FETTSÄUREBIOSYNTHESE

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "FETTSÄUREBIOSYNTHESE"

Transkript

1 FETTSÄUREBIOSYNTHESE Im Folgenden geht es um einige speziellere Beispiele aus dem Bereich der Fettsäurebiosynthese. Wie wir gerade am Beispiel der Palmitatsynthese gesehen haben, werden hierzu 8 Moleküle AcetylCoA, 14 Moleküle NADPH und 7 Moleküle ATP benötigt. Hier besteht nun ein räumliches Problem, da die Fettsäuren im Cytosol synthetisiert werden, das AcetylCoA aber in den Mitochondrien (aus Pyruvat) entsteht. Das bedeutet, dass AcetylCoA zur Fettsäurebiosynthese ins Cytosol hintransportiert werden muss. Nun sind Mitochondrien aber nicht frei permeabel für AcetylCoA, sodass zum folgenden Vehikel gegriffen werden muss: Durch Kondensation von AcetylCoA und Oxalacetat entsteht in der mitochondrialen Matrix Citrat. Die oben genannte Barriere AcetylCoA für die Mitochondrien wird nun durch dieses Citrat umgangen, das seinerseits Acetylgruppen durch die innere Mitochondrienmembran transportiert. Liegt Citrat in hoher Konzentration vor, so wird es ins Cytosol transportiert und dort wiederum durch die ATP-Citrat-Lyase gespalten. (Lyasen sind Enzyme, die die Spaltung von C-C-, C-O-, oder C-N-Bindungen durch Eliminierung katalysieren. Hier entsteht jeweil eine Doppelbindung.) Citrat + ATP + CoA + H 2 O AcetylCoA + ADP + P i + Oxalacetat

2 Das Oxalacetat, das im Cytosol ja lediglich als Hilfsagens zur Citratsynthese beigetragen hat, muss in die Mitochondrien zurücktransportiert werden. Das ist allerdings nicht ganz so einfach, da die innere Mitochondrienmembran für Oxalacetat undurchlässig ist. Wiederum ist es also notwendig, dass Umgehungsreaktionen diesen Weg gangbar machen: Auf diese Weise wird übrigens der Großteil der für die Fettsäuresynthese erforderlichen Menge NADH erzeugt! 1. Oxalacetat + NADH + H + Malat + NAD + (Kat. Malat-Dehydrogenase im Cytosol) 2. Malat + NADP + Pyruvat + CO 2 + NADPH (Oxidative Decarboxylierung durch NADP + -abhängiges Malat-Enzym (malic enzyme) 3. Pyruvat + CO 2 + ATP + H 2 O Oxalacetat + ADP + P i + 2 H + (Pyruvat- Carboxylase) Summe: NADP + + NADH + ATP + H 2 O NADPH + NAD + + ADP + P i + H + Für jedes AcetylCoA entsteht demnach ein Molekül NADPH. Damit werden 8 Moleküle NADPH gebildet, am Beispiel der Palmitat-Synthese. Die fehlenden 6 Moleküle NADPH stammen aus dem Pentosephosphatweg (über den wir bereits etwas erfahren haben). Diese Bereitstellung der Vorstufen der Fettsäuresynthese dient als exzellentes Beispiel für die Koordination mehrerer Prozesse, um einem biochemischen Zweck zu dienen. - Citratzyklus, - Subzelluläre Kompartimentierung, - Pentosephosphatweg sorgen für die Kohlenstoffatome und die Reduktionskraft. - Glykolyse - oxidative Phosphorylierung sorgen für das ATP, das für die Fettsäuresynthese benötigt wird. Ggf. Fettsäure-Synthase-Inhibitoren und Polyketid- und nichtribosomale Peptidsynthetasen

3 Die Acetyl CoA-Carboxylase spielt eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle des Fettsäure-Stoffwechsels Synthese und Abbau von Fettsäuren reagieren extrem empfindlich auf veränderte Stoffwechselbedürfnisse. Hier hat das Enzym Acetyl-CoA-Carboxylase eine Schlüsselrolle inne. Es katalysiert die Bildung des Malonyl CoA, also die wesentliche, geschwindigkeitsbestimmende Reaktion der Fettsäure-Synthese. Selbst wird es von Glucagon, Adrenalin und Insulin gesteuert, wobei Insulin die Fettsäure-Synthese stimuliert, die Carboxylase also aktiviert, Glucagon und Adrenalin jedoch umgekehrt wirken (die Fettsäure-Synthese also blockieren und die Carboxylase deaktivieren). Ebenso aktiviert Citrat die Carboxylase (sein Vorhandensein zeigt eine ausreichende Versorgung mit Bausteinen und Energie an). Sind jedoch Palmitoyl-CoA und AMP vorhanden, so hemmen sie. Dieses überaus wichtige Enzym wird also sowohl lokal, als auch übergeordnet reguliert. 1. übergeordnete Regulation Durch Phosphorylierung kann die AcetylCoA-Carboxylase abgeschaltet, und umgekehrt durch Dephosphorylierung aktiviert werden. Durch eine AMP-abhängige Proteinkinase (AMPK) wird ein Serinrest modifiziert und somit die Carboxylase in ihre inaktive Form überführt. Der gegenläufige Weg erfolgt durch die Entfernung der Phosphorylgruppe durch Proteinphosphatase 2A von der Carboxylase. Die Phosphorylierung durch AMPK wird durch AMP aktiviert, durch ATP deaktiviert.

4 Das heißt: Ist wenig Energie vorhanden, wird die Carboxylase inaktiviert der Fettsäure- Aufbau wird eingestellt. Gleichzeitig wird die Phosphatase 1A gehemmt, um AcetylCoA-Carboxylase im phosphorylierten Zustand zu halten. Die Hormone Adrenalin und Glucagon aktivieren ebenfalls wieder die Proteinkinase A, die auch die Phosphatase durch Phosphorylierung hemmt. Ausschaltung der Fettsäure-Synthase durch Erhaltung der Carboxylase im phosphorylierten Zustand. Die Aktivierung bzw. Dephosphorylierung erfolgt mittels Insulin; die Carboxylase wird stimuliert. 2. lokale Regulation Durch Citrat wird AcetylCoA-Carboxylase allosterisch aktiviert. D.h. Citrat hebt die Hemmung durch Phosphorylierung z. T. wieder auf. Die inaktive AcetylCoA-Carboxylase liegt als Oktamer vor. Citrat nun macht die Polymerisierung der inaktiven Oktamere zu aktiven möglich. viel AcetylCoA + viel ATP viel Citrat Ist viel Citrat vorhanden, so weist das auf viele vorhandene C 2 -Einheiten und ATP hin; die Fettsäure-Synthese kann starten. Liegt allerdings viel Palmitoyl-CoA vor, hebt dies den stimulierenden Effekt auf die Carboxylase auf; die aktiven Filamente werden zu inaktiven Oktameren aufgetrennt. Das heißt: Ist viel Produkt bereits vorhanden, so wird die Synthese gar nicht erst gestartet. Synthese und Abbau von Fettsäuren kommen nie gleichzeitig vor; ihre Regulation erfolgt reziprok. Wie wir bereits wissen, steigt im Hungerzustand der Gehalt des Blutes an freien Fettsäuren an, da Glucagon und Adrenalin die Lipasen der Fettzellen stimulieren. Insulin hingegen hemmt die Lipolyse. Auch die AcetylCoA-Carboxylase reguliert hier: Stehen energiereiche Brennstoffmoleküle zur Verfügung, ist MalonylCoA in großer Menge vorhanden. (Zur Erinnerung: der geschwindigkeitsbestimmende Schritt der Fettsäure- Synthese) Die Carnitin-Acyltransferase I wird gehemmt; dadurch wird verhindert, dass CoAgebundene Fettsäuren in fetten Zeiten in die Mitochondrien-Matrix gelangen. Sie ist besonders effektiv in Geweben, die selbst nur in sehr geringem Umfang Fettsäure-Synthese betreiben können, wie Herz und Muskeln.

5 Die Aktivität der Enzyme der Fettsäure-Synthese (AcetylCoA-Carboxylase und Fettsäure- Synthase) steigt im Tierversuch nach einer Fastenperiode wieder deutlich an, wenn die Tiere kohlenhydratreiche und fettarme Nahrung erhalten. Man spricht hier von adaptiver Kontrolle. Verlängerung der Fettsäuren und Einführung von Doppelbindungen Das Hauptprodukt in der Fettsäure-Synthase-Reaktion ist Palmitat. Darüber hinaus benötigte längere Fettsäuren entstehen bei Eukaryoten durch Kettenverlängerungsreaktionen, die auf der cytosolischen Seite der Membran des endoplasmatischen Reticulums von Enzymen katalysiert werden. Die Verlängerung geschieht immer in Form von C 2 -Einheiten (Malonyl-CoA), die an das Carboxylende von gesättigten und ungesättigten CoA-gebundenen Fettsäuren angefügt werden. Hier treibt die Decarboxylierung des Malonyl-CoA die Kondensation dieser Einheiten an. Ungesättigte Fettsäuren werden durch membrangebundene Enzyme erzeugt In langkettige AcylCoAs werden im Endoplasmatischen Retikulum Doppelbindungen eingeführt. Beispielsweise fügt eine Oxygenase eine cis- 9 -Doppelbindung in StearoylCoA ein und es ensteht OleoylCoA. Hierbei wird molekularer Sauerstoff und NADH (oder NADHP) verwendet. StearoylCoA + NADH + H + + O 2 OleoylCoA + NAD H 2 O Drei membrangebundene Enzyme katalysieren diese Reaktion: NADH-Cytochrom-b 5 -Reduktase Cytochrom b 5 Desaturase

6 Zunächst werden Elektronen von NADH auf den FAD-Teil der NADH-Cytochrom-b 5 - Reduktase übertragen. - Cytochrom b 5 besitzt Hämeisen, das zur zweiwertigem Eisen reduziert wird. - Nun wird das Nicht-Häm-Eisenatom der Desaturase ebenfalls in die zweiwertige Form überführt, der damit eine Wechselwirkung mit Sauerstoff und dem CoA-Derivat der gesättigten Fettsäure ermöglicht wird. - Somit entsteht eine Doppelbindung in der Fettsäure und es werden 2 Moleküle Wasser frei. Zwei der benötigten Elektronen stammen vom NADH, zwei aus der Einfachbindung der ursprünglichen Fettsäure. Weitere ungesättigte Fettsäuren können aus Oleat durch Kombinationen von Verlängerung und Einführung von Doppelbindungen gebildet werden. Beispielsweise können durch Einführung weiterer Doppelbindungen carboxylwärts im Divinylmethanrhythmus (also durch isolierte Doppelbindungen) und Kettenverlängerung viele verschiedene Polyensäuren entstehen. Da Doppelbindungen im menschlichen und tierischen Organismus niemals zwischen der durch 9 -Desaturase eingeführten 9 -Doppelbindung und dem Methylende, sondern immer nur carboxylwärts eingebaut werden können, sind Linolsäure und Linolensäure essentielle Nahrungsbestandteile und ihre Folgeprodukte durch weitere Desaturierung und Kettenverlängerung sind essentielle Metabolite, die ihrerseits ganz bestimmte biologische Funktionen haben. Kleiner Exkurs in die Ernährungswissenschaft: Linolsäure als Ethyllinolat, ist beteiligt an der Regulation der Permeabilität der Haut für Wasser. Ihre Folgeprodukte, insbesondere Arachidonsäure, sind essentielle Bestandteile von Lipiden in biologischen Membranen (spielt gleich auch noch eine Rolle!) Bei Linolsäuremangel werden Linolsäureabkömmlinge durch andere Fettsäuren ersetzt, was zu einer Änderung von Membraneigenschaften führt. Zeichen eines Linolsäuremangels sind trockene, schuppende Hautausschläge mit Zunahme der Wasserverdunstung durch die Haut, Nierenveränderungen mit Hämaturie und Fertilitätsstörungen.

7 Der Bedarf an Linolsäure wird beim Erwachsenen auf etwa 10g/Tag geschätzt. Bis zum Auftreten von Mangelerscheinungen kann eine beträchtliche Zeitspanne vergehen, weil im Fettgewebe abhängig von der Vorernährung große Mengen an Linolsäure gespeichert sein können. Bei parenteraler Ernährung mit glucosehaltigen Lösungen kann ein Patient, durch die glucosebedingte Insulinstimulierung (und damit Lipolysehemmung) von seinem Fettgewebe isoliert, schon in wenigen Tagen einen Linolsäuremangel entwickeln. Eicosanoidhormone leiten sich von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ab Die wichtigste Vorstufe einiger Gruppen von Signalmolekülen, nämlich der Prostaglandine, der Prostacycline, Thromboxane und Leukotriene, ist Arachidonat, eine 20:4-Fettsäure. Ein Prostaglandin ist eine Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen und einem Ring aus fünf C- Atomen. Reduktasen und Isomerasen bilden viele unterschiedliche Prostaglandine; man bezeichnet die Hauptklassen als PGA bis PGI, wobei ein Index die Anzahl Kohlenstoff-Atome außerhalb des Ringes beziffert. Hat ein Prostaglandin zwei Doppelbindungen (PGE 2 ), so ist es aus Arachidonat entstanden. Die anderen beiden Doppelbindungen sind bei der Synthese des fünfgliedrigen Ringes verlorengegangen. Prostacyclin und Thromboxane gehen aus einer Zwischenstufe der Prostaglandinsynthese hervor, und sind demnach miteinander verwandt. Prostacyclin- bzw, Thromboxan-Synthasen sind für ihre Bildung verantwortlich.

8 Leukotriene wiederum werden aus Arachidonat durch Lipoxygenase gebildet. Zuerst wurden sie in Leukozyten entdeckt; da sie 3 konjugierte Doppelbindungen enthalten, entstand ihr Name. Prostaglandine, Prostacycline, Thromboxane und Leukotriene enthalten 20 Kohlenstoffatome und werden daher als Eicosanoide bezeichnet (eikosi = zwanzig). Es handelt sich hierbei um lokale Hormone, die kurzlebig sind. Sowohl die Aktivität der Zellen, in denen sie synthetisiert werden, als auch die ihrer Nachbarzellen, werden verändert, indem sie an 7TM-Rezeptoren binden. Im Gegensatz zu übergeordneten Hormonen wie Insulin und Glucagon variieren die Effekte dieser lokalen Hormone von Zelltyp zu Zelltyp. Prostaglandine - stimulieren Entzündungsreaktionen - regulieren den Blutfluss zu bestimmten Organen - kontrollieren den Ionentransport durch Membranen - modulieren die synaptische Übertragung - lösen den Schlaf aus kleiner Exkurs in die Pharmakologie: Aspirin blockiert den Zugang zum aktiven Zentrum des Enzyms, das Arachidonat in Prostaglandin H 2 umwandelt. Weil Prostaglandin H 2 die Vorstufe für weitere Prostaglandine, Prostacyclin und Thromboxane darstellt, wirkt sich die Blockierung dieses Schrittes auf viele Signaltransduktionswege aus. Hier liegt die Grundlage für die umfangreiche Wirkungsweise von Aspirin und verwandten Verbindungen bei Entzündungen, Fieber, Schmerzen sowie auf die Blutgerinnung.

Seminar Biochemie. Lipide und Lipidstoffwechsel. Dr. Christian Hübbers

Seminar Biochemie. Lipide und Lipidstoffwechsel. Dr. Christian Hübbers Seminar Biochemie Lipide und Lipidstoffwechsel Dr. Christian Hübbers Lernziele Lipidklassen: Fettsäuren, TG, Phospholipide, Cholesterin, Sphingolipide, Glykolipide. ß-Oxidation, FS-Biosynthese, MalonylCoA,

Mehr

Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann Gluconeogenese

Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann Gluconeogenese Gluconeogenese Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann 06.12.2004 Definition: wichtiger Stoffwechselweg, bei dem Glucose aus Nicht-Kohlenhydrat-Vorstufen synthetisiert wird Ablauf bei längeren Hungerperioden dient

Mehr

Fettsäurebiosynthese

Fettsäurebiosynthese Fettsäurebiosynthese Inhalt Fettsäuren Triacylglyceride FS-Biosynthese und einzelne Schritte Fettsäuren Lange CH-Ketten mit einer endständigen Carboxylgruppe 3 Gruppen: -> gesättigte FS -> einfach ungesättigte

Mehr

Biochemie II - Tutorium

Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 04.01.2016 Ablauf des Tutoriums Einführung und Wiederholung Vorlesungszusammenfassung Übungsaufgaben Selbststudium

Mehr

Der Fettsäurestoffwechsel. Basierend auf Stryer Kapitel 22

Der Fettsäurestoffwechsel. Basierend auf Stryer Kapitel 22 Der Fettsäurestoffwechsel Basierend auf Stryer Kapitel 22 1 CoA 2 3 Überblick 4 Ein paar Grundlagen... Carbonsäure Alkohol Carbonsäureester Eine Acyl-Gruppe 5 Eine Acyl-Gruppe H O Formyl H 3 C O Acetyl

Mehr

Stoffklasse: LIPIDE Funktionen in der Zelle

Stoffklasse: LIPIDE Funktionen in der Zelle Stoffklasse: LIPIDE Funktionen in der Zelle Zellmembranen Industrielle Nutzung Strukturelle Lipide Speicherstoffe Signalstoffe, Hormone Pigmente 2 1 R 1 R 2 3 5 7 2 4 A 6 B 8 R 3 1 21 22 9 N N H 17 1 20

Mehr

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus)

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Biochemischer Kreisprozeß Ablauf in der mitochondrialen Matrix Glykolyse β-oxidation Atmungskette AS-Abbau Der Citratzyklus Der Citratzyklus: Übersicht

Mehr

Biologie für Mediziner

Biologie für Mediziner Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Prof. Dr. Reiner Peters Institut für Medizinische Physik und Biophysik/CeNTech Robert-Koch-Strasse 31 Tel. 0251-835 6933, petersr@uni-muenster.de Dr. Martin Kahms

Mehr

Lipidstoffwechsel. 5. Regulation des Fettsäurestoffwechsels. 1. Verdauung, Aufnahme und Transport von Fetten. 6. Cholesterinstoffwechsel

Lipidstoffwechsel. 5. Regulation des Fettsäurestoffwechsels. 1. Verdauung, Aufnahme und Transport von Fetten. 6. Cholesterinstoffwechsel Lipidstoffwechsel 1. Verdauung, Aufnahme und Transport von Fetten 2. Fettsäureoxidation 3. Ketonkörper 4. Biosynthese von Fettsäuren 5. Regulation des Fettsäurestoffwechsels 6. Cholesterinstoffwechsel

Mehr

Citratzyklus. Biochemie Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park

Citratzyklus. Biochemie Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park Citratzyklus Biochemie 13.12.2004 Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park O CH 3 C Acetyl-CoA + H 2 O HO C COO C NADH O C H Citrat Cis-Aconitat H C Malat Citratzyklus HO C H Isocitrat CH H 2 O Fumarat C = O FADH

Mehr

Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat

Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat Der Malat-Shuttle Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat Die innere Mitochondrienmembran ist undurchlässig für: 1. Wasserstoffatomen > 2. Acetyl-

Mehr

Stoffwechsel. Metabolismus (3)

Stoffwechsel. Metabolismus (3) Vorlesung Zell- und Molekularbiologie Stoffwechsel Metabolismus (3) Überblick Stoffwechsel Glykolyse Citratcyklus Chemiosmotische Prinzipien 1 Glykolyse 1 Glucose und in der Glykolyse daraus gebildete

Mehr

Hast du dich schon mal gefragt, wie aus dem Essen in deinem Mund eigentlich Energie wird und wie du das am effizientesten für dich nutzen kannst?

Hast du dich schon mal gefragt, wie aus dem Essen in deinem Mund eigentlich Energie wird und wie du das am effizientesten für dich nutzen kannst? Hast du dich schon mal gefragt, wie aus dem Essen in deinem Mund eigentlich Energie wird und wie du das am effizientesten für dich nutzen kannst? Dann ist diese Grundlagenreihe zum Stoffwechsel und Energiegewinnung

Mehr

Kraftwerk Körper Energiegewinnung in unseren Zellen

Kraftwerk Körper Energiegewinnung in unseren Zellen Was passiert eigentlich, wenn wir etwas essen und dann loslaufen müssen? Wie können unsere Zellen die Stoffen aus der Nahrung zur Energiegewinnung nutzen? Die Antwort auf diese Fragen gibt s in diesem

Mehr

Lipide. Dr. med. Tamás Pándics. Biochemie I. SEMMELWEIS UNIVERSITÄT Institut für Medizinische Biochemie

Lipide. Dr. med. Tamás Pándics. Biochemie I. SEMMELWEIS UNIVERSITÄT Institut für Medizinische Biochemie Lipide Biochemie I Dr. med. Tamás Pándics SEMMELWEIS UNIVERSITÄT Institut für Medizinische Biochemie Lipide Definition: hydrophobe Biomoleküle Heterogene Gruppe mit abwechslungsreichen Funktionen: Bestandteile

Mehr

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Vorlesung Vom Molekül zur Zelle Ao.Univ.Prof. Dr. Georg Weitzer Fortsetzung von Block 3 nach Prof. Müllner, ab 8.1. Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Aktuelle Folien unter http://homepage.univie.ac.at/georg.weitzer/lectures.html

Mehr

Primärstoffwechsel. Prof. Dr. Albert Duschl

Primärstoffwechsel. Prof. Dr. Albert Duschl Primärstoffwechsel Prof. Dr. Albert Duschl Aufgaben Der Primärstoffwechsel sorgt für Aufbau (Anabolismus) und Abbau (Katabolismus) biologischer Moleküle, wie Aminosäuren, Lipide, Kohlenhydrate und Nukleinsäuren.

Mehr

Lipide und Lipidstoffwechsel. Klassifizierung: große strukturelle Variabilität Vielzahl von Einteilungsmöglichkeiten

Lipide und Lipidstoffwechsel. Klassifizierung: große strukturelle Variabilität Vielzahl von Einteilungsmöglichkeiten Lipide und Lipidstoffwechsel Klassifizierung: große strukturelle Variabilität Vielzahl von Einteilungsmöglichkeiten allen gemeinsam: (größtenteils) hydrophob nicht wasserlöslich löslich in organischen

Mehr

Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen

Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen Der Energiestoffwechsel eukaryotischer Zellen Der Abbau (Katabolismus/Veratmung/Verbrennung) reduzierter Kohlenstoffverbindungen (Glukose, Fettsäuren, Aminosäuren) bzw. deren makromolekularer Speicher

Mehr

6.1 Fettsäuren und Eikosanoide Definition: Gesättigte Fettsäuren haben die Summenformel

6.1 Fettsäuren und Eikosanoide Definition: Gesättigte Fettsäuren haben die Summenformel 6.1 Fettsäuren und Eikosanoide Definition: Gesättigte Fettsäuren haben die Summenformel CH 3 (CH 2 ) n-2 COOH. Meist ist n eine geradzahlige Zahl, weil die Fettsäuren aus C 2 -Einheiten (Acetyl-CoA) aufgebaut

Mehr

BIOCHEMIE DER ERNÄHRUNG II Oxidation von Lipiden. Gastrointestinaltrakt. Fettsäureoxidation zu Acetyl-CoA

BIOCHEMIE DER ERNÄHRUNG II Oxidation von Lipiden. Gastrointestinaltrakt. Fettsäureoxidation zu Acetyl-CoA xidation von Lipiden ß-xidation: Fettsäureoxidation zu Acetyl-oA BIEMIE DER ERNÄRUNG II 07.05.2012 wichtigste Fettsäurequelle in Nahrung: Triacylglyceride Import freier Fettsäuren ins ytosol oder Erzeugung

Mehr

Cyclooxygenase-Hemmer Aspirin & Co. Seminar der Biochemie II Sebastian Gabriel

Cyclooxygenase-Hemmer Aspirin & Co. Seminar der Biochemie II Sebastian Gabriel Cyclooxygenase-Hemmer Aspirin & Co. Seminar der Biochemie II 19.01.2006 Sebastian Gabriel Inhalt 1. Arachidonsäure und ihre Derivate 2. COX-Hemmer 3. Aus der Roten Liste... Inhalt 1. Arachidonsäure und

Mehr

Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien

Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien Übersicht Die Bedeutung von ATP Aufbau eines Mitochondriums ATP Synthese: Citratzyklus Atmungskette ATP Synthase Regulation der ATP Synthese Die Bedeutung

Mehr

Reaktionen der Zellatmung (1)

Reaktionen der Zellatmung (1) ARBEITSBLATT 1 Reaktionen der Zellatmung (1) 1. Benennen Sie den dargestellten Stoffwechselweg und die beteiligten Substanzen! CoA-S Acetyl-CoA Citrat Oxalacetat Isocitrat Malat Citratzyklus α-ketoglutarat

Mehr

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien Atmung der Mitochondrien Atmung Übersicht e - Transportkette REAKTION: C 6 H 12 O 6 + 6O 2 6CO 2 + 6H 2 O + Energie (Glucose) (Sauerstoff) (Kohlendioxid) (Wasser) Nur ca. 40% der Energie wird zu ATP Der

Mehr

Atmungskette ( Endoxidation) Reaktionen und ATP-Synthase

Atmungskette ( Endoxidation) Reaktionen und ATP-Synthase Atmungskette ( Endoxidation) Reaktionen und ATP-Synthase Einleitung Aufrechterhaltung von Struktur und Funktion aller Lebensformen hängt von einer ständigen Energiezufuhr ab Höchste Energieausbeute liefert

Mehr

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 (insgesamt 100 Punkte, mindestens 40 erforderlich) Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 am 18.02.2002 von 08.15 09.45 Uhr Gebäude 52, Raum 207 Bitte Namen, Matrikelnummer und Studienfach unbedingt

Mehr

5. Fragentyp D Welche(s) der folgenden Lipide ist (sind) Bestandteil zellulärer Membranen? 1. Triacylglycerine 2. Cholesterin 3. Taurocholsäure 4. Pho

5. Fragentyp D Welche(s) der folgenden Lipide ist (sind) Bestandteil zellulärer Membranen? 1. Triacylglycerine 2. Cholesterin 3. Taurocholsäure 4. Pho 1. Fragentyp D Welche Aussage(n) zum Lipidstoffwechsel trifft (treffen) zu? 1. LDLs werden u. a. durch die Lipoproteinlipase abgebaut. 2. Das Apolipoprotein CI ist ein Cofactor der LCAT. 3. Fettzellen

Mehr

Bioenergetik. Technische Universität Ilmenau, FG Nanotechnologie. Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien

Bioenergetik. Technische Universität Ilmenau, FG Nanotechnologie. Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien Bioenergetik Quellen: 1. Physiologie des Menschen (mit Pathophysiologie) R.F. Schmidt, F. Lang, G. Thews, 29. Auflage Springer Medizin Verlag Heidelberg (2005), ISBN 3-540-21882-3. 2. www.cg.bnv bamberg.de/t3/fileadmin/images/fachbereiche/biologie/dateien/kh-abbau.ppt

Mehr

Kapitel: Häm 35. Hämsynthese COOH. Porphobilinogen- Synthase NH 2 H. 5-Aminolävulinsäure (ALA) HOOC CH 2. Uroporphyrinogen- HN Decarboxylase CH 3

Kapitel: Häm 35. Hämsynthese COOH. Porphobilinogen- Synthase NH 2 H. 5-Aminolävulinsäure (ALA) HOOC CH 2. Uroporphyrinogen- HN Decarboxylase CH 3 Kapitel: Häm 35 Häm Biosynthese Häm ist, wie wir bereits gesehen haben, eine Fe-haltige prosthetische Gruppe, die ein essentieller Bestandteil vieler Proteine ist, wie z. B. Hämoglobin, Myoglobin und der

Mehr

Pentosephosphat. hosphatweg

Pentosephosphat. hosphatweg Pentosephosphat hosphatweg Wie aus dem Namen abzuleiten ist, werden C5-Zucker, einschließlich Ribose, aus Glucose synthetisiert. Das oxidierende Agens ist hierbei NADP + ; es wird zu NADP reduziert, das

Mehr

1. Die Bildung von Methan durch Mikroorganismen erfolgt (2 Punkte)

1. Die Bildung von Methan durch Mikroorganismen erfolgt (2 Punkte) Modul: Einführung in die Biochemie und Genetik Prüfungsleistung: Einführung in die Biochemie Welches Enzym katalysiert die dargestellte Reaktion? (2 Punkte) a) Hexokinase b) Glyceratkinase c) Mitogen-aktivierte

Mehr

Biochemie Übungsblatt Nr Fettsäuresynthese:

Biochemie Übungsblatt Nr Fettsäuresynthese: Fettsäuresynthese: 1) Mit Hilfe des mitochondriale ACP? AcetylCoA Carrboxylase (Biothin als prosth. Gruppe) AcetylCoA + Kohlendioxid + ATP MalonylCoA + ADP + P 2)? Reguliert durch Insulin (Insulin hemmt

Mehr

1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt.

1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt. Übung und Lösung zur Übung Aminosäuren 1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt. 2. Das Tripeptid Glutathion ( -Glu-Cys-Gly)

Mehr

Grundzüge des Fettstoffwechsels. 4.4 Grundzüge des Fettstoffwechsels Fettsäuren und Fette

Grundzüge des Fettstoffwechsels. 4.4 Grundzüge des Fettstoffwechsels Fettsäuren und Fette Grundzüge des Fettstoffwechsels 4.4 Grundzüge des Fettstoffwechsels 4.4.1 Fettsäuren und Fette Klassifizierung der Lipide Die Klasse der Lipide lässt sich unterteilen in Nicht verseifbare Lipide Isoprenderivate

Mehr

Glucose/Fettstoffwechsel

Glucose/Fettstoffwechsel Glucose/Fettstoffwechsel Glucose/Fettstoffwechsel Blutzuckerspiegel immer konstant 60 100 mg/100 ml oder 3,33 5,55 mmol/l. Synthese: Pankreas Hormon-Antagonisten Insulin Glucagon hemmt steigert Zucker-Neubildung

Mehr

Glykogenstoffwechsel. Glykogensynthese und Glykogenolyse

Glykogenstoffwechsel. Glykogensynthese und Glykogenolyse Glykogenstoffwechsel Glykogensynthese und Glykogenolyse Glykogen lykogen ist das Speicher- bzw. Reserve-Kohlenhydrat bei Tieren Vergleichbar dem Amylopektin, ist Glykogen ein nichtlineares Polymer aus

Mehr

Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus

Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus Vortrag zum Thema Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus von Daniel Metzsch 1 Inhalte 1. Zuerst ein paar Strukturformeln 2. Einordnung in den Metabolismus 3. Überblick über den Zitronensäurezyklus 4.

Mehr

Fette und ihre Funktionen. Müssen Fette sein?

Fette und ihre Funktionen. Müssen Fette sein? Fette und ihre Funktionen Müssen Fette sein? Ja! Fette sind: Wichtiger Bestandteil unserer täglichen Nahrung Energieträger Nummer 1 Quelle für essentielle n Vehikel für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine

Mehr

Struktur und Chemie von Fetten

Struktur und Chemie von Fetten Struktur und Chemie von Fetten Definition Lipide oder Rohfett = Lebensmittelbestandteile, die nicht in Wasser, sondern nur in organischen Lösungsmitteln löslich sind Beinhalten Triglyceride, Phosphatide,

Mehr

Der Stoffwechsel: Konzepte und Grundmuster

Der Stoffwechsel: Konzepte und Grundmuster Der Stoffwechsel: Konzepte und Grundmuster 1 Lebende Organismen Was unterscheidet lebende Organismen von toter Materie? Lebende Organismen haben einen hohen Gehalt an chemischer Komplexität und Organisation

Mehr

Versuch 6. Leitenzyme

Versuch 6. Leitenzyme Versuch 6 Leitenzyme Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@quantentunnel.de X X X Dr. Kojro Einleitung Ziel dieses Versuches ist der Nachweis von bestimmten

Mehr

ENZYME. Teil 1: Grundlagen und Substratbestimmungen

ENZYME. Teil 1: Grundlagen und Substratbestimmungen ENZYME Teil 1: Grundlagen und Substratbestimmungen Metastabiler Zustand Beispiel: Glucose-6-Phosphat + H 2 O [Glc6P] [H 2 0] K = = 1.135 x 10 [Glc] [Pi] -3 Gleichgewicht stark auf Seite von Glc + Pi Glucose

Mehr

Praktikum Biochemie B.Sc. Water Science WS Enzymregulation. Marinja Niggemann, Denise Schäfer

Praktikum Biochemie B.Sc. Water Science WS Enzymregulation. Marinja Niggemann, Denise Schäfer Praktikum Biochemie B.Sc. Water Science WS 2011 Enzymregulation Marinja Niggemann, Denise Schäfer Regulatorische Strategien 1. Allosterische Wechselwirkung 2. Proteolytische Aktivierung 3. Kovalente Modifikation

Mehr

Hemmung der Enzym-Aktivität

Hemmung der Enzym-Aktivität Enzym - Inhibitoren Wie wirkt Penicillin? Wie wirkt Aspirin? Welche Rolle spielt Methotrexat in der Chemotherapie? Welche Wirkstoffe werden gegen HIV entwickelt? Hemmung der Enzym-Aktivität Substrat Kompetitiver

Mehr

9 Herkunft des ATP. 9.2 Der Citratzyklus

9 Herkunft des ATP. 9.2 Der Citratzyklus 200 9.2 Der Citratzyklus Im Rahmen des Citratzyklus wird Acetyl-CoA zu zwei Molekülen CO 2 umgewandelt, wobei zusätzlich noch Energie in Form von ATP und GTP sowie Reduktionsäquivalente in Form von NADH/H

Mehr

Schritt für Schritt Simulation Die Atmungskette

Schritt für Schritt Simulation Die Atmungskette KENNZEICHEN: KURS - SCHULE - - Schritt für Schritt Simulation Die Atmungskette Inhalt Übersicht über das Mitochondrium und die Mitochondrienmembran S.2 Zeichenerklärung S.3 Stichwortverzeichnis S.4 Leitfaden

Mehr

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg Biochemie II im Wintersemester 2009/2010 Joachim Wegener Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg 18.10.2010 1/14 Biochemie II im WS 2010 / 2011 All Dozenten auf einen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. I Stoffwechsel. 1 Vom Organismus zum Molekül Aminosäuren Peptide und Proteine Enzyme...

Inhaltsverzeichnis. I Stoffwechsel. 1 Vom Organismus zum Molekül Aminosäuren Peptide und Proteine Enzyme... XI I Stoffwechsel 1 Vom Organismus zum Molekül...................... 2 1.1 Aufbau des Organismus.............................. 2 1.2 Chemische Grundlagen des Stoffwechsels.................. 6 1.3 Informationsübertragung

Mehr

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen:

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: BIOCHEMIE Prof. Manfred SUSSITZ über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: Medizinische Fakultät, Universität Erlangen http://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/start.html

Mehr

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide Inhaltsverzeichnis 1 Zelluläre Grundlagen der Biochemie Typen lebender Zellen 2 Typen biochemischer Präparationen 2 Subzelluläre Fraktionierung 3 Biochemische Funktionen der Zellorganellen 4 2 Proteine

Mehr

Mitochondriale Elektronentransportkette (Atmungskette)

Mitochondriale Elektronentransportkette (Atmungskette) Mitochondriale Elektronentransportkette (Atmungskette) Mitochondriale Elektronentransportkette (Atmungskette) Komplex I und II übetragen Elektronen auf Coenzym Q (Ubichinon) Gekoppelte Elektronen-Protonen

Mehr

Update klinische Ernährung Intensivmedizin Fette

Update klinische Ernährung Intensivmedizin Fette Update klinische Ernährung Intensivmedizin Fette reinhard.imoberdorf@ksw.ch Biologie der Fettsäuren - Tutorial Kompakte Energieträger Bausteine Ester, Triglyceride, Phospholipide, Glykolipide Komponenten

Mehr

Oxidative Phosphorylierung

Oxidative Phosphorylierung BICEMIE DER ERÄRUG II Grundzüge des Metabolismus xidative Phosphorylierung 24.04.2012 xidative Phosphorylierung xidative Phosphorylierung -Die Elektronen in AD und in FAD 2 (hohes Übertragungspotential)

Mehr

Lipide. Prof. Dr. Albert Duschl

Lipide. Prof. Dr. Albert Duschl Lipide Prof. Dr. Albert Duschl Funktionen der Lipide Definition: Lipide sind ölige oder fettige Derivate von Kohlenwasserstoffen. Biologische Lipide sind - Energiespeicher - Membrankomponenten - Pigmente

Mehr

Grundlagen der Stoffwechselphysiologie

Grundlagen der Stoffwechselphysiologie 1 Grundlagen der Stoffwechselphysiologie -Fragenkatalog- Bitte beachten: Die endgültige Formulierung der Fragen in der Klausur kann von den Formulierungen im Fragenkatalog abweichen Bei manchen Fragen

Mehr

Ueberblick des Zuckerabbaus: Pyruvat!

Ueberblick des Zuckerabbaus: Pyruvat! Ueberblick des Zuckerabbaus: Pyruvat + 2 ATP Oxidativer Abbau Fermentation (Muskel) Alkohol-Gärung (Hefe) Alkoholische Gärung: In Hefe wird unter aneroben Bedingungen NAD + durch Umwandlung von Pyruvat

Mehr

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 12.10.2016 Alexander Götze 3.Semester Molekulare Biotechnologie a.goetze2207@googlemail.com Mi. 2DS DRU. 68 H Michel

Mehr

Grundzüge des Energiestoffwechsels I

Grundzüge des Energiestoffwechsels I Grundzüge des Energiestoffwechsels I 4.5 Grundzüge des Energiestoffwechsels 4.5.2 Glykolyse 4.5.3 Pyruvatdecarboxylierung 4.5.4 Citratzyklus 4.5.5 Glyoxylatzyklus und Gluconeogenese 4.5.6 Atmung, Endoxidation

Mehr

Translokase auf die innere Seite der mitochondrialen Matrix transportiert. Dort findet die Fettsäureoxidation in separaten Schritten statt.

Translokase auf die innere Seite der mitochondrialen Matrix transportiert. Dort findet die Fettsäureoxidation in separaten Schritten statt. Einführung Fettsäuren sind ubiquitäre Bestandteile aller lebenden Organismen auf unserem Planeten. Sie haben verschiedene Funktionen. So findet man sie als strukturbildende Bestandteile in den Lipiden,

Mehr

Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren

Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren Andrea Schulte aus: Löffler/Petrides, Biochemie und Pathobiochemie, 7. Aufl., Kap. 15.3 Gliederung Einleitung: essentielle Aminosäuren, Biosynthese Abbau, Stoffwechselbedeutung

Mehr

7. Arachidonsäurestoffwechsel: Prostaglandine

7. Arachidonsäurestoffwechsel: Prostaglandine 7. Arachidonsäurestoffwechsel: Prostaglandine Synthese von Prostaglandin (PG) Vorstufen Arachidonsäure wird durch Hydrolyse von Phospholipiden erzeugt Cyclischer und linearer Weg des Arachidonsäurestoffwechsels

Mehr

Atmungskette inklusive Komplex II

Atmungskette inklusive Komplex II Atmungskette inklusive Komplex II Energiegewinnung durch oxidative Phosphorylierung GW2014 Das Prinzip der Oxidativen Phosphorylierung 14_01_01_harness_energy.jpg Chemiosmotische Kopplung 2016 1 1) 2)

Mehr

BIOCHEMIE des Stoffwechsels ( )

BIOCHEMIE des Stoffwechsels ( ) BIOCHEMIE des Stoffwechsels (772.113) 7. Einheit Citrat- und Glyoxylat-Cyclus Citrat-Cyclus Allgemeines Reaktionsfolge Thermodynamik und Regulation Amphibole Natur des Citrat-Cyclus Anaplerotische Reaktionen

Mehr

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D.

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kapitel 5: 1 Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kalium Kapitel 5: 2 Welcher der folgenden Makronährstoffe ist

Mehr

Die Atmungskette. 1. Einleitung und Funktion. Inhalt:

Die Atmungskette. 1. Einleitung und Funktion. Inhalt: Die Atmungskette Inhalt: 1. Einleitung und Funktion 2. Die einzelnen Komplexe der Atmungskette 3. Zusammengefasst: Die Vorgänge in der Atmungskette 4. Transporte durch die Mitochondrienmembran 5. Die Regulation

Mehr

Adiponectin Eine Schlüsselsubstanz im Stoffwechsel

Adiponectin Eine Schlüsselsubstanz im Stoffwechsel Adiponectin Eine Schlüsselsubstanz im Stoffwechsel Dr. Harald Fischer, Frankfurt am Main 2015 Adiponectin Grosse Familie der Adipocytokine Über 100 Hormone (-ähnliche) die regulierend in den Stoffwechsel

Mehr

Atmung Respiration 1

Atmung Respiration 1 Atmung Respiration 1 Atmung Die oxidative Phosphorylierung ist der letzte Schritt einer Serie von Energieumwandlungen, die insgesamt als Zellatmung oder einfach Atmung (Respiration) bezeichnet werden 2

Mehr

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Prüfungsnummer Bevor Sie beginnen + Teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein! Die Arbeit umfasst 8 Aufgaben und sie haben 4 Stunden Zeit. Achten Sie

Mehr

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Biochemie IV im SS 2000

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Biochemie IV im SS 2000 Wiederholungsklausur zur Vorlesung Biochemie IV im SS 2000 am 15.11.2000 von 13.45 15.15 Uhr (insgesamt 100 Punkte, mindestens 50 erforderlich) Bitte Name, Matrikelnummer und Studienfach 1. Wie erfolgt

Mehr

Membranumgrenzte Organellen kommen in jedem Zelltyp in charakteristischer Kopienzahl, Größe und Positionierung vor.

Membranumgrenzte Organellen kommen in jedem Zelltyp in charakteristischer Kopienzahl, Größe und Positionierung vor. Membranumgrenzte Organellen kommen in jedem Zelltyp in charakteristischer Kopienzahl, Größe und Positionierung vor. Mitochondrien in Muskelzellen und Spermien Building the cell: Design principles of cellular

Mehr

Stoffwechselphysiologie

Stoffwechselphysiologie Stoffwechselphysiologie 9 m 3 m 3 m Nahrung- und Flüssigkeitsaufnahme in 40 Jahren: 36000 l Wasser 6000 kg Nahrungsmittel Aufgaben des Stoffwechsels Gewinnung von chemischer Energie aus anorganischen und

Mehr

Biochemie, Übungsklausur BIUZ

Biochemie, Übungsklausur BIUZ Biochemie, Übungsklausur BIUZ von Samuel Wüst Anmerkung: diese Prüfungsfragen sollen dir bei der Prüfungsvorbereitung Biochemie helfen. Die Fragen habe ich so zusammengestellt, dass nur Fragen vorkommen,

Mehr

Lipide. Prof. Dr. Albert Duschl

Lipide. Prof. Dr. Albert Duschl Lipide Prof. Dr. Albert Duschl Funktionen der Lipide Definition: Lipide sind ölige oder fettige Derivate von Kohlenwasserstoffen. Biologische Lipide sind - Energiespeicher - Membrankomponenten - Pigmente

Mehr

Hunde (mehr noch als Katzen) Fette. Die wichtigsten sind Fettsäuren, sie werden

Hunde (mehr noch als Katzen) Fette. Die wichtigsten sind Fettsäuren, sie werden Fette Hunde (mehr noch als Katzen) haben eine natürliche Vorliebe für fettreiche Nahrung. Diese muss allerdings beschränkt werden, wenn das Tier wenig Bewegung hat. Ohne eine strenge Rationierung führt

Mehr

Autotrophe und heterotrophe Organismen

Autotrophe und heterotrophe Organismen Grundlagen der Umwelttechnik 5. Biomoleküle und Grundlagen des Stoffwechsels Vorlesung an der ochschule Augsburg Dr. Siegfried Kreibe 1 Autotrophe und heterotrophe rganismen Autotrophe rganismen: bauen

Mehr

Bioenergetik. Prof. Dr. Albert Duschl

Bioenergetik. Prof. Dr. Albert Duschl Bioenergetik Prof. Dr. Albert Duschl Gesetze der Thermodynamik 1. Gesetz: Die Summe der Energie im Universum ist gleich. 2. Gesetz: Die Entropie nimmt zu. Geordnete Strukturen, wie Lebewesen, verletzen

Mehr

Grundzüge des Energiestoffwechsels I

Grundzüge des Energiestoffwechsels I Grundzüge des Energiestoffwechsels I 4.5 Grundzüge des Energiestoffwechsels 4.5.2 Glykolyse 4.5.3 Pyruvatdecarboxylierung 4.5.4 Citratzyklus 4.5.5 Glyoxylatzyklus und Gluconeogenese 4.5.6 Atmung, Endoxidation

Mehr

Seiten im Campbell und Tierphsbuch. Citratsäurezyklus: T. S. 53 / Cam. S. 180 f, , , 190

Seiten im Campbell und Tierphsbuch. Citratsäurezyklus: T. S. 53 / Cam. S. 180 f, , , 190 Versuch: Atmung Seiten im Campbell und Tierphsbuch Zusammenfassung Campbell S. 915 bis 925 RQ Tierphys S. 259 Was sind Tracheen? T. S. 255 / Cam S. 746 f., 917 ff., 1349 Lunge : T. S. 243 ff. / Cam S.

Mehr

1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P)

1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P) 1. Klausur zum Modul 5.3 Biochemie WS 09/10 12.2.2010 1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P) 2) Welche Funktion

Mehr

Seminare Biochemie (2. Semester)

Seminare Biochemie (2. Semester) Seminare Biochemie (2. Semester) im SoSe 2017: 1/1 Molekulare Funktion und Bedeutung von Nucleinsäuren (Teil 1) 1/2 Molekulare Funktion und Bedeutung von Nucleinsäuren (Teil 2) 2/1 Molekulare Funktion

Mehr

4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze

4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze 4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze Nahrungsbestandteile, die Energie liefern oder liefern können, werden als Makronährstoffe bezeichnet. Nur diese wollen wir im vorliegenden Ratgeber berücksichtigen.

Mehr

1 Vom Organismus zum Molekül... 3

1 Vom Organismus zum Molekül... 3 I Stoffwechsel... 1 1 Vom Organismus zum Molekül... 3 1.1 Aufbau des Organismus... 4 1.2 Chemische Grundlagen des Stoffwechsels... 8 1.3 Informationsübertragung in lebenden Systemen... 17 1.4 Funktion

Mehr

BIOCHEMIE DES PHOSPHATS. Von Ramona Achorbagi und Natali Rabzewitsch

BIOCHEMIE DES PHOSPHATS. Von Ramona Achorbagi und Natali Rabzewitsch BIOCHEMIE DES PHOSPHATS Von Ramona Achorbagi und Natali Rabzewitsch ENTDECKUNG DES PHOSPHORS 1669 entdeckte Henning Brand das Phosphor 1833 erste Zündhölzer 1845 fand man den stabileren roten Phosphor

Mehr

Glucose-6-Phosphat > Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP > > UDP-Glucose + PPi PPi

Glucose-6-Phosphat > Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP > > UDP-Glucose + PPi PPi Phosphoglucomutase Phosphoglucomutase Glucose-6-Phosphat -------------------> Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP -------> -------> UDP-Glucose + PPi PPi fehlt fehlt bei bei Galactoseseintolleranz

Mehr

Stoffwechsel. Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert

Stoffwechsel. Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert Der Stoffwechsel ist die Summe aller chemischen Reaktionen, die in den Zellen eines Organismus auftreten. Unter Mithilfe von Enzymen verläuft

Mehr

1.(A) Welche Aussage zum Häm und seinem Abbauprodukt Bilirubin trifft zu?

1.(A) Welche Aussage zum Häm und seinem Abbauprodukt Bilirubin trifft zu? 1 1.(A) Welche Aussage zum Häm und seinem Abbauprodukt Bilirubin trifft zu? (A) Die 4 Pyrrolringe des Häms werden aus Tryptophan synthetisiert. (B) Das Schrittmacherenzym der Hämsynthese benötigt Biotin.

Mehr

10 BIOGENE-AMINE 4 NICHT-PROTEINOGENE- AS. 20 PROTEINOGENE AS glucoplastisch/ketoplastisch 8 ESSENTIELLE AS

10 BIOGENE-AMINE 4 NICHT-PROTEINOGENE- AS. 20 PROTEINOGENE AS glucoplastisch/ketoplastisch 8 ESSENTIELLE AS Für uns! - es gibt 20 AS Diese sind wiederum aufgeteilt in: Neutrale AS Saure AS Basische AS Schwefelhaltige AS Aromatische AS Heterocyklische AS - es gibt 20 AS - davon sind 8 essentiell d.h.: der Körper

Mehr

BIOCHEMIE. Teil 2: Aminosäuren, Proteine, Enzyme. Urheberrechtlich geschütztes Material. Lernkarteikarten Veterinärmedizin - BIOCHEMIE

BIOCHEMIE. Teil 2: Aminosäuren, Proteine, Enzyme. Urheberrechtlich geschütztes Material. Lernkarteikarten Veterinärmedizin - BIOCHEMIE Lernkarteikarten Veterinärmedizin - BIOCHEMIE BIOCHEMIE 2014 Teil 2: Aminosäuren, Proteine, Enzyme Vetbrainfood - Tiermedizinische Lernkarteikarten - Diplombiologin und Tierärztin G. Glück Liebe/r Biochemie-Interessierte,

Mehr

3.4 Citratcyclus Fehlertext

3.4 Citratcyclus Fehlertext 3.4 Citratcyclus Fehlertext. Lesen Sie den nebenstehenden Text 23 Fehler, indem Sie die Fehler unterstreichen, Der Citratcyclus wird als die Drehscheibe des gesamten Stoff - wechsels im Organismus bezeichnet.

Mehr

Arten zellulärer Signalübertragung

Arten zellulärer Signalübertragung Arten zellulärer Signalübertragung Hormone SignalZelle Synapse Transmittermoleküle RezeptorLigand vermittelter Zell-Zell Kontakt Hormone als Signalmoleküle Adrenalin: Cortisol: Östradiol: Glucagon: Insulin:

Mehr

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 20.10.2016 Alexander Götze 3.Semester Molekulare Biotechnologie a.goetze2207@googlemail.com Mi. 2DS DRU. 68 H Michel

Mehr

Praktikumsreferat Biochemie

Praktikumsreferat Biochemie Praktikumsreferat Biochemie Thema: Glycolyse und Gluconeogenese 1. Glycolyse im Überblick Die Glycolyse (gr.: glykys = süß, lysis = auflösen) beschreibt den Abbau von Glucose zu Pyruvat (aerobe Glycolyse

Mehr

Transduktion bei den Nozizeptoren

Transduktion bei den Nozizeptoren Transduktion bei den Nozizeptoren AB 2-1 Aufgabe 1 Beschriften Sie die Abbildung mit folgenden Begriffen: Fasern des Cytoskletts - Zellmembran - Natrium- Ionen - Einströmen von Natrium-Ionen, geschlossener

Mehr

Lipide /Stoffklassen 1. Stoffklassen der Lipide:

Lipide /Stoffklassen 1. Stoffklassen der Lipide: Lipide /Stoffklassen 1 Stoffklassen der Lipide: 1.) Nicht hydrolysierbare (veresterbare) Lipide: - Kohlenwasserstoffe (Alkane, Carotinoide) - Alkohole (langkettige Alkanole C 10 und höher, Sterole) - Carbonsäuren

Mehr

Die Biochemie der Fette und deren Bedarfsempfehlungen für den Menschen

Die Biochemie der Fette und deren Bedarfsempfehlungen für den Menschen Autor: Dr. Ulrike Jambor de Sousa Klinik, Institut: Titel: Die Biochemie der Fette und deren Bedarfsempfehlungen für den Menschen Inhaltsverzeichnis Einleitung Triglyceride Fett-Verdauung Lipoproteine

Mehr

Die Nährstoffe BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG. Kohlenhydrate (KH)

Die Nährstoffe BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG. Kohlenhydrate (KH) BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG Die Nährstoffe Nährstoffe sind chemisch definierte organische und anorganische Bestandteile der Nahrung, die zur Lebenserhaltung im Stoffwechsel (STW) verarbeitet

Mehr

Anaerobe NADH-Regeneration: Gärung

Anaerobe NADH-Regeneration: Gärung Anaerobe NADH-egeneration: Gärung Milchsäure-Gärung H 3 Lactat-DH H H H 3 Pyruvat Lactat Anaerobe NADH-egeneration: Gärung Milchsäure-Gärung H 3 Lactat-DH H H H 3 Pyruvat Lactat Alkoholische Gärung H 3

Mehr

Einführung in die Biochemie

Einführung in die Biochemie Dozent: Uwe Conrath Keine Gewähr auf Richtigkeit der Fragen! Einführung in die Biochemie Was bestimmt die Struktur und Funktion eines Proteins? Die lineare Abfolge von Aminosäuren/ Aminosäuresequenz (Primärstruktur).

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Mit Ernährungswissen zur gesunden Lebensweise und zum Wohlfühlgewicht mit 1 Farbfolie Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de

Mehr