Fluid Lab -P. Aufgabensammlung mit Lösungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fluid Lab -P. Aufgabensammlung mit Lösungen"

Transkript

1 Fluid Lab -P Aufgabensammlung mit Lösungen Festo Didactic DE 07/2009

2 Stand: 07/2009 Autor: Hans Kaufmann Grafik: Doris Schwarzenberger Layout: , Frank Ebel Festo Didactic GmbH & Co. KG, Denkendorf, 2009 Internet: Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht, Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmusteranmeldungen durchzuführen. Hinweis Die Verwendung nur einer Geschlechtsform soll keine geschlechtsspezifische Benachteiligung sein, sondern dient nur der besseren Lesbarkeit und dem besseren Verständnis der Formulierungen. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

3 Inhalt Vorwort 5 Arbeits- und Sicherheitshinweise 7 Technische Hinweise 8 Zuordnung von Geräten und Aufgaben 11 Vorbereitung Schnittstellentest 15 Grundversuche Aufgabe 1.1 Druckaufnahme 19 Aufgabe 1.2 Messdatenerfassung p, q, V, F 21 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie 23 Aufgabe 1.4 Druckregelventil 29 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile 33 Aufgabe 1.6 Ventilschaltzeiten 39 Zylindersteuerungen Aufgabe 2.1 Einfachwirkender Zylinder 43 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder 47 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) 55 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) 61 Aufgabe 2.5 Schnellentlüftungsventil 75 Aufgabe 2.6 Zylinderschaltung Luftmenge (Druckluftverbrauch) 79 Aufgabe 2.7 Condition-Monitoring/Zustandsüberwachung 83 Proportionaltechnik Aufgabe 3.1 Kenngrößen Proportional-Druckregelventil Handeinstellung 87 Aufgabe 3.2 Kenngrößen Proportional-Druckregelventil Automatik 91 Aufgabe 3.3 Anwendung Proportional-Druckregelventil Druckstufen und Sinussignal 99 Regelungstechnik Aufgabe 4.1 Regelungstechnik Strecke 1. Ordnung 109 Aufgabe 4.3 Zweipunktregler (unstetiger Regler) 113 Aufgabe 4.5 PID-Regler (stetiger Regler) 117 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 3

4 Inhalt Lösungen Lösung 1.1 Druckaufnahme 121 Lösung 1.2 Messdatenerfassung p, q, V, F 122 Lösung 1.3 Drosselkennlinie 123 Lösung 1.4 Druckregelventil 125 Lösung 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile 127 Lösung 1.6 Ventilschaltzeiten 129 Lösung 2.1 Einfachwirkender Zylinder 131 Lösung 2.2 Doppeltwirkender Zylinder 133 Lösung 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) 137 Lösung 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) 139 Lösung 2.5 Schnellentlüftungsventil 145 Lösung 2.6 Zylinderschaltung Luftmenge (Druckluftverbrauch) 146 Lösung 2.7 Condition-Monitoring/Zustandsüberwachung 148 Lösung 3.1 Kenngrößen Proportional-Druckregelventil Handeinstellung 150 Lösung 3.2 Kenngrößen Proportional-Druckregelventil Automatik 151 Lösung 3.3 Anwendung Proportional-Druckregelventil Druckstufen und Sinussignal 154 Lösung 4.1 Regelungstechnik Strecke 1. Ordnung 158 Lösung 4.3 Zweipunktregler (unstetiger Regler) 159 Lösung 4.5 PID-Regler (stetiger Regler) Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

5 Vorwort Die vorliegende Aufgabensammlung ermöglicht in Verbindung mit der Software Fluid Lab -P den Einstieg in die PC gestützte pneumatische Messtechnik. Die Software Fluid Lab -P erlaubt dem Anwender Druckverläufe, Durchflusskennlinien, Ventilcharakteristiken und Kraftverläufe zu beobachten, zu analysieren und zu dokumentieren. Dadurch lässt sich die Software sehr gut in das komplexe Thema Fehlersuche integrieren. Der Anwender lernt, pneumatische Schaltkreise besser zu verstehen. Weiterhin lernt der Anwender den Datentransfer während der Messdatenerfassung kennen. Zur praktischen Durchführung der Übungen wird benötigt: Pneumatische Komponenten aus den Gerätesätzen TP 101 und TP 201 Druckluftversorgung (p max = 7 bar bzw. 700 kpa) Spannungsversorgung 24 V DC Profilplatte für Quick-Fix EasyPort USB (Bestell-Nr ) Anschlusseinheit, analog (Bestell-Nr ) E/A-Datenkabel, analog (Bestell-Nr ) Universalanschlusseinheit, digital (SysLink) (Bestell-Nr ) E/A-Datenkabel mit beidseitigen SysLink-Steckern (Bestell-Nr ) Drucksensor mit Anzeige (Bestell-Nr ) Durchfluss-Sensor mit Anzeige(Bestell-Nr ) Druckregelventil mit Druckmessgerät (Bestell-Nr ) Drosselventil (Bestell-Nr ) Rückschlagventil, entsperrbare Rückschlagfunktion (Bestell-Nr ) Proportional-Druckregelventil (Bestell-Nr ) Kraftsensor (optional) (Bestell-Nr ) 5/3-Wege-Magnetventil, Mittelstellung gesperrt (optional) (Bestell-Nr ) Windows PC mit Fluid Lab -P 2.0 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 5

6 Vorwort In der vorliegenden Aufgabensammlung werden Kenntnisse vermittelt über die physikalischen Zusammenhänge und die wichtigsten Grundschaltungen der Pneumatik. Die Themen der Übungen sind: Aufnehmen von Kennlinien einzelner Komponenten Vergleich der Anwendung unterschiedlicher Komponenten Aufbauen verschiedener Grundschaltungen Technische Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb der Komponenten sind: Ein Verdichter für Betriebsdruck 600 kpa (6 bar) und Volumenstrom 50 l/min Für den Verdichter eine Spannungsversorgung von 230 V AC Für elektrisch betätigte Ventile ein Netzgerät mit 24 V DC Zur Befestigung der Geräte eine Profilplatte von Festo Didactic Die theoretischen Zusammenhänge sind in dem Lehrbuch Pneumatik, Grundstufe dargestellt. Als weitere Ausbildungsmittel zur Pneumatik bietet Festo Didactic an: FluidSIM P Multimedial aufbereitete Lernprogramme Haftbildzeichen Foliensatz Schnittmodelle Interaktives Video Symbolbibliothek 6 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

7 Arbeits- und Sicherheitshinweise Allgemein Die Auszubildenden dürfen nur unter Aufsicht einer Ausbilderin/eines Ausbilders an den Steuerungen arbeiten. Beachten Sie die Angaben der Datenblätter zu den einzelnen Komponenten, insbesondere auch alle Hinweise zur Sicherheit! Mechanik Montieren Sie alle Komponenten fest auf die Profilplatte. Grenztaster dürfen nicht frontal betätigt werden. Verletzungsgefahr bei der Fehlersuche! Benutzen Sie zur Betätigung der Grenztaster ein Werkzeug, z. B. einen Schraubendreher. Greifen Sie nur bei Stillstand in den Aufbau. Elektrik Herstellen bzw. Abbauen von elektrischen Verbindungen nur in spannungslosem Zustand! Verwenden Sie für die elektrischen Verbindungen nur Anschlussleitungen mit Sicherheitssteckern. Verwenden Sie nur Kleinspannungen, maximal 24 V DC. Pneumatik Überschreiten Sie nicht den zulässigen Druck von 600 kpa (6 bar). Schalten Sie die Druckluft erst ein, wenn Sie alle Schlauchverbindungen hergestellt und gesichert haben. Entkuppeln Sie keine Schläuche unter Druck. Verletzungsgefahr beim Einschalten von Druckluft! Zylinder können selbsttätig aus- und einfahren. Unfallgefahr durch abspringende Schläuche! Verwenden Sie kürzest mögliche Schlauchverbindungen. Tragen Sie eine Schutzbrille. Beim Abspringen von Schläuchen: Schalten Sie die Druckluftzufuhr sofort ab. Pneumatischer Schaltungsaufbau: Verbinden Sie die Geräte mit dem Kunststoffschlauch mit 4 mm oder 6 mm Außendurchmesser. Stecken Sie dabei den Schlauch bis zum Anschlag in die Steckverbindung. Schalten Sie vor dem Schaltungsabbau die Druckluftversorgung ab. Pneumatischer Schaltungsabbau: Drücken Sie den blauen Lösungsring nieder, der Schlauch kann abgezogen werden. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 7

8 Technische Hinweise Verwendete Symbole Signaleingabe, elektrisch S S S S Meldeeinrichtung und Verteiler, elektrisch P P Relais, 3fach K Einfachwirkender Zylinder A Doppeltwirkender Zylinder A Einschaltventil mit Filterregelventil Z Verteilerblock Z Näherungsschalter mit Zylinderbefestigung B BN BK BU 8 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

9 Technische Hinweise Symbole des Gerätesatzes Grenztaster elektrisch, Betätigung von links oder rechts B 3/2-Wege-Magnetventil, in Ruhestellung gesperrt M V M 5/2-Wege-Magnetventil V 4 2 M M 5/2-Wege-Magnet-Impulsventil V 4 2 M M2 M1 M2 5/3-Wege-Magnetventil V 4 2 M M2 M1 M2 Rückschlagventil, entsperrbar V Proportional-Druckregelventil 2 V 1 3 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 9

10 Technische Hinweise Symbole des Gerätesatzes Drucksensor B p BN BK B U WH p BU Durchfluss-Sensor B q BN U BK WH GY B q 2 BU Kraftsensor B W RD BK + U WH BU 10 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

11 Zuordnung von Geräten und Aufgaben Aufgabe Geräte Gerätesatz Fluid Lab -P V2.0 TP SysLink Kabel, digital TP Universalanschlusseinheit, digital TP Anschlusseinheit, analog TP E/A-Datenkabel, analog TP EasyPort USB TP Durchfluss Sensor TP Drucksensor TP Drosselventil TP Druckregelventil mit Manometer TP Drucksensor TP Einschaltventil mit Filterregelventil TP Drossel-Rückschlagventil TP /2-Wege-Magnetventil TP Druckregelventil mit Manometer TP Wechselventil (ODER) TP Zweidruckventil (UND) TP /2-Wegeventil mit Drucktaste, in Ruhestellung geschlossen TP Grundversuche Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 11

12 Zuordnung von Geräten und Aufgaben Aufgabe Geräte Gerätesatz Fluid Lab -P V2.0 TP SysLink Kabel, digital TP Universalanschlusseinheit, digital TP Anschlusseinheit, analog TP E/A-Datenkabel, analog TP EasyPort USB TP Durchfluss Sensor TP Drucksensor TP Drosselventil TP Druckregelventil mit Manometer TP fach Steckverteiler TP Rückschlagventil, entsperrbar TP /3-Wege-Magnetventil optional 1 Kraftsensor optional 1 1 Drucksensor TP Einschaltventil mit Filterregelventil TP Drossel-Rückschlagventil TP /2-Wege-Magnetventil, in Ruhestellung geschlossen TP /2-Wege-Magnetventil TP Einfachwirkender Zylinder TP Doppeltwirkender Zylinder TP Näherungsschalter TP Schnell-Entlüftungsventil TP Druckregelventil mit Manometer TP Zylindersteuerungen 12 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

13 Zuordnung von Geräten und Aufgaben Aufgabe Geräte Gerätesatz Fluid Lab -P V2.0 TP SysLink Kabel, digital TP Universalanschlusseinheit, digital TP Anschlusseinheit, analog TP E/A-Datenkabel, analog TP EasyPort USB TP Drosselventil TP Proportional-Druckregelventil TP Drucksensor TP Einschaltventil mit Filterregelventil TP Drossel-Rückschlagventil TP /2-Wege-Magnetventil, in Ruhestellung geschlossen TP Doppeltwirkender Zylinder TP Proportional- und Regelungstechnik Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 13

14 Zuordnung von Geräten und Aufgaben 14 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

15 Vorbereitung Schnittstellentest Problemstellung Schließen Sie den EasyPort USB an und starten Sie die Software. Das System initialisiert sich selbständig. Die aufgebaute Verbindung wir durch eine grüne Lampe angezeigt. Symbol Bemerkung Grundversuche Zylindersteuerungen Proportionaltechnik Regelungstechnik Einstellungen Hilfe Hinweis Bei Änderungen der Einstellungen muss das Programm beendet und neu gestartet werden. Es ist ratsam, auch die Versorgungsspannung des EasyPorts kurz aus- und wieder einzuschalten. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 15

16 Vorbereitung Schnittstellentest Einstellung der Schnittstelle Die Schnittstelle (EasyPort) kann analoge Spannungen (0 10 V) und digitale Signale (24 V) verarbeiten. Bei angeschlossenen Sensoren können Sie die Werte anpassen. In diesem Menü können die Analogwerte der Sensoren so angepasst werden, dass eine korrekte Anzeige der physikalischen Größen am Bildschirm erfolgt. Lageplan 1: Faktor 6: Speichern der Einstellungen 2: Einheit: bar, psi, MPa 7: Anzeige digitale Eingänge 3: Offset 8: Schalten der digitalen Ausgänge 4: Filter (Dämpfung des Signals) 9: Ansteuern der analogen Ausgänge 5: Messgeschwindigkeit, Abtastzeit 10: Festlegen des freien Kanals 16 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

17 Vorbereitung Schnittstellentest Faktor und Offset Da das Verhältnis von physikalischem Signal zu elektrischen Signal unterschiedlich ist, müssen die Anzeigewerte umgerechnet werden. Signal Wirkung von Faktor Wirkung von Offset Formel Anzeigewer t = Spannung ameasyport Faktor + Offset Allgemeine Formel zur Bestimmung von Faktor und Offset (Endwert- Anfangswert) Faktor = (max. Sensorausgangsspannung - min. Sensorausgangsspannung) Offset = -(Anfangswert -(Faktor min. Sensorausgangsspannung)) Druckmessung Beispiel Der verwendete Drucksensor (Bestell-Nr ) hat folgende Daten: Druckbereich: 0 10 bar Ausgangsspannung: 0 10 V Bestimmung von Faktor und Offset: Da hier das Spannungssignal proportional dem Druck ist, gilt: Faktor = 1 Offset = 0. Der Anzeigewert ist dann in bar. Umrechnung der Einheiten: 1 bar = 0,1 MPa = 14,503 psi Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 17

18 Vorbereitung Schnittstellentest Volumenstrommessung Beispiel: Der verwendete Durchfluss-Sensor (Bestell-Nr ) hat folgende Daten: Durchflussbereich: 0 50 l/min Ausgangsspannung: 1 5 V Bestimmung von Faktor und Offset: (50-0) Faktor: = 12, 5 (5-1) Offset: -(0-12,5 1) = 12, 5 Der Anzeigewert ist dann in l/min. Kraftmessung Beispiel: Der verwendete Kraftsensor (Bestell-Nr ) hat folgende Daten: Kraftbereich: 0 1 kn Ausgangsspannung: 0 10 V Bestimmung von Faktor und Offset: Da hier das Spannungssignal proportional zur Kraft ist, gilt: Faktor = 1 Offset = 0 Der Anzeigewert ist dann in kn. Filter Die Sensorsignale können während der Messung stark schwanken. Wenn das in der Anzeige nicht gewünscht ist, kann der Wert des Filters hochgesetzt werden. Die Signale werden dadurch gedämpft. 0 = keine Dämpfung 10 = maximale Dämpfung 18 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

19 Aufgabe 1.1 Druckaufnahme Problemstellung Versuch Der Versuch soll zeigen, wie Sie mit einem elektronischen Drucksensor Drücke messen und am Bildschirm anzeigen können. Der Drucksensor nimmt den Druck auf und gibt eine Spannung aus. Mit dem EasyPort werden die Spannungen gemessen, in einen digitalen Wert gewandelt und dem PC über die serielle Schnittstelle übermittelt. Durch Umrechnung entsteht eine Zahl, die dem Druck entspricht (Umrechnung siehe Handbuch EasyPort). Druckaufnahme mit verschiedenen Druckeinstellungen Lageplan 1: Anzeige Schaltplan 5: Hilfe zur Aufgabe 2: Start/Stop Messung 6: Druckanzeige 3: Drucken des gesamten Messfensters 7: Datenverarbeitung 4: Speichern des gesamten Messfensters 8: Versuchsaufbau Durchführung Menü Grundversuche: Druckaufnahme auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Messung starten Druckregelventil auf verschiedene Drücke einstellen Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 19

20 Aufgabe 1.1 Druckaufnahme Praktische Einsatzbeispiele Druckaufnahme und Weiterverarbeitung des aufgenommenen Druckes z.b. für die Drucküberwachung Erkenntnisfragen 1. Bestimmen Sie Faktor und Offset für einen Drucksensor: Druckbereich: 0 10 bar, Ausgangsspannung: 0 10 V. 2. Ein Drucksensor zeigt immer 0,2 bar über dem tatsächlichen Druck an. Welche Änderung der Einstellungen (Faktor, Offset) nehmen Sie vor? 3. Welche Aufgabe hat der EasyPort? 4. Nennen Sie Fälle, bei denen die Druckaufnahme wichtig ist. 20 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

21 Aufgabe 1.2 Messdatenerfassung p, q, F Versuch Nutzen Sie die freie Messdatenerfassung für die Analyse verschiedener Prozesse z.b. aus MPS oder selbst erstellter Schaltungen mit TP 201. Untersuchen Sie beispielsweise Zykluszeiten Druckverläufe Verbrauch von Druckluft je Zyklus o.ä. Kolbenkräfte Optimieren Sie Ihren Prozess bzgl. Zykluszeit oder Verbrauch Durchführung Menü Grundversuche: Messdatenerfassung auswählen Pneumatische Steuerung aufbauen EasyPort verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Messung starten Hinweis zur Bedienung des Cursors Fahren Sie mit dem Cursor in den Koordinatenursprung (0/0). Ziehen Sie den Cursor mit gedrückter linker Maustaste in das Diagramm. Es werden Messlinien im Diagramm dargestellt. Die Messwerte werden angezeigt. Im oberen Diagramm kann der Cursor in der Zeit- und Druckachse verschoben werden. Im mittleren und unteren Diagramm kann dann der Cursor jeweils in Y-Richtung verschoben werden. Mit dem Button "Reset" werden die Messlinien und die angezeigten Messwerte auf Null zurückgesetzt. Funktionsleiste 1: Anzeige Schaltplan 5: Speichern des gesamten Messfensters 2: Start/Stop Messung 6: Speichern der Messwerte 3: Schalten von zwei digitalen Ausgängen 7: Hilfe zur Aufgabe 4: Drucken des gesamten Messfensters Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 21

22 Aufgabe 1.2 Messdatenerfassung p, q, F 22 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

23 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie Problemstellung Die Drossel stellt eine Engstelle im System dar. Mit der Einstellschraube können Sie den Drosselquerschnitt verändern. Bei Durchströmung wird ein Teil der Energie in Wärmeenergie umgesetzt. Daraus resultiert der geringere Druck nach der Drossel. Versuch Untersuchen des Verhaltens eines Drosselventils bei verschiedenen Einstellungen. Verwenden Sie dazu optional Drossel-Rückschlagventile in Drosselrichtung. Lageplan 1: Messwerte 4: Messpunkt 2: Reset Messwerte 5: gemessene Kennlinien löschen 3: Anzeigebereich, kann verändert werden 6: Cursor fassen und ziehen Arbeitsplanung Zur Aufnahme der Kennlinien werden zwei Drucksensoren und ein Durchfluss-Sensor benötigt. Der Versuch soll mit verschiedenen Drosselstellungen durchgeführt werden. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 23

24 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie Durchführung Menü Grundversuche: Drosselkennlinie auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Mit dem Druckregelventil [1] einen Druck von ca. 6 bar einstellen Zu überprüfendes Drosselventil [grau] leicht öffnen Drosselventil [2] schließen. Messung starten Drosselventil [2] langsam öffnen und wieder schließen (Simulation einer Gegenlast) Wiederholen Sie den Versuch mit mittlerer und geöffneter Einstellung des zu überprüfenden Drosselventils [grau]. 24 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

25 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie Auswertung Versuchsbeschreibung Drosselkennlinie Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 25

26 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Sobald die simulierte Gegenlast am Drosselventil [2] steigt, sinkt der Volumenstrom, der Druck p 2 steigt und somit wird der Druckunterschied p automatisch kleiner Je nach Drosseleinstellung wird die Druckkurve ( p) bei simulierter Gegenlast flacher oder steiler Es strömt bei geringer Gegenlast mehr (bei geöffnetem Drosselventil) oder weniger (bei geschlossenem Drosselventil) Luft durch die Drossel Wird die Gegenlast erhöht, verringert sich der Volumenstrom und fällt je nach Gegenlast bis auf 0 l/min zurück Das Drosselventil arbeitet lastabhängig Der Systemdruck fällt bei geöffnetem Drosselventil leicht ab Praktische Einsatzbeispiele Reduzieren der Geschwindigkeit von pneumatischen Antrieben (Zylindern, Motoren, ) Zuschalten eines Drosselventils bei Vorschüben bzw. Geschwindigkeitsreduktionen Erkenntnisfragen 1. Welche Hauptwirkung hat eine Drossel? 2. Wie verhält sich der Kolben eines Zylinders bei steigender Gegenkraft? 3. Warum fällt der Druck p 1 bei steigendem Volumenstrom? 26 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

27 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie 4. Tragen Sie jeweils den vermuteten Verlauf der Kennlinie bei a) ganz geschlossener und b) ganz offener Drossel ein und begründen Sie Ihre Entscheidung. 5. Berechnen Sie die ungefähre Verlustleistung P an der Drossel bei q = 25 l/min und p 1 p 2 = 1,5 bar. 6. Welche Aufgabe übernimmt das Drosselventil im Luftstrom? Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 27

28 Aufgabe 1.3 Drosselkennlinie 28 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

29 Aufgabe 1.4 Druckregelventil Problemstellung Der Arbeitsdruck soll bei wechselndem Luftverbrauch und Eingangsdrücken konstant gehalten werden. Dazu werden Druckregelventile eingesetzt. Versuch Ermitteln und Auswerten des Verhaltens eines Druckregelventils bei verschiedenen Druckeinstellungen. Lageplan 1: Messwerte 4: Messpunkt 2: Reset Messwerte 5: Zeitachse, kann verändert werden 3: Anzeigebereich, kann verändert werden Arbeitsplan Zur Aufnahme der Kennlinien werden zwei Drucksensoren benötigt. Es sollten Kennlinien bei verschiedenen Einstellungen aufgenommen werden. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 29

30 Aufgabe 1.4 Druckregelventil Durchführung Menü Grundversuche: Druckregelventil auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Druckregelventil [2] auf mittlere Einstellung stellen Drosselventil auf mittlere Drosselstellung stellen Messung starten Druckregelventil [1] ganz aufdrehen und wieder zudrehen Wiederholen Sie den Versuch mit verschiedenen Druckeinstellungen am Druckregelventil [2]. 30 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

31 Aufgabe 1.4 Druckregelventil Auswertung Versuchsbeschreibung Druckregelventil Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 31

32 Aufgabe 1.4 Druckregelventil Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Wenn das Druckregelventil [1] mehr Vorspannung erhält, steigen der Druck p 1 sowie der Druck p 2 an Sobald der eingestellte Druckpegel p 2 des Druckregelventils [2] erreicht wird, öffnet das Druckregelventil [2] und der Druck p 2 steigt nicht mehr weiter an Der Druck p 1 steigt weiter, bis zum Systemdruck Beim Schließen des Druckregelventils [1] fällt der Druck p 1 wieder ab Der Druck p 2 fällt ebenfalls, sobald der eingestellte Druckpegel am Druckregelventil [2] unterschritten wird Praktische Einsatzbeispiele Einstellen des Systemdrucks Pneumatische Steuerung mit unterschiedlichen Druckzonen (Steuer- und Arbeitsdruck oder Arbeits- und Leerhub) Erkenntnisfragen 1. Wann öffnet das Druckregelventil generell? 2. Wie verhält sich der Druck bei gebrochener Feder? 32 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

33 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Problemstellung Zweidruck- und Wechselventile verhalten sich bei Beaufschlagung mit Druck unterschiedlich. Zweidruckventile verknüpfen zwei Eingangssignale zu einem Ausgangssignal im Sinne einer logischen UND-Funktion. Wird nur ein Eingang mit Druckluft beaufschlagt, sperrt das Sperrelement das Ausgangssignal. Wechselventile besitzen zwei wechselseitig sperrbare Eingänge. Wird ein Eingang mit Druckluft beaufschlagt, sperrt das Sperrelement den nicht beaufschlagten Eingang ab und gibt das Ausgangssignal frei. Wechselventile verknüpfen zwei Luftsignale im Sinne einer logischen ODER- Funktion. Versuch Verhalten eines Zweidruck- bzw. Wechselventils ermitteln und auswerten Lageplan 1: Schwellenwerteinstellung 4: Anzeigebereich, kann verändert werden 2: Zeit an der Messlinie 5: Messlinie 3: Auswahl Zweidruck- oder Wechselventil 6: Zeitachse, kann verändert werden Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 33

34 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Hinweis Die Drucksignale sind analoge Signale. Die Logik ist jedoch 2-wertig (0, 1). Beim Schwellwert kann angegeben werden, ab welchem Analogwert die Umschaltung von 0 nach 1 erfolgen soll. So hat jedes Stellglied einen Schwellwert, ab welchem es umschaltet. Durch Einstellen des Schwellwertes kann dieser Umschaltpunkt simuliert werden. Arbeitsplanung Zur Aufnahme der Eingangssignale und des Ausgangssignals werden drei Drucksensoren benötigt. Durchführung 1 Menü Grundversuche: UND ODER auswählen UND wählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Schwellenwert einstellen Messung starten 3/2-Wegeventil S1 betätigen 3/2-Wegeventil S2 betätigen 3/2-Wegeventil S1 sowie 3/2-Wegeventil S2 betätigen 34 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

35 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Auswertung Versuchsbeschreibung Zweidruckventil (UND) Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Wenn das 3/2-Wegeventil S1 betätigt wird, liegt am Ausgang Q1 Signal 0 an Wenn das 3/2-Wegeventil S2 betätigt wird, liegt am Ausgang Q1 Signal 0 an Sobald das 3/2-Wegeventil S1 sowie das 3/2-Wegeventil S2 betätigt werden, liegt am Ausgang Q1 Signal 1 an Wird der eingestellte Schwellenwert von S1 oder S2 nicht erreicht, gibt der Ausgang Q1 kein Signal frei Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 35

36 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Praktische Einsatzbeispiele Wenn zwei Bedingungen erfüllt sein müssen: z.b. Zylinder in hinterer Endlage UND manuelle Betätigung eines 3/2-Wegeventils. Erkenntnisfragen 1. Erklären Sie den Begriff Schwellwert. 2. Weshalb liegt beim Zweidruckventil der niedrigere Druck am Ausgang an? Durchführung 2 ODER wählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Schwellenwert einstellen Messung starten 3/2-Wegeventil S1 betätigen 3/2-Wegeventil S2 betätigen 3/2-Wegeventil S1 sowie 3/2-Wegeventil S2 betätigen 36 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

37 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Auswertung Versuchsbeschreibung Wechselventil (ODER) Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Wenn das 3/2-Wegeventil S1 betätigt wird, liegt am Ausgang Q1 Signal 1 an Wenn das 3/2-Wegeventil S2 betätigt wird, liegt am Ausgang Q1 Signal 1 an Wenn das 3/2-Wegeventil S1 sowie das 3/2 Wegeventil S2 betätigt werden, liegt am Ausgang Q1 ebenfalls Signal 1 an Wird der eingestellte Schwellwert von S1 und S2 nicht erreicht, gibt der Ausgang Q1 kein Signal frei Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 37

38 Aufgabe 1.5 Logische Verknüpfungen Zweidruck- und Wechselventile Praktische Einsatzbeispiele Betätigung von unterschiedlichen Stellen Logische Verknüpfungen Erkenntnisfragen 1. Weshalb kann mit jedem von beiden Eingangssignalen ein Ausgangssignal gegeben werden? 2. Liegt am Ausgang des Wechselventils der höhere oder der niedrigere Druck an? Begründen Sie Ihre Antwort. 38 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

39 Aufgabe 1.6 Ventilschaltzeiten Problemstellung Zur Fehlersuche an Systemen ist es oft wichtig, die Zeitverzögerungen zwischen dem bestromen der Spule und dem tatsächlichen Druckaufbau zu ermitteln. Versuch Ermitteln und Untersuchen der Ventilschaltzeiten eines 3/2- oder 5/2-Wege-Magnetventils mit Federrückstellung. Lageplan 1: Anzeigebereich, kann verändert werden 4: Messwertdifferenzanzeige 2: Textfeld Bemerkungen 5: Zeitachse 3: Reset Messwerte Hinweis Der Prozess läuft selbstständig ab. Die Ventilspule wird mehrmals bestromt, die Anzeige des Messergebnisses erfolgt nach Abschluss der Messung. Arbeitsplanung Zur Aufnahme des Druckverlaufs wird ein Drucksensor benötigt. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 39

40 Aufgabe 1.6 Ventilschaltzeiten Durchführung Menü Grundversuche: Ventilschaltzeiten auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen Klicken Sie zur Darstellung des Schaltplans auf EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Messung starten Auswertung Versuchsbeschreibung Ventilschaltzeiten Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

41 Aufgabe 1.6 Ventilschaltzeiten Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Sobald Messung gestartet wird, zieht die Magnetspule an, fällt ab, zieht wieder an und fällt wieder ab Wenn die Spannung an der Magnetspule abfällt, entsteht eine Zeitverzögerung, bis der Druck p 1 ebenfalls abfällt Wenn die Spannung an der Magnetspule ansteigt, entsteht ebenfalls eine Zeitverzögerung, bis der Druck p 1 wieder ansteigt Praktische Einsatzbeispiele Ermittlung der Zeitverzögerung zwischen Ventilschaltzeit und Druckaufbau. Erkenntnisfragen 1. Welche Elemente des Ventils beeinflussen die Ventilschaltzeiten? 2. Wodurch entstehen Zeitverzögerungen, die im Diagramm aufgezeichnet werden? 3. Wie lässt sich der Unterschied bei der Anzugs- und Abfallverzögerung erklären? Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 41

42 Aufgabe 1.6 Ventilschaltzeiten Erweiterung 4. Verlängern Sie die Leitung zwischen Ventil und Drucksensor auf ca. 2 m und wiederholen Sie den Versuch. Begründen Sie das Verhalten des Druckaufbaus. 42 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

43 Aufgabe 2.1 Einfachwirkender Zylinder Problemstellung Ein einfachwirkender Zylinder wird mit einem 3/2- oder 5/2-Wege-Magnetventil angesteuert. Die Geschwindigkeit wird mit einem Drossel-Rückschlagventil beeinflusst (Zuluftdrosselung). Der Rückhub erfolgt durch Federkraft. Versuch Das Druckverhalten eines einfachwirkenden Zylinders untersuchen Lageplan 1: Anzeigebereich, kann verändert werden 5: Reset Messwerte 2: Zeitachse, kann verändert werden 6: Messwertdifferenzanzeige 3: Messwerte 7: Messwertanzeige 4: Textfeld Bemerkungen 8: Ein-/Ausblenden von Grenztastersignalen Arbeitsplanung Der Versuch kann mit verschiedenen Einstellungen am Drossel-Rückschlagventil durchgeführt werden. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 43

44 Aufgabe 2.1 Einfachwirkender Zylinder Durchführung Menü Zylindersteuerungen: Einfachwirkender Zylinder auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan anschließen Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Geschwindigkeit am Drossel-Rückschlagventil einstellen. Einmal sehr langsam und einmal schneller fahren lassen Messung starten Zylinder aus- und wieder einfahren Messung stoppen Messung auswerten Auswertung Versuchsbeschreibung einfachwirkender Zylinder 44 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

45 Aufgabe 2.1 Einfachwirkender Zylinder Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Spule 1M1 zieht an, Druck p 1 baut sich vor der Drossel auf Zylinder fährt nach kurzem Anfahrsprung mit geringem, aber steigendem Ausfahrdruck p 2 aus Ausfahrdruck p 2 baut sich erst auf, wenn der Zylinder die Endlage erreicht Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 erreicht ist Der Ausfahrdruck p 2 fällt schnell ab und baut sich beim Erreichen der hinteren Endlage ganz ab Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 45

46 Aufgabe 2.1 Einfachwirkender Zylinder Praktische Einsatzbeispiele Spannvorrichtungen Zufuhrzylinder Einpressprozesse etc. Erkenntnisfragen 1. Wodurch entsteht der Anfahrsprung (siehe Druckverlauf)? 2. Weshalb wird der volle Spanndruck erst nach längerer Zeit erreicht? 3. Warum steigt der Druck während des Ausfahrens? 46 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

47 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Problemstellung Ein doppeltwirkender Zylinder soll mit einem 4/2- oder einem 5/2-Wege-Magnetventil ausgesteuert werden. Je einmal mit Zuluft- und Abluftdrosselung. Versuch Untersuchen des Ausfahrverhaltens eines doppeltwirkenden Zylinders unter verschiedenen Betriebsbedingungen, wie z.b. Geschwindigkeiten, Kräfte, durch Zuluft- und Abluftdrosselung. Lageplan 1: Anzeigebereich, kann verändert werden 6: Messwertdifferenzanzeige 2: Zeitachse, kann verändert werden 7: Messwertanzeige 3: Textfeld Bemerkungen 8: Ein-/Ausblenden von Grenztastersignalen 4: Umschalten zwischen Zu- und Abluftdrosselung 9: Starten der Schrittkette (Zeiten wählen) 5: Reset Messwerte Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 47

48 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Arbeitsplanung Zur Aufnahme der Druckverläufe werden drei Drucksensoren benötigt. Der Versuch sollte unter verschiedenen Betriebsbedingungen durchgeführt werden, z.b. unterschiedliche Einstellungen der Drossel-Rückschlagventile und Lastbedingungen (ziehende Kräfte, drückende Kräfte). Zusatzaufgabe Fahren Sie die Versuche einmal, wenn der Kolben den ganzen Hub zur Verfügung hat und einmal, wenn er nur ca. 20 % Hub hat (z.b. Spannvorgang). Verwenden Sie als Anschlag einen Profilstab oder den optionalen Kraftsensor. Vergleichen Sie die Ergebnisse. Verletzungsgefahr Der Schaltnocken des Zylinders fährt gegen den Anschlag! Durchführung Menü Zylindersteuerungen: Doppeltwirkender Zylinder auswählen Im Untermenü Zuluftdrosselung oder Abluftdrosselung auswählen 1 Drossel-Rückschlagventil: Ausfahrbewegung 2 Drossel-Rückschlagventile: Aus- und Einfahrbewegung Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Drossel-Rückschlagventil einstellen Messung starten Zylinder ausfahren und wieder einfahren Messung stoppen Messung auswerten 48 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

49 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Auswertung Versuchsbeschreibung doppeltwirkender Zylinder Zuluftdrosselung Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 49

50 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt nach kurzem Anfahrsprung mit geringem Ausfahrdruck p 2 aus. (ca. 1 bar Druck wird benötigt, um von der Haftreibung in die Gleitreibung zu kommen) Ausfahrdruck p 2 baut sich erst auf, wenn Zylinder die Endlage erreicht Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 erreicht ist Gegendruck p 3 ist sehr gering. Zylinder könnte herausgezogen werden Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 kurz ein Der Gegendruck p 3 steigt beim Einfahren an Der Ausfahrdruck p 2 fällt schnell ab, und baut sich beim Erreichen der Grundstellung vollständig ab Praktische Einsatzbeispiele Hubzylinder Zufuhrzylinder Zuführen von Teilen, Verschieben, etc. 50 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

51 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Erkenntnisfragen 1. Weshalb beginnt der Druckaufbau erst nach Erreichen der Endlage? 2. Wie verhält sich das System bei ziehenden Kräften? Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 51

52 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Auswertung Versuchsbeschreibung doppeltwirkender Zylinder Abluftdrosselung Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

53 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt nach kurzem Anfahrsprung mit vollem Druck p 2 aus Systemdruck fällt leicht ab (Volumenänderung im Zylinder) Gegendruck p 3 steigt über den Systemdruck (Druckübersetzung durch unterschiedliche Kolbenflächenverhältnisse wirkt sich bei unbelasteten Zylindern stärker aus) Zylinder ist fest eingespannt und kann nicht herausgezogen werden (starke Beanspruchung der Dichtungen, hohe Reibungskräfte) Sobald der Zylinder ausgefahren ist, fällt der Gegendruck wieder ab Ausfahrdruck p 2 und Systemdruck steigen wieder an (keine Volumenänderung mehr) Beim Einfahren steigt der Druck p 3 nach einem kurzem Anfahrsprung wieder an Systemdruck bricht kurz ein Druck p 2 fällt bis auf 0 bar ab Praktische Einsatzbeispiele Spannzylinder Pneumatische Vorschubeinheiten Immer, wenn auch ziehende Kräfte auftreten können Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 53

54 Aufgabe 2.2 Doppeltwirkender Zylinder Erkenntnisfragen 1. Weshalb steigt der Gegendruck p 3 über den Systemdruck? 2. Wie wird sich p 3 bei ziehenden bzw. drückenden Kräften ändern? 3. Warum bleibt p 1 nicht konstant auf demselben Druck? 54 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

55 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) Problemstellung Ein einfachwirkender Zylinder wird mit einem 3/2-Wege-Magnetventil angesteuert. Die Geschwindigkeit soll mit einem Drossel-Rückschlagventil gedrosselt werden (Zuluftdrosselung). Das Rückhub erfolgt mittels Federkraft. Versuch Untersuchen des Druck-Kraft-Verhaltens Lageplan 1: Messbereich, kann verändert werden 5: Messbereich, kann verändert werden 2: Messpunkt Kraft 6: Textfeld Bemerkungen 3: Zeitachse, kann verändert werden 7: Reset Messwerte 4: Messpunkt Druck 8: Messwertanzeige Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 55

56 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) Arbeitsplanung Der Versuch wird mit verschiedenen Kolbenhüben durchgeführt. So wird das Spannen verschieden großer Werkstücke simuliert. Der Kraftsensor wird als Anschlag verwendet. Verletzungsgefahr Der Schaltnocken des Zylinders fährt gegen den Anschlag! Durchführung Menü Zylindersteuerungen: Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Langsame Ausfahrgeschwindigkeit an der Drossel einstellen Messung starten Zylinder ausfahren und danach wieder einfahren Messung stoppen und auswerten Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder 56 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

57 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Sobald die Druckkraft größer als die Federvorspannkraft ist, fährt der Kolben langsam aus. Der Druck steigt entsprechend der Federkennlinie der Rückholfeder Druck p 1 fällt beim Ausfahren leicht ab Druck p 2 baut sich auf, sobald Zylinder auf einen Widerstand fährt Kraft baut sich proportional zum Druck p 2 auf Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 bzw. die volle Kraft erreicht ist Praktische Einsatzbeispiele Überwachen der Kräfte bei Spannvorrichtungen oder Einpressprozessen etc. Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 57

58 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) Erkenntnisfragen 1. Begründen Sie den Verlauf der Druckkurve. 2. Begründen Sie den Verlauf der Kraftkurve. 3. Ermitteln Sie die Federkraft bei ganz ausgefahrenem Kolben! 4. Berechnen Sie die theoretisch maximale Kraft anhand des Druckes und der Kolbenfläche. Vergleichen Sie diese mit der gemessenen Kraft. Hinweis Berücksichtigen Sie die Federvorspannung. 58 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

59 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) 5. Welcher Unterschied entsteht bei der Kraftmessung bei kurzem bzw. langem Kolbenhub bis zum Spannwiderstand? 6. Welchen Einfluss hat die Einstellung des Drossel-Rückschlagventils auf die maximale Kraft (sogenannter Wirkungsgrad)? Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 59

60 Aufgabe 2.3 Kolbenkraftmessung einfachwirkender Zylinder (optional) 60 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

61 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Problemstellung Ein doppeltwirkender Zylinder wird mit einem 5/2- oder 4/2-Wege-Magnetventil angesteuert. Die Geschwindigkeit soll durch Zuluft- und Abluftdrosselung reduziert werden. Zu beachten ist dabei der unterschiedliche Kraftaufbau bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen. Versuch Untersuchen des Druck-Kraftverhaltens von doppeltwirkenden Zylindern unter verschiedenen Betriebsbedingungen (langer/kurzer Spannweg, langer/kurzer Zylinder) Lageplan 1: Messbereich, kann verändert werden 6: Textfeld Bemerkungen 2: Messpunkt Kraft 7: Umschalten zwischen Zu- und Abluftdrosselung 3: Zeitachse, kann verändert werden 8: Reset Messwerte 4: Messpunkt Druck 9: Messwertanzeige 5: Messbereich, kann verändert werden Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 61

62 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Arbeitsplanung Der Versuch wird mit verschiedenen Kolbenhüben durchgeführt. Es wird so das Spannen verschieden großer Werkstücke simuliert. Der Kraftsensor wird als Anschlag verwendet. Verletzungsgefahr Der Schaltnocken des Zylinders fährt gegen den Anschlag! Durchführung Menü Zylindersteuerungen: Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder auswählen Im Untermenü Zuluftdrosselung oder Abluftdrosselung auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Ausfahrgeschwindigkeit am Drossel-Rückschlagventil einstellen Messung starten Zylinder aus- und wieder einfahren Messung stoppen und auswerten 62 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

63 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Zuluftdrosselung Spannweg 10 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 63

64 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt schnell aus (nur 10 mm Weg) Ausfahrdruck p 2 baut sich rasch auf, sobald ein Widerstand erfolgt. (Aufgrund des hohen Widerstands der Drossel baut er sich nicht bis zum vollen Druck p 1 auf.) Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 erreicht ist Kolbenkraft baut sich proportional zum Druckanstieg p 2 auf Gegendruck p 3 fällt schnell ab Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 kurz zusammen (Volumenänderung) Der Gegendruck p 3 steigt beim Einfahren an Der Ausfahrdruck p 2 fällt schnell ab Praktische Einsatzbeispiele Bei kurzen Zylindern mit kleinem Durchmesser Beispiel: an Spannvorrichtungen oder pneumatischen Holzfügevorrichtungen Erkenntnisfragen 1. Weshalb erreicht der Spanndruck p 2 im Diagramm nicht die Höhe des Systemdrucks? 2. Wann ist die höchste Spannkraft erreicht? 64 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

65 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Zuluftdrosselung Spannweg 50 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 65

66 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt aus (50 mm Weg) Ausfahrdruck p 2 baut sich auf, sobald ein Widerstand erfolgt. (Aufgrund des hohen Widerstands der Drossel baut er sich nicht bis zum vollen Druck p 1 auf.) Zeit gegenüber 10 mm Spannweg wesentlich länger. Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 erreicht ist Gegendruck p 3 fällt schnell ab Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 kurz zusammen Der Gegendruck p 3 steigt beim Einfahren an Der Ausfahrdruck p 2 fällt schnell ab Praktische Einsatzbeispiele Spannvorrichtungen mit einfachwirkenden Zylindern. Bei Drehzylindern mit Zahnrad und Zahnstange. Erkenntnisfrage 1. Vergleichen Sie das Diagramm 50 mm Spannweg mit dem Diagramm 10 mm Spannweg. 66 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

67 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Zuluftdrosselung Spannweg 90 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 67

68 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt aus (90 mm Weg) Ausfahrdruck p 2 baut sich auf, sobald ein Widerstand erfolgt. (Aufgrund des hohen Widerstands der Drossel baut er sich nicht bis zum vollen Druck p 1 auf.) Zeit gegenüber 10 mm oder 50 mm Spannweg wesentlich länger Je nach Drosseleinstellung verzögert bzw. verringert sich die Zeit, bis der volle Druck p 2 erreicht ist Gegendruck p 3 fällt schnell ab Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 kurz ein Der Gegendruck p 3 steigt beim Einfahren an Der Ausfahrdruck p 2 fällt schnell ab Praktische Einsatzbeispiele Sicherheitseinrichtungen, z.b. Türen (Kraft steigt proportional zum Druck) Erkenntnisfrage 1. Weshalb sind möglichst kurze Spannwege anzustreben? 68 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

69 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Abluftdrosselung Spannweg 10 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 69

70 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt schnell aus (nur 10 mm Weg) Ausfahrdruck p 2 baut sich sofort auf Sobald Zylinder auf Block fährt, baut sich Gegendruck p 3 langsam ab Kraft baut sich langsam auf (umgekehrt proportional zum Gegendruck p 3 ) Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 sowie der Gegendruck p 3 kurz ein Der Druck p 2 fällt beim Einfahren ab Druck p 3 baut sich nach dem Einfahren sofort auf Praktische Einsatzbeispiele Spannzylinder z.b. Zangenspannstock Erstellen von Klebeverbindungen Abfragen der Kraft Erkenntnisfragen 1. Wann ist die maximale Spannkraft erreicht? 2. Welche Gefahr besteht bei ausgefahrenem Spannzylinderkolben? 70 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

71 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Abluftdrosselung Spannweg 50 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 71

72 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt aus (50 mm Weg) Ausfahrzeit deutlich kürzer als bei 90 mm Spannweg Ausfahrdruck p 2 baut sich sofort auf Gegendruck p 3 ist größer als Systemdruck (Druckübersetzung) Sobald Zylinder auf Block fährt, baut sich Gegendruck p 3 langsam ab Kraft baut sich langsam auf (umgekehrt proportional zum Gegendruck p 3 ) Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 sowie der Gegendruck p 3 kurz zusammen Der Druck p 2 fällt beim Einfahren ab Praktische Einsatzbeispiele Eindrücken von Stiften z.b. Abfrage: zu hohe Kraft = Bohrung zu klein Ordnen oder Zuführen von Teilen (zerbrechlich Kraftabfrage) Erkenntnisfrage 1. Vergleichen Sie das Diagramm 50 mm Spannweg mit dem Diagramm 10 mm Spannweg. 72 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

73 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Auswertung Versuchsbeschreibung Kolbenkraftmessung Abluftdrosselung Spannweg 90 mm Tragen Sie die Erklärungen zu den Kurven ein, die im Diagramm markiert sind: Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 73

74 Aufgabe 2.4 Kolbenkraftmessung doppeltwirkender Zylinder (optional) Versuchsauswertung (am Beispieldiagramm) Zylinder fährt aus (90 mm Weg) Durch Volumenänderung bricht p 1 kurzfristig ein Ausfahrdruck p 2 baut sich sofort auf Gegendruck p 3 ist größer als Systemdruck (Druckübersetzung) Sobald Zylinder auf Block fährt, baut sich Gegendruck p 3 ab Beim Einfahren bricht der Systemdruck p 1 sowie der Gegendruck p 3 kurz ein Der Druck p 2 fällt beim Einfahren ab. Praktische Einsatzbeispiele Heben von Lasten (mit Gewichtsabfrage) Schachtmagazin mit Auswurf von oben (Füllmengenabfrage) Vertikale Schwenkbrücke Spannwege von 10 mm bis 90 mm Erkenntnisfrage 1. Durch welche Maßnahme könnte auf der Kolbenstangenseite Energie eingespart werden? 74 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

75 Aufgabe 2.5 Schnellentlüftungsventil Problemstellung Schnellentlüftungsventile bewirken eine schnellere Entlüftung und damit höhere Kolbengeschwindigkeiten, da die Abluft direkt an die Umgebung abgegeben wird und nicht über das Wegeventil entweichen muss. Versuch Verhalten eines Schnellentlüftungsventils ermitteln und auswerten Lageplan 1: Messbereich, kann verändert werden 4: Messergebnisse 2: Zeitachse, kann verändert werden 5: Reset Messwerte 3: Textfeld Bemerkungen 6: Messwertanzeige Hinweis Aufgrund der hohen kinetischen Kräfte startet der Versuch erst, wenn eine Sicherheitseinrichtung (z.b. Schutzgitter) geschlossen ist. (Digital Input 0 = 1) Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P 75

76 Aufgabe 2.5 Schnellentlüftungsventil Arbeitsplanung Der Versuch sollte einmal mit und einmal ohne Schnellentlüftungsventil durchgeführt werden, um die markanten Unterschiede darzustellen. Durchführung Menü Zylindersteuerungen: Schnellentlüftungsventil auswählen Pneumatische Steuerung nach Plan aufbauen EasyPort nach Plan verdrahten Im Menü Einstellungen: Einstellung Schnittstelle Parameter der Sensoren prüfen, unter Umständen Faktor und Offset anpassen Anlagendruck einstellen Schutztüre schließen Messung starten Messung auswerten Auswertung Versuchsbeschreibung Schnellentlüftungsventil 76 Festo Didactic GmbH & Co. KG Fluid Lab -P

Bestimmungsgemäße Verwendung

Bestimmungsgemäße Verwendung Pneumatik Grundstufe Aufgabensammlung TP 101 1A1 1B1 1Z1 1Z2 1V3 1 1 1V4 2 2 1V2 4 2 14 12 5 1 3 1 3 1B1 2 2 1 3 Festo Didactic 567187 DE Bestimmungsgemäße Verwendung Das Trainingspaket Sensoren zur Objekterkennung

Mehr

Pneumatische Grundsteuerungen

Pneumatische Grundsteuerungen Pneumatische Grundsteuerungen 1A1 1V1 4 2 14 12 5 1 3 1S1 2 1S2 2 1 3 1 3 151508 DE 11/06 Bestell-Nr.: 151508 Stand: 11/2006 Autoren: W. Braungardt, P. Löbelenz, G. Mark Redaktion: F. Ebel Grafik: Doris

Mehr

Elektropneumatik Grundstufe

Elektropneumatik Grundstufe Elektropneumatik Grundstufe Foliensammlung TP 201 Mit CD-ROM Festo Didactic 095010 de Bestell-Nr.: 095010 Benennung: EL-PN.FOLIEN-GS Bezeichnung: D:OT-TP201-D Stand: 04/2000 Autor: Frank Ebel Grafik: Doris

Mehr

A-33. Aufgabe 5. Elektrohydraulik. Sachgebiet. Titel. Lernziele. Aufgabenstellungen. Einpressvorrichtung

A-33. Aufgabe 5. Elektrohydraulik. Sachgebiet. Titel. Lernziele. Aufgabenstellungen. Einpressvorrichtung A-33 Elektrohydraulik Einpressvorrichtung Wissen wie ein Funtionsdiagramm aufgebaut ist. Ein Funktionsdiagramm lesen können und verstehen. Einen Druckschalter einsetzen können. Verstehen was eine elektrische

Mehr

Grundlagen der Pneumatik Foliensammlung TP 101

Grundlagen der Pneumatik Foliensammlung TP 101 Grundlagen der Pneumatik Foliensammlung TP 0 Festo Didactic 095000 de Bestell-Nr.: 095000 Benennung: PNEUM.FOLIEN. Bezeichnung: D:OT-TP0-D Stand: 0/000 Autor: Frank Ebel Grafik: Doris Schwarzenberger Layout:..000,

Mehr

Sonderverkauf Festo Didactic

Sonderverkauf Festo Didactic Sonderverkauf Festo Didactic Neuwertige, gebrauchte Lernsysteme zum Sonderpreis! In der Sonderverkaufsliste finden Sie fast neue Lernsysteme - alle funktionsgeprüft und mit einem Jahr Gewährleistung. Bitte

Mehr

Industriemechaniker/ in Produktionstechnik auf Lochblech 2. Teil Abschlussprüfung Pneumatik Sommer 2007

Industriemechaniker/ in Produktionstechnik auf Lochblech 2. Teil Abschlussprüfung Pneumatik Sommer 2007 Industriemechaniker/ in Produktionstechnik auf Lochblech 2. Teil Abschlussprüfung Pneumatik Sommer 2007 1 Montageplatte 550 x 700 mm, blau lackiertes Lochblech, 10 mm Raster 30328 56,00 1 Montageplatte

Mehr

Sicherheitsventil. Versuchsaufbau

Sicherheitsventil. Versuchsaufbau B HV HH P L Versuchsaufbau Funktion im Kraftfahrzeug Wird die Hydraulikpumpe eines Kraftfahrzeugs vom Motor angetrieben, schwankt ihr Fördervolumen mit der wechselnden Drehzahl des Motors. Diese Schwankungen

Mehr

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic DE 1A1 1B1 1V1 1 1B1 1S2 1S1

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic DE 1A1 1B1 1V1 1 1B1 1S2 1S1 Pneumatik Grundstufe Arbeitsbuch TP 0 Mit CD-ROM A B Z Z V V4 V 4 4 V 5 S B S Festo Didactic 54067 DE Bestimmungsgemäße Verwendung Das Lernsystem von Festo Didactic ist ausschließlich für die Aus- und

Mehr

Bremsventil. Versuchsaufbau. Funktion im Kraftfahrzeug

Bremsventil. Versuchsaufbau. Funktion im Kraftfahrzeug BV BH L Versuchsaufbau Funktion im Kraftfahrzeug Diese Bremsanlage wird von einer Druckversorgung gespeist und durch das gesteuert. Im Gegensatz zu Bremsanlagen mit Hauptbremszylinder erzeugt das Treten

Mehr

4 STEUER- UND REGELUNGSTECHNIK

4 STEUER- UND REGELUNGSTECHNIK 4 STEUER- UND REGELUNGSTECHNIK 4.1 PNEUMATIK 4.1.1 Nennen Sie die Vor- und Nachteile der Pneumatik! Vorteile: Kräfte und Geschwindigkeiten der Zylinder sind stufenlos einstellbar Zylinder und Druckluftmotoren

Mehr

Pneumatik und Elektropneumatik

Pneumatik und Elektropneumatik 3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet/gesperrt (-) Aufbau und Funktionsweise (in Ruhestellung geöffnet): Das Pneumatikventil wird durch ein pneumatisches Signal auf Anschluss 1/2 umgesteuert;

Mehr

elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NC) elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NO)

elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NC) elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NO) PNEUMATIKSYMBOLE 2/2-Wege Ventile elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NC) elektrisch betätigt mit Vorsteuerung; Federrückstellung (NO) pneumatisch betätigt; Federrückstellung (NO)

Mehr

Laborversuch. Druckregelventil

Laborversuch. Druckregelventil Laborversuch Druckregelventil Statische und dynamische Untersuchung eines Druckregelventils Inhalt: 1. EINFÜHRUNG... 2 2. DRUCK-REGELVENTIL NW 3... 3 3. VERSUCHSAUFBAU... 5 3.1 HW-Aufbau... 5 3.2 Software...

Mehr

L30 SERIE. Funktionsventile L30. ODER-Ventil. UND-Ventil. NOT-Ventil. YES-Ventil. Entsperrbares Rückschlagventil. Druckregler.

L30 SERIE. Funktionsventile L30. ODER-Ventil. UND-Ventil. NOT-Ventil. YES-Ventil. Entsperrbares Rückschlagventil. Druckregler. SERIE Funktionsventile ODER-Ventil UND-Ventil NOT-Ventil YES-Ventil Entsperrbares Rückschlagventil Druckregler JETZT NEU JETZT NEU JETZT NEU JETZT NEU reisabfrage mit QR-Code Funktion Technische Daten

Mehr

Linearantrieb, 200 mm Hub

Linearantrieb, 200 mm Hub 1 2 3 4 4 5 6 7 3 Aufbau Funktion Der Linearantrieb besteht aus folgenden Baugruppen: einem Schlitten (1), einem doppeltwirkenden Zylinder (2), zwei Führungsstangen(3), zwei Jochen (4), zwei Hydraulikschnellkupplungen

Mehr

Hydraulik Elektrohydraulik

Hydraulik Elektrohydraulik Renate Aheimer, Eberhard Bauer, Frank Ebel, Christine Löffler Hydraulik Elektrohydraulik Grundlagen Arbeitsheft 1. Auflage Bestellnummer 55710 Haben Sie Anregungen oder Kritikpunkte zu diesem Produkt?

Mehr

Protokoll für das NAWI-Profil. Namen: / Klasse: Datum:

Protokoll für das NAWI-Profil. Namen: / Klasse: Datum: Protokoll für das NAWI-Profil Namen: / Klasse: Datum: Station B6: Messung und Regelung von Temperaturen Aufgabe: Untersuche den grundsätzlichen Unterschied eines P - und eines PI-Reglers hinsichtlich der

Mehr

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic de

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic de Pneumatik Grundstufe Arbeitsbuch TP 101 Mit CD-ROM Festo Didactic 540671 de Bestimmungsgemäße Verwendung Das Lernsystem von Festo Didactic ist ausschließlich für die Aus- und Weiterbildung im Bereich Automatisierung

Mehr

Proportionalhydraulik. Lehrbuch DE. q B. q A. p B. p A. p P. p T. q P

Proportionalhydraulik. Lehrbuch DE. q B. q A. p B. p A. p P. p T. q P roportionalhydraulik Lehrbuch v q A q B p A p B A B p A p B p p q 094377 DE Bestell-Nr.: 094377 Benennung: RO.-H. LEHRB. Bezeichnung: D.LB-701-D Stand: 10/2002 Autor: Dieter Scholz Grafik: Doris Schwarzenberger

Mehr

Pneumatische Antriebe

Pneumatische Antriebe Pneumatische Antriebe Arbeitsbuch TP 220 Mit CD-ROM Festo Didactic 549982 DE Bestimmungsgemäße Verwendung Das Lernsystem von Festo Didactic ist ausschließlich für die Aus- und Weiterbildung im Bereich

Mehr

Modell. Ausführung ASS100 ASS300 ASS500 ASS600 ASS110 ASS310. Technische Daten

Modell. Ausführung ASS100 ASS300 ASS500 ASS600 ASS110 ASS310. Technische Daten Soft-Start-Ventil Serie ASS Abluftgesteuerte Ausführung: Ein Steuerventil zur Regulierung der Zylindergeschwindigkeit, mit fester Drossel und Druckluft- Schnellzufuhrfunktion. Zuluftgesteuerte Ausführung:

Mehr

Kapitel 5: Darstellung von Wegeventilen mit ISO Schaltsymbolen

Kapitel 5: Darstellung von Wegeventilen mit ISO Schaltsymbolen Darstellung von Wegeventilen Die Darstellung von Wegeventilen ist nach DIN ISO 1219 genormt. WICHTIG! Die Symbole zeigen ausschließlich die Funktion der Ventile, sie beinhalten keine Informationen über

Mehr

MECHANIKER/IN IN PNEUMATIK-HYDRAULIK

MECHANIKER/IN IN PNEUMATIK-HYDRAULIK Meisterprogramm G19 Mechaniker/in in Pneumatik-Hydraulik INSTITUT FÜR AUS- UND WEITERBILDUNG IM MITTELSTAND UND IN KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN Vervierser Straße 4 A 4700 EUPEN Tel. 087/30 68 80 Fax.

Mehr

Projekt 05: Simulieren von Lasten am Hydrozylinder durch ein Drosselrückschlagventil

Projekt 05: Simulieren von Lasten am Hydrozylinder durch ein Drosselrückschlagventil Bosch Rexroth AG I DCA-DE_000147/06.13 Projekt : Simulieren von Lasten 95 Projekt : Simulieren von Lasten am Hydrozylinder durch ein Drosselrückschlagventil Projektdefinition Wie entsteht der Lastdruck

Mehr

Reibung S. Zusätzlich wird benötigt PC mit USB-Schnittstelle, Windows XP oder höher. Abb. 1: Versuchsaufbau.

Reibung S. Zusätzlich wird benötigt PC mit USB-Schnittstelle, Windows XP oder höher. Abb. 1: Versuchsaufbau. 1.1.2.3 Reibung S Im Alltag und in der Technik haben wir es überall mit Reibung zu tun. Ausnahmslos jede Bewegung auf der Erde ist mit Reibung verbunden, und dadurch mit einem Energieverlust und Abnutzung.

Mehr

Pneumatik Aufbaustufe

Pneumatik Aufbaustufe Pneumatik Aufbaustufe Arbeitsbuch TP 102 Mit CD-ROM Festo Didactic 540672 de Bestimmungsgemäße Verwendung Das Lernsystem von Festo Didactic ist ausschließlich für die Aus- und Weiterbildung im Bereich

Mehr

5.3.1 Welche Kontakte befinden sich in Relais oder Schütze? Wie ist die Funktionsweise von Relais oder Schütze?

5.3.1 Welche Kontakte befinden sich in Relais oder Schütze? Wie ist die Funktionsweise von Relais oder Schütze? 5.3 ELEKTROPNEUMATIK 5.3.1 Welche Kontakte befinden sich in Relais oder Schütze? Relais und Schütze besitzen in der Regel mehrere Öffner und Schließer bzw. Wechsler, die alle gleichzeitig betätigt werden.

Mehr

Sicherheit in pneumatischen Systemen

Sicherheit in pneumatischen Systemen Sicherheit in pneumatischen Systemen Arbeitsbuch TP 250 Mit CD-ROM m 1A1 1V3 2 2 1V4 1 21 1 21 1V1 4 2 1V2 2 1M1 5 1 3 1M2 1M3 1 3 Festo Didactic 567265 de Bestell-Nr.: 567265 Stand: 05/2011 Autoren: Ralph-Christoph

Mehr

Grundlagen der Elektrohydraulik Foliensammlung TP 601

Grundlagen der Elektrohydraulik Foliensammlung TP 601 Grundlagen der Elektrohydraulik Foliensammlung TP 601 Festo Didactic 095050 de Bestell-Nr.: 095050 Benennung: E.-HYDR-FOLIEN. Bezeichnung: D:OT-TP601-D Stand: 05/2001 Autor: Dieter Scholz Grafik: Doris

Mehr

CPK-Terminal Bedienungsanleitung

CPK-Terminal Bedienungsanleitung CPK-Terminal Bedienungsanleitung 1. Software Installation Führen Sie die Setup -Datei aus, die sich auf der DYNTEST-CD befindet. Wählen Sie Ihre Sprache und drücken dann den OK -Button, woraufhin die Installationsvorbereitung

Mehr

Kapitel 4: Aufbau und Wirkungsweise von Wegeventilen

Kapitel 4: Aufbau und Wirkungsweise von Wegeventilen Alle Inhalte dieser Präsentation, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Bitte fragen Sie uns, falls Sie die Inhalte dieser Präsentation verwenden möchten.

Mehr

Praktikum Grundlagen Regelungstechnik

Praktikum Grundlagen Regelungstechnik Praktikum Grundlagen Regelungstechnik Versuch P-GRT 01 Versuchsziel Versuch 1 Füllstandsregelung Analyse und Optimierung unterschiedlicher Regelstrecken Datum Versuchsdurchführung: Datum Protokoll: Versuchsgruppe:

Mehr

Praktikum Steuerungs- und Regelungstechnik (SR) im SS 2007. 1 Drosselrückschlagventil. Rückwärtzzähler (Gesperrt oder Offen)

Praktikum Steuerungs- und Regelungstechnik (SR) im SS 2007. 1 Drosselrückschlagventil. Rückwärtzzähler (Gesperrt oder Offen) Praktikum Steuerungs- und Regelungstechnik (SR) im SS 007?? Doppelwirkender Pneumatikzylinder 4 Einschaltverzögerung (Gesperrt oder Offen) 4 4 4 /-Wege-Venitl (Impulsventil) /-Wege-Ventil (Wechselventil)?

Mehr

Rückschlagventil hydraulisch entsperrbar, Aufsteuerverhältnis 1 : 2.8 Baureihe 601, Gewinde M22x1,5

Rückschlagventil hydraulisch entsperrbar, Aufsteuerverhältnis 1 : 2.8 Baureihe 601, Gewinde M22x1,5 Rückschlagventil Aufsteuerverhältnis 1 : 2.8 Baureihe 601, Gewinde M22x1,5 Funktionsweise: TRIES Einschraubpatronen der Baureihe 601 sind hydraulisch entsperrbare Rückschlagventile (Aufsteuerverhältnis

Mehr

Skalierung des Ausgangssignals

Skalierung des Ausgangssignals Skalierung des Ausgangssignals Definition der Messkette Zur Bestimmung einer unbekannten Messgröße, wie z.b. Kraft, Drehmoment oder Beschleunigung, werden Sensoren eingesetzt. Sensoren stehen am Anfang

Mehr

Antriebe VAP für VPA050-C bis VPA150-C

Antriebe VAP für VPA050-C bis VPA150-C Antriebe VAP für VPA050-C bis VPA150-C Anwendung Die Antriebe VAP sind für den Einsatz mit den druckunabhängigen Flanschventilen VPA vorgesehen. Der maximale Druchfluss im Ventil kann am Antrieb eingestellt

Mehr

Strom-Spannungs-Kennlinie und Leistung einer Solarzelle

Strom-Spannungs-Kennlinie und Leistung einer Solarzelle Strom-Spannungs-Kennlinie und Leistung einer Solarzelle ENT Schlüsselworte Solarzelle, Kennlinie, Spannung, Stromstärke, Leistung, Widerstand, Innenwiderstand, Anpassung Prinzip Die Strom-Spannungs-Kennlinie

Mehr

Grundlagen der Vakuumtechnik

Grundlagen der Vakuumtechnik Grundlagen der Vakuumtechnik Arbeitsbuch TP 30 Mit CD-ROM V1 V 1V4 1 3 1Z1 1Z 3 1 1V1 1V 1V3 1M1 1 3 1A1 1A 4 V 1 3 S1 13 14 1 14 4 K1 K1 11 1 S 31 3 K1 A1 A 1M1 0 V 11 1 31 41 1 14. 4.3 3 34 4 44 Festo

Mehr

die Ausgabe von Steuerungen über einen PC geeignet sind. Eingangsgröße am Sensor dieser Steuerung auswirkt.

die Ausgabe von Steuerungen über einen PC geeignet sind. Eingangsgröße am Sensor dieser Steuerung auswirkt. 1. Beschreibe die Informationsverarbeitung nach dem EVA-Prinzip, nutze dazu die Informationen auf den nächsten Seiten und aus dem Internet. 2. Benenne Hard- und Software, die für die Eingabe, die Verarbeitung

Mehr

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Vorbereitung: Lesen Sie den ersten Teil der Versuchsbeschreibung Oszillograph des Anfängerpraktikums, in dem die Funktionsweise und die wichtigsten Bedienungselemente

Mehr

PO-250. Fingerpulsoximeter. 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-250 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC?

PO-250. Fingerpulsoximeter. 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-250 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC? Mini-FAQ v1.5 PO-250 Fingerpulsoximeter 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-250 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC? 2. Wie nehme ich mit dem PULOX PO-250 Daten auf

Mehr

Fingerpulsoximeter. 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-300 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC?

Fingerpulsoximeter. 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-300 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC? Mini-FAQ v1.5 PO-300 Fingerpulsoximeter 1. Wie führe ich eine Echtzeitübertragung vom PULOX PO-300 zum PC durch und speichere meine Messdaten auf dem PC? 2. Wie nehme ich mit dem PULOX PO-300 Daten auf

Mehr

Elektropneumatik Aufbaustufe

Elektropneumatik Aufbaustufe ...... Elektropneumatik Aufbaustufe Arbeitsbuch TP 202 Mit CD-ROM +24 V 8 9 10 12 14 11 13 15 16 17... 12 14 12 12 12 14 14 14 12 12 12 12 14 14 14 14 22 24 22 24 K1 K2 K4 K3 K6 K7 K8 K9 K1 K10 11 11 11

Mehr

Konfiguration der Messkanäle. Konfiguration der Zeitachse. Abb. 3: Konfigurationsmenü des Sensoreingangs A. Abb. 4: Messparameter Konfigurationsmenü

Konfiguration der Messkanäle. Konfiguration der Zeitachse. Abb. 3: Konfigurationsmenü des Sensoreingangs A. Abb. 4: Messparameter Konfigurationsmenü Anleitung zum Programm CASSY Lab für den Versuch E12 Starten Sie das Programm CASSY Lab durch Doppelklick auf das Icon auf dem Windows- Desktop. Es erscheint ein Fenster mit Lizensierungsinformationen,

Mehr

TRANSMETRA. Datenerfassungs-Software für GSV2, 3-Messverstärker Datacapture-Software für GSV2, 3-Instruments. GSV Multi RS, USB.

TRANSMETRA. Datenerfassungs-Software für GSV2, 3-Messverstärker Datacapture-Software für GSV2, 3-Instruments. GSV Multi RS, USB. Beschreibung Die Software GSVMulti eignet sich zur Aufzeichnung von Messdaten mit GSV-2 und GSV-3 Messverstärkern. Es können bis zu 128 Kanäle verarbeitet werden. Die Messwerte werden grafisch dargestellt.

Mehr

BESTIMMUNG DES WECHSELSTROMWIDERSTANDES IN EINEM STROMKREIS MIT IN- DUKTIVEM UND KAPAZITIVEM WIDERSTAND.

BESTIMMUNG DES WECHSELSTROMWIDERSTANDES IN EINEM STROMKREIS MIT IN- DUKTIVEM UND KAPAZITIVEM WIDERSTAND. Elektrizitätslehre Gleich- und Wechselstrom Wechselstromwiderstände BESTIMMUNG DES WECHSELSTROMWIDERSTANDES IN EINEM STROMKREIS MIT IN- DUKTIVEM UND KAPAZITIVEM WIDERSTAND. Bestimmung des Wechselstromwiderstandes

Mehr

Modul Montagetechnik Pneumatik

Modul Montagetechnik Pneumatik Modul Montagetechnik Pneumatik 6. Auflage Juni 06 Art. Nr. 4 Inhaltsverzeichnis Vorschriften zur Arbeitssicherheit 7 Pneumatik 9 Normen 5 Pneumatische Systeme 7 Elektropneumatik 5 Prüfungsfragen 63 Inhaltsverzeichnis

Mehr

EU-Projekt Nr MINOS, Laufzeit von 2005 bis 2007

EU-Projekt Nr MINOS, Laufzeit von 2005 bis 2007 Mechatronik Modul 3: Fluidtechnik Lösungsbuch (Konzept) Matthias Römer Technische Universität Chemnitz Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse EU-Projekt Nr. 2005-146319 MINOS, Laufzeit

Mehr

Antriebs- und Automatisierungstechnik I Vorbereitung Versuch SPS 2 Prof. Dr. Andreas Kegler; Heiko Böhmer, Dipl.-Ing. Seite 1

Antriebs- und Automatisierungstechnik I Vorbereitung Versuch SPS 2 Prof. Dr. Andreas Kegler; Heiko Böhmer, Dipl.-Ing. Seite 1 Prof. Dr. Andreas Kegler; Heiko Böhmer, Dipl.-Ing. Seite 1 Stand: 18.10.2016 SPS-gesteuertes Pneumatiksystem 1 Vorbemerkung Zur Versuchsvorbereitung benötigen Sie die Demo-Version der Software AUTOMATIONWORX

Mehr

Pneumatik ohne Dämpfer. mit AIRTECs pneumatisch-elektronischer Endlagendämpfung

Pneumatik ohne Dämpfer. mit AIRTECs pneumatisch-elektronischer Endlagendämpfung Pneumatik ohne Dämpfer mit AIRTECs pneumatisch-elektronischer Endlagendämpfung Über uns Wir lieben die Herausforderung Was 1975 mit dem damals revolutionären AIRTEC-Ring begann, haben wir bis zum heutigen

Mehr

Inhalt. Fernlehrgang Hydraulik kompakt...1 Einleitung...5

Inhalt. Fernlehrgang Hydraulik kompakt...1 Einleitung...5 Hydraulik kompakt Lehrbrief 1 Inhalt Inhalt Fernlehrgang Hydraulik kompakt...1 Einleitung...5 1 Einstieg in die Hydraulik... 11 1.1 Grundkenntnisse der Hydraulik...12 1.2 Überblick Beispiele Industriehydraulik...13

Mehr

г о п Вапш PNEUMATIK-GRUNDLAGEN

г о п Вапш PNEUMATIK-GRUNDLAGEN г о п Вапш с{\ PNEUMATIK-GRUNDLAGEN Lehr- und Informationsbuch über Grundlagen und Komponenten der Pneumatik und ihrer Anwendungen mit integrierter Aufgabenstellung und Lösungen Inhalt 1. Eigenschaften

Mehr

Pneumatik ohne Dämpfer. mit der pneumatisch-elektronischen Endlagendämpfung

Pneumatik ohne Dämpfer. mit der pneumatisch-elektronischen Endlagendämpfung Pneumatik ohne Dämpfer mit der pneumatisch-elektronischen Endlagendämpfung Über AIRTEC Wir lieben die Herausforderung. Was 1975 mit dem damals revolutionären AIRTEC-Ring begann, haben wir bis zum heutigen

Mehr

Wie verhält sich eine Blattfeder bei Belastung?

Wie verhält sich eine Blattfeder bei Belastung? 1.1.2.2 Wie verhält sich eine Blattfeder S Blattfedern sind Metallplättchen, die sich unter Belastung elastisch verformen können: Wirkt eine Kraft auf eine Blattfeder, dann verformt sich diese. Charakteristisch

Mehr

Druck- und Vakuumschalter

Druck- und Vakuumschalter SERIE Druck- und Vakuumschalter Vakuumschalter elektrisch Vakuumschalter pneumatisch Präzisionsdruckschalter digital Technische und optische Änderungen vorbehalten. 51 / pneumatisch -ZUB-VS-E600-W Kappe

Mehr

Pneumatische Achspositionierung mittels SPS

Pneumatische Achspositionierung mittels SPS Pneumatische Achspositionierung mittels SPS 1. Zielsetzung des Versuches Pneumatische NC-Achsen / servopneumatische Linearantriebe mit Lageregelung kommen beispielsweise zur Anwendung 1 bei der Walzenabstandsregelung

Mehr

Grundlagen der Pneumatik

Grundlagen der Pneumatik Grundlagen der Pneumatik Bearbeitet von Horst-Walter Grollius 2., aktualisierte Auflage 2009. Taschenbuch. 205 S. Paperback ISBN 978 3 446 41776 2 Format (B x L): 16,2 x 22,8 cm Gewicht: 362 g Weitere

Mehr

Vergleich verschiedener Linearantriebstechnologien Break-Even Analyse

Vergleich verschiedener Linearantriebstechnologien Break-Even Analyse Vergleich verschiedener Linearantriebstechnologien Break-ven nalyse Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Friedrich Bleicher 27.11. 29.11.212 Dipl.-Ing. Fabian Dür Dipl.-Ing. Thomas Flatz Christian Salvatori,

Mehr

Abzugsmessgerät AM1050

Abzugsmessgerät AM1050 Abzugsmessgerät AM1050 Netzanschluss Rechneranschluss Display Kraftarm Aufnahme für Crimpkontakt Kabelaufnahme Kreuzgriff Rechnerkabel Das digitale Abzugsmessgerät AM 1050 ist ein kompaktes und einfach

Mehr

A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1

A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1 A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1 Diese Funktion muss vor dem System-Update im Gerät aktiviert werden. 1. VetScan I-STAT 1 einschalten 2. Menü 3. 4 Einstelllungen 2 Ändern 4. Passwortabfrage

Mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Zentralabitur 2006 Konstruktions- und Fertigungstechnik Leistungskurs Aufgaben Abitur 2006 Konstruktions- und Fertigungstechnik LK Seite 2 Hinweise für den Schüler Bearbeitungszeit:

Mehr

Anbauteile. Serie Pneumatische Stellantriebe. Zur Auf-Zu-Umschaltung mit pneumatischen Stell antrieben in lufttechnischen Anlagen K3 1.

Anbauteile. Serie Pneumatische Stellantriebe. Zur Auf-Zu-Umschaltung mit pneumatischen Stell antrieben in lufttechnischen Anlagen K3 1. .3 X X testregistrierung Anbauteile Serie Endschalter Zur Auf-Zu-Umschaltung mit pneumatischen Stell antrieben in lufttechnischen Anlagen für Jalousieklappen der Serien JZ und JZ-luftdicht Umschaltung

Mehr

A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1

A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1 A) Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1 Diese Funktion muss vor dem System-Update im Gerät aktiviert werden. 1. VetScan I-STAT 1 einschalten 2. Menü 3. 4 Einstelllungen 2 Ändern 4. Passwortabfrage

Mehr

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1 Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1 Geräte: Netzgerät mit Strom- und Spannungsanzeige, 2 Vielfachmessgeräte, 4 Kabel 20cm, 3 Kabel 10cm, 2Kabel 30cm, 1 Glühlampe 6V/100mA,

Mehr

Laborübung, Funktionsgenerator und Oszilloskop

Laborübung, Funktionsgenerator und Oszilloskop 22. Februar 2016 Elektronik 1 Martin Weisenhorn Laborübung, Funktionsgenerator und Oszilloskop 1 Funktionsgenerator In dieser Aufgabe sollen Sie die Bedienung des Funktionsgenerators kennlernen und die

Mehr

Das nachfolgende Diagramm zeigt grafisch das Funktionsprinzip jedes Komparators. Hysterese. Kraft-Spannungsdiagramm für Überlasterkennung

Das nachfolgende Diagramm zeigt grafisch das Funktionsprinzip jedes Komparators. Hysterese. Kraft-Spannungsdiagramm für Überlasterkennung 1. unktionsbeschreibung Die Baugruppe arbeitet als Dreifachkomparator für Sensoren mit 0-10V Spannungsausgang. Ein Abgleichpotentiometer je Komparator ermöglicht die Einstellung von je einer Schaltschwelle,

Mehr

Ein Map aus der ECU lesen bzw. ein anderes Map auf die ECU laden:

Ein Map aus der ECU lesen bzw. ein anderes Map auf die ECU laden: Achtung!! TuneECU für Windows, auf keinen Fall an der Triumph Explorer, der neuen Trophy, der Street Triple ab Modell 2013, der Daytona675 ab Modell 2013 und der Thunderbird, Modelle Commander & LT verwenden.

Mehr

Pneumatik Elektropneumatik

Pneumatik Elektropneumatik Frank Ebel, Wolfgang Haring, Michel Metzger, Markus Pany, Sabine Scharf, Ralph-Christoph Weber Pneumatik Elektropneumatik Grundlagen Arbeitsheft 1. Auflage Bestellnummer 55610 Haben Sie Anregungen oder

Mehr

Kippschaltung. Machen Sie sich mit den Grundschaltungen des Operationsverstärkers vertraut:

Kippschaltung. Machen Sie sich mit den Grundschaltungen des Operationsverstärkers vertraut: In diesem Versuch lernen Sie prominente en kennen. Eine wichtige Rolle hierbei werden die astabilen en einnehmen. Diese kippen zwischen zwei Zuständen hin und her und werden auch Multivibratoren genannt.

Mehr

Elektropneumatischer Regler

Elektropneumatischer Regler Elektropneumatischer Regler Serie ITV2000 Merkmale Stufenlose Druckregelung gesteuert durch ein elektrisches Signal Eigenluftverbrauch beträgt nahezu 0 n/min (in ausgeregeltem Zustand) Als Reinraumausführung

Mehr

SCHOTT Instruments Armaturen CHEMtrol 450

SCHOTT Instruments Armaturen CHEMtrol 450 SCHOTT Instruments Armaturen CHEMtrol 450 Pneumatische Steuerung Technische Information Alle Marken- und Produktnamen sind Warenzeichen der Firma SI ANALYTICS Impressum Herausgeber: SI ANALYTICS GMBH Hattenbergstr.

Mehr

Fachhochschule Köln Institut für Produktion Labor für Automatisierungstechnik

Fachhochschule Köln Institut für Produktion Labor für Automatisierungstechnik 1. Kontakttechnik Fachhochschule Köln Institut für Produktion Labor für Automatisierungstechnik 2. Praktikum Steuerungs- und Regelungstechnik (SR) im SS 2007 Durchführung des Praktikums Aufgabenstellung

Mehr

Drücke Messen direkt in der Busklemme

Drücke Messen direkt in der Busklemme Keywords Differenzdruck Absolutdruck Staudruck Druckmessung KM3701 KM3702 KM3712 Drücke Messen direkt in der Busklemme Diese Application Example stellt die Busklemmen von Beckhoff vor, mit denen der Druck

Mehr

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic 540671 de 1A1 1B1 1V1 1B1 1S2 1S1

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic 540671 de 1A1 1B1 1V1 1B1 1S2 1S1 Pneumatik Grundstufe Arbeitsbuch TP 0 Mit CD-ROM A B Z Z V3 V4 V 4 4 V 5 3 3 S B S 3 3 3 Festo Didactic 54067 de Bestell-Nr.: 54067 Stand: 09/04 Autoren: Wolfgang Haring, Michel Metzger, Ralph-Christoph

Mehr

Merkblatt. Druckminderer Funktionsweise. W d Ausgabe April 2015 INFORMATION

Merkblatt. Druckminderer Funktionsweise. W d Ausgabe April 2015 INFORMATION Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches Société Suisse de l Industrie du Gaz et des Eaux Società Svizzera dell Industria del Gas e delle Acque Swiss Gas and Water Industry Association SVGW SSIGE

Mehr

Bei vielen Montageaufgaben sind einfachere Handhabungsgeräte ausreichend.

Bei vielen Montageaufgaben sind einfachere Handhabungsgeräte ausreichend. 6.1 Technische Bedeutung In jeder automatisierten Montageanlage müssen die Werkstücke bewegt, orientiert und montiert werden. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Handhabungsautomaten. Die bekanntesten

Mehr

Erläuterung Hydraulikventile TECHNISCHE ERLÄUTERUNG HYDRAULIKVENTILE. Inhaltsverzeichnis. 1. Vorwort. 2. Kenngrössen

Erläuterung Hydraulikventile TECHNISCHE ERLÄUTERUNG HYDRAULIKVENTILE. Inhaltsverzeichnis. 1. Vorwort. 2. Kenngrössen TECHNISCHE ERLÄUTERUNG HYDRAULIKVENTILE Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort 2. Kenngrössen 2.1. Kenngrössen für Wegeventile 2.1.1. Eckwerte 2.1.2. Allgemeine Kenngrössen 2.1.3. Spezielle Kenngrössen 2.2. Kenngrössen

Mehr

Update Anleitung I-STAT unter Windows 7 WICHTIG. > Version A30 Die Aktivierung der Barcodefunktion muß vor dem Update aktiviert werden

Update Anleitung I-STAT unter Windows 7 WICHTIG. > Version A30 Die Aktivierung der Barcodefunktion muß vor dem Update aktiviert werden Update Anleitung I-STAT unter Windows 7 WICHTIG > Version A30 Die Aktivierung der Barcodefunktion muß vor dem Update aktiviert werden Aktivierung der Barcodelesefunktion am VetScan I-STAT 1 1. VetScan

Mehr

Hydraulik. 4y Springer. Grundlagen, Komponenten, Schaltungen. Dieter Will Norbert Gebhardt (Hrsg.)

Hydraulik. 4y Springer. Grundlagen, Komponenten, Schaltungen. Dieter Will Norbert Gebhardt (Hrsg.) Dieter Will Norbert Gebhardt (Hrsg.) Hydraulik Grundlagen, Komponenten, Schaltungen Unter Mitarbeit von Reiner Nollau und Dieter Herschel 4., neu bearbeitete Auflage 4y Springer LJ Inhaltsverzeichnis 1

Mehr

Konfiguration CAN Module

Konfiguration CAN Module Konfiguration CAN Module Version V 1.02 IMTRON Messtechnik GmbH Carl-Benz-Straße 11 88696 Owingen Germany Fon +49(0)7551-9290-0 Fax +49(0)7551-9290-90 www.imtrongmbh.de info@imtrongmbh.de Inhaltsverzeichnis

Mehr

Grundstufe 2., aktualisierte Auflage

Grundstufe 2., aktualisierte Auflage D. Merkle B. Schrader M. Thomes Hydraulik Grundstufe., aktualisierte Auflage 13 Bestell-Nr.: 09380 Benennung: HYDRAUL.LEHRB. Bezeichnung: D:LB-501-DE Stand: 11/003 Autoren: D. Merkle, B. Schrader, M. Thomes

Mehr

Experiment 4.1: Übertragungsfunktion eines Bandpasses

Experiment 4.1: Übertragungsfunktion eines Bandpasses Experiment 4.1: Übertragungsfunktion eines Bandpasses Schaltung: Bandpass auf Steckbrett realisieren Signalgenerator an den Eingang des Filters anschließen (50 Ω-Ausgang verwenden!) Eingangs- und Ausgangssignal

Mehr

1 - Grundlagen der Elektropneumatik

1 - Grundlagen der Elektropneumatik Grundlagen der Elektropneumatik gdep01q01 1 Impressum An dieser Qualifizierungseinheit haben mitgewirkt Herausgeber: IHK für Oberfranken Bahnhofstr. 23-27 95444 Bayreuth Inhaltliche Konzeption: ets GmbH,

Mehr

Höhere Maschinenleistung- Linearmotoren ergänzen Pneumatik Linearmotorelement LME

Höhere Maschinenleistung- Linearmotoren ergänzen Pneumatik Linearmotorelement LME Höhere Maschinenleistung- Linearmotoren ergänzen Pneumatik Linearmotorelement LME Die von Held AG weiterentwickelten bewährten Linearelemente, NEU mit integrierten elektromagnetischen Linearmotoren eignen

Mehr

Wirtschaftlicher Technologievergleich der Antriebstechnik

Wirtschaftlicher Technologievergleich der Antriebstechnik Wirtschaftlicher Technologievergleich der Antriebstechnik Elektrische Antriebe Pneumatik Hydraulik Energie ----- Steuerung ----- Leistung 1 Hydraulische Antriebstechnik Die Geschwindigkeiten selten über

Mehr

Elektrizitätslehre Elektromagnetische Induktion Induktion durch ein veränderliches Magnetfeld

Elektrizitätslehre Elektromagnetische Induktion Induktion durch ein veränderliches Magnetfeld (2013-06-07) P3.4.3.1 Elektrizitätslehre Elektromagnetische Induktion Induktion durch ein veränderliches Magnetfeld Messung der Induktionsspannung in einer Leiterschleife bei veränderlichem Magnetfeld

Mehr

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic 540671 de 1A1 1B1 1V1 1B1 1S2 1S1

Pneumatik Grundstufe. Arbeitsbuch TP 101. Mit CD-ROM. Festo Didactic 540671 de 1A1 1B1 1V1 1B1 1S2 1S1 Pneumatik Grundstufe Arbeitsbuch TP 0 Mit CD-ROM A B Z Z V3 V4 V 4 4 V 5 3 3 S B S 3 3 3 Festo Didactic 54067 de Bestell-Nr.: 54067 Stand: /0 Autoren: W. Haring, M. Metzger, R.-C. Weber Redaktion: Frank

Mehr

Gerhart Kriechbaum. Pneumatische Steuerungen. 2., neubearbeitete Auflage. Mit 354 Bildern 1У1

Gerhart Kriechbaum. Pneumatische Steuerungen. 2., neubearbeitete Auflage. Mit 354 Bildern 1У1 Gerhart Kriechbaum Pneumatische Steuerungen 2., neubearbeitete Auflage Mit 354 Bildern 1У1 Friedr. Vieweg & Sohn Braunschweig/Wiesbaden V Inhaltsverzeichnis 1 Die physikalischen Eigenschaften der Luft

Mehr

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Totband Ventilverstärkung Hysterese Linearität Wiederholbarkeit Auflösung Sprungantwort Frequenzantwort - Bode Analyse Der Arbeitsbereich, in dem innerhalb von

Mehr

Ein Geräusch: " Plopp"

Ein Geräusch:  Plopp Ein Geräusch: " Plopp" Zielsetzung: Das Ziel dieses Experiments ist es die Druckveränderungen zu untersuchen, die auftreten, wenn ein Zylinderkolben aus einer kleinen Spritze gezogen wird und die Eigenschaften

Mehr

Kurzanleitung. Multifunktionelles Datenloggersystem

Kurzanleitung. Multifunktionelles Datenloggersystem Kurzanleitung ADL-MXmini Multifunktionelles Datenloggersystem 1 ADL-MXmini GSM Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheitshinweise... 3 2. Inbetriebnahme des ADL-MXmini... 3 2.1 Anschlusstechnik... 3 2.2 Anschluss

Mehr

Fachhochschule Kiel Fachbereich Informatik und Elektrotechnik Labor für Grundlagen der Elektrotechnik

Fachhochschule Kiel Fachbereich Informatik und Elektrotechnik Labor für Grundlagen der Elektrotechnik Fachhochschule Kiel Fachbereich Informatik und Elektrotechnik Labor für Grundlagen der Elektrotechnik Laborbericht zur Aufgabe Nr. 121 Messen von Strom und Spannung Name: Name: Name: Bewertung: Bemerkungen

Mehr

Anbauteile. Anbauteile für gasdichte Absperrklappen. Erfassung der Endlagen AUF und/oder ZU, Ansteuerung pneumatischer Stellantriebe.

Anbauteile. Anbauteile für gasdichte Absperrklappen. Erfassung der Endlagen AUF und/oder ZU, Ansteuerung pneumatischer Stellantriebe. X X testregistrierung Anbauteile Anbauteile für gasdichte Absperrklappen Erfassung der Endlagen AUF und/oder ZU, Ansteuerung pneumatischer Stellantriebe für gasdichte Absperrklappen, e für gasdichte Absperrklappen

Mehr

ANLEITUNG BASIC CONCEPT Tutorial

ANLEITUNG BASIC CONCEPT Tutorial INHALT Das 'BasicConcept' Tutorial demonstriert in einem einfachen Beispiel grundlegende Funktionalitäten von nxtstudio Software nach IEC61499. Es zeigt wie man die fertige Anwendung am Computer virtuell

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Aufbau und Darstellung hydraulischer Anlagen 3 Druckflüssigkeiten 4 Berechnungsgrundlagen

Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Aufbau und Darstellung hydraulischer Anlagen 3 Druckflüssigkeiten 4 Berechnungsgrundlagen 1 Einleitung (H. Ströhl, D. Will)... 1 2 Aufbau und Darstellung hydraulischer Anlagen (D. Will)... 5 3 Druckflüssigkeiten (D. Herschel)... 13 3.1 Anforderungen... 13 3.2 Einteilung... 13 3.3 Eigenschaften

Mehr

Differenzdrucksensor DS 200

Differenzdrucksensor DS 200 Differenzdrucksensor DS 200 Niederdrucksensor mit Display, Analogausgang und wählbaren Messbereichen Membranmesswerk Messbereiche von 50 Pa bis 6000 Pa 4 kalibrierte Messbereiche über DIP-Schalter wählbar

Mehr

Robert-Bosch-Gymnasium

Robert-Bosch-Gymnasium Robert-Bosch-Gymnasium NWT Klassenstufe 10 Versuch 1 Regenerative Energien: Brennstoffzelle Albert Pfänder, 22.4.2014 Brennstoffzellen-Praktikum, Versuch 3 Wirkungsgrad der Brennstoffzelle Versuchszweck

Mehr

VALBIA liefert eine breite Palette pneumatischer, 90 Zahnstangen Schwenkantriebe, als DOPPELTWIRKENDE und EINFACHWIRKENDE Ausführung.

VALBIA liefert eine breite Palette pneumatischer, 90 Zahnstangen Schwenkantriebe, als DOPPELTWIRKENDE und EINFACHWIRKENDE Ausführung. Bemerkung: die Nummern in Klammern beziehen sich auf Seite 3 dieser Betriebsanleitung VALBIA liefert eine breite Palette pneumatischer, 90 Zahnstangen Schwenkantriebe, als DOPPELTWIRKENDE und EINFACHWIRKENDE

Mehr

Noah Mixer. Bedienelemente VU-Meter Kanalzüge Die Mastersektion. - Tactive Instrument Modeller. Gesamt-Inhaltsverzeichnis.

Noah Mixer. Bedienelemente VU-Meter Kanalzüge Die Mastersektion. - Tactive Instrument Modeller. Gesamt-Inhaltsverzeichnis. Bedienelemente VU-Meter Kanalzüge Die Mastersektion - Tactive Instrument Modeller Gesamt-Inhaltsverzeichnis Inhalt Index 1 Der Mixer ist immer geladen und wird über die Live Bar geöffnet. Vom Mixer aus

Mehr