STUDIUM UND BEHINDERUNG

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1 STUDIUM UND BEHINDERUNG Beratung für chronisch kranke und behinderte Studierende

2 Inhaltsverzeichnis Beratungsteam und Kontakt 2 Eine Universität für alle 3 Enthinderung an der Viadrina 3 Definition von Behinderung im Hochschulbereich 4 Behinderung - ein umstrittener Begriff 5 Zur Lage von Studierenden mit Behinderung 6 Studium und Behinderung 0 8 Barrierefreiheit 8 Barrierefreiheit an der Viadrina Nachteilsausgleich 10 Bewerbung und Zulassung zum Studium 10 Härtefallantrag Antrag auf Nachteilsausgleich im Bewerbungsverfahren Im Studium und bei Prüfungen 12 Beispiele Anspruch Antrag Hinweise für ÄrztInnen 14 Finanzierung 15 Essen 17 Wohnen 19 Sportmöglichkeiten 20 Beratungsangebote an der Viadrina 21 Mobilität 22 Studienort Frankfurt (Oder) Lageplan Uni-Campus 23 Lageplan barrierefreier Routen im Stadtzentrum 24 Gesetzliche Grundlage 26 FAQ - häufig gestellte Fragen 28

3 Beratungsteam Herzlich willkommen beim Beratungsangebot für chronisch kranke und behinderte Studierende. Wir beraten und begleiten Studieninteressierte und Studierende mit chronischer Krankheit, seelischer Erkrankungen und Behinderung. Wir stehen Ihnen auch bei allen Fragen rund um die Barrierefreiheit an der Viadrina zur Seite. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf - auch schon vor Ihrer ersten Anreise nach Frankfurt (Oder). Allgemeine Studienberatung und Beratung für chronisch kranke und behinderte Studierende Auditorium maximum, Raum 07/08 Telefon (03 35) Kerstin Richter, Studienberaterin und Beauftragte für behinderte Studierende Tanja Skander, studentische Beraterin Maria Kirov, studentische Beraterin freuen sich auf das Kennenlernen. 3

4 Eine Universität für alle 19 % aller Studierenden geben eine gesundheitliche Schädigung an. 8 % aller Studierenden fühlen sich dadurch im Studium beeinträchtigt, die Hälfte davon mittelschwer bis sehr schwer. (18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2006). Für die Viadrina bedeutet dies, dass mehr als 240 Studierende in ihrem Studium mittelschwer oder sehr schwer beeinträchtigt sind. Die (Be)hinderung ist daher ein wesentlicher Bestandteil ihres und unseres universitären Alltags. Enthinderung an der Viadrina Die Europa-Universität Viadrina bekennt sich als Universität, in der Vielfalt und Heterogenität geschätzt werden. Für chronisch kranke und behinderte Studierende gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, individuelle Unterstützung und Beratung zum Nachteilsausgleich im Studium zu erhalten. Das Beratungsteam unterstützt Studieninteressierte, Studierende und Promovierende mit chronischen Krankheiten, seelischen Krankheiten und körperlichen Behinderungen. Unser Ziel ist die Schaffung eines inklusiven Bildungssystems. Wichtige Voraussetzung dafür ist der Abbau von Barrieren sowie die Übernahme und Durchführung von Maßnahmen zur Sicherung der Teilhabe. Mit der Hilfe der Beauftragten für behinderte Studierende können geeignete und angepasste Studienbedingungen geregelt sowie organisatorische, bauliche und finanzielle Hilfen beantragt werden, die einen Nachteilsausgleich sichern. Die Aufgaben der/des Beauftragten sind im Brandenburgischen Hochschulgesetz 67 festgelegt (vgl. Gesetzliche Grundlage, S. 26). Wir achten auch darauf, dass die Beratungsangebote möglichst barrierefrei sind - mit Rücksicht auf die Anforderungen chronisch kranker und behinderter Studierender an die Räumlichkeiten, Kommunikationsformen und den institutionellen Ablauf. Ziel ist es die Einschränkungen der Barrierenfreiheit transparent zu machen. Aufgrund dieser Bemühungen wurde die Viadrina von ihren Studierenden 2008 bei einer Umfrage des Online Portals StudiVZ als eine der behindertenfreundlichsten Hochschulen Deutschlands ausgezeichnet. 4

5 Definition von Behinderung im Hochschulbereich Der Begriff Behinderung ist auch im Hochschulbereich maßgeblich für den Anspruch auf einen individuellen Nachteilausgleich. Laut Hochschulrahmengesetz müssen die Hochschulen die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigen. Folgender Behinderungsbegriff bildet die Grundlage für weitere Gesetze und Verordnungen: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist. (Sozialgesetzbuch IX 2 Abs. 1) Alle Studierenden, deren besonderen Bedingungen sich in dieser Definition wieder finden, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Nachteilsausgleiche. Diese einheitliche Definition unterscheidet zwischen sichtbarer und nicht sichtbarer Behinderung und schließt folglich chronische sowie seelische Erkrankungen ein. Hier werden nicht nur körperliche Behinderungen (u. a. Sprach-, Seh-, Hörbehinderung), sondern auch chronische Krankheiten (u. a. Allergienen, Legasthenie oder Dyskalkulie, Suchterkrankungen, Magen-Darm-Erkrankung) als auch psychische oder seelische Störungen (u. a. Depression, Trauma, Shizophrenie) eingeschlossen. Es ist unmöglich alle Behinderungen und Erkrankungen aufzulisten und eine solche Auflistung kann sich als sehr problematisch erweisen. Einerseits sind die Behinderungen und Krankheiten sehr vielfältig, andererseits kann eine Kategorisierung der Komplexität der Krankheistbilder nicht Rechnung tragen. Wir gehen davon aus, dass die Betroffenen selbst die größten SpezialistInnen für ihre gesundheitliche und gesellschaftliche Situation sind, da jede Behinderung oder Krankheit individuell erlebt wird. Unserer Ziel ist - genauso wie die Chancengleichheit und Teilhabe der Studierenden mit chronischer Krankheit oder Behinderung - deren Selbstbestimmung zu fördern. Die Wünsche und Entscheidungen der betroffenen Studierenden bestimmen daher die Art und Umfang der Unterstützung. 5

6 Behinderung - ein umstrittener Begriff Der Begriff bzw. Kategorien Behinderung, behinderter Mensch oder Mensch mit Behinderung sind nicht ganz unproblematisch, aus verschiedenen Gründen: Der Begriff Behinderung kann als äußerst diskriminierend und abwertend begriffen werden und ist negativ konnotiert. Er stigmatisiert. Wer also behindert ist, wird damit immer zugleich abgewertet daran ändern auch keine Gesetzestexte etwas. Die Abgrenzungskategorie Behinderung wird in der Gegenwartsgesellschaft gebraucht, um die kulturell vorgegebene Vorstellungen von Körperlichkeit, Subjektivität und Funktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten, damit etwas wie Normalität entstehen kann. Den Menschen, die als behindert angesehen werden, wird ein Ausnahmestatus zugeschrieben. Hier handelt es sich noch immer um die Reduktion auf ein - jetzt immerhin menschliches Defizit. Behinderung wird in der befürworteten Version vielmehr als das Merkmal eines Menschen verstanden, das maßgeblich seinen Alltag (mit-) bestimmt, mithin sein Werden und Handeln, seine Selbstwahrnehmung, seine Identität, schlicht seine ganze Persönlichkeit. Auch werden Menschen mit sichtbaren und nicht sichtbaren Behinderungen oft in eine Kategorie und unter der Bezeichnung Behinderte zusammen gefasst. Dadurch werden andere Unterschiede ausgeblendet. Die Gruppe ist aber nicht homogen, die Menschen mit Behinderung unterscheiden sich u. a. (aber nicht nur) nach ihren körperlichen Fähigkeiten, dem Geschlecht, Alter, ethnischem Hintergrund, sexueller Orientierung. Schließlich ist das, was sie gemeinsam haben, eher ihre Erfahrung der Diskriminierung und Stigmatisierung von behinderten Menschen als ihre Erfahrung der Behinderung an sich. Bei Behinderung handelt es sich nicht um eine eindeutige Kategorie, sondern um einen höchst komplexen, eher unscharfen Oberbegriff, der sich auf eine bunte Mischung von unterschiedlichen körperlichen, psychischen und kognitiven Merkmalen bezieht. Im Grunde ist die Behinderung nicht eine Ausnahme, sondern die Regel, die in ihren vielfältigen Erscheinungsweisen zunächst einfach zu akzeptieren wäre. Trotz der Belastungen, Negativismen, und Verengungen, die der Begriff Behinderung transportiert, und trotz der mit ihm verbundenen praktisch gesellschaftlichen Folgen wird er weitgehend beibehalten. Dies nicht nur deshalb, weil sich andere Begriffe als ungeeignet erwiesen haben, sondern vor allem mit dem positiven Ziel, ihm einen geänderten Sinn zuzuweisen. Aus dieser Sicht handelt es sich um einen politischen Begriff, der die Existenz und die politischen und gesellschaftlichen Anliegen einer sozial erstellten Minderheit sichtbar machen soll, der Kritik ermöglicht und zur Veränderung beiträgt. 6

7 Zur Lage chronisch kranker und behinderter Studierender Studierende mit studienbeeinträchtigenden, gesundheitlichen Schädigungen unterbrechen häufiger und länger ihr Studium und wechseln öfter den Studiengang bzw. die Hochschule als Studierende ohne Behinderung. Es besteht ein deutlich erhöhter Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Die grundlegende Änderung des deutschen Hochschulsystems im Zuge des Bologna-Prozesses bieten Studierenden mit Behinderung einerseits Chancen auf größere Teilhabe, andererseits aber auch Risiken der Benachteiligung. An den Hochschulstandorten finden sich nach wie vor vielfältige Barrieren, die u. a. die Zugänglichkeit von Gebäuden, die Wohnmöglichkeiten, die Didaktik, die Hilfsmittelversorgung, die Mobilität oder den Zugang zu Informationen betreffen. Neue Barrieren entstehen durch die restriktiveren zeitlichen und formalen Vorgaben der gestuften Studiengänge und durch neue Zulassungsverfahren für Bachelor- und Masterstudiengänge. Probleme bereitet die Finanzierung des behinderungsbedingten Mehrbedarfs, einschließlich der Finanzierung von Praktika. Die Zuständigkeit unterschiedlicher Kostenträger für diese Gruppe erschwert die Organisation der Studienfinanzierung und damit den Studieneinstieg zusätzlich. Zudem sind die Hochschulakteure nicht ausreichend für die Belange dieser Studierenden sensibilisiert. Die Universitäten auch die Viadrina erkennen zunehmend, dass sie nicht mehr vom Leitbild der Normalstudierenden ausgehen können, sondern alle Studierenden als Individuen mit besonderen Fähigkeiten und Stärken, aber auch eigenen Bedürfnissen akzeptieren müssen. Dazu gehört, dass stärker als bisher Maßnahmen ergriffen werden müssen, um ein inklusives Hochschulsystem zu schaffen und die Chancengleichheit für bestimmte Gruppen sicherzustellen. Dabei stehen insbesondere Gender, Migrationshintergrund bzw. kultureller Hintergrund, Gesundheitszustand bzw. Behinderung, Alter, sexuelle Identität und sozialer Status (hier insbesondere die Herkunft aus einer NichtakademikerInnen-Familie) im Fokus. 7

8 Bezogen auf behinderte und chronisch kranke Menschen bedeutet dies, dass sie als Studierende, WissenschaftlerInnen und nicht-wissenschaftliche MitarbeiterInnen selbstverständlich zur Universität gehören. Die Universität als Ganzes, aber auch jeder einzelne Studiengang, jede Lehrveranstaltung und jede Prüfung sollten so gestaltet sein, dass möglichst viele Menschen daran teilhaben können, ohne dass Sondermaßnahmen erforderlich werden. Da aber nie alle Bedarfe vorhergesehen werden können, werden die behinderungsbedingten Nachteile durch individuelle Vorkehrungen so weit wie möglich ausgeglichen- auch an der Europa-Universität Viadrina. Die Universität strebt nach einer gleichberechtigten Teilhabe all ihrer MitgliederInnen am universitären Leben und bekennt sich zur Aufgabe, einen kritischen Blick auf die Barrieren im Zugang zum und im Studium zu werfen und sie zu beseitigen. 8

9 STUDIUM UND BEHINDERUNG Ba r r i e r e f r e i h e i t Das Studium soll allen zugänglich und barrierefrei sein. Die Barrieren sind unterschiedlich und umfassen sowohl infrastrukturelle Barrieren (z. B. nicht rollstuhlgerechte Gebäude), als auch Barrieren, die sich aus Kommunikationsformen (z. B. Sprachbarrieren oder Sinnesbehinderungen) und aus institutionellen Abläufen (z. B. begrenzte Zeit für Studium oder Prüfungen, Kinderbetreuung) ergeben. Barrierefreiheit bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller Lebensbereiche. Alle - d. h. auch behinderte Menschen - sollen alle Einrichtungen in der allgemein üblichen Weise benutzen können, es sollen also keine Spezialzugänge oder Insellösungen für Behinderte geschaffen werden. Die Beseitigung von Barrieren ist keine Privatangelegenheit von Menschen mit Behinderung, sondern eine Aufgabe aller. Sie ist kein Luxus, kein Bonus und nicht großzügig, sondern eine politische Notwendigkeit. Barrieren beseitigen heißt, eine bestimmte Form von Herrschaft abzubauen. (aus.schluss 2011: 4) Barrierefreiheit ist keine Speziallösung für behinderte Menschen, sondern für gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und damit auch am universitären Leben unverzichtbar. Gefordert ist ein universelles Design, das für alle Menschen gleichermaßen gut nutzbar ist. Barrierefreiheit an der Viadrina An der Viadrina achten wir darauf, möglichst alle studienbezogenen Angebote barrierefrei zu gestalten. Zugänglichkeit von Gebäuden Einzelne Studentenwohnheime und alle Gebäude für Lehrveranstaltungen sind mit dem Rollstuhl zugänglich, einige sind stufenlos, andere über eine Rampe oder mit dem Aufzug erreichbar. Die Eingänge zum Auditorium Maximum und Gräfin-Dönhoff-Gebäude (GD) sind mit elektrischen Türkontakten ausgestattet, bei einigen Gebäuden ist die Unterstützung der MitarbeiterInnen (Hauptgebäude und Sprachenzentrum; bei Bedarf werden sie vom Haustür- oder Telefonklingel darauf aufmerksam gemacht) oder einer Begleitperson nötig. 9

10 Alle universitären Gebäude haben rollstuhlgerechte Sanitäreinrichtungen. In den Wohnanlagen des Studentenwerkes Frankfurt (Oder) gibt es rollstuhlgerechte 1-Raum-Appartements. Auf dem Uni-Campus stehen den Studierenden am Auditorium Maximum und am Gräfin-Dönhoff-Gebäude speziell ausgeschilderte Parkflächen zur Verfügung. Weitere Parkplätze befinden sich auf dem Gelände des Seminargebäudes in der August-Bebel-Straße. Arbeits- und Hilfsmittel Die Universität verfügt über zwei Blinden- und Sehbehindertenarbeitsplätze in der Bibliothek und im Sprachenzentrum. Ausgestattet sind diese mit jeweils einem Computer mit Sprachausgabe, einem extra großen Bildschirm, einem Scanner, einem Drucker sowie einem Bildschirmlesegerät. In der Bibliothek finden Sie den Sehbehindertenarbeitsplatz im Dachgeschoss des Hauptgebäudes. Weitere Auskünfte und den Schlüssel bekommen Sie im Ausleihund Rückgabebereich der Bibliothek. Im Sprachenzentrum (August-Bebel-Straße) befindet sich der Arbeitsplatz im Selbstlernzentrum im Raum 016. Bei Bedarf können Studierende ein speziell für Prüfungen eingerichteten Laptop benutzen. Das Beratungsteam stellt den Laptop den Studierenden nach vorheriger Vereinbarung zur Verfügung. Größere Seminarräume und alle Hörsäle sind mit Mikrofonen ausgerüstet. An der Universität können außerdem Infrarot-Empfänger ausgeliehen werden. Auch lässt sich nach Vereinbarung mit dem Beratungsteam und dem IKMZ sowie bei Zustimmung der jeweiligen DozentInnen eine Videoübertragung organisieren. Video- und Hörübertragungen sind aber nur in den Räumen GD HS1, GD HS6 sowie im Audimax im GD möglich. Wenden Sie sich bei Bedarf an das Beratungsteam. Zugänglichkeit von Lernmaterialien und Veranstaltungen DozientInnen stellen die Lernmaterialien zu Vorlesungen oder Seminaren entweder in die Lernplattform Moodle, schicken sie an Studierende per oder sie sind im Readershop im Copy-Shop erhältlich. Mit einer Genehmigung von DozentInnen können deren Veranstaltungen auf ein Diktiergerät aufgenommen werden. 10

11 Na c h t e i l s au s g l e i c h Alle Prüfungsordnungen der Studiengänge der Viadrina enthalten Regelungen zum Nachteilsausgleich für chronisch kranke und behinderte Studierende. Die Regelungen stehen den Studieninteressierten und Studierenden mit chronischer Krankheit, seelischer Erkrankung und Behinderung zur Verfügung, um Ihnen eine chancengleiche Teilhabe zu sichern. Die Regelungen betreffen sowohl Auswahlverfahren, als auch den gesamten Studienablauf und die Prüfungen. Die Beratung zum Nachteilsausgleich und individuelle Unterstützung finden Sie in der Behindertenberatung der Universität. Bewerbung und Zulassung zum Studium An der Viadrina sind die grundständigen Studiengänge überwiegend zulassungsbeschränkt. Die Studienplätze werden im Auswahlverfahren vergeben. Aktuelle Informationen zum Bewerbungsverfahren sind im Internet unter > Studium > Bewerbung zu finden. Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge: 15. Januar (Sommersemester) 15. Juli (Wintersemester) Härtefallantrag Um eine chancengleiche Teilhabe zu sichern, sind bis zu zwei Prozent der Studienplätze für BewerberInnen mit außergewöhnlicher Härte vorbehalten. Mit einem Härtefallantrag können chronisch kranke und behinderte Studierende eine sofortige Zulassung zum Studium beantragen, wenn ihnen nicht zugemutet werden kann, länger auf einen Studienplatz zu warten. Dabei wird die gesundheitliche Situation der Studierenden berücksichtigt. Gründe können z. B. eine fortschreitende Erkrankung oder Behinderung sein, aber auch der Tatbestand, dass der gewählte Studiengang eine erfolgreiche berufliche (Wieder-) Eingliederung verspricht. Ein fachärztliches Gutachten muss diesen Umstand belegen. Wird der Antrag bewilligt, führt dies dazu, dass die StudienbewerberInnen umgehend - ohne Beachtung sonstiger Auswahlkriterien, insbesondere der Durchschnittsnote zum Studium zugelassen werden. Bitte fügen Sie den Härtefallantrag formlos Ihrer Bewerbung bei (bis 15. Januar bzw. 15. Juli). Zur Antragsbegründung sind geeignete Nachweise im Original oder in amtlich beglaubigter Form beizufügen. 11

12 Antrag auf Nachteilsausgleich im Bewerbungsverfahren Mit dem Antrag auf Nachteilsausgleich können Sie eine Verbesserung der Durchschnittsnote oder eine Verkürzung der Wartezeit erwirken. Am Auswahlverfahren können z. B. Studierende teilnehmen, die während ihrer Schul- bzw. Ausbildungszeit aufgrund einer Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt waren. Bitte fügen Sie den Antrag auf Nachteilsausgleich formlos Ihrer Bewerbung bei (bis 15. Januar bzw. 15. Juli) Genau wie beim Härtefallantrag sind auch dem Antrag auf Nachteilsausgleich geeignete Nachweise im Original oder in amtlich beglaubigter Form beizulegen (z. B. Schulgutachten). Bitte bedenken Sie, dass auch eine Verbesserung des Notendurchschnitts oder der Wartezeit nicht automatisch zur Zulassung führt. Bei der Berechnung des Qualifikationsranges oder der Wartezeit wird lediglich der tatsächlich erwiesene Nachteil ausgeglichen. Ansprechperson Wir empfehlen Ihnen sich bei Interesse für ein Studium an der Viadrina rechtzeitig mit Ihren Fragen zur Bewerbung entweder an die Behindertenberatung oder an die Leiterin des Immatrikulationsamtes zu wenden: Frau Doreen Kudoke Auditorium maximum, Raum 011 Telefon (03 35)

13 Nachteilsausgleiche im Studium und bei Prüfungen Um chancengleiche Studienbedingungen aller Studierenden herzustellen und Teilhabe zu sichern, werden individuelle Nachteilausgleiche geregelt. Auszugleichende Barrieren bei der Studiengestaltung ergeben sich u. a. aus: Festlegungen in Bezug auf die Reihenfolge von Studien- und Prüfungsabschnitten (inklusive Zeiten für Praktikum und Auslandsstudium) den engen zeitlichen Vorgaben bei der Erfüllung der zu erbringenden Studienleistungen der hohen Prüfungsdichte der erhöhten Anwesenheitspflicht. Die Studienbedingungen werden an die persönlichen Belange der Studierenden angepasst. Entsprechende Nachteilsausgleiche helfen, mittelbare und unmittelbare Benachteiligungen zu verhindern, die sich aus einer chronischen Krankheit und/oder Behinderung ergeben. Ein Nachteilsausgleich kann folglich nie eine Bevorteilung bedeuten. Da der Leistungsanspruch nicht gemindert wird, dürfen sie sich nicht auf die Bewertung der Prüfungsleistungen auswirken und nicht in Zeugnisse oder Leistungsgutachten aufgenommen werden. Beispiele für Nachteilsausgleich In der Studien- und Behindertenberatung können Art, Form und unter besonderen Voraussetzungen auch der Inhalt der zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistung geregelt sowie Empfehlungen für organisatorische, bauliche und finanzielle Hilfen gegeben werden, die einen Nachteilsausgleich sichern: Zeitverlängerung bei Klausuren, schriftlichen Seminararbeiten und Vorbereitungszeiten für Referate oder eine Verlängerung der Regelstudienzeiten; Umwandlung einer schriftlichen in eine mündliche Prüfung oder umgekehrt; Abänderung von Studienvorgaben, z. B. Umwandlung von Praktika in theoretische Arbeiten, Einschreibungsmodalitäten etc; Klausuren können an dem Computerarbeitsplätzen für Studierende mit Behinderung geschrieben werden, in einem gesondertem Raum etc.; Zulassung von technischen und personellen Hilfen bei Klausuren; Einsatz von GebärdensprachdolmetscherInnen; Weitere individuelle Regelungen. 13

14 Anspruch auf Nachteilausgleich Anspruch auf Nachteilausgleich Alle Studierenden, deren besonderen Bedingungen sich in der Definition der UN- Behindertenrechtskonvention 1 und des Sozialgesetzbuches IX 2 Abs. 1, sowie im 3 Bundesgleichstellungsgesetz (vgl. Behinderung im Hochschulbereich, S. 4, und Gesetzliche Grundlage, S ) wieder finden, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Nachteilausgleiche. Im Grunde genommen, schließt diese Definition der Behinderung sowohl physische Behinderungen, als auch chronische und psychische Erkrankungen ein. Antrag auf Nachteilsausgleich Bei Studienleistungen erfolgt die bedarfsgerechte Modifikation von Bedingungen oftmals durch Absprache zwischen den DozentInnen und den betroffenen Studierenden. Bei Prüfungsleistungen - aber auch Studienleistungen - ist von behinderten bzw. chronisch erkrankten Studierenden mit der Hilfe der Behindertenbeauftragten ein schriftlicher Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss zu richten. In diesem Antrag sollten die Studierenden die für sie geeigneten Nachteilsausgleiche darlegen. Der Anspruch auf Nachteilsausgleich ist durch einen Schwerbehindertenausweis und / oder ein Gutachten vom Facharzt oder Therapeuten nachzuweisen. Der vom Prüfungsausschuss und der/dem Behindertenbeauftragten genehmigte Nachteilsausgleich ist schriftlich festgehalten und kann den DozentInnen vorgelegt werden. Im Nachteilsausgleich ist folgendes enthalten: Name Matrikelnummer Studiengang gewährte Maßnahmen Unterschriften Art der Behinderung oder chronischer Krankheit wird - in Übereinstimmung mit datenschutzrechtlichen Anforderungen - nicht angegeben! 14

15 Hinweise für ÄrztInnen Im Folgenden finden Sie Hinweise zur Erstellung der fachärztlichen Bescheinigung. Beachten Sie, dass die Hinweise nicht verbindlich sind, sondern eine Hilfestellung für die ÄrztInnen und TherapeutInnen für die Formulierung einer Bescheinigung zur Vorlage beim Prüfungsausschuss darstellen. Die ärztliche Bescheinigung soll folgende inhaltliche Kriterien aufweisen: Name, Geburtsdatum und Adresse der betreffenden Person; voraussichtliche Dauer der Krankheit; medizinische Befundtatsachen / Krankheitssymptome (für Laien verständlich); Art der sich aus der Krankheit ergebenden Beeinträchtigung (Tatsachenfeststellung aufgrund eigener Wahrnehmung); Untersuchungstag; Stempel und Unterschrift des Arztes / der Ärztin. Bitte beachten: Ärztliche Tatsachenfeststellungen sind die Grundlage für die durch den Prüfungsausschuss erfolgende Beurteilung, ob ein Anspruch auf Nachteilausgleich besteht. Die Symptome der Erkrankung und die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit sollen daher so ausführlich beschrieben werden, dass dem Prüfungsausschuss eine Beurteilung ohne Rückfragen ermöglicht wird. Die Beantwortung der Rechtsfrage, ob die nachgewiesene gesundheitliche Beeinträchtigung einen bestimmten Nachteilsausgleich rechtfertigen kann, ist grundsätzlich nicht Aufgabe der ÄrztInnen; dies ist vielmehr letztlich und in eigener Verantwortung vom Prüfungsausschuss zu entscheiden. Die Angabe der Diagnose ist nicht erforderlich. Die Angabe kann in Einzelfällen zweckmäßig sein, wenn damit gleichzeitig auch die Symptome der Erkrankung beschrieben werden. Die Diagnose sollte aber nur dann angegeben werden, wenn die/der PatientIn damit ausdrücklich einverstanden ist. Schwankungen in der Tagesform, Examensangst, Prüfungsstress u. a. sind keine erheblichen Beeinträchtigungen! Ein vollständiges und zum Weiterreichen besser geeignetes Dokument Hinweise für ÄrztInnen finden Sie auf unserer Webseite: Studium > chronisch kranke und behinderte Studieninteressenten / Studierende > Lese-, Video- und Hörtipps Die Handreichung ist aber auch bei uns im Beratungsraum im AM 08 zu holen. 15

16 Fi n a n z i e r u n g Die finanziellen Aufwendungen für das Studium sind bei chronisch kranken und behinderten Studierenden häufig höher. Beispielsweise müssen ein behindertengerechtes Auto oder Fahrdienst für die RollstuhlfahrerInnen finanziert oder andere Hilfsmittel gekauft werden. Zusätzliche Kosten können auch durch eine krankheitsbedingt verlängerte Studiendauer auftreten. Um einen verzögerten Studienbeginn, Verlängerung des Studiums und verminderte Chancen auf einen Studienplatz bzw. den Studienabbruch zu vermeiden, sind die rechtzeitige Sicherung der Finanzierung des behinderungsbedingten Studienmehrbedarfs von besonderer Bedeutung. Befreiung vom Beitrag für das Studentenwerk Frankfurt (Oder) In Falle einer Beurlaubung (z. B. wegen Krankheit, Schwangerschaft, Auslandsstudium) können Studierende von der Beitragspflicht befreit werden. Dem Antrag auf Befreiung muss eine ärztliche Bescheinigung beigelegt werden. BAföG Wenn keine ausreichenden eigenen Mittel zur Verfügung stehen und das Einkommen oder Vermögen der Eltern bzw. des Ehegatten nicht ausreichen, steht die Ausbildungsförderung auch für chronisch kranke und behinderte Studierende nach dem BAföG-Gesetz für die Studienfinanzierung zur Verfügung. Auf Antrag ist eine Verlängerung des Förderzeitraumes möglich. Behinderungsbedingte Mehrausgaben während des Studiums finden bei der BAföG-Berechnung nur begrenzt Berücksichtigung. Eingliederungshilfe für behinderte Menschen Die Finanzierung der im Einzelfall erforderlichen technischen und personellen Unterstützung sowie von Mobilitätshilfen erfolgt überwiegend im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ( 53, 54 SGB XII). Mittel zur Finanzierung können nur Studierende mit besonderen Härtefällen beziehen. Es müssen schwerwiegende, außergewöhnliche und möglichst nicht selbstverschuldete Umstände gegeben sein, die die Notlage hervorgerufen haben oder hervorrufen werden bzw. ein zügiges Studieren verhindern. Es zählt die Besonderheit des Einzelfalls. Kranken- und Pflegeversicherung In Ausnahmefällen finanzieren andere Kostenträger das Studium. Dies kann der Fall sein, wenn die Behinderung Folge eines Impfschadens, eines Arbeitsunfalls oder anderen Unfalls ist. Finanziert werden z. B. Hilfsmittel bzw. Pflegegeld und/ oder Sachleistungen. 16

17 Studienkredite Wenn die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel nicht ausreichen, um die Studienfinanzierung sicher zu stellen, gibt es unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, einen Kredit in Anspruch zu nehmen. Da die Angebote und Konditionen sehr unterschiedlich sind, sollten Sie sich über sie rechtzeitig und ausführlich informieren. Stipendien Im Rahmen der Begabtenförderung kann ein Studium durch Stipendienmittel (teil-) finanziert werden. Studierende der Viadrina können unter Einhaltung der Kriterien aus den verschiedenen Stipendien-Programmen ein Stipendium beantragen. Stipendienstelle Renate Franzen Auditorium maximum, Raum 09 Telefon (03 35) Stiftungen Es gibt eine ganze Reihe von Stiftungen, die unterschiedliche Gruppen von Studierenden unterstützen. Mehr Informationen finden Sie unter: > Studium > Finanzen > Stipendien > Behinderte > Service > Stiftungssuche > Studienförderung Stiftung zur Förderung körperbehinderter Hochbegabter Die Stiftung dient der Förderung körper- und sinnesbehinderter Menschen, die eine hohe Begabung intellektueller oder anderer Art besitzen. Die Zuwendungen können als Hilfe zum Lebensunterhalt, zur Finanzierung notwendiger Hilfsmittel oder therapeutischer Begleitmaßnahmen und zur Entrichtung von Gebühren für die Universität sowie zur Unterstützung von Maßnahmen im Bereich Hochschule gewährt werden. Eine Hilfe zum Lebensunterhalt kann im Falle einer nachgewiesenen Bedürftigkeit gewährt werden. Deutsche Aids-Stiftung Die Stiftung bietet Unterstützungsmöglichkeiten für an Aids erkrankte Studierende und Promovierende an. 17

18 Es s e n Das Studentenwerk bietet in Frankfurt (Oder) in der Mensa im GD ein umfangreiches Mittagsangebot bei frei wählbaren Essenzusammenstellung (Komponenten-Wahl- Essen), was für die Gäste mit chronischen Krankheiten, Allergien und auch für diejenige, die sich vegetarisch ernähern, unabdingbar ist. Darüber hinaus wird mit weiteren Cafeterien und Bistros sowie einer Mensa im Collegium Polonicum in allen Universitätsgebäuden für das leibliche Wohl gesorgt. In der Mensa können sich die Gäste zwischen fünf Gerichten entscheiden - eins davon ist eine Vollwertkost aus ökologischem Landbau. Dazu können Sie auch Suppen, Beilagen, Salaten und Desserts selbst aussuchen. In der Mensa wird täglich mindestens eine vegetarische Alternative angeboten. In den Caféterien in Frankfurt (Oder) ist auch laktosefreie Milch zu bekommen. Bei allen Speisen sind die enthaltenen Fleischsorten genau gekenneichnet. Der Speiseplan enthält außerden die Informationen über die bekannten Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe und Säuerungsmittel. Die Mensa im GD, die Cafeterien und Bistros sind RollstuhlfahrerInnen zugänglich, sie sind entweder mit einem Aufzug oder über eine Rampe erreichbar. In allen Gebäuden befinden sich in unmittelbarer Nähe die behindertengerechten Toiletten. Die Gänge sind bis auf die Cafeteria im Sprachenzentrum breit genug. Die Mittagessen werden für Studierende vom Land Brandenburg bezuschusst. Bei Vorlage des Studierendenausweises an den Kassen können Sie diese Vergünstigung nutzen. Das ganze Angebot des Studentenwerks ist auch online abrufbar. Hier finden Sie den wöchentlichen Speiseplan und nähere Informationen zur Mensa, zu den Cafeterien und Bistros. Das Studentenwerk Frankfurt (Oder) ist an Kritiken, Anregungen und Hinweisen zur Verbesserung des Angebots interessiert. Sie können sich an sie persönlich oder schriftlich wenden (Hausbriefkästen, Gästebücher, Internet). Abteilungsleiter Herr Göritz Telefon:

19 Adressen & Öffnungszeiten Mensa Gräfin-Dönhoff-Gebäude Europaplatz 1 Montag - Donnerstag 11:30-15:00 Uhr Freitag 08:30-15:00 Uhr Bistro Gräfin-Dönhoff-Gebäude Europaplatz 1 Montag - Donnerstag 08:30-16:30 Uhr Coffeebar Uni-Hauptgebäude Große Scharrnstraße 59 Montag - Donnerstag 08:30-18:30 Uhr Freitag 08:30-15:00 Uhr Cafeteria im Sprachenzentrum August-Bebel-Straße 12 Montag - Donnerstag 08:30-14:30 Uhr 15:30-16:30 Uhr Angebot vier Mittagessen Komponentenwahl Bio-Angebote Imbiss und Getränke Salatbüfett Aktionsstand Sommerterrasse zwei Gasträume Universitätscatering Imbiss- und Getränkeangebot wechselnde Mittagsgerichte Salatbüfett Kaffeespezialitäten Kuchen Universitätscatering Kaffeespezialitäten hausgebackener Kuchen Baquettes Kaltgetränke Automatenstation (auch außerhalb der Öffnungszeiten) Universitätscatering Imbiss und Getränke Salatbüfett Kaffeespezialitäten Automatenstation (auch außerhalb der Öffnungszeiten) Universitätscatering 19

20 Wohnen in Frankfurt (Oder) Studentenwohnanlagen Es stehen den Studierenden an der Viadrina vier barrierefreie Wohnungen in der Studentenwohnanlage Logenstraße direkt auf dem Universitätsplatz zur Verfügung. Die Vermittlung erfolgt durch das Studentenwerk Frankfurt (Oder). Ausgehend von den Bedürfnissen der Studierenden mit Behinderungen können die Wohnungen an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Telefon (03 35) , -953 Wohnungsanbieter in Frankfurt (Oder) Weitere Wohnungsangebote finden Sie auf den Internetseiten der Frankfurter Wohnungsanbieter: WohnBau Frankfurt Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH 20

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