Asien zu erwerben und einen verlässlichen Marktzugang sowie eine ausreichende Diversifikation für Investoren sicherzustellen. Melissa Ma war beispielsweise für Hellmann & Friedman (H&F) federführend an der Übernahme von LPL Financial Services, einem US-Broker mit Finanzberatern und USD 100 Mrd. Assets under Management, eingebunden. Das Transaktionsvolumen entsprach einem Wert von USD 2,5 Mrd. in Ein sehr erfolgreicher Deal der H & F-Gruppe war der Verkauf des Internetvermarkters "Double Click" im April 2007 für USD 3,1 Mrd., nachdem das Unternehmen im April 2005 für USD 1,1 Mrd. von der Börse genommen wurde. Der Wert der Transaktion entspricht einem Multiple von 2,82 in nur 2 Jahren und einem IRR von 68 % p.a. Die Fund-of-Fund- Manager haben bisher bewiesen, dass sie ihr Geschäft verstehen und den Portfoliowert (TVPI) des AACP I trotz Krise auf das ca. 1,5fache per Anfang 2011 vergrößern können. AACP 1: CDH Investments Der 2002 gegründete Zielfonds hat ein erfahrenes Investment-Team übernommen, das bereits seit 1995 zusammenarbeitet. Mit Hilfe einer "rigorosen" Disziplin und einer straffen Transparenzkultur wurde mit derzeit 70 Professionals ein nachhaltig erfolgreiches Investmentportfolio von aktuell ca. USD 4 Mrd. aufgebaut (CDH, 2011). Das zugesagte Investitionsvolumen beträgt ca. USD 5,5 Mrd. und wurde von 100 internationalen und nationalen institutionellen Investoren eingeworben. CDH wurde von der Jury des Asian Private Equity Journal mehrfach ausgezeichnet. Darunter auch als "Private Equity Firm of The Year" dank eines kontinuierlich stabilen Investitions- und Desinvestitionsstils mit attraktiven Exitrenditen. Ferner erhielt CDH den Award für den erfolgreichsten "Exit Of The Year" für "Belle International Holdings", dem größten Hersteller und Einzelhändler von Damenschuhwaren in China. Durch einen IPO in 2008 erzielte das Investmentteam von CDH und Morgan Stanley mit einem Teilexit von 17 % ihrer Anteile das 31fache des eingesetzten Kapitals nach nur 20 Monaten Haltedauer. Die Emission war zu dem Zeitpunkt 500fach überzeichnet. Am Eröffnungstag stieg die Aktie um 31,3 % (AVCJA, 2007). Auch für das "Fundrising Of The Year" wurde der "CDH China Fund III, L.P.", in den auch AACP I investiert ist, ausgezeichnet. Hier konnten nach nur 3 Monaten USD 1,6 Mrd. eingeworben werden. CDH 1: Sinomem Technology Limited Das 1997 in Singapur von Dr. Lan Weiguang (beratender Professor an der Peking-Universität, der National-Universität in Singapur und der Xiamen- Universität) gegründete Umweltunternehmen wird seit an der Singapurbörse gelistet. Mit Büros in China, Deutschland, Indien und den USA ist Sinomen Technology zu einem globalen Unternehmen gewachsen und ist in der Membrantechnologie am chinesischen Markt bereits Marktführer. In Bereichen wie den Reinigungstechniken in der Chemieindustrie, Pharmazie und der Fermentation sowie bei der Vitamin C- und B12-Produktion beherrscht Sinomem den Markt nahezu komplett, oder ist mit einem Marktanteil mit 90 % wie etwa in der Farbindustrie kurz davor (Corporation Profile, 2011). Mit Hilfe von Membranen, z.b. aus Keramik oder Polymeren, lassen sich mit nachgeschalteter Umkehrosmose kleinste Partikel aus dem Abwasser entfernen. Die Membranverfahren sind biologisch umweltfreundlich und auch für die Entkeimung, Entsalzung und Enthärtung von Abwasser geeignet. Als Zusatznutzen können bei der industriellen Abwasseraufbereitung die Reststoffe z.b. zu Biogas weiterverwendet werden. Das Know-how für den Prozess stammt unter anderem aus der in 2005 akquirierten Entwicklungssparte des Höchstkonzerns Microdyn Nadir GmbH und von Akzo Nobel. Inzwischen hat das Tochterunternehmen "Suntar" ca. 60 Patente in der Membranprozesstechnik angemeldet und entwickelt zurzeit 15 Abwasserprojekte für chinesische Kommunen mit einer Kapazität zur Aufbereitung von Tonnen/Tag. Per März 2011 erhielt Sinomem ein Übernahmeangebot von "Clean Water Investment" für USD 351 Mio., was einem Aufschlag von 52 % über dem letzten Börsenkurs entspricht. Zum Vergleich bewegte sich das Ursprungsinvestment im einstelligen Mio.-Bereich. AACP 2: KKR Asian Fund, LP Der 2007 mit USD 4 Mrd. platzierte Asienfonds mit Schwerpunkt auf China, Japan und Australien erwarb im Jan für USD 1,6 Mrd. das Zielunternehmen Yaego Corp. (zu KKR: siehe oben) KKR 1: "Yaego Corporation" Das 1977 von den Brüdern Wood und Pierre Chen in Taiwan gegründete Unternehmen erzielte 2010 einen Umsatz von USD 862 Mio. und gilt weltweit als die Nr. 1 in der Produktion von Elektronikwiderständen und Kondensatoren für Computer, Werkzeuge, die Spielzeugindustrie, Haushaltsgeräte und Handys. Das schnelle Wachstum wurde unter anderem durch die hohe Innovationsfähigkeit des Unternehmens

11 INPEQ II-Zielf. 7, AACP, Masan Group, Ho-Chi-Min-Stadt, Vietnam: Der Umsatz des ostasiatischen Lebensmittelkonzerns (der auch zu 31 % an der 3.größten Bank Vietnams und zu 80 % an dem Masan-Investitionspool beteiligt ist, der z.b. in Erzminen investiert) wird laut geprüftem Finanzreport 2010 mit USD 270 Mio. beziffert. Gegenüber Vorjahr + 40 %. KKR hat 2011 für einen 10 %-Anteil USD 159 Mio. und schätzte den Unternehmenswert auf USD 1,6 Mrd. erreicht. Zum Beispiel werden Ferritantennen auf Keramikbasis gefertigt, die aufgrund von Yaego-Patenten leistungsstärker sind, weniger Nebengeräusche erzeugen und einen größeren Empfangsradius bei weniger Strahlenbelastung als Konkurrenzprodukte haben. Mit 27 Verkaufsbüros in 18 Ländern und 8 Produktionsstätten hat Buy-Out-Zielfonds-Investor KKR für USD 1,6 Mrd. ein lukratives Investment vollzogen. Im Hinblick auf neue Bluetoothfunktionen und dem zweistelligen Zuwachs an iphones in China, steht das Unternehmen mit weltweit drei eigenen Forschungsabteilungen an der Schwelle zur Weltmarktführerschaft auf mehreren Gebieten der Halbleiterindustrie, wie z.b. die der elektronischen Schaltkreise für Consumer- und Industrieanwendungen. Obwohl die Transaktion von den Taiwanesischen Behörden noch nicht genehmigt wurde (Experten zufolge sei eine längere Prüfzeit üblich), wird KKR ca. 14 % Aufschlag auf den Durchschnittskurs zahlen, wobei durch die Japankrise die Kurse zunächst deutlich gefallen sind. Eine weitere Expansion ist zum Beispiel bei einem Miniatur-Antennenchip für Mobilfunkgeräte geplant, für den Yageo eine monatliche Produktion von 1 Mio. Stück avisiert. Insgesamt wird das Wachstumspotential des Unternehmens auf zurzeit 20% geschätzt (CENX, Taiwan Economic News, ). Das Wachstum wurde bisher, bis auf 2011, regelmäßig übertroffen. KKR 2: "MASAN Consumer Corp." Der von KKR 2011 für USD 159 Mio. erworbene 10 %-Anteil an dem vietnamesischen, im Jahr 2000 gegründeten Lebensmittelproduzenten für z.b. Nudeln, Soja und Speiseöle, hat einen Unternehmenswert von ca. USD 1,6 Mrd. Über die letzten 2 Jahre hat die MASAN-Gruppe für Expansionsfinanzierungen Anteile für USD 500 Mio. am Kapitalmarkt verkauft. Der Nettogewinn hat sich laut von KPMG testierter Bilanz in 2010 im Vorjahresvergleich um das Vierfache auf USD 122,7 Mio. erhöht. Dabei hat das gestiegene Finanzergebnis einen Anteil von USD 77,2 Mio. Die Umsätze wuchsen im gleichen Zeitraum um 36,5 %. Expertise des Dachfondsmanagers König & Cie. Die 1999 gegründete Emissionsgesellschaft König & Cie. legte bisher über 80 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. EUR 4,2 Mrd. auf. Während die Kernsparte Schifffahrt zurzeit eine Konsolidierung durchmacht, haben z.b. die Lebensversicherungsfonds diese bereits hinter sich. Bemerkenswert dabei ist das rasche, vorausschauende Handeln der König-Manager bei der vorzeitigen Abwicklung dieser LV-Fonds. Dadurch wurden - insbesondere im Wettbewerbsvergleich - erhebliche Anlegernachteile vermieden. Die Immobilienfonds laufen grundsätzlich solide. Die Windenergiefonds sind - dem allgemeinen Trend schwacher Winderträge zum Trotz - vergleichsweise günstig abgewickelt worden. Neben vielen rentierlich abgewickelten Schiffen - hier hat das Timing des Schifffahrtskaufmanns Tobias König meist das richtige Marktgespür bewiesen - erzielen die Private Equity- und Infrastrukturfonds trotz tiefgreifender Marktkrisen gute Ergebnisse. Bei der Zielfondsauswahl war Herr König persönlich engagiert und hat seine langjährig gewachsene unternehmerische Sichtweise und sein z.b. auch in den USA etabliertes Netzwerk für eine konservativ strategisch ausgewogene Zielfondsauswahl eingebracht. Ergänzend kam das Know-how der ihm persönlich vertrauten bmp-gruppe aus Berlin hinzu. Auch diese Wahl war vorausschauend, wie sich heute anhand der Zielfondsmanagerperformance zeigt. Vorteilhaft kommt hinzu, dass die Kernmannschaft der K&C-PE-Manager an Board gehalten wurde. Zum Due Diligence-Partner bmp: Der "international agierende Asset Manager in der Private Equity-Industrie", Berlin, ist seit unter WKN AOEAMY im Marktsegment "Open Market" notiert. Das Management hat einen researchorientierten Due Diligence-Ansatz. Die Manager kommen aus der Private Equity-Szene mit direkter Zielunternehmensverantwortung insbesondere im Segment Medien. Dank gewachsener Diligence-Erfahrung bei der Investition und Wertschöpfung von IT-, Life Science-, Technologie- und Dienstleistungsunternehmen haben die bmp- Manager das Vertrauen institutioneller Investoren gewonnen. Das INPEQ-Investitionskomitee, d.h. bmp zusammen mit dem K & C-Spezialfondsmanagement, hat sämtliche Investitionsentscheidungen einstimmig mitgetroffen. CHECK-Transparenz: 1,4 Privileg kleiner "Tickets" Beachtlich ist, dass das K & C/bmp- Team mit Summen von USD 2-5 Mio. an einem Fonds mit einem Planvolumen von über USD 16 Mrd. aufgenommen wurde, obwohl die Mindestzeichnungsvolumina häufig nicht unter USD 25 Mio. liegen. Das Beteiligungsunternehmen Ab EUR % Agio können Anleger über die Treuhandkommanditistin König & Cie. Treuhand GmbH, Hamburg, Gesellschafter der König & Cie. II. International Private Equity GmbH & Co. KG (kurz: INPEQ II), Hamburg, werden. Die durchschnittliche Haltedauer der Zielunternehmen beträgt erfahrungsgemäß ca Jahre. Durch partielle Reinvestitionsund Nachfinanzierungsmöglichkeiten auf Zielfondsebene kann sich die Haltedauer um 1-2 Jahre erhöhen, so dass auf KG-Fondsebene vorsichts-

12 halber mit ca Jahren Haltedauer gerechnet werden sollte. Ein- und Auszahlungen Größere Abrufe bis zu ca. EUR 1,13 Mio. erwartet INPEQ II noch bis Ende 2011 mit durchschnittlich ca. EUR für 2012 pro Quartal. Gleichzeitig nehmen die Auszahlungen an Höhe zu, auf durchschnittlich ca. EUR 1 Mio./Quartal in 2013/2014, um dann ab 2014/15 langsam abzunehmen. Insgesamt wird bis Ende 2020 ein Auszahlungsvolumen von ca. EUR 26 Mio. im konservativen Szenario erwartet. Abrufe/Commitments Die Abrufquote lag bei den Zielfonds per Juni 2011 zwischen 60 % (OHCP III) und 80 %. (AACP) des zugesagten Kapitals. Zielfondsauswahl Die Auswahl der ersten 7 gezeichneten Fonds zeigt eine gelungene Streuung unterschiedlicher Unternehmensgrößen, Branchen, Entwicklungsphasen und Regionen in den Wachstumsmärkten Europa, USA und Asien. Das Konzept wird durch die fast durchgehend überzeugende Performance der Unternehmensentwicklungen bestätigt. Zum aktuellen INPEQ-II-Ertragspotenzial Nach CHECK-Einschätzung könnte die Gesamtportfoliorendite der akquirierten Fonds bei beispielhaft brutto durchschnittlich 15 %-20 % p.a. IRR liegen. Die Abrufquoten der gezeichneten Zielfonds werden voraussichtlich zwischen 90 % und 98 % liegen. Nach Abzug von pauschal 20 % durch die Zielfonds und ca. 10 % durch den Dachfonds (Kosten, Gebühren, Gewinnbeteiligungen), würde sich nach vorsichtiger Schätzung eine Anlegerrendite vor Steuern von ca. 12 % - 14 % ergeben können. CHECK-Risikominimierung: 1,1 (PE) Investition - Finanzierung Bei einem Zeichnungsstand von ca. EUR 12,5 Mio. und einem Commitmentvolumen von USD 31,0 Mio. (ca. EUR 23 Mio., Kurs 1,35), sowie einem Abrufvolumen von ca. USD 22,31 Mio. (EUR 16,53 Mio.) sind die Anleger (ohne Overcommitment!) mit mehr Kapital an produktiven PE-Unternehmen beteiligt, als sie eingezahlt haben. K&C EUR Graue Kurve: beispielhafte Nettokapitalbindung/möglicher Nettoüberschuss 0-Linie hat seine ausgereichte Platzierungsverpflichtung bisher erfüllt und den Investoren durch Gebührenverzicht und FK-Vermittlung einen Kapitalbindungsvorteil verschafft. Für Kapitalabrufe der Zielfonds während der Platzierungsphase stehen dem Fonds Rahmenkreditvereinbarungen in Höhe bis zu EUR 7,5 Mio. zur Verfügung. Dies ist als Vertrauensbeweis vor dem Hintergrund einer gestressten Banklandschaft zu bewerten. Die Werthaltigkeit der gezeichneten Anteile steht offenbar auch für die Bank außer Frage. Hurdle Im Vorteil ist der Anleger auch durch die anlegerfreundliche Hurdle (Gewinnbeteiligung) von 10 % (sonst ca. 8 %), die die Kommanditisten nach Rückführung des KG-Kapitals vorrangig auf ihr gebundenes KG-Kapital erhalten, bevor die Gewinnbeteiligung des Managements einsetzt. Das Erfolgshonorar des Managements greift, wenn das Verzinsungsverhältnis Management/Investoren 1:9 erreicht hat. Die verbleibende Liquidität wird zu 90 % an die Kommanditisten und zu 10 % an das Management verteilt. Diese Gewinnverteilung ist umso investorfreundlicher, je früher die Hurdleschwelle erreicht wird. Der Anleger bekommt zuerst seine Vorzugsrendite und verdient zusätzlich maßgeblich an der Überrendite. Zur Renditekalkulation Beispielhaft könnte nach Kosten- und Gewinnverteilung eine durchschnittliche Anlegerrendite von ca. 9 % p.a. Kontakt zu dem Anbieter: König & Cie. GmbH & Co. KG, Axel-Springer-Platz 3, HH, Tel: 0 40/ , Fax: - 190, Rote Kurve: jährlicher Zahlungsfluss für eine Beteiligung von TEUR % Agio von , Siehe: Zur Renditekalkulation bei einem auf ca. 9 Jahre gestreckten Beteiligungsverlauf resultieren. Da einige Zielfonds im 3. Quartal 2011 vermehrt erfolgreiche Exits berichten und die Unternehmenswerte zahlreicher Zielunternehmen - vor allem im asiatischen Raum - weitere gestiegen sind, wurde die CHECK-Renditekalkulation angepasst. Ferner tragen wir der erklärten Geschäftspolitik Rechnung, dass 2012 nicht ausgeschüttet wird, um Tilgungen vorzuziehen. CHECK-Szenario (Basis der Renditewertung): Es könnten kumuliert ca. 186 % ausgeschüttet werden. Daraus ergibt sich nach Anwendung der aktualisierten CHECK-Auszahlungsgewichtung eine CHECK-Renditewertung von 2 (=gut) Möglicher Rückfluss- und Kapitalbindungsverlauf (idealtypisches CHECK-Beispiel): siehe CHECK-CHART-Tabelle. CHECK-Renditewertung: 2 (PE) WICHTIGER HINWEIS ZUR AKTUALISIERTEN CHECK-RENDITEKALKULATION: Die angenommenen Auszahlungsreihen gewichtet CHECK mit Faktoren/Divisoren, die deren wirtschaftlicher Bedeutung im Marktumfeld gerecht werden sollen. Frühere Auszahlungen und eine kurze Kapitalbindungsdauer (ohne Substanzverlust) werden höher gewichtet. Resümee Attraktives Beteiligungsangebot mit bewährten Zielfonds. Belegbarer Erfolg der Zielfondsauswahl. Hochmotiviertes und mit eigenem Risiko engagiertes Dachfondsmanagement. Sachwertorientierte Unternehmenswerte kumuliert über Einstand. Nachweislich überdurchschnittliches Portfoliowertpotenzial erkennbar. CHECK-Gesamtwertung: 1,5 (PE) Verantwortlich für den Inhalt: Unternehmensanalyse Stephan Appel, Jaspersdiek 7, Hamburg * Telefon: , Fax: Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) nicht gestattet. Nur zur persönlichen Information.

HCI Private Equity VI

HCI Private Equity VI HCI Private Equity VI copyright by HCI copyright by HCI 2 Überblick: Private Equity in der Presse Die Welt, 06.05.2006 Focus Money, April 2006 Focus Money, April 2006 Poolnews, Januar 2006 Deutsche Bank

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