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1 DAS MAG A ZI N w w w. b le fo ib fa ir. in

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3 Inhaltsverzeichnis Vorwort...4 Ein Verkehrsraum für alle System Straßenverkehr...5 Unterschiedliche Verkehrsteilnehmer, unterschiedliche Bedürfnisse...6 Formelle und informelle Regeln...8 Verstehen und mitgestalten Die Rolle des Einzelnen...10 Emotionen im Straßenverkehr A-Methode...12 Verständigung untereinander...13 Verkehrstüchtigkeit...14 Verantwortung und Verkehrsklima...15 Fehlverhalten anderer...16 Perspektivwechsel...17 Schwächere Verkehrsteilnehmer...18 Praktische Handlungshilfen Aufmerksam sein und bleiben...20 Vorbildlich verhalten...21 Vorausschauend handeln...22 Fehler verzeihen...23 Gelassen bleiben...24 Erfahrungsberichte...25 UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 3

4 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, Mobilität prägt unsere moderne Gesellschaft. Viele Menschen pendeln täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Eltern fahren ihren Nachwuchs zu Kindergärten und Schulen. Einkaufszentren, Sportstätten und Orte der Freizeitgestaltung liegen nicht selten in anderen Stadtteilen. Zur Bewältigung des Alltags legen wir längere Wege zurück. Untersuchungen zeigen, dass wir seit Jahren konstant täglich etwa 80 Minuten unterwegs sind, doch in dieser Zeit immer längere Strecken hinter uns bringen. Auch unsere Arbeits- und Ausbildungswege wurden in den letzten Jahrzehnten deutlich länger. Obwohl es gerade in Großstädten unterschiedliche Mobilitätsangebote gibt und die Menschen vermehrt verschiedene Fortbewegungsmittel flexibel nutzen, bleibt der motorisierte Individualverkehr führend. Die Masse des Verkehrsaufkommens machen Pkw- und Lieferverkehr aus. Dies bestätigt eine repräsentative Umfrage des Deutschen Verkehrsforums, nach der 71 % der bundesdeutschen Haushalte jederzeit ein Auto zur Verfügung haben. Auf der Straße schlägt sich dies in einer hohen Verkehrsdichte nieder, die im schlimmsten Fall zu stressigen Situationen im Berufsverkehr, egoistischem oder aggressivem Fahrverhalten und regelrechten Kämpfen um Parkplätze führen kann. Die Straßenverkehrs-Ordnung sieht Regeln für jede Verkehrssituation vor, fordert zu ständiger Vorsicht sowie gegenseitiger Rücksicht auf. Trotzdem ist im Alltag oft mangelnde Rücksichtnahme zu beklagen. Sei Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), 1 Grundregeln 1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. 2. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. 4 BLEIB FAIR... in der Stadt! es aus Zeitnot, aufgestautem Ärger am Arbeitsplatz oder weil Verkehrsteilnehmer ihre Absichten nicht klar anzeigen oder das Verhalten anderer falsch einschätzen. Auch kann Konfliktpotenzial zwischen stärkeren und schwächeren Verkehrsteilnehmern bestehen. Alle Verkehrsteilnehmer können die Unfallgefahren senken, Nerven schonen und Zeit sparen, wenn sie gegenseitigen Respekt und Verständnis füreinander aufbringen. Was ist unter fairem Umgang im Stadtverkehr zu verstehen? Wie lauten die gesetzlichen Regelungen und welche informellen Regeln sind zulässig? Dieses Magazin gibt Ihnen praktische Tipps und Hinweise an die Hand, wie Sie sich mit Fairness durch den Stadtverkehr bewegen. So kommen Sie sicher, gelassener und möglicherweise sogar schneller ans Ziel! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

5 Ein Verkehrsraum für alle System Straßenverkehr Der Straßenverkehr ist ein komplexes System, das einem Uhrwerk gleicht. Jede Person, die am Straßenverkehr teilnimmt, steht für ein Zahnrad im Getriebe. Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf ist ein partnerschaftliches und faires Verhalten. Den Mittelpunkt des Systems Straßenverkehr bilden die Verkehrsteilnehmer, die handeln und reagieren, während sie gleichzeitig eine Fülle von Einflüssen und Informationen verarbeiten müssen. Wie wir eine Verkehrslage einschätzen, hängt davon ab, mit welchem Verkehrsmittel wir unterwegs sind: Eine unübersichtliche Situation an einer Straßenkreuzung wirkt auf eine Mutter mit Kinderwagen völlig anders als auf den Fahrradkurier, der sich auf zwei Rädern schnell und wendig fühlt. Von sicherer Warte erlebt der Fahrer eines breiten Geländewagens die Lage. Auch Art und Ausbau der Verkehrswege sowie das Wetter beeinflussen unser Verhalten: Eine breite, mehrspurige Straße verleitet zu einer höheren Geschwindigkeit als eine schmale Einbahnstraße, an deren Rand Autos parken. Bei Nebel und regennasser Fahrbahn fahren wir vorsichtiger als sonst. Darüber hi- naus lenken Verkehrsregeln, Ampeln und Hinweisschilder die Fahrer und Fußgänger durch den Stadtverkehr und helfen, Ordnung in andernfalls schwierige Situationen zu bringen. Dabei gestaltet jeder Verkehrsteilnehmer das System durch sein Verhalten aktiv mit. Er kann durch Entscheidungen beeinflussen, wie sich Verkehrssituationen entwickeln: Rücksichtsloses und egoistisches Fahrverhalten und Regelverstöße erhöhen die Unübersichtlichkeit und den Stress aller Beteiligten. Wer sich hingegen verantwortlich und gelassen zeigt und beispielsweise an einer Baustelle andere Verkehrsteilnehmer in Ruhe einfädeln lässt, trägt dazu bei, dass alle Betroffenen schneller durch das Nadelöhr gelangen. Idealerweise verbindet alle Akteure das gleiche Ziel: die Strecke möglichst bald, sicher und souverän hinter sich zu bringen. Um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen, hilft es daher, eigene Absichten klar und deutlich anzuzeigen. Durch Blinken, Augenkontakt oder Handzeichen tragen wir zum sicheren Umgang miteinander im System Straßenverkehr bei. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 5

6 Unterschiedliche Verkehrsteilnehmer, unterschiedliche Bedürfnisse Der urbane Verkehrsraum ist oft eng und von den Personen, die sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln fortbewegen, hart umkämpft. Verkehrsplanung stammt in vielen Fällen aus Zeiten, in denen der motorisierte Verkehr überwog. Platz für die besonderen Bedürfnisse von Radfahrern und Passagieren öffentlicher Verkehrsmittel wurde nicht immer frühzeitig einkalkuliert. Er muss vielerorts erst bewusst geschaffen werden. Raum für die unterschiedlichen Bedürfnisse gilt es zuallererst in unseren Köpfen zu schaffen. Neben Platzmangel sind Selbstüberschätzung und mangelnde Sensibilität weitere Problemquellen im Straßenverkehr. Um Zeit zu sparen, treten ungehaltene Verkehrsteilnehmer häufig rücksichtslos auf. Dichtes Auffahren bringt den Vordermann allerdings nicht schneller vorwärts. Es kann puren Stress für ihn selbst und damit erhöhte Unfallgefahr auch für andere bedeuten. Auch der Beifahrer, der nur schnell aussteigt, gefährdet durch übereiltes Handeln sich und andere. Gedankenverloren reißt er die Autotür auf, ohne auf Passanten oder Radfahrer zu achten. Fährt ein Radfahrer gegen eine solche vor ihm aufgerissene Tür, kann diese Unachtsamkeit des Beifahrers für ihn selbst mit Helm im schlimmsten Fall mit einem Genickbruch enden. Ein anderes Beispiel für unbedachtes und gefährliches Verhalten: Ein Passant überquert auf dem Weg zum Bus hastig und mit Kopfhörern im Ohr die Straße. Dabei ist die Erwartungshaltung der Fußgänger an die Autofahrer häufig hoch und kann allzu oft nicht erfüllt werden: Es kommt zum Unfall. Als Verkehrsteilnehmer tragen wir jedoch nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch für andere. Besondere Vorsicht gebührt schwächeren Verkehrsteilnehmern. 26 % aller Verkehrstoten und 28 % der Verunglückten im Jahr 2012 waren Fußgänger und Fahrradfahrer. Besonders kritisch sind Knotenpunkte, an denen viele Verkehrsmittel aufeinandertreffen. Ein Beispiel hierfür sind stark befahrene Kreuzungen, an denen zusätzlich Straßenbahn- und Bushaltestellen liegen. Fußgänger eilen von Bahn zu Bus und versuchen, das Gedränge auf dem Gehsteig zu umgehen, indem sie auf die Straße ausweichen. Damit behindern sie Radfahrer oder gar den 6 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

7 heranfahrenden Bus. Busse und Pkw beanspruchen die Straße für sich und vergessen dabei, ausreichend Platz für Radfahrer zu lassen, die zur Verwunderung und häufigem Ärgernis der Motorisierten die Straße benutzen dürfen. Grundsätzlich müssen Radfahrer ab 10 Jahren auf der Straße fahren. Nur wenn es seitlich neben der Fahrspur für den Kraftverkehr einen Radweg gibt und dieser auch ausgeschildert ist, besteht für ihn Benutzungspflicht. Auf die Fahrbahn dürfen Radfahrer dann nur in Ausnahmefällen ausweichen, etwa wenn sich Hindernisse auf dem Radweg befinden. Rücksicht und Vorsicht sind auch bei Radfahrstreifen und Schutzstreifen gefordert. Sie verlaufen auf der Straße und sind durch entsprechende Markierungen abgegrenzt. Der Radfahrstreifen ist durch eine dicke, durchgezogene Linie auf der Straße gekennzeichnet, zusätzlich ist das Fahrradsymbol als Bodenmarkierung angebracht. Dieser Bereich ist allein Radfahrern vorbehalten und darf von Kraftfahrzeugen nicht befahren werden. Umsichtige Autofahrer halten beim Passieren von Radfahrstreifen einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Der Schutzstreifen, auf der Fahrbahn durch eine unterbrochene Linie markiert, darf hingegen von Kraftfahrzeugen mitgenutzt werden, sofern kein Radfahrer dabei gefährdet wird. Das Parken auf dem Schutzstreifen ist verboten, das Halten ist erlaubt rücksichtsvoller ist jedoch, auch darauf zu verzichten. Außerdem eilen an Schnittpunkten zwischen Auto- und öffentlichem Nahverkehr häufig Passanten trotz Rot über die Straße, um noch schnell Bahn oder Bus zu erwischen. Ähnlich gefahrenträchtige Bereiche sind Haltestellen des ÖPNV in Schulnähe sowie Wege zu Straßenbahnhaltestellen auf Mittelinseln. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 7

8 Formelle und informelle Regeln Im Straßenverkehr gilt nicht das Recht des Stärkeren oder des Schnelleren, sondern die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Verkehrsregeln schaffen Ordnung. Sie machen komplexe Situationen übersichtlich. Das Handeln der anderen wird vorhersehbar, vorausgesetzt, sie halten sich an die Regeln. Vor allem ermöglichen sie Verkehrsteilnehmern, unabhängig von der Größe oder Geschwindigkeit des Verkehrsmittels, die Verkehrswege zu nutzen. So müssen wir nicht an jeder Kreuzung neu überlegen oder verhandeln, wer zuerst fahren darf. Da die StVO Rechte und Pflichten aller Verkehrsteilnehmer formuliert, kommt jeder zum Zug. Denn wenn man sich seinen Weg erst erobern und sich vordrängeln müsste, würde das Unfallrisiko deutlich steigen. Die Grundregeln der Straßenverkehrs- Ordnung sind ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Alle Verkehrsteilnehmer sind verpflichtet, sich und andere nicht zu gefährden, zu schädigen oder zu belästigen. Regeln, die im Alltag nicht ständig angewendet werden, können jedoch in Vergessenheit geraten. Das zeigt auch eine forsa-umfrage im Auftrag der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG aus dem Jahr Obgleich drei Viertel der Befragten sich sehr gute Kenntnisse der Verkehrsregeln zuschrieben, bewerteten die Befragten im Anschluss jede dritte abgefragte Verkehrssituation falsch. Einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge würde jeder dritte Autofahrer nach eigener Einschätzung eine erneute Führerscheinprüfung nicht bestehen. Die Befragung zeigte außerdem, dass viele Autofahrer mit zunehmender Fahrpraxis nachlässiger werden. So führten 42 % der Befragten den Schulterblick nicht mehr korrekt aus. Im Jahr 2012 wurden 4,7 Millionen Verkehrsverstöße registriert, wobei bei Rotlichtverstößen und Unterschreiten des Sicherheitsabstandes ein zunehmender Trend erkennbar ist. 8 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

9 Neben formellen (gesetzlichen) haben sich im Verkehr auch informelle Regeln eingebürgert. Diese stehen zwar nirgendwo geschrieben, doch entstammen sie unserem gelebten Alltag und werden von vielen Verkehrsteilnehmern beachtet. Beispielsweise machen viele Autofahrer von Handzeichen Gebrauch, um Fußgängern oder Radfahrern zu signalisieren, dass diese gesehen wurden und sie den Vorrang erhalten. Auch winken sich häufig die Fahrer von Fahrzeugen mit Handbewegungen gegenseitig durch, wenn die Situation es zulässt. Verengen Hindernisse die Straße, müssen Fahrer der blockierten Fahrspur unter Umständen Geduld aufbringen. Laut Straßenverkehrs- Ordnung darf man um ein Hindernis erst dann auf der entgegengesetzten Fahrspur herumfahren, wenn kein Gegenverkehr herrscht. Wohlwollende Fahrer der freien Spur treten manchmal von ihrem Vortrittsrecht zurück. Sie halten rechtzeitig an und lassen den entgegenkommenden Fahrer passieren. Ebenso gehört es zum guten Ton, sich per Handzeichen zu bedanken, wenn man Vorfahrt erhalten hat. Denn wer für seinen rücksichtsvollen Fahrstil Dank erhält, wird sich beim nächsten Nadelöhr eher wieder rücksichtsvoll und zuvorkommend verhalten. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 9

10 Verstehen und mitgestalten Die Rolle des Einzelnen Regeln und besonders Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von einigen als Einschränkung gesehen. Zwar begrüßen es viele, dass das Verhalten der anderen reguliert wird. Doch die meisten werden selbst nur ungern ausgebremst. Dies gilt ganz besonders für Verkehrsregeln, die vermeintlich die Freiheit des Einzelnen begrenzen. Dieses im Straßenverkehr deplatzierte Freiheitsstreben wird dadurch gefördert, dass der Alltag von vielen als einschränkend genug empfunden wird. Mobilität wird erwartet, tägliches Pendeln ist jedoch nervenaufreibend. Gleichzeitig ist eine Gesellschaft, in der Zeit Geld ist, vom ständigen Streben nach Effektivität und Zeitersparnis getrieben. Zwar erhält das Automobil als Ausdruck von Freiheit und Ungebundenheit durch wachsende Mobilitätsangebote zunehmend Konkurrenz. Einer aktuellen Umfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen zufolge steht das Auto jedoch für 87 % der Deutschen weiterhin für Unabhängigkeit und für 50 % sogar für Freiheit. Diese Assoziationen werden zum Teil auch mit anderen Verkehrsmitteln wie dem Fahrrad verbunden. Nicht zuletzt die Staus in Hauptverkehrszeiten, die man auf dem Rad gelassen passieren kann, tragen dazu bei. Mit wachsendem Verkehrsaufkommen und zunehmender Hektik im Alltag ist zu beobachten, dass sich das Unrechtsbewusstsein bei vermeintlich kleinen Regelverstößen zu verringern scheint. Wieso als Fußgänger an der Ampel stehenbleiben, wenn die Straße frei ist? Weil man eben doch ein Fahrzeug übersehen könnte, ein schlechtes Vorbild abgibt und weil man das geübte Verhalten auf andere Situationen überträgt. Eindrücklich zeigt dies die vom Kraftfahrt-Bundesamt dokumentierte langfristige Zunahme von Rotlichtverstößen. Ein Rotlichtverstoß zu Fuß mag einem in der subjektiven Empfindung weniger schlimm vorkommen. Ein derartiger Trugschluss kann jedoch schwerwiegende Folgen haben und gefährdet im schlimmsten Fall Verkehrsteilnehmer, die Grün haben und abrupt scharf bremsen müssen wenn es dafür nicht schon zu spät ist. Dies verdeutlicht: Regeln müssen für alle gelten. Was ist schon Freiheit wert, wenn man diese mit gesundheitlichen Schäden oder gar mit seinem oder anderer Leben bezahlt? 10 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

11 Emotionen im Straßenverkehr Wer kennt diese Situation nicht? Ein stressiger Arbeitstag nähert sich dem Ende. Diskussionen mit den Arbeitskollegen oder dem Vorgesetzten brachten jedoch nicht das gewünschte Ergebnis. Da reizen Drängler oder gemütliche Fahrer auf dem Heimweg zur Weißglut. Wenn ich mich schon nicht auf der Arbeit durchsetzen konnte, dann wenigstens im Verkehr! Oder? Gründe für rücksichtsloses Fahrverhalten sind häufig Stress und Zeitdruck oder auch Imponier-/ Statusgehabe. Manch einer wird verleitet, sich im Auto abzureagieren und aufbrausend auf die Einschränkung seiner Fahrfreiheit zu reagieren. Unbeherrschte Fahrer unterstellen anderen Verkehrsteilnehmern oft auch Unfähigkeit oder absichtliches Fehlverhalten. Die eigene Gemütslage dient als Drehbuch für den Film, der dann im Kopf abläuft. Auch Ausgelassenheit, Vorfreude und Erleichterung können die Gedanken in Anspruch nehmen. Emotionen werden als Unfallursache bisher statistisch nicht erfasst. Verkehrspsychologen gehen jedoch davon aus, dass Wut, Ärger oder Freude dazu führen, dass der Fahrer gedanklich nicht bei der Sache ist. Besonders die beiden häufigsten Unfallursachen, zu geringer Sicherheitsabstand und überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, werden mit Emotionen in Verbindung gebracht. Eine österreichische Untersuchung, in der 800 Unfälle vertieft untersucht wurden, ergab, dass 42 % der Unfälle durch besondere psychische Zustände mitverursacht wurden. Wer aufgewühlt ist, kann vor Fahrtantritt versuchen, bewusst Luft zu holen und die Belastung abzuschütteln. Auch mit freudigen oder erleichternden Nachrichten vor einer Rad- bzw. Autofahrt sollte man bewusst umgehen bzw. überlegen, ob man in der Lage ist, die Fahrt anzutreten. Intensive oder belastende Gespräche und Streit am Telefon oder mit dem Beifahrer bedeuten ein erhöhtes Ablenkungs- und Unfallrisiko. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 11

12 3-A-Methode Für ein partnerschaftliches Miteinander ist es wesentlich, dass man sich in die anderen Verkehrsteilnehmer hineinversetzt. Mit der sogenannten 3-A-Methode lassen sich Partner im Straßenverkehr beurteilen und deren Verhalten abschätzen. Alter, Aufmerksamkeit und Absicht bestimmen maßgeblich das Verhalten im Straßenverkehr. Alter: Kinder erfordern besondere Rücksicht, da sie sich leichter ablenken lassen, Gefahrensituationen nicht überblicken können und möglicherweise impulsiv handeln. Ältere Menschen können an körperlichen Einschränkungen leiden oder ein eingeschränktes Reaktionsvermögen haben. Deshalb können sie eventuell langsamer als jüngere Verkehrsteilnehmer sein. Aufmerksamkeit: Im zweiten Schritt sollte jeder überprüfen, ob sein Gegenüber aufmerksam ist. Trägt er Kopfhörer? Ist er im Gespräch mit Beifahrer oder Begleitung? Nehmen Sie Blickkontakt auf! Nur so können wir feststellen, ob der andere uns registriert hat. Absicht: Deutlich schwieriger ist es, die Absicht der anderen Verkehrsteilnehmer richtig einzuschätzen. Im Idealfall teilt uns die andere Person ihre Absicht durch entsprechendes Verhalten oder Signale mit. Wenn sie dies nicht tut, müssen wir anhand von Erfahrungswissen intuitiv erahnen, was er oder sie vorhat. Umgekehrt sollten wir deshalb unsere eigenen Absichten klar vermitteln. Dies können wir durch eine entsprechende Körperhaltung oder Handzeichen tun. Ein Beispiel für eine deutliche Verständigung ist das frühzeitige Absenken der Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, wenn wir einen Fußgänger mit klarer Überquerungsabsicht am Zebrastreifen sehen. Wir signalisieren ihm damit: Ich habe dich gesehen und halte an. 12 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

13 Verständigung untereinander Der große Bedarf nach Verständigung zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern trifft im Straßenverkehr auf erschwerte Bedingungen. Im abgeschlossenen Raum der Fahrzeugkabinen kann man sich nicht durch Zurufe verständigen. Entsprechend muss der Austausch durch sichtbare Zeichen erfolgen, also Blinker, Bremsleuchten, Handzeichen und Fahrverhalten. Wichtig ist auch, Blickkontakt aufzunehmen. Doch selbst dann kann der Radfahrer nicht vollkommen sicher sein, dass der abbiegende Autofahrer ihn auch gesehen hat und nicht ein Objekt hinter ihm fixiert. Erfolgt kein eindeutiges Signal, ist es im Zweifel sicherer abzuwarten. Verständigung kann nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass man gesehen wurde. Es ist sicherer, einen Moment innezuhalten und zu überprüfen, ob dies der Fall ist. Eindeutige Signale beugen Missverständnissen vor. Beim Abbiegen und Spurwechsel mit Pkw, Lkw oder Motorrad ist immer ein Blinker zu setzen, Radfahrer müssen Handzeichen geben. Es ist rücksichtsvoller, erst eine Straße später abzubiegen, als im letzten Moment das Lenkrad herumzureißen, weil man realisiert, dass man beinahe eine Abbiegung verpasst hat. Wer eine Absicht anzeigt, sollte entsprechend verbindlich handeln. So erleichtert man anderen die Orientierung und ein vorausschauendes Handeln. Auch informelle Signale, die sich im Alltag bewährt haben, können zum Einsatz kommen. Ein Beispiel für das Handzeichen: Wir kommen als Fußgänger an eine Ampelkreuzung, unsere Ampel zeigt Grün. Ein abbiegender Lkw-Fahrer hat uns gesehen und will anhalten, um uns passieren zu lassen. Um ihm zu zeigen, dass wir stehenbleiben und er fahren darf, winken wir ihn durch, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer dadurch gefährdet wird. Warnzeichen wie Hupe oder Lichthupe sollen nur bei Gefahr benutzt werden. Ansonsten ist das Risiko groß, dass Zeichen falsch verstanden werden. Ein Beispiel: Ein Fahrer nähert sich einer Ampelkreuzung. Kurz vor Erreichen der Kreuzung betätigt er die Lichthupe. Für Linksabbieger im Gegenverkehr kann dies zwei komplett unterschiedliche Dinge bedeuten: Achtung, meine Vorfahrt achten! oder Du kannst abbiegen, meine Ampel springt gleich auf Rot. Auch der Einsatz akustischer Signale kann zu Missverständnissen führen. Im Übrigen sind das (grundlose) Hupen in geschlossenen Ortschaften oder die Verwendung der Lichthupe, etwa zur Warnung vor einer Polizeikontrolle, nicht erlaubt und strafbar. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 13

14 Verkehrstüchtigkeit Wenn wir am Straßenverkehr aktiv teilnehmen, sind wir verpflichtet, andere nicht zu schädigen oder zu gefährden. Entspricht unser Fahrzeug den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards? Beherrschen wir das Fahrzeug und können wir es sicher bedienen? Fairness in diesem Zusammenhang heißt auch abzuschätzen, wie verkehrstüchtig wir selbst sind, und die richtige Entscheidung bei der Wahl des Verkehrsmittels zu treffen. Gesundheitlich angeschlagen, übermüdet, durch einen Streit belastet oder durch eine gute Nachricht euphorisiert, kann man schon mit dem Stop-and-go- Verkehr auf dem Weg zur Arbeit überfordert sein. Dies gilt natürlich auch bei der Einnahme starker Medikamente. Wer am Abend zuvor feuchtfröhlich feiern war, vermeidet das Fahren mit Restalkohol und fährt entspannter mit Bus, Bahn oder Taxi. Auch bei Strecken zu Fuß ist stets Konzentration angesagt. Fit und ausgeschlafen zu sein, trägt auch zur Fairness und Sicherheit im Straßenverkehr bei. Bereits ein kurzes Einnicken am Steuer kann fatale Folgen haben. Für uns, aber auch für andere, die bei einem Unfall schwer verletzt oder gar getötet werden können. Ein kritischer Blick ist besonders im Alter angebracht: Ein Hausarzt sollte in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob z. B. Seh-, Hör- und Reaktionsfähigkeiten noch ausgeprägt genug sind, um den Verkehr sicher zu bewältigen. 14 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

15 Verantwortung und Verkehrsklima Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt im Straßenverkehr gelten keine Status-Hierarchien. Der Fahrer eines schnellen Sportwagens hat aufgrund der Pferdestärken nicht mehr Rechte auf der Straße. Dort, wo andere Verkehrsteilnehmer Regeln brechen, sinkt die eigene Hemmschwelle, dies auch zu tun. Dort, wo Kinder uns sehen könnten, ist unsere Verantwortung, das Nachahmen von Regelverstößen zu verhindern, besonders groß. Doch auch in allen anderen Situationen leben Regeln und damit die Sicherheit im Straßenverkehr davon, dass alle sie befolgen. Typische Situationen und Gefahren entstehen in Zeitnot und Eile: Der Bus steht auf der anderen Straßenseite, doch es ist Rot. Mit einem kurzen Sprint quer über die Straße bringen wir nicht nur uns selbst in Gefahr. Wir riskieren auch die Gefährdung von Personen, die davon ausgehen, Vorfahrt zu haben. Ein weiteres Beispiel: Im zähfließenden Stadtverkehr können Autofahrer die eigene Geschwindigkeit unterschätzen und zu dicht auffahren. Wenn der Hintermann immer näher rückt, verleitet dies dazu, den Abstand zum voranfahrenden Wagen ebenfalls zu verringern. Umgekehrt motiviert uns der ausreichende Abstand im Rückspiegel dazu, genügend Distanz nach vorne zu halten. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 15

16 Fehlverhalten anderer Gedankenlosigkeit, Zeitnot und Stress können dazu führen, dass Verkehrsteilnehmer bewusst Regeln übertreten. Um z. B. pünktlich anzukommen, nimmt ein abbiegender Autofahrer dem geradeaus fahrenden Radfahrer den Vorrang. Blinkmuffel gehen beim Einscheren stillschweigend davon aus, dass ihr Hintermann schon rechtzeitig bremsen wird. Die meisten Fehler sind jedoch keinesfalls mutwillig. Irren ist menschlich. Fehler geschehen wegen falscher Einschätzungen, Unaufmerksamkeit oder Unsicherheit. Manche überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten oder die technischen Möglichkeiten des eigenen Fahrzeugs. Autofahrer können die Geschwindigkeit anderer unterschätzen, beispielsweise beim Rechtsabbiegen die des Fahrradfahrers, den man gerade überholt hat. Im oftmals unübersichtlichen Stadtverkehr fühlen sich Fahranfänger und Ungeübte schnell überfordert. Ihnen fehlt Fahrpraxis, sie sind mit der Strecke nicht vertraut. Da fällt vorausschauendes Fahren noch schwer. Aus Unsicherheit wird ruckartig gebremst ein Schreck für den Hintermann. Ein Pkw-Fahrer, der sich vorne in die längere Linksabbiegerspur einreihen will, mag dies aus mangelnder Ortskenntnis tun. Da Fehler auch unabsichtlich geschehen, schaffen Toleranz und Verständnis im Zweifelsfall das angenehmere Verkehrsklima. Auch wir haben mal einen schlechten Tag. 16 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

17 Perspektivwechsel Fragt man zehn Gäste einer Feier nach dem Verlauf des Abends, wird man zehn unterschiedliche Geschichten hören. Waren wirklich alle auf derselben Party? Ähnlich ist es bei der Befragung von Unfallzeugen. Die Schilderung hängt stark von eigenen Perspektiven, der momentanen Verfassung und damit verbundenen Empfindungen der Augenzeugen ab. Auch die meisten Verkehrsteilnehmer verharren in ihrer persönlichen Perspektive, ohne sich Gedanken über die Wahrnehmung der anderen zu machen. Die aufdringliche oder aggressiv empfundene Fahrweise eines anderen kann unterschiedliche Ursachen haben. Möglicherweise ist sein Verhalten mit unserem eigenen Handeln verbunden. Vielleicht haben wir den anderen infolge von Ablenkung oder Unaufmerksamkeit geschnitten oder durch abruptes Bremsen erschreckt? Wer das Fahrrad benutzt oder zu Fuß geht, wird sich vielleicht über das rücksichtslose Verhalten von Pkw- Fahrern wundern, obwohl er sich als Autofahrer ähnlich verhält. Umgekehrt wird einem Rad- oder Mofafahrer erst als (Mit-)Fahrer im Pkw klar, wie ärgerlich und riskant es ist, wenn Zweiradfahrer sich über Regeln bewusst hinwegsetzen. Ein solcher Regelverstoß ist zum Beispiel das Fahren ohne Licht bei Dunkelheit. Sich in die Perspektive der anderen zu versetzen, kann die Fehler im eigenen Fahrverhalten verdeutlichen. Blinkmuffel überraschen mit einem Spurwechsel ohne Lichtsignal die nachfahrenden Verkehrsteilnehmer und können so schnell einen Unfall verursachen. Die Pers- pektive zu wechseln, bedeutet auch, Verständnis zu zeigen. Denn trifft aggressives Fahrverhalten auf Uneinsichtigkeit, kann die Situation schnell eskalieren. Gerade im Stadtverkehr sind Verkehrssituationen oft unübersichtlich. Der Vorausfahrende, der den Blinker in letzter Sekunde setzt, mag nicht ortskundig sein, schlecht geschlafen haben oder schlicht die Übersicht verloren haben. UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 17

18 Schwächere Verkehrsteilnehmer Eltern, Verwandte, Erziehungsberechtigte und Lehrer sind verantwortlich für die Sicherheit der ihnen anvertrauten Kinder. Im Rahmen von Verkehrssicherheitstagen und Aufklärungsaktionen an Kindergärten und Schulen werden sie für die speziellen Bedürfnisse von Kindern im Straßenverkehr zusätzlich sensibilisiert. Doch die meisten Erwachsenen überschätzen die eingeschränkten Fähigkeiten von Kindern im Straßenverkehr. Im Jahr 2012 sind laut Angaben des Statistischen Bundesamtes Kinder zu Fuß und mit dem Fahrrad auf deutschen Straßen verunglückt. Vorschul- und Schulkinder haben aufgrund ihrer geringen Körpergröße häufig keinen Überblick und sie haben zudem ein eingeschränktes Sichtfeld. Sie können nicht mehrere Dinge und Bewegungsabläufe gleichzeitig erfassen. Auch fehlt ihnen das Bewusstsein, dass sie übersehen werden. Ihre motorischen Fähigkeiten sind noch unvollständig ausgebildet und das richtige Abschätzen von Geschwindigkeiten gelingt Jugendlichen erst sehr spät bzw. als junge Erwachsene. Kinder sind auf dem Schulweg zudem meist in kleineren Gruppen unterwegs. Abgelenkt durch die Mitschüler, vergessen sie beim Überqueren von Straßen, auf abbiegende Fahrzeuge oder ein herannahendes Mofa zu achten. Fairness im Umkreis von Schulen bedeutet deshalb, die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren und besonders beim Passieren geparkter Autos bremsbereit zu sein. Haltestellen für Schul- und Linienbusse sind besonders kritische Stellen. Um den Bus und den Anschluss an Mitschüler nicht zu verpassen, überqueren Kinder manchmal eine Straße, ohne den Blick nach links und rechts zu wenden. Hinter einem Schulbus mit eingeschalteter Warnblinkanlage anzuhalten, anstatt mit höchstens Schrittgeschwindigkeit an ihm vorbeizufahren, ist nicht nur fair, sondern hilft, Gefahren zu vermeiden. 18 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

19 Die weitaus größte Zahl verunglückter Kinder, rund 60 %, kam jedoch als Mitfahrer im Pkw zu Schaden. Vor jeder Fahrt sollten wir deshalb stets überprüfen, ob Kinder alters- bzw. größengerecht gesichert und angeschnallt sind. Bei ausnahmslos jeder Fahrt ist für wirkungsvollen Schutz aller mitgenommenen Kinder zu sorgen. Entgegen landläufiger Meinung sind ältere Verkehrsteilnehmer nicht überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt. Ältere Menschen können jedoch manchmal weniger fit sein, als sie sich selbst fühlen. Zwar neigen sie zu einem sicherheitsorientierten Verkehrsverhalten, doch vor allem komplexe Verkehrssituationen können Senioren überfordern. Aufgrund von eingeschränktem Seh- und Hörvermögen oder einer verzögerten Reaktion besteht die Möglichkeit, dass sie eine unübersichtliche Situation nicht vollständig oder nur langsam erfassen. Darüber hinaus sind Verletzungsrisiko und -schwere in dieser Altersgruppe deutlich höher, falls es zu einem Unfall kommt. Die Anwendung der 3-A-Methode ist hier besonders hilfreich (siehe Seite 12). UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion BLEIB FAIR... in der Stadt! 19

20 Praktische Handlungshilfen Aufmerksam sein und bleiben Als Teilnehmer am Verkehrssystem gestalten wir dieses aktiv mit, egal ob als Lkw-, Pkw-, Auto-, Motorrad-, Fahrradfahrer oder Fußgänger. Zu Fairness im Straßenverkehr gehört zunächst auch, sich einen Überblick über Situation und Beteiligte zu verschaffen und diesen zu behalten. Stadtverkehr ist oft unübersichtlich und komplex und verlangt von uns starke Konzentration. Dabei spielen sowohl eigene Bedürfnisse und Perspektiven als auch Sichtweisen und Absichten der anderen eine wichtige Rolle. Nur mit einem guten Überblick können wir rücksichtsvoll agieren und deutlich und nachvollziehbar unsere Entscheidungen anzeigen. Verkehrsregeln gelten für alle, für Kraftfahrer ebenso wie für Fußgänger und Fahrradfahrer. Autofahrer sind zwar zu Vorsicht und Rücksicht angehalten. Doch das entbindet die anderen Verkehrsteilnehmer nicht von ihrer Verantwortung. Gerade deshalb sollten schwächere Verkehrsteilnehmer zu ihrem eigenen Schutz beitragen. Als Fußgänger gelangt man auch bei zäh fließendem Verkehr sicherer auf die andere Straßenseite, wenn man den Weg bis zur nächsten Ampel oder zum Zebrastreifen in Kauf nimmt. Der Hindernislauf zwischen langsam fahrenden Autos wäre dagegen die gefährlichere Entscheidung. Radwege sind dem Fahrradverkehr vorbehalten Fußgänger würden die Radfahrer dort behindern und Unfälle riskieren. Auch wenn Bus oder Straßenbahn auf der anderen Straßenseite noch zur Abfahrt bereitstehen, läuft man beim eiligen Überqueren der Straße in der Hektik Gefahr, ein herannahendes Fahrzeug zu übersehen. Was sind schon wenige Sekunden oder Minuten vermeintlichen Zeitverlustes im Vergleich zu den schlimmen Folgen eines Unfalls? Als Pkw- oder Motorradfahrer ist besonders zu be- achten, dass einem auf der Straße nicht nur andere Autos begegnen: Radfahrer benutzen die Straße, sofern kein benutzungspflichtiger Radweg ausgewiesen ist. Vergewissern Sie sich daher immer durch einen Schulterblick, dass Sie beim Abbiegen niemandem die Vorfahrt nehmen. Die Geschwindigkeit von Radfahrern ist dabei nicht zu unterschätzen und die schlechte Einsicht durch einen eingeschränkten Blickwinkel kann man zum Teil ausgleichen, indem man zweimal hinschaut. Umgekehrt müssen Radfahrer damit rechnen, dass man sie nicht sieht das gilt insbesondere für Situationen, in denen sie sich im toten Winkel eines Lkw befinden, wo sie nicht gesehen werden können. 20 BLEIB FAIR... in der Stadt! UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

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